Donnerstag, Juli 30, 2026

300726

 Uff, uff, uff, es ist so unendlich heiss. Gestern abend bei Licht aus (das war zwischen elf und zwölf) hatte es draussen immer nohc 31 Grad, das ist doch kacke...

Heute morgen dann: goldenes Morgenlicht, das ist schon schön. Radeln in erträglich lauwarmer Luft, Schwimmen bei fast bedecktem Himmel, die Zeit draussen früh ist schon fast magisch (btw: wenn ich fertig bin mit Schwimmen und Anziehen und Tralala, das ist kurz vor acht, kommen gerne schon mal die ersten Familien mit Kindern und allem Equipment von Decken, Sonnenschirm und Kühlboxen, obwohl das Bad offziell erst um nein komplett öffnet. Ich frage mich, wie sie da sicherstellen, dass eben niemand in die bis neun unbeaufsichtigten Becken geht...aber: not my circus)

Im Büro ist es an der Grenze zu einsam, es sind wenig Leute da, aber viel Arbeit, das ist sehr seltsam. NAAAAAJA.

Der Hübsche hat vogeschlagen, heute abend gemeinsam Schwimmen / Rheintreiben zu gehen, anstatt dass er zum Sport geht. Ich habe erhöht um: "Und/oder morgen früh?!) Mal sehen!

Mittagessen mit meinem anderen Small Molecule-Kollegen aus der Gruppe, wir haben uns heute sehr passend zueinander angezogen, nämlich hellblau und leicht olivgrün, ich oben grün, unten blau, er andersrum. Als eine stilsichere als wir beide Kollegin das merkte, waren wir immerhin schlagfertig genug, um das als die SM-Kleiderordnung zu verkaufen.


Nachmittags dann ein Meeting nach dem nächsten, während draussen ein bisschen die Welt unterging. Aber: es regnete entgegen der Ankündigung nicht, es gab eher einfach einen Staubsturm. Der Hübsche rief an, er hatte nämlich auf der Kamera gesehen, dass sich das Sonnensegel losgerissen hatte und nun wild durch die Gegend peitschte. Auf dem Rhein hatte es bei uns daheim Schaumkronen, in Basel nur Wellen und sah aus, als ob er die Richtung gewechselt hätte. Trotzdem schwammen noch Leute, aber wir waren uns eigtl einig, dass wir dann halt doch nicht schwimmen gehen würden.

Als ich mich dann um halb sieben (die Tage waren schon mal kürzer, naja) auf den Heimweg machte, war es bis auf all das abgefallene knusprige Zeug am Boden so, als ob nix gewesen wäre....

Der Hübsche kam auch grad heim (hatte einen Kollegenabschiedsapero gehabt), als ich am Essen war und spontan sind wir doch noch Schwimmen gegangen. War schon schön, so in den Sonnenuntergang schwimmen! Beim Heimradeln in nassen Klamotten war mir fast ein bisschen fröstelig und ich habe die Dusche daheim nicht auf ganz kalt stellen müssen.

Jetzt noch paar Sachen räumen, morgen nicht vergessen, dass ich Geschenke einpacken muss und alles fürs Wochenende einkaufen, weil Samstag ja nicht nur Geburtstag, sondern auch Feiertag ist (übrigens habt man sich jetzt bei Waldbrandgefahrstufe 5 und so auch in Basel HEUTE dazu durchgerungen, das Riesenfeuerwerk MORGEN doch abzusagen. Ach. Echt.)

(Vielleicht gehen wir morgen früh auch nochmal schwimmen)

Riesenzwiebeln, Kohlrabileinchen, irre viel Tomaten und Basilikum, zwei Auberginen, Salat, Fenchel, noch ein anderer Salat, unangenehm grosse Zucchini, Randen (was geht, Bruder, ich dachte, die kommen erst im Herbst?!) DIE EIER, Kartoffeln, viele, kleine, Gurken, gross und klein, Petersilie


Mittwoch, Juli 29, 2026

290726

Es ist so unglaublich heiss, das Heimradeln war furchtbar, ich hatte mich vorher schon kaum überwinden können, den Arbeitstag zu beenden, weil es halt im Büro so angenehme Temperaturen hat... aber irgendwann ist es auch gut. 

