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Sonntag, Oktober 18, 2026

181026

 Hm, hm, hm. Eigentlich wäre das heute ein extrem gechillter, draussen kühler und nebliger, innen drin gemütlicher Herbsttag gewesen. Das hat einerseits auch perfekt geklappt, andererseits auch wieder nicht und diese Gleichzeitigkeit auszuhalten, ist halt vllt auch manchmal eine Kunst oder unvermeidbar oder einfach so.

Anyway. Ausgeschlafen (in der Nacht ein paar Mal von der eigtl sehr kleinen Katze wach miaut worden, weil ich falsch lag oder kraulte oder kein Essen da war. Irgendwann bekam ich einen kalten Po und merkte, dass 3kg Katze gut zentriert in der Mitte der 1x2m Matratze lagen und 62kg ich drumrumgewickelt mit eben dem Hintern auserhalb der Decke. Die Katze fand das soweit ok, ich nicht ganz.

Zeitgleich gecheckt: die beiden Dorfkinder waren immerhin heimgekommen, mehr muss man um 5 Uhr morgens nicht wissen.

Um kurz nach acht Kaffee im Bett, dann mal Rundgang bei den Kids. Dorfkids do Dorfkid-Things, man kennt jetzt sein Limit und was zu viel ist, das Pfadihaus wurde mit neuen Plüschtieren (Capybara <3) vom Schiessstand verschönert, ich hätte Q am liebsten umarmt, als er total fassungslos erzählte, dass er von einem dorfbekannten Auftreiberanhänger beim Butschautofahren bepöbelt und physisch angegangen worden war und überhaupt nicht auf die Idee kam, den anderen phyisisch in die Schranken zu weisen. (Der Hübsche macht sich etwas Sorgen ob der dorfidyllebedingten Blindspots unserer Jungs in Sachen Risk Awareness, da spricht die Pasinger Bahnhofsgang aus ihm....). Auch besichtigt und verstanden: L.s Schnitt in den Daumen, der beim Einweisen der nächsten Schicht am Hotdog Stand passiert ist und mehrfach vom Samariterbund versorgt wurde. Uff. Aber: wenn die Sanis draufgeschaut haben, ist es wohl ok, wenn nicht genäht wird..

Kater- oder Morgenspaziergang für mich mit meinen neuen Wanderschuhen zum Einlaufen: so gut!

Dann: Zeug erledigt, Kinder sausen rauf und runter von Aufbau, Fritteusenschichten, Abbau, und zwischendrin gibt es noch Zuspruch zu leisten für wichtige Themen, die halt ... wichtig sind und dringend und trotzdem muss ich/ müssen wir eine gewisse Abgrenzung finden. Ich helfe, wo ich kann, ich bin da, aber ich kann nicht für alles immer und überall die volle Verantwortung übernehmen. Uff.

(Im Nachhinein bin ich so unendlich dankbar für Eltern (damals immer Mütter... tja) von FreundInnen, die für mich und meine Schwestern da waren, als wir sie gebraucht haben. Ich sehe jetzt, dass das auch von den Freundinnenmüttern einiges fordert und auch die damals sicher nicht rumgessessen sind und mit den (mentalen) Zehen gewackelt haben. DANKE!)

Zum Ausgleich buche ich mein Geburtstagsdinner in Kopenhagen im "Vaekst", das fühlt sich einerseits total verwegen an, weil zum Essen muss ich nicht nach Kopenhagen, und zum anderen auch ein bisschen arg late to the party, weil, wie kann man mit einem Wochenendtrip in eine auch noch europäische Stadt warten, bis man fucking 50 wird?! Gleichzeitigkeit my ass, ey! Ich freue mich auf jeden Fall sehr.

Dann: der Hübsche und ich haben ja gestern Ferienplanung betrieben (neu bei mir ist: ich muss meine Ferientage im anfallenden Jahr (oder bis April des Folgejahrs, details müsste ich nachschauen) aufbrauchen, sonst rücken sie hinter die Ferientage des nächsten Jahres und die kommen immer zuerst. Wenn ich meine alten Ferientage 5 Jahre lang nicht aufgebraucht habe, verfallen sie. Das klingt jetzt alles nicht so dramatisch, aber: ich habe dieses Jahr noch über drei Wochen Ferien über, war zweimal und  Anfang des Jahres weg und  habe erste vor einem Jahr ungefähr 5 Wochen Überstunden ausbezahlt bekommen. Mein Learning dieses Jahr war: mehr Urlaub nehmen. Nicht nur, weil der durchgearbeitete Sommer keine gute Idee war, sondern auch, weil: es passt nie, wenn man weg ist. Aber nicht weg sein, ist auch keine Option. 

Island über Neujahr ist ja dem innerlichen "Hölle, nein", das uns auch von Maledivenurlauben preislich abhält, zum Opfer gefallen, aber in den Sportferien sieht das ganz anders aus. Jetzt, wo ich das Akureyri-Edelweiss-Rätsel gelöst habe und einen Einblick in die Semersterferien der Uni Basel habe, steht einer Planung nichts mehr im Wege. Nordisland im Februar ist preislich eine ganz andere Hausnummer als Süd-West-Island und so habe ich VRBO-t und AirBnB-t mit einer gewissen Flexibilität bei der Anzahl Mitreisenden und irgendwann dachte ich mir "Ok, das sieht aber fast ein bisschen nach Jugendherberge aus" und sah "12 Schlafzimmer, maximal 20 Gäste" und ganz so flexibel bin ich dann doch nicht. Aber: das wird super, ich freue mich sehr (und die Planung fällt mir so viel leichter als Japan!")

Sonst: Nachmittagssuppportpommes am Pfadistand gegessen (war gut und immerhin hat es heute nicht geregnet, es kam wohl einiges am Umsatz rein), die Wanderschuhe sind superst, und es ist immer wieder faszinierend, wie viele Leute wir halt doch kennen, obwohl wir nicht sooooo die Vereinsmeier sind. 20 Jahre hier wohnen und arbeiten und Kinder haben,  I guess...

Dann: eine Folge "Diplomats" vor  dem Abendessen, das fühlt sich sehr verwegen an (wie gut ist diese Serie?!), dann Ribollita warm machen (meine one and only Variante für Grün/Federkohl und ein schöner vegetarischer Ersatz für die Skifahrsuppe), und mal sehen, wann die Kinder von Frittieren und Abbauen nach Hause kommen.

Hm.

Montag, Oktober 05, 2026

051026

Disclaimer: Keine Ahnung, wann sich der Post freischaltet. Vorbereitet habe ich ihn noch zu Hause, aber heute waren wir von Hakone nach Tokyo unterwegs, vllt erscheint das hier also irgendwann an Ihrem Mittag statt abend. Oder andersrum. Wer weiss das schon.

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts. 
Hier: Hui, das war ein wilder Tag.
Heute hiess es für uns: Bye Hakone, hello Tokyo.
Dafür haben wir die Leute im Ryokan ganz wuschig gemacht, weil wir so früh aufstehen und frühstücken wollten. Also läutete unser Wecker um halb sieben, wir haben die gestern fast fertig gepackten Koffer ganz fertig gepackt, mit Füssen im warmen Wasser einen ersten Kaffee getrunken und dann wurden auch schon die Futons der Kids zusammengerollt und das Frühstück gedeckt. Wegen Schnelle haben wir alle Western Style gewählt, das war halt... ein Omelett mit Ketchup, Salat (also: grüner Salat mit Essigdressing), Marmelade, Butter, Reissirup (?), ein kleines Gipfeli und zwei kleine Semmelchen, Tee und Früchte in Ahornsirupjelly. Und Misosuppe. Und einen Cappuccino hinterher.
Also: nächstes Mal würde ich jederzeit wieder das japanische Frühstück nehmen, aber eben: keine Zeit.
Pünktlich um viertel nach acht standen wir an der Bushaltestelle und erwischten die letzten offiziellen Gepäckplätze. 
Der Bus juckelte dann eine halbe Stunde durch die Berge, steile Serpentinenstrassen an malerischer Schlucht entlang nach unten, wurde immer voller und erstaunlicherweise waren wir nahezu die einzigen, die in Yumoto ausgestiegen sind. Ich glaube, viele sind nach Odawara weitergefahren, wo man direkt mit dem Shinkansen nach Kyoto fahren kann oder auch in das Romancecar nach Shinjuku einsteigen kann. Wir sind in eben dieses in Yumoto eingestiegen (L. hat noch einen Store entdeckt, in dem er stöberte, ich habe unsere IC Cards aufgeladen, weil man für das Romancecar eben die Sitzreservierung bezahlt, der Rest geht normal über IC Card.). 

