Montag, April 20, 2026

200426

 Oder auch T-6 Arbeitstage bis prereads, T-10 Arbeitstage bis LT-Präsentation.

Und so fühlt es sich auch an.

Aufgewacht perfekte 2 Minuten vor Weckerläuten um halb sechs (erholt genug, um eigentlich gleich aufstehen zu können, entspannt genug, um sich nochmal für die 2 min ganz gemütlich unter die Decke zu kuscheln und richtig aufzuwärmen.

Frühstück: Skyr, Crowdfarming (letzte Kiste, nicht totally sold, die ersten beiden waren viel besser) Orangen, Blaubeeren, Granola

Radeln: super, in der Früh reichen dünne Handschuhe und ein Pulli unter der Jacke und über dem Badeanzug, ausserdem normale Jeans, nicht die Softshellhose (am Ende noch mit Thermounterwäsche)

Schwimmen: auch super. Ich schwamm im grossen, wegen Aquagymnastik um halb acht nicht abgetrennten Teil des Beckens, zwischendrin neben der Kollegin, die ich letztens als "kleinen Schmetterling" bezeichnete, also schwimmtechnisch. Heute war sie u.a. am Rückenschwimmen und das ist unabgeschrankt ja nun nicht ganz einfach. Wir haben uns einmal kurz berührt, als wir aneinander vorbeischwammen, aber es war tatsächlich so ein leichter Touch der Hände unter Wasser. Trotzdem entschuldigte sie sich danach in der Umkleidekabine. (Ich mache das nicht an Männern/Frauen fest, weil ich ja schon von RückenschwimmerINNEN einfach brutal über den Haufen geschwommen wurde, aber es war schon nett. Nicht, dass es was zu entschuldigen gab, aber es war ein netter Gesprächseinstieg. Wir haben dann Ideen, wie man sich bei dem Layout unserer Schwimmhallendecke orientireen kann, ausgetauscht.

Dann, nach eben 13km Radeln und 1km Schwimmen, war ich so entspannt, wie den ganzen Tag nicht mehr: (die Antenne habe ich noch runtergebügelt und Lungenentzündung habe ich trotz nasser Haare all year long immer noch nicht):



Sehen Sie, wie schön aufgeräumt der Umkleideraum ist?!


Der Tag begann dann direkt superwild. Ich hatte mir einige Zeit geblockt neben dem Irrsinn, den Portfolio Review mit meinen zwei Kolleginnen vorzubereiten, weil ich ein erfahrungsgemäss sehr anstrengendes, herausforderndes Meeting am Abend leiten würde und einen genauen Schlachtplan dafür haben wollte. Diese reservierte Zeit zerrann mir zwischen den Fingern, weil: mein Chef wichtige Punkte hatte, die spot-Kontrolle der Datenerhebung, die wir auswerten müssen, ergab, dass wir alle Daten kontrollieren müssen (ich bin slightly shocked: wir haben zu dritt 100 Kommentare mit Korrekturhinweisen assigned, zum Teil schlossen sich daran dann kilometerlange Chatdiskussionen oder F2F Diskussionen (immer mit mir, die anderen beiden haben heute von daheim gearbeitet) an, für etwas, was wir zum zweiten Mal machen, wofür es mehrere Infoveranstaltungen gab, Reminder, ausgefeilte Anleitungen und dann .... kommt als Kommentar irgendwann "I am not good in following the rules". Bruder, dann bist du halt hier im falschen Job... (Erstmals jemanden erlebt, der sich offen AI verweigert. Was heisst: offen.... letztendlich hat er mich eine Stunde extra arbeiten lassen, damit er das, was sein Job ist, macht. Ob das Tool jetzt "irgendwas mit AI" heisst  oder "Helmut"... Und ja, ich verstehe viele der Bedenken, die die Leute gegenüber AI haben, bin sicher selber keine superbegeisterte Userin und möchte nie wieder künstlich erzeugte Podcasts hören oder "beautified slides" sehen oder "Visuals", in denen irgendwelche niedlichen Comicfiguren oder Superhelden unsere Arbeit machen, sehen. Aber: "Alles mit AI" zu boykottieren, wird nicht klappen, wenn die Firma eine klare AI-Strategie hat, seinen Job dann deswegen nicht machen hat weniger Effekt als eine Dose Suppe auf die Glasplatte vor einem Monet zu schütten für Klima. (ich hätte keinerlei Hemmungen, dieses Verhalten zu eskalieren, aber das wird genau null Effekt haben aus Gründen... und ja, ich kann in dem Fall eine gewisse "let it burn" -Haltung verstehen, aber finde es nicht fair, dass ich es bin, die es ausbaden muss.)

