Mittwoch, Februar 07, 2024

070224

Gestern abend war ich so kaputt, dass es mir abends um viertel nach 10 einfach den Stecker gezogen hat. Ich dachte noch so: "Yay, RICHTIG ausschlafen." Naja. eine halbe Stunde später wachte ich von irgendwas auf, war knallwach, bekam ausserdem noch ungute Nachrichten per WA und lag dann erstmal anderthalb Stunden wach. In Summe kein Gewinn, würde ich sagen.
Heute morgen gings dafür eigentlich!
Nach einer einwöchigen Erkältungspause habe ich heute dann mal piano mit dem Sportründchen wieder angefangen. Ging ok, bin noch nicht 100% wieder fit (meine rechte Kopfseite ist noch voller Rotz, es ist recht unangenehm). Morgen wird das auf dem Rad getestet!
Arbeitstag war etwas entspannter als gestern (lol). Ich habe meine Erfahrungen der letzten Wochen in der Adressierung eines Problems genutzt und nicht darauf gewartet, dass der Prozess schon verheben wird (geh mir weg mit "trust the fckg process"), sondern eine beschleunigte Entscheidung erzwungen. Ging dann auf einmal! (Wie praktisch eine in Stein gemeisselte externe Deadline am FREITAG ist. Das hat jetzt schon zweimal geklappt die Woche: "Wenn das bis Freitag nicht geregelt ist, wird das ein RIESENFASS, das kann keiner wollen." Mal sehen, was ich da noch mit reinkriege.)
Mittagessen dann mit allen, weil Mittwoch und anscheinend wieder alle Kinder nachmittags frei.Ich kam auf meiner gestern sträflich vernachlässigten ToDo-Liste okay-.ish weiter (ich muss ja alles für nächste Woche übergabefertig für meine Kollegen machen) und habe sogar mein Stundenkonto etwas geschönt durch fixe Eingabe von Osterferien und Sommerferien. Damit wird die  Zahl, die bei "Actual minus planned" steht, wieder im Rahmen des Erlaubten sein und meine Ferien vom letzten Jahr sind auch verbraucht. ("werden verbraucht worden sein")
Dazu passt die Wunschlistenfrage heute ganz gut: 
 Wie funktioniert bei Ihnen die Arbeitszeiterfassung?
Ganz einfach: beim Kommen einstempeln, beim Gehen ausstempeln :-) ("Stempeln" ist natürlich nicht wahr, wir haben eine Zutrittskarte, die man an das entsprechende Lesegerät hält)
Alle anderen Zeiterfassungen oder Korrekturen wie Work from Home, Geschäftsreisen, Ferien, JAZ-Einzug, etc kann man über ein SAP-Tool manuell eingeben. "Krank" muss von der Mutationsstelle hinterlegt werden.

Ansonsten habe ich den Homeofficetag heute so richtig ausgenutzt und mir während des Townhall-Meetings, das in San Francisco stattfindet und per Webcast gestreamt wird, also: man könnte nicht mal die eigenen Kamera anmachen, wenn man denn wolte, meine Haare gefärbt. Am Freitag wird nochmal geschoren und dann sollte alles unter den Skihelm schick sein.



Gegessen:
Brioche mit Quittengelee
Farfalle mit Tomaten-Walnusscrunch und Burrata (Kaptn Cook App, sooooooo lecker!)
Suppe aus dem Gefrierfach (also: vorher nochmal heiss gemacht).

Gelesen: "Das dunkle Versteck" (Affilatelink)

Gesehen: Finale der zweiten Staffel "Wilder" beim Sporteln, Slow Horses mit den Jungs

Dienstag, Februar 06, 2024

060224 srsly?

Ich sags, wie es ist: was für ein doofer Tag.

Gestartet eigentlich echt ok, aber ein klassisches Sender-Empfänger-Missverständnis mit dem Hübschen resultierte in einer aufgrund nichtexistenten Nervenkostüms auf beiden Seiten zu einem unschönen Start in den Arbeitstag (meine Güte, erst Schminken und DANN nochmal was klären wollen, 10 Minuten vor dem ersten Meeting ist schon auch eine supergute Idee. Immerhin ist die Laptopkamera echt schlecht, ich hatte die grössten Wimperntuschenspuren aus dem Gesicht gewischt und meine Nase war wegen kaltem Entzug eh schon vorher dicht). 
Wir haben uns dann natürlich noch sortiert, ein Satz zum Nachdenken blieb mir im Kopf "Ich glaube, das ist ein Problem unserer Generation, bei unseren Eltern war das nicht so, dass die Arbeit SO VIEL Raum eingenommen hat und das Privatleben so beeinflusst". Interessanter Aspekt in dieser Generationendiskussion, wo es ja sonst gefühlt immer nur darum geht, dass Millennials / Gen Z entweder egoistische, verwöhnte Faulpelze oder aber achtsame, selbstwirksame Kämpfer gegen die Ausbeutung durch Corporate Blabla sind. Und ich muss immer wieder mal an den Satz einer Kollegin denken aus unserem gemeinsamen Italienprojekt, als wir mal wieder aufgeregt an einer der italienischen Mautstationen standen: "Ich wüsste gern, wie es ist, einen Job zu haben, der einem einfach egal ist. Man geht morgens hin, kassiert 8 Stunden lang 3.70€ von jedem, der vorbeikommt, geht abends wieder heim und macht sich keine Gedanken mehr darüber, was man heute erreicht hat und was man morgen macht."