Deshalb kurz und knackig (lol)

Der bei der Polizei gemeldete Kinderwagen ist weg. Polizeiberichte ohne Hinweise (in einem anderen Dorf an der Grenze wurde heute mit SEK und Hubschrauber jemand festgenommen, sonst nix passiert)

Beim Schwimmen grosse Freude: das gestern um einen Monat verlängerte Abo hat es auf die Eintrittskarte geschafft (hätte mich an sich nicht erstaunt, wenn nicht auf der Website so rumgeunkt worden wäre, dass man "keine zwei Abos auf einer Karte" haben kann und dann eine neue holen müsse, aber ich nehme jetzt mal an, dass es um zwei Abotypen geht, zB 10er Karte und Zeitabo. Anyway: ich kann noch einen Monat draussen schwimmen. Monatsabo ist übrigens signifikant billiger als 10er Karte (die übertragbar ist). 

Dann: nach nur 1 Monat wird die Rentnercrew langsam weich. Nicht nur werden meine "guten Morgen"-Grüsse in die Runde, wenn wir alle aufs Aufsperren warten, mittlerweile erwidert, heute wurde ich auch beim Radel aufsperren von einem Herrn aus der Crew angesprochen im Sinn von "So, wäre das auch erledigt für heute" und er erzählte mir dann noch ein bisschen, dass es im Eglisee viel angenehmer wäre beim Frühschwimmen als im Joggeli, wo es total überfüllt wäre, weil sie schon um sechs aufmachen (das, es ist grösser und halt auch mit ÖV direkt mit vielen Linien erreichbar und hat einen Autoparkplatz?), aber am Anfang und Ende der Frühschwimmsaison würde er trotzdem da hin gehen, weil das Eglisee halt eine kürzere Saison hat. Und gerade am Ende der Saison wäre es im Joggeli dann auch leerer UND das Schwimmen in den Sonnenaufgang wäre schon super. Frühaufsteher unter sich, I like!

  Überhaupt: der angenehmste Moment des Tages ist aktuell der, wenn ich durchgeschwommen, kühl, frisch geduscht, eingecremt, in frischen Kleidern aufs Rad steige und in der relativen Morgenkühle die letzten 3km ins Büro radle. SO SCHÖN!!!

In der Umkleide bei der Arbeit dann Frauen-Lockerroomtalk (ich gebe zu, ich weiss nicht, wie sich der entsprechende Männerlockerroomtalk im Vergleich verhält, ich möchte glauben, dass es auch dort nicht das Stereotyp von testosterongeschwängerten, misygynen Gymlockerroomgesprächen erfüllt) über Spindgrössen und Früh-Öffnungszeiten der verschiedenen Freibäder in der Umgebung und die Umkleidensituation dort, Kraulkurstipps, Projektbesprechungen, Parfum-Empfehlungen, Wimpernzangengefachsimpel, Aushelfen mit Duschzeug, Kleiderreissverschlusshilfe und ein insgesamt sehr schwesterliches Gefühl.

Der Tag war heute wieder sehr konzentriert, es fühlt sich (und ja, mir ist bewusst, wie falsch das eigentlich ist und was es über den Stresslevel aussagt) nach fast schon Urlaub un Luxus an, mal 10 Minuten und länger ungestört an einem Thema dranzubleiben und sich die (lange) für heute abend fertig zu seiende ToDo-Liste selbstkontrolliert einteilen zu können und nur so viele Querschüsse zu bekommen, dass es trotzdem am Abend alles fertig ist. Ich hatte dafür heute endlich mal wieder miene Bildschirmbrille auf, normal lohnt sich das nicht so sehr oder ich vergesse es, wenn ich halt von Meeting zu Meeting hample oder dauernd unterbrochen werde. Ist schon noch angenehmer!

Dann: WA-Nachricht aus dem Pfadilager mit einem Körperteilbild und "Fiese Einschusswunde" als Bildunterschrift. Ich bin da mittlerweile so drauf gepolt, dass ich automatisch überlege, wer jetzt wohl in welcher Notfallstation ist, wie wir am schnellsten hinkommen und was wir noch von daheim holen müssen. War aber nur ein Wespenstich zwischen den Zehen und eine fiese Prellung vom Paintball....nix Krankenhaus.


