Freitag, Dezember 13, 2019

131219: Wie konnte das passieren?

Ich habe gestern total verpasst zu erzählen, dass ich meine Glaubwürdigkeit total ruiniert habe, und zwar so: ich hatte die letzten paar Wochen Kontakt mit einer Kollegin, die eine super Idee zur letztendlich Vereinfachung und Einsparung hatte, deren Umsetzung aber sehr viel Detailfieselarbeit meiner Funktion erfordert. Wir waren uns einig, dass das für eins meiner Produkte eine Höllenarbeit werden würde und es super wäre, dass da kein Zeitdruck wäre, weil vor Ende Januar wäre das ja wohl kaum zu machen. Am Montag haben wir beide erfahren, dass mit Ende Januar eigentlich "Ende dieser Woche" bedeutet und ich habe nervös gekichert und gemeint: "Okay, für Produkt A und B kriege ich das vermutlich hin, aber für C auf gar keinen Fall, vielleicht spezifisch für Site X, aber sicher nicht global, das ist einfach zu viel." (Ich würde ihnen das gern im Detail erklären, aber natürlich ist das alle högscht vertraulich, und tja. Ich kann nur soviel sagen: ich habe ein Excelfile dazu  mit 150 Zeilen von meiner Vorgängerin geerbt, mit dem Hinweis: "Wenn Du mal echt Zeit und Mut hast"). Und irgendwie ist es passiert, dass ich (auch aufgrund der Unterstützung von Kollegen aus anderen Funktionen, die extrem schnell geantwortet haben) das unterschriftsreife Dokument für alle Produkte für alle Sites am Donnerstag, 10:00h fertig hatte. Erst nachdem ich die freudige Nachricht weitergegeben hatte, wurde mir klar, dass ich mich selber hiermit mit dem Label: "Jajaja, die tut immer total mühsam, aber Du kriegst die Sachen, egal wie irre, immer rechtzeitig." versehen habe. Hmpf. Aber ich habe ein Tütchen Gutzi und mehrfache Erwähnung der "great collaboration" in Emails bekommen, es ist also nichts verloren.

Nun ja, also: auf jeden Fall ist dieser Riesenblock von meiner Todo Liste verschwunden und entweder habe ich irgendwas grosses vergessen zu notieren, oder ich habe heute neben kleineren Dramen (ich wurde unter anderem gelobt "all the words" zu lesen, weil ich anmerkte, dass, wenn wirklich nach der Substanz gefragt wird, die da in der Mail steht, wir gar nicht diskutieren müssen, ob das zur Strategie passt, weil wir die einfach gar nicht haben. Das war eigentlich eine einfache Sache. Und dann bin ich auf einmal jemand geworden, an den man sich aus strategischen Gründen wendet. "Hast Du meine Mail gelesen? Site A macht mit Site B das und das und das finde ich nicht in Ordnung, könntest Du bitte auch sagen, dass das nicht ok ist?" Das ist sehr ungewohnt und ich weiss noch nicht, wie ich das finde) Zeit und Musse gefunden, Dinge auf meiner Liste zu erledigen, von denen ich befürchtete, sie NIE erledigen zu können. Ich bin ja mit einer Bio-Kollegin und einem Kollegen aus SSF das sogenannte "PQS"-Chapter und wir aben total selforganized den Beschluss gefasst, zu überprüfen, ob die aktuelle Zuteilung der PQS (Pharma Quality System)-Dokumente für unsere Funktion noch aktuell ist und so haben wir uns ungefähr 200 Dokumente aufgeteilt und überprüfen jetzt asap, ob wir vielleicht doch Teil der authoring community sein sollten. Und so habe ich mich heute high level mit cleaning validation, steam sterilization validation, visual control, materials management und noch ungefähr 80 anderen Dokumenten befasst und jeweils zackizacki entschieden. Das ist etwas, was ich gsd ganz gut kann,

So, genug der Arbeit: L. hatte heute seine Weihnachtsturnaufführung und ich hoffe so sehr, dass er es sich nochmal überlegt und doch nicht aufhören möchte, er ist nämlich richtig, richtig gut geworden! Der Abend war danach dann noch extrem gemütlich, meine Schwester war tapfer die gesamte Aufführung dabei und wir haben danac gemütlichst Pizza gegessen, auch wenn L irgendwann todmüde ins Bett verschwand. Q. und der Hübsche schauen noch eine Folge WestWing und ich .... kriege Gänsehaut allein bei der Intromusik. Beste Serie ever!!!

So, ich bin wochenendbereit, wir haben nur Waldweihnacht und Lernen für die letzten Tests dieses Jahr (Geschichte, Englisch, nochmal Realien und Geographie) und den Crosstrainer auseinandernehmen, weil da ruckelt was ganz falsch vor.

So, jetzt dann aber Küche aufräumen, Dusche, Modern Family, Bett

Gegessen;
Toast mit Mirabellenmarmelade
Erbsen/Karotten aus dem Glas und ein paar Schupfnudeln (manchmal braucht es so Junk)
Freitagspizza

Getragen:
Jeans, Longsleeve, Socken

gelesen:
80 PQS-Dokumente und ALL THE WORDS!

