Mittwoch, Oktober 31, 2007

"Xmas Tree"

Während ich mir hier überlege, ob es wohl Körperverletzung wäre, wenn ich nächstes Jahr den Klingelknopf mit Tabasco einschmieren würde, kann ich ganz stolz ein erstes Bild der aktuellen Weihnachtsseife zeigen:

"Xmas Tree" besteht aus Palm-, Raps-, Kokos-, Oliven-, Distel- und Walnussöl. Für milden Peelingeffekt sorgen wieder die Tapiokaperlen. Der Tannenbaum duftet nach Edelschokolade, der Rest der Landschaft (extrem lecker) nach "Zimtäpfelchen".

Fünf Jahre

bin ich nun übrigens schon ein nützliches (harhar) Mitglied dieser Firma. Am 1. November 2002 bin ich hier mit wackligen Knien und ein bisschen sehr stolz, dass ich es geschafft habe, ganz ohne Hilfe (harhar) meines Doktorvaters (harhar) hier eine Stelle zu finden, zum Drehtor reingekommen. Wo ich doch schon bei einem Besuch 1997 die Visitenkarten hier so schön fand. Hach.

Allgemeinstöckchen

Von Frau Ringelstrumpf
1. Wie spät ist es jetzt? 11:43h
2. Wie lautet dein Name, so wie er auf der Geburtsturkunde steht? Kurz und schmerzlos, drei Silben, Vor- und Nachname zusammen. Und soviele Witze wie "Kind, DENK nach".... kommt jemand drauf?
3. Wie lautet dein Kosename? Ich würde ja ungern ausplaudern, was der Hübsche während der Brautentführung da ausgeplaudert hat.... lassen wir es bei "Das kleine Brüllen"
4. Wann hast du Geburtstag? 7. Dezember, nein, nicht Nikolaus
5. Geburtsort? Regensburg
6. Welche Farbe hat deine Hose, die du gerade trägst? braun mit hellen Nadelstreifen
7. Dein momentaner Lieblingssong? "Shut your Eyes" von Snow Patrol
8. Was hörst du gerade? Das Rauschen der Lüftung und die quietschenden Schuhe der Kollegen auf dem Gang.
9. Welche ist deine Lieblingssendung? LostGreysHeroesDrHouseERNipTuck24 irgendwas vergessen?
10. Was ist das letzte, das du gegessen hast? Ein Apfel, hätte eigentlich lieber das Knoppers gegessen, aber gleich ist Mittagessenzeit
11. Hast du ein Lieblingstier? Dax
12. Wenn du ein Buntstift wärst, welche Farbe wärst du? fröhliches Orange
14. Wie ist das Wetter gerade? Nebelig
15. Wer ist die letzte Person, mit der du telefoniert hast? Unsere Gruppensekretärin, Taxi für Besuch bestellen!
16. Was bemerkst du als erstes am anderen Geschlecht? Hände
17. Wie geht es dir heute? Gut und viel besser als die letzten beiden Tage
18. Was ist dein Lieblingsgetränk? Latte Macchiato
19. Lieblings alkoholisches Getränk? Riesling
20. Bist du gepierct? zwei Ohrlöcher und ein nahezu zugewachsenes Bauchnabelloch (aber unten, nicht oben)
21. Hast du ein Tattoo? Nein. Wollte mal, dann hat der Hübsche aber impliziert, dass man wenn dann so was ja schon selber entwerfen müsste und ich kann doch nicht zeichnen (ausser Fröpsche). Und das ist gut so, sonst hätte ich jetzt ein Arschgeweih.
22. Wie isst du ein Hanuta? Augen zu und durch (Um mit menem Sohn zu sprechen "Nit guet")
23. Lieblingssport zum zuschauen? Sport schauen? Das ist ja wie andern Leuten beim Essen zuschaune. Wobei, Eiskunstlauf schau ich dann doch ab und an ganz gern
24. Welche CD wirst du dir als nächstes kaufen? Kaufen nicht, aber kriegen: Take That, Beautiful World
25.Augenfarbe? grüngelbbraun
26. Trägst du Kontaktlinsen? Ab und an, sonst aber immer Brille
27. Geschwister und Alter? Schwester 2,29, Schwester 3, 25, Schwester 4, 21.
28 Letzter Film, den du geschaut hast? Im Kino? Bourne Supremacy, DVD? Wer früher stirbt, ist länger tot.
29. Lieblingstag im ganzen Jahr? Heiligabend
30. Bist du zu schüchtern, jemanden zum Essen einzuladen? Nein.
31. Hattest du schon mal einen Autounfall? Ja, auch A-Klasse (der Schwiegereltern) gegen Bus (Schweizer Bus = teuer)
32. Magst du lieber lustige oder gruselige Filme? Eindeutig gruslig.
33. Dein Lieblingsfilm? Die Stadt der Engel.
34. Dein liebster Ferienort? Hawaii und San Diego
35. Sommer oder Winter? richtigen Winter oder richtigen Sommer.
36. Umarmung oder Küsse? Gehen Küsse ohne Umarmung?
37. Beziehungen oder One Night Stand? Beziehung
38. Hast du jemals einen Menschen so sehr geliebt, dass er dich zum weinen gebracht hat? Ja, tue ich.
39. An welchem Ort würdest du gerne mal geküsst werden? Wie jetzt? Schweinefragen?
40. Dein liebstes Fast Food Restaurant? Maui Tacos
41. Dein Lieblingsbuch? Die Frau des Zeitreisenden
42. Deine Lieblings- disco/-kneipe/-café/-bar ? Ach, das ist so lange her..... ich mag das Cafe des Arts in Basel.
43. Wie oft bist du schon durch die Führerscheinprüfung gefallen? Never ever! Sogar 0 Fehler in der Theorie
44. Wo siehst du dich in 10 Jahren? Tja, ich hoffe immer noch hier.
45. Von wem war die letzte E-Mail, die du bekommen hast? Mein Chef
46. Bist du jemals für ein Verbrechen bestraft worden?Naja, ich musste halt für den kaputten Bus bezahlen
47. Was machst du, wenn du gelangweilt bist? An der Lippe rumbeissen und rechnen.
48. Welche Phasen sind typisch für dich? Die grosse Panik, wenn ich denke, dass ich irgendwas nicht rechtzeitig fertig bekomme. Wilder Aktionismus. Und dann viel zu früh fertig sein.
49. Welcher Freund/Freundin wohnt am weitesten entfernt? N. und C. in Del Mar
50. Was wäre das Schlimmste, das dir passieren könnte? Meine kleine Familie zu verlieren.
51. Wann ist deine Zu-Bett-Geh-Zeit? zu spät für die Schlafgewohnheiten von Little Q.
52. Was ist im Moment das Beste in deinem Leben? meine Familie
54. Wie sehr liebst du deinen Job? Naja, ich kann ihn und ich mag ihn und ich werde dafür bezahlt. Das ist doch eigentlich nicht schlecht, oder? Liebe spare ich mir für Menschen auf.
55. An wen gibst Du das Stoeckchen weiter? An die Lise, die hat schon lang kein Stöckchen mehr von mir bekommen.
56. In welchem Geschäft würdest du deine Kreditkarte aufs Maximum ausreizen? Esprit Online. Aber aktuelle eher hier und hier.
57. Wie spät ist es jetzt? 12:03Uhr, Mittagessen

