Samstag, Januar 31, 2026

310126

 Heute nacht bin ich von Katzengezeter um halb sieben draussen im Garten wach geworden. Blick aus dem Fenster zeigte: unsere beiden Katzen konnten sich nicht einige, wer von beiden den Garten (der Eingang ist ungefähr 3m breit) zuerst betreten darf. So richtig Geschwister! Ich bin also runter, habe die Terrassentür aufgemacht, beide kamen angerast, haben Snacks und Frühstück genossen und sich währenddessen noch angefaucht und mit ohne Krallen gehauen. Ich glaube, die haben Frühlingsgefühle (oder sind noch aufgeregt, weil gestern, als L. heimkam, eine fremde Katze mit ihm mitkam und Eintritt verlangte. Sie ist reinspaziert, als ob sie bei uns wohnen würde. Wir haben sie freundlich vor die Tür gesetzt, ihren Besitzern eine Mail geschrieben (s. Halsband), auf Facebook recherchiert, dass sie das wohl gern macht, aber ein Zuhause hat, und unsere beiden standen dann eine Zeitlang fassungslos am Mückengitter und haben nach draussen geschimpft, wo "Sugar Ray" noch Einlass begehrte.
Danach konnte ich aber nochmal weiterschlafen, bis kurz nach 8 (Q war da schon bei den Pfadis), dann Kaffee im Bett, der Hübsche holte Frühstück und wir drei verbliebenen planten den Tagesablauf, eigtl eher: wer braucht was bis wann und ist heute wo?

L.: Kuchenstanddienst (mit Kuchen) in Basel ab dem frühen Nachmittag, vorher noch Schuhe für Theateraufführung sichten (erfolgreich, auch ohne die von mir für ihn geputzten Timberlandboots), dann Pfadi, dann Essen, dann Pfadibeizli, morgen alles für Theaterlagerwoche packen

Q.: Kuchenstand (anderer) im Dorf starten, dann Pfadiplanung, dann Essen, dann Pfadibeizli

K&C: Häusliches (zB Wäsche und eine Tarnweste aus dem Pfadifundus für die Theateraufführung reparieren), Spaziergang, Köfferchen packen, dann auf nach Basel, es geht an die Einlösung des Weihnachtsgeschenks für den Hübschen.

Auf dem Weg nach Basel haben wir dann am Bahnhof grad L. verpasst, der mit der S-Bahn, mit der wir gekommen waren, wieder nach Hause fuhr. Gegen den kleinen Hunger auf dem Weg gab es ein Stück meines eigenen Kuchens (doch, kann man machen, schmeckt richtig gut! Am Tag des Backens und grad laukalt vermutlich noch besser, aber das ist Geschmackssache), das sind die schizophrenen Momente des Elternseins.

Dann checkten wir im Hotel Märthof ein (für locals: das "neue" Hotel am Marktplatz, wo früher der grosse Interdiscount drin war, direkt ggü vom Globus), da hatte ich im Rahmen der Aktion "Z`Gascht in dynere Stadt" ein Zimmer reserviert.  Ich war schon sehr neugierig, was aus der jahrelangen Baustelle geworden ist! Schön ist es geworden! Die Dachterrasse / Aussicht ist ziemlich cool (ich meine: Aussichtstechnisch bin ich ja verwöhnt, aber das sind halt die Dächer der Altstadt direkt.) 






Der Hübsche und ich hatten zeitgleich die Assoziation: Verfolgungsjagd übers Dach! Im Zimmer selber warteten dann sehr nette, personalisierte, dem Anlass angepasste Willkommensgrüsse (bin gespannt auf den "Bebbi Sour" :-)).




Jetzt geht es noch ins Dampfbad / Sauna im Keller und dann sind wir auch schon bereit für ein leckeres Abendessen im hauseigenen Restaurant Bohemia (Man nehme es als Beweis dafür, dass ich etwas verschenke, worüber sich der Beschenkte freut, was ich für mich vllt anders ausgewählt hätte. Das Restaurant schreibt sich nämlich seinen Grill und alles an Fleisch und Fisch, was da über den Feuer gegrillt wird, auf die Fahnen, aber eben: es gibt auch was Vegetarisches, was gut klingt, also: ich freu mich! 

Und so anstrengend, wie die Woche war, ist das richtig super: wir brauchen hier nix unternehmen als halt nixtun, weil wir alles drumrum eh schon kennen. (es hätte noch Stadtführungen für die Teilnehmer gegeben, aber auch hier: ich hätte das vermutlich mitgemacht, weil man da doch immer noch was lernt, besonders, weil die ja für Basler gedacht sind, aber der Hübsche hatte keine Lust, und das ist absolut ok)

Freitag, Januar 30, 2026

300126

What a day.

Eigentlich war ja heute nicht soooo viel angedacht, aber eben.

Wieder ausgeschlafen bis sechs, dann gefrühstückt und gearbeitet bis kurz vor acht (Ich bin die, die ohne über die Zeit nachzudenken Chatnachrichten in den Teamchat mit Chef um 6:50h schreibt. Und um 6:53 Antworten bekommt....), dann Physio, erstaunlich anstrengend, aber mei, Sport kann ich ja brauchen.

Wieder daheim mache ich schnell meine Einkaufsrunde, weil ich dann noch viel zu erledigen habe und das gern am Stück machen möchte. Ich bin mittlerweile so an den Gemüsekorb gewöhnt, dass ich in der aktuellen Zeit, wo es nur alle 2 Wochen einen Korb gibt, eben auch nach einer Woche alles aufgegessen habe und dann mit dem Angebot im Supermarkt überfordert respektive damit, from scratch entscheiden zu müssen, was wir denn essen wollen, anstatt den Essensplan der Woche um das, was im Korb ist, herumzuplanen. Ich habe also Paprika und Eisbergsalat für die Pizza heute und den Salat dazu gekauft, morgen abend gehen der Hübsche und ich eh lecker essen und die Kinder auch (getrennt und sehr unterschiedlich :-), am Sonntag machen wir dann "schaumamal" und unter der Woche auch. Donnerstag gibt es wieder Gemüse!

Daheim dann fange ich an, das abzuarbeiten, was die Woche liegengeblieben ist vor lauter Autounfall und Meetings und SPontanabklärungen und merke, dass die Woche mich angestrengt hat. Ich habe aber eine brummende Wärmflasche auf dem Schoss und wenn ich nicht mit dem Hübschen für ein Regenründchen abgemacht hätte, hätte ich das Mittagessen auf sehr viel später verschoben, so gemütlich war das.



Regenründchen, das eigentlich so geplant war, dass ich danach direkt zwei Meetings on site auf dem Standort vor der Haustür hatte. Aber: der eine hat verschoben, der andere Kinderkrankendienst, deshalb virtuell, deswegen laufe ich wieder ganz nach Hause. (es ist ein bisschen lustig, wie sich die Präsenzzeit so entwickelt hat, dass ich eben vier Tage im Büro im Turm bin und mich zum Site SPOC für die Site vor der Haustür entwickle, weil halt bei Sitethemen für uns oft die Frage kommt: "Wer kann sich da drum kümmern? Am besten jemand in Europa?" und ich dann eigtl immer sage: "Ich kann am Freitag einfach mal vorbeigehen". Bietet sich halt einfach an, eine andere Kollegin ist eh in Mannheim basiert, die regelt dort die lokalen Sachen, die US Kollegen sind an den oregonischen und kalifornischen Sites verteilt, dann nehme ich doch gern die Site mit 700m Fussweg anstatt zB in Bayern oder Singapur oder China oder die grosse Baustelle in North Carolina.)

Dann: eben zwei Calls, das eine sehr einfach und kurz erledigt, das andere, bei dem ich nach meiner eh schon ausgewalzten Einleitungsrede dachte: ok, jetzt habe ich alles gesagt, was zu sagen ist, nämlich: "sorry, wir hätten gedacht, wir würden das machen, aber Entscheidung ist "Hölle, nein, auf gar keinen Fall", sorry, dass wir da eine andere Erwartung geweckt haben" und dann .... nahm das ganze einen so weirden turn, dass meine Kolleginnen und ich danach noch ungeplant 20min Debriefing anhängen mussten, um zu verdauen, was uns da gesagt worden war. Meine Güte. (Bin sehr stolz, weil die Kollegin, die ich immer so bewundere, weil sie bei den krassesten Unverschämtheiten immer einfach ruhig und zugewandt bleibt und trotzdem in der Sache stabil, mir gesagt hat, dass sie beeindruckt gewesen wäre, wie schnell und gut ich reagiert hätte. Und zwar nicht mit "Spinnt ihr eigentlich?!", sondern so, dass man noch miteinander reden kann danach.)

Dann: Kuchenbacken. L. hat morgen Kuchenstand für die Theaterkasse, ich habe ihm einen Kuchen versprochen "irgendwas mit Apfel" und den hier ausgesucht. Der klang so lecker, dass ich noch einen für uns machen wollte. Als ich grad am Salzkaramellmachen war, kam Q. rein und meinte: "Mmhm, was wird das?" "Apfelkuchen für den Kuchenstand" und er so "OOOOh, wie lieb ist das von dir, ich hatte nicht mal gefragt, ob du uns einen machst und du machst einfach?!" und in dem Moment wurde mir bewusst, dass mir Q. den ganzen Tag immer wieder von der Mühe seiner Piotruppe erzählt hatte, mit dem lokalen Supermarkt zu klären, ob sie jetzt morgen einen Kuchenstand davor machen dürfen oder nicht und es dann endlich kurz vor knapp geklappt hat. Und weil ich spontan wie ... weiss nicht wer bin, habe ich nicht gesagt: "Klar, mein Schatz", sondern "Für L.s Kuchenstand, nicht für euren...... aber im Prinzip mache ich zwei und ihr könnt den zweiten haben." Er hat sich trotzdem gefreut und einen ganzen Kuchen essen wir eh nicht, dann kaufen wir halt morgen zwei Stück davon zum Frühstück :-)

Dann: Weinbestellung im Supermarkt abholen (es gab 45% Rabatt für unseren Lieblingsrotwein, aber nur online, also habe ich zum Pickup im Laden bestellt...ein bisschen Quatsch, den selben Wein, den es dort normal auch gibt, halt extra im Kiosk zu bekommen, aber 45% haben oder nicht haben ist ein Unterschied von 90% oder so #Ehrenschwabenmath), erstmals unsere neuen Recyclingcontainer leeren (dabei lernen, dass bei Regen sich ungefähr anderthalb Liter recht frisches Regenwasser im obersten Deckel sammeln), Pizzateig machen, Aperol Spritz, Feierabend. Meine Güte.

Ich freue mich sehr auf das Weihnachtsgeschenk für den Hübschen morgen, nämlich "night out" in einem super fancy Hotel und Restaurant mit Spa und Brunch am nächsten Morgen in Basel!


Wunschlistenfrage heute: 

Vielleicht haben Sie es schon mal geschrieben und ich hab es überlesen (dann bitte einfach die Frage löschen): In welchem Stil (Brust/Kraul/etc.) schwimmen Sie Ihre Einheiten? Verwenden Sie eine Badekappe oder geht es - Dank kurzer Haare - ohne?

