Dienstag, August 21, 2018

Kratzikratzi

Gestern hatte ich schlimmes Kopfjucken (nein, keine Läuse), ist ja auch kein Wunder, alle 6 Wochen "Island"-Blond auf den Kopf ist halt kein Spaziergang und die Kopfhaut findet das zu Recht nicht lustig.
Ich habe also gesucht, ob ich noch irgendein kopfhautberuhigendes Zeug daheim habe, aber nein, das ist alles leer oder entsorgt, aber ich habe die mysteriös fast nur auf japanisch beschriftete Tube gefunden, die der Hübsche von einem, seiner Asientrips (sehr praktisch, so ein Ehemann im Kosmetiksektor) mitgebracht hat, bei der ich mich bisher nicht getraut hatte, das auszuprobieren. Das einzige, was in mir lesbaren Zeichen draufstand war "Nudy Aura", "Treatment", "Night" und "Hair" und "Oil" und "Calm" und ja, ich war sehr müde, als habe ich nicht gross nachgedacht, ein Handtuch übers Kopfkissen gelegt, eine grosszügige Menge in meine gewaschenen, leicht wieder angefeuchteten Haare (ich weiss ja nicht, ob man das ins nasse oder trockene Haar tun soll, also Mittelweg) eingerieben und bin schlafen gegangen. Das Ganze war übrigens doch kein Öl, sondern etwas mit der Konsistenz einer Spülung/Haarkur, roch auch nach Shampoo und wurde nur ein bisschen fest, so dass ich am Morgen mit einer noch abenteuerlichen Frisur als sonst aufwachte.
Es liess sich ausspülen, die Haare fühlten sich ... erstaunlich struppig an, die Kopfhaut juckt immer noch (nicht ganz so schlimm wie gestern, aber die Haarefärberei ist ja auch einen Tag länger her), aber immerhin ist mir weder eine signifikante Menge Haar ausgefallen noch die Farbe hat sich verändert und ausserdem riecht es gut. Getrocknet wurde es sogar wieder fluffig. Was will man mehr :-)?


Sonst so: heute mittag gab es einen DankeschönTeam-Lunch für mein Lieblingsproduktteam und ich dachte erst, wir wären im "Chez Jeannot", was ja auch sehr schön ist, aber dann waren wir doch im firmeneigenen Panoramarestaurant, was unter alten Hasen immer noch "Direktionskantine" heisst, aber halt eben ein superschickes und leckeres Restaurant ist.
Bei traumhaftem Wetter auf der Dachterrasse war das schon sehr schön und lecker (und in Anbetracht dessen, was wir alle schon für dieses Produkt geschwitzt haben und noch werden, wie ich heute gelernt habe, gar nicht mal total unverdient).


Kurz vor Abend dann (für mich) die Telefonkonferenz mit den "Raketenleuten" (sehr früh morgens für sie :-)), und hui, da sind schon Welten zwischen uns, aber das macht nix, es ist sehr erfrischend, mal total unbeleckt an so ein Thema heranzugehen.


Ausserdem: sich über GPS-Tracker für Haustiere informiert, nachdem L. gestern schwer seufzen musste, als er realisierte, dass die Kastration der Katzen am Freitag auch bedeutet, dass das "Sie dürfen ins Raus" auch immer näher kommt. Und ja, ich hab da auch Bauchschmerzen... let's see, wie helikopterig wir werden.


Ach ja, noch was: Wegen Spezialforschung bräuchte ich DREI NEUE POKEMONGO-Freunde. Falls sie also immer noch nicht mit "Winkelfred" befreundet sind, hier ist mein Trainercode: 546999461935 . Ich schicke auch Geschenke!




Stressleveldurchschnitt gestern: 27
Selbstbeweihräucherung: bei den Fragen der Raketenleute nicht die Augen gerollt (ich war mutig und hatte die Webcam an), weil: ich weiss ja auch nicht, wie man eine Rakete baut (also: mit meinem gesunden Selbstbewusstsein glaube ich, dass ich mehr übers Raketenbauen weiss, als sie übers Autobauen, aber vielleicht bin das auch nur ich).

