Sonntag, Juni 06, 2010

Sommer. Endlich

Hach. Der erste Freibadbesuch mit zwei Wasserrattenkindern: wunderbar.

(Der ganze Bauch voller Sonnenallergie trotz Faktor 30 und fast nur Schatten: nicht so.)

Ein grosses Kind, das seinen Platz in der U6-Gang gefunden hat und nur zum kurz Essenfassen heimkommt. (Und enttäuscht ist, weil Sonntag morgen um halb neun ausser ihm noch keiner bereit für die grosse Wasserschlacht ist).

Ein kleines Kind, das am liebsten im Planschbecken übernachten würde

Und eine (für mich) Neuentdeckung für auf den Grill: Lammfilet. Mjamm.

Spätabends mit dem Hübschen und einem Glas Pastis für mich auf dem Balkon über das Leben philosophieren: Sommer....

(Morgen: Galeere)

PS: die Tasse hat am Freitag nachmittag unseren Haushalt verlassen. Ich habe es geschafft, mit sehr viel Klebeband den Originalkarton noch einmal zu verwenden. Ich hoffe, dass der Reiseproviant trotz tropischer Temperaturen überlebt.

Freitag, Juni 04, 2010

Und ausser Fisch

gab es hier heute: Erdbeeren und Blümchen, die auf einen Reissverschluss warten.
einen Ritterschild mit Turnierlanze (= supergepolsterter Stock mit Fransen: Little Q. und ich hatten viel Spass dabei, auszuprobieren, ob ein Umstossen wirklich nicht mehr wehtut ;-)).
Der Schild wurde natürlich verziert. Wie es sich für ein Farbenmix-Kind gehört. Schuld an diesen Bastelwünschen sind natürlich wieder einmal "Theo, Tess und Quentin".
Ach ja: und Little L durfte natürlich auch baden. Er läuft auch schon fast nicht mehr zombieartig.

Und das Tolle ist: obwohl es sich heute schon ganz wie Wochenende angefühlt hat, geht das morgen erst los.
Ich wünsche euch allen viel Sonne, gute Laune und ein friedliches Wochenende. Ich kann ein solches gebrauchen und freu mich drauf.

Fisch am Freitag

Zweimal sogar: Little Q. war so angetan vom schönen Wetter, dass er seine Mittagspause (nicht dass er normalerweise eine machen würde) in Fischbadehose auf dem Haifisch im Planschbecken verbrachte (Und ja, mein schlechtes Gewissen lief fast Amok, weil er "nur" mit Faktor 50 eingecremt war und keinen UV-Schutzanzug anhatte, weil der beim schlafenden Little L. im Zimmer lag...)


Und: was von einem wundervollen Freitag übrig blieb:
Little Q.s Badehose auf der Sonnensegelleine zum Trocknen.
Mehr Fisch gibt es hier

Das kann ja heiter werden

Beim Frühstück:
Little L. hat offensichtlich keinen Hunger: das Brot wird Marmeladen-side down auf den Tisch geschmiert. Ich sage höflich und freundlich: "So, Little L., wird hier nicht gesaut. Wenn du keinen Hunger hast, dann kommt das Essen jetzt weg."
Little Q. steht sofort senkrecht: "Mami, man darf Kinder nicht hungern lassen. Gib ihm sofort das Brot zurück. Er weiss halt noch nicht, dass das Sauen nicht erlaubt ist."

Beim Schlafengehen:
Little L. ist der Meinung: Wer laufen kann, muss nie wieder schlafen. Er will laufen. Im Bett. Im Halbschlaf. Wenn ich ihn in den Arm nehme, tobt er, dass die Wände wackeln. Ich sage: "So, Little L., jetzt ist Schlafenzeit, du kannst morgen früh weiterlaufen. Jetzt gibst du mir mal den Hasen und deinen Schnuller und legst dich her. Und dann kriegst du sie wieder." (Sie kennen das, oder? Das Kind schreit sich mit Nuggi im Mund zur Besinnungslosigkeit, aber wenn man ihn kurz rauszieht und wieder reinsteckt, dann ist auf einmal Ruhe)
Sofort kommt aus dem Bett des grossen Bruders: "Nein, Mami, gib ihm das zurück. Das braucht er zum Schlafen, das darf ihm niemand wegnehmen."

