Donnerstag, August 16, 2018

13

study_of_development pt.13


Mein lieber Q.,
heute wirst Du 13 und hui, es hat sich allein in der letzten Woche so viel für Dich geändert. Du gehst auf eine neue Schule, in einem anderen Ort, der Schulweg ist ganz anders, Du bist dort auf einmal wieder einer von den ganz Kleinen, die noch nicht so 100% wissen, wie das mit Mensa, Freistunde, Bibliothek und so funktioniert, und .... Du machst das so gut, als hättest Du nie etwas anderes gemacht, als Dich wo neu zu orientieren.
Du hast alles im Griff, organisierst Dich selber und es wirkt so unangestrengt und begeistert, das macht mich froh und stolz (und beruhigt mich sehr).

Als ich gestern abend Deine Geschenke eingepackt habe (den selber gepimpten Luke Cake-Pulli, das Avengers-Legoset, die Avengers-Enzyklpädie etc), da dachte ich mir: es ist so cool, dass Du Dich immer noch uneingeschränkt für neue Themenkomplexe begeistern kannst. Das waren mit 3 die Baumaschinen, mit 4 die Blaulichtberufe, mit 5 Piraten, bald Star Wars, Harry Potter, Herr der Ringe, Star Trek, mehr Star Wars, mehr Harry Potter und aktuell eben das Marvel Cinematic Universe. Ich hoffe, dass Du Dir diese Begeisterung und Freude am Lernen, Kennenlernen, Nachrecherchieren (und Teilen des Gelernten, oh Boy....) Dein Leben lang behältst, das ist wirklich eine Gabe.

Ansonsten bin ich sehr gespannt, aber schön gespannt auf all die Veränderungen, die auf Dich (und uns) zukommen werden. Ich schätze mal, es geht nicht mehr lang, bis Deine Stimmlage einen kieksigen Satz nach unten macht, bis aus der, wie Frau Mutti es so schön genannt hat "Zwiebel" ein "Schlaks mit drei Kniegelenken pro Bein" wird. Ich habe das bei einigen Deiner Klassenkameraden und Freunde jetzt schon beobachten dürfen und hui, ich bin sehr neugierig!

Ich hoffe, dass meine noch sehr lebhafte Erinnerung an meine eigene Gefühls- und Gedankenwelt in der Pubertät mir und uns hilft, all das Hormondurcheinander und was damit einhergeht, gemeinsam und gut über die Bühne zu bringen. Insgeheim freue ich mich schon auf den jungen Mann, der in der Zwiebel steckt (aber die Zwiebel mag ich schon auch sehr, also: whenever you are ready :-)).

Ich freue mich jeden Tag, dass wir Dich haben und das wird sich auch nicht ändern!
Alles Liebe
Mami (& Papi natürlich!)









Mittwoch, August 15, 2018

Geduld!

Heute hatte Q. das erste Mal an der neun Schule Frühschule. d.h. er muss den Bus um 7:09 nehmen und dafür mit mir schon um 6 aufstehen. Das hat aber erstaunlich gut geklappt.


Bei der Arbeit viel Zeug, das schon lang auf meiner "Wenn ich mal Zeit habe" respektive "Wenn das Italienprojekt in trockenen Tüchern ist, mache ich das"-Liste stand, erledigt.


Mit ehemaligen Kollegen genetworked aka Mittag gegessen und Kaffee getrunken und wir sind jetzt alle wieder auf dem neuesten Stand, was Gerüchte und Befindlichkeiten angeht. (ich Fiesling habe das Kaffeetreffen in die verglaste quiet booth verlegt, damit meine "gwundrigen" Stockwerkskollegen was zum Nachdenken haben.


Unabnhängig davon: ich glaube, ich bin durch das globale Umfeld ein bisschen verweichlicht, was die "rustikale" Kommunikation im Produktionsumfeld angeht. Ich war heute tatsächlich kurz perplex.


Ich musste dieses Jahr schon den zweiten neuen Wickelfisch kaufen, weil die Katzen unseren Stapel erwischt haben und sich darin versteckt haben, darauf durchs Wohnzimmer gesurft sind, und für all das ihre kleinen spiitzen Krallen so ins Plastik gehauen haben, dass es rausblubbert, wenn man damit schwimmen geht. Ab jetzt: Wickelfischverbot für Katze!




Ansonsten:
ich habe eine sehr, sehr lustige Geschichte zu erzählen (sogar schon geschrieben), aber der Hübsche zeigt fast abergläubische Züge und will sie erst veröffentlicht sehen, wenn das happy end fest eingetütet ist. Nun den. Da freuen wir uns jetzt schon drauf :-)


Via @eeek_de gelernt, dass es eine Scone Map von Grossbritannien gibt, in der erfasst wird, ob Scone ener wie "gone" oder "cone" ausgesprochen wird. Interessanterweise liegt unser irisches Werk in einem 10-15% "cone"-Gebiet, aber alle, mit denen ich dort über Scones gesprochen habe (und das waren einige, die werden nämlich in der Kantine dort frisch gebacken und sind sehr lecker!) wussten das wohl nicht und haben "s-cones" und nicht "s-gones" gesagt.


Ich habe eine skurrile Blessur vom Yoga gestern: von dem ganzen "Roll Deine Wirbelsäule Wirbel für Wirbel ab" habe ich einen schmerzhaften dicken blauen Fleck dort, wo ich ganz oft "Wirbel für Wirbel" über meinen BH-Verschluss gerollt bin. Ich bin heute also sehr aufrecht und ohne Anlehnen gesessen.


Daheim wurde Q. dann just in der Sekunde superschlechtundauchbauchwehichschwörauchschonlänger, als uns einfiel, dass heute ja Unihockeytraining ist und zwar genau jetzt müsste man los. Auch nach fast 13 Jahren bin ich da immere noch unsicher, ob das jetzt echt schlimm ist oder die spontane Idee, weil eigentlich nicht sooooo viel Lust auf Training. Nun ja, nach einer mittelentspannten Diskussion legte sich Q. also ins Bett, ich stellte eine Spuckschüssel daneben und ... tja. Sansa hat die Stimmung extreme aufgelockert :-).




(Nach einem Schälchen Nudelsuppe zum Abendessen und der Beichte, dass man den ganzen Nachmittag nix gegessen hätte, weil die Schullektüre so spannend gewesen wäre, und hm, ja vielleicht wäre das doch einfach nur unterzuckert gewesen sieht die Welt schon wieder besser aus und ich wage vorsichtig auf einen Geburtstag ohne Sterilium und Kotzschüssel morgen zu hoffen)
Jetzt aber husch, husch, Geburtstagsgeschenke für einen frischgebackenen Teenie packen sich nicht von selber ein.


Stressleveldurchschnitt gestern: 22
Selbstbeweihräucherung: nicht zurückgebissen, als ich in einem sehr unschönen Ton angegangen wurde, sondern sachlich richtig und neutral geantwortet. (und einen dicken Eintrag in meinem mentalen "Das merke ich mir, Du dumme Nuss"-Buch gemacht.

Dienstag, August 14, 2018

Es regnet

Aufgewacht zu Regengeprassel auf dem Dachfenster. Das ist (neben der Klimaanlage in der Hitzezeit) das beste Feature von „Wir Eltern ziehen unters Dach“. Dazu zwei gar nicht mehr so kleine Katzen, die heute immerhin bis zum Weckerdudeln halbwegs leise und ruhig bleiben konnten und freudig maunzend mit mir ins Bad liefen.


Aufstehen mit Q., der sich immer noch wie ein Schnitzel freut, morgens erstmal die bisher noch sehr spärlichen Nachrichten seiner Freunde zu checken („Chummsch au uf en 7:39 Bus?“ „Jo“).
Auf dem Weg zur Arbeit beim Kinderarzt klären, ob man den „ist nicht so dringend, aber sollten wir doch mal abklären“ -Termin am Freitag auch noch zum Impfen nutzen kann: ja, aber dann sollen wir ein bisschen eher kommen.




Q. is not amused von einem erneuten Pieks, aber „blumenkohlartige Wucherungen am Penis“ sind jetzt auch nicht wirklich „nice“, um mal seine Worte zu nutzen, also „Dann halt......“.




