Sonntag, September 26, 2021

260921 Backtag

 Heute morgen, als wir noch geschlafen haben, aber die Katzen schon draussen waren, hat es richtig geschüttet und gewittert. Haben wir erst gemerkt, als es uns durchs Dachfenster angeregnet hat und ein paar Minuten später, als Sansa nass wie eine gebadete Maus ins Haus kam und sich nach empörter Runde über alle Betten zum Trocknen hinlegte (und den Rest des Tages drinnen streikte). Jonny hatte sich irgendwo untergestellt, der kam Mittags mal nur leicht feucht vorbei.

Sonst: mir ist zum ersten Mal seit Hefeknappheit die Frischhefe ausgegangen, ich musste gestern also entscheiden, ob ich den Hefezopf für heute früh oder den Zwetschgendatschi für heute nachmittag mit der Trockenhefe mache. Hatten wir also einen recht kompakten Hefezopf....

Neben Zwetschgendatschi habe ich dann noch für L.s Klasse einen Lagerkuchen gebacken (es sollen keine Fresspäckli mitgenommen werden, sondern lieber Kuchen für alle und  L. hat mich "Du backst doch gern, oder?" auf die Liste eingetragen.) Er hat sich den Cookies and Cream-Kuchen aus Jeannys Lieblingskuchenbuch ausgewählt. Er ging so locker aus der hübschen Form, dass ich übermütig wurde und noch eine schwarzweiss marmorierte Kuchenglasur drüber giessen wollte. Naja, jetzt ist er halt hellbraun mit blauen Dekoteilchen. Und in einer sicheren Schachtel verpackt.

Sonst: müder Tag. Q. hat viel für die Schule gemacht, wir haben mit L. seine Tasche für eine Woche Lager gepackt, der Hübsche und die beiden Jungs sind in einer Regenpause kurz draussen rennen gewesen, ich drinnen auf den Crosstrainer. Der Hübsche ist in die Sauna verschwunden und ich war so im Kochmodus, dass ich noch einen vegetarischen Shepherds-Pie für heute abend vorbereitet habe. Incl einer Portion ungebacken eingefroren für wenn mal wieder late-night-meeting ist.

Wahltag: joah, ne, in der Schweiz ist ja immer schon mittags fertig gewählt und immerhin wurde die Ehe für alle angenommen (trotz der unglaublich widerlichen Gegenkampagne), die 99%-Initiative nicht, naja.

Für die deutsche Wahl haben wir unsere Stimmen ja schon vor Monaten abgeschickt und ich habe gar keine Lust, zu verfolgen wie da hochgerechnet und gemutmasst und gerechnet wird, ich möchte nur wissen was rauskommt und was das jetzt bedeutet. Danke.

(Jetzt packe ich noch schnell meine Radtasche incl Regenhose für morgen, weil ich verrücktes Huhn ja SCHON WIEDER ins Büro gehe.)

Samstag, September 25, 2021

250921 Antizyklisch

 Seit jeher fahren wir ja in den Herbstferien Kinderskisachen auswechseln für die aktuelle Saison. Dieses Jahr... wird das nix, weil wir ja erst in Island sind und dann direkt im Anschluss ist Q. mit den Pfadis weg und dann sind die Ferien schon wieder vorbei.

Ausserdem ist mir heute siedendheiss eingefallen, dass Q. überhaupt keien Skiklamotten hat, weil er schon beim letzten Mal fahren sehr knapp in Hose und Jacke gesteckt ist und wir geplant hatten, für den Skiurlaub dann kurz vorher neue Klamotten zu kaufen, weil er ja so am Wachsen war. Das ist ... nicht passiert, weil wir den Skiurlaub ja abgesagt hatten (damals, als es noch keine griechischen Buchstaben-Varianten gab, sondern die "britische", die sich in den Skigebieten ausbreitete).

Jetzt fliegen wir ja am Samstag nach Island und der Wetterbericht sagt: 4-8 Grad Höchsttemperaturen, Wind, Regen. Soweit keine Überraschung, ist halt Island. Wir haben alle Regenhosen, alle dichte Wanderschuhe, lange Thermounterwäsche, warme Jacken.... halt stop, nein Q. hat keine. Ups.

Also haben wir zweigleisig geschaut, was der Hübsche denn noch an warmen Jacken teilen könnte (einiges) und ob denn die letztes Jahr KEIN EINZIGES MAL benutzte Skiausrüstung überhaupt noch passt, weil diese Saison ist es mir wurscht, da gehe ich skifahren, egal was ist. (Q. zB auch schon direkt im Januar ins Schulschneesportlager).

