Freitag, Juli 28, 2023

280723 Noch einmal schlafen

 So.

Ferienanfang, zumindest für mich. Der Hübsche hatte heute noch Arbeitswrap-up.

Aufgestanden sind wir trotzdem erst um sieben :-). Sansa hat wie immer Frühstück um fünf verlangt, Jonny kam wie die letzten Tage nicht heim, sondern hatte in der Sonne auf dem nassen Feld geschlafen (oben warm, unten nass). Das muss ich mir merken, wenn er die nächsten Wochen bestimmt wieder länger weg ist, weil ... es wird ihm gut gehen, er verpflegt sich in den frisch gemähten Wiesen mit Mäusen, schläft im Heu oder Schatten, er kennt sich super aus mit Autos und Bussen, er lässt sich nicht einsperren, es geht ihm gut. Ich habe ein bisschen Schiss, dass wir uns wieder solche Sorgen machen wie letztes Jahr in Italien und das wäre sehr schade. Sansa übrigens: kommt jeden Tag mehrfach heim, wenn es heiss ist, dann erst, wenn es kühler wird, aber sehr, sehr, sehr verlässlich. Wird schon).

Ich bin als erstes noch eine Runde zum dm und ins Nagelstudio gefahren, sicherstellen, dass ich nicht mit laaaaangen rausgewachsenen Plastikkrallen beim Kajaken auflaufe. Naja, es war die Hölle los, ging ewig, ich bin nicht wirklich 100% zufrieden, aber sie sind kürzer und unauffälliger und nach dem Urlaub schaun wir dann mal.

Wieder daheim haben wir erstmal Reste zu Mittag gegessen (bis auf Eier und Sahne haben wir den Kühlschrank gut geleert) und dann angefangen, Sachen zusammengetragen. Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass wir für Island (und Kajaken) schon öfter gepackt haben oder ob es einfach so viel entspannter ist, nur für zwei Leute zu packen und nicht parallel sicherzustellen, dass die Jungs neben dem Ladekabel noch ein bisschen mehr einpacken, auf jeden Fall ging das sehr, sehr, sehr easy.

Wir reisen nicht wirklich mit leichtem Gepäck und werden im Nachhinein wieder sagen, dass wir viel zu viel dabei hatten, aber mei, so ist das halt.

Immerhin hatte das Wetter ein Einsehen und es war zwar superwarm, aber bewölkt und so war das Packen von Mütze, Handschuhen, Skiunterwäsche, Skisocken und Fleecejacken einfacher als bei 38Grad.

Morgen geht es dann mit dem Zug zum Flughafen und es wird sehr, sehr, ungewohnt sein, NICHT für vier Leute beim Burgerking ein Abschiedsessen zu besorgen, NICHT 100 Mal zu sagen "Handy in eine Reissverschlusstasche, Trinkflasche leer machen, habt ihr alles?", sondern nur auf mich selber aufzupassen. Hach. Unser letzter richtiger Urlaub ohne Kinder war ... 2004 (kurz vor Start dieses Blogs bei unseren Freunden in San Diego). Und wir praktisch selber noch Babies.

Unseren "Babies" geht es gut, sie haben Seoul erkundet und sind nun in Anseon, das koreanische Landleben kennenlernen.

Und wir werden morgen um diese Zeit in Stykkisholmur am Fährhafen sitzen und ein Bier in der Mitternachtssonne trinken in der Schlange bei Europcar am Flughafen stehen, weil es ja zwei Stunden Zeitverschiebung sind. Hach. Endlich.

Donnerstag, Juli 27, 2023

270723 Wrap up

 Ich sags mal so: kaum habe ich mich so halbwegs dran gewöhnt, dass die Katzen nachts draussen sein dürfen und ich trotzdem schlafen sollte, sind die Kinder auf einmal OHNE ELTERN in Asien unterwegs und posten Instastories und schicken WA Nachrichten mitten in der Nacht. Zwischendrin ruft die Katze um Hilfe, weil es echt anstrengend ist, eine Maus aus dem Erdgeschoss zwei Stockwerke nach oben zu schleppen und naja, so richtig viel geschlafen habe ich nicht.

