Samstag, Mai 18, 2019

180519 Happily ever after

Heute hat meiner kleinste jüngste Schwester geheiratet und es war sehr, sehr grossartig!

Geheiratet wurde nicht in einem schnöden Standesamt, sondern im Uhrenmuseum, das ursprünglich mal im Familienbesitz der Bräutigamsfamilie war. Die Gäste mussten an der Stechuhr einstempeln, es gab einen Salut von der Standzmaschine und ja, geheiratet wurde natürlich auch. (Sehr süss: L., der als es an "Wollen Sie, der hier anwesende etc." ging, ganz aufrecht sass und beide Daumen drückte und "ja, ja, ja, ja, JA!" vor sich hin flüsterte. Ein bisschen enttäuscht war er, dass er nicht auch auf der Urkunde unterschreiben dufte.)






Gefeiert wurde, und diese Idee war so grossartig, im zukünftigen Heim des Brautpaares, das in den nächsten Jahren totalrenoviert werden wird, an dem aber sehr viele Erinnerungen hängen, das war wirklich sehr schön! (Und auch nach 16 Jahren Schweiz muss ich sagen: sorry, so lecker der übliche Schweizer Apero ist, eine gscheide bayerische Brotzeit ist einfach ungeschlagen!)

Meine Lieben, ich wünsche Euch alles Glück dieser Welt, dass ihr immer allerbeste Freunde bleibt und immer zusammen lachen könnt, das hat zumindest bei uns hier mittlerweile 22 Jahre sehr gut funkioniert! Ich fühle mich sehr geehrt, Eure Trauzeugin zu sein und freue mich sehr auf die zweite Auflage im September!

Freitag, Mai 17, 2019

170519: Totes Papier und Mopsklamotten

Sie erinnern sich an den Lottomann und seinen Nachfolger? Heute habe ich auf dem Weg zum Wocheneinkauf ein Paket abgeholt, das der Hübsche dorthin bestellt hatte, als Profi natürlich mit Vollmacht.
Der Lottomann 2.0 verschwand schon ins Paketkammerl, als ich nur zur Tür reinkam, legte das Paket auf den Tresen und beäugte die Vollmacht:
"Warum ist das denn nicht auf Deinen Namen?!"
"tja, da hat mein Mann auch mal was bestellt."
"aber der weiss doch, dass Du meistens zum Abholen kommt, hätte er ja mal echt auf Deinen Namen bestellen können."
"Naja, dafür habe ich ja die Vollmacht dabei."
"Ja eben, hätte er vorher nachgedacht, hätte kein Papier sterben müssen, sag ihm das mal."
Hab ich natürlich.

Gegessen:
Breznsemmel
Süsskartoffeleintopf
Bienenstich (merke: der Hübsche ist bockig, wenn die Kinder fancy Doughnuts bekommen und er die Wahl zwischen zwei leckeren Erwachsenenkuchen hat.  Für die Zukunft: 3 identische Doughnuts, 1 Erwachsenenkuchen.
Vegiburger und Süsskartoffelpommes wie so ein Hipster


Stressleveldurchschnitt gestern: 36
Selbstbeweihräucherung: keinen Hoodie für die Katzen gekauft. Das klingt ungefähr genau so skurril, wie es war. Wir waren ja vor dem Kino* noch bei H&M, Kinderbasics auffüllen, und ich brauchte Feinstrumpfhosen. Und was soll ich sagen: bei der Damenunterwäsche und damit genau am richtigen Ort gibt es Mopsklamotten:  Sicherheitswesten, Strickrollis, Streifenshirts, Hoodies und Hawaii-hemden. Und ja, die Vorstellung von Sansa in braunem Zopfrolli und Jonny in Leuchtweste war schon sehr niedlich. Allerdings war auch so sicher wie das Amen in der Kirche, dass sie es voll schrecklich finden würden, und so nahmen wir nur einen Hposie, der beiden stehen würde, mit zur Kasse und schickten kurz vor Zahlen ein Kind damit zurück zum Ständer, weil das nun wirklich kein süsse Foto wert ist. Erwachsen im letzten Moment sozusagen (Die Hemden!!!!!)


