Montag, Mai 16, 2022

160522 Ausgeflogen

 Was ist los mit meinem Schlaf? Heute war wieder mal nix. Ich war eigentlich müde, habe das Buch weggelegt, dann hat der Hübsche aber schon geschlafen und geschnarcht. Und geatmet. Und eine Katze hat etwas runtergeworfen. Und ein Kind ging ins Bad. Und ein Blitz kam. Und ein bisschen Donner. Und kein Regen. Oder doch? Und ich war wach. Und überlegte, ob ich statt dumm in die Dunkelheit gucken, vielleicht doch weiter lesen sollte. Und mein Bein tat weh und tralalalala.

Hmpf. Trotzdem war ich heute morgen nicht die grummeligste Person im Haus, das war Q., warum auch immer, angeblich war nix, und er zog erstaunlich still mit seiner Reisetasche und seinem Rucksack ab Richtung Zug und Berge (ganz ungewohnt, ihn ohne Pfadihemli, Krawatte und eben neu der Trillerpfeife mit Gepäck laufen zu sehen. Immerhin trug er ein Pfadi-Abteilungs-T-Shirt ("Was isch gälb und unterwägs?" In schwarz natürlich).

Ich hatte dann heute schon wieder am Frühstückstisch vor sieben ein Gespräch mit einem Kollegen (aus dem Verpackungsbetrieb, frühschichterprobt nehme ich an) und ich frage mich die ganze Zeit, in welchem Zusammenhang ich mit ihm schon mal zu tun hatte und warum um alles in der Welt ich mich nicht daran erinnere (rein optisch: pfffrt, im Verpackungsbetrieb tragen alle immer Vollverkleidung, aber weder Stimme noch Name noch irgendwas klingelten bei mir), oder ob er mich mit jemand verwechselt hat, oder ob "Hey, Vorname, lang nichts mehr von Dir gehört, wie geht's, hast Du Zeit für ein Call zu dem und dem Thema?" einfach seine Standardbegrüssung ist.

Dann: letzter Physiotermin. Ich wurde nochmal getriezt bis Puddingbein, dann mit Übungen für daheim entlassen. Ich bin wirklich gespannt, was die Abschlusskontrolle beim Arzt nächste Woche ergibt, schmerztechnisch ist das im Moment tatsächlich eher unerfreulich. (Bin ja froh, dass wir in Europa und nicht in den USA sind, wo ich mich schon mit einem Oxy-Rezept in der Hand nach Hause geschickt sähe.9

Danach eine schnelle Einkaufsrunde, es war uns tatsächlich das Klopapier ausgegangen (ausgegangen in wie: wir haben in allen Bädern Ersatzrollen verteilt und dann war die Packung leer), ausserdem neigte sich das aktuelle Katzenlieblingsfutter dem Ende zu, also war ich azyklisch bei dm und Fressnapf.

Daheim Mittagessen mit dem Hübschen, sehr schweigsam, weil beide mit dem Kopf anderswo.

Nachmittag voller Onlinemeetings, dann haben der Hübsche und ich L. von der Schule geholt. Normalerweise fährt er montags mit der Mutter seines besten Freundes mit heim, aber der ist heute krank und mit ÖV oder Rad wird es montags zu eng (und mit dem Rad zu anstrengend. 4h Sport UND 15km Radfahren sind bissl viel des Guten) zum Volleyball.

Der Hübsche und L. gehen aus dem Haus zu ihren Sportaktivitäten, ich schliesse den Arbeitstag ab, packe meine Tasche für morgen (incl sommerlicher, aber nicht radtauglicher Kleidung zum Umziehen), das Rad ist geladen, morgen ist mal wieder Büro angesagt! (Ich hoffe, dass Jonny nicht wieder so einen langen Tag morgen einlegt, wenn erstens keiner von uns daheim ist und zweitens die Putzfrau kommt, die er gar nicht mag.)

Dann bin ich ganz, ganz, ganz allein, das ist eher selten am Abend. Weil ich es nicht lassen kann, lege ich noch eine Sporteinheit (Bauchtraining, Kniebeugen und Crosstrainer) ein, um zu schauen, ob es mit Anstrengen mehr weh tut als ohne. Tut es nicht. Es tut einfach immer weh. (Vielleicht hat meine Schwester recht und "irgendwann ist es weg und du vermisst es. Fast.")


Sonntag, Mai 15, 2022

150522 Bäumchen wechsel dich

 Das war ein zweiter wunderbarer Sommerwochenendtag heute! (Und ja, es ist zu heiss, zu trocken, ich habe heute mit L. für seinen WAH-Test gelernt, was "Wirtschaft, Arbeit, Haushalt" heisst, ich musste Q. gerade nochmal fragen. Da ging es um Konsumfolgen, um Ressourcen, Nachhaltigkeit, virtuelles Wasser, etc., ich habe den "Earth Overshoot Day" noch hinzugefügt, und ja, es ist nicht gut, dass es so ist wie es ist. Andererseits: wir haben es überprüft, wir haben die allermeisten Jahre hier unten im Mai oder auch im April schon angebadet, mir war hier schon zu heiss, da gab es Fridays for Future noch gar nicht. Das macht die Angelegenheit auch nicht besser, aber genausowenig rettet es die Erde, wenn ich rumsitze, schwitze und Trübsal blase, da kann ich die zwei Tage im Jahr, an denen die Temperaturen hier an der Obergrenze meiner Wohnfühltemperatur sind, auch geniessen)

Um acht war ich wach, Kaffee im Bett, Frühstück auf der Terrasse, dann Lernen mit L. Der Hübsche übernahm Mathe und Werken, ich eben WAH. Dabei musste ich mich schon arg zusammenreissen ob der unglaublichen Simplifizierung, wie "Cremes, Shampoos und Zahnpasta enhalten Mikroplastik. Das sind Plastikpartikel <5mm, die dann von Fischen und Vögeln aufgenommen werden. Diese Tiere erleiden Schleimhautverletzungen und verhungern bei lebendigem Leib.", weil .... nein. Auf der anderen Seite:: es ist super, dass die Kinder Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein lernen und lieber habe ich junge Menschen, die glauben, dass Codecheck und Ökotest seriöse Infoquellen sind  (sind sie nicht) als welche, die im Januar Erdbeeren essen und Styroporverpackungen in die Natur werfen. Glaube ich.

Währenddessen hat Q. seine Reisetasche gepackt, für den geht es nämlich morgen für eine Woche in die Berge, ins Studienheim der Schule, eine Woche... bei der Arbeit würde man sagen "Off site Workshop"..

L., der Hübsche und ich sind dann mit den Rädern runter an den Rhein gefahren, mal schauen, ob das Strandbad schon offen hat. Hat es, seit letzter Woche. Spannend besonders, weil die Betreiber seit immer dieses Jahr an zwei neue übergeben haben, die das als Lebenstraum angeben. Ich war sehr neugierig darauf, zwei junge Frauen zu sehen, deren LEBENSTRAUM seit immer es ist, ein Strandbad mit Beizli und Campingplatz in einem 7000-Einwohner-Schlafdorf in der Vorstadt zu betreiben. Wäre ja gut, wenn es so jemand gibt! Was schon mal gut ist: das 5 CHF-Saisonticket für Einwohner gibt es immer noch. Statt einer ausgedruckten Liste ALLER 7000 Einwohner, wo man sich selber abstreicht, muss man nun seinen Namen handschriftlich auf einen Zettel schreiben, die Schüleraushilfe töckelt das in das Kassensystem ein und man bekommt einen Kassenzettel, den man bis September aufheben muss. Wir zB mit 4 verschiedenen Versionen unserers Nachnamen (ich habe aber auch nicht sooooo schön geschrieben). Die Speisekarte des Beizli ist ... anders als vorher, was aber ok ist, die Wunschessen der Kinder (Burger und Pommes) gibt es immer noch, die Breznbrösel-Chicken-Sticks nicht mehr,  aber dafür viel mehr vegetarisches. Das Essen vorher war lecker, wurde aber ein wenig durch die erratischen Öffnungszeiten, die stundenlangen Wartezeiten und die unglaublich schlechte Laune und .... euphemistisch ausgedrückt, rustikalen Umgangsformen der Betreiber signifikant geschmälert. Ich habe in den langen Wartezeiten ja verschiedene Varianten der Prozessoptimierung durchgedacht, immerhin eine wurde schon implementiert, nämlich das Trennen der Eis- und restlichen Schlange. Wenn man nun noch "nur Getränke" und "alles mit Pommes" abtrennen könnte, würde das sicher helfen. Wir hatten natürlich Pech, weil in dem Moment, als unser Zettel mit "dreimal Pommes mit Ketschup" von der Kasse zur Küche transferiert werden sollte, kam ein blutendes Kind ohne Eltern an und wurde sehr liebevoll und zugewandt versorgt. Parallel ging der Küchenbetrieb weiter, aber halt ohne unsere Pommes. Macht nix, die Saison geht ja erst los.

Wasser: noch recht frisch, aber schön. Radeln: ging ok, mein Bein tut halt einfach bei jeder Bewegung weh, das ist so ein bisschen doof. 

Jetzt: Feierabend.

Gegessen:

Hefezopf mit Erdbeermarmelade

Schwimmbadpommes

rotes Thaicurry (mittlerweile essen L. und der Hübsche 20 Marillenknödel zum Abendessen allein. Für mich und Q. ist das ok, weil Q. das eh nicht mag, ich für mein Leben genug Marillenknödel gegessen habe und naja, passt doch!)


Gelesen: "Der gute Samariter" aus. Erst fand ich es spannend, dass die Coronapandemie zum Thema gemacht wurde, dann aber ging es um Impfgegner als Bösewichte (soweit auch noch alles tutti), die easypeasy Impfstofflieferungen gegen in Kellerlabors selber gemachte vergiftete Vials ausgetauscht haben und sorry, das ist so unglaublich schlecht recherchiert, das kann man sich gar nicht vorstellen. Was für ein Bullshit!

Gesehen: "The Office", "Barry"

Ach ja: der Titel: als wir beim Frühstück sassen, kamen ungefähr 8 Störche vom Schwimmbad auf die grossen Wiesen hier bei uns raufgeflogen, als wir vom Schwimmbad kamen, flogen sie gerade wieder runter in ihre Nester. Es gibt dieses Jahr 18 Storchennester im Dorf. Wie toll ist das, oder?



Samstag, Mai 14, 2022

140522 Wochenende as Wochenende can be

 Beschissen geschlafen, ich weiss auch nicht, was im Moment los ist.

Egal. Der Wecker läutete um 8, bis dahin hatte ich schon Katzen gefüttert, den Hübschen um 6 angestupst, um die randalierenden Katzen rauszulassen, dann noch ein, zweimal aufgewacht wegen Knie und naja, ENDLICH WOCHENENDE!

Wecker gab es heute, weil L. und der Hübsche noch VOR dem Pfadiantreten ins Bergsportgeschäft fahren mussten, um neue Wanderschuhe zu kaufen. L. hatte ungefähr ... ein halbes Jahr jetzt Wanderschuhe, die der Hübsche sich für sehr, sehr, sehr teures Geld in unserem ersten Island-Urlaub gekauft hatte, weil seine mitgenommenen sich beim legendären Regenspaziergang aufgelöst hatten, und die dann halt die einzigen waren, die es in Akureyri gab und die zwar einen Tacken zu klein waren, aber halt verfügbar und Sohlen hatten. Die letzten 3 Monate waren diese Schuhe L. richtig zu klein, heute also neue. Der Hübsche hat ein bisschen mitausgesucht, weil er sie ja vermutlich in zwei, drei Tagen erben wird.

Q. und ich haben in der Zwischenzeit Zeug erledigt (Wäsche, Chilipflanzen ausgepflanzt, Balkonbepflanzung umarangiert, Bohnen Kletterstängelchen bereitgestellt), bis er dann zur Pfadiaktivität abmarschiert ist. L. war erst eine Stunde später dran. Heute war Umweltschutzaktivität, d.h. eine Hälfte hat einen Bach gereinigt, die andere hat Krötenwanderungsblachen saubergemacht.

Was lustig war: während die Pfadis und Pios ja immer mit den Rädern in den Wald aufbrechen, laufen die Wölfli zu Fuss und zwar immer hinter unserem Haus entlang. Als die Truppe heute anmarschiert kam, wollte Jonny gerade den Weg überqueren und war ein wenig überwältigt von der Truppe Kinder, die da anmarschiert kam. Dementsprechend blieb er einfach mitten auf dem Weg sitzen. Die ersten paar Reihen teilten sich wie das rote Meer um ihn herum, danach gab es dann einen Riesenstau, weil ALLE Wölfli Jonny streicheln wollten.

Der Hübsche und ich haben mehr Wäsche erledigt (es war heute Bettwäschewechseltag), der Hübsche ist dann noch laufen gegangen (der B2Run steht vor der Tür), ich war ein wenig unsicher wegen Knie. Eigentlich wollte ich ja heute eine Runde mit dem Rad durch die Gegend heizen, aber erstens ist mir das Knie gestern schon zweimal einfach weggeknickt und heute beim Umpflanzen auf dem Balkon stand ich eine Zeitlang mit meinem gesamten Gewicht auf dem gebeugten kaputten Bein und AUAAAA, das tat auf einmal fast so weh wie auf der Skipiste. Bisschen sehr unbefriedigend, und damit wollte ich dann nicht auf einmal dröflzig Kilometer von daheim auf einem Waldweg festsitzen. Also habe ich stattdessen brav die Phyisoübungen gemacht (Mehr AUAAAAA!) und bin dann noch eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer gestrampelt. Hmpf. Naja.

Danach habe ich ein Essen (angemessen von Menge und Leckerheit für ausgehungerte PFadis) vorbereitet, mit den Nachbarn die Katzenversorgung über Pfingsten abgesprochen, Katzen eingesammelt, Kinder begrüsst und unter die Dusche geschickt und dann nach eine Aperitiv auf der Terrasse sehr, sehr lecker gegessen. Das war ein schöner Tag, einziger Wermutstropfen: das blöde Bein. (Ich habe am MOntag meinen letzten Physiotherapietermin, das ist einerseits super, andererseits ist es halt weder richtig gut, wie zB schmerzfrei, noch so wie vorher.. naja.).

Gegessen:

halbes Silsergipfeli, Olivensemmel mit Avocado

eine kleine Dose Sauerkraut, ein fancy Cornetto mit Orange und Pistazie, das nur nach Vanille geschmeckt hat

Pimentos di padron, Nachos mit Guacamole, Tacos mit Vegihack


Gesehen: "The Office" und "Barry" (Neuer Spruch in unserem Familien-Inventar: "This is very bad news for me.")

Gelesen: "Der gute Samariter" (sehr spannend, wie in dem aktuellen Band der Serie die Corona-Pandemie thematisiert wird. Schweden, prä-Impf)

Freitag, Mai 13, 2022

130522 Massnahmen

 Immer noch hibbelig, wenn auch nicht mehr ganz so.

Zur Ablenkung habe ich heute (neben halt normaler Arbeit) folgende Dinge erledigt:

1. Alle Infos für das RIESENFEST (Freitag und Samstag) nächste Woche zum Firmenjubiläum gelesen, ich weiss jetzt, wann wo welcher Sonderzug und Shuttlebus fährt, es wird alles toll. Ich habe auch gelesen, dass man ohne Ticket nirgends hinkommt und jeder Besucher unbedingt sein Ticket braucht und wenn man das Ticket nicht hat, oh je. Dann habe ich angefangen zu suchen, wo denn unsere Tickets wären. Ich habe mich erinnert, sie an den Rest der Familie geschickt zu haben, weil man ja weiss: JEDER braucht sein Ticket, ohne Ticket geht nix. Suche in meiner Inbox: nix. Suche in meiner sent-box: nix. Suche in allen anderen Inboxen (mit "Tickets", "QR-Code", "Family event"): nix. Suche in "All Mail, Spam and Trash": Nix. Ich habe sie nicht an die Kalendereinladung angehängt und nicht auf dem Google Drive gespeichert. Irgendwann fand ich immerhin die Registrierungsbestätigung, "Die Tickets senden wir Euch Anfang Mai", war schon fast bereit beim Helpdesk anzurufen, und fragte nur der Form halber nochmal bei der Kollegin, bei der mir so eine Frage am wenigsten peinlich ist, wann und von welcher Adresse denn die Tickets kamen. Antwort: "Noch gar nicht." Oke.

2. Ich habe mal wieder auf eine Kooperationsanfrage geantwortet. Die Anfrage war elendslang, es ging um blablabla, irgendwelche Kurse zu bewerben und auf Provisionsbasis bezahlt zu werden. Man wäre auf meine " Website aufmerksam geworden. Ihre Themen und Inhalte passen ideal zu unseren Zielgruppen". Anstatt nicht zu antworten oder nur auf den Text in der sidebar zu verweisen, habe ich mal angefragt, wie sie denn genau auf meine Website aufmerksam geworden sind und welche Themen und Inhalte denn genau zu ihren Zielgruppen passen (neben "Ich mache hier keine Werbung für nichts und niemanden, weil ich Werbung auf Blogs und social media einfach doof finde und mich dafür nicht hergeben möchte."). Ich bin gespannt, ob ich eine Antwort bekomme. Bis dahin: wenn Sie Fernlehrkurse zu "Online Marketing, E-Commerce, Content Marketing, Augmented/Virtual Reality & Digital Leadership" machen wollen, könnte ich Ihnen einen Anbieter nennen, der es vielleicht nicht so drauf hat mit Marketing.

3. Ich habe mal wieder auf eine Headhunteranfrage geantwortet. Die letzte Antwort, die ich geschickt hatte, war offensichtlich mehr aktiv aggressiv als passiv aggressiv, aber die Stelle, die mir direkt von der HR-Dame einer Konkurrenzfirma angeboten wurde, war eine, für die ich schon vor 10 Jahren überqualifiziert gewesen wäre. Auf meine wohlformulierte (und ein bisschen witzige, finde ich) Antwort, kam nix mehr. 
Diesmal also: eine Agentur. Ich schaue mir manchmal ja die Headhunteragenturwebsites an. Alle werben damit, dass sich ihre Gründer seit JAHREN extrem gut in der Branche auskennen und dann halt jede Menge HR-Buzzwords. Die Bilder zeigen dann NUR Männer, im Anzug, mit verwegen offenem obersten Kragenknopf am frisch gebügelten weissen Hemd, gerne mit Adelstitel, alle maximal 30 (meist eher so ... 12), meist haben sie einen Bachelor in BWL von einer fancy Privatuni und vermutlich mal Chemie in der Schule gehabt und auch schon mal eine Kopfwehtablette nach zu viel Champagner auf dem Debütantinnenball oder Bier auf einer Verbindungsparty genommen, naja, you get the picture.
Die Stelle klang zumindest vom Jobtitel her interessant, es war weder etwas, was ich definitiv nicht bin/kann, noch etwas, was ich nicht möchte, weil längst rausgewachsen, man würde gern mit mir telefonieren. Ich habe auf der Homepage der Agentur (s.o.) geschaut und dort stand als Region: "Ost". Hm. Ich bin aus den verschiedensten Gründen ja aktuell und für die nächsten paar Jahre nicht bereit, von hier wegzuziehen, und "Ost" sind wir hier höchstens von Frankreich aus und mein Französisch ist zu schlecht / nichtexistent, um für eine französische Firma zu arbeiten. 
Also habe ich geantwortet: "Ich bin aktuell nicht auf der Suche, sondern sehr glücklich da, wo ich bin. Rein interessehalber würde ich trotzdem gern mehr über die Stelle erfahren. Um mit Ihrer und meiner Zeit achtsam umzugehen, möchte ich vorwegschicken, dass ich aus den verschiedensten Gründen geographisch an die Deutschschweiz gebunden bin."
Die Antwort kam postwendend: "Hier die Stellenbeschreibung, die Stelle ist in Sachsen-Anhalt. Wann können wir telefonieren?"
Ich habe ja nun per se keine Mühe mit telefonieren, aber halt nicht, wenn es keine Diskussionsgrundlage gibt, weil .... Sachsen-Anhalt. Ich antwortete also: "Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Sachsen-Anhalt ist für mich definitiv keine Option (s. letzte Mail)."
Postwendende Antwort: "Meine Chefin möchte mit Ihnen telefonieren. Wann ginge es?"
Ich antworte jetzt nicht mehr, weil ich will ja gar nicht weg. Nicht nur nicht nach Sachsen-Anhalt, sondern überhaupt nicht. (Ich habe übrigens gegoogelt, welche "Pharmakunden" es denn in Sachsen-Anhalt überhaupt gibt. Ja. Oke.). 
Oder vielleicht, falls ich nächste Woche immer noch so unruhig bin, telefoniere ich doch mit der Chefin und frage sie, warum ihr Bild nicht auf der Homepage ist.

Donnerstag, Mai 12, 2022

120522 Innere Unruhe

 Meine Güte, was ist los mit mir? Ich bin gestern tatsächlich früh ins Bett, weil Q. und der Hübsche gemeinsam noch "Better call Saul" geschaut haben und ich beim Lesen so gegen elf eingeschlafen bin. Ich bin dann mehrfach aufgewacht noch vor Mitternacht, weil des Hübschen Handy erst andauernd irgendwelche Nachrichtentöne von sich gegeben hat (er ist der einzige Mensch U70, den ich kenne, der sein Handy nicht dauerhaft auf Vibration gestellt hat. Also: bis gestern abend hatte, man kann das offensichtlich umstellen ohne das Handy zu entsperren) und dann dauernd weitervibriert hat. Und dann nochmal um Mitternacht, als der Hübsche nach oben kam und vorbildlich dem fast verhungerten Jonny nochmal frisches Fressen gab. Und dann nochmal um 4, als Jonny gern nochmal frisches Fressen gehabt hätte, und dann nochmal um halb fünf, als ich dachte, jetzt würde der Wecker gleich klingeln, und naja, so ging das weiter. Gar nicht mal so schön.

Den ganzen Tag war ich innerlich unruhig und gestresst. Ich dachte, es läge daran, dass sich meine Feuerwehraktion von letzten Freitag unangenehm mäandernd zieht, oder daran, dass L. einen grossen Französischtest morgen hat, bei dem ich ihm erstens nur mittelgut beim Lernen unterstützen kann (Graecum ahoi!) und naja, es ist halt viel und wenn ich gestresst bin, bin ich eine noch schlechtere Nachhilfelehrerin als sonst, oder daran, dass ein Riesendokument, für das ich verantwortlich bin, vom Review bei zig Stellen zurückkam und das bestimmt voll mühsam würde, all die Kommentare einzupflegen, aber irgendwie kann es das nicht sein, es hat sich nämlich nahezu alles in Wohlgefallen aufgelöst oder ist auf dem besten Weg dorthin.

Morgen verspricht ein ruhiger Tag zu werden, die Katzen kamen pünktlich heim, wurden nicht vom Gewitter überrascht, ich habe das Dachfenster rechtzeitig zugemacht, die Wäsche rechtzeitig reingeholt, mich mit dem Hübschen (und aus Versehen einem Haufen seiner Kollegen) zu einem spontanen Mittagskaffee in ihrer Cafeteria verabredet. (ich musste einen Mittagsspaziergang machen zum Abreagieren und hätte dem Hübschen einen teuren Baristakaffee in unserer fancy Cafeteria ausgegeben, aber nein, er war schon am Kaffee trinken. Mit all seinen stylishen KollegInnen und naja, ich halt barfuss in Flipflops, sehr gemütlichen Haremshosen und einem sehr seriösen Oberteil, weil ja dauernd Feuerwehrmeetings. Naja.

Alles in allem: ich habe keine Ahnung, was mir quer sitzt, meine Smartwatch brummelt den ganzen Tag "Zeit zum Entspannen" "Relax mal", "Hier, eine Atemübung, ein .... aus .....ein .... aus", ich sag mal: das ist das Wetter. Das angekündigte und mit grossem Pomp aufgezogene Gewitter war übrigens nur ein Lüftchen mit 4 Tropfen. Hm.

Gegessen:

Erdbeermarmeladetoast

5 Orangen aus der letzten Crowdfarmingkiste dieses Jahr (ich hatte irgendwie Vorurteile gegen Spätorangen, weil ich die, die es zu Ende der Saison im Supermarkt bin, immer sehr enttäuschend fand. Frisch geerntet ist aber was ganz anderes und holla, sind die gut!)

Asiareste nochmal warmgemacht und mit frischem Mangold direkt vom Balkon versetzt (diesmal in der richtigen Menge, dass ich wirklich alles schaffe und nicht wieder eine Portion überbleibt)

Eine Portion Bowl von gestern abend


Gelesen: "Der gute Samariter"

Gesehen: "Barry"

Mittwoch, Mai 11, 2022

110522 Besser.

Heute war ein besserer Tag. Jonny war so platt gestern abend, dass er erstmal nur flach auf dem Boden lag, dann irgendwann frass und weiter flach auf dem Boden lag. Morgens um halb sechs war er wach genug für frisches Essen anfordern und dann natürlich, hey, ho, eine neuer Tag, ich muss RAUS!

Das Gute ist ja: ich (wir) war zwar gestern sehr panisch irgendwann, aber ich bin auch lernfähig. Heute habe ich mir vorgenommen, NICHT panisch zu werden (als ob das funktionieren würde) und auch nicht zu viele Suchrunden zu machen und schon gar keine zweistündige mehr, bei der ich dann am Ende unterzuckert und fast weinend auf einer Bank sitze. Sondern: Arbeitstag, Ründchen zum Füssevertreten, mit L. Französisch üben, frühes Abendessen vorbereiten, weil L. Abteilungshock hat, der lang geht, und er deshalb vorher essen wollte, und DANN, wenn er immer noch nicht da ist, eine Tour und auch nicht mehr weiter als bis zum Parkhaus, also nicht die ehemalige AKW-Baustelle, nicht mehr die Kantonsstrasse, nicht mehr den Fussballplatz, nicht mehr die grossen Gewerbebaustellen und auch nicht mehr in die Baustelle der Fernwärmeleitung klettern. Just sayin. Und wenn ich ihn da nicht finde, dann kommt er irgendwann später heim. Ich kann nicht jeden Tag Stunden mit Suchen und noch mehr Stunden mit Angst haben verbringen.

Naja. Ich mach den Spannungsbogen mal zu: hat okay geklappt,d er Hübsche hat eine erfolglose Suchrunde vor dem Abendessen (und seinem Sport gemacht), ich erst um ungefähr halb acht. Heute habe ich von allen Nachbarn gehört "Ach, ja, heute war er dann und dann mal bei uns, um halb 12 habe ich ihn hier gesehen" und "Gerade eben wurde er am Grünabfallcontainer von zwei Raben gejagt". Ich bin also hingeradelt, habe die Raben (Krähen) getroffen und .... natürlich nicht unseren Jonny, sondern den Kieswerkjonny. Aber: beim Zurückradeln zur eigentlich geplanten Strecke sass er dann schon an der Ecke vom Tennisplatz und schaute mich an wie "Was machst du denn da hinten, pass auf, da ist der blöde andere!"


Jetzt muss ich nur noch dran arbeiten, dass mir die unterdrückte Sorge nicht den Abendessenappetit verschlägt, was war gestern schon so und heute auch. Dabei habe ich heute was echt leckeres und Hübsches gekocht, nämlich Naturreisbowl mit Misogemüse (Note to my previous self: das kommt wieder, dass die Kinder alles essen. Später, als man es sich wünschen würde, aber es kommt)


Ich hatte echt keinen Appetit und auch jetzt fühle ich mich ein bisschen schwächlich, aber ich habe keinen Hunger. Naja. Bowl geht ja auch kalt, dann esse ich das morgen mittag.

Sonst: Mittags gab es einen grossen Salatteller mit Bratkäse und angebratenen Maultaschenstreifen. Ich mische mir immer eine grössere Portion Salatdressing an und verwende die nach und nach, ohne Rezept, eher nach Lust und Laune. Irgendwie schmeckt es doch immer ähnlich, aber heute fiel mir im Kühlschrank eine der Würzölflaschen in die Hände, die ich angesetzt hatte, als ich mich durch das Ottolenghi-Gemüsebuch gekocht habe. Ich dachte, der Hübsche könnte die als Chiliöle für die Freitagspizza brauchen. Das war aber eine Fehleinschätzung, weil sie nicht so schmecken, wie er es mag. Ich dachte mir also: nehm ich mal ein anderes Öl für das Salatdressing und naja, vielleicht hätte ich probieren sollen, WIE scharf das "Betäubende Öl" in der Zwischenzeit geworden ist, bevor ich es in grossen Mengen in das Salatsossenglas gelöffelt habe. Das Dressing schmeckt nun definitiv anders als sonst immer :-)

Ansonsten habe ich ein bisschen nachgeholfen, was die Balkon- und Terrassenbepflanzung angeht. Anders als in den letzten Jahren habe ich ja alle Gemüsesachen aus Samen vorgezogen anstatt Stecklinge zu kaufen. Bisher überzeugt mich das Konzept nicht. Alle Luffagurkenbabies sind jämmerlich eingegangen beim Auspflanzen, die Tomaten sind die ältesten Stecklinge, die je so winzig waren, und die letztes Jahr von den verblühten Schmetterlingsweiden abgesammelten Samen machen genau gar nix.

Was hingegen überzeugt: der Mangold vom letzten Jahr tut wie neu und die Artischockenpflanze, die letztes Jahr nur Blätter gemacht hat und Läuse gefüttert hat, bekommt nun neben mehr Blättern und mehr Läusen eine Knospe. Dem Kräuterkasten mit Schokominze, Zitronenthymian, normalem Thymian, Schnittlauch und Oregano hat das Vergessen über den Winter auch gut getan. Von den dieses Jahr angesäten Sachen kommen Erbsen und Bohnen super und die verschiedenen frischen Bienenweiden wachsen auch gut.

Heute also habe ich die restlichen Tomaten ausgepflanzt, wenn sie jetzt nicht endlich mal WACHSEN (es hatte heute über 28Grad, es ist gut gegossen, was wollen sie denn sonst noch?), hole ich nächste Woche grössere Pflanzen aus dem Baumarkt. In die Kästen habe ich noch Kapuzinerkressensamen gesteckt, damit das jetzt alles mal hübsch wird.

L. hatte heute einen recht vollen Tag, und zwar nicht nur mit Schule. Noch ist ja der Mittwochnachmittag heilig frei, das ändert sich anscheinend erst auf dem Gymnasium. Er ist heute mit dem Rad gefahren, war bisschen abenteuerlich vor allem für das eine Kind, dem vor lauter Hitze im warmen Hoodie dann schlecht wurde.

Daheim dann duschen, Französisch für den grossen Test am Freitag lernen, für das Interview in Deutsch morgen die letzten Seiten Lektüre lesen, dann Impftermin. Vor lauter Corona-Impferei hatte ich im letzten Jahr gar nicht 100% auf dem Radar, dass L. noch die HPV-Impfung fehlte, also haben wir da heute einen Termin gemacht. Wir haben ihm erklärt, warum er dagegen geimpft werden wird (Peniskarzinom und Überträger für Parterinnen, die dann Gebärmutterhalskrebs bekommen könnten). Es war dann ein bisschen niedlich zu sehen, wie es in seinem Hirn ratterte und er die Erfahrungen mit IMPFEN in der letzten Zeit damit abglich: "OK, ich muss euch jetzt fragen: muss man die dann auch jedes Jahr auffrischen? Weil wenn ja, dann können wir noch warten, ich habe keine Pläne für solche Aktivitäten in den nächsten 12 Monaten."

Was ich auch vergessen hatte, war: Meningokokken muss mit 11-14 auch nochmal aufgefrischt werden (bei Q. mussten wir das nicht, weil es damals noch gar keine Meningokokken-Impfung gab. Glaube ich. Oder Pneumokokken, eins von beiden.), also bekam L. heute in jeden Arme eine Impfung. Auch hier sehr lustig: weil nur Impfung und wir einfach nur einen Termin wollten, waren wir nicht bei UNSEREM Kinderarzt, sondern einer neuen jungen Ärztin in der Gemeinschaftspraxis. Als es an die erste Spritze ging, meinte sie "So, jetzt mal ganz fest husten!" L., voll mündiger Patient, fragte: "Warum das denn? Ich dachte, die Spritze kommt in den Arm?" "Einfach fest husten, glaub mir!" (btw: nach der Zahnarztpraxis ist nun auch in der Kinderarztpraxis die Maskenpflicht beendet und keiner trägt mehr eine. Bleibt nur noch meine Physiotherapiepraxis). L. hustete also lang und ausgiebig, und fragte dann: "Das war jetzt zur Ablenkung, die Husterei, oder? Weil, der Doktor G., der gibt mir immer Rechenaufgaben zur Ablenkung, das finde ich besser. Und früher, als ich klein war, hat er mir eine Spieluhr aufgezogen und ich musste die Streifen auf dem sich drehenden Zebra zählen. Nur mal so." Ich fand es sehr, sehr cool von der Ärztin, dass sie kommentarlos zu einer Schublade ging, eine Spieluhr rausholte, aufzog, vor L. hinstellte und ihm die zweite Spritze verpasste.

Also: in 6 Monaten nochmal HPV und dann ist das Kind durch bis .. 2026 (FSME-Auffrischung).

Morgen nachmittag werden wir nochmal die letzten Reste Französisch anschauen und dann ist der anstrengende Teil für die Woche auch schon erledigt!

Kaum zu glauben, dass schon fast wieder Notenschluss ist hier. Q. fährt nächste Woche mit der Klasse in das Schulferienheim in den Bergen, das wird bestimmt toll, dann gibt es noch eine Kulturwoche, Pfila und zack, Notenschluss und fast Sommerferien. So sehr ich ein Wintermensch bin, so sehr mag ich auch das Flair unserer Siedlung hier im Frühsommer und Sommer. Es ist so warm und lebendig und fühlt sich auch ausserhalb der Ferien nach Urlaub an. Hach.

Dienstag, Mai 10, 2022

100522 Endless Tuesday

 Weckerläuten um viertel vor sechs (für den Hübschen, der mit L. einen Zahnarzttermin vor der Schule hatte), und ganz untypisch für mich habe ich beschlossen, wenigstens so zu tun, als ob ich noch versuchen würde zu schlafen bis um sechs. Naja.

Ich hatte ja eigetnlich geplant, weil Dienstag, ins Bürobüro zu fahren, dann aber kam die Idee mit dem Zahnarzt, dann übernahm das der Hübsche, dann erfuhr ich, dass der Hübsche heute nicht ins Büro gehen würde, weil Bauarbeiten, und so beschloss ich spontan, auch nicht zu gehen und habe das natürlich sehr lang bereut, weil Traumwetter und wie schön wäre das gewesen, da zu radeln?

Was nicht so schön war und gewesen wäre: mein Knie hat mir die Physiotherapie (und das abendliche Sportprogramm) nicht wirklich verziehen. Ich hatte einerseits einen höllischen Muskelkater im rechten Poteil (soweit, so gut), aber auch ein dickes Knie und Schmerzen und Knacken bei jeder Bewegung. Naja. Also: >30km Radeln wäre vllt doch gar nicht wirklich die beste Idee gewesen, dazu eben auch Meetings bis halb acht Uhr abends und so lang möchte ich nicht unterwegs sein.

Daheimbleiben führte (nach einer kurzen Sportrunde, weil ohne geht nicht) wie üblich zu einem vollgepackten Tag mit nur kurzer Mittagspause (mit dem Hübschen und Q., der heute kein Kayaktraining hatte auf der Terrasse, das war schon schön!). Ich habe zwar viel erledigt gekriegt, aber naja, ich bin halt schon auch einfach durch nach so einem Tag (ehrlich gesagt: schon ein bisschen VOR Ende so eines Tages).

Was nicht zur Entspannung beitrug: Jonny, der mal wieder einen langen Tag einlegt und seit heute morgen um sechs weder bei uns noch bei einem seiner anderen Untertagsbesuchsplätze aufgeschlagen ist oder irgendwo draussen gesichtet wurde. Ja, ich weiss, Sie finden das alle albern, aber naja, ich mache mir da sehr grosse Sorgen, auch wenn bisher immer alles gut ging, draussen Traumwetter ist etc.

Naja.

Jetzt: erstmal schnell Essen (ich bin gespannt, die Kinder hatten den Job, Flammkuchen vorzubereiten, ich hoffe, das hat geklappt. Ich habe nullkommanull Appetit wegen Sorgen und übermüdet, aber nix Essen wird eher alles nicht verbessern.) und dann, falls der junge Mann immer noch nicht da ist, nochmal eine Runde mit dem Fahrrad einlegen, um den Radius zu erweitern. (Wie gut, dass ich nicht ins Büro gefahren bin :-/ und noch ein bisschen Power übrig und ein halbwegs ausgeruhtes Knie habe)

Gegessen:
Brot mit Erdbeermarmelade

Salat mit gebratenem grünen Spargel und Knoblauchbrot

Flammkuchen (hoffentlich)


Gesehen: "In Treatment" (4. Staffel ist es, ich bin fasziniert, wie anders Uzo Aduba hier als in "Orange is the new black" --> "Crazy Eyes" ist!)

Gelesen: "Der gute Samariter"



Nachtrag: 21:36h, nach 2h Suchmarathon, bei dem wir auch andere Katzensucher getroffen und beruhigen konnten, weil ich ihre Katzen anders als Jonny gesehen hatte,  hat der Hübsche ihn weiweitweit von daheim beim Arbeitsparkhaus, jenseits des Werksareals, gefunden. Ich war da vorher auch schon dreimal und hatte mich damit abgefunden, dass er irgendwo eingesperrt ist. Mann, Mann, Mann!