Dienstag, Januar 22, 2019

Dienstag, 22.01.2019, "I don't feel green this week"*

Um halb fünf das erste Mal aufgewacht und dann beim Weiterbacheln bis sechs (jahaaaa, Dienstag ist mein Ausschlaftag!) vom Vergleich von Monitoring- und Release-Spezifikationen für eins meiner Produkte geträumt (Nicht zufällig das Thema des Meetings, mit dem seit Tagen "Da kann ich aber nicht,", "Da ich nicht", "Aber dein Kalender..." "Muss ich überhaupt dabei sein?" Terminpingpong gespielt wird.) Dabei ist das gar nicht so unendlich spannend.

Erstmals ist ein Shuttle einfach ... ausgefallen ohne Ansage oder Ankündigung, aber ich will nicht meckern, ich sass im Warmen, hatte W-Lan und auch noch genügend Laptopakku, um einfach mal loslegen zu können.

Dann: ein bisschen ein wahnsinniger Tag. Ich habe tatsächlich ... 9 Anrufe weggedrückt und per Hangout vertröstet, aber Tage mit Meetings von morgens bis abends, die alle sehr dringend sind und die vorbereitet sein müssen und aus denen ich immer mit Action items rausgehe, sind auf die Dauer nicht wirkllich hilfreich beim Ziel "To-Do-Liste Zero" oder wenigstens "Nicht mehr als am Montag" für das Wochenende.
Immerhin war der grösste Brocken erfolgreich, also allergrösstenteils, auch wenn ich zum ersten Mal auf die Bitte um Feedback mit "This is wrong on so many levels, I really don't know, what to say." geantwortet habe. Mal sehen, vielleicht kriege ich beim Italietrip nächste Woche nur Wasser und Brot. (Ich hab grad Hunger und hätte echt Appetit auf die wunderbare Fischsuppe bei Nicolino. Mal sehen, ob wir da vielleicht am Montag hingehen können., da hat sonst eh fast alles zu.)

Abends noch eine TC zu "global hours", Abendessen mit den Kindern (der Hübsche weilt auf Sportseminar), Strampeln gegen das Gefühl, nur rumgesessen zu sein (Schrittzähler sagt was anderes), TBBT, Bett.

Getragen:
einen Rock, den ich vor Jahren gekauft habe und der mir immer zu kurz vorkam. Ich konnte das direkt beobachten, als ich das Aufzugfoto machte: auf dem Spiegelbild war er für mich ca 15 cm  kürzer als auf dem Foto. Sehr mysteriös. Trotzdem komisch gefühlt.


Gegessen:
Joghurtgranolabeeren, viele Mandarinen, Bamigoreng mit Tofu, dazu Karottengemüse, Spinat und Gurkensalat. Suppe zum Abendessen. Und zwar hatten die Jungs Lust auf Kartoffelsuppe, also Kartoffelsuppe. Ich finde das ja immer ein bisschen fad und hatte Lust auf was anderes. Ein Blick in die gespeicherten Favoriten der Koch-App zeigte mir das hier:


Et voila:

Sie finden, das wäre jetzt was ganz anderes? Das täuscht.
Weil:

  • Kichererbsen: check
  • Erbsen: njaaaa, da musste ich mich beim letzten Einkauf zwischen den schon geschälten Erbsen und Zuckerschoten entscheiden wegen cold storage space, wie man das auf schlau sagt, und fand, ich mag Zuckerschoten lieber. Und letztendlich: Erbsen sind Erbsen.
  • Dann war es so, dass ich mir zwar todsicher war, noch eine Dose Kokosmilch zu haben, aber beim Schrankdurchsuchen war alles nur Dosentomaten. Und Kichererbsen. Aber hey: eine kleine Flasche Passata geht auch, dann ist es nicht ganz so fett. (Logisch, dass beim Raussuchen der Gemüsebrühe für die Kartoffelsuppe auf einmal doch eine Dose Koksmilch da war, oder?)
  • Gewürzt habe ich dann querbeet mit was ich passend fand (Chimichurri-Mix, Ajvar, Apfelessig, Salz, Pfeffer, Zucker und dann noch ein halbes Glas Babymaiskolben.)
  • Okay, der Teller hat die falsche Farbe, das gebe ich zu.

Wie man das halt als alter Chefkoch-Profi so macht!

Gelesen:
das 150 Seitendokument wieder und wieder
Maria Kallio 6
Q.s Referatsplakat

Stressleveldurchschnitt gestern: 66 (Garmin, you are drunk)
Selbstbeweihräucherung: priorisiert.

*Zitat einer Kollegin beim allwöchentlichen Huddle, wo auch der Workload abgefragt wird. I don't feel green either.

Montag, Januar 21, 2019

21.01.2019: Montag. Genau das.