Ausserdem bin ich natürlich aufgeregt, weil ISLAND, und auch ein bisschen, weil bei der Arbeit nochmal alles gegeben wird, um mich in meinem Plan "mit leerer Inbox und leerer ToDo-Liste in den Urlaub verschwinden" zu torpedieren.

Meine Kollegen haben ein bisschen sparsam geschaut, als ich meine "Was ihr evtl wissen müsstet, wenn ich nicht da bin, und auch das, was ihr bitte unbedingt machen müsst" Liste überreicht und erklärt habe. Ich denke mir: das ist vllt so, weil sie so eine Liste nicht machen, wenn sie gehen. (Ist auch ganz schön viel Arbeit. aber ich wäre schon oft froh um so was gewesen.)

Anyhow: den Kindern geht es super. Sie sind mit einem westschweizer Trupp und finnischen Pfadis in einem Hotel und offensichtlich startet ihr Vorprogramm mit Seoul. Sie haben Tempel, Paläste, Museen, alte Stadtviertel besichtigt, abenteuerlich gefrühstückt und mittaggegessen und es scheint ihnen richtig gut zu gehen. Das macht mein Herz sehr leicht (die Airtags vermuten das Gepäck immer noch in Taipei / der Strasse von Taiwan).

Tja.

Arbeit lief dann ganz gut, es ist ja überschaubar, weil ich nach de letzten Meeting heute um sieben mein Laptop zuklappe und erst Mitte August wieder aufklappe. (Lol, ist natürlich nicht wahr, vllt nehme ich es sogar mit nach Island für den Fall, dass der Vulkan doch den Flugverkehr beeinträchtigt, dann kann ich wenigstens von dort aus arbeiten. Oder halt ergonomisch ordentlich bloggen.). Es ist definitiv die Luft raus bei mir. (Dafür hatte ich für das letzte, erst vorgestern aufgetretene Drama aber eine richtig richtig gute Idee, um das sehr undramatisch zu lösen. Ich hoffe, meine Kollegen können diesen Win einholen.)

Mittagessen war ich mit einer Kollegin, deren Sohn auch auf dem Jamboree ist, aber in einem anderen Trupp, dem mit dem VIP-Flug non stop von Frankfurt nach Seoul und das auch noch zu christlicher Zeit. Aber: ihr Trupp hat kein Social Media Resort und so war sie sehr happy über die Infos und Bilder von "unserem" Trupp.

Radeln: morgens frisch, nachmittags wäre sogar kurzärmlig sehr heiss gewesen. 

Nach dem letzten Meeting heute noch: Betten frisch beziehen, Abendessen aus den Kühlschranksachen, dann Duschen und Filmabend mit dem Hübschen, bevor ich morgen all the adrenalin release und unsere Sachen packe. Hach, ich freue mich so!

Mittwoch, Juli 26, 2023

260723 Angekommen

So, langsam entspanne ich den Teil von mir, der wegen der Kinderreise am Rad gedreht hat.
Heute nacht haben sich die Jungs brav aus Taipei gemeldet ("Frühstücken grad beim McD"), den "Hopser" nach Seoul dann hätten wir fast verpasst auf Flightradar. Dann war ich noch bisschen uncool, weil die Kinder schon im W-LAN am Flughafen waren und dann wieder raus und dann irgendwann irgendwo in Seoul (inmmerhin zusammen), aber die Airtags am Gepäck wurden immer noch Taipei am Flughafen (Q) respektive im/über dem Meer der Strasse von Taiwan gesehen.
Mittlerweile haben sich die Kinder gemeldet, sind MIT Gepäck im Hotel, chillen, haben Aussicht und sind v.a. von "2 WLANs pro Zimmer" beeindruckt.
Jetzt sind sie da, jetzt wird alles cool (mir tut der eine Schweizer Trupp leid, dessen Flug von Zürich nach München (danach wäre es nonstop nach Seoul gegangen) gestern gestrichen wurde und die 24h+ in ZÜRICH festsassen/sitzen, während die ersten schon Bibimbap probieren....

