Freitag, April 24, 2026

240426

T-1 bis Stakeholder Alignment Meeting, T-3 bis prereads, T-6 bis LT-Präsentation

Uff.

Trotz Homeoffice um halb sechs aufgestanden, ich bin eh um fünf wach und heute hatte ich echt viel zu tun....

Also: Aufstehen, Frühstücken (Skyr aus, also Joghurt, Granola aus, also Reste von einem Gratis-Proteinmüsli, Orangen), Arbeiten (heute den ganzen Tag dem Slidedeck und der Story gewidmet. Und ganz am Schluss noch der alljährlichen Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage.).

Um viertel nach sieben ein kurzes Ründchen zum Tennisplatz eingelegt, aber Jonny war wohl schon bei den Nachbarn eingecheckt. Sportründchen, der Rest des Tages würde nicht besonders bewegt werden. Ich habe "Unchosen" auf Netflix dazu angefangen, das passt ganz gut in mein "Beuteschema" von uplifting Themen (beim Schwimmen ja immer "Spektakuläre Ermittlungen" aus Deutschland, ich habe das Gefühl, ich kenne jeden Serienkiller und Gerichtsmediziner seit 1980 in D persönlich mittlerweile, beim Sport / Seriengucken ohne den Hübschen verwickelte Krimiserien, True Crime und Sektensachen. All those happy things).

Schnelle Einkaufsrunde, bevor ich für eine lange Workingsession mit meinen beiden Kolleginnen verabredet war. Wir haben dann 4h (mit einer vereinbarten 20minütigen Suppenpause) sehr konzentriert und produktiv an dem Deck gearbeitet, wir kommen voran. Was ein Act das ist!!!

Parallel habe ich mit unserem Chef noch ein paar Sachen per Chat besprochen, die Anpassungen, die er zu einigen Sachen haben wollte, nach unserem Meeting noch eingebaut, dann schnell die MItarbeiterumfrage erledigt ("My job allows me a good balance between work and personal life", naja, geht so)

Auch zwischendrin kam nochmal der Elektriker vorbei und hat die Elektrik für die Lampen auf der Terrasse fertig montiert, wir können also morgen alles wieder raus auf die Terrasse schaffen. Solaranlage geht immer noch nicht, sehr nervig, sehr doof, es wurde an die Garantieabteilung der Batterie/Wechselrichterfirma weitergegeben.

Der Hübsche bekam bei der Arbeit sehr traurige Nachrichten, mit denen seit Wochen zu rechnen war. Aber. Rückt alles in Perspektive.....

Ich freue mich auf jeden Fall jetzt auf einen gemütlichen Pizzaabend mit allen und dann ein, ich hätte fast geschrieben "entspanntes", Wochenende, in dem wir endlich das Chaos aus dem Wohnzimmer wieder loswerden und auch Q.s in zig Umzugskartons gesammelten Legosachen, die nicht on display bleiben werden, auf den Speicher räumen. Endlich wieder Ordnung!

Donnerstag, April 23, 2026

230426

 T-4 bis prereads, T-7 bis LT-Präsentation, T-2 bis Stakeholder Alignment Meeting

Wer aufgepasst hat, hat bemerkt, dass wir das Prereadsenddatum um einen Tag verschoben haben :-)

Heute morgen an den task gedacht, den Rasensprenger einzuschalten, wir müssen jeden Tag 45min sprengen, also schalte ich ein, wenn ich gehe, der Hübsche aus, wenn er aufsteht (Wir leben nicht in total unterschiedlichen Zeitzonen, ich brauche anscheinend weniger Schlaf.).

