Samstag, April 04, 2026

040426

Nach einer höllisch anstrengenden Fahrt und dem für mich und Q ersten Besuch auf der geschlossenen Station des Pflegeheims (uff) wurde der Tag doch noch leicht und entspannt.

Parken, Einchecken, Zimmer beziehen im Motel One im Westend war erfreulich problemlos.
Nach ein bisschen Sammeln machten wir uns auf den Weg in unsere alte Heimst (wir haben einmal wirklich eine Station (Tram, Hauptbahnhof) verpennt, einmal fast (U-Bahn, Sendlinger Tor), was Q. zu "Man kann kaum glauben, dass ihr hier mal gewohnt habt!" verleitet. Aber eben: in meiner Münchner Zeit bin ich nie Tram gefahren und die Anzeige an den Screens in der UBahn war sehr verwirrend.
Dann aber: Kind beeindruckt von Prunkarchitektur, der Uni, den Autoposern. Wir von wie wenig sich in unserer alten Wohnstrasse verändert hat (immer noch wie eintauchen in eine andere Welt, nur eine Querstrasse der Leopoldstrasse) und ganz besonders, dass unsere damaligen direkte Nachbarin (sorry nochmal für die lauten Parties mit Lernpostern von der Küchenfenster saugen), der Hausmeister, der unseren Twingo mit Hammerschlägen wieder zum Fahren brachte, und der quartalsweise bis zu Besinnungslosigkeit trinkende Graf immer noch in dem Haus wohnen.
Essen in  der Brezn, das war für die Carnivoren genau das richtige, ich war gerührt,  dass Q. Eine Obatzdn vorneweg haben wollte (war tatsächlich richtig gut)
Ich hatte den Plan, mit einem Aperol Spritz auf den Beginn der Miniferien anzustoßen und dann mit einer Russnhalben (jepp, heisst auf der Karte immer noch so) das Essen zu grniessen. Turns out: der Aperol Spritz war mehr als genug nach dem Tag, also: Wasser und das Gefühl, einfach schlafen zu wollen auf dem Heimweg.
Es war noch nicht soooo spät, der Hübsche schaute auf dem Zimmerfernseher noch zwei MMA-Kämpfe von ehemaligen Sportkollegen, ich bin mit zweitem Kissen über den Ohren einfach eingeschlafen.
Am nächsten Morgen hatte ich ja eine Schwimmverabresung, während Q und der Hübsche ausschliefen. 
Übliches Motel One Frühstück (muss immer an L denken, der nach 1 Woche Wien mit allem die Waffelschälchen für die Nutella, die man, gell Mami, das dörf ma?, nach dem Verwenden aufessen durfte, als das Allerbeste am ganzen Urlaub bezeichnete), dann Schwimmtasche und diesmal auch die Mitbringsel geschnappt und viel zu früh an der Bushaltestelle gewesen.
Beobachtung von aussen: lange Busse sind hier keine Gelenkbusse (zumindest nicht der, mit dem ich gefahren bin, unterwegs sah ich dann durchaus welche), sondern es hängt ein zweiter Wagen an der Anhängerkupplung, das sah sehr verwirrend aus. Es scheint ausserdem entweder ein umgeschriebenes (oder ich habe es nicht  gesehen) Gesetz zu geben, wo man einzusteigen hat, weil alle Türöffnerknöpfe, die ich probierte, keinen Effekt hatten  aber irgendeine andere Tür hat geöffnet wurde. Naja. Tickets: es gibt in der MVV-App jetzt auch die Möglichkeit,  zu swipen zum Einchecken, aber da wir als Gruppe fahren, macht das Gruppentagesticket am meisten Sinn.
Das Tram-Leg der Reise laufe ich dann, weilnich eh viel zu früh bin und der Regen aufgehört hat.