Ich habe übrigens nochmal ein bsischen nachrecherchiert, was mit "das Jamboree ist auf einer extra frisch aufgeschütteten Halbinsel" auf sich hat. Es ist... wohl tatsächlich so, s. dieses Video, nur dass die Halbinsel nicht für das Jamboree aufgeschüttet wurde, sondern richtig grosse Pläne dafür existieren. (oder sie machen den Deich auf, wenn es mit den Pfadis nicht klappt und lassen wieder Seegras drüber wachsen. Und das ist gar nicht mal so witzig gemeint, wie es hier klingt. Weil: ganz offensichtlich ist es schon nicht so, dass man da aus "nix" eine Stadt macht, sondern dafür halt eins der grössten Wattenmeere zerstört hat.)

Sonst: es ist ordentlich abgekühlt, das finde ich ja immer super, jetzt ganz besonders, wo ich im Hochgeschwindigkeitstempo alles urlaubsfertig oder wenigstens übergabefertig zu machen.UND natürlich, weil es mir dann viel leichter fällt, für Island zu packen, als bei 35 Grad. (Sind wir mal ehrlich: es ist immer noch "kurze Kleider"-warm, man rennt halt nicht mehr gegen eine Hitzewand, wenn man aus dem Haus geht und in der Nacht ist es angenehm, sich mit dem Laken zuzudecken und evtl ist eine dünne Fleecedecke drüber ganz angenehm. Für kurze Zeit.

Mittagessen mit dem Hübschen auf der Terrasse: es gab Salat mit Bratkäse für ihn, mit gebratenen Champignons für mich und insgesamt viel Gemüse, wir müssen ja den Kühlschrank leer bekommen
Deswegen habe ich auch jede Menge Aprikosen und Nektarinen gsnackt und naja, der Bauch grummelt.

Nachdem ich es gestern nicht mehr in die Badewwanne, sondern grad nur noch so ins Bett geschafft habe, werde ich das heute nachholen, weil: die Tage der schrägen Sprudelbadewanne sind ja gezählt. Nicht dass ich Sprudeln würde oder das Schräge irgendwie toll wäre, aber: es wird ja eine Zeitlang überhaupt keine Badewanne geben, bevor es eine richtig tolle gibt, also: ich gehe heute in die Badewanne, während der Hübsche beim SPort ist (habe ich heute morgen gemacht, war dringend nötig, um meine Rèckenschmerzen in den Griff zu kriegen).
Grosse Frage ist nur: Abendessen vorher oder nachher, aber das ist eh klar: mit einem Anflug von Unterzucker bin ich nicht zu geniessen, deshalb: Pasta. Jetzt.,



Sie haben gefragt: Island mit Kindern. Ab welchem Alter empfehlen Sie die Insel für Kinder (unsere sind 6. & 8.). Hätten Sie Tipps für uns?
Ich habe eine Antwort:

Es kommt darauf an. Und zwar, was Ferien für Sie bedeuten. Islandurlaub ist kein Strandurlaub (man kann aber viel baden!), es ist kein Hotelurlaub im klassischen Sinn, es ist sicher kein Urlaub mit Kinderbetreuung / Cluburlaub. Wenn Sie das nicht suchen, dann können Sie mal schauen, wie wir das gemacht haben, als wir mit unseren beiden das erste Mal dort waren, das war 2014, d.h. die beiden waren 5 und 8, also nah dran.
Wir sind hier losgeflogen, danach können Sie sich munter weiterklicken.
Einen Rückblick mit BIldern gibt es hier und hier und eine allgemeine Betrachtung :-) "Ferien mit Kindern unter Berücksichtung der Islandreise" hier.
Und was dann geschah, wissen Sie ja: wir fliegen am Samstag das insgesamt 4. Mal dorthin und haben jedesmal anderes gesehen und es war jedesmal einfach grossartig.