Gesehen: Modern Family (und die Turnaufführung)

Stressleveldurchschnitt gestern: 16
Selbstbeweihräucherung: nicht ausgeflippt, obwohl es 22:33 ist und die Küche noch nicht fertig

Donnerstag, Dezember 12, 2019

121219: keine #12von12, aber immerhin ein paar Bilder

Da waren die Vorsätze in Sachen Bilder noch super. Warten auf den Bus mit Kindle (sehr skurril mit der Übersetzungshilfe, die sehr erratisch Wörter übersetzt, oft total aus dem Zusammenhang gerissen, das ist erstaunlich lustig)



So. Ich (und ich bin mir sicher, mindestens der Hübsche auch) hatte ja durchaus bemerkt, dass der neue Job schon wieder etwas arg eskaliert ist, dass ich einfach zu viel hatte (wenn man jeden Abend vor Erschöpfung weinen möchte, könnte das durchaus sein), und mindestens wir beide waren auch nicht ganz sicher, ob mein mantraartiges Wiederholen von "Aber nach dem Workshop, da wird es besser. Bestimmt. Hoffentlich" nicht nur wishful thinking war. Es sah ja dann trotz grossartigem Partywochenende auch erst so aus, als ob das mal so gar nicht funktioniert hätte, aber heute kann ich vermelden: es ist tatsächlich so. Ich habe zwar immer noch mehr als genug zu tun, aber es flutscht. Ich sah mich heute morgen (mit Robbie Williams' Weihnachtsalbum auf Spotify, meine Güte, so ist das halt) am Schreibtisch sitzen, vor mir eine Tasse "Alpenkräutertee", und in einem Affenzahn Dinge auf meiner LIste abhaken. Die Projekte, die mir am Anfang meiner neuen Rolle unendlich verfranst und kompliziert und ohne perfektes Netzwerk fast nicht zu schaffen erschienen, sind pünktlich vor Weihnachten (durch harte Arbeit. Ganz ehrlich: von selber hat sich da gar nix erledigt. Alles war mindestens so kompliziert wie anfangs angenommen) so weit, dass die Puzzleteile ineinandergreifen, ich habe neue Kontakte, neue Dinge gelernt, neue Kommunikationswege, kennengelernt, bei den nächsten Themen dieser Art werden sie sich auch am Anfang nicht so dramatisch anfühlen, hoffe ich. Also: ich sass da mit roten Backen (okay, heute war in meinem Bare Minerals-Adventskalender auch ein loses Blush drin --> Golden Gate, vielleicht habe ich das überdosiert) und roten Ohren und es war einfach toll.


Parallel denke ich seit ein paar Tagen über die Frage nach, die vor ein paar Tagen auf Twitter gestellt wurde:

und komme zu keinem Schluss. Ich dachte so:

  • Reisen! (Ja, schon, aber die dreieinhalb Wochen diesen Sommer, die waren zu lang.)
  • Endlich ein Cafe aufmachen! (Ja, hm, ne, doch nicht)
  • Nix machen, nur in der Badewanne liegen und lesen (ja, hm, ein-, zweimal die Woche, für ein halbes Stündchen, aber mei...)
  • Was neues studieren! Medizin! Archäologie! (Klingt nett, aber ich weiss, dass DER grosse Antrieb für mich, auch Durststrecken durchzuhalten, ist, später mit dem Wissen was anfangen zu können und das Wissen zu brauchen und zu nutzen und mal ehrlich, ich mag nicht nochmal von vorn anfangen).
  • genau das gleiche wie jetzt... aber bin ich im Moment wirklich wunschlos glücklich?


Und jetzt weiss ich es: ich brauche nicht das Geld einfach so, ich behalte genau meinen Job für genau das Geld (naja, plus Lohnerhöhung und Bonus, lieber Arbeitgeber, nicht falsch verstehen!), aber ich hätte gern, dass der Tag mehr Stunden hätte, dass ich auch mal schlafen, ohne Hetze einkaufen, jeden Tag gemütlich kochen, mit den Kindern schwatzen und Quatsch machen, lange Wochenenden, Besuche, etc unterbringen könnte. Ich denke, 30 Stunden / Tag wären super, ich würde mich aber auf 28 runterhandeln lassen.