Naja. Heute war kein "mir egal"-Tag, ist es eh nie, aber heute war echt wild. Ich hatte literally zwischen halb sieben morgens und sechs Uhr abends eine Pause von 7 Minuten, und das auch nur, weil ich beschloss, dass es sich nicht lohnt, für 7 Minuten in ein Meeting einzuwählen. In dieses 7 Minuten habe ich Essen warmgemacht, Pinkelpause eingelegt, gegessen und einen Espresso runtergestürzt. Und um sechs war es auch nur deshalb vorbei, weil ich das Meeting von sechs bis sieben verschoben habe auf "wenn es mal besser passt".

Das ist natürlich alles nicht gut, aber es ist halt auch nicht gut, so wie es gerade ist. Ich habe mich heute in einem schwachen (hellsichtigen?) Moment dabei ertappt, dass der Fakt, dass ich das Jöbli / die Verantwortung für genau dieses Produkt, mit dem ich seit fast 10 Jahren immer enger und mit immer mehr Verantwortung verbandelt bin, abgeben müsste, wenn ich denn den Job wechseln würde, vielleicht nicht das Ende der Welt wäre? Hm. (Ich wäre ja gern die, die es geschafft hat, dieses Produkt endlich in ruhige, kontrollierte Fahrwasser zu bringen. Und wir sind eigentlich auf einem so guten Weg. Eigentlich.)

Naja. Abends dann von aufgedrehten Kindern und Mann berieseln lassen (es hat was gutes, als Extrovert unter Extroverts zu leben, man kann einfach abschalten und sich mal ausklinken und es gibt trotzdem kein awkward silence, das man füllen muss, um nicht durchzudrehen), für wenigstens eine minimale Bewegung heute noch ein paar Schritte ums Quartier gedreht in der Hoffnung, rauszufinden, wo Sansa sich im Moment draussen am liebsten rumtreibt. In der Hinsicht übrigens erfolglos, ich habe alles umkreist, mit meinem Katzenkaustangerl geraschelt und zB L. erschreckt, der auf dem Weg zum Piohock war, aber keine Sansa gefunden. Kaum habe ich das Haus dann betreten, kam sie durchs Törchen mit einem "War was?"-Gesicht. Naja.

Ich habe den Eindruck, je durcher, desto mehr "Naja" in einem Post. Naja.

Jetzt warte ich, dass ich zum Duschen dran bin, dann gibt es noch eine Folge "Slow Horses" und dann geht es ab ins Bett. Mit Buch. Und das ist natürlich eine gute Überleitung für die

 Wunschlistenfrage heute ein Klassiker :-): 
Frage zum Kindle: Lesen Sie nur noch damit oder auch noch gedruckte Bücher? Kaufen oder leihen Sie die Bücher? Vorteile/Nachteile gegenüber Gedrucktem
Seitdem ich einen aufgezwungen bekam :-), kann man die Anzahl Bücher, die ich in Papierform gelesen habe, an einer Hand (naja, zwei) abzählen. Ich habe mittlerweile das zweite Gerät (einen Oasis (Affiliatelink) der allerersten Generation, der bald die Grätsche machen wird, denke ich, der Ladeanschluss ist ganz schön ausgeleiert) und bin grosser Fan.
Vorteil: klein, leicht, immer dabei, nie "Buch ausgelesen und kein neues dabei", man kann im Dunkeln lesen ohne alle wachzuhalten, man hat soviel mehr Platz im Haus ohne die Unmengen an Bücher, die man eh nicht nochmal lesen wird.
Nachteil: Mit Kindle ist man an Amazon gebunden (ich kaufe alles, s. hier, leihen geht nicht), für mich passt das. Wenn man leihen möchte, kann man auf andere Ebookreader ausweichen.

Montag, Februar 05, 2024

050224 #WMDEDGT


You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 
Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.


Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.


