Freitag, März 20, 2026

200326

 Es ist 18:40, ich sitze im ganz leeren Haus, habe bis vor 30 Sekunden noch gearbeitet (im HIntergrund läuft mein Gemini-Weekly Summary). Der Tag war knallvoll, und ich habe noch nicht mal geschafft, meine 12k Schritte heute zu machen (ich werde gleich nochmal ums Karree stiefeln).

Aufgestanden um sechs, beim Frühstück  Skincareroutine und ausstehende Trainings abgearbeitet (mich etwas mütterlich beim "New Multiproduct Risk Process" gefühlt, weil ich Teil des Teams war, das den "First Multiproduct Risk Process" entworfen, implementiert und against all odds am Leben gehalten hat. All die Fallbeispiele kannte ich aus der Zeit noch, war ein easy win, bis auf das eine, das sie als "this was already an issue, not a risk" klassifiziert haben, aber das wurde es halt nur, weil niemand in die Pötte kam. naja.

Dann: Installieren an L.s Schreibtisch (gesehen: die Calathea, die ansagegemäss im Herbst alle Blätter abgeworfen hat und verschwunden ist, spickselt wieder aus der Erde. ich freu mich sehr!), mit Pfefferminztee losarbeiten, bis ich um kurz vor acht mit dem Hübschen mein Rad in den Kofferraum wuchte und zum Radlschrauber bringe. Ich habe ja eigtl für April einen Servicetermin abgemacht, aber darf zum Reifenwechseln zwischenreinflitzen. Sie bieten mir an, wenn sie alle Teile haben, den ganzen Service direkt zu machen (Ich glaube, ich habe es schön öfter gesagt: bester Fahrradladen der Welt!) Um vier ist es fertig und nicht mal teuer, aber abholen schaffe ich erst morgen oder am Sonntag (da haben sie ausser der Reihe offen).

Daheim: weiterarbeiten, in den kurzen Pausen zwischen Meetings. 

Zwischendrin: Elektrikertermin für die Terrassenbeleuchtungsplanung. Auch hier: wie cool, wenn man jemanden vertrauenswürdigen an der Hand hat (nach Bad und Küche trauen wir ihnen auch mit Terrasse).

Um halb eins essen der Hübsche und ich schnell Salat und aufgewärmtes Spätzlegratin oder sowas aus einer der TK Boxen, dann geht es schnell zum Wocheneinkauf. 

VOn halb zwei bis 4 noch einen Stapel Meetings (meine junge Kollegin, die uns im Projektmanagement für unser Monsterprojekt unterstützt, geht morgen für drei Wochen in die Ferien, wir machen einen nahtlosen Handover und ich muss ihr irgendwann (also: vor 5 Minuten) sagen, dass sie jetzt bitte einfach aufhören soll, ich mach den Rest nächste Woche.), dann fahre ich mit L. ein paar Dörfer weiter auf der deutschen Seite. Er hatte akuten Haareschneidebedarf und meinen Termin bekommen, ich laufe jetzt noch ein paar Wochen immer flauschiger durch die Gegend. Ich nutze die halbe Stunde, um im Hieber Snacks und "deutsche" Sachen einzukaufen. So weit ist es gekommen: ein deutscher Supermarkt wirkt sehr fremd und exotisch von der Produktpalette mittlerweile. (Ich habe verschiedene Ostersachen gekauft, Chips, die nicht von Zweifels sind, Götterspeise, Gewürze, Smoothies, Süsskram, Kekse, Snacks)

Gestylt fahren wir zurück, Feierabendverkehr nichtexistent.

Daheim flitzt L. mit einer Götterspeise to go zu einem Pfadihock, ich knete Pizzateig, Q. ist beim Sport, der Hübsche hat sich zu einem Hyrox-Termin breitschlagen lassen (Ich habe gelernt: da muss man laufen UND das im Team machen, Hölle nein, Bruder). Als der Pizzateig geht, antworte ich noch auf Chats, dringende Emails, Zeug, aber jetzt ist Schluss. Ich habe die Woche so viel geschafft und erledigt, die nächste wird mindestens so heftig, ich brauche eine Pause. Ehrlich jetzt.

In diesem Sinne: Hände hoch, Wochenende!