In der Eingangshalle treffe ich mein Schwimmdate, werde von Kassenmann zu Eintrittspreisen beraten (ich werde mich beim Auschecken und Nachzahlen anstellen wie der erste Mensch), werde eingewiesen in die für mich (kleines Firmenschwimmbad) ungewohnten Weiten des Dantebads. Alles ist grösser, aber ich habe eine kündige Führerin. Zum Schwimmen geht es nach draussen ins 30 Grad warme Aussenbecken. Es sind nur zwei Bahnen abgeschrankt, der Rest ist freeflow und ich stelle mich. Sehr souverän gehe ich erst mal unter wie ein Stein, weil ich (Prägung ist alles) mit max 1.40 Tiefe an der Einstiegsseite rechne 🤣. Dann geht's los, Temperatur ist perfekt, das Aneinandervorbeikommen funktioniert trotz der vermeintlichen Anarchie erstaunlich gut (ich fand es recht voll, aber scheints geht noch viel mehr). Ich bin vor allem gespannt, wie sich die 50m Bahnen so machen, ich bin ja 25m gewohnt. Klappt aber super, fühlt sich weniger anstrengend an. Nach 1km bin ich noch nicht wirklich erschöpft und lege noch 600m drauf. Es wären noch mehr vor Totalerschöpfung und ertrinken gegangen, aber muss ja nicht. Meine Hände waren müde und ich spürte erstmals mein rechtes Knie (das gebrochene), also wartete ich im warmen Sprudelbecken.
Dann Dschen, fertigmachen, ich nicht Haartrocknen trotz Lungenentzündungsgefahr dadurch, dann das erwähnte uncoole Nachzahlen. Ich gebe zu, ich habe mit meiner Ungeschicklichkeit schon ein wenig kokettiert, aber der Kassenmann hat es mit einem "Aber schwimmen konnte sie schon?" an meine Begleitung noch getoppt :-)
Zum für mich zweiten Frühstück wollten wir eigtl in das Borstei-Kaffee gehen (note to self: nochmal Borstei nachlesen), aber das hat zu. Cafe Puck ist die sichere Alternative. Frühstückscroissant mit Rührei, Avocado,  Hot Honey schmeckt richtig gut! Wir reden und schwatzen und es tut so gut! Der Mix aus jeden Tag lesen, was die andere schreibt und der persönliche Austausch ist schon ein besonderes Geschenk des Internets! Wir unterhalten uns so angeregt, dass mir irgendwann die Stimme schwächelt und ich verpassen, dass der Hübsche klären wollte, was wie weiter,  ups!
Wir machen uns auf den Rückweg, ich merke auf die harte Tour,  dass sie das mit der Stammstreckenrenovierung ernst meinen (ich habe es final aber wirklich erst eingesehen, als ich am Marienplatz vor einem Absperrzaun mit Sicherheitspersonal stand :-)), laufe dann noch ein bisschen mehr bis zum Tram und juckele gemütlich durch zum Pasinger Bahnhof, wo ich Q., den Hübschen und noch mehr Freunde treffe.
Mehr Kaffee, Wiedersehensfreude und gleich die dicken Bretter an Gesprächsthemen (die anderen sassen schon eine Weile zusammen).
Das im Parkhaus voll aufgeladene Auto abgeholt, in der Hoteltiefgarage in den letzten Parkplatz gezirkelt (gestern war es halb leer), im Hotelzimmer nasses Badezeug aufgehängt und kurz Stimme und Kopf ausgeruht, dann ging es auch schon wieder nach Schwabing zurück mit der Tram (24 Jahre im Münchner Umland /München gewohnt und kein einziges Mal Tram gefahren, jetzt aber nix anderes!), nochmal mit anderer Freundesbesetzung treffen. Eigentlich wollten wir Q. das Steinheil mit den vermeintlich grössten Schnitzeln Münchens zeigen (der Hübsche und ich haben dort gern nach dem von uns betreuten geologenpraktikum gegessen, auch weil man da mit den Essensmarken der TUM zahlen konnte, die Teil unserer Bezahlung waren. So richtig meterlange Schlangen an Paperfitzeln, wie Kinokarten früher). Wir haben aber verpasst zu reservieren und so gehen wir halt woanders hin.
Das war ein sehr voller, sehr schöner Tag!