Schwimmstil hatte ich ja vor ein paar Tagen als "das was man in einem Schwimmkurs im Kindergartenalter lernt" beschrieben, und muss natürlich präzisieren: wenn dieser Kurs in den 80ern war. Weil heutzutage lernen Kinder ja gleichzeitig Brust, Kraul, Delfin und was auch immer ganz von Anfang an. Ich schwimme also Brust, mit ungleichmässigem Beinschlag, und halt immer mal wieder ein paar Bahnen Rücken, wenn frei ist, weil ICH JA NIEMANDEN RAMMEN WILL. Ich bin auf Warteposition für einen Anfängerkraulkurs im Sommer.

Badekappe: da habe ich noch sehr viel Kindheitstrauma mit Gummibademützen und nein, ich schwimme ohne. Aber eben: die Haare sind kurz, da geht das auch mit der Brille easy.

Donnerstag, Januar 29, 2026

290126

 Gestern abend bin ich recht früh ins Bett, ich war todmüde, für heute morgen hatte ich den Wecker eine halbe Stunde später gestellt als für mit Schwimmen. Geschlafen habe ich ... ok (gegen 12 bin ich aus einem krassen Alptraum hochgeschreckt, ab dann ging es), heute morgen fühlte ich mich richtig erholt, kein Wunder, wenn man mal RICHTIG lang geschlafen hat. Blick aufs Armband sagt: 7h 19min (ich hätte eher so 9 Stunden gedacht. Gibt es sowas wie "gefühlte Schlafdauer"?) Andersrum: ich habe grad überprüft: meine aufs Jahr gemittelte durchschnittliche Schlafdauer pro Nacht ist seit Bandltragen konstant 6h 30min plusminus 5 Minuten. Und da sind natürlich wochenendliche Ausschlaforgien mit eingerechnet, also sind 7h19min natürlich schon echt lang!

Anyway.

Heute gemächlicheres aus dem Haus gehen (nachdem die Kaltmamsell es aufgeschlüsselt hat, hier das, was ich tue, wenn ich NICHT vor der Arbeit schwimme: Zähneputzen, Gesichtwaschen, WC, Katzen füttern, Fahrradkleidung anziehen, aktuell sind das Thermounterwäsche, Funktionspulli, Softshellhose, runtergehen, Katzenfutter unten von alt auf frisch wechseln, Milchkaffee aus der Maschine lassen, zwei Toasts toasten, parallel die Vitamintabletten für die gesamte Familie portionieren. Dann: Toast mit Marmelade und Milchkaffee essen, dazu Skincare der Reihe nach auftragen, Internetlesen und kurz die Arbeitsemails seit dem Abend vorher screenen. Dann: alles verräumen, nochmal nach oben, schminken, heute vergessen die Haare zu stylen, aber das kann ich nach dem Radfahren im Lockerraum nachholen, Schuhe an, Reflektorjacke an, Helm auf, Tasche mit Arbeitskleidung und Arbeitsrucksack schnappen, ab in den Radkeller. Dauert 55 min ohne Hetze, im Radkeller ziehe ich mich um, schaue, ob das Makeup noch passt, style die Haare und ab geht es nach oben).

Im Büro habe ich dann erstmal gut zwei Stunden an einem Schreibtisch, die ich eigentlich verplant hatte mit Zeug schreiben, dazu komme ich aber nicht, weil mein Chef noch dringend was braucht, ein Kollege Hilfe braucht, weil er die entsprechenden Systemrechte nicht hat (und das Training nicht assigned bekommen hat, weil seine Chefin gesagt hat, er bräuchte das nicht, obwohl er begründen konnte wofür und jetzt ging es halt ohne die Rechte tatsächlich nicht), also hat er jetzt nochmal eine Begründung für das Training und ich habe ihm aktuell in zwei Fällen aus der Patsche geholfen, so dass er nicht zwei Due Dates reisst (war eine einfache Übung, es gab nämlich diese Woche schon ein paar Kollegen, die das realisiert haben), naja, und dann gab es noch ein paar Entwicklungen in Sachen Autounfall. Es bahnte sich ein weiterer an und diesmal habe ich anders agiert. Bei aller Liebe zum Drama: ich brauch das jetzt da nicht noch mehr, jetzt regeln wir das anders.

Dann: der Teil des Tages, an dem ich triplebooked war für lauter Sachen, die eigentlich priorisiert hätten werden müssen. Ich habe mich für primäre Präsenz in dem Workshop, für den das halbe LT aus den USA angereist war, entschieden und meine Kollegin im Autounfallmeeting gebeten, mir Bescheid zu geben, wenn sich das Thema dort eben "Wie fliegen wir heute aus der Kurve?" nähern würde. Und da bin ich dann aus dem Workshop geflitzt (wo die Luft auch schon etwas dick wurde) und habe mich in einer quiet booth schnell in den Autounfall eingewählt. Durch mein Wirken hinter den Kulissen wurde der Unfall zwar nicht abgewendet, aber, um bei dem Vergleich zu bleiben, ging es nicht mit Vollgas durch eine Kindergartengruppe in eine Nonnenprozession und dann in eine Säuglingsstation, sondern mit quietschenden Reifen in einen gutgepflegten Vorgarten hinein. Ich habe dann direkt vor Ort noch (ich mag das Beispiel jetzt) verhindert, dass die Autofahrerin aussteigt und dem Gartenbesitzer noch eine Szene macht, warum er da auch einen Garten hinmacht und noch dazu mit einen Jägerzaun, schau mal den Lack an!, sondern bevor sie Luft holen konnte, gesagt: "Ach guck, ich bin mir sicher, der Gartenbesitzer hier weiss, wie man hier sicher und korrekt von A nach B kommt, die Strasse geht ja direkt an seinem Vorgarten vorbei. Und er ist zu Hause! Jetzt!". Naja. Heisst natürlich nicht, dass der Gartenbesitzer nicht stinksauer ist und die Autofahrerin nicht beim rückwärts aus dem Garten raussetzen in den Gegenverkehr trudelt oder in das Schaufenster auf der anderen Strassenseite. Aber da bin ich ja auch dran.

Als das erledigt war, bin ich zurück in den Workshop, der war eigentlich für 3h incl Lunch angesetzt und ich hatte ein nahtloses Folgemeeting, aber es dauerte alles länger und so hatten wir zwischendrin 20min für Sandwich und was zu trinken. Und da sah ich dann erst all die WA Nachrichten zwischen dem Hübschen und Q, der nämlich bei einem ECHTEN Autounfall war, nicht beteiligt, sondern als Feuerwehreinsatz. Ich hatte grosse Sorge, dass er Verletzungen gesehen hat, die er nicht aus dem Kopf kriegt, aber erstaunlicherweise konnte die Unfallfahrerin, die es aus der Kurve getragen hat, die abgehoben hat und sich die Böschung runter überschlagen hat, nach mindestens einer halben Stunde kopfüber im Auto eingeklemmt, noch selber aussteigen. Q. war Brandschutz, also ein Stück weg, gebrannt hat es auch nicht. Ich bin schon sehr froh, dass die Ortsfeuerwehr hier für die Autobahn nicht zuständig ist...

Dann: Nachmittag, mehr überlappende Meetings, alles ging gut aus. Vor dem letzten bin ich dann heimgeradelt, weil ich ja noch beim dm vorbeifahren wollte. Hat ganz gut gepasst, dass meine eine Radtasche leerer war als sonst, weil kein Schwimmzeug dabei, weil auch wenn ich nur Zahnpasta, Klopapier und Colorwaschmittel kaufen wollte und dann tatsächlich nur Vitamintabletten, Spüli und Wimperntusche zusätzlich gekauft habe, wäre das sonst eng geworden.

Daheim dann: letztes Meeting, Sansa hatte grosse Freude daran, vor der Kamera auf und ab zu flanieren und das jööööö! aus aller Welt zu hören. Als ich sie falsch kraulte, biss sie mich kamerawirksam in die Hand, das passiert so natürlich nicht wieder.

Dann: Räumen, Pasta, Duschen, mit Buch ins Bett, morgen muss ich endlich all das schreiben, was die Woche nicht passiert ist. (also: bei der Arbeit, hier habe ich alles aufgeschrieben, was ich wollte. Glaube ich.)

Mittwoch, Januar 28, 2026

280126

Gestern abend war ich todmüde und habe schon das Buch weggelegt und tief geschlafen, bevor der Hübsche aus dem Bad kam. Heute morgen war ich dann um halb sechs erstaunlich müde, aber eben, es ist halt halb sechs. Beim Radeln wurde ich ok wach, Schwimmen war einerseits sehr friedlich, niemand hat gerempelt oder geschubst oder gekratzt oder gehauen oder gerammt. Ich war total im Flow und hatte zwar das Gefühl, richtig gezählt zu haben, andererseits aber ging es für das gute Gefühl relativ lang UND ich war unter der Dusche dann so zittrig, dass ich Sterne sah und hm, ich weiss nicht, ob ich einfach unfit war, es die letzten Tage übertrieben habe, oder heute zu schnell war (eigentlich nicht, wenn es 40 Bahnen waren) oder mich verzählt habe und signifikant mehr (schnell) geschwommen bin. 

Ich war trotz einer der selber aus Versehen gemachten Proteinwaffeln zum Frühstück total hungrig und unterzuckert, also habe ich mir auf dem Weg nach oben in der Cafeteria ein Birchermüesli geholt. Meine Arme waren so schwach, dass ich echt Mühe hatte, das kleine Pappschälchen auf dem Weg nach oben im Lift nicht fallenzulassen. Ich weiss auch nicht, ob ich einfach so hungrig war oder das, hands down, das allerbeste Birchermüesli war, das ich jemals gegessen habe. Foto der Zutaten sagt: definitiv keine klassische Rezeptur, aber meine Güte, war das gut!





Ich hatte aber den ganzen Tag über Kopfschmerzen und hm, könnte sein, dass ich es einfach übertrieben habe. Und weil ich mich ja kenne und weiss, dass ich das morgen vergessen habe, vielleicht schon heute abend, habe ich es direkt dem Hübschen und dem Internet gesagt, und tadaaa, auch wenn ich natürlich sofort alle Fitness verlieren werde und nächste Woche auch mindestens einmal wegen Businesstrip (ins Wallis) nicht schwimmen gehen werde, morgen ist kein Schwimmen.

Der Rest vom Tag war dann fordernd, von Standardsachen über spannende Sachen bis zu literally batshit crazy (immer noch Autounfall, man glaubt nicht, was ein Unfallauto noch hinkriegen kann an mess....).

Zum Mittagessen bin ich auf die Schnelle in die Kantine im Turm gegangen, ich war auf die überfüllteste Zeit heute beschränkt, wo es auch an einem Mittwoch (wo doch alle (TM) Franzosen und Schweizer mit Primar- / Oberstufenschülern nicht arbeiten) Schlangen schon beim Betreten der Kantine gibt. Ich habe mich dann in die kürzeste Vegischlange gestellt, da war heute das Menü mit dem catchy Namen: "S'het solang's het Zero Waste Vegi", was ein langer Name für Restlessen ist. Früher gab es die übrigen Komponenten am Tag drauf in Free Flow Buffet oder als Gemüsecremesuppe, jetzt gibt es das eben so. Heute die weirde Kombo aus Reis, recht geschmacklose grosse Blaukrautstücke und gemischte Vegi-Fleischersatzprodukte in Sosse (ich dachte erst, es wäre nochmal das Jackfruitzeug, aber es waren verschiedene Sorten). Joah, dazu Karottensalat, der war aber frisch und extra gemacht :-).



