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Montag, November 14, 2011

Always pushing the limit...

Montage sind eine Herausforderung, logistisch gesehen: morgens muss ich dran denken, dass Little Q. sein Karatezeug mitnimmt, Little L.s Laufrad für den Heimweg einpacken, dem Hübschen den Ersatzautoschlüssel in die Hand drücken, damit er spät abends nach seinem Sport das Auto vom Krippenparkplatz abholen kann, hoffen, dass die Nachbarn, die Q. von der Krippe mithinnehmen, Zeit haben, sonst Alternativen organisieren, im montagnachmittäglichen Sales-Meeting hoffen, dass sich alle kurzfassen und ich spätestens um zwanzig nach fünf im Auto sitze, ebenfalls hoffen, dass auf dem Heimweg kein Stau ist, Little L. und Little Q.s Kindergartenzeug aus der Krippe einsammeln, zum Karate rüberdüsen, zwei bis drei aufgedrehte, müde, hungrige Jungs zum flotten Anziehen motivieren, und mit allen drei bis vier Kindern den Heimweg zu Fuss antreten.
Das Ganze ist jahreszeitenabhängig übrigens unterschiedlich schwierig: im Sommer reicht ein "So, Sandalen an, Rest kommt in den Turnsack, Abmarsch.".
Jetzt, bei winterlichen Temperaturen muss ich erstens Little L. für den Weg von der Krippe in Jacke, Mütze, Handschuhe packen, zweitens ihn im überheizten Karatevorraum wieder auspacken, sonst kriegt er beim Warten einen Hitzschlag, drittens die verschwitzten Jungs dazu überreden, wenigstens eine Mütze, Jacke und Schuhe überzuziehen, weil draussen ist es kalt, ja, auch wenn es euch jetzt superheiss ist, parallel dem spontan vom Hungertod bedrohten Little L. die Reste von Little Q.s Kindergartenbrotzeit reichen (heute besonders viel, ich hatte nämlich vergessen, dass gar kein Kindergarten war), und auch ihn dann rechtzeitig wieder einpacken. Auf dem Heimweg im Finstern darf ich dann auf gar keinen Fall ein Kind verlieren, was wegen der unterschiedlichen Geschwindigkeiten mit Laufrad, Fahrrad, zu Fuss, auf hohen Hacken gar nicht so leicht ist.
All das wurde bisher immer mehr oder weniger Bravour gemeistert, ich war also bereit für eine neue Herausforderung. Ich muss sagen, eine Dose Furzkleber in der Umkleidekabine gibt dem ganzen Ablauf noch eine ganz neue Note. (10 Minuten länger haben wir gebraucht....)

Und ja, montags hätte ich mir regelmässig ein Feierabendbier verdient, finde ich.

EDIT: Das hier ist bei unseren Jungs Furzkleber (in blau)

Sonntag, Oktober 23, 2011

Ready for Halloween

Volkswagen Ad Rehearsal by Prozac74
Volkswagen Ad Rehearsal, a photo by Prozac74 on Flickr.
Bald ist es soweit: Halloween steht vor der Tür und diesmal haben wir uns logischerweise einem Thema verschrieben: Little L. darf als Mini-Darth-Vader auf die Süssigkeitenjagd gehen. (Little Q.s Kostüm passt natürlich auch, aber der war ja gestern auf dem Geburtstag und stand nicht für Fotos zur Verfügung.)
Little L. hat die VW-Werbung wohl zu oft gesehen, letztens blieb er nämlich auf dem Zebrastreiofen stehen und versuchte ein herankommendes Auto allein mit der Macht aufzuhalten.
Für die Kostüme habe ich das Internet vorn und hinten durchforstet. Eigentlich wollte ich für Little L. nämlich einen R2D2 besorgen, aber den scheint es nur für kleine Kinder mit noch kleineren Köpfen zu geben.
Das Schwierigste war es übrigens, nach der Anprobe die Kostüme und die Laserschwerter (MIT LICHT UND SOUND) erst mal wieder wegzupacken. Aber usere Jungs sind so committed, die hätten vermutlich drei Wochen in den Masken geschlafen ;-).
(Netter Nebeneffekt: beim eigentlichen Kostümladen der Wahl gab es dann das grüne Laserschwert, das zu Little Q:s Kostüm natürlich obligatorisch ist, nur ohne Sound. Ich habe also einen Amazonhändler für die einschlägigen Devotionalien aufgetan, von dem wir seitdem im Wochentakt Kataloge mit HarryPotterMittelalterHerrDerRingeStarWarsundsonstigemNerdkram bekommen. Little L. und Little Q. sind selig......)

Jetzt brauchen wir nur noch ein passendes Sprüchlein für an der Tür ;-)

Montag, Oktober 17, 2011

Erdmännchenupdate

Erinnert sich noch jemand an Little Q. und die Erdmännchen? Letztes Wochenende haben wir uns endlich mal auf den Weg nach Hasel gemacht, um die Erdmännchen in ihrem natürlich Lebensraum zu besuchen.
Little L. beschloss, dass es ihm unheimlich sein, weil da unten bestimmt "Geister" (im Moment der Universalbegriff für alles Unheimliche) seien und er deshalb auf meinem Rücken sitzen wolle. Die Höhlenfrau warnte mich schon, dass das unten vermutlich schwierig würde, aber gut.
Mit 16 kg Kind auf dem Rücken ging es also abwärts:
Die Laune war okay:
Die Umgebung war ja auch spektakulär. Little Q. stellte sich total interessiert immer in die erste Reihe bei den Erklärungsrunden den Führerin, total cool ;-)

Ja, und dann wurde es lustig: die Höhlendecke wurde immer niedriger und ich musste gut aufpassen, dass ich Little L. nicht an der Decke entlangschrammte:
Immer noch mehr Tropfsteine:
Schmale Gänge:
Die Grossen:
Auf dem Rückweg wollte Little L. dann doch auch laufen und es war eine grosse Herausforderung, den beiden kurzen, schmalen Jungs, die sich weder bücken noch schmal machen mussten, bei ihrer wilden Jagd durch das Labyrinth zu folgen.
Alles in allem: Superausflugsziel, aber Achtung: von November an ist da Winterpause! (Wir haben übrigens keine Erdmännchen mit blauen Entenfüssen gesehen!)

Happy Dorfleben

Nachdem wir uns am Samstag mit dem kleinen Plan "wir fahren mal wieder nach Freiburg bummeln und Hosen für alle kaufen und besuchen dabei das Schwesterlein" ein stressigeres Programm eingefangen hatten, als gedacht (ich kaufe in Zukunft wieder nur noch online ein und nie wieder am Samstag. Aber immerhin weiss ich jetzt, dass Little L. schon meinen Kleidergeschmack kennt "Die Hose da ist für Mami", noch an der Schaufensterpuppe, dass die Jungs auch gerne laotisch essen und dass meine Schwester der unkomplizierteste Mensch der Welt ist.), der Hübsche ausserdem durch eine fiese Erkältung flach gelegt wurde, haben die Jungs und ich beschlossen, am Nachmittag das Dorf unsicher zu machen. Am dritten Oktoberwochenende ist bei uns nämlich immer Chilbi. Der Weg hin geht bergab, d.h. wir sind richtig schnell:

Diverse Vereine etc. machen an den komischsten Stellen ihre Stübli auf:
Es gibt natürlich auch Fahrgeschäfte. Auf diesem Karussell hat Little Q. vor vier Jahren sein Karuselltrauma bekommen, er wollte damnals nämlich auf einem Motorrad fahren, beschloss aber nach der ersten Runde abzusteigen. Da die Bodenplatte aber nicht mit rotiert und man dementsprechend ordentlich unter die Räder kommen kann, wenn man während der Fahrt absteigt, gab es einen spektakulären Nothalt, Little Q. brauchte Jahre, bis er freiwillig wieder auf ein Karussell stieg und ich kriege immer noch Nervenflattern, wenn die Kleinen da im Kreis düsen. Little L. ist Gottseidank brav sitzen geblieben und Little Q. kann mittlerweile auch auf dem Motorrad sitzenbleiben (Little L. hat mir gsd geglaubt, dass die Motorräder nur für Grosse sind)
An sich ist das Karusell echt old school:

So behält man den Überblick:
Das wäre mal was: ein ganzer Tag auf der Hüpfburg....
Auch so war die eine oder andere Stärkung nötig:

Zwischendurch ein bisschen Geschichte beklettern:


Für jeden was dabei:


Ach ja: note to myself: Little Q. ist mittlerweile alt genug für Autoscooter, Little L. nicht, auch wenn er das glaubt und ich bin zu alt dafür oder hatte nie das richtige Alter (ich habe ja das Gefühl, dass die blöden Butschautos spüren, wenn ich drinsitze und dann nur noch rückwärts fahren.) Dickes Lob an den Hübschen, der sich aus dem Bett gequält hat, um seinem grossen Sohn diese Freude zu machen.

Also: wir haben schon mal für de Herbstmess geübt!

Mittwoch, Oktober 05, 2011

They got us, babe

So, nachdem wir über Monate bis Jahre hinweg den Trend versucht haben zu ignorieren, Little Q. die gesamte Backstory in allen Details (wie lahm ist das denn: eine Anime-Serie, in der Kinder mit Kamfkreiseln spielen?) auswendig kann und einen Blade blind im Sandkasten schneller auseinander und staubfrei wieder zusammen bauen kann als ein Rekrut sein Sturmgewehr, Little L. schon "Let it rip!" schreien und die Blades aller Nachbarskinder bedienen kann, war es gestern abend so weit: Ich hatte von Little Q. genauestens instruiert alle einschlägigen Spielzeuggeschäfte der Umgebung abtelefoniert ("Nein, ich suche definitiv Metal Clash Blades, nicht die Tornados, nicht die mit Licht und Sound, nein, meinem Sohn ist es egal, dass die im Angebot sind, die haben ein ganz schlechtes Angriffsverhalten"), Little Q. hat sein Taschengeld zusammengesammelt und so ging es dann am Abend nach Kinderkrippe und Arbeit dann sogar noch über die EU-Grenze (dank Euroschwäche hat unser Kapitalistenkind auch noch mal ordentlich gespart), den ersten eigenen Beyblade kaufen (für die Kenner: "Fury Capricorn" für Little Q. und einen "Midnight Bull" für Little L., der zwar vor Ort gerne grosszügig auf den Beyblade verzichtet hätte und dafür lieber das mannshohe Toystory-Set genommen hätte).
Hach. Zwei seelige Jungs (normalerweise bekomme ich sie an Arbeitstagen kaum pünktlich aus dem Bett, heute hiess es schon vor sechs: "Let it rip!") und, ich muss es zugeben, zwei Eltern, die doch högscht interessiert an der Technik und den Variationsmöglichkeiten sind ;-).
In diesem Sinne: Welcome to the mainstream! (Und könnte sein, dass dieser Post den längsten Satz dieses Blogs enthält)

Montag, Oktober 03, 2011

Und whhhoooooosch


  • ist das Wochenende schon vorbei ;-)

  • Samstag morgen war ich auf dem Stoffmarkt in Freiburg und habe, ganz erstaunlich, nicht mal eine coop-Tragetasche voll eingekauft. (Ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass zeitgleich ein recht umfangreiches Michas-Paket und ein Paket mit Stoffen von Lin Vins ankam, so dass mein eh schon nicht zu spärlicher Stoffvorrat auch mittelfristig nicht ausgehen wird. Spontan habe ich mich vor Ort bei einer Bloggerkollegin dann doch mit staars und den Farbenmixherbstschnitten eingedeckt. Gestern habe ich schon zwei Eddies zugeschnitten (waaaaah, sind das viele Teile).

  • Dann waren der Hübsche und ich dank der Babysitterdienste meiner kleinen Schwester auf einer als kinderfrei deklarierten Party. Wir waren aber anscheinend die einzigen, die einen Babysitter organisieren konnten, aber immerhin auch die einzigen, die ihren Kindern nicht im Stockdunklen durch die angrenzenden Felder hinterherheizen mussten.

  • Sonntags dann haben wir gemütlich den Garten winterfest gemacht (hey, unsere Terrasse ist gar nicht klein!), weswegen ich heute langärmlig unterwegs bin (Heckenrosenzuschneiden kratzt). Die Kinder haben sich mit der Nachbarschaftsclicque vergnügt (Little L. hat mit einem Mädchen, das ein halbes Jahr älter ist, eine U2-Posse aufgemacht. Auf einmal ist er mit Schubkarren und einem Haufen Steinen verschwunden "Ich Sarlien spiele".

  • Abends haben wir dann wieder leckerst aufgekocht, auch wenn mein Plan "Da nehme ich mir dann morgen lecker Knoblauchtarte und Kürbisspalten mit ins Büro zum Mittagessen" absolut nicht aufging, weil die gesammelte Mannschaft ins Fressfieber verfiel.

  • Abends dann ein Erlebnis der ganz seltsamen Art: Das Auto meiner Schwester hatte spontan beschlossen, den Dienst zu verweigern, also brachte ich sie am Abend dann zum Bahnhof. Nicht auf dem Radar hatte ich da natürlich, dass irgendjemand beschlossen hatte, nicht nur den Schweizerhalle-Tunnel praktisch total zu sperren, nein, auf der Alternativstrecke nach Hause (wir hatten es eilig, und ich war vor dem Fahren nicht noch mal auf der Toilette gewesen, deswegen hatte ich keinen Nerv auf 7km Stau vor dem total gesperrten Tunnel) wurde in einer Art Nachtbaustelle die Tramstrecke poliert oder so was, so dass ich zwischendurch schon überlegte, unterwegs in den Wald zu pieseln ;-).

  • Sonst so: alle unsere Kinder könnten das mit dem Schlafen jetzt langsam mal wieder besser machen. Nach jetzt gut zwei Wochen mit einem schlafwandelnden (zwei Stunden bin ich hinter dem verplanten Kind hergewandert), hysterisch nach Milch zu Unzeiten verlangenden, von Alpträumen und sonstigen Gründen geplagten Little L., Little Q. mit Wachstumsschmerzen, Alpträumen etc. geh ich so ein bisschen am Stock.

  • Wir sind jetzt wohl richtig ausgewandert. Erstmals habe ich mich jetzt echt gewundert, warum um alles in der Welt heute so viele Deutsche Zeit haben ,-).

Freitag, September 30, 2011

Freitag morgen mal anders

Normalerweise gehe ich freitag morgens mit Little L. zum Sport (btw: am Dienstag kam die Anmeldebestätigung für s Mukiturnen nach den Herbstferien, juhuuu). Nun hatte ich gestern abend schon fieses Halsweh und geschwollene Lymphknoten, also wurde umdisponiert: wir haben Little Q. zum letzten Tag der Waldwoche im Kindergarten geschickt, selber gemütlich in den Tag getstartet (leider mit Tee statt Kaffee, so dauerte es eine Weile, bis mein Kreislauf merkte, dass der Tag begonnen hat) und sind dann spontan ins Nachbarsstädtchen gefahren, um einerseits endlich den Gutschein für einen kleinen niedlichen Schmuck- und Deko- und so-Laden einzulösen,
Link den ich als Dankeschön für die Tiger- und Löwenkostüme bekommen habe.
Hach, sehr süss, der Laden und dieses Armband, das "The Alchemist" heisst, ist natürlich für mich gemacht, oder?Danach haben wir, also eher Little L., die malerischen Gässchen (würden Sie in der Kuttelgasse wohnen wollen? Dann doch lieber im Rumpelwegli) mit dem Laufrad unsicher gemacht ("Oh, Mami, scho wieder Strasse wie a Höhli"), die Feldschlösschen-Brauerei-Pferde bei der Auslieferungstour bewundert, in der Apotheke ein nettes Arsenal gegen Halsweh, Gliederschmerzen und kein Kreislauf besorgt und beim Kinderkleidersecondhandladen die Konditionen erfragt.
Daheim gab es dann Kaiserschmarrn für die Seele ;-), ein schnelles Fotoshooting mit zwei mittelkooperativen Models und den gestern abend noch zusammengenähten Shirts (just teasing ;-)) (den Fleck von der Linse habe ich danach dann weggeputzt)



und einen dringend nötigen Mittagsschlaf für Little L. und mich (die Nächte sind derzeit gelinde gesagt, die Hölle. Ich sage nur Schlafwandeln......), während Little Q. Starwars-Lego spielte. Jetzt, einen beherzten Griff ins Medikamentenarsenal, ein paar Kaffees und Kapitel aus dem letzten Band von Hicks später, fühle ich mich eigentlich fast wieder fit..... Zeit, die Sonne zu geniessen!

Mittwoch, September 28, 2011

Besuchsmorgen, der zweite

Gestern war es wieder soweit: Besuchsmorgen bei Little Q. im Kindergarten.
Diesen Termin habe ich mir seit dem Bekanntgeben des Semsterplans fix im Kalender eingetragen, dieses Jahr brav Urlaub dafür eingetragen und für meinen halben freien Tag auch zT extrem wichtige Meetings verschoben oder delegiert.

Little Q. ist es so wichtig, dass er da auch Besuch bekommt, er war schon Wochen im Voraus aufgeregt, hat begeistert von den Vorbereitungen berichtet, mehr oder weniger alle Geheimnisse bewahrt, einfach wunderschön. Dadurch, dass Dienstag ja einer meiner Arbeitstage ist, war Little L. in der Krippe, ich konnte mich also voll und ganz auf Little Q. konzentrieren. Hach. (Und ja, mir hat das Herz geblutet bei den anderthalb Kindern, die eben keinen Besuch bekommen haben. Sicher (Hoffentlich) gab es dafür wichtige Gründe, wobei ich wirklich finde, dass man sich normalerweise diese lang vorab angekündigten zwei Stunden einmal im Jahr doch wirklich freischaufeln könnte, oder?)

Wie auch immer. Diesmal ist mein Plan übrigens aufgegangen, ich konnte die Zeit bis zum Aufbruch tatsächlich wie geplant zum Nähen nutzen (Merke: wenn schon zugeschnitten, brauche ich für zwei Imkes, mit gedoppelter Kapuze knapp zwei Stunden, da darf aber nix schiefgehen, dafür ist eine Spülmaschinenladung ausräumen und Kaffeemaschine entkalken aber mit drin).

Pünktlich um 10:00h war ich also im Kindergarten, wurde von einem begeisterten Little Q. begrüsst (der übrigens gestern zwei Geburtstagseinladungen abgestaubt hat ;-)), der mir unbedingt all das zeigen musste, was er jetzt, wo er ja einer von den Grossen ist, neu machen kanndarfmuss:




Wir sind den Ordner durchgegangen, er hat mir begeistert seine "Noten" gezeigt (Smileys in grinsig, neutral und traurig), wir haben Bücher vorgelesen, eine halbe Stunde lang sein Laserschwert gesucht, und schon gab es das am Vortag gebackene Znüni für alle. Die Kinder hatten Rosinen-, Schokolade- und Speckbrötchen gebacken, dazu gab es Sirup bzw. Kaffee für die Eltern.

In der letzten Stunde wurde dann mit vielen Liedern ein "Freunde"-Bilderbuch im Kreis vorgestellt und Little Q. war so aufgeregt, dass er das einfach mal die Klappe halten Aufstrecken ein bisschen vergass ;-)
Nach dem Verabschieden begleitete ich ihn noch in die Kinderkrippe, wo schon das leckere Mittagessen wartete.
Am Abend erzählte mir Little Q. folgendes: "Ich hatte dann heute beim Mittagessen ein bisschen Heimweh nach dir. Das ist dann halt so, gell, wenn man soviel Zeit mit jemandem verbringt, den man lieb hat, dann hätte man gerne, dass das noch länger geht. Da war ich schon ein bisschen traurig. Aber als ich dann am Nachmittag im Kindergarten bei der Frau H. abtrocknen und die Sachen in die richtigen Kisten versorgen musste, da war das Heimweh dann vorbei."

Hachhachhach.

(Beobachtungen diesmal: wow. Die jetzt grossen Kinder haben einen enormen Schub gemacht..... auch die, die letztes Jahr noch extrems schüchtern waren, sind jetzt selbstbewusst und in die Gruppe integriert....Ausserdem: kariös weggefaulte Milchzähne gibt es immer noch. Ich habe das das letzte Mal zu meiner eigenen Kindergartenzeit gesehen..... Und wie immer: ich würde als Kindergartenlehrperson durchdrehen. Am allerersten Tag. Um so bewundernswerter finde ich, wie ruhig und gelassen Little Q.s Kindergärtnerinnen sind ;-))

Montag, September 26, 2011

Langweilig, ich weiss

aber beim Brunch bei Freunden sind am WE noch ein paar nette Jedibilder entstanden:

(Ich kenne zwei Jungs, die Halloween glückselig sein werden.....)
Und noch eins mit dem Käfershirt (@LinVin: türkis rocks ;-))und mit ohne Frisur:

Hier so


  • Neue Haarfarbe: saharablond, ein bisschen aschblond, keine Kopfhautverätzungen, dazu noch der frische Schnitt: doch, gefällt mir.

  • Der Hübsche kann jetzt mit seinem Firmenausweis für umme ins Dorfhallenbad: das wird das Männerprogramm für meine sonntagmorgendliche Fittelrunde.

  • Die Jungs werden jetzt doch richtig biometrisch: wir wollen ja nächsten Sommer auf grosse Fahrt gehen und dafür reicht der Kinderreisepass nicht. Ganz abgesehen davon, dass Little L. nicht mehr ansatzweise so aussieht. Kurz bevor ich online einen Termin bei der Pass-Stelle in Bern reserviert habe (ich war ganz verwörrt, ob ich für drei Reisepässe 1, 2 oder gar drei Termine brauche), habe ich frech bei dem nur für Basel-Land und -Stadt zuständigen Honorarkonsul angefragt, ob wir, die wir nur so ca. 3 km ausserhalb der Grenze von Basel-Land wohnen, vielleicht auch bei ihm vorbei kommen können. Können wir, macht das Leben einfacher.

  • Little Q. hat gestern mit der gesamten Nachbarschaftsclique eine Art "Preenactment" von Star Wars 1-5 organisiert. Ich sah immer wieder Raumschiffmannschaften Platz nehmen, Hyperantriebe wurden gesucht, ich musste immer wieder Laserschwerter flicken, am besten war jedoch die Szene, wo Little Q. dem vierjährigen Anakin/Darth Vader die dramatsiche Verwandlungsszene am Ende von Teil III vorspielte: "Und dann, dann fällst du so hin, deine Hand landet im Feuer und ab dann bist du im anderen Team." und der kleine Junge sich zum Üben direkt mal mit lang ausgestrecktem Arm ins Gras legte....

  • Sonst so: es gibt immer noch das eine oder andere Klamöttchen ;-)

Samstag, September 24, 2011

Der Obi-Wahnsinn geht weiter...

Zwei Oversized-Erwachsenenhoodies, eine Papprolle, ein McD-Geschenk = zwei glückliche kleine Jedis (ich habe Little L. eigentlich noch aus einem Pamperskarton ein astreines R2D2-Kostüm gebastelt, aber Jedi ist dann wohl doch alltagstauglicher. Wobei er ein bisschen wie ein Jawa aussieht.)



(Ja, es hat hier so ca. 26 Grad. Aber Little Q. findet: "Der Obi Wan und der Qui Gong hatten sogar auf dem Planeten Tatooine, wo es nur Wüste hat, immer ihre Kapuzen auf. Jedimäntel sind für alle Jahreszeiten." Na dann.)

Freitag, September 16, 2011

Die Leiden des jungen Jedi

"Mami, gestern habe ich auf dem Heimweg vom Kindergarten die L. mit der Macht daran gehindert, von der Gruppe wegzulaufen."
"Und, hat's geklappt?"
"Nicht wirklich."

Ja, das Kind in dem Video könnte auch Little Q. sein....

Donnerstag, September 15, 2011

Wieder mal Partnerlook



Gestern abend habe ich endlich den schönen Cheeky-Bugs-Jersey angeschnitten. Jeder Junge durfte sich noch ein Krabbeltierchen aus der Insektilien-Serie auswählen (Little Q. natürlich die Geckos und Little L. natürlich das "Lienchaferli") und schon waren die beiden Shirts fast fertig.