Donnerstag, März 19, 2026

190326

 Ruckeliger Start in den Tag: gestern abend ist mir ja noch der Gepäckträgergummi gerissen, heute ist Gemüsekorbtag, also habe ich mir zwei Spanngurte aus dem Auto geholt, um die ad interim zu nutzen, bevor das Rad im April gefullserviced wird. Als ich heute also die Radtaschen mit Schwimmzeug belud und dann den Korb mitden Spanngurten befestigen wollte, merkte ich, dass das Rad irgendwie total kippelig war, ich war erstmal grundgenervt, das mit den Spanngurten ging auch nicht super, aber erst als ich aufsteigen wollte, merkte ich: der Hinterreifen ist total platt. Orrrrrr!

Dann wurde es ein bisschen spannend zu sehen, wie mein Hirn in solchen Situationen funktioniert (oder halt auch nicht): die beste Lösung ist eh von Anfang an klar (in dem Fall: mit dem Shuttle zur Arbeit, kein Schwimmen, Gemüsekorb mittags zu Fuss holen, Rad morgen zum Schrauber bringen, der Reifen, Sattel und vllt den Gepäckträgergummi auch VOR dem grossen Service direkt einschieben kann). Aber ich bin immer nicht so schnell bereit zu akzeptieren, dass das halt jetzt so ist (und ich nicht schwimmen kann). Also habe ich erst angefangen, meine Radtaschen an das danebenstehende Biobike zu klemmen und dachte: "Ja, wird sackanstrengend, besonders das spät heimradeln dann, ob der Korb mit dem Klemmgepäckträger hält, ist auch fraglich, naja.". Aber erst ein Griff an die Reifen, die eher semigut aufgepumpt waren und der Gedanke an "Ups, geht das Licht eigentlich?" liss mich dann doch Vernunft annehmen. Daheim überprüfte ich noch, ob es einen Tagesparkplatz für heute gäbe (damit hätte ich Schwimmen retten und den Gemüsekorb durch die Gegend schleppen verhindern können), aber die noch verfügbaren Parkplätze sind so weit vom Büro entfernt wie der Gemüsekorb, ich werde auch ohne Schwimmen den Tag überstehen.)

Also: Schwimm- und Radklamotten ausziehen, Bürokleider an, ausserdem Körperpflege incl Skincare und Schminken, was ja sonst NACH dem Schwimmen stattfindet, dem Hübschen Bescheid sagen, die Kinder durch Anwesenheit überraschen und dann ab zum Shuttle. (Positiver Nebeneffekt: ich kann heute mal einen Mantel anziehen, der wirklich zum Outfit passt. Sonst habe ich halt immer meine Reflektorjacke an und für draussensachen am Arbeitstag einen default-Mantel, der schon ok zu allem passt, im Büro. Und: ich habe mein neues Parfum aufgelegt, das ich halt im grossen, teuren Flakon sonst auch nicht im Schwimmsack hin und her juckeln will jeden Tag.)

Gnaaaaaah. Aber: ich werde genauso früh im Büro sein wie nach dem Schwimmen, halt nur etwas unausgeglichener. Und: wie gut, dass ich es daheim noch gemerkt habe UND dass ich gestern noch heimgekommen bin. Schieben bei dem krassen Wind wäre auch richtig doof gewesen.

Ungewohnt, mit trockenen Haaren und keinem leichten Chlor-Wiff den Bürotag zu starten :-)

Der Vormittag ist meetingfrei, ich kann mich mit meinem Chef direkt austauschen für ein paar dringende Themen (immer noch grosser Fan!), und sonst konzentriert Sachen fertigmachen, die ich lang schieben musste und die mich lang gestresst haben (ich lerne langsam, dieses Gestresstsein auch als das, was es auch ist, zu sehen: Arbeit im Hinterkopf daran. Sobald ich dann dazu komme, geht es nämlich recht flott und zügig. Meistens).

