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Donnerstag, Dezember 18, 2008

Die Schweiz versinkt im Schnee

Und sogar für unser warmes, suptropisches Eckchen bleibt was übrig.

Ich bin ja schneetechnisch eine Lorelai Gilmore, so dass ich für das Dauergemotze, das hier ob der mittlerweile ca. 15 cm Schneedecke ausgebrochen ist, nur Verwunderung übrig habe.

Das Standardgespräch mit Nachbarn/Kinderturnmüttern etc. beginnt hier zur Zeit so:

"Und, wie gehts euch?"

"Super, danke."

"Trotz Schnee?"

"Nein, wegen Schnee!"

Und so waren wir dann die Exoten, die es zum ausnahmsweise schon um halb 10 stattfindenden Kinderturnen zwar auch nur mit Müh und Not pünktlich geschafft haben, aber nicht, weil wir wie die anderen nicht an so frühes Aufstehen (?!) gewohnt sind, nein, weil wir seit ca. halb acht (da ist es gerade so hell) damit beschäftigt waren:

Ich liebe den Winter!

Mittwoch, Juni 13, 2007

Ich furchtbare Mutter

denke manchmal daran, wie es wohl wäre, Little Q. heissgeliebten Bohrer mitsamt Werkzeugkasten auf dem Grund des Rheins zu versenken.
Manchmal ist vor allem morgens um halb sechs, wenn er statt zu schlafen nach "Hamma" und "Boga" verlangt. Gibt es sie nicht, wird gebrüllt. Gibt es sie, wird Mama auseinandergeschraubt und wieder zusammengehämmert. In keinem Fall wird weitergeschlafen. Auch von mir nicht.

Mittwoch, Juni 06, 2007

Wiiii

Morgen kommt die Mutter des Hübschen für ein verlängertes Wochenende zu Besuch.
Little Q. wird schon fleissig gebrieft: "Wer kommt zu Besuch?" "Omaaaaaa". "Und wer komt mit?" "Wawau Oma miko". Soweit so gut. Ich habe aber einmal zu oft gefragt "Und wie heisst der Hund von der Oma?" Antwort ist "Wiiiiiiiiii". Wir konnten das ausbügeln. Jetzt kommt vorblidlich ein "Tommy".
Ansonsten ist mir gestern auf dem Supermarktparkplatz noch ein Lapsus passiert: Little Q. entdeckt überall Omas im Moment. So hat er auch die Frau aus dem Auto nebendran als solche tituliert. Sie hätte gar nicht so indigniert gucken müssen, die alternativen Wörter zur Personenbeschreibung sind Bub, Mädchen, Baby oder Mann. Die Frau war eigentlich schon im Oma-Alter, rein äusserlich aber so aufgehübscht, dass man ihr anmerkte, dass sie das möglichst gut verbergen will. Ich hätte ja auch einfach sagen können "Nein. Little Q., die Oma kommt erst am Donnerstag." Was sage ich? "Nein Little Q., das ist nicht DEINE Oma." Hat sie noch indignierter geschaut. Zu meiner Rechtfertigung: so Sachen muss ich immer auf dem Spielplatz oder im Supermarkt sagen "Nein, Little Q., das ist nicht DEIN Familienpack Cremeschnitten. Nein, Little Q., das ist nicht DEIN Sack Grillkohle. ..."

Sonntag, Juni 03, 2007

Zum ersten, zweiten, dritten

Der erste Pommes, den die Leute auf der Bank gegenüber dem Kind vor dem Abendessen anbieten, muss nicht sein.
Die zweiten zwei, die sie ihm in die Hand drücken, nachdem ich dem motzigen Kind erklärt habe, nach dem ersten sei Schluss, nervt.
Die dritten, die der Mann dann auch noch rüberträgt und unter meinem Arm dem Kind in die Hand drücken will, nachdem ich mitten im Ablenkungsprogramm ("Ohhhhh, schau mal, da draussen, ein Plakat") stecke, finde ich unverschämt.