Freitag, Juli 10, 2020

100720 Hardcoreentspannung

Von den Katzen um halb fünf geweckt (naja)
Weckerläuten um sieben (naja, aber das Einkaufen ist direkt bei Ladenöffnung um acht halt millionenmal entspannter als später. Beide Kinder waren übrigens schon wach, L. wegen heiss und Mückenstiche, Q. wegen "ich muss das Legoset, das L. und ich uns zusammen gekauft haben, endlich fertig bauen." --> Lego Ideas: das original Piratenschiff von vor 30 (?) Jahren ist mitsamt der Crew gestrandet und wurde zur neuen Heimat. Die Crew ist 30 Jahre älter (graue Haare, mehr Tattoos, grössere Schnurrbärte, manche sind nur noch Skelette, dafür gibt es aber auch ein Kind), das gestrandete Schiff kann man auch zum seetüchtigen Boot zusammensetzen)
schnell Kaffee, dann Einkaufsrunde mit dm und Supermarkt des Vertrauens incl Semmeln für ein gemütliches Frühstück
Das war dann btw gar nicht soooo gemütlich, weil die Handwerker anriefen, die eigentlich um eins kommen sollten, um die neuen solarbetriebenen elektrischen Rollos für die Dachfenster zu installieren  (ein Hoch auf den Google-Kalender, ich hätte das sonst total vergessen. Auch, dass sie gern bar und passend in Euro bezahlt werden wollten. Ja, wir haben eine Rechnung bekommen.), weil "Es ist so heiss, da würden wir ungern in der Mittagshitze auf dem Dach rumturnen, können wir eher?" Und eher bedeutete für uns, dass wir Semmel Semmel sein liessen und halt schnell das Kammer so ausräumten, dass man locker flockig einen freien Zugang zum Dachfenster hatte. Und die Orchideen unter dem anderen Fenster in die Dusche retteten. Und beide Dachfenster noch schnell putzen, aber hey: jetzt haben wir echt tolle Rollos.)
Gedöns erledigt wie
Reparaturtermin fürs Auto (wir kriegen ein Model 3 als Ersatzauto, der Selbstbehalt ist nahezu ein Schnäppchen und der erste Schaden des Kalenderjahrs (wir machen was falsch) hat keinen Einfluss auf die Schadensklasse) abgemacht, ausserdem eine neue grüne Karte bestellt
Der Gebäudeversicherung mitgeteilt, dass wir neue Rollos haben UND vor zwei Jahren das Dachgeschoss ausgebaut haben.
Kaffeebestellung angenommen
Eis gegessen
im Gartenpool abgehangen
Gelesen
auf dem Balkon geschwitzt
mit meiner Schwester telefoniert und Besuche geplant
Pizza gemacht und gegessen (und es hat wie in Italien gerochen)
mit den Katzen Quatsch gemacht
gebadet
Rose-Schorle und den Grapefruit-Holunder-Sekt-Tequila-Cocktail getrunken, von dem ich die ganze Zeit den Namen vergesse (Palomino? Palomimosa?) ich habe nachgeschaut: es gab ihn hier zum Frühstück, aber er scheint nicht mehr auf der Karte zu stehen)

Gegessen:
Breze mit Hummus. Laugengipfeli, Kaffee
Semmel mit Antipasti
Pizza
Magnum "Mint", das ist ja mal eine Offenbarung!

Gelesen:
"Das Holländerhaus" zur Hälfte (Affiliatelink)

Gesehen: "Marcella" (3. Staffel, der Hübsche hat im Heimaturlaub die 2. Staffel gebinged, nachdem ich gemeint habe, die wäre so grossartig)

Stressleveldurchschnitt gestern: 34
Selbstbeweihräucherung: Tatsächlich NUR Bäder und Küche geputzt und die beiden Dachfenster. Nicht den ganzen Rest.