*"Meisterdetektiv Pikachu" ist sehr nett mit Kindern, die Pokemonfans sind, für wohlwollend interessierte Erwachsene sind die animierte Pokemönner nett (in meiner Vorstellung hat Pikachu kein Flauschfell!!!), die Handlung und die Länge aber halt schon arg hirnerweichend.

Donnerstag, Mai 16, 2019

160519: Joah, ne?

So, Sie müssen sich alle keine Sorgen um mich machen, ich hab das im Griff. Ich hätte heute FAST in der Kantine geheult, aber nur ganz fast, aber anscheinend genug fast, um meinem Chef klarzumachen, was ich mit "Ich kann nicht MEHR machen" meine. Das weitere Vorgehen ist aufgegleist, es ist immer noch viel, sehr, sehr viel, aber das kann ich ja handlen, sofern das gesehen wird und insofern berücksichtigt, dass es halt nicht noch neues mehr wird.

Sonst so: Galgenhumor wiedergefunden (ich nehme an, das Lachen am anderen Ende der Telefonleitung war etwas gequält, aber ich habe mich innerlich schon gefeiert, ein paar Spässle in Diskussionen über die Funktionsweise, Einsatzbereiche und Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Niveaumessungen und über Alarmlevel unterzubringen.), Neuigkeiten gehört, die mich für die Personen freuen, für mich aber nicht, und mich nachdenklich werden lassen. (Höhöhö, Kryptik), unglaublich viel geredet.

Zu den wichtigen Dingen:
Wir gehen morgen abend mit den Kindern ins Kino. FREITAG ABEND! Es ist nie zu früh, sie an hochklassige Autorenfilme heranzuführen und hey: Pika, Pika!
Den Kindern passen schon wieder keine Hosen mehr (ein bisschen spezifischer ist es schon: Q. braucht Sportklamotten und Hosen, die besser für ca 80 Fahrradkilometer pro Woche geeignet sind als Jeans und trotzdem in der Schule tragbar sind, und L. braucht eine blaue Jeans mit ohne Loch, die ihm noch lang genug ist, für das Percussionkonzert.), das verbinden wir morgen abend mit einem Stadtbummel vor dem Kino morgen.
Ich habe übrigens vor dem Friseurtermin gestern abend aus Nostalgie mal wieder "Hugo Woman" aufgesprüht, als ich im Müller Fotos abgeholt und Klebestifte gekauft habe, weil das ja lange Jahre mein SignatureDuft war (also: "Hugo Woman", nicht "Klebestift") und was soll ich sagen? Ich hätte das ja sehr schön gefunden, wenn das so ein Evergreen wäre, aber leider, leider ist das gar nicht mehr meins. Es hat mich den ganzen Abend irritiert, dass ich so süss und blumig gerochen habe und wahrscheinlich bin ich da rausgewachsen und zu alt dafür.

In diesem Sinne: das wird hier schon alles und wir haben ein spannendes Wochenende vor uns!

Gegessen:
  • Joghurt, Granola, Früchte
  • Risotto und Erbsen und Salat, glaube ich, ich war damit beschäftigt, während des Mittagessens meinen Chef zu überzeugen und hatte gar keinen Appetit
  • Salat mit gebratenen Champignons und frischem Brot (und mein Gemüsekistl, das ich den Tag lang hin und her getragen habe, weil ich den ganzen Tag in TCs war (ohne Witz: 2 Stunden morgens, 4 Stunden nachmittags. AM STÜCK, dauernd am Reden und Zuhören, keine Change, auf "Mute" zu gehen, um schnell einen Fenchel zu knuspern)
Gelesen:
Schwedenkrimi

Stressleveldurchschnitt gestern: 48
Selbstbeweihräucherung: mich durchgerungen, das Gespräch mit meinem Chef zu suchen, obwohl ich der Meinung war, ALLES schon gesagt zu haben und andererseits innerlich schon wieder auf dem Rückzug ("Vielleicht ist es doch alles machbar") war. Weil: jetzt ist es angekommen und nein, ist es nicht (ich habe heute 7 Stunden in fensterlosen Meetingräumen im Keller verbracht und in endlosen TCs zäh und mühsam Detais diskutiert. Nein, ich habe keine freien Kapazitäten).

