Mittwoch, Oktober 17, 2012

Bilder und so

Drag Race by Prozac74

Drag Race, a photo by Prozac74 on Flickr.

Ich gebe zu, durch Instagram werde ich ein bisschen faul, was das Bilderbloggen angeht. Aber der Hübsche macht mit der grossen Kamera immer noch die unschlagbar schönsten Bilder und so gibt es hier noch ein paar Impressionen vom Heimaturlaub: die Jungs haben ihre Geburtstagsgeschenke von ihrem Opa bekommen (nein, Sie haben nicht irgendwie letztlich vergessen, zu gratulieren ;-)) und unser Fuhrpark wurde also erweitert. Little L. lässt sich gerne noch ein wenig stabilisieren oder sogar kutschieren, mein Rücken dankt ,-)
 
Mein Hintern wird übrigens von meinem neuen Lieblingsrock von Kathi bedeckt, zu dem die Jacke leider farblich nicht passt, aber es war ganz schön kalt.

Little Q. ist echt fix, ganz ohne Üben.....

 Herbst, klassisch: Äpfelpflücken in Omas Garten.

 Naturwissenschaftlerkinder ;-), nicht zu verleugnen (neue Lieblingsshirts: von Sweet Tee, ich habe sie via limango erwischt; die haben auch nette Sachen für Grosse.)






Tweety

Also gut, ich versuchs jetzt mal: @FrauBruellen gibt es jetzt auch auf Twitter. Ich habe zwar durchaus Kurzfass-Issues (Standardsatz, wenn ich einen Bericht schreiben soll: "Gell, aber keinen Roman"), aber vielleicht lern ichs ja. Oder ich hör wieder auf.

Montag, Oktober 15, 2012

Wie sag ichs meinem Kind?

Letztens teilte mir Little L beim Pflasterkleben auf den abgegangenen Nagel (zweimal in der Kinderkrippe in die Türangel gelangt....autsch) mit, dass er vorher ein weisses Kügelchen vom Boden gegessen habe (ich nehme mal an, es war ein Fitzel Styropor), weil: "Mami, im der Krippe bekommt man, wenn man sich wehgetan hat, auch immer so weisse Kügelchen. Was ist das eigentlich?"
Ich habe also einmal tief ein- und ausgeatmet und gewunken, nicht darauf hingewiesen, dass ich auf den "Was Sie über mein Kind wissen sollten"-Bögen beider Jungs bei "Mein Kind darf von geschultem Personal homöpathisch behandelt werden" dick und fett NEIN angekreuzt habe, und so diplomatisch wie möglich gesagt: "Weisst Du, manche Leute glauben, das wäre eine Medizin und würde helfen. Vom Boden essen sollst Du trotzdem nicht."
Little L. also sofort: "Warum kriegen wir das daheim nicht?"
Ich habe also schon weniger diplomatisch gemeint: "Weisst Du, wenn Du dir wehtust und ich dann puste und ein schönes Pflaster draufklebe, dann hilft das doch auch, oder? Und wenn es ganz schlimm ist, dann gibt es noch ein Gummibärchen, das schmeckt doch besser als so Kügelchen, oder? Und wenn das alles nichts hilft, dann gibt es eben richtige Medikamente*, einverstanden?"
Little Q. hat das alles mit gespitzten Ohren verfolgt und meinte dann "Ah, also in Wirklichkeit helfen die Kügelchen gar nicht? Das ist gar keine Medizin? Das werde ich ihnen aber grad mal sagen, am Montag!"
Und weil ich ja nicht will, dass mein Sohn sich wegen so was auch noch exponiert, habe ich ihn gebeten, das bitte nicht zum Thema eines ungefragten Vortrags zu machen und doch vielleicht lieber das nächste Mal, wenn ihm Kügelchen angeboten werden, einfach nach einem Gummibärchen zu fragen.


*Falls es Sie jetzt in den Fingern jucken sollte, von der Schwägerin Ihrer Nachbarin, einem Neugeborenen oder einem HundKatzeMaus, bei dem was Homöopathisches endlich geholfen hat, nachdem alle Schulmediziner mit ihren chemischen Keulen versagt hatten, zu schreiben.......bitte. Nicht.