Dann kamen die allerentspannendsten anderthalb Stunden des Tages: eine mucksmäuschenstille Zugfahrt nach Shinjuku.
Für den Tag in Tokyo hatte ich alle Teilnehmer angefragt, welche Läden und Sehenswürdigkeiten angestrebt würden und von Gemini in eine gute Reihenfolge bringen lassen.
Wir haben also als erstes unser Gepäck ins Hotel gebracht, praktischerweise war unser Zimmer im 13. Stock schon fertig. Die grossen Koffer waren noch nicht da, aber wir hatten ja noch nicht mal mit dem Zimmer gerechnet. Diesmal ohne Pokemons und nicht so luxuriös wie in Hakone (ach), aber gut zum Augenausruhen.
Dann ging es los, erstmal was Essen. Alle waren nach dem luxuriösen Ryokanessen bereit für was junkiges, also McDonalds (L. hatte den McSamurai in guter Erinnerung). Ein Check auf dem Weg ergab:es gibt bei McD Japan keinen Veggieburger und nicht mal die Pommes sind vegetarisch (meine Güte, frittieren in Rinderfett, muss das sein?). Mir blieben: ein Schälchen Edamame mit Mais, ein kleiner Salat mit halbfettsesamdressing, eine Apfeltasche (vermutlich auch in Rinderfett fritteiert) und dann halt Kaffee. NAaaaaaaaaja.
L. und ich hatten beide rausgefunden, dass man kostenlos auf das Tokyo Metropolitanbuilding rauffahren kann und dort eine super Aussicht aus dem 45. Stock oder so hat. Gesehen, getan. Das war wirklich superschön! 

Und meine Güte, ich hatte ja in Kyoto gedacht: Grossstadt, total overwhelming (mit 1.4Mio Einwohnern ist Kyoto 5x so gross wie Basel ungefähr), da merkt man dann auch nicht mehr, ob es noch mehr sind. Tja. Schon also wir in Tokyo aus dem Bahnhof kamen, war mir klar: doch. merkt man. Sooooo hohe Häuser, so viele Menschen, so laut, so bunt, so viel. Es war keine grossartige Aussicht, sondern diesig, also immer noch kein MtFuji, aber auch kein Ende der Stadt in Sicht.

Next Stop: ein Popupstore für eins von L.s Computerspielen. Leider musste man dafür ein nummeriertes Ticket haben und die gab es nicht mehr. Naaaaaaaja.

Nächstes Ziel war Tokyo Station, genauer gesagt: "Character Street", eine unterirdische Shoppinstrasse mit lauter Läden zu all den japanischen Kitschserien und halt Characters, wie zB die mofu, die Katze, die immer in irgendwelchen Kostümen steckt. Die Kids hatten dort Pläne, ich suchte eigtl den Trainiart Store für Shinkansenjünger. Wir sind aber schon daran gescheitert, die Strasse dort zu finden. Wir sind gelaufen und gelaufen und Google Maps gefolgt, irgendwann standen wir vor der Touristinformation mit dem bezeichnenden Schild: "Are you lost? We are happy to help", 
aber noch nicht bereit, zu fragen wo lang. Wir drehten noch eine Runde nach oben, wieder nach unten, aber diesmal in einem Hotel, dann wieder nach oben, aus dem Hotel raus, wieder rein, nach unten, diesmal aber wirklich in die Touristeninfo. Dort bekamen wir einen Plan mit eingezeichnet, wo lang, ausserdem wurde gefragt, was wir denn dort suchen würden, weil: es gibt eine Clean-Tokyo-Kampagne, für die gibt es gratis so japanische Tücher, aus denen man Taschen falten kann, mit Pokemons drauf, hier, vier Stück für euch.
Mit dem Plan haben wir das dann gefunden und als wir so vor dem Kirby-Cafe standen und alles blinkte und bimmelte und döngelte und juchzte, da war ich schon ein bisschen durch. Wir haben uns aufgeteilt, der Hübsche und ich machten uns auf die Suche nach Zugläden. Trainiart haben wir nicht gefunden, ich glaube, der ist da auch gar nicht, aber: wir haben jetzt Shinkansen-Nudeln noch dazu.
Nachdem wir uns wiederhatten, sind wir gemeinsam noch in den Pokemonladen und ich finde das ja alles toll und einzigartig, aber es war so hell und bunt und laut (und ich hatte nur eine Apfeltasche, Salat und eine Handvoll Mais und Edamame gegessen), es wurde ein bisschen viel. Der Hübsche merkte das und steuerte uns alle zu einem Starbucks. Kaffee und ein Stück Kuchen und die Welt sah schon wieder anders aus.

Nächstes Ziel: eine Secondhand-Shoppingmeile, in der die Kids Vintage Designertaschen und -Kleider suchten. Der Hübsche und ich ruhten unsere Augen in dem schön einfarbigen UniqloStore gegenüber aus (es gibt auch Uniqlo-Blumenläden!).
Alle sehr erfolgreich, die Taschen wurden schwerer, die Füsse müder.
Zurück nach Shinjuku, ich wollte unbedingt in den Onitsuka-Tiger-Flagshipstore. 
Alle anderen auch und alle anderen Touristen auch. So cool, von Highheels, Parfum, einem Onitsuka Tiger-Monchichi und halt ALLEN Sneakern gab es alles. Die Touristen drehten hohl und die ungefähr 15jährigen Shopangestellten waren so nett und freundlich und schnell und gut im Sachenmerken, das war beeindruckend! Beeindruckend auch die Schuhausbeute (und der Preis. Ich war zwischendrin versucht, das zu skippen und sie bei Zalando zu bestellen, aber naja, 75 CHF gegen 200 CHF sind halt auch mal eine Hausnummer....) All das dauerte bis halb acht, zu spät, um noch den letzten geplanten Shoppingspot in Shibuya anzusteuern. Wir machten uns also auf den Weg zurück zum Hotel (an dem Billboard mit der grossen 3D Katze vorbei, die wir aber nicht aus der richtigen Perspektive zu sehen bekamen, so sah sie dann eher ein bisschen verzogen aus), allein, weil wir unsere Unmengen Taschen abstellen mussten. Auf dem Weg noch ein Stop im Family Mart, wir brauchten neue Pflaster und haben endlich grosse gefunden! Die Kids teilten sich noch einen Snack, ich war jenseits von Hungergefühl. 
Im Hotel war unser Gepäck schon angekommen, das war super. Mit all den Koffern und Taschen ist das Zimmer sehr eng, wir müssen noch ein bisschen besser verstauen und verräumen.
Kleine Enttäuschung: das zum Abendessen anvisierte Running-Sushi-Restaurant war zwei Minuten vom Bahnhof, nicht zwei Minuten von unserem Hotel (15min vom Bahnhof). An sich keine Sache, aber ich war halt schon 23k Schritte gelaufen (ausserdem: Mais, Edamame, Salat, Apfeltasche, Stück Kuchen)
Mit sehr leichtem Gepäck also auf den Weg zum Essen. Und irgendwie waren dann da lauter Baustellen, es war nicht klar, welche Treppe rauf oder runter und irgendwann ging es nicht mehr weiter und ich hatte es so satt, immer nach dem Weg zu suchen und alles blinkt und döngelt und es sind so viele Leute da und ich mag nicht mehr laufen und... naja, es war mir so zuviel, dass der Stress als Tränen raussprudelte und das war ja dann auch doof, weil niemand was dafür konnte und ich auch auf niemand sauer war, es war nur... zuviel. Der Rest der Reisegruppe war aber grossartig, ich wurde gedrückt und getröstet und jemand anderes übernahm die Führung respektive fragte einen der Baustellenbewacher.
Es ging dann ein bisschen, aber wir haben es gefunden. Und es war dann auch schon wurscht, dass wir angeblich 10 Minuten auf einen Platz warten mussten. Als wir uns gerade hingesetzt hatten, wurde unsere Nummer schon aufgerufen und ... es wurde wild. Ich war noch nie bei einem Running Sushi, hier fuhr einerseits Zeug im Kreis, andererseits konnte man sich auch Sachen bestellen, die dann auf einem anderen Weg angesaust kamen. Alle fünf Tellerchen konnte man ein Gachaspiel spielen und meine Güte, haben wir gefeasted!!! Dick und rund machten wir uns auf den Rückweg, der überhaupt nicht sooooo kompliziert war auf einmal.
Um elf waren wir zurück im Hotel, duschten der Reihe nach, räumten ein bisschen (die Kids haben noch einen grossen aufblasbaren Hammer aufgepustet und naja....
Jetzt ist es nach Mitternacht, das ist eigentlich ein bisschen Betrug, aber bei Ihnen ja noch nicht, deswegen passt das schon.
Morgen machen wir hoffentlich nicht so viel, bis jemand (ich) weint...