Jetzt bin ich daheim, abgefüttert, die Dusche ist frei, adios.

Dienstag, Juli 28, 2026

260726

 What a day. Bisschen besser geschlafen als gestern, aber nicht viel. Ich bin mehrfach hochgeschreck tund war knallwach, jedesmal schien mir der Mond ins Gesicht und war knallhell (ach. Guck). Egal.

Morgens ist es jetzt wirklich noch sehr dunkel, wenn ich aufstehe, beim Radeln aber hell genug, um sich nicht nach Nacht anzufühlen. Heute übrigens auch mit Fleecejacke nicht am Schwitzen.

Ich hatte heute extra Gepäck dabei, weil der Hübsche und ich eine Abendverabredung mit Schwimmen haben und ich sein Zeug schon dabei habe.

Morgenschwimmen heute ohne Sauerei, der Hübsche konnte auch meine Conditionerflasche entriegeln.

Dann: Emsiger Tag, die vermeintliche Ruhe durch Ferienabwesenheiten wird mehr als aufgewogen durch geplante Ferienvertretung der Abwesenden von mir und notfallmässiges Einspringen, weil Dinge passieren, die die Abwesenden entweder nicht vorausahnten oder mal schön ignoriert haben. Naaaaaaaaja.


Zwischendrin habe ich noch bei der Polizei angerufen (schon wieder! ich mache mir Sorgen, dass ich auf einer "hysterische Kuh"-Liste lande, wieviel Verdächtiges kann man auf einem 13km Radweg durch idyllische Landschaften denn auftun?), weil gestern morgen schon und heute immer noch auf der Strecke zwischen Bahngleis und Deponie ein Kinderwagen auf/neben der Strasse stand, ohne Baby drin, aber ich habe heute morgen angehalten: mit Babyschlafsack und einem Handtuch nebendran. Das finde ich so, so, so seltsam. Und weil ich keine Hirnkapazität habe, da drüber nachzudenken, und sonst keine Kapazität oder Fähigkeit, das zu lösen, habe ich das in kompetente Hände übergeben. Mir wurde gesagt "Ah, da. Ja, wir schicken jemanden, das anschauen. Wir haben schon so eine Idee, wo das hingehören könnte. Nächstes Mal bitte gleich anrufen." Hm. Naja.

Dann:

 Wieder mal festgestellt, dass die Chemie- und Pharmawelt ein Dorf ist und in einem Call auf einmal einem ehemaligen Oberboss von hier gegenüber gesessen, der vor einigen Jahren gegangen wurde und jetzt ein Angebot unterbreitete respektive seine Leute das machen liess. Er erinnerte sich noch an mich und einen anderen Kollegen, der schon länger dabei ist, wir zwei uns schon auch sehr an ihn. (Präsentation war aber superst, kann man nix sagen).

Dann andersrum, das potentielle Lieferantenteam stellte sich vor mit "wir kennen uns noch nicht, bei Euch sind es ja so viele Leute, immer jemand anders, aber wir lernen gerne neue Leute kennen" und ich meinte "Ich kenne euch beide sehr gut aus meiner alten Rolle. Wir haben zig Investigations bei Euch gehabt. Aber eben: anderes Produkt, nech?" und kam mir damit erst ein bisschen fies vor. Dann aber stellte sich raus: diese Stunde war eine ... Veranstaltung nahe an der Unverschämtheit, finde ich. Wir haben zwei Grundvoraussetzungen angegeben: Tox-Grenzwerte, die sie einhalten können müssen, und Projekttimelines, die unverhandelbar sind (und sehr eng.). Sie haben ernsthaft zwei Optionen vorgeschlagen: a) wir meinen das mit den Grenzwerten sicher nicht ernst, und wenn nicht, dann könnten sie uns das hier anbieten, blablabla, und b) falls wir bei den Grenzwerten stur sind, sind die Projekttimelines sicher auch nicht unser Ernst und hier, wir bauen eine neue Anlage, wenn wir heute den Vertrag unterschreiben, können wir nur 3 Jahre nach den Timelines, die wir angegeben haben, evtl erstes Material bekommen. Und das haben sie 1h lang ausgewalzt. Das muss man auch erstmal durchziehen (was bin ich froh, dass ich nicht mehr bei einem CMO arbeite. Ich hätte das an ihrer Stelle auch so gemacht und jede einzelne Sekunde davon gehasst.)

Naja. Auch ok.

Um kurz nach sechs wechlse ich in den Badeanzug (und noch ein paar Kleider drüber), treffe den Hübschen im Park, wir gönnen un sein leckeres Abendessen und gehen dann eine Runde im fast leeren (wassermässig), lauwarmen, menschensuppenartigen Rhein (heute beim Mittagsründchen musste ein Transporterschiff laut und empört Schwimmer mit death wish weghupen.... das machen wir heute anders.

Montag, Juli 27, 2026

270726

 Mein Armband war sich heute relativ lang sicher, keinen Schlaf erkannt zu haben (mittlerweile dann doch 5:45h), ich hatte auch das Gefühl, sehr, sehr, sehr oft wach geworden zu sein wegen eben dem heulenden, klappernden Sturmwind draussen.

Beim Katzenfüttern bei den Nachbarn war mir schon klar: ich werde heute definitiv keine langärmlige Kleidung brauchen zum Radeln, es war wacherlwarm, dafür aber noch sehr dunkel vor lauter Regenwolken.

Zwei verschiedene Regenradare kündigten entweder keinen Tropfen bis Freitag abend oder aber Weltuntergang heute morgen um neun an. In any case: beim Schwimmen würde ich trocken bleiben. Sozusagen.

Mehreren Hürden übrigens beim Fertigmachen: 

ich hatte eine neue Flasche Conditioner in einem Pumpspender und ich bekam ums Verrecken den Pumper nicht entriegelt. Ich kam mir halt schon ein bisschen doof vor, weil, so schwer sollte das nicht sein, und die Shampooflasche der gleichen Marke habe ich ja auch "entsichert" bekommen. Naja, irgendwann habe ich alles abgeschraubt und halt ein Würstchen Conditioner direkt draufgedrückt.

Hässlicher wurde es beim Öffnen der Leave-in-Kur, die war neu und auch in einem Pumpspender, aber halt mit einem Deckel. Als ich den abnehmen wollte, kam der ganze Pumpkopf ab und ein Riesenschwapp "Leave-in Serum" batzte über ALLES (immerhin nicht meine frischen Kleider). Ich war sehr empört aus vieler Hinsicht, keine Zeit, um das alles sauberzumachen und örks, ausserdem war das nicht mal so billig, deswegen möchte ich das ungern über den Boden und überhaupt verschütten, naja. Ich habe also mit den Händen aufgewischt, viel mehr als geplant in die Haare geschmiert, den Rest mit dem Haarhandtuch aufgewischt. Das werde ich jetzt übrigens nicht direkt waschen, sondern den Rest der Woche verwenden, da wird dann getrocknet und gepflegt in einem. Örks.

Ab dann lief der Tag besser, kann man ja auch mal sagen.

Es könnte sein, dass diese und die nächste Woche die mit ruhigsten des Sommer sind. Viele sind um den 1. August weg (auch wenn er diesmal mit einem Samstag sehr arbeitgeberfreundlich liegt), einige mit Kindern in deutschen Schulen sind kurz vor den Sommerferien nochmal auf Businesstrip, in zwei Wochen spätestens sind die SchweizerInnen alle wieder da. Ruhig betrifft aber nur die physische Auslastung, wir haben trotz des zweiten Schwungs an Sommerferienaushilfen gemütlich alle Platz auf dem Stockwerk. Sonst habe ich ja Ferienvertretung für das eine Produkt übernommen uind heute als passendes Icon für den neuen Teamchat des neuen Produkts ein Feuerwehrauto gewählt....

Aber: ich bin heute dazu gekommen, am Nachmittag konzentriert vorzuarbeiten und habe sogar die Zeit ein bisschen vergessen, bis ich richtig Hunger hatte (eine Packung Cracker vor dem Heimradeln hat es gerichtet). Krass: es war so windig (auf dem Hinweg hatte ich Gegenwind), dass ich beim Heimradeln trotz recht schnellen Fahrens kaum Fahrtwind gespürt habe...

Daheim Sunny begrüssen, Jonny ist noch unterwegs, der Hübsche beim Sport, dann meine klebrige Schwimmtasche ausspülen und sortieren, Montagspizza und Salat fertig machen, duschen, Feierabend.


Sonntag, Juli 26, 2026

260726

 Gestern abend hatten wir einen richtig schönen Zucchini-Abend mit Freunden (spontane Einladung, "die Zucchini müssen weg" ist zwar ein valider Punkt, mir wurde aber nahegelegt, mein Essen ein bisschen bessern zu verkaufen. Naja. Schwierig, wenn Technical und Businessleute aufeinandertreffen :-)), es gab Frittierte Zucchinischeiben auf Whipped Fetacreme mit Zitronenabrieb, Kräuteröl aus all den Kräutern, die anfielen, weil der Auk verlaust war (ich habe sie natürlich ewig gewaschen, bis das Waschwasser das das AQL Testing bestanden hat, UND ich habe nichts von den Läusen erwähnt beim Essen), Honig und Pinienkernen, dazu Bruschette mit Tomaten / Basilikum aus dem Brot, das weg musste, und dann eine Feta-Zucchini-Zwiebel- Catalogna Tarte mit auch Kräuteröl und so. Nachtisch: gebackene Pfirsiche mit Pistazienstreuseln und gekauftem Vanilleeis ("Boring storebought Vanilla-Icecream" ist auch wieder nicht recht im Marketingsprech).

Dazu viel Wasser und sehr wenig Wein, viele Gespräche und schön war das!

Heute: ausgeschlafen, richtig gut bis neun (der Hübsche macht sich Sorgen ob meiner Schlafdauer, so schlecht ist sie aber gar nicht), Kaffee im Bett, Frühstück auf der Terrasse, dann.... die Überlegung, was unternehmen. Wir hatten eigentlich Schwimmbad oder Rheinschwimmen angedacht, aber es war zwar warm (Untertreibung des Jahrtausends), aber zugezogen und windig bis stürmisch.... Mhm. Wir haben also Häuslichkeiten wie "Wäsche in den warmen Fön hängen" und "Schwimm- und Kleidertasche für morgen packen" vorgezogen, dann ein Ründchen für Schritte eingeschoben und dann beschlossen, dass wir nicht schwimmen gehen, dafür aber mindestens einen Rheinschwimmtag in Basel nächste Woche einschieben, wo es wieder 40 Grad bekommen soll. Man muss dem ganzen ja irgendetwas positives abtrotzen... In dem Fall: Apero/ Abendessen im Schöpfli, der Hübsche reist mit Shuttle an und danach  schwimmen wir und radeln / ÖV-en in der Kühle (lol) nach Hause.

Den Nachmittag verbringe ich dann mit Eiskaffee und Pfefferminzschorle auf der Terrasse, recherchiere Wellnesshotels und buche uns den Gepäcktransport von Kyoto nach Tokyo, während wir in Hakone mit leichtem Gepäck chillen, ausserdem Tickets für Teamlabs in Tokyo. Ich recherchiere Minipig- und Capybara-Cafes (die sehen aus wie aus einem Nintendo-Spiel). Es ist so skurril, ich merke, wie weit ausserhalb meiner Komfortzone dieser Urlaub ist, dabei ist es ja nicht gefährlich oder besonders abenteuerlich, es wird egal wie cool und neu für uns, ich finde es spannend, warum sich mein Gefühl so dagegen sträubt, das als Erholung zu sehen. (zum Entspannen Kayak-Trips und Highlandhikes für nächsten Sommer in Island recherchiert. Ausserdem überlegt, dass wir die Weihnachtsferien auch wieder dort verbringen wollen.)

So.

Jetzt Apero und dann den Rest der Zucchinitarte und Salat.

Die Kinder haben eine tolle Zeit im Sola, das ist auch schön!

Samstag, Juli 25, 2026

250726

 Heute habe ich richtig schlecht geschlafen, naja, Pizza und Rotwein und ein Wecker um sechs Uhr morgens sind eine suboptimale Kombination. Der Wecker läutete, weil L. heute ins Sola aufbricht und eben um kurz vor sieben Abfahrt war.

Ich ging danach nochmal schlafen und auch, wenn es sich zunächst anders anfühlte, bin ich nochmal richtig eingeschlafen bis neun.

War ganz praktisch, ab da merkte L. nämlich, was er alles daheim vergessen hatte und wir noch jemanden fanden, der morgen das Lager besucht und dem wir all das Zeug mitgeben konnten.

Die Hitzewelle rollt an und während es in der Nacht noch angenehm frisch wird, ist es untertags schon wieder unerträglich heiss.... und es wird noch heisser. Wir haben uns für heute Abend Verstärkung zum Bewältigen der Zucchinimengen eingeladen, wir machen Bruschette, gegrillte Zucchinischeiben auf Whipped Feta und dann eine Feta-Zitronen-Zucchini Tarte, damit sollten wir für diesmal durch sein.

Müder Tag irgendwie, aber ist auch ok.

Freitag, Juli 24, 2026

240726

 Gestern abend das Essen war lustig! Die Kollegen hatten vorher eine Golfstunde, ich halt nicht, weil Arbeit, und kam dann nach. Der Golfplatz, stellte sich raus, ist in der Nähe von dem Haus meines allerersten Chefs, die Route, die wir fahren mussten, weil die andere gesperrt war, war die "Schmugglerroute", auf der er damals das Wildschwein mit dem Hornbachlaster "erlegt" hatte...

Ich hatte das Vegiessen und bis auf die Unmengen Pfeffer (und Salz) in den Gnocchi Cacio e Pepe (ja, ich weiss, aber es muss nicht so viel Pfeffer rein, dass jeder Bissen knirscht), war es richtig super: Burrataschaum kannte ich jetzt auch noch nicht.

Ich konnte (bisschen spät, weil das Projekt ist ja jetzt beerdigt) die KollegInnen ein bisschen näher kennenlernen, mit denen ich bisher noch nicht so viel zu tun hatte (und von anderen, mit denen ich mehr als genug zu tun habe, mehr als genug zu kriegen. MEINE GÜTE!!!!), das war wirklich lustig. Und Dorf, das Basel und die Pharmablase ist, ist der Sohn der Regulatory Kollegin vermutlich ein Kommilitone von Q.

Heimweg dann: aufregend im Mini, ich hatte mir selber Angst vor den Wildschweinen eingeredet, kam aber keins.

Heute dann endlich Freitag, ich hatte ja seit Dienstag jeden Tag damit gerechnet. Zu tun gab es genug, ich bin noch nicht (wieder) in dem Status, dass ich beim neuen Projekt das Gefühl habe, alles tippitoppi im Griff zu haben, aber relativ nah dran. Auch ein Learning aus dem letzten Jahr, denke ich.

Hauptchallenge für mich: in einem Call mit evtl zukünftigen Lieferanten deren berechtigte Fragen mit Pokerface und kaum substanziellen Antworten abzufrühstücken, weil diese Antworten zum allergrössten Teil noch nicht existieren. Entweder war ich sehr gut in dem Pokerfaceteil oder aber sie sind sehr höflich oder aber das ist einfach ein Standardsatz, dann wäre er arg passiv aggressiv rübergekommen, es wurde sich nämlich für die extrem gute Vorbereitung und gute Hilfe gedankt. Ich war auch schon auf der anderen Seite solcher Gespräche und ich weiss, wie das ist und wie dringend man eben solche Auskünfte braucht. Tja nun.

Letztes Gespräch relativ spät dann noch mit der Regulatory Kollegin vom neuen Produkt, ich glaube, das wird sehr gut.

Q. bestellt vergessene Dinge aus dem Lager (morgen reist L. und der Rest der Pfadis hinterher). Apropos vergessene Dinge: die Jacke vom Berg ist wieder da, genau rechtzeitig für L., um sie ins Sola mitzunehmen, so dass wir die bestellte Ersatzjacke einfach zurückschicken können. Damit war der Aufwand des Ganzen echt überschaubar: Expressporto und Sorry-Schokolade, Paketkosten und Aufwandsentschädigung für die Hüttenleute, Rücksendekosten der Ersatzjacke. Für das, dass insgesamt 600Franken in Jacken am falschen Ort waren, geht das tatsächlich (ach ja: und natürlich ungefähr 15 Emails, um das alles zu regeln)

Jetzt: Feierabend, morgen klingelt der Wecker nochmal früh, um L. zu verabschieden, aber es könnte sein, dass ich danach um halb sieben nochmal schlafen gehe.

Halleluja.