Heute morgen um halb sechs aufgeweckt worden von einer kleinen Katze, die nach relativ langem Draussensein (für ihre Verhältnisse bei diesen Temperaturen) entweder Frühstück oder aber Kuscheln auf der Wärmflasche verlangte. Gab es beides, allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Jonny war auch schon wieder da (es gab wohl wieder mal Revierdiskussionen mit dem Badass-Kater), ein in der Hinsicht entspannter Morgen.

Frühstück mit allen UNSEREN Kindern, für mich sehr luxuriös, nämlich Müsli mit veganem Kokos-Vanille-Joghurt (naja, es war eine Gratisprobe, schon ok, aber naja, habe so meine Mühe mit Kokossachen vom Ende der Welt), Crowdfarming Orangen (ich esse an der zweiten 10kg Kiste und sie sind sehr, sehr gut!), Granatapfelkernen und, ganz edel, gebackenes Ananaspüree (also: Ananas gebacken, dann püriert, nicht andersrum). Das habe ich für  meine fancy Cocktailpläne für die Geburtstagsfeier vorbereitet und naja, es war eh recht grosszügig gerechnet und dann kamen so viel weniger, und ich habe die Reste eingefroren und jetzt möchte ich auch mal wieder andere Sachen einfrieren können. Dementsprechend: Fancy Frühstück.

Dann: Erster Arbeitstag nach 3 Tagen krank, die Flut hielt sich in Grenzen, aber die Sachen, die vor dem Kranksein brannten, brennen jetzt noch ein bisschen heller. Von einem meiner wichtigsten und besten Kollegen kamen nicht so gute Nachrichten, ich hatte mir schon eine Zeitlang Sorgen gemacht, ganz offensichtlich nicht grundlos. 

Heute ist Monatsanfang (naja, für mich) und das bedeutet “Product Quality Health Assessment” für meine Produkte. WIr machen das immer so früh wie möglich, aber können es erst am dritten Businesstag fertig stellen, weil wir für die Complaint Rate die globalen Salesdaten für den Monat brauchen. Ist ja ein Unterschied, ob man 4 Complaints hat für 200 Schachteln oder für 2.3 Mio Schachteln. Complaints sind natürlich nur ein Teil (aber der, den ich tatsächlich am interessantesten finde), wir schauen uns noch jede Menge andere Messgrössen und Faktoren an. War aber vor dem Mittag erledigt, rechtzeitig für “eob”, weil morgen Portfolio Meeting ist.

Hüngerchen mit Kaffee und Kräutertee und Orangen überbrückt, bis es zum Mittagessen noch einmal die richtig gute “Süsskartoffel Bisque” gab (ich habe gestern zum Abendessen, da gab es Burritos, zusätzlich zu der eigentlich vorgesehenen Maissalsa die Avocado-Mango-Salsa schon vorbereitet). War wieder und immer noch superlecker und ich war dann bereit, in eine Flotte Lotte zu investieren (oder, wie ich es dem Hübschen erklärte: in eine Rührdrucknutsche, man muss ja immer auf Augenhöhe kommunizieren)

Ich bin ja immer noch verrotzt bis unter die Ohren, deshalb heute keinen Sport (und morgen auch noch kein Radeln / Büro). Ich gönne mir aber noch die volle Dosis Nasenspray, heute ist der 7. Tag, da darf ich noch (und muss auch, ich spüre noch bei Erschütterungen / Kopf unter sein, dass die Neben/Kieferhöhlen voll sind und ich habe da ja nun genug Erfahrungen mit unschönen Entwicklungen gemacht, da nehme ich alles an Hilfsmitteln mit, was geht.). Ab morgen gibt es kalten Entzug, das wird morgen nicht ganz so schön, aber dann ist es auch vorbei. Hoffe ich.

Um ein bisschen wieder auf Touren zu kommen, gab es das eine oder andere kurze Ründchen draussen bei traumhaftem Sonnenschein, ich plane ja ab Mittwoch wieder ganz fit zu sein.

Mittags dann: erstes Teammeeting für die Woche geleitet, auch hier angenehm überschaubare Baustellen (vielleicht aber auch nur, weil viele krank sind und / oder nicht konnten, weil sie in Feuerwehrübungen festhingen, also vielleicht gibt es auch zu viele Baustellen)

Über den Nachmittag wurden mir dann ein paar Meetings abgesagt wegen krank, ich kam also gut mit dem aufgelaufenen Kram voran  (ist eine Milchmädchenrechnung, weil die Sachen, die heute nicht besprochen wurden, ja nicht weg sind, sondern halt warten / irgendwann dann dringend werden).

