Montag, Juli 16, 2018

Highspeed relaxing

von plattgearbeitet über plattgeräumt zu lautem, vollen vergnügungspark für 2 Tage.
"alles ausser achtsam" triffts ganz gut. aber hey, voll authentisch

Sonntag, Juli 15, 2018

Platt

Heute haben wir zwei Kinderzimmer final auseinandersortiert, 3m Pax mit neuem Innenleben versehen und einsortiert, Wände gestrichen, UNMENGEN LEGO (ich weiss, das sagen alle, aber das Ausrichten einer Brick Live würde mich jetzt steinetechnisch nicht nervös machen) gezügelt, und alles so aufgeräumt, dass nicht nur alle heute einen ordentlichen Schlafplatz haben, sondern auch unsere Putzfrau überall hin kann und probemlos die Böden wischen kann.
Fototauglich ist das alles noch nicht, die Bilder hängen noch nicht wieder und Q.s sehnlichst erwartetes Boxspringbett steht noch in Einzelteilen in der Garage, aber ALTER VERWALTER, ist das toll geworden! Aus einem vollgekruschten Doppelkinderzimmer und einem Erwachsenenschlafzimmer ist ein wunderbar lichtes riesiges Kinderzimmer und ein Teeniezimmer geworden (L. war so süss: "Jetzt hat jeder ein eigens Zimmer, nur ihr zwei müsst euch immer noch eins teilen. Das ist schon ein bisschen unfair")
Ich habe heute über 15 000 Schritte gemacht und dabei nur dreimal das Haus verlassen: zweimal je 10 Schritte zum Nachbarskatzen, -fische, -garnelen und -schnecken füttern, einmal vielleicht 200 Schritte zum Müllwegbringen (incl Einstieg in den Altpapiercontainer, weil ich dachte, wir hätten aus Versehen unsere Koonstauszüge weggeschmissen. Waren dann aber die von jemand anderem. Sehr interessant.)
Die Katzen sind sehr lustig, Jon frisst alles: heute früh Milchchaum von unserer beider Kaffee, dann ein Stück Zopf, Honigmelone, beim Klauen eines ganze Frühstückseis wurde man erwischt und verbannt. Abends ist man leider auf Diebestour unglücklich mit einem Bein in die Schüssel Tomatensosse gestiegen und wurde sehr unwürdig gewaschen. Wegen lautem Knurren beim Schinkenstehlen wurde man vom Tisch verbannt, allerdings erst, nachdem man die Gurken im Salat angeleckt hatte. Beim Kücheaufräumen hat dann keiner damit gerechnet, wie lecker er puren, trockenen Hartweizengriess finden würde. Jetzt gerade beisst er in die Ecke meines Laptops, aber das ist eher nur Show, glaube ich,


Ich bin müdemüdemüde, aber sehr zufrieden und freue mich wie ein Schnitzel auf unsere Familienauszeit (naja, richtige Entspannung ist anders, aber ich kann eh nur langsam runterfahren, da past das) morgen/übermorgen im Europapark! (Auch deshalb wollte ich heute unbedingt fertig werden)


Stressleveldurchschnitt gestern: 28
Selbstbeweihräucherung: got shit done big time.

Samstag, Juli 14, 2018

Exhale

Zu dem vom Arbeiten müden Kopf kommt nach heute noch ein müder Körper, das passt ganz gut.


Ich war noch so im Arbeitsmodus, dass ich um sechs hellwach war, aber mit Kaffee im Bett und Katzenköfpchen zum Kraulen geht das auch in den Ferien gut (die Katzen sind superzutraulich, aber das mit dem gemütlichen Kuscheln können sie noch nicht. Sie bohren fest ihren Kopf in die Hand, werfen sich mit Schwung der Länge nach über einen und wehe, man lässt in der Kraulgeschwindigkeit nach....).
Um neun fuhren wir dann ins Nachbarstädtchen, ein Limango-Paket abholen, Little Ls Schulranzen bei einer Kollegin abholen, Gedöns einkaufen und Wochengrosseinkauf erledigen.
Ach ja: und frühstücken.
Daheim wurde schnell ausgeräumt, Little L. räumte begeistert seinen neuen Schulranzen (Affiliatelink und total voll und ganz selber gekauft) ein, spitzte Stifte, sortierte nach Regenbogenfarben ein, und sein strahlendes: "Ich freu mich so auf den ersten Schultag" erinnert mich sehr an meine eigene Schulzeit. Der neue Schulrucksack ist unglaublich gut durchdacht, problemlos auf die Körpergrösse anpassbar und seit Q. seinen Pack bekommen hat, hat sich in der Entwicklung noch einiges getan. L. hat sich für einen "Match" entschieden, weil man d den Turnsack besser dran machen kann. Ausserdem kann man da jetzt (oder schon immer?) durch einen Reissverschluss noch 5L extra freischalten :-) bzw. den Rucksack ein bisschen kompakter machen.
Ich habe seinen bisherigen Ergobag in die Waschmaschine gesteckt, jetzt trocknet er auf dem Balkon. Er sieht nach drei Jahren intensive Nutzung zwar nicht wie neu aus, aber immer noch so, als würde er noch eine Grundschulzeit locker überstehen. Wenn er trocken ist, mache ich mal Bilder und hoffe, ich finde jemanden, der sich darüber freut.


Ansonsten hat der Hübsche die gelben Wände im zukünftigen Teeniezmmer wieder weiss gestrichen, die Jungs und ich haben im neuen Kinderzimmer die alten Pax-Schränke neu eingerichtet und konsolidiert. Unter anderem haben sie die Verkleidungskiste aussortiert und neben den Dingen, die wir behalten (Ninja, Elbenumhänge, Quidditchumhänge, Römerschwerter und -schilde) haben wir einen Riesensack Kostüme, die ihnen zu klein sind. Je nachdem, ob der Superburschi da Bedarf anmeldet, suche ich vllt nächste Woche noch nach einem Abnehmerkind (so 3-4 Jahre alt) für unter anderem ein Tierarzt-, Zirkusdirektor-, Zauberer-, Indianer*-, Petterson-und-Findus- und einen Wilde-Kerle-Wolfspelz.
Das war alles nicht ultraanstrengend, aber in der Summe und mit den letzten Wochen in den Knochen halt doch .


Morgen gehts weiter, jetzt erst mal grillen


Stressleveldurchschnitt gestern: 23
Selbstbeweihräucherung: Ikea-Bau-Profi, Einräum-, Ausmist-, Ordnungsprofi. Und: nicht umgekippt oder gekotzt, als ich in meiner Nupsinarbe Dinge entdeckt habe, die da nicht hingehören und neben viel Grusel auch 2cm Faden da rausgezogen habe. Aber fast.


*jajaja, ich Weiss.

Freitag, Juli 13, 2018

Jetzt aber endlich

FERIEN!!!!


War noch ein ganzes Stück Arbeit (und ich werde am Mittwoch mal kurz einen Validierungsreport unterschreiben und am 25. wegen Peer Coaching Circle und wenn ich dann eh schon mal da bin, Review von zwei Executed Batch Records für einen Tag den Urlaub unterbrechen, aber für alles andere bin ich jetzt für DREI WOCHEN nicht zuständig.), weil:


Wir haben die Tage in Italien wie die Irren geschuftet (und ich möchte den Kollegen mit dem "Frau Brüllen und ihre Lustreisen" gerne die Ohren langziehen!), wirklich. Erklärt, geholfen, geschimpft,  mit Nachdruck und noch mehr Nachdruck betont, gemeinsam Szenarien entworfen und im Detail überprüft, geschrieben, recherchiert, kontrolliert, diskutiert, nicht nachgegeben, aber trotzdem Lösungen gefunden, und das alles in einem wilden Dreisprachenmix bei 38Grad. Mein Hirn ist müde.

Alles immer blau (bis auf den Koffer, aber der ist vom Hübschen)


Wir haben heute morgen um halb acht gefrühstückt, dann gab es einen Ginseng-Kaffe (pfuäch!)


 und noch zwei Espressi hinterher, viel Wasser, ein, zwei Luxemburgerli und dann um vier ein Sandwich am Flughafen. Ich persönlich rechne mir sehr hoch an, dass ich niemanden richtig unfair zusammengefaltet (oder gefressen) habe vor Hangryness. Gut, der Autovermietungstyp, der natürlich nur seinen Job gemacht hat, als er festgestellt hat, dass die eine Felge verkratzt ist, hat zwar eine Unterschrift auf der Rechnung bekommen, aber ich war nicht wirklich nett und auch nicht einsichtig (klar, jeder sagt, er wars nicht, aber wir waren es wirklich nicht, wir haben die Reifen bei der Übernahme nicht kontrolliert und entweder wars schon so oder die Hotelleute, die in der Garage Autotetris gespielt haben, haben auf Kontakt geparkt.) Ich habe beschlossen, mich nicht drüber zu ärgern, das klappt so mittel.


Ansonsten ist meine Kollegin, mit der ich unterwegs war, nicht nur eine grossartige Kollegin, sondern auch eine grossartige Reisegefährtin. Wir wissen jetzt, dass und wie man die italienische Maut mit Karte bezahlt, immer noch nicht, wie der Alfa-Tankdeckel aufgeht, weil der italienische Tankstellentyp den Spruch mit dem Mann und dem Fischen nicht kannte, wir wissen jetzt, dass die Europcar-Rückgabe in Brindisi nicht da ist, wo das grosse Schild "Return Rental Car" steht, sondern woanders. Und dass eine Runde über den Parkplatz fahren 2.30Euro kostet und eben NICHT 15 MInuten Karenz auf dem Ticket sind.