Gruselfresse

Mönsch, da war mein Timing ja super. Passend zu Halloween sind die Herpesblasen in das Stadium übergegangen, das ich fast am meisten mag: sie sind eigentlich weg, aber bei der kleinsten Mundbewegung reisst die Haut und das Blut beginnt zu laufen.
Da ich ja bekanntlich nicht so ein stoischer Typ bin, der mehrere Tage ohne Grinsen auskommt, kann ich heute auf die beliebte "Ansbeinpinkelaussage" "Oh, ich glaube, du hast da Lippenstift an den Zähnen" mit einem hohlen Lachen und grusligem Unterton antworten "Nein, das ist Menschenblut".

Dienstag, Oktober 30, 2007

Was sind schon 25 Jahre Altersunterschied


wenn es die wahre Liebe ist? Little Q. hat meine alte Liebe Orsi entdeckt und zu seiner neuen grossen Liebe gemacht. Das schicke Häkeloutfig musste allerdings weichen ("Zu waaaaam, Mami"), er mag ihn lieber "nacki". Und wie schön, wenn man nix essen mag: man kann locker über den eigenen im Moment nicht störenden Bauch hinwegfotografieren, wenn Little Q. und Orsi sich zusammentun und "Mami umschmeide"

Eh klar,

dass ein Tag, der mit immer noch Übelkeit und Magenschmerzen und viel zu frühem Erwachen nach viel zu wenig Schlaf und einem viel zu energiegeladenen Kind beginnt, nicht richtig toll wird.
Er wird aber so einigermassen, wenn man sich schon vor dem Frühstück vornimmt, dass man scheisspositiv denkt.
So wird das Sporteln abgesagt, und statt sich zu grämen, weil man jetzt ja voll fett wird/bleibt, ist man beim Einkaufen froh drum, dass man sich jetzt am stabilen Einkaufswagen festhalten kann und nicht in einer Step 2-Stunde rumzappeln muss.
Anstatt über Magenschmerzen und Übelkeit zu jammern, kann man erhobenen Hauptes mit leicht verächtlichem Lächeln an den Riesenbergen Lebkuchen und Weihnachtsschoggi vorbeistolzieren, die einem im aktuellen Zustand so gar nicht anlachen.
Ebenso kann man sich mit dem Kind freuen, dass es heute die beiden Rosinensemmeln bekommt, anstatt wie sonst mit der Mama teilen zu müssen.
Man ist richtig stolz drauf, dass das Kind sein Paket Windeln selber zum Auto schleppt und schimpft nicht, als er es direkt vor der Autotür "So, fertig tragen" in eine Pfütze schmeisst.
Beim Rewe warten wir lieber 10 Minuten, bis der einzige Einkaufswagen mit Auto vorne dran wieder frei ist, anstatt mit einem "Auto habe" kreischenden Kind ein Exempel zu statuieren.
Und man ist stolz, dam Kind ein bisschen bayerische Lebensart mitgegeben zu haben, als von hinten wie ein Echo kommt "Blink'n kost nix, du Depp", anstatt sich wie sonst zu grämen, dass man durch mangelndes Vorbild das Kind zum rüpelhaften Aussenseiter macht.
Und jetzt werde ich mich in der Mittagspause mit der neuen "Myself" ins Bett legen und einfach nur erholen und nicht dran denken, dass noch eine ganze Betriebsvorschrift und Risikoanalyse in drei Wochen fertig sein müssen.

Montag, Oktober 29, 2007

Örks

Aufwachen mit Drehschwindel, Flitzekacke und Kotzeritis: ein Traum. Schnell noch dem Hübschen die Vertretungsregelung für die wichtige (was ist schon wichtig, wenn man das Gefühl hat, auf einer Achterbahn festgebunden zu sein?) Sitzung nahgelegt und wieder in komatösem Schlaf versunken. Auch bei uns wirkt übrigens Bobo, denn Little Q. wusste sofort, was man tun sollte, wenn "Mami krank ist wie Bobo": "Dokto, Abokete, Sirup".
Mittlerweile bin ich gefühlte fünf Kilo leichter, die erste Banane und der erste Zwieback sind seit einer halben Stunde drin und ich hoffe sehr, dass der Auslöser das Schälchen Chili-Cashews gestern kurz vor dem Einschlafen und kein Virus war.

Sonntag, Oktober 28, 2007

Grober Schnitzer

Hach, jetzt wäre das Packerl da (@Tanja: ich habe aus Versehen die grosse Flasche "Fresh Mango" bestellt, riecht aber extrem lecker, gibt also genug Nachschub), mit unter anderem zwei verschiedenen Blaus, einem neuen Violett und einem Fläschchen "Zimtäpfelchen", aber vom ganzen OTannebaumschnitzen, -kneten, ganzen Batz in die Ecke feuern sind meine Hände leicht ausgetrocknet, die Augen werden sehr schwer (hat evtl. auch mit mangelndem Nachtschlaf dank Zeitumstellung, kindlichen Alpträumen und prinzipieller Schlafunlust zu tun), also wird das Drumrum (evtl sogar in Kombi mit einem winterlichen Sonnenuntergang) morgen gemacht.

Samstag, Oktober 27, 2007

Ungeeignet

zur Kleinkinderzieherin, so lautet die Selbsteinschätzung von der Freundesmutter und mir. Ein Nachmittag mit unausgeschlafenem Little Q., mittagsschlafverweigerndem Au-el, der dann aggressiv wird, übermüdeter Au-el-Schwester (7 Monate) und einem 2 Monate alten schon hungrig abgegebenem Baby der Nachbarin, das noch nie (und auch an diesem Tag nicht) abgepumpte Milch aus der Flasche getrunken hat, hat uns beide an unsere Grenzen gebracht.
Immer schauen, dass die Kleinen kein Lego futtern, der grosse Bruder kein Baby vermöbelt, Little Q. trösten, wenn ihm Au-el den Lieblingsbagger mopst, das herzzerreissend heulende Minibaby durch die Gegend schleppen, vier synchronkackende Kinder wickeln, den beiden Grossen im letzten Moment den bitter selber benötigten brühheissen Kaffee abnehmen, das Synchrongröhlen ("Roppe Roppe Reiter!") ignorieren, wieder ein Auto/Legomanschgerl/Buch aus der Mundhöhle der Au-el-Schwester pulen, doch noch mal probieren, ob das Minibaby die Flasche nimmt, immer wieder auf die Uhr schielen ("Spätestens um fünf hat sie gesagt") 254mal die aus dem Muldenkipper geleerten Kastanien wieder einsammeln und ab und an mit zwei neugierigen Zweijährigen im Schlepptau selber kurz aufs Klo verschwinden.
Immerhin gab es als Dankeschön von der Nachbarin ein Packerl Whiskeystengeli, die noch auf dem Weg zur Tram angebrochen wurden.
Und wir waren sehr froh, dass wir zu zweit waren.

