Dienstag, November 12, 2019

121119: 75% Zielerreichung

Jonny war heute nacht um vier schon hungrig (das ist ja ok, dann habe ich noch zwei Stunden Schlaf nachdem ich dem Kater und der herbeigesausten Katze zeigen kann, dass AUCH HEUTE NACHT zwei Schälchen mit der identischen Menge identisches Trockenfutter nebeneinander bereitstehen), auf dem Rückweg ins Bett habe ich mich verschätzt und volle Möhre mit dem Schienbein gegen das Bett gedonnert. Es tat so weh, dass das ganze Bein heiss (ganz gut, ich schlafe ja direkt unter dem offenen Fenster) und mir schlecht vor Schmerz (nicht so gut, obviously) wurde, aber dann war es wieder gut, dass es VIER UHR MORGENS war, weil da bin ich halt müde. Um 6 war das Bein dann wieder normaltemperiert, aber mit einer wachteleigrossen Beule versehen. Holla. Ich bin nachts um vier mit mehr Schwung unterwegs, als man so glauben möchte.

Auf dem Weg zur Arbeit hatte die S-Bahn 8 Minuten Verspätung. Das stand auf den Anzeigetafeln, wurde beim 12 Minuten langen Warten zweimal sehr sorry durchgesagt und dann auf der 8 Minuten langen Fahrtstrecke auch noch zweimal, incl "Wir wünschen Ihnen einen ab jetzt hoffentlich besseren Tag."

Promotionaktion im Bahnhof: Lactosefreie Kurkumamilch aus dem Tetrapack. In meinen Augen, aber was weiss ich schon, ein solchens Spartenprodukt, dass ich mit sehr viel ungeöffnet weggeschmissenen Packungen rechne. Keine Chance, das zu überprüfen, bis ich abends zurückgehe, sind die Abfalleimer schon mehrfach geleert.

Arbeit: ja, auch. Ganz schön viel. Ich habe den Eindruck, der Welpenschutz ist vorbei und es geht zur Sache. Noch fühlt es sich ein wenig ungewohnt an, im Brustton der Überzeugung Sätze mit "From a quality perspective..." anzufangen, aber hilft ja nix. "Fake it till you make it", oder so.

Apropos: ich bin nächsten Montag zu einem Networking-Event mit NachwuchswissenschaftlerInnen (Postdocs oder DoktorandInnnen) eingeladen, das eigentlich von unserer R&D-Abteilung veranstaltet wird, aber ich wurde als (und Sie ahnen, warum ich zugesagt habe, ohne nur ansatzweise drüber nachzudenken, dass Speeddating ja spontan sein heisst und .... das kann ich am besten mit viel Vorbereitung) "one of our coolest people/best role models and ambassadors" bezeichnet und tja, so einfach ist es, mich zu manipulieren. Entweder sagt man "trauste dich eh nicht" oder nennt mich cool. Tja. Also. Speeddating.

Wenn Sie sich vorstellen, Sie wären eine junge aufstrebende Wissenschaftlerin, die 3 (5? Keine Ahnung, ich hab bisher nur einmal auf einer Bloggerkonferenz gespeednetworked und da haben sich 3 Minuten wie 30 angefühlt) Minuten mit einer der coolsten Personen und einem astreinen ambassador  mir hat, die Ihnen weder eien Job anbieten kann, noch überhaupt in einer Abteilung arbeitet, die junge Wissenschaftler "frisch ab de Press", wie man im Produktionsumfeld etwas rustikal zu sagen pflegt, einstellt, was würden Sie von so jemand wie mir wissen wollen? Ich mache mal ausnahmsweise die Kommentare wieder auf. Nur für diesen Beitrag. Mal sehen, ob Sie noch wissen, wie das geht :-)!
Danke schon mal für Ihren Input, damit werde ich mich auf Montag vorbereiten und total spontan auf genau diese Fragen 30 Sekundenhäppchen vorbereiten (Und wenn Sie am Montag auf irgendeiner Seite der Tische dabei sein sollten, Glückwunsch! Ich hoffe, Sie sind nicht so nervös wie ich.)


Sonst dann noch so: auf dem Weg zum Bahnhof meinen ehemaligen Oberchef getroffen (Sie erinnern sich?) und auch heute war es in alter Tradition: awkward. Ich habe (ich kann nicht spontan!) als erstes gefragt: "Hi, I thought, your first order of retirement was getting a dog?!", er hat becshlossen, mich zu umarmen, worin wir beide keine Übung haben, da war es dann ganz gut, dass nicht auch noch ein Hund involviert war (der kommt erst nach der Neuseelandreise), naja, es scheint ihm gutzugehen und er vermisst uns, glaube ich, gar nicht.

Gegessen:
Joghurt, Granola, Weintrauben, Birne, Kaki
Soja-Stroganoff mit Brokkoli, Nudeln und Salat (meine Güte. Soja und ich, das kann nicht klimafreundlich sein)
ein restliches Stück Schaumkusstorte mit Mandarinen (es gab einen kleinen Incident mit Schaumkusstorte auf dem Teppich, aber alles besser als orange Farbe an der Decke)
Salat mit gebratenen Pilzen und Käsebrot

Getragen:
Cordhose, blaue Flatterbluse, hohe Stiefeletten (die haben meine grosse, blonde dänische Kollegin, die heute ausnahmsweise flache Schuhe trug, dazu gebracht, mit mir eine Kaffeelänge über das Dasein als grosse blonde Frau, die gerne Absätze trägt und gross und blond sein eigentlich ganz cool findet, zu philosophieren.)

Gelesen:
Das Gletscherbuch aus (joah) und "Eine Odyssee: Mein Vater, ein Epos und ich" (Affiliatelink) angefangen, das die Kaltmamsell so begeisternd empfohlen hat.


Stressleveldurchschnitt gestern: 33
Selbstbeweihräucherung heute: delegiert, nachdem ich fast dem Impuls "Den Abgleich mach ich mal schnell selber" nachgegeben hätte. Fast schon "strategic thinking".


Ach ja: schnell noch Bezug zum Titel herstellen: 3/4 Familienmitglieder sind gegen Grippe geimpft, bis Ende der Woche werden wir die 100% knacken

