Sonntag, April 11, 2010

"Yruume, nyt usruume" *

Was da oben wie isländisch aussieht, ist der erste Ratschlag, den Little L. von Little Q. angenommen hat. Und so räumt er ein. Alles. Immer. Das ist sehr schön, wenn er die zunächst begeistert mit Schwung ausgeleerten Bauklötze mit Liebe und Ausdauer zurück in den Eimer sortiert. Auch wenn er den Chaosschrank (Plastikbecher, Tupperware, Babyflaschen, da darf er schalten und walten, solange die Tür noch zugeht) in der Küche zunächst ausräumt und dann begeistert wieder einsortiert.
Nicht ganz so schön, wenn er was einräumt, was ihm nicht gehört, ihm aber trotzdem am falschen Platz dünkte.
Da die Kommunikation im Moment noch etwas eingeschränkt ist, ergeben sich dann folgende Dialoge:
"Hat irgendjemand den Schlüssel, das Telefon, die Fernbedienung gesehen?"
"Jaaaa, Mami, das hatte vorher der Little L."
"Hey, Lennibenni, hast du den Schlüssel aufgeräumt."
"Ahwo."
"Ja, hallo auch."
"Mammaaaa."
"Ja, ich bin die Mama, das stimmt. Wo ist der Schlüssel?"
"Aaaahwo."
"Ja. Hallo."
"Aaaaaahwo."
"Ach so, du meinst den Vogel da draussen."
"Dis."
"Ja, da ist ein Vogel. Wo ist denn der Schlüssel?"
"Aaaaahwo. Mamma."
"Ja. Hallo, Lennimann. Schlüssel?"
ad infinitum...... aber er ist kreativ, das muss man ihm lassen, oder hätten Sie, nichtschwanger und fast nicht mehr stillend, den Schlüssel im Kühlschrank im Gemüsefach gesucht?

* = Einräumen, nicht ausräumen!