Freitag, April 03, 2026

030426

Sehr spät ins Bett, ab viertel nach fünf lag ich wach, weil der Wecker ja um sechs läuten würde (joah, ich weiss).

Dann: im Bademantel Spülmaschine ausgeräumt, mit L gefrühstückt und Kaffee getrunken, beim Zuziehen des Rucksacks geholfen,  ihn 2 Min vor Busabfahrt zur Tür rausgeschoben. Dann habe ich mich nochmal hingelegt, schließlich standen 400km stressige (wusste noch nicht, WIE stressige) Autofahrt auf dem Plan.
Um acht nochmal Kaffee (zwischendrin ein paar Nachrichten von L, der seine  Lunch daheim vergessen hatte), dann das sehr überschaubaren Gepäck für die paar Tage ins Auto verfrachten und los gings.
Als ich erst direkt bei uns Chiasso auf den Autobahnschildern durchgestrichen sah, dann vor Zürich elegant an dem kilometerlangen Stau zur Abzweigung Richtung San Bernardino vorbeicruiste, feierte ich mich noch für unser antizyklisches Reisen.
Bis mir dann bei einer zig kilometerlangen Stauschlange vor der Ausfahrt nach Au/Lustenau bewusst wurde: am Karfreitag gibt es kein antizyklisches Reisen. Was es aber gibt, sind all the bd Feelings bei Leuten im Stau. Es wurde aus offenen Fenstern geschimpft und gedreht, es wurde vorbeigeschlängelt und gehört, es wurde nicht reingelassen und extra noch nah an die einfädelnden rangefahren, damit die mal sehen, wer hier richtig steht und recht sollen sie mir den Spiegel abfahren.
Naaaaja. Nach Bickerlkauf wurde wie immer gewechselt und der Hübsche stellte sich in den Stau vor dem Pfändertunnel.
Irgendwann war es geschafft und wir konnten zum Laden und essen cruisen. Immerhin heult niemand mehr im Auto  aber ich habe die Strecke von Basel nach München in den letzten 24 Jahren echt hassen gelernt... (Zug ist da halt auch keine Alternative). 
Hoffentlich kommen wir noch vor dem Abendessen im Pflegeheim an, um wenigstens kurz Hallo sagen zu können.
Heute abend dann: Q Schwabing zeigen

Donnerstag, April 02, 2026

020426

 Was als gemütlicher Tag, an dem ich nix machen muss ausser Gemüsekorb holen und Koffer packen, und dementsprechend viel machen kann, wie ausschlafen, lesen, Hüttenwanderung und vllt Japanurlaub planen, angedacht war, wurde ein Tag, an dem auf einmal sehr viel zu tun war und naja, zwischendrin hat mich das ganz schön gestresst.

Und zwar haben wir uns einen Wecker um acht gestellt (ist jetzt nicht wirklich früh, aber genau heute hätte ich tatsächlich noch ein paar Minuten länger schlafen können. Naja) und sind relativ zügig aufgestanden.

L. wollte recht badl weg, in seiner alten Schule sind nämlich noch keine Ferien und sie sind ihre alten LehrerInnen besuchen gegangen. Wie süss ist das denn?

Der Hübsche, Q. und ich sind zum Ikea gefahren, Q. braucht für die Lego-Räumaktion noch mehr Umzugskartons, Gefrierbeutel und der Hübsche grosse Gläser. Wir alle: eine Daimtorte und mehr Hotdogs.

Auf dem Rückweg holen wir den Gemüsekorb ab. Eigentlich hätte ich das mit dem Rad machen wollen, aber es ist dann doch so viel los, dass es besser ist, das gleich zu erledigen. Man merkt, dass die Gewächshäuser beheizt sind, neben Lagergemüse (wo ziehen sie immer noch Kürbisse her?) gibt es jede Menge frische Kräuter und Salate.