Auch gar nicht unpassend zu diesen Gedankengängen war ich mit einer ehemaligen Kollegin mittagessen, die Mitte des Jahres den grossen Schnitt gewagt hat, gekündigt hat und jetzt bei einem Startup-Unternehmen angefangen hat. Ich war unglaublich neugierig, sie sehr offen und pragmatisch und hm, abgesehen davon, dass ich mich eh nie trauen würde, so etwas zu machen, könnte ich das auch nicht: wir sind uns beide einig, dass es zwei Arten von Startups gibt:

  • die, die "gründen, um zu gründen", egal was, ohne fachlichen Background, sie sind (hoffentlich) gute Verkäufer, gut vernetzt, vielleicht aber auch unglaublich idealistisch, aber fachlich haben sie keine Ahnung. (Ich beobachte so etwas bei vielen Crowdfunding-Kampagnen, besonders wenn es in den Pharma/Medical Device-Bereich geht, da werden haarsträubende Sachen in den Raum gestellt, ohne auch nur die geringste Ahnung von in dem Fall gesetzlichen Vorgaben etc zu haben, oder aber zB bei dem Ocean-Cleanup-Projekt, von dem so viele Leute einfach nur wünschten, dass es funktionieren würde, ohne auf die Wissenschaftler zu hören, die von Anfang an gesagt haben, dass es nicht nur nicht funktionieren kann, sondern im Gegenteil auch noch wertvolle Lebensräume zerstören wird, und jetzt .... tadaaaaaa, upsi.)
  • die, die gründen, weil sie in ihrem Fach unglaublich gut sind und eine grossartige Idee oder Fähigkeit haben, die die Welt doch als solche erkennen muss, aber keine Ahnung haben, wie man die anderen Menschen nahebringt, erklärt, "verkauft".

Und ganz ehrlich? Ich möchte mit/für keine Art solcher Menschen arbeiten. Entweder bist Du die wissenschaftliche Spassbremse, die behauptet, man könne keine "seven perpendicular red lines with a green pen" zeichen, weil es einfach unmöglich ist, oder Du bist der innovations- und wissenschaftsfeindliche Minibrain, der die Vision nicht verstanden hat und auf kleingeistigen Businesscases rumreitet.
Und ja, ich weiss schon, dass man vorher nie (fast nie, nicht immer) sagen kann, ob diese Gründer vielleicht doch der nächste Jeff Bezos, Steve Jobs, Bill Gates oder Marc Zuckerberg sind, oder aber das Geld ihrer Eltern, Erbtanten, Crowdfunder in den Sand setzen oder am Ende wegen Betrugs verurteilt werden.

Nun ja.
Sonst so: nach dem Mittagessen noch ausgiebig im grossen Asialaden eingekauft. Auch das ein Zeichen von "Es geht mir gut", weil ich nur dann Nerven und Musse für zB neue Sachen kochen habe. Und so habe ich fürs Wochenende das Buddha-Bowl-Kochbuch (Affiliatelink) vom Geburtstag durchforstet und sehr viel Abenteuerliches eingekauft (ich habe mittlerweile keine Hemmungen mehr, mit der Wunderlist zu Mitarbeitern zu gehen und zu fragen, anstatt selber 20 Minuten nach "Gochujang-Paste" zu suchen.

Daheim dem Hübschen von Herzen gedankt, der sehr viel Nerven in die nahtlose Integration des neuen Fernsehers in unser Heimelektroniksystem gesteckt hat, mit L. über den Realientest geredet, mit Q. Tage bis Weihnachten runtergezählt, zwei Maschinen Wäsche gewaschen und aufgehängt (kleine, weil meine Feinwäsche. Lässt sich praktischerweise in "dunkelblau" und "weiss" sortieren)

Gegessen:
Toast mit Mirabellenmarmelade
Veggie-Ramen
Dankeschönplätzchen von einer Kollegin
Salat mit Erdnüssen und viel Kräutern und eine Pizzaschnecke

Getragen: blaugraukariertes Strickkleid mit grauer Strumpfhose und Boots

Gelesen: "Benediction" und diesen Artikel, der die Aluhysterie sehr gut aufdröselt. Wenn jetzt bitte alle Leute mit dem Quatsch mit "Ich schmier mir Backpulver und Kokosfett unter die Arme, das geht genauso" aufhören würden, weil: nein, geht es nicht. Einfach nicht. Wenn Ihnen das noch niemand gesagt hat, dann nur deswegen, weil die meisten Menschen sehr höflich sind.


Gesehen: "The Crown" beim Strampeln, "Modern Family" auf dem neuen Fernseher, seit heute auch mit Soundsystem, weil vorher falsches Kabel. Next level: die 100 Jahre alte Wii mit dem 300 Jahre alten Steckersystem mit einem hoffentlich passend bestellten Adapterkabel anschliessen (der Hübsche), weil L. trotz der für Weihnachten anvisierten Switch schlimm weinen musste, als angekündigt wurde, dass der neue Fernseher keinen Anschluss für die Wii hat und das ja nicht schlimm wäre, weil meine Güte, die brauchst du doch nicht mehr, oder?
So ein Kabel braucht es.


Stressleveldurchschnitt gestern 16
Selbstbeweihräucherung: Nicht gelacht, als der recht junge Contractor mit den knalltürkisen Hemd knallrot geworden ist, als ich ihm bei unserer frühmorgendlichen Begegnung am Wasserspender "I like the color of your shirt!"sagte.