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Samstag, September 05, 2026

050926

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.

Also.

Gestern hatten wir einen sehr schönen, lustigen Pizzaabend auf der Terrasse und dann noch eine abstruse Folge "Monster" hinterher. Q. hatte währenddessen Feuerwehrübung in dem lokalen Hochhausneubau (es steht noch), kam irgendwann dann nach Hause, er hatte eine Pizzabestellung für Frühstück abgegeben.

Ich habe rotweinbedingt mässig geschlafen, aber dafür lang. Ich bin um halb elf oder so komatös eingeschlafen, ich war einfach so, so, so durch. Heute morgen gegen acht Kaffee im Bett und besserer Dinge als auch schon diese Woche.

Der Hübsche geht Semmeln holen, ich bereite das Frühstück auf der Terrasse vor. L. hat noch Japanischstunde und kommt danach auch runter. Q. ist schon in Feuerwehroutfit, heute ist nämlich Pfadiaktivität mit der Feuerwehr. Q. nimmt als Feuerwehrpostenleiter teil, L. als Pfadileiter. Q. geht irgendwann voraus, einen Parcours vorbereiten, L. zieht irgendwann hinterher. Der Hübsche und ich erledigen Haushaltszeug, wie Wäsche ab- und aufhängen, mehr Wäsche waschen (4 grosse Menschen, die regelmässig viel Sport treiben und draussen unterwegs sind, generieren viel, viel Wäsche).

Eigentlich hatten wir heute geplant, ein letztes Mal Rheinschwimmen zu gehen, wie jedes Jahr eine Woche, nachdem ich alle grossen Handtücher gewaschen und verräumt habe, genau wie die Wickelfische. Aber es ist zwar warm, aber bedeckt und da muss ich dann auch nicht...

Die Kinder kommen beide nochmal zurück, jeder hat irgendwas fürs Outfit vergessen.

Ich habe meinen PIN-Brief von der Stadtsparkasse bekommen (ich hatte erst einen Brief bekommen, dass ich meine Kreditkarte auf 3D Secure umstellen müsste (meine Schweizer haben das schon längst), bitte dafür ins Onlinebanking einloggen. Das habe ich so lang falsch gemacht, bis ich das Konto gesperrt hatte und mir ein neuer PIN Brief zugesendet werden würde). Damit habe ich dann heute das Konto wieder freigeschalten (skurrilerweise war der Loginname genau der, den ich vermeintlich die ganze Zeit eingegeben habe. Naja) und nochmal mit dem 3D Secureding angefangen. Dafür habe ich ungefähr 100000000 TANs eingegeben und jetzt ... bekomme ich bald einen neuen PIN Brief zugesendet und dann geht es auch schon weiter.

Zwischendrin habe ich den Birdbuddy wieder mit Futter aufgefüllt. Mich nervt es ja total, dass nach etwa 2 Monaten nur noch Spatzen kamen. Unmengen. also habe ich recherchiert, was ich tun könnte, damit auch andere Vögel kämen oder halt keine Spatzen mehr. Ein Vorschlag war: anderes Futter, zB Erdnüsse, die sind zu gross für Spatzen. Ich habe also Erdnusskerne eingefüllt und.... die Kackspatzen haben binnen 2 Wochen 2kg Erdnusskerne einfach rausgeschmissen ins Beet. On Camera! (Heute also anderes Futter, ann ist da halt so, die Spatzen führen sich auf, als hätten sie hungern müssen, andere Vögel kommen trotzdem nicht und gemäss Google werden sich nicht mal die Igel im Herbst über die Erdnüsse im Beet freuen.

Tja.

Dann: Gebügelt. Der Hübsche und ich haben ja morgen Hochzeitstag UND waren schon seit ewig nicht mehr im "roots" essen. Das passiert heute und ich werde meinen wunderschönen blauen Jumpsuit anziehen. Der brauchte Aufbügeln und wenn man schon dabei ist, Sie kennen das.

Dann: Nagelfolien aufgeklebt. Ich bin, wie Sie wissen, kein Fan und brauche die jetzt halt auf. Die letzten haben mit UV-Überlack immerhin knapp eine Woche gehalten, trotz viel Schwimmens, das ist mehr als auch schon. 

Als ich fertig bin, ist es der Trockner auch, yay!

Als die Handtücher verräumt sind, drehe ich eine Runde um den Block. Jonny war heute nacht zwar kurz zu Hause, morgens ist er dann aber nicht zu uns, sondern durch deren Küchenfenster bei den Nachbarn schlafen gegangen. Sansa war immer wieder mal da, ist aber seit 8 draussen. Ich geh mal gucken (bei ihr weiss ich im Moment überhaupt nicht, wo sie ihren Tages-Hideout hat, sie spawnt immer irgendwo direkt vor unserem Garten).

Dann setze ich mich mit einem Tee auf den Schaukelstuhl im Garten und versuche, ein bisschen runterzukommen. Ich bin zu aufgedreht und nervös wegen allem diese Tage.....

Abfahrt zum Essen dann gemütlich mit der S-Bahn um halb sieben. Der neue Standort dese roots verkürzt zumindest für uns die Reise enorm (gerade für den Heimweg sehr angenehm).

Ich freu mich sehr und die Bilder vom Essen gibt es dann morgen. 

Danke für Ihre #WMDEDGT-Beiträge!


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Mittwoch, August 05, 2026

050826

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

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Also.

Letzte Ferienwoche ist es hier zumindest für das eine Kind, das noch zur Schule geht, das Uni-Kind hat noch länger frei und der Hübsche und ich hatten ja gar nicht frei.

Weckerläuten im immer Dunkleren um halb sechs, Frühstück Honigbrot und Milchkaffee, Katzenründchen ergibt: Sansa ist eh da, Jonny hat bei den Nachbarn auf der Terrasse geschlafen und freut sich auf Frühstück daheim.

Sieht so aus, als ob diese Woche noch Radeln bei dramatischem Sonnenaufgang wäre, ab nächster Woche dann eher wieder Zeit für die Reflektorweste (die Jacke kann ich bei den Temperaturen noch nicht anziehen).


Vorletztes Mal draussenschwimmen dieses Mal: mit kurze Sonnenglitzermomenten, sonst blieb es bedeckt. Vorherrschendes Thema der Frühschwimmercrew: die Hitzewelle und der Klimawandel (Tenor: we deserve it aber schad is scho)

Irgendwie heute früher dran gewesen als sonst und skurrilerweise genau in den Kollegen reingelaufen, an den ich grad gedacht hatte (letzte Arbeitsaktivität gestern abend war ein Chataustausch mit ihm), wir waren uns einig, dass wir in einem seltsamen Projekt gelandet sind. Gossip gelernt: der (externe) Projektlead ist Pharmapodcaster (ich hab nachgeschaut: so was wie Sendung mit der Maus für GMP), ich wusste nicht, dass es sowas überhaupt gibt und dass jemand freiwillig zugibt, das zu machen, und dass wir so jemanden anstellen anstatt ... aber egal

Dann: gemischter Tag, ich habe gerade das Gefühl, meinen Job genau so zu machen, wie er gedacht ist (und das ist ziemlich grossartig, weil: der Job ist als richtig, richtig cooler gedacht und es ist nicht ganz einfach, immer die Balance zu finden, das auch so zu leben). Ich mag meine Microconnections in unserer Gruppe auch total gern, mein Frauenteam in dem grossen Prestigeprojekt; das so Schwestern-Vibes hat, meinen SM-Kollegen, den ich ja eh seit 15 Jahren kenne und schätze und wir zwei waren erst so ein bisschen die Outsider in dem erst LM-fokussierten Team, aber jetzt mit all den neuen SM-Blockbusterkandidaten dreht sich der Wind. Passt sehr gut, dass wir zwei ähnlich ticken und eben zusammenarbeiten und -halten und keiner dem anderen irgendwas wegnimmt oder nicht gönnt ("Es gibt genug Probleme für alle")

Wir müssen nicht mal über "Noch ein Ründchen?" nach dem Mittagessen reden, es ist klar, dass es "Kaffee Togo UND Ründchen" gibt, wir müssen uns nur einigen, ob den guten Kaffee mit der langen Schlange oder den okayen mit ohne Schlange (immer zweiteres) und wer zahlt (abwechselnd). Me likey.