Montag, November 11, 2019

111119: Scriptkiddie meldet sich zum Dienst

Gestern ist etwas sehr, sehr seltsames passiert: ich habe für das letzte Duschen nach dem letzten Saunagang im Kosmetikvorratsschrank ein wunderbar klingendes "Mediterranes Meersalzpeeling" ausgegraben aus einer der letzten "Bodyshop"-Aktionen bei Limango. Ich mag die meisten Sachen von denen recht gern (ich bin ein Teenie der 90er, ich kann nicht anders! Lange Zeit war "White Musk" für mich der Inbegriff des perfekten Parfums.), die "Irgendwas mit grünem Kaffee"-Körpercreme und die "Irgendwas mit Algen"-Cremegel fand ich diesen heissen Sommer super und habe mich dementsprechend auf das Peeling gefreut, ein erster Test beim Händewaschen versprach grosses: die Basis mit Sheabutter hinterliess ein sehr cremiges Gefühl nach dem Abwaschen und so schrubbelte ich nach dem letzten Saunagang grosszügig drauf los, machte gross Werbung beim Hübschen, der auch schrubbelte. Wir waren beide sehr cremig, was ja nach drei Schwitzdurchgängen nicht das Allerschlechteste ist. Was dann aber sehr eklig war, war .... das Gefühl mit Kleidern auf der Cremehaut. Der Pyjama klebte auf der Haut, löste sich immer wieder ab und klebte sich kalt und schmierig wieder auf die Haut, heute morgen klebte dann das Kleid und die Strumpfhose, abends beim Strampeln klebten die Sportklamotten und erst neues Duschen mit ganz viel Schaum und ohne Peeling sorgte für Entkleben.
Es ist jetzt ja nicht so, dass ich Laiencremer werde, ich creme mich IMMER nach dem Duschen ein, je nach Lust und Laune, Hautzustand, Wetter etc mehr oder weniger reichhaltig, aber so etwas habe ich noch nie erlebt (der Hübsche auch nicht, aber der hat nicht so viel Eincremeerfahrung wie ich).... Vielleicht ist das eher was für Hochsommer, wo man nach dem Peeling unter der Dusche vielleicht nur einen Bikini trägt. Oder für "OhneAnzugEistauchen" oder Kanalschwimmen, die Schicht hatte ungefähr die Konstistenz von Vaseline.

Abgesehen von der Klebrigkeit lief der Tag dann ganz gut. Ich würde gern sagen, ich habe den Vormittag über "gecodet", aber in Wirklichkeit habe ich nur einen Stapel Google Sheets mit einer sehr limitierten Anzahl an Formeln ("If, else", "Concatenate", "sum", "round" und "char" und alle Kombinationen davon und Grundrechenarten) und nach Dummyanleitung eines sehr gewitzten Kollegen so automatisiert, dass sich für den monatlich auszufüllenden Report die Kommentarfelder nach ebenfalls automatisiertem Datenimport automatisch mit passenden Kommentaren füllen. Das war erst Respek einflössend, dann ein bisschen kompliziert (meine Güte, das mit den ganzen Klammern und Doppelpunkt, Strichpunkt, Anführungszeichen, kein Leerzeichen, auf jeden Fall Leerzeichen, das ist ja ein bisschen Voodoo), dann hat ein Erfolgserlebnis und dann, gebe ich auch zu, ein bisschen langweilig. Morgen muss ich das dann noch mit den Reportsheet und den Grafiken ifelse-verknüpfen, und zack, zwei Stellen wegrationalisiert, können wir unsere hochbezahlte Brainpower auf kompliziertere Dinge verwenden, als jeden Monat für >30 Produkte 40 Datensätze zu bewerten und 39mal zu schreiben "complaint rate within the low historic range".

Mittagessen mit einem ehemaligen Kollegen und lustigerweise traf ich beim Warten vor der Markthalle L.s Gotte, mit der ich letzte Woche einen Mittagessentermin abmachen wollte und wir beide einfach furchtbar ausgebucht waren. Heute mussten wir beide auf unsere Verabredungen warten und hatten daher Zeit für einen Schwatz.

Nachmittgs: kein Sheetsbearbeiten mehr, eher "Stakeholdermanagement", daheim Pronomentest mit Q. anschauen, Katzen bürsten, Wäsche, strampeln, Spaziergang durchs Dorf, um L  und eine Volleyballlkollegin abzuholen und im Dunkeln heimzubegleiten, Trauerrede des Hübschen gegenlesen (puh.)

Gegessen:
Joghurt mit Birnen, Trauben, Kirschen und Granola
 mal was anderes in der Markthalle. Normal nehme ich IMMER entweder Vegi Pad Thai oder Pho mit Tofu. Heute habe ich ganz verwegen beim vietnamesischen Stand "Reisnudeln mit Tofu" genommen und was soll ich sagen.... so richtig wahrnehmbar war der Unterschied zu Vegi Pad Thai nicht....
Montagspizza

Getragen:
das grüne Startrek-Kleid und die Lieblingsstiefel

Gelesen:
Das Gletscherbuch

Gesehen:
"Workingmums" beim Strampeln, "Peaky Blinders" vor dem Schlafengehen

Stressleveldurchschnitt gestern: 51 (qed)
Selbstbeweihräucherung: Es irgendwie geschafft, dass mir die nicht wasserfeste Mascara nicht verlaufen ist, als ich diesen Comic angeschaut habe. (Wer um alles in der Welt überfährt absichtlich schwarze Katzen?)

Sonntag, November 10, 2019

101119: Alpträume, Cookies, Kennedy

Meine Güte, da kann ich einmal in der Woche ausschlafen und was passiert? Ich bin um halb sechs von ganz alleine wach und weil ich ja wohl am Sonntag nicht um halb sechs aufstehe und fest di ugn nochml zumache, träume ich die nächsten zwei Stunden so unglaublich anstrengenden, mühsamen Scheiss, dass ich selbst im Traum vor Erschöpfung weine. Entspannen? Kann ich voll gut.

Orange auf schwarz: ich kann nicht entspannen.

Der Tag war dann aber so entspannt, dass ich die ganze Zeit fieberhaft nachdenke, ob wir irgendwas Zeitintensives vergessen haben, aber....

  • Sportprogramm ist absolviert (12km, 3km, 3km, 40 Minuten rennen respektive Strampeln)
  • Cookies sind gebacken und gegessen (und einen volle Ladung backfertig eingefroren)
  • Schultaschen sind gepackt
  • Französisch und Englisch wurde geübt
  • ich habe mir Q.s Referat angehört (und weiss jetzt viel mehr als auch schon über JFK) und ein paar Vorschläge für die Powerpointpräsentation gemacht (zB dass sich eine Krise "zuspitzt", nicht "anspitzt", ausserdem kann er jetzt individualisierte Aufzählungszeichen einfügen, was sich beim "Kennedy-Fluch" ja anbietet, wenn Powerpoint schon keine Kreuze anbieten, und Videos einbetten und verlinken. Ich bin sehr froh, dass er und sein Vortragsbuddy meine Anregung, doch nicht das Video vom Attentat, sondern "Ich bin ein Berliner" zu nehmen)
  • das Haus ist gesaugt
  • die Schminkpinsel sind gewaschen
  • Katzen sind eingesammelt (es ist knackig kalt draussen und ich freue mich immer noch sehr über meine Wanderschuhe und den dicken Parka, den ich ganz vergessen hatte)
  • Sauna heizt vor,
  • Abendessen ist immerhin angedacht,
  • Nägel sind lackiert
  • Make-up und Outfit für morgen sind passend zum ... etwas knalligeren als erinnert Kupferton rausgesucht


Na dann.
Ab in die Sauna


HAAAAAHa: das Kinderhaareschneiden wars. Erledigt. (by: The Hübsche)

Gegessen
Zopf mit Avocado, Gipfeli
Cookies (mit salted caramel bits, Erdnüssen und salzige Erdnusskrokant)
Herbstliche Süsskartoffel-Hummus-Bowl (ich weiss doch auch nicht, wie das kam, dass hier auf einmal alles so hipsterig ist)





Gelesen:
Gletscher-Krimi

Gesehen:
Working Mums beim Strampeln, Peaky Blinders am Abend (die Russenstoryline hat mich verloren)

Getragen:
Jeans, leicht löchriges, aber sehr, sehr gemütliches Longsleeve und den ganzen Tag kein Makeup wegen Sport, Duschen, Sauna ....

