Montag, August 10, 2009

Schnöpsel aus dem Heimaturlaub

  • Wenn man zur Ferienzeit von der Schweiz aus untertags nach München fährt, dann steht man auf dem Stück A96, das noch keine Autobahn ist, anderthalb Stunden. Dazu brüllt das kleine Kind (danke, Frau Schussel für den Tipp mit dem Abpumpen unterwegs, so war wenigstens der Hunger weg), das grosse motzt und der Hübsche muss dann im Stau auch noch rausfahren, weil seine Pennälerblase nicht mehr mitmacht.
  • Auf dem Rückweg umgeht man das gekonnt und beschliesst, abends und in die Nacht hinein zu fahren. Die Kinder leiden ja eh nach einer Woche Verwandtschaftsprogramm an Schlafmangel, die schlafen bestimmt schon auf Höhe des Ammersees. Tun sie auch, allerdings nur bis zum ersten Baustellenstau. Bei den folgenden anderthalb Stunden im Stau auf dem Stück der A96, das.... sie verstehen, wird wieder gebrüllt, gemotzt und Blase entleert. Diesmal allerdings die der mitgereisten Katze. Der Darm auch. Lecker, lecker. Nach dem Powernap bleiben die beiden Kinder dann auch mehr oder minder gut gelaunt wach bis halb 11. Den Stau an der Nachtbaustelle in Zürich und im Gubristtunnel verschlafen sie dann erstaunlicherweise. Die Katze pinkelt auch erst kurz vor daheim zum zweiten Mal in die Kiste.
  • Um wieder halbwegs gute Laune zu bekommen, mussten wir trotz später Stunde noch die beiden Folgen GA von letzter Woche anschauen. Bis halb zwei. Bis drei motzte dann Little L., um halb sieben wurde die Windel gefüllt..... nun ja.

Ansonsten:

  • die ersten vier Caches gehoben. Dabei von Mücken schier zerfressen worden.
  • Little Q. springt mit den pubertierenden 14jährigen vom Steg in den Dorfweiher.
  • Little L.s Augen werden von innen heraus grün.
  • Ausser Haus schlafen die Kinder noch weniger als daheim.
  • Wir haben Kassiopeia besucht und es war toll. Sowohl die Mütter als auch die Kinder haben sich auf Anhieb verstanden (und ich erstarre geistig immer immer noch in Ehrfurcht vor der ordentlichsten Wohnung, die ich je gesehen habe.).

Samstag, August 01, 2009

Q.-ish

"Ich tu meinen Säbel gerade verwichtigen. Weisst du, der Käptn, der muss wichtig ausschauen und auch sein Säbel. Das mach ich jetzt gerade." (Man muss dazu kleine Löcher in den Karton-Säbel bohren)

***
Gestern abend, als Little L. seine kreischigen 25 Minuten zum Einschlafen brauchte:
K:"Little Q., magst du vielleicht lieber in deinem Bett einschlafen? Da ist es leiser."
Q.:"Nein, Mami, das Geräusch vom Weinen, das ist wie Regen, da wird man ganz müde."

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study_of_decay.exe pt.35, originally uploaded by Prozac74.

Alles Liebe zum Geburtstag, mein Hübscher!

Auch wenn es im Moment nicht so rund läuft (nicht zwischen uns, eher um uns rum), geniesse ich jede Sekunde an deiner Seite. Auf die nächsten 35 Jahre und noch mehr.


(Gerade kam die Wolle ab. Da hätte man ... ein Kopfkissen mit füllen können)


(Gleich kommen die Gäste. Besonders gespannt bin ich auf die französischen Verwandten von Freunden, die Atkins-Southbeach-Rumsdibumsdiät machen, was wir aber in der Auswahl der angebotenen Leckereien auf keinen Fall berücksichtigen sollen. Ebenso auf deren Sohn, der im Moment so .... ich weiss nicht genau, wie unsere (kinderlosen) Freunde das ausgedrückt haben, auf jeden Fall haben sie den versprochenen Europapark-Besuch gestrichen.