Was ist grün

und riecht nach Schoggi?
Genau, die "Einlage" für die Wiederauflage der Weihnachtsseife. (immer noch kein Blau da). Vielleicht kommen ja Ami oder Frau Antonmann drauf, was rein kommt? Weil, nochmal mit Stern, das wäre ja langweilig.
Ausserdem entdeckt: ein unberührtes Tütchen Rotpigment: sehr staubig, sehr schwer zu öffnen und zu verschliessen, sehr rot. Ich denke: Wintersonnenuntergang. Ich sehe: rotgefleckte Hände, Socken, Küchenfliesen.

k.u.k.

Meine böhmischen/österreichischen/sudetendeutschen Gene (100% Flüchlingskind) kommen immer dann zum Tragen, wenn es kalt wird. Seit drei Tagen gibt es abends einen Teller Gemüsesuppe (einmal quer durch das Bioabo: Karotten, Kürbis, Sellerie, Zwiebel, Knoblauch und ganz wichtig: Kümmel), heute gab es zum Zvierie Apfelstrudel (mjammm) und heute abend gibt es Wiener Schnitzel (nicht "Wiener Art", sauteuer, aber hoffentlich lecker).
Und für alle geistig Verwandten, hier das Apfelstrudelrezept:

Entweder (im Land von Betty Bossi) fertigen Strudelteig verwenden oder aber 5og flüssige Butter mit 1 Ei, 1 EL Essig, 1 Prise Salz verrühren, mit 250g Mehl und 5-6 EL lauwarmem Wasser zum Teig verkneten. Teigkugel mit 1 EL Öl bestreichen und 30 Minuten ruhen lassen.
700g Äpfel schälen, schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.
Den Teig in zwei Portionen teilen, je zwischen Frischhaltefolie so dünn ausrollen, dass man dadurch eine Zeitung lesen kann (oder eben: Fertigteig).
Jeden Teig mit 100g Creme Fraiche bestreichen, die Hälfte der Äpfel darauf verteilen, 25g Mandelstifte, 2 EL Rosinen, 2-3 EL Ahornsirup, 1/2 TL Zimt und etwas Vanillearoma.
Zum Strudel aufrollen, beide Rollen in eine Auflaufform geben, mit ordentlich Sahne bestreichen und bei Umluft bei 190°C 45 Minuten backen
Dazu gibt es Vanillesosse: 500 mL Milch mit 1/2 EL Stärke, 2 EL Zucker, 1 Ei und einer Vanilleschote (ausgekratzt) verrühren, under Dauerrühren vorsichtig zum Kochen bringen, wenn es bindet, sofort vom Herd nehmen und in einen Sauciere absieben.

"Kaminfeuer"-Duschseife


Während ich hier ungeduldig auf das Paket mit viel Blau (und noch viel mehr feinen Sachen) warte, habe ich meine erste Seife mit Körperbutter-Einlage gesiedet.

Die Seife besteht aus Palm-(raffiniert und unraffiniert), Raps-, Kokos- Oliven- und Pfirsichkernöl und Bienenwachs. Die Sternchen bestehen aus Kokosbodybutter. Gefärbt ist sie mit Blütenorange und duftet (ätherische Öle) nach Zimt, Blutorange und Mandarine.

Donnerstag, Oktober 25, 2007

Als ob es Robbie-Williams-Karten wären

gehen die Weihnachtsseifen hier weg.
Meine Lieben, da ich selber auch noch welche verschenken will, muss ich sagen: Wer bis jetzt noch nicht reserviert oder bestellt hat, sollte sich beeilen.
ABER: keine Panik, ich bin ja selber begeistert, wie gut das geklappt hat. Leider ist meine blaue Farbe aus, aber sobald die Nachbestellung da ist, wird nachproduziert. Versprochen.

Höflicher Trotz

Das Kind sagt Bitte und Danke. Einfach so. "Bitte Helm aufsetzen", "Bitte Auto spielen" "Danke Frau Wurst" (naja, ob die Metzgersfrau jetzt wirklich "Wurst" heisst, weiss ich nicht).
Aber: das Kind ist auch im Trotzalter. Und da wird dann gerne mal lautestens gebrüllt. "MAMAAAAAAAA!!!!! BITTE HELM ABZIEHN! MAAAAAAAMA, BIIIIIITTE"
Finde ich irgendwie gut.

"Xmas star"

So, nun ist auch hier die weihnachtliche Stimmung eingekehrt. Nachdem wir heute im Sonderangebot schon Lichtsterne für den Garten und einen Lichterkettenvorhang für einfach schön eingekauft haben, ist auch mein diesjähriges erstes Weihnachtsseifchen geglückt: Ein Honig- oder Lindenblütenstern am verschneiten (Tapiokaperlen für leichten Peelingeffekt) am dunklen Winterhimmel (aus Palm- Raps-, Avocado-, Soja-, Weizenkeim-, Mandel-, Distel-, Rizinus- und Walnussöl mit Kakaobutter und Bienenwachs). Obwohl das Ganze recht kühl aussieht, duftet es warm nach Marzipan.

Und weil ich mir irgendwie dachte, dass die Seife gut weggehen könnte und auch selber noch welche verschenken will, gibt es eine ganze Menge davon.

Für Bestellungen, wie immer hier klicken.

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Rechnung geht nicht auf

Wenn mir jemand aufgrund freier Kapazitäten Unterstützung im Projekt anbietet, aber jeden der Punkte, die ich noch bearbeitungswürdig halte, als unnütz und blöd abtut und nur eigene abstruse Ideen loswerden will, dann war das netto keine Hilfe, sondern hat mich eine halbe Stunde gekostet. Und mich darin bestärkt, dass es doch gut ist, dass ich darüber bestimme, was in meinem Projekt gemacht wird. Und nicht der Laberer. Ich hab ihm mal kein Gummibärli abgegeben.