Gegen das Kopfweh und das aus allen Richtungen auf mich einprasselnde Zeug habe ich dann noch eine schnelle Mittagsrunde ums Karree gemacht, bei strömendem Regen und Wind war das eine kopffreiblasende Angelegenheit und man musste nicht wie sonst um die Zeit, um schlendernde Menschenmassen rummanövrieren.

Skurrilster Moment des Tages: als ich mit dem Telefon mit dem Hübschen dran am Ohr in die Kaffeeküche marschierte, um mir meine Thermoskanne aufzufüllen, sass da einer unserer uralten Freunde und Exkollegen aus dem allerersten Job, der ganz woanders arbeitet, und schwatzte mit einem anderen uralten Freund, mit dem ich jetzt Kollegin bin, und einem Kollegen aus einem vorherigen Projekt (über Recycling von Medical Devices). Wie ich mal eine Runde gesprengt habe...

Vor dem letzten Meeting bin ich in voller Regenmontur nach Hause geradelt und grad noch so pünktlich aus den Klamotten geschält gewesen. War aber gut, Kopfweh ist dank Ibu jetzt auch weg und jetzt mache ich dann gleich Pasta für alle, die da sind, und für Q. eine grosse Portion zum Aufheben und Kalorien auffüllen nach der Atemschutzübung bei der Feuerwehr, zu der er gleich verschwindet (in voller Montur 14 Stockwerke im Hochhaus nach oben rennen und so).

Hm. Kalt ist mir auch, ich werd doch nix ausbrüten?!

Dienstag, Januar 27, 2026

270126

 Uff.

Heute morgen: wieder so schnell fertig gewesen, ich war 5 vor sieben im Wasser. Das sollte bei zügigem (also: für mich. Schwimmstil: 1 Schwimmkurs im Kindergartenalter, in dem ich auf einem Stuhl auf dem  Bauch liegend üben sollte und halt gelernt habe, zu tauchen und durch Reifen zu tauchen. Und dann habe ich mich dem zweiten verweigert, mit einem Wutausbruch, der mir Jahrzehnte noch vorgehalten wurde, nicht sicher, wie ernsthaft. Naja.) Schwimmen reichen, um meinen Kilometer knapp vor dem Kraulkurs um halb acht zu beenden. Ging sich auch aus. Funfact: ich dachte aus irgendwelchen Gründen, mich würde das nicht wirklich anstrengen und habe mich über die vielen Aktivitätsminuten gewundert. Zeigt sich: ich habe halt doch einen Puls zwischen 140 und 150 beim Schwimmen, mehr, wenn wie heute, manche Leute (heute waren es alles Frauen), einfach wie Wildsäue schwimmen. Ich meine, vielleicht habe ich generelle Schwimmetikette noch nicht verinnerlicht, aber ich dachte so aus genereller Erfahrung mit Bewegung zB Gehen, Radfahren, Autofahren oder auch Skifahren, dass man als sich Bewegender generell dafür verantwortlich ist, Sorge dafür zu tragen, dass man in die Richtung, in die man sich bewegt, auch guckt. Oder halt IRGENDWIE sicherstellt, dass man nicht in jemand reinläuft oder drüberfährt oder schwimmt, der einen auch nicht sehen kann. Ich dachte auch, dass man als überholende Person darauf zu achten hat, dass man während des Überholprozesses so viel Abstand hält, dass man die langsamere Person nicht einschränkt, berührt oder zB schlägt und kickt. Vielleicht ist das generell beim Schwimmen anders und man ist als brustschwimmende Person dafür zuständig, immer nach hinten zu gucken, ob vllt ein Rückenschwimmer kommt, der einen rammen könnte und lustigerweise bei Kontakt auch nicht reagiert, sondern weiterpaddelt. Überlege nun an Badeanzug mit Stachelrücken und Handschuhen mit Krallen. Meine Güte.

Der Arbeitstag war dann ein wilder Mix aus Meetings zu den verschiedensten Themen, letzte Runde (erstmal) Scherben aufkehren, let's see, wie es weitergeht. Trotz allen Widrigkeiten und Komplexitäten und der vielen Arbeit fühle ich mich einfach so, so, so wohl in der neuen Rolle UND der neuen Gruppe UND der neuen (alten) Abteilung. Das macht so viel aus! (Dazu passt: es soll wohl ein Abschiedsirgendwas mit der alten Gruppe geben, bin ich eh schon zwiegespalten, und dann wurde es jetzt noch verschoben, weil anscheinend der Oberboss, der persönlich dafür gesorgt hat, dass die Gruppe gesamt vor die Tür gesetzt wird und in dem ganzen Prozess kein einziges Mal zu irgendeinem Meeting mit der gefeuerten Truppe kam oder irgendetwas erklärt hat oder auch nur in irgendeiner Weise Verständnis für die Gefühlslage der Gefeuerten gezeigt hat oder sich ein Danke für die bisher geleistete Arbeit rausquetschen konnte, da dran teilnehmen möchte. Naja, das wird ein kurzer und günstiger Anlass, es gibt nicht viele, die dann trotzdem hingehen werden.)

Sonst brodelt einiges, meine Schwiegermutter ist mit unklarer Diagnose im Krankenhaus, Kontakt mit ihr nicht möglich, weil das Handy nicht mitgenommen wurde und ein Telefon im Zimmer freizuschalten für sie schlicht nicht möglich ist ("Das braucht kaum noch wer, alle haben Handies, aber wenn man es mag, müsste man unten am Kiosk eins freischalten lassen, das geht mit Bankkarte, und dann kriegt man einen PIN" Ja, einfach my ass, wenn man sich unten im Kiosk schon nicht mehr dran erinnert, wo man eigentlich ist und was man hier eigentlich soll/will.) Der Bruder vor Ort, der sonst dankenswerterweise solche Sachen regelt, liegt mit der ganzen Familie mit Grippe flach. Und ÄrztInnen oder Pflegepersonal ans Telefon zu bekommen respektive wirklich einen versprochenen Rückruf zu bekommen, ist Glückssache respektive ein Vollzeitjob. Also: man weiss nix, alles doof. Und das nur wenige Tage nach dem Umzug, der eigentlich erstaunlich gut und erfolgreich geklappt hat. Hmpf.


Heute habe ich dann endlich die Email in Sachen "entsorgte Bücher" an die Schulleitung geschrieben und auf dem Heimweg beim Radeln durch den Regen drüber sinniert, was ich mache, wenn sie mich genauso abbügeln, wie sie L. abgebügelt haben. Ich habe geschwankt zwischen "Ich lauf dort auf und zeige ihnen persönlich, wie ich das so finde" und "Ich verrechne die Kosten für den Bücherersatz dann halt einfach mit den nächsten Rechnungen von der Schule für Unterrichtsmaterial, Kopierzeug, Lagerbeiträge, whatever.". Alles jetzt kein so ein guter Druckpunkt, gebe ich zu, aber ich war noch nicht ganz durch die Tür daheim, triefend nass, da wurde schon gevictorydanced und mir die Email von der Schulleitung, in der sich schon fast übertrieben entschuldigt wurde und eine Überweisung der Ersatzkosten agekündigt wurde, unter die Nase gehalten wurde. Ok, das ging doch schneller als gedacht.

Daheim dann der Plan: Gemüsewaffeln mit den restlichen roten Beten reingeraffelt mit Karotten und vllt Erbsen und dazu Guacamole. Ich hatte das Rezept schon eine Zeitlang nicht mehr gemacht, aber wie schwer kann ein Waffelteig sein. Ich habe das Rezept auf eine mir vernünftig erscheinende Anzahl Eier (4) verlängert und dann einfach alles zusammengeworfen. Die Menge Quark mit 720g war dann doch sportlich für "Reste aus dem Kühlschrank verkochen" und ich ergänzte Quark mit Frischkäse, Sauerrahm und Seidentofu. Und dann realisierte ich, dass der Quark im Rezept nicht in den Teig kommt, sondern für den Dip gedacht ist. Und eh immer zu viel war. Also: alles war schon im Teig und für einen zweite Portion hatte ich nicht genug von allem. Also noch ein Ei rein, noch bisschen Mehl und dann hoffen, dass es bindet und den Kindern und dem Mann als Proteinwaffeln verkauft. In Prinzessinnenpink wegen der roten Bete.

Naja. Jetzt ziehe ich endlich meine Radklamotten aus und bin fertig für Feierabend.


Wunschlistenfrage:

Wie hat sich die Fussmatte bewährt beim Schwimmen?

Eigentlich gut. Ich liebe das Gefühl von trockenen Füssen und mache meine Handtücher nicht dreckig. Sie ist halt immer ein bisschen feucht, aber lässt sich waschen, das mache ich dann immer übers Wochenende



EDIT: Diplomatie ist heute aus, deswegen: Wie fucking schwer kann es sein, hier keine fucking Tipps zu geben? Wie arrogant und selbstherrlich muss man sein, um sich über einen dröflzigtausendmal geäusserten und begründeten Wunsch hinwegzusetzen, weil man ach so super geile Ideen hat, auf die wir Doofies ja offensichtlich nicht kommen?! Für wie schlau halten Sie sich und für wie doof halten Sie mich? Und nein, auch ein <3 hinten dran macht es nicht besser, echt nicht.

Montag, Januar 26, 2026

260126

 Heute verrückte Nacht, wie Sansa und ich festgestellt haben. Wir waren nämlich irgendwann beide zeitgleich nass: sie, weil es draussen regnete, wie sie mir empört ins Gesicht miauend mitteilte, ich, weil es überhaupt nicht so kalt war, wie ich dachte, und ich mich für das wie immer Schlafen direkt am offenen Fenster viel zu warm eingepackt hatte (also: Socken und die Decke RICHTI am Hals zugezogen, alles drunter und eine Fleecedecke über der Sommerdecke. Also: Katze gefüttert, wenn ich den Regen schon nicht abschalten kann, mir frischen Pyjama angezogen, Fleecedecke weg, Socken ab, einen Arm und einen Fuss zum Temperieren rausgestreckt.

Uff.

Morgens war ich dann heute 15 min schneller als sonst, was echt verwirrend ist, normal brauche ich 45 min von Weckerläuten zu Haus verlassen, heute nur 30, ich habe keine Ahnung, wieso. Aber: sehr praktisch, so war ich um Punkt halb acht mit meinen 40 Bahnen fertig, genau zu dem Zeitpunkt, wo der Aquafit Kurs begann.

Dann: eigtl ruhiger Tag, aber es gab noch mehr Scherben aufzukehren von dem Drama letzte Woche (ich denke ganz oft AITA, aber ich denke nicht, es ist eher so eine Geisterfahrersituation ("Einer? Tausende!") und zwar nicht aus meiner Perspektive. Naja.

