Dienstag, Februar 16, 2010

Ein wirklich einzigartiges Geburtstagsgeschenk

wird Little L. bekommen. (Nein, noch ist es nicht so weit. Noch so fünf, sechs Wochen). An sich sollte man meinen, das reicht, um ein wunderbares Geschenk zu finden. Es war auch relativ schnell klar, was es werden sollte: ein Krümel.
Und wenn Sie auf den Link klicken, dann sehen Sie, dass mit der Entscheidung für dieses Geschenk die Probleme erst losgehen: "Wird nachgeliefert Ende März" im deutschen bzw. "Im Moment nicht verfügbar" im Schweizer Jako-o-Online-Shop. An sich ist Little L.s Geburtstag ja erst Ende März, aber mal ehrlich: ich habe das Büro neben einem Logistiker und "Lieferbar Ende März" heisst neverever, dass Krümel am 25. März auf unserem Geburtstagstisch sitzt. Also greift Frau Brüllen zum Telefon: im Jako-o-Laden (in echt und zum Anfassen) in der Schweiz gibt es auch keinen Krümel mehr. Also doch Deutschland: laut Ladenauskunftsnummer (oder so) gibt es noch genau einen einzigen Krümel. Der sitzt in der Filiale in Erlangen. Nein, schicken können sie mir den auf gar keinen Fall.
Durch mein Hirn rattern meine mir bekannten Blogleser, Forenbekanntschaften etc., die halbwegs im Fränkischen wohnen.... bis, genau, bis mir ein ganz alter Freund einfällt, der mit Frau und Kind vor kurzem von USA nach Nürnberg gezogen ist. Ein paar Mails (die haben eine kleine Tochter, die verstehen solche Notfälle), ein paar weitere Telefonate, um abzuklären, ob Krümel wirklich noch im Regal sitzt und um ihn zu reservieren, tja, und eben erreicht mich die Mitteilung: Krümel siitzt nicht mehr im Regal, er liegt bei unseren Freunden auf dem Küchentisch. Na also. Nochmal gut gegangen.
(Sorry, wenn ich Sie jetzt angefixt habe und Sie gerne auch einen gehabt hätten. Vor Ende März.)