Samstag, Oktober 13, 2012

Heimaturlaub

Wie jede Herbstferien sind wir für ein paar Tage nach Bayern verschwunden. Der hÜbsche und ich sagen immer noch "heim", die Kinder sagen "Höh, wieso heim? Wir fahren doch zu den Omas".
Und ich muss sagen, so sehr ich im tiefsten Herzen noch glaube, meine bayerischen Wurzeln zu spüren (zB schmerzhaft dann, wenn es zur Wiesnzeit in der Kantine 400km weit weg für ein Heidengeld "Schmanckerl zum Wiesenfest" gibt, nämlich einen wilden Mix aus Sauerkraut, Schweinshaxe, Knödel, Hendl und Wammerl, und alle mich fragen, warum ich das nicht nehme und dass ich mich jetzt ja wie daheim fühlen müsste. Nicht.), ich glaube, die verkümmern langsam. Wie schon letzte Weihnachten komme ich mir dahoam aufm Land eher vor wie in einer Endlosschleife von "Wer früher stirbt, ist länger tot", in München, wo wir gefühlt ja ewig gewohnt (ist gar nicht so lang gewesen, realistisch) haben wir mit den kleinen Jungs eine "Schaut mal, da haben Mami und Papi früher gewohnt"-Tour gemacht und, tja, während wir alle mittlerweile in Basel am SBB genau wissen, wo welche Rolltreppe in welche Richtung fährt, wo der Lift besonders lang braucht und an welchem Gleis wan welche S-Bahn fährt, welche Tram am Marktplatz wo hält etc., so sehr waren die Jungs von "Rechts stehen, links gehen" (das es btw. in der Schweiz auch gibt, da sind die Rolltreppen allerdings nicht so lang, dass man das Gefühl hat, dass ma sich mit beiden Händen festhalten muss) überfordert, so sehr wir uns morgens in Basel mühelos in den Pendlerstrom einblenden, so sehr hatten wir das Gefühl, bei den verschiedenen Ausgängen am Marienplatz ein Verkehrshindernis zu sein, einfach weil wir mal kurz überlegen mussten, wo es jetzt in welche Richtung rausgeht. Das war früher anders..... naja, Little L. hielt den Maibaum am Viktualienmarkt für eine Achterbahn, die Riesenbreze hat dann doch allen geschmeckt und wir haben festgestellt, dass es im "Wirtshaus zur Brezn", wo wir zu Unizeiten gerne mal versackt sind (Happyhour rulez), eine Kinderkarte gibt. Schön wars, aber Heimat...... ist anders.
Sonst: Little L. und ich laborieren immer noch an grusligem Husten und Hals herum, der kleine Mann leider auch mit Fieber, Schlaf gibt es wie immer wenig, im Kino waren der Hübsche und ich trotzdem allein zu zweit und morgen gehts dann wieder zurück. Heim.

Sonntag, Oktober 07, 2012

Ladestatus

Es gibt Wochenenden, die sind genau so, wie sie sein sollen. (Okay, der Start mit der vermutlich kaputten Waschmaschine, die wir nach den Erfahrungen mit all den anderen Elektrogrossgeräten, die in den letzten 11 Monaten unwiderruflich kaputt gegangen sind, selbstständig für tot erklärt haben - ich wusste es-, nachdem der Service erst irgendwann nächste Woche Zeit gehabt hätte, um dann vermutlich die Standardantwort des letzten Jahres zu geben: "Die ist kaputt, ist aber auch normal nach 10 Jahren, ich hätte da ein Angebot mit 4000% Treuerabatt für Sie", das dann bei uns zu hysterischen Lachanfällen und Einkauf ganz woanders gesorgt hätte, also haben wir darauf verzichtet und diesmal wegen des schweizerischen Protektionismus auf dem Stromsektor auch darauf verzichtet, ein Gerät in Deutschland zu kaufen und zu versuchen, an den plombierten "im Winter, da reicht der schweizer Strom mittags nur zum Kochen, deswegen werden Waschmaschinen, Trockner und Saunen abgeschaltet"-Steckkasten anzuschliessen, und eines beim lokalen Elektrodealer vor Ort gekauft. Mit Eintauschrabatt, Rabatt für mein nettes Gesicht und "Jetzt schauen wir, dass wir auf eine grade Summe kommen"-Rabatt, alles in allem immer noch für ein Vermögen, aber dafür kann die Maschine dann auch bügeln. Sagt der Elektrotyp. Man darf gespannt sein. Auch auf die #609060- Bilder der nächsten Woche, weil die Maschine kommt erst übernächsten Montag und wir ersaufen jetzt schon in Dreckwäsche.....)
Ja, was ich aber eigentlich sagen wollte: Wochenende. Traumhaft. Wir waren mal wieder bei Familie...äh...Mutti eingeladen und es war einfach perfekt. Nachdem wir für die ersten 10 km eine gute Stunde gebraucht haben (Freitagsfeierabendverkehr halt....incl EU-Aussengrenze, immer wieder lustig) und das Navi uns standhaft über Strassburg schicken wollte (ich glaube, es ist im Moment in der "Ich teste die Grenzen-Phase", wir haben sämtliche Erziehungsratgeber befolgt, es ruhig schreien lassen und sind so gefahren, wie wir ins erinnert haben. Dreimal um die BASF rum und dann irgendwann noch ein Stückchen nach Norden), waren wir dann irgendwann da und es war einfach.... ich weiss nicht... genau das, was wir alle genau jetzt gebraucht haben. Die Kinder haben sich auf die dortigen Kinder gefreut (ich hoffe, das Legochaos war nicht zu schlimm), Little Q. war stolz wie Bolle, dass er bei seinem Idol im Zimmer übernachten durfte (so lang hat er noch nie geschlafen), Little L. war.... so süss wie schon lange nicht mehr. Er hat zB auch auf der Tour durch die Weinberge beschlossen, dass er jetzt ja gross wäre und nicht mehr auf dne Arm müsste und läuft seitdem ohne Motzen. Kilometerweit. Wir alle haben uns einfach nur willkommen und wohl gefühlt und es war einfach ganz wundervoll, mal wieder zwei Abende mit Freunden zu verquatschen. Am Sonntag sind dann noch Familie Skizzenblog, TanteLiesbet und LittleMario Little Mary Jo mitsamt ihren Familien dazugestossen und dann war das Haus rappelvoll, unsere Jungs hatten Altersgenossen und wir den Ausblick darauf, wie es mit unseren im Teeniealter dann (hoffentlich ;-)) mal wird. Ich habe jetzt erstmal genug Zwiebelkuchen gegessen (heute nochmal zum Frühstück), aber ich denke, übernächste Woche, wenn ich bei meinem alten Chef zum Flammkuchenessen eingeladen bin, dann sollte es wieder gehen ;-), ich habe es genossen, mit Leuten zusammenzusein, deren Handys nicht "Hauptsache telefonieren" können müssen, es war einfach ein Rundumwohlfühlprogramm und perfekt zum Akkus aufladen. (In weiser Voraussicht auf das nächste Wochenende, das den Münchner "Wir besuchen alle Verwandten und Freunde dort in nur drei Tagen"-Marathon beinhaltet und wohl nicht ganz so entspannt werden wird. Vielleicht sollten wir Zwiebelkuchen mitbringen).
Vielen lieben Dank für die Einladung, wir kommen immer wieder gern und würden uns auch freuen, Euch mal bei uns zu sehen (Zwiebeln gibts hier auch und Federweissen an sich auch, der heisst nur anders. Glaub ich)

Mittwoch, Oktober 03, 2012

Good cop, bad cop

Der Hübsche mag zwar meinen neuen Haarschnitt, war aber von meiner grossartigen "Ich fotografiere meinen eigenen Kopf"-Kollage nur mässig beeindruckt. Und so kam ich in den Genuss eines professionellen Shootings incl., wie der Profi sagt, "Beautyretusche", der neben Lach- und Sorgenfalten auch all meine Altersflecken mühsam gezüchteten Sommersprossen und Muttermale zum Opfer gefallen sind.
Das kam dabei raus: einmal ganz lieb und mit Bambiblick