Irgendwann hatte ich noch eine halbe Stunde für Mittagspause und war kurz versucht, ein Sandwich am Schreibtisch beim Arbeiten zu verspeisen. Aber: ich musste raus, die Cafeteria ist eh fast unten, also habe ich mit dem Sandwich eine Runde im Stechschritt um den Park und das Viertel gedreht, und danach weiterge"hustlet".

Es war nicht leicht, pünktlich zum Arzttermin wegzukommen, aber ich habe es geschafft. Im Lauf des Tages habe ich gemerkt, wie ich mich innerlich tatsächlich auf schlechte Nachrichten mit OP oder was auch immer vorbereitete, ausserdem sehr lange Wartezeit beim Arzt, die es tricky machen würde, pünktlich zu meinen Folgemeetings zu kommen. Ich war null darauf vorbereitet, erstens nach 2min im Wartezimmer dranzukommen und ... dass das Ding, was nochmal überprüft werden sollte, einfach weg ist. Ich wusste gar nicht, dass das eine Option war! Also: mehr als genug Zeit zum Heimradeln gehabt (ürbigens: es war so warm, dass ich die Jacke ab liess und nur in dem flatterigen ärmellosen TShirt radelte), daheim aus halbem Auge gesehen, dass der Garten nicht fertig, aber viel besser als auch schon ist. Zwei Meetings, das zweite davon das schwierige. War auch schwierig, anders schwierig als gedacht. Ich habe es geschafft, mich nicht total off track in sidediskussionen ziehen zu lassen, ich habe es nicht ganz geschafft, dass immer in freundlichem Ton hinzukriegen. War aber auch schwierig, weil halt ein Teil der Kollegen die waren, mit denen ich den ganzen Tag über in zum Teil haarsträubende Chatdiskussionen verwickelt war und ich mir die ganze Zeit dachte: "Ihr habt mir den ganzen Tag gestohlen!!!!". Naja. Wir kamen dann noch zu einem Schluss, den ich direkt verschriftlicht habe, weil: morgen wird nicht besser. Uff.

War dann sieben, als ich den Computer zugeklappt habe (und nur noch ein, zweimal kurz auf, um letzte Kommentare zu schreiben / beantworten.)

Gemütliches Abendessen mit allen Jungs (ich habe, weil die vielleicht allerletzte Kürbissuppe der Saison so viel wurde, statt Montagspizza nochmal Kürbissuppe gegessen, heute statt mit dem asiatisch gerösteten Wirsing mit angebratenen Pilzen, Kräuteröl und weil der Hübsche sagt, ich sollte auf mehr Protein achten, einem halben Packerl Seidentofu gewürfelt als Einlage. örks. Ich mag Tofu sehr gern und fand die Vorstellung von Seidentofu superwiderlich. Ich habe ihn dann aber mehrfach als Einlage in misoartigen Suppen gegessen und fand ihn grossartig. In Kürbiscremesuppe: wärgs.)

Dann noch eine Runde um den Block mit dem Hübschen, wir haben nicht genug geredet heute, dann bettfertig machen, mit dem Hübschen noch eine Folge schauen und dann.... ab ins Bett, morgen geht der Irrsinn weiter.