Nach so einem entspannten Wochenende kann der Montag ja nicht gewinnen.
Er hätte dafür nicht mal ganz soooooo motäglich sein müssen.
Gelaufen war er eigentlich schon, als mir fertig angezogen, geschminkt, gefrühstückt, bereit zum Gehen beim Zurückstellen der angebrochenen Katzenfutterdose ("Kitten, Huhn mit Zucchini") diese aus der Hand rutschte, auf den Boden ditschte, den Deckel verlor und den Küchenboden und mich grossflächig mit Gelee und Bröckchen von "Huhn mit Zucchini" bedeckte.
Falls Ihnen das mal passiert: Bodenwischen, okay, aber sich selber wegen "Scheisse, ich muss echt los!" nur mit einem feuchten Tuch abwischen führt zu dreierlei:
1. Mit einer nassen Hose fühlen sich -5 Grad noch viel kälter an.
2. Irgendwann ist die Hose wieder trocken und man sieht alle Spritzer wieder.
3. Man riecht ein wenig eigentümlich. ("Kitten, Huhn mit Zucchini" ist kein Duft, der sich im Humansektor durchsetzen wird, wage ich zu prophezeien.)

Weiter ging es mit einer Mahnung für ausgeliehene Ordner aus dem Archiv und Mahnungen ärgern mich immer, weil: Ich will nicht gemahnt werden müssen. Mit feuchter Hose mit schwerer Tasche voller Ordner im eisigen Nebel quer übers Areal zu laufen, lässt einen übrigens nicht wirklich warm werden.
Man sieht die Katzenfutterflecken nur an der Bombenlaune.

Der ganze Tag war vollgestopft mit Meetings ohne Pause, eines ist immerhin wegen "Ups, ich hätte gedacht, ich hatte abgesagt? Bin am Skifahren!" ausgefallen, so dass ich mal aufs Klo konnte.
Grosse Verwunderung geerntet, dass "Sorry, am Montag habe ich nur eine Stunde, da schaffen wir es warscheinlich nicht fertig." bedeutet, dass ich nach 60 Minuten (-8 Minuten, die für "Ups, wir können uns nicht einwählen, jetzt doch, oh nein, doch nicht, kannst Du die Mail mit dem Link nochmal schicken, ah, jetzt, wir haben die falsche Mail genommen") sage: "So, wie angekündigt, hier hard stop, wir können morgen weitermachen, ich muss jetzt ins nächste Meeting" (Ausserdem war der Meetingraum ja anderweitig vergeben).

Es ist wirklich nicht ganz leicht, binnen Sekunden von einem Produkt zum anderen oder sogar zwischen meinen zwei Rollen hinundherzuschalten.

Daheim mit Q. über Dreiecksflächenberechnung und so en detail diskutiert, so genau wusste ich das alles gar nicht mehr, aber hey: das macht richtig Spass!
Mich über die frisch geputzte Wohnung gefreut
komische Stimmung auf dem Crosstrainer weggeschwitzt
mit dem Hübschen einzweidrei Folgen der neuesten Staffel "Big Bang Theory" geschaut. Irgendwann mal war das lustiger, oder?

Gegessen:
Zitronenjoghurtgranola mit Heidelbeeren, Birnen, Röstirollen mit Frischkäsefüllung auf Rahmlauch. Und Ratatouille. Und Salat. Und Pizza.

Gelesen:
Maria Kallio 6
Viele lange Dokumente

Stressleveldurchschnitt gestern: 38 (Sie erinnern sich? Es war relaxen angesagt. Das ist stressig!)
Selbstbeweihräucherung: Nicht sehr schnippisch geworden in der TC.

Sonntag, Januar 20, 2019

20.01.2019: Nüscht. Aber lecker

Heute haben wir eigentlich echt nix vorgehabt.
Ausser:
  • sich von Q. das finale Referat vorstellen lassen, 
  • Tipps zum bis Donnerstag fälligen Plakat zu geben (die machen das super, die zwei Jungs, und ich finde es grossartig, dass ein klarer Erwartungshorizont ausgegeben wurde und die Kinder in der Primarschule schon den Umgang mit Powerpoint inklusive der essentiellen Regeln (weniger ist mehr. Das gilt für Text auf slides, verschiedene Schriftarten und -grössen, und ganz besonders Animationen) gelernt haben und die Schule einen Server zur Verfügung stellt, auf dem die Kinder gemeinsam ihre Dateien bearbeiten können. Ich dachte ja bei Teamwork eher, dass die beiden Jungs bei uns oder bei dem anderen zusammen basteln und kleben würden, stattdessen haben sie über Whatsapp geklärt, wer was macht und welche Version die aktuelle ist etc.)
  • ausgiebigen Spaziergang, weil traumhaftes Winterwetter, bis auf den fehlenden Schnee

  • das allsonntägliche Saugen und Aufräumen, weil morgen die Putzhilfe wieder kommt
  • Sauna
  • und lecker essen.