Mittwoch, Mai 15, 2019

150519 Aufgerappelt

So. Danke für all Ihre Nachrichten und Gedanken, die Sie Füchse ja trotz ausgeschalteter Kommentare loswerden :-*. Mich hat es gestern abend noch richtig zerwürfelt, so mit Heulen und Schimpfen und Wimperntusche runtergelaufen bis in die Mundwinkel, kein schöner Anblick, wie ich danach feststellen konnte. Wäre vielleicht (allzu) eindrücklich, das nicht nur daheim im stillem Kämmerlein mit dem Hübschen zu veranstalten, aber andererseits gibt es ja genau einen Menschen auf der Welt, vor dem mir nix peinlich ist, und der hat das jetzt erlebt.
Heute also: aufrappeln, Plan machen, Sanity Check mit dem besten aller Kollegen, der hinter das Strahlen schauen kann ("Morgen, alles klar, du strahlst ja!" "Mhm, nicht wirklich" "Komm, Kaffee"), nach dem mir klar war: ich bilde mir das nicht ein, ich stelle mich nicht an, ich pienze nicht rum, ich muss das, was ich schon gesagt habe, nochmal sagen, halt anders, damit auch das gehört wird, was ich sage.
Plan gemacht, interessanten Input von der Seite bekommen, über den ich noch nachdenken muss. Ich habe an diese Option zwischendurch flüchtig gedacht, aber keine ZEIT gehabt, das richtig durchzudenken, aber gestern kam es erstmals von anderer Seite auf und heute dann sozusagen so mit dem Zaunpfahl, dass sogar ich in meinem Fokustunnel das mitbekomme. Hm, hm, hm.

(Ach ja, weil die Anregung kam, doch mal Auszeit und Stunden abbauen und Arbeitszeit reduzieren: ja, ne. Zurückschalten, das ganze nicht mehr so emotional und persönlich nehmen, einen gesunden Abstand aufbauen: ja, auf jeden Fall, das wird schwer genug, aber es macht keinen Sinn, das Pendel in die andere Richtung ausschlagen zu lassen. Ich  bin mit meinem (regulären) Pensum und meinem Job sehr glücklich, es flutscht eigentlich alles, ich möchte zurück zum normalen Rahmen, nicht drunter.)

Sonst so:
mal wieder mit dem Auto in der Tiefgarage geparkt, in der ich in the good old days meinen Parkplatz hatte und die dann zwischendurch (NICHT MEINETWEGEN!) für Schrillionen renoviert wurde (also: nicht nur die Tiefgarage, sondern auch das Gebäude drüber, das jetzt genauso aussieht wie vorher, nur die Essensausgabe ist nicht mehr schraddeliger Sichtbeton, sondern schwarz ausgemalt. Die Tiefgarage ist aber sehr hübsch geworden, ich habe alles gesehen, weil die Ausfahrtbeschilderung ist sehr dezent und ich bin lang rumgekreiselt).
Frisur wieder on fleek, ich bin für Hochzeit und Parties der nächsten Zeit und den Urlaub der Hairstylistin meines Vertrauens gerüstet.

Gegessen:
Joghurtgranolafrüchte
Sandwich (mit Avocado, Peperonikaviar, was anscheinend kleinstgeschnippelte angebratene Paprika sind, Raspelkarotten)
Minirhabarberwähe
Flammkuchen mit Mais, Pilzen und StAugur

Gelesen:
Schwedenkrimi, aber erst heute abend im Bett, weil ich ja im Auto, nicht mit dem ÖV unterwegs war

Stressleveldurchschnitt gestern: 59
Selbstbeweihräucherung: berappelt und Plan gemacht

Dienstag, Mai 14, 2019

140519 Cat person

Man sagt ja über Katzen (und traurigerweise kann ich das von Dax bestätigen), dass sie auch dann noch schnurren, wenn es ihnen überhaupt nicht mehr gut geht, so dass man das nicht als Zeichen für ein gutes Allgemeinbefinden missinterpretieren darf.
Ein bisschen komme ich mir vor wie eine Katze, die auf dem Zahnfleisch geht, aber weil sie noch schnurrt und ihr Fell pflegt, glaubt ihr keiner, dass sie eine Pause braucht. Vielleicht sollte ich aufhören, zu strahlen, mir einen glowy-healthy Teint mit Radiant Foundation, Bronzer, Blush und Highlighter ins Gesicht zu pinseln, vielleicht sollte ich die dunklen Schatten unter den Augen nicht mehr mit dem hellsten Concealer, den ich finde, überpinseln, vielleicht sollte ich keine nicht mehr mit zum Gesamtoutfit passenden Schuhen, Nagellack und Lippenstift auflaufen, vielleicht sollte ich keine blöden Witze mehr machen und immer was zu Lachen finden, vielleicht sollte ich nicht mehr auf Kollegenfragen, die sich schnell beantworten lassen, ratzefatze antworten, vielleicht würden dann Leute hören, was ich meine, wenn ich sage, und dabei die Erschöpfungstränen zurückhalte, weil ich weine NIE bei der Arbeit: "So war das alles nicht geplant, das ist zu viel, wir müssen was ändern, sonst falle ich einfach um."

Stattdessen bekomme ich, wo ich das Jöbli noch gar nicht ganz wieder zurückgegeben habe, und während es an anderen Fronten immer, immer mehr wird, zu hören: "Jetzt, wo Du das Jöbli pausierst, hast Du ja Kapazität, wir brauchen jemand für xyz und das ist genau das, was Du kannst."
Ich bin mir nicht sicher, inwieweit ich meine Gesichtszüge unter Kontrolle hatte, gefühlt habe ich angefangen, hysterisch zu kichern, dann aber ganz sachlich gesagt, dass ich schon verstehe, dass man mich für so ein Projekt vorsieht, aber dass das Jöbli nicht pausiert, sondern beendet ist und zwar deswegen, weil alles andere einfach zu viel ist. Noch was oben drauf geht nicht, falls ich das neue Projekt übernehmen soll, muss sich beim Rest massiv etwas ändern. Ich bin gespannt, was auf der anderen Seite angekommen ist. Vermutlich "Super, mach ich, wann geht's los?"

Nun ja, es ist, wie es ist, ich bin sehr, sehr froh, dass ich im aktuellen Land-unter-Projekt von Anfang an auf der Dokumentation aller Risiken bestanden habe, auch wenn mich das damalige Team als Schwarzmaler und Pessimist hinstellen wollte. (Mein Kollege hat mir heute ein "Don't worry"-T-Shirt zum Geburtstag versprochen, mit diesem Spruch bringt man mich seit einigen Monaten so schnell zru Weissglut, das glaubt man gar nicht.) Ich konnte mir zwar nicht alle vorstellen, aber ich würde schon sagen: Murphy macht da einen ganz guten Job. Schauen wir mal, wie die Eskalationsleiter da so aussieht.

Man darf aber nicht nur negativ sein, ich habe heute on very short notice eine Präsentation im Group Meeting gehalten, die ich für Anfang März vorbereitet hatte und dann sind die Meetings die ganze Zeit ausgefallen und ich habe mal meinem Vergangenheits-Ich vertraut, dass das schon so passt und so mehr oder weniger aus dem Stegreif ein Projekt vorgestellt, dass ich mit ... naja, nicht ganz so viel Herzblut wie so manch anderes im letzten Jahr bearbeitet habe. Und anstatt die Augenbrauen zu heben und "Hm, das ist alles?!" in den Raum zu stellen, waren Kollegen und Chefs begeistert und ich werde das jetzt in einem Townhall als Sternstunde für *weiss schon gar nicht mehr was* vorstellen. Upsi. Ich wollte das nur abhaken!

Sonst: alles super. Katzen fit, Kinder fit (Q. fährt seit dieser Woche wieder brav mit dem Rad, jeden Tag so ca 30 km, heute noch mit ordentlich Gegenwind. Wird Zeit, dass ich meinen Hintern für Biketowork hochkriege!), Mann fit, ich habe jetzt ein Date mit Adriene und dann mit der Haarfärbung, weil morgen abend ist schon wieder Friseurtermin wegen Hochzeiten und Festen und Feiertagen und Ferien und deshalb jetzt schon wieder.

Stressleveldurchschnitt gestern 23
Selbstbeweihräucherung: Joah, ne? Soldiering through

Montag, Mai 13, 2019

130519: Backebackekuchen

Heute morgen NOCH VOR DEM ERSTEN KAFFEE noch eine tote Spitzmaus von der Terrasse entfernt, die eine der Katzen gestern abend scheints noch mitgebracht hat. Urks (Immerhin lassen sie die ganz, weil wohl nicht lecker, so dass das nur ein bisschen traurig, aber nicht eklig ist).

