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Montag, September 12, 2011

O'zapft ist (fast)

Ach ja. Seit ich im Geiste diesen Post schreibe,ringe ich um den Anfang.
Weil: ich komme ja aus Bayern. So richtig vom Dorf. Mit zum 12.5-Amtsjubiläum des Bürgermeisters Gedichte in Mundart aufsagen und so. Das heisst, ich habe als Kind auch Dirndl getragen:


(Und sie gehasst, v.a. weil die Dirndlblusen so blöd gekratzt haben und weil meine Schwester das mit rosa gekriegt hat und ich nur das langeweilige blaue. Danach hatte ich dann ein rattenscharfes rot-schwarzes mit ganz tollen schwarzen Knöpfen. In der Schule habe ich mal so lang an einem rumgedreht, bis ich ihn abgedreht hatte. Meine Erstklasslehrerin hat ihn mir dann während des Unterrichts noch wieder angenäht. Ich habe mich da, glaube ich, ein bisschen in sie verliebt ;-) und auch das Dirndl ganz gern gehabt. Von diesem Dirndl gibt es aber keine Bilder, auch nicht von dem letzten, das ich extra zur Beerdigung einer Grosstante irgendwoher bekam (in weinrot mit langen Ärmeln)

Soviel also zu meinem Dirndltrauma.
Dann habe ich ja auch eine Zeitlang in München gewohnt, und da kommt man ja um die Wies'n nicht herum, auch wenn wir nicht wie so manch anderer mehr oder weniger mittendrin gewohnt haben, sondern wies'ntechnisch eher in der Peripherie. Ich habe die Wies'nzeit, ganz ehrlich, immer gehasst. Ganz München ist vollgekotzt und überall sind Touris in Landhausmode unterwegs, nein danke. Klar waren wir auch dort. Praktischerweise mussten wir auch nie irgendwas bezahlen, weil der Vater des Hübschen immer Bier und Hend'l-Gutscheine hatte, aber trotzdem war es für mich in den überfüllten Zelten mit total gestörten Menschen und ohrenbetäubender Uffzauffza-Musik kaum auszuhalten.

Warum ich das alles schreibe? Von Mymaki/Kunterbuntdesign gibt es ab Donnerstag die Stickdatei "Wastl's Wies'n" und ich durfte probesticken. Und jetzt genau fehlt mir die Überleitung vom generellen Wies'n-Bashing zu "Kuck mal, wie schön", aber so ist es halt. Praktischerweise ist meine kleine Schwester nämlich nicht so wies'nphob wie ich (sie hat auch nie IN München gewohnt) und geht deswegen dieses Jahr im niegelnagelneuen Dirndl auf Wies'n und Was'n. Leider ist bei der Dirndl-Bestellung was schief gelaufen und es kam mit einer pinken Schürze. Ich hatte also die ehrenvolle Aufgabe, eine hellgraue Dirndlschürze zu fabrizieren.
(Sie hat übrigens, während ich 13400 Falten abgemessen und gesteckt habe, meine Bänderkiste entwirrt und gebündelt, sehr brav!)


Als Deko kam eine Reihe Edelweiss drauf. Eigentlich sind das Bausätze für plastische Blumen wie die OrchIDEEN damals, aber wir haben sie einfach aufgestickt. Leider wurde die Schürze nicht fertig, solange meine Schwester noch für Fotos verfügbar war, also musste ich ins Dirndl schlüpfen. Und weil ich weder Dirndlbluse und -busen -BH habe, musste ein weisses T-Shirt drunter reichen und weil das doof aussieht und ich mir überhaupt im Dirndl immer noch nicht gefalle, gibt es nur Fotos von der Schürze mit dem Edelweiss:


Zusätzlich gibt es noch zwei Waldibuttons für die Trachtentaschen, aber die hatte ich auch nicht für Fotos verfügbar, also musste eine Flasche OriginalWies'nbier als Deko herhalten.

Zusätzlich gibt es noch jede Menge Dackelvarianten und ein Dirndlmädchen zum Zusammenbasteln in der Stickdatei, ab Donnerstag abend bei Kunterbuntdesign.



