Dienstag, Februar 27, 2024

270224


Viel besser geschlafen, das ist schon mal viel wert.

Morgens mussten alle bis auf den Hübschen (der hatte nochmal Jonny-Aufsicht) pünktlich aus dem Haus, Q. zur Theaterprobe (er kam gestern nach 23h zurück und heute läutete um 6:15h der Wecker für den nächsten solchen Tag. Puh), L. nach Bundesbern, wie man ja so sagt, zur Nationalratssitzung (also: als Zuschauer) und zum Diskutieren, und ich schnöde ins Büro für ein Teammeeting mit Kollegen aus Deutschland und Singapur. Radeln war mal wieder super (es hat irgendwann zu regnen angefangen, darauf war ich nicht wirklich vorbereitet) 

Sehr zufrieden: Politesse aus Leidenschaft musste keine Strafzettel verteilen (ok, als ich kam, war auch erst ein anderes Rad da, aber das war immerhin ein Ebike. Aber auch als ich später nochmal losfuhr, war KEIN Ladeparkplatz durch Nichtlader oder gleich unelektrische Räder belegt. Es geht doch!)

Nach eben dem Call mit Singapur/D flitzte ich noch schnell zu einem schnellen Gesrpäch mit meinem Indikations-Kollegen (wir hatten beide nur kurz Zeit und er meinte so schön: "Aber wir reden ja beide schnell und müssen nicht immer warten, bis das Gegenüber fertig ist, da sind 10min wie eine Stunde mit anderen"), und dann ging es auch schon in die Stadt (Learning: es ist noch ein bissl kühl für nur Jeans zum Radeln für länger. Für die 2.5km in die Stadt: kein Problem, die 12.5km heim: ach, die Softshellhose ist schon ganz gut).

Ich hatte einen Follow-Up Termin bei meiner Gynäkologin, den ich erst verdrängt hatte, dann dachte ich hätte ihn vergessen, panisch im Kalender gesucht und 10min, nachdem ich ihn letzte Woche dann für heute entdeckt hatte, kam die Erinnerungs-SMS. War ganz praktisch, so wurde ich erst eine Woche im Voraus nervös. Aber: grundlos. Alles gut, keine Veränderung, das ist in dem Fall super, stört nicht (ausser, man fuhrwerkt dran rum, aber das passiert im normalen Leben nicht, also: nächster Termin dann wieder normale Jahreskontrolle im Dezember).

Ich hatte eigentlich noch einen gemütlichen Bummel eingeplant, einfach mal so rumgucken, wenn ich schon in der Stadt arbeite, kann ich das dochmal machen. Erstaunlicherweise hatte ich dann gar keine grosse Lust mehr, ich habe nur genau das gemacht, was ich geplant hatte, nämlich die beim Kammerlaufräumen nach Weihnachten (oder war das vorher?) gefundenen leeren Lush-Verpackungen gefunden. Man kann 5 Stück gegen  ein Produkt eintauschen. Interessanterweise kann man nicht 10 Stück gegen zwei Produkte eintauschen, sondern halt nur gegen eins. Also habe ich fünf wieder mitgenommen (Ehrenschwabe), die nehme ich dann das nächste Mal mit, wenn ich wieder drandenke.

Und nachdem in der Krankenkassenpunktesammelfürprämienrabatte letztens irgendwie magisch, ohne dass ich sie bestellt hätte, Manor Gutscheine aufgetaucht sind, habe ich die heute eingelöst, bevor sie wieder verschwinden. Der ganze Manor war kurz vor 11 so frei von Kundschaft, dass ich überhaupt keine Musse hatte, einfach zu stöbern, weil ich mich so beobachtet von all dem Verkaufspersonal fühlte. Ich habe mir genau die MAC-Foundation geholt, die ich ausprobieren möchte, und war nach 5min wieder draussen (ok, ich hatte auch echt Hunger!) 

Zum Mittagessen war dann keiner der Kollegen verfügbar, also habe ich gewartet, bis der allergrösste Ansturm rum war und mich mit meinem Kindle an das hinterste Ende gesetzt und mein Buch zu Auberginenpiccata fertiggelesen. Lesen beim Essen fühlt sich immer noch so verboten an :-).

Nachmittags dann ein Meeting nach dem nächsten, eines ist immerhin ausgefallen, so dass ich zwischendrin heimflitzen konnte. Sonst hätte ich den Hübschen nämlich vor spät abends gar nicht gesehen! Sonst war wenig los, L. kam erst später aus Bundesbern zurück und flitzte dann direkt zum Hock, Q. kommt noch viel später von der Theaterprobe, immerhin haben mir die Katzen bei den letzten Meetings und beim Essen Gesellschaft geleistet :-)

Und jetzt stehe ich vor der grossen Frage, ob ich ... die Mammutaufgabe "Fotos einkleben" starte oder mich mit frischem Strickzeug und einer Folge "Bestatter" aufs Sofa setze. Ich weiss schon, was es wird :-)


Gegessen:

Hefezopf mit Quittengelee

Auberginenpiccata, Romanesco, Nudeln mit Tomatensosse und Couscoussalat

BRatkartoffeln, Rahmspinat, Spiegelei


Gesehen: "Der Bestatter", "Zwei an einem Tag"

Gelesen: Endlich den "Mann aus dem Schatten" aus. (Sorry, Herr Lagercrantz, das war nix. Also gar nix.). Und "Verborgen" angefangen

Wunschlistenfrage heute:


Hatten Sie bei der Entscheidung für Ihr Studium vor Augen, wo und wie Sie damit später arbeiten würden? Also welche Orte damit für Sie in Frage kommen würden und wie es mit Work-Life-Balance, Art des Arbeitens usw. aussehen würde?