Beim Radeln war es mit den rel dünnen Handschuhen kalt an den Fingern, sonst perfekt. I mean:





Schwimmen war lustig, weil da konzentriert vor mich hingeschwommen bin, immer versuchend die wenig langsamere Frau mit ausholendem Schwimmstil so einzuholen, dass ich eine ganze Bahn frei vor mir habe zum Rückenschwimmen. Als ich sie fast hatte, war sie fertig. Dann der lustige Teil: es kamen zwei andere Frauen, ich fand es schon ein bisschen seltsam, dass sie beide zusammen auf die Bahn gingen, auf der ich auch war, man hätte sich ja verteilen können. Sie sind dann nah hintereinander hergeschwommen und haben dann nach ein paar Mal kreuzen am Bahnende offensichtlich auf mich gewartet und mich angesprochen. Und zwar so: "Jetzt verstehe ich, was du damit meinst, dass du ohne Brille niemanden erkennst beim Schwimmen" Upsi. Es war meine Kollegin, mit der ich die letzten Wochen superintensiv am Megaprojekt zusammenarbeite und die mir noch gesagt hatte, dass sie vllt heute zum Schwimmen kommt. To be fair: ich hab ihr gesagt, dass ich sie nicht erkennen werde :-)

Passend dazu habe ich (das ist im Badeanzug schon eine Leistung) nicht erkannt, dass ihre Freundin schwanger ist, und zwar "Das Kind könnte auch heute kommen"-schwanger.. Naja.

Beim letzten Versuch einer Rückenbahn dann zeitgleich in beiden Waden einen Krampf bekommen, das ist schon nicht so cool....

Dann: Donnerstag ist ja mein crazy Tag. weil vollgestopft mit Produktteammeetings. Auch heute, dazu noch die Arbeit am Riesenprojekt. Mein Ziel war (gestern angekündigt): heute nicht durchdrehen. Das hat schon mal geklappt.

(Irgendwo in dem Projekt ist es passiert, dass wir mit unseren Digital Leuten total eng zusammenarbeiten und sie uns jetzt binnen 24h eine App entwickelt haben und wir praktisch in Realtime mit einer Data Scientist in Japan, den Kollegen in Kalifornien und Basel zusammenarbeiten, und ich dann spontan in unserem Teammeeting "mal kurz die App life demonstrierte" (Weiss nicht, ob ich das gestern erwähnt habe: wir haben den ganz dezidierten Auftrag der Oberchefin, im LT Meeting richtig, richtig, richtig auf den Putz zu hauen und zu zeigen, was wir da auf die Beine gestellt haben. Das liegt genau gar niemandem von uns...)

In meinen Produktteams passiert total viel, keine Chance, da Zeit abzuknapsen und mal kurz an dem Slidedeck zu arbeiten, das war eigentlich klar. Und, ich denke positiv: ich freue mich total auf meinen "eigentlichen" Job, wenn das Riesenprojekt (für dieses Halbjahr) dann abgeliefert ist. und ich dazu zurückkehren kann.

Mittagessen in der Kollegengruppe, wir haben dann immerhin zu dritt die beste Variante von Post-Lunch-Aktivität gemacht: Kaffee UND Ründchen um den Block und Park bei perfektem Wetter. (dass eine Biene oder ein anderes sehr schmerzhaft stechendes Insekt sich von unten in meine weite Leinenhose verirrt hat und in meinen Po gestochen hat und ich dabei cool bleiben musste und mir nicht die Hose runterreissen und schreien, weil wir mit der gesamten Firma da im Kreis gelaufen sind, ist jetzt nix, was wiederholt werden muss).

Kopf war dann irgendwann leer, der ganze morgige Tag ist der Vorbereitung (und der Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage und meinem Trainingstatus) gewidment, für heute ist fertig.


Heimradeln in der Sonne, Gemüsekorb holen, die Jungs begrüssen und mich drüber freuen, dass der Hübsche auf dem Weg vom Friseur Döner (für mich Falafel Kebab) mitbringt.

Kartoffeln, Eichblattsalat grün, DIE EIER, Eichblatt rot, Mangold, Petersilie und RUcola, Radieschen, Karotten, die erste Gurke, Lauch, mehr Mangold, Salbei


Mittwoch, April 22, 2026

220426

 T-4 bis prereads, T-8 bis LT-Präsentation, T-0 bis Pre-Pitch bei der Oberchefin.