Stressleveldurchschnitt gestern: 23
Selbstbeweihräucherung: NICHT die Präsentation selber gemacht, NICHT darauf bestanden, dass das jetzt aber echt mal fertig sein muss



Samstag, November 09, 2019

091119: Lehrberufsinfo, Shopping, Burger

Heute mal wieder Samstag mit Wecker, weil wir Q. (und uns restliche 3 als Begleitpersonen) zum Lehrberufsinfoanlass meines Arbeitgebers angemeldet hatten. Ich finde all das ja im Moment sehr spannend (unnötig spannend, ich wüsste natürlich viel lieber schon genau, wie das alles so ausgeht): ich lerne das Schweizer Bildungssystem ja so vom Zuschauen. Bisher war alles noch recht einfach: Man kriegt einen Zettel: ab nächstem Jahr muss Ihr Kind in den Kindergarten, bitte ausfüllen, hingehen, fertig.
  • Dann kommt die Entscheidung der Schule/Kindergarten, ob Regelklasse oder EK, ausfüllen, hingehen, fertig.
  • Die nächsten 6 Jahre: hingehen, fertig.
  • Dann kommt die Entscheidung der Schule, für welche Schulform das Kind für die nächsten 3 Jahre passt, bitte ausfüllen, hingehen, fertig.

Und jetzt wirds spannend:
Je nach Notenschnitt kann man nach der 9. Klasse

  • für weitere 3 Jahre aufs Gymnasium gehen
  • oder
  • eine Ausbildung machen
  • oder eine Fachmittelschule machen
  • oder die wildesten Kombinationen von allem.
Q. will ja (danke Netflix und Prime Video für "The good wife", "The good fight" und "Suits"; ist schon besser, als wenn er sich jetzt an Jessica Jones oder Luke Cage orientieren würde) Staatsanwalt oder Anwalt werden, das würde heissen: Gymnasium, Universität, Taxischein, aber erstens: wer weiss, ob er das auch in anderthalb Jahren noch möchte? und zweitens: der Notenschnitt für das Gymnasium (für die Zulassung zum Jurastudium habe ich noch gar nicht geschaut, da kann er sich dann selber drum kümmern) ist eine echte Hausnummer und von Noteninflation ist zumindest bei ihm an der Schule nichts zu merken, da wird die Skala ausgeschöpft. 
Also. In der Schule, auf Elterninfo-Abenden, überall beschäftigen sie sich also aktuell mit dem Thema: "Was will ich später und wie kann ich da hinkommen und wenn ich es nicht weiss, wie kann ich das rausfinden?"*, sie hatten Besuch von ask!, haben diverse Talentchecks gemacht, waren auf zwei verschiedenen Berufsschauen, wo vor allem Lehrberufe vorgestellt werden. Lehrberufe sind für mich ja ... ein Buch mit  Siegeln. Ich wüsste in Deutschland nicht, wann und wo und wie man eine Lehrstelle findet, und in der Schweiz erst recht nicht. Als ich (und Q. auf einem der Events) vom Lehrinfo-Tag bei meinem Arbeitgeber (noch dazu direkt vor unserer Haustür) las, habe ich uns ml angemeldet.
Joah. Wenn "wir" was können, dann ist es ... klotzen. Und professionell und überzeugen auftreten. (Q. war nur mittelbegeistert, weil "wir" erstens keine Staatsanwälte ausbilden und zweitens er all das ja durch familäres Influencing, Zukunftstage etc. eh schon alles kennt, aber ich bin beruhigt: vor Ostern 2020 müssen wir uns nicht um eine Lehrstelle für 2021 kümmern. Da wissen wir dann auch schon ein bisschen mehr über die Entwicklung des Notendurchschnitts. (Ich, bayerisch sozialisiert, wo man nach dem erfolgreichen Übertritt aufs Gymnasium in der 5. Klasse eigentlich kaum noch was zwischen einem selber und der Universität stehen hatte, während man hier allein für das Verbleiben in der Bezirksschule schon jedes Jahr einen astreinen Notenschnitt braucht, und für den Übertritt ans Gymnasium einen noch bessern, finde das noch recht sportlich, von 14/15jährigen zu erwarten, dass sie nicht nur wissen, was sie wirklich mal wollen, sondern auch für einen Plan B vorzudenken, für den Fall, dass die Noten nicht ganz reichen. Aber gut, bis Ostern müssen wir da jetzt mal nicht dran denken.)

Nachmittags dann: Shopping im Nachbarstädtchen. Der Hübsche hatte Friseurtermin, L. zu kleine Turnschuhe, Q. und ich kaputte Wanderschuhe, L. ausserdem Taschengeldausgabelust und so haben wir das alles erledigt. Ein Hoch auf den Einzelhandel: anscheinend wird "Lego Dimensions" entweder ad acta gelegt oder nur beim Müller ausgelistet, auf jeden Fall war Abverkauf und so hat L. sein Taschengeld in jede Menge Levelpacks investiert und ist högscht begeistert.
Ich bin verliebt in meine neuen Wanderschuhe (bei den Alten ist nach ... ich überlege..... der Wanderurlaub in Korsika 1999 war der letzte, in dem ich die VOR meinen aktuellen anhatte, also naja, so knapp 20 Jahren die Sohle abgefallen.), Q. hat die gleichen in der Männervariante und L. neue Turnschuhe, die der Hübsche  (O-Ton) "gern in meiner Grösse gehabt hätte". Apropos Grösse: im Familienvergleich (vlnr Q., ich, L.) bin ich jetzt die mit den Babyfüssen.....


Wäre das auch geklärt.

Gegessen:
halbes Silsergipfeli, halbe Semmel mit Hummus
Burger (Test mit "Beyond Meat", die Kinder wussten von nix und haben vor Genuss gejuchzt) mit allem Tralalala und Süsskartoffelpommes

Gelesen:
Gletscherkrimi

Getragen:
Ringelshirt und Jeans und DIE BEQUEMSTEN WANDERSCHUHE EVER!

Gehört:
Den Radiobeitrag zu "30 Jahre Mauerfall und die Schweiz" auf SRF. Das Statement:

"Es ist unmöglich, dass Bundesrat Felber zu allen politischen Ereignissen gegenüber Journalisten Stellung nehmen kann. Schliesslich geschieht fast jeden Tag etwas Wichtiges." vom EDA (Eidgenössisches Departement für Aussenpolitik aka Aussenministerium) am 10.11.1989 im Namen von Bundesrat René Felber verfasst

sagt viel über das Selbstverständnis der Schweiz (damals?) aus.