Dann: Kurzes Ründchen, Wochenendeinkauf, weil wir ja trotz Wochenende weg dann eine ganze Woche vor uns haben, in der wir sogar mehr als sonst von dabeim essen werden, weil ja die Gartenbauer da sind und wir ein bisschen mehr Homeoffice als auch schon einlegen werden.

Als die Einkäufe verräumt sind, geht es an das Terrasse freiräumen. Da hat keiner von uns richtig Lust drauf und wir waren die ganze Zeit froh, dass das erst Ende April passieren muss, aber jetzt muss es halt jetzt sein, weil am Dienstag morgen der Bagger kommt. Die mittelgrosse Begeisterung sorgt dafür, dass das Terrassenregal sehr strikt ausgemistet wird (wieviele Bälle aus Treue-Aktionen kann man haben?). Es kommen der grosse Tisch und alle Stühle nach Abspritzen und Saubermachen ins Wohnzimmer. Darauf gestapelt werden die Feuerschale und die wenigen Sachen, die aus dem Regal bleiben dürfen. Der grosse Kühlschrank wird geleert, der Hübsche nimmt ihn, ein wenig voreilig, ohne ein Bild zu machen und sich der Komplexität des Zusammensetzens bewusst zu sein, auseinander, wir reinigen ihn von Grund auf. Das Zusammenbauen ist.... nicht einfach (ich weiss das, ich habe das schon mehrfach gemacht und jedesmal auch MIT Vorherbild geflucht). Dank Google Fotos findet der Hübsche noch ein "lang vorher"-Bild, aber trotzdem bleiben zwei Glasplatten übrig. Ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich direkt ableiten kann, wo sie hingehören (Zwischenböden des Gefrierteils). Dann wird alles wieder eingeräumt, wir bringen mehrere Müllsäcke und Recylingzeug weg, die Jungs gehen zum Sport und ich packe meinen Teil des Reisegepäcks incl aller Ostergeschenke, die mit auf die Reise gehen. 

Ausgiebige Dusche, Pizzateig geht, und ich überlege, ob ich jetzt erst das Pizzazeug und den Salat vorbereite oder doch einen Bergwanderungsrecherche einlege...

Ich dachte übrigens, wir könnten morgen einigermassen ausschlafen, weil L.s Kurs erst um neun losgeht. Stellt sich raus: das stimmt zwar, aber halt nicht am Basler SBB, sondern am Zielbahnhof irgendwo jwd im Berner Jura oder so. Abfahrt hier bei uns: 6:40. Naaaaaaja.


Lauch in superdick und eher dünn, Schnittlauch, Pastinaken, Kürbisviertel, rote Bete, Radicchio, roter Eichblatt, grüner Eichblatt, DIE EIER, Karotten, Kartoffeln


Mittwoch, April 01, 2026

010426

 April, April, oder so

Q1 ist damit offiziell vorbei (nicht für alle wichtig, aber weil wir einen Q1-Review bei der Arbeit leiten, ist es halt für mich schon wichtig)

Im April planen wir:

Osterbesuch in der alten Heimat (fühlt sich sehr weird an, das zu sagen, von meiner Seite der Familie ist ja keiner mehr da, wenigstens niemand, mit dem es noch Kontakt gibt) mit dem Hübschen und Q., L wird auf dem Basiskurs sein. Wir planen mit Q. ein bisschen unsere alte Hood und das Studentenleben dort nachzuerleben. Mal sehen! Ausserdem freue ich mich auf Winterdraussenschwimmen im Dantebad und ein Frühstück mit Schwatzen danach mit der Frau, die mich zum Schwimmen gebracht hat!

Direkt nach dem Heimkommen wird unser Garten neu gemacht (nicht ganz neu, nur die Terrasse und der Rasen und die Seite an dem hässlichen Zaun (Obstbaumspalier!), ich bin gespannt!

L. wird auf eine IB-Exkursion gehen, irgendwas mit Fluss vermessen.

Der Hübsche wird nach Paris auf die alljährliche grosse Branchenmesse gehen, ich werde parallel einen F2F Workshop mit meiner Truppe haben, die Kinder werden daheim verwahrlosen. Naja.

