160324 Umzugshelfertag
Ich sag's, wie's ist: heute keine Zeit, weil weit fahren und viel räumen.
Morgen wieder.
Ich sag's, wie's ist: heute keine Zeit, weil weit fahren und viel räumen.
Morgen wieder.
Posted by Frau Brüllen at 16.3.24 0 comments
Na super (eigentlich tatsächlich). Meine aktuelle Aufwachzeit schiebt sich schon vor Zeitumstellung immer weiter vor. Heute war ich ab fünf wach, um halb sechs bin ich wegen "naja, nur Rumliegen ist ja auch fad" aufgestanden. Man hat sehr viel vom Tag!
Ich hatte schon gefrühstückt, ein Minikatzenründchen gemacht, im Gruppenchat Erkenntnisse aus der Nacht (also: nicht meine, sondern welche, die über Nacht aus Kalifornien eingetrudelt waren) geteilt und eine etwas übereifrige Projektgruppe hoffentlich eingefangen, bevor Q. und L. zum Frühstück nach unten kamen.
Als sie aus dem Haus waren, das übliche Sportründchen, den nachsportlichen Unterzucker mit Pfefferminztee und Kohlrabisticks bekämpft (lol, ich weiss!), DInger erledigt und angefangen, alles für das potentielle nächste grosse Abenteuer zusammenzutragen. Mein Past-Me hat das besser gemacht als das Mal davor, aber leider nicht perfekt. Egal, wird schon. Es ging alles nicht so gut von der Hand, wie ich das gern gehabt hätte, aber ich kenne mich da ja mittlerweile und weiss, dass das hibbelige Gefühl daher kommt, weil im Hinterkopf alles rattert und macht und tut. Und wenn ich dann für mich gefühlt prokrastiniere und halt jede Email postwendend sofort beantworte und jede Spreadsheetausfüllanfrage sofort erledige, dann ist das halt auch weg und ich kann mich, wenn das Hirn fertig gerattert hat, hinsetzen und alles zackig runterschreiben. So war es die letzten Male auch immer. Incl des von mir selber Genervtseins. (Auch interessante Beobachtung: eine fixe Übersprungshandlung scheint es zu diesen Zeiten zu sein, bei Colourpop zu bestellen. Naja. Es gibt gerade sitewide 30% und mein aktueller Lieblingslidschatten ist fast leer. Und es gibt sehr hübsche Lipglosses.)
Mittagessen mit dem Hübschen und dem Rest Nudelauflauf von gestern abend. Ich fand ihn da relativ missglückt, war aber nach Meetings bis spät nicht mehr in der Lage, irgendwie umzuschwenken von meinem Plan, als ich feststellte, dass nur noch ein Ei im Kühlschrank war. Naja. Hätte auch nichts an L.s Hauptproblem mit dem Auflauf geändert "Ich habe nicht gedacht, dass ich Oliven SO schlimm finde" Upsi. (Es ist übrigens so weit: es wird trotzdem gegessen, auch wenn man es nicht grossartig oder sogar ziemlich ätzend findet. Halleluja). Heute, beim Aufwärmen, war es dann erstaunlich viel leckerer. (Aber ich mag ja auch Oliven).
Dann: Einkaufsrunde, ich hatte gestern gelesen, es gäbe eine Hefeknappheit bei Migros und Coop, und das erstens genau 4 Jahre nach dem letzten Run auf Hefe und WC-Papier (da war nix knapp übrigens) und genau dann, wo ich sowohl Pizza als auch Streuselkuchen plane und keine frische Hefe mehr im Haus habe. Ich kann bestätigen: die "normalen" zwei Sorten gab es nicht, nur eine, die ich so noch nie gesehen hatte. Interessanterweise hatte die eine ganz andere Konsistenz und Farbe als jede Hefe, die ich bisher kannte. Ich bin da ja nicht wählerisch, normal nehme ich die, die hübscher aussieht, oder halt da ist, aber es waren immer alle gleich: bröckelig, beige/weisslich, bröckeln beim Abbrechen. Die hier war gar nicht weisslich, braun, klebte am Papier und war viel schmieriger als die anderen. (Pizzateig und Streuselkuchen liessen sich genauso machen).