Ich experimentiere im Moment mit Joghurtselbermachen.
Das Grundrezept habe ich aus dem Frühstücksbuch* von Zuckerzimtundliebe übernommen und für unsere Bedürfnisse abgewandelt.
Ich mache es also folgendermassen:

  • 1L frische Milch (ich nehme fettarme, weil ich die lieber mag und die deshalb immer kaufe) auf 80 - 85°C erhitzen (mit Thermometer checken, umrühren, damit es nicht anbrennt oder überkocht)
  • abkühlen lassen auf 42-45 Grad (Thermometer!)
  • 5 Esslöffel Naturjoghurt (ich nehme, weil ich den am liebsten mag, den mit 1.5% Fett) unterrühren, am besten mit dem Schneebesen
  • In der Zwischenzeit Marmeladen- oder Einmachgläser sterilisieren. Ich mache das, indem ich parallel zu der Milchgeschichte einen Topf Wasser auf den Herd stelle und darin 4 Gläser und die Deckel koche und dann auf einem sauberen Geschirrtuch abtropfen lasse.
  • Die lauwarme Milch-Joghurtsuppe in die Gläser füllen, zuschrauben und für 8 Stunden auf 30-40°C temperieren. Ich mache das in unserem Backofen im "Joghurt-Programm", aber letztendlich geht es nur darum, eine gleichmässige Temperatur hinzukriegen, damit die Milchsäurebakterien happy sind.


Analog zu den aromatisierten Nespresso-Kapseln, wo das Aroma ohne Zucker im Kaffee ist und ich das sehr, sehr grossartig finde (zB. Karamell, Schokolade, Vanille und die aktuelle Frankreich-Limited-Edition mit Macaron- und Praline-Geschmack, aber eben nicht süss), habe ich mit Aromen experimentiert und zwar Vanille (aufgeschlitzte Schote und das Mark mit in die Milchsuppe) und ganz neu: Zitrone (pro Glas eine mit dem Sparschäler abgeschälte ca 4 cm lange Zitronenschale, natürlich Bio, unbehandelt, abgewaschen und abgetrocknet mit eingelegt).
Ich finde das unglaublich lecker, die Vanille-Variante mit Himbeeren und Granola, die Zitronenvariante mit Heidelbeeren und Granola.

Ausserdem gab es heute zum Zvieri (nach dem Winterspaziergang, zusammen mit viel heissem Kaffee) die "Slutty Brownies", die ich gestern via Twitter entdeckt hatte (Man könnte sich jetzt natürlich über den Namen echauffieren, aber meine ersten beiden selbergekauften Kochbücher waren "Das Schlampenkochbuch*" und "Quickie in der Küche*", gefolgt von "Party Basics*" und ich koche immer noch daraus). Allgemeiner Konsens: HAMMER! (Und ich mag nicht mal Oreos). Schade für die Kollegen, für die ich den Überschuss eigentlich gedacht hatte, weil: grad noch genug für einen Mitternachtsmundvoll und ein Montagsfrühstück übrig).


Und zum Abendessen habe ich auf ein schon lange gespeichertes Rezept aus der Kpt-Cook-App (finden Sie bestimmt im App- oder Play-Store selber) zurückgegriffen, nämlich:
Schweinefilet mit Bacon in Currysahnesosse.

Auch hier: obwohl alle etwas skeptisch waren (Ich: "ohne anbraten?" Der Hübsche: "Curry-Sahne? urks", L.: "Sosse?!" Q: "MUSS ich Brokkoli dazu nehmen?!"), lautet der Konsens: kann man sehr gut wieder machen. Vielleicht einen Tacken weniger Cayenne-Pfeffer, aber das sollte sich mit der ZEit (ich habe heute eine Packung frisch geöffnet) ja auch relativieren. (und, damit niemand denkt, hier wäre alles essenstechnisch easypeasy: L. isst keine Kartoffeln, ausser Pommes und Schupfnudeln, deshalb mit Hefezopf, ausserdem die Sauce bitte daneben, nicht obendrüber, beide Kinder essen kein gekochtes Gemüse, dafür gibt es halt Rohkost. Q. Karotten, L. Gurken)
Und weil das Rezeptteilen mit der App so komisch ist, hier noch zum Nachkochen (für 4):


  • 1 Schweinefilt t(ca 450g) in 2-3cm dicke Scheiben schneiden, die salzen/pfeffern/mit Senf bestreichen und in je eine Scheibe Bacon wickeln
  • Mit der Nahtstelle nach unten in eine Auflaufform legen und mit der Sahnesosse (aus 230mL Sahne, 230 mL Schmand, 4 TL Currypulver, 40g Tomatenmark, 1 TL Cayennepfeffer, gehackter Petersilie nach Gusto und 4 Prisen Zucker) übergiessen
  • Ofen vorheizen auf 180°C Umluft
  • Kartoffeln je nach Hunger in Spalten schneiden, auf einer Hälfte des Blechs legen, mit Olivenöl beträufeln und nach Gusto würzen.
  • Blech mit Kartoffeln und OHNE Fleisch schon mal für 20 Min in den Ofen schieben, dann die Auflaufform dazustellen und noch 25min weiterbacken.
  • Zack, fertig (wir hatten noch (verkochten, weil verpennt) Brokkoli dazu.