Essen ganz unkompliziert, Schokocookies mit Minzglasur, Tiramisu, Rice-Crispy-Marshmallow-Dings (das wünscht sich Little Q. nach ausgiebigem Probieren für mit ohne Ei zu seiner Party), Kirsch-Schokomuffins und für nachher zum Grillen Couscous-Salat, Entrecote und frischgebackenes Brot. Hat irgendwie doch alles recht lang gedauert)


(Wir gehen jetzt ja auch unter die "Jäger der geheimen Erdlager". Trotz guter Tipps von Profis hat der Hübsche jetzt doch was ganz anderes bekommen, was aber auch geht (für sein Superdupernokiamusichandy die Kartenlizenz für Europa und GPS hat er eh schon) und wir haben schon die ersten Caches in der alten Heimat eingespeichert, Kleinkram zum Tauschen eingepackt und Little Q. auf "Juhuuuu, wir gehen Schatzsuchen" getriggert.)


So. Feiern. Jetzt.

(Gepackt wird morgen, da darf ich gar nicht dran denken)

Integration gescheitert

Seit 6.5 Jahren sind wir hier und waren trotzdem erstaunt, dass wir die einzigen waren, die heute im coop einkaufen wollten.

Super-Eindruck

Da will man kurz mt den beiden Kurzen im Schlepptau beim Exchef sein Zwischenzeugnis abholen (falsches Geburtsdatum drin, deswegen zurück zur Personalabteilung) und bei der Gelegenheit einen Kollegen für die Geburtstagsparty einladen, und dann überrascht man den Kollegen in einer Sitzung mit unserem neuen Superoberchef vom Mutterkonzern. Jetzt weiss der also auch, dass ich Werksrichtlinien missachte (Mindestalter zum Betreten des Werksgeländes:16 Jahre), was ich in meiner Freizeit trage (kurzes Röckchen und Flipflops), was in den letzten drei Kapiteln Hotzenplotz passiert ist und was Little Q. dem Hübschen zum Geburtstag schenkt. Ich glaube, das nennt man authentisch.

Freitag, Juli 31, 2009

Feddisch

mit der Welt ;-):

  • Dienstag: Schwesterlein reist an. Abends bis Mitternacht verquatscht, deswegen sehr müde beim Aufstehen um 6:30h am
  • Mittwoch: Europapark mit Au-el-Familie, den beiden Au-el-Onkeln und meinem Schwesterlein. Fazit: frühestens wieder, wenn Little L. so alt ist, wie die beiden Grossen jetzt (Hach. Little Q. darf dann schon "Blue Fire" fahren. Mit mir, weil ich das sooooo toll fand.). Auf dem Rückweg: Motorschaden bei dem Au-el-Onkel, der Schwesterlein mittransportierte. Au-el zieht bis Freitag morgen bei uns ein. Ausklang: schwesterliches Teilen von Schachtelchinesenessen. (Herrlisch: auf dem Land kann der einzige Lieferservice alles: Schnitzel, italienisch, indisch, griechisch, chinesisch.)
  • Donnerstag: bis nachmittag noch Unterstützung vom Schwesterlein beim Sack-Flöhe-Hüten. (boahhh, diese Jungs, keine Müdigkeit....)
  • Freitag morgen: Au-el geht (diesmal: endlich) heim, wir putzen das Haus, planen den Geburtstag des Hübschen morgen, waschen 40000 Maschinen Wäsche (die Jerseys von Kathi sind da und ich bin begeistert. Mittlerweile trocknet die letzte Fuhre.)
  • Samstag: Geburtstagskaffee/-grillen für den Hübschen
  • Sonntag: Aufbruch in die alte Heimat.
  • Ich: feddisch.

Montag, Juli 27, 2009

Wenn MutterKindundBaby

trotz starkem Espresso beim mittäglichen Vorlesen dreimal das Buch aufs Gesicht fällt, weil die Vorleserin einschläft, dann war es eine harte Nacht. Und Mittagsschlaf ist angesagt.


(Bei der Ankündigung, dass Mutter jetzt für 10 Minuten die Augen schliessen wird und das grosse Kind bitte solange ruhig in seinem Zimmer spielen möchte und das kleine Kind auch irgendwie Ruhe geben solle, verfällt letzteres in hyterisches Kreischen und ersteres schläft mit in die Ohren gestopften Fingern ein. Ich bin jetzt nach dem SchuggelnWiegenNuggistecken wieder wach. Grmpf.)
(Haartechnisch sehr unvorteilhafte Hinteransicht von Little L.)

Die Handtücher dienen dem Schutz des Bettes. Der letzte Toilettengang ist nämlich schon sehr lange her. Und die windelfreie Nacht eine Illusion.)
Und unscharf ist es auch, weil es im Schlafzimmer dunkel ist und ich niemand mit Blitz wecken wollte. Und zittrige Hände habe.
So, jetzt geh ich mal wecken.