Hinter der Security gibt es nur noch Sandwiches und Delikatessen, keine Schneekugeln. Schade.
Ich bin in müde und fertig sehr ungnädig gegenüber aufgekratzten, gechillten und Familienstreitigkeiten im Flugzeug austragenden Ferienheimkehrern.
Und als ich dann schon raus war aus dem Flugzeug fand ich die Aussicht auf diese Schlange vor der Passkontrolle (Schengen my ass! 4x Passkontrolle in Brindisi und dann noch in Basel) auch nur so mittel. Aber immerhin bekam ich so noch die Fortsetzung des Familienstreits mit.




Am Ende warteten diese drei Herzchen:




Jetzt: daheim, ausgepackt und, habe ich es erwähnt, FERIEN!!!!!!


Stressleveldurchschnitt gestern: 17 (Garmin, wir müssen reden)
Selbstbeweihräucherung: niemand gefressen.

Donnerstag, Juli 12, 2018

#12von12 im Juli

Jajaja, ich weiss, die eigentlich letzte Italienreise vor der grossen Party war eigentlich schon im Juni, aber jetzt ist halt die allerletzte. (und wir planen unter anderem die Abschlussparty und die wird den Nerven, die wir alle gelassen haben, nur angemessen sein). Ausserdem habe ich meinen ersten Kaffee (und auch den zweiten, dritten und vierten) nicht fotografiert und deshalb gildet das hier eigentlich gar nicht. Dafür kann ich aber mitteilen, dass in Italien "Ginseng Kaffee" der neueste heisse Scheiss zu sein scheint. ÜBERALL wollen sie einem das andrehen.

"Bereit" für einen pickepackevollen Arbeitstag bei 38°C, nach 6 Stunden (immerhin) sehr unruhigem Schlaf, wegen Vorbereiten des Meetings bis Mitternacht und dann einem Zimmer im Treppenhaus neben dem Lift. Man kann sich ja vorstellen, wie leise das ist. Aber ich beschwere mich nicht, ich schlafe woanders immer schlecht. Aber: eins meiner neuen Lieblingsshirts macht mir trotzdem gute Laune

Symbolbild für den Vormittag

Mittagessen in der "Cantina", die aussieht wie eine verlassene Tankstelle

Das war die kleine Auswahl an Antipasti für uns drei Ich bin grosser Burrata-Fan

Stilvoll unterwegs


19:40: Ankunft im Hotel, 20 Minuten zum...

...halbwegs restaurieren, weil: Essengehen mit den Partnern vor Ort

Obligatorische Sonnununtergangsfotos,

die die Kollegen daheim dann immer von "Lustreisen" und "Ah, wieder mal Beachparty" redden lassen.

Tartare di Tonno con Guacamole e irgendeiner Art Cracker

Filetto di Pescatrice con Kruste die patate, caperi, pomodori e Oliven e komischem Schattenspiel vom Handydrüberhalten

Obligtorisches Castello die Svevia bei Nacht (heute gelernt: das ganze Svevia hier, Svevia dort geht auf die Wikinger zurück, die 1100 in Puglia unterwegs waren)




Stressleveldurchschnitt gestern 29
Selbstbeweihräucherung: ich verstehe Italienisch. So richtig und ich habe es nicht mal gmerkt, wann das passiert ist. Heute bei einer der fieseligen Detaildiskussionen sind die Jungs vor Ort dann auf einmal von Englisch auf Italienisch umgeschwenkt, weil ebe: fieselige Detaidiskussionen, ich habe aber alles verstanden und einfach mitdiskutiert und geantwortet (auf englisch, aber tja nun). Ansonsten: AAAAAAAAlter,das wird jetzt auf den letzten Drücker genauso eng wie bfürchtet und wir klotzen alle echt ran, um das gebongt zu kriegen. Parallel war da heute auch noch AIFA-Inspektion, wir waren beim Abendessen alle so müde, dass uns fast die Köpfe auf den Tisch gefallen wären.


Die restliche #12von12 finden sich übrigens bei Caro Dachte ich. Ist aber gar nicht so. Hm.

Mittwoch, Juli 11, 2018

Ferienvorgeschmack



Weil wir heute wegen Ankunft erst nach 18:00 sicher nicht mehr auf die Site gehen würden, habe ich mich mal passend zur Easyjet-Feriendestination-Reisegruppe gekleidet

Schon im Zug und noch mehr im Flughafenbus wurde deutlich: Schulferien.

Ich habe allerdings keine Ahnung, wo die alle hin verschwunden sind, weil Check-in und Sicherheutskontrolle war im Nullkommanix erledigt.

Bei der Autovermietung mussten wir beide grinsen: wir sind jetzt als zwei Blondinen in einem Alfa Giulietta unterwegs. Wenn das Autschgerl noch rot und ein Cabrio ware, wäre das DAS Italienstereotyp in meinem Kopf. Aber auch in blitzeblau metallic geht das ganz gut.

Altbekannte Aussicht. Diesmal Zimmer im Treppenhaus neben dem Lift. Well.

Stressleveldurchschnitt gestern: 29
Selbstbeweihräucherung: nicht durchgedreht, als ich am Flughafen mein heiliges Excelfile öffnen wollte und es erst hiess: "File may be corrupt, please check" und dann "File has been deleted by another user". War nämlich beides nicht wahr.

Dienstag, Juli 10, 2018

Running on Reservekanister

Mein Tagesablauf heute:
5:45h Wecker, dann Aufstehen, Anziehen, Schminken, Katzenfüttern, Katzenklo saubermachen, Nachbarskatzen füttern, Nachbarsfische und -garnelen füttern, Kaffee runterstürzen, Banane gegen Unterzucker essen, losssausen, um um
6:55h den Bus zur Arbeit zu erwischen.
7:10h - 8:33h Arbeit an dem gestern abend kurz vor Mitternacht geschickten Dokument aus Italien, dann lossausen, um um
8:43h die Tram zum anderen Standort zu erwischen. Dort schnell aufs WC und gegen ganz krassen Unterzucker ein Laugengipfli in der Cafeteria kaufen, noch kauend um
9:00h ins Groupmeeting sausen, leider ohne Kaffee, weil da war Schlange. Bis 10:00h Groupmeeting, dabei unter dem Tisch auf den Smartphone Nachrichten mit dem Italienteam austauschen über den Stand des Reviews verschiedener Dokumente
10:02h bei einem schnellen Check mit der mitvortragenden Kollegin feststellen, dass das Townhall-Team die falsche Version unserer Präsentation hochgeladen hat (Automatische Conversion to Google slides gehört verboten!), schnelle Änderung, abschicken, und lossausen, um um
10:20h im Auditorium zu sein, für den Fall, dass wir für den Vortrag verkabelt werden müssen. Müssen wir nicht, weil "Wir sind eh nur wenig, ihr braucht auch nicht auf der Bühne stehen und die hören euch auch so." Die 3. Kollegin merkt 3 Minuten vor Start, dass Google auch ihre mit Liebe, Geduld und Spucke kreiierten Animationen zerschossen hat. Bis zum Schluss ist unklar, wieviel Zeit jede von uns und auch wir alle zusammen für den Vortrag haben und alle sind ein bisschen genervt.
10:30 - 12:00 Townhall-Meeting mit unserem Vortrag, soweit so gut, ich hatte damit gerechnet, dass ich auf dem Monitor vor mir die Slides sehen würde, nicht nur hinter mir auf der grossen Bühne, deshalb wandere ich rückwärts immer weiter Richtung Wand. Immerhin keine Bühnenkante zum Runterfallen.
12:00 - 12:20: Networking Lunch, ich erkläre zwischen zwei Bissen Laugenzopf und einer Cola Zero nochmal genau das, was ich im Vortrag schon erzählt habe, weil manche Kollegen gar nicht glauben können, dass wir wirklich so grosse Mengen produzieren. Tja. Eigentlich ware der Lunch bis halb zwei, aber in der Zwischenzeit kam noch ein Italiendokument, ich sause also zurück an einen Schreibtisch.
12:23h Mein Oberchef kommt und fragt, ob alles ok wäre, und warum ich so schnell gegangen wäre  und ich solle es nicht persönlich nehmen, dass er gesagt hätte, ich hätte das vielleicht zu detailliert für das Publikum erklärt. Ich versichere ihm, dass ich das nicht persönlich nehme und weiss, dass ich einen Hang zu zu viel Detail habe und gedacht hatte, das auf dem Level "Ich erkläre es meiner Oma" gehalten zu haben, aber vielleicht war das nicht so, und gegangen wäre ich nur, weil ich unbedingt das Italienzeug fertig bekommen muss. Dann sagt er, dass man wirklich merkt, dass mir das Projekt am Herzen liegt und dass ich die Kollegen von der irischen Site, die geschlossen wird sehr mag und dass ich sie wohl ganz schön vermissen werde. Gottseidank steht er da auch schon wieder auf und merkt nicht, dass mir da spontan ein bisschen Tränen in die Augen schiessen, weil das sehr, sehr wahr ist, ich da aber grad gar nicht drüber nachdenken kann, weil ich das Zeug fertigmachen muss, weil ich dafür ganz, ganz sicher nicht meine Ferien unterbrechen oder verschieben möchte, weil ich klapp sonst zusammen. Und mittlerweile bin ich mir sicher, dass wir aus irgendwelchen Gründen beide bei unseren sozialen Interaktionen schwimmen und beim hilflos strampeln dem andern aus Versehen immer wieder mal eine mitgeben.
13:05h Mein direkter Chef kommt und strahlt "Das war super, da hast Du echt deutlich gemacht, dass ein Prozess bei uns halt was ganz anderes als ein Bioprozess ist, die haben ganz grosse Augen gekriegt!" Ich denke mir: ja, hm, vielleicht hätten mir Chef und Oberchef vorher sagen sollen, was den genau der Zweck des Vortrag ist. Klotzen, erklären, storytelling? Ist jetzt ja wurscht, ich weiss für mich, dass es nicht grossartig war und zwar nicht wegen zuviel oder zuwenig Detail, zu aufgeregt oder was auch immer, ich war einfach nicht so gut vorbereitet wie sonst, hatte dringendere Dinge im Kopf und was rauskam, war ein Vortrag, der einfach nicht ... witzig oder unterhaltsam war. Und ich war das auch nicht und das ist schade. Aber tja nun.
13:30h Kick-off für ein ganz neues Produkt, mit teils altbekannten, teils neuen Gesichtern. Das wird sehr spannend!
15:20h: wir sind ein bisschen eher fertig, ich merke, dass ich erst einen Kaffee heute hatte und es vielleicht daran liegt, dass mein Kopf pocht und mir auf die Tischplatte zu sinken droht. Bis
16:00h beende ich alle Italienreviews mit zwei Bechern Kaffee, dann treffen wir uns intern, um unsere Kommentare vorzubesprechen. Läuft soweit, ich muss eine Sache noch recherchieren. Eigentlich möchte ich den neu eingeführten letzten Shuttle um 17:00 heim nehmen, aber der ist laut App 34 Minuten verspätet, also laufe ich (mit den schönen, aber unbequemen und schon eine Blase gescheuert habenden Pumps) zum Bahnhof und fahre mit der vollen, lauten S-Bahn heim.


Ich erwarte, daheim von "Mami, schau, Mami, guck, Mami dürfen wir...?" total gestresst auszuticken, aber .... irgendwie ist es ganz anders. Ich freue mich, die Jungs und die Katzen zu sehen, wir erzählen uns von unseren mit ganz verschiedenen Dingen ganz vollen Tagen, füttern gemeinsam die Nachbarskatzen, bereiten gemeinsam eine schnelle Brotzeit vor, haben gemeinsam viel Spass dabei, den Katzen zu erklären, dass Fleischkäse, Salami, Melone, trocken Brot, Mozzarella, Mozzarellalake, verdünne Mozzarellalake im Waschbecken und auch leere Mozzarellaverpackung NICHT für sie gedacht ist, mein Kopf hört auf zu pochen, die DEADLINE-Uhr tickt nicht mehr so laut. Nach dem Abendessen ist der Koffer binnen 10 Minuten gepackt (ich habe es oft genug gemacht und nachdem die Kollegin und ich beschlossen haben, unsere Olivenölvorräte aufzufüllen und deswegen eh mit aufgegebenem Gepäck reisen, muss ich nicht mal knapp kalkulieren und die ganzen Reisegrössen an Kosmetika raussuchen), ich lese L. vor, die Jungs fangen an, das Fussballspiel zu gucken, ich dusche entspannt und schreibe nur noch eine einzige, ganz kurze Email, weil die das  komplizierte Telefonat von gestern zusammenfasst, ich mir das kaum merken kann und es zeitlich so dringend ist, dass es ganz sicher nicht bis nach meinen Ferien warten kann.


Und so stressig und irre das alles klingt (und sich einen Grossteil des Tages auch angefühlt hat), finde ich es wunderschön und auch sehr beruhigend, wieviel Kraft und Ruhe ich aus dem (objektiv gesehen überhaupt nicht) ruhigen Hafen meiner Familie ziehen kann. Und ich plane, dort die nächsten drei Wochen ganz fest zu ankern, ich habe einiges aufzuladen.




Und zum versöhnlichen Abschluss noch ein paar Katzenfotos von heute morgen:


Heute morgen wurde das Bad im Waschbecken wiederholt

Hm. Hm. Hm
Ich finde, das sieht so niedlich aus, als ob er ihr eine Blume reichen würde (und nicht so, dass sie beide wie irre nach den Blüten hakeln und man jederzeit damit rechnet, dass was fliegt)




Stressleveldurchschnitt gestern: 26
Selbstbeweihräucherung: soooo schlecht war mein Vortrag heute nicht, halt nicht so gut, wie er hätte sein können. Was ich aber echt gut fand, war meine tatsächlich spontane Antwort auf die Frage (vor dem Vortrag) meines Oberchefs: "So, what are you going to do with all your free time, once this transfer is over?", nämlich "Well, I will most probably feel like falling into a very deep hole, but I am very confident, that on the bottom of this hole I will find my life, my family and maybe even some not work related social interaction, so bottomline: I will manage it."



Montag, Juli 09, 2018

Ferien. Kinda

Unsere Nanny hat zwei Tage frei, die Kinder auch, der Hübsche und nicht. Was früher nahezu undenkbar gewesen ware, ist heute kein walk in the park, aber machbar. Heute mache ich Homeoffice (nicht frei, weil ich echt noch viel zu tun habe vor meinen Ferien), und das geht echt recht gut, weil ich dank der Katzen, die morgens um 5:10h lautstark drauf aufmerksam machten, dass es schon hell, das restliche Futter im Napf unakzeptabel und man selber unterstreichelt wären, sehr früh wach war, die Kinder gestern sehr lang wach und ich somit bis ca 10 ganz allein (mit Kaffee und Katzen) im Wohnzimmer einen Validierungsreport reviewen konnte, Minutes fertig stellen, meiner Excelliebe frönen und sowas. Effizienter als manches Mal im Büro. Und weniger chic angezogen

Man muss aufpassen wie ein Haftlmacher!


Langsam trudelten die Kinder nach unten (sie hatten im "neuen" Zimmer gut geschlafen), ich brauchte eh eine Pause und holte uns frische Gipfeli (und einen neuen Klodeckel), die wir auf der schattigen Terrasse verdrückten.


TC mit Italien für anderthalb Stunden im klimatisierten Dachbüro, während die Kinder sich anziehen, zähneputzen, eincremen (in sinnvollerer Reihenfolge) sollten, bevor sie, wie sie es nennen, "freie Medienzeit" hatten, bis ich fertig war mit gemeinsamem Düpflischisse mit meiner Kollegin.


Mittagessen, die Kinder verdauen, baden im Planschbecken, überlegen, spielen mit den Katzen, ich telefonkonferenze noch ein paar Mal, das geht erstaunlich gut. (und hey: auch noch erfolgreich, weil jemand in San Francisco genau die Leute kennt, die (oder besser: deren Expertise) ich seit einem halben Jahr suche.)




Am Abend übernimmt der Hübsche und ich gehe mit meine zwei Italienprojektkolleginnen den hart verdienten Zwischensieg feiern.




Sonst so: Sansa ist heute morgen, als ich mir das Gesicht wusch, ins Waschbecken gesprungen und hat begeistert unter dem warmen Wasserstrahl gebadet. Also: ganz. Mit Kopf drunter und hinterher aussehen wie ein nasser Lappen. Jon war sehr interessiert, dann schockiert und beobachtete aus sicherer Entfernung.
Als ich das heute der Tierärztin beim Impftermin erzählte, meinte sie: "Ach, auch vom Fell her könnte da ein Schlag Maine Coone drin sein, die mögen Wasser noch ganz gern." Das war auch ganz praktisch, direkt danach, weil... tja. Ich dachte mir noch: "Langsam wird es in der einen Transportbox zu eng für die beiden", da hat auch schon einer der zwei in den drei Minuten Autofahrt vom Tierarzt bis heim einen weichen Stresshaufen abgesetzt und.... tja. Mit einem langhaarigen teils-Maine-Coone-Schwanz lässt sich das auch viel gleichmässiger und grossflächiger in Kiste und auf Katzenfell verteilen. Und auf dem Fell des Bruders (wobei: ich weiss natürlich nicht, wer den Haufen produziert hat).
Daheim zeigte sich dann das Ausmass des Desaster. Freunde gehobenen Autorenkinos erinnern sich sicher noch an den Golgothan? So in etwa. Ein bisschen kleiner, aber dafür zwei davon. Und sehr schnell. Und mit Krallen. Ein Grossteil des morgendlichen Badespasses kam übrigens von der Freiwilligkeit und Jon mag es wirklich absolut überhaupt gar nicht.




Grössstenteils gebadet und nur noch leicht müffelnd.








Stressleveldurchschnitt gestern: 18


Selbstbeweihräucherung: das ambitionierte Programm und mehr geschafft, dabei nicht mal beim Kackorama ausgeflippt. Und die Kinder wirkten auch nicht vernachlässigt oder auch nur unzufrieden