Ich gehe davon aus, dass es ein sehr gutes Zeichen ist, dass ich vor dem Pre-Pitch heute null nervös war. Erstens, weil ich obwohl noch nicht fertig und noch nicht 100% klar doch very much on top of the whole topic bin, zweitens, und das ist mir auf einer persönlichen Ebene fast noch wichtiger, weil ich mittlerweile (wieder) erlebt habe, dass Konversationen mit LT-Membern nicht immer in "Hauptsache nicht heulen" enden müssen, sondern richtig gut sein können.

Also: Morgens erstmal Internetausfall im Wohnzimmer, mein Level of Expertise (Devolo-Stecker ausstecken und wieder ein) reichte nicht, ich sagte dem Hübschen Bescheid (der hat den Stecker next to the router aus- und wieder eingesteckt, das wars dann), dann Radeln (es war mit nur den dünnen Handschuhen relativ kalt), Schwimmen (sehr angenehm, konnte am Ende dann noch ein paar Rückenbahnen einlegen).

Dann: superintensiver Tag, der Pitch lief super, wir wurden ermutigt, nicht so bescheiden zu sein wie unser Chef sonst gern (ist mir bisher gar nicht aufgefallen), sondern richtig rauszustellen, was wir drei im letzten halben Jahr da auf die Beine gestellt haben. Guter Impuls für das Thema, das ich, sozusagen nuclear option, ganz nach oben eskalieren wollte, weil: es reicht, das zu ihrem Level zu eskalieren und vllt werden aktuell grad ein paar Leute eingenordet. Hätte ich mal eher dran denken können, dass ich nicht alles allein auskämpfen muss. 

Parallel Arbeit mit unserem IT-Team, die um die ganze Welt verteilt sind und sowohl in der Arbeitsweise als auch in der Optik alle Klischees erfüllen, es ist so lustig! Aber gut lustig!

Ich habe zwischendrin zwei dringende Produktmeetings, es fühlt sich fast wie Urlaub an, über eine Nitrosamintestingstrategie zu reden und zu planen, wie cool, dass das mein Hauptjob ist! Erst um eins habe ich mir geschafft, eine Pause zum Essen freizublocken, ich frage spontan eine Kollegin aus dem Produktteam, ob sie Lust hat, weil ich weiss, dass sie auch gern rausgeht. Wir gehen im Innenhof Bowls essen und das schöne am Treffen von Extrovertierten ist: ich musste gar nix sagen oder so, sie hat einfach erzählt (lauter interessante Sachen), ich wurde sehr gut unterhalten und musste über nix nachdenken.

Dann schnelle Runde um Park und Block, dann weiter. 

Um sechs radle ich bei richtig krassem Gegenwind heim.

Der Garten ist "soweit erstmal fast fertig", bedeutet: die zwei Platten, die fehlen, kommen nächste Woche (zweimal verschnitten), der Rasen darf nicht betreten werden für 2 Wochen, muss dafür sehr viel gewässert werden (ein Hoch auf Kinder mit public service-Conncections, wir haben easy access zu Flatterband). Das Spalier steht jetzt auch (Abnahme ist nächsten Di, da gibt es hoffentlich noch eine Guidance, wie die Bäumchen neben den Drähten zu Spalierobst werden), die Lampen sind installiert und leuchten, finale Installation passiert die nächsten Tage. Solaranlagenticket bewegt sich durch den Solaranlagensupport. Hm. Schon alles schön, halt noch nicht fertig.





Dienstag, April 21, 2026

210426

 Oder auch T-5 Arbeitstage bis prereads, T-9 Arbeitstage bis LT-Präsentation. T-1 bis Pre-Pitch bei der Oberchefin.

Gestern abend eigentlich optimistisch ins Bett, heute ab halb fünf halbwach gewesen und relativ voller Sorge un den Tag gestartet. Immerhin mit gutem Frühstück (Skyr, Orangen, HImbeeren, Granola und Hafermilchkaffee. In zwei separaten Gefässen), ich achte in so stressigen Zeiten tatsächlich darauf, wenigstens meinen Körper grundlegend gut zu behandeln, also: Sport, frische Luft, gesundes Essen (ein Hoch auf den Gemüsekorb und den mit verschiedenen Suppen und sonstigen Restportionen gefüllten Gefrierschrank und natürlich eine supere Kantinenauswahl am Standort).