Mittagessen mit einer Kollegin aus einem früheren Team, immer spannend, eine halbaussen Perspektive auf Situationen und Settings zu sehen. Dann: schnelle Runde um den Block (habe gelernt: die Strecke, die ALLE IMMER in der gleichen Richtung laufen, heisst auch "Karriereweg", weil man allen wichtigen Leuten dort begegnet. Erinnert mich ein bisschen an das "Zölibad", das Schwimmbecken auf Kirchengrund, das nur Ministranten und Chormitgliedern zugänglich war. Ich weiss nicht mehr genau, wie ICH nichtsingendes Heidenkind da mal drin gelandet bin.) Es war auf jeden Fall feuchtkühl draussen.

Heimgeradelt bin ich noch bei Tageslicht, das letzte Meeting machte ich vom Küchentisch, war damit die erste, die wieder zu Hause war (ok, Q. hat jetzt richtigrichtig frei und zelebriert das mit totaller Chillaxung, aber die beinhaltete auch einen Gym-Besuch, gerade als ich heimkam.

Gemeinsames Pizzaessen (mir war eher nach Gemüsesuppe vom Samstag), dann Sachen packen für morgen, der Tag wird wild mit Japanmeeting in der Früh und davor muss ich noch mein Passwort für COmputer und Handy ändern. Ich habe lang genug gewartet, dass es MORGEN abläuft und als ich es gerade noch ändern wollte, habe ich gelernt: geht nur im Firmennetzwerk oder via VPN und das ist mir jetzt beides zu doof, also "RIIIIIISIKO", ob "expires tomorrow" heisst: morgen kannst du es noch ändern oder "jetzt ist es zu spät, bitte walk of shame bei der IT" Ich fühle mich sehr verwegen.

Sonntag, Januar 25, 2026

250125

 Irgendwie zerrinnt mir der Tag heute zwischen den Fingern. Ich bin eigentlich früh aufgewacht, habe Kaffee mit INternet und Buch im Bett genossen (naja, ich habe das Buch "Nobody's Girl" ausgelesen, das ist eher harter Tobak als Genuss und macht so unendlich wütend auf die mächtigen, reichen Männer dieser Welt, die glauben, sie können sich einfach alles nehmen). Dann noch vor dem Frühstück den Teig und die Karamellsosse für die Sticky Buns vorbereitet, gemütlich gefrühstückt mit allen.

Der Hübsche und ich sind dann eine Runde spazieren gewesen, dann ging es für die Jungs ins Gym, für mich ins Homegym (unten in der Küche gingen die Zimtschnecken). 

Nach ausführlichem Training mit schwachen Armen die schwere Auflaufform voll Zuckercreme in den Ofen gestellt und geduscht, Kleider für morgen gepackt, dem Gartenbauer geantwortet (Learning bisher: Antworten bisher nicht direkt speditiv, kann daran liegen, dass Gartenbauer mehr Draussenleute als COmputerleute sind oder aber, dass sie im Januar noch nicht voll besetzt und in bisschen Winterpause sind. Ausserdem: von der deutschen Seite will wegen des administrativen Aufwands niemand ind er Schweiz arbeiten. Wir dachten, nachdem wir keine Elektroinstallationen bräuchten, wäre das eher ok, aber nein. Naja. Jetzt hat einer geantwortet und wir finden hoffentlich bald einen Termin, der uns allen passt), dann Zimtschnecken verspeist (sie sahen jetzt nicht besonders fotogen aus, sehr klebrig, sehr süss, kann man mal machen, aber nix für immer), einen kleinen Island Itinerary geschrieben, ein Kissen geflickt, viel Wäsche erledigt, für morgen gepackt, überlegt, was es zu essen gibt (Curry), festgestellt, dass das die letzte Dose Kokosmilch ist, also eine Koro-Grossbestellung zusammengeklickt, Ründchen, Wäsche, mehr Wäsche, naja, jetzt ist es dunkel und Currykochzeit. Irgendwie fühlt es sich versandelt an, der Tag, aber andersrum: eigentlich ist einiges passiert. Tja.

Hm




Samstag, Januar 24, 2026

240126

 Ausgeschlafen, mit (verdientem) leichtem Kopfweh vom Rotwein gestern abend aufgewacht (war aber sehr, sehr gut), Kaffee im Bett, dann Frühstück nur mit L., Q. war schon seit längerem "Seile retablieren" im Feuerwehrmagazin.

Danach hatten die beiden Planungstag für keine Ahnung was bei den Pfadis, der Hübsche und erledigten Häuslichkeiten (unter anderem haben wir die übervollen Recyclingsäcke weggebracht, dann gemeinsam beschlossen, dass genau jetzt der Zeitpunkt gekommen wäre, die echt in die Jahre gekommenen, kaputten und beliebig ekligen Säcke zu entsorgen und ersetzen. Wir sind in den Baumarkt stöbern gegangen und haben jetzt (das Bünzliherz jubelt) stapelbare Recyclingeimer mit Einwurfklappe, auf die man den gewünschten Inhalt als Piktogramm kleben konnte.

Dann: Ausflug in die grosse Stadt, der Hübsche wollte Mammut-Schuhe schauen und probieren gehen. Dazu muss man wissen: der Hübsche ist jetzt ja genauso digital Ureinwohner wie ich, aber warum auch immer hat er unglaubliche Hemmungen, online zu shoppen, besonders Kleider und Schuhe, weil man da ja, Gott bewahre, was zurückschicken müssen könnte. Er kriegt aber genauso auf sein Onlineverhalten abstimmte Werbung wie ich, aber anstatt dann irgendwann schwach zu werden und zu bestellen (und evtl die falsche Grösse zurückzuschicken), will er das dann irgendwo offline anschauen und probieren. Für die Mammutschuhe waren wir ja vor ein paar Wochen schon im Bächli-Bergsport (hatten sie nicht), heute sind wir in die Basler Innenstadt gefahren, weil es dort einen Mammut-Store gibt, und wo, wenn nicht dort (naja, zB bei Bergzeit.ch, wo ich sogar einen Account habe, weil ich mal irgendetwas wildes für die Pfadis dort bestellt habe. Seilbürsten oder eine Seilschleuder oder so was), sollte es diese Schuhe geben? Stellte sich raus: es gibt den ganzen Mammutstore schon nicht mehr. Wir waren dann in allen Läden, die vermeintlich oder gemäss Google Maps irgendwas mit Mammut hatten, sind 16k Schritte gelaufen und in keinem der Läden gab es die Schuhe. Auf Nachfrage erzählte der Hübsche, dass er diese Werbung seit 2024 bekäme und vermutlich gibt es die Schuhe einfach nirgends mehr (vielleicht nicht mal mehr bei Bergzeit.ch).

Naja.

Auf dem Weg haben wir ein sehr gehyptes Cheesecake-Cafe ausprobiert (joa, es war irgendwie hinten drin und über so einem highend-Krusch-Laden, die Tische und Stühle nicht mal schraddelig zusammengewürfelt, wie Herr Buddenbohm bemerkte, sondern... Ikea-Family-Restaurant-Charme, nur in wackelig. Cheesecake ok (bin kein Cheesecake Fan, insofern kein Massstab), Cappuccino immerhin mit der guten Oatley Barista, aber lauwarm und sehr klein. Die angestossenen Teller und Tassen trug man selber auf einem kleinen Tablett in den ersten Stock, räumte dann das Geschirr selber in Spülkörbe und call me cheap shit oder altmodisch, aber warum genau ich dafür Trinkgeld bezahlen soll, weiss ich nicht. Vielleicht, weil man sich den Kaffee nicht selber eingeschenkt hat. Naja.


Ausserdem hatte ich beschlossen, dass ich jetzt doch Adidas Handball Spezial Schuhe möchte, in Wildleder entweder blau oder weinrot (nachdem ich von meiner Handballschwester gelernt habe, dass es nicht peinlich ist, wenn man die als Nichthandballer trägt, weil es ungefähr die unprofessionellsten Handballschuhe der Welt sind und kein Handballer, der was auf sich hält, die zum Spielen trägt. Und dass der Saugnapf an der Ferse keiner ist, sondern eine Dämpfung). Ich war also in mehreren Sportschuhläden, alle hatten die Schuhe in einem Preisbereich von 50 bis 140 CHF, mit sehr abstrusen Aussagen zu der verfügbaren Grösse (ich bräuche Grösse 39 oder halt, wie Adidas sagt. 39 1/3, jetzt nicht abstrus grosses oder kleines). In dem einen Laden sagte man mir: "Die kleinste Grösse dafür ist 40 2/3, für kleiner müssten Sie in die Damenabteilung gehen". Dort sagte man mir "Die grösste Grösse, die es gibt, ist 38 1/3". Im nächsten Laden sagte man "Die gibt es nur bis 37."

Ja, mei, dann halt nicht. Ich habe mir noch im Laden das Unisexmodell (!!!) bei Zalando in 39 1/3 bestellt und freue mich sehr.

Das klingt jetzt sehr motzig, ist es aber gar nicht: wir hatten wirklich einen sehr schönen Nachmittag zusammen, mit dem Hübschen macht eh alles Spass (ok, manche Sachen mehr, manche weniger, aber das hier war auf der "mehr"-Seite)

Wir beide haben uns vor dieser Kunst angemessen erschreckt (auf dem Foto sieht es noch fieser aus, weil man nicht sieht, wie unnatürlich still sie sich halten, weil halt nicht menschlich)



Daheim wurde uns mitgeteilt von der U25-Fraktion, man wäre nur kurz da und würde dann mit den anderen Pfadis essen und chillen, immerhin noch bevor ich von der superleckeren Gemüsesuppe zum Abendessen erzählte, daran wird es wohl nicht gelegen haben.

Unser Auk Mini, den wir uns zu Weihnachten gegönnt haben, funktioniert übrigens super und bald wird geerntet:


Die Katzen haben gestern ein neues Bett bekommen und ich habe im Laden wirklich gedacht, es wäre gross genug für beide (nicht zusammen natürlich): upsi.




Freitag, Januar 23, 2026

230126

 Um halb fünf von einer gerne frisches Frühstück haben wollenden kleinen Katzen geweckt worden. Sie hat aber nur aus dem Bad gepiepst, nicht eine Eskalationsstufe höher gezündet und die Klospülung gedrückt, da stehe ich dann meistens doch auf. So haben wir uns drauf geeinigt, dass sie Trockenfutter frisst und dann an meinem Bauch eingerollt schläft, bis wir gemeinsam um sechs aufstehen.

Dann: Frühstück, heute mit L., weil ja eine halbe Stunde später als sonst. Das war auch mal wieder schön (Ich habe ja gsd Kinder, die morgens auch schon sprechen und unterhaltsam sind!)

Dann: eine Runde arbeiten, bis es Zeit zur Physio war. Freitag ist ja eigentlich mein Tag für ein Alignmentmeeting mit meinem Strategy-Counterpart für ein Produkt, der genauso spricht wie mein Schwager und sonst für Zeug fertig machen und erledigen. Und: für Notfallmeetings, die dringend die Woche noch sein müssen. Davon hatte ich heute einige, sozzusagen Scherben zusammenkehren nach dem gestrigen Autounfall. Tja nun (Ich musste die ganze Zeit an die einzige Zeile aus "Clerks" denken, an die ich mich erinnere "I am not even supposed to be here today" 

Dann: Einkaufsründchen mit Hörbuch auf den Ohren, Mittagsründchen mit dem Hübschen, dann noch ein paar Scherbenmeetings, dann eine kalte Radrunde zum Katzen- und Vogelfutternachschub kaufen. Ich habe noch ein insektenhaltiges Futter gekauft und hoffe, das lockt noch ein paar andere Vögel an. Bisher habe ich unzählige Videos und Bilder von Kohl- und Blaumeisen und Rotkehlchen, viele davon wiederkehrend, alle schon benannt. Ich habe halt noch mindestens einen coolen Namen für einen Spatz schon vorbereitet, deswegen... kommt, es gibt genug zu essen!

