Samstag, Februar 05, 2011

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Wer hier schon länger als ein Jahr mitliest, weiss zur Genüge, dass ich kein Fasnächtler bin. Schon im normalen Zustand wirkt dieses Brauchtum auf mich wie ... aus einem Paralleluniversum. Heute, als ich mit meinem extrem angekratzten Nervenkostüm in dem Nachbarstädtchen von Menschenmassen und dröhnenden Riesenguggenmusikfasnachtswasweissich empfangen wurde, wäre ich am liebsten mitten in der supersonnigen Fussgängerzone hysterisch in Tränen ausgebrochen.
Nun ja. Nach Spartenshopping (Stickrahmen auf Garantie, Schabrackenvlies für die Ninjatasche und einem Dreierpack Krapfen - irgendwas gutes muss die Fasnacht ja dann doch haben und nachdem der emotionale Stress sich bei mir in Appetitlosigkeit kombiniert mit nervöser Flitzekacke äussert, darf man ja auch mal sündigen-) und einer Stunde in den Händen meiner extrem kompetenten und ruhigen Hairstylistin, kombiniert mit den aktuellen News aus der Welt der Schönen und Reichen (Wussten Sie dass Charlene Whittstock nur von neidischen Höflingen umgeben ist? Dass es den Beruf des Höflings überhaupt noch gibt? Und dass das Heidi mit einer ganz untypisch strengen Schneckerlfrisur auf einem Event war? Eben.) bin ich nun wieder normal. (Auch weil Little L. nach wie vor in Normalgeschwindigkeit unterwegs ist.)