Freitag, Februar 21, 2025

210225

 So. Besser geschlafen, nachdem ich den Hübschen repariert wusste.

Es gab doch zu Corona-Lockdownzeiten diese "Nature is healing"-Bilder von Delfinen in Venedig und so (weiss gar nicht, ob die jetzt echt waren oder nicht, ist ja auch egal). Auf jeden Fall: der Hübsche ist zwei Nächte nicht da und Jonny ist auf seiner Seite des Betts eingezogen :-). Sogar nach Rausgehen und Wiederkommen, nach morgendlicher Medikamentengabe und Wunde putzen ist man dort wieder eingecheckt. Bin gespannt, wo der Hübsche heute schläft, auf dem Kissen auf dem Sofatisch? In der Wellpappeschale mit der Kuscheldecke drin? In der mittlerweile sehr kleinen Katzenhängematte?

Sansa hat sich übrigens wieder eine Höhle in Ls Pullis im Schrank gegraben und dort den Tag verbracht. L. hatte das gar nicht gesehen und den Schrank zugemacht. Ich gehe mal davon aus, dass sie im Fall der Fälle schon rauskäme, wenn es denn sein müsste....

Frühstück: Brot mit Paprikaaufstrich, Avocado, Sprossen, wie so ein Hipster (leider ist das Avocadoreifungsüberwachen in dieser höllischen Woche ein bisschen hintenüber gekippt und wir mussten ein paar wegschmeissen,weil innen schimmlig. Das ärgert mich enorm. Also ich über mich.)

Dann: der Hübsche hatte ein Zimmer mit Aussicht (auch: Aussicht auf Entlassung noch morgens, war bisschen tricky, weil ich mit Physio und Friseur ein paar Termine hatte, die damit in Einklang gebracht werden mussten.)



Physio: war gut, wir machen jetzt auch Kraft. Der Arm tut jetzt anders weh als vorher.

Dann: war der Hübsche praktisch bereit, also bin ich über Basel zum Friseur gefahren und habe den Hübschen eingesackt. Gelernt: entweder hat sich in der Nachsorge seit 2015 ein bisschen was geändert oder aber man macht es anders, wenn die Person Blutverdünner nimmt. Beim Hübschen wurde der Druckverband in der Leiste, dort wo eben das ganze Sondengedöns in die Vene eingeführt wurde, ANGENÄHT. Allein die Vorstellung lässt mich würgen. (Ich hatte das doch damals mit Niere, da wurde mir nix angenäht!). Aufgetrennt hat das übrigens die Nachbarin, das ist dann doch ein Level an Privacy, den man vielleicht nicht unbedingt freischalten möchte... naja.

Dann: waren wir zu früh beim Friseur, aber ich hatte ja dank Mastodon seit anderthalb Wochen Lust auf Apfelkrapfen, also Bäckerei!



Beim Friseur bin ich dann doch nicht all in (aka Buzzcut mit meiner Naturhaarfarbe) gegangen, gefärbt hatte ich ja gestern in silbrig blond, aber es wurde doch was anderes, nämlich ein Pixie statt eines Undercuts (Vorzeigebild war das hier). Ich mag da ja so sehr, wie meine Friseurin sich immer über sowas freut (es haben sich einige Wirbel an bisher unbekannten Stellen gezeigt). Jetzt: kurz, ich muss mit schwereren Sachen stylen, sonst sieht es schwierig aus, aber ich mags!





Beim Mittagessenmachen für drei (Q, der Hübsche, ich) habe ich mir das Tatsoi-Rezept hier ausgeguckt. In Sachen Menge war ich irritiert von "1 Stück" und dachte: joah, wir sind drei, da mache ich dann halt 3. Ich war mir eh unsicher, was "100g Reisnudeln gekocht" bedeutet. 100g trockene Reisnudeln kochen? Oder 100g schon gekochte Reisnudeln? Ich habe mal, damit keine angefangenen Packungen rumliegen, eine ganze gemacht, das sind 250g trockene. Die Tatsoi Menge im Gemüsekorb ergab 150g, also habe ich für 3 Stück halt die fehlende Menge an Mangold gewaschen. Dann kam ich zu den Eiern und dachte mir "hold up, 18 Eier für 3 Personen, da stimmt was nicht." Conclusion: "1 Stück" sagt natürlich nicht, wie gross das Stück ist. Ich habe also zurückgerudert von 3 Stück auf 1 Stück, weil 6 Eier für 3 Leute klingt reichlich. Halbe Menge der Reisnudeln, den Mangold wieder in gen Kühlschrank gepackt, dann gab es eine normal grosse Pfanne voll, das passte gut. Mit bunte Gedöns getoppt, Sossen nach Gusto, war sehr lecker!