Und damit mich niemand für einen Vaterlandsverräter hält, gibt es hier zusätzlich zum Krustenbraten und Zwetschgendatschi noch ein Rezept für Obatzt'n (mit dem habe ich schon beim Praktikum in Frankfurt und bei meinem Abschied in San Diego damals für Befremden Begeisterung gesorgt):

250g Brie mit 250g Frischkäse vermanschen, mit Paprikapulver, Kümmel, Salz und Pfeffer würzen und zu guter Letzt ca. 4 EL bayerisches Bier untermischen (das ist wirklich essentiell). Servieren mit ordentlich (rohen) Zwiebelringen, Schnittlauch und natürlich frischen Brez'n
An Guat'n

Sonntag, Mai 01, 2011

Nachtrag: Osterurlaub in Bildern

Immer wieder gerne fotografiert: der Steg am Dorfweiher. (Little L.: für dich gab es leider kein Foto, weil uneinsichtig in Sachen Badeverbot "Maaaaamiiii, viele Fissli, Nenni au bade.")Lieblingsspielzeug:
Bereit zum Suchen
Little Q. auf dem Spielplatz in der Nähe unserer alten Wohnung in München

Aperol Sprizz, Martini d´oro mit Tonic, Babyphon = gemütlicher AbendBei der Oma im Garten durfte gebadet werden.


Sonntag, April 24, 2011

Erfreulicheres

  • Der Osterhase hat genau die gewünschten Osterhasen (270g Schokolage in Form eines Piratenosterhasen und 170g in Form eines Küken) und noch vieles mehr nach Bayern gebracht.
  • Irgendjemand hat unsere Kinder gegen extrem entspannte Autofahrer ausgetauscht.
  • Neuer Heimfahrrekord: 3h, 20 Minuten (sogar ganz legal dank 4 Euro in zwei Korridorvignetten investiert), trotz (dafür gibt es einen Extrapost) wieder extrem reduzierter PS-Zahl
  • Der "Be-cool"-Tee aus der Venteprivee-Kusmi-Tee-Bestellung macht vom Genussfaktor her Kaffee echt Konkurrenz. Ob es daran liegt, dass ich auch eine extrem schicke Metallkanne incl. marokkanischer Teegläser mitbestellt habe und das Teetrinken jetzt auch so schön aussieht?
  • Die beiden Jungs haben sich den ganzen Heimaturlaub über astrein benommen. Nicht pflanzenartig, aber auch nicht kackbratzenmässig ;-). Wir haben viel Lob eingeheimst und sind noch stolzer als sonst auf die beiden (verbesserungswürdig: das Trampolin nicht am Fussende der Kinderbetten aufstellen. Little L. wollte jeden Tag um 5:30 mit "Mami, Nenni gumpe" beginnen....)
  • Luxusprobleme: ich habe aus einem dummen Zufall heraus zwei Paar Socken auf zwei Nadelspielen. Jeweils den ersten (ich hatte das eine Knäuel angestrickt, dann war es auf einmal verschwunden und tauchte logischerweise erst wieder auf, als ich ein neues angefangen hatte). Und um mein zwanghaftes Ich zu befriedigen, müsste ich diese beiden Paare erst fertigstricken, bevor ich meine in Bayern abgeholte Tausendschön-Bestellung incl. dem Anleitungsheft mit dem Japanischen Flusslauf (danke fürs Anfixen, Frau Strickistracki ;-)) anstricken kann.
  • Und ausserdem weiss ich nicht, was ich aus dem Leila-Backbuch als erstes machen soll.
  • Sie sehen: nicht nur Weltuntergangsstimmung hier.

Montag, Januar 03, 2011

Far far away

Wie Sie ja nun alle schon lange wissen, sind der Hübsche und ich Exilbayern bzw. Wahlschweizer, je nachdem, von welcher Seite man das betrachtet. Und um dieses Thema geht es auch im aktuellen Piccolini Video. (Ich muss sagen, für mich als Bisschenperfektionist ist das schon hart: meine Lernkurve im Vidoedrehen und besonders im Selberschneiden ist, da bin ich mal unbescheiden, enorm, kein Wunder, wenn man bei Null anfängt. Und wenn man dann nach Monaten endlich das fertige Werk von annodazumal sieht, dann bin ich doch manchmal ... naja, also sagen wir so: die nächsten Videos werden schnitttechnisch vermutlich besser. Vermutlich hatten es die Herrschaften in Mailand mit meinem bei diesem Video extrem chaotischen Rohmaterial und meinem zwar ausgefeilten, aber vermutlich nicht ganz einfach zu verstehenden Schnittplan auch nicht gerade leicht.)
Wie auch immer, in der Mitte drin sollte ursprünglich eine Montage unseres Heimaturlaub, besonders der Autofahrt durch drei Länder sein, in die ich viel Arbeit gesteckt habe und bei der irgendwie der Ton gegen GEMA-freies Gedudel stimmungsvolles EasyListening getauscht wurde. Ich möchte Ihnen dieses cineastische Meisterwerk auf gar keinen Fall vorenthalten Ich bin dann doch ein bisschen sehr stolz diese Filmminute und präsentiere Ihnen hiermit den directors cut:

Samstag, September 25, 2010

Kruzefümferl

Ich bin ja nun wirklich kein Oktoberfestfan, es gehört sogar zu den Dingen, die ich an München am wenigsten vermisse.
Wenn ich aber in den nächsten Tagen von irgendwelchen saupreissischen Nachrichtensprechern, Moderatoren o.ä. noch einmal etwas von dem Fest "auf den Wiesen", der "Maaaaaas", Ausrichtung vorn Dirndlschleifen und dass es ja eine Todsünde sei, wenn man nicht in Tracht auf die Wiesn geht, auch wenn man aus Elmsbüttel kommt, höre, dann schrei ich.

Mittwoch, September 01, 2010

Memory Lane und so.

Nachdem ich ja gestern abend (neben endlich mal einer ganzen Xavier-Hose-Nähen, weil ja Herbst und so) wieder mal ein Blog von vorne bis hinten durchgelesen habe, bin ich sowieso schon im Erinnerungsmodus gewesen: Uni! Diss! Arbeitssuche! Turniertanzen! Hach!!!!

Heute dann in meiner "Bis Oktober kann ich mittwoche morgen noch in die super Aerobic/Step-Stunde gehen"-Stunde im Dorfgym hat die Trainerin eine CD eingelegt, die mich auch zurück katapultiert hat. Nicht ganz so weit wie "Joanna", aber weit genug. Bei Sophie Ellis Baxter "Murder on the dance floor" muss ich immer daran denken, was der Hübsche und ich (und unser damals noch Trauzeuge to be) gemacht haben, als wir damals mit der Diss fertig waren und darauf gewartet haben, solide Bürger mit geregeltem Einkommen zu werden: wir sind geklettert und waren sporteln.
Und in beiden Umkleidekabinen hing damals ein Flyer, der "Leute mit Rhythmusgefühl und Klettererfahrung" für ein Promotionteam suchte.
Wir, frischgebackene Dres. rer. nat. mit (das war so ziemlich das einzige Mal in unserem Leben) ein bisschen viel Zeit, sind also zum Casting für das "Vertical Catwalk"-Team einer der grossen deutschen Outdoor-Eventagenturen oder wie man das nennt, angetreten. Meine Mutter hat schier einen Herzinfarkt bekommen, als wir dann mehrmals die Woche in einen ausrangierten Flugzeughangar im Münchner Umland gegurkt sind, um uns dort von einem professionellen Team (naja, kind of) in die Feinheiten dieses Sports (naja) einweihen zu lassen.
Wir haben die Erfahrung gemacht, die wohl jeder macht, der sich zu einem Casting oder so was meldet: es ist nicht alles Gold, was glänzt, Vereinbarungen sind prinzipiell nicht bindend und man hat zu tun, was die wollen, sonst kann man gehen. Ach ja, und "Promis" (erinnert sich jemand an ... irgendein Event am Brandenburger Tor, wo ein Münchner Skimodendesigner das Tor runtergelaufen ist? Ja? Der hat da auch "trainiert") sehen in Wirklichkeit klein und hutzelig aus, machen aber die Praktikantenhorden sehr nervös.
Nun ja, für uns war es ein Riesenspass und ich habe den Hübschen nur ganz selten vorher und nachher so enthusiastisch zu ganz schlimmem Mainstreampop abzappeln sehen (S-Club 7! Sascha!). Gottseidank waren wir nicht bei den Kollateralschäden, die sich den einen oder anderen Knochen gebrochen haben, wir kamen sogar ins Team, das dann bei den Eröffnungen von E.sprit-Megastores dieselben in deren Klamotten runter hätte laufen sollen. Der Hübsche zum rasanten Abseilteam und ich (mit dem Trauzeugen) hätte meinen grossen Auftritt mit ganz viel Helikopter und "Und jetzt einfach freestyle! Gib alles!" eben zu Sophie Ellis Baxter, S-Club 7 und so gehabt.
Nun ja. Der erste Auftritt hätte mit unserem Arbeitsbeginn in der Schweiz kollidiert und so ist unsere Showkarriere schon zu Ende gewesen, bevor sie richtig angefangen hat....

(Übrigens: nicht förderlich für Konzentration und so, wenn man solchen Gedanken nachhängt, während die Extänzerinnentrainerin vorne die wildeste Stepchoreographie vorturnt. Ich war dann die, die immer mal wieder über den Step gefallen ist. Freestyle.)

Freitag, Juli 31, 2009

Feddisch

mit der Welt ;-):

  • Dienstag: Schwesterlein reist an. Abends bis Mitternacht verquatscht, deswegen sehr müde beim Aufstehen um 6:30h am
  • Mittwoch: Europapark mit Au-el-Familie, den beiden Au-el-Onkeln und meinem Schwesterlein. Fazit: frühestens wieder, wenn Little L. so alt ist, wie die beiden Grossen jetzt (Hach. Little Q. darf dann schon "Blue Fire" fahren. Mit mir, weil ich das sooooo toll fand.). Auf dem Rückweg: Motorschaden bei dem Au-el-Onkel, der Schwesterlein mittransportierte. Au-el zieht bis Freitag morgen bei uns ein. Ausklang: schwesterliches Teilen von Schachtelchinesenessen. (Herrlisch: auf dem Land kann der einzige Lieferservice alles: Schnitzel, italienisch, indisch, griechisch, chinesisch.)
  • Donnerstag: bis nachmittag noch Unterstützung vom Schwesterlein beim Sack-Flöhe-Hüten. (boahhh, diese Jungs, keine Müdigkeit....)
  • Freitag morgen: Au-el geht (diesmal: endlich) heim, wir putzen das Haus, planen den Geburtstag des Hübschen morgen, waschen 40000 Maschinen Wäsche (die Jerseys von Kathi sind da und ich bin begeistert. Mittlerweile trocknet die letzte Fuhre.)
  • Samstag: Geburtstagskaffee/-grillen für den Hübschen
  • Sonntag: Aufbruch in die alte Heimat.
  • Ich: feddisch.

Donnerstag, Mai 08, 2008

Bilder, endlich

Vorderteil der neuen Frisur (hinten ist es ganz toll angeschrägt)

Die grösste "Klunki" in ganz Omadorf




Extreme ums Haus rum biking


"Lippo Cola" im und


Radln im Wald hinter dem besten Biergarten aller Zeiten


Mittwoch, Oktober 03, 2007

Feiertag: ohne mich

Mein Schwesterlein 4, damals gerade vier, hat es sehr schön auf den Punkt gebracht, warum jenseits des Rheins heute nicht gearbeitet wird:

" Weil Deutschland jetzt zu Bayern gehört."
In diesem Sinne: fröhliche Wiedervereinigung.

Donnerstag, September 27, 2007

Tränen gelacht

haben wir gestern aben bei dem Film "Wer früher stirbt, ist länger tot."
Wer immer sich der bayerischen Lebensart nur ein klitzeklein verbunden fühlt, dem sei dieser Streifen mit einem excellenten 11jährigen Hauptdarsteller ans Herz gelegt.
Danke, Bine!

Freitag, April 27, 2007

Schmuggler

sind Little Q. und ich. Dafür steht einem langen Wochenende mit viel Milchkaffee, Grillzeugs, Bier und Eis aber nichts mehr entgegen. Tut mir leid, liebe Grenzwache, aber ihr hättet trotz der Durchwinkgarantie "blonde junge Mutter mit Kind, im kurzen Röckchen und Spathettitop" mal nachfragen müssen. Ich hätte sogar eine Ausrede gehabt: "Wie, ich dachte, Becks gibt es nur in 0.33l........"
Und nein, auch wenn wir hier nicht in Bayern sind, verstehe ich unter einer fachkundigen Beratung in der Metzgerei nicht: "Und da hemma no Weisswürscht, die könnet Sie au super grilliere.....". Das geht nicht. Genetisch.