Nein, ich würde sagen, das hatte ich trotz recht industrienahen Studiums (= mit Industriepraktikum und Industriekooperationen) nicht mal währenddessen oder auch nur während der Bewerbungsphase.
Das "wo" natürlich irgendwann schon, weil: Chemiker brauchen Chemiei-/Pharmaindustrie zum Arbeiten, ausser man macht irgendwas langweiliges wie Analytik oder Wissenschaftsjournalismus, und irgendwann weiss man, wo das sein könnte. Und wo man zB auch nicht hinmöchte.
Aber alles andere hat für mich keine Rolle gespielt und ich hatte da auch keine Ahnung, was ich zu erwarten hätte. Wie auch? Ein Praktikum hat mit der realen Arbeitswelt maximal eines Chemikers zu tun, nämlich dem, der den Praktikanten ans Bein gebunden bekam, meistens nicht mal das, weil er einen Laboranten findet, dem er wiederum den Praktikanten ans Bein binden kann und hinterher sind alle froh, wenn niemand verletzt wurde und kein Gebäude abgebrannt ist. Was man tatsächlich alles sonst noch arbeiten könnte und wie, das habe ich alles so mit der Zeit rausgefunden. Work-Life-Balance: da bin ich froh, dass ich von Anfang an den Hübchen an meiner Seite hatte, ich tendiere ja zur Masslosigkeit und das geht nicht langfristig gut. Aber auch da: welche Referenz hat man denn nach der Schule? Die eigenen Eltern vllt, aber das ist ja auch limitiert, und die Überlappung mit eigenen Wünschen ist da ja auch in den seltensten Fällen gegeben.
Ich habe das Studium damals gewählt, weil es mich einfach brennend (pun intended) interessiert hat, weil ich mehr (ALLES!) darüber wissen wollte, und was ich damit machen würde, war mir erstmal egal (ALLES!), und wo? Auch egal, weil mir gehört die Welt, wer soll mich stoppen?
Und meine Güte, wie grossartig ist denn dieser jugendliche Mut und die Begeisterung und die Furchtlosigkeit und die Überzeugung, dass es einfach keine Grenzen gibt und alle schaffbar und machbar ist? Das war eine sehr grossartige Zeit. (Und ich würde es wieder so machen.)
(Kann natürlich sein, dass ich das gnadenlos romantisiere :-). Es war natürlich eine grosse Portion Naivität und mangelnde Lebenserfahrung dabei, aber mei, so ist das halt. Wann soll man naiv sein, wenn nicht mit 17?)

Montag, Februar 26, 2024

260224

Dafür, dass ich jedesmal, wenn ich heute nacht aufgewacht bin, dachte "Ohhh, wie ist das gemütlich" und "ooooh, wie schön, ich kann noch weiterschlafen", war ich heute morgen erstaunlich unausgeschlafen. Hm, wo da wohl der Zusammenhang ist?

Naja. Frühstück, dann schnell Sportründchen, weil das erste Meeting schon recht früh war (mit Korea), dann Zeug, dann ein "nur Europameeting" praktisch mitten am Tag.

Mittagessen mit dem Hübschen (ich mag am Reiskocher nicht nur, dass der Reis einfach perfekt wird, sondern besonders, dass man ihn timen kann und niht auf die Minute genau fertig sein muss, sondern halt ohne Qualitätsverlust warm gehalten wird).

Ründchen (kein Katzenründchen, weil Jonny immer noch drin ist. Die beiden eigentlichen Wunden sind gut verheilt/verkrustet, aber der ursprüngliche Drainageausgang ist halt direkt am Ellenbogen und noch offen; und Sansa ist ja aktuell noch gern eher drin, ausser morgens und abends), das war auch ganz schön.

Den ganzen Nachmittag Meetings bis nach sechs, dann mit den Kollegen von der US-Ost- und Westküste. Puh, jetzt bin ich durch (auch, weil L.s Husten und Matschigkeitsgefühl bei mir gelandet ist. NA SUPER! Schon wieder irgendwas).

Abendessen heute ohne Q., der hat, wie es so schön heisst, "Theaterintensivwoche", ich hoffe, er kommt vor der Premiere mal zum Duschen heim.

Nach dem Abendessen werden der Hübsche und ich noch Skiferien für nächstes Jahr buchen. Ich habe mich leider verschaut bei der vermeintlich ach so günstigen Dachterrassenwohnung mitten im Skigebiet, respektive bei den Sportferienterminen für Basel Stadt nächstes Jahr. Wie immer sind die im Februar und nicht im März. Die Wohnung ist zwar durchaus noch zu haben für die Woche, aber ausserhalb dessen, was ich bereit bin, für egal welche Wohnung beim Skifahren zu zahlen. Aber ich habe eine Alternative gefunden (in etwas, das sich "etwas verrückte Homebase" nennt und das ist so cringe, dass wir es uns anschauen werden). Ich freu mich schon wieder auf die nervige Bedienoberfläche :-)

Und das wars für heute, mir geht es echt nicht so toll.

Gegessen:

Müsli, Joghurt, Blut- und normale Orangen

Süsskartoffeleintopf, gestern vorgekocht, mit frischem Reis, Erdnüssen und Erdnussbutter und Brokkolisprossen


Äpfel

Montagspizza


Gesehen: "Der Bestatter" beim Sporteln (mit Aarau praktisch aus der Nachbarschaft, und damit habe ich dann, glaube ich, alle Schweizer Serie langsam durch, die die Streamingdienste aufnehmen mussten

Gelesen: , Vertragsentwürfe, Spezifikationen, Rationalen und den Lagercrantz 


Wunschlistenfrage für heute

Gibt es etwas, das Sie gerne können bzw. lernen würden? Was?

Für mich sind "gerne können" und "gerne lernen" zwei ganz unterschiedliche Dinge! Es gibt superviel, was ich gerne können würde und viel weniger, was ich gerne lernen würde. Da spielt einerseits mein Ungeduld und andererseits meine mangelnde freie Zeit, die ich in "was lernen" bereit wäre zu investieren.

Was ich gerne können würde:

Französisch, Italienisch, Isländisch, Kraulen, Tiefschneefahren, Freeriden, Vögel bestimmen, Mittagsschlaf machen ohne grumpy aufzuwachen, überhaupt: schlafen, Geige, Cello, Fliegen, Zeit verlangsamen, Zimtsterne, gute Fotos machen, Handstand, Eisklettern, Turmspringen.