Am Nachmittag dann habe ich versucht, mich zu konzentrieren und noch ein, zwei grosse Brocken von der Liste abzuarbeiten, aber es ging einfach nicht mehr. Ausser vielen Kleingedönssachen (und Sachen, die lange vorbereitet waren, zB die Mail, mit der ich mein Jöbli beende, buhuuuuuu, abschicken) ging nix mehr. Die Woche fordert ihren Tribut. (aber eben: wie Frau Mutti mir gestern schrieb: "Herz gut, Schulter gut, L. keine wandelnde Tb-Schleuder, läuft bei euch" (der Kater kam ja ungeplant dazu), war schon ein bisschen viel, mit Ansage, aber viel. 

Der Hübsche hat in der Zwischenzeit die Lampen an dem Pflanzenregal montiert, das war letztendlich ein Riesenscheiss, aber: schön ist es geworden!



Wocheneinkauf, Ragewalk (naja, weniger Rage, einfach atmen!), Pizzaabend vorbereiten, ich liebe die Tage, wo ich aus der Fülle des Gemüsekorbs direkt in die Salatschüssel füllen kann: frischer Eichblattsalat, feine Blaukrautstreifen, frischeste Radieschen, Radieschenblätter, lila Karotten: so schön bunt und lecker, und dann endlich wieder mit ALLEN am Abendessentisch sitzen und ein Wochenende mit wenigen Programmpunkten, das wird uns allen sehr gut tun. 

Donnerstag, Februar 20, 2025

200225

What a day.

Ich weiss nicht, ob die Sorge ob der OP des Hübschen heute oder mein elaboriertes Abendessen aus 450g Rosenkohl, 250g Bohnen, 1 Zehe Knoblauch und 4 Riesenorangen zum Nachtisch mehr zu einem katastrophalen Nachtschlaf und naja, viel Zeit morgens im Bad beitrugen. 
Immerhin kam Jonny rechtzeitig heim, bevor ich los musste, um sich sein Antibiotikum und Schmerzmittel abzuholen.
Dann: voller Arbeitstag, mit irrer innerer Anspannung, besonders, als ich erfuhr, dass der Arme bis nach 2 nüchtern rumliegen musste, bis es losging. Und dann halt immer mehr, weil ich nicht wusste, wie lang es gehen würde. Um fünf der erlösende Anruf, sehr verplant von einem geliehenen Arzttelefon, alles gut. PUH!
(Nettester Spruch kam von einer Pflegefachfrau auf der Station, die ein paar Wege weiter wohnt und deren Tochter mit Q. in Kindergarten und Primarschule war: "Ist L. immer noch so süss wie eine kleine Puppe?" Ja, ok, wenn sowas als kleine Puppe gilt, dann schon.)
Sonst: die Woche kam ich nicht so viel zum Abarbeiten und erledigen, es war viel ausser der Reihe und eben Verhandlungen und Diskussionen, das fühlt sich nach "nix" an, ich muss lernen, das auch mal auszuhalten.
Zwischendrin in richtig frühlingshaftem Wetter den Gemüsekorb abgeholt, die Füllung ist gar nicht mehr winterlich knollen- und bittersalatlastig:
Heute musste ich den Weitwinkelmodus verwenden, sonst hätte ich nicht alles draufbekommen. Also: Tatsoi (mit Zettel, was es ist und was man damit machen kann), zwei Bündel Mangold, Eichblattsalat, richtiv viele lila Karotten, Zwiebeln, eine grosse Tüte Feldsalat, DIE EIER (2x, weil noch Winterrhythmus), 3 Chicoree, die habe ich heute direkt verspeist, 2 kleine Blaukrautköpfe, Petersilie, Kartoffeln, Süsskartoffeln, Pastinaken, Radieschen (mit Extrahinweis, die Blätter doch bitte nicht wegzuwerfen incl Verwendungsideen)

Daheim: mit ruhiger Hand Haare blondieren. Ich war tatsächlich recht versucht, mit einem Buzzcut /sehr kurzen Pixie auf meine Naturhaaefarbe zurückzugehen, aber jetzt mach ich erst mal kurz und dann im Sommer vllt noch kürzer und Natur.

