090226
Die Technik hakt ein wenig hier.
Die kaputte Sicherung für die Autoheizung ist geschickt und praktisch so angebracht, dass man zum Wechsel die Hochvoltbatterie rausnehmen muss, das kann man natürlich nicht in einem der von Tesla so gehypten mobilen Servicetermine machen, noch geht das mit drauf warten. Immerhin in der Pop-Up-Interimswerkstatt, die nicht in Bern oder Zürich, sondern halbwegs nah bei uns ist. Kostenpunkt: gut 2500 CHF, da sind dann aber die neuen Wischerblätter mit drin und dann gehts eigentlich.
Dann kam heute der für letzte Woche angekündigte Batteriespeicher. Die Montage war komplizierter als gedacht und angekündigt ("Stellen wir auf die Terrasse, fertig"), man muss mehr um- und abhängen als gedacht, dazu muss man an mehr Stellen hin, als angekündigt und bereit gemacht, zB hinter das grosse Bücherregal und in alle Ecken und Enden des vollgestopften Kammerls. Es ist einiges erledigt, morgen wird noch mehr Zeug mit Strom gemacht, da können sie dann auch das Wohnzimmer-LED-Licht wieder reparieren, das jetzt nicht mehr geht. Immerhin ist das vollgestopfte Kallax-Regal, dass sie mehrfach durchs Zimmer geschoben haben, nicht zusammengebrochen.
Sonst:
Radeln war super, Schwimmen auch, obwohl ich heute irgendwie langsam war. Oder zwischendrin nicht gut gezählt habe, weil so im Flow (Ein Kollege hat jetzt gefragt, ob ich wüsste, wieviele Kacheln eine Länge sind, und ich habe übermässig lang drüber nachgedacht, bis mir bewusst wurde, dass es ja gar nicht gekachelt ist, sondern ein absenkbarer Metallboden. Heute: nicht so tief am einen Ende, wenn man fast am Boden schraddelt beim Wenden, ist Aquafit-Tag.)
Irgendwie war kaum jemand vor Ort heute, ich sass unter lauter unbekannten (naja, nicht ganz, eher ungewohnten) Gesichter an der sonst so begehrten Ecke. Ich hatte auch kaum Meetings, habe mit "Juli" auf den Ohren (mir war so danach) lauter Zeug erledigt, war auch gut. Hatte kurz überlegt, dass ich dann ja auch von daheim hätte arbeiten können, aber erstens wollte ich ja schwimmen und zweitens waren ja die Batterieleute daheim, da wäre nicht viel gegangen.
Nachmittags dann schlimmen Hunger und Unterzucker, also bin ich in die Cafeteria und habe mir anstatt meines sonstigen Notfallamarettini ein Valentinstörtchen gegönnt. Das war richtig lecker, ein sehr elegant geformter Haufen Himbeerschaum mit Passionsfruchtbananenkern (das wusste ich gsd nicht, sonst hätte ich es nicht genommen. Habe ich erst später auf Insta gelesen. Hat nicht nach Banane geschmeckt, eher nach Vanille).
Heimradeln nach dem letzten Meeting um sechs und es war noch nicht pitchblack, das ist auch mal was!
Sonst: ich fühle mich ausgelaugt und müde und weiss genau warum. Respektive: ich habe mich heute sofort so erleichtert gefühlt, als ich einen Kommunikationskanal wieder geschlossen habe. Diesmal für immer, ich schwöre. Ich hätte es eh besser wissen sollen, sowieso. Ich war auch nicht so mitgenommen wie früher, es hilft, wenn man sich der Mechanismen bewusst wird, und die Muster und Taktiken erkennt. Die Wiederholungen, das Manipulative und heute so offensichtliches Gaslighting wie aus dem Lehrbuch. Es trifft micht nicht mehr, aber es strengt an und dafür werde ich meine Kraft nicht mehr verschwenden. Meine Güte.


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