Dann: Pizzateig vorbereiten, Wäsche zusammenlegen, nochmal nachrecherchieren, ob da ein Fehler in der Strickanleitung ist oder ich einen Knoten im Hirn habe...

Wochenende, ich kann es brauchen!

Donnerstag, Januar 22, 2026

220126

 What a day.

Eigentlich hätte es mir schon eine Ahnung geben sollen, als ich beim Schwimmen von einer Rückenschwimmerin von hinten, naja, nicht nur gerammt, sondern halt praktisch überschwommen wurde. Sie hat mich mehrfach berührt und fester berührt und als ich mich dann umgedreht habe, weil ich mir dachte: "Bruder, was ist dein Problem?", lag sie mir praktisch Rücken auf Rücken auf dem Rücken und hat mir aus 10 cm Entfernung ins Gesicht geglotzt "Ohhh". Ja, ohhh. Ok, offensichtlich schwimme ich sehr langsam, aber naja, ab einem gewissen Alter, so in etwa ... 5 Jahre oder so, sollte man doch verinnerlicht haben, dass man am Hinterkopf keine Augen hat und wenn man schon voll gut und schnell Rückenschwimmen kann, sollte man doch auch die Erfahrung gemacht haben, dass es nicht der Normalfall ist, dass man einfach weiterschwimmt, wenn man irgendetwas berührt? Es könnte ja auch zB nicht ich, sondern dern Beckenrand gewesen sein. Wäre sie dann auch einfach weitergeschwommen, bis sie auf dem Rücken auf den Fliesen gelegen wäre und hätte immer einfach weiter gepaddelt? Naja, ich schweife ab.

Ab dann wurde es nur noch seltsamer und ein eigentlich okay aussehender Tag entwickelte sich zu einem Autounfall, der sich in Zeitlupe vor einem entwickelt, man sagt noch: "Du, da vorn, Strassensperrung, vielleicht bremsen, oder hier, guck, Abzweigung, das ist nicht mal ein Umweg, hallo? Halt? Stopp?", aber als Antwort wird aufs Gas gedrückt und gesagt "Ich nehm das auf meine Kappe" und dann puff. Tja. Und das, wo ich die letzten Monate so viel dran gearbeitet habe, dass man sich in dieser Gruppe wieder an die Verkehrsregeln hält und sich langsam und vorsichtig wieder Radfahrer und Fussgänger nach draussen trauen.

Das wird jetzt noch einige Folgen haben und meine Güte, ich möchte das nicht. Naja.

Das Heimradeln heute war essentiell wichtig, um den Kopf frei zu kriegen, respektive die direkten nächsten Schritte zu planen, wie man da Schadensbegrenzung betreiben kann. Immerhin hat das funktioniert und die Kopfschmerzen sind wieder weg.

Heute gab es dann auch mal wieder Gemüsekorb (Feldsalat und Chicoree direkt zum Abendessen verspeist):

Rosenkohl, Chicoree, lustig geformte Pastinaken, Karotten in orange, weiss, gelb und vielleicht lila, vielleicht sind das aber auch Rettiche, Feldsalat, Kartoffeln, DIE DOPPELTE MENGE EIER, mehr Karotten, Radicchio, Blaukraut, Kürbis und ein grosser Sellerie


Mittwoch, Januar 21, 2026

210126

 Sehr gut geschlafen, die kleine Katze anscheinend auch immer wieder auf mir drauf oder neben mir, das war sehr niedlich, aber auch für meinen Rücken nicht ganz so super, weil ich mit Katze auf mir drauf sehr, sehr still liege, Cat People kennen das.

Morgenroutine incl Schwimmen superst, als ich in die Schwimmhalle kam, waren ausser mir nur ZWEI Leute am Schwimmen, d.h. es waren zwei Bahnen ganz frei. Hat sich schnell geändert und wir waren bei der Januar-Standard-Belegung von 3+ Leuten pro Bahn, was relativ anstrengend ist, weil sich die Schwimmstile und -geschwindigkeiten nicht automatisch passend ausrichten...

Der eigentlich nahezu meetingfreie Morgen füllte sich schnell mit Zeug erledigen und noch mehr ad hoc Besprechungen. Es ist wirklich interessant, was sich da in meinem Kopf, aber auch zumindest in unserer Gruppe, geändert hat: die Zeit vor Ort macht richtig Sinn für mich, ich bin richtig gern im Büro und habe auch das Gefühl, dass das meiner Arbeit gut tut. (Der Freitag von daheim ist auch super und ich bin sehr froh um die generelle Flexibilität)

Schnelles Mittagessen, Ründchen in der Sonne, dann weiter im Text :-)

Vor dem letzten Meeting bin ich dann in der Sonne noch nach Hause geradelt, das war echt schön! 

Ich kam allerdings superknapp vor Meetingbeginn nach Hause UND war dann noch überrascht, dass beim Headset auf einmal nicht mehr funktioniert, dass man automatisch gemuted wird, wenn man das Mikro nach oben klappt. Dementsprechend wurde dann das ganze Team darüber informiert, dass der Hübsche mir bitte danke eine Ibu geben sollte, weil ich höllische Kopfschmerzen hatte. Man war angemessen mitfühlend.

Zum Abendessen war ich etwas uninspiriert, aber mir fiel ein, dass wir einen Sandwichtoaster haben und "alles, was da ist" mit einem Stück Raclette zwischen zwei grosse Toastscheiben klemmen und heissmachen, das macht alles lecker.

Der Hübsche und Q. holten dann noch den Mini ab (mit PIN für den Schlüsselkasten), grad noch so rechtzeitig, weil Q. morgen seinen Zweiphasenkurs hat aka so eine Art Fahrsicherheitstraining, das binnen einen Jahres nach Bestehen der praktischen Fahrprüfung absolviert werden muss, dafür braucht man ein eigenes Auto.

(Für meine Email an die Schule morgen habe ich schon Leitbild, Qualitätsstandard und den Ursprung des Zitats "Wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Menschen" recherchiert und naja, vielleicht schicke ich sie auch erst Freitag mittag, um ihnen das Wochenende richtig zu versauen)

Dienstag, Januar 20, 2026

200126

Heute lief es dann doch deutlich: erstens das Katerversorgen, dann auch das Radeln (ich habe das Gefühl, ich bin geflogen! Zeigt sich: trocken und kalt ist perfekt. Hell oder wenigstens nicht pitch black wäre noch schöner, aber auch im Dunklen lief das gut heute!) und besonders das Schwimmen und/ oder Zählen. Trotz Kraulkurs und damit verbundener Wellen und Gnusch auf den verbleibenden Bahnen lief es gut. In der Umkleide aber wurden Stimmen laut, die durchaus finden, es wäre jetzt langsam wirklich gut mit den guten Vorsätzen und wenn die alle bitte wieder aufhören könnten. Lol, feel it. (Btw: habe beim Tchibo etwas spontan was wildes gekauft: eine Umkleidenfussmatte in Form einer wasserdichten Reissverschlusstasche mit Flausch drinnen. Das passt insofern, als ich bisher meinen Badeanzug und die Duschsachen in einem Bikinifisch aufbewahrt habe, aber da ist das Innenfutter gerissen und damit die Dichtigkeit nicht mehr gegeben. Die Tasche kann man dann aufklappen und hat seinen eigenen kleinen flauschigen Badteppich dabei. Ich habe den Usecase "viermal die Woche" noch nicht ganz meinen Wünschen entsprechend hinbekommen, weil ich die Matte ja gern zwischendrin trocknen würde, aber das mit einem minimalen Taschenformat hinbekommen möchte. Sehr schönes Gefühl aber: mit flauschgetrockneten Füssen die Socken anzuziehen!)

Meine Essenspläne gingen super auf, ich hatte nämlich in weiser Voraussicht eines Jubiläumsfrühstücks um halb neun nur genauso viel daheim gefrühstückt, damit ich weder vom Rad fallen noch im Becken untergehen würde vor Unterzucker. Das Frühstück für einen Kollegen zum 20jährigen Jubiläum war dann richtig schön, ich mag meine neue Gruppe so sehr!

Dann: grosses Groupmeeting von drei grossen Gruppen, erstaunlich spät, weil wir als neue Gruppe ja seit Juni existieren, aber gut, besser spät als nie. Ich fand den Ausdruck der "Product Triades" sehr, sehr schön! (Man kann aus "drei" so viel machen: Dreigestirn, Dreifaltigkeit, aber Triaden ist halt so ein bisschen badass :-)). Bisschen skurriler Moment, als mir im Lift zum Meeting bewusst wurde, woher ich die Kollegin, die ich jeden morgen beim Schwimmen treffe (und deshalb in allen Stadien der Bekleidung und Körperpflege kenne und sie mich auch), kenne. Ich hatte sie im Gedächtnis falsch einsortiert und naja, wir sind jetzt beide Teil der Product Triades. Locker Room Talk incoming!

Nach einem sehr, sehr vollgepackten Morgen dann hatte ich die Idee, schnell allein Mittag zu essen und zu lesen. Dabei landete ich mit meinem Tablett (Currysuppe mit Gemüse und, weil das nur als eine Komponente galt, noch drei Schüsseln Salat) direkt neben einer Kollegin, die die gleiche Idee hatte (und mit einem Kollegen des Hübschen verheiratet ist und naja, so allein war es dann für keine von uns beiden.)

Draussen war strahlender Sonnenschein und ich bin eine schnelle Runde um den Park und das angrenzende Quartier gelaufen, das war schön. (bin übermässig stinkig, dass ich gestern um ein paar 100 Schritte mein tägliches Ziel, das ich natürlich in Minimum übersetze, von 12k Schritten nicht geschafft habe (dabei hätte ich nur noch ein zweimal die Treppe runterlaufen müssen)

Am Nachmittag dann neben einen schnellen Feuerlöschen (das war eher eine Wunderkerze, die man in ein Glas stellt und ausbrennen lässt, aber eben: allein, dass man das macht, hilft oft schon)

Endlich auch einen Kollegen, den ich sehr schätze, für ein Minigespräch nach Weihnachten wiedergetroffen, (er war nach der PAuse noch mit Noro zu Hause beschäftigt, danke, aber nein danke!), das war schön. Und ich hab eine meiner Orangen geteilt.

Zum Abschluss noch ein Department Townhall, oder, wie wir es nennen 30/60 (muss da immer  an #609060 und Journelle denken :-( )

Dann: Heimradeln im immerhin noch nicht ganz dunkeln, Essenspläne und Hocktermine unter einen Hut bekommen, Q. drücken, der heute seine letzte Prüfung für das erste Semester erledigt hat und jetzt wirklich frei hat. (Full multiple Choice test in der Anfängervorlesung in Chemie, damals (tm) hätte es das nicht gegeben!)