Dann habe ich heute, nur durch zwei einstündige Meetings unterbrochen den ganzen Tag hochkonzenriert italienisches Detailzeug durchgefieselt, danach war mein Hirn praktisch weichgekocht, aber ich kenne das von früher: es gibt diesen schmalen Grat, da ist man voll im Prozess drin und weiss genau, dass in Schritt 265 der Zielwert gerne mal mit dem von Schritt 356 verwechselt wird, und sieht das praktisch auf den ersten Blick, aber man ist auch grad noch nicht so weggetreten, dass man nur noch blaues oder schwarzes Krickelkrackel sieht. Das muss man ausnutzen (und weil man nicht nur die ganze Zeit ernst schauen kann, habe ich mal ein paar Gesichtsausdrücke für Sie eingefangen. Vielleicht schicke ich die demnächst mit der Feedbackmail zusammen mit):




Okay, ich dachte heute beim Selfiemachen, dass die alle irgendwie streng, leicht genervt, aber auch ein bisschen cool aussehen. So in etwa wie das hier. Nicht total beknackt, wie ein 4 jähriger, der die Frontkamera entdeckt. Tja, da habe ich jetzt ein paar lustige Bilder in der Galerie, aber da bleiben sie auch.

Sonst: Mittaggegessen mit dem Kollegen, dem ich mein Zusatzjöbli übergebe. Ich habe mich (mein Hirn war weichgekocht und sämtliche Schranken gefallen) mal fragen getraut, was eigentlich der Unterschied zwischen Mikrobiologie, Molekularbiologie, Biochemie, Biotechnologie und nochwas, was ich schon wieder vergessen habe ist. Fazit (zumindest das, was hängengeblieben ist): Wie man in Basel sagt: Vom Schiff aus kaum einer.

Heimgekommen, just als das Blumenwasserinferno, das Jonny (er streckt sich im Moment so gern, da passiert das schon mal!) mit den Muttertagsblumen angerichtet hatte, schon aufgewischt war.

Mit Q. den Sonderstundenplan wegen Lehrer sind mit Austausch beschäftigt besprochen, Yoga-Einheit eingelegt (das tut wirklich gut!), L. begrüsst (Englisch-Test am Freitag, Perfekt-Test am Donnerstag, Turnen war super, auf dem Weg nach unten ins Dorf hat er eine schwarze Katze gesehen, die ein bisschen auf "Jonny" gehört hat und sich das ganze Training Sorgen gemacht, ob der wohl heimfindet. Alles gut, bis auf das mit dem Blumenwasser), Adminkram (Pfilabeitrag, Trainingslager Unihockey,  Fahrgemeinschaft Unihockey, Elternrat Pfadis) erledigt und lang drüber nachgedacht, dass ja morgen der absehbar letzte Termin ist, wo ich all meine Jöbli-Kollegen auf einen Haufen treffe und ich muss mich da ja noch ordentlich verabschieden. Lang (viel zu lang) überlegt, in welchem Laden ich etwas (was?) passendes zur Meetinguhrzeit (Cupcakes? Luxemburgerli? Gipfeli?) besorge, weil das viel schneller geht als einen Kuchen zu backen. Dann gemerkt, dass ich in der Zeit, in der ich darüber nachdenke, schon ungefähr 2 Kuchen hätte backen können, dran gedacht, dass jede Entscheidung besser als keine Entscheidung ist*, und schnell einen Zimtschneckenkuchen  (mit ohne Witz den letzten 4 Eiern und den letzten nicht mehr ganz 200g Zucker im Haus) in den Ofen geschoben.

Jetzt: Spülmaschine ausräumen, Klamiotten bereit legen für morgen und dann ab in die Badewanne vor "Game of Thrones".

Gegessen:
Rhabarberkuchen
Ali Ghobi mit Tomatenreis, Brokkoli und Salat
Montagspizza

Getragen:
Klassisch. Es ist immer noch kalt genug für Stiefel.

Gelesen:
Ich brauche mal wieder einen harmlosen Schwedenkrimi (Affiliatelink)

Stressleveldurchschnitt gestern: 23
Selbstbeweihräucherung: Fokussiert durchgezogen.