Dienstag, Juli 25, 2023

250723 Up and away

 Was für ein langer Tag.

Aber eigentlich war es gut, dass die Katzen mich gestern so früh geweckt hatten, ich war abends so müde, dass mir um halb 10 die Augen zugefallen sind und so kam ich zu mehr Schlaf als gedacht

Drei Uhr morgens ist halt trotzdem immer noch sehr früh.

Trotz nicht Schminken und nur für mich einen Kaffee zum Mitnehmen dauerte es bis zwanzig vor vier, bis wir im Auto waren, aber wir waren immer noch pünktlich für den Treffpunkt um vier. Und der war mit sehr viel Puffer vor die Busabfahrt um 4:50h gelegt worden.

Es wurden alle Dokumente überprüft, ein Abschied "Chieiei" (keine Ahnung, wie man das schreibt) mit weniger Elan als auch schon erledigt, dann alle Eltern fest gedrückt und ab in den Bus. L. und Q. sassen in der letzten Reihe und waren so sehr mit Schwatzen beschäftigt, dass sie nicht mal mehr winken konnten. Ich nehme an, das ist gut.


(Skurriler Moment: Q. traf einen Klassenkameraden, der mit seiner Freundin den Flixbus nach Genua suchte, mit relativ kleinem Rucksack, Isomatte, Sonnenbrille, Zigarettenn, Schmetterlinge im Bauch, tralalaa. Q hingegen: mit 35 Pfadis in naja, schon nicht militärischer Uniform, aber halt den Kontingentshemden, die nicht bedruckt werden durften, den neuen, noch unschmuddeligen Kontingentskrawatten, mit dem Kontingentsrucksack (und dann halt Trainerhosen und Wanderschuhen), auf dem Weg zu einem durchorganisierten Riesenevent. Ich glaube, dass beide das Gefühl haben, in den coolsten Urlaub ihres bisherigen Lebens zu starten, und frage mich, ob sie verstehen konnten, dass es dem anderen genauso geht, obwohl die Ziele nicht unterschiedlicher sein könnten..... (Oder ich war halt einfach nicht ganz wach und hatte deshalb seltsame Gedanken).

Wieder daheim legte der Hübsche sich hin, ich hatte Hummeln im Hintern, die ich mit Kinderbetten frischbeziehen, Frühstücken, Arbeiten und um sieben ins Büro radeln bekämpfte.

Der Arbeitstag lief dann in Anbetracht des Schlafmangels und der Nervosität (wo sind die Kinder? klappt EInchecken, 35x Sperrgepäck aufgeben, Sicherheitskontrolle, 35x Minderjährigenalleinreisegenehmigung checken? Sind die Rucksäcke an Bord? Sie posten "Check-in läuft super", während der Flug schon das Boarding öffnet? Naja, letzten Endes startete der Flug mit 2h Verspätung, keine Ahnung, ob und was unsere Pfadis dazu beigetragen haben. Es ist für sie sehr ok, weil sie in Taipeh eh 10h Aufenthalt haben, was soll man da gross machen? Jetzt verfolge ich sie gemütlich über FLightradar24, sie haben gerade New Delhi überflogen)  und Querschüssen, die ich eigentlich nie und kurz vor dem Urlaub schon gar nicht bräuchte, aber anscheinend bin ich im Modus "Dann halt, wenns unbedingt muss sein" angekommen und mache halt,

Heimweg dann im Regen, aber nicht stark, dafür mit RICHTIG krassem Rückenwind. Das ist dann immer lustig, wenn man kurz vor der Rheinüberquerung eine 180°Kurve macht und auf einmal alles von vorne und dann auf der Kraftwerksbrücke noch viel stärker von der Seite kommt,

Der Hübsche ist anscheinend richtig gut ausgeschlafen und noch zum Sport gegangen, ich hingegen hatte erst die Idee, mich in die Badewanne zu legen, aber ich fürchte, da schlafe ich ein,...