Irgendwann zwischendrin werde ich noch meinen an L. abgetretenen Friseurtermin nachholen, ich bin sehr, sehr puschelig, das nervt mich gewaltig!

Wir haben ausserdem Karten für Caroline Emcke in der Reithalle in Basel, da freue ich mich auch sehr drauf!

Und parallel zu all dem bereiten meine zwei Kolleginnen und ich die zweite Runde des Riesenportfoliomeetings mit dem LT vor, das am 4. Mai stattfinden wird.

LAngweilig wird es schon mal nicht.




Dienstag, März 31, 2026

310326

 What a day.

Gestern abend war mir fast nach krankwerden, mir war meine Stimme immer wieder mal weggeblieben, mir war ein bisschen fröstelig und halskratzig, also habe ich beschlossen, dass ich mein eigentlich für mein heute geplantes Workout Ründchen daheim in der Früh grad mal mental abgehakt. 

Weil: heute war kein Schwimmen drin, weil wir mit dem Gartenbauer und dem Elektriker um acht für einen vor Ort Termin verabredet waren. Ich habe also vor acht am Küchentisch gearbeitet (gestern abend hatte ich noch mit einer Kollegin lang hin und her überlegt, ob eine Email nun unverschämt ist oder entweder Ignoranz oder Unkenntnis oder  was auch immer ausdrückt. Immerhin habe ich über eine Antwort geschlafen, heute eine ausführliche, sachliche Email gedraftet, nach Rücksprache mit meinem Chef sehr zusammengekürzt, weil "du musst ihm das nicht noch extra dreimal erklären!").

Gartenbauer und Elektriker kamen mit Musterlampe (sehr schön in eine Kartonbox eingelassen, damit wir sehen, wie das Lichtmuster auf dem Boden aussieht) und einem Plan für die Fliesenausrichtung. Wir haben zu viert mit Kaffee und in Socken auf der Terrasse gerechnet und überlegt und geplant und kamen zu einem einvernehmlichen Schluss.

Good news (damit haben wir den Gartenbauer sehr happy gemacht, aber wir sind es eigentlich noch mehr): die Gartenbauer kommen direkt schon am Di nach Ostern anstatt Anfang Mai! Das heisst zwar, dass wir recht schnell das Buff auf der Terrasse aufräumen müssen, aber hey: wir haben den ganzen Sommer auf unserer neuen schönen Terrasse!

Dann war es Zeit für das erste Meeting, das ich ganz old school vom Küchentisch daheim aus gemacht habe, dann kurzes Schwätzchen mit L., der ausschlafen kann, weil Ferien.

Total out of sync Radeln ins Büro am helllichten Tag, kam mir fast kälter und unangenehmer vor als frühmorgens!

Erstmals war ich damit an einem Dienstag so spät, dass ich keinen Deskplatz mehr bekommen habe. War aber ok, ich hatte den ganzen Tag fast durchgehend Meetings, d.h. ich schnappte mir einen Platz an einem grossen Holztisch als Homebase und  operierte von dort aus.

Der Tag war dann echt anstrengend: zwar fast nur auf ein Produkt konzentriert und halt "conceptual", alles tricky Themen. Uff!

Mittagessen mit einer lieben Kollegin aus dem letzten Job, das war uff..... schon hart zu hören, wie es einigen aus der alten Runde ergangen ist und wie das woanders dann verkauft wird. Hm.

Nachmittags dann eben back to back meetings, mein Kopf ist sich nicht sicher, ob er leer läuft oder über. Morgen vormittag habe ich meetingfrei und hoffe, der Focustime-Block erlaubt mir wirklich all die Notizen, die ich über den Tag hin irgendwo online und offline hingekritzelt habe. (Immerhin: in einem Meeting mit "Experience from a very previous life in Plastic Additives" punkten können. Schade, dass ich es musste.)