*ist natürlich nicht allgemeingültig, gilt aber öfter, als die meisten Leute glauben würden, und ganz sicher für die Abschiedsleckereientscheidung

Sonntag, Mai 12, 2019

120519: #12von12 Muttertagsedition

Wer kennt es nicht, am 12. zückt Grossbloggersdorf die Kamera und dokumentiert den Alltag in 12 Bildern und verlinkt am Abend bei Caro
Ungeschriebenes Gesetz: es gildet nur, wenn das erste Bild der Morgenkaffee ist.

Heute sehr stylish und sogar zur Bettwäsche passend, allerdings mit dramatischer Vorgeschichte: Wie Sie ja wissen, ist heute Muttertag, d.h. ich darf mir meinen Morgenkaffee nicht selber machen, sondern kriege ihn geliefert. Wie Sie auch wissen, haben wir seit ein paar Wochen eine neue Kaffeemaschine, die leicht (also: ganz leicht) anders aussieht als die alte. L. hatte zwar eine Einweisung bekommen, aber tja nun, "read and understood" ist was anderes als classroomtraining und so hat NIX so geklappt wie er wollte, es flossen Tränen, und .. naja, der Kaffee schmeckte auch ein bisschen komisch anders als sonst (Mein Standardrezept, liebe Kinder und Ehemann, für einen glücklichen Start in den Morgen ist: der Koziol-Becher mit der pinken Bauchbinde, da einen Latte Macchiato und einen Cappuccino rein, einer mit einer entweder Caramellito- oder einer Vaniglio-Kapsel, der zweite mit einer sehr dunklen, alles Roma-aufwärts), ich tippe auf einen Mix aus zweitem Aufguss der letzten Kapsel von gestern und etwa zwei Espressi aus anderen Kapseln, bis er die Milchtaste gefunden hat. Aber: Optik ist alles und heute musste es scheints die Supermum-Tasse sein.

Frühstück besorgen hatten wir ausgelagert, die Pios der Pfadi hatten als Sammelaktion Zopflieferung angeboten und so standen ab 9 die Kinder bei uns an der Tür bereit, um die Lieferung in Empfang zu nehmen (Speck, Schokolade und normal)
Sektfrühstück. Kann man machen. Mal.

Nach dem Frühstück bereitete ich (das Flechten hat so was schön Meditatives) den Rhabarberkuchen für nachmittags vor.

L. klagte über Rückenschmerzen (ich weiss auch warum, weil er immer irgendwo zusammengekugelt über einem Bildschirm oder Buch hängt), also nahm ich ihn mit zu meiner Yoga-Runde. Dummerweise war Day 6 den .... Sixpacks gewidmet und das fand L. arg anstrengend und traute mir nicht, als ich danach noch eine Einheit extra für Rückenweh raussuchte und legte sich lieber in die warme Badewanne. Als gute Mutter (und rausgesucht ist rausgesucht) machte ich halt das Rückenyoga noch hintendran
Währenddessen (ohne Foto) grosses Vogelgezeter draussen und es zeigte sich: Kamikaze-Sansa klettert aufh hohe Bäume und ein Elsternnest ist zu verführerisch, als dass man sich von schimpfenden Elsterneltern abhalten würde und auch nicht vor einer grossen Horde Krähen, die das Nest als ihr Buffet ansahen. Upsi! Es kam aber zu keinen Todesfällen, als der Hübsche von unten rief "Hallo, Sansa, was machst du denn da?!", kam sie wie ein flauschiger Blitz den Baum wieder runtergesaust. Aber. Holla.

Kuchen fertig, Kuchen auf dem Teller. Sah vorher besser aus, schmeckt aber astrein.

 

Nachmittagsprogramm: der Hübsche rennt, Q. übt Algebra und Französisch (und schaut "The Good Wife), L und ich schauen "Eragon" und ich lackiere mir die Nägel ("Not just a pretty face" ist der fadeste Nagellack aller Zeiten. "Dezent gepflegt" schauts aus.)

Fotoshooting aus aus Gründen. Wir haben sehr viel Spass.


Abendessen: Frühlingsshakshuka für mich (ich bin ausser Übung und schaffe nur die Hälfte), Carbonara für die Jungs (die hätten noch mehr geschafft).



Währenddessen schläft Familie Katzkowski schon fest (ich innerlich auch).