Montag, September 13, 2010

Herbst. Und so.

Endlich sind zwei laaaaang schon hier rumliegende Projekte fertig geworden: zum einen das "Negativ" zu Little Q.s Kindergartenstartastronautenjacke:




Bestickt mit den superniedlichen Waschbären aus Makis Streifzug-Stickserie zum Stoff. Oder zum Webband. Oder so. (Frau Kunterbunt hatte mich vorgewarnt, dass die Waschbären etwas tricky wären und vielleicht nicht so geeignet, um sie direkt auf dehnbaren Stoff zu sticken. Aber mit sowas, da weckt man natürlich meinen Widerspruchsgeist und, wie es so ist, der Appli-Waschbär hat astrein direkt auf dem Sweat geklappt. (Der Spechtbutton hat ein wenig gezickt und wurde deswegen auf Filz über das Debakel drübergenäht. Die Blätter sind auch auf Filz und dann aufgenäht. Ich habe wieder eine andere Reissverschlussvariante ausprobiert und muss sagen: am besten gefällt mir bisher die Variante mit dem Schrägband.

Little Q. hat die Serie gesehen und ist spontat zum Waschbärfan mutiert. Und so war endlich geklärt, womit seine Fleece-Innenjacke von der Tchiboregenjacke gepimpt werden würde: Hier habe ich dann mal auf Frau Kunterbunt gefhört und erst auf Filz gestickt ;-)




Die Stickserie "Streifzüge" nach Vorlagen von Mymaki ist ab Donnerstag bei Kunterbuntdesign erhältlich, das Webband ab heute bei farbenmix.

Vielen Dank, dass ich Probesticken durfte, die Jungs sind selig!

Sonntag, September 12, 2010

Damit

die Leute, die das Essen drin behalten, heute was leckeres bekommen, gibt es auch hier mal wieder Schweinebraten. Mit Knödeln und Rondini. (Mann, Gottseidank haben die vom Bioabo irgendwann mal eine Kochanleitung beigelegt. Vorher habe ich die immer fluchend geschält und das minifuzzi-Fruchtfleisch rauspräpariert....)

Manche Träume

die braucht man nicht. Aber so ein wimmerndes, bauchschmerzengeplagtes, glühendes Kleinkind neben einem zusätzlich zu der Angst, demnächst einem Schwall von wo auch immer ausgesetzt zu sein, verhilft nicht wirklich zu entspannter Nachtruhe.

Aber wat mutt mutt, und so sind gestern immerhin wunderschöne Porträtbilder entstanden für ein neues, noch geheimes Projekt. Wollen Sie gucken? So sieht Frau Brüllen aus, wenn sie entspannt im feuchten, von Regenwurmhäufchen durchsetzten Gras liegt, mit einem Auge darauf schielt, dass Little L. nicht die Grillkohle isst, Little Q. laut brüllend Anweisungen zum Wiederzusammenbau des Legopiratenschiffs gibt und natürlich, wenn der Haus- und Hoffotograf da "mal kurz drüber" gegangen ist. (danke, Grosser!)

Samstag, September 11, 2010

Und ewig grüsst ...

genau wie gestern, nur dass es auch die gestern abend fertig genähten, zum Anprobieren aufs Bett geworfenen Shirts und Jacken, das Schaffell vor dem Bett, den Wecker und zwei Tassen Kaffee erwischt hat.
Görps.

Freitag, September 10, 2010

Pokemon reloaded

Während ich in der Küche das Biobrathähnchen (pro: gutes Gewissen, contra: Preis, lassen wir den Geschmack entscheiden ;-)) wende, Bohnen putze und Salat mische, höre (und sehe, aber das wissen sie, glaube ich, nicht) Little Q. und die Nachbarsjungs ganz ohne Karten, dafür mit vollstem Körpereinsatz Pokemon-Monster ("Und iiiich han a fiolattä Fyyrlejsa!" "Whoaaaaar! Und iiiiich bin de rosarote Haaaaaaas!") spielen. Und muss daran denken, wie der Hübsche und ich in der Nacht vor der mündlichen Diplomprüfung in Physikalischer Chemie auf meinem Bett sassen und verzweifelt versuchten, uns den Inhalt unseres wunderbaren Zusammenschriebs (unser Lernprinzip damals: alles zu einem Themenblock auf einer DINA4-Seite) "Alles über Laser" einzuprägen. Ich bin dann in der Prüfung gar nicht auf die Idee gekommen, offensichtliche Weisheiten wie "da blaue Lejsa is im Fall fyyyyyyyrheis und voll der schtärschkti!" von mir zu geben. Hätte ich mal tun sollen (v.a. der Hübsche, vielleicht wäre das Fazit des Prüfers dann nicht so vernichtend ausgefallen: "Ich glaube, Physikalische Chemie, das interessiert sie nicht so, oder?")