Dann: Radeln, Schwimmen (neue Bestzeit und ich habe mich definitiv nicht verzählt: ich bin meine 40 Bahnen in 31 Minuten geschwommen und war damit 1 Min vor Start des Kraulkurses von der für den Kurs gesperrten Bahn weg.

Dann: Arbeitsstart, relativ overwhelmed und so gern ich den SItzplatz in direkter Nähe zu meinem Chef mag, für dringendes Arbeiten unter Zeitdruck ist er suboptimal, weil halt einfach viel Austausch und "Du, übrigens nur kurz" passiert. Das ist an sich sehr super, aber... eben. Mit meinen beiden KollegInnen, die wir ja vor einem dreiviertel Jahr die erste Runde einfach "ihr zwei macht das und L. hilft euch" zusammengesteckt wurden und die erste Runde dafür super geschafft haben, klappt die Zusammenarbeit reibungslos, wir wissen, dass die Zeit absolut superstressig und anstrengend ist, aber wir wissen auch, wo wir hinkommen müssen und dass wir das mit weniger Background und Ahnung schon mal geschafft haben.

Zwischendrin verschwinden wir immer wieder für Themen für unseren eigentlichen Job, das hilft nur bedingt, wenn man nach 1 Woche Workshop noch für so eine fokussierte Projektwoche "fehlt". Aber: man lernt auf die harte Tour, dass man nicht alles selber machen kann und die Strukuren ja aus einem Grund etabliert wurden. Wird schon.

MIttagessen mit nur einer Vornamenskollegin, die anderen haben uns versetzt. So haben wir zwei uns über Complainttrending unterhalten.

Nachmittags weitergewerkelt, mich sehr gefreut, dass eine Teamkollegin, die sonst remote aus Bayern arbeitet, heute vor Ort war.

In allerletzter MInute losgesaust, um vor den letzten 3 Back2Back-meetings noch nach Hause radeln zu können und einen dm-Einkauf einzuschieben. Dafür hatte ich nur noch 10 MInuten (von Radabstellen bis wieder losfahren), das war sportlich kalkuliert. Ich habe 30 Sekunden zu lang vor dem Duschgelregal sinniert und so keine Zeit mehr gehabt, um die Wattepads, die nicht mehr da waren, wo sonst immer, zu suchen, die wandern auf die Supermarktliste. Was ich nicht eingeplant hatte: dass eine Mutter mit Kleinkind (und dementsprechend Fahrradsitz und 2 Helmen am Rad angebracht) ihr Ebike zwischen die beiden Räder, die in dem zwei Fahrräder fassenden Ständer abgestellt waren, gerammt hatte und so fest geschlossen hatte, dass ich wirklich kurz dachte, ich würde meines einfach überhaupt nicht dort rausbekommen, geschweige denn die vollen Taschen montieren können. Es hat mich wertvolle Minuten gekostet, da rauszukommen, ohne mein oder ihr Rad kaputtzumachen oder alle umzuwerfen, ich war wirklich stinksauer. Und dann kommt sie raus und säuselt mit ihrem Kind durch die Gegend "Schau mal, die Frau hat auch ein Rad". Ich konnte mich nur noch so weit zusammenreissen, dass ich ihr einfach gesagt habe, dass sie das nächste Mal vielleicht 5 Sekunden nachdenkt und an die anderen Menschen, die ausser ihr und ihrem Kind noch auf der Welt sind, denkt, bevor sie ihr Rad abstellt. und bin dann losgefahren, ohne auf eine Antwort zu warten "Schau, die Frau ist jetzt ein bisschen sauer!"

Durch Verzichten auf Parken in der Garage und stattdessen direkt vor der Haustür, alles nur schnell in die Garderobe werfen, kam ich nur 3 min zu spät zum ersten Meeting. Uff.

Im Garten... was soll ich sagen. Es sieht besser aus als auch schon. Aber.