Dann: heimradeln im heissen Fön, dem Hübschen einen fast GMP konformen Batchrecord für den Creami-Einsatz morgen schreiben, Extras dispensieren, 


dann noch schnelle Ravioli mit Salbeibutter, ich habe Bauchkrämpfe (meine Güte, ich wäre wirklich bereit für Menopause, stattdessen merke ich mit abnehmender Hormonabgabe der Mirena, wie regelmässig mein Zyklus noch ist,  was ein scheiss, und Hunger)

Sonst: Weiss nicht, ob Sie es mitbekommen haben: in Basel gab es einen Legionellenausbruch mit ca 25 Erkrankten und bisher einem Todesfall. Das Ganze konnte auf Wasserkühltürme auf einem Geschäftshaus in Kleinbasel eingegrenzt werden. In der PRessekonferenz gestern wurde mehr oder weniger gefeiert, dass man das so schnell rausgefunden hätte und jetzt abgestellt hätte. In der Presse wurde der Kanton gebasht, dass er verpasst hätte, solche Kühltürme meldepflichtig zu machen, was aber überhaupt nicht erwähnt wurde, ist: es gibt gesetzliche Regeln und Normen für den Betrieb solcher Kühltürme und da ist eine regelmässige Beprobung und Testung solcher Kühltürme verpflichtend vorgeschrieben. Das wurde in dem Fall definitiv nicht gemacht, damit hat man den Anstieg verpasst und auch keine Massnahmen einleiten können (abgesehen davon, dass man auch vorab Massnahmen ergreifen kann, um das Legionellenwachstum zu verhindern). Und deswegen sind jetzt 25 Menschen schwer krank und eine Person tot. Das ist ... nicht akzeptabel. Heute wurde dann ein Strafverfahren eingeleitet und ich bin mal gespannt, was dabei rauskommt. (Und: wie cool, dass ich an einem Ort arbeite, wo man binnen weniger Minuten Hintergrundinfos zu solchen Kühltürmen und wie das bei uns alles umgesetzt und implementiert ist, bekommt.)

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Sonntag, Juli 05, 2026

050726

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Hier hat der Wecker um sieben geläutet, ein Teil von uns hatte ja was vor.

Ich habe mich angezogen, ein Jonnyründchen gemacht (er schläft so oft auf dem Feld am Tennisplatz), dann mit ihm zusammen auf der Terrasse bei perfekten Temperaturen einen perfekten Kaffee getrunken. Das war schon ein echter Highlightmoment!



Frühstück mit einem Teil der Crew um acht, viertel vor neun ging es Richtung nächste Party, nämlich dem 2. Geburtstag des jüngsten Neffen. Wir haben erst noch ein bisschen Kühltransport gespielt und unsere Partyshirts in Empfang genommen (ein Hühnergeburtstag, sowas hatten wir in unserer langen Liste an Partythemes auch noch nicht!) und sind dann ins deutsche Hinterland gefahren. Dort haben sich drei Schwestern mit Family getroffen am selben Ort und alle waren sich sicher, dass wir hier falsch sind :-). Waren wir aber gar nicht und es ging einfach an dem verwirrenden Haus vorbei zum Bauernhof. Der Dinkelberghof ist ein Biobauernhof mit Solawi, man kann dort auch Gemüsekisten bestellen, die geliefert werden, aber auch mit Ferienprogramm und eben Kindergeburtstagsmöglichkeiten. Wir hatten nun Kinder von 2 bis 17 dabei und ausnahmslos ALLE waren glücklich beim Hühnerstreicheln, -tragen und -füttern, beim im Traktor sitzen, beim Schaukeln an dem grossen Baum, bei Kühe streicheln und -füttern, beim Schweine kratzen und duschen, beim Küken einfangen und Hasen streicheln, beim Gurken ernten und direkt verspeisen, beim Stockbrot, Würstchen und Marshmallows grillen. Grösster Respekt dem Babyneffen, der trotz all der Aufregung und dem wenig Schlafen bis zum Schluss durchgehalten hat! Riesengrosses <3 an meine Schwestern und auch an K2(+1), die das einfach zu einem wunderbaren Familienerlebnis gemacht haben. ALLE Kinder sind übrigens auf der Heimfahrt eingeschlafen!




Die Jungs daheim hatten ausgeschlafen und gechillt, einen (den ältesten, lol) schnappte ich mir zu einer Rheinschwimmrunde (heute mit Gegenwind, man musste wirklich schwimmen, um stromabwärts zu kommen), dann: Schwimmtasche für morgen packen, Kleider für another hot day in the office bereitlegen und jetzt werde ich all unsere Zucchinis und die eine Aubergine in feinen Scheiben frittieren und mit Salz/Pfeffer/Knoblauch würzen, mit Pasta, Tomatenwürfeln und in Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch, Salz mariniertem gewürfeltem Mozzarella mischen, und damit ein Traumwochenende beschliessen. Fast wie Urlaub!

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Freitag, Juni 05, 2026

050626

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Hier ist bissl die Luft raus, man kennt das ja: kaum hat man sich an kurze Wochen und Feiertage gewöhnt, kommen wieder die langen Wochen (ja, hier war kein Feier-/Brückentag) und es ist alles etwas anstrengend.

Heute: verrückt bis sechs ausgeschlafen, gefrühstückt, am Küchentisch angefangen zu arbeiten. L. in die Schule (es ist nach Notenschluss, es passiert nicht mehr viel repsektive sehr viel, was nicht mit Lehrplan zu tun hat. Wobei es manche Sachen gibt, die sie jetzt machen und die dann im nächsten Schuljahr benotet werden. Weird) und Q. in die Uni zur Matheklausur verabschiedet.

Dann: an L.s Schreibtisch umgezogen und gemerkt, dass ich tatsächlich nur ein einziges Meeting heute habe und das wurde dann auch noch 5min vorher abgesagt.

Ich habe also Zeug fertig gemacht, den Site Visit nächste Woche fertig vorbereitet und dann irgendwann tatsächlich relativ früh Feierabend gemacht. Kann man mal machen, besonders, wenn die nächste Woche crazy voll wird.

Draussen war es morgens noch frisch und kühl, aber ab 10 unendlich schwül und unangenehm stickig. Naaaaaja.

Wocheneinkauf erledigt, Pasta mit Spargel und Tomaten für alle zu Mittag (L. kam später, er war noch bei der Gemeinde, seine Unterlagen für die Führerscheinprüfungsanmeldung abgeben (er muss nochmal  hin, weil, wer hätte das gedacht, wenn auf dem Formular ein Kästchen für ein Passbild ist, reicht es nicht, wenn man seinen Pass mit Bild drin vorzeigt. Ich nehme an, das weiss er jetzt auch für den Rest seines Lebens.), Matheprüfung lief gut bei Q. (next stop: OC).

Später am Nachmittag hole ich mir noch zwei Kürbissetzlinge bei einem Kollegen ab, der zu viele hat und besonders, weil einer "Nicaragua Banana" heisst, bin ich neugierig (ich habe offensichtlich schon vergessen, dass ich von August bis vorletzte Woche JEDE WOCHE Kürbis im Gemüsekorb hatte... 

Zwischendrin entkommt Sansa mal wieder aufs Dach. Sie balanciert über den First, möchte dann eigentlich schon wieder zum Dachfenster rein, das Fensterbrett ist ihr aber zu heiss, sie verbrennt sich den Fuss  und anstatt reinzuspringen (meine Güte, sie springt ungebremst aus dem Dachfenster, aber reinspringen, wo sie weiss, dass dahinter das Bett ist, das geht nicht), klettert sie wieder rauf, rutscht mit dem Fuss ab und hängt an so einem Schneefänger, meine Güte... naja. Zur Not wäre sie in die Regenrinne gerutscht, aber irgendwann kommt sie dann doch wieder rein.