Sonntag, April 19, 2026

190426

 Ausgeschlafen (um sechs von Sansa wegen Frühstückshunger geweckt worden, selber um 2, 4, 7 und 8 aufgewacht und immer gedacht "gleich muss ich aufstehen". War zwar dann jedesmal cool, zu realisieren, dass erst Sonntag ist, aber als ich dann final wach war, war ich trotzdem wie gerädert... hmpf. Die nächste Woche wirft schon Stress voraus, das ist nicht hilfreich), Kaffee und Internet im Bett, Frühstück mit allen zusammen (gestern hatte Q Feuerwehrmaschinistenübung und war eben schon früh weg), dann eine ausgiebige Runde mit dem Hübschen draussen. Eigentlich war für heute Regen und kalt angekündigt worden, stattdessen heute morgen dann nur noch kühl, und tatsächlich kam strahlender Sonnenschein und as much Sommer, as I need (es ist T-Shirt-warm, im Schatten denkt man sich: vllt was langärmliges? Ach, ne, lass gut sein).

Auf dem Weg sahen wir wieder die "Reisebienen", die zwischen den zahlreichen blühenden Rapsfelder aufgestellt worden waren, und die Unmengen Störche. Ich weiss noch, früher daheim war es ein Riesending, wenn man mal einen Storch gesehen hat, hier im Ort gibt es ca 10 jedes Jahr bebrütete Storchennester und diese Riesenvögel sind einfach überall.




Mental war ich aber schon auf "bei Regen all meine Sommerhosen bügeln" eingestellt, ausserdem auf "bei Regen die hoffentlich jetzt mal allerletzte Kürbissuppe der Saison essen", naja. Die Sommerhosen sind gebügelt, die Kürbissuppe vorbereitet und wenn die Sonne weg ist, ist einem vllt auch nach was warmem. 

Sonst gab es dann heute Zimtschnecken (die letzten hatte ich ja total in den Sand gesetzt mit vermutlich zu alter Trockenhefe und zu wenig Geduld, heute dann direkt doppelte Menge, weil es noch etwas zu bedanken gab, und mit frischer Hefe wurden sie wie immer legendär): die gehen auch in der Sonne.



Sonst so: Fussnägel in knallrot frisch lackiert, viel Wäsche erledigt, mich nochmal in diesen Schaukelstuhl verliebt (ich warte mal ab, wie voll die Terrasse aussieht, wenn sie fertig ist, ich schmachte den seit Jahren an!), Schwimmsachen und Kleider für morgen bereit gelegt.

Ich habe dann, weil so viel Stress die Woche, kurz überlegt, einen Arztkontrolltermin morgen auf "mal später" zu verlegen, aber dann ist mir wieder eingefallen, dass ich mir mal geschworen habe, niemals Vorsorge- und Kontrolltermine schleifen zu lassen oder wegen vermeintlich wichtigerer Dinge auf ultimo zu verschieben. Zu oft habe ich in früheren Generationen genau das und das grosse Elend danach gesehen (und musste noch dazu meine Wut unterdrücken, weil Verständnis erwartet wurde wegen "Ich hatte keine Zeit" oder "aber ich musste doch xy machen"). Ich hatte den Termin eh schon eine Woche verschoben, weil wir halt letzte Woche den F2F Termin hatten, aber die Stunde morgen muss jetzt sein, sonst ist immer irgendwas anderes wichtiger. There, I said it (ich hoffe, es ist nix).

Samstag, April 18, 2026

180426

 Was ich echt, echt, echt nicht kann: ist mal einen Tag einfach nix machen. Das war definitiv der Plan nach der Woche und gestern abend, wo ich bei der 20 MInutne Anime-Folge mit L. einfach nach 5 Minuten tief und fest eingeschlafen bin. Um halb 10 oder so....