Statt Mittagessen hole ich mir ein Sandwich (untypisch für unsere Gatronomie ist die Vegiauswahl dafür in der Cafeteria echt überschaubar.) mit Gorgonzola und Zucchini. Joah, kann man auch lassen... und dazu ein Osterflädli. Kleiner Fashback zu der Bäckerei Krebs, in der wir in unserer Basler Zeit vor und mit dem winzigen Q Samstagssemmeln und eben immer mal wieder ein Osterflädli geholt haben. Ich habe nie wieder so gute gegessen wie dort. Leider hat die Bäckerei irgendwann in den letzten paar Jahren geschlossen (und ich war eh lang nicht mehr da). Weil: wegen kein Rad kann ich nicht auf dem Heimweg den Gemüsekorb abholen, ich habe Meetings bis 18h und der letzte Shuttle geht um 18:15 (danach müsste ich mit dem richtigen ÖV heimfahren, d.h. Gemüsekorb etwa eine Stunde durch Bustrambahnhofsbahnbusfussweg schleppen, das will ich nicht), also muss ich den Korb vorher holen. Ich habe heute eh keine Lunchverabredung, also gehe ich mit Hörbuch auf den Ohren die 20 Minuten hin und dann wieder zurück (ordentlich bepackt). Um dumme Sprüche zu vermeiden parke ich den Korb im Lockerraum im Keller und hoffe, dass mir keine meiner Mitbenutzerinnen Salat oder DIE EIER klaut.

Auf dem Weg durch den Park: frisch gemähtes Gras und endlich mal wieder die Kunst, die da hingehört (incl Nana) und nicht irgendwelche creepy Fusspenisse)



Dann: Back to back Meetings (und zwar herausfordernde) von 13h bis 18h. Uff. (Immerhin das Ziel erreicht, dass ich in jedem Meeting einmal jemanden zum Lachen bringe. Die Schwierigste war die chinesischstämmige IT-Kollegin aus San Francisco, da hatte ich auch nur 20 MInuten. Dafür selber in einem Meeting buchstäblich Tränen gelacht zusammen mit einem anderen Kollegen. Wir haben die Liste der in Frage kommenden Tradenames eines meiner Launchprodukte bekommen. Das war beim letzten schon richtig lustig, aber diesmal noch mehr. Ich meine, es gibt da eine richtige Wissenschaft, es soll was mit dem INN Namen, dem Mode of action, der Indikation, den Produktspezifitäten zu tun haben, man muss es sich merken können, es darf in keiner Region der Welt irgendwie doof konnotiert sein, man soll es nicht verwechseln, man muss es in Arztschrift gut identifizieren können, blablabla. Und dann kommt immer noch ein Vorschlag raus, der, wenn man es nur ein bisschen schlampig ausspricht oder nicht gut hinhört wie "Hundefurz" klingt. Naja. Wirds wohl nicht, aber es war auf der TopTen Liste. Mal sehen, ob Sie sich alle das noch merken können, wenn das Produkt dann wirklich auf den Markt kommt).

Dann: sehr püntklich das letzte Meeting verlassen, Gemüsekorb (mit allen Eiern) aus dem Lockerraum holen, durch den Park zur Bushaltestelle schleppen 



warten



busfahren

heimtragen lassen

Ausbreiten

Asiasalatmix, Lauch, Kresse, Kürbis, Eisbergsalat, irgendein roter krisseliger Salat, der kein Lollo Rosso ist, Karotten, Kartoffeln, Federkohl, Chicoree, DIE EIER, Schnittlauch, Radicchio, Mangold


Salat machen

Feierabend

Mittwoch, März 18, 2026

180326

 Gut geschlafen und nach Frühstück (Blutorangen, Skyr, Granola) mit richtig krassem Rückenwind praktisch in die Stadt geflogen (worden).

Schwimmen: war lustig, es war genau EINE Bahn belegt, als ich in die Halle kam. Wurde dann schon noch bisschen mehr, aber nicht viel. Trotz Rückkehr der Reisegruppe vom Sitevisit war immer noch alles leer bei uns. Hm.

Der Arbeitstag wurde dann zum Teil lichter als gedacht, weil recht zeitfressende Meetings kurzfristig abgesagt wurden, aber dafür gab es dann auch noch ein paar adhoc Sachen.

Mittagessen und -ründchen mit altem neuem Kollegen, ich habe mir noch ein paar Eindrücke vom Apero am Mo geholt.

Dann machte ich mich tatsächlich ein bisschen früher als geplant auf den Umweg über das Dorf, in dem ich mein Paket vermutete. Der DPD Service hat sich natürlich weder auf meine Kontaktformularanfrage noch auf die gestern telefonisch gestellte Anfrage gemeldet. Einfach ein unglaublicher Saftladen...