Was ich gerne lernen würde (das bedeutet für mich: ich so gern können würde , dass ich den Prozess des Lernens auf mich nehmen würde und dafür Zeit rausschaufeln):

Isländisch, Kraulen, irgendwelche fancy Koch/Backsachen (da wäre es nämlich so, dass ich den langweiligen, nervigen Teil schon kann und das Lernen erst da anfangen würde, wo es Spass macht)

Sonntag, Februar 25, 2024

250524 Konsolidierungstag

 Heute dann aber wirklich ausgeschlafen (naja, bis viertel vor acht, dann war der Hübsche untypischerweise hibbelig und nervös, wo Jonny heute wäre. Drinnen, wenn der die aktuelle Blockade des Törchens wegbekäme, würde ich mir wirklich Sorgen machen).

Q. war bald weg, ich legte nach Kaffee im Bett ein Sportründchen ein und war richtig, richtig unfit. Ich war trotz zügigem Ende so unterzuckert, dass ich in der Dusche fast umgekippt wäre, sehr unangenehm.

Dann: Frühstück mit L. und dem Hübschen (Q. hatte den frischen Zopf übersehen, so dass L. anschneiden durfte).

Wieder unter den Lebenden nahm ich mir ein bisschen mehr Zeit als sonst zum Schminken und meine "Naked Cherry"-Palette zur Hand (fühlte mich inspiriert durch die Rückkehr von @derblasseschimmer unter die aktiven Insta-Accounts. (jemand wollte doch mal wissen, welche Beautybloggerinnen ich mag? Flo ist grossartig! Und hat genau meinen Hautton, deshalb kann ich mich blind auf ihre Farbtonemfpehlungen für Foundations verlassen.). 

Jonny bekam seine letzte Dosis Antibiotika und Schmerzmittel und wir haben (nach Anweisung der Tierärztin) die Wunden mit Oxyplastin eingeschmiert (das findet er so mittel und leider hat er sich, entgegen der Annahme der Tierärztin, auch ordentlich geschleckt, was später zu einem spontanen Kotzanfall auf dem Sofa (ein Hoch auf das Deckenbuff, das da herrscht, so hat es nur eine waschbare Decke und nicht das Sofa erwischt) führte. Der Arme!

L. und der Hübsche arbeiteten einen zurückbekommenen Mathetest nochmal durch, während ich mich in der Küche verlustierte. Ich habe einerseits den Kühlschrank, Gefrierschrank und Vorratsschrank von Slowmovern befreit (naja, die halt verkocht) und andererseits für die Woche vorgekocht. 

So sind nicht mehr ganz taufrische Kartoffeln für Bratkartoffeln. Spiegelei, Rahmspinat gekocht worden, ebensolche Süsskartoffeln in einen Süsskartoffel- Tomaten-Erdnuss-Eintopf für ein Homeofficemittagessen für den Hübschen und mich gewandert, zwei Dosen Croissantteig, eine halbe Packung Marzipan und ein grosser Teil der "gebrannte Mandel-Creme" aus L.s Fitnessadventskalender, die er so nicht isst, ist in Cruffins gelandet und jede Menge Gemüsereste (Lauch, Weisskraut, Karotten, Paprika, Erbsen, etc) sind geraspelt und mit Zwiebeln/Knoblauch/Ingwer angebraten und mit einmal Vegihackresten von gestern und einmal gehacktem Kimchi und Tofufitzeln in einer Gyozafüllung (so ungefähr) für heute abend gelandet, ich habe nämlich auch noch zwei Packungen Gyoza-Hüllen im TK gefunden. Und Frühlingsrollen"papier", es wird also viel gebratenes mit Dip geben die Tage.


Mit dieser "Aufräumaktion" konnte ich dann auch die nächste Koro-Bestellung rechtfertigen, Ahornsirup, Kokosmilch, Cranberries und Erdnussmus ist wirklich aus, ich habe nachgeschaut :-)).

Sonst: die Ferien sind vorbei, bei L. hat der Mensabetreiber über die Ferien pleite gemacht (Throwback zu Q., aber da war es erst in der letzten Schulwoche), morgen fängt der neue an, ist noch nicht sicher ob es schon zum Znüni das volle Angebot geben wird und ob bargeldloses Zahlen klappen wird. Also: Bargeld mitgeben (und wieder einmal Bons zurückfordern von jemand, der eh pleite ist. Naja.) Am Dienstag fährt er mit seiner Klasse nach Bern ins Bundeshaus, Nationalratsession anhören und mit einer Aargauer Nationalrätin sprechen. Q. ist innerlich gelb vor Neid, weil er das so toll gefunden hätte und bei ihnen ist es wegen Corona ausgefallen und L. kann das nicht verstehen, weil es ihm .... naja, nicht ganz, aber ziemlich egal ist. Learning: um ins Bundeshaus reinzukommen, braucht man einen Ausweis. Wie praktisch, dass ich ja vor kurzem gelernt habe, dass man auch als Auslandsdeutscher einen Personalausweis haben kann, seitdem haben wir alle beides und eben auch im Geldbeutel immer einen Ausweis dabei.

Jetzt:  alle daheim, ich werde gleich mal schauen, wie viele Gyozas ich in drei Pfannen bekomme und dann werden wir die vergenussferkeln.

Gegessen:

Zopf mit Quittenmarmelade, Nusssemmel mit Hummus, Manchego, Jujube-Paste, Sprossen, ,Stullen-Spice und Crema di Balsamico

Marzipancruffins

Gyozas mit Dip und Salat


Gesehen

"Tschugger" und sehr überrascht gewesen, weil ich praktisch "Wilder" in grün erwartet habe. Das aber ist eher.... "Pulp Fiction" im Wallis und so habe ich das dem Hübschen erzählt und jetzt werden wir beide die zwei Staffeln gemeinsam schauen. Es ist soweit, der Hübsche schaut SRF-Serien mit mir.

"Can I tell you a secret?": das ist eine "Miniserie" (ab wann gilt etwas als Serie? das waren zwei Folgen?!) auf Netflix, die mir über dröfzig Kanäle angepriesen wurde und meine Güte, wie belanglos und lieblos kann man sowas machen? (Aber: genau die richtige Egalness für das Falten von drölfzig Gyozas und Frühlingsrollen, während "Stark, Digga" im Hintergrund Fortnite gespielt wird.)