Ich bin ein bisschen sehr schlapp, so sehr, dass mir meine Brille auf der Nase wehtut (ich nehm das positiv: als ich die grosse dicke neue Brille frisch hatte, fand ich sie superschwer und hatte Nasenweh und war sehr besorgt, dass ich das jetzt für immer hätte), ich würde sagen: wirklich, wirklich Zeit für Osterpause. Morgen noch.

Heimradeln, und ich Fuchs habe es so koordiniert, dass ich den Tag ohne Schwimmen (und deshalb ohne Schwimmtasche) und auch ohne Wechselkleider, weil ich einfach nur mit Bürosachen und ein paar radlwarmen Sachen drüber geradelt bin, für den Supplyrund beim dm nutze. Wir brauchen WC-Papier und Hafermilch, das sind ein paar Sachen, die ich immer noch in D kaufe, wenn es sich ergibt, weil beides in CH halt einfach IRRWITZIG teuer ist.

Zum Abendessen gibt es dann schnelles und leckeres Essen, ich habe nämlich irgendwann Trüffelravioli und Salbei eingekauft, dazu noch Cocktailtomaten und Salat. 

Wäscheaufhängen, Duschen, im Pyjama aufs Sofa sinken und eine Folge von der, da muss ich dem Hübschen jetzt halt doch rechtgeben, sehr nervigen Serie "Absentia" anschauen. Aber jetzt sind wir halt fast durch und ich will doch wissen, wer es jetzt war.

Montag, März 30, 2026

300326

 Aufstehen um halb sechs war keine grosse Sache, es war wieder ziemlich dunkel draussen (nicht stockdunkel) beim Radfahren dann. In der Schwimmhalle ... ist das Licht entweder immer gleich mittelhell oder aber sie haben es nicht der Zeitumstellung angepasst, es blieb den ganzen Schwumm über recht düster. Angenehm: die Kurse scheinen in den Osterferien nicht stattzufinden, es knubbelte sich dementsprechend nicht in den letzten paar Minuten auf den zwei verbleibenden Bahnen, sondern verteilte sich auf vier. Und: der Boden war nicht angehoben an dem einen Ende, so dass ich beim Wenden nicht darauf aufpassen musste, nicht am Boden entlangzuschraddeln.

Arbeit dann: joah, viel, viel zeitgleich, aber auch in ruhigerem Umfeld als auch schon, man merkt, dass viele Eltern in die Osterferien verschwunden sind. Hier hat ja nur einer Osterferien, der das mit sonntagabends weggehen eingeläutet hat und heute dementsprechend ausgeschlafen hat. Ist ja auch richtig so.

Mittagessen mit Buch in Ruhe, dann eine Runde ums Karree in einer der seltenen Regenpausen. (Zwischendrin sah es so aus, als ob draussen ein Schwarzweissfilter drüber gelegt worden wäre). Heimradeln vor dem letzten Meeting auch in einer Regenpause. Das eigentlich letzte Meeting wurde das vorletzte, weil meine Kollegin noch mit unserem Chef rausgefunden hatte, dass die Agenda unseres F2F Workshops massiv geändert werden muss, aber morgen in die Ferien geht und so haben wir zwei noch ein bisschen gebastelt und ich habe sozusagen den Staffelstab übernommen. Wie toll das ist, wenn man mit jemandem so gut zusammenarbeiten kann!

Danach war ich richtig durchgefroren und das kam so: beim Schwimmzeugzusammenpacken hatte ich irgendwie mein eines Handtuch "verloren", d.h als ich im Lockerraum meine Tasche ausräumte, war nur eines drin. Ich hatte eigentlich gedacht, ich hätte es in der Schwimmumkleide vergessen, war tatsächlich ein bisschen geknickt, obwohl es nur ein schwindliges Microfasertuch ist, das ich mal bei einer Schrittchallenge als Preis gab. Aber: das war eine Challenge in einer Abteilung, die nur ungefähr für 5 Minuten so hiess und alle, die da schon dabei waren, lachen sich immer noch tot, wenn man sagt: "Ah, and do you remember the 5 mins we were called xyz", weil das so ein politischer Quatsch war. Naja. So sehr vermisst, dass ich nochmal in die Umkleide gegangen wäre, habe ich es dann auch nicht. Aber dann, als ich mich zum Heimradeln umziehen wollte, war es wieder da: ich hatte das nasse Handtuch mit den Radklamotten in die Tasche gestopft, die jetzt halt feucht waren. Dann heimradeln, keine Zeit mehr zum Umziehen ("Ist ja nur eine halbe Stunde"), nach 80 Minuten dann kalt bis auf die Knochen... aber immerhin ist das Handtuch noch da!