Donnerstag, April 12, 2007

Piano is out of da house

Oder auch: Klaviertransport, die erste.
Man beginne damit, sich erst vor Ort mit den professionellen Tragegurten vertraut zu machen.
Irgendwie müssen die auch am Klavier festgemacht werden.
Das Tragen an sich ging eigentlich.
Auf der Terrasse sah das Klavier an sich auch nicht schlecht aus.
Dann nur noch durch dieverse Blumenbeete, durch das Gartetürchen und dann stehen wir auch schon mitten auf der Strasse. So eine Attraktion boten wir das letze Mal, als unser Fertighaus aufgestockt wurde.
Klar, dass ich im strategischen Moment des Insautowuchtens nicht hingeschut, geschweige denn fotografiert habe. Irgendwie hat es mit Hilfe von zwei Latten, einem Stück Seife, den vererbten Ratschlägen eines kroatischen Grossvaters und dem Freund meiner Schwester, der tragetechnisch nicht sonderlich in Erscheinung getreten ist, aber geklappt.

Danke übrigens für die nachträgliche Motivation. Solche Freunde hätten wir auch im real life gebraucht. Nicht so blöde Kommentare wie "Kauft euch lieber ein neues" oder "Ich denke mal,mehr als 1000 CHF sollte ein professioneller Transport auch nicht kosten"

Dienstag, April 10, 2007

Wieder da

1100 km später, gefühlte 10kg schwerer, um ein Klavier, ein Sofa, ein Bett, zwei Schlitten, 50 neue und 100 alte Kinderbücher reicher.... und die Fotos kommen, sobald die Kamera entladen und der Hübsche mit Bearbeiten fertig ist.

Montag, März 26, 2007

Plan: Total enstpannter Kurzurlaub

über Ostern in der alten Heimat.
Deswegen schon vorab
  • Lieferwagen organisiert (noch zu klären: hat der einen Airbag und wie schalten wir den ab, weil wir ja alle drei wie die Könige der Landstrasse vorne sitzen werden)
  • mit dem Verkäufer abgesprochen, dass wir Klavier, Sofa und Bett schon vor eigentlicher Übergabe ins Haus stellen dürfen
  • Erbschaftsvorbezugsschriebe bei den Müttern bestellt, Formular ausgedruckt, fertig zur Einreichung bei der Zollverwaltung
  • Stundengenau mit beiden Grossmüttern abgeklärt, wann wir in welchem Haushalt weilen werden, damit der "Ich sehe meine Enkel zu wenig"-Frust minimiert und die Treffenswahrscheinlichkeit mit den anderen Geschwistern maximiert wird. Freunde werden diesmal auf dem Weg eingeschoben bzw. gnadenlos vernachlässigt.
Noch zu erleidigen:
  • begeisterte definitive Zusagen von zwei starken Freunden (einer hier, einer dort) zum Klavierschleppen einholen
  • Tragegurte organisieren
  • Klären, wie man die Feuerwehrzufahrstschranke beim neuen Haus für einen einmaligen Transport aufkriegt
  • Stubenwagen einpacken nicht vergessen
  • definitive Versorgung der Katze durch einzige nichtpsychopathische Nachbarin sicherstellen
  • Geschenk für neues Baby (Freunde auf dem Weg) besorgen.
  • Mutter endgültig davon überzeugen, dass das Riesensofa mit dem hässlichsten Bezug aller Zeiten auch im neuen Haus keinen Platz hat.

und spannend bleibt nach wie vor ob das Drama um das Klavier wirklich keines ist. ("Wie, das Klavier, das keiner ausser dir in den letzten 10 Jahren angerührt hat, soll auf einmal nicht mehr hier im Weg stehen? Spinnst du?")

Klingt doch entspannt, oder?

Mittwoch, März 14, 2007

Autsch

Das kommt davon, wenn man als Kampfname "Rambo" angibt. Mein Handball-Schwesterlein liegt im Moment in Konstanz in Narkose, um sich das seitlich gebrochene Nasenbein richten zu lassen. (Ellbogen 1, Nasenbein 0, sozusagen). Glück gehabt, dass es kein Trümmerbruch ist und auch das Jochbein verschont blieb.
Gute Besserung.
Und hoffentlich ist das Knorpeldingens nicht zu schlimm und das mit dem Handballerfreund renkt sich wieder ein, so dass wir beim Umzug auf vier starke Arme zählen können......