So. Das war ein leckerer Tag! Haben Sie einen guten Start in die Woche!

Gelesen: 
Maria Kallio 6

Ich kann Ihnen btw noch die Erläuterungen von Polly Oliver zum Thema: "Kann ich normale Dekostoffe als Grundlage für DIY-Bienenwachstücher als Ersatz für Frischhaltefolie verwenden?", die gestern bei Limetrees auf Instagram aufkam (ich trinke meinen Kaffee seit damals aus dem dort ersteigerten Koziol-Becher. JEDEN MORGEN.) Kurzfassung: Nein. (Abgesehen davon: ich möchte bitte danke kein Bienenwachs irgendwo ausserhalb von alle 5 Jahre als Adventskranzkerzen oder in Lippenbalsam oder Kälteschutzcreme für -30Grad, auf gar keinen Fall an irgendeinem Essen. Noch viel weniger an ultraunhygienischen, nicht waschbaren Tüchern, die aus allen Fasern "SCHIMMELBAKTERIENGRUSEL" schreien. Und je nachdem: Hello, Chemikalien aus der Textilherstellung in meinem Butterbrot.)
Gegessen: ganz schön viel und lecker.
Stressleveldurchschnitt gestern: 21
Selbstbeweihräucherung: Gechillt. Und den Alptraum zwischen 7:30 und 8:30 (Businessheimflug von Indien nach Zürich via USA, und dann die Durchsage: "There have been terror attacks to Washington memorial and Berlin main station. Therefore all civil air traffic is being grounded immediately. Your plain will be routed to the next airfield in Florida, please remain calm.", naja und dann halt so weiter, wie man das aus den einschlägigen Filmen kennt.) nicht den Tag versauen lassen.


*Alles Amazon Affiliate links (s. Sidebar)

Samstag, Januar 19, 2019

Samstag, 19.01.2019, Beileidskarte und Fahrradkauf

Mir wurde und wird ja gern mal unterstellt, ich würde mich so darstellen als könne ich alles, wüsste ich alles und überhaupt, wäre die klügste, witzigste, bestorganisierte, effizienteste, beste Person der Welt überhaupt. Tja.
Was ich zum Beispiel überhaupt nicht gut kann, ist Kontakt halten. Beste Schulfreunde, Kommilitonen (ausser dem einen, den ich geheiratet habe), Tanzpartner, Sportkollegen, Arbeitskollegen, Cousins, Cousinen, Onkel, Tanten: sobald wir uns räumlich voneinander entfernt haben, die regelmässigen von mehr oder weniger allein passierenden Treffen beim Mittagessen, Training, Praktikum, Sommerfest, Besuch bei den gemeinsamen Grosseltern nicht mehr passieren, tue ich mich schwer, in Kontakt zu bleiben. Ich habe das früher gern als "aus den Augen, aus dem Sinn" gesehen, aber so ist es gar nicht, ich denke schon immer wieder mal an den einen oder anderen, aber Kontakt ist was anderes. Und irgendwann ist es dann so lang her, dass man sich zum letzten Mal gesehen oder gesprochen hat, da ist "Ich wollte einfach mal horchen, wie es Dir so geht" ein bisschen ein flacher Aufhänger. Und so ist es dann doch so, dass nur die ausserordentlichen Ereignisse, die zu einem Wiedersehen führen. Und das ist dann auch immer ein bisschen heikel, weil man nie weiss, ob der Anruf jetzt kommt, weil der andere "halt einfach mal horchen wollte" oder das nur die Einleitung zu Teilen von lebensverändernden Neuigkeiten ist. Wenn es lebensverändernde gute Neuigkeiten sind, ist das ja noch relativ einfach, aber wenn man auf "Wie gehts bei Euch so?" erst mal die banalsten News über Katzen, Kinder, Job ausgebreitet hat und auf "Und bei euch?" dann "Ja, nicht so toll, ich habe mich von meiner Frau getrennt / wir hatten einen schweren Autounfall / einer von uns ist schwer krank." oder so (nehmen Sie es als fiktive Beispiele), dann kommt man sich mit Katzenkinderjob-News natürlich arg doof und oberflächlich vor. Andererseits: mit "Hallo, lang nicht gehört, ich hab mich von meiner Frau getrennt" ist natürlich auch ein sportlicher Start nach jahrelanger Funktstille.
Bei kalender- oder anlassbasierten Ereignissen wie runden Geburtstagen, Klassentreffen, Taufen, Hochzeiten, etc. ist das natürlich einfacher, da gehört das Schwelgen in Erinnerungen und gegenseitige Updates natürlich essentiell dazu. (Wobei ich innerlich immer schmunzeln muss, wenn das allgemeine "Hey, wir müssen uns UNBEDINGT öfter treffen, nicht erst wieder beim nächsten Klassentreffen", weil ... äh... why should we?. Aber hallo, ich habe ja gewisse social skills und deshalb piepse ich in fester Umarmung mit jemanden, an den ich ungefähr seit dem letzten Klassentreffen nicht ein einziges Mal gedacht, geschweige denn den ich vermisst hätte "Aber echt hey, auf JEDEN!")
Nun ja. es ist jetzt nichts, was mich an sich übermässig traurig macht, es ist halt einfach so, den anderen scheint auch nicht so unendlich viel am Aufrechterhalten des Kontakts zu liegen, sonst würden sie sich ja auch mal melden. (Ich fände es ja sehr praktisch, wenn alle Leute ein Tagebuchblog führen würden, dann könnte man alles nachlesen und wenn man mal wieder anruft oder sich trifft, hat man all die Hintergrundinfo und kann direkt tagesaktuell weiterreden. Hat sich bisher nicht durchgesetzt oder man hat mir einfach nicht Bescheid gesagt.) Sozial verwahrlost bin ich trotzdem nicht, wir haben unseren Freundeskreis vor Ort, der sich aus Kollegen, Nachbarn, Schulkollegen(eltern), Sportkollegen und unserem eingeschworenen Freundeskreis aus den Schweiz-Anfangszeiten vor 16 Jahren zusammensetzt.