Nach dem Verräumen der EInkäufe machte ich mich ans Proviantvorbereiten für den morgigen Umzugshelfertag: ich hatte Suppe und Kuchen zugesagt, aka Karottenkartoffelsuppe und eben Streuselkuchen (ich habe über die Creme fraiche Schicht noch eine Schicht Heidelbeermarmelade verteilt). Währenddessen habe ich 100mal die Katzen zum Fenster reingelassen, einmal bei Sunny überprüft, ob die Blutspuren an ihren Vorderpfoten von ihrem eigenen oder fremden Blut stammen. (fremd). Heute morgen war sie nach einer längeren Nachtschicht mit einem Riesenfellbüschel unter den Krallen zurückgekommen, ich habe das Gefühl, bei den aktuellen frühlingshaften / sommerlichen Temperaturen erwacht da Raubtier in ihr.
Ausserdem (ich fahre morgen recht lang allein mit dem Auto und das ist die einzige Gelegenheit, in der ich akustische Unterhaltung benötige) habe ich mir wieder einen Audible Probemonat geholt und mir "Die Liebe an miesen Tagen" gratis runtergeladen. Beim Probehören und testen, ob ich das auf das Autoaudiosystem bekommen, war ich sehr positiv von der Vorlesegeschwindigkeit angetan und dachte mir "Super, endlich mal wer, der nicht so ultralahm vorliest", bis ich realisierte, dass meine Voreinstellung vom letzten Mal noch auf 1.5fache Geschwindigkeit stand. LOL.
Klappt alles, Essen ist bereit, Sachen sind im Auto, jetzt Pizzaabend. Puh.
Eine Wunschlistenfrage kam per Mail:
Posted by Frau Brüllen at 15.3.24 2 comments
Gestern abend ging es mir wirklich nicht gut und ich habe gemerkt, wie ich mich immer tiefer in Sorgen- und Dramasumpf verstrickte. Höhepunkt tatsächlich: eine Nachricht, auf die ich LANGE gewartet habe und die der Startschuss für ein potentiell neues grosses Abenteuer ist, und meine erste Reaktion: "Boah, ne, nicht auch das noch, das klappt eh nie und Nerven habe ich dafür jetzt auch keine". Der Hübsche, der mit Q. im Nullkommanix die Spülmaschine wieder zum Laufen brachte, hat mich dann wieder eingefangen, aber als spektakulären Abschluss eines doofen Tages habe ich mir noch beim Befüllen der, oh the irony, verbrennungssicheren Wärmflasche an Quooker-Wasser die Pfote so verbrannt, dass sich da heute morgen anderthalb Blasen geblidet haben trotz sofortigen Kühlens. Alternative wäre gewesen, mir das kochende Wasser über Brust und Bauch zu schütten, da ist eine Brandblase an der Hand vermutlich das kleinere Übel, aber von wegen "da KANN man sich gar nicht verbrennen, weil Luft mit reingeperlt wird" Heute morgen hingegen war ich wie ausgetauscht (was ist los, sind da Hormone? Gesunder Menschenverstand? eine Nacht voll nicht mal besonders gutem Schlaf?) und alles war super. Yay, gutes Wetter, yay, neues grosses Abenteuer, wie cool wird das, yay spannende Fragen in der Arbeit, yay, grossartiger Austausch mit Kollegen, yay, ehrliche, offene Gespräche im Team, yay, der Chef hört uns zu und versteht uns, yay, yay, yay. Auch mein Essenskonzept mit dem frühen Mittagsyoga ging auf: Müsli mit Joghurt und Früchten umhalb 11, viertel nach 11 bis viertel nach 12 Yoga (heute habe ich die Anweisungen besser verstanden, mich aber angestellt wie der erste Mensch, weil die Schülermatten 90° verdreht zur Lehrerinnenmatte waren anstatt direkt gegenüber), dann ein Bagel mit Hummus (und beim Heimradeln ab der Schafherde krasser Unterzucker, aber Kekse daheim). Das Wetter ist T-Shirtwarm, darauf war ich nicht ganz vorbereitet oder mental flexibel genug, sagen wir: mir war morgens sehr gemütlich warm beim Ankommen und am Nachmitag war ich durchgeschwitzt. In meinem gefühlsmässigen Höhenflug