Donnerstag, Juli 09, 2020

090720: Jetzt aber wirklich

Heute morgen haben wir unsere Suiten geräumt, noch einmal auf der Hotelterrasse gefrühstückt und dann ausgecheckt. Das Hotel ("Infinity Munich", auch wenn es in Unterschleissheim liegt, ich glaube, seitdem der Münchner Flughafen im Erdinger Moos liegt, darf sich alles im 100km-Radius von den Stadtgrenzen noch "Munich" nennen) hat das wirklich, wirklich toll gemacht. Es war zwar alles ein bisschen seltsam (vor allem für uns schweizerisch sozialisierte Menschen, für die Maskentragen ja noch ein Novum ist) und vor allem sehr, sehr leer, aber alle waren unglaublich freundlich, auch zu den Kindern, die, davon gehe ich mal aus, sonst eher nicht zu den Standardgästen des Konferenzhotels gehören. Aber klar: unsere Kinder sind halt auch super. Essen und Trinken und der Service waren grossartig, es gibt sogar gratis-E-Ladeplätze direkt hinter dem Haus, das ist für uns natürlich ein Riesenpluspunkt.

Auf dem Rückweg sind wir dann natürlich nochmal bei der westlicheren Oma vorbeigefahren, haben gemeinsam den Opa auf dem Friedhof besucht.
Die Rückfahrt war dann ... erstaunlich stressig und zwar nicht wegen der Mitfahrer, sondern wegen unendlich vielen Baustellen auf der Strecke und echt viel Verkehr. Vielleicht sind wir auch nichts mehr gewohnt, nach Monaten nur zu Hause oder maximal mal kurz ins Nachbardörfchen. Spätestens als der Tesla dann auf freier Strecke im Gegenlicht eine dunkle Tunneleinfahrt mit einer Mauer verwechselt hat und eine Vollbremsung auf der Autobahn hingelegt hat (anscheinend ein bekannter Bug, und ja, der Fahrer ist immer voll verantwortlich, auch wenn der Autopilotmodus eingeschaltet ist, aber holla, lautes Alarmgeräusch, rot blinkender Bildschirm und halt einfach eine Vollbremsung mit offensichtlich sehr potenten Bremsen, das ist schon eine Hausnummer. Nix passiert ausser alle wieder wach und richtig in die Gurte gedrückt.) , war ich dann doch echt froh, dass wir nicht übermorgen Richtung Italien aufbrechen.

Ich bin von diesem Trip sehr müde zurückgekommen, körperlich (ich schlaf halt die ersten Nächte auswärts einfach schlecht, was will man machen) und gefühlsmässig. Und sehr ratlos.  Ein sehr ungewohntes und unangenehmes Gefühl, soviel steht fest.
Ich weiss aber auch, dass ich in einer (guten) Woche ordentlich erholt und aufgetankt wieder am Homeoffice-Schreibtisch antreten muss, sonst wird das nix mit dem Rest vom Arbeitsjahr, und so muss ich mir eine Strategie überlegen, wie ich dahin komme. Morgen dann, heute möchte ich einfach müde und traurig sein.

Gegessen:
Hotelfrühstück (merke: Bircher Müesli lieber nicht ausserhalb der Schweiz bestellen)
Cracker und Mannerschnitten "Mozart" am Supercharger Bregenz
Spaghetti mit Erbsen, Zitrone und Ziegenkäse

Gelesen:
"Hagebuttenblut" aus

Gesehen: "Modern Family"

Stressleveldurchschnitt gestern: 28
Selbstbeweihräucherung: anscheinend adäquat schnell reagiert, bevor uns jemand hinten drauf geknallt ist.


Buhuuuuu

Angeblich war es das Eis fast wert.





Der perfekte Hund, sagt L.