Es wurde letzte Woche versprochen, am Montag wäre alles fertig, dass die Elektroarbeiten gemacht werden könnten. Auf mein "Echt?!" kam: "Oder Dienstag. Aber Dienstag abend ist eh alles total fertig, mit Bäumen und Rasen und allem."

Tja.



Die Terrasse ist fast fertig (sie haben die letzte Platte verschnitten, hatten keinen Ersatz mehr, dann haben sie eine aus der MItte rausgenommen, die wieder verschnitten, noch eine rausgenommen, die ist jetzt richtig, aber so lang wollte der Elektriker nicht warten, der bis 12 eingeplant hatte und dann um vier gegangen ist. Der Rasen ist... bestimmt irgendwo parat, immerhin ist die frische Erde da und gelockert und glatt und was weiss ich. Die Bäume sind da, aber anscheinend wurde die Sache mit "Spalier" nicht kommuniziert vom Planer zu den Ausführenden. Gottseidank war der Hübsche heute daheim und konnte dann klären, was wir mit Spalier meinen. Ein Spalier halt.

Die Batterie ist wieder angehängt, wird vom Wechselrichter auch erkannt, allerdings liefert die Solaranlage keinen Strom. Der Elektriker, der das Ab- und Anhängen übernommen hat, meinte "Ja, ich bin halt auch kein Solarspezialist." NACHDEM er auf unsere Anfrage, ob sie die Batterie und Solaranlage ab- und anhängen könnten, extra dafür geschickt worden war.

Ich sags mal so: das wird vermutlich langfristig schon alles gut und vermutlich ist der einzige positive Nebeneffekt der Stresssituation bei der Arbeit, dass ich null Bandwidth übrig habe, um mich um dieses Thema zu kümmern (danke an den Hübschen!), noch mich wirklich drüber aufzuregen.

Montag, April 20, 2026

200426

 Oder auch T-6 Arbeitstage bis prereads, T-10 Arbeitstage bis LT-Präsentation.

Und so fühlt es sich auch an.

Aufgewacht perfekte 2 Minuten vor Weckerläuten um halb sechs (erholt genug, um eigentlich gleich aufstehen zu können, entspannt genug, um sich nochmal für die 2 min ganz gemütlich unter die Decke zu kuscheln und richtig aufzuwärmen.

Frühstück: Skyr, Crowdfarming (letzte Kiste, nicht totally sold, die ersten beiden waren viel besser) Orangen, Blaubeeren, Granola

Radeln: super, in der Früh reichen dünne Handschuhe und ein Pulli unter der Jacke und über dem Badeanzug, ausserdem normale Jeans, nicht die Softshellhose (am Ende noch mit Thermounterwäsche)

Schwimmen: auch super. Ich schwamm im grossen, wegen Aquagymnastik um halb acht nicht abgetrennten Teil des Beckens, zwischendrin neben der Kollegin, die ich letztens als "kleinen Schmetterling" bezeichnete, also schwimmtechnisch. Heute war sie u.a. am Rückenschwimmen und das ist unabgeschrankt ja nun nicht ganz einfach. Wir haben uns einmal kurz berührt, als wir aneinander vorbeischwammen, aber es war tatsächlich so ein leichter Touch der Hände unter Wasser. Trotzdem entschuldigte sie sich danach in der Umkleidekabine. (Ich mache das nicht an Männern/Frauen fest, weil ich ja schon von RückenschwimmerINNEN einfach brutal über den Haufen geschwommen wurde, aber es war schon nett. Nicht, dass es was zu entschuldigen gab, aber es war ein netter Gesprächseinstieg. Wir haben dann Ideen, wie man sich bei dem Layout unserer Schwimmhallendecke orientireen kann, ausgetauscht.

Dann, nach eben 13km Radeln und 1km Schwimmen, war ich so entspannt, wie den ganzen Tag nicht mehr: (die Antenne habe ich noch runtergebügelt und Lungenentzündung habe ich trotz nasser Haare all year long immer noch nicht):



Sehen Sie, wie schön aufgeräumt der Umkleideraum ist?!