Gelesen: "Der Mann aus dem Schatten", tapfer weiter. Ich bin zu dem Schluss gekommen: es liegt nicht an meiner Stimmung diese Woche, sondern am Buch / dem Autor: das ist nix. Ich werde die nächsten zwei Bände wohl nur kaufen, wenn ich echt nix anderes mehr zu lesen finde. Die beiden Hauptfiguren sind einfach total ... unglaubwürdig egal.


Und zur täglichen Wunschlistenfrage:

Sie haben neulich mal erwähnt, dass Sie eine App zum Bloggen nutzen. Welche ist das? Empfehlenswert?

Auf die Gefahr hin, Sie zu enttäuschen: bei besagter App handelt es sich einfach und banal um die App "Blogger" von Google, also sozusagen der App-Version des Blogspot-Dienstes. Empfehlenswert? Naja, an sich super, man (oder ich) kann keine Videos damit hochladen, aber das mache ich eh selten, und seit neuestem spinnt sie bei mir bei Hochformatspmartphonebildern, die sie einfach kippt. Sonst: alles tutti.

Samstag, Februar 24, 2024

240224 Ein Plan, ein Plan

 Plan wäre heute gewesen: gottlos ausschlafen, weil wir genau nix vorhaben, weil Q. kein Theater hat und weg muss, weil Jonny ohne Kragen keinen Lärm macht, weil wir uns keine Gedanken machen müssen, dass er abhaut, weil wir ja nicht nur softwareverriegelt haben, sondern auch physisch zugedreht. Der Plan ging immerhin soweit auf, dass ich bis halb sechs selig geschlafen habe. Dann bin ich von irgendwas aufgewacht und war verwundert, dass mich keine Katze geweckt hatte, ich hatte mit mehr Protest für das hart verriegelte Törchen gerechnet. Sansa schlief gemütlich auf dem Bettvorleger, Jonny .... hatte laut Terrassenkamera das Haus um 2:44h verlassen. WAS? Ein Blick auf die Törchen-App ergab: er hat anderthalb Stunden am Törchen rumgewerkelt. So lang hat es gedauert, das Rad, das eben verriegelt, eine Viertelumdrehung nach links zu drehen und dann halt seinen Trick mit "Mit einer Pfote den Stift runterdrücken, mit der anderen mit einer Kralle das Törchen zu sich herziehen, dann den Kopf durch den Spalt stecken und tschüss."

Mit der Ansage "mit dieser Wunde soll er auf keinen Fall jetzt schon raus" waren wir einigermassen unentspannt. Gottseidank hatten wir auf der Frontkamera gesehen, dass er guter Dinge dort um fünf nochmal entlang gelaufen war. Rufen brachte erstmal nix (man will ja auch am Samstag um viertel vor sechs nicht die ganze Siedlung wecken), der Hübsche machte sich im Pyjama auf eine kleine Runde zum Tennisplatz, aber: nix. Wir legten uns also wieder hin und versuchten zu schlafen, bis es hell wurde. Um sieben gab ich auf, zog mich leise an und während ich noch am Eincremen war, gab es einen Bewegungsalarm an der Frontkamera: Jonny wartete auf Einlass. Sehr zufrieden mit sich, der Welt und bereit für ein ausgiebiges Frühstück. Die Wunden sahen ok aus, er bekam seine Antibiotika, eine Schicht Oxplastin auf die Wunden und vor dem Törchen steht jetzt ein Regalbrett, fixiert mit dem schweren Couchtisch. Sansa muss Aus- und Einlass durch die Terrassentür /Küchenfenster anfragen. Meine Güte, was für ein Theater (und meine Güte, ist dieser Kater stur).

Wir sind dann um kurz nach sieben nochmal ins Bett und ich habe tatsächlich bis10 geschlafen. War wohl nötig.

Dann ist den Tag über this lot of nothing passiert, das wir vorhatten: Betten beziehen mit der neuen Flanellbettwäsche, das war eh schon aufwändiger geplant als normal, weil ich ja eigtl gesagt hatte neue Bettwäsche gibt es erst, wenn alte wegkommt. Jetzt hatte ich sie aber halt gekauft, also räumte ich den Bettwäscheschrank aus und auf (ich wusste nicht, WIEVIEL Kinderbettwäsche wir noch über hatten, die keiner mehr nutzt, weil die Kinder erstens ein bisschen erwachsen für "Gemüse mit Gesichtern"-Bettwäsche sind, und zweitens beide Riesendecken haben, für die wir extra Bettwäsche gekauft haben (ohne Gemüse, mit oder ohne Gesichtern). Ich hatte also beim Ikea die Flanellbettwäsche in normaler und Übergrösse gekauft und mich schon gefeiert, dass ich drangedacht hatte, dass (natürlich) die Standarddecken- und Kissengrösse in der Schweiz eine andere ist als in D. Meine normale Decke ist noch eine deutsche Decke, dementsprechend schlackert sie in der Schweizer Bettwäsche rum. Aber: wir haben für die Kinder (jetzt werden sie für Gäste aufbewahrt) vor den Riesendecken und nach der Babybettwäschengrösse normal grosse Schweizer Decken gekauft, die nehme ich jetzt mit der Ikeawäsche. Was ich nicht bedacht hatte: auch die Schweizer Übergrösse ist eine andere als die deutschen Übergrössen. Immerhin nur in der Breite, da aber signifikant. Das wurde beim Beziehen der Kinderdecken deutlich. Also, ich hatte ja sonst nix vor, habe ich die Nähmaschine geholt, die Bezüge auf die tatsächliche Deckengrösse abgesteckt und verkleinert. Puh. Parallel hat L. angefangen, in seinem Zimmer umzuräumen (dank des Bettwäschensortierens war sehr viel Stauraum im Schrank freigeworden), er möchte nämlich sein Zimmer umgestalten und davor steht halt erstmal konsolidieren. Ach, das wird cool!

All das ging relativ lang, aber gsd hatte ich nicht nur abstruse Bettwäschengrössen im Ikea gekauft, sondern auch TK Zimtschnecken, die erstaunlich gut wurden. Jetzt läuft die 3. Waschmaschine, wir haben uns auf ein Abendessen geeinigt, das alle mögen, es gab genug Kaffee, dass ich mich halbwegs als Mensch fühle und morgen probiere ich das mit dem Ausschlafen nochmal. Q. hat zwar Theater, muss aber erst um 8 aufstehen, das ist ohne Runde um den Block zwischendrin für mich ja eh ausschlafen.