Mittwoch, Juli 08, 2020

080720 Down Memory Lane

Ich habe immer noch katastrophal geschlafen, soweit nichts neues, das ist ja immer so ausser Haus.
Untypisch für den Heimaturlaub hat der Hübsche uns heute alle (nicht nur Q) mitgenommen zu seinem alljährlichen Ausflug in das Oakley-Outlet und so ist Q. nun Besitzer einer schicken neuen Badehose, L. kam mit einem RIESENHOODIE an ("Ich mag die Farbkombination,nicht und hinten drin hat es so coolen Turnhosenstoff, bin mir aber nicht sicher, ob die Grösse passt" und naja, vermutlich ist das nicht direkt der Verkaufsgrund, den sich die coolen Skaterboys von DCShoes für ihre Produkte überlegt haben, aber die Farbe (Dunkelblau, weiss, orange) steht L. wirklich sehr gut und wir haben statt XXL auch noch S gefunden und da reichen die Ärmel nicht ganz bis zum Boden, und ich? Ich habe mir eine sehr gemütliche Roxy-Sommershorts gekauft und die Kommentare der Kinder ("Mami, bist du dir sicher, dass das keine Kinderhose ist?" "Oder eine Pyjamahose?" "Papi, die Mami ist in der Umkleide, eine total komische Hose probieren!!!")

Den Rest des Tages haben wir bei meiner Mutter verbracht und auch meine eine kleine Schwester seit Monaten zum ersten Mal wieder gesehen, das war soooooo schön! L. liebt den kleinen Hund und alle Katzen, wir haben im ehemals "Alten Wirt", der nun "Hanoi City" heisst, btw ohne die kleinste Veränderung in der Inneneinrichtung bis auf ein paar Reiskocher, echt leckeres Sushi und Pizza geholt, DEN Schokoladenkuchen meiner Kindheit genossen (ich kriege ihn einfach nicht hin, ich kann ja echt Rezepte nachbacken, aber das klappt einfach nicht bei mir), wir waren die ausgerechnet heute umgebaut werdende Ladesäule besichtigen, wir waren mit den Hunden an der Isar spazieren (das Springkraut hat alles so zugewuchert, dass wir weder den Biberbau noch die Isar richtig sehen konnten und ich so nicht verifizieren konnte, ob die gestern diskutierte Isar auch auf der Höhe noch ein Gebirgsbach oder doch der "schon irgendwie Fluss, aber nicht gefährlich, man sollte halt nicht reinfallen, aber man stirbt da nicht grad, weil  irgendwie ist alles voller Sandbanken und schnell wieder flach" aus meiner Kindheitserinnerung ist.







Wieder zurück haben wir meine gesammelten Kunstwerke meiner ersten 15 Lebensjahre (danach habe ich Kunst abgewählt und nie wieder was gezeichnet) besichtigt und ich war tatsächlich eher der Schrift- als der Kunsttyp. Als Mönch wäre ich für den total akkurat geschriebenen Text und nicht die Anfangsbuchstaben zuständig gewesen.

Viel beeindruckender waren allerdings die echt weit zurückgehenden Familienfotos bis zu meinen Urgrosseltern. Die Namen, Personen, Hunde, Katzen, Schildkröten, Geschichten, Kleider, Leben dahinter, das war wirklich toll. (Sie sind alle perfekt beschriftet und ich musste an den Tweet aus der letzten Woche denken, der sinngemäss sagte: "Wann immer Du einen Namen und eine Jahreszahl auf die Rückseite eines Fotos schreibst, ersparst Du einem späteren Historiker ein Jahr mühsame Recherche").

Irgendwann zurück im Hotel haben wir noch ausgiebig gebadet, ein kleines spätes Abendessen auf der Terrasse eingenommen, für morgen alles schon mal heimfahrfertig zusammengepackt (um kurz vor 10 eingeknickt und die Katzenfütternachbarn per WA gefragt, ob sie irgendwann heute Jonny mal gesehen hätten, der den ganzen Tag kein einziges Mal daheim war, und just in dem Moment ist er bei ihnen zur Tür reingekommen und wurde nach Hause gebracht), und sind ins Bett gefallen.