Abendmeeting mit der grösseren Runde fürs Jöbli, da tut sich aktuell nicht nur für mich einiges, es könnte dieses Jahr sehr spannend werden. Ich hab da so einen Plan….

In der Zwischenzeit ist es 18:00h, die Kinder sind aus der Schule zurück, Jonny von der Schicht auf der Wiese auf dem Werksgelände, Sansa hat ihre erste Eidechse des Jahres ins Haus gebracht (der Hübsche sie wieder raus), der Hübsche ist auf dem Weg zum Sport (ich nehme mir das als Zeitrahmen für selber wieder fit sein), war ein ganz guter Tag.
Auch gut: ich hatte ja gestern ein bisschen (viel) Ferienhäuser in Jütland recherchiert und habe bei AirBnB eine Prioritätenliste zusammengestellt. Bei meiner “Island über Silvester”-Aktion habe ich auch gelernt, dass AirBnB anders funktioniert als VRBO und ein normales Buchungstool und Verfügbarkeit nicht gleich verfügbar bedeutet und war bereit für eine längere Back & Forth Diskussion. Prio 1 hat dann auch grad mal nicht in den vorgeschriebenen 24h geantwortet, bei Prio2 war ich ein wenig skeptisch (es wäre für mich fast Prio 1 gewesen, aber:), sie hatten schon im Text angegeben, dass sie nur Sa-Sa vermieten und das passt für uns ja nicht. Ich wäre fast bereit gewesen, Sa-Sa zu zahlen und halt eher zu fahren und die fehlenden Tage vorne dran woanders zu überbrücken, aber: nach einer kurzen Nachfrage können wir Do-Do kommen und es ist ein solches Ferienhaus, wo ich in Dänemark immer dachte: DAS will ich mal mieten, da ist aussenrum genau GAR NIX ausser Dünen und Meer. Hach. Das war ja einfach! Jetzt noch die Kür, Hotel in Kopenhagen und auf dem Weg nach oben, das wird alles sehr einfach zu planen.


Jetzt: Montagspizza (hallo Alltag :-)), dann Badewanne mit “Wilder” (ich muss ja irgendwie dranbleiben, wenn mir schon meine Sportzeit fehlt!)


In der Wunschliste gibt es natürlich auch gute Fragen (also: solche, die ich persönlich spannend finde, aber auch solche, die ich jetzt nicht so spannend finde, die aber nett gestellt sind und mit einem Grundverständnis, was einen was angeht und was halt einfach nicht. Eigentlich ist das (wie so oft) die Mehrheit der Fragen (also: gute Fragen, nicht welche, die ich nicht so spannend finde), aber (wie so oft) hängen mir die doofen mehr nach, was eigentlich total ineffizient und unfair ist).

Deshalb: Followup Frage:

Ich möchte noch einmal auf die am 31.1. beantwortete Frage zurückkommen (auch wenn ich nicht die ursprüngliche Fragestellerin war). Ich nehme an, dass Blisterpackungen aus Sicht der Arzneimittelstabilität besser sind als die Flaschenlösung und daher in Europa dominieren. Gibt es denn Zahlen dazu, ob es in Europa häufiger zu Unfällen mit Kleinkindern und Medikamenten kommt als in den Vereinigten Staaten?

Das ist tatsächlich etwas, was ich auch lang dachte, aber: es ist tatsächlich so, dass Flaschen an sich die “bessere” Verpackung in Sachen Produktstabilität sind (zumindest, bevor man sie aufmacht). Oft haben sie eine Portion Trockenmittel im Deckel, der Flaschenhals ist zusätzlich versiegelt und generell ist das Plastik schon dichter als Blisterfolien. Hätte ich auch nicht gedacht, ist aber so.

Medikamentenunfälle US/ROW (wir betrachten ja nicht nur USA und Europa, sondern ALLE Länder der Welt): diese Zahlen gibt es sicher, aber ich kenne sie nicht.

Ich muss dazusagen: ich habe mit der Entscheidung für eine Verpackung in meinem aktuellen Job tatsächlich gar nix zu tun, das ist alles längstens entschieden, bis ich ein Produkt übernehme. Dass nachträglich etwas geändert wird, ist äusserst selten und meist sind das eher Kleinigkeiten, wie Abmessungen der Blisterkarten / Faltschachteln (weil man zB eine neue Verpackungslinie startet) oder man ändert das Layout der Packungen, um neue Regularien umzusetzen (aktuell haben wir da ein Riesending mit Perforationen zum Aufmachen) oder aber es gibt tatsächlich technische Probleme und man muss etwas ändern (wir haben letztens eine weiss lackierte Alu-Deckfolie auf farblos Alu umgestellt). Das ist zwar alles aufwändig und kompliziert, aber für die PatientInnen meist überhaupt nicht wahrnehmbar.