Gegessen: 

irgendwann dann zum Frühstück Käselaugenknoten und ein halbes Gipfeli

Zimtschnecke

Vegi-Crunchwraps zum Abendessen


Gelesen: das Lagercrantz-Buch. Mag an meiner Gestresstheit die letzte Woche liegen, aber ich komm nicht rein, respektive mich nervt die der weiblichen Hauptfigur vom männlichen Autor in den Mund / Kopf gelegten Worte und Gedanken so unendlich. Das ist echt schlimm. Und ich habe jetzt halt psychisch kranke Ermittler auch gesehen / gelesen. Es langt langsam und nur weil jemand als Autist / Bipolar / Depressiv / OCD beschrieben wird, macht das die Story nicht besser UND ich wage zu bezweifeln (gerade nachdem ich bei der vermeintlichen Gedankenwelt einer Frau definitiv sagen kann, dass der gute Herr Lagercrantz sich das halt so ausgedacht hat, aber nicht recherchiert oder mal mit einer Frau gesprochen hat, ob das Sinn macht), dass die Darstellung der Innenwelt des bipolaren Professors für irgendwas Hans Rekke in irgendeiner  Weise realistisch ist.

Gesehen: "Wilder" fertig.


Von der Wunschliste nehme ich mir heute grad mal drei Fragen, weil sie alle gewissermassen zusammenpassen:

Die erste steht gar nicht auf der Wunschliste, sondern in den Kommentaren (die moderiert übrigens seit ein paar Wochen der Hübsche für mich, weil ich keine Lust mehr habe, Trollkommentare unvermittelt in meiner Mailbox zu sehen. Jetzt schaue ich alle heilige Zeit auf die Spamliste, wenn ich mental dafür bereit bin. Er macht das super, ist ein bisschen weniger streng als ich das wäre, aber das ist ok).

Entschuldigung, ich finde die Contentwunschliste nicht, haber aber eine Frage bzgl. "viele gute Pasta" gekauft. Hatten Sie nicht Mal einen Pastamaker? Ich überlege, ob ich einen haben möchte (vermutlich very late to the Party...). Ich bin aber unsicher, ob das eins der Geräte ist, die anfangs total spannend sind und dann mangels alltagstauglichkeit in die Abstellkammer wandern.

Immerhin steht "Entschuldigung" vornedran, aber mal ganz ehrlich: was soll ich denn noch tun, um die Wunschliste auffindbar zu machen? Sie ist in der Sidebar verlinkt und in jedem einzelnen Post, in dem ich eine Wunschlistenfrage beantworte. Auf einen Link klicken würde ich jetzt echt mal als Grundwissen vorraussetzen, wenn man im Internet unterwegs ist. Das geht genauso, wie Sie das mit dem Kommentieren gemacht haben, also im Prinzip sind Sie ganz nah dran. Mir ist es übrigens letztendlich wurscht, ob was in der Wunschliste gefragt wird oder aber, wenn es wie hier zB; ansatzweise mit dem Inhalt des Posts zu tun hat, in den Kommentaren. Was ich aber ein bisschen, wie sag ichs höflich, suboptimal finde, ist, nicht mal die Suchfunktion des Blogs zu verwenden. Ich habe über den Pastamaker und was ich davon halte, in aller Ausführlichkeit (und auch kürzer) schon mehrfach geschrieben, das finden Sie sicher. (Ach, was solls, hier ist es, erster Eintrag, wenn man "Pastamaker" ins Suchfeld tippt)

Auch in der Wunschliste kann man in dem Tab "Erledigt" all die Fragen finden, die schon gestellt und beantwortet wurden incl Link zur Antwort, das wäre auch ganz nett, wenn man das machen würde, bevor man eine neue Frage reintöckelt, sonst wird die Sache ja für mich und auch für Sie ein bisschen langweilig, wenn ich immer nur schreibe "Hab ich hier schon geschrieben")

Jetzt aber die zwei Fragen, die tatsächlich auf der Wunschliste stehen:

Chrissie möchte wissen:

Wie kommt es, dass Ihre ursprüngliche Anlage des Blogs ("Das hier ist mein persönliches Blog im ursprünglichen Sinne: eine Art Tagebuch im Internet") sich so ins Dialogische erweitert hat mit dieser Fragenliste? Was ziehen Sie selber daraus?

und begründet es mit:

weil: ... es mich ehrlich gesagt ein bisschen irritiert. Ich lese Sie schon lange gerne, kann auch die Befriedigung, die es wohl verschafft, wenn sich wildfremde Leute so für einen interessieren, nachvollziehen,aber das ist doch jetzt das Gegenteil von Tagebuchbloggen: nicht mehr für sich selbst schreiben, sondern für andere.


Und Poupou schliesst sich an mit der Frage:

Zu weiter oben: das Dialogische würde mich auch interessieren. Sie sprechen die Leser*innen ja immer wieder direkt an, war das eine bewusste Entscheidung? Es gibt ja auch Blogs, die eher nur so vor sich hinschreiben und völlig unbeirrt von etwaigem Publikum wirken

Die Antwort auf beide Fragen ist ganz einfach: weil ich Lust drauf hatte. Manchmal ist es ein bisschen fad, jeden Tag zu schreiben "aufgestanden, gefrühstückt, gesportelt, gearbeitet, mittaggegessen, gearbeitet, abendgegessen, Serie geschaut, schlafen gegangen", aber manchmal sind die Tage halt entweder so, oder die spannenderen Sachen kann man aus Gründen nicht schreiben, oder ich bin zu müde und erschöpft, um irgendwas interessant zu betrachten. Da sind so random Fragen für mich eine willkommene Abswechslung. Mich mag den "Lag", den ich im Fragenbeantworten habe, weil ich ja eigtl nur eine am Tag mache, und mir deshalb meist ein paar Tage lang überlegt habe, was ich jeweils antworten werde. Ich mag es auch, dass ich durch die Fragen (manchmal) dazu gebracht werde, über Dinge nachzudenken, über die ich noch nie nachgedacht habe (wie zB, was mir Altgriechisch für mein Leben bringt, was ich von meinem Studium im aktuellen Job noch brauche, was für Berufe der Kinder für mich ein rotes Tuch wären (Kommentar Q dazu übrigens. "Das ist literally alles illegal, Mami"), etc), oder DInge, die mir so selbstverständlich erscheinen, aber aufgeschrieben dann doch erstaunlich komplex sind. (Das gilt natürlich nicht für alle Fragen, s. die oben.)