Das war ein schöner Tag heute, auch wenn wir echt von Mücken zerstochen sind (20 Tropfen Fenistil reichen übrigens, um eine 14jährigen, der nur noch 1 cm kleiner ist als ich, nahezu sofort in fast Tiefschlaf zu versetzen. Dann einen Waldspaziergang anzusetzen wurde uns übel angekreidet).

Gegessen
Omelett mit Pilzen, Croissant
Vegi-Sushi
Schokonusskuchen
Gelbes Chicken-Thai-Curry ohne Chicken (das Hotel, in dem wir untergekommen sind, ist eine echte Empfehlung für jetzt grad und vermutlich noch mehr für "wenn alles wieder normal ist")

Gelesen:
"Niemand hat gesagt, dass du ausziehen sollst" (bisher der schwächste Nick Hornby)
"Hagebuttenblut"

Gesehen: alte Fotos

Stressleveldurchschnitt gestern: 39
Selbstbeweihräucherung: Sie erinnern sich noch an die Doofies, die damals in Schaffhausen keinen Abstand halten wollten? Ich würde nicht sagen, dass ich nachtragend bin (doch, bin ich natürlich), aber heute ist mir eingefallen, wie ich das souverän(er) hätte lösen können: ich hätte einen unglaublichen Hustenanfall simulieren sollen und mich, wie nicht anders möglich, weil sie ja wie festgewachsen dastanden, so hustend (in die Ellbogenbeuge natürlich) an ihnen vorbeiquetschen müssen. Nächstes Mal dann. (Jetzt habe ich gerade nachgelesen und die Hustenanfallidee hatte ich am Abend des Vorfalls schon, das heisst, ich hätte meinem Hirn anderthalb Monate Hintergrundarbeit sparen können, wenn ich mir das ordentlich als abgehakt gemerkt hätte, es geht hier echt alles durcheinander) 

Dienstag, Juli 07, 2020

070720 Was denn noch?

Es gibt so Tage, die fangen mit solchen Sorgen an, dass alles, was sonst noch kommt, stoisch abgenickt wird, weil, naja, auch schon wurscht.
Der Tag heute gab sich allerdings echt alle Mühe und so habe ich das aus Versehen auf der Suche nach der Lego-Club-Karte beim spontanen Geldbeutelausmisten weggeschmissene Parkticket ungefähr 2 Stunden später stoisch und fast nicht angeekelt wieder aus dem Einkaufszentrumsmülleimer gefischt.
Das Trosteis bei der angeblich seit 100+ Jahren auf dem Gebiet "Stracciatella" ungeschlagenen (ich kann das nicht beurteilen, ich mag Stracciatella vom Mundgefühl her nicht, egal wie es schmeckt) Eisdiele schien allerdings wohlverdient.
Die unsanfte Begegnung des Tesla-Hecks mit dem Lastwagen einer (ausgerechnet! Das schöne weisse Auto hatte nicht die geringste Chance!) Erdarbeiten- und Abbruch-Firma an einer Laimer Ampel war dann fast einen Tacken over the top. (Die augenscheinlich im Ordner "Autoversicherung" abgeheftete grüne Versicherungskarte tat ein Übriges, aber ein Hoch auf den Generali-Schadensdienst, die sind wirklich sehr schnell und hilfreich).

Man sollte meinen, ein solcher Tag würde auf gar keinen Fall mehr die Kurve zu versöhnlich kriegen, aber ha, ich (wir) hatten eine wunderbare Blogger-Apero- und Abendessenverabredung in den Münchner Outbacks und so endete der Tag viel besser als er begann.

Gegessen:
Hotelfrühstück (Corona-Edition, man bekommt eine Etagere mit den Basics wie Brot, Käse, Wurst, Marmelade, Butter, und kann den Rest wie alles Warme etc direkt bestellen)
Schnittlauchbutterbreze
Mangoeis
Süsskartoffelpfanne

Getragen:
Lange Hose, T-Shirt, später das Kleid mit dem Rücken

Gelesen:
"Niemand hat gesagt, dass Du ausziehen sollst"

Stressleveldurchschnitt gestern: 35
Selbstbeweihräucherung: in der Unfallsituation souverän gewirkt und agiert, ohne es auch nur ansatzweise gewesen zu sein.

Montag, Juli 06, 2020

060720 Urlaub in Zeiten von Corona

Heute morgen haben wir uns also von den Katzen verabschiedet (seit den Skiferien waren wir nicht mehr weg über Nacht, ich glaube, wir sind das alle nicht mehr gewohnt), den Rest ins Auto gepackt, die Ferien in Italien final storniert (wenn Sie zufällig nächste Woche Samstag auf Samstag Lust und Zeit auf eine Woche in einem einsamen, coronafreien Bergdörfchen am Gran Paradiso Nationalpark haben, melden Sie sich, dann leite ich Ihnen die AirBnB-Nummer weiter, ich habe ein echt schlechtes Gewissen, spätestens seitdem der Host auf meine "I am so sorry to cancel last minute" mit "Don't worry" antwortete und ich weiss ja aus dem Italienprojekt, was das heisst.

Stattdessen sind wir auf der Autobahn Richtung Zürich, Bregenz (während in Villariba der Schweiz jetzt auch seit heute Maskenpflicht im ÖV gilt, ist man in Villabajo Österreich schon wieder ohne unterwegs und soll auch nur 1m Abstand halten? Das ist ja für schweizerisch sozialisierte Menschen praktisch Vollkontakteinkaufen! (War nur ein Pickerl, aber holla!), München gefahren. Ladestop bedeutete auch erstmals wieder McD ausserhalb der Schweiz incl Kontaktdatenerfassung, hätten wir das also auch mal erlebt. Gegessen hätten wir dann übrigens fast draussen, aber kaum hatten wir alles hübsch auf dem Stein hinter den Superchargern drapiert, ging ein Sturzregen los, so dass  wir dann doch IM Auto assen, auch ein Novum.


Das Hotel, das wir dank hervorragender Twittertips gefunden haben, liegt perfekt zwischen beiden Grosselternlocations in Unterschleissheim, das ich ja bisher nur als äusserste S-Bahn-Station, aus der noch Schüler in die Domstadt ans Gymnasium kamen, kannte. Neuerdings (naja, ich nehme an, das kam mit dem Flughafen im Erdinger Moos, der da auch nicht erst seit vorgestern steht) steht da also ein Top Notch Riesen-Business- und Konferenzhotel mit Spabereich. Und ist .... leer. Wir haben zwei normale Zimmer gebucht, aber anscheinend ist beim Paratmachen was durcheinandergegangen und die wären nicht nebeneinander gelegen, also bekamen wir einfach so ein Upgrade auf zwei Juniorsuiten nebeneinander. Die Kinder sind .... extrem begeistert, der Hübsche und ich auch (L. hat ein bisschen Angst, weil es so leer ist).



Wir haben einen wunderschönen Nachmittag/Abend mit der einen Oma verbracht, die wir seit ... Monaten nicht mehr gesehen haben. Das war echt schön und überfällig für alle!

Zurück im Hotel haben wir dann noch den (total leeren) Spabereich ausprobiert, sind ein paar Runden geschwommen, um die Wette getaucht, dann haben wir die Kinder in ihr Zimmer verfrachtet, nochmal überprüft, wie man genau die Duschen (!) einstellt, jetzt bin ich mal gespannt, wie ich nach einem Glas Rotwein nach langer Zeit mal wieder in einem fremden Bett schlafen werde.

Katzen: Sansa kam um halb sieben und hat sehr hungrig und ostentativ das leere Schüsselchen anstarrend auf den Fütterdienst gewartet, Jonny kam, nachdem ihn keiner vom Feld abholen kam, um viertel nach acht. Das Törchen ist jetzt nur per App verriegelt, ich bin gespannt, ob Jonny bis zur automatischen Öffnung um 5 durchhält oder sich schon vorher in Freiheit pokelt.