Gegessen: 

Honigzopf

Alu Ghobi

Freestyle Nudeln mit Chili, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, gebratenem Tofu und Gemüse


Gelesen: "Die Möglichkeit von Glück" Das Buch macht sehr viel mit mir, ich kann es noch gar nicht in Worte fassen. Die Kaltmamsell hat mich draufgebracht, wie so oft. Hier noch ein interessantes Interview mit der Autorin, das zwar das Roman/Autobiographie-thema nicht auflöst, aber vielleicht ein bisschen?


Montag, Juli 24, 2023

240723 Zahnfleisch

 Gestern abend haben wir bis Mitternacht die Rucksäcke der Kinder gepackt (und als letztes festgestellt, dass man die Flight Cover noch extenden kann (und muss), um die Rucksäcke reinzubekommen.

Puh!

Abmessungen grad so erfüllt, Gewicht: es gehen noch 6 kg an koreanischem Dreck oder internationalem Merch rein (es gibt anscheinend genaue Pläne, welche Krawatten besonders tauschbegehrt sind. Die Schweizer Delegation kommt jedesmal mit einem neuen Design, also sollten die gut gehen, wenn sie schon keine Taschenmesser zum Tauschen mitnehmen dürfen. Unsere Jungs würden gern auch ihre T-Shirts und Kapuzenjacken tauschen, ich sags mal so: das Design hat den Nerv der Teenies nicht getroffen, man munkelt "Ronald McDonald").

Danach waren wir alle sehr, sehr müde und ich habe geträumt, dass wir das Gepäck und die Kinder, die auf einmal wieder 2 und 6 Jahre alt waren und an der Hand liefen, respektive auf dem Arm getragen wurde, schweren Herzens ablieferten. Braucht man nicht mal Küchenpsychologie, um das zu interpretieren!)

Um viertel nach drei bin ich aufgewacht und habe gesehen, dass noch beide Katzen im Haus waren und habe deshalb das Törchen geschlossen (wir hatten heute morgen Tierarzttermin zum Impfen /Kontrolle und ich war sehr nervös, ob wir sie wohl beide finden würden). Natürlich waren sie ab dann wach und konnten kaum glauben, dass sie nicht mehr raus durften. Ich durfte dafür nicht mehr schlafen und so war es ein bisschen gerecht.

Als es dann übrigens in die Transportboxen gehen soltle, versteckte sich Jonny unter dem Bett, unter dem Badschrank und unter allem. Als wir ihn raushatten, stellten wir fest, dass irgendwo dort unten mal ein Glitzerlidschatten kaputt gegangen sein musste, er hatte nämlich ein sehr apart glitzerndes Gesichtchen. Und NULL Lust auf Tierarzt (kein Wunder, das letzte Mal war er zum Abszessöffnen unter Vollnarkose da), da half aller Glitzer nix. Immerhin hat er sein Stresswürstchen erst NACH allem in die Transportbox gesetzt.

Beide sind jetzt geimpft, gekämmt, abgehört und entwurmt (das machen wir in Zukunft wieder selber, so gut kriegen wir das auch hin). Halleluja! (Nur jetzt nicht wieder in 8 Wochen verrückt werden, wenn beide Katzen ein Böppeli unter der Haut haben).

Arbeit: einfach crazy, wäre es auch mit mehr Schlaf gewesen. Ich halte mich dran fest, dass ich in ein paar Tagen in der Kühle und der EInsamkeit bin.

Jetzt: noch schnell Busfrühstück für die Kinder morgen besorgen, Abendessen, superfrüh ins Bett gehen und dann klingelt der Wecker irgendwann vor drei. LOL.

Sonntag, Juli 23, 2023

230723 Family

 Maaaaaaan, jetzt habe ich den ganzen Eintrag geschrieben und dann nicht gespeichert und jetzt ist er weg. Als ob ich heute extra Zeit hätte.