Es erwischt mich aber halt dann doch immer wieder mal kalt (und das ist es, worum ich seit Beginn dieses Posts rumeiere), wenn man dann mit den Stift in der Hand vor einer Beileidskarte sitzt und nicht weiss, was man schreiben soll. Das Internet schlägt rät, möglichst keine vorgefertigten Satzbausteine zu nehmen, sondern Persönliches zu schreiben (und dann folgt eine Liste mit vorgefertigten Satzbausteinen), doch liebevolle Erinnerungen anzumerken und so Trost zu spenden. Ich überlege, wann wir uns das letzte Mal gesehen haben und das war, glaube ich, auf unserer Hochzeit vor über 15 Jahren. Die lebhafteste Erinnerung ist, dass ich als Kind panische Angst vor dem Vollbart hatte und er dafür überhaupt kein Verständnis, aber beides ist weder trostspendend noch fühlt es sich besonders liebevoll an, das jetzt in die Karte zu schreiben.
Also schreibe ich mit schlechtem Gewissen und der schönsten Handschrift, die ich hinbekomme, etwas mir unendlich banal und flach erscheinendes rein, die Kinder und der Hübsche unterschreiben, damit es nicht so leer aussieht, die Adresse kenne ich noch auswendig, allerdings noch mit vierstelliger Postleitzahl (die letzte Karte habe ich anscheinend vor "Fümpf ist Trümpf" dorthin geschickt), ich weiss gar nicht, wieviel Porto ein Brief nach Deutschland braucht und klebe vermutlich viel zu viel drauf. Mit eisigen Fingern werfe ich den Umschlag mit dem schwarzen Streifen in den Briefkasten.


Ansonsten so:

  • erste Geburtstagsvorbereitungen für L.: er bekommt sein erstes niegelnagelneues Fahrrad (bisher hat er immer die von Q. geerbt, aber der ist aus dem aktuellen noch nicht ansatzweise rausgewachsen) und das haben wir heute gemeinsam im Laden ausgesucht. Ganz anders als Q., der damals auf einmal alles in fröhlichem Mattschwarz ausgewählt hat, hat er sich ein knallblaues Rad mit neongelber Schrift ausgesucht. Und einen "Stadthelm Fricktal" (finde ich eine tolle Aktion!) mit Licht. Jetzt wird das Rad zusammengeschraubt und im März holen wir es ab.
  • Mitgefreut, dass ein kleiner Kater wieder aufgetaucht ist
  • nochmal was aus dem Tanja Grandits- (Affiliatelink) Kochbuch gemacht, nämlich das Salbei-Huhn (wir haben einen Riesensalbeibusch im Garten, der unbeeindruckt von den Jahreszeiten wächst).



Stressleveldurchschnitt gestern: 14
Selbstbeweihräucherung: Mir mehr Gedanken gemacht, als man ihr anmerkt, beim Kartenschreiben

Freitag, Januar 18, 2019

Freitag, 18.01.2019: Lagerkoller

Der dritte Tag Homeoffice in Folge und endlich ist nicht nur gefühlt Freitag: ich habe diese Woche so viel erledigt (also wie: vorzeigbar und abgehakt aka zum Review gerouted, approved, eingetragen, ausgefüllt) wie schon lang nicht mehr. Und ich habe so wenig gesprochen wie schon lang nicht mehr. Und gelacht. Und mich bewegt (die Strategie, bei akuter "Puuuuuh, bisschen langweilig/kribbelig grad!" eine Runde Bauchtraining oder Hampelmänner oder Liegestützen zu machen anstatt in den Kühl-/Snackschrank zu starren und doch was hinter die Kiemen zu schiebe, hat ein bisschen geholfen und ist ja auch was, was man im Büro mit anderen Menschen eher selten macht.). Und Kaffee getrunken! Das war heute fatal, ich habe nach dem Latte mit Extra-Shot zum Frühstück die ein-zwei Vormittagskaffees vergessen (stattdessen Liegestützen gemacht), nach dem Mittagessen den Espresso und als ich dann am Nachmittag fast vom Stuhl rutschte, konnte es der doppelte Espresso zum Zvieri auch nicht mehr retten.