Der Tag begann dann direkt superwild. Ich hatte mir einige Zeit geblockt neben dem Irrsinn, den Portfolio Review mit meinen zwei Kolleginnen vorzubereiten, weil ich ein erfahrungsgemäss sehr anstrengendes, herausforderndes Meeting am Abend leiten würde und einen genauen Schlachtplan dafür haben wollte. Diese reservierte Zeit zerrann mir zwischen den Fingern, weil: mein Chef wichtige Punkte hatte, die spot-Kontrolle der Datenerhebung, die wir auswerten müssen, ergab, dass wir alle Daten kontrollieren müssen (ich bin slightly shocked: wir haben zu dritt 100 Kommentare mit Korrekturhinweisen assigned, zum Teil schlossen sich daran dann kilometerlange Chatdiskussionen oder F2F Diskussionen (immer mit mir, die anderen beiden haben heute von daheim gearbeitet) an, für etwas, was wir zum zweiten Mal machen, wofür es mehrere Infoveranstaltungen gab, Reminder, ausgefeilte Anleitungen und dann .... kommt als Kommentar irgendwann "I am not good in following the rules". Bruder, dann bist du halt hier im falschen Job... (Erstmals jemanden erlebt, der sich offen AI verweigert. Was heisst: offen.... letztendlich hat er mich eine Stunde extra arbeiten lassen, damit er das, was sein Job ist, macht. Ob das Tool jetzt "irgendwas mit AI" heisst  oder "Helmut"... Und ja, ich verstehe viele der Bedenken, die die Leute gegenüber AI haben, bin sicher selber keine superbegeisterte Userin und möchte nie wieder künstlich erzeugte Podcasts hören oder "beautified slides" sehen oder "Visuals", in denen irgendwelche niedlichen Comicfiguren oder Superhelden unsere Arbeit machen, sehen. Aber: "Alles mit AI" zu boykottieren, wird nicht klappen, wenn die Firma eine klare AI-Strategie hat, seinen Job dann deswegen nicht machen hat weniger Effekt als eine Dose Suppe auf die Glasplatte vor einem Monet zu schütten für Klima. (ich hätte keinerlei Hemmungen, dieses Verhalten zu eskalieren, aber das wird genau null Effekt haben aus Gründen... und ja, ich kann in dem Fall eine gewisse "let it burn" -Haltung verstehen, aber finde es nicht fair, dass ich es bin, die es ausbaden muss.)

Irgendwann hatte ich noch eine halbe Stunde für Mittagspause und war kurz versucht, ein Sandwich am Schreibtisch beim Arbeiten zu verspeisen. Aber: ich musste raus, die Cafeteria ist eh fast unten, also habe ich mit dem Sandwich eine Runde im Stechschritt um den Park und das Viertel gedreht, und danach weiterge"hustlet".

Es war nicht leicht, pünktlich zum Arzttermin wegzukommen, aber ich habe es geschafft. Im Lauf des Tages habe ich gemerkt, wie ich mich innerlich tatsächlich auf schlechte Nachrichten mit OP oder was auch immer vorbereitete, ausserdem sehr lange Wartezeit beim Arzt, die es tricky machen würde, pünktlich zu meinen Folgemeetings zu kommen. Ich war null darauf vorbereitet, erstens nach 2min im Wartezimmer dranzukommen und ... dass das Ding, was nochmal überprüft werden sollte, einfach weg ist. Ich wusste gar nicht, dass das eine Option war! Also: mehr als genug Zeit zum Heimradeln gehabt (ürbigens: es war so warm, dass ich die Jacke ab liess und nur in dem flatterigen ärmellosen TShirt radelte), daheim aus halbem Auge gesehen, dass der Garten nicht fertig, aber viel besser als auch schon ist. Zwei Meetings, das zweite davon das schwierige. War auch schwierig, anders schwierig als gedacht. Ich habe es geschafft, mich nicht total off track in sidediskussionen ziehen zu lassen, ich habe es nicht ganz geschafft, dass immer in freundlichem Ton hinzukriegen. War aber auch schwierig, weil halt ein Teil der Kollegen die waren, mit denen ich den ganzen Tag über in zum Teil haarsträubende Chatdiskussionen verwickelt war und ich mir die ganze Zeit dachte: "Ihr habt mir den ganzen Tag gestohlen!!!!". Naja. Wir kamen dann noch zu einem Schluss, den ich direkt verschriftlicht habe, weil: morgen wird nicht besser. Uff.