Alles in allem ist das Blog hier für mich einfach eine Privatversanstalting in dem Sinne, dass ich einfach genau nur das mache, was ich möchte. Ich schreibe, was und wie ich will, ich bin keiner Form, keinem Spannungsbogen, keinem SEO, keinen Sponsoren, keinen Leserzahlen, keinem Contentplan (lol) verpflichtet, ich schreibe, was und wie es mir Spass macht. Und wenn mir woanders etwas auffällt, das ich interessant finde, dann probiere ich das aus, vielleicht macht es ja Spass. Wenn nicht, höre ich wieder auf. So einfach ist das, es ist hier kein grosser Masterplan und keine grosse Theorie oder Philosophie dahinter.

Zwei Sachen möchte ich aber noch loswerden, die mich seit dem Posten der Frage (s. Lag beim Beantworten) tatsächlich beschäftigen:

1. es ist schon ein bisschen lustig, dass man sich "irritiert" über die Fragenliste zeigt, indem man eine Frage genau dort postet.

2. Den Rest der Begründung finde ich gelinde gesagt unverschämt und übergriffig. Ich schreibe, was und wie ich will, ob das jetzt wirklich nur der Tagesablauf ist oder eine war story aus alten Zeiten in der Produktion oder aber die Antwort auf die Frage "Wie organisieren Sie sich beruflich?" ist, ist doch nun kein Qualitätsmerkmal oder soll ich Sie in Zukunft um Erlaubnis fragen, wenn ich mal was anderes schreibe als was genau heute passiert ist? Fühlen Sie sich hinters Licht geführt, wenn ich behaupte, Tagebuch zu schreiben und dann steht da noch was anderes? Und dann meinen Sie also die "Befriedigung, dass sich wildfremde Menschen für einen interessieren" zu verstehen? Das ist ja schön für Sie, sagt aber vllt mehr über Sie aus als über mich, weil: mir gibt das überhaupt keine Befriedigung. Ich finde es im Gegenteil tatsächlich in vielen Fällen irritierend, was Leute interessiert, aber mei, man steckt nicht drin, hm? Aber mir jetzt zu unterstellen, ich würde die Fragenliste führen, um mich in dem brutal krassen Internetfame zu suhlen, das ist schon ein bisschen albern, eine Unterstellung (Projektion vllt, wenn wir schon am Hobbypsychologisieren sind) und halt einfach Quatsch. Meine Güte.



Freitag, Februar 23, 2024

230224

Uns wurde ja von den verschiedensten Stellen in Aussicht gestellt, dass sich Katzen in, da schwanken die Angaben, das sollte einen schon misstrauisch machen, 30 min bis ein paar Tagen an den Kragen gewöhnen und sich in ihr Schicksal ergeben. Ich glaube, Jonny hatte gestern eine kurze Acceptance-Phase, die im Lauf der Nacht in eine anhaltenden "WTF soll der Scheiss, es langt!"-Phase übergegangen ist. Er will einfach raus :-(. Wir haben ihn natürlich in unserer Katzenklappen-App temporär zum Haustier gemacht, aber das  hält ihn natürlich nicht davon ab, rauszugehen. Das tut aktuell nur der Kragen und vorhin gerade habe ich ihn erwischt, wie er bis zur (gesunden) Schulter schon draussen war und halt der Rest nicht durchging, weil Kragen. Das wird noch aufregend, falls er heute einen Body bekommen sollte. Naja,. This too shall pass.

Gestern abend hat es ja, wie per Emergency Notification angekündigt, unvermittelt angefangen zu stürmen und schütten, so dass meine Bettseite und Sansa, die sich diese Zeit ausgesucht hatte zum frische Luft schnappen, platschnass wurden. Ich habe dann beim Regenradar auch noch ein Windradar entdeckt und beschlossen, dass Sansa bis zwei Uhr morgens auch nicht raus darf, nachdem in der Facebookgruppe, in der der Hübsche Mitglied ist, die "wer vermisst sein Trampolin"-Nachrichten aufpoppten. War alles bissl unentspannt, aber: die Withings App hat erstmals seit Dienstag bei mir überhaupt Schlafmomente erkannt.

Richtig wach war ich allerdings nicht :-). Ich bin auf dem Weg ins Nachbarstädtchen (mehr Fotos und Pakete abholen) einfach an der Parkhauseinfahrt, in die wir seit 20 Jahren fahren, vorbeigefahren, weil "Häh, hier schon?" und dann 15min durch die Stadt gekurvt beim Versuch erst umzudrehen, dann woanders zu parken, aber da war auf einmal ein Bagger und ein Riesenloch ("Häh?!"), dann doch umzudrehen und naja, gut, dass ich heil wieder zurück bin.

Anscheinend war ich dann grad in der richtigen Stimmung, die Extraaufgabe, die es ganz nach oben auf die Liste der "Das möchte ich abgeben"-Sachen geschafft hat gestern, für die verbleibenden / übernehmenden Kollegen endlich mal so zu sortieren und zu strukturieren, dass sich die Feuerwehrübungen in Grenzen halten sollten. (den inneren kleinen Beamten gechannelt, sozusagen)

L. ist kurz vor Ferienende so entspannt, dass er Musse hat über seine zukünftige Zimmergestaltung nachzudenken, das finde ich sehr cool und freu mich auf seine Ideen!

Mittagessen mit dem Hübschen, dann Kaffee und dann geht es auch schon los, Jonny samt Kragen in die Transportbox stopfen und ab zum Tierarzt.