Aber eben: zwar ausgeschlafen, dann gefrühstückt, der Hübsche brachte das Auto zum Reifenwechseln und ich radelte durch wunderbarstes Sommerwetter zum Katzenfutterholen. (Faszinierend: die Plastikhalterungen der Radtaschen haben den Metallrahmen des Gepäckträgers schon ordentlich abgetragen)

Dann: Alle Pflanzen giessen, während der Hübsche und die Jungs auf dem Balkon die zwei Sonnenselgel aufhängen.

Wir schauen noch alle zusammen die neueste Folge "Boys" (es ist kaum zu glauben, dass diese Folge vor... was weiss ich, einem halben Jahr gedreht wurde und nicht vor einer Woche, man könnte meinen, sie nähmen Trumps Jesuskomplex auf die Schippe. Vllt hat er auch ein Prescreening gesehen und sich inspirieren lassen. Immerhin hat er (noch) keine Laseraugen, das ist aber auch echt der einzige Unterschied. Wo ich das hier schreibe: ich muss noch mein ESTA beantragen für den zweiten F2F-Workshop. Sollte ich vllt noch machen, bevor das ganze Internettralalal mandatory wird zum Ausfüllen).

Dann Wäsche waschen, abhängen, aufhängen und repeat und irgendwann dann doch ein Trip zum Möbelmarkt, in dem wir den neuen Esstisch und die Stühle gekauft haben. Das war ein Neujahrsdeal, wir haben also gemäss Umsatz einen ordentlichen Gutschein bekommen. Sie haben auch Gartenmöbel, wir suchen für die neue Terrasse nach einer Aufbewahrungslösung, die nicht das alte Peter-Regal aus der Küche in Schwabing ist. Auswahl war limitiert, wir wollten eigentlich erstmal nur gucken gehen (dafür hätten wir aber mit dem Mini fahren müssen), und wie man erwarten kann, kamen wir mit einer (noch zusammenzubauenden stylishen massiven Metallkiste zurück. Ausserdem noch neuen Weingläsern, Grillbesteck, einem neuen V-Hobel (all die Microplanedinger sind einfach mehrfach kaputt gegangen, ich gehe zurück zu weniger gehypten Marken) und Tischsets. Und immer noch GEld auf dem Gutschein...

Vorbildlich alles verzollt, L. zum Feiern verabschiedet (heute werden sie von den anderen Eltern abgeholt, ich habe unbewusst die bessere Karte gezogen, zwar unter der Woche und später, aber dafür auch nicht so weit. Wer feiert denn, wenn man 10 min mit der SBahn von Basel wegwohnt, in Aarau? Naja.)

Jetzt: erster Spargel (grüner, mit Cocktailtomaten, Knoblauch, Parmesan und Oricchiette, mein Standardsommeressen) und Salat. Mal schauen, was ich reinhobeln kann ausser Fingerkupperl.

Freitag, April 17, 2026

170426

 Uff, was für eine Woche (das fiese ist: die nächste wird mindestens genauso anstrengend, nur anders. Vielleicht aber auch weniger, weil ich nicht danach NOCH SO EINE WOCHE habe. Who knows).

Anyway: Aufgestanden um halb sechs, mit Kopfschmerzen wie die ganze Woche schon. Ausserdem war mir leicht übel und so habe ich beschlossen, dass es nix bringt, meine Migränetabletten zu sparen und dafür Migräne zu haben. Das wird schon reichen bis Mai. Danach war übrigens binnen einer halben Stunde Ruhe (flauer Magen blieb).

Zum Schwimmen geradelt, da war es schon relativ hell, das war schön! Die Bahn mit einer Development Kollegin geteilt, auf der Nachbarbahn schmetterlingte eine Logistikkollegin vor sich hin. Sie schaffte das übrigens, anders als der Mann, der letztens schmetterlingte, ohne das gesamte Schwimmbecken in Windstärke-8-Wellen zu verwandeln. Sie hat nicht mal superkrass gespritzt....