Sonntag, Juli 08, 2018

Pleiten, Pech und Pannen

Der Tag heute stand im Zeichen vorn Räumenräumenräumen. Das ist ja jetzt nicht so ultraspannend, vor allem für Aussenstehende. Für uns schon ein bisschen, es sind verschiedenste Dinge wieder aufgetaucht: die zweite Isomattenhülle, dre zweite blaue Flauschsocken mit Sternen, ein paar niegelnagelneue Unterhosen in der Kiste vom Kind, das "jetzt aber echt überhaupt gar keine Unterhosen mehr hat". I beg to differ, genau das gleiche mit den Socken, Auch das Hinterteil vom Lego-Ironman aus dem ersten Teil ist wieder aufgetaucht, ein grosser Geldbeutel (leer, aber neu), den ich mal auf Vorrat als Ersatz gekauft habe und dann nicht mehr gefunden habe, so dass ich dachte, ich hätte den Kauf vielleicht doch nur geträumt habe. Nein, habe ich nicht, er war nur in dem Köfferchen, wo meine alten, immer noch schönen, von der Stärke her etwas outdated, aber für den Notfall noch okayen Brillen drin lagern.
Das Kinderstockbett ist auseinander- und am neuen Ort wieder zusammengebaut, das gesamte lose Lego (8 mittelgrosse Kuggis-Boxen haben nicht gereicht) ist umgezogen, das Stockbett hat oben eine neue Matratze bekommen, so Dinge halt.
Es ist noch nicht fertig und wird auch leider vor Beginn unseres Urlaubs nicht fertig, aber es haben alle mitgeholfen und zwar wirklich mitgeholfen, nicht nur Sachen von A nach B geschoben, und es ist ein Ende in Sicht. Q. hat durchaus Züge seines Vaters, der seinerzeit beim post-Umzug-Räumen um drei Uhr nachmittags immer noch "Nur noch kurz" keine Zeit für Mittagessen hatte (und das, obwohl es freie Eisauswahl zu, Zvieri gab!), ich habe gelernt, dass man manchmal halt eine Pause machen muss, BEVOR der nächste grosse Block erledigt ist, und dass eine Handvoll Gummibärchen für jeden vielleicht nicht gut für die Zähne, aber sehr gut für die Moral der Truppe ist.
Ich bin ein bisschen (nur bisschen, ich habe nicht geheult) wehmütig geworden, als Q. die Wandtattoos von der gelben Wand (er würde sie gern dunkelgrau haben, wir streichen sie bald Weiss) gepokelt hat und seine Buchstaben von der Tür abgenommen hat ("Mami, ernsthaft? Ich bin fast 13?"), kurz Schnappatmung bekommen, als der die Powerstrips mit der Spitze seines neuen Taschenmessers von der Tür kratzen wollte, und habe beruhigt aufgeatmet, als L. gemeint hat "Wie, was, natürlich klebe ich meine an meine neue Zimmertür!"
Heute schlafen sie also in einer Art Möbellager in unserem alten Schlafzimmer. Die spannendste Frage ist: kommen die Katzen (Irgendwie hat sich der Begriff "die Katzikowskis" eingebürgert) dazu? Seitdem sie nämlich das ganze Haus erobert haben, sind der Hübsche und ich ehrlich gesagt abgeschrieben und jede Katze sucht sich ein Kind zum Schlafen aus. Tja.


Sonst so: Mittags waren wir beim PokemonGo-CommunityDay fleissig Schiggys fangen. Ich habe immerhin einen Shiny- und einen Sonnenbrillen Turtok entwickeln können, wenn schon nicht die Kombination. Und insgesamt ca 17000 Schritte gemacht. Was nicht so cool war: ich bin volle Möhre gegen ein Strassenschild gerannt und zwar nicht verdient beim aufs Handy Glotzen, sondern beim meinem kleinen Kind die Hand auf die Schulter legen und total zugewandt mit ihm sprechen. ich habe mir die Ecke einer (ich weiss nicht mal, was draufstand auf dem Kackschild) solchen queren weissen Zusatztafel in die Delle zwischen Schultergelenk und Schlüsselbein gerammt, so dass da jetzt alles blau ist. Ich hätte am liebsten gleichzeitig geheult (weil es so weh getan hat), gelacht (weil es bestimmt sehr, sehr lustig aussah), gewütet (weil es so doof war) und noch irgendwas, was ich jetzt vergessen habe. Tatsächlich habe ich Sterne gesehen und meine drei Jungs kennen mich dann doch so gut, dass sie nicht direct losgegrölt haben vor Lachen, sondern mit grossen Augen gefragt haben: "War es die Nupsi-Seite?" (ja, war es, aber auch wenn ich mich ganz gut gehalten habe, so weit oben hatte ich noch nie Busen) und erst vorsichtig gelacht haben, als ich selber unter Tränen gegrinst habe.
Ehrlich gesagt noch Dooferes (und ich habe brav auch erst nicht sofort gelacht) ist dann dem Hübschen passiert, der in einer kurzen Atempause auf dem Klodeckel im obersten Stock sass und mir irgendwas zeigen wollte, als..... einfach der Klodeckel unter seinem Hintern zusammenbrach und er, ja, schon relative uncool, in der Schüssel versank. Gottseidank hat er sich nicht an den Bruchstücken den Rücken aufgeschlitzt, und hatte auch eine pragmatische Lösung für "das ist ja jetzt schon doof, dass der Deckel von dem Klo in dem Bad, in dem die Katzen ihr Futter, ihr Trinken und das Klo, also Katzenklo, haben, weg ist, wo Sansa doch schon aus Gründen zweimal ins offene Klo gesprungen ist.". Wir haben also neben dem ganzen Geräume und Gemache noch schnell zwei Klodeckel abgeschraubt, getauscht und morgen hole ich halt einen neuen aus dem Baumarkt. Meine Güte, damit rechnet halt auch keiner. Einfach so.


Stressleveldurchschnitt gestern: 22
Selbstbeweihräucherung: mich damit abgefunden (ohne Heulen und Zähneknirschen), dass das Geräume halt nicht heute fertig wird. Aber dafür toll und mit allen zusammen,

Samstag, Juli 07, 2018

Der goldene Imbusschlüssel am Bande

War das ein toller Abend gestern!
Nachdem wir seinerzeit meinem damaligen Chef erzählt haben, dass wir hier ins Dorf ziehen, gab er uns zwei Ratschläge:
"Erstens: als erstes solltet ihr einen Bootsanlegeplatz beantragen. Bis ihr den bekommt, könnt ihr euch auch das Boot dazu leisten. Zweitens: die Rotisserie sieht total unspektakulär aus von aussen, aber dort solltet ihr unbedingt essen gehen, das ist der Wahnsinn."
Den ersten Ratschlag haben wir nicht befolgt. Heute, sag ich mal so, könnten wir uns vermutlich das Boot leisten, aber das wollen wir gar nicht. Ich kann echt keine weitere Baustelle brauchen und sooooo ultraspannend finde ich jetzt Rhein rauf und wieder runter fahren auch nicht. Mal sehen.
Den Rat mit der Rotisserie haben wir über 10 Jahre auch nicht befolgt (gut, es hat auch 10 Jahre gedauert, bis wir festgestellt haben, dass wir ein Jahresticket für die Dorfbadi für 5 CHF/Nase "z'guet hänn", vielleicht sind wir gar nicht solche Schnellchecker, wie wir gerne glauben würden), aber irgendwie war mir nach Abschluss dieses Schuljahres nach mehr als Pizzeria.
Weil Q. bis acht Training hatte, waren wir erst um viertel vor neun in dem von aussen echt unspektakulären Restaurant (Q. meinte: "Das sieht ein bisschen so aus wie ein Pastaplausch-Restaurant"), aber meine Güte, das ist wirklich ein Erlebnis. Die Karte ist sehr, sehr fleischlastig (für Vegetarier gibt es zwei Gerichte zur Auswahl), aber das machen sie unglaublich gut. Der Hübsche und Q. (unsere Haupt-Fleischesser) teilten sich ein Chateaubriand, L. hatte einen Kinderteller mit Schweinsplätzli und ich eine kleine Portion (klein. Naja.) Tournedos. Das Fleisch wird mit einer Hausgewürzmischung mariniert und über dem offenen Feuer gegrillt und zwar perfekt.
Der Weinkeller ist sehr gut gefüllt und das Spezielle ist: es gibt keine Weinkarte, sondern man kann/darf/muss sich im Keller (wohltemperiert etc) selber den Wein aussuchen. Auf dem Weg dorthin kommt man an einem mitten im Gastraum (es war so warm gestern, dass wir draussen sassen, sehr idyllisch an der kopfsteingepflasterten Dorfstrasse, als Hintergrundmusik die zwei Storchenpaare auf der christkatholischen Kirche und dem Dorfschulhaus, die sich eine Klapperbattle lieferten) an einem voll funktionsfähigen Brunnen (12 Meter tief, dann kommen 3m Wasser) vorbei. Das hat zwar nix mit dem Essen zu tun, aber der Besitzer hat uns erklärt, wie er zu dem Brunnen vor der Bar kommt: vor 42 Jahren beschloss der Gründer des Restaurants, aus dem Eselsstall an der Dorfstrasse ein Restaurant zu machen. Beim Entkernen stiess er auf den zugeschütteten Brunnen und beschloss, ihn zu restaurieren (ob es ein Römerbrunnen ist? Die Wahrscheinlichkeit ist hier sehr hoch), gesagt, getan, Brunnen vor der Bar.
Wir haben also mitten in unserem kleinen Dorf gespeist wie die Könige, der Service war perfekt zuvorkommend, aber nicht abgehoben, sondern so, dass sich auch zwei Gradnochkeineteenies zur Zeugnisfeier wohl und willkommen fühlen. Der Verdauungsspaziergang hoch ins Oberdorf hatte genau die richtige Länge, um Rotwein und Fleisch an den richtigen Ort zu rütteln :-). Falls Sie also mal ins Basler Umland kommen oder für ein Firmenessen oder eine Feier mit wenigen bis keinen Vegetariern und vermutlich am besten keinen Veganern ein Restaurant suchen, wo das Essen seinen (durchaus sportlichen) Preis wert ist, hier wäre ein Vorschlag :-).


Heute sind wir dann trotz Rotweinkonsums (wir hatten die Flasche selber ausgewählt, die musste leer werden!) früh aufgestanden, weil: der Umbau ist fertig, der Umzug noch nicht. Ausserdem lief heute der IkeaFamily-Rabatt für Matratzenauflagen ab, also hatten wir gestern noch einen Transporter reserviert und heute dann die allermeisten noch fehlenden Sachen für Kinderauseinanderdividieren gekauft: ein Bett für Q., noch einen Sessel, einen Schreibtischstuhl für Q., Aktenschrank für uns, Kisten für Lego und Zeug. Es fehlen höchstens noch Lampen und Vorhänge.


Ein bisschen was ist schon zusammengebaut (meine Güte, haben wir jetzt eine tolle Fernseh-Galerie!), die Kinder haben angefangen, auszumisten, ich habe noch Wandfarbe und Rollen gekauft, d.h. je nachdem wie fleissig wir morgen sind, sind wir für ALLES, was noch kommt, ausgestattet.
Phew.
(Ich hätte es jetzt einfach gern fertig. Aber hey: wir wussten auch hier seit über 10 Jahren, dass wir das machen werden müssten, in der Zwischenzeit kam einfach ein biiiiiiiiisschen mehr Lego dazu, als ich gedachte hätte. Wird schon.)


Stressleveldurchschnitt gestern: 25 (die haben irgendwie die Messmethode geändert)
Selbstbeweihräucherung: fast ganz allein gemerkt, dass ich dringend was essen muss (Q. nach der Runde durch die Möbelausstellung, wir haben alles aufgeschrieben, zusammenstellen lassen, tralala, aber das Zusammensuchen steht uns noch bevor,: "Mami, könnten wir vielleicht jetzt grad schon Fleischbällchen essen? Ich hätte auf jeden Fall so ein Hüngerchen." Ich: "Ach Quatsch, jetzt sind wir grad so drin, jetzt reissen wir uns nochmal zusammen, und dann nach dem Einladen können wir was essen..... *lauscht in sich hinein, überlegt, warum der genervte Unterton*.....Stop, Hübscher, halt, wir müssen GENAU jetzt was essen, ich werd hangry.")
 

Freitag, Juli 06, 2018

FERIEN!

Heute hatten die Kinder ihren letzten Schultag vor den Sommerferien, das heisst hier im Ort: Sternwanderung. Alle Kinder ab dem zweiten Kindergartenjahr (das sind die zukünftigen Erstklässler) bis zur 6. Klasse (die ab August dann auf die weiterführenden Schulen wechseln) nehmen daran teil. Jede Klasse startet von einem anderen Punkt (um zum Ausgangspunkt zu kommen werden meist Extrafahrten mit dem Postauto*gebucht und es ist ein Riesenhallo am Abfahrtsort, dass ja kein Kind mit der falschen Klasse mitfährt) und wandert dann je nach Alter bis zu ca 10 km zu dem gemeinsamen Treffpunkt an der Waldhütte der Gemeinde. Dort prasselt dann schon ein grosses Feuer, die Kinder "brötle" die mitgebrachten Würschtli oder Schoggibananen, und zu Abschluss werden die 6.Klässler verabschiedet. Dafür bekommen sie von den zukünftigen Erstklässlern feierlich jeder ein, wie könnte es anders sein bei einm feierlichen Anlass in der Schweiz**, Taschenmesser überreicht und wie Q. pragmatisch sagt: "Einige heulen dann, aber ich nicht, weil ich behalte meine Freunde ja".






Ich finde das Messer sehr toll und den Brauch wunderbar. Die Kinder freuen sich da seit dem Kindergarten drauf. Ich weiss nicht, entweder bin ich so eingeschweizert oder durch unsere Pfadikinder so .... pragmatisch, wobei ich selber zu meinem 10. Geburtstag ein Taschenmesser bekam und das fand damals auch keiner schlimm, aber ich war etwas überrascht über die Verwunderung bzw Missbilligung, die das Geschenk auf Instagram bekam. Es ist jetzt ja ... keine Landmine oder das erste Päckchen Koks oder so was.




L.s Klasse hat auf ihrer Wanderung noch einen Abstecher zu den Hühnern gemacht, denen geht es blendend.
Auf dem Heimweg hat er noch sein letztes Stück aus dem textilen Werken mitgebracht. Ja, so kann man auch stricken lernen, es muss nicht immer ein langweiliger kratziger Schal werden







Und jetzt: 5 Wochen Ferien! Die haben wir gestern damit gestartet, dass die Schulsäcke total entleert und entmistet wurden, dass Malkittel, Schulhausschuhe, Unterlagen gesichtet und verräumt wurden und heute haben wir dann noch Little L. zum stilechten Mittelstufenstart im August auch einen grösseren Schulrucksack bestellt (Nach den Supererfahrungen, den Q. mit seinem Satch und L mit seinem Ergobag bisher gemacht hat, natürlich wieder einen. Nur diesmal mit diesem Ball-Helm-Turnsackeinklemmdingsi statt dem Skateboardclipsi). Er hat sich (ich sehe düstere Zeiten auf uns zukommen) den hier (Affiliatelink, was das heisst, steht hier) in fröhlichem Kohlrabenschwarz ausgesucht (wobei das schon lässig ist, weil das Muster reflektiert und beim Anstrahlen leuchtet der dann wie ein Feuerwerk. Ich bin gespannt auf den Realitätscheck, wir haben ihn zu meiner Kollegin nach Deutschland bestellt und hoffen, dass er bald kommt.


Alle ein bisschen müde im Homeoffice






Ansonsten bin ich heute saufrüh aufgestanden (ich kann nicht schreiben, wann, weil es jenseits von gut und böse und weit vor meinem persönlichen Limit war und wenn der Hübsche das liest, flippt er aus, ich sag nur so viel: Als die Mail von einem Oberchef zu "Italien: super gemacht" um 6:02h kam, war ich mit dem Review von 150 Seiten Italienisch schon fast durch.), weil ... ich einerseits damit rechnete, dass im Laufe des Tages noch mindestens zwei Dokumente aus Italien eintreffen, die wie alles ultradringend sind und vermutlich noch einiges an Arbeit brauchen, andererseits braucht Italien meinen Input zu dem, was ich schon habe, auch ansonsten gibt es noch echt viel vor den Ferien zu erledigen und ich wollte die Zeit vor dem Heimkommen der Jungs maximal nutzen. Tja. Nix ist mehr gekommen und jetzt mache ich dann halt auch mal Feierabend und am Wochenende muss ich Wände streichen und Betten bauen und Zimmertetris spielen, sorry, Italien, Montag wieder.
Immerhin habe ich vom zu erledigenden Rest einen Grossteil geschafft. Und mit L. seinen Kleiderschrank ins neue Zimmer sortiert. Und die Katzen den Nachbarn vorgestellt, die sie übernächste Woche mal füttern werden.


Wenn der Hübsche (der hat eine unendlich lange Rückreise durch Frankreich hinter sich) vom Laufen und L. vom Training wieder kommen, werden wir den grossartigen Schuljahresabschluss fulminant feiern. Heute mal nicht mit Zeugnispizza, sondern Zeugnissteak. Ich bin gespannt. Und sehr hungrig, die Katzen haben mir heute nämlich in eine unaufmerksamen Moment einen Teil meines Mittagessens (Mangochutney-Onigiri und eine Schale Kimchi) weggefressen. Ja, so habe ich auch geschaut.




Stressleveldurchschnitt gestern: 25
Selbstbeweihräucherung: keinen augenrollenden Smiley nach Rio geschickt, sondern lieber keinen. Und meine Kollegin mit dem Dauerbrenner zum Lächeln gebracht. Aus Gründen.






*Ich weiss gar nicht, ob es das in Deutschland auch gibt, in der Schweiz ist das auf jeden Fall recht üblich, dass man für Klassenreisen Extrafahrten bei den ÖV-Anbietern bucht. Da kommt dann entweder ein kleinerer Bus (die öffentlichen Buslinien sind hier gelbe "Postautos"), der eine Klasse ein Stück der regulären Strecke separate bringt, so dass garantiert alle einen sicheren Platz haben, oder für grössere Events wie Skilager von mehreren Klassen wird manchmal sogar ein ganzer Sonderzug bei der SBB bestellt.


** Mist, ich finde den Blogpost nicht mehr, in dem ich mal gezeigt habe, wieviele Taschenmesser ich schon als Projektabschlussgeschenke in meiner beruflichen Laufbahn geschenkt bekommen habe. Es sind viele. Sehr, sehr viele.

Donnerstag, Juli 05, 2018

#WMDEDGT 07/18





You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?"
 
Mittlerweile wissen ja alle, wie es läuft, oder? Wir schreiben heute alle auf, was wir den ganzen Tag so machen und abends verlinken wir uns hier durch Klick auf die Schaltfläche, die sich abends freischaltet, und zack: man kann bei den anderen schauen, was da so los war. (Und: WMDEDGT? heisst: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" und hat vor über fünf Jahren seinen Anfang genommen in einer Tagbuchblog-Woche und seit April 2013, also seit ganz schön lang gibt es das jeden Monat am 5. und es ist KEINE BLOGPARADE!)
 


Allgemeines:
  • Die Linkliste schaltet sich um 18:00h frei.
  • Und, finden Sie es kleinlich oder nicht, das Ganze hat seinen Anfang im Tagebuchbloggen gemacht und ich möchte, dass es auch so bleibt. Ich behalte mir deshalb vor, Links auf Posts, die halt heute geschrieben wurden, aber keine Tagebuchblogsposts sind, von der Liste zu löschen.
  • Ich fand ausserdem die gemischte Linkliste letztes Mal sehr nett (es hat sich auch keiner beschwert, auf jeden Fall nicht bei mir oder so, dass ich es mitbekommen hätte), also bleibt das jetzt so, diesmal probiere ich noch eine andere Sortierung, Sie dürfen gespannt sein, wie ich die Links diesmal sortieren lasse :-)
  • Nachtrag: die Linkliste schaltet sich wirklich automatisch frei. Da kann jeder, seinen Link selber eintragen, indem er auf dieses Feld (das ab 18:00h hier ganz unten dann erscheint) klickt:
  • Tut mir leid, falls das nicht ganz klar war, ich mache das jetzt schon so lang, da ist es einfach ein Automatismus geworden, und ich kam gar nicht auf die Idee, dass man das nicht wissen könnte. Es ist aber wirklich ganz einfach und nur so kommen Sie auf die Linkliste.  Bei sich einen Link auf diesen Post zu setzen, hier den Link in die Kommentare zu setzen oder mir den Link zu mailen, hilft dafür leider nicht.
  • Die Liste wird immer länger, wahrscheinlich liegt es daran, dass ich immer älter werde und mein inneres Fräulein Rottenmeier immer stärker durchkommt: in meinen Augen ist es einerseits eine Frage der Höflichkeit, im verlinkten Blogpost auf die Aktion zu verweisen, sei es durch einen Link oder den Hashtag (am gescheitesten halt schon mit Link), und zwar nicht, weil ich da dann so unglaublich viele Klicks und Besucher hierher locke, das ist mir ja ehrlich gesagt wurscht), sondern, weil: andererseits das Ganze ja als Gemeinschaftsaktion entstanden und gedacht ist und das funktioniert halt nur, wenn man die anderen #wmdedgt-ler auch finden kann und das klappt nun mal mit einem Link auf den hiesigen Post.
  • NEU: ich behalte mir vor, alle Posts, in denen Werbung gemacht wird für was auch immer, aus der Liste zu löschen.
Jetzt aber.
Der Tag startete NOCH früher als eh schon, weil es um vier rum total gewitterte und eine kleine Katzendame, die sonst am liebsten für sich oben auf dem Lehnsessel der Galerie schläft, da sehr aufgeregt wurde und laut schnurrend über unser Bett (und unsere Köpfe) lief und sehr gern zum offenen Fenster rausschauen wollte, aber dann doch vor Blitz und Donner etwas Respekt hatte und auch mal probieren wollte, ob sie nicht UNTER unserer Bettdecke sein könnte, aber dann war das zu eng und hui...
Nun ja. Ausserdem stand noch ein voller Wäscheständer auf dem Balkon, aber das merkte ich erst am Morgen, als der so triefnass war, dass es sich auch nicht lohnte, ihn noch reinzuholen.
Um 5 klingelte dann der Wecker und ich war kurz verwundert, dass jemand meinen Weckton verändert hatte, aber der Hübsche war so lieb, mich darauf hinzuweisen, dass ER heute früher rausmüsse und ich noch eine Stunde schlafen könnte.
Ich konnte immerhin noch mit ihm Kaffeetrinken, bevor er sich mit dem Rollköfferchen zum Zug nach Südfrankreich macht (hahaha, Frankreich mit dem Zug. Ihm ist mittlerweile das Lachen vergangen, weil erstens wrd ihr Rückzug morgen bestreikt und zweitens gab es kurz vor Ziel einen Unfall im Zielbahnhof, so dass sie ewig standen und dann woanders rausgeworfen wurden und morgen alles mit dem Auto zurückfahren dürfen. Es ware so super, wenn Geschäftspartner verpflichtend nur an Orten sein dürften, die in ÖV-Reichweite von Direktflugzielen ab Basel oder Zürich sind.).
Portionsweise Kinder verabschiedet, mehr Kaffee getrunken, am Küchentisch meinen Teil der Townhallpräsentation fertig gemacht und dann mit L. zusammen aufgebrochen Richtung Schule respektive Büro.
Am Shuttle hörte ich die Diskussion einer Kollegin (naja, nicht, wie: kenn ich, sondern wie: arbeitet grosso modo am selben Standort, wie halt ca 10000 andere auch) mit dem Busfahrer mit, die ihm den Laptop, den ein anderer Kollege hatte im Büro liegen lassen und jetzt in der Sitzung im Turm brauchen würde, mitgeben wollte. Der Busfahrer war sich nicht sicher, ob das ok ist, also (und weil ich pünktlich loswollte), also habe ich mich als Reisebegleitung für das Laptop angeboten und (unsere Firma ist IT-mässig halt schon nicht auf der Brennsuppn daher geschwommen) via Hangout schnell dem Kollegen gesagt, dass ich ihm das Ding im Meetingraum vorbeibringen würde und jetzt habe ich einen neuen Freund.
Ich selber hatte auch ein Meeting um neun, zu dem ich wegen eben Kinderdienst relative knapp dran war, aber alles in allem hat es dann doch gelangt und der Outcome war auch nicht übel.
Im strömenden Regen danach Standortwechsel (ich hatte gestern vergessen, den Schirm zurückzbringen, heute war ich froh drum), mit den Kolleginnen vom Italienprojekt unser, halten Sie sich fest, Celebration Dinner am Montag festzurren. Jaja, ich kann es selber noch nicht ganz glauben, aber das Projekt ist ... fast durch. Jetzt fehlt noch (jede Menge) Papierkram und ein, zwei, drei Analysen, das ist zwar noch viel, vor allem weil es vor meinen Ferien erledigt warden kann, damit die AIFA loslegen kann, und es geht mehr oder weniger nahtlos mit "So, jetzt dann mal Tacheles: wie schnell könnt ihr wieviel mehr? weiter gehen, aber... der Riesenbrocken, an dem wir jetzt alles in allem drei Jahre lang rumtun, ist .... fertig. Erfolgreich fertig.

Team Huddle, Mittagessen mit Kollegen (ich dachte ja: "Grünkerndinkelrisotto mit Hüttenkäse und Karotten", das MUSS einfach viel mehr sein als die Summe der Einzelteile, weil das ware ja schon arg fad. Tja. Muss es offensichtlich nicht), dann in meinem wunderschön funktionierenden Excel-Ding rechnen und machen und tun und Szenarien entwickeln, die wir nächste Woche dann in Italien diskutieren. Ich bin gespannt, wie das so wird, weil... ich sags mal so: der Level an Düpflischisserei ist schon sehr unterschiedlich ausgeprägt.

TC mit Italien, niemand kann so recht glauben, dass wir es echt praktisch geschafft haben,

Heim mit dem Shuttle und ..... Zeugnistag! Die Kinder haben nicht nur wunderbare Zeugnisse mit nach Hause gebracht (L. ist ein wenig selbstkritisch, aber faktisch ist das alles sehr grossartig!), sondern auch viel... Zeug. Echt viel Zeug. Ordner, Arbeitshefte, Finken, Malkittel, Papier, Pultschachteln (hier wird ja alles Material von der Schule gestellt. Buntstifte, Kleber, Spitzer, Radiergummi, Schere tralalala werden eben in einer Pultschachtel aufbewahrt, das ist eine stabile Pappbox, die von den Drittklässlern am Jahresende für die neuen Erstklässler, die ihre Lehrerin ab August dann bekommen, gestaltet wird. Meistens in sehr bunt und glitzrig.), ein Abschiedsjournal und ein Überlebenspaket für die 4. Klasse. Hach.


Das will alles verräumt werden, ausserdem muss ich noch Brot kaufen, dabei stolpere ich über drei Bistrotische, die der Hübsche für ein Arbeitsevent bestellt hat und die uns UPS einfach so offen zugänglich und für Hinz und Kunz zur freien Verfügung vor die Tür gestellt hat, ohne Bescheid zu geben.
Im Postfach warten ausserdem ein skurriles No-Gi-Shirt des Hübschen und L.s personalisierten Paninibilder. (Ha, das ging genau einen Monat!) und die Rechnung über den grössten Posten des Dachbodenausbaus.
Sie sehen, was da im Hintergrund passiert?

Wir essen dann also (die Katzen würden Avocado fressen, liesse man sie) zu Abend, telefonieren mit dem Hübschen in Fronkraisch, räumen Zeug weg, ich bezahle ohne mit der Wimper zu zucken (innerlich bin ich etwas nervös, dass ich vllt ein Komma verschiebe) einen mittleren fünfstelligen Betrag an Zimmermann und Maler (zusammen, nicht jeweils).

Nach Wäschezusammenlegen und -verteilen suche ich Q. neue (neu wie ihm unbekannt) Bücher raus, verteile ich mir noch Haarfarbe auf dem Schopf, schwinge mich auf den Crosstrainer, schwitze und blondiere eine Runde. Nach dem Ausspülen und überhaupt Duschen, Einkaufszettel in Wunderlist diktieren, Katzenfüttern und so setze ich mich noch kurz hin und gleiche meine Kommentare mit denen der Q-Kollegin ab, weil: wenn ich pünktlich in die Ferien gehen will und die nicht mit "Kannst du schnell..." und "Aber nur kurz..." und "Es ist aber echt dringend..." unterbrechen will, müssen die Italiendokumente fertig werden und das heisst jetzt halt: egal wann.



Stressleveldurchschnitt gestern: 23
Selbstbeweihräucherung: ich kann das echt gut, aus dröflzig Millionen Infos das Wesentliche rausholen. Und jetzt auch ausrechnen, automatisch.







Mittwoch, Juli 04, 2018

I can haz solved it

Ich nehme jetzt mal fast an, dass Ihnen mein Excelproblem nicht so sehr auf der Seele lag wie mir. Aber: die gute Nachricht ist: ich habe es repariert. GANZ ALLEIN! Und es war nicht wirklich selbsterklärend, warum die Rohdaten (also: Datums- und Zeitangaben auf gar einen Fall als "Date" oder "Time" formatiert werden dürfen, sondern als "Custom" und da dann halt im Zeitformat und auf gar keinen Fall mit Komma zwischen Datum und Uhrzeit und auf jeden Fall mti 2018 und nicht nur 18, die Differenzen aber dann auf gar keinen Fall als "Time" oder "Date" oder "Custom", nein, als "General". Meine Güte. Ich habe es aber raus und hingekriegt und sogar noch die Formel schön* gemacht, so dass es keine Fehlermeldungen gibt, wenn eben kein Eintrag in irgendwelchen Feldern steht. Meine Güte, meine Nerven.
Das Auswerten an sich hat dann aber sehr viel Spass gemacht.