 

Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen


Sonntag, Februar 04, 2024

040224 Hummeln im Hintern

Mittellang ausgeschlafen (Q. hat Theaterprobe und ich wollte gemeinsam frühstücken), eigentlich okay gesund gefühlt (halt voll mit Rotz).

Nachdem Jonny von seiner Morgenrunde weder bei uns noch (angeblich) bei den Nachbarn aufgetaucht war und draussen die Sonne schien, machten der Hübsche und ich uns auf ein Ründchen zum und übers Werksgelände. Wir fanden ... niemanden, ich merkte, dass ich neben Rotz auch noch sehr schnell kurzatmig werde und es mir halt besser geht, aber bis voll fit noch ein Stückchen ist. Hmpf.

Der Kater sass übrigens bei den Nachbarn auf dem Fensterbrett (und roch nach Waschmittel, ich gehe von "heimlich in die Waschküche geschlichen" aus.

Der Hübsche und L. setzten sich an die Themen für den Mathetest nächste Woche (für die Austauschkinder erst am Do, das ist sehr human), ich fing an, nach Ferienunterkünften zu recherchieren. Mein vermeintlich grossartiger Plan "Wir machen Stadturlaub in Kopenhagen, holen L. nach dem Scoutcenter ab und machen zu dritt eine Woche Ferienhausurlaub in Jütland" zerfiel ja zu Staub weil die Reisepläne der Pfadis sich geändert haben. Jetzt haben der Hübsche und ich nicht ganz zwei Wochen  und in dieser Zeit keine Woche von Samstag auf Samstag, was für klassisches Ferienhausbuchen im Sommer in Jütland schwierig ist, aber ich bin optimistisch, dass ich uns was finde. Gerne auch was kleineres als den Bauernhof für 22 Personen.

Ausserdem, weil ich grad schon so drin war, auch noch das Hotel für unseren Osterurlaub in Bayern. Diesmal wird es erstmals ja ganz anders, weil eben nicht mehr beide Omas vor Ort sein werden und für alle ausser dem Hübschen wird es der erste Besuch seit dem Umzug ins Pflegeheim. Nun ja.

Es tut mir ein bisschen arg leid, dass draussen so schönes Wetter ist und zB der Wandermuskel zuckt, aber mei: es hilft nix. Hustenanfälle und Puuls von 120 beim nur gradauslaufen, das ist noch ein bisschen früh für mehr als Jonnyründchen. Nächste Woche dann. Nicht Wandern, aber es steht ja evtl der Mont Fort und der Mont Gele auf dem Programm :-)

So, der Blogeintrag heute fühlt sich genauso langweilig an, wie der Tag :-) (ganz so schlimm ist es schon nicht)

Noch eine Sache: Sie MÜSSEN mir gar nix auf die Blogcontent-Wunschliste schreiben, ich habe noch immer was gefunden, was ich hier aufschreiben kann. Wenn Ihnen nix einfällt ausser Trollkommentare, dann lassen Sie's halt. 

Samstag, Februar 03, 2024

030223 Back to normal

 Es war lustig, mich gestern nachmittag selber zu beobachten, wie happy es mich gemacht hat, als ich auf Google Maps die L. und Q. Punkte aus verschiedenen Bergdestinationen wieder die Gleise der SBB entlang nach Hause reisen sah. Ich gebe zu: es war sehr praktisch, dass sich Q.s Theaterwoche und der Austausch überschnitten, allein für die Logistik im Haus, ich war auch sehr froh, dass L. und das holländische Kind von Do morgen bis Fr spätnachmittag unterwegs in den Bergen waren, einfach, weil ich ohne schlechtes Gewissen krank im Bett liegen konnte. Aber: ich habe sie halt alle schon vermisst!

Ich habe es genossen, wie begeistert und aufgeregt Q von der Probenwoche erzählt hat, wie L. und das Austauschkind vom Schlitteln und der Bahnfahrt und dem Abschlusslagerfeuer erzählt haben, das war sehr schön!

Heute morgen dann noch ein bisschen unnötige Aufregung, weil: als wir 5min vor dem vereinbarten Zeitpunkt auf den Bahnhofsplatz einbogen, meinte L.: "Ah, doch an DEM Bhf, ich dachte, an dem auf der deutschen Seite?" Und dann ergab ein kurzer Check: nachdem ALLE An- und Abreisen der letzten Woche auf der Schweizer Seite stattgefunden hatten, wurde vom Bahnhof im Städtchen mit dem selben Namen auf der deutschen Seite abgereist. Hm. Finde ich persönlich suboptimal, eh schon, dass man zwei Städte in Spuckreichweite identisch nennt, aber naja, es stand so im Programm, sie hatten es den Kinder gestern noch mal gesagt, nur wir haben es nicht gelesen und L. war sich sicher, wir würden es lesen. Anyway: wir waren nur 5min zu spät am Treffpunkt, L. hatte zwar Bescheid gesagt, aber die Lehrerin, der er Bescheid gesagt hatte, war gar nicht dabei. Interessanterweise waren wir nicht die letzten UND die Holländer hatten schon 10min vor unserer Ankunft durchgezählt und begeistert festgestellt, dass alle da wären. Ich hoffe, die Schweizer Truppe im Sommer wird etwas strengere Akzeptanzkriterien haben!

Ich konnte es mir nicht verkneifen, das Austauschkind nun doch einmal zu drücken, er ist echt ein richtig Lieber. (Und wir hatten so Glück, wie ich im Nachhinein gelernt habe....)

Weil die Frage kam: an sich haben sie wohl Deutsch in der Schule, er hat ab und an (tageszeitenunabhängig) ein begeistertes "Guten Morgen!" rausgehauen und ich denke, einigermassen verstanden, falls wir uns mal auf Deutsch ausgetauscht haben. Aber der Einfachheit halber haben wir alle englisch geredet, das war sehr einfach.

Dann haben wir L. daheim abgesetzt, er hat das Gym die Woche sehr vermisst, der Hübsche und ich sind zum Ikea gefahren, wenn wir einmal schon recht früh unterwegs sind. Seit Sommer möchte ich mehr Badteppiche von der Sorte, wo wir "einen mal zum Testen" eingekauft haben und ausserdem noch ein Geburtstagsgeschenk und spontan einen Haufen Holzkisten, um das Vorratskammerl ein bisschen zu strukturieren. Ich bin irgendwie in einen Preppermodus verfallen und habe recht viele Vorräte, aber keinen richtigen Platz. Pappkartons sind unbefriedigend und jetzt ist alles in Holzkisten verstaut.

Danach die Erkenntnis: ich bin immer noch nicht gesund. Ich bin nach einem kleinen Spaziergang in der Sonne direkt für eine gute Stunde eingeschlafen, nix mit Demo gegen rechts also heute für mich. Schade, ich wäre gern nochmal gegangen, aber: erstens alle anstecken und zweitens halt zusammenklappen ist auch nix. Ich hoffe, es ergibt sich noch eine andere Option. (An die Person, die denkt, sie müsste mit mir in den Kommentaren darüber diskutieren, ab wann man ein Nazi ist und so: erstens gibt es da nix zu diskutieren. Und zweitens: schreiben Sie halt einfach, was Sie wollen und nicht irgendwie einmal in der Woche einen Brocken und dann nix mehr und dann in einer Woche nochmal. So macht ja nicht mal Streiten Spass, wenn der andere immer erstmal für eine Woche nachdenken muss, was er als nächstes raushaut. Ach ja: und veröffentlichen tu ich so einen Quatsch eh nicht, also: lassen Sie es einfach).

Jetzt bin ich halbwegs wieder berappelt, habe nochmal überprüft, was ich uns genau für eine Unterkunft zum Skifahren gebucht habe (ich bin beeindruckt! Ich war nach den Preisen in Laax offensichtlich schmerzbefreit, weil ALLES günstiger als das war und so haben wir eine tolle Wohnung mit Talblick, zwei Badezimmern, Ski-in, Ski-out und hach, ich freu mich so sehr!

Eine anstrengende Woche (Aufarbeiten der verpassten Sachen wegen krank, dann halt eh irre Schlagzahl UND noch Super-QPL, d.h. für unsere Team-Inbox und alle Teammeetings zuständig) ich denke, danach brauche ich Ferien. Wie praktisch.

Jetzt: Pizza. Yay!

Freitag, Februar 02, 2024

020224 wäre bereit für gesund

 Gestern abend hat es mich dann nochmal richtig zusammengelassen, es ist doch nervig! Aber immerhin habe ich besser geschlafen als die Nacht davor.

Da alle Kinder ausser Haus sind (die "Familienüberblickskarte" auf Google Maps sah lustig aus: die Eltern brav daheim, die Kinder an zwei unterschiedlichen Bergdestinationen), hatten wir keinen fixen Aufstehpunkt, ich eh nicht, weil ja noch krank gemeldet. 