Puh.
(Tuberkulosesache erledigt, die Neffen/deren Eltern können aufatmen.  Warum man aber nicht einfach sagt: "ok, ich kümmere mich drum und geb Bescheid", sondern mich eine Woche lang keiner Antwort würdigt, aber hintenrumso tut, als hätte ich den dritten Weltkrieg erklärt, das verstehe ich nicht. Aber gut, jetzt kann ich den Kontakt ja wieder einstellen. Meine Güte.)

Mittwoch, Februar 19, 2025

190225

Die höllische Woche geht weiter: heute hatten L. und der Hübsche beide um 8:00 im Krankenhaus anzutreten:

L. für den das saubere Röntgenbild bestätigenden Test, dass seine Lunge keine Tuberkulosebakterien absondert. Dafür musste er in der Physiotherapieabteilung extra viel Schleim produzieren und aushusten (Für die Interessierten: dafür inhaliert man 10 Minuten Salzwasser, um durch Osmose die Lunge dazu zu bringen, viel Flüssigkeit / Schleim zu produzieren, dann haucht man 10x ganz fest wie gegen einen Spiegel und dann sollte man, ich weiss nicht, wie anders sagen (aber ich war auch nicht dabei und habe die professionelle Anleitung nicht gehört), mit dem üblichen "Lungaharing-Hochbefördern" richtig gute Ausbeute haben. Oder auch nicht, dann macht man das nochmal. (Auf der anderen Seite sieht man die Bitte, sich als wahrscheinlichste Ansteckungsquelle durch eine Nachfrage beim Arzt als solche ausschliessen oder von mir aus bestätigen zu lassen, als unverzeihlichen Angriff.... die kleinen Neffen sagen danke für nix, ich bin fassungslos.)

der Hübsche: für den Vorbereitungstag für die Pulmonalvenenisolation morgen. Speiseröhrenecho und Herz-MRT, als Vorbereitung für den Hauptact morgen. (Ich bin recht uncool, die Anweisung "Mitzubringen: Dauermedikation, Krankenkassenkarte, Patientenverfügung" geht nicht so ganz mit "Keine grosse Sache, das ist Standard" zusammen. Aber gut, ich hoffe, es ist nur für uns nicht Standard)


Mein Beitrag dazu: Autofahren! Und das dann auch noch ins Cityparkhaus, das normalerweise immer bumsvoll ist und bei dem man in P3 nicht in einem Zug um die Kurve kommt, weder rein noch raus, mit unserem Schlachtschiff. Aber: einen gemütlichen Platz in P2 bekommen, die Schmerzen im Arm vom Parkticketrausangeln bis zum eigentlichen Einparken veratmet, beim Rausfahren ging es besser und das neue Parkhaus bei der Arbeit, bei dem ich einen Platz reserviert hatte, funktioniert mit Kennzeichenerkennung. Note to myself: Einfahrten und Parkplätze sind recht komfortabel, kann man machen.

Dann: Meetings, Meetings, Meetings, es ging um: neue Sachen andenken, sich von Dingen/Themen verabschieden, Sachen fertigmachen, im Moment ist das eine mittelschöne Umbruchzeit. 

Mittagessen war aus ... ich weiss nicht genau welchem Anlas heute für das ganze Team im fancy Personalrestaurant. Ich meine, das ist nun wirklich Sterneniveau!

Ich habe mit einem alkoholfreien Aperitiv gestartet (Pumpinspicesirup, Grapefruitsaft, Tonic), dann als Vegialternative zu einer extrem hübsch angerichteten "Sauren Kalbszunge" Nüsslisalat mit Ei und Croutons bekommen. Optisch unspektakulär, aber unglaublich gut. 

Die Vegialternative zu der Suppe mit Jakobsmuschel und noch irgendwas Langustiniartigem war eine Pastinakencremesuppe mit kleinen Bohnen drin, Pastinakenchips und irgenwas mit Käse frittiertem:




Statt des Weissweins wurde mir als alkoholfreie Alternative (ich meine: Mittagessen, unter der Woche, Arbeitstag, mit dem Auto heim) ein Estragon-Gurken-Getränk angeboten (Wasser mit Estragon und Gurke infundiert, Zitronensaft dazu, mit Salz abgeschmeckt). Wer wie ich "Ah, Essiggurkenwasser" denkt (ich bin stolz, dass ich es nicht laut gesagt habe), liegt nicht total daneben, aber halt nicht konzentriert und sehr frisch. Aber schon eher zum Geniessen, wie Wein, nicht zum Durschtlöschen wie Wasser.