Good news (besser als erwartet): nicht nur die Drainage ist raus, nein, auch der Trichter ist ab und wurde NICHT durch einen Body ersetzt. Aussage der Tierärztin: er kriegt Antibiotika, da ist Schlecken auch schon egal. Der Kragen war zum Schutz der Drainage, die ist jetzt ja weg". Raus darf er aber immer noch nicht, die eine der drei Wunden ist einfach zu tief. Das wird ein bisschen spannend jetzt weil: ohne Kragen kann er ja durch das nur softwareverriegelte Törchen jederzeit raus. Damit aber Sansa nicht ein- oder ausgesperrt wird, müssen wir gut aufpassen, wann wir halt hardwaremässig zumachen. Es wird schon funktionieren.

Daheim war ich dann unendlich müdemüdemüde, aber half nix: Wocheneinkauf stand an. Es war ein bisschen lustig, ich hatte letztens erst eine flammende Lanze gebrochen (lol) für das pragmatische Selfscanning-System in den Schweizer Supermärkten, und dann ist heute das Scannerverteilsystem ausgefallen. Ich musste ein bisschen lachen, weil ich trotz roten "heute leider ausser Betrieb" Bildschirms standhaft versuchte, meine Karte vom Handybildschirm abzuscannen. Als ich dann endlich gelesen hatte, was da stand, lud ich mir mnach 10 Jahren Handscannernutzung nun doch die entsprechende Coop-App runter. Während ich mich also registrierte, kam eine Frau und versuchte genau das gleiche wie ich vorher. Wir mussten beide lachen, als ich ihr sagte, dass ich es auch probiert hätte, aber die das wirklich ernst meinen würden mit "ausser Betrieb". Ein paar Minuten später trafen wir uns am Spülmittelregal und ich meinte: "Ich hab mir jetzt halt die App runter geladen, ich hab keinen Nerv für Kasse". und sie musste nochmal lachen, weil "Ja, ich auch." (Wurde dann noch ein bisschen aufregend, weil mein Akku kurz vor TK Regal dann schwächlich wurde, aber: alles gut gegangen. Next level: Twint installieren, dann muss ich nicht mal mehr am ZAhlterminal irgendwas machen)

Daheim einräumen (ich bin ein bisschen zum Prepper mutiert, trotzdem haben wir null Apfelsaft. Aber viel gute Pasta).

Ich hoffe sehr, dass ich vor dem freitäglichen Pizzaabend nicht einschlafe.

 Wunschlistenfrage von heute:

Was hätte Sie beruflich interessiert, wenn es nicht das Studium geworden wäre?

Mir ist nicht ganz klar, was genau gefragt ist.

Wenn es "DAS" Studium ist, dann habe ich diese Frage schon beantwortet.

Wenn es "das STUDIUM" ist, dann: alle meine Interessen waren immer schon auf Berufsbilder ausgerichtet, die in irgendeiner Art und Weise ein Studium voraussetzen, also: nix.

Abgesehen davon legt ein Studium ja nicht den Beruf fest, nur so nebenbei angemerkt :-).

Donnerstag, Februar 22, 2024

220224

 Die Nacht war deutlich besser als die vorherige, allein schon deshalb, weil Jonny eben den Kragen angelassen hat und wir da ein gewisses Vertrauen hatten (als wir ihn später während dem Mittagessen alleinliessen, hat er ihn doch wieder abgezogen und lag extrem gemütlich eingerollt auf der Kratzkiste. Ich hoffe, die Antibiotika tun trotz der vermutlich stattgefundenen Schleckerei ihren Job). Ausgeschlafen ist natürlich anders, aber es wurde immerhin geschlafen.

Q. musste heute schon früher in die Schule (es ist so lustig: vor den Weihnachtsferien war er noch so auf Krawall gebürstet, was das Theaterprojekt und die Entscheidungsfindung anging, und seitdem die Entscheidung gefallen ist, ist er mit ungefähr 150% Herzblut dabei. Ich war ja seinerzeit auch begeistert für Theater und Orchester und Extraprojekte, aber wäre ich in den Ferien JEDEN Tag den ganzen Tag begeistert deswegen in die Schule gegangen? Weiss nicht.), deshalb war recht früh Ruhe im Haus.

Sportründchen ging heute besser (auch hier macht sich der Unterschied von 4-5 gestückelten Stunden Schlaf zu 2.5 bemerkbar.

Meetingfreier Morgen erlaubte dann fast schon gemütliches Abarbeiten von Pendenzen (zwei, drei Sachen noch morgen, dann habe ich die Ferienwoche reingeholt), ausserdem habe ich mein flammendes Plädoyer "Ich muss was von dem Extrazeug aufhören." für das Gespräch mit meinem Chef am Nachmittag vorbereitet (= eine Tabelle mit Zahlen und Farbcode erstellt).

Mittagessen mit dem Hübschen und L., der ging  danach mit seinem besten Freund ins Gym (seine Ferienwoche besteht aus Ausschlafen, Gym, Zocken, Anime lesen, Mathe üben und er findet es sehr gemütlich. Noch gemütlicher vermutlich wäre ohne Mathe, aber irgendwas ist ja immer).

Draussen regnet und stürmt es, also so richtig. Hm.

Teammeeting am Nachmittag, dann das Chefmeeting. Für mich überraschend geht es heute auch um "Compensation Statement" = Performance Review vom letzten Jahr. Ich will mein Thema aber auch lsowerden  und melde das also an, so in etwa: "Es hat sich zu viel nicht productrelated Zeug angesammelt, da muss ich was abgeben." Und er meint ganz cool: "Das ist eine super Einleitung, weil deine Bewertung fürs letzte Jahr basiert auf zwei Hauptpunkten neben der normalen Arbeit: 1. Egal, welchen Task man dir gibt, sei er nervig, kompliziert, langwierig, nicht dein Fachgebiet, man kann sich sicher sein Du erledigst ihn." (hatte ich dann kurz ein schlechtes Gewissen, weil ich das halt nicht mehr alles machen möchte, aber mei, Plan ist Plan und ist ja auch wahr.) Good news also: Tierarztrechnung wird vom Bonus gezahlt :-). Und: es war gut, dass ich meine bunte Tabelle hatte und ein Proposal, das wird jetzt seinen Weg gehen und das Zeitcommitment, das im Moment da drin steckt, ist halt auch beeindruckend. Erklärt vllt., warum ich in den letzten Monaten immer das Gefühl hatte, NIE fertig zu werden und alles grad so zu schaffen. Wäre ja cool, wenn das mal anders würde.