Also: Kurzfassung.

Oppenheimer: Super Film für Chemie/Physiknerds mit Faible für Atom/Kernphysik und das frühe 20. Jhd, strunzlangweilig für alle anderen.

Heute: Besuch bei der kleinen Schwester, "ein bisschen Geburtstag feiern" (ihren nach, den des grossen kleinen Neffen ein bisschen vor), das war sehr schön.

Fahrt: Holla, Strassensperrung lenkte uns auf sehr kleine, krumme, steile Strassen und ich finde Motorradfahrer furchtbar. Ja, alle.

Eisversuche im Creami:

Grapefruit-Campari-Sorbet aus hier superst

Palomimosa als Eisversuch: bleibt sehr weich, vermutlich zu viel Alkohol zum richtig frieren (70mL Tequila, 70mL St Germain, 210mL Grapefruitsaft, 140mL Sekt)

Eigenkreation: 280g Aprikosen (entkernt, halbiert) mit 50g Ahornsirup bei 200°C 20min backen, pürieren, lauwarm mit 95g Halbrahm, 100g Joghurt, 1TL Vanillepaste mischen, frieren, fräsen. Sehr säuerlich, sehr gut.

Jetzt: packen. in 30h geht es für die Jungs los

Samstag, Juli 22, 2023

220723 Langsam wirds

 Meine Güte, da habe ich gestern vermeintlich für ein Stündchen Krisenmeeting zugesagt ohne irgendwelche Hintergrundinfo und dann.... waren es zweienhalb Stunden und holla. Danach war ich ganz anders müde als vorher :-)

Aber: wie schön, dass wir schon vorab das verspätete Zeuugnisessen in der Rotisserie geplant hatten, das ist immer schön und so auch gestern.

Heute: Ausschlafen, Kaffee im Bett, den Hübschen zum Semmeln und das, was ich gestern vergessen habe, Holen geschickt, Tisch auf der Terrasse gedeckt und endlich mal ein ausgiebiges Ferienfrühstück mit allen.

Q. heilt (Antibiotikum ist schon ein geiler Scheiss) schneller als ich gedacht hätte.

Dann: die (vermeintlich) letzte Abfrage, ob sie noch was für Korea brauchen. Q leiht sich vim Hübschen dünne, langärmlige Funktionsshirts wegen Mücken, L. vermutet, er hätte nicht mehr genug Socken. Aber: Ernsthaftes Probieren und Aussortieren von kaputten, Wäsche abhängen und Sortieren der "einzelne Socken"-Kiste zeigen: alle haben mehr als genug Socken.

Ich besorge noch zwei Adapterstecker für die Jungs, kläre, dass bei beiden Datenroaming aktiviert ist und sie vernünftige Notfalllimiten an Geld dafür eingerichtet haben. Ich finde das koreanische Bargeld wieder (genau da, wo es hingehört), es fehlen nur noch Datenpakete für die beiden (wirklich nur für den Notfall, 100MB kosten 19.95CHF) und das Runterladen ihrer Dokumente auf ihre Handies.

Puh.

Für morgen backe ich einen Kuchen und schnipple Couscous-Salat, ich packe mit viel Tesafilm und sehr buntem Papier ein Geburtstagsgeschenk für den nicht mehr Baby-Neffen ein.

Gefühlt läuft dauernd eine Waschmaschine, es werde Unmengen Kleider zusammengelegt und aufgehängt und abgehängt.

Auf dem Balkon röten sich die ersten Tomaten.

Innerlich gehe ich wieder und wieder Packlisten durch, aber ich denke, wir sind auf gutem Weg.

Für heute abend haben wir Tickets für "Oppenheimer", ich hoffe, wir bekommen im verwaisten Stücki-Park vorher noch was zu essen. Das ist ja wirklich ein Trauerspiel, was aus diesem einmal wunderschön geplanten Shoppingcenter geworden ist...

Einatmen, ausatmen.