Wir schauen, während der Pizzateig geht, noch das Finale von Friends & Neighbours und ich hoffe, ich komme bald mal in Wochenendstimmung, irgendwie bin ich heute eher ... gedämpft und genervt unterwegs. NAaaaaaja.




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Dienstag, Mai 05, 2026

050526

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Heute Nacht bin ich um drei aufgewacht und direkt wieder in den Aufgeregtheitsmodus verfallen "OHGOTTOHGOTTOHGOTT, LT Präsentation!!!!", bis mir eingefallen ist, dass das ja gestern war und ich bin sofort so unglaublich entspannt und relaxed gewesen, das war so schön!

Beim Rausgehen hat es dann ein bisschen geregnet, ich hatte ja aufs Regenradar geschaut und mehr oder weniger ganzen Regentag mit Wolkenbruch zum Heimfahren gerechnet. Also: Neonregenhose angezogen und bis ich aus der Garage kam, hat es nur noch getröpfelt und der Wolkenbruch blieb auch irgendwie aus (respektive: kam dann schon noch ein bisschen, aber erst als ich schon lang daheim und Jonny auf dem Feld war).

Schwimmen: soweit super, ich war nur auf einer der mittleren Bahnen und das war doof beim Rückenschwimmen, weil ich aus dem Augenwinkel nicht die Einstiegsleitern als Orientierung hatte und einmal volle Möhre mit dem Kopf gegen den Rand geknallt bin (übrigens ein Theme, das sich durchzieht, warten Sie nur ab)

Dann: geschäftiger Morgen. Ich hatte ja dank der LT-Präsentation nicht viel Zeit für, wie ich gerne sage, meinen eigentlichen Job, aber das ist ja nicht die ganze Wahrheit. Der Portfolioteil ist AUCH ein Teil meines eigentlichen Jobs, nur halt nicht auf meine Produkte allein bezogen und nicht ganz so technisch wie sonst. Also: heute volle Kanne voraus mit technischen Themen und meine Güte, nach all dem Slidesmachen, Storytelling, Narrativ kreiieren, Stakeholderalignment und was weiss ich, ist das sehr, sehr erholsam. Ich hatte unter anderem ganz vergessen, dass ich für unser eines Produktteam heute einen Slot reserviert hatte bei einer Taskforce, um ein dringendes wissenschaftliches Thema zu klären respektive unseren Approach endorsen zu lassen. Das ist superwichtig für das Produkt und ich wurde kurz nervös, aber Past-Me hatte vor zwei Wochen in etwa die Präsentation dafür schon fertiggemacht (heute nochmal alle im Team zu einem letzten Check gescheucht) und wir haben zwar statt den zwischendrin angenommenen 10 MInuten doch die ganzen 40 Minuten des Termins gebraucht, aber: wir haben alles endorsed bekommen, noch viel weiter diskutiert und wurden für unser "clear, lean, well thought through proposal" gelobt UND dafür, dass wir dieses Thema jetzt, wo wir noch jede Menge Zeit haben, um es zu fixen, angegangen sind und nicht erst in ein paar Jahren, wenn alles schon superknapp ist. Das war fast noch besser als alles (auch sehr positive, aber von so hoher Warte, dass ich mir denke: Ja, wir haben euch ja nur die Oberseite der Oberfläche präsentiert!) Feedback zu der LT-Präsentation gestern!

Sonst: Mittagessen in skurriler Zusammensetzung. Ich habe ja einen monatlichen Slot mit zwei Kollegen, die sich beide untereinander privat kennen, und ich kenne den einen aus meinem Job vor dem Wechsel zu meinem aktuellen Arbeitgeber. Er kam ein paar Jahre danach nach (mit einem sehr skurrilen anderen Zwischenstop) und seitdem haben sich unsere Pfade hier immer wieder gekreuzt. Den anderen hat mir der Hübsche vererbt, der war eine Zeitlang sein Bürokollege, hat dann zu uns gewechselt und seitdem gehen wir zwei zusammen Mittagessen. Der hat jetzt aber an einen anderen Standort gewechselt, dafür hat ein Weggefährte des anderen Kollegen vom skurrilen Zwischenstop gestern bei einer Abteilung, die auch an meinem Chef hängt, angefangen und ich hatte ein bisschen was damit zu tun, dass er sich darauf beworben hat. Anyway, ich habe heute also vorgeschlagen, den "neuen" zu unserem Lunchtermin für "Leute, die sich über 17 Ecken kennen" einzuladen und das war eine sehr gute Idee (und auch ein bisschen ein Vibecheck, gebe ich zu, nehme an, damit kann nicht jeder umgehen). War aber super und ich hoffe jetzt sehr, dass ich bald mal mit ihm in einem Projekt zusammenarbeite, das kann ich mir sehr gut vorstellen.

Alles in allem: viel konzentriertes Abarbeiten von Zeug, das durch den Fokusshift der letzten Wochen halt nicht weniger dringlich geworden war. Ich hatte ja ein bisschen Sorge gehabt, dass ich jetzt in ein Loch plumpsen würde und am Ende Stresslassnachmigräne-geplagt vor mich hin dämmern würde, aber, kann man ja auch mal sagen und froh drum sein: im Gegenteil, es ist nur so geflutscht! Sehr, sehr cool. (Grad ist mir eingefallen, dass zwei Sachen hintenübergekippt sind: nachfragen, wo das eigtl gestern wieder lieferbar sein sollende Migränemedikament ist und den Termin für gegen Kieferausrenken abmachen. Und L.s Haareschneidtermin.)

Dann: heimradeln, aber auf dem Weg dahin schliessen wir noch den Loop mit Kopfanstossen: mein Radlzeug ist ja im Spind im 1. UG unter dem grossen Turm. Dort geht es noch viel weiter runter und es gibt auch verschiedenste Verbindungen unterirdisch im Areal zu anderen Orten. Das wollte ich gar nicht ausprobieren, ich hatte nur irgendwie das Gefühl, es müsste einen besseren Treppenaufgang ins EG geben, als den, den ich immer nehme. Und tatsächlich habe ich ein anderes Treppenhaus gefunden, habe mich am 1. Absatz gewundert, dass da verschiedene zwar plombierte, aber nicht wirklich gesicherte Hebel an der Wand waren, die für irgendwelche Notfälle irgendetwas fluten? ablassen? öffnen? keine Ahnung.... würden. Obendran war ein Schild: "Achtung, Bodenklappe öffnet selbsttätig.". Und während ich noch überlegt, wo denn hier ein Bodenklappe wäre, die selbsttätig öffnen könnte und ob ich am Ende auf einer Falltür stehen würde... stiess ich mit dem Kopf gegen ... die Bodenklappe, die war nämliche eine massive Zwischendecke, die einfach den nächsten Treppenabsatz abschnitt. Ich finde das relativ krass, dass man da eine Treppe gegen eine Decke führen lässt, andererseits... ist das eine schwarze Decke und ich könnte mir vorstellen, dass man mit ein bisschen mehr Konzentration und "im Jetzt sein" oder, wie man früher gesagt hätte, "Schauen, wo man langläuft" vielleicht nicht ungebremst gegen eine Decke geknallt wäre. (so schnell war ich auch nicht.).

Anyway: ich wüsste jetzt gerne, für welchen Notfall diese Deckenklappe ist UND wo man da rauskommen würde, aber das ist ein Rätsel for another day. Ich bin dann bedröppelt zurück gegangen, habe mich auf der Suche nach dem Ausgang im U1 noch ein bisschen verlaufen und bin immer tiefer unter den Turm gelangt, wurde dann kurz ein bisschen klaustrophobisch und aufgeregt, das weiter recherchieren müssen wir also erstmal vertagen.

Daheim: Schwätzchen mit Mann und Kindern, Kater flatschnass aus dem Feld abholen, noch ein paar Emails beantworten und jetzt gibt es noch eine Folge "Friends and Neighbors" vor dem Schlafengehen.