Ich war relativ geladen, als ich im ersten Laden ankam (der, zu dem ich das Paket bestellt hatte und der, in dem es gemäss Sendungsverfolgung lag. Nicht der, in dem es per Infomail lag.) Diesmal brauchte man das DPD-Gerätchen gar nicht, mein Name stand in Schönschrift auf der handschriftlichen Liste auf dem Collegeblock und zack, meins.

Naja.

EIn paar Meter später riss mir dann noch der Gepäckträgergummi. Besser heute, wo ich einfach meinen Rucksack auf den Rücken nehmen und das Paket in eine Radtasche stecken konnte, als morgen, wo ich den grossen Gemüsekorb transportieren muss. Dafür habe ich mir heute aus dem Auto Spanngurte geholt und beim Service um Ostern rum gibt es noch eine Sache mehr, die repariert werden muss.

Heimweg mit massivem Gegenwind war nicht so toll, besonderns unangenehm auf der KRaftwerksbrücke, wo der WInd 90Grad von der Seite kommt und immer wieder von den Pfeilern unterbrochen wird.

Sonst: Hausaufgaben für die USA-Studienreise von L, nämlich dröflzig Unterlagen und auch ein ESTA für USA und ein ETA für UK. Ok. (Mit einem langjährigen Kollegen/Freund aus San Francisco telefoniert, wir werden uns hoffentlich bald in Basel und vielleicht im Herbst in Kalifornien sehen. Das wäre toll!

Daheim war "Farmsrace" angekommen, ich denke, das ist ein Spiel, das gut zur Weltlage passt. Slogan: "LIke Catan, but with nukes".

Jetzt: Pasta

Dienstag, März 17, 2026

170326

 Etwas emotional verkatert heute aufgestanden, gefrühstückt, geradelt (ein paar Gedanken drauf verbracht, ob es mit der Zeitumstellung dann erst morgens noch heller wird oder nochmal dunkler. Dunkler. Dafür Abends direkt NOCH heller. Naja, egal), mit kalten Fingern angekommen und richtig gut geschwommen (also: leistungsmässig schwimme ich immer vermutlich ungefähr gleich schlecht, aber es gab keine Bahnenschlegelei, ich war im Flow, habe ein paar Rückenbahnen eingelegt und das so schnell, dass ich angemessen ausser Atem war danach.).

Im Büroturm dann die grosse Überraschung: es ist wirklich leer auf unserem Stockwerk, und zwar reichen ein F2F Workshop einer Gruppe, die dann halt woanders ist, und ein Sitevisit eines Teils einer Gruppe aus, dass an einem DIENSTAG in der Lieblingsecke von sehr vielen den ganzen Tag Plätze frei bleiben. Naja. Morgen sind sie zurück und ich nicht mehr allein.

War heute aber super, weil ich zwei Themen hatte, die ich unbedingt heute fertig bekommen wollte und die viel Konzentration erforderten. Beides gut genug für Feedback fertig geworden.

(Zwischendrin: Communitymeeting mit zwei anderen Gruppen, Thema heute "AI in unserem Arbeitsalltag" und naja. Es gibt Leute, die sich an den blauschimmernden banana-beautified-Slides immer noch nicht abgesehen haben, naja, Geschmackssache, mein Lieblingssatz war "Und warum schaust du nicht einfach in deinen Kalender?!")

Mittagessen mit meiner "Vornamenclique", die ja alle noch in meiner alten Abteilung sind. Stimmungscheck: meine Güte, ich bin so froh, dass ich da raus bin! (Und es war schon nicht doof, dass ich gestern nicht beim Apero war). Ich muss aufpassen, dass ich mich in dieser Runde nicht von der grundschlechten Laune anstecken lasse, das tut mir nicht gut.

Heimradeln dann mit ohne Softshellhose, aber noch Handschuhen (fraglich, ob es die gebraucht hätte), ein bisschen später als geplant, dafür fertig mit allem und mehr.

Paketstatus: nervig, ich habe beim Service angerufen, die sehen auch, dass das Paket in dem Laden ist, wo ich es hinbestellt habe (und wo gestern die Frau sich nicht in die DPD Maschine einloggen konnte und da Paket auf der handschriftlichen Liste nicht fand), aber auch, dass es irgendwo anders in dem Kiosk, der in den "hol dein blödes Paket ab, sonst schicken wir es zurück" Emails erwähnt wird, geführt wird, in dem der Typ es gestern auch nicht gefunden hat. Man wird mir morgen Bescheid geben, wie weiter. Ich habe parallel beim dänischen Versender gebeten, einen Nachforschungsantrag zu stellen. Morgen fahre ich nochmal vorbei. Nerv.

Daheim: Katzen auf dem Weg, Mann und Kind daheim getroffen, allen hallo gesagt, bis sie alle wieder gingen. Q. meldete aus dem Labor noch einen Säurezwischenfall (es geht allen gut), kam kurz heim, berichtete und verschwand auch zum Hock.

Ich mache jetzt Ofengemüse und Quarkdip, bis alle wieder daheim sind. Uff.

Wunschlistenfrage:

Wie lautet eigentlich Ls Fazit zu Japan? Wie ist er mit der Gastfamilie klargekommen? Wie hat ihm die japanische Schule gefallen?

Naja, das wäre "his story to tell" und ich glaube, das möchte er nicht. Generell: superst. Es war nicht immer supereasy, aber alles in allem grossartig. Die Gastfamilie war wirklich ein Glücksgriff. Schule: joah, weiss jetzt nicht, wie viel er da mitgenommen hat, aber es war eine coole Erfahrung, wie Schule (ich sage nur Uniform!) woanders funktioniert. Spannend ist für mich, was er im Familienleben dort bemerkt hat, wie andere Leute miteinander und den Kindern umgehen, wie man miteinander spricht, wieviel man gemeinsam macht. Wieder daheim redet er viel mehr als vorher (und meinte auch: "Ich bin so froh, endlich wieder reden zu können, ohne vorher soviel nachdenken zu müssen" :-))

Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, im September mit ihm gemeinsam nochmal hinzufahren!

Montag, März 16, 2026

160326

Aufgestanden um halb sechs, ich war schon eine Zeitlang hellwach. Wie skurril: meine Arme und Schultern waren wegen des offenen Fensters echt richtig kalt, aber es hat mich nicht gestört. Hm.

Frühstück mit Skyr, Blaubeeren, Blutorangen und Granola und Kaffee, dann Radeln mit dem vom Hübschen neu bestellten Testsiegern an Winterradhandschuhen. (Ich musste beim Review schon ein bisschen schmunzeln, wo stand, dass sie bei 3 Grad für 10 Minuten warm genug bleiben. Das ist halt kein Winter und keine Strecke. Aber als Übergangshandschuhe sind sie gut, heute ohne Krabbenhandschuhe bei 1 Grad zu kalt, aber nicht schrecklich.

Schwimmen: superst, bis auf die letzten 15 Bahnen, wo eine total nervige Co-Schwimmerin auf die relativ langsam beschwommene Bahn stürzte und dann dort total hampelig und hektisch mit Wellen und rumhauen und strampeln und treten und Überholen bei Gegenverkehr und was weiss ich Chaos veranstaltete. Naja.

Dann: erstaunlich leerer Flur, mir fiel ein, dass ein Teil unserer Gruppe auf Sitevisit in Bayern war, das fällt beim Rund auf die Lieblingsplätze auf.

Dafür sind aber ehemalige Teammitglieder von mir, die in der NAchfolgerolle meiner alten Rolle gelandet sind, was mich eh total freut, für ihren ersten Workshop da und ich habe eine Kollegin, mit der ich seit 2019 sehr eng über mehrer Produkte zusammengearbeitet habe, zum ersten Mal gesehen. Eine andere war wenigstens im Rahmen eines anderen Weiterbildungskurses schon ein paar MAl in Basel, die ist quietschend vor Freude auf mich zugesprungen. (Wie IMMER bei asiatischstämmigen KollegInnen komme ich mir vor wie ein Riesenwikingerweib, aber gut ist halt so).

Mittagessen mit einem ehemaligen Sponsor, das lustige war: sein jüngerer Sohn ist gerade in Warteposition für die Zuteilung einer Gastfamilie in .... genau, Japan. (er wird nicht mit derselben Organisation wie L. gehen, sondern, wie er so schön gesagt hat: "Wie heisst der Club für die Reichen nochmal?" und ja, ich wusste, was er meinte). Er wird sich mal mit L. unterhalten (wie krass, dass wir vor einem Jahr noch in Warteposition waren und den ganzen Tuberkulosescheiss noch vor uns hatten). Dann hat sich Ls Gastfamilie noch gemeldet, wir können langsam unseren Urlaub im Herbst konkreter planen. Wir wissen, wann wir hin und zurückfliegen wollen und jetzt auch, wann wir einTreffen in Kyoto einplanen können.