Gleich drei Sachen auf einmal

habe ich, um mich heute abend drauf zu freuen:

  • meinen kleinen Spatz zum Knuddeln (er hat es heute abend nach langer Zeit und trotz Zahnens wieder getan), der im Moment wieder so brav in die Krippe geht.
  • eine Folge Greys (Frau Antonmann, soll ich sie Ihnen aufnehmen?)
  • und die gestern gesiedete Weihnachtsseife zum Ausformen. Ich bin ja so gespannt, ob alles so geklappt hat wie geplant. In letzter Zeit sind mir zu viele in die Hose gegangen...

Die Muttischiene

Meine lieben Kollegen, Lieferanten, Kunden,
nur weil ich jetzt ein Kind habe (und euch das dummerweise in einer out of office-reply seinerzeit mitgeteilt habe), heisst das nicht, dass Telefonate und Gespräche jetzt durch Smalltalk über Kinderkacke künstlich in die Länge gezogen werden müssen. Wir haben uns vorher nicht übers Wetter und sonstige businessirrelevante Dinge unterhalten, dann müssen wir jetzt auch nicht darüber sprechen, dass Ihre Frau Probleme hat, die Betreuung Ihrer beiden Kinder in den Schulferien zu organisieren. Wirklich nicht.
Mit immer noch professionellen Grüssen

Dienstag, Oktober 23, 2007

Keine Kameras bitte

Er mag Paparazzi immer noch nicht.

video

Lernprozess

Erstens: Kinderschuhe werden schnell zu klein.


Zweitens: Kinderschuhe, die zum Laufradbremsen verwendet werden, sollten eine Gummikappe haben (und es ist megapeinlich, wenn das Kind allen möglichen Fremden die Schuhe hinstreckt und mit dramatischem Ausdruck seufzt:"Schuh putt.").

Mit diesen beiden Erkenntnissen landeten wir letzten Mittwoch bei diesem schicken Paar (Meindl, Allrounder)

Drittens: Wenn es im Wetterbericht heisst, der Winter komme, dann sollte man das Schuhwerk anpassen. Damit sind wir heute wieder im Schuhladen und bei diesem schicken Paar (Geox, sponsored by Oma) gelandet.

Die beiden neuen Paare sind anscheinend beides noch Vorjahresmodelle und deshalb zusammen für genau 100 Euro zu haben. Immerhin.


Aktuelle Grösse: 26 und breit.


Und wir lassen uns noch nicht von der festen Meinung vieler Mütter (meiner zB)
einschüchtern, das Kinderschuhe eigentlich gar nicht cool sein müssen. Müssen vielleicht nicht, aber sie können es. Alle drei Paar.

Montag, Oktober 22, 2007

Daisy Duck

Suhuper! Neben Magenkrämpfen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindelattacken bescheren mir vier Herpesblasen auf der Oberlippe und eine auf der Unterlippe das Aussehen von Chiara Ohoven, (zumindestens, was die Lippen angeht). Wie sagt der Hübsche so schön: wenigstens symmetrisch.

Samstag, Oktober 20, 2007

Passend zur Wahl

morgen benimmt sich Little Q. in mindestens einer Hinsicht wie ein echter Schweizer: mit Ausländern (= OmaOnkelHimo) spricht man zunächst Dialekt, zB lautet die Antwort auf die Frage:"Kann ich mal den Betonmischer haben?" selbstverständlich "Nei, mis". Auf das anfänglich verständnislose "Hä? Mis? Was soll das heissen?" kommt laut, langsam und deutlich nochmal "NAI! MIS!". Auf die immer noch verständnislosen Blicke antwortet er dann mit leicht genervt nach oben verdrehten Augen noch lauter und noch langsamer: "N.E.I.N!!! M.E.I.N.E.R!!!"
Erinnert mich an meine Kommunikationsversuche mit den Eidgenossen vor fünf Jahren, als ich auf die rhetorisch gemeinte Frage "Verschtosch Dialekt, odr?" nur mit "Wie bitte?" reagieren konnte. Längschtens vorbi, die Zyt!

Freitag, Oktober 19, 2007

Landleben Live, wieder mal

"Bischt behindert? Ich würd scho längschtns mit dir go, wenn nyt d'Tamara dini Ex wär."
Zu so Beziehungsgeschichten von Nachbarspubertierenden mit Migrationshintergrund schläft Little Q. ganz besonders gern ein. Leider schon bevor der Teil kam, warum das mit d'Tamara so schlimm war.

Vielversprechend

Wird bestimmt ein toller Tag morgen.
Nicht nur, dass OmaThommyOnkelHimo da sind (mit ca. 4 kg Matchboxautos aus den 80ern), nein, im Nachbarsgarten steht auch ein Minibagger.

Hilft nix

Auch gut zureden half nix, das Kind schläft zahnenderweise einfach nicht durch. Mit Zäpfchen aber einigermassen und mit betreuendem Vater hatte ich auch noch richtig was davon.
Heute dann eine Art Entspannung, der beste Freund und Little Q. neutralisieren sich nämich, wie Larissa so schön sagt. Meistens jedensfalls, manchmal multiplizieren sie sich auch, aber das gehört dazu.
Fazit des Tages: saukalt ist es geworden. Unangenehm, wenn man zB den Job, neben der Rutschbahn zu stehen und Bagger/Muldenkipper zum Runterfahrenlassen anzugeben.
Und: die Freundesmutter ist eine richtig gute Freundin. Mittagspausen mit Weiber(nicht nur Mütter-)tratsch ist herrlich.Und gleich kommen OmaThommyOnkelHimo, das Wochenende ist also verplant.

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Nur kurz

Höllische Nacht, ferngesteuerte Mutter, knatschiges Kind, Wochengrosseinkauf schon viertel vor neun verzollt, erstes Mal Kinderturnen mit solcher Mutter und solchem Kind war... dafür ganz gut.
Mittagsschlaf, bei dem man davor träumt, mit dem Kind, das begeistert von den ganzn Polizeiautos ist, in eine Razzia zur Verhaftung eines Serienmörders zu gelangen, und in einem Linienbus flüchtet, ist nicht erholsam, eine halbe Aktionstüte Mangoschnitzli ist wohl zu viel für Mutter und Kind (Mann, isst der schnell), aber auch eine Art Soulfood.
Jetzt geht es in den Baumarkt und dann in die Sonne. Danke Wetterfrosch fürs Unrecht haben.

Mittwoch, Oktober 17, 2007

Unser zukünftiger Familienheld

Bis er 44 wird, ist der Hübsche feuerwehrpflichtig. Davon hat er heute erfahren. Zusammen mit dem Aufgebotenwerden für die obligatorische Rekrutierungsveranstaltung. Little Q. und ich sind schon sehr stolz.

Gleich nach dem Mittagessen

geh ich kompensieren. Ich nehme an, ich werde schon bei der l.e.g.e.n.d.ä.r.e.n Kopfmassage beim Waschen einschlafen. Dabei haben die da immer Gala und Bunte (Mist, gerade fällt mir ein, dass ich die Kontaktlinsen vergessen habe. Und die wollen doch immer, dass man die Brille beim Schneiden abnimmt.)

Immerhin

kann das Kind jetzt sagen, was es will.
Das ist sehr praktisch, dachte ich mir heute nacht um 1:13h, als es nach "Wasser trinken" verlangte.
Immer noch sehr praktisch, dachte ich, als es um 4:15h "Milch, warm" verlangte (Hach, unser Kind könnte auch einen Replikator bedienen, wo alle immer "Kaffee, heiss" bestellen).
Relativ praktisch, dachte ich mir, als es um 4:30h nach "Mami kuscheln, Ring halten" verlangte. Ziemlich schwierig fand ich es aber dann, als es um 5:15h nach "Schuhe binden" verlangte. Wir tragen beim Schlafen ja nicht mal Socken, geschweige denn was zum Binden. Ein bisschen Osa-Gel und nochmal Wasser halfen dem Kind aber, wieder einzuschlafen. Mir nicht, und so bin ich heute seit 4:30 wach. Kein Vergleich zu 3:15h, gebe ich zu. Ich würde mich jetzt auch gerne auf den Büroboden legen und schlafen.

Dienstag, Oktober 16, 2007

Gleich

gibt es ein (zwei) Glas Weissburgunder, die Aliasfolge von gestern und dann ist der sehr schöne, aber anstrengende Tag vorbei.
Aufstehen um kurz vor sechs (btw: Backenzähne, die allerletzten, begleitet von Sabbern und auf den Fingernrumbeissen haben das Projekt Durchschlafen mal wieder in weite Ferne gerückt...), Sporteln (Step 2, für den Fuss immer noch nicht wirklich das Wahre...), kurzer Mittagsschlaf, sich selber bei den netten Nachbarn einladen (autsch, Little Q. ist ausgerutscht, und da man den Playmobil-THW-Laster natürlich nicht loslassen kann, mit der Backe auf die Steinstufenkante geknallt. Blauer Streifen neben rotem Kratzer. Sehr schick), das angeblich letzte Mal schönes Herbstwetter geniessen.... und schon rum.

Yin Yang


Yin Yang, originally uploaded by Prozac74.

Was soll man sagen... er hat es ganz alleine gemacht! Und demnächst sieht man bei einem Klick aufs Bild auch die Einzelbilder, die es gebraucht hat.

Montag, Oktober 15, 2007

Unheimlich

Genau an dieser Stelle hat bei der Little.Q.-aus der Krippe-Abholfahrt heute abend ein Kieslaster einen Twingo zermatscht. Im wahrsten Sinn des Wortes. Die Ampeln gingen immer noch nicht.

Bis auf das wenig Reden

stimmt es schon einigermassen.
Egoload - Verlässlicher Realist

Bayrisch ginge ja noch,

aber, liebe Frau Ami, was unser Sohn von sich gibt, das ist astreines Baseldytsch gemischt mit Aargauerisch.
Er liebt sein "Nuschi", er "sitzt sich auf sin Stuel ane", er geht "d'Stägn abe " oder aber "ufe", er will "use go", beim Schaukeln auf der ""Riti" muss "s'Mami agä", der Traktor hat einen "Ahänggr", nach dem Essen wird "s'Müli" mit "em Lümpli" abgeputzt. Wenn ich ihm sage, er solle die Kochlöffel bitte hängen lassen, hört er nicht. Auf "hängge lo" oder "Si lo" hört er sofort.
Lieblingsbeschäftigungen draussen: "velofahren", "Rössli(gaggi) luege", "sandele".
Lieblingsmahlzeiten: "Zmorge, Znüni, Zmittag, Zvieri, Znacht".
Und er singt begeistert Kinderlieder: "Tschipfutschipfu, d'Ysebahn chunnt...." und "Zwischen Züri und Basel stoht a Tunnel" (kann mir einer der Schweizer Leser mit dem restlichen Text aushelfen?)...
Und das mit zwei Eltern, die trotz bayerischen Hintergrunds praktisch geschliffenes Hochdeutsch sprechen.
ABER: ich finde es toll. Ich merke nämlich schon, dass es auch Vorteile hat, wenn man nicht beim ersten Mundöffnen als Ausländer erkannt wird.

Kamikaze Q.

Immer noch.


Panning, originally uploaded by Prozac74.

video

Herbst, traumhaft

Was macht man an einem Sonntag, der schon um 5:35h beginnt, weil bei der Morgenmilch ein durchweichter Schlafanzug entdeckt wird und nach dem Wickeln an Schlafen natürlich nicht mehr zu denken ist?


Erstmal im warmen Bett kuscheln, vorlesen, Papa wecken, zu dritt im Kinderbett kuscheln, vorlesen. Nach einem gemütlichen Frühstück wird der 3.99€-Drachen zusammengebaut und bei mässigem Wetter getestet. Hat dann irgendwie doch geklappt, auch wenn Little Q. die Pferde irgendwann interessanter fand
und ich zwischendurch Angst hatte, von einer Meute "Die wollen nur spielen"-Hunde gefressen zu werden. Ich musste ja immer (durchs kniehohe, quatschnasse Gras) laufen, um das Ding irgendwie am Fliegen zu halten. Das sahen die Hunde natürlich als Aufforderung zum ....Spielen. Gotsseidank hatten sie vor der Eulenvisage dann Schiss und haben uns nur aus der Ferne angebellt. Durchfroren und -nässt ging es dann irgendwann nach Hause.


Nach einem frühen, ausgiebigen Mittagsschlaf ging es dann (endlich in der Sonne) zum Spielplatz, die restlichen Kastanien vom Baum holen. Und Little Q. hat uns gezeigt, dass er ohne Hilfe auf so ein Häuschen kommt. Runter geht es noch ziemlich kamikazemässig, aber sonst wäre er ja nicht unser Sohn....

Morgens früh auf Basels Strassen

Ich wollte ja schon lang mal was schreiben über die Schweizer Abneigung gegenüber Ampeln. Und dass sie es schaffen, in der Stadt vierspurige Strassen sich einfach mit rechts vor links kreuzen zu lassen. Und nix passiert, niemand hupt, niemand wird hysterisch (ausser den Deutschen, die sowas zum ersten Mal sehen). Und wenn es mal Ampeln gibt, dann reagieren die äusserst gestresst mit millisekundenlangen Ampelphasen auf viel Verkehr.
Heute morgen dann allerdings der Gegenbeweis: auf der letzten Kreuzung vor Little Q.s Krippe waren ein Saugfahrzeug, fünf PKWs, ein Laster und ein Bus ineinander verkeilt (Kommentar Little Q.: "Oh, alle putt"). Polizei war noch keine da, so haben zwei Mitarbeiter des nahegelegenen Pharmariesens in Eigenregie den Verkehr geregelt. Nichts anderes erwarte ich in einer Basisdemokratie.
Man muss übrigens zur Ehrenrettung der Basler sagen, dass diese Kreuzung direkt am Ende der ersten Ausfahrt der A5 aus Deutschland liegt, normalerweise für die verschlafenen deutschen Pendler durchaus über eine Ampel geregelt wird, diese aber heute im morgendlichen Berufsverkehr ausgefallen ist. Da kann sowas schon mal passieren.

Tut mir leid, Robbie,

aber ich finde das neue Take-That-Album richtig gut. Still teenie inside....

Samstag, Oktober 13, 2007

Samstag kulinarisch

So, die Muffins fürs Zvieri sind im Ofen, der Blumenkohl für das Abendessen geprofisteamt, die Entenbrust taut auf.

Unsere Standardmuffins sind folgende:
180g Margarine, 150g Zucker, Vanillezucker und nach und nach 3 Eier verquirlen, 150g Mehl, 30 g Speisestärke und 1.5 TL Backpulver mischen, und vorsichtig einigermassen unter die Eiercreme heben. Für die Nutellavariante einen EL Teig ins Förmchen geben, einen TL Nutella (legendär die Zartbittercreme von Alnatura) rein, einen weiteren EL drauf, fertig. Oder mit kleingeschnittenem Obst (heute: Feigen) mischen und in die Förmchen füllen. bei 180°C Umluft 20 Minuten backen. Ich mag sie lieber mit Obst, die Männer lieber mit Nutella, es gibt also immer beides.

Und heute abend gibt es Entenbrust in Himbeerbalsamicososse mit Blumenkohlauflauf a la meine Mum und Reis.
Aber davor wird noch ordentlich gegartelt und das schöne Wetter genossen.
Und das vorletzte Mal des unsäglichen Kinderschwimmkurses abgehakt (mal sehn, ob ich nächste Woche anlässlich des letzten Mals noch was dazu schreibe....)
Ansonsten: Traumwetter, Wochenendsüddeutsche durch (mit Milchkaffee auf der sonnigen Terrasse, gibt es was schöneres?), eine Seife sowie die Grundsteine für dieses Projekt (pun intended) reifen/duften/härten im Putzkammerl vor sich hin, ein voller Erfolg so weit.

Freitag, Oktober 12, 2007

Kerner

Mir fällt zwar kein Grund ein, meine Mum zu Kerner in die Show einzuladen. Aber auf Anhieb 20, um sie rauszuwerfen.

Haarspangerl reloaded

"Mami, anziehn." fordert Little Q., als er irgendwo eine 25 Jahre alte Bärchenhaarspange hervorkramt.

Ich finde, sie steht mir noch ähnlich gut wie auf der ersten fotografischen Dokumentation dieses Haarschmucks. Und gut gehalten hat sich das hübsche Ding. (Wie ich ;-))


Mutter malt


was den Sohn interessiert: Autokennzeichen, Frösche (schnell), Katzen, Motorräder, Betonmischer

Hosenbilder

Extraeintrag, weil meine Versuche, meinen Viermonatsbauch in die normalerweise perfekt sitzenden Hosen in Grösse 38 zu klemmen, nicht unbedingt auf der ersten Blogseite auftauchen muss.





(keine Panik vor dem Grössenschild 34, keine Ahnung aus welchem Universum das stammt. Mir mit verlässlicher Hosengrösse 38 passt die Hose unschwanger hervorragend)



Bei Interesse einfach Mailadresse in den Kommentaren hinterlassen ;-)

Geht nicht ohne

Obwohl der Tee heute früh lecker war, ohne Kaffee komme ich auch trotz straffen Morgenprogramms (drei Betten ab- und beziehen, eine Maschine Wäsche anwerfen, Gästereisebett für besten Freund vom Speicher schleppen, mit Kind drin und drumrum aufstellen, Brot einkaufen mit Kind, das schon langsam die Krise kriegt, weil die Mutter des besten Freundes doch schon vor 5, 10, 12, 15, 17 etc. Minuten gesmst hat, dass sie kommen, sobald alle aufgestanden, abgefüttert und verpackt sind, und sie immer noch nicht da sind.)
Gibt es halt endlich die heiss ersehnte Tasse Kaffee (zur Feier des Tages mit Vanillesirup, dafür aber wieder mal gratiniert, weil Little Q. beim Bakcebackekuchenspielen mit den Minimuffinsformen und der Mikrowelle mal wieder auf "Grillen" gestellt hat), Joghurt mit Müsli (mit vielen Rosinen) für Little Q., um endlich in die Gänge zu kommen und die Zeit bis die Freunde endlich da sind, zu überbrücken. Allemal besser, als eine Dreiviertelstunde bei 6 °C im Nebel auf dem Besucherparkplatz zu warten, was Little Q.s Vorschlag gewesen wäre.
So, Schluss für jetzt, Little Q. ist mit Joghurt fertig, ich muss Frösche malen. Das kann ich nämlich sehr schnell und LIttle Q. findet das sehr witzig.

Donnerstag, Oktober 11, 2007

Wieder mal

abgesagt (und zwar auf Raten) hat der Besuch fürs Wochenende. Diesmal (auch wieder mal) das Schwesterlein 3, ihres Zeichens Patentante von Little Q. Das letzte Mal Treffen hat im letzten Oktober geklappt. Grund diesmal: aktueller Auswanderungsstress des (neuen) Liebsten und damit verbundener Liebeskummer. Mal was anderes als sonst immer der Jobgrund.
Immerhin haben wir diesmal noch nicht tonnenweise Essen eingekauft. Und mit dem Putzen habe ich gerade angefangen.

Mittwoch, Oktober 10, 2007

Der Baggerwald

Ich bin ja noch Bilder schuldig: hier unser Waldspaziergang.
Zunächst hatte er Heidenrespekt vor dem Wald an sich. Im Lieblingsbuch kommt nämlich der Satz vor "Sie hatten Angst um die Ente, die ganz allein im Wald war, allein mit den Bäumen, den Füchsen, den Hexen, den Wölfen und den Bären".... Hat sich aber schnell gelegt, als er entdeckte, dass abgefallenes Buchenlaub aussieht wie Baggerschaufeln.
Beim Ausblick auf Basel hat Little Q. übrigens ganz chefig verkündet: "Au-el wohnt Basel, Denti wohnt Gai-augt". Jetzt müssen ihn die Leute nur noch verstehen, dann kann er uns nicht mehr verloren gehen.











Heimweg wurde dann Huckepack erledigt.

Happy Hippie

Hier ist sie endlich: meine Haight-Ashbury- angehauchte Olivenölseife. Sie besteht aus Kokos-(für etwas Festigkeit), sehr viel Oliven- und etwas Rapsöl (Überfettung 11%, also Pflege pur). Sie duftet nach "Ingewersoufflee", also warm und fast schon ein bisschen weihnachtlich. Die Farben sind "Dark Pink" (nicht ganz so dark, wie hier) und "Blütenorange". Es gibt sie in den verschiedensten Ringelvarianten (wer hätte das gedacht, das hat aufs erste Mal so geklappt, wie es denn sollte)



und als bunt geschichtete "Olive-Oil"-Formen (und ein "Resting Woman").
Für sie und mehr, wie immer hier.

Typisch weibliche Kompensation

Wenn man in Arbeit (sehr seltsamer Arbeit. Ich dachte, ich bin Chemikerin. Jetzt muss ich mich mit Buchhaltung beschäftigen) erstickt, mal kurz an der eigenen Eignung zur Mutter zweifelt, Ibuprofenresistentes Kopfweh und das Gefühl von ca. 3-4 kg zu viel auf den Rippen hat, dann mache frau einen Friseurtermin aus. Mitten am Nachmittag eines Arbeitstages, so dass man endlich ein paar der angesammelten Überstunden beim Posh-Look-Nachschneiden und anschliessendem Kaffeetrinken verbraten kann.
Zusammen mit dem Mann meiner Träume, der sich seelenverwandt wie wir sind, diesem Plan einfach mal angeschlossen hat. Er kriegt aber keine Posh-Frisur.
Nächsten Mittwoch.

Eigentlich toll

war der Tag gestern nämlich vor diesem Ereignis.
Eben erst sporteln, dann den Nachmittag mit Nachbarstochter und Vater verbringen.
Das Mädchen und Little Q. gehen jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und da ihre Schlafzimmer praktisch gegenüber liegen, wird immer noch im Schlafanzug rübergewunken und "Gute Nahaaaaacht" gebrüllt.
Gestern haben wir dann auch mal was bei Tageslicht unternommen. Zunächst wurde das im Mädchenzimmer sträflich vernachlässigte Playmobil-THW-Set bespielt (Will irgendjemand Little Q. noch was zu Weihnachten schenken?), gemeinsam gepuzzelt (Little Q. sucht die Teile aus, benennt die Tiere, zeigt dem Mädchen, wo sie hingehören, und die Feinmotorik darf sie dann übernehmen: "Da, Hisa, drülle, inetue"), und dann der Skatepark mit den Laufrädern unsicher gemacht. Wäre ein toller Einsatz für eine Handycam gewesen: zwei Kamikazelaufradler in der Halfpipe.
Naja, wenn dann der Heimweg nicht gewesen wäre, wäre es echt ein rundum toller Tag gewesen.
Der Vater kommt, wie schon mal erwähnt, aus Bayern, wir treffen ihn oft in der Bahn (wenn wir zum Sporteln fahren und er in die Arbeit), d.h. wir haben was zu reden. Und das kleine Mädchen ist ähnlich veranlagt wie Little Q.: Bewegung über alles, Teilen ist schon okay und Angst ist ein Fremdwort (sie hat aber an der Strasse angehalten.)

Wichteln

Wir sind diesmal übrigens dabei beim Blogger-Weihnachtskinderwichteln. Nur mal so in den Raum gestellt.

Autsch

Schmerzhafter Nebeneffekt der göttlichen Einlagen: ich habe einen höllischen Muskelkater. Lange konnte ich im Fitnesscenter ja nicht mehr in irgendwelche Hopskurse gehen, weil ich kaum auftreten konnte.
Gestern war es dann soweit: statt der regulären Step 2-Stunde gab es Dance 2. Ich kam mir zwar vor wie ein Holzklotz (June hätte sicher was zu lachen gehabt), aber anscheinend habe ich mich deutlich anders bewegt als beim Kilometerabreissen auf dem Fahrrad. Dabei fand ich es währenddessen gar nicht sooooo anstrengend. Und laufen kann ich trotzdem noch, also fussschmerztechnisch. Jetzt geht es den Kilos also wieder richtig an den Kragen.

Absolut nicht witzig

Ein Kind, das trotz bisher konsequenter Verkehrserziehung ("Anhalten, links schauen, rechts schauen, kommt ein Auto?") die 10 Meter Vorsprung mit dem Laufrad nutzt, um mit einem Affenzahn, lauthals lachend und die hinterher spurtende, kreischende Mutter ignorierend, die Hauptverkehrsstrasse zur Feierabendzeit ohne auch nur ansatzweise anzuhalten mit dem Laufrad überquert. Weil auf der anderen Strassenseite ein Polizeiauto steht (das steht da immer. Die "Regionalpolizei Unteres Fricktal" hat wohl nicht viel zu tun.).
Gottseidank hat der Schutzengel extrem aufgepasst und die von links und rechts kommenden Autos zum Anhalten (und Stehenbleiben, als ich dann auch ohne zu schauen auf die Strasse gestürzt bin) bewegt.
Einsicht bei Little Q. gleich null, ich habe vor Ort ein bisschen geheult und war gar nicht so traurig, als er heute Nacht schon um kurz nach 10 nach "Maaaaami, kuckeln" verlangt hat.
Wir werden uns auch rein optisch noch eine Zeitlang an diesen Vorfall erinnern, als er nämlich später am Tag wieder recht forsch auf eine Strasse zufuhr, habe ich ihn beim Einfangen aus Versehen an der Backe ordentlich gekratzt...

Montag, Oktober 08, 2007

Umgeräumt

wurde in der Sidebar. Allgemeines und Seifenkisterl wurden getrennt. Nur mal so. Und ja, die Hippieseife kommt auch noch.

Werbung in eigener Sache

Richtig gelohnt haben sich die 250g Aprikosenkernöl, die seinerzeit im "Kaffeeklatsch" verschwunden sind. Ich habe diese unspektakuläre Seife jetzt vom Speicher geholt, nachdem ich auch nach fünfmaligen Händewaschen mit dem Küchenstück "Puzzled" immer noch nach dem eben geschnittenem Speck roch. Was soll ich sagen: Speckgeruch weg und sooooooo weiche Hände, zart duftend nach frisch gebrühtem Espresso.
Und ja, die Bilder von der Hippie-Seife kommen auch noch.

Babymädchen ist da

Willkommen, Henrietta. Du hast dir tolle Eltern ausgesucht.

Sonntag, Oktober 07, 2007

"Wer bin ich" als Collage



Alles was mir irgendwie wichtig ist. Wenn auch höchst unterschiedlich gewichtet (das kleine Brüllen und Little Q. kommen deutlich vor meinen alten Turnschuhen...). Näheres auf der Flickr Seite.

Und jetzt probier ich mal was neues und gebe diese Sorte "Fotolebenslauf" and Frau Jette (und/oder Herrn Mayweather) als Stöckchen weiter.

Samstag, Oktober 06, 2007

Pastisbeduselt

Hab ich schon mal erzählt, dass ich Pastis liebe? Naja, tu ich, tat ich auch heute abend, dementsprechend gibt es hier nur ein paar Schnipsel:
  • Homeoffice rocks. Gestern war Freundebesuchstag, mit Laptop im Rucksack konnte ich nach Spielplatzmarathon während der Mittagsschlafzeit am Freundesküchentisch eine millimol-genaue Analyse zweier Verfahren durchrechnen. Bei Latte Macchiato und einer Freundin, die für mich Stelleninserate durchsucht. Für den Fall, dass ich mich verrechnet habe ;-).
  • Einlagen rocken auch. Ich muss nicht mehr humpelnd hinter dem Laufrad herspringen und am liebsten bei jedem Schritt heulen.
  • Das neue Jamie-Oliver-Kochbuch rockt auch. Danke, Veli.
  • Sack rocks. Extremly comfy.
  • Wald rocks. Little Q. findet, Buchenblätter sehen wie Baggerschaufeln aus. Der Hübsche bearbeitet gerade die Bilder, morgen mehr.
  • Soap rocks (leider nicht die Soaprocks), aber eine richtig schöne psychodelische Seife (orange, pink, Ingwer, Ringe, Tonnen Olivenöl) habe ich hingekriegt. Der Hübsche muss morgen Bilder machen, ist nämlich genau so geworden, wie es sollte.
In diesem Sinne, prost und schönes Restwochenende. Muss ins Bett, Kind findet Durchschlafen nämlich doch wieder blöd. (Aber der Hübsche zählt immer noch und die 6er Pampers halten dicht).

Freitag, Oktober 05, 2007

Messerscharf kombiniert

"Ah, ihr seid heute mit getrennten Velos da?"

Schweizer Kindl

Nachdem unser Sohn hier in der Schweiz ja als ein Sekundo zweier Münchner Einwanderer zu betrachten ist, habe ich schon mal ein Wappen für ihn entworfen, falls er mal in eine Identitätskrise stürzen sollte.



Donnerstag, Oktober 04, 2007

Free Burma!


Free Burma!









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Mittwoch, Oktober 03, 2007

Strike!

Daumendrücken hat geholfen, auch wenn ich mir in der Sitzung ein bisschen dämlich vorkam. Ich hatte ja dazu eingeladen und explizit geschrieben, dass alle, die ihre Ergebnisse zur Diskussion stellen wollen, bitte Unterlage A, Analyse B und Zusammenfassung C mitbringen sollen.
Dementsprechend bin ich mit Folien, Handouts und jeder Menge Detailmaterial für mich zum Spicken angerückt. Als einzige. Die anderen Vorschläge sahen dann so aus: "Ja, bei uns liefe es eigentlich im Prinzip auch ganz gut, aber Genaueres kann ich jetzt dazu nicht sagen."
Da es sich aber um die Entscheidungssitzung handelte, tja, wurde halt eine meiner Varianten genommen. Auch wenn das jetzt deutlich mehr Arbeit für die nächste Zeit bedeutet, ist mir das mehr als recht.

Feiertag: ohne mich

Mein Schwesterlein 4, damals gerade vier, hat es sehr schön auf den Punkt gebracht, warum jenseits des Rheins heute nicht gearbeitet wird:

" Weil Deutschland jetzt zu Bayern gehört."
In diesem Sinne: fröhliche Wiedervereinigung.

Dienstag, Oktober 02, 2007

Daumendrücken

angsagt, morgen nachmittag. Denn dann zeigt sich, ob wirklich, wie mein Chef so vollmundig angekündigt hat, "eine Frau, die 60% arbeitet, in einem Dreivierteljahr das schafft, was 10 Männer mit 100% in den zwei Jahren davor nicht geschafft haben".

Versorgungslücke

In Sachen Strom hat die Schweiz im Winterhalbjahr. Und deswegen kriegen wir seit gestern von 11 - 12h keinen Strom für Waschmaschine und Trockner. Steht so in unserem Stromvertrag drin. Habe ich natürlich erst gelesen, als ich von 11 - 12h panisch alle Sicherungen rein- und rausgedrückt habe, alle Anleitungen von vorne bis hinten durchgelesen habe, den Hübschen um Rat gefragt und laut geflucht habe.
Bettbezüge sind nämlich mal wieder alle.

Montag, Oktober 01, 2007

Kopfrauchen

Damit bringt die Ute mein Hirn zum Rotieren. Das ist alles irgendwie so transparent... ob das mit Giessseife gemacht wurde? Hmmmmmmm. Farben habe ich, Glitter habe ich..... mal schaun.

Offene Antwort auf offenen Briefe

Unsere 365 Tage-Regel scheint ja in der Bloggerwelt für einige Aufruhr zu sorgen. So erklärt uns Frau Antonmann in ihrem offenen Brief mathematisch korrekt, dass die Nettonichtdurchschlafzeit bei zwei Kindern dann am kürzesten ist, wenn man sie kombiniert. Ist richtig aber "nicht durchschlafen" ist nicht gleich "nicht durchschlafen".
Ich betrachte das eher so nach der Laptopakku-Regel (um hier mal bei skurrilen Überlegungen zu bleiben). Programm A belastet den Akku so, das er zu 75 % entleert wird. Programm B macht den Akku halb leer. Nach Ihrer Rechnung sollte ich einfach beide Programme parallel laufen lassen, dann habe ich noch 25 % Akkulaufzeit.
Meeep! Falsch.
Deshalb: Programm A laufen lassen, Akku laden, Programm B laufen lassen.

Fazit 1: Doppelte Belastung (entspricht dem Wert c in der Gleichung) ist doppelte Belastung.
Fazit 2: Dieses Gleichnis hinkt auch irgendwie, ich weiss, sei mir aber bitte verziehen; ich habe heute nacht nicht durchgeschlafen...

Tarte flambe / Flammkuchen / Flammenküeche

Guckt ihr hier. Original Rezept von meinem Chef, deswegen die Schweizer Mengenangaben und das extrem korrekte Deutsch ("Auf dass der Teig nicht kleben möge").
Getestet und für extrem lecker befunden