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Sonntag, April 05, 2026

050426 zweiter Versuch

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

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Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

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Hier: ausgeschlafen bis viertel vor neun (!), geduscht, den Hübschen geweckt und ein Osterhäschen überreicht. Q. bekam auch eins, dann habe wir gemütlich im Hotel gefrühstückt. 
Wir waren noch ein bisschen früh dran für eine Verabredung und sind also bei Traumwetter noch durchs Westend spaziert. Learning an einem Spielplatz/Trainingsstation: ich schaffe mittlerweile 2,3 und vllt noch einen halben Klimmzug ohne Unterstützung. Das sind 4 mehr als bisher!
Dann: spannendes Ausparken aus der Hotelgarage und im Pflegeheim die Schwiegermutter für den Ostertag mit allen abholen.
Das Mittagessen im Marthabräu alle zusammen war lecker und nett (ich habe es geschafft, und es war nicht leicht, die Ostertage im Münchner Umland vegetarisch ohne die total overrated Universalantwort Käsespätzle zu überstehen. Ich habe viel Salat mit Fertigdressing und gegrilltem Ziegenkäse mit Honig gegessen) --> Wichtiger Punkt: das ist KEINE Frage nach Restaurantempfehlungen im Münchner Umland. Sie wissen weder, was noch wo ich suche noch was red flags für mich sind, das zeigt sich durch unwillkommene Empfehlungen von Restaurants IRGENDWO in Bayern mit grosser Bärlauchkarte und "Keine Kartenzahlung, Bargeld ist Freiheit." Meine Güte.... (Machen Sie sich keine Mühe, den Kommentar zu suchen, er ist auf der Spamliste)

Eis und Kaffee im Schwagergarten, dann verabschieden wir uns und machen uns auf den Rückweg in die Stadt. Wir laufen im Westend noch ein bisschen rum und lassen das Wochenende Revue passieren, während Q eine OC-Vorlesung hört. Dann: Aperol Spritz auf einer sonnigen Terrasse und richtig gutes indisches Essen("Royal India" in der Westendstrasse)
Damit wäre der Osterbesuch dann auch fast vorbei. Hoffe auf eine entspanntere Heimfahrt morgen.





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Freitag, März 20, 2026

200326

 Es ist 18:40, ich sitze im ganz leeren Haus, habe bis vor 30 Sekunden noch gearbeitet (im HIntergrund läuft mein Gemini-Weekly Summary). Der Tag war knallvoll, und ich habe noch nicht mal geschafft, meine 12k Schritte heute zu machen (ich werde gleich nochmal ums Karree stiefeln).

Aufgestanden um sechs, beim Frühstück  Skincareroutine und ausstehende Trainings abgearbeitet (mich etwas mütterlich beim "New Multiproduct Risk Process" gefühlt, weil ich Teil des Teams war, das den "First Multiproduct Risk Process" entworfen, implementiert und against all odds am Leben gehalten hat. All die Fallbeispiele kannte ich aus der Zeit noch, war ein easy win, bis auf das eine, das sie als "this was already an issue, not a risk" klassifiziert haben, aber das wurde es halt nur, weil niemand in die Pötte kam. naja.

Dann: Installieren an L.s Schreibtisch (gesehen: die Calathea, die ansagegemäss im Herbst alle Blätter abgeworfen hat und verschwunden ist, spickselt wieder aus der Erde. ich freu mich sehr!), mit Pfefferminztee losarbeiten, bis ich um kurz vor acht mit dem Hübschen mein Rad in den Kofferraum wuchte und zum Radlschrauber bringe. Ich habe ja eigtl für April einen Servicetermin abgemacht, aber darf zum Reifenwechseln zwischenreinflitzen. Sie bieten mir an, wenn sie alle Teile haben, den ganzen Service direkt zu machen (Ich glaube, ich habe es schön öfter gesagt: bester Fahrradladen der Welt!) Um vier ist es fertig und nicht mal teuer, aber abholen schaffe ich erst morgen oder am Sonntag (da haben sie ausser der Reihe offen).

Daheim: weiterarbeiten, in den kurzen Pausen zwischen Meetings. 

Zwischendrin: Elektrikertermin für die Terrassenbeleuchtungsplanung. Auch hier: wie cool, wenn man jemanden vertrauenswürdigen an der Hand hat (nach Bad und Küche trauen wir ihnen auch mit Terrasse).

Um halb eins essen der Hübsche und ich schnell Salat und aufgewärmtes Spätzlegratin oder sowas aus einer der TK Boxen, dann geht es schnell zum Wocheneinkauf. 

VOn halb zwei bis 4 noch einen Stapel Meetings (meine junge Kollegin, die uns im Projektmanagement für unser Monsterprojekt unterstützt, geht morgen für drei Wochen in die Ferien, wir machen einen nahtlosen Handover und ich muss ihr irgendwann (also: vor 5 Minuten) sagen, dass sie jetzt bitte einfach aufhören soll, ich mach den Rest nächste Woche.), dann fahre ich mit L. ein paar Dörfer weiter auf der deutschen Seite. Er hatte akuten Haareschneidebedarf und meinen Termin bekommen, ich laufe jetzt noch ein paar Wochen immer flauschiger durch die Gegend. Ich nutze die halbe Stunde, um im Hieber Snacks und "deutsche" Sachen einzukaufen. So weit ist es gekommen: ein deutscher Supermarkt wirkt sehr fremd und exotisch von der Produktpalette mittlerweile. (Ich habe verschiedene Ostersachen gekauft, Chips, die nicht von Zweifels sind, Götterspeise, Gewürze, Smoothies, Süsskram, Kekse, Snacks)

Gestylt fahren wir zurück, Feierabendverkehr nichtexistent.

Daheim flitzt L. mit einer Götterspeise to go zu einem Pfadihock, ich knete Pizzateig, Q. ist beim Sport, der Hübsche hat sich zu einem Hyrox-Termin breitschlagen lassen (Ich habe gelernt: da muss man laufen UND das im Team machen, Hölle nein, Bruder). Als der Pizzateig geht, antworte ich noch auf Chats, dringende Emails, Zeug, aber jetzt ist Schluss. Ich habe die Woche so viel geschafft und erledigt, die nächste wird mindestens so heftig, ich brauche eine Pause. Ehrlich jetzt.

In diesem Sinne: Hände hoch, Wochenende!

Donnerstag, März 05, 2026

050326 #WMDEDGT

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

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Aufgewacht um halb fünf, dann gemütlich weitergebachelt bis halb sechs, jedesmal, wenn ich mich umgedreht habe, von Sansa drauf hingewiesen worden, dass sie gerne hätte, wenn ich in IHRER präferierten Position schlafen würde, in der ich ihr eine gemütliche Kuschelschale bilde.


Beim Frühstück herräumen (erst für die Katzen, dann für mich) drauf hingewiesen worden, dass die Powerdiks der Spülmaschine leer ist. Passt gut, weil ich noch genau eine aus der letzten Schachtel übrig hatte und die Abo-Schachtel (6 Disks und 1 Runde Reiningungszeug für die Spülmaschine) gestern kam. Respektive natürlich NUR die Disks, die Reinigungssachen muss ich in der Apothekenpost auslösen. Nach wie vor: Riesenfan der Powerdisklösung, habe gemerkt, ich habe mir das Beschicken der Spülmaschine mit Tabs oder was auch immer total abgewöhnt und in Island mich dann gewundert, warum das Geschirr nicht gescheit sauber wird :-).


Radfahren war superst, es wird jeden Tag heller morgen.

Beim Schwimmen hatte ich eine Bahn zum Teil allein, zum Teil mit einer anderen Person, aber wir kamen gut aneinander vorbei. Ich hatte gestern meinen Knochenkopfhörer mit neuen TrueCrime Folgen aus der Audiothek aufgeladen und war gespannt, was als erstes abgespielt werden würde (“Bauer Rudi wurde anders als gestanden nicht von seiner Familie zerstückelt und an die Hunde verfüttert”, oke). Ich habe mich trotzdem irgendwie verzählt und bin dann eher 44 als 40 Bahnen geschwommen, aber gut.

Es hat trotzdem noch für meinen Lieblingsplatz gereicht.

Beim Teemachen dann von einem mir Unbekannten angesprochen worden: "Bist du die Frau vom C.?" Und das ist in meiner Altersklasse ja eine trick question, deshalb habe ich mit "Von EINEM C. weiss nicht, ob von DEM" geantwortet. Stellte sich heraus: ein ehemaliger SPortkollege vom Hübschen (schon WIEDER!), der sich bei beiden unseren Arbeitgebern beworben hat und jetzt bei mir und auch in meiner (weiteren) Abteilung gelandet ist. Praktisch, wenn man so einen einzigartigen Nachnamen hat, dann ist das sehr einfach, gefunden zu werden.