Dann: Dokumentenapproval, mit dem Lieblingskollegen von früher noch eine paar Grossprojektthemen ansprechen, dann zwei Stunden Workshop mit einem Team, von dem ich seit 9 Monaten eine einfache Antwort möchte und bisher einfach nicht bekam. Auch heute haben sie sich 80 Minuten lang geziert, aber jetzt habe ich, was ich brauchte.

Dann noch zwei Calls mit einem Kollegen, für den ich die ganze Woche keine Zeit hatte, und dann der Kollegin, mit der ich das Grossprojekt stemme.

Mittagessen mit einer früheren Kollegin, deren Stelle jetzt schon wieder wegfällt, uff.

Dann wollte ich eigentlich direkt heimgehen, musste mich aber natürlich noch angemessen von den abreisenden US-KollegInnen verabschieden und noch mehr Support für das Grossprojekt liefern. (ich gebe zu, es nervt mich schon ziemlich, wenn die Timelines seit Wochen klar kommuniziert sind, wirklich gute Anleitungen da sind und.... mit dem Task halt am Nachmittag des Duedatefreitags angefangen wird.... Naja. Jetzt ist das Zeug grösstenteils fertig, wir müssen "nur noch" die Korrektheit checken und dann die Daten verarbeiten. Lol.

(Ich brauche so dringend Wochenende)

Daheim geht es im Garten weiter, die Terrassenplatten sind grösstenteils verlegt. Ich finde, es ging viel langsamer, als ich bei der Angabe "wir sind nächsten Di mit allem fertig" gedacht hätte, aber gut, was weiss ich schon. Vllt geht Rollrasen und Obstspalier voll schnell. Es wird auf jeden Fall sehr, sehr schön!

Zum Runterkommen mit Hörbuch auf den Ohren Wocheneinkauf erledigt, die Luft war einfach richtig, richtig raus. 

Pizzateig ist vorbereitet, ich habe nicht mal Lust auf Rotwein dazu. Soweit ist es gekommen!

Donnerstag, April 16, 2026

160426

 Uff, uff, uff.

Doofster Plan gestern war übrigens, nach dem Heimkommen noch eine Wäsche anzuwerfen, die braucht 3.5h, und so lang wachzubleiben, um sie noch aufzuhängen / in den Trockner zu stecken, war richtig, richtig schwer. Dann aber: 6.5h wie ein Stein geschlafen und wie ein neuer Mensch heute aufgestanden.

Trotzdem: 3 volle Tage Workshop sind schon viel (ausserdem kommt morgen noch ein Bonushalbtag dazu). Ich hatte mich auf den Teil heute eigentlich sehr gefreut, aber heute war ich auch erstmal... erschöpft beim Gedanken an noch einen vollen Tag.

Aber: Schwimmen war superst, danach war ich ein bisschen schwächlich und habe erstmal einen Kaffee in der Baristacoffeebar beim Schwimmbad getrunken. Wir waren heute im selben Bau untergebracht, nämlich in den Meetingräumen, die unser fancypopancy Deluxe-Restaurant dort anbietet. Da kommt auch das Catering aus dem fancypopancy Restaurant, beginnend mit einem Frühstücksbuffet und mittags dann Stehlunch aus der Sterneküche (und einer Auswahl vom Dessertwagen der Sterneküche). Dazu schönes Wetter und die Dachterrasse als breakout room, das war schon richtig, richtig toll. 

Workshop war auch super, unser Team ist wirklich grossartig. Ich kann kaum glauben, dass wir erst 9 Monate, manche auch erst 6 zusammenarbeiten. Ein Kollege hat es heute so gesagt: "Congratulations to the people who chose that team!"

Apero am Rhein, morgen dann noch eine Halbtagssession über Direct Materials.

Beim Heimradeln habe ich den Gemüsekorb abgeholt und die über die Workshoptage angesammelten höllischen Rückenschmerzen ausgelockert (trotz Schwimmen, ich bin empört!)