Hauptgang: Okonomiyaki mit japanischem Omelett obendrauf und "Zeug"


Highlight immer noch jedesmal: Dessertwagen zur freien Bedienung, limitierender Faktor: ein letzter Rest Anstand.

"Dubai-Hörnchen", damit ich auch mal was mit Dubai hatte. Stellt sich raus: ich mag Pistaziencreme gar nicht mal so gern., Cassis-Mousse, Lemontarte, Ile Flottante (bis aufs Dubaiding: GÖTTLICH!)

Wie gesagt, eigentlich gehen wir da eher zum Feiern von irgendwas krassem oder als Dankeschön für irgendwas krasses hin, diesmal war es eher.... anlasslos? Im Blick auf die kommende Reorg wirkte es ein bisschen schräg. Aber: super lecker.

Danach hatte ich mit L. abgemacht, er solle nach seinem Zahnarzttermin (der Arme, lauter Arzttermine an einem schulfreien Tag) am Turm vorbeikommen, er könnte mit mir mit dem Auto heimfahren. Das hat gut geklappt, auf dem Rückweg sind wir dann noch beim Ikea vorbei, 5 Hotdogs essen (L) und die lang ersehnten, frisch angekommenen Skydrag-LED-Leisten für unser Pflanzenregal zu holen (ich). (Einbau nicht ganz so easy, wie in der Anleitung, das machen wir zusammen, wenn der Hübsche wieder da ist).
Dann: noch ein bisschen arbeiten, bis es Zeit für ein anderthalbstündiges Townhallmeeting war, für das ich beschlossen hatte, vom Crosstrainer aus teilzunehmen. (Für die Frage musste ich erstmal wieder zu Atem kommen :-)).


Abendessen dann etwas, auf das ich mich lang gefreut hatte: "gerösteter Rosenkohl/Bohnenslalat mit Dressing aus karamellisierten Zitronen": optisch unspektakulär, vorbereitungstechnisch mühsamer als gedacht, geschmacklich eine echte Enttäuschung (schmeckt gar nicht nach Rosenkohl, Bohnen UND Rosenkohl sind so trocken, dass es im Hals kratzt, das war nix.)

 




Dienstag, Februar 18, 2025

180225

 OK, die Woche war ja mit Ansage höllisch, auch ohne die Erkenntnis, dass wir nach Jonnys letztem Kampf mit dem Arschkater einen Biss übersehen haben und der nun zu einem dicken Abszess an der linken Schulter geworden ist.

Wir haben also unsere eh schon sportlichen Pläne für heute über den Haufen geworfen und um halb acht beim Tierarzt angerufen. Aus Erfahrung war klar: er wird operiert werden müssen, sowas ist ohne Narkose zu schmerzhaft. Also bin ich mit dem ÖV zu meinem Schulterkontrolltermin gefahren, während der Hübsche den Kater zum Termin in der Tierklinik gebracht hat. 

Schulterfazit: alles wie erwartet, vorne geht als erstes wieder, seitlich als zweites, Rotation und hinten als letztes. Ich wurde fürs Autofahren freigegeben, Radfahren soll ich probieren ("Am besten auf einer kleinen Runde, wo Sie jederzeit absteigen und heimschieben können, wenn es zu unangenehm ist"), Skifahren ist auch ok ("es besteht keine Gefahr für die Schulter, aber wenn Sie drauffallen oder irgendeine schnelle Ausweichbewegung machen, wird das viel mehr weh tun als sonst und Sie evtl ein Stück zurück werfen") Ich nehm das als gutees Zeichen.

Der Hübsche war beim Tierarzt so schnell, dass ich es gar nicht mehr zu ihnen geschafft habe (liegt an der selben S-Bahn, nur die andere Richtung, aber halt auch schon an unsere Bahnhof vorbeigefahren war, als er mich anrief. Der Weg vom Tierarzt zum Bahnhof ist aber so verwinkelt, dass er mit dem Auto so lang runter brauchte, wie ich mit der Bahn für3 Stationen. Dann: ganz unprätentiös meine erste Autofahrt seit Ende November. Ich kanns noch, aber es war ar nicht so doof, das vor 6 Wochen noch nicht zu machen, de linken Arm oben zu halten ist tatsächlich noch nicht 100% komfortabel.