Auf dem angezogenene Bild sehen weder Shirts noch Träger noch taufrisch aus, alle vier haben einen langen Tag in Kinderkrippe und Kindergarten hinter sich (Mittwoch ist Little Q.s Powertag: morgens entweder Wald oder Turnen, am Nachmittag dann noch mal freiwilliges .
Turnen)

Während Little L. den Tag in der Krippe mehr oder weniger auf dem Trampolin verbracht hat, war Little Q. danach noch eine Stunde lang Model für das Kinderschminken....

Sonst so: der Hübsche gibt morgen zum Einstand in der neuen Firma (heute war/ist er auf dem ersten Businesstrip in neuer Funktion. Und "Voila, bienvenue a Paris" klingt doch besser als "Pendeln nach LU", oder?) ein Znüni aus, will heissen, ich habe heute abend gebacken. Und ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe ich schon: in der neuen Firma wird sehr auf Gesundheit, Ernährung, Bewegung etc. geachtet (heute durfte ich mal mit dem gesponserten Schrittzähler rumlaufen), und ich fiese Ratte habe gerade 2 Ladungen "Cookies & Cream Cheesecake Cupcakes" gebacken. Wahrscheinlich wird der gesamten Abteilung morgen das Mittagessen gestricken ;-) (Ich hab schon überlegt, ob ich noch einen Zettel beilegen soll "1 Cupcake entspricht 6580 Schritten") Aber was solls, die schmecken einfach göttlich!

Ich habe eine Stickdatei für "in the hoop-mugrugs" entdeckt und gerade einen Test gemacht. Sehr nett. Mal sehen, ob das die diesjährigen Weihnachtsgeschenkchen für Kindergarten et. werden....

Mittwoch, September 14, 2011

Bergwandern Light

Flow by Prozac74



Flow, a photo by Prozac74 on Flickr.



"Mami, können wir nicht mal in die Berge gehen?" fragte mich Little Q. letztens.


Als ich dann was von "Cool, da können wir dann richtig schön wandern" sagte, war die Begeisterung nicht mehr ganz so gross und da ich die bisherige Lauffreude meines grossen Sohnens als nicht so übermächtig erlebt hatte, gab es am WE einen Testlauf in der Nähe (weil: weit wegfahren und viel Geld zahlen für einen Schuss in den Ofen, das muss nicht nochmal sein): da, wo wir bisher nur im tiefsten Winter mit dem Schlitten runter gesaust sind, kann man logischerweise im Sommer auch runterlaufen (rauf auch, aber wir wollen mal nicht übertreiben.)


Nach der immer noch zu Begeisterungsstürmen hinreissenden Fahrt mit der "Gongol" ging es erst mal ganz gemütlich bergab:


Little L.s Begeisterung für den nebenan liegenden Klettergarten war so gross, dass ich schon befürchtete, wir würden überhaupt nicht mehr unten ankommen. Little Q.s Begeisterung für den breiten Schotterweg hielt sich auch in Grenzen, bis wir endlich an den "Alternativabstieg: Jägerweg, Achtung, steil" kamen.


Ab dann waren alle zufrieden: Little L. konnte "rytte", Litte Q. war högscht angetan vom spannenden Ambiente, der Hübsche fotografierte und ich war nervös, ob nicht vielleicht doch jemand abstürzt.


Little Q. trug brav seinen eigenen Rucksack. Trauenzuckerlollies zur Stärkung erhalten auch die Moral ;_)




Nach zwei Stunden waren wir unten, die (auch das trug zu meiner Nervosität bei) für Sonntag Nachmittag angekündigten Gewitter mit Starkregen, Sturm und Hagel stellten sich als 5 Minuten Nieseln heraus, alle ein bisschen müde (v.a. meine Knie) und högscht motiviert für die nächste Tour. (Hach, ich habe die Bergweisheiten meines Vaters auch gut weitergegeben: Nie rennen, nie Aussicht bewundern und laufen gleichzeitig. Ich Spiesser) Allerdings brauche ich wieder richtige Bergschuhe.


(Und Little Q. konnte der Kindergärtnerin beim montäglichen "Setz dich mal hin, Frau H. und hol dir einen Kaffee, ich erzähl dir mal, was ich am WE gemacht hab" Morgenbriefing, bevor die anderen Kinder kommen, mal was StarWars-freies erzählen.)