Heute dann endlich das Gefühl gehabt, den angesammelten und neuen Themen langsam Herr zu werden, das ist gut.


Mittagessen (Lauchquiche und zwei Salate und eine Banane für Später) und dann Ründchen mit Coffee to go mit meinem ehemaligen Flu-Crew-Mitstreiter, der mein Jöbli übernommen hat. Ach guck, vermiss ich gar nicht (also: die Zusammenarbeit mit ihm scon, aber das Jöbli. Und, ehrlich gesagt, auch die Grippethemen. 10+ Jahre sind genug.)

Eigentlich wollte ich das nutzen, um bei der Apotheke Ersatzmigränetabletten für meinen Arbeitsrucksack abzuholen, aber das habe ich vergessen. Genau wie “KAffeebecher gleich auf dem Weg nach oben abgeben”. Als ich ersteres bemerkte, bekam ich grad einen Hauch Kopfweh, aber konnte mir den grösstenteils ausreden.


Wildes Erledigungszeug, dann ein paar Meetings und am Nachmittag vor dem letzten Teammeeting fix eingeplant: heimradeln und, haben Sie ihn auch so vermisst wie ich?, den Gemüsekorb abholen. Ab heute gibt es wieder wöchentlich, ausserdem kriege ich einen grossen diesmal, weil wir den letzten wegen Ferien abgesagt hatten. Musste auf dem Lieferzettel extra überprüfen, wieviele Eier :-).


Eichblattsalat, DREIMAL EIER!, Karotten, Mangold, Feldsalat, Wirsing, Rote Bete, Radicchio, Zuckerhut, Chinakohl, Radieschen, Kartoffeln, Zwiebeln, Blaukraut, Kürbis. Holla!

Auf der Schweizer Seite dann prompt von einer Fussstreife der Grenzwache angehalten worden (was geht?!) und ausgefragt worden. Sie wollten dann aber weder den Korb filzen noch meine Wechselklamotten oder Schwimmsachen anschauen. Fast ein bisschen schad.


Daheim dann: Group Meeting, dann eine Stunde Pause respektive Abendessen machen und essen, bevor es für die Hälfte der Familie ins Pfadihaus ging, L. zum “roten Faden planen”, ich zum Elternrathock (ich plane, meine Exitstrategie langsam zu starten)


Uff. Morgen Homeoffice mit einem grossen Block an “jetzt aber wirklcih fertig machen”-Themen, einem verschobenen Meeting und, a first seit über einem Jahr: KEINEM Physiotermin, weil ich fertig und wieder ganz bin. Yay.


Mit dem Hübschen schaue ich vor dem Schlafengehen noch eine Folge “Twelve Monkeys”, es hat sich ein bisschen arg totgelaufen, aber die letzte Staffel schaffen wir jetzt auch noch.




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Donnerstag, Februar 05, 2026

050226

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

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Ausgeschlafen aufgestanden um halb sechs, unten erschrocken, dass beide Katzen, die ich draussen wähnte, just reingekommen waren und mich anklagend hungrig anschauten. Ich selber war sehr happy, dass ich mir gestern abend noch eine Runde Obst geschnippelt hatte und das mit Skyr und Granola zu dem üblichen Pott Hafermilchkaffee echt gut schmeckte.

Radeln nach zwei Tagen Pause war richtig schön, nur die Handschuhoption mit nur WIndstopperfingerhandschuhen ohne Krabbenüberhandhschuhe war ein bisschen arg optimistisch und ich hatte richtig kalte FInger.

Schwimmen: kaum ist man zwei Tage nicht da, ändern sie das Bahnenreglement. Normalerweise ist eine Bahn für “Streckenschwimmer” reserviert, was auch immer das bedeutet. Immerhin ist eine Schwimmrichtung (gegen den Uhrzeigersinn) per Schild vorgegeben. Heute waren es drei Bahnen und dann habe ich beschlossen: ich schwimme ja Strecke, nur halt recht langsam, aber nicht so langsam wie die Leute, die unterwasserlaufen oder sitzrückenpaddeln. War dann auch ok, nur skurrilerweise haben manche Leute echt Mühe, sich an das “Rundenschwimmen” in einer Bahn zu halten. Ich bin da mittlerweile stur und denke mir: ich schwimm einfach grad aus, die werden dann einer Frontalkollision schon ausweichen. Aber gut, bei den Irren, die da manchmal unterwegs sind, weiss man es halt auch nicht. Heute ist es aber nicht passiert.

Ich war heute ein bisschen unter Zeitdruck, weil mein erstes Meeting schon um 8 war und das tatsächlich mit Rüberlaufen, Zeug im Spind verstauen / zum Trocknen aufhängen etc bisschen knapp wird, aber: Punkt 7:57h war ich auf unserem Stockwerk (die Kollegin, mit der ich verabredet war, war wegen überforderter Hotelrezeptionsazubi ein bisschen spät, so konnte ich noch durchschnaufen).

Der Tag selber war dann dicht getaktet, ich sorgte für Verwirrung, weil ich zum dritten Tag in einer Reihe “meinen” Platz nicht einnahm, sondern heute halt, mit lauter Back2Back Meetings, beschloss, dass ich mobil unterwegs sein würde und keinen der knappen Plätze besetzen würde. So hatte ich den ganzen Tag Schiss, dass ich meine Jacke oder ein Handy oder Kabel oder was auch immer in einem der vielen Räume vergessen würde…

War ein dichter, aber guter Tag, sehr wichtig und gut für mich das Meeting mit meinem Chef, wo ich das total schief gelaufene LT Meeting von Montag nochmal ausrollte und um Rat bat. Zeigt sich: it was them, not me… (Habe ich erwähnt, dass ich so froh bin, ihn als Chef zu haben)

MIttagessen mit einer Kollegin, mit der ich seit Juni in einem Team arbeite und die ich auf jeden Fall interessant finde. Ich bin fast ein bisschen stolz, dass ich (hätte ich auch nicht gedacht, das mal ehrlich sagen zu können) nicht mehr ganz so judgy bin wie auch schon. Es gibt immer noch Leute, bei denen klickt es von ganz allein, da ist alles easy, die mag ich (und mag ich auch besser kennenlernen, das passiert von alleine), es gibt immer noch Leute, die ich überhaupt nicht mag und auch nicht kennenlernen mag und vermeide, mehr als nötig (oder überhaupt) mit ihnen zu tun zu haben, es gibt immer noch Leute, die ich langweilig finde oder die, ganz ehrlich, so introvertiert sind, dass ich jede Interaktion unglaublich zäh oder einseitig finde, und das vermeide ich auch. Aber es gibt auch andere Leute, die ich nicht per se jetzt unerträglich finde, auch nicht uneingeschränkt toll, vielleicht ein bisschen nervig oder anstrengend, aber so, dass sie mich neugierig machen, was da dahinter ist. Und so ein Mittagessen war das heute. War auf jeden Fall nicht langweilig und zäh und ich bleib dran!

Nachmittag dann richtig anstrengend, weil 4 einstündige Meetings ohne Pause ausser einmal zwischendrin kurz zum Heimradeln und Gemüsekorb abholen. Uff.

Abendessen frisch aus dem Korb, dann noch eine Folge “Down Cemetery Road” mit dem Hübschen (bin mir nicht sicher, ob ich Ruth Wilson oder Emma Thompson hotter finde) und dann ab ins Bett, war eine anstrengende Woche (morgen auch noch), aber fürs Wochenende haben wir was tolles vor!