Vor lauter Rumliegen tut mir jetzt schon der Rücken weh, aber: gesund bin ich noch nicht, habe ich gemerkt, als ich mich vollmundig bereit erklärte, allein den Wocheneinkauf zu erledigen (der Supermarkt ist ja nur ungefähr 100m weg). Zwischendrin war ich kurz davor, mich in der Getränkeabteilung auf einen Weinkistenstapel zu setzen und mich vom Hübschen abholen zu lassen. Aber: geschafft, ausnahmsweise nur das eingekauft, was auf der Liste stand, weil keine überschüssige Energie zum Stöbern, dann heimgewackelt, eingeräumt und aufs Sofa geplumpst. (Ah, die Nachbarn sind ein bisschen verlegen damit rausgerückt, dass Jonny die vorletzte Nacht, wo er ja gar nicht heimkam, bei ihnen verbracht hat. Er ist ihnen erst aufgefallen, als sie selber ins Bett sind "und er het so herzig uf em Bügelbrett pfust", da haben sie es nicht übers Herz gebracht, ihn vor die Tür zu setzen. Ich dachte mir schon sowas!)

Rest vom Tag auf dem Sofa mit Kindle verbracht, den Kinderpunkten auf der Karte zugeschaut, wie sie sich der Heiman annähern, und heute abend gibt es zum Abschied des holländischen Kindes Sushi, das ist sein Lieblingsessen.

Puh

Von der Wunschliste (wenn Sie noch Fragen haben, hauen Sie die raus, es hat Platz!)

GIbt/gab es bei Ihnen Regeln zur "Mediennutzung" bei den Kindern und wenn ja, wie haben Sie die gestaltet und wie haben sie sich über die Zeit verändert? War das Thema konfliktbehaftet oder eher unproblematisch?
Weil:
Das bei vielen Kindern/Jugendlichen heutzutage ein sehr schwieriges Thema zu sein scheint. Bei all den Pfadiaktivitäten, Sport, Lego usw. Ihrer Söhne liest es sich aber zumindest so, als ob die beiden nicht ständig in ihrer Freizeit nur TikTok & Co. konsumieren - sprich, es hört sich so an, als ob Sie da einiges richtig gemacht haben. Da würde ich mich gern für mein eigenes Kind (noch deutlich jünger) inspirieren lassen.

Naja, natürlich gibt es Regeln zur Mediennutzung: nicht schreiben, was man Leuten nicht auch ins Gesicht sagen würde, nichts kriminelles oder bösartiges schreiben, keine privaten Angaben oder Bilder mit jemand teilen, den man nicht persönlich kennt, keine Links oder Anhänge anklicken, die einem shady vorkommen, kein Geld zahlen, weil einem Veröffentlichung von irgendwas angedroht wird, überlegen, was man glaubt, immer davon ausgehen, dass sich hinter dem Account auf der anderen Seite mittelalter Mann oder ein russischer Trollfabrikklicksklave verbirgt als ein hübsches Mädchen aus einem US College, dem gerade langweilig ist. Und: wenn irgendwas komisch wird, unbedingt zu uns kommen, bevor man verzweifelt. (Ich persönlich fände es noch eine grossartige Regel, Videos nur ohne Ton zu schauen oder halt mit Kopfhörern, aber ich bin die einzige daheim, die das wahnsinnig macht...)

Mit Ihrer Begründung für die Frage gehe ich davon aus, dass das nicht das ist, was Sie hören wollten, eher: es gibt nur maximal 30min Handyzeit am Tag, alles andere kann zB durch Holzhacken oder Rasenmähen zusätzlich freigeschalten werden, aber nie mehr als 1h am Tag, und das auch nur, wenn sie im Freien stattfindet (übertrieben gesagt).

Solche Regeln haben wir natürlich nicht und hatten sie auch nie. Mag sein, dass sie für manche Sinn machen, mir ist das alles viel zu anstrengend, wir heizen nicht mit Holz und ich habe keine Zeit und Nerven für Buchführung. Wir Erwachsenen arbeiten den ganzen Tag am Computer / sind die ganze Zeit online, wie können wir da von den Kindern eine künstliche Beschränkung verlangen? Sie sind beide in Klassen, wo das Handy und Ipad/ Laptop Standardarbeitsgeräte sind, dafür müssen sie sicher nicht holzhacken.
Übrigens: ja, unsere Kinder machen Sport, verbringen viel zeit bei den Pfadis, aber ein Tag hat 24h, da gibt es noch sehr, sehr, sehr viel Zeit für Insta, Snapchat, Youtube und Tiktok. Aber: die beiden sind fast 15 und 18, es ist (mir) viel wichtiger, dass sie einen gesunden Umgang damit haben als künstliche Verbote aufzustellen, die eh nicht durchzusetzen sind.