Montag, August 20, 2018

Müdemüdemüde

Meine Güte, was habe ich heute nacht katastrophal geschlafen. Eigentlich bin ich früh ins Bett, habe noch gemütlich gelesen, aber ab halb eins bin ich im Halbstundentakt hochgeschreckt, wachgelegen, einfach schrecklich. Ich kann weder Kindern (schlafen, lange genug hat es gedauert, durch), Katzen (kamen erst zum Weckerklingeln) noch Mann einen Vorwurf machen (okay, um drei hat er mal geschnarcht und auch sonst sehr viel geatmet, aber tja nun).


Dementsprechend war ich die Müdeste, als der Wecker für Q. und mich um Viertel vor sechs läutete (die Katzen waren fit), nur die unerwartete Morgengymnastik, als die Katzen sich gegenseitig das Fliegengitter vom Küchenfenster hochjagten und dann oben auf der Fensterkante ein, wie die Jungs es nennen, „Spasskämpfchen“ starteten. Bisher haben wir ihnen da immer einen Wäschekorb oder ein grosses Kissen als „Lift“ oder, wie die Kinder es nennen, „Jumppad“ angeboten, das sie rege genutzt haben, aber heute... puh, ich glaube, ich habe sie je viermal da runter geholt, bis das Fenter lang genug frei war, um es zu schliessen!


Arbeit ging dann trotz müdemüdemüde recht gut, es war ein schöner Mix aus „in Ruhe Dokumente schreiben und in die Review/Approval- Runden schicken“ und Produktteammeetings (heute: nur Produkte mit B am Anfang) und Mittagessen mit einem Team, in dem dann interessante Urlaubs- und überhaupt Stories ausgetauscht wurden. Wer es noch nicht wusste: ich bin ein ganz schöner Schisser und überhaupt nicht traurig, dass ich keine Walking Safari oder eine Tour durch die Favelas von Rio in einem Fiat Punto auf eigene Faust gemacht habe und auch das Gefühl einer Polizeiwaffe gegen meine Schläfe habe ich bisher noch nie vermisst. Aber wach war ich nach der Runde!


Montagsspaziergang mit L. nach dem Turnen durchs Dorf, Q.s Begeisterung über GEOPGRAPHIE! BIOLOGIE! ÜBERHAUPT ALLES! genossen, die erste Nektarine vom Balkonbäumchen gegessen. Sehr klein, aber erstaunlich lecker und erstaunlich viel Frucht.


Haus putzfrauenfein gemacht, bisschen gelesen, mit dem Hübschen eine Folge "Colony" geschaut.



Stressleveldurchschnitt gestern: 34 (nach dem offensichlichen Rekalibrieren des Thresholds hole ich wieder auf :-))


Selbstbeweihräucherung: Offensichtlich nirgendwohin führende Diskussionen auf Twitter gemuted; Malta-Google-Drive-Ordner angelegt (Ich habe es echt vermisst, dieses Jahr Ferien zu planen); Little Q. tatsächlich die Freuden einer organisierten Ablage nahegebracht. Er hat jetzt ein durchbeschriftetes Hängeregister für alle Schulfächer