Zuckerhut, Kresse, ein bisschen ramponierter Kürbis, Sellerie, Chicorino Rosso, Rettiche, Blaukraut, 3 shades of Karotte, Lauch, Sauerkraut, Kartoffeln, Portulak, doppelte Menge DER EIER



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Montag, Januar 05, 2026

050125

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

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Der Tag gestern endete dann ein bisschen skurril, ich würde sagen, es hätte gut in eine finnische oder schwedische Tragikkomödie gepasst, aber vllt auch nur wegen der Sauna. Wir haben, wie geplant, beim Heimkommen aus der Kälte die Sauna angeworfen, nach dem Vorheizen die Kleider abgelegt und, wie man das halt so macht, mit Rosmarin-Orangen-Aufguss (der war fast leer und ich konsolidiere gern), Apfelschorle, Musik, Diskolicht und so angefangen zu schwitzen. Aus allgemeiner Unruhe heraus überprüfte der Hübsche nochmal den Standort des Schwiegermuttertags (das Handy war noch nicht wieder bei ihr) und .... er war unterwegs. Also: den Bruder vor Ort angerufen, der sprang ins Auto, machte sich auf den Weg zum letzten Standort, wir duschten kalt und gingen nochmal in die Sauna. Als der Bruder vor Ort war, rief er wieder an, fand niemanden, die beiden Brüder (einer draussen in der Kälte, der andere drinnen nackt, weil halt Sauna, Sie verstehen jetzt vllt den Teil mit der Tragikomödie?, ich mit einer weissgrünen Gesichtsmaske aufgelegt) konferierten. Ich rief im Pflegeheim an, um zu bestätigen, dass sie wirklich weg sei und nur ihr Tag wie auch immer. Dort hatte man sie noch gar nicht vermisst, aber sie war definitiv weg. Langsam stieg die Unruhe, irgendwann war klar: das wird so nichts, es war fast -10 Grad draussen, dunkel, eisigglatt und sie bestimmt nicht warm genug gekleidet und definitiv nicht gut zu Fuss. Also rief der (nackte) Hübsche bei der Polizei an (so nett, in Bayern muss man unseren Nachnamen nicht buchstabieren, "Wie mas sogt, oda?"), ich im Pflegeheim, der Bruder durchfragte Restaurants, Cafes, halbwegs öffentliche Gebäude. Bei der Polizei konnte man schnell helfen, weil sie schon Bescheid wussten. Jemand hatte sie auf der Strasse aufgesammelt, zum Aufwärmen ins Haus genommen und die Polizei informiert. Unser Puzzlestück war dann sozusagen der Ort, wo sie hingehört. Der Bruder durfte sie dann dort von der Streife in Empfang nehmen und wir sind der Person, die hingeschaut und geholfen hat, sehr, sehr dankbar (die Polizei durfte uns nicht sagen, wer oder wo das war, deshalb hier anonym.). Ich nehme das als Anstoss, mir noch weniger einen Kopf zu machen, wenn mir irgendwas komisch vorkommt, sondern einfach zu fragen und Hilfe anzubieten.... der letzte Saunagang war dann tatsächlich entspannt. Naja. Relativ

Schön war dann nach dem Abendessen allerdings die Erkenntnis, dass Q. direkt eine Woche nach Semesterbeginn eine Woche Fasnachtsferien hat und deshalb nach Island nachkommen kann! Deshalb gestern nochmal einen Flug, eine Hotelübernachtung in Reykjavik und ein zusätzliches Hotelzimmer für die Rückreise gebucht und im Airbnb angefragt, ob auch 5 Gäste ok sind (ja, sind sie). Das freut mich sehr und ich bin auch recht entspannt mit Q.s alleiniger Anreise, er ist erstens gross und zweitens kennt er sich in Reykjavik aus und drittens sind wir ja praktisch ums Eck. Hach!

Dann also heute Alltag. Die Katzen und ich haben ganz schön geschaut, als der Wecker um halb sechs läutete! Nächste Überraschung: die letzte Zimtschnecke, auf die ich mich seit dem zu Bett gehen gefreut hatte, hatte über Nacht einen anderen Abnehmer gefunden, also: Honigbagel!

Die Radfahrt zur Arbeit war ... holla. Ich war sehr vorsichtig, weil ich mit Glätte rechnete. Das ging erstaunlich gut, nur die Brücke über die Ergolz war zur Hälfte eine Eisplatte (ich habe drüber geschoben, auch am Heimweg nochmal) und dann die 2, 300 Meter zum Kraftwerk waren suboptimal. Sonst war alles trocken und, wie ich am Heimweg gesehen habe, so gesalzen, dass das Eis keine Chance mehr hatte. Hat sich da die Politik wieder geändert? Ich erinnere mich an meine Gymnasiumszeit, in der Salzen total verpönt war, überall Splitt-Kisten standen, im Frühling die Strassen ewig lang voller Rollsplitt lagen, so dass man gar nicht gut Rollschuhfahren konnte und manche Leute mit Asche gestreut haben, was meine Eltern total doof fanden, weil da die Kleider so dreckig werden, wenn es einen hinlegt. Ich erinner mich auch, dass "Warum man nicht salzen sollte" eines DER Aufsatzthemen in der Schule war... Hier stehen auf jeden Fall NUR Salzcontainer rum, auf den Strassen ist es so weiss, dass ich mir am Heimweg nicht sicher war, ob das vllt doch Eis wäre.... Naja. Als Winterradlerin werde ich mich mal nicht beschweren. Dann aber: es war so, so, so, so kalt! Angeblich -8°C, keine Ahnung, ob ich übermüdet war oder das tatsächlich kälter war, als ich bisher jemals durchradelt habe, aber holla! Meine HH-Winterstiefel waren warm, die doppelten Handschuhe nicht, meine Knie wurden kalt und mein Gesicht trotz Buff. Ich brauchte beim Schwimmen 10 Bahnen, um mich nicht mehr kalt zu fühlen. Trotz heisser Dusche danach ging das leichte innerliche Kältegefühl den ganzen Tag nicht weg. Ist aber auch ok: ich habe jetzt festgestellt, dass nach 2 Wochen Ferien, in denen das Gebäude vermutlich nicht sooooo geheizt wurde, davon mindestens einer Woche mit ordentlich Minusgraden, es sich innen auch auf der Südseite endlich so anfühlt, dass ich über ein dünnes Langarmshirt evtl noch ein bisschen was überziehen könnte, ohne einen Hitzschlag zu bekommen!

Im Büro war noch recht wenig los, ich glaube, alle mit Kindern in deutschen Schulen oder Kindergärten, haben noch incl Dienstag freigenommen. War also kein Problem, meinen Lieblingsplatz zu bekommen und die Webcam am neuen Curved Screen zu personalisieren. Für ein paar Plätze reichen meine Augenvorräte noch.



Der Arbeitstag war dann tatsächlich recht entspannt, nach der Weihnachtspause erwarten einen ja höchstens ein paar Sachen aus Asien und halt die last minute Sachen, die jemand am 22. Dezember noch raushauen musste.

Zum Mittagessen mit dem früheren Lieblingskollegen eine Premiere: die Vegibowl im Bowlrestaurant schmeckte einfach richtig scheusslich. Mein Kollege musste so lachen und war bereit, mit mir woanders hinzugehen, weil ich (unbewusst) so angewidert das Gesicht verzog. Und das heisst halt schon einiges, ich esse praktisch alles und wenn ich mich gut unterhalte, ist richtig gutes Essen meist fast Verschwendung, weil ich es reinschaufle und nur auf die Unterhaltung achte. Aber das? Urks. Ich glaube, die gab es schon öfter und eigentlich ist sie nicht schlecht: Fregola Sarda (i, o? Wie Perlcouscous halt), weisse Bohnen, Orangen, Fenchel, Granatapfelkerne und irgendwas mit Feta, Pesto und Brie, das ist total weird und schmeckt wie Obatzda Genovese, also nicht gut. Aber beim Rest kann man eigentlich nicht viel falsch machen.... ausser man kocht den Fenchel breiweich (ich hatte mit rohem Fenchel gerechnet) und, ich weiss nicht, nimmt eine Bitterorange oder schüttet aus Versehen irgendwas mit Bitrex drin (Spüli? Desinfektionsmittel?) in den Orangencontainer. Örks, echt! (Spricht für die Unterhaltung und meinen Hunger nach dem Schwimmen, dass ich trotzdem aufgegessen habe!)

Heimgeradelt bin ich ausnahmsweise noch im Hellen, wollte mir die Strasse nochmal bei Tageslicht anschauen. Mit Zwischenstop beim dm hat es dann doch bis Sonnenuntergang gedauert, bis ich an der Kraftwerksbrücke war, aber das ist ja sehr hübsch!

Das Eis auf der Brücke




Der Hübsche ist im Moment ein bisschen on edge mit der ganzen Schwiegermuttersituation und deshalb trade ich ein bisschen von meinem Seelenfrieden gegen viel von seinem und fahre morgen und am Mittwoch NICHT mit dem Rad, sondