Montag, Juli 23, 2018

Nachbarkanton kennenlernen

Auf unserem gestern erstellten Ferienplan stand unter anderem ein Ausflug nach Solothurn. Obwohl das ein Nachbarkanton ist und der Hauptort (Solothurn, wie ... offensichtlich!) nur 40 Minuten von uns weg ist, waren wir noch nie dort und ich kenne Solothurn nur als "das ist so fransig, man weiss nie, ob das noch Basel-Land oder schon Solthurn ist" Durchfahrtskanton auf dem Weg nach ... irgendwo andershin.
Aber: Q. war dort mit seiner Klasse im Lager, ein Kollege schwärmte mir letztens (als wir die lange Fahrt von Bari zum Italienprojekt zum Schwatzen hatten) von dem schönen Städtchen vor und so sind wir da heute mal hingefahren.
Im Gepäck unsere Wickelfische, weil wir gelesen hatten, dass man auch Aareschwimmen könnte.


Zuerst sind wir aber durch die Verenaschlucht gewandert spaziert zur Einsiedelei (ganz habe ich das Konzept noch nicht verstanden, L. hat es schön auf den Punkt gebracht: "Wieso ist da ein Restaurant, wenn der Typ da EINSAM sein will?", aber sehr hübsch ist das allemal (Es gibt anscheinend den Job des Einsiedlers und den des Stadteremiten und das sind unterschiedliche Dinge. Es ist ... interessant).















Dann sind wir in ein sehr blöd gebautes Parkhaus (Berner Tor. Wenn Sie ein Auto haben, das breiter als ein Smart ist, lassen Sie es lieber) in der Stadt und einfach mal losspaziert.


Der Hübsche, der auf nichts zeigt, ist seit Jahren Standardmotiv. (Hier zeigt er auf die Aare mit ganz ohne Aareschwimmern, deswegen haben wir uns auch nicht getraut. Aber kristallklar und voller grosser Fische war das Wasser)


Kathedrale. Q. hatte sich von der Stadtfühung gemerkt, dass sie nur so gross wirkt, weil sie auf einer riesig hohen Treppe steht.

Irgendwas mit Astronomieuhr, Q. konnte uns nichts mehr sagen, weil er auf der Suche nach dem besten Glace war

Mag ich ja auswärts sehr gern: klassisch Torte und Kaffee (und Eis und Hipsterlimo für die Kinder). "Solothurner Kuchen" klingt harmlos und unspektakulär, ist aber was ganz Feines!





Danach haben wir dann noch ganz unspektakulär für L. eine Geräteturnhose ("entweder ganz kurz oder ganz eng, weil man muss genau sehen, ob meine Beine gestreckt sind") gekauft, und sind zu dem Sportzentrum gefahren, wo Q. und seine Klasse ihr Lager hatten. Auf die Besichtigung der Unterkunft haben wir verzichtet, obwohl "Mami, ich schwör, ich weiss den Code noch" Q. uns schon reinbringen wollte, aber Abkühlung im angeschlossenen Freibad war sehr willkommen.


Stressleveldurchschnitt gestern: 21
Selbstbeweihräucherung: hart daran gearbeitet, dass die (aus guten, oder eben nicht so guten Gründen) grundschlechte Laune des Hübschen heute nicht meine wird und die der ganzen Familie. Und dem Hübschen wenigstens mental ein wenig beigestanden.