130426
Heute "ausgeschlafen" bis sechs (warm war mir in der Nacht, es ist Zeit für kurze Pyjamas!), dann direkt unten am Küchentisch angefangen zu arbeiten, die Gartenbauer hatten sich ja am letzten Montag mit "wir kommen dann nächsten Montag wieder" verabschiedet und da waren sie vor acht dagewesen.
Wegen F2F Workshop und des Hübschen Parisreise war heute eh der einzige Tag, den einer von uns vor Ort abdecken könnte, passt also. Ich habe also am Küchentisch gearbeitet, vorher keinen Sport gemacht, weil bis halb acht wäre es eng, damit fix und fertig zu sein, und ....es kam niemand. Die Kinder standen auf, frühstückten, verliessen das Haus, der Hübsche stand auf, packte fertig, ich hatte mein erstes Meeting, niemand kam. Ich rief also um 10 beim Gartenbauer an und "Oh, ist das nicht zu Ihnen durchgedrungen? Morgen kommen sie wieder. Heute regnet es ja auch und morgen kommen die Fliesen und das reicht dann eh noch ganz gut". Ich atme, ärgere mich nicht zu sehr, erkläre, dass dann aber halt niemand von uns da wäre (ich habe irgendwie nach all den Erfahrungen mit tatsächlich grossartigen Handwerkern bei den Umbauten bisher die Erfahrung gemacht, dass es doch immer ganz gut war, wenn jemand von uns da war für Fragen). Aber gut, das war vorab kommuniziert, angeblich brauchen sie nicht ins Haus können und kriegen das alles so hin. Ihr Wort in Gottes Ohr, ich werde morgen, wenn ich spät nach dem Teamdinner heimkomme (und bevor ich L. vom Bahnhof abhole, der auf ein Konzern in ZH geht) nochmal genau rumleuchten und schauen, was so gemacht wurde.
Als ich immer wieder versonnen in den Garten schaute und keinen Gartenbauer sah, sah ich auf einmal eine der kleinen Nachbarskatzen, die .... ein runtergefallenes Meisenknödel verspeiste. Ich sags mal so: Deshalb ist es wichtig, Sachen korrekt zu benennen. Der armen Katze hat keiner gesagt, dass Meisenknödel nicht AUS MEISEN sind!
Ich hatte so immerhin die Gelegenheit, mich vom Hübschen angemessen zu verabschieden, mit ihm zu MIttag zu essen und dann zu Fuss in sehr hoher Luftfeuchtigkeit zum Bahnhof zu begleiten.
Dann bin ich nach ganz oben umgezogen, brauchte jetzt ja nicht mehr nach Gartenbauern Ausschau zu halten...
In der Vorbereitung eines Zwischenstandmeetings mit meinem Chef, in dem ich eigentlich mein Herz ausschütten wollte ob des suboptimalen Verlaufs eines meiner Projekte, in dem ich ein Pilotprojekt mit zT nur mässig interessierten Teilnehmern auf die Beine stellen soll, wurde mir klar, dass es sich zwar sehr mühsam anfühlt, aber ich auf diese mühsame Art und Weise nahezu alles beisammen habe, was ich brauche. Dazu bekam ich dann noch sehr wertvollen Input und zack, fast fertig.
Dann ausführliche Lagebesprechung fürs Grossprojekt mit meiner Kollegin, die aus dem Urlaub wieder da ist, eine Stunde Teammeeting mit meinem grössten Team, dann noch einen deutlichen Reminder fürs Grossprojekt formulieren und der urlaubesentspannten Kollegin zum Review und etwaigen Softening schicken ("All columns are mandatory, n/a is not a valid entry for "context", meine Güte).
Dann: Zeit für die Jungs, das freut mich sehr. (Auch, wie die beiden sich offensichtlich in den Ferien vermisst haben, als L. auf Kurs weg war. Gestern abend haben die beiden sich gegenseitig ein Ohr abgekaut über was so passiert ist). Q. ist hochbegeistert von (fast) ALLEM, was in der Uni passiert, L.freut sich, dass das Lego langsam aus seinem Zimmer verschwindet und er PLATZ hat. Und bereitet sich auf seine erste CAS-Woche vor (dieses Semester fangen die IB-spezifischen Fächer richtig an), es geht auf eine Exkursion ziemlich genau da hin, wo ich wandern war am Freitag.
Jetzt noch ein bisschen Wäsche ab- und aufhängen, passende Kleidung für morgen wählen (ich muss mich drin wohl fühlen, es darf nicht zu warm sein, weil Workshop, da wird mir immer eher heiss, ich muss aber darin direkt heimradeln können, weil ich das Rad mit zum Dinner nehme und von dort direkt radeln möchte und sicher nicht in Softshellhose und Thermoshirt zum Teamdinner gehen werde), es wird auf Bootcutjeans (ich dachte lang, ich wäre die einzige, die die langen Clownsfüsse das nervigste an Skinny Jeans findet) und das sehr dünne Ringelshirt rauslaufen. Vllt noch einen Pulli, weil wir anscheinend draussen am Rhein einen Apero einnehmen werden.
Dann: Serie gucken, stricken, Kräutertee trinken und lesen und dann wieder nicht schlafen können ohne den Hübschen :-)



