habe ich eine neue Strategie für den heute entdeckten Ebikeladeparkplatzblockierer ausprobiert, "killing with kindness". Er hatte sein Ebike an einem der 6 Ladeparkplätze geparkt, aber nicht eingesteckt. Bei Ebikes bis 45km/h ist ja ein Nummernschild dran und in der Schweiz kann man da einfach online den Halter ermitteln. Ich habe also eine freundliche Email geschrieben "Hallo, nur damit heute abend keine böse Überraschung aka leerer Akku kommt: Ihr Rad ist nicht eingesteckt, viele Grüsse". Antwort kam postwendend: "Oh, super, danke für den Hinweis, das wäre wirklich doof gewesen". Und einen Arbeitstag lang glaubte ich an das Gute, aber vllt ein bisschen Verplante im Menschen. Als ich aber mein Rad ausparkte, stand das andere immer noch uneingesteckt da und das heisst für mich, entweder hat der arme Kerl einen so krass stressigen Job, dass er nicht 5min rüberlaufen kann und sein Rad anstecken und muss jetzt halt den schweren Koloss mit reiner Muskelkraft heimjuckeln, oder er hat mich halt angelogen. Aber: er weiss jetzt, dass ich das weiss und vielleicht parkt er in Zukunft woanders. Und wenn nicht: ich bin ja nicht auf den "with kindness"-Teil abonniert, das war heute mal ein Versuch. Wunschlistenfrage heute Passend zum Post von Montag eine Frage, die mich schon länger umtreibt: in Deutschland wurde im letzten Jahr für alle abgelaufenen Paxlovid Packungen, die noch im Umlauf waren, das Haltbarkeitsdatum um 6 Monate verlängert und so auch durch die Apotheken/Ärzt:innen ausgegeben. Und (zumindest in einem konkreten Fall im Freundeskreis) auch noch über das schon einmal verlängerte Datum hinaus. Mit welcher Begründung kann das möglich sein, außer "das Zeug war teuer und muss weg"? Weil: durch die Einblicke, die Sie zu diesem Thema regelmäßig geben, dieses Vorgehen für mich keinen Sinn macht. Und meine eigene Recherche dazu mich nicht weitergebracht hat. Das ist eine HERVORRAGENDE Frage und das meine ich nicht in dem Sinn, in dem das gern bei Arbeitsmeetings verwendet wird :-). Also. Vorab: ich habe keinerlei Informationen zu dem Paxlovid-Thema und weiss nicht, wer dort was verlängert hat und basierend auf was, ich kann nur spekulieren aufgrund von “ein bisschen” Erfahrung mit dem Thema. Erster Punkt: Wenn Länder, NGOs, Organisationen Medikamente auf Vorrat kaufen meist für pandemic preparedness, ist das ein ganz anderer Setup, als wenn Medikamente sonst von Wholesalern gekauft und an Apotheken weiterverkauft werden und dann von der Krankenkasse erstattet werden. Da liegt es letztendlich in der Veranwortung des Wholesalers (oder halt der Apotheke, falls sie direkt beim Hersteller bestellt), genug, aber nicht zu viel zu bestellen,dass es eben immer genug gibt, aber man nichts abschreiben muss, weil es abgelaufen ist, bevor man es verkaufen konnte. Länder kaufen diese Medikamente letztendlich mit Steuergeld, müssen dafür geradestehen und damit kann man entweder glänzen, weil man im Notfall vorgesorgt hat oder aber man wird gesteinigt, weil der Notfall nicht eingetreten ist und man abgelaufene Medikamente wegwirft und praktisch Steuerzahlergeld verbrennt. Wir haben ja alle in den letzten vier Jahren gelernt: “There is no glory in prevention”. Und so wäre es natürlich aus Ländersicht schon sehr schön, wenn man die Vorräte noch brauchen könnte anstatt sie wegzuwerfen und für einen ähnlichen Preis wieder zu erneuern. Man kann natürlich beim Hersteller anfragen, ob er das Expiry Date verlängert, aber er wird mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit antworten “Nein, wir können keine batchspezifische Expirydateverlängerung vornehmen, da wir die entsprechenden Batches nicht unter unserer Kontrolle hatten und deshalb nichts über sachgemässe Lagerbedingungen wissen. Wir können keine Verantwortung für die Verwendung nach dem genehmigten und aufgedruckten Expiry date übernehmen oder dazu raten. Falls Sie sich dafür entscheiden, die Produkte auch nach dem Expiry date zu verwenden, liegt die Verantwortung dafür und alle potentiell auftretenden Nebenwirkungen bei Ihnen, wir können dafür nicht zur Verantwortung gezogen werden.” Zweiter Punkt: das Ablaufdatum für Medikamente wird ja basierend auf Stabilitätsstudien festgelegt (und von den Gesundheitsbehörden genehmigt). Wenn nun ein Medikament frisch entwickelt wurde (und das ist zB der Fall für Paxlovid) und das gern auch noch unter Zeitdruck, weil zB Pandemie, möchte man das natürlich so schnell wie möglich Patienten zur Verfügung stellen und nicht zB 3 oder 5 Jahre warten, während die Kapseln / Tabletten in Klimakammern liegen und alle 3 Monate getestet werden, um dann eben ein Shelflife von 3 oder 5 Jahren zu beantragen. Man benutzt für die Erstzulassung meist extrapolierte Daten aus accelerated Studien (d.h. Unter harscheren = heisseren, feuchteren Bedingungen als in der Realität) und kann dann zB aus 6 Monatsdaten ein Shelflife von 18 Monaten extrapolieren. Das wird dann zugelassen und sobald man robuste real time Studien hat, kann man eine Shelflife-Extension einreichen. Wichtiger Punkt: das Shelflife /Expiry date wird immer nur maximal für Material, das noch unter Herstellerkontrolle ist, implementiert, im Normalfall erst für zukünftig produziertes Material, weil s.o, wer weiss, wo das Landratsamt Hintertupfing seinen Paxlovid-Vorrat gelagert hat. Dritter Punkt: Ein Land / NGO / Organisation hat jetzt Medikamente an Lager, die abgelaufen sind, hat die Lagerbedingungen unter Kontrolle und dokumentiert, weiss, dass es Stabilitätsstudien beim Hersteller gibt, die ein längeres Shelflife unterstützen (entweder, weil sie nachgefragt haben und der Hersteller die Daten geteilt hat, oder weil sie bei Vertragsabschluss vereinbart hatten, dass sie die Daten bekommen, sobald verfügbar, oder aber die Gesundheitsbehörde des Landes hat die Daten schon vorliegen, weil der Hersteller die Shelflife-Extension schon eingereicht hat). Dann ist es natürlich ein relativ sichere Sache, das Expiry-Date zu verlängern, zB eben durch überstickern. Wichtig: die Verantwortung dafür liegt bei der Behörde / Organisation, die das veranlasst hat, NICHT beim Hersteller, weil s.o. (Das ist btw. Meine Vermutung, was bei Paxlovid passiert ist) Viertens: es gibt immer die Möglichkeit für Retests, d.h. die abgelaufenen Medikamente gegen die Freigabe- oder Stabilitätsspezifikation zu testen, das kann man entweder vom Hersteller machen lassen (und bezahlen :-)) oder bei einem Auftragslabor (und bezahlen). Anhand dieser Daten kann der Besitzer des Materials dann entscheiden, ob er es länger als aufgedruckt verwenden möchte. Achtung: wieder werden weder der Hersteller noch das Auftragslabor die Verantwortung dafür übernehmen oder eine Empfehlung aussprechen. Ein Retest ist immer auch nur eine Momentaufnahme und sagt nichts darüber aus, wie lange das Medikament noch verwendet werden kann.
Fazit: Der Grund ist vermutlich eher nicht “das Zeug war teuer und muss weg”, sondern “das Zeug war teuer, es ist knapp, wir brauchen es und wir sind uns sicher, dass es noch gut ist”, was schon ein kleiner Unterschied ist.
Posted by Frau Brüllen at 14.3.24 4 comments
Wissen Sie noch, was Sie vor vier Jahren gemacht haben? Ich denke schon! (Weiss nicht genau, wann ausserhalb von CH der Stecker für das öffentliche Leben gezogen wurde, aber hier war es der 13. März). Wie krass das alles war, wie lang das alles her ist und gleichzeitig, wie nah noch. Obwohl: nein, es ist überhaupt nicht mehr nah. Es fühlt sich an, wie aus einer anderen Zeit.)
HEUTE hingegen bin ich ohne Kopfweh aufgewacht (war es doch gut, dass ich gestern um halb 10 einfach tüdmüde ins Bett gekippt bin und nur noch so halb mitbekommen habe, dass der Hübsche und Q. heimgekommen sind), das ist ja mal viel schöner als mit.
Frühstück, nasse Katzen (draussen regnet's), Sportründchen, Austausch mit meiner Flu-Crew (heute reduziert), mich über eigentlich ruhigen Tag, der aber Meetings bis abends um sieben (trotz daylight saving tralala) beinhaltet, hmpf, gefreut.
Erstaunlich entspannt (mit dem nagenden Hintergedanken, dass ich bestimmt irgendwas wichtiges vergesse, wenn ich nicht unter Strom arbeite und das Gefühl habe, nicht hinterherzukommen) vor mich hingearbeitet.
Beim Lüften auf dem Fensterbrett einen Brandfleck entdeckt (also: abwischbar, es stinkt nur), leicht fassungslos das im Zimmer wohnende Kind kontaktiert (der hat heute frei und ist, das ist mal was Neues, auf dem Weg zum Ikea, mit Freunden da abhängen. Ok. Hat er ja als Kleiner schon gern gemacht. Oder ich mit ihm) und lol, während anderswo vllt aus dem Fenster geraucht oder gekifft wird (das riecht aber anders), wurden hier spät nachts noch die "Schuhbändl von den Wanderschuhen entfranst". Oke, keine weiteren Fragen, Euer Ehren.
Der Hübsche und ich haben heute sehr lecker zu mittag gegessen, nämlich: Feta und Fenchel und Zitronen in Honigsosse gebacken (Mit Oliven und Walnüssen). Das ist auch dem "Einfach Tanja"-Kochbuch und tatsächlich mal simpel und schnell (minus die Backzeit) UND unglaublich gut. Und das will einiges heissen, weil ich Feta nämlich bisher in jeder Variante eher meh fand und Fenchel zwar liebe, aber halt nur roh als Salat, alles andere kommt da nicht ran. (Finde ich, der Rest der Familie findet Fenchel überhaupt eher verzichtbar) Das hier: kann man sehr gut essen!
Posted by Frau Brüllen at 13.3.24 3 comments
Posted by Frau Brüllen at 12.3.24 0 comments
Heute ist es übrigens 27 Jahre her, dass der Hübsche und ich (nachts, auf einer Party, wie sich das für junge Leute gehört) entschieden haben, dass wir es jetzt einfach mal mit "mehr als nur beste Freunde" probieren. Das grossartige daran ist: wir sind nicht nur seit 27 Jahren wirklich glücklich miteinander, sondern immer noch allerbeste Freunde. Das ist die beste Kombination, die es gibt. (oder halt, wie ie Kinder sagen "Ihr seid halt einfach alt, oder?")
Gestern abend mit leichten Kopfschmerzen ins Bett, heute morgen mit bohrenden einseitigen Kopfschmerzen in übelkeitserregender Stärke aufgewacht. Ich fühle mich ein wenig betrogen, weil ich mir den Aperol Spritz zum "Tschugger"-Schauen am Abend aus Vernunft verkniffen habe. Naja. Mit Ibuprofen liess es sich auf ein aushaltbares Mass reduzieren.
Montagsfrühstück mit Rüeblitorte und Kaffee für mich (ich habe das Gefühl, der Rest der Familie teilt meine Begeisterung für den Kuchen nicht so ganz, aber er hält sich ganz gut und ich mag ihn WIRKLICH gern und esse den gern noch ein paar Tage.)