Aber: DAS DOKUMENT ist fertig reviewed hochgeladen (die Kollegin hatte sogar noch die Geduld, die noch zu diskutierenden 29876 Kommentare farblich zu markieren, ich hatte einen sehr unterhaltsamen Email-Pingpong mit den Kollegen in Irland, lauter Hausgedöns ist nebenbei erledigt:
der Elektriker kam und hat die Steckdose im obersten Bad repariert (bzw die im Kammerl, weil dort war alles verschmort, das hatte wir gar nicht bemerkt, nur dass die im Bad nebendran nicht mehr ging), so müssen wir unsere Zahnbürsten nicht mehr im Schlafzimmer an der Crosstrainersteckdose aufladen und zu grünem Blinken einchlafen.

  • Die alte Spülmaschine (wir haben die letzten Male E22 gar nicht mehr repariert) ist weg, die neue da. Und grossartig! (Nur mal so für die nächste Spülmaschine: Es ist Euronorm 60, die Arbeitsfläche ist so hoch, dass ein Grossraumspüler reinpassen würde, auch wenn der Mann im Elektromarkt das nicht glaubt, aber der Monteur hat mir die Einbautabellen gezeigt. Trotzdem habe ich mich für die eben heute sofort mitgebrachte normal grosse entschieden anstatt für eine neu zu bestellende grössere.) Ich will nie wieder eine ohne Licht drinnen, das sparked (nicht sparkled, wie ich gestern auf Twitter gelernt habe) joy, aber sowas von!
  • Sansa war ein grosser Fan des Monteurs und hat ihn die ganze Zeit aus nächster Nähe angestarrt. Der Monteur fand das glaubhaft sehr in Ordnung, er hat nur gemeint "Wenn sie ein Hund wäre, wäre das was ganz anderes, die hecheln einem immer so in den Nacken! Aber so ist das sehr niedlich". 
  • Der Hübsche und ich waren uns zwischendrin nicht mehr sicher, auf welche Härte unsere Enthärtungsanlage geregelt ist (Für die Zukunft: 8-10 frz Härte), also habe ich das mit dem kleinen mitgelieferten Titrierset schnell nochmal überprüft, ich habe ja lang nix mehr im Labor gemacht. Der Monteur meinte: "Ja, so ist das hier. Entweder arbeiten die Leute in der Chemie oder sind Fussballer beim FCB." Und damit ist die Nachbarschaft hier ganz gut beschrieben. 
  • Der Hübsche hat die nach .... 16 Jahren erste abgebrochene Jalousiehochkurbelstange ersetzt.
  • Die Kinder und ich haben die grosse Kiste "Spielsachen, die wir guten Gewissens abgeben würden, aber nicht wegschmeissen und nicht an irgendwen, weil ein Stück Herz hängt schon noch dran" nach Rücksprache in ihrer alten Kinderkrippe vorbeigebracht. Die Leitung, mit der ich telefoniert habe, hat sich noch gut an uns erinnert, war aber beim Abgeben nicht mehr da, so haben wir nur den aktuellen Koch getroffen, der uns noch nie gesehen hat und so fiel der "Aaaaaw, schau mal, da seid ihr noch soooooo klein gewesen, als ihr hier wart"-Moment recht kurz aus.

So, ich muss aufhören, die neue Spülmaschine möchte das erste Mal ausgeräumt werden.

Gegessen: Frühstück, habe ich gefrühstückt? Es ist so lange her. ca 10 Mandarinen, mittags Nudelsuppe, Zvieri: Krapfen, Abendessen: Freitagspizza und Salat.

Gelesen: Maria Kallio 5 aus (grosse Frage: lese ich jetzt 6 - 13 oder all die Neuerscheinungen und Weihnachtsgeschenke?) und ausserdem einen interessanten Twitterthread, der all das Loha-Wir-sind-so-gute-Menschen-und-kaufen-extra-krumme-Karotten in einen interessanten Kontext setzt. Krummes Gemüse wird nämlich nicht weggeworfen und muss auch nicht gerettet werden.
Und passend dazu habe ich via Kiki diesen wundervollen Artikel zum Juicero und dem Internet of shits gelesen und sehr gelacht.

Stressleveldurchschnitt gestern: 15

Selbstbeweihräucherung: Extraschlenker am Paketladen vorbei gefahren, um Q.s erste Taschengeldbestellung ,(Affiliatelink) die kein Lego Spielzeug ist, abzuholen ("Weisst, Mami, wenn man mal zu zweit Musik hören will oder ein Video schauen, kann jeder einfach einen Kopfhörer nehmen und man muss nicht so nah zusammen sitzen" Weiss nicht, ob das so der super sales pitch ist.)

Donnerstag, Januar 17, 2019

Donnerstag, 17.01.2019: Sender-Empfänger

Wieder Homeoffice, knallhart den ungefähr langweiligsten, fiesesten, drögsten, fitzeligsten Job der Welt (natürlich nicht. Aber in meinem fancypopancy Arbeitsleben schon sehr, sehr fad) durchgezogen: frisch erstellte, frisch approvde approvede approvte approvete genehmigte Dokumente in ein noch frischeres (Ha), globales (Haha), universell einsetzbares (Hahaha), intuitiv erstellbares (Hahahaha), fertig formatiertes (Hahahahahahahaha) Template zu überführen. Das war langwieriger, langweiliger und und schwieriger als erwartet. Dabei viel Kaffee getrunken, Mandarinen gegessen und wenn es ganz schlimm wurde, ein bisschen Treppen gerannt, Liegestützen oder Planking gemacht. Man muss ja schauen, wie man im Homeoffice zu ein bisschen Bewegung kommt.
Eigentlich hatte ich das ja nur "mal schnell zwischendrin" eingeplant, weil ich auf ein dringendes Dokument wartete.
Und zwar folgendes: Es ist längstens überfällig, es kann eine grosse Aktion nicht starten, bevor meine Kollegin und ich das nicht unterschrieben haben. Mit unserer Unterschrift sagen wir aber, dass alles, was drinsteht, okay ist. Das war es bisher nicht, wir haben es am Freitag vor Weihnachten mit ... einer dreistelligen Anzahl Kommentaren auf 150 Seiten zurückgeschickt.
Gestern wurde uns angekündigt, dass wir da ja schon echt viele Kommentare drin gehabt hätten, das Dokument auf jeden Fall am Montag früh unterschrieben gebraucht würde, also würden wir die korrigierte Version Donnerstag morgen zum Review erhalten, Freitag nachmittag würden wir eine Marathon-TC machen, um alles zu besprechen, zu klären und unterschriftsfertig zu machen.
Nun. Nachdem genau dieses Dokument bisher jedesmal zu spät kam, erst Wochen, dann Tage, dann Stunden nach dem angekündigten Termin, jeweils aber mit einem Verweis auf die Dringlichkeit, und meine Kollegin und ich Nacht- und Wochenendschichten eingelegt hatten, um den Review zu machen (ich meine: 245 Kommentare schreiben sich nicht von allein!), war ich ein wenig pissig skeptisch.
Die diplomatischste Antwort, die ich hinbekam, lautete: "Ihr wisst, wie viel das ist. Wenn wir den Freitagstermin halten wollen, müssen wir es wirklich Donnerstagmorgen haben und auch das ist schon eng."
Okay, "-morgen" ist jetzt schon ein bisschen schwammig formuliert, ich weiss auch, dass nicht alle morgens um halb sieben anfangen zu arbeiten, aber zum Beispiel 10 Uhr ist für mich gerade so noch morgens.
Nach dem Mittagessen wurde auch meine Kollegin nervös und wir chatteten uns simultan an: "Hast du was? Ich nicht".
Anscheinend ist woanders halb zwei immer noch morgens (hahaha, ist es, aber nicht in CET), und nachdem dann noch einiges dazu kam, habe ich zum ersten Mal in meinem Arbeitsleben eine Mail geschrieben, in der steht: "Das wird so nix, es hätte vielleicht geklappt, wenn ihr es wirklich morgens geschickt hättet,  jetzt wird es halt Montag und am Montag habe ich auch nur eine Stunde für ein Meeting." Ohne Sorry.
Vermutlich bin ich die einzige, die das als Paukenschlag sieht und die, die die Verzögerung am meisten wurmt, aber tjanun.

Sonst so: die bestellten Kinderzimmerdekosachen abgeholt, alle happy (es passt alles so gut zusammen in Q.s grauschwarzem Teeniezimmer):


Gegessen:
Granolajoghurtbeeren, Schupfnudeln mit Pilzen, Kartoffelpfanne mit viel, viel, viel Gemüse und eine Spiegelei. Viel Kaffee. Viel Tee.