(Habe ich schon mal gesagt, dass Little Q. ein toller grosser Bruder ist?)

Mittwoch, Juni 02, 2010

Juni.

Unsere Kantine hat ja ein Händchen dafür, Winteressen im Sommer zu servieren. Da gibt es gerne mal "Tessiner Bratwurstschnecke mit Zwiebelsauce und Rösti" bei 37°C Aussentemperatur. (Ich habe das Gefühl, sie kaufen antizyklisch ein, weil das billiger ist: 4500 Tessiner Bratwurstschnecken mit Ablaufdatum 28. Juli zum Preis von 4300 oder so).
Normalerweise bleibe ich dann beim Salatbuffet, aber am Montag, bei gefühlten 5°C, da kam mir der"Walliser Teller (=Raclette, Kartoffeln, Silberzwiebeli), überbacken" gerade recht.
Und heute abend mache ich für die Jungs und mich Käsespätzle. Aus ihrem Kochbuch.
(Paradoxerweise futtern Little L. und ich gerade die Erdbeeren, die in unserem Bioabo statt der üblichen Äpfel dabei waren. Vermutlich ist in Binzen besseres Wetter als hier).
Ich muss mich fast überwinden, an dem Röckchen zu arbeiten (es wird allerliebst.), mir spuken eher wärmende Frottee-Pullis für die Jungs durch den Kopf....
Aber am Wochenende soll es ja schön werden.
So. Jetzt wissen Sie, dass wir hier auch Wetter haben.

Dienstag, Juni 01, 2010

An dem Morgen,

an dem Little Q. seinen Wolfspelz trug.....
So habe ich die beiden heute in die Krippe gebracht. Little Q. ist sooooo stolz auf seinen Anzug. (Ich auch. Ich finde ihn auch recht gut getroffen. Und ja, ich überlege, ob der Rest weisser Baumwollfleece noch für einen in Grösse 92 reicht.)

Reisefrage

Für uns geht es ja in nicht allzulanger Zeit wieder nach Elba. Little Q. freut sich schon wie ein Schnitzel auf die Fahrt mit der Fähre, ich habe eher einen leichten Horror vor den davorliegendene 700 km. Wir planen wieder, abends loszufahren, irgendwo hinter Mailand einen Übernachtungsstop einzulegen und am nächsten Morgen dann nach Piombino weiterzufahren und dort dann wieder eine Fähre früher als geplant zu nehmen.
Nun zu meiner Frage: das letzte Mal hatte ich in mühevoller Kleinarbeit mit der Au-el Mami und ihren Italienischkenntnissen ein Hotel in Piacenza herausgesucht. Erfolg: da gehen wir nicht wieder hin. Ich erinnere mich, dass ich auf der Suche nach eben diesem Hotel unendlich viele Schilder mit Hotelwerbung auf der Autobahn gesehen habe. Kann man sich da einfach so eines raussuchen, nachts um elf halten und sagen: "Buona notte, wir hätten gerne ein Zimmer für uns vier?" Kriegen wir da eins? Oder muss ich die ganze Fahrt dann hysterisch sein, weil wir auf der Strasse schlafen müssen? Soll ich wieder eines reservieren? Wie stelle ich sicher, dass ich nicht wieder auf dem Strassens.trich lande? (Schöner Satz. Hätte ich nicht gedacht, dass ich so was mal schreiben würde.)
Wir brauchen nichts spezielles, einfach ein sauberes Zimmer, nahe an der Autobahn, ein Bad und Frühstück.
Wie würden Sie das machen?