Der Mini hat übrigens "keine grosse Sache", ein Schlauchverteiler. Keine grosse Sache bedeutet 420CHF, wie gut, dass wir noch Händlergarantie haben. (Habe keine Mühe damit, Arbeit und Teile angemessen zu bezahlen, aber naja, ein Schlauchverteilerstückchen ist wirklich nix grosses, wie teuer kann das sein, wie lang kann man brauchen, das einzubauen?)

In Sachen Schulspinde haben sie jetzt da noch eine Chance, das mit L. zu regeln und ich bin fast bereit, über herablassende, unangebrachte, rechtlich fragwürdige Aussagen hinwegzusehen. Falls sie aber wirklich Bücher im Wert von ungefähr 500CHF einfach entsorgt haben, dann brennt die Luft, liebe Altphilologen.

Wunschlistenfrage:

Wie heißt der "Hightech-Druckbleistift" bzw. von welchem japanischen Hersteller/welcher Marke ist er?

Das ist der Mitsubishi Kuru Toga Dive (wir haben alle verschiedene (Hüllen)Farben von grün metallic (L), blau metallic (ich) und grau-lila matt (der Hübsche).

Montag, Januar 19, 2026

190126

Heute morgen um halb sechs startete der Tag erst sehr gut: Jonny, der ja noch ein paar Tage morgens Schmerzmittel bekommt, war zu Hause, dann nicht so gut, weil: Jonny hatte den Verdacht, ich würde ihn wieder zum Tierarzt schleppen und bescherte mir einen grossen Doppelkratzer über den Bauch und einen über die Brust. Schmerzmittel geben war dann gar nicht so schlimm.

Radeln dann perfekt, es ist trocken, gerade richtig kalt. Das Auto ist übrigens weg. Nachricht, die mit irgendetwas spektakulärem damit zu tun haben könnte, habe ich keine gefunden.

Beim Duschen vor dem Schwimmen dann war ich erst etwas überrascht, dass die, die ich mir ausgesucht hatte, auf ganz kalt stand. Weil: Hölle, nein! (Ich stelle immer auf ein bisschen weniger als angenehm warm, weil mir meist eh noch kalt ist und sich alles wärmer anfühlt und ich sicher gehen möchte, dass sich das Wasser im Becken nicht zu kalt anfühlt.) Diesmal stellte sich aber heraus, dass in genau dieser Kabine die Temperatureinstellung gar nicht ging und egal wie eingestellt, immer die höchste Temperatur rauskam. So kam ich zu seiner sehr warmen Dusche (das ist normal der schönste Moment am Schwimmmorgen: die richtig heisse Dusche auf einen erschöpften, angenehm durchgekühlten Kopf) schon vor dem Schwimmen.

Das hat mich anscheinend so verwirrt, dass ich entweder nur sehr langsam schwimmen konnte oder nicht genau zählen, ich brauchte EWIG für meine 40 Bahnen, es könnten auch 44 oder 46 gewesen. Dreimal war mich mir nicht sicher. Naja.

Dann: grosse Freude, ich habe nämlich schon wieder eine coole neue Hose heute zum ersten Mal getragen. Und zwar die hier (Bild von heute abend).



Hat was von einem Cape und bläht sich bei schnellem Schritt ein wenig auf. Ich mag diese Art, nun symmetrisch oder nicht) fancy Bundlösungen sehr!


Gerade noch rechtzeitig für "meinen" Platz UND einen spektakulären Sonnenaufgang an meinem Platz gewesen und irgendwie einen meetingfreien Vormittag mit IRRE viel Kaffee gefüllt (so sehr, dass ich mir dann irgendwann dachte: "etz muescht brämse!"

Mittagessen dann mit meiner sehr lieben Kollegin (das hatten wir schon letzte Woche spontan machen wollen, da kam dann aber noch spontaner eine dritte Person dazu und die Konversation war dann sehr auf diese zentriert.) und meine Güte, wie sehr mag ich die! Ich weiss gar nicht, wie wir in die eine Stunde erstens Essen und Kaffee und ein wirklich intensives Gespräch über Schwestern (heute festgestellt, dass nicht nur ich, sondern auch zwei meiner direkten KollegInnen von nicht hier kommen und unabhängig jeweils eine Schwester noch dazu hier runter kam), Hochzeitskleider und -planung, Kinderbetreuung, ADHS / Autismus-Spektrum, unterschiedliche Generationen in der Abteilung und wie tatsächlich anders die Gen Z Kollegen sind als wir GenX Kolelgen (und ihre Gen X Chefs) und wie wir damit umgehen, und dann noch wirklich viel über die Arbeit, aber da auch eher strategisches und richtig hilfreich. Hach. (Und das Essen war auch gut, ich habe mich getraut "gezupfte Jackfruit" zu essen, bin ja bisschen skeptisch bei Zeug, was ich nicht kenne, eigtl geschmacklosem Ersatzprodukt, aber das war richtig gut!

Dann: L. bisschen angefeuert, der gestern abend ein wenig verzweifelt war, weil.... sein Spind in der Schule, in dem er seine (ehrlich gesagt sauteuren) Lehrbücher (alle auf englisch und für IB) aufbewahrt hat, leer ist und er herausgefunden hat, dass die im Rahmen einer (of all things) Brandschutzüberprüfung bewegt wurden und deshalb ausgeräumt hätten werden müssen und sonst aufgebrochen und geleert würden. Er hat rausgelesen: alles wurde weggeworfen. Ich habe fertiggelesen: Mann kann den Inhalt dann gegen eine Bearbeitungsgebühr beim Direktor abholen. Ich habe auch gelesen, dass diese Info kam, als L. in Japan war und weder Zugriff auf die Emails noch auf den Spind hatte und wir werden das mit der Bearbeitungsgebühr mal sehen. Aber eben: das muss L. jetzt selber in die Wege leiten und er ist kein Fan von Konflikt. Wird werden. 

Jetzt: Pizzamontag, dann machen der Hübsche und ich uns auf den Weg, den Mini bei der Werkstatt abliefern, das Scheibenwaschwasserbehältnis ist undicht.



Sonntag, Januar 18, 2026

180126

Gestern abend war einer der seltenen Abende, wo ich recht viel Arbeit in ein Abendessen geschmeckt habe, das dann wirklich nicht toll wurde. Besser so, als wenn es andersrum wäre, aber meine Güte, schon frustrierend.

Willkommen zum 10000. Beleg von "Rote Bete und Grünkohl: warum?". Ich hatte ja jede Menge Rote Bete im Gemüsekorb. Zwei hatte ich in Ofengemüse verwurstet, blieben noch drei. Ich hatte in der KaptnCook App einen sehr hübschen, bunten Salat aus Grünkohl (der ja das andere Gemüse ist, mit dem ich Mühe habe, v.a. mit den Mengen, in denen er im Korb landet. Skurrilerweise war er diesmal NICHT mit drin, so dass ich für diesen Salat sogar noch zusätzlichen kaufen musste), Karotten, Roter Bete, Clementinen (durch Orangen ersetzt), Tomaten und Walnüssen. Ich habe also geschnippelt und geraspelt und .... dann schmeckt das ganze nach sperriger kleingeschnittener Plastiktüte mit Kompost (und Orangen). Meine Güte! Passte dazu, dass die Pastamaker-Trüffel-Tagliatelle halt auch eher meh waren. 

Naja.

Heute dann etwas, was ich schon lange auf der "Das klingt so weird, vllt ist es voll gut"-Liste habe, nämlich: "Wirsing- Tofu-Pfanne mit Kokos und Zitronengras".

Sonst: alltime low beim Sleepscore, nämlich 3. Aber das war nur, weil das Bandl dachte, ich wäre um 3:41h aufgestanden, dabei bin ich da nur aufgewacht, habe festgestellt, dass Q. über eine Stunde überfällig zum vereinbarten letzten Heimkommenstermin war (und ausserdem hatten die Katzen die ganze Nacht reklamiert, dass sie gern rauswollten, aber wegen frisch operiert nicht durften. Und Sansa natürlich als Kollateralschaden wegen Bruders Benehmen). Ich stand ungefähr senkrecht im Bett, der Hübsche auch. Und es sagt einiges, dass wir nach der Gottseidank umgehend beantworteten WA-Anfrage schnellstens und entspanntestens wieder einschliefen, obwohl die Antwort durchaus einige Fragezeichen aufwarf, nämlich "Ah, sorry, die xy hat noch einen Feueralarm ausgelöst und wir chillen jetzt noch mit dem Einsatzleiter im Pfadihaus". Um kurz vor fünf kam er dann heim und ich habe nach der Erzählung bei einem sehr späten Frühstück auch Verständnis dafür, dass er um halb drei nicht mehr dran gedacht hat, dass er eigtl heimgehen sollte respektive eine Nachricht schicken. Folgendes war passiert: aus irgendwelchen Gründen kam es bei der Party beim frühmorgendlichen Minipizzenbacken zu Rauchentwicklung, die die Rauchmelder auslöste und damit einen direkten Alarm bei der Feuerwehr gegenüber. Q. und ein mitfeiernder Pfadifeuerwehrkollege überprüften erst, dass wirklich keine Gefahr und alles gelüftet und unter Kontrolle wäre, dann rannten sie zu Fuss zum Feuerwehrmagazin, um einen grossen, unnötigen, teuren Einsatz zu verhindern. Der Einsatzleiter kam kurz mit gucken, blies dann alles ab, die, die schon gekommen waren, bekamen noch Pizza und Bier und naja, da kann man dann mal die Zeit vergessen. Haben sie gut gemacht (auch das sich am Anfang unbeliebt machen bei den Nichtpfadis, die sich des Rauchverbots im Haus entweder nicht bewusst waren oder das einfach ignoriert haben). Es gab in den letzten Wochen viele Gespräche unter KollegInnen mit Kindern im Partyalter, ausgelöst von der Katastrophe in Crans Montana. Ich mag naiv sein, aber ich denke, die Kombination aus langjähriger Pfadi(leiter)erfahrung, wo man Risikoanalyse lernt UND auch unpopuläre Regeln unter Peers durchzusetzen, und eben der Feuerwehr rüstet unsere Jungs ganz gut aus.

Der Tag startete also gemächlich mit gestaffeltem Frühstück und viel Erzählen, dann ein bisschen Schulstoffsichten mit L. (bin sehr gespannt auf das Wiedereingliederungskonzept an der Schule für die Austauschschüler, das klingt alles ganz gut), der dann noch eine Verabredung hatte. Der Hübsche und ich liefen unsere Runde, erledigten Häusliches wie Bettwäsche waschen und trocknen, Schwimmtasche packen, so Zeug.

Skurrile Beobachtung, wo ich echt gern die Hintergrundgeschichte dazu wüsste: auf dem Rückweg von unserem "Latschi" sah ich in der Bushaltestelle zwischen Tennisplatz und Werksareal eine grosse Tüte (leere) Austernschalen liegen. Woher kommen die? Es gibt weit und breit kein Fischgeschäft (ok, im Coop gibt es, glaube ich, Austern), warum schmeisst man die nicht daheim weg oder in den Mistkübel 50cm nebendran? War das ein Snack an der Bushaltestelle? I guess, we will never know.