Stressleveldurchschnitt gestern: 43
Selbstbweihräucherung: Q.s Lustlosigkeit dann irgendwann ignoriert respektive nicht persönlich genommen


*Es gab so einen Fragebogen, wo man für sich verschiedene Aussagen als wahr oder falsch ankreuzen sollte. Q. hat "Ich weiss, was mein Traumberuf ist" und "Ich habe mich schon entschieden, was ich später werden möchte" angekreuzt, weil, und ich weiss nicht, ob das naiv oder grossartig ist, "Mensch, Mami, wenn ich weiss, was mein Traumberuf ist, warum sollte ich mich für was anderes entscheiden?!"

Freitag, November 08, 2019

081119: Zuverlässiges Personal

Das Auto hat ja mal wieder ein Softwareupdate bekommen (unter anderem neu oder verbessert: der "Joe Mode", wo alle Hinweistöne so runtergedimmt sind, dass der Fahrer (Joe) noch alles mitbekommt, aber die Passagiere ("Joe's kids") nicht von dem Dauergedöngel gestört werden. Ausserdem hat es dazu geführt, dass das Auto meinen (anscheinend weder "Joe", noch "Joe's wife") Schlüssel nicht mehr erkannt hat, was mich ein bisschen gestresst hat, das letzte Mal war das nämlich eine längere Aktion in der Werkstatt, aber heute hat das Standardprozedere für ein Elektronikgerät (rauf und runterfahren, noch nicht das "mit einer Büroklammer den Reset-Button drücken") gereicht und ich kann wieder fahren.
Im Homeoffice hatte ich dann heute tatkräftige Unterstützung, Sansa hat erst einen Mausebuddy mitgebracht, der wild durchs Wohnzimmer flitzte, und später dann übernahm sie das "Product Quality Health Assessment" für Produkt 2, das "Homeland"-Produkt, indem sie zweimal mit dreckigen Füssen quer über die Tastatur latschte, damit eingab, dass wir im Feld "Major defect category" das Problem "sddddddddddrmmooooooooooooppppp" hätten (ausserdem hat sie eine winzige Nacktschnecke zwischen "G" und "H" eingeklemmt).

Die folgenden TCs habe ich dann lieber selber übernommen.
War alles sehr interessant, viel Neues, viel produktspezifisch abgefahrenes, aber ich freu mich rechtschaffen aufs Wochenende. War eine seltsame Woche irgendwie.
Jonny ist am Spätnachmittag in irgeneinen Beef geraten, er hat sehr nasse Stellen am Nacken, wie, wenn ihn da jemand gebissen hätte, dafür erstaunlich viele lage helle Haare in den Krallen hängen, aber keine offensichtlichen Verletzungen, guten Appetit, ungebrochenes Selbstbewusstsein ("Oh, der Hafermilch-Cappuccino ist für mich? Danke schön!"), es wird also schon nichts dramatisches passiert sein.
In der Primarschule ist heute wieder "Lese- und Erzählnacht" und nachdem wir Eltern uns schon die letzten Male ziemlich überflüssig gefühlt haben, geht L. heute bewusst und happy allein mit Freunden und wir holen ihn nur ab.

Jetzt: Freitagspizza!

Gegessen:
Toast mit Powidl
Schupfnudeln mit Sauerkraut
Freitagspizza

Getragen:
Jeans und Fleecehoodie

Gelesen:
Filingdokumente für Bahrain, den Gletscherkrimi

Gesehen:
Bald "Peaky Blinders"

Stressleveldurchschnitt gestern: 30
Selbstbeweihräucherung: Mich in einer Diskussion, die weit ausserhalb meiner bisherigen Erfahrung liegt, nicht zum Horst gemacht

Donnerstag, November 07, 2019

071119: Vegi-Tag

Der Hübsche kam gestern sehr spät vom Beisammensein mit den traurigen Kollegen, deshalb schlief ich sehr schlecht ein und er wachte sehr schlecht auf :-).
Morgens dann der erste Test mit "irgendwas mit Hafer" in der Milchschäumemaschine. Kann man nicht meckern, vong Schaum her. Vong Geschmack schmeckt es halt immer noch nach heissen Haferflocken. Jonny mag Hafermilch übrigens sehr.
Bei der Arbeit habe ich schon vor acht ungeplant eine Kollegin sehr erheitert, als ich meine Produkte, die sie auch sehr gut kennt, mit Serien oder Filmen verglich

  • Produkt A ist "Modern Family": sehr skurril, man kann die meisten Dramen echt nicht ganz ernst nehmen, aber manche Sachen haben durchaus einen ernsten Hintergrund
  • Produkt B ist sowas wie "Homeland" oder "24", es geht alles sehr schnell, es ist immer alles sehr dramatisch, wenn man denkt, man hat raus, wie es läuft, stellt sich raus, dass es NOCH einen Twist gibt und es mischen viele Mächte mit, die man nicht wirklich unter Kontrolle hat. Und es gibt schier unendlich viele Staffeln.
  • Produkt C ist Miss Marple. Nett, beschaulich, ein bisschen britischer Humor.
  • Produkt D ist das, was rausgekommen wäre, wenn "3 Haselnüsse für Aschenbrödel" in den 70ern vom DDR-Staatsfernsehen zusammen mit dem chinesischen Staatsballet verfilmt worden wäre.

Morgen wird ein gesamter "Modern Family"-Tag. (Mit ein bsschen "24", da gibt es keine Pause :-))

Sonst: Man merkt, dass die Wochen des Self-Assessments angebrochen sind, d.h. alle Kollegen weltweit auf unser Performace-Tool zugreifen müssen, wo ich sie jetzt vom Header aus leicht irre angrinse. Mittlerweile werden Besucher in unserem Stockwerk bei mir vorbeigebracht: "Und hier sitzt die Frau Brüllen, kennt ihr Euch? Kommt sie Dir nicht bekannt vor? PERFORMANCE TOOL?!" und ich werde von unglaublich vielen Leuten auf den Fluren gegrüsst (Ich bin seit über vier Jahren regelmässig in dem Gebäude, das war nicht immer so!), ich glaube, die denken alle: "Hm, das Gesicht kommt mir bekannt vor, keine Ahnung, einfach mal "Hallo" sagen") und naja, next step "Lastwagen", würde ich sagen.

Daheim hat Q. für mich total überraschend einen Zwischenbericht mit den bisherigen Noten und dem Durchschnitt mit nach Hause gebracht (wir haben den dann noch ins Onlinetool für die Berechnung des für den potentiellen Übertritt an eine nochweiterführende Schule übernächstes Jahr eingetöckelt und erstmal durchgeschnauft. Wird alles. Eh.) und seine erste Physiknote <3 (das ist jetzt ein Herz - <3, nicht ein numerisches :-))

Crosstrainerstrampeln, alle gemeinsam Abendessen (der Hübsche ist durchgeschüttelt die Woche und mag deshalb lieber bei uns sein, als sich mit Halbstarken in einem Dojo rumzurollen), Netflix. (Immerhin ist keins meiner Produkt wie "Peaky Blinders": Hübsch, aber brutal und kriminell.)

Gegessen:
Brot mit Powidl
Auberginenirgendwas mit Polenta und Bohnen und Salat*
Ofengemüse für alle.