Überraschung: vor allem L. ist gewachsen, er kam in seine Skischuhe schon nicht mal mehr rein (Vergleich mit dem Innenschuh zeigt: sein Fuss ist so gross wie der Innenschuh aussen.), der Rückenpanzer scheuert und klemmt, also sind wir alle ins Auto gestiegen und nach Laufen gefahren (immerhin habe ich dran gedacht, auch des Hübschen Board und meine Ski einzupacken für einen Service) und haben ..... holla, viel Geld ausgegeben. Neben Schuhen und Rückenpanzer ist L. nämlich auch aus den Skiern und den Stöcken rausgewachsen, Q. hat jetzt ein hoffentlich länger passendes Outfit, ich eine neue kuschlige Fleecejacke (ich sehe mich damit in Reykjavik am Hafen noch einen Absacker trinken) und so sind wir bereit für Island und die Schweizer Berge.

Auf der Fahrt habe ich noch den letzten unverplanten Tag unserer Islandreise gefüllt mit einer Wanderung zum zweithöchsten Wasserfall Islands, (mit Höhle und Flussüberquerung und/oder Durchwatung, je nachdem ob der Baumstamm noch da ist oder nicht), Aufwärmen in heissem Wasser, während einem die Brecher in den Nacken klatschen, und einem leckeren Essen.

Ich hoffe so, so, so sehr, dass das alles glattgeht und kann es noch nicht ganz glauben.

Gegessen: 

Gipfeli, Nussemmel mit Ziegenkäse und Quittenchutney

Burger mit Raclette und Gedöns und Süsskartoffelpommes


Gesehen: Letzte Folge von "9 perfect Strangers", "Matrix 3" mit den Kindern

Gelesen: "wir gegen euch"

Freitag, September 24, 2021

240921 Durch

 Wir sind alle so unglaublich durch und ferienreif. Nicht ganz alle, Q. surft total auf der "NEUE SCHULE, GROSSE STADT, ALLES SUPER"-Welle, das gönne ich ihm von Herzen (ok, er hatte auch eine Woche länger Ferien als L. Und schon eher Schulschluss wegen Bein gebrochen.).

Wir anderen... puh. 

Der Hübsche rotiert bei der Arbeit, dazu müssen Sport- und Physiotermine und auf einmal auch wieder Arbeitsabendtermine, Businesstrips und so jongliert werden. (Immerhin ist von den grossen Gesundheitssorgen den Sommer über nur die Physio-Verordnung geblieben).

L. hat ganz schön zu strampeln nach dem Wechsel an die neue Schule, ich habe mich ja letztens schon ein wenig drüber ausgelassen. Dazu kommt, dass er freiwillig Latein genommen hat und naja, das ein bisschen bereut, weil es halt erstens drei (?) Schulstunden mehr sind und natürlich Hausaufgaben und Tests für ein zusätzliches Fach, in der wegen dem zusätzlichen Fach eh schon knapperen Freizeit. Ich bin froh, dass wir einen Schlussstrich unter den Klavierunterricht gezogen haben. Ach ja: und zusätzlich zu dem anstrengengenden Wechsel haben sich die Tests natürlich nur so gedrängt, weil alle Lehrer vor den Herbstferien mindestens eine Note haben wollen und die Woche vor den Herbstferien durch das Klassenlager der neu zusammengesetzten Klassen ja wegfällt. Aber: dadurch hat L. immerhin ab heute 17:15 praktisch Ferien. Eine Woche Lager in den Berner Alpen, dann direkt weiter nach Island und dann noch eine Woche mit mir zusammen allein daheim, während der Hübsche auf Businesstrip in der norddeutschen Pampa ist und Q. mit den Pfadis irgendwo im Mittelland. Er braucht das wirklich jetzt!

Ich: ja, ich bin immer müde. Der Job ist viel, es stehen mal wieder organisatorische Veränderungen an, aber ich bin so müde und eigentlich seit Jahren in andauernden Umorganisationen, dass ich mir gar keine Sorgen mache, sondern tatsächlich gespannt bin, was diesmal rauskommt. Was mich viel mehr anstrengt, sind die Sorgen um L. und den Hübschen aktuell, weil die beiden wirklich auf dem Zahnfleisch gehen....

Nun denn. Hier ist alles bereit für einen entspannten Freitagabend (ich habe der Versuchung widerstanden, mich direkt nach dem Wocheneinkauf aufs Sofa plumpsen zu lassen, weil ich weiss, dass ich dann nicht mehr hochkomme, sondern stattdessen den Pizzateig und die Tomatensosse vorbereitet für den traditionellen Pizzafreitag.) und ein für L. lernfreies Wochenende. Q. hat noch ein bisschen was, aber das macht er ganz allein und hat es (glaubehoffe ich) super im Griff.

Puh. Puh. Puh.

Donnerstag, September 23, 2021

230921 Nicht die hellste Kerze am Leuchter

 Eigentlich war heute kein perfekter Tag für Office-office, ich hatte 3.5h Meeting/Workshop nonstop am Morgen, dann noch 3 Stunden Meetings am NAchmittag, alle Remote und eines so spät, dass ich dafür sicher schon daheim sein wollte. Aber:ich habe keine Lust, auf diese Planung zu viel oder überhaupt Hirnschmalz zu verwenden, Donnerstag ist Officetag,also fahre ich. Ausserdem war ich mit einer lieben Kollegin zum Mittagessen auf den Hauptareal verabredet, da war ich ja auch schon seit .... 18, 19 Monaten nicht mehr, sie hatte mir ausserdem ein Päckchen mitgebracht UND es war Traumradelwetter.

Also: heute morgen bei 6 Grad (mit Radhandschuhen und über die Ohren gezogenem Winterbuff) durch den noch leichten Herbstnebel geradelt, mittags in der Sonne durch die Stadt auf die andere Rheinseite (mir wurden bisher erstmals wegen meines Ebikes Schläge angedroht. Von jemand, der ohne Ebike vor mir fuhr und den ich, weil ich es nicht eilig hatte und es recht schmal war, nicht überholen wollte. Der selbe Typ hat dann aber auch den vorbeifahrenden Autofahrern Schläge angedroht, als wir beide (ich mit gebührendem Abstand) an einer Stoplinie warteten. Vielleicht lag es nicht NUR an mir und meinem Ebike.), nachmittags dann durch die Nachmittagssonne zurück durch die Wiesen, die statt im Nebel nun in goldener Herbstsonne dalagen. Doch, allein das wars wert. EIn bisschen traurig ist, wie lange ich gebraucht habe, zu verstehen, warum die Streckenanzeige auf meinem Tacho "hing", also viel langsamer anstieg, als es nach meiner Rechnung gemäss der zurückgelegten Strecke hätte sein müssen. (Er zeigte nicht die Strecke, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit an. Dafür ist sie recht schnell angestiegen :-)).

Bei der Arbeit so viele bekannte Gesichter wie schon lange nicht gesehen, ich habe mich so sehr gefreut (allein die Möglichkeit, nach einem Meeting schnell bei einem Kollegen vorbeizugehen und mit ihm F2F ein Debriefing zu machen, das hat mir so viel Auftrieb und Energie gegeben. Und all die Kollegen, die ich seit zwei Jahren nicht gesehen habe, in der knallvollen Kantine, in der es total laut war, weil alle wegen der Plexiglasscheiben auf den Tischen total rumschreien, das war so, so, so toll! 

Ich bin auch zum ersten Mal seit ungefähr 1000 Jahren aus Versehen zu spät zu einem Meeting gekommen, weil ich nicht non stop in meinen Computer geglotzt habe, sondern in einem echten Meetingraum mit Menschen gesprochen habe und dabei den Reminder zum Onlinemeeting verpasst habe. Upsi. (Auch zum ersten Mal seit langem in einem Meeting um Fassung ringen müssen respektive ganz hart dran arbeiten, das Pokerface beizubehalten und nicht entweder laut zu lachen oder nach der versteckten Kamera zu fragen.)

Nun ja. Morgen erstmal wieder ein bisschen einsam kontemplieren, nächste Woche gehe ich ZWEIMAL ins Büro.

Gegessen:

Marillenmarmeladentoast

Moussaka, Bohnen, Rettichsalat, grüner Salat (oder wie der Hübsche zu meinem Essensbild sagte: "Das ist kein Lunch, das ist ein Teamdinner!")