 Wunschlistenfrage:

Danke für den tollen Link zu Arcane Fibre - die Wolle sieht wunderschön aus. Und deshalb die Anschlussfrage: Wo kaufen Sie sonst noch gerne Ihre Wolle? Und die unumgängliche Zoll-Frage für die Schweiz dazu: Nach Hause (CH) liefern lassen oder in D abholen?

Gute Frage. Tatsächlich bin ich gerade (bis auf die Arcanfibers Lieferung) dabei, meine Bestände aufzustricken, die ich grösstenteils irgendwo "offline" gekauft habe. Ich mache das gern im Urlaub, in Wollgeschäfte gehen und lokale Wolle zu kaufen. Sonst habe ich einiges im "wollcafe.ch" bestellt, eine herrlich anachronistische Erfahrung, aber die scheinen zu schliessen, wie mir per Briefpost mitgeteilt wurde. Zollfrage: joah, kommt drauf an, nech? Mittlerweile bestelle ich das allermeiste direkt in die Schweiz, wenn sie hierher liefern. Der geringere Aufwand ist mir der Zoll dann meistens wert.

Samstag, Januar 17, 2026

170126

 Der Tag lief so ein bisschen anders als geplant, als der Hübsche nach dem Kaffee im Bett beim Jonnykraulen merkte, dass der einen dicken Bollen über dem Auge hatte. Das passte damit zusammen, dass mir schon ein bisschen unrund zumute war, weil er vor zwei, drei Tagen nach relativ kurzem Aufenthalt draussen in der Nacht bis Nachmittags im Haus geblieben war. Das bedeutet meistens, dass er draussen auf die Mütze bekommen hat. Also, vermutlich wieder Biss in den Kopf, der sich zu einem dicken Abszess entwickelte. Gottseidank ist unsere Tierarztpraxis auch am Samstag da und konnten uns direkt enschieben.

Benehmen Jonny mittel: nicht in die Transportkiste gekackt oder gestrullert, dafür beim Spritzen des Seditativums nach der Hälfte sich losgerissen, unter der Sitzbank versteckt (immerhin nicht im Mülleimer wie auch schon), dann dort ein ordentliches Häufchen hingelegt, müde geworden und sich reingesetzt. Naaaaaja. Irgendwann haben sie dort vermutlich leider keine Termine mehr für uns.

Nach einer Dreiviertelstunde (Wir: Waldspaziergang. Mit ohne Frühstück, mir wurde sehr schwummrig) bekamen wir ihn sehr empört, sehr dizzy, recht blutig zurück. Daheim war er dann noch total neben der Spur, aber immerhin muss er keinen Kragen tragen. Ich bat Q. kurz, auf ihn zu gucken, während ich schnell zum Coop sauste, um vergessenes und Brot zu holen (und schnell eine Fastenwähe mit Hummus zu verdrücken gegen schwummrig) und hatte vergessen, dass Q. kein Blut sehen kann. Respektive: ich hatte gedacht, er könne nur sein eigenes nicht sehen, aber auch Katerblut ist genug für kalkweiss werden. Naaaaja.

Also: Kater versucht zur Ruhe zu bringen, der Reihe nach alles erledigt, was heute als nebenbei Aktivitäten neben chillen geplant war, nämlich Wäsche, Betten frisch beziehen und Weihnachten in Kisten zu verpacken (wir sind später dran als sonst, weil wir für L. ja den Baum noch ein Wochenende und dann halt Woche länger haben stehen lassen). Der Baum sah schon echt nicht mehr gut aus, aber jetzt ist es erledigt und wir haben diese schöne Luftigkeit im Wohnzimmer wieder. 

L. ist mit Freunden unterwegs, Q. lernt (die ersten drei Prüfungen sind schon durch, zwei davon mit Bravour bestanden, die dritte wird noch korrigiert. Ist "If it works, it works" das "Wer heilt, hat recht" beim Programmieren? Wir haben sehr über den Kommentar gelacht), ich werde jetzt den Pastamaker mal wieder rausholen, schauen, was der neue Deckel kann.

Jonny darf erst morgen wieder raus, hat einen halbrasierten Kopf mit offener Wunde, immerhin das Blut haben wir ihm ab- und aus dem Fell gewischt.

Ah, und eine grosse Bestellung Sockenwolle kam an, ich konnte mich nicht entscheiden bei Arcanefibers.  Die Instawerbung sah so schön aus, dass ich schon fast AI vermutete, aber ich bin total begeistert: die Farben sind genauso wunderschön wie auf den Bilder, die Wolle ist wunderbar weich, ich freu mich aufs Sockenstricken (Aktuell: grosses Laceprojekt mit Perlen, das geht noch ein bisschen! Aber für Island nehme ich mir wahrscheinlich einfach ein, zwei Sockenknäuel mit)

Freitag, Januar 16, 2026

160126

Heute ein weirder Start, weil sowohl auf dem Handy als auch dem Computer in alle Chromeprofilen auf einmal stand: der Browser, den Blogger bräuchte, würde nicht unterstützt, was Quatsch ist, weil neueste Chromeversion. Naja. Auf der Uraltversion des Internetexplorers ging es dann noch nach kompliziertem Authentifizieren, aber nach einem Sportründchen hatte sich alles beruhigt und es klappt wieder.

Dann: Homeofficetag und zwar allein, weil L. Schule, Q. im Studylab im Turm ggü von meinem und der Hübsche lauter Präsenzmeetings. Ich hatte auch eins, das ich extra auf heute gelegt hatte, weil eben an der Site, neben der ich wohne. War schön, mit halt KollegInnen, die ich aus den verschiedensten Projekten schon seit über 10 Jahren kenne, wieder zusammenzuarbeiten. 

Mittagessen: Linsen, Spinat, Kürbis, aufgetaut, dann Ründchen in der Sonne mit dem Hübschen, ich habe Firmenkaffee auf meine Stempelkarte gesponsert :-) (Zwischendrin Nachrichten von Q., der sich ob der strikten Sicherheitsanweisungen einen grinste).

Letztes Meeting mit Chef und Chef der Nachbarabteilung, dann Lebensmitteleinkauf (Versuch, noch einen Arzttermin für harmloses, aber nerviges abzumachen: zu spät, geht erst Montag morgen wieder. Dann halt), Pizzateig kneten und ausatmen nach der sportlichen Woche.

Ich hoffe heute abend noch auf eine Runde "Monikers", lets see.

Skurriles:

Heute Morgen war ich voll gerührt, als ich das hier beim Runtergehen fand. Ich dachte: "Jöööh, da hat sich Sunny den Organzaläufer vom Tannenbaumständer auf ihren Lieblingsschlafplatz unten auf dem Fussabstreifer über dem Heizungsrohr gezogen und sich ein Bett gebaut!" und naja, irgendwann hat sie dann angefangen, da drin rumzukruscheln und zack, sie hatte da noch eine halbtote Maus drin und offensichtlich die Maus darin in der Nacht durchs Zimmer geschleudert. Die war heute nicht mehr zu retten, aber ich bin wieder ein bisschen kuriert von "Jöööh, flauschig und süss!", weil ja, schon, aber auch Killer.

Irgendwo da drin ist die Maus


Es gab noch was skurriles, aber das habe ich vergessen. 


Ah, ne, doch: der Birdbuddy hatte heute auf einmal seine Verbindung zum Netzwerk verloren. Eigentlich ohne Grund, aber naja. Ich habe ihn also abgenommen und die Kamera am Kabel aufgeladen und dann auf dem Esstisch gecheckt, ob es wieder alles geht. Tut es. Beweisfoto für den Hübschen. (Echt krass, wie gut die Kamera ist, mal ernsthaft)



Wunschlistenfrage:

Wieviel km sind der tägliche Radweg? Strasse/Radweg oder auch Feldwege?

Ich dachte, das hätte ich schon mehrfach geschrieben, aber egal, ist vllt auch ewig her, weil ich die Strecke ja schon ewig fahre. Es sind zwischen 12 und 14km, kommt drauf an, ob ich noch einen Umweg zum Einkaufen oder wie seit etwa zwei Jahren wegen Baustelle fahren muss. Es ist ein Mix von all of the above (Reine Radwege darf ich in D ja nicht fahren mit meinem 45km/h-Pedelec, weswegen ich zB auf dem Stück Strecke, wo auch das Auto steht, halt auf der "Strasse" fahre, nicht auf dem Radweg nebendran. Die Route ist optimiert auf Reisezeit UND Autovermeidung. Es geht über:

Wohngebiet, Fuss/Radweg, Wohngebiet, für Autos gesperrte Strecke über die Kraftwerksbrücke, kleine Wirtschaftsstrasse, normale Strasse, ruckeliger Fussweg, der sich anfühlt wie Feldweg mit Teer beworfen, Wohngebiet, eben die Strasse, in der das Auto steht, Strasse durch Gewerbegebiet mit Radstreifen, für Durchgangsverkehr gesperrte Strasse durch Gewerbegebiet, über einen Kiesparkplatz, Verbindungsstrasse  nach Basel mit Radstreifen, der dann auf der grossen Einfallstrasse nach Basel zu einer dezidierten Rad/Busspur wird

Donnerstag, Januar 15, 2026

150126

 Update für die Truecrime-Freunde: ich habe heute morgen bei der Polizei angerufen, mein Sätzchen ohne Benutzung von "Podcast", "Leiche", "Fliegen" oder "Maden" aufgesagt. Ich kam nicht mehr dazu zu erklären, wo das Auto genau steht und was ich Hobbydetektiv noch alles rausgefunden hatte, weil "Danke für den Anruf, ich kann Ihnen direkt sagen: wir sind da dran". Anscheinend bin ich die 6. Person, die angerufen hat, sie finden es gut, wenn man sowas meldet, weil "Wir können nicht überall sein" und der "Parkplatz" ist recht weit weg von überall. Learning: nicht mehr so viel Kopf machen, gleich erledigen. (Wenn sie "dran" sind, hätten sie ja einen Zettel ranhängen können ans Auto, aber naja, wer weiss, vllt ermittlungstaktische Gründe)

Auf dem Heimweg (heute schon wieder in der Sonne! Es war sooooo warm, also grad noch rechtzeitig angerufen wegen Maden und so) habe ich dann mal ein Foto gemacht, damit man sieht, wo dieses Auto steht. (Falls es Ihnen gehört, Kennzeichen LR-C-51, und Sie vergessen haben, wo: da)



Ich bin gespannt, was da jetzt passiert, aber halt auch schon realistisch genug, um nicht zu erwarten, dass ich davon viel mitbekommen werde.

Sonst: wie gesagt: es ist warm. Richtig warm. Morgens hat es perfekte Temperaturen, für nachmittags war mir in dem Baumwollkleid, unter das ich nur die Thermoleggins angezogen habe, ohne Ohrenbedeckung, ohne Handschuhe tatsächlich zu warm. Uff.

Sonst so: Guter Arbeitstag (eben früher heimgefahren, weil ich Meetings bis halb sieben habe und nicht dann noch fahren möchte, sondern irgendwann auch Feierabend haben will), Mittagessen mit Ründchen mit dem alten Kollegen von früher, das ist immer schön. Ich bin sehr froh, dass er aus der Reorg bei ihne auch gut rausgekommen ist.

Wer wann wie zum Abendessen aufschlagen wird, ist nicht ganz klar, auch wer noch wann zum Sport gehen wird, aber das ist ok, es gibt Pasta mit Walnuss-getrocknete Tomaten-Crunch und Burrata, das geht schnell und schmeckt richtig, richtig gut.

Das war eine gute Woche (morgen ist auch noch Woche, ich weiss, ich habe sogar einen F2F Termin auf der Site hier daheim), aber pendeltechnisch ist sie rum. Es fühlt sich nicht nach zweiter Arbeitswoche an, es ist auch kaum zu glauben, dass es letzte Woche noch -10°C hatte, aber es fühlt sich gut an.


(Falls Sie den Gemüsekorb vermissen: ja, ich auch, aber das gehört so, bis März kommt der nur alle zwei Wochen)

Mittwoch, Januar 14, 2026

140126

 Neben allem wie immer (Radeln, Schwimmen, Arbeiten, Salat, Ründchen, Arbeiten, Radeln, Arbeiten) heute mal eher "review by excursions":

Morgens ist es zwar noch kalt, aber nicht mehr eisig. Heute beim aus der Garageradeln dachte ich mir "So ist es einfach perfekt!!!!).

Nach dem Schwimmen dann dieser Ausblick aus dem 16. Stock: nein, ich möchte bitte nicht in den 6. umziehen!



Anderer Ausblick: gestern abend habe ich beim ins Bett gehen mit Schrecken festgestellt, dass mein rechtes Lid klumpendick angeschwollen war. Neben "No time for that shit" ist "Auge" halt was, was mich relativ schnell stresst. Heute morgen war es besser, heute abend weg (ich glaube, mir ist eine kleine Katze in der Nacht über das Gesicht gelatscht und vllt ausgerutscht und dann habe ich noch Glitzerlidschatten reingerieben). Phew.



Nochmal Ausblick: Mittagessen "in Ruhe" zur Stosszeit im Vegi-Restaurant, ich allein für mich und mein Buch, das mache ich eigtl manchmal ganz gern, danach noch ein schnelles Ründchen um den Park und das Quartier, solange die Bagger noch nicht dran sind, alle Gebäude bis auf das denkmalgeschützte und den Turm wegzureissen

Dann: heimradeln noch früh und bei Sonne, weil ich vor dem letzten Meeting einen "freien" Block habe und so direkt um 6 Feierabend daheim machen kann. Das war tatsächlich mal sehr schön, eben die Strecke bei Licht zu sehen. Es hatte übrigens 10 Grad und in der Sonne hatte das schon starke Frühlingsvibes!

Ich konnte auch endlich mal das Auto, das mich seit Wochen vor Weihnachten schon jeden Radltag zweimal beschäftigt, mal bei Licht sehen. Es hat ein Kennzeichen von >100km von hier weg, steht an einer winzigen Strasse zwischen Feldern auf dem Grünstreifen, seit eben Wochen unbewegt. Ich habe heute im Vorbeiradeln mal reingelunst, da liegt jede Menge Zeug auf dem Beifahrersitz, es ist kein Auto, das zum Verrotten abgestellt wurde, es ist nicht so aufgeräumt, wie ich mein Auto parken würde, wenn ich selber für 3 Monate backpacking in Thailand machen würde (abgesehen davon, dass ich es dann nicht am Rand eines Feldwegs mitten im Nirgendwo abstellen würde). Anyway: ich hatte heute morgen beschlossen, dass ich jetzt wirklich mal bei der Polizei vor Ort anrufe und sage, dass ich das komisch finde. Im Büro hatte ich es dann schnell wieder vergessen, beim Heimfahren nochmal beschlossen, dann die Telefonnummer rausgesucht, die hatten aber schon zu, jetzt habe ich mir für morgen einen Termin in den Kalender gesetzt mit Telefonnummer, Kennzeichen und den genauen Standort des Autos (nicht: "Wenn man mit dem Rad die Ritterstrasse langfährt, da kommt doch dann die Kreuzung mit dem Stoppschild, wo im Sommer links ein Maisfeld ist, dann noch weiter und kurz vor der Kreuzung mit der abknickenden Vorfahrt, wo es rechts zum Kreisel geht, da. Links"), morgen ruf ich da an. (Mit den Kindern vorgefühlt, ich werde alles von wegen "ich höre beim Schwimmen immer True Crime Podcasts und meine Sorge ist, dass, wenn es warm wird, da lauter Fliegen und Maden drumkreisen und ich ein halbes Jahr an einer Leiche vorbeigefahren bin, ohne was zu sagen"  vermeiden, um weder weird noch verdächtig zu wirken.)

Dann. Krasser Themenwechsel: Sie erinnern sich noch an den Pastamaker, den zwischendrin alle BloggerInnen so grossartig und das beste Gerät der Welt und ich kaufe nie wieder Barilla fanden? Ich ja nicht so, aber ganz nett für mal ist er schon. Was ein richtiger Kack war, war das Material und das Design des Deckels, der aus starrem Plastik ist und ein Teil hat, das per default use halt einfach mechanisch dauernd bewegt werden muss, um den Deckel zu schliessen und den entsprechenden Endschalter für die Wägefunktion zu betätigen. Diesese Teil bricht andauernd ab, ich habe schon zwei Ersatzdeckel (für jeweils 39CHF) bestellt. Beim Küchenaufräumen habe ich letztens gemerkt, dass das Teil vom verbliebenen Deckel schon wieder abgebrochen ist, also: nochmal ersatzdeckel bestellt, der sehr gemütlich versendet wurde, gestern kam er und was soll ich sagen? Ein Hoch auf die Produktmanager dort, die offensichtlich complaint monitoring und trending betreiben und mitigation: der Deckel wurde neu designt, das entsprechende Teil ist nun mit einem Scharnier befestigt, also beweglich, die Spannung wird durch eine Feder gehalten und es ist aus flexiblerem Plastik. Das nenne ich mal Improvement! (Am Wochenende mache ich grad Pasta zur Feier des Deckels!)

Abendessen: Pfannkuchen, ich habe den Hunger von nur zwei Jungs im Haus unterschätzt:



Dienstag, Januar 13, 2026

130126

So, aufstehen, radeln, schwimmen (der neue Kraulfortgeschrittenenkurs ist so gross, dass statt 2 von 4 anscheinend 3 von 4 Bahnen belegt werden, das finde ich ziemlich uncool, alle restlichen Schwimmer auf einer Bahn und dazu das wirbelnde Piranhawasser von nebenan ab halb acht war nicht so toll. Immerhin sind meine Zehen besser, nur noch bisschen blau), dann Arbeit, heute einfach sehr schön und produktiv und friedlich.

Um halb elf gab es "Vogel Gryff"-Frühstück, d.h. wir haben vom 16. Stock runtergeschaut, wie der Wild Maa auf dem Kanonenfloss tanzend den Rhein runterfuhr, um sich dann weiter unten mit dem Leu und dem Vogel Gryff zu treffen und weiterzutanzen. Fast noch lustiger war es, die Heerscharen Drittklässler, die an dem Umzug teilnehmen dürfen, von oben zum Landeort strömen zu sehen. Nach über Jahren in Basel habe ich nun auch gelernt, dass es spezielles Vogel-Gryff-Essen gibt, nämlich den "Schnägg", halt eine Nussschnecke (gab es bei uns in vegan und nicht und die veganen sahen so viel leckerer aus als die "normalen", dass sie zuerst weg waren), ausserdem wurden dieses Jahr zum ersten Mal seit dem 17. Jahrhundert zwei Frauen in den Ehrengesellschaften.

Mittagessen mit alter Bürocrew, das war schön.

Währenddessen war der Hübsche nach München unterwegs, seine Mutter zieht ja morgen innerhalb des Pflegeheims um und naja, wie bei so vielen Sachen (zB Glühbirnen in den Zimmern) ist da Mithilfe der Angehörigen gefragt. Wetter war ja immerhin ok.

Heimradeln: es war mir fast zu warm und ich hatte den Thermorolli gar nicht drunter gezogen. Dafür war der Boden richtig trocken und ich konnte sausen, das war schön.

Abendessen: schnelles (naja, so lang Kartoffeln im Ofen halt brauchen) Ofengemüse mit Dips, Kinder haben dann Pfadihock, vor dem Essen war mir noch irgendein Thema eingefallen, zu dem ich was schreiben wollte, aber jetzt ist es verschwunden. Auch ok. (Ah ja, Abrechnungskontrolle mit der Putzfrauenagentur. Wir haben keinen Hattrick mit drei Abrechnungen hintereinander (oder auch nur jemals) korrekt geschafft, es ist schon wieder ein Fehler drin. Wie immer zu unseren Ungunsten. Ich bin mittlerweile auch mehr als genervt von dem Angang, dass man eine Abschlagszahlung monatlich bezahlt und dann bekommt man eine Abrechnung und wenn ein Saldo zu unseren Gunsten rauskommt, kann man (also ich) das mit den nächsten Zahlungen verrechnen, also ICH muss im Onlinebanking den Dauerauftrag pausieren oder anpassen oder was auch immer. Ganz gross steht dann immer noch drunter, dass man das auch dem Weiterbildungsfond spenden könnte. Macht man sich schon richtig schön leicht.... Naja.)

Stattdessen:

Kleiner "Mode"-Exkurs: ich habe ja die letzten Jahre (vermutlich Jahrzehnte) damit gestrugglet, dass Bootcut- / Flared Hosen verschwunden sind, dass auf einmal alles Skinny (und dann Karotten und whatever) war und low rise zu medium und highrise wurde, weil meine Güte, wir waren doch alle froh, als die 80er vorbei waren, weil die "Mode" dort einfach grauenvoll aussah (und auch immer noch aussieht). Ich hatte mich dann irgendwann mit Skinny abgefunden, meine verbliebenen Bootcut Jeans gehütet und naja, die letzte hat jetzt irgendwann letztes Jahr ein Loch bekommen. Aber, wie wir alle wissen, ist MOde ja so vorhersehbar und die Schlaghosen, die in den 90er/00er-Jahren aus den 70ern revivalt wurden, sind jetzt wieder in, auch Baggy (und "Barrel", was Baggy in Hochwasser ist?!), das ist sehr, sehr schön. Ich habe dann (ja, klar, Instaopfer, aber auch, weil Esprit ja richtig weg ist) mal geschaut, was es bei Armedangels gibt und die für mich perfekt passende Bootcut Jeans gefunden. sie sitzt genau richtig niedrig (früher wäre ich mit noch weiter unten mitgegangen, aber naja, muss jetzt nicht mehr sein. Ordentlich unterhalb des Bauchnabels reicht), ist oben schön schmal geschnitten und unten schön, schön weit. Und halt auch in 32 für mich lang genug. Hach. (Habe dann noch, weil Sale, ein Langarmshirt mitbestellt, das einerseits viel besser aussieht und passt als es auf den Bildern aussieht, andersrum aber ein so dünner flimsiger Stoff ist, dass ich nciht weiss, wie lange das hält und schön bleibt. Skurril fand ich auch den Aufkleber, dass man sich das in der gewünschten Länge zuschneiden kann. Ich mein: ja, Jersey franst nicht, aber weder der Stoff noch ungesäumte Bündchen sind des Preises angemessen, finde ich. Lets see)

Fotos habe ich nur ein unscharfes von allem :-)