Gelesen:
Via Anke Gröner einen Artikel über "A 4-year old trapped in a teenager's body". Harter Tobak.
Maria Kallio 5

Stressleveldurchschnitt gestern: 13
Selbstbeweihräucherung: Das Gefuddel mit dem neuen Template durchgezogen. Ohne Schreien, Treten, Frustgummibärchen. (Ich kann mich eh grad dran gewöhnen. Das war das erste von vielen solchen Dokumenten)


Mittwoch, Januar 16, 2019

16.01.2019: Hohohoho!-meoffice

Wegen kranker Nanny heute Homeoffice, ich habe beschlossen wegen eh keine Meetings (hallo, was los? Habt ihr mich vergessen? Habe ich was verpasst?) den ganzen Tag Homeoffice zu machen, anstatt zum Mittagmachen heimzudüsen, so spare ich mir das ganze Gependel.
Gleich mal Lotterleben einkehren lassen und den Wecker um 5:45h ignoriert und erst um 5:52h aufgestanden. Damit meine ganze Tagesplanung über den Haufen geworfen.

Zeit ohne Ablenkung von Kollegen und überhaupt Menschen um mich rum genutzt, stur die zum Teil schon länger auf der ToDo-Liste rumdümpelnden nicht ganz so glamourösen (oder wie die Leute sagen, die statt Aufräumen lieber zum Aufräumenlernen erst mal ein Buch lesen müssen oder eine Serie anschauen müssen: nicht ganz so viel joy sparkelnden) Tasks gerollt und aufrecht einsortiert abgearbeitet. Das war einerseits ganz gut, andererseits haben mich zwei Sachen gestört:

1. Ich habe es gestern bei eine Hangoutsanruf irgendwie geschafft, am Laptop den Zugriff auf die Kamera und das Mikro zu blockieren (aus Gründen mit Absicht, aber ich dachte, das wäre temporär). Jetzt kriege ich das ums Verrecken nicht mehr weg (der Hinweis beim Start eines Hangout-Telefonats "Klick this symbol (Kamera mit x) in your URL-ine to allow access" hilft halt schon mal gar nichts, weil ich erstens keine URL-Line im Hangout-Fenster habe und zweitens in der URL-Line von Chrome drölfzig Symbole sind, aber keine Kamera mit x. In meiner Verzweiflung habe ich den IT-Support-Chat genutzt (mit dem Helpdesk habe ich noch ein SAP-Ticket offen, die möchte ich nicht stören), jemand hat via remote eine Zeitlang Dinge auf meinem Computer gemacht, es auch nicht reparieren können und als Lösung vorgeschlagen: "Nutz doch Google Chat, Hangout wird eh irgendwann stillgelegt." Mittelgute Lösung, weil ich bis dahin halt auch keine Selbstgespräche auf Google Chat führen möchte und halt die gesamte Installation auf Hangout ausgelegt ist. Muss ich am Montag noch mal den IT-Mensch, der mir das neue Laptop bespielt hat, fragen. (Bis dahin: Workaround mit Audio-Teil auf dem Handy via App, Präsentationsteil auf dem Bildschirm. Oder einen offiziellen Hangout Meet Termin abmachen, dann geht nämlich auch am Laptop alles).

2. Zu viel Homeoffice tut mir nicht gut. Erstens dachte ich die ganze Zeit, es wäre heute Freitag, dann haben mir andere Menschen gefehlt, dann merke ich, dass mir der klare Schnitt "So, und jetzt ist Feierabend" fehlt. Ich habe letztendlich viel länger gewurschtelt, als ich wollte und hatte immer noch nicht das Gefühl, dass ich jetzt halt auch mal Schluss für heute machen könnte. Nun ja. Ist ja nur ausnahmsweise.

Sonst so:

  • viel über Vikinger und Leif Eriksson gelernt (Geschichtsreferat lässt grüssen!)
  • Sansa hatte heute wieder eine neue Beute, aber es war nicht, wie ich erst dachte, ein Mäuse- oder Rattenschädel, nein, ein Stück Meisenknödel. Schon ordentlich abgenagt und sie hat ihn knurrend und mit Zähnen und Klauen verteidigt, als ich ihn wegnehmen wollte. Ich weiss nicht, ob sie damit eigene Vögel anlocken möchte, oder ob sie es noch gar nicht kapiert hat, dass man an so einer Futterstelle noch viel bessere Beute (aus Katzensicht) machen kann als ein Stück Fett mit Körnern drin




Gegessen:
Quittengeleebrot, Ofenpfannkuchen mit Himbeeren und nochmal einen Chicoree-Salat zu Mittag, Fasnachtschüechli zum Zvieri und Flammkuchen zum Abendessen (50 shades of Kuchen)
Getragen:
Homeoffice-Dresscode: Einer der Lieblingshoodies, Bootcutjeans (vorsichtig drin bewegen, sie ist sehr alt und morsch), L.s Knöchelwölfe

Gelesen:
Maria Kallio 5
Stressleveldurchschnitt gestern: 15
Selbstbeweihräucherung: dem Snackschrank widerstanden. Das ist das Schwierigste am Homeoffice für mich. (Dafür 3 L Tee und gefühlt ca 150kg Obst gegessen)