Ich habe ja die Aussicht aus dem 20. Stock auf die Baustelle gegen die Aussicht aus dem 4. Stock auf entweder das Dach gegenüber oder den Hinterhof des Bahnhofs getauscht. Heute habe ich das erste Mal auf dem Klo aus dem Fenster geschaut und hm, vielleicht gehe ich jetzt öfter mal dahin.

Mittwoch, Dezember 11, 2019

111219 Einmal umrühren bitte

Bisschen unruhig in den Tag gestartet, weil der jährliche Check-up bei meiner Gynaökologin anstand und aus Gründen im letzten und vorletzten Jahr bin ich da nicht ganz so entspannt wie die 100 Jahre davor.
Skurrile Beobachtung: es scheint nicht wirklich üblich zu sein, wenn man einen Arzttermin um halb neun hat, vorher schon zur Arbeit zu kommen, ich hatte bis Tramabfahrt halt schon eine Stunde gearbeitet, aber als ich beim Rausgehen in der Lobby den ehemaligen Italienprojektkollegen traf, meinte der "Na, night shift over?"... Wobei, vielleicht erinnert er sich auch nur zu gut an meine Arbeitszeiten während des Italienprojekts...
Anyway: Arzttermin war auch nicht wie sonst, weil meine eigentliche Ärztin leider wohl länger abwesend ist und eine kurzfristige Vertretung organisiert hatte. Prinzipiell bin ich bei Ärzten ja relativ entspannt, aber so ein Gyn-Besuch ist halt doch etwas relativ intimes, da bin ich nicht ganz relaxed. Nun ja, immerhin war es eine VertretungsärztIN, was mir persönlich bei dieser Fachrichtung sehr wichtig ist. Sie arbeitet eigentlich am Uniklinikum mit Hochrisikoschwangeren und war offensichtlich sehr angetan von einer gänzlich undramatischen Vorsorgeuntersuchung. War dann alles gut, sie freute sich wie ein kleines Kind, dass ich in der Klinik zur Welt gekommen bin, in der sie ihre erste geburtshilfliche Station hatte (naja, das hat sich zeitlich nicht überschnitten, nehme ich mal an), wenn ich jetzt nix höre, muss ich erst in einem Jahr wiederkommen.
Noch ein Check-up-Termin dieses Jahr, vor dem ich ein bisschen Bammel habe, nämlich der im Brustzentrum (da "muss" ich zu einem Mann gehen, weil ich wegen Krankenkassengründen Anspruch auf Oberchefbehandlung habe und das ist halt in dem Fall ein Mann, obwohl ich persönlich viel lieber bei der OberärztIN geblieben wäre.... nun ja.), dann wäre das auch alles erledigt.

Dann Arbeit, Arbeit, Arbeit, und KEIN richtiges Mittagessen (ich habe ein Sandwich mit gegrilltem Fenchel gegessen, was erstaunlich gut dafür war, dass es überhaupt nicht gewürzt war. Nächstes Mal noch Salz und Pfeffer, dann ist das perfekt!), weil ich wegen mal länger als 30 MInuten keine Meetings über Mittag eine Christmas-Shopping-Runde eingeplant hatte. Bei kalten Graupelschauern und in gar nicht so dicken Strumpfhosen unterm Wollröckchen war das gar nicht mal so gemütlich.
Aber: alles erledigt, ich habe für mich selber Geburtstagsgeld bei "Lush" ausgegeben, Pralinen und lokale Feinkost, Bücher und Weihnachtsschleim (fragen Sie nicht) gekauft und Landmaschinen für den Neffen, der im "Meine Lieblingsfahrzeuge und -maschinen"-Alter ist. Auf dem Rückweg (und dem Heimweg dann im vollen Pendlerzug) wusste ich dann einmal mehr, warum ich ALLES online bestelle, 1:16-Landmaschinen sind nicht für längere Transporte geeignet, schon gar nicht in überdimensionierten quietschbunten Tragetaschen.

Auf dem Rückweg SCHON WIEDER meine ehemaligen Oberchef getroffen, diesmal (es könnte an der Baggertüte gelegen haben) wurde ich nicht umarmt, er denkt jetzt, ich hätte in meinem neuen JOB nichts zu tun, weil ich ANDAUERND in der Stadt rumlaufe. Er hingegen vermisst uns und langsam wird ihm langweilig daheim, obwohl er schon jeden Tag nur das einkauft, was genau an dem Tag verbraucht wird, damit er halt am nächsten Tag nochmal einkaufen gehen kann. Mittwoch ist "Putzfrauenday", da muss er vormittags aus dem Haus und hat deshalb schon alle Museen in Basel gesehen, letzte Woche "It was so bad, I even went to Liestal." Anscheinend gibt es in Liestal auch ein Museum, das taugt aber angeblich nix und die Stadt ist zu klein, um einen Putzfrauenday auszufüllen.

Nachmittags: Meetings, Meetings vorbereiten, Meetings nachbereiten, 1000x sagen "nein, der Bagger ist NICHT für Dich!", im strömenden Regen mit drölfzig Taschen im Zug nach Hause. Hungrig, weil das Fenchelsandwich erstens klein und zweitens hat nur mit Fenchel und Salat belegt war, das ist nur so mittelnahrhaft. Immerhin hat alles sehr gut gerochen und ich von oben bis unten geglitzert, einschliesslich Nasenspitze, anders schaffe ich es nicht aus einem Lush-Laden.

Daheim: Katzen begrüssen, die not amused über das Wetter sind (Jonny war trotzdem 8 Stunden draussen mit einigen nur minutenkurzen Fressstops zu Hause. Anscheinend steht bei den Fütternachbarn nicht mehr so oft die Terrassentür oder das Küchenfenster offen :-)), Q. begrüssen, der einen freien Nachmittag hatte, Wäsche aufhängen, Geschenke verräumen, Kaffeebestellung verräumen, den Hübschen begrüssen, L. begrüssen (Kindergeburtstagsfeier beim LaserTag), mit L. nochmal den Stoff für den Realientest (Haut, Auge, Ohr), der eventuell morgen stattfindet, nix gwiss woass ma ned, anschauen, mit dem Hübschen den kaputten Fernseher ins Auto schleppen, aus dem Auto zum Elektromarkt zum Recycling. Der neue war dort schon vorreserviert, wir wurden gefragt, ob wir dazu:

  • ein Supadupa-Fernseh-Paket der Swisscom (nein, wir schauen praktisch nicht fern)
  • einen supadupa Mobilfunkvertrag von Salt MIT Salt-TV (nein, wir schauen praktisch nicht fern und haben historische Verträge bei Salt, die unverschämt günstig sind)
  • eine Garantieverlängerung (nein)
  • eine 10 Tagesgarantie für Eigenverschulden für 19.90 (ja, bitte, zweimal Treppe rauf und runter, ins Auto bei Regen...)

haben wollen.

Alles in allem überzeugt mich das Konzept Offlineeinkauf heute nicht wirklich:
Im Lush-Laden (jajaja, ich weiss, das ist das Konzept und bestimmt finden das Leute auch toll) musste ich dreimal Tee ablehnen und irgendwann auch allzu aufdringliche Beratung (198765 bunte Badekugeln, das ist ja jetzt nicht Rocket Science :-)), der Bagger hat mir und anderen sehr viele blaue Flecken an den Schienbeinen beschert und irgendwie ist es skurril, dass ich 20 CHF extra dafür bezahle, dass ich ein sehr unhandliches, schweres, teures Gerät selber sicher nach Hause transportiere anstatt es mir umsonst nach Hause liefern zu lassen. Immerhin habe ich gesehen, dass es Schlüsselanhänger in Alpaka-Form mit regenbogenfarbigem Horn und bei angemessenem Druck rausquellender Glitzerkacke gibt. Für 2.95 CHF durchaus eine Überlegung wert.


Gegessen:
Toast mit Mirabellenmarmelade
Fenchesandwich
Kokosmakrone gegen Unterzucker
Flammkuchen und Salat

Getragen: Boots, grauer Wollrock, weisse Bluse

Gelesen:
"Benediction"


Stressleveldurchschnitt: 16
Selbstbeweihräucherung: ich fand das Shopping heute nicht besonders schön, aber ich war schnell.

Dienstag, Dezember 10, 2019

101219: Schau genau

Heute nacht relativ panisch aufgewacht, weil im Mittelstock gekruschelt wurde, runtergesaust, aber es hat keiner gekotzt oder Fieber gekriegt oder was auch immer, Q. war nur mal kurz auf dem WC und högscht irritiert, als ich zu ihm ins Zimmer geschossen kam (und der Hübsche von oben runter rief, ob jemand Hilfe benötigen würde). Ich denke, bis die Jungs ihre Liebschaften mal zum Übernachten nach Hause mitbringen, haben wir die langen schlaflosen Nächte der Kinderzeit überwunden und stürmen nicht mehr beim kleinsten Geräusch zur Hilfe. Hoffe ich. Für alle Beteiligten.
Dann ganz allein (mit Katzen) um sechs aufgestanden, weil Q. heute "den gechilltesten Tag ever" hatte und bis halb acht schlafen konnte (Lehrer beim Militär oder auf Klassenreise oder weiss auch nicht und L heute auch später Schule hat und so mit dem Hübschen erst um sieben rausmusste).

Bei der Arbeit den gestern echt sehr hoch erscheinenden Berg durch konzentriertes Abarbeiten und Wegschaufeln zwischenrein grätschender Notfälle deutlich reduziert und mit meinem Kollegen, der neben mir sitzt und zeitgleich mit mri angefangen hat, mittaggegessen. Wir hatten beide keine Zeit, aber ich habe goldene Regeln und er musste eine Grundlage schaffen (nur Spass), er hat nämlich seine alte Rolle als Betäubungsmittelverantwortlicher noch nicht abgeben können und war heute zum offiziellen Verbrennen von Retouren, Mustern, etc. aufgeboten. Eine höchstoffizielle Angelegenheit unter Aufsicht der Kantonsapothekerin, (fast) alles in sehr streng gesicherten Tresoren etc., das dann eben gesondert in der Sondermüllverbrennung kontrolliert entsorgt wird. Wir haben alle Witze gemacht, dass man die Autobahn, die dran entlang führt, sperren müsste, wenn der Rauch oben rauskommt und dass wir alle mal tief einatmen sollen, aber in Wirklichkeit ist das natürlich ganz undramatisch, was da oben rauskommt. Nämlich ... nix (naja, ich nehme an, CO2).
Ich war währenddessen bei der ersten halben Stunde "Augenfitness am PC", das hat unsere Gruppe als "Preventive Safety Measure" oder so gebucht. Joah, was soll ich sagen, bin nicht überzeugt. Ich wurde beim "Stereosehtraining" nach meinem Kommentar "Ich muss gar nicht hinschauen, es ist immer ein Delfin, der über eine Welle springt!" mit bösen Blicken gestraft, ein bisschen zurecht, aber der Tipp "Wenn Sie eine Brille tragen, lassen Sie sich eine Computerbrille verschreiben, die nur ca 30-60% Ihrer Fehlsichtigkeit korrigiert, dann bleiben die Augen beweglich" ist halt leider echt doof, weil ich (fehlsichtig seit immer) sehr gut merke, wenn meine Augen schlechter werden und die Brillenkorrektur nicht mehr reicht und ich dann Kopfschmerzen aus der Hölle bekomme und immer näher am PC klebe, da helfen mir de beweglichsten Augen nicht. Nun ja. Ich nehme an, der Kurs wurde dann in der zweiten Hälfte noch super und immerhin habe ich jetzt eine Begründung dafür, dass ich immer mal wieder aus dem Fenster starre: alle Stunde 1 Minute auf etwas schauen, was mehr als 6 Meter entfernt ist. Das wären bei mir die Tauben auf dem Dach gegenüber.

Wegen TC mit San Francisco, bei der ich diesmal Timekeeper und Minute-Schreiberin war, habe ich beschlossen, eher heimzufahren und mich von daheim einzuwählen. Auf dem Heimweg habe ich eine sehr dreckige (erdige Vorderbeine bis zu den Achseln, wie wenn sie mit beiden Pfoten in Mauselöchern gesteckt hätte) Sansa vom Werksareal eingesammelt, während Jonny den Tag nach 6 Stunden draussen und kurzer Mittagspause schon um drei für beendet erklärt hatte und sich in L.s Bett warmkuschelte.

TC war insofern lustig, als eine Diskussion, ob und inwieweit die selbstorganisierten Teams selber entscheiden dürften, wie sie ein bestimmtes Assessment pro Team ausfüllen wollen, total eskalierte und ein Kollege aus Versehen auf den "unmute"-Button kam und ein herzhaftes "Oh mein Gott, das darf doch jetzt nicht wahr sein" in die Runde seufzte. Ansonsten kann ich vermelden: 10 Minuten vor der Zeit fertig, ohne dass ich einschreiten musste.

Dann: Geburtstagsgeschenk mit L. für seinen Freund einpacken (es ist manchmal gar nicht so, dass die Einladungen last minute kommen, sondern so, dass die Einladungen erstaunlich lang im Schulsack hin und her getragen werden und dann ist es auf einmal last minute. Ich bin in solchen Momenten sehr froh um die Kiste mit Geschenken für alle Gelegenheiten, die ich bei diversen Limango-Aktionen etc zusammengesammelt habe. So konnte ich heute entspannt einen Experimentierkasten "Welt des Eises" hervorziehen, der super für ein Winterkind passt und zur Klimadebatte.), Abendessen mit zwei sehr gesprächigen jungen Männern, Vorlesen (wir haben ja ewig an die Eragon-Tetralogie hingelesen, die, sind wir mal ehrlich, halt echt, echt, echt einfach zu lang ist und ein beherztes Lektorat vertragen hätte, und waren uns einig, dass es jetzt echt mal gut wäre und was macht L. nach dem Ende des letzten Bandes? Er lädt einen Bonusband  (affiliatelink) von der Schwester des Autors herunter..... nun ja), Strampeln zu "The Crown" und dann mit dem Hübschen die echt allerletzte Folge "Mars" anschauen. Wir dachten ja, das wäre die gestern gewesen, wars aber nicht.

Gegessen:
ein angetrocknetes Stück Kuchen in der Arbeit
Kokos-Süsskartoffelcurry mit Reis, Rosenkohl, Blumenkohl
Salat mit gerösteten Pastinaken und Karotten

Gelesen:
"Benediction" (Affiliatelink)

Getragen: das blaue Lieblingskleid

Stressleveldurchschnitt gestern: 34
Selbstbeweihräucherung: als eine von wenigen von einem Freund etwas anvertraut bekommen. Offensichtlich vertraut er mir, das finde ich sehr schön, auch wenn der Anlass kein schöner ist. Worüber ich froh bin: dass ich irgendwie ahnte, dass das kurze "Zeit für Kaffee?" diesmal nicht nur das bedeutete. Und keine blöden Witze machte, sondern einfach 5 Minuten nach dem letzten Schluck Kaffee am Schreibtisch "aber sicher, jetzt gleich?" antwortete.