Group meeting mit einer sehr beeindruckenden Präsentation von einem Kollegen, der im Moment ein Assignent in unserer Gruppe macht. Eine unserer Einheiten heisst seit neuestem ja auch „Process scientists“, aber das war mal wirklich Wissenschaft. Sehr spannend, hätte ich nicht gedacht, das wir so gute solid state chemistry – Fähigkeiten haben. (und dass das gar nicht so fad ist wie gedacht)




Dann, kurz interessiert nachgefragt bei einem Thema, das in einer Brainstorming session während meines Urlaubs angerissen wurde, zack, war das damit gar nicht gemeint und jemand ist jetzt für ein neues Projekt zuständig. Und zusätzlich aus Gründen anscheinend SME für italian shipping regulations.


In der Kaffeepause die Kollegen nachhaltig damit irritiert, dass Q. erstens ein Handy mit Vertrag und Mobildaten hat und zweitens alle Smartphonenutzer bei uns im Haushalt freiwillig ihren Standort miteinander teilen. Und drittens, dass ich nichts davon schlimm finde, aus Versehen eingestellt habe oder das Kind mir das erklären musste.




Statt Mittagessen: Yogalates im Keller und vermutlich sind meine Haar noch lilaner, als ich das wahrhaben möchte. Die Yogalehrerin meinte strahlend „I love the purple in your hair! Whenever I will turn grey, I plan to colour mine bright pink”. Tja.


Den Nachmittag mit einem Wiederaufwärmen des Indienprojekts verbracht, gleichzeitig mit Q. heimgekommen, Schule ist immer noch toll (Lieblingsplatz: Bibliothek), Mensa toll, Geschichte toll, Sport toll, Deutsch toll, Mathe toll, alle Lehrer toll, alles toll.






Stressleveldurchschnitt gestern: 20
Selbstbeweihräucherung: ich bin immer noch voll gut im Bücher- und Hefteeinbinden. (das bleibt jetzt noch ein paar Wochen mein Abend-Zen) Und habe mich freiwillig für die 15 Minuten Extra-Abs-training gemeldet.


Montag, August 13, 2018

Spannend!

Das war ja heute ein scon sehr aufregender Tag!
Für Q. und L. hiess es beide: neues Schuljahr, neue Klasse, neue Lehrer (für Q. zusätzlich: neues Schulhaus, neuer Schulweg).
Ich mag das unaufgeregte Herangehen an die Einschulung etc. hier ja sehr und so hatten wir zwar unrsprünglich geplant, Q. zu seinem ersten Tag "Wir treffen uns alle in der Aula um 9:00" mit dem Auto zu bringen (auch weil der Besuch eh zum Bahnhof musste), aber dann stellte sich raus: die Kollegen fahren alle mit dem Bus, wir hätten ihn eh nicht reinbegleitet, weil "Hallo, Eltern, ich bin fast 13!", und dann nur doof auf den Parkplatz ist ja auch doof, vor allem, weil der Besuchszug dann doch viel später fuhr. Also marschierten die beiden Brüder erstmals in unterschiedliche Richtungen zur Schule, Q. total cheffig mit seinem neuen Handy (das sich zwischendurch ins deutsche Netz einbuchte und deshalb von unserem total einvernehmlich eingestellten "Teile deinen Standort"-Radar plumpste)
Lief alles soweit sehr glatt, der Klassenlehrer ist viel jünger als von Q. (und auch von mir) erwartet, ich sags mal so: ganz knapp bin ich nicht 20 Jahre alter als er, das Mittagessen war super, der Weg zum Bus überhaupt kein Problem (Location sharing sagt, er ist einen rechten Rucksack ausgelaufen, aber er war in Gesellschaft :-)), er hat sich mit dem Hübschen an der Bushaltestelle vor dessen Büro zum Heimgehen verabredet.
 
L. hatte heute als neue Aufgabe direkt nach der Schule (unpraktischerweise hat er montags Nachmittagsunterricht bis vier ohne Mittagspause und dann direkt um halb fünf Geräteturnen, das ist schon anstrengend) zur Dorfturnhalle laufen, wir haben das gestern anhand eines "Crocky" (Pfadfinderkinder sind sehr praktisch, sie können Karten lessen und zeichnen und natürlich Feuermachen) noch diskutiert.
Als gute Mutter (und weil ich mir nicht sicher bin, ob er dran gedacht hat, was als Nachmittagssnack einzupacken) habe ich für den Heimweg noch ein Schoggiweggli besorgt, damit läuft es sich leichter bergauf.
 
Daheim dann grosses Geschnatter, Büchereinbinden, Briefe unterschreiben, kleiner Streit, weil "Ich brauch einen besseren Radiergummi" eigentlich hiess "Ich habe den vor 5 Wochen erhaltenen Auftrag, mein Etui durchzuschauen, alle Stifte zu spitzen, kaputtes und fehlendes zu benennen und alle 40 Radiergummis im Etui auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen, halt einfach nicht erledigt." (Tja nun, das kann man auch am 1. Schultag abends statt lesen machen, und es gab ja noch ein Ersatzgeodreieck). Für einen ordentlichen Schmunzler sorgte diese Infobroschüre (incl Elterninfo dazu und dem Einverständnisbogen, dass das Kind in der Schule gegen HPV und Hepatitis B geimpft wird), und zwar nicht weil die Impfung lächerlich ist, sondern bisher bezogen sich die gesundheitlichen Präventionsmassnahmen eben immer auf Zähneputzen und gesundes Znüni. Auch das fand ich schon sehr sinnvoll (ja, ich bin bekennender Brotboxenregelfetischist), aber von Glitzerzahnpasta zu Genitalwarzen von einem Jahr auf das Nächste, das ist schon mal ein ordentlicher Sprung).
 
BTW: weil auf Instagram so viel dazu gefragt wurde
  • Nein, wir werden Q. in der Schule nicht impfen lassen. Ganz einfach, weil er gegen Hepatitis B schon geimpft ist und die HPV-Spritze(n) lieber bei vertrauten Kinderarzt bekommt als von jemand Fremden in der Schule.
  • Ja, natürlich werden wir ihn (und L., wenn er alt genug ist) impfen lassen. Das ist im Anbetracht des Übertragungsweges und auch der Gefahr für Männer eigentlich ein Nobrainer. Das war uns auch schon vor der Broschüre klar.
  • Ja, die Impfung wird in der Schweiz von der Kasse übernommen, wir hätten/würden aber auch auf eigene Kosten impfen lassen.
  • Ja, die Broschüre/Inf richtet sich gleichermassen and Mädchen(-) und Jungen(eltern).
  • Ja, auch in Deutschland ist die Impfung auch für Jungs empfohlen. (Kostenübernahme: Weiss ich nicht, ich war zum letzten Mal vor 16 Jahren in Deutschland versichert)
 Sonst so: einmal kurz sehr nervös geworden, als der Elfenbeinturm anfing zu vibrieren und zu brummen und es nach sehr nahen Fluggeräuschen klang. War dann aber nix schlimmes, nur ein Helikopter, der den Motor der Seilwinde eines der Baustellenkräne fix austauschte, das war sehr beeindruckend.

Stressleveldurchschnitt gestern: 19
Selbstbeweihräucherung: den reinen Bürotag heute mit langweiligem, aber halt zu erledigendem Zeug gefüllt (und dann noch eine hübsche Präsentation für meine Raketenkollegen zusammenstellt)
 

Sonntag, August 12, 2018

Fertig luschtig #12von12


Heute ist der 12. und als braver Blogger tut man, was ein Blogger tun muss, nämlich 12 Fotos machen und bei Caro verlinken


erstes Pflichtbild. Sonst gildets nicht

Ausgehfertig

Der Staubi muss schaffen und wird dabei genau beobachtet.

Wir gehen nämlich brunchen im Landhaus Ettenbühl, das ist sehr schön!
 Skurrile Begebenheit auf der Fahrt: wir wurden von den deutschen Grenzbeamten angehalten (das ist uns in 16 Jahren ungefähr 3x passiert), es wurde genau geschaut, ob alle Insassen angeschnallt sind und dann meinten sie grinsend: "So, jetzt ist die Strecke vor Ihnen frei, es geht nur grad aus, jetzt wollen wir mal sehen, was die Kiste kann. Feuer frei!" (Ich muss gestehen, ich habe erst noch vermutet, dass sie uns mit Vollgas in einen Blitzer schicken, aber der Hübsche beschleunigte korrekt von 0 nur auf die erlaubten 120 :-)).


Früh übt sich

Am anderen Ende der Linse: "Gestatten, Familie Brunch"
Q. hatte irgendwann keinen Hunger mehr, keine Lust und noch weniger Lust auf die Gartenbesichtigung danach, weil doch daheim das neue Handy und ein Legoset warteten. Tja.

 
L. hingegen war begeistert vom nicht versiegenden Gipflistrom


In den unglaublich liebevoll angelegten Gärten darf man Fotos nur für den Privatgebrauch machen, also müssen Sie sich mit dem Klassiker "L. schaut auf einen Plan" begnügen und sonst selber mal hinfahren. Es lohnt sich. (Q. lässt ausrichten: "Jaja, Garten halt, das Labyrinth ist aber ok")


Ich sage L. eine grosse Karriere als Photoshopper voraus.

Daheim dann: Sonntag ist Lackwechseltag. Immer mit Glitzer.


Auch Q. ist wieder glücklich. Alles läuft und wir warden mündlich ermahnt, doch bitte im Chat zeitnah zu antworten. Schulrucksäcke sind gepackt, Fahrplan memoriert, alles bereit für morgen!




Was bei den anderen Blogern so los war, finden Sie hier. Wie schön, dass es Caro wieder besser geht!

Samstag, August 11, 2018

Born tu run

Gestern abend hat der Hübsche rausgefunden, dass es eine dritte Staffel von "The Fall" auf Netflix gibt. Ich mag ja Gillian Anderson und mit irischem Akzent kriegt man mich ja immer.


Aus keinen Gründen früh wach geworden, gemütlich aufgestanden, mit Besuch draussen gefrühstückt.


Dann Rheinschwimmen, Räumen, Wäschewaschen, dann im Nachbarstädtchen bummeln gehen, letzte Geburtstagsgeschenke besorgen und einiges anderes.


Schöne Überraschung war: die Urban Decay "Born to run" Collection hat es endlich hierher geschafft. Ich war sehr vernünftig und habe mir die Palette verkniffen, aber immerhin einen LIppenstift ("Ready?") gekauft (und eine neue Farbe des für mich aller, allerbesten Eyeliners aller Zeiten, nämlich "Space Cowboy").


Zum Ferienabschluss gab es dann Sushi satt für alle und dann Familienkinoabend (und zwar richtig Familie, weil "Das bescheuerte Herz" (Amazon Affiliatelink) vom besten Cutter wo gibt, nämlich dem Schwager mit dem schönen Haar, geschnitten wurde) mit zwei Kuschelkatzen. Nicht nur wegen der familiären Voreingenimmenheit, sondern auch sonst kann ich den Fim wirklich nur empfehlen (auch wenn Elyas M. Barek und der Klassenlehrer von Q. und jetzt dann L. für immer und ewig in meinem Kopf verknüpft sind und das ist aus verschiedenen Gründen sehr skurril).


Stressleveldurchschnitt gestern: 25
Selbstbeweihräucherung: like a pro den Wickelfischrucksack vom Hübschen repariert (nachdem ich mit einem beherzten Tritt eine der Schnallen zertreten habe, aber tja nun)

Freitag, August 10, 2018

Ferien ausschleichen

Die Arbeitswoche war zwar nicht sooooo streng (naja, im Vergleich zur Endphase for den Ferien ist Noormalzustand halt eh wie Wellness), aber ich merkte doch, dass es ein Unterschied ist, ob man zB nach Mitternacht das Licht ausmacht und der Wecker dann um viertel vor sechs läutet oder halt gar nicht und an erst um 9 die Augen aufmacht*, und ob man mehr oder weniger nur das macht, was man will und wozu einen die inneren Zwänge treiben oder halt auch das, wofür man fürstlich entlohnt wird PLUS das, worauf man Lust hat und eben die Zwänge.


Und weil auch nach Abzug der Ferien und der Eingabe der Herbstferien mein Überstundenkonto immer noch im dreistelligen Bereich ist, habe ich heute ganz einfach JAZ-Ausgleich genommen und den letzten Ferientag mit den Kindern verbracht, anstatt superfrüh aufzustehen und einen Homeofficetag reinzuquetschen.


Beim gemeinsamen Wocheneinkauf waren wir alle ein bisschen aus der Übung und ich zB dachte, dass wir ungefähr seit 5 Jahren aus dem "Heute darf ich aber den Einkaufwagen schieben"-Geschwisterstreitalter rauswären. So kann man sich täuschen. Interessante Erfahrung: Wenn man lautstark "HABT IHR ZWEI EIGENTLICH NOCH ALLE LATTEN AM ZAUN?!" durch den Nach-Kassen-Bäckerei-Foodcourt-Bereich eines grossen, vollen Supermarktes brüllt, weil ein 9 Jähriger und ein gerade noch 12 Jähriger unter vollem Körper- und Einkaufswageneinsatz "ausdiskutieren", wer den zweiten Einkaufswagen zum Einladen der sich schon aufstapelnden Waren an der Kasse fahren darf, dann fühlen sich da erstaunlich viele Menschen angesprochen. Da war dann mal wieder Ruhe im Karton :-).
Man könnte jetzt recherchieren, wie alt der Block ist, den ich beim Konsolideren der Papiervorräte gefunden habe. Ziemlich. Aber nicht mehr als 21 Jahre.


Nach schnellem Einräumen ging es auch schon wieder los, wir hatten nämlich auf der To-Do-Liste noch den Test der Velostrecke zur Schule (und nein, es dauert keine 90 Minuten, auch Hin UND Zurück nicht, aber ein bisschen Pufferzeit für ... platte Reifen oder was sollte man doch einplanen).
Dank der Abkühlung war die Fahrt tatsächlich ein reiner Genuss, Q. kannte die Tücken (die Gleise auf dem Brauereiareal) eh schon, und so war das spannendste, dass wir auf de Heimweg einen etwas verplant mitten auf dem Weg sitzenden aufgeplusterten Jung(?)Vogel versuchten zu retten, wenigstens vor dem sofort überfahren werden. L. musste also sein T-Shirt rausrücken, mit dem habe ich den Vogel "eingefangen" und in den Schatten ins Gras gesetzt. Es ist zwar eh alles feucht, trotzdem haben wir ihm aus unserer Trinkflasche noch Wasser in die naheliegenden Blätter gegossen. Ich hoffe, es geht ihm gut, er ist relativ zügig wieder Richtung Strasse losmarschiert....


Wir waren dann rechtzeitig daheim für den Elektrikertermin**** zu Hause, der Elektriker allerdings nicht. Nun ja, irgendwann kam er dann, um zu sagen, dass er heute mal grad gar nix reparieren kann, weil der LED-Lieferant in den Ferien ist und von dem braucht er die Frequenz, die er schützen muss, und wenn er die hat, dann besorgt er sich einen Filter und die bauen sie dann ein und dann können wir auch wieder bei Licht ins Internet.


Das wars dann eigentlich auch schon, der Hübsche und die Jungs holen grad unseren Wochenendbesuch vom Bahnhof ab und wie Sie auf der T-Do-Liste sehen, muss ich gleich telefonieren, deshalb: schönes weekend Ihnen allen :-)!


Stressleveldurchschnitt gestern: 20
Selbstbeweihräucherung: alles erledigt, obwohl ich echt nicht so viel Lust hatte. Aber das Abstreichen hat schon Spass gemacht :-). Und jetzt freue ich mich aufs Wochenende


* Ja, für solche Erkenntnisse ist es schon ganz praktisch, dass ich einen Doktortitel habe, da kommste ja nicht so einfach drauf.**


** Das war Ironie.***


*** Aber das wussten Sie ja eh alle.


**** Wir haben im ganzen Haus ja so Devolo-W-LAN-Verstärker, das funktioniert super, ausser wir schalten im Dachgeschoss das neu installierte LED-Licht an, dann halbiert das die Datenübertragungsrate. Wenn wir es dann auf Maximum aufdrehen, ist das W-LAN tot. Man könnte sich da jetzt lustige Sachen ausdenken: wenn die Kinder ins Bett gehen sollen oder man was von ihnen möchte und sie nicht von der Playstation loskommen oder die Netflix-Serie grad zu spannend ist: einfach mal ganz oben das Licht anstellen!

Donnerstag, August 09, 2018

Rocket science

Heute morgen bin ich aus einem sehr wirren Traum aufgeewacht, der sich um ein extrem skurriles Projekt bei der Arbeit drehte. In etwa so .... lassen Sie mich mal überlegen.... Sie kennen ja Elon Musk und SpaceX und Tesla und so? Also, das ware in etwa so, wie wenn der Raketenbauingenieur beim Autoproduktmanager anruft und sagt: "Hey, wir haben da eine tolle Idee, wir bräuchten zur Verbesserung unseres Bauprozesses ein paar Tesla-Roadster. Wir würden die zur Einstellung des Durchmessers der ersten Triebwerkstufe nutzen, das sollte echt super klappen. Wir haben gehört, ihr baut die gar nicht mehr, aber ware es möglich, uns jedes Jahr 25 davon zur Verfügung zu stellen? Wir klären grad noch, ob sie lackiert sein müssen, oder ob unlackiert auch geht." Halt auf mein Arbeitsumfeld bezogen. Und ich ware der Autoproduktmanager.
Tja. Und dann habe ich heute morgen meine Arbeitsmailbox aufgemacht und DA WAR GENAU DIESE ANFRAGE! (Also: nicht von SpaceX, aber vom Raketeningenieurpendant) Das Ganze hat jetzt nix damit zu tun, dass ich prophetische Fähigkeiten habe, eher damit, dass ich gestern abend diese Mail noch gelesen habe, mit einem grossen "WHAT?!" in meinen Zwischenspeicher gelegt habe und daraus anscheinend meine Träume bedient. Das Ganze bleibt sehr skurril, das finde gsd nicht nur ich (mir wird ja manchmal vorgeworfen, ich würde zu "tactical" und wenig visionär denken), sondern auch alle Kollegen, mit denen ich gesprochen habe. Aber gut, wir können natürlich nur das Pendant von Autos und nicht das von Raketen, und auch wenn wir einen Massstab oder ein Laserentfernungsmessgerät zum Abmessen von Dingen nehmen würden, meine Güte, vielleicht macht man das bei Raketenwissenschaftlers zu Hause mit Autos. Kann ja sein. Auf jeden Fall habe ich am nächsten Mittwoch eine TC mit den Raketen-Kollegen und bin schon sehr gespannt.


Ansonsten:
gestern das Lillashampoo einen Tick zu lang drauf gelassen, ich habe jetzt an den längeren Strähnen am Oberkopf so ein bisschen Florida-Oma-Haarfarbe, aber immerhin haben zwei Leute heute (und nur einer davon war der Oberchef, sonst hätte ich mir sofort wieder Gedanken gemacht) ungefragt als erstes gesagt: "Hey, good morning, your hair looks great!" (Vielleicht haben sie auch "grey" gesagt). Hm.
Früh heimgegangen, um das Projekt "Ich habe zwei Knackwurschthunde als Kinder" zu begleiten.*
Lief ganz gut, um mal in offizieller Sprache zu sprechen: Es wurde sehr deutlich gemacht, dass "Beide Augen zu 100% sichtbar auch bei vollkommen waagrechter Ausrichtung der Verbindungslinie der Pupillen" ein nicht verhandelbares Akzeptanzkriterium ist.


Crosstrainierstrampeln, Brotzeit (wir müssen an Jons Tischmanieren arbeiten. Sehr.), Kinder ins Bett zum Lesen schicken, Einkaufsliste auf die Wunderlist diktieren, eine Folge "Orange is ne new black" (ach, ach), dazu die letzten Züge des "Stardust" Tuchs mit den Perlen, erinnern Sie sich? Ich bin jetzt bei dem Teil, wo man nur noch Löcher strickt, das geht nahezu ohne Mitdenken. Das jetzt noch anderthalb Knäule und dann habe ich für das Tuch, glaube ich, am längsten jemals gebraucht.




Stressleveldurchschnitt gestern: 19
Selbstbeweihräucherung heute: total ernsthaft auf die Raketenanfrage reagiert.
*Sie kennen den Begriff, oder? Das ist der Fachausdruck für Hunde wie Bobtails oder so, denen lange Fransen über die Augen hängen. Wenn man nicht weiss, wo vorne ist, halt man an beide Seiten eine Knackwurscht und da, wo es schnappt, ist die Vorderseite.

Mittwoch, August 08, 2018

Viel Gedanken um nix

Am Montag geht es los für Q. an der neuen Schule.
Letzte Woche hatte ich für ihn die U-Abo_Karte online beantragt (U-Abo ist die Monatskarte des lokalen Nahverkehrsverbundes, die ihm erstens erlaubt, mit Bus oder S-Bahn in den Nachbarort und auch manchmal bis zur Schule zu kommen, zweitens einen weit genugen Bereich umfasst, dass man "Ups, wir haben das Aussteigen verpasst und sind bis zur Endstation mitgefahren" damit abdeckt, drittens die, die von der Gemeinde für die Wintermonate übernommen wird). Das sah eigentlich alles vielversprechend aus, man musste Foto, Bild vom Pass etc. hochladen und dann..... kam nix. Weder per Brief noch per Email, weder sofort noch binnen einer Woche, wie widersprüchlich angekündigt wurde.
Ich habe lang hin und her überlegt ("Am Montag braucht er das definitiv, ich könnte natürlich in der Mittagspause zur Geschäftsstelle gehen, aber was ist, wenn er dann zwei bekommt? Und eigentlich steht da, man müsse sich dann dort fotografieren lassen, ich habe gar keine Lust, ihn mit zur Arbeit zu schleppen. Foto habe ich ja, aber nicht ausgedruckt, hm, was, wenn das nicht geht, dann habe ich meine ganze Mittagspause verplempert und muss am Freitag dann doch MIT KIND nochmal in die Stadt und da kommt der Elektriker, die Oma, wir müssen einkaufen, den Veloweg müssen wir auch nochmal testen, das ist alle sehr kompliziert"), damit konnte ich zB die Nacht heute, die eh unruhig wegen auf Gewitter wartenden Katzen, Gewitter beobachtenden Katzen (beides ging mit wilden Kämpfen um den besten Platz am Fliegengitter am Kopfende auf meiner Bettseite einher), nach dem Gewitter unter dem Bett raufenden Katzen, nur unterbrochen  durch "Mist, wir haben die Wäsche auf dem Balkon stehen lassen") gut rumbringen.
Also habe ich einfach alles an Ausweisen eingepackt und bin mittags zur Hauptgeschäftsstelle. War alles, wie erwartet, überhaupt gar nicht kompliziert. Erstens konnten sie nämlich im System nachschauen, ob mein Antrag da liegt (nein) und zweitens war es total gut, dass ich das Bild auf dem Handy dabei hatte, das sollte ich dann vor die Kamera halten, mit der normalerweise der Passagier fotografiert wird und zack, hat Q. nun seine Monatskarte.


Nächster Schritt war dann der Handyvertrag. Es ist soweit: wir schliessen den "Perfekte Kostenkontrolle für Eltern"-Vertrag für U22-Menschen ab. (Mit mehr als 3x soviel Mobildatenvolumen als ich bei meinem ersten mit Mobildaten hatte). Gottseidank hatte ich Fuchs nicht nur unser beider Pässe, sondern auch unsere Aufenthaltsbewilligungen dabei, diese (im Vergleich zu einem echten Pass) recht windigen Dokumente scheinen an vielen Stellen der Schweiz mehr zu gelten als ein EU-Pass.


Rückweg im Gewittersturzregen, aber jetzt hat Q. fast alles, was er für die neue Schule braucht.


Richtiger Geldbeutel fehlt noch und MensaCoupons muss er noch kaufen, das geht aber nur vor Ort. Und einen Haarschnitt, sie waren zwar beide vor zwei Wochen mit recht klarer Anweisung an die Friseurin ("Oben so kurz, dass sie wieder aus den Augen schauen können"), die etwas kreativ ausgelegt wurde ("Ok, ich schneide mal ein, zwei Zentimeter ab und wenn sie dann alle Haare auf eine Seite streichen, den Kopf 90Grad nach rechts drehen, dann ist der Grossteil des linken Auges frei. Bei Windstille"), also muss da Fräulein Rottenmeier nochmal mitkommen.




Sonst so: Grad mal wieder Ferien eingereicht, Malta, wir kommen! (im Oktober und ich freue mich sehr, sehr, sehr)


Stressleveldurchschnitt gestern: 17 (ich sags ja: das Yoga! Das spüre ich heute im Hintern ganz ausserordentlich)
Selbstbeweihräucherung: Dinge erledigt, trotz unglaublicher Müdigkeit nicht cranky geworden.




Dienstag, August 07, 2018

Achtsamkeit, Alda!

Also: zwei Geschichten habe ich heute für Sie:


1. Ich war ja zu Schulzeiten (ich glaube, es war in der 6. oder 7. Klasse) einmal mit dem Nachthemd in der Schule, weil ich fand, dass das so schick aussieht (und bin erstaunlich cool geblieben, als jemand mein Kleid mit "Meine Kusine hat ein Nachthemd, das schaut ganz ähnlich aus" kommentiert hat.). Heute hatte ich erstmals meinen neuen Jumpsuit zur Arbeit an. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er eher wie ein Pyjama oder ein 70er-Jahre ABBA-Kostüm aussieht, aber das ist mir auch egal, er passt super, ist ultrabequem (spricht wieder für Pyjama) und ist bei dem Wetter sehr angenehm zu tragen. Ich habe auch nur einen Kommentar bekommen (Next level: im Real Life die Kommentarfunktion abschalten. Ich arbeite dran), nämlich "Hui, was hast DU denn an?!", aber das nehme ich ja in der karohemdenuniformierten Umgebung ja mittlerweile sehr locker. Ein "Schick, gell?" führte zu Detailfragen zum Stoff und weiteres konnte ich durch ein breites Grinsen, das dazu führte, dass ein fast verheiltes Lippenherpsbläschen in einem spektakulären Blutbad aufplatzte, vermeiden.
Das ist übrigens am Ende des Tages. Leicht derangiert und mit schwerem und etwas untypischem Gepäck, weil:




2. In meiner Zeit in San Diego habe ich ja das Konzept "Sport über Mittag" (und überhaupt Aerobic) kennengelernt. Ausserhalb von San Diego (wo ich ja mehr oder weniger alles ausprobiert habe) fand ich das Konzept dann eher nur so mittelpraktisch, weil "Sport statt Essen" bei mir eh nicht funktioniert, ich zur Mittagessenzeit eh schon so unterzuckert bin, dass ich es mit Müh und Not aufrecht in die Kantine schaffe, aber sicher keine Laufrunde (höhö, as if) oder eine Fitnessstudiorunde. Und dann kommt dazu, dass ich nach dem Sport natürlich verschwitzt und überhaupt derangiert bin und wenn ich also Sport mache, dusche, Restaurierungsarbeiten UND Essen, dann sind dann gleich mal zwei Stunden rum und soviel Zeit habe ich über Mittag und überhaupt an einem Arbeitstag echt nicht zu verschenken. Aber: bei uns auf dem Areal gibt es ein Fitnesstudio, es gibt den Sportclub, der zu echt kleinen Preisen verschiedene Sportarten anbietet und irgendwie nagte es doch an mir. Ich hab zwar so viel um die Ohren, dass ich nicht noch ein Firmensportteam mit unterkriege, aber hm. Wie erwähnt, kam dann irgendwann ein Aufruf, dass es doch das Yoga-Team gäbe und überhaupt ware das super, über Mittag und ganz grossartig. Spontan bin ich also dem Sportclub beigetreten, habe die Yogatermine in den Kalender eingetragen,meine Yogamatte (ja da staunen Sie!) ins Büro mitgenommen, dann musste ich nach Italien, dann waren ich drei Wochen weg und KEIN EINZIGES MAL BEIM YOGA. Heute aber war es dann soweit, ich war sehr unsicher, wo das überhaut ist (ich habe mich in den Katakomben schon das eine oder andere Mal verlaufen,), ob man sich da umziehn kann oder ob ich schon barfuss und in Schlumpfklamotten da runter gehen soll, aber irgendwie hat dann doch alles geklappt. Hungertechnisch war ich ein richtiger Fuchs, ich hatte nämlich um halb 11 ein Müesli gegessen und danach in der Cafeteria noch ein kleines Birchermüesli geholt. Bei dem Wetter geht bei mir eh nicht viel anderes rein.
Yoga fand ich insofern eine tolle Idee, als eben, Yoga (nicht so sehr der spirituelle Teil, das kann man für mich sehr gut weglassen und tat das heute auch, weil eigentlich war es Yogalates, sondern halt das Dehnen, die Beweglichkeit, die Balance und die Kraft., und als auch: soooo krass kommt man da nicht ins Schwitzen, dass man sich danach voll restaurieren müsste. Dachte ich und hatte zwar Sportklamotten, aber kein Duschzeug und keine frischen Klamotten mitgenommen. Hahahahahaha.
Auch wenn der Russe kommt: der Yogaraum ist ein safe space.
Der Raum, direkt neben dem Schutzraum und ungefähr 4 Stockwerke unterhalb meiner Komfortzone, war eigentlich noch recht kühl, eben: unter der Erde so eine Art Tunnel mit Parkett (?!), aber es hat halt überrall ungefähr 10000 Grad, also auch im Keller unter dem Keller. Und anstrengend war es auch, nicht furchtbar, aber doch, also habe ich halt ein bisschen Katzenwäsce danach betrieben, mit meinem immer dabeien Kosmetikbeutel ein wenig Gesichtsrestaurierung betrieben und für den Nachmittag ein bisschen Abstand zu Kollegen gehalten.
Alles in allem sehr wiederholungswürdig. Demnächst muss ich mal die Yogastunde am Turm ausprobieren, weil die ist oberirdisch da scheint es irgendeine Art Beef zwischen den Gruppen zu geben und das will ich doch mal genauer wissen.


Sonst so:
Gut vorangekommen, jemand hat vor den Ferien sehr fleissig vorgearbeitet und das auch gut dokumentiert, im Stil von: Blabla Risk Assessment vorbereitet, Dokumentnummer 13093289, Berechnung fehlt, ist vorbereitet, im Ordner blabla. Ich arbeite sehr gern mit mir zuammen :-)
Abends rheinabwärts in die Dorfbadi schwimmen, der Rhein hat 26 Grad und das ist grenzwertig


Stressleveldurchschnitt gestern: 28 (es wird)
Selbstbeweihräucherung: Gut vorangekommen, den awkward moment mit dem Oberchef, der mich Löcher in die Luft starren wähnte, während ich hochkonzentriert Analytikdaten auswertete und dabei offensichtlich so aussah, wie er sich gelangweilt vorstellt, einigermassen rumgerissen (nicht wirklich. Echt nicht. Immerhin nicht vom Stuhl gefallen vor Schreck. Aber fast)

Montag, August 06, 2018

Eieieieiei

Heute morgen, als ich um viertel vor sieben aus dem Haus bin, war es noch nicht richtig hell und nicht ultraheiss ("Frisch" würde ich es jetzt nicht nennen, aber ich war nicht sofort klatschnass.
Im Elfenbeinturm dann die schöne Überraschung: 23.5 Grad (ohne Klimaanlage). So kann man arbeiten!
Und davon hatte sich auch einig angesammelt, so nonchalant ich alle "URGENT FEEDBACK NEEDED"-Emails die letzte Woche ignorieren konnte, so sehr drängten sich sich heute in den Vordergrund.
Aber eben: 23.5 Grad, ich bin erstaunt, wie viel schneller mein Hirn bei vernünftigen Temperaturen arbeitet.


Kurz vor dem Mittagessen ein Anruf, der meine Abendpläne ein wenig durcheinander warf, weil statt normal Feierabend machen, heimgehen, sporteln, Abendessen, standen früh heimgehen, Elternrat zu uns einladen, Telefonliste aufteilen, einheitlichen Text vorbereiten und viele Telefonate auf dem Plan. Gottseidank ist alles gut ausgegangen und es war nicht so krass, wie auch schon.


Beim Mittagessen Maltatipps (liebevoll per Hand farbcodiert und kuratiert) erhalten, das MUSS was werden.


Nachmittags dann im anderen Standort: nicht so schön kühl. Und einige Problem(chen) haben sich durch 3 Wochen Aussitzen leider nicht von selber gelöst, aber ich bin ja noch tiefenentspannt.


Heimfahren, Kinder im Pool begrüssen, Nanny aus den Ferien zurück begrüssen, Katzen begrüssen (oh, ich hab den im Familienkalender plakativ mit "Klöten ab" bezeichneten Termin für die zwei abgemacht), oben genannte Telefonaktion am Küchentisch erledigt, geschwitzt, Brotzeit gemacht, Jon hat sich vom dauersalbadernden Q eine halbe Scheibe Schinken und kalten Braten gemopst und diesmal wirklich aufgefressen.


Jetzt: gehe ich gleich rauf unters klimatisierte Dach und strample mein Crosstrainerprogramm ab. Gsagt is gsagt.


Stressleveldurchschnitt gestern: 25
Selbstbeweihräucherung: Telefonaktion ganz gut hingekriegt ohne langes Rumeiern zum Rausfinden, wer jetzt bestimmen will, wie wir das machen wollen, sondern gesagt: Vorschlag, wir machen das so, zack, alle dabei.

Sonntag, August 05, 2018

#WMDEDGT 08/18





You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?"
 
Mittlerweile wissen ja alle, wie es läuft, oder? Wir schreiben heute alle auf, was wir den ganzen Tag so machen und abends verlinken wir uns hier durch Klick auf die Schaltfläche, die sich abends freischaltet, und zack: man kann bei den anderen schauen, was da so los war. (Und: WMDEDGT? heisst: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" und hat vor über fünf Jahren seinen Anfang genommen in einer Tagbuchblog-Woche und seit April 2013, also seit ganz schön lang gibt es das jeden Monat am 5. und es ist KEINE BLOGPARADE!)
 


Allgemeines:
  • Die Linkliste schaltet sich um 18:00h frei.
  • Und, finden Sie es kleinlich oder nicht, das Ganze hat seinen Anfang im Tagebuchbloggen gemacht und ich möchte, dass es auch so bleibt. Ich behalte mir deshalb vor, Links auf Posts, die halt heute geschrieben wurden, aber keine Tagebuchblogsposts sind, von der Liste zu löschen.
  • Ich fand ausserdem die gemischte Linkliste letztes Mal sehr nett (es hat sich auch keiner beschwert, auf jeden Fall nicht bei mir oder so, dass ich es mitbekommen hätte), also bleibt das jetzt so, diesmal probiere ich noch eine andere Sortierung, Sie dürfen gespannt sein, wie ich die Links diesmal sortieren lasse :-)
  • Nachtrag: die Linkliste schaltet sich wirklich automatisch frei. Da kann jeder, seinen Link selber eintragen, indem er auf dieses Feld (das ab 18:00h hier ganz unten dann erscheint) klickt:
  • Tut mir leid, falls das nicht ganz klar war, ich mache das jetzt schon so lang, da ist es einfach ein Automatismus geworden, und ich kam gar nicht auf die Idee, dass man das nicht wissen könnte. Es ist aber wirklich ganz einfach und nur so kommen Sie auf die Linkliste.  Bei sich einen Link auf diesen Post zu setzen, hier den Link in die Kommentare zu setzen oder mir den Link zu mailen, hilft dafür leider nicht.
  • Die Liste wird immer länger, wahrscheinlich liegt es daran, dass ich immer älter werde und mein inneres Fräulein Rottenmeier immer stärker durchkommt: in meinen Augen ist es einerseits eine Frage der Höflichkeit, im verlinkten Blogpost auf die Aktion zu verweisen, sei es durch einen Link oder den Hashtag (am gescheitesten halt schon mit Link), und zwar nicht, weil ich da dann so unglaublich viele Klicks und Besucher hierher locke, das ist mir ja ehrlich gesagt wurscht), sondern, weil: andererseits das Ganze ja als Gemeinschaftsaktion entstanden und gedacht ist und das funktioniert halt nur, wenn man die anderen #wmdedgt-ler auch finden kann und das klappt nun mal mit einem Link auf den hiesigen Post.
  • NEU: ich behalte mir vor, alle Posts, in denen Werbung gemacht wird für was auch immer, aus der Liste zu löschen. Und das gilt auch dann, wenn Sie einen Link auf dieses Blog warum auch immer als Werbung kennzeichnen (und jajaja, ich weiss, dass Sie glauben, dass das deutsche Rechstsprechung wäre: ABER: Hier wird kein Geld verdient, ich gewinne NICHTS dadurch, dass Sie hierher verlinken, also, dieses Kasperltheater mache ich nicht mit.)
  • Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Inlinkz damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, tragen Sie sich halt nicht ein.


JETZT ABER:
Hier ist ja zumindest für die Ü13-Fraktion letzter Ferientag, deswegen ein wenig Wehmut, aber tja nun, ist halt so.
Ich wache ein paar Mal auf wegen heiss, Katze beisst mich in den Fuss, der Hübsche sperrt die Katzen aus wegen alle Fenster auf, der Hübsche macht die Fenster wieder und Klimaanlage wieder an und Katzen dürfen wieder rein, in die Nase gebissen werden (von einer Katze. Glaube ich), aber ich gebe dem Kaffeedurst erst um kurz vor neun nach (das ist ja jetzt alles nicht mehr so einfach. Bevor irgendwas passiert, müssen die felinen Mitbewohner gefüttert werden, weil sonst kriegt man sie nicht mehr los und sie hängen schnurrend an einem dran, was ja sehr, sehr niedlich ist, beim Kaffeekochen aber halt auch mit Kapselmaschine, die selber Milch schäumt, nur mittelhilfreich*, und dann muss man natürlich alle Schälchen abwaschen wegen eklig und das mit zwei schnurrenden Fellknäulen überall, es ist nicht ganz trivial).


Die Kinder schlafen noch selig in ihren gemütlichen, frisch bezogenen Betten, in die kein anderer Wolf im Schlafsack aus Versehen reinrollt und in denen kein anderer Pfadi mit dem Inhalt seinen Fresspäckli eine Ameisenfütterstation eingerichtet hat.


Ultragemütliches Frühstück auf der Terrasse.
Wäscheabhängen auf dem Balkon, Schlafsäcke einpacken und das Pfadilager ist für diesen Sommer abgehakt. Bis auf das eine fehlende Hosenbein und die Isomatte von Q., die  noch im Lager sind und die 4 Paar und 3 Einzelsocken, die L. so cool fand, dass er sie mal eingepackt hat. Wird alles auf der Tauschbörse bei der nächsten Übung geregelt werden.


Exzssives Baden im Planschbecken, danach Gartenbewässering mit den trüben Resten


Ich hänge die neuen Stundenpläne auf, drucke die "IT-Vereinbarung für die Mittelstufe" und die letzte Seite des "Code of Conduct" für die Schule aus, die L. noch unterschreiben muss, packe meine Arbeitstasche für morgen, die Kinder feiern Reunion mit der Playstation, der Hübsche und ich schauen eine Folge "Bosch". dabei lackiere ich die Fingernägel neu.


Für um 16:00 haben wir im "Room Escape" Basel reserviert, L. hat doch beim Tag der Offenen Tür beim Umweltquiz der Gemeinde einen Gutschein für 4 gewonnen.
Ich muss sagen, ich hatte nicht ultraviel Lust drauf. Erstens: ich habs nicht so mit geschlossenen Räumen (so etwas stand schon oft im Raum als Teamevent, aber ich habe immer gesagt. "Ich kann das nicht, ich kratze mich mit den FIngernägeln durch die Wand!"), zweitens: es hat ungefähr 3948 Grad draussen, da mag ich mich noch weniger irgendwo einschliessen lassen.


Die Kinder waren allerdings beide schon mal auf einem Geburtstag im "Kids Escape" und total begeistert, ausserdem war es gewonnen und ach, tja, was solls.


Und dann.... war das so unglaublich gut! Also: erstens unglaublich gut gemacht, technisch perfekt, für Erwachsene zum Schmunzeln, für Kinder gut genug zu verstehen, durchaus herausfordernd (ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, ob wir es schaffen würden, die Erde zu retten, aber da Sie das hier lesen können: hat doch geklappt!), aber nicht unlösbar (vor allem, wenn man schon das ein oder andere Computerspiel gespielt hat), wir sind (soweit nix neues) zwar dreieinhalb Alphawölfe, aber durchaus ein sehr gutes Team. Und ausserdem war es klimatisiert. (Und ich war so aufgeregt und im Spiel drinnen, dass mich das "Ach ja: im Prinzip hat es immer offene Fluchtwege, aber in dem Szenario nicht, da ist die Tür dann wirklich abgeschlossen, da müsstet ihr dann so einen Notfallknopf drücken" nur ganz am Anfang gestresst hat.)


Also: das war sicher nicht das letzte Mal!


Daheim dann: kollektive Begeisterung, schnelles Abendessen (Lachssteaks, die ich eigentlich grillen wollte, aber: Feuerverbot!, dann halt aus dem Ofen, mit Minz-Limetten-Chilimarinade, Gazpacho-Salat und geröstetem Brot. Das habe ich aus der "Captain Cook"-App abgeschaut, aber weil die Rezepte da nur 24h sichtbar sind, konnte ich weder nachschauen noch verlinken, im Prinzip ist es ein Gazpacho, nur ohne Pürieren, also ein grobstückiger Gemüsesalat. Sehr, sehr lecker und meine Güte, bei 20347 Grad genau das richtige), Duschen, Klamotten für morgen (keine Flipflops, keine Jeans-Shorts und Spaghettitop wie die letzten drei Wochen jeden Tag) rauslegen, noch eine Folge "Bosch" und ab ins Bett, morgen läutet der Wecker um viertel vor sechs.




Stressleveldurchschnitt gestern: 21
Sebstbeweihräucherung: ich bin voll gut im Welt retten! (und als Detektiv und Archäologe und so)


*Ja, ich nehme an, irgendwann werde ich so Sätze schreiben können, ohne nach gestern mit imaginärer Beckerfaust zu denken "Ha, wie Ihr Trolle und selbsternannte Nachhaltigkeitspolizisten Euch jetzt ärgert, dass das Kommentarfeld jetzt nicht mehr da ist und ihr Eure "Nestle ist des Teufels"-Kommentare jetzt wieder runterschlucken must wie so einen ekligen Katzenhaarball". Bis dahin beckerfauste ich so vor mich hin.








Samstag, August 04, 2018

Komplett!

First things first: die Kinder sind wieder da. Eines verbrannt (ja, auch in einem Haushalt, in dem schon IMMER extreme auf Sonnenschutz geachtet wird und keiner uneingecremt das Haus verlässt, kommt es nun schon zum zweiten Mal vor, das dasselbe Kind verbrannt und sich schälend aus dem Pfadilager zurückkommt. Letztes Mal hiess es "Ich hab die Crème nicht gefunden", diesmal, mit selber packen und Sonnencreme in jeder Tasche zog das nicht, da hiess es dann: "Ich hab mich echt eingecremt, das UV-Shirt aber nicht gefunden, keine Ahnung, wie das passieren konnte". Und nein, da mache ich natürlich keine Pfadileiter dafür verantwortlich, diese Verantwortung kann man mit fast 13 schon wirklich selber übernehmen.), eins verlaust (naja, 100% bin ich mir nicht sicher, ob das jetzt Dreck oder Läuse waren, die ich aus den Haaren gekämmt habe, deshalb: zack: Lausmittel drauf), aber sonst in einem Stück (also: jeder. Nicht zusammengewachsen).
Innerlich sind sie beide ein Riesenstück gewachsen. Q. hat eine Reise um die Welt unternommen (und diesmal statt bei Bikers mittaggegessen und in einem Kuhstall übernachtet in eine Cannabisfeld geschlafen und weiss jetzt genau, was der Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Pflanzen ist und wieviel man für den Eigenbedarf anbauen darf.). L. hat Lukas und Jim Knopf geholfen, LiSi zu befreien und hatte dabei einen Riesenspass! Wegen Feuerverbot haben sie kein einziges Lagerfeuer machen können, aber, auch das ist Pfadi-tum, sie wussten sich zu helfen: sie haben aus Blachen eine Leinwand gebaut und dann in 4K ein Netflixfeuer draufgestreamt und dann drumrum gesungen.


Der Hübsche und ich habe den Tag noch zu, Rheinschwimmen genutzt, dafür gesorgt, dass die Waschmaschine und der Wäscheständer frei sind und das Lieblingsabendessen, das auch kein Grillfeuer braucht (Feuerverbot in der Gemeinde), nämlich Tacos, bereit steht. Hat grad so gereicht :-).


Jetzt sind alle sauber, sehr gut gekämmt, eingecremt und bereit für ein richtig gemütliches, frisch bezogenes Bett.


Hach, der innere Hütehund kann aufatmen!


Stressleveldurchschnitt gestern: 16
Selbstbeweihräucherung: cool geblieben, als da so Gedöns aus L.s Haaren kam.


Ansonsten so: Sie müssen sich keine Sorgen machen, die Kommentarfunktion ist nicht kaputt, ich habe sie mit Absicht abgeschaltet (respektive verborgen). Ich habe einfach keine Lust mehr (das heisst nicht, dass das für immer ist, wer weiss, vielleicht werde ich mal wieder ein wenig wurschtiger, wenn ich noch relaxter bin ;-)), dass Hinz und Kunz denkt, er könne mir sagen, wie ich mich zu benehmen habe, was ich zu tun oder zu lassen habe, weil ... warum eigentlich? Ganz ehrlich: mir ist es wurscht, ob Sie mich mögen, ob Sie denken, ich ware arrogant, überheblich, selbstherrlich, was auch immer. Wenn Sie das denken, würde ich Sie vermutlich auch doof finden. Ich lege allerdings keinen Wert darauf, mit Leuten, die mich nicht mögen und die ich nicht mag, zu interagieren und lasse mir das auch nicht aufzwingen. Da haben Sie halt jetzt einfach Pech gehabt und müssen jemand anderen erziehen oder belehren oder auch einfach mal nix schreiben. Ich weiss, das ist schwer.


Für alle anderen, und ich weiss, das sind viel mehr: tut mir leid, dass ich es nicht schaffe, den  netten, lustigen, konstruktiv kritischen Kommentare in meiner Wahrnehmung einen höheren Stellenwert zu geben als den paar, die meinen, mir an den Karren fahren zu müssen. Ich mag Sie auch sehr und Sie wissen ja, wie Sie mich erreichen können.(jajaja, die anderen auch, ich weiss).
So, fertig gejammert, ich muss jetzt Kinder ins Bett bringen :-).


Ah, noch was: morgen ist wieder der 5. und damit #WMDEDGT, da gibts leider kein hitzefrei, sorry!

Freitag, August 03, 2018

Kultur

Heute morgen haben wir erfahren, dass morgen beide Kinder heimkommen werden. Q. hatte sich ja die Option offengehalten, um eine Woche zu verlängern, aber anscheinend möchte er nicht und hat "er würde L. (der ohne Wenn und Aber, weil Wölfli, morgen heimkommt) sonst vermissen und ausserdem hätte er Heimweh nach den Katzen". Der Hübsche und ich hoffen mal, dass wir bei der Wiedervereinigung nicht stören :-).
Ich freue mich schon auf meine beiden Jungs und bin gespannt, was sie erlebt haben!


Wir haben in weiser Voraussicht heute den Kühlschrank neu befüllt (auch Katzenfutter wurde langsam knapp, zwei Katzen im Wachstum ... fressen einiges!)


Im dm war es trotz Klimatisierung so heiss, dass das Kokosöl geschmolzen war. Sah lustig aus und die Kommentare auf Twitter und Instagram sind ... eine Lehrstunde für "social media", finde ich.


Heute abend hatten wir dann unseren letzten Erwachsenenprogrammpunkt für diese Ferien: ich hatte bei eine, Gewinnspiel bei der Arbeit VIP-Tickets für Deladap bei "Im Fluss" heute gewonnen.*
"Im Fluss" ist eine Konzertreihe, die es seit mehreren Jahren in Basel gibt, da wird ein Floss vor der Mittleren Brücke verankert, die Kunstler werden dort mit dem Boot hingebracht und am Rheinufer geht die Post ab. Oder halt: in der VIP-Bar, wo man auch noch verpflegt wurde und einen wunderbaren Blick hatte.

Linker Trick übrigens: das "HOI Maracuja", das da unter "Mineralwasser und Süssgetränke" steht, ist ein Biermix. Schmeckt dafür erstaunlich ok, ist aber halt nix, wenn man denkt: "Ach, so ein Aperol Spritz auf nüchternen Magen und bei viertausend Grad haut ganz schön rein, da lege ich mal eine Runde alkoholfrei ein"



Schlussapplaus. Mein Favorit: der Typ, der vor der Bühne im Wasser sitzt. (die Band hat übrigens für den Rückweg auf das Boot verzichtet und ist in voller Montur geschwommen. Stagediving, das sich lohnt)






Bei den tropischen Temperaturen (als wir bei uns im Dorf um kurz vor Mitternacht aus dem Bus stiegen, kamen uns die 27Grad richtig frisch vor) war das eine sehr schöne Veranstaltung und Stimmung! Danke dafür!


Falls das Video nicht geht: hier sollte man es sehen können.


* Wir haben da so einen Kulturförder-Dings und da gibt es jeden Monat drölfzig Gewinnspiele. Ich mache bei weitem nicht bei allen mit, nur bei denen, die mich interessieren und wo de Events zeitlich passen, aber ich habe fast schon ein schlechtes Gewissen, wie oft ich schon gewonnen habe. Umfrage unter den Kollegen, die heute auch da waren: das geht allen so. Anscheinend macht nur eine sehr kleine Gruppe Menschen mit oder es gibt irre viele verloste Tickets etc.

Donnerstag, August 02, 2018

Chill like a pro

Heute so:
  • Hausputz (Reinigungskraft ist noch im Urlaub)
  • Beste Radroute zu K1s Schule ausgecheckt. Ohne K1, weil noch Pfadilager. Die Route geht erst sehr am Verpackungs- und Parenteraliabetrieb eines lokalen (höhhöhö) Pharmariesen entlang, dann am Waldrand, dann durch eine Brauerei, dann nochmal durch Wiesen und zack, da. Nur einmal Vorfahrt achten, sollte gehen.
  • Alternativroute für den Rückweg gestetet: das ist nix. Aber geht am Strandbad entlang. Gebadet. Im Rhein. Get over it.
  • Daheim: fertig gemacht für Chillen in der S(tr)andoase. Kann man machen, anscheinend auch im Winter, vielleicht wissen bis dahin die Barkräfte, wie die Cocktails auf der Karte gehen.
  • Gewartet auf: SMS von K1, dass er vielleicht doch länger im Lager bleiben möchte. Kam nicht und ich freu mich auf ihn (also: auch auf K2, aber der kommt eh).


Schwere Geburt: ein Negroni und ein London Mule. Kind of (und der Flyer, den ich unserer Teamassistentin für die Weihnachtsfeier unterschieben werde)


Die Enten ankern im Bootshafen






 

Mittwoch, August 01, 2018

August!

Es ist schon wieder August, wir haben gestern abend spektakulär reingefeiert, nicht nur in des Hübschen Geburtstag heute, sondern eben auch in den Schweizer Nationalfeiertag.
Wir haben die Kinderfreiheit genutzt und uns mit den Wanderfreunden Tickets für den "Rhystärn" gegönnt, der vom Roche-Anleger in den Sonnenuntergang bis Kembs getuckert ist, dann umgekehrt und püntklich zum Feuerwerk vor der Wettsteinbrücke Position bezogen hat. Wir hatten also frische Luft, ein angenehmes Lüftchen, keine Knallsonne, leckere Drinks (bis auf meinen letzten, der war so extrem pappsüss, das war scheusslich), erträgliche Musik (als "It's my life" von Bon Jovi losschrammelte, sind wir fast vor Lachen in den Fluss gefallen), perfekte Sicht und Nullkommanull Gedränge. Anders als die (laut Polizeiinfo nur 120 000, rein optisch eher) Millionen Menschen auf den Brücken und am Rheinbord.

























Weil wir dann nach Mitternacht natürlich noch anstossen mussten, haben wir den letzten Zug verpasst, waren nicht willens, entweder 170 CHF für ein normales Taxi oder 120CHF (wegen starker Nachfrage, no shit, Sherlock) für ein Uber zu bezahlen, sondern haben dann lieber noch eine halbe Stunde an der Bushaltestelle gewartet, um mit dem Nachtbuss nach Hause zu tucker. Ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal nach 2:00 heimgekommen bin :-) (Der Busfahrer war sehr froh, ein paar Ü20 Fahrgäste zu haben, die noch ganze Sätze sprechen können, wissen, wo sie hinwollen, sichtlich ihren Mageninhalt unter Kontrolle haben und sich zivilisiert und höflich verabschieden. Das war schön)


Aber was werden wir sonst noch so machen im August?


Heute erstmal richtig Geburtstag feiern, baseltypisch für den Sommer mit Rheinschwimmen und dann Drinks in der Sandoase.



study_of_decay.exe pt.44





Am Freitag haben wir VIP-Tickets (gewonnen :-)) für das Konzert im Fluss mit allen Schikanen, das wird bestimmt toll! ("Dirty Balkan Jazz". Ich bin gespannt.)


Am Samstag kommen die Kinder zurück (oder vielleicht auch nur eines), da freuen wir uns schon sehr!


Wenn beide kommen, gehen wir am Sonntag noch ein Room Escape Rätsel lösen (Diesmal hat L. gewonnen, wir haben eine Glückssträhne im Moment :-)). (Wenn nur eines heimkommt, verschieben wir das)


Dann heist es für den Hübsche und mich: back to the glue factory (ich merke, dass genau jetzt die totale Urlaubsentspannung einsetzt, weil ich alle "URGENT FEEDBACK NEEDED!" Arbeitsemails mit einem milden Lächeln ignoriere, weil entweder meine Vertreter das erledigen werden oder ich halt ab Montag.


Die Kinder haben noch eine Woche frei, in der wir die Schulränzen parat machen werden, mit Q. noch einmal Bus- und Zugfahren und auch mal die Velostrecke üben werden.


Ab Mitte August heist es nämlich für L.: Willkommen in der Mittelstufe! und für Q.: Willkommen in der Oberstufe!


Wir werden uns alle mit den neuen Stundenplänen, den neuen und nicht ganz so neuen Lehrern arrangieren, da freuen wir uns schon sehr drauf. Besonders gespannt bin ich auf den ersten Elternabend in der neuen Schule, der auch schon feststeht.


Wir werden Besuch bekommen, von Oma, Schwestern und sogar Frau Muttis allerbester Freundin zum Rheinschwimmen.


Nicht nur der Hübsche, auch Q. wird Geburtstag feiern, er wird nun rein formal ein Teenie. Die dazugehörige Party wird vermutlich nicht mehr im August stattfinden oder nur noch ganz kanpp, weil Unihockeytrainingswochenende und högschtgeheime Pfadi-Aktivitäten schon wieder ein Wochenende nach dem anderen blockieren.




Nicht ganz so angenehm: für die Katzenkinder müssen wir einen Kastrationstermin ausmachen, entweder noch im August, oder für September. Tja nun, hilft nix.


Was ich im August NICHT machen werde: nach Italien fahren :-). (erst wieder im September, aber nur noch zum Feiern).