Dann schnelle Runde um den Block und intensiv dichter Arbeitsnachmittag.

Während ich nach Donnerstag ja gar keine Lust mehr auf den Abschiedapero hatte, hatte ich dann am Freitag direkt noch einen guten Grund, ohne irgendwas vorschieben zu müssen, zum Absagen bekommen, nämlich überschneidende dringende Working Session. Bin ich also nicht hingegangen und es tut mir schon leid, einen Haufen der Leute nicht mehr zu treffen, aber ich bin gleichzeitig so froh, einen anderen Haufen Leute NICHT zu treffen, das passt schon.

Heimradeln über ein anderes Dorf, um ein von DPD an einen Pickup Kiosk geliefertes Paket aus Dänemark zu holen. In dem Pickup Shop, in den ich es bestellt habe, geht die DPD Maschine nicht, ausserdem findet sie das Paket nicht auf der handschriftlichen Liste. Wir schauen nochmal, was in meiner Mail steht: eine andere Adresse, ein paar Häuser die Strasse rauf. Dort geht die MAschine, aber mein Paket ist nicht da. Die Hotline ist kaputt, ich radle also insgesamt 24 statt 13km nach Hause und habe nix. Naja. Immerhin klärt sich daheim ein Rätsel: bestellt habe ich es in den ersten Laden, die Email sagt, es wäre im zweiten, und wenn ich auf der Homepage schaue, sagt es, es wäre im ersten. NAaaaaaaaaja. Mal sehen, was die Hotline morgen dazu sagt.

Jetzt habe ich Feierabend, der Hübsche ist bei der Eiogentümerversammlung und hat keine Freude...


Wunschlistenfrage 

Was hat bei den Maniko Nagelfolien nicht gut funktioniert und sind die anderen besser?

Kurze Antwort: Alles und nein. :-)

Ausführlicher: Claim ist ja, dass das total schnell gehen würde (10 Minuten) und zwei bis drei oder vier oder für immer Wochen halten würde, lol, nein. 

Es ist allein unmöglich, das Ankleben und tralala in 10 MInuten zu schaffen. Auch wenn man geübt ist, geht es durch die Belichtungszeit, die nötig ist und separat für beide Hände und die Daumen läuft, nicht in 10 Minuten. Und dann muss man ja noch Nägel feilen, Nagelhäutchen zurückpopeln, mit Alkoholpads putzen, Folien aussuchen, schneiden, aufkleben, für Maniko über den Rand oben kleben (das geht schon überhaupt nicht gescheit), festrubbeln, abfeilen, dann belichten (und bei Doonails zurechtfeilen).

Wenn man das dann geschafft hat (mittelgeübt brauche ich dafür eine dreiviertel Stunde), sieht es eigentlich ganz gut aus.

Aber: es hält halt einfach nicht. All diese Folien sind aufgebaut aus Farblack und einer UV-härtenden Gelschicht. Bei Maniko bleibt das relativ weich, bei Doonails soll es hart werden. Bei Maniko schrumpfen die Gelschicht und die Farbschicht unterschiedlich beim Beelichten, d.h. man hat auf dem Nagel eine Farbschicht und da drüber eine kleinere durchsichtige Gelschicht. Die Farbschicht schraddelt sich am Rand ab, löst sich, zieht Fussel an (und lädt zum Abpokeln ein). Das "Obenüber den Rand kleben und dann abfeilen" klappt eh nicht so, dass man die Nagelkante versiegelt, wie auch? Und wenn dann die Gelschicht noch schrumpft, zieht sie sich eh wieder zurück. Das führt dann dazu, dass das halt irgendwie draufbappt, aber da hält nie und nimmer zwei Wochen, sondern nach wenigen Tagen oder Stunden schon fangen die an, sich abzulösen. Sobald irgendwie Wasser oder Creme drunterkommt, wird es erstens supereklig und löst sich zweitens immer weiter.

Maniko sagt dann gern: "Noch besser hält es, wenn man einen UV-Lack drüber macht", naja.  Dann dauert es NOCH länger und die Folie geht nicht als weiches Ding ab, sondern als harte Schale. 

