060226
Heute morgen war ich extrem unausgeschlafen um sechs (eh schon länger als sonst!) und wachte mit Kopfweh und sehr irritiert von dem "Hamam"-Rituals-Duft direkt in meine Nase auf. Stellte sich heraus: meine Parfum Genie, der ich letztes Wochenende nach weiss nicht wie lang schon leer eine neue Parfum-Kartusche spendiert hatte (nämlich "Hamam"), hatte ich irgendwann zusätzlich zu dem Einschlafduften um kurz vor Mitternacht auch auf Aufwachduften um fünf vor sechs programmiert. Nur, dass ich seit Monaten um halb sechs aufstehe und das deshalb gar nicht mehr mitbekomme (ausserdem: leer). Jetzt weiss ich also: ich möchte NICHT zu Hamam aufwachen.
Das Kopfweh ging aber ohne Tablette weg, ich arbeitete ein bisschen vor bis zum Physiotermin (mein vorletzter, wie sich rausstellte. Ist auch gut jetzt) um acht. Draussen regennieselte es und ich beschloss verwegen, zum Friseurtermin später mit dem Auto zu fahren anstatt mit dem Rad (bisschen habe ich es auf dem Hinweg bereut, weil ich im leichten Niesel eigentlich gern fahre, auf dem Rückweg war ich dann bei richtigem Pritschelregen aber froh drum, dass ich und die beiden Döner in der Tasche im Mini trocken und warm nach Hause juckelten. Wegen total vollem Programm machten der Hübsche und ich unseren Ragewalk dann zeitgleich zum Mittagessen, mit ebenjenen Dönern. Wie er treffend meinte: "Zur vollkommenen Verwahrlosung fehlt uns nur noch das Wegbier". Ich schwöre: dazu wird es nie kommen. Nie.
Dann: schnelle Einkaufsrunde und dann einen erstaunlich meetinggefüllten Nachmittag. Mit allen Leuten zu Hause (Q. hat ja Ferien und geniesst sie mit zB Legofiguren sortieren und fehlende Ninjago-Staffeln schauen. Und Zelte zum Reparieren wegbringen, L. kam aus dem Theaterlager zurück, der Hübsche und ich arbeiten halt freitags daheim) war das recht voll und mir wurde dann irgendwann wieder die W-LAN-Verbindung eng, ausserdem war nicht klar, wo ich jetzt ungestört (und andere nicht störend) arbeiten könnte. Ich sags mal so: so ein Lockdown wie am Anfang von Corona, das möchte ich echt nie wieder haben. Ich mag sie alle und das Haus ist auch nicht wirklich klein, aber Everybody Everywhere Allthetime ist halt schon echt viel.
Dann aber: Feierabend, Kofferpacken für morgen (ich freu mich so sehr!), kleines Nieselspaziergängchen und dann Freitagabend-Aperol-Spritz und Pizza.
(Ich höre nebenher übrigens "Die Assistentin", nachdem ich gerade "22 Bahnen" fertig habe. Das sind die Art Bücher, die ich höre, weil mir die Lesezeit und der Preis zu schade dafür ist. Ich verstehe nicht, warum die beiden so gehyped wurden, so krass ist Caroline Wahl's Pony jetzt auch nicht. An den Büchern kann es jetzt nicht liegen, die sind leider total belanglose, schlampig recherchierte (Ismaning ist nicht München, in München gibt es keinen Ikea, nur in Eching oder Taufkirchen, in Ismaning gibt es keine Wohnklötze mit Isarblick und ISMANING IST NICHT MÜNCHEN. Und ja, ich weiss auch, dass es nicht um München geht, sondern sie von ihrer eigenen Zeit in Zürich redet, aber naja: wegen solchen Deutschen sind wir in der Schweiz unbeliebt. Vermutlich hat sie in Spreitenbach gewohnt, also "Zürich, aber nicht ganz zentral".), unstrukturiert und nervig erzählte Büchlein. There, I said it.)

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