Gelesen:
"Verborgen im Gletscher"

Gesehen:
"Working Mums" beim Rennen, "Peaky Blinders"

Getragen:
klassisches und verschmierte Linse


Stressleveldurchschnitt gestern:
Band war leer. sagt auch was.
Selbstbeweihräucherung: den Hübschen heute morgen ein bisschen länger schlafen lassen und Kinderdienst teils abgenommen (und einen Bus später genommen. Da ist es viel zu hell und viel zu viele Leute!)

*Heute war bei uns in allen Personalrestaurants fisch- und fleischloser Tag. Es gab ca 50% vegetarische, 50% vegane Gerichte, unter anderem "Beyond Meat"-Burger, die ich ja eher nur so mittel finde, aber das macht ja nix. Organisiert und durchgesetzt wurde das aus Klimaschutz-Awareness-Gründen von einer Umweltschutzinitiative. Für mich persönlich bedeutete das ja nur, dass ich viel mehr Auswahl als sonst beim Essen hatte, ich fand es allerdings sehr interessant, dass der Kollege, mit dem ich war, und den ich gar nicht so eingeschätzt hatte, sich im Moment dieselben Gedanken macht wie wir und zack haben wir uns über Soja, Quorn (geht so) und Hafermilch im Kaffee (wir sind uns fast sicher: dann lieber schwarz) unterhalten.
Im Lift dann aufgeschnappt: "So. Jetzt haben uns die Körnerfresser gezwungen, einen Tag ihr Hasenfutter zu essen, dann wollen wir aber als nächstes einen Tag, wo es NUR Fleisch gibt, und sie müssen das auch essen. Mal sehen, wie sie das so finden!" (Der Hübsche schlug vor, direkt einen Schritt weiter zu gehen und "Cannibal Day" einzuführen. Ich denke, ein "all you can butcher"-Buffet mit Streichelzoo in der Lobby wäre auch was.... just kidding, nech?)


Mittwoch, November 06, 2019

061119: Gefühlskater

So ein mittelguter Tag heute. Der Hübsche ging sehr traurig zur Arbeit, ich bin froh, dass er unter seinen Kollegen viele Freunde hat, denen es ähnlich geht und die sich gegenseitig unterstützen können. Ich ging... eine Mischung aus traurig, restwütend und peinlich berührt (weil ich mir nicht ganz sicher bin, wie wenig ich mir meinen inneren Ausraster im Meeting und danach nach aussen dann doch habe anmerken lassen), aber praktischerweise war vormittags fast keiner in unserem Büro und auf meinem Schreibtisch (übertragen natürlich, es war die Inbox) lag eine Feuerwehraktion genau aus meinem Erfahrungsbereich, die bis zum frühen Nachmittag aka Aufstehzeit an der Ostküste erledigt sein musste. Liess sich alles gut lösen und meine Restaggressionen in spitzen Emails abreagieren.
Mittagessen mit den alten Bürokollegen und zum ersten Mal seit neuem Job habe ich das Gefühl, von so einigen Verteilern gekippt zu sein und nicht mehr up do date mit allen Entwicklungen in der Produktionsabteilung zu sein. Hm.
Nachmittags sehr abhak-erfolgreiches Emailabarbeiten, dann heim zu der Nachricht "Jonny isst im Nachbargarten eine Maus." (sic!) Es war nichts mehr zu retten (an der Maus), der Hübsche hat ihn reingelockt, Jonny hat die Maus auf die Treppe gekotzt (er hat sehr gut gekaut, muss man sagen), wäre das auch mal erledigt.
Strampeln, Abendessen nur mit L., Q. ist beim Sport, der Hübsche mit traurigen Kollegen verabredet, müder Abend.

gegessen:
altbackene Semmel mit Powidl
MozzarellaTomatenplätzli mit Reis und Zucchini (daran erkennt man, wie wurscht mir heute alles war. Zucchini nehme ich sonst nie, weil ich die echt nicht mag) und Fenchelsalat
Riesenschüssel Salat mit geröstetem Wurzelgemüse und Kürbiskernen. Brot mit Weichkäse

Getragen:


Gelesen:
"Verborgen im Gletscher" (Islandkrimi als Feelgoodliteratur, Affiliatelink)

Gesehen:
Working Mums beim Strampeln

Stressleveldurchschnitt gestern: 20, aber die Batterie war irgendwann leer
Selbstbeweihräucherung: ich bin echt gut im Feuerlöschen. 

Dienstag, November 05, 2019

051119 #WMDEDGT

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?").

Das heisst, heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.


Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:

  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.

Joah. Noch heute beim Mittagessen dachte ich, dass das heute ein eher launiger Post werden würde.


  • Mit einem Witz, wieviel Zeit man morgens hat, wenn man im Halbschlaf am Vorabend den falschen Wecker aktiviert und um viertel vor sechs, statt um sechs aufsteht, 
  • wie gut die "1000 Zeilen Lüge" waren, und ich also doch in der Lage bin, mich von Sachbüchern und nicht nur Thrillern fesseln zu lassen, 
  • wie ich TOTAL PEINLICH erst zu spät zu einem Meeting kam, weil es keinen Kalenderreminder eingestellt hatte, und dann erst noch in die falsche VC platzte, weil unsere auf einmal in einem anderen Raum war,
  • einem bittersüsser Moment, als ich realisiere, dass heute mein Schwiegervater 75 Jahre alt geworden wäre, und dran denken muss, wie schade es für alle ist, dass er und L. und Q. sich nie kennengelernt haben. Sie hätten sich sehr, sehr gemocht, da bin ich mir sicher
  • wie praktisch es war, dass ich heute zum Forschungsblutspenden dranwar und direkt die Grippeimpfung in einem Aufwasch bekam ("Unten am Arm raus, oben rein, Gottseidank hatte sie vorher schon in Pflaster draufgeklebt!")

  • wie schnell der Impfarm weh tat

  • wie unterschiedlich die Welten von Rx- und OTC-Pharmafirmen sind und dass ich das Gefühl hatte, wir leben auf unterschiedlichen Planeten (Brancheninsider ahnen vermutlich, welches Produkt ich auch in der neuen Rolle behalten habe, wenn ich noch erwähne, dass ich mir fürs erste Kennenlernen den Icebreaker "Haha, grad komm ich von der Grippeimpfung, das passt ja gut!" mal gespart habe, weil, wer weiss, wie witzig die drauf sind)

Und dann kam das kurze Stutzen, als die App anzeigt, dass der Hübsche zu Hause ist und ich ihm schreiben will: "Haha, schau mal, Q. sieht dir so ähnlich, dass die Gesichtserkennung euch verwechselt", aber dann sehe, dass er fragt, ob wir telefonieren können.

Und dann, 8 Minuten vor dem nächsten Meeting, sagt er mir am Telefon unter Tränen, dass ein sehr guter Freund und Kollege total überraschend heute gestorben ist. Einfach so. Und alles ist anders, weil das nicht sein kann, dass der, den ich zwar nur über den Hübschen kannte, und mit dem ich mich vor allem gekabbelt habe, aber auf eine wertschätzende Art, weil wir, denke ich, beide wissen, wussten, dass wir in ganz vielen Dinge einfach orthogonal verschieden sind waren, das aber total ok ist. Wenn ich an ihn denke, ist war er er Inbegriff von Selbstsicherheit und Lebensfreude. War. Das geht nicht in meinen Kopf. Und wie traurig der Hübsche ist.