Die Nägel sind danach übrigens nicht ganz so kaputt wie nach Acryl, aber naja, wenn man einen Nagel für Tage oder Wochen mit Wasser und Seife und Zeug, was sonst noch so da drunter kommt, halb abgeschlossen einweichen lässt, ist das kein Wunder.

Also: ein Riesenmist. (ich habe auch die Doonails-Press-ons gestestet: sieht nett aus für eine halbe Stunde, wenn man den richtigen Nagelkleber und nicht die Pads nutzt, vielleicht sogar für einen Abend, aber dann fallen die halt einfach ab und man hat vllt noch das klebrige Pad auf dem Nagel, wo es Dreck und Fussel sammelt)


Also: leider alles ein Riesenscheiss.


Sonntag, März 15, 2026

150326

 Das war ein wunderbarer Abend gestern! Wir haben "Monikerers" gespielt und dann noch "Woke Word Wars", was nur semilustig war und wo uns das Lachen manchmal im Hals stecken blieb (ein Spiel, was hoffentlich ganz bald niemand mehr verstehen wird).

Heute: Wecker um 8, wir waren auf einem Neffengeburtstag im Schwarzwald eingeladen. Mit einem vollstgepackten Auto (Sachen zurückbringen, Spielsachen weitergeben, Iriswurzeln verteilen) sind wir zu dritt aufgebrochen. Nach schon zwei bis drei Tagen Geburtstagfeiern war der Jubilar schon sehr versiert und ein bisschen erschöpft :-), aber es war wie immer so schön, die Jungs von 1 bis 20 spielen zu sehen.

Wir Schwestern und Schwager hatten uns auch richtig viel zu erzählen, wir haben uns auch eine Zeitlang nicht mehr in der Kombi gesehen. Schön wars, wild wars, lecker wars! (Einsichten in Sportinternat, wie durchkommerzialisiert Eishockey für Kinder/Jugendliche in den Hochburgen ist und meine Güte, wie gut, dass unsere NIE auch nur ansatzweise INteresse oder talent dafür gezeigt haben!)

Heimweg dann mit leererem Auto (Q. hatte eine dorthin bestellte Jacke und ich mein letztes Parfum, das ich nach dem Adventskalender bestellt hatte, mit dabei), L. begrüssen, ein Sportründchen, Wäsche und zum Abendessen gab es noch genug Tacos von gestern. 

Jetzt noch: Wäsche zusammenlegen, Klamotten für morgen bereitlegen und dann ist schon wieder neue Woche.

Immerhin haben wir auf den Autofahrten weitere Auszeiten dieses Jahr geplant: es gibt runde Geburtstage, es wurden Mehrtageswanderungswünsche geäussert (holt mich aus dem Rabbithole des SAC-Hüttenportals!), es wurden Osterfeiertagspläne geschmiedet.

Erstmal aber: Ende Wochenende.

Und das hier war eine Bushaltestelle auf dem Spaziergang und ich sags mal so: ich würde NICHT in den Bus einsteigen!



Samstag, März 14, 2026

140326

 Eigentlich war der Plan, bis 8 ca auszuschlafen und gemütlich in den Tag zu starten. Ich war allerdings ab halb sieben eigentlich wach, naja. Kaffee im Bett, dann halbwegs schnelles Frühstück, weil die Kinder um 10 im Pfadihaus sein mussten zum Putzen. Heute war schweizweiter Pfadischnuppertag, da sollte es ordentlich aussehen. Kurz danach standen sie wieder bei uns im Garten, nämlich den Esstisch zu 5. oder so abholen. Unseren alten können sie in ihrem Aufenthaltsraum gebrauchen, winwin.

Der Hübsche und ich hatten eigentlich nix vor, also:

Betten beziehen, 4 Maschinen Wäsche waschen, trocknen, aufhängen, Spazierründchen (im strömenden kalten Regen), Recyclingkram wegbringen, mal wieder Nagelfolien aufkleben (ich probiere diesmal Doonails, die von Maniko sind der grösste Scheiss), duschen, Tacofiesta für insgesamt 7 vorbereiten, das ist mehr Geschnipsel als ich dachte (aber: Mangosalsa, Pico de Gallo, Guacamole, das wird super lecker!), es kam soweit, dass wir die Gäste eine halbe Stunde nach hinten bestellen mussten :-).

Aber jetzt. Gleich. (ich hab Hunger!)