Sonntag, August 19, 2018

Pausentag

Nachdem wir gestern abend mit meiner kleinsten Schwester samt Freund ordentlich versumpft sind, haben wir heute einen Pausentag eingelegt. Das war irgendwie dringend nötig nach dieser Woche voller neuen Dingen.
Wir starteten gemütlich mit einem Frühstück auf der Terrasse mit noch einer Schwester (das sind dann immerin 3/4 der Schwester und mehr werden es in absehbarer Zeit auch nicht, weil... naja, ich weiss es ehrlich gesagt nicht, aber das jetzt schon so lang, dass es mir auch fast wurscht ist, weil ... tja, irgendwann ist es halt vorbei), verabschiedeten die Gäste (ihr habt nicht nur ein Deo und eine Zahnbürste vergessen, sondern auch Käse. Den heben wir nicht für euch auf, sondern essen ihn, ok?), versuchten den Kreislauf mit einer kleinen Pokerunde auf Trab zu bringen, dann wurde fast nur nch gechillt. Wasserballonschlacht mit dem Nachbarsjungen, "Rettet die Welt" mit demselben, ein bisschen "Disenchantment" für alle, eine Rennrunde für den Hübschen, eine Runde Crosstrainer für mich, Nägellackieren, leckeres Abendessen und ich habe echt, echt genug von Sommer und wäre jetzt bereit für Herbst und Temperaturen unter 20Grad, gerne Morgennebel (von mir aus auch den ganzen Tag), Regen und so. Morgen wird es 30°C. Hilft ja nix....


Ich wünsche Ihnen allen eine wunderbare Woche, bei uns wird es recht voll, aber tja, so ist das halt.


Stressleveldurchschnitt gestern: 30
Selbstbeweihräucherung: nicht rot geworden (nur innerlich. Sehr), als meine Schwester und ihr Freund in dem frisch bezogenen Gästebettzeug einen in eine Deckenbezug verschlupften Slip (von mir. NATÜRLICH! Wo sind die Minion-Kinderunterhosen, wenn man sie braucht?) gefunden haben. War ja frisch gewaschen und schon eine Zeitlang vermisst.

Samstag, August 18, 2018

Uffzuffzuffz

Auf der Gartyparty schon hatten wir mit Frau Muttis bester Freundin, die wir jetzt ja auch schon ein paar Jährchen kennen (und sehr mögen :-)) abgemacht, dass wir ihr mal zeigen, wie man in Basel rheinschwimmt.
Ungefähr drei Tage später stand der Termin, unverrückbar in meinem Kalender. Wir haben skeptisch die Wettervorhersage verfolgt, sichergestellt, dass alle Wickelfische dicht und einsatzbereit sind, Telefonnummern ausgetauscht und heute war es dann so weit:
Der Einstieg liegt recht weit von allen Parkhäusern (mit Einfahrten, die den Radarsonden des Tesla einen Herzkasperl verursachen) weg, seitdem das bei der Arbeit gesperrt ist (aus guten Gründen, das 6stöckige Gebäude direkt oben drüber wird gerade abgerissen, ausserdem wird zeitgleich von unten gegraben und ich wäre nicht total überrascht, wenn der ganze Elfenbeinturm auf einmal kippen und in einem Krater verschwinden würde. Spass. Fast nur.), also sind wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Ich war schon etwas irritiert, als die SBB-App als schnellste Verbindung Bus1-Bus2-Bus3 vorschlug, aber mit 32 Minuten von Haustür zu Strand, da kannste nicht meckern. Noch ein bisschen mehr irritiert war ich, dass überhaupt keine S-Bahn Verbindungen vorgeschlagen wurden, aber das klärte sich schnell, als wir im Bus sassen: an unserem Bahnhof werden die Gleise ausgetauscht, da fährt dieses Wochenende kein Zug! (Das sah richtig toll aus! Es waren sehr viele, sehr grosse, sehr speziell aussehende Bahnwaggone da, die alten Gleise wurden samt Holzschwellen angehoben und in langen Stücken auf diese speziellen Wagen gelegt. Von anderen Wagen wurden die neuen Gleise, schon auf Beton-Schwellen montiert in ebenso langen Stücken runtergekippt, so ein bisschen wie Holzeisenbahn zusammenstecken!).
Logischerweise war ein überbrückender Busverkehr organisiert, aber den empfahl die App mal lieber nicht.


Am Strand trafen wir dann die Schwimmerneulinge, Q. und der Hübsche sprangen mit ihnen ins Wasser, L. und ich blieben am Strand.
Weil die Buvette am Ausstieg nur Bargeld und keine Karten nimmt (leidvoll gelernt), machten wir uns noch auf die Jagd nach ebendem. Der nächste Geldautomat, der mir in den Sinn kam, war der im EG des Elfenbeinturms, sogar im rund um die Uhr ohne Ausweis zugänglichen Teil.
Also sind L (in sandiger Badekleidung) und ich in das durchaus representative Foyer marschiert, haben die anzugtragenden Werksschutzleute freundlich begrüsst und gefragt, ob wir zum Geldautomat können. Die Antwort war: "Ja, im Prinzip schon, aber.." und das aber war eine mobile Gepäckkontrolle incl Personenscanner. Die Dame dort meinte, das wäre am Wochenende immer da, aber das kann ich mir fast nicht vorstellen. Anyway, wir haben unser Badezeug einfach draussen geparkt, schnell Geld abgehoben und weiter gings, Richtung Kaserne, die Schwimmer einsammeln.
Auf dem Weg fielen uns (für Basel) unendlich viele Polizisten, Leute, Absperrungen auf, so dass ich doch eine Runde googlen ging und..... unbewusst hatten wir uns auf der Gartyparty das KRASSESTE WOCHENENDE überhaupt in Basel rausgesucht: "Em Bebbi sy Jazz", "Em Bebbi sy Rave", Antirassismusdemo, Sonnenschein, es war die HÖLLE LOS!


Unsere Schwimmer hatten von alldem (bis auf erhöhte Netzhemddichte) nichts mitbekommen, wir assen ein scheussliches Eis (zum letzten Mal hatten wir vor ca 15 Jahren von dem Eiswagen am Ausstieg ein Eis gekauft und angewidert entsorgt, es ist nicht besser geworden!), leckere Pommes und einen wilden Getränkemix. Wir hörten leises UFFZUUSUFFZ, aber anscheinend ist "em Bebbi sy Rave" eher eine gemütliche Angelegenheit, und wir hatten keine Zeit, auf die UFFZUFFZ-Wägen zu warten, weil wir daheim ja noch mehr Besuch bekamen....


Nun denn, der Heimweg mit drei Bussen lief genauso entspannt, mein Schwesterlein samt Freund kam aus dem Urlaub pünktlichst zum Essen vorbei und deswegen muss ich hier auch Schluss machen, der Frühstückshefezopf möchte gewickelt warden und ich muss mir die Geschichte über den Wandertag auf Gozo fertig anhören).


Stressleveldurchschnitt gestern: 27
Selbstbeweihräucherung: rechtzeitig gemerkt, dass wir nicht um 11:32 losfahren müssen, um um 13:00 in Basel zu sein.

Freitag, August 17, 2018

Oh boy

Erster Homeoffice-Freitag nach langer Zeit. Meine Güte, das ist immer noch alles recht stressig, weil ich noch weniger als an normalen Tagen sagen kann: "So, fertig luschtig, jetzt Feierabend.", weil.... das Laptop steht ja auf dem Küchentisch, die Katze dekorativ daneben (wussten Sie, dass es einen "black cat appreciation day" gibt? Der ist heute) .... ich könnte doch noch schnell..... nun ja.
 Anyway, es hat alles und noch mehr geklappt.






Neben Arbeit, Arbeit, Arbeit (der Oberchef hat sich aus Gründen in Zahlen anzeigen lassen, was wir in den letzten Jahren gemacht haben und ist ob der Resultate mehr als ins Schwärmen geraten "Did we increase our productivity? Hell yeah, we did!") ist Q. nun geimpft (aus Gründen* erstmal "nur" Hepatitis, dafür grad A und B), wir haben das "Mir tun die Füsse beim Rennen weh"-Problem adressiert, er ist "Klassenchef" ("Mami, Leute in der letzten Minute auf meine Seite ziehen, das kann ich echt! Der Kuchen*** hat auch geholfen!"), ich hab endlich Flüssigglittercover (Amazon Affiliatelink).  (Alles ist besser mit Glitter!) für meine Handies, der Malta-Trip ist gebucht****, und ach, ich bin nach der ersten Schul-undArbeitswoche dieses Jahr rechtschaffen erschöpft.


Stressleveldurchschnitt gestern: 22
Selbstbeweihräucherung: well, I did a lot.




*bisher ist in der Schweiz nur der tetravalente HPV-Impfstoff erhältlich, frisch zugelassen und ca in 6 Monaten** in den Apotheken erhältlich ist der in D schon lang verfügbare 9valente Impfstoff. Q. muss also noch 6 Monate zölibatär leben, aber ich denke, das sollte klappen.
** was sind das den für Larifari-Firmen? Ich kenne nur "in the pharmacies the day after approval"!
*** Geburtstagskuchen. Frisch in der Mittagspause gebackene Kardamom-Zimt-Knoten nach Leila Lindholm (Amazon Affiliatelink). (Leider wir ein Teil davon "Mami, es ist kompliziert" erst am Montag an Q.s Klassenkameraden verteilt.





**** Zug, Flug, Appartment in Sliema, Rest kommt noch

Donnerstag, August 16, 2018

13

study_of_development pt.13


Mein lieber Q.,
heute wirst Du 13 und hui, es hat sich allein in der letzten Woche so viel für Dich geändert. Du gehst auf eine neue Schule, in einem anderen Ort, der Schulweg ist ganz anders, Du bist dort auf einmal wieder einer von den ganz Kleinen, die noch nicht so 100% wissen, wie das mit Mensa, Freistunde, Bibliothek und so funktioniert, und .... Du machst das so gut, als hättest Du nie etwas anderes gemacht, als Dich wo neu zu orientieren.
Du hast alles im Griff, organisierst Dich selber und es wirkt so unangestrengt und begeistert, das macht mich froh und stolz (und beruhigt mich sehr).

Als ich gestern abend Deine Geschenke eingepackt habe (den selber gepimpten Luke Cake-Pulli, das Avengers-Legoset, die Avengers-Enzyklpädie etc), da dachte ich mir: es ist so cool, dass Du Dich immer noch uneingeschränkt für neue Themenkomplexe begeistern kannst. Das waren mit 3 die Baumaschinen, mit 4 die Blaulichtberufe, mit 5 Piraten, bald Star Wars, Harry Potter, Herr der Ringe, Star Trek, mehr Star Wars, mehr Harry Potter und aktuell eben das Marvel Cinematic Universe. Ich hoffe, dass Du Dir diese Begeisterung und Freude am Lernen, Kennenlernen, Nachrecherchieren (und Teilen des Gelernten, oh Boy....) Dein Leben lang behältst, das ist wirklich eine Gabe.

Ansonsten bin ich sehr gespannt, aber schön gespannt auf all die Veränderungen, die auf Dich (und uns) zukommen werden. Ich schätze mal, es geht nicht mehr lang, bis Deine Stimmlage einen kieksigen Satz nach unten macht, bis aus der, wie Frau Mutti es so schön genannt hat "Zwiebel" ein "Schlaks mit drei Kniegelenken pro Bein" wird. Ich habe das bei einigen Deiner Klassenkameraden und Freunde jetzt schon beobachten dürfen und hui, ich bin sehr neugierig!

Ich hoffe, dass meine noch sehr lebhafte Erinnerung an meine eigene Gefühls- und Gedankenwelt in der Pubertät mir und uns hilft, all das Hormondurcheinander und was damit einhergeht, gemeinsam und gut über die Bühne zu bringen. Insgeheim freue ich mich schon auf den jungen Mann, der in der Zwiebel steckt (aber die Zwiebel mag ich schon auch sehr, also: whenever you are ready :-)).

Ich freue mich jeden Tag, dass wir Dich haben und das wird sich auch nicht ändern!
Alles Liebe
Mami (& Papi natürlich!)









Mittwoch, August 15, 2018

Geduld!

Heute hatte Q. das erste Mal an der neun Schule Frühschule. d.h. er muss den Bus um 7:09 nehmen und dafür mit mir schon um 6 aufstehen. Das hat aber erstaunlich gut geklappt.