Dann noch ein letztes Meeting mit einem internationalen Team, es verschieben sich Timelines, weil eine Person für länger Zeit ausfällt. In meiner Wahrnehmung häuft sich das im Moment, ich habe keine Lust, die nächste zu sein.

Noch die Gliederungspräsentation für das Group Meeting, das ich monatlich leite, fertig machen (ich bin wieder davon abgekommen, lustige Icebreaker am Start zu bringen, weil die eine Hälfte sie cringe findet, die andere superst und fast keiner die Antwortfunktionen und -optionen nutzt und dann ist es vertane Zeit. Ich hätte ja noch ein perfektes personalisiertes Online-Bullshitbingo gehabt, aber das würden vllt nicht alle so grossartig witzig finden wie ich. Was ich jetzt mache: ich verziere das Agendaslide mit einem zum Monat passenden gif-Sticker, das sorgt für ein Grinsen im Raum, das reicht. Nächste Woche: Räppli.

Und damit ist der Arbeitstag rum, ich fülle Antibiotika und Thunfisch in den Kater (Sansa geniesst übrigens das drinnen chillen, obwohl sie tatsächlich ja raus darf. Aber bei dem Wetter möchte sie das nur, wenn sie muss.), wir warten auf Q. und dann gibt es Abendessen, eine zweite Dusche (ich wurde beim Chefmeeting ein bisschen nervös) und dann True Detective und dann Bett. Ich bin ... müde. (Morgen kommt bei Jonny hoffentlich die Kanüle raus und evlt kann der Kragen dann gg einen Body ausgetauscht werden. Ich nehme mal an, das wäre besser.)

Gegessen:

Müsli, Orangen, Joghurt, Milchkaffee,

Pho

Penne mit Paprika, Rosmarin, Ingwer, Knoblauch.Zitronen-Mozzarella und Honig/Tabasco sosse


Gelesen: immer noch den Lagercrantz, im Moment komme ich abends nur zu ein paar Seiten, bevor mir die Augen zu und der Kindle aufs Gesicht fällt.

Gesehen: "Wilder" beim Sporteln, "True Detective" mit dem Hübschen


Wunschlistenfrage:

Ihr liebstes "go-to" Rezept für Zimtschnecken?

Ich mache sie meist nach diesem Rezept (nur halt mit Zimt-Zucker nach Gefühl, nicht vorgemischt.). Und ich habe mir angewöhnt, sie anders zu wickeln, nämlich mache ich breite Zöpfchen, die ich dann längs aufrolle. Mal schauen, ob ich eine Anleitung finde --> so wie hier, nur natürlich ohne Lineal und ohne Muffinförmchen (und ja, sind Knoten, keine Schnecken. Da müssen Sie mit klarkommen. Ich tus auch.)

Mittwoch, Februar 21, 2024

210224 chrpüh

 Meine Güte, das war absehbar, aber wie scheisse kann eine Nacht sein? Jonny findet es erwartungsgemäss richtig doof, diesen Kragen tragen zu müssen und noch doofer, nicht raus zu dürfen. Er hat ein paar Stunden gebraucht und zack, hatte er den Kragen abgezogen. Immerhin liess er ihn sich problemlos wieder anlegen, aber wir sind dementsprechend unentspannt ins Bett gegangen. Er ist dann immer wieder zur Ruhe gekommen und eingeschlafen, aber bis ich dann so weit runtergefahren war, dass ich auch eingeschlafen bin, und schon war er wieder wach. Er ist sogar mit dem Kragen an das FLiegengitter gesprungen und hochgeklettert... Insgesamt hat er den Kragen noch dreimal abgemacht (und ihn sich wieder dran machen lassen) und ich habe ungefähr 2.5h geschlafen. In kleinen Portiönchen. 

Aber: erstaunlicherweise war ich nicht verzweifelt, kam in keine Sorgenspirale. Es ist wie es ist, es wird nur noch besser. Geht vllt ein bisschen, aber Schlafmangel, das kenne ich. 

Gut ist: Jonny lässt sich problemlos Medikamente geben, sowohl das Antibiotikum (ich habe das Gefühl, seit letzten Sommer sind wir hier Hautpverbraucher für Amoxicillin ...) als Tabletten als auch das Schmerzmittel in Sirupform (anderer Hersteller / MAH, anderer Dispenser, mal sehen, ob da auch wieder die Graduierung abrubbelt), das ist schon mal viel wert. Das Säubern der Wunden muss tatsächlich der Hübsche übernehmen, mir hebt sich da der Magen.

Einen Vorteil hat Jonny aber schon entdeckt: wenn ein paar Dreamies auf dem Boden liegen, ein paar für ihn, ein paar für Sansa, dann stülpt er jetzt seinen Kragen über alle und frisst dann wie ein Staubsauger alles drunter auf. Und Sanssa schaut bedröppelt.

Sehr hilfreich war heute morgen mal wieder, eine Tierärztin zur Schwester zu haben. Sie hatte sehr hilfreiche Tipps, wie der Kragen dranbleibt:

1. enger machen. In der Praxis hatten sie uns gesagt: 2 Finger müssen drunter passen und enger macht man es dann mit dem Bändel durch die Schlaufen. Und dann haben sie es auf die mittlere Weite eingestellt. Damit zieht Jonny einfach seinen Kopf raus, wenn er keinen Bock mehr hat und ich will ihn mit dem Verband ja auch nicht würgen. Wir haben also nun die engste Stufe eingestellt und auch dann passen btw noch zwei Finger drunter. (Wenn das immer noch zu weit wäre, könnte man mit Panzertape noch enger machen, aber für Jonny passt es so)

2. Die Laschen unten dran, durch die das elastische Verbandsmaterial gefädelt wurde, ganz fest anziehen. Damit bildet sich unten am Rand eine nahezu ebene Kante und nicht 3 oder 4 rausstehende harte Plastiklaschen, die halt scheuern.