Kürbissuppe


Gesehen: GA (Gestern mit Staffel 17 angefangen, das ist die Covid-Staffel, das ... fühlt sich einerseits sehr nah, andererseits halt auch schon wieder sehr, sehr lang her an)


Gelesen: "Wir gegen euch"

Mittwoch, September 22, 2021

220921 Rücken

 Nachdem ich gestern nach einem erst sportelfreien Tag noch vor dem Abendessen so unglaublich hibbelig war (und echt Rückenweh vom langen Rumsitzen hatte), habe ich nach dem Abendessen noch eine Crosstrainerrunde eingelegt. Und: jetzt bin ich abends sporteln nicht mehr gewohnt. Ich bin halt doch ein Gewohnheitstier (und gehen Sie mir weg mit unveränderbarem Biorhythmus.) und das sportelt jetzt morgens.

Heute also direkt nach dem Frühstück wieder. Trotzdem hatte ich im Lauf des Tages immer mehr Rücken. Und ja, klar, mein Job ist vor allem Rumsitzen und "in den Computer schauen", wie meine Mutter das mal schön zusammengefasst hat, aber ich habe heute so viel wie möglich Zeit auf den Beinen verbracht: Päuschen mit treppauf, treppab laufen verbracht beim Wäschewaschen, aufhängen, zusammenlegen, verräumen, Katzenfutter holen, neue Microgreen-Samen vom Dachboden holen, zweimal zum Briefkasten gehen, Abfall wegbringen, Mittagsründchen um den Block, aber naja, ich bin halt auch keine 20 mehr und der Lack offensichtlich ab. Mal sehen, ob mir Q. noch genug heisses Wasser für eine Badewanne übergelassen hat.

Sonst: heute war wieder Workshop, dieses Modul (HALLELUJA) ohne Eingangsmeditation, das liess mich schon in einer viel positiveren Stimmung teilnehmen als das letzte Mal.

Mittagessen dann mit L., der ja mittwochs nachmittag heimkommt. Nach dem Essen haben wir noch ein bisschen Französisch geübt (schon wieder Wochentage. Ich habe das Gefühl, die habe ich jetzt schon 4x bei beiden Kindern abgefragt, "Jeudi" scheint sehr schwierig zu sein, aber die Eselsbrücke "Donnerstag, Dönerstag, Schönerstag, Schödi" schöint zu helfen.) und dann überrascht gewesen, wie voll mein Kalender bis wie lang ist.

Q. kam heim (direkt von der vorletzten Physio), der Hübsche kam heim, Jonny kam heim, alle sangen ein Geburtstagsständchen für den Schwager mit dem schönen Haar, nur ich sass immer noch im Meeting mit San Francisco.

Wegen aktuer Uninspiriertheit beim Abendessen die Kinder mit Pfannkuchen sehr glücklich gemacht (holla, wie das flutscht mit zwei neuen beschichteten Pfannen.). Note to myself: 8 Eier reichen ok (feedback des Hübschen über die übriggebliebenen Reste für ihn pending.

Badewanne, Arbeitszeug für morgen packen, ich radle ins Büro, das wäre ja schon aufregend genug, aber es wird morgen früh 6 Grad und beim Heimradeln dann 18 haben. Das will bedacht sein!, Sofa, Bett.

Gegessen:

Toast mit Marillenmarmelade

Kürbislinsenbohneneintopf mit Reis

steinharte Birnen und ein paar Willisauer Ringli (passt ja so von der Härte ganz gut zusammen)

besagte Pfannkuchen mit Sherry-Gorgonzolapilzen (also: ich. Der Rest mit Ovinutella, Nutella, Aronsirup, Himbeermarmelade.)


Gelesen: gestern aus "Stadt der grossen Träume" Ich habe das sehr, sehr gern gelesen. Es zeichnet am Beispiel einer Junioreneishockeymannschaft (mir ist Eishockey total egal) nach, was (Mannschafts)(Leistungs)Sport auf der einen Seite für Menschen tun kann und was er bieten kann, auf der anderen Seite aber sehr eindrücklich, dass es halt in, ich würde mal optmistisch schätzen, 100% der Fälle eine unglaublich toxische, exklusive Scheinwelt ist, und aller Mannschaftsgeist und Tralalala halt seinen sehr, sehr hohen Preis hat. Tja. (Dazu dann noch all die Hässlichkeit, wenn es um Männer/Jungsmannschaften und Mädchen/Frauen geht, es ist kein erbauliches Buch, das ahnt man vielleicht)

Ich lese jetzt grad mal die Fortsetzung weiter. "Wir gegen Euch", ich denke, auch das wird eher kein Wohlfühlroman.

Gesehen: "GA" beim Strampeln, "Modern Family" auf dem Sofa vor dem Schlafen. Joah, das hat sich nach 187 Staffeln auch mehr als totgelaufen, oder?