Der KAter wird operiert, um drei können wir ihn abholen. Ich habe also bis drei alle meine Termine auf "von daheim" umgestellt, der Hübsche die Termine nach drei, ich habe nämlich heute abend noch einen Verhandlungstermin und einen Essenstermin, den ich halt doch persönlich wahrnehmen sollte.

Daheim wurden dann 10 Kilo Crowdfarming Orangen geliefert, eine Mischung aus normal grossen und RIESIGEN. Die erste habe ich noch postautokalt direkt verspeist. Sooooo gut!

Nach einem sehr schnellen Mittagessen (ich wollte eigtl den Rosekohlbohnensalat aus der Kaptncook app von heute machen, aber die Putzfrau ist erst 20min vor dem nächsten Meeting verschwunden, also wurden es superschnelle Spaghetti (mit Tomaten, Pilzen, Knoblauch, Frühlingszwiebeln)) dann zwei Teammeetings (wir sind in der Phase: "Wir können euch wg der Konsultationsphase mit den Arbeitnehmervertretungen NIX sagen, aber habt ihr noch Fragen?"), dann: erste Autofahrt allein seit Ende November. Erfreulich unspannend. Good news: Jonny braucht keinen Kragen, darf morgen wieder raus, wir müssen neben Schmerzmitteln und Antibiotika nur die Wunde saubermachen /Kruste abmachen. Keine Nähte, kein Kragen, keine Drainage.

Dann: ab in den Shuttle mit lauter Feierabendheimkehrern, zu einem Verhandlungsmeeting mit externen, danach das Abendessen. Und ich bin so, so, so müde......


Wunschlistenfrage:

Warum wurde aus dem Mental Health Walk ein Rage Walk?

Haha, das hängt davon ab, welche Stimmung im Vordergrund steht (und wie das Wetter so ist).


Montag, Februar 17, 2025

170225

Nicht gut geschlafen (wie auch, ich habe bisher noch nie mehr als Soundsnippets von Alice Weidel gehört, die Frau ist wirklich Alptraummaterial.

Aber: immerhin vom Weckerläuten aufgewacht, nicht schon eine Stunde vorher wachgelegen (nur zwischendrin).

Der Arm schmerzte ziemlich und war auch nicht richtig beweglich. Das Wochenende mit viel im Auto und in der Küche sitzen rächte sich (wäre ich mal mit auf die Hunderunde gekommen oder rechtzeitig zum Backenhelfen angereist!). Das wurde auch vom Phyisomann bestätigt, und, holla, der versteht seinen Job wirklich. Am Ende der halben Stunde (respektive ein bisschen mehr, weil so viele Absagen wegen krank kommen) hat der den Arm wieder bis hinter Scheitelmitte hochbekommen (nicht schmerzfrei, aber hey, egal). Morgen ist wieder Orthopädenkontrolle, ich werde also davor ordentlich aufwärmen müssen.

Sonst: Q. hatte später Schule, ich habe also an L.s Schreibtisch gearbeitet, das ging auch ganz gut (für wenn er in Japan ist, werden wir den grossen Bildschirm und die Dockingstation dort hin umziehen, dann hat Q. seine Ruhe vor mir (uh, ich kriege nächste Woche ein neues Laptop, ich muss dran denken, für alle Fälle die Dockingstation mitzunehmen, für den Fall, dass die auch getauscht werden muss).

Arbeit war erstaunlich entspannt, respektive: wir löschen routiniert Brände. Die Grippesaison ist wild...

Dann: ein zutreffendes, ehrliches, aber jetzt nicht alle Brücken total abbrennendes Abschiedbriefchen für das Jöbli geschrieben und einer Kollegin und dem Hübschen zum Probelesen gegeben.

Ragewalk mit dem Hübschen (holla, ist das kalt mit Gegenwind draussen), Jonny, den Troll, 2x vor der Hecke des Arschkaters getroffen, Restemittag gegessen (der Hübsche hat eine echt schlechte Avocado aus der Crowdfarmingbox erwischt, upsi.), weitergewerkelt, dann ein Sportründchen eingelegt, bis endlich alle daheim waren. 

Jetzt: Montagspizza und dann noch eine Folge was auch immer, je nach Commitment der Kinder.

Morgen geht der Irrsinn dieser Woche los, mit "Frau Brüllen kauft für viele Millionen ein" (Wir gehen in das Lieblingsrestaurant von irgendjemand und naja, ich hatte mit was anderem gerechnet. Meine (Vegi)Optionen sind entweder Rösti mit Spiegelei, Rösti mit Raclette (Spiegelei dazu kostet extra), Spaghetti mit VEGANER Tomatensosse, Spaghetti Aglio e Olio (weiss nicht, warum das NICHT vegan angeschrieben ist). Ich glaube, das letzte Mal, wo das Angebot so aussah, war auf einem Leichenschmaus im Waldviertel, ungefähr 1990. Ok, und in der Rotisserie bei uns im Dorf, aber das ist halt auch auf Grillfleisch spezialisiert.