Der Hübsche ist auf dem Zug zurück, der Salat für alle steht auf dem Tisch, alle Katzen der Nachbarschaft würden sehr gerne auf dem Plattenstapel sitzen, das ist sehr lustig. Ich bin beeindruckt, wie genau die Gartenleute das mit dem Plattenverlegen nehmen und bin noch nicht ganz sicher, wie sie das wirklich bis Dienstag abend alles fix fertig incl Rasen und Bäumen und Spalier fertig kriegen wollen....aber eben: ich bin nicht die Expertin, deswegen optimistisch.




musste sehr lachen über diese "Sichtung" des Birdbuddies, als ich heute aufgefüllt habe


Petersilie, zwei Köpfe roten Eichblattsalat, Pak Choi, Kohlrabis, den vllt allerletzten Kürbis?, der Jahresbericht der Genossenschaft, ein kleiner.... Wirsing oder Chinakohl oder Weisskraut (es passt nix davon richtig), DIE EIER, Pflücksalat, Karotten, Kartoffeln


Mittwoch, April 15, 2026

150426

 Ui, das war ein langer Tag gestern. Ich hatte die Zeit unterschätzt (respektive einfach nicht gerechnet), die es braucht, nach einem Konzert im Hallenstadion mit der Bahn zumindest im Nachbarstädtchen anzukommen... Ich lag um halb zwei im Bett und hatte echt mit mir gehadert, weil: vernünftig wäre es ja nicht, um halb sechs auzustehen, gerade, wenn der Workshop erst um neun losgeht. Andersrum: Schwimmen seinzulassen war auch keine Option, ich würde durchdrehen. Also: Kompromiss aka Schlafen bis sechs, dann Wachradeln und Schwimmen (Beidseitiger Krampf in den Füssen nach 30 Bahnen, gar nicht mal so schön). Intensiver Workshop (wie immer am Abend das Gefühl, einfach zu viel geredet zu haben und evtl andere nicht zu Wort kommen lassen), Kopf tut weh, Radeln hilft nur bedingt (NOCHMAL anderthalb Tage Workshop, das ist schon .... viel.) Naja.

Daheim dann: grosser Forstschritt im Garten. Unser Gras ist weg, die Löcher für die Obstbäume sind gegraben, die Terrasse ist war, die Katzen laufen drüber.... mit Kies und Split ausgerichtet und gelevelt, die ersten Platten liegen (der Hübsche und ich sind uns nicht ganz si

cher, ob sie dran denken, die Löcher für die Spots reinzusägen, sind aber übereingekommen, nicht zu fragen. Ich erinnere mich noch, dass ich beim Bad auch lang dachte, sie hätten vergessen, dass ein Loch in den Waschtisch muss für die Wasserleitung. Angeblich ist am Dienstag alles fertig, yay!





(Hier beginnt wieder das draussen Fussballtraining und das Rumgelungere der Fussballkinder vorher und nachher. Und ja, Kinder sind Kinder und dürfen spielen und blablabla, aber ich finde nicht, dass sie die ganze Zeit einfach nur alle gleichzeitig kreischen und brüllen müssen. Meine Güte....)

Jetzt noch eine Runde Wäsche ab und aufhängen und dann..... gehe ich vllt einfach früh schlafen, das wäre mal ganz verrückt.

Dienstag, April 14, 2026

140426

 Workshop Tag 1!

Mehrfach aufgewacht, das war mir klar, ohne den Hübschen schlafe ich relativ schlecht. Dafür ging es.

Ein Stück Kuchen vom Wochenende gefrühstückt (irgendwie bleibt Kuchen, der keine Zimtschnecke ist, gerne mal übrig. Hm.), dann in dunkler, kalter, feuchter Luft einen wunderbar frischen Start in den Tag gehabt auf dem Rad.

Die Schwimmhalle war dann noch sehr leer zum Start (schnell die Rückenbahnen einbauen, solange der Weg frei ist), wurde dann aber sehr voll, sogar noch vor dem Kurs. Am Ende waren 4 Leute auf meiner Bahn, das war grenzwertig. Besonders, weil ein Krauler NULL Voraussicht anzeigte und ich es wirklich nicht riskieren wollte, dass er frontal in mich reinknallt. War ein Reminder für mich, das beim Laufen wieder besser und standhafter durchzusetzen: ich gehe keinen Schritt mehr zur Seite auf dem Gehweg oder auf dem Gang.

Ich habe dann meine Rad- und Schwimmsachen im Spind verstaut (Die Trockenstangen sind so schön leer und aufgeräumt!), dann bin ich nochmal schnell zur nächsten Apotheke gelaufen, ich habe am Wochenende einen meiner letzten Blister Triptan angebrochen (ich habe jeweils ein 6er Päckchen für daheim und für die Arbeit und wann immer ich da einen 3er Blister aufgebraucht habe, hole ich Nachschub), ausserdem die letzte Tube Zovirax Duo (das war ein totaler Gamechanger, eine Kombi aus Aciclovir und Cortison, das nochmal so viel besser und schneller wirkt als Aciclovir allein. Ich leide lang und fies an Lippenherpes, die zT riesiggross werden und gerne auch mal weit über den Mund rausgehen und dann laaaaang zum Heilen brauchen incl sehr viel Autsch und Blut, für mich ist das ein Riesenschritt).

Tja. sie zweiteres vorbestellen müssen, habe ich schon vermutet (wäre heute nachmittag dagewesen, ich hols morgen früh), aber hui, das Triptan ist erst wieder am 4.4.2027 wieder lieferbar. 

Interessant, mal diese oddly specific Aussage zu hören, nicht zu kommunizieren. Andere Generikahersteller können im Juni wieder liefern und das teure Originalprodukt ist im Mai wieder lieferbar (Auch das eine Erfahrung, die ich bisher nur von der anderen Seite kenne: wenn ein grosser Generikahersteller ausfällt, wird der Demand auf die verbleibenden und auch den Originator geswitcht, der nach LoE nicht mehr auf diesen Demand ausgelegt ist, weil man halt einen grossen Teil des Marketshares lang verloren hat. Also: Mai. Grad mal bisschen Stresskopfweh beim Gedanken dran bekommen, aber eigentlich sollte ich mit 5 Tabletten bis dahin lostig hinkommen.

Dann: zurück in den Turm, diesmal sehr weit nach oben, wir haben heute den ersten von 4 Workshoptagen. Meine Kollegin hatte gestern spät abends noch die Slides und die Kommunikation überarbeitet, das habe ich schnell angeschaut und rausgeschickt, dann: intensive Arbeit mit all den KollegInnen, die ich sonst halt nicht die ganze Zeit sehe. Toll, aber hui, anstrengend!

Mittags nach dem Essen eine schnelle Runde um den Block mit denen, die auch Luft brauchen.

Ich gucke immer wieder ein bisschen auf der Kamera daheim gucken, es geht voran auf der Terrasse, soweit scheint alles ok und ohne grössere Probleme zu laufen. Platten liegen noch keine, aber es ist alles sehr glatt.

Zwischendrin meldet sich L, sie haben wegen ÖV Verspätung ihren Zug zum Konzert verpasst (und ein zuggebundenes Ticket gekauft), aber sie regeln es souveränst am Serviceschalter und fahren ein bisschen später, immer noch way rechtzeitig fürs Konzert.

Der Hübsche schickt zwischendrin Bilder aus Paris, wir bekommen noch eine "please prioritize" Einladung für ein Townhall, das unseren für einen Apero reservierten Timeslot und ein bisschen des Teamdinners verbraucht. Hm. Aber: so lang man selber nicht impacted ist, ist das zu verschmerzen.

Mein Kopf ist dann gleichzeitig voll und leer und ich freue mich tatsächlich auf die halbe Stunde Fussweg (mit Radschieben) zum Essen zum Runterkommen.....

Dann: Heimradeln, rechtzeitig für Shuttle vom Bahnhof zurück nach Hause. Bin gespannt, was L erzählt!