War dann sieben, als ich den Computer zugeklappt habe (und nur noch ein, zweimal kurz auf, um letzte Kommentare zu schreiben / beantworten.)

Gemütliches Abendessen mit allen Jungs (ich habe, weil die vielleicht allerletzte Kürbissuppe der Saison so viel wurde, statt Montagspizza nochmal Kürbissuppe gegessen, heute statt mit dem asiatisch gerösteten Wirsing mit angebratenen Pilzen, Kräuteröl und weil der Hübsche sagt, ich sollte auf mehr Protein achten, einem halben Packerl Seidentofu gewürfelt als Einlage. örks. Ich mag Tofu sehr gern und fand die Vorstellung von Seidentofu superwiderlich. Ich habe ihn dann aber mehrfach als Einlage in misoartigen Suppen gegessen und fand ihn grossartig. In Kürbiscremesuppe: wärgs.)

Dann noch eine Runde um den Block mit dem Hübschen, wir haben nicht genug geredet heute, dann bettfertig machen, mit dem Hübschen noch eine Folge schauen und dann.... ab ins Bett, morgen geht der Irrsinn weiter.

Sonntag, April 19, 2026

190426

 Ausgeschlafen (um sechs von Sansa wegen Frühstückshunger geweckt worden, selber um 2, 4, 7 und 8 aufgewacht und immer gedacht "gleich muss ich aufstehen". War zwar dann jedesmal cool, zu realisieren, dass erst Sonntag ist, aber als ich dann final wach war, war ich trotzdem wie gerädert... hmpf. Die nächste Woche wirft schon Stress voraus, das ist nicht hilfreich), Kaffee und Internet im Bett, Frühstück mit allen zusammen (gestern hatte Q Feuerwehrmaschinistenübung und war eben schon früh weg), dann eine ausgiebige Runde mit dem Hübschen draussen. Eigentlich war für heute Regen und kalt angekündigt worden, stattdessen heute morgen dann nur noch kühl, und tatsächlich kam strahlender Sonnenschein und as much Sommer, as I need (es ist T-Shirt-warm, im Schatten denkt man sich: vllt was langärmliges? Ach, ne, lass gut sein).

Auf dem Weg sahen wir wieder die "Reisebienen", die zwischen den zahlreichen blühenden Rapsfelder aufgestellt worden waren, und die Unmengen Störche. Ich weiss noch, früher daheim war es ein Riesending, wenn man mal einen Storch gesehen hat, hier im Ort gibt es ca 10 jedes Jahr bebrütete Storchennester und diese Riesenvögel sind einfach überall.




Mental war ich aber schon auf "bei Regen all meine Sommerhosen bügeln" eingestellt, ausserdem auf "bei Regen die hoffentlich jetzt mal allerletzte Kürbissuppe der Saison essen", naja. Die Sommerhosen sind gebügelt, die Kürbissuppe vorbereitet und wenn die Sonne weg ist, ist einem vllt auch nach was warmem. 

Sonst gab es dann heute Zimtschnecken (die letzten hatte ich ja total in den Sand gesetzt mit vermutlich zu alter Trockenhefe und zu wenig Geduld, heute dann direkt doppelte Menge, weil es noch etwas zu bedanken gab, und mit frischer Hefe wurden sie wie immer legendär): die gehen auch in der Sonne.



Sonst so: Fussnägel in knallrot frisch lackiert, viel Wäsche erledigt, mich nochmal in diesen Schaukelstuhl verliebt (ich warte mal ab, wie voll die Terrasse aussieht, wenn sie fertig ist, ich schmachte den seit Jahren an!), Schwimmsachen und Kleider für morgen bereit gelegt.