Montag, Dezember 09, 2019

091219: Noch einmal stürmt

Ich hatte ja gestern nachmittag / abend noch einen Kuchen für meine Kollegen gebacken. Es war spannend zu sehen, wie über den Tag hinweg meine Energie zurückkam. Erst dachte ich: "Joah, vllt merkt ja keiner, dass ich Geburtstag hatte", dann "Ich hol einen Sack Gipfeli am Bahnhof", dann "Oder mache einen Marmorkuchen" und zu guter Letzt habe ich aus einem frisch geschenkten Kochbuch (Affiliatelink) einen "Karottenkuchen mit karamellisierten Walnüssen, Earl-Grey-Guss und gegrillten Grapefruitscheiben" gemacht. Geschmeckt hat er astrein, die Optik hat bei den Kollegen für Verwirrung gesorgt ("Ist das Räucherlachs da drauf? Oder Kalbscarpaccio?").

Sonst: kurz fast wieder sehr nervös geworden, weil es alles sehr, sehr viel heute war, aber: ich habe ja 4 Tage fast nix arbeitstechnisch erledigt, da darf es mal ein bisschen mehr sein.
Mein Nachfolger im alten Job hat übrigens letzte Woche angefangen und auch bei ein paar meiner anderen Ex-Produkte, die zwischen Exkollegen verteilt wurden, muss was erledigt werden. Anscheinend ist meine detaillierte Übergabeliste ... verloren gegangen, zusammen mit aller Kenntnis über unsere harmonisierte Ablagestruktur, oder es ist halt einfacher "Geh mal zu Frau Brüllen" zu sagen. So kam ich zu einigen "Coffee and Product xy"-Terminen heute (vielleicht sollte ich demnächst auf "Lunch and xy" oder "Gold und Edelsteine and xy" erhöhen. Just kidding, ich bin ja auch froh um jeden aktuellen Kollegen, der mir mit den neuen Sachen weiterhilft.).

Draussen eine abstruse Mischung aus Sturm, Schneeregen und dabei eigentlich recht warm, in der Kombi aber sehr unangenehm. Gemerkt habe ich es beim Weg durch die Stadt zu einem Lunchdate im Turm mit einer ehemaligen Netzwerkkollegin, die jetzt etwas ganz anderes macht, das war dann schon sehr spannend!
Meine letzten Weihnachtseinkäufe (incl ein bisschen selber Geburtstagsshopping für mich) habe ich deswegen auf schöneres (oder wenigsten weniger nasses) Wetter vertagt.

Sonst so:
Auf dem Weg zur Arbeit gerade keien Zeugin eines Auto/Motorradunfalls geworden, ich habe nämlich nur da Knirschen gehört und mich dann umgedreht. Ein Postlieferauto ist auf den Gehweg zum Anhalten gefahren und der folgende Motorradfahrer konnte nicht mehr bremsen und rutschte weg, mit sehr hässlichem Geräusch (also: so habe ich mir das zusammengereimt.). Weil aber dem Motorradfahrer körperlich wohl nicht allzuviel passiert war, sich die beiden Unglücksraben friedlich erstmal versicherten, ob beide halbwegs unversehrt waren und genügend Augen-, nicht nur Ohrenzeugen da und hilfreich waren, habe ich mich nicht auch noch aufgedrängt.

L. hatte heute Generalprobe für die Weihnachtsaufführung beim Turnen, ich bin mal gespannt, ob der danach noch weitermachen möchte. Wir beide waren auf jeden Fall nass und verfroren, als wir daheim ankamen (ich hatte, weil orange, des Hübschen Skijacke an und gefroren wie ein Schneider. Irgendwas muss der massiv anders machen.....)

Heute abend endlich das Fotobuch fertiggemacht, wegen der dieses Jahr anderen Feierlogistik muss nur eines von uns aus weiterverschickt werden, die anderen können wir persönlich übergeben.

Endlich wieder Crosstrainern, das hat mir gefehlt.

Gegessen:
Karottenkuchen
DInkelgrünkernrisotto mit Grillgemüse und 2 Schalen Asiakrautsalat
Freitagspizza

Getragen:
graue Jeans, Schlabberbluse, meine neue Kette mit Coffein <3

Gelesen:
"Benediction", das ist der dritte Band der Plainsong Trilogie, den es als einzigen nicht auf deutsch gibt. Ich lese ja Prosa ja eigentlich immer noch lieber auf Deutsch als auf Englisch, aber mei, was will man machen. Jetzt ärgere ich mich, dass ich die anderen Bände nicht auch auf Englisch gelesen habe, es ist nämlich wunderschön. Und traurig.