Immaculate
Und einmal..... Don't mess with Bambi (was mir persönlich fast besser gefällt ;-))
Und so ist Photoshop nicht immer ein Arschloch, weil so kann ich heute mittag mit meiner fiesen Erkältung und dementsprechendem Aussehen (mir wurde von meinem freundliche Bürokollegen mitgeteilt, dass da ja heute nicht mal das Makeup helfen würde) unter die Bettedecke kriechen und trotzdem finden mich alle Menschen im Computer voll schön ;-) (Wehe, wenn nicht! Und ja, die Instagrammer wissen, wie ich heute nachmittag wirklich aussehe ;-))

Montag, Oktober 01, 2012

Im Schwarzwald stoht es Hü-hüsli

Gestern habe ich mit den Jungs meine Schwester im neuen Domizil besucht. Eigentlich war "ich hab ja jetzt Platz und deswegen könnt ihr auch alle bei mir übernachten, weil, weit ist es ja schon" das ganze WE gedacht, aber dann waren am Samstag noch keine Schwimmkursferien und dazu der Stofmarkt, also sind wir drei erst am Sonntagmorgen aufgebrochen.
Dank meinem neuen Supadupa-Handy hatte ich mich vorher gar nicht so um die Streckenplanung gekümmert, weil eben Google Maps und die 1h50 Minuten klangen gar nicht so unrealistisch.
Was soll ich sagen..... bei uns ist ja applefreie Zone und wir alle mögen Android und so, deswegen lassen Sie es mich so formulieren: anders als beim Konkurrenzprodukt befanden wir uns auf der empfohlenen Route immer auf legal befahrbaren Strassen und Teer war auch immer drauf.

Ansonsten sieht man an der Zickelzackellinie der empfohlenen Route schon in Ansätzen, was wir gefahren sind. Was ein bisschen fehlt, sind die Höhenmeter, die Angabe, dass die Strasse ungefähr 4800 Serpentinen enthält, manchmal nur ein Auto breit ist und Ortsnamen wie "Bärental" etc.. Allerdings auch der zT spektakuläre Ausblick und die Jungs haben bis auf die letzte halbe Stunde auch gut mitgemacht. Bedenken hatte ich v.a., weil ich die Aussicht, das ganze abends im Dunkeln wieder zurückzugurken und dann vielleicht wirklich Bären zu begegnen, nur so mittelspannend fand. Ich hatte mich also schon fast damit abgefunden, den Kontakt zu meiner kleinen Schwester nahezu einzustellen, weil diese Strecke kann man ja niemandem öfter als einmal im Jahr oder so zumuten, aber Gottseidank hat meine Schwester dann nur herzlich gelacht, als ich ihr von unserer Expedition erzählt habe und uns für den Rückweg empfohlen, doch auf hilfreiche Tipps aus dem Handy zu verzichten und einfach den richtigen Weg zu fahren.

Ich hab das natürlich als Alternativroute auch bei Google-Maps gefunden und auch, wenn wir uns zwischendrin uneins waren, weil ich stur den Wegweisern gefolgt bin und nicht die Feldwegabkürzung bei Blumberg nehmen wollte, worauf das Navi dann mit der beleidigten Ankündigung "restliche Fahrzeit: noch 3h und 48 min" reagierte, kamen wir dann ganz ohne Serpentinen und Bären wieder daheim an. Puh. Gottseidank. Ich hätte meine Schwester echt vermisst!
Sonst so: eine wirklich schöne Wohnung, wir sind durchs Moor gewandert, das tatsächlich direkt neben dem Weg zum Versinken einlud, haben die Quelle des Neckars gesehen (unspektakulär), tolle Spielplätze entdeckt, Little L. hat sich dann am Wasserspielplatz gebadet, wir haben leckerst gegessen, also: das können wir wieder machen!