Ich habe dann, weil so viel Stress die Woche, kurz überlegt, einen Arztkontrolltermin morgen auf "mal später" zu verlegen, aber dann ist mir wieder eingefallen, dass ich mir mal geschworen habe, niemals Vorsorge- und Kontrolltermine schleifen zu lassen oder wegen vermeintlich wichtigerer Dinge auf ultimo zu verschieben. Zu oft habe ich in früheren Generationen genau das und das grosse Elend danach gesehen (und musste noch dazu meine Wut unterdrücken, weil Verständnis erwartet wurde wegen "Ich hatte keine Zeit" oder "aber ich musste doch xy machen"). Ich hatte den Termin eh schon eine Woche verschoben, weil wir halt letzte Woche den F2F Termin hatten, aber die Stunde morgen muss jetzt sein, sonst ist immer irgendwas anderes wichtiger. There, I said it (ich hoffe, es ist nix).

Samstag, April 18, 2026

180426

 Was ich echt, echt, echt nicht kann: ist mal einen Tag einfach nix machen. Das war definitiv der Plan nach der Woche und gestern abend, wo ich bei der 20 MInutne Anime-Folge mit L. einfach nach 5 Minuten tief und fest eingeschlafen bin. Um halb 10 oder so....

Aber eben: zwar ausgeschlafen, dann gefrühstückt, der Hübsche brachte das Auto zum Reifenwechseln und ich radelte durch wunderbarstes Sommerwetter zum Katzenfutterholen. (Faszinierend: die Plastikhalterungen der Radtaschen haben den Metallrahmen des Gepäckträgers schon ordentlich abgetragen)

Dann: Alle Pflanzen giessen, während der Hübsche und die Jungs auf dem Balkon die zwei Sonnenselgel aufhängen.

Wir schauen noch alle zusammen die neueste Folge "Boys" (es ist kaum zu glauben, dass diese Folge vor... was weiss ich, einem halben Jahr gedreht wurde und nicht vor einer Woche, man könnte meinen, sie nähmen Trumps Jesuskomplex auf die Schippe. Vllt hat er auch ein Prescreening gesehen und sich inspirieren lassen. Immerhin hat er (noch) keine Laseraugen, das ist aber auch echt der einzige Unterschied. Wo ich das hier schreibe: ich muss noch mein ESTA beantragen für den zweiten F2F-Workshop. Sollte ich vllt noch machen, bevor das ganze Internettralalal mandatory wird zum Ausfüllen).

Dann Wäsche waschen, abhängen, aufhängen und repeat und irgendwann dann doch ein Trip zum Möbelmarkt, in dem wir den neuen Esstisch und die Stühle gekauft haben. Das war ein Neujahrsdeal, wir haben also gemäss Umsatz einen ordentlichen Gutschein bekommen. Sie haben auch Gartenmöbel, wir suchen für die neue Terrasse nach einer Aufbewahrungslösung, die nicht das alte Peter-Regal aus der Küche in Schwabing ist. Auswahl war limitiert, wir wollten eigentlich erstmal nur gucken gehen (dafür hätten wir aber mit dem Mini fahren müssen), und wie man erwarten kann, kamen wir mit einer (noch zusammenzubauenden stylishen massiven Metallkiste zurück. Ausserdem noch neuen Weingläsern, Grillbesteck, einem neuen V-Hobel (all die Microplanedinger sind einfach mehrfach kaputt gegangen, ich gehe zurück zu weniger gehypten Marken) und Tischsets. Und immer noch GEld auf dem Gutschein...

Vorbildlich alles verzollt, L. zum Feiern verabschiedet (heute werden sie von den anderen Eltern abgeholt, ich habe unbewusst die bessere Karte gezogen, zwar unter der Woche und später, aber dafür auch nicht so weit. Wer feiert denn, wenn man 10 min mit der SBahn von Basel wegwohnt, in Aarau? Naja.)

Jetzt: erster Spargel (grüner, mit Cocktailtomaten, Knoblauch, Parmesan und Oricchiette, mein Standardsommeressen) und Salat. Mal schauen, was ich reinhobeln kann ausser Fingerkupperl.