Gegessen:
halbes Gipfeli, Semmel mit Hummus / Honig
Vegi-Burger
Salat mit Ziegenkäse
Erdbeerkuchen

Gelesen:
Hunkeler 10 (ich war ganz verwirrt, weil ich davon ausging, dass der aktuelle Band Nummer 13 ist, aber das ist gar nicht so. Andersrum ist es jetzt auch mal wieder gut, 10 am Stück sind doch eine Menge)
Das neue (keine Ahnung wie neue) Buch von Nick Hornby

Stressleveldurchschnitt gestern: 47
Selbstbeweihräucherung: Wir machen das beste draus.

Sonntag, Juli 05, 2020

050720 #WMDEDGT Corona-Edition, die vierte


You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?").

Das heisst, heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen (d.h wir machen das seit über sieben Jahren?! Ich dachte, es gibt Blogs erst seit 2015 :-)!) in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.

Hier:
05:40: Jonny findet, es wäre jetzt wirklich Aufstehzeit und weckt mich mit sanften Nasenstübern (man könnte auch sagen: ich wache auf, bevor er mein Augenlid nach oben pokelt und mich in die Nase beisst), ich wanke mit ihm und Sansa die Treppe runter und drehe ihnen das Katzentörchen auf. Sie sind so schnell raus, dass ich ihnen gar kein Feuchtfutter hinstelle (Trockenfutter ist immer da). Das merkt sich Jonny und kommt zwei Stunden später mit einem Vogel zurück, den er bis auf die Füsse und drei Schwungfedern restlos und ohne grössere Sauerei unter der Kaffeetheke vertilgt.
08:00: ich wache auf, mache Kaffee, L. und mir "Bettfrühstück", damit wir nicht hangry werden, bis der Rest aufrecht steht. Danach schwinge ich mich auf den Crosstrainer und strample eine Dreiviertelstunde. Dann Duschen, der Hübsche ist auch laufen gegangen, L. hat sich noch ein paar Scheiben Zopf mit Himbeermarmelade geholt, Q. hat gestern abend die Jalousien offengelassen und schläft bei hellstem Sonnenschein tief und fest.
Ich merke, dass ich gestern abend noch einen Semmelteig angesetzt habe, weil der Hübsche ja keinen Zopf mag und am Sonntag keine Semmeln holen möchte, Als er aus der Dusche kommt, sind die Semmeln fertig und wir frühstücken draussen auf der Terrasse.
11:00h: Q. ist ja seit dem letzten Hela ein Pio und die haben im Sola ihre Hängematten dabei. Ich habe also in einer der letzten Limango-Aktionen eine ultraleichte Hängematte mit Baumaufhängseilen bestellt, die, wie ich dachte, ein tolles Geburtstagsgeschenk für Q. wäre. Dann fiel mir ein, dass das Sola ja VOR dem Geburtstag ist und naja, ich brauche jetzt ein neues Geburtstagsgeschenk, aber wir haben die Hängematte mal auf der Terrasse ausprobiert. Die Aufhängung ist babyleicht, man kann eine Isomatte in die Hängematte schieben, so dass einem zu kälteren Zeiten auch nicht von unten kalt wird, und heute war das hier der beliebteste Platz:
Farbwahl des Sohnes Geschmak antizipierend (voll getroffen)

Ausblick: ganz ungewohnt mal wieder mit einem Kondensstreifen


Ansonsten haben wir Eis gegessen, die Koffer für den Heimattrip gepackt, im Pool gebadet, allen männlichen Familienmitgliedern die Haare geschnitten, den Katzenfütternachbarn den Schlüssel gegeben, die Heimattage durchgeplant (ganz wichtig: alles so planen, dass immer für spontanes Kuchenessen Platz im Bauch ist), die Tablets und Kindles frisch bestückt und zack, war auch schon Abend und Q. und ich haben gekocht. Es hat allen geschmeckt, das Auto ist ge- und beladen, wir haben ungefähr 90 Einmalmasken dabei, das sollte reichen.

Jetzt noch ein bisschen Modern Family und dann ab in die Heia....

Gegessen:
Hefezopf mit Marmelade, Hummus und Tomaten (also: nicht alles zusammen)
Eis
Spinatsalat mit Avocado, Tomaten, Gurke, Süsskartoffelsticks, Brokkoli und Pak Choi (Q. hat für sich und L. Gemüsewaffeln mit Quarkdip gemacht, auch etwas, was vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen wäre: "Irks, da ist grün drin und was ist das orange?". Heute: "Boah, wie ist das lecker!")

Gelesen:
"Hunkeler 9 und 10"

Gesehen: Modern Family

Stressleveldurchschnitt gestern: 27
Selbstbweihräucherung: tatsächlich schlank gepackt


JETZT ZUM KLEINGEDRUCKTEN: Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen. UPDATE: Bitte beim Eintragen beachten: Mr Linky erkennt keine Umlaute (alles mit Pünktchen oder Strichelchen oder Schlängelchen unten oder oben drüber. Ausser ein "i") oder scharfes s oder so, darauf bitte beim Nameneingeben achten, sonst zeigt es ein leeres Feld an.


Samstag, Juli 04, 2020

040720 Es ist, was es ist.

Heute vor vier Jahren haben wir in Las Vegas direkt aus unserem Zimmer das grosse Feuerwerk gesehen (auch nicht wahr, das war nämlich am 3., weil Samstag und keiner ist am Sonntag abend in Las Vegas und wir sind dann am Sonntag abend auf der Suche nach "WHAT'S WRONG WTH YOU, IT IS YOUR HOLIDAY?!" einem pünktlichen Feuerwerk, das es halt nicht gab, rumgeirrt).
Das war dann und heute ist heute uns so haben wir heute morgen im Dunkeln nicht das vollgepackte Auto bestiegen und sind über den Gotthard Richtung Süden gefahren, sondern haben ALLE extrem lang ausgeschlafen (ja, auch die Katzen), also bis halb neun oder so und bis es Frühstück gab, war es dann halb 12.
Danach haben wir L.s besten Freund mitgenommen und sind mit den Rädern ins Freibad des Nachbarstädtchens gefahren (Corona-Regeln: nur 1320 Besucher aufs Mal, Abstandsregeln gelten überall, Kreisverkehr im Sportbecken, bitte seid vernünftig, sonst müssen wir wieder zumachen), es war unglaublich leer, wir hatten einen tollen Nachmittag, sind heimgeradelt, haben die Katzen begrüsst, Pizza gemacht, im Gartenpool einen Absacker getrunken, geduscht und ins Bett gefallen.
Es ist, wie es ist, und wir machen das Beste daraus. Das ist ziemlich gut.



Ausblick statt Pool/Meer

Baden auf Abstand

Vor dem Selfie: verschmierte Wimperntusche mit Spucke abrubbeln

Geht gar nicht mal so gut

Naja, Ende gut, alles gut.

Sieht ein bisschen aus wie Boxer aus "White Lines" (No complaints about that!)


Himmel über dem Fricktal

Lieblingskette: Geburtstagsgeschenk von der Kaltmamsell

(Artischocken, Gorgonzola, Kapern, Ziegenkäse, Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Ausetrnpilze)


Gegessen:
perfektes Terrassenfrühstück (spät!)
ein paar Stroop Waffeln
Pizza

Gelesen:
Hunkeler 8 und 9 (ich bin ja stur bei sowas)

Gesehen: Modern Family 10

Stressleveldurchschnitt gestern: 25
Selbstbeweihräucherung: nur einmal (oder zweimal) kurz geseufzt, als wir die Pizza heute NICHT am Privatpool über dem Mittelmeer, sondern am Privatpool in Fricktal gegessen haben