Bei der Arbeit viel Zeug, das schon lang auf meiner "Wenn ich mal Zeit habe" respektive "Wenn das Italienprojekt in trockenen Tüchern ist, mache ich das"-Liste stand, erledigt.


Mit ehemaligen Kollegen genetworked aka Mittag gegessen und Kaffee getrunken und wir sind jetzt alle wieder auf dem neuesten Stand, was Gerüchte und Befindlichkeiten angeht. (ich Fiesling habe das Kaffeetreffen in die verglaste quiet booth verlegt, damit meine "gwundrigen" Stockwerkskollegen was zum Nachdenken haben.


Unabnhängig davon: ich glaube, ich bin durch das globale Umfeld ein bisschen verweichlicht, was die "rustikale" Kommunikation im Produktionsumfeld angeht. Ich war heute tatsächlich kurz perplex.


Ich musste dieses Jahr schon den zweiten neuen Wickelfisch kaufen, weil die Katzen unseren Stapel erwischt haben und sich darin versteckt haben, darauf durchs Wohnzimmer gesurft sind, und für all das ihre kleinen spiitzen Krallen so ins Plastik gehauen haben, dass es rausblubbert, wenn man damit schwimmen geht. Ab jetzt: Wickelfischverbot für Katze!




Ansonsten:
ich habe eine sehr, sehr lustige Geschichte zu erzählen (sogar schon geschrieben), aber der Hübsche zeigt fast abergläubische Züge und will sie erst veröffentlicht sehen, wenn das happy end fest eingetütet ist. Nun den. Da freuen wir uns jetzt schon drauf :-)


Via @eeek_de gelernt, dass es eine Scone Map von Grossbritannien gibt, in der erfasst wird, ob Scone ener wie "gone" oder "cone" ausgesprochen wird. Interessanterweise liegt unser irisches Werk in einem 10-15% "cone"-Gebiet, aber alle, mit denen ich dort über Scones gesprochen habe (und das waren einige, die werden nämlich in der Kantine dort frisch gebacken und sind sehr lecker!) wussten das wohl nicht und haben "s-cones" und nicht "s-gones" gesagt.


Ich habe eine skurrile Blessur vom Yoga gestern: von dem ganzen "Roll Deine Wirbelsäule Wirbel für Wirbel ab" habe ich einen schmerzhaften dicken blauen Fleck dort, wo ich ganz oft "Wirbel für Wirbel" über meinen BH-Verschluss gerollt bin. Ich bin heute also sehr aufrecht und ohne Anlehnen gesessen.


Daheim wurde Q. dann just in der Sekunde superschlechtundauchbauchwehichschwörauchschonlänger, als uns einfiel, dass heute ja Unihockeytraining ist und zwar genau jetzt müsste man los. Auch nach fast 13 Jahren bin ich da immere noch unsicher, ob das jetzt echt schlimm ist oder die spontane Idee, weil eigentlich nicht sooooo viel Lust auf Training. Nun ja, nach einer mittelentspannten Diskussion legte sich Q. also ins Bett, ich stellte eine Spuckschüssel daneben und ... tja. Sansa hat die Stimmung extreme aufgelockert :-).




(Nach einem Schälchen Nudelsuppe zum Abendessen und der Beichte, dass man den ganzen Nachmittag nix gegessen hätte, weil die Schullektüre so spannend gewesen wäre, und hm, ja vielleicht wäre das doch einfach nur unterzuckert gewesen sieht die Welt schon wieder besser aus und ich wage vorsichtig auf einen Geburtstag ohne Sterilium und Kotzschüssel morgen zu hoffen)
Jetzt aber husch, husch, Geburtstagsgeschenke für einen frischgebackenen Teenie packen sich nicht von selber ein.


Stressleveldurchschnitt gestern: 22
Selbstbeweihräucherung: nicht zurückgebissen, als ich in einem sehr unschönen Ton angegangen wurde, sondern sachlich richtig und neutral geantwortet. (und einen dicken Eintrag in meinem mentalen "Das merke ich mir, Du dumme Nuss"-Buch gemacht.