Das gab mir auch genug Unterfütterung, um das Sportprogramm mit Freude nicht nur bis zu dem mit mir selber vereinbarten absoluten Minimum durchzuziehen, sondern ganz ohne Unterzuckerung und Schwung zu beenden. Rüeblitorte ftw!
Ich surfe ja gerade mit Freude auf der Schweizer-Serien-und Filmwelle, Fokus Krimi / Krimiparodien ("Tschugger" ist nix zum Bingen für mich, aber eine Folge pro Abend ist echt unterhaltsam. Und wir haben festgestellt, dass wir mit der SRF-Mediathek noch einen Streamingkanal hatten, den wir gar nicht auf dem Radar hatten, und dort unter anderem die 3. Staffel "Tschugger") und lieb einfach alles daran (ok, die Fälle an sich sind schon so ein bisschen ... platt, to say the least, aber alles drumrum ist sehr, sehr sehr liebevoll gemacht, ich mag (bei "Wilder", "Tschugger" und eben dem "Bestatter") tatsächlich meist die dauerhaften sidekicks besonders gern (Bin grosser "Dörig"-Fan, vllt, weil er so redet wie einer meiner Co-Pfadielternräte).
Q. und ich (das passiert uns öfter) sind irgendwann mal in dem Rabbithole: "Spezialeinheiten der verschiedenen Kantonspolizeien" gelandet und allein die Namensgebung ist richtig, richtig grosses Kino. Abgesehen davon, dass es ja auch schon speziell ist, dass ein Land mit 8 Mio (plusminus) Einwohnern für jeden Kanton mindestens eine Spezialeinheit hat. In Zürich gibt es sogar mehrere, von der Stadtpolizei UND der Kantonspolizei. Die Namen also, die sind noch besser als Friseursalonnamen. Man hat sich wirklich bemüht, das möglichst gefährlich UND kantonsspezifisch klingen zu lassen, z.B.
Naja, und dann fühle ich mich halt schon sehr wie ein Insider, wenn das Argus-Team in Aarau bei "Bestatter" die Klinik (nicht das Kantonsspital, phew) stürmt. Und also ich heute die "Pfadi-Folge" gesehen habe, ist mir erst im Nachhinein klar geworden, dass Nicht(schweizer)pfadieltern mit den abstrusen Namen, mit denen sich der Bestatter und sein alter Freund ansrprechen vllt gar nihts anfangen können. Naja.
Der Hübsche hat mir übrigens dieses Goldstück zugetragen: ein Schweizer Film, in dem es um die Schweizer Landessprachen (und Basisdemokratie) geht, weil aus Versehen statt Deutsch Französisch als einzige Landessprache eingeführt wird. Ich wollte es echt nicht, aber ich habe schallend gelacht, als ich den Trailer gesehen habe.
Posted by Frau Brüllen at 11.3.24 6 comments
Posted by Frau Brüllen at 10.3.24 3 comments
Ich habe verstanden, dass einige von Ihnen nicht verstehen können, das ich keine Tipps und schon gar keine Gesundheitstipps haben möchte. Deshalb habe ich nur für Sie eine spezielle Email-Adresse eingerichtet, an die Sie Ihre Tipps schicken können. Ich werde sie ziemlich sicher nicht lesen, aber da es Ihnen ein Herzensanliegen scheint, diese Tipps loszuwerden, sehe ich das als Serviceangebot.
Tipps also bitte an
Tippsfuerfraubruellen(at)gmail.com
Für alle anderen allfällige Kontaktaufnahmen erreichen Sie mich unter:
fraubruellen(at)gmail.com
Dieses Blog ist ein reines Privatvergnügen, ich habe keinerlei Interesse an Kooperationsanfragen, Sponsored Posts, Linktausch (was soll das überhaupt sein?) und Werbung. Wenn Sie mir trotzdem solche Anfragen schicken, werde ich Ihnen entweder gar nicht antworten oder sehr unhöflich. Falls Sie mir doch solche Anfragen schicken, werde ich mich öffentlich (zB auf Twitter) unter Nennung des Marken-/Agentur- oder auch Ihres Namens drüber lustig machen. Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.