Samstag, April 10, 2010

Jehova, Jehova

„Du, Kind, da kommen immer so Briefe von einer Sekte für dich. Irgendwas mit „Wort“. Normalerweise schmeiss ich die immer ungeöffnet weg, aber den einen, den hab ich mal aufgemacht. Da war ein Scheck drin für dich. Willst du den?“
Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen, wie die Dekanatsekretärin uns seinerzeit (8 Jahre ist das her. Mann, bin ich alt) nach Einreichung der Doktorarbeit den Tipp gab: „Als Kontaktadresse für die VG Wort geben Sie am besten die Adresse Ihrer Eltern an. Sie werden ja demnächst wegziehen und da kommt schon immer mal wieder Korrespondenz. Und auch manchmal Geld.“
Ich denke, ich sollte rausfinden, wie man einen Orderscheck einlöst und mich über die 221.30€ freuen und nicht darüber nachdenken, wie viel „Sektengeld“ schon ungeöffnet im Altpapier gelandet ist.