Joah. Und dann,  8 Minuten später, stelle ich meiner Kollegentruppe ein Projekt vor, das ich nicht freiwillig übernommen habe, von dem ich nicht wirklich vollends überzeugt bin, aber meine Güte, es muss anscheinend gemacht werden, dann machen wir das beste draus, und .... werde in der Luft zerrissen. So fühlt es sich auf jeden Fall an, was mir besonders stinkt, weil ich mich um das Projekt nicht gerissen habe, und jetzt halt mit Anstand über die Bühne bringen möchte und jetzt nicht lauter blöde Kommentare von der Seitenlinie brauchen kann, weil ICH HAB MIR DAS NICHT AUSGESUCHT! Nun ja. Mein Nervenkostüm war eher nicht existent und so bin ich letzten Endes doch ein bisschen stolz auf mich, dass ich NICHT geheult habe, NICHT gesagt habe "Dann macht den Scheiss doch selber", sondern irgendwann nahezu stoisch: "Ich glaube, das ist jetzt nicht zielführend, ich zeig Euch noch den Rest und wir können Eure Bedenken nächste Woche mit dem Chef zusammen klären, wenn der wieder da ist." Was ich jetzt auch weiss: lustige Superheldenbilder oder in dem Fall Screenshots aus Luigis Mansion, sind nicht IMMER eine gute Wahl.
Naja, das ist jetzt alles das geringste Problem, und eigentlich überhaupt keines, das habe ich immerhin dann noch realisiert und mich den Rest des Tages in einer Quiet Booth verschanzt. War eine gute Wahl, als ich nämlich mein Zeug am Schreibtisch abholen wollte, wollten alle nochmal mit mir drüber reden, dass das ja ganz schön krass gewesen wäre und hui, damit hast du aber nicht gerechnet, oder? Und mir gegen den Impfarm knufften, was ganz praktisch war, weil mir da dann doch die Tränen in die Augen schossen und ich mit "Jaja, hm, nicht der Tag für so Diskussionen heute, tschüss" raus in den Regen ging und da war ein bisschen Heulen ok.(nur ein bisschen, weil in der S-Bahn ist es ja dann wieder hell und es gibt bestimmt jemanden, den ich entweder kenne oder halt auch nicht, aber der meint, er müsste mich trösten und dafür wäre ich überhaupt nicht zu haben)

Daheim dann: therapeutisches Sobanudeln-Machen und -Kochen, passend zum Rest des Tages war das der beste Teil des Kochens, geschmeckt hat es eher mittel.

Ich hoffe mal, Ihr Tag war besser.



JETZT ZUM KLEINGEDRUCKTEN:
Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen.
 UPDATE: Bitte beim Eintragen beachten: Mr Linky erkennt keine Umlaute oder scharfes s oder so, darauf bitte beim Nameneingeben achten, sonst zeigt es ein leeres Feld an.

Montag, November 04, 2019

041119: Kick it like Beckham

Seit ... ziemlich genau dem 1. September, also dem Zeitpunkt, zu dem ich aus dem 20. Stock im Turm in den 4. Stock nicht im Turm gezogen bin und sich meine Laufwege geändert haben, wollte ich das schon schreibend monieren, aber heute ist es soweit: Wir müssen über Blumenkübel, Abfalleimer, PET-Sammeltonnen und die Ideallinie reden.
Im 4. Stock stehen an allen Ecken entweder grosse knapp unter hüfthohe Pflanzkübel mit undefinierbaren grünen Büropflanzen drin oder Mülleimer oder die blauen 8 (oder sind es 6? ich glaube 8 )eckigen Papp-PET-Sammeltonnen. Und zwar so, dass sie einem, wenn man, und wer tut das nicht? auf der Ideallinie durch die Gänge saust, immer im Weg stehen. Warum macht mach sowas? Haben die die Funktion von Verkehrsinseln? Kommen als nächstes diese, wie heissen die, speed bumps? Ein Bademeister oder Pausenaufsicht, die mit der Trillerpfeife lauern und "NICHT RENNEN!" durchsetzen? Achtsamkeitspolizei?
Nun ja. Es hat bisher dazu geführt, dass die Pflanze, die in der Zielkurve zu meinem Schreibtisch steht, schon arg gerupft ist, weil ich sie regelmässig touchiere, und dass ich heute vor versammelter Berater-?, Supplier-?, Kooperationspartner-?(auf jeden Fall lauter Leute, die im Vergleich zu uns overdressed wirkten und alle Besucherausweise trugen)-Mannschaft mit frisch gefüllter Wasserflasche in der einen, Laptop und zwei Handies in der anderen Hand mit Schwung um die Kurve vom Wasserspender kam und mit ebendiesem die PET-Sammeltonne umgetreten habe. Mir war das so peinlich, dass ich erst gar nicht realisiert habe, dass das Auffangen noch im Flug, ohne Wasser/Elektronik fallen zu lassen und (ich trug heute das kurze Rootskleid) in eine kompromittierende Situation zu kommen, eigentlich eine recht gute Leistung war....

Sonst: ich habe beim Erstellen einer Präsentation festgestellt, dass DAS BILD nicht nur der Header fürs Performance-Tool ist, sondern jetzt auch als Titelbild für Präsentationen ausgewählt werden kann. Suche in der Media Library ergab: Es ist Teil des neuen Employer Brandings, das ist eine Liste von etwa ... 10, 15 Bildern, die es in allen Auflösungen und Formaten gibt, mit Text und ohne und wenn ich mir überlege, worauf das bisherige Brandingset überall zu sehen war, ist es nur eine Frage der Zeit, bis ich auf einem Plakat oder Lastwagen bin. Hm.

Daheim dann nur kurz hallo sagen und Wäsche aufhängen und Tests unterschreiben, weil dann direkt noch ein Pfadielternrateinsatz auf mich wartete. Das Thema war ... ziemlich unangenehm, aber die Kombination aus diversen Audit-Trainings ("Frau Brüllen, DU MUSST LERNEN, SCHWEIGEN AUSZUHALTEN!!!!!") und novemberregenscher Weisheit ("Niemals rechtfertigen") lief dann alles (verdächtig) glatt.

Dann Hirnauslüften, beim durch den Nieselregen durchs Dorf laufen und L. vom Sport holen. Schön ist das!

Gegessen:
Birchermüesli (sehr lecker war das!)
Bohneneintopf mit Quorn, Lauch und Erbsen/Mais
Rest von der Thaisuppe gestern
2 Schokoküsse, die von des Hübschen Abteilungsfrühstück übrig geblieben sind

Gelesen:
1000 Zeilen Lüge

Getragen: Roots-Kleid, diesmal mit auberginefarbigem Longsleeve und ebensolcher Strumpfhose

Stressleveldurchschnitt gestern: 16
Selbstbeweihräucherung: ich sag nur "PET-Tonne"

Sonntag, November 03, 2019

031119: Faulitag


  • Ausgeschlafen, 
  • Katzen in den strömenden Regen rausgelassen (bei diesem Wetter sind sie immer relativ nah ums Haus. Gern unter irgendwelchen Tischen, Vordächern, Jonny geht in Regenpausen "sein" Feld besichtigen und, wenn seine Lieblingsnachbarn durchlüften, auch dort mal im Wohnzimmer chillen),
  • im Pyjama zum Teil sehr lecker (TK-Nutella- und nackte Croissants), zum Teil mittelgruselig ("Milch"kaffee mit Hafermilch*) gefrühstückt, 
  • draussen gerannt (die Jungs), drinnen crosstrainergestrampelt (ich. Ich bin im Moment weit entfernt von meiner "3x die Woche, weil sonst setze ich mich zu sehr unter Druck, dass ich jeden Tag strampeln MUSS, und das ist ja doof"-Regel, sondern eher bei 5x/Woche, aber meine Güte, ich merke halt, dass ich irgendwie Rücken bekomme, wenn ich mich eben NICHT ausreichend bewege und ausserdem fällt morgen wegen dringender Pfadidinge eh aus),
  • Mittagspäuschen,
  • Lebkuchenzvieri,
  •  mit dem Hübschen zusammen Birchermüesli im grossen Massstab für sein morgiges Arbeitsfrühstück vorbereitet (das ist ja schon echt extrem lecker, aber mir für kleine Portionen zu viel Act, aber ich habe mir eine Portion für mein Frühstück morgen abgezwackt. Sehr beeindruckend, wie die gefühlt sehr kleine Menge Trockenmasse in der Kombi mit Unmengen Joghurt/Milch/Früchten ---> ich mag das, wie Äpfel und alles andere separat gehandhabt werden, genau die richtige Konsistenz ergibt. Und, weil nicht gekocht, auch nullkommanull schleimig, was ja das Knockoutkriterium für alle Arten von haferhaltigen Speisen, die heiss zubereitet wurden, ist.)
  • Sauna (für die Grossen, Minecraft respektive Starwars Battlefield für die U15-Population) 
  • Diktatenglischhausaufgabenfranzösisch
  • Nägel lackieren für die nächste Woche ("Frock'n'roll" Affiliatelink), passende Klamotten raussuchen ("Roots"-Kleid, auberginefarbendes Longsleeve, weinrote Strumpfhose) für morgen
  • Suppenabend
  • Alles in allem: es tut sehr gut, zu wissen, dass eine "80%Woche" aktuell wie Urlaub total ist. Will sagen: wir kriegen 2x100% incl minor dramen und extra Gedöns im Alltag echt gut hin. Ein freier Tag die Woche, der (hallo, Überstundenkonto) notfallmässig jederzeit einzurichten wäre entzerrt das Ganze zu urlaubsmässiger Entspannung, d.h. damit können wir jederzeit die Curveballs abfangen, die das Leben halt mal so in der Hinterhand hat. Wenn ich was gelernt habe in den 14+ Jahren Elternschaft: es geht alles. Immer. Irgendwie. Und nein, ich hätte mir mit MiniQ auch nicht träumen lassen, dass ich irgendwann mehr oder weniger locker flockig mit 2 Kindrn 100+% arbeiten würde und trotzdem nicht das Gefühl habe, irgendwas oder irgendwen dramatisch zu vernachlässigen.
Gegessen:
Croissant mit Powidl
2 kleine Gläser Essiggurken (no worries, ich ess das wie andere Gummibärchen)
1 Schokolebkuchen (Stern)
Thai-Suppe (aus der Kaptn Cook-App)

Gelesen:
"1000 Zeichen Lüge" (unglaublich gut!!!)

Gesehen:
Working Mums (<3 Kate Foster und Anne) und Peaky Blinders (ich glaube, L. wird als Erwachsener aussehen wie ein blonder Thomas Shelby)

Getragen
Trainerhose und kein Makeup für die erste Runde Katzendrausseneinsammeln
Mischung aus Jeans/Longsleeve, Sportsachen, nix, je nach Anlass

Stressleveldurchschnitt gestern: 25
Selbstbeweihräucherung: Zufrieden



* Aus verschiedenen Gründen probieren wir im Moment noch weniger Fleisch --> mittlerweile eh fast nix mehr und auch weniger tierische Produkte zu uns zu nehmen. Nennen Sie es eine Mischung aus Tierwohl, Klimaschutz und Gesundheit, wobei ich bei den letzteren beiden eher skeptisch bin, dass Hafermilch aus Schweden in eine Tetrapack klimatechnisch oder sonst umwelttechnisch wirklich besser ist als Milch aus dem Schwarzwald aka vor der Haustür in einer Glaspfandflasche, und naja, wenn jemand eine unglaublich investigative Dokumentation dreht, deren Fazit ist, dass man am besten dran ist, wenn man die praktischerweise ("swipe up to shop") von ihm vermarkteten Supplements oder vegan-Linie oder was auch immer, isst, da bin ich eh skeptisch. Meine Argumentation steht allerdings auf tönernen Füssen, weil mir zwei Stunde Lebenszeit schon viel zu viel sind, um sie in eine Dokumentation zu einem Thema, das mich nicht interessiert, zu investieren. Anyway. Wo wir Erwachsenen uns in Sachen vegan schwer tun, sind: Milch für Milchkaffee, Joghurt, Käse, Eier etc. zum Backen. Für mich ist es auch keine Alternative, irgendein hochprozessiertes Ersatzgedöns als "veganes Ei" zu verwenden. Also haben wir beim letzten Wocheneinkauf zwei verschiedene "Pflanzenmilche" (Hafersoja-Barista im dm und OatlyBarista) gekauft, um rauszufinden, ob wir uns da dran gewöhnen können oder halt der Milchkaffee am Morgen ein guilty pleasure bleiben wird. Für mich ist es ganz wichtig, dass Milch oder was auch immer man nimmt, NICHT ansatzweise süss ist, dass sie nicht zu viel nach Milch schmeckt (ich mag schon keine Vollmilch deswegen), dass sie nicht dickflüssig ist, dass sie nicht "griasslert" ist, und erste Tests vom Oatly-Barrista ergeben: 1:0 für guilty pleasure. Immerhin nicht süss, ein bisschen zu dickflüssig, aber leider sehr griasslert und schmeckt halt leider nach ... Getreide. Nicht sonderlich überraschend, aber wenn selbst der Stärke 12 von 10-Kazaar-Espresso halt nicht mehr durchschmeckt, weil man das Gefühl hat, heisse Haferflocken zu trinken, dann ist das sehr schade. Wird natürlich trotzdem aufgetrunken.

(Eine Bitte: Sie können es ja erahnen, weil es hier keine Kommentarfunktion mehr gibt: bitte schicken Sie mir keine Tipps und Ideen und Rezepte und Hintergrundinfos zum Thema. Wirklich einfach nicht. Und auf gar keinen Fall welche mit "Ich weiss, Sie haben gesagt, Sie wollen das nicht, aber ich schicke das mal trotzdem *zwinkizwonki*", das sind die allerschlimmsten. Ich bin in der Lage, mich zu informieren und durchdachte Entscheidungen für mich selber zu treffen.)

Samstag, November 02, 2019

021119: Da hat man was vom Tag!

Nachdem wir letztes Jahr sehr peinlich berührt waren, als wir im vollen Bewusstsein, alles rihtig zu machen, um 9 beim Herbstputzmorgen aufgetaucht sind und erst nach ein bisschen Zeit realisierten, dass im Herbst schon um 8 losgeputzt wird, läuteten heute die Wecker um viertel vor sieben, draussen strömte der Regen runter, aber gsagt is gsagt, und so standen wir in voller Regenmontur mit Gartenhandschuhen, Hacken, Besen etc. ausgestattet bereit, zu "fötzeln", Laub zu rechen und die Besucherparkplätze zu säubern. Mit vereinten Kräften waren wir um halb 10 fertig und hatten dann.... noch echt viel vom Tag.
Ich bin ausser der Reihe gecrosstrainerstrampelt, wir haben L.s Diktat geübt, der Hübsche und Q. kamen im Rewatch von "The Man in the High Castle" ordentlich voran, die Wohnung war gesaugt, Salz im Entkalker nachgefüllt (20% auf Salz im Baumarkt!) und dann war es immer noch erst eins.
Um zwei verschwanden die Kinder zu den Pfadis, der Hübsche und ich machten uns hungrig auf dem Weg zum Wocheneinkauf (ausnahmsweise Samstag nachmittag, was will man machen, freitags war ja Feiertag in BW) und das ist ja schon irre... kilometerlange Staus auf allen Strassen Richtung Zoll, Handgreiflichkeiten incl Polizeieinsatz auf dem dm-Parkplatz wegen ... Parkplatzsuche, es waren ohne Witz 2 Wohnmobile und 3 Campingvans auf dem eh schon überfüllten Parkplatz. Für mich persönlich rangieren Wohnmobil/Van-Touristen nach unseren diversen Roadtrips bisher auf Platz zwei der nervigsten Urlaubergattung (ganz knapp hinter Kreuzfahrttouristen*), aber wenn ich nicht mal im nahezu gechillten Urlaubsmodus bin, ist mein Geduldsfaden für zittrig rangierende Wohnmobile auf engen überfüllten Parkplätzen nicht existent.

Sonst: alles bekommen, der Hübsche war so weise, den Nacheinkaufskuchen nicht zum Mitnehmen, sondern zum Graddaessen zu bestellen, weil mir war schon etwas schwach und es stand ja noch die mentale Achtsamkeitsübung "Mit Laienverzollern am Samstag die EU-Aussengrenze passieren" an. Es gab einen Bienenstich, dessen Creme so perfekt halbsüss, nicht pudding-artig, und soooooo viel war, dass man sogar die nahezu unverzeihlichen Tortenform übersehen konnte.

Abends dann: Pfadiznacht, aka Penne mit verschiedenen Sossen, Unterhaltungsprogramm durch die Kinder (ich fand mich auf einmal auf der Bühne als Quizkandidat und sorry, ich kann nicht anders als kompetitiv, und ungefähr 10 Sekunden nach dem Auftritt fand ich es auch übertrieben, mich mit 10jährigen auf eine Diskussion über korrekte Antworten eingelassen zu haben **, müde und verschwitzt nach Hause, Nachos, Weisswein, "Peaky Blinders".
Und morgen haben wir nun echt GAR NIX vor.***


*Man sollte meinen, mit der Schweiz als Binnenland wäre man vor denen sicher, aber nein, Basel ist ein Mekka für Flusskreuzfahrer.
** Wie, Hund und Katze gelten nicht bei "5 einheimische Säugetierarten", wei domestiziert? Kuh dann aber schon? Naja. Ich habe einen halben Punkt dafür bekommen.
*** Ausser Haus putzfertig zu machen und durchzusaugen, Wäschewaschen/-aufräumen, Birchermüesli für Arbeitsznüni vorbereiten, Diktat üben, Crosstrainerstrampeln. Und vielleicht des Hübschen BJJ-Hose flicken. Und L. zur Englischhausaufgabe schicken.

Freitag, November 01, 2019

011119: Hallo, November!

Endspurt, sozusagen!


  • Im November werden wir:
  • morgen in aller Frühe den Siedlungsputzmorgen durchführen (die Profis machen das nach Winterzeitumstellung und Halloween, dann ist es morgens um 8 hell und die ganzen Bonbonpapierchen kommen zeitnah weg)
  • offiziell QPL für meine 4 neuen Produkte sein (eigentlich ab heute, grad mal den ersten Tag verpasst :-))
  • Forschungsblutspenden
  • vermutlich L. allein zur Lesenacht in der Schule schicken
  • Unihockeyspielfahrdienst sein
  • uns von den Pfadis bekochen lassen (morgen abend)
  • ausgiebig die Sauna nutzen
  • L. wird den Hübschen zum Zukunftstag besuchen
  • die Kinder zur Pfadinachtübung schicken
  • die ganze Familie grippeimpfen lassen (die Kinder beim Kinderarzt gemeinsam, der Hübsche und ich jeweils beim Werksarzt)
  • Q.s Lehrer an einem Samstag morgen zum Elternsprechtag besuchen (mit Kaffee und Gipfeli, das ist in jeder Hinsicht grossartig)
  • Q. an den Besuchsmorgen in der Schule zum Unterricht (ich habe mir "Geschichte/Physik" ausgewählt, der Hübsche "Bio-Praktikum")
  • KEINE neuen Winterstiefel kaufen, alle passen noch vom Vorjahr
  • unsere Strasse wieder benutzen können, die neuen Fernwärmerohre sollten verlegt sein
  • bei Freunden "Friendsgiving" feiern
  • meine "Selbstbeurteilung" ins System eintöckeln (und die, lassen Sie mich auf meine Strichliste gucken, 4 Kollegen, die noch nicht gemerkt haben, dass ich das neue Systemgesicht bin, werden es dann auch gemerkt haben)
  • den Abteilungsworkshop fertig vorbereiten
  • mit Q. zu einem Lehrberufsinfo-Anlass gehen
  • Q.s Referat über JFK perfektionieren
  • die ersten Arbeitsweihnachts-Events besuchen
  • die Kinder ins Sa(michlaus)w(eek)e(nd) der Pfadis schicken, und währenddessen mit den Freundeseltern meinen Fondue-Gutschein vom letzten Geburtstag im Winterdorf einlösen.
  • Adventskalender befüllen (die erwachsenen sind schon da, die für die Kinder fehlen noch)

(Heute ganz ungewohnt mal mit den Jungs einen freien 1. November verbracht. Die drei hatten ja alle frei wegen Feiertag und deshalb wäre Homeoffice ja doof gewesen und ich hätte ins Büro gemusst (was ja an sich kein Drama ist), aber dann war auch noch Freitag und Überstunden/Ferienkonto...) und so war ich mal daheim. Und während sie sonst immer am 1. November Traumwetter haben, at es heute den ganzen Tag geregnet. Ich glaube, nächstes Jahr schicken sie mich wieder arbeiten.)