111026
So, wir sind wieder daheim!
Gestern abend der Checkin hat super funktioniert, nur die grosse Dufflebag mussten wir am Schalter aufgeben statt selber zu "droppen". Ausreiseformalitäten waren easy, bis aus Helsinki einmal mussten wir unsere Flüssigkeiten und Elektronik gar nicht mehr auspacken, sondern konnten den Rucksack grad gepackt lassen.
Der Flug nach Helsinki war unglaublich ruhig (v.a. im Vergleich zu dem Flug von Helsinki nach Osaka, wo ja das eine Kind 8h am Stück einfach getobt hat....), ich habe vor und nach dem Essen mit dem Hübschen je eine Folge "Gentlemen" geschaut, dann noch ein bisschen gelesen und dann mit Schlafmaske, Ohrenstöpseln und gutem Nackenkissen geschlafen bis das Frühstück serviert wurde. Die Kids hatten Glück: einer der beiden unbesetzten Plätze im Flieger war in ihrer Reihe, so konnten sie sich zum Schlafen ein bisschen ausbreiten. Wir sind übrigens über den Nordpol geflogen und danach wurden dann "Northern Route Diploma" ausgehändigt. In Helsinki dann: grosse Freude über den EU-Pass (Schweiz wäre auch ok), der die Einreise in den Schengenraum so einfach macht.
Und dann grosse Freude über richtig guten Kaffee und eine finnische Zimtschnecke.
Der letzte "Hopser" nach Zürich dann wieder mit ein bissche Pech mit den Nachbarn. Vor uns sass eine Mutter mit zwei Kindern, der Vater sass auf der anderen Seite des Gangs. Die beiden kleinen Jungs haben sich geprügelt, sind auf und ab gesprungen und haben in einer Tour gegen die Sitze gedonnert. Weder Mutter noch Vater (der hat die ganze Zeit selber in seinem Sitz gewippt...) haben das irgendwie auch nur ansatzweise versucht einzudämmen.... der Hübsche hat dann irgendwann dem grösseren Jungen gesagt, er soll jetzt ruhiger sein, das hat... mittelviel geholfen (und ja, ich weiss, Fliegen mit kleinen (ich schätze, die waren 4 und 6) Kindern ist anstrengend und alle sind müde und gestresst und was weiss ich. Aber: das heisst halt nicht, dass man sie einfach machen lasssen kann. Zwei Erwachsene, zwei Kinder, das ist ein Luxusbetreuungsschlüssel, da kriegt man mehr hin als nix. Been there, done that, auch alleine.)
In Zürich dann problemlos Gepäck bekommen und Heimatgefühl beim Mittagssnack im Flughafen Coop holen (ich hätte das zu 50% vegetarische Angebot am liebsten umarmt!)
Heimjuckeln im Zug (wie lustig: die Leute reden miteinander im Zug, man kann auch telefonieren und trotzdem ist es (vielleicht auch nur gefühlt) leiser als in den japanischen Zügen/Bahnhofen, weil einfach nicht überall Werbung und Ansagen und Musik dudelt.), dann Bus. Daheim schnell Koffer auspacken, Katzen streicheln (den Kater erstmal bei den Nachbarn abgeholt), die ersten zwei Maschinen Wäsche waschen und trocknen, ganz kurz schauen, was der Arbeitskalender morgen und den Rest der Woche bietet (einiges), Badewanne mit Erkältungsbad, Schwimmtasche (!!!) für morgen packen und schauen, wie kalt es zum Radeln in der Früh wird (ziemlich).
Dann: aus den Resten im Kühlschrank einen Nudelauflauf basteln und einen kleinen Salat. Ich freu mich auf mein Bett!