Sie sind aber natürlich nicht mit 15 und 18 auf die Welt gekommen und auch nicht mit einem Smartphone in der Hand. Und wir haben zwar nie superstrikt limitiert, aber gar keine Kontrolle hat für uns auch nicht funktioniert. Beide bekamen erst dann ein eigenes Smartphone mit Mobildaten, als sie in die Schule im Nachbarort kamen, d.h. in der 7. Klasse. Vorher hatten sie die abgelegten von uns nur mit W-LAN zuhause. Beide hatten ihr Profil in Google Family angelegt, d.h. mit korrektem Geburtsdatum. Damit wurden die meisten Apps schon eingeschränkt und erst freigegeben, wenn die länderspezifischen Altersgrenzen erreicht waren. Falls das nicht automatisch ging, haben wir das selber beschränkt, zB mit Insta und WA erst ab 13. (So haben wir zB das gesamte Drama um die weitergeleiteten Revenge-Nudes in der Grundschule nicht mitbekommen, weil unsere Kinder NICHT in der WA-Gruppe waren. Tja.)

Ich persönlich halte ja nun nichts von Ratgebern und Ratschlägen und finde, jedeR muss da selber einen Umgang mit finden, dementsprechend: viel Erfolg! (Und: das Internet ist nix per se schlimmes, es geht auch nicht wieder weg, wir könnnen unsere Kinder nicht "davor beschützen", wir können ihnen nur beibringen, damit umzugehen.)

Donnerstag, Februar 01, 2024

010224 Februar

 Immer noch kzh und zwar so richtig. Ich habe praktisch in der Nacht nicht geschlafen, dass Jonny die Draussensaison für eröffnet erklärt hat und über 12h am Stück weg war, half auch nicht (er wurde zwischendrin 2x auf den Kameras aufzeichnet, einmal, als Sansa ihn nicht durchs Törchen liess...., einmal als er in kurzem Abstand mit dem Badass Kater und der Nachbarskatze, die er sehr mag, an der HAustür vorbeilief. Ich persönlich glaube, er hat sich bei eben den Nachbarn eingeschlichen und dort geschlafen, aber wer weiss.)

Die beiden Kinder, L. und das holländische Kind, sind heute für zwei Tage in die Berge aufgebrochen. Ich habe gestern beim Familienabend mit ALLEN Austauschfamilien und -kindern gelernt, dass man auch bei 14-/15jährigen echt Schwierigkeiten bekommen kann und manche eine Woche in fremder Umgebung nicht packen (es ist ein absolut freiwilliger Austausch), da haben wir mit "unserem" echt Glück. Ich bin trotzdem erstaunt, wie sehr unsere Routinen offensichtlich eingespielt sind und wie selbständig unsere Kinder sind. Ich habe Q. und L. in den letzten 4 Jahren kaum einmal ans Weckerstellen erinnern müssen und jeden höchstens ein, zweimal wecken müssen. Bei unserem Gast haben wir nun die Hemmungen verloren und das scheint auch ok zu sein. Er wird aber auch schnell fertig und 20min von WIRKLICH aufstehen bis Abmarsch scheinen zu reichen. Heute noch ein bisschen spannender, weil natürlich doch nicht alles in seinen kleinen Rucksack passte und wir dann schnell in den gestern von mir vorgeschlagenen Daypack von uns umpacken mussten.

Seitdem liege ich auf dem Sofa und schlafe (von Alptraum zu Alptraum, aber immerhin) und bin högscht beeindruckt, wie sehr es mich umhaut.

Naja.

Februar.

Bis auf gesund werden haben wir folgendes vor:

Q. kommt von der Theaterwoche nach Hause.

L. und das Austauschkind kommen aus den Bergen zurück (es ist nicht klar, ob es noch eine Abschiedsparty geben wird=.

Wir werden am Samstag morgen das Austauschkind in den Zug nach Hause setzen, hoffen, dass es besser klappt als auf dem Hinweg und dann sehen sie sich erst im Mai wieder.

Nächste Woche haben Q. und L. dann noch die ersten Tests fürs zweite Halbjahr und dann heisst es für sie: zwei Wochen Ferien und für uns alle eine Woche Skiferien.

Ich freue mich sehr, sozusagen back to the roots, in das Skigebiet, wo wir Skifahren in der Schweiz kennengelernt haben, diesmal mit Kindern.

Wir kommen hoffentlich diesmal alle heil und erholt zurück, bereit für eine weitere Woche Ferien (die Kids) und eben den Alltag bis Ostern. Puh.

Zum Monatsende steht dann noch Q.s Schultheateraufführung an, ich bin sehr gespannt. Das ganze ging mehr als holprig los, aber ich habe den Eindruck, jetzt wird aufgeholt.

Puh.