Kurzes Ründchen draussen mit dem Hübschen, um die 12k Schritte voll zu kriegen (und: gegen frösteln hilft richtig frieren) und ein paar vergessene Sachen einzukaufen. Während wir Jonny noch am Tennisplatz abholen, bringt Sansa eine frische, fitte Maus ins Haus, die wir aber ganz schnell und elegant einfangen und vor die Tür setzen. Jonny hat überhaupt nicht gemerkt, dass die da war.

Nochmal kurz über die Agenda für morgen, Staubsauger losschicken, Abendessen, Feierabendfolge und ab in die Heia :-).


Sonntag, März 29, 2026

290326

 Wie ich mal dachte: ok, krass, ich war WIRKLICH müde, weil die Uhr 9:03 anzeigte, als ich wach war. Naja.

Kaffee im Bett, die Kinder zum Frühstück rausschütteln (neben dem Bonne Maman-Konfi-Gipfeli ein Bürli mit Lätta, geschenktem Bärlauchpesto, Radiesli, Schnittlauch, isländischem Salz und Crema die Balsamico, das war gut!)

Dann hatte ich eigentlich vor, heute nix ausser Sport, Zimtschnecken, Spaziergang und Hüttentour über Auffahrt planen zu machen. Und lesen. Aber: L.s ESTA war approved, damit hattenw ir alle Unterlagen für die USA-Reise und was man hat, hat man. Also alles hochgeladen, auf L.s Handy offline verfügbar gemacht und dem Lehrer geschickt.

Dann ist Q. gsd eingefallen, dass seine Steuererklärung noch nicht gemacht ist (wir hatten die eigtl zusammen mit unserer machen wollen, aber dann war es neu wegen nicht mehr EasyTax und wir wollten es erstmal allein lernen und mehr ist nicht mehr passiert), also habe ich ihm da noch geholfen (Feuerwehrlohnausweis in das System zu pressen und deutsche Fondssachen von der Oma ist auch supernervig). Ich gehe davon aus, er wird die entsprechenden Erklärungen bekommen, wie man es hätte korrekt machen müssen und fürs nächste Mal kriegen wir es vllt richtig hin.

Dann: ich hatte keine frische Hefe mehr, nur Trockenhefe. Aber Trockenhefe und eigtl sollte das ja genauso gehen. Ausser sie ist uralt und man hat nicht angemessen Geduld und so wurden sie etwas klotzig. Naja.

Sport und Spazierengehen, viel Wäsche und dann... hatte ich ganz ehrlich keine Lust mehr auf Hüttentour planen. Stattdessen habe ich mein Urlaubskonto überprüft, es gibt bei uns eine neue Ferienregelung und ich bin mir nicht ganz sicher, ob das korrekt in meinem Zeitauszug reflektiert wird. Auf jeden Fall habe ich tendenziell viel zu viel Ferien über, also spontan noch den übernächsten Freitag freigenommen (as if das richtig was ändern würde....) und lose Pläne für freie Sommertage auch ohne grosse Reise.

Dann: Lesen und dem Wetter (obwohl zwischendrin immer wieder die Sonne rauskommt, ist es ziemlich kalt) angepasstes Abendessen aus dem Gemüsekorb: Kartoffelsuppe mit Lauch und Spinat, dazu frisches Brot und Salat.

L. hat die nächste Woche schon Osterferien und wird das bis Freitag, wo er zum Basiskurs verschwinden wird, ordentlich zelebrieren, heute mit "Ich geh nach Basel".