Dienstag, September 21, 2021

210921 Schnelldurchlauf

 Joah, wenn man die verpassten Treffen aus 2 Jahren in einen Abend packt, an dem noch dazu alle müde (weil die einen grad16543 km durch den Schwarzwald gewandert sind und die anderen überarbeitet sind) sind und man dann noch 2 Flaschen Wein in die Runde stellt, dann.... ist das eine kurze Nacht, viel Austausch und noch müdere Augen am nächsten Morgen. Ich habe dann spontan den Vormittag zum weiterquatschen genutzt, das war einfach zu schön!

Danke für den Besuch, danke fürs Teilhaben lassen, danke für den Wein, Frau Mutti und Gatte! Gute Reise, gute Erholung für Knie und müde Knochen und frohes Wiedersehen mit Kinderlein und Hausgetier!

Der Rest des Tages war dann (ich weiss halt schon, warum ich normal die eherne Regel "Kein Alkohol unter der Woche" habe) nicht mein aller effizientester, aber naja, die Todo-Liste ist trotzdem leer geworden.

Ausserdem kam noch der Quooker-Mann vorbei und hat den Kopf der Sprudeleinheit gewechselt, ein paar Tipps gegeben und, gelinde gesagt, den Kopf über die Installateure geschüttelt. (Vielleicht haben wir daraus was gelernt in der Handwerkersuche für wenn wir dann mal Bad renovieren lassen).

Sonst:Wäsche gewaschen, letzte Updates zu Q.s Pfadileiterkurs (Zertifikatspflicht, danke!!) und L.s Lager nächste Woche bekommen (neue Zugverbindung). Gearbeitet. (bisschen den Kopfdrüber geschüttelt, dass wir aus verschiedenen Simplification-Gründen jetzt die Zeitzonen Shanghai / Basel /Toronto / San Francisco unter einen Hut bekommen müssen für ein Meeting. (nein, 17:30 ist da nicht der Weisheit letzter Schluss) , Sansas Vogelüberreste aufgeräumt.

Früher ins Bett.

Gegessen:

Toastie mit Marillenmarmelade

Rest Udon-Nudel

Montagspizza, weil es gestern ja stattdessen Ausserderreiheflammkuchen gab


Montag, September 20, 2021

jokertag

Heute echt nur ganz kurz, weil wir gerade Besuch, Besuch!!! abholen und dieses Treffen ist ungefähr 2 Jahre überfällig.

Ansonsten habe ich (wie immer) fesportelt, gearbeitet, L. mit den besten Wünschen für den Lateintest in die Schule geschickt und zum ersten Mal in meinem Leben einem Fleurop-Boten die Tür aufgemacht. Ich war etwas perplex, als ein mir wildfremden Mann mit eine Flasche Wein und einen Geschenkkarton mit einem Kaktus ("Männerpflanze", wtf?!) mit den Worten: "Das ist für *Vorname des Hübschen*". in die Hand drückte. Ich dachte, er wäre vllt ein Kollegr und fragte total professionell "Soll ich ihn holen?" , wollte er aber nicht. Männerpflanzen werden also nicht via "you have been served" überreicht, gut zu wissen.

Es ist ein Geschenk zum 10jährigen Firmenjubiläum (ha, bei mir ist das nächstes Frühjahr! Das erste Mal, dass ich das bei einer Firma schaffe. Also: ich geh mal davon aus. (Ich hoffe, ich kriege keine "Frauenpflanze") und er steht jetzt am einzigen Platz, der "sehr viel Licht" hat, nämlich direkt unter dem Dachfenster im Bad. 
Direkt neben dem Spülkopf fürs WC, auf das ich des Nachts gern mal ohne Licht (es hat nicht IMMER "sehr viel Licht" da). Ich muss das mit dem Hübschen nochmal besprechen,  es scheint, als ob er erstens keine Erfahrungen mit "in einen Kaktus langen " hat (ich hatte ja zb einen in meiner Schultüte, immer noch allergrösstes Wtf-Geschenk, also von Ort und Verpackung her, eigtl habe ich mich sehr darüber gefreut), "Männerpflanze" hin oder her, und zweitens vllt 10 Jahre Firmenjubiläum hat, aber die Produktion und das damit verbundenen SHE-Bewusstsein schon zu lang hinter sich gelassen hat.
So, jetzt aber weiter im Stau stehen zum Besuch abholen.