Stressleveldurchschnitt gestern: 43
Selbstbeweihräucherung: nicht selbst-, aber neben dem Foto und dem Speeddating wurde ich jetzt auch noch als "Employee Ambassador" vorgeschlagen und naja, ich weiss nicht genau, was das bedeutet, angeblich keine Extraarbeit, ich gehe aus von Ruhm und Ehre. Nun ja. (Es hiess, man würde u.a. aufgrund seiner Linkedin-Aktivitäten nominiert, das kann ich mir fast nicht vorstellen, ausser dem Foto, was auch mein Arbeitsprofilfoto ist, habe ich auf Linkedin nichts anderes aktiv als Lebenslauf und halt Geburtstagsglückwünsche :-)

Sonntag, Dezember 08, 2019

081219: Was für ein Wochenende

Am Wochenende hat mich Frau Mutti irgendwann gefragt: "Und, Du bleibst standhaft, jeden Tag wird geschrieben?" und ich merke gerade, wie wahr meine Antwort war: "Ja, weil wenn ich einen Tag aufhöre, das wäre erstens wie Aufgeben und zweitens bin ich dann raus und kanns grad für immer lassen". Joah. Die Versuchung ist durchaus da, nach nur einem Satz gestern und einem halbscharigen Post vorgestern und davor war Workshop und auch nur wenig und wieso soll ich eigentlich weitermachen? (just kidding. mainly)
Aber was will man machen: es war einfach viel zu viel zu tun, zu machen, zu reden, zu lachen, zu trinken, zu "Oh mein Gott, diese Menschen kommen alle wegen mir, wie soll ich es nur schaffen, mit allen zu reden und auf den neuesten Stand zu kommen, ich muss die Zeit nutzen!"

Also: ich hatte ein grossartiges Wochenende!
Wie jedes Jahr

  • waren alle Cocktails aus dem "Lecker Christmas"-Heft unglaublich scheusslich. Bis auf den Winter Sangria haben wir sie alle am Vorabend probiert, und sorry, das war alles entweder richtig scheusslich oder einfach ein okayer Cocktail dann mit 1 L Mineralwasser verdünnt. Liebe Lecker-Redaktion: bitte einfach keine Cocktails mehr ins Heft aufnehmen oder wenigstens nicht mehr ansprechend fotografieren, so dass man doch in Versuchung kommt. Es ist einfach sehr schade um Zeit und Zutaten (und Kopfweh), wenn man die Plörre dann entweder wegschüttet oder halt doch trinkt, grusig findet und dann Kopfweh ohne Spass davor bekommt. (Cocktail des Abends dann stattdessen: Gin Basil Smash)
  • war das Essen genug, aber halt schon eher nur so grad so. Es haben ein paar Gäste relativ kurzfristig abgesagt, ich habe gestern um eins noch ein bisschen Nudelsalat aufgegessen, heute Waldorfsalat und Punschfrüchtchen gespätstückt und wir haben noch ca 3 Portionen Kürbisgulasch eingefroren, aber sonst ist ALLES WEG! Und wir hatten echt viel, so ziemlich alles vegetarische aus dem Lecker Christmas Heft (und die Bratapfelspiesse mit Halloumi statt Schweinefilet UND Maronensuppe aus dem letztjährigen Heft. Frisch gekocht), und jede Menge Nachtisch und Brot und Plätzchen.
  • bin ich zutiefst dankbar, wie grossartige Menschen ich kennen darf und dass die mich mögen, von nah und fern anreisen, meine Spleens mitmachen und maximal milde belächeln (was absolut in Ordnung ist, weil, mei, ist halt so), die mir Grüsse und Wünsche schicken, die interessant und spannend und echt und lustig und ach, einfach gute Freunde sind.
  • freue ich mich, wie cool unsere und die Kinder unserer Freunde sind: bis auf einen winzigen Gast, der sehr begeistert eine Handvoll Katzenfutter ("Real Nature, Krill und Büffel") probiert hat, sind alle nach einem höflichen "Hallo, alles Gute zum Geburtstag" nach oben verschwunden, haben Lego und PS4 gespielt oder Netflix geguckt, Pizza gegessen, höflich gefragt, ob es ok wäre, sich um halb 12 eine 2 Literflasche Cola mit hochzunehmen ("NEIN!!!!"), das ist schon sehr praktisch so.
  • war ich überrascht, dass ich mittlerweile am Morgen nach einer Party wieder richtig schlapp bin, weil ich gefeiert habe, nicht weil ich die halbe Nacht Kinder beruhigt habe. Die kamen nämlich erst um halb 10 oder so im Pyjama zum Frühstück (oder auch erst um 11, als die Fenster schon weit offen standen).


So. In diesem Sinne: danke für alles, und jetzt noch 2 Wochen Enspurt, dann wird Weihnachten gefeiert!
Was will man machen, nach 3 Monaten Agile per definitionem gibt es halt eine Kanban-Tür.


Irgendwie wurde nur der linke Teil des Buffets fotografiert, aber das macht nix.

Samstag, Dezember 07, 2019

071219: Happy, happy

Es war toll, ich habe sehr viel gegessen, sehr viel getrunken, ich bin sehr müde und glücklich.
Danke für all Ihre Glückwünsche!