Mau.

Ich habe das Gefühl, selten wurde eine DVD so gut genutzt, wie die Petterson & Findus CD, die Little Q. seinerzeit von Frau äh Muttis Kinder geerbt hat. Heute, nach einem langen gemütlichen Vormittag, zwangsweise zu Hause, durfte Little L. sogar eine Folge mitschauen (bei uns funktioniert die DVD nur auf dem Laptop, was es etwas schierig gemacht hat, weil Little L. immer wieder begeistert aufs Touchpad gehauen hat....)
Das, was Little L. im Haar hat, ist übrigens ein Post it, das er sich da selber hingeklebt hat.

Auswärts

Little Q. durfte ja letztes Wochenende bei seiner Tante am Bodensee verbringen. Es hat wie erwartet wunderbar geklappt und Little Q. freut sich schon sehr auf eine Wiederholung. Und wenn die Tante dann irgendwann kein Klingeln im Ohr wegen der Q.schen Dauerbeschallung mehr hat und die Fusseln am Mund wegen Dauervorlesen wieder verschwunden sind, dann gibt es die vielleicht sogar.
Am Sonntag haben wir den grossen kleinen Mann dann abgeholt und das traumhafte Wette zusammen mit 1248898435 Menschen zu einem Besuch der Insel Mainau genutzt.

Hach. Hach: Schmetterlinge mit lustigen Gesichtern:
"Zahnstein"
Little L., der trotz fast kein Mittagsschlaf nicht im Buggy sitzen wollte, sondern nur mit "Deti!!!!!" laufen wollte
Ziegen, an die die Jungs ein Vermögen verfüttert haben

eine Modelleisenbahn, von der die beiden nur schwer loszueisen waren:
Ein ganz grossartiger Spielplatz. Wirklich.
Die eine
oder andere
Million Blumen (Da war so eine Art Dahlienweltmeisterschaft. Und sogar ich, die ich Dahlien die welthässlichsten Blumen finde, war von der schieren Menge echt beeinruckt.


Und extra für Sie, meine verehrten Leser, habe ich noch ein Schmankerl. Ich habe ja gedacht, ic hätte schon alles an Promi und so gesehen. Ich stand ja auch schon mal wegen Daniel Craig im Stau, habe mal ganz in der Nähe von Gil Ofarim gewohnt, bei uns in der Schule wurde eine Szene zu "Ein Haus in der Toskana" gedreht, ich hing vor Willy Bogner an einem Seil, aber das hier, das hat alles getoppt: Als ich den Kinderwagen- und Rollstuhltrail nach oben heizte (btw.: den Rollstuhlfahrer möchte ich sehen, der da raufkommt: bei den ersten 500 Treppenstufen bitte das linke Rad millimetergenau in eine schmale Rinne einfädeln und dann mit viel Schwung hoch, und für die eltzten 300 Streppen möchte er bitte den Rollstuhl unter den Arm klemmen und ihn hochtragen), um den Rest einzuholen, sah ich auf einmal ein Brautpaar unter einem Baum stehen. Da denkt man dann so: Hach, schön. Hochzeitsfotos und so. Und dann sieht man da noch 35 Brautpaare.
In ausgezirkeltem Abstand erst rumstehen, dann auf einmal zu blecherner Walzermukke vom Band ein bisschen schunkeln. Durch die Menge geht ein Raunen "Da wird ein Film gedreht." Ich konnte mir gar nicht erklären, was das wohl für ein Film sein sollte (Massenhochzeit am Bodensee oder so), bis wir vor dem Schloss dann diese Kleiderkiste fanden.
Und auf dem Parkplatz den Tourlaster (sic).

Jetzt frage ich mich: wofür braucht der einen Film? Drehen Teufelsgeiger heutzutage Musikviedos? Gibt es einen Markt für so was?
Naja, aber wir waren auf jeden Fall dabei.