Sonst: es gibt jetzt erstmals einen Nespressokaffee mit "zugesetztem Koffein", das ist natürlich endich mal was für mich, geht mir weg mit Decaf tralala. Noch dazu den eh schon immer heissgeliebten "Dunkehija"-Kaffee, jetzt eben mit 60% mehr Koffein. Grad mal bestellt, morgen früh wird getestet, wie ich auf Raketentreibstoff laufe. 


 Wunschlistenfrage:

Darf Q eigentlich auch wählen? Bzw. will er? Weil: du bisher "nur" von dir und C. geschrieben hast und es mich interessiert, wie das bei nicht in Deutschland geborenen Staatsangehörigen funktioniert....

Also bitte: das hier ist MEIN Blog, nicht Q.s, deshalb steht hier gar nicht so viel über "Was macht  Q?" oder "Was will Q.?" Q. könnte, wenn Q. wollte, ein eigenes Blog schreiben, darüber, was Q. macht und Q. will. Dann: ich habe hier geschrieben und verlinkt, wie das mit Wählen für Auslandsdeutsche geht, da steht das alles drin. Findet man ganz leicht auch selber.

Sonntag, Februar 16, 2025

160225

Was für ein schönes Wochenende! Wir waren zu einen aus so vielen Gründen etwas späten Weihnachsmtsbrunch in Nierstein eingeladen. Die Kinder hatten andere Pläne und so sind der Hübsche und ich allein am Samstagmorgen den Rhein abwärts entlang gefahren. In Nierstein wie immer: Gefühl von willkommen, von daheim, von aufgehoben sein. Es hat sich da eine Gruppen von Menschen lokal und via Internet gebildet, die sich in losen Abständen und leicht wechselnder Besetzung treffen, mittlerweile eine richtig lange gemeinsame Geschichte hat (es wurde natürlich ausgepackt, wie Q. als Kleiner immer durch die Fenster auf die Terrasse geklettert ist), und Gottseidank sehr ähnlich tickt. Gerade in Zeiten wie diesen ist so ein safe space halt schon Gold wert. Es gab leckersted Essen, blaue Margaritas mit selber gemachten Blue Curaçao, trotzdem haben wir gut geschlafen.

Heute morgen dann Schnee und Kuchen zum Frühstück, dann eine gemütliche Heumfahrt zu unseren Jungs, die auch ein tolles Wochenende hatten. 
Die nächste Woche wird so anstrengend, da tat es sehr gut, die Glücksreserven ordentlich aufzuladen.
Daheim alles in Butter: weder Katzen noch Kinder verhungert oder verwahrlost.
ich bekämpfe das dann doch aufziehende Kopfweh mit viel Kaffee und Ibuprofen, wir werfen eine Waschmaschine an, hängen gemeinschaftlich trockene Wäsche ab und lassen das Wochenende ausklingen.
Wir schauen eine Folge "Battlestar Galactica" (ich fürchte, trotz anfänglicher Begeisterung wird das kein Durchmarsch werden wie zB "Agents of Shield", sondern zäh), klären, wer heute abend TV-Debatte gucken möchte.
Ich probiere ein neues Kaptn Cook-Rezept aus meiner Favoritenliste: Brokkoli-Paprika-Pfanne mit Erdnusssosse und alle mögen es, das ist auch was, was ich vor einigen Jahren noch nicht geglaubt hätte.
Jetzt noch ein kleines Katzenründchen, eine Dusche im heimischen Bad, auf die ich mich sehr freue, dann eine Runde gegen niedrigen Blutdruck (der Hübsche sagt, ich dürfe den Fernseher nicht anschreien....), und dann starten wir in eine höllische Woche.

Wunschlistenfrage:
Trägt Ihr Ehemann noch das Aktiia-Armband? Wie sind seine Erfahrungen damit?
Ich habe ihn gefragt (ok, ersteres weiss ich ja) und: ja und super. (Ich sags mal so: all das steht hier und hier. Mehr Info wirds dazu nicht geben, so spannend ist das auch wieder nicht.)

Samstag, Februar 15, 2025

150225