Am Nachmittag dann haben wir in einem sehr gemischten Team unsere Präsentation für das ganz familiäre Townhall "aligned". Es macht schon unglaublich Spass, mal zu klotzen und nicht zu kleckern und richtig ... anzugeben, mit dem, was man kann und hat, weil das Publikum nicht wie sonst immer auf die Details und die zweite Stelle hinter dem Komma fixiert ist, weil da vermutlich noch Verbesserungspotential steckt, sondern (vermutlich und hoffenlich) total beeindruckt von "wow, so viel, so gross, so giftig, so kompliziert, wie, Lösungsmittel?!" ist. Nur schade, dass ich nicht all meine Details loswerden darf, aber irgendwas ist halt immer.


Am Heimweg Gluck gehabt und vermeintlich zu früh zum Bus gelaufen, aber dank Somemrfahrplan grad mal eben so rechtzeitig :-).


Abends dann noch ein Gespräch mit unserer Nanny, wie wir die neuen Stundenpläne der Kinder mit der Betreuung unter einen Hut bekommen. Ich habe ja einen Favoriten unter den vorbereiteten Szenarien, ich hoffe, sie kann sich dazu durchringen, das ware am unkompliziertesten und finanziell sind für uns alle etwa gleich, nur der Aufwand, um dorthin zu kommen, ist unterschiedlich hoch.


Ansonsten wurde heute, nur 5 Monate nach Einbau des neuen Boilers endlich das immer noch fehlerhafte Thermometer ausgetauscht. Nicht ganz von allein, aber wir hatten ja ebenfalls 5 Monate lang keine Rechnung bekommen (Sie erinnern sich?) und schon fast gehofft, dass das Ganze ... keine Ahnung, von der Versicherung der Boilerleute übernommen worden wäre, aber am Freitag kam dann doch eine. Ich hatte ja ein bisschen Bammel davor, weil ich einerseits überhaupt kein Lust hatte, alles zu zahlen, weil.... hallo? Vor dem Entkalken war alles super?!, andererseits ja doch ein ganz grossese Harmoniehörnchen bin und Konflikte nicht so gut kann. Aber: die Rechnung war ganz ordentlich zusammengestrichen und wir haben kein Problem damit, die ohne weitere Diskussion zu bezahlen, halt erst, wenn das Thermometer drin ist. Isses jetzt und wir können jetzt die Heisswassertemperatur wieder ablesen. Rechts: heiss, Mitte: richtig, links: dusch mal lieber schnell, gleich wirds kalt.






Stressleveldurchschnitt gestern: 20 (ich sags ja: Erholen ist für mich Stress, innerlich rumbrüllen scheints sehr entspannend)
Selbstbeweihräucherung: einen echt guten Präsentationsdraft vorgestellt und nicht mit der Wimper gezuckt, als der Chef gefragt hat, ob ich das präsentieren will, oder er soll, weil: Natürilch ich.


* =IF(AV8<>"";SUM(AV8-AG8)*24;"") und halt für alle anderen äquivalent.

Dienstag, Juli 03, 2018

"Das kleine Brüllen"

Ich habe, glaube ich, noch nie geschrieben, warum mein Blog "Gut gebrüllt"* heisst und mal ehrlich, der heutige Tag ist einer, an dem man das gut erklären kann.
Es ist nämlich so: meine Impulskontrolle ist nur so mittel. In Arbeitssprache nennt man das "passionate" und am liebsten hätten immer alle, dass man sich nur freut und alle mit seiner Begeisterung ansteckt und dann nennen einen Kollegen "das Sünneli" und sagen "You are always smiling and brightening my day", aber auf der anderen Seite, wenn dann mal was schief geht, dann REGT MICH DAS SO AUF! Und dann wird das Sünneli zum Hulk oder, wie der Hübsche mich zu Anfang unserer Beziehung, als so Ausraster durch die rosarote Brille vielleicht noch niedlich wirkten, dann nannte zum "kleinen Brüllen".** Ausser ihm darf das aber keiner sagen und als ich dann vor 1000 Jahren das Blog startete, musste ich da dran denken und "Das kleine Brüllen" (oder "kleines Brüllen" oder "kl. bruellen") wurde dann zu meinem Bloggernamen. Das Blog selber wollte ich nie als etwas potentiell Niedliches haben, deshalb kein "klein" im Namen und mittlerweile auch nicht mehr in meinem Bloggernamen, sondern halt das erwachsenere (und ein bisschen seltsame) "Frau Brüllen".
Tja, so war das.


Und heute hat der Hübsche total unverdient mal wieder die volle Ladung gar nicht so kleines Brüllen abbekommen, wenn auch nicht akustisch, sondern geschrieben, weil ich im Moment aus 400 Seiten handschriftlicher gescannter Dokumente (auf italienisch, what else, dafür aber mit Sauklaue) Zeiten und Mengen und so händisch rausgesucht habe und die in einem Riesenexceldokument sammle für statistische Auswertung und als ich mich an die Auswertung machen wollte, ging das nicht (Zeit zwischen Schritt 1 und Schritt 2 als "=Zelle2-Zelle1" und ja, ich habe alle Zellen korrekt ausgefüllt und als Datum (oder auch Zeit oder was auch immer) formatiert und egal, wie ich die Ergebniszelle formatiere, es kommt nur #VALUE raus und das kann doch wohl nicht wahr sein).*** Und weil ich ja högschten Respekt vor Mr. Spreadsheets aka meines Mannes Excel-Skills habe, dachte ich: das weiss der doch bestimmt, wie das geht. Wusste er auch, nämlich "= Zelle 1 - Zelle 2" und halt Ergebniszeile richtig formatieren." Bei ihm gings, bei mir nicht, er schickte mir auch noch ein Musterdokument, damit ging es aber auch nicht, dann machten die beiden Praktikanten am Nebentisch ihre Ferienübergabe am Platz anstatt in der quiet booth und auch noch total kompliziert und langatmig, der andere Kollege erzählte den gleichen Witz zum 1000. Mal, der nächste sprach den Ort, an dem ein CMO seinen einen Standort hat, konsequent total falsch aus (*cch* auf italienisch ist nicht "tsch"), ich hatte meine noise cancelling Kopfhörer in der Radltasche vergessen und weil ich ja im Open Space nicht rumschreien oder gegen Sachen treten kann, habe ich dem Hübschen IN GROSSBUCHSTABEN UND MIT DRÖLFZIG AUSRUFEZEICHEN geschrieben, wie sehr ich das hasse, dass das nicht geht und so eine blöde Scheisse, aber (letzter Rest Höflichkeit) danke für Deine Hilfe.****


Der Hübsche wusste, was tun und hat einfach nicht mehr geantwortet, ich habe mich für das Gepöbel entschuldigt, das Ganze noch einmal probiert (ich habe einen .... sehr uneleganten Workaround gefunden, aber das wird gnah, doof.) und den Rest des Tages mit grimmigem Gesicht unangenehmen Kleinkram erledigt und meditativ den Review der italienischen Dokumente erledigt. (Es ist erschreckend: nicht nur Leo.org und Google Translate haben mittlerweile von selber Italienisch als Standardsprache ausgewählt, nein, ich hatte mir erst noch das englische Dokument als Referenz danebengelegt, aber entweder kann ich den gesamten Prozess mittlerweile im Schlaf auswendig ("Schritt 321: Reaktorinhalt R98 auf 87-102°C (Richtwert 94°C) aufheizen, Rührerdrehzahl: 100rpm Schritt 322: Für mindestens 90 Minuten auf 87-102°C (Richtwert 94°C) Anfang: Zeit ___ Datum:___Visum:____, Ende: Zeit ___ Datum:___Visum:____ Schritt 323: Aus Vorratstank 312 3125 L (3100 - 3150L) Toluol, Materialnummer 1993876 in Reaktor 98 dosieren. Chargennummer______ Menge_____ Zeit____Datum:_____Visum") oder ich kann spartenitalienisch. Oder beides.


Sonst so:
Nach Weltuntergangswolkenbruch vormittags (ich musste mir wegen unvorbereitet einen Schirm an der Porte ausleihen. Dafür habe ich mit Namen und Personalnummer unterschrieben.


Trotz Merki auf dem Arm habe ich mich dann nicht getraut, ihn auch in die Kantine mitzunehmen, wegen Vergessens- oder Verwechslungsgefahr, sondern lieber eine Fleecejacke drübergezogen. Sah beknackt aus und war viel zu heiss) war es dann ganz schnell wieder ungefähr 10000 Grad heiss, aber halt auch noch richtig feucht.
Die Kinder schleppen jede Menge Gedöns (also: Ordner, Kunstwerke und wirklich Gedöns) aus der Schule nach Hause und wir haben jetzt das riesengrosse orange Kassenschild vom Schulzirkus. L. wollte eigentlich "Süssigkeiten" oder "Zuckerwatte", aber die gingen an andere Kinder. Ich überlege jetzt, wofür wir Eintritt verlangen könnten.


Stresleveldurchschnitt gestern: 26, aber da war einen Grossteil davon das Bandl leer
Selbstbeweihräucherung: viel geschafft und nur kurz durchgedreht. Und endlich wieder gecrosstrainert, Bauchtraining mache ich schon seit ein paar Tagen wieder, normale BHs kann ich auch wieder tragen, die gruslige Farbe ist grösstenteils weg und es fühlt sich nur noch ein bisschen komisch an


*jaja, im Header ist beides gross geschrieben und eigentlich gehört das "gebrüllt" klein und ausserdem ist der Header nun schon über acht Jahre alt und irgendwann gibt es einen  neuen, aber mei.
** Verniedlichung und Verharmlosung und "Steiger dich mal nicht so rein, so schlimm ist das alles nicht" sind übrigens weder hilfreich noch in solchen Situationen für Deeskalation geeignet.
*** bitte keine Tipps
**** für das klassische Feedbacksandwich, das man ja in jedem Kurs über blabla irgendwas mit Kommunikation, Teambuilding und überhaupt lernt, hat es nicht mehr gereicht. Ich finde das eh total albern, weil "Vielen Dank, dass Du mir das verlangte Dokument rechzeitig geschickt hast. Es ist leider totaler Mist und voller Fehler. Aber schöne Schriftart" ist halt immer noch totaler Mist. 

Montag, Juli 02, 2018

Peak Velo

So, ich bin fertig für dieses Jahr mit "mit dem Velo zur Arbeit fahren". Nein, nein, kein Laternenpfahl, nicht mal ein Platter oder so, aber heute hat es überhaupt keinen Spass gemacht.
1. Anscheinend ist die Mücken (Sammelbegriff für verschiedenstes kleines fliegendes Viechzeug. Hauptsächlich Insekten. Glaube ich. Vielleicht waren auch kleine Vögel oder Fledermäuse dabei)-Population seit letztem Donnerstag explodiert. Bis ich unten am Kraftwerk war, hatte ich schon meinen Wochenbedarf Protein geschluckt, inhaliert und unter den Augenlidern kleben.


2. Ich fahren (besonders montags) ja immer sehr, sehr früh, erstens, damit ich früh im Büro bin, zweitens, damit es noch nicht so knallheiss ist, drittens, damit nicht so viel Verkehr ist, zB die ganzen Schulkinder noch nicht unterwegs sind. Genau das denken sich natürlich andere Leute auch, zB andere Radler, aber das macht ja nix, und Hundebesitzer. Das würde auch nix machen, wenn halt nicht um die Uhrzeit auch die Hunde, die sonst aus gutem Grund nicht unter Leute und von der Leine gelassen werden, mal frei laufen dürfen. Gern auch hinter mir her und "Der will wahrscheinlich nur spielen" ist halt nur so mittelberuhigend.


3. Auf der wunderschönen Strecke auf der deutschen Seite wird seit .... 3 Jahren gebaut. Erst wurde eine Quartierstrasse neu geteert, keine grosse Sache, da kann man eine Parallelstrasse nehmen, stört keinen grossen Geist. Dann wurde der Bahnübergang für Autos geschlossen und deshalb wurde die Radstrecke über eine Parallelstrasse über ein Hügelchen gelenkt. Auch ok. Letztes Jahr war der Bahnübergang dann für Radfahrer nur noch durch die Fussgängerunterführung befahrbar, Auch super. Dieses Jahr war er dann erst durch die Unterführung befahrbar und die folgende Strasse halb gesperrt, dann auf einmal war die Strasse hinter der Unterführung WEG, so dass man entweder mit den Autos an der Ampel warten und dann einen Riesenrucksack ausfahren musste, oder einen "NUR FÜR FUSSGÄNGER" Feldweg direkt ans Rheinufer runter und dann einen "Nur für Baustellenfahrzeuge" an der Sanierungsdeponie (willkommen im Chemiedreiländereck) vorbei. So weit, so machbar, heute aber, frisch den Hunden entkommen, war da auf einmal schon viel früher eine Vollsperrung. Mit Bauarbeitern, die standhaft versichterten, dahinter ware "Ehrlich, ich schwör, ALLES WEG, KEINE CHANCE" und ne, Umleitungsschilder hätte man nicht und keine Ahnung, die andern Radfahrer wären alle den Berg hochgefahren. Ich bin also mit allen anderen (also: zwei) Radfahrern einen Waldweg den Berg raufgefahren und habe ca 3-4 km Umweg durch Gegenden, wo ich noch nie zuvor war und die ich auch nicht wiederfinden würde, gemacht. Das ist natürlich überhaupt nicht mit meinem Grundsatz "Nie auf dem Hinweg schwitzen" vereinbar. Und geht noch eine Zeitlang so, auf der Schweizer Seite ist die Sperrung nämlich angekündigt, meine lieben deutschen Nachbarn!


4. Die Alternativroute auf der anderen Rheinseite fahre ich ja mit Absicht nicht so gern, heute musste es aber sein. Sie führt durch den Birsfelder Hafen direkt am Wasser entlang. Und mit direkt meine ich direkt, also ein ca 1m breiter hubbeliger Pfad, rechts Böschung und links ohne Geländer oder irgendwas direkt Rhein. Ich bin da so ein bisschen unentspannt :-). Aber cool ist es schon, direkt an den Öltankern aus Rotterdam (und die Basler Kiesbaggerschiffen) vorbeizufahren. Wenn es nicht so skurril verfahren auf dem hier unten halt schon noch sehr überschaubaren Rhein wirken würde, könnte fast so echtes Hafenfeeling aufkommen. Ich hatte es heute übrigens sehr eilig, weil ich ja L. vom Turnen abholen musste und war mir nicht mehr so 100% sicher, ob ich den Weg durch den Industriehafen wirklich noch finden (und ob der 10 Jahre nach meiner letzten Fahrt da durch, als ich ja noch in Schweizerhalle gearbeitet habe, überhaupt noch existiert und befahrbar ist) würde, aber: alles gut: nach der Laufkatze an dem Schild, wo "Fahrräder verboten" steht, rechts, zwei von 4 Bahngleisen überqueren, am Ammoniumnitrat-Lager rechts, und dann erstaunlich weit zwischen verschiedenen Silos durch bis zum Kreisel an der Luftzerlegungsanlage (ich hatte sogar noch den Schlenker in den Rädern, der verhindert, dass man in die Bahngleise einrastet), und schon ist man oben im Chemiepark. Zwischen BASF, Novartis und Saline durch, dann noch ein paar km in der Knallsonne auf der Kantonsstrasse, die zwar einen Radweg aber halt auch viele Autos hat, bei der Baufirma wieder runter an den Rhein, noch das schönste Stück über die Ergolzmündung und phew, gerade noch rechtzeitig im Schulhof.


Ja, ne, danke, das Ganze bei 37Grad, muss ich nicht mehr haben.


Sonst so: unglaublich viel geschafft heute, so konzentriert und fokussiert, dass ich sogar den Zeitpunkt von "OMG, ich verhungere, wenn ich nicht sofort was zu esssen bekomme", all das erledigt, was mir seit Freitag auf der Seele lag und noch viel mehr.


In der Mittagspause (Tussilevel 1000) einen abgesplitterten Nagel im Nagelstudio reparieren lassen, auch das eine neue Erfahrung. Aber wenn ich den so gelassen hätte bis zum nächsten Auffüllen, hätte ich so lang dran rumgepokelt, bis ich mir vermutlich das ganze erste Fingerglied abgeknübelt hätte.


Stressleveldurchschnitt gestern: Das Dingsi ist leer. Ich hatte keine Zeit, ans Aufladen zu denken. Auch eine Aussage, oder?


Selbstbeweihräucherung: Drei Frösche gekillt heute. Nur mit Unterstützung von Kaffee und Wasser. (und irgendwann dann Vernunftsmüsli, sonst wäre ich vermutlich noch vor dem Rheinhafen vom Rad gefallen)

Sonntag, Juli 01, 2018

Juli

Schon ist Juli! Wir sind im Endspurt des Schuljahres und haben folgendes bisher auf dem Radar:
  • Q. wird nach 6 Jahre die Primarschule abschliessen (wir haben gestern schon mal den neuen Schulweg geübt und uns grandios verlaufen. Jetzt wissen wir: so anstrengend wie das ... ca 3km Umweg bei 36Grad, wird es sicher nicht).
  • L. wird die Unterstufe beenden und somit hat seine grossartige Lehrerin nach 6 Jahren ohne Pause mal Ruhe von Brüllen-Kindern. Wir werden sie alle sehr vermissen!
  • Die Katzen bekommen die letzten Impfung und Jon wird mal auf Frühpubertät überprüft und vielleicht einen Termin für "schnippschnapp, Eier ab" bekommen.
  • Ich werde ein letztes Mal (hahah, jaja) für das Projekt nach Italien fahren, immerhin nicht allein, sondern mit einer Kollegin und wer weiss, vielleicht gehe ich ja das erste Mal dort schwimmen.
  • Bei unserem Townhall werde ich über das Produkt mit dem Italienprojekt erzählen ("Keine Sorge, das ist total familiar, maximal 80 Leute oder so)
  • Der Hübsche fährt für zwei Tage nach Lyon zu einem Kooperationspartner.
  • Die Kinder starten in 5 Wochen Sommerferien, davon haben der Hübsche und ich auch drei Wochen am Stück frei (wir brauchen das so, so sehr!), eine Woche sogar kinderfrei, weil die Kinder mit den Pfadis nach Winterthur fahren.
  • Wir werden (spontan letzte Woche gebucht) eine Nacht im Europapark übernachten und zwei Tage Achterbahn fahren, bis wir nicht mehr wissen, wo oben und unten ist.
  • Wir werden zwei Zimmer streichen, Millionen Legosteine umziehen, aus einem Kinderzimmer und einem ehemaligen Elternschlafzimmer eine Teenie-Höhle in fröhlichem Grau und ein Kinderzimmer machen.
  • Vielleicht werden der Hübsche und ich das Feuerwerk zum Nationalfeiertag aus der Pebbles-Bar hoch über Basel verfolgen, aber die Plätze werden erst nächste Woche ausgelost.
  • Wir werden Besuch von meinere Schwiegermutter bekommen, der wir stolz die Katzen und das neue Dachgeschoss vorstellen werden.
  • Wir werden einen Stapel Rechnungen bezahlen :-), noch viel räumen, aber hoffentlich die dringend benötigte Ruhe für Schwimmbad, Sonne, Wandern, Lesen und Tagträumen finden, damit wir im August wieder voll loslegen können.
 
 
Einen tollen Sommer wünsche ich Ihnen!