Freitag, August 17, 2012

Bucheinschlagen leicht gemacht

Also, ich bin ja nicht so ;-). Hier also die bebilderte Anleitung, wie ich von meiner Mama gelernt habe, Bücher einzubinden. Ich hoffe, man erkennt trotz der durchsichtigen Folie, was ich meine. Im Prinzip geht das natürlich genauso mit Papier, aber ganz ehrlich: das sieht doch nach spätestens zwei Wochen fransig und gruslig aus.
Man braucht: Buch, Folie, Schere und Tesafilm.


Am einfachsten bestimmt man die Menge an Folie, indem man das Buch schon mal locker einschlägt und an jeder Seite ungefähr 3-4 cm überstehen lässt.

Dann schneidet man die Folie ab (wenn man nicht versucht, gleichzeitig zu fotografieren, wird das vielleicht auch gerade. Ist aber an sich egal)

Tesafilm bereitet man sich am besten schon vor. Wenn man wie ich heute noch im Geschenkeeinpackmodus ist, wird man merken, dass man mit drei Streifen einen zu wenig hat. Also: Vier Ecken, vier Tesaschnipsel.

Dann schlägt man die Überstände an den Seiten gegenüber vom Buchrücken um die Buchdeckel. Essentiell ist, die Kanten mit Schmackes mit dem Daumen nachzuknicken.

Jetzt schneidet man mit der Schere unten viermal schräg vom Rand bis ca. 2-4mm neben die Ecke des Buchrückens. Je genauer man da an den Buchrand rankommt (und nicht zu weit reinschneidet), desto genauer passt das nachher dann.

Das sollte dann so aussehen:

Jetzt klappt man den vorderen Buchdeckel raus und faltet die eingeschnittenen Schnipsel nach innen (wieder gut nachknicken). Jetzt sollte man gut überprüfen, ob die geknickte Folie nun oben und unten mit dem Buch abschliesst.

Jetzt knickt man die Ecke rechts unten so ein, dass die Kante genau mit dem hinteren Buchdeckel abschliesst (und ja: wieder fest mit dem Daumennagel nachfahren).

Das jetzt gut festhalten, nach oben knicken und festkleben. (Laaaaangweilig, aber wieder: gut nachknicken. Hier lohnt es sich, das ordentlich zu machen, weil dann eben alle rechten Winkel stimmen)

Das obere hintere Eck wird nun genauso eingefaltet.

Jetzt wird der vordere Buchdeckel wieder eingeschlagen (wenn alles passt, dann sollte die Falte vom ersten Einknicken genau passen.) und das ganze umgedreht.

Genau wie hinten werden nund auch die vorderen Ecken umgeknickt und festgeklebt.

So, fertig ;-). Ich hoffe, man erkennt ein bisschen was.

Wegen des Fenstersaugers: ja, haben wir und ja, ist super. Und echt fix. Damit werden den Fenster zwar nicht perfekt (auf jeden Fall bei mir nicht), aber das werden sie bei mir normal auch nicht. Zeit- und aufwandsmässig ist das Ding super. Ganz verhindern kann es den Saustall und das Getropfe nicht, weil man ja die Rahmen und Fensterbretter immer noch putzen muss. Dummerweise hatten wir eine Zeitlang das Ladegerät verloren, so dass wir gar nicht hätten putzen können. Wie das immer so ist, ist es dann wieder aufgetaucht, als wir einen Ersatz bestellt hatten. So richtig oft putze ich jetzt unsere Fenster trotzdem nicht, weil ich es immer noch nicht gerne mache, da ändert auch der Sauger nichts dran. Ich habe allerdings das Gefühl, dass dieses praktsiche Stück Technik den Hübschen das eine doer andere Mal so zwischendurch zum Putzen animiert. Ach ja. Und unsere Putzfrau, die, das kann man nicht oft genug betonen, ein absolutes Goldstück ist, die putzt auch immer aml wieder dieFenster, aber ich glaube, ohne Sauger. Ich finde es einfach unglaublich beruhigend, zu wissen, dass ich, falls (man beachte: falls, nicht wenn) mich mal der Rappel überkommen würde, beim Fensterputzen schneller durch wäre als anhin. Und deas Umhängetäschchen ist auch sehr kleidsam.