240826
Gestern bin ich dann gegen neun einfach aus den Latschen gekippt und ins Bett gegangen (bis ich geschlafne habe, war es dann doch halb elf, aber immerhin).
Sansa hat zum ersten Mal seit Monaten wieder teilweise drinnen geschlafen, sogar an mich angekuschelt, das war sehr süss.
Draussen hatte es beim Losradeln 12Grad, das habe ich in "Ziehe ich mal lieber meine Reflektorjacke an" übersetzt. Korrekte Übersetzung wäre gewesen: "Shorts sind sehr sportlich und dünne Handschuhe wären nicht verkehrt gewesen.)
Beim Schwimmen wurde mir aber schnell wieder grenzwertig warm, liegt auch am Kraultraining. Ich kann jetzt ok (das bedeutet: ohne Husten, Spucken, Prusten, Panikattacke) mit einem Arm kraulen, anderen auf den Pullbuoy gelegt und halt mit Beinschlag und alle zwei Armzüge atmen. Besser als letzte Woche!
Dann: beeindruckend (im negativen Sinn), was ich für ein Gewohnheitstier bin: ich habe mir beim Bummeln am Samstag eine neue Wimperntusche gekauft, weil die alte fast leer ist (sehr witzig, sie heisst "Twistable" und ich dachte, das bedeutet, man würde den Wimpern einen Twist mitgeben, aber nein: man kann im Deckel drehen und dann wird das Bürstchen entweder grade oder die Borsten zu einer Spirale aufgezogen, eins für Länge, eins für Volumen, blabla.). Beim Tuschen heute habe ich offenichtlich die alten Dimensionen im Kopf gehabt und mir beherzt mit der Bürste (grad) über den Augapfel gebürstet. Der Punkt mit "Man spürt nix am Augapfel" ist eine Lüge, im Fall.
Mit meinem Outfit heute war ich sehr zufrieden: olivgrünes Oberteil, passende Toms, und meine wilde weite Leinenhose (habe von einer Kollegin, die immer superstylish rumläuft, ein Lob für die Hose bekommen, das hat mich sehr gefreut)
Dann: Arbeitstag mit einem meetingfreien Vormittag, den ich für Schreiben der seit Donnerstag in meinem Kopf brütenden wöchentlichen Krisenkommunikation respektive erstmal Erstellen des Konzepts / Templates dafür. Hat lang genug gebrütet, dass es ein Silverlining am Horizont gibt :-), was meinem, wie mir attestiert wurde, "positivity bias" sehr gelegen kommt.
Hat alles gut geklappt, sowohl den Input zu sammeln als auch das in ein (erstaunlich kurzes) Summary zu giessen.
Dann: erstmal Mittagessen gegangen (Plan war: alleine schnell mit Buch essen, dann eine Runde draussen laufen gehen). Im Drehkreuz zur Kantine traf ich aber den Kollegen, von dem ich das neue Produkt nach Launch dann übernehmen werde, und der ist so selten zu erwischen, dass wir zwei spontan gemeinsam gegessen haben. Wir wussten beide, dass unsere Historie insgesamt 24 Jahre zurückgeht, aber die Details von vor dem aktuellen Arbeitgeber (da haben wir History seit 12 Jahren) waren uns nicht mehr ganz klar. Jetzt schon wieder und wie schön, dass man sich immer wieder trifft (sofern man gern und gut zusammenarbeitet, sonst kann das halt schon auch nervig sein :-)).
NAchmittags hatte ich dann die Wahl zwischen Validation Strategy Scenario Mapping und Document review. Habe mich für zweiteres entschieden, keine Ahnung, wie smart das war, die Konzentration war nur so mittel, aber immerhin hatte ich einen genau klaren Fahrplan, was zu tun war, vllt war das also doch richtig.
Viel Wasser, viel Kaffee, gegen spontanen Unterzucker ein Zitronenamarettini aus der Cafeteria, das... sehr, sehr cremig und buttrig war, so dass mir hinterher ein bisschen übel war und ich mir nicht ganz sicher, ob es vllt nicht wirklich genug gebacken war.
Reichte aber definitiv für den Rest des Tages, der dann um viertel vor sechs mit einigen kurzen Meetings beendet war.
Heimradeln bei, tadaaaaaa, richtig angenehmen Temperaturen. Mehr als warm genug für Shorts und T-Shirt, aber keine Hitze, nur warm.
Daheim Post einsammeln (Schulverbrauchsmaterialrechnung, wie immer sofort gezahlt. Habe L. gefragt, ob ich ungefragt direkt eine Zahlungsbestätigung ans Schulsekretariat schicken soll oder wieder die zwei grundlosen Mahnungen abwarten, bevor ich "nicht mehr überrascht, immer noch enttäuscht" erklären soll, dass die Rechnung vor Monaten bezahlt wurde. Aber wer weiss, vielleicht ist es dieses Schuljahr ja mal anders.), Wäsche abhängen, Klamotten für morgen parat legen, Pizza für die Jungs, Curry von gestern für mich.
Q. verfolgen wir ein bisschen neidisch über den Handystandort an der Nordseeküste, der sich dort verdient den Wind um die Nase wehen lässt.
Den Abend beendet mit einem "Super" von meinem Chef aus dem Urlaub, dem Rolemodel für Work-Life-Balance, zur ersten Ausgabe der weekly Krisenkommunikation. Na also.
Jetzt noch eine Runde einer neuen Serie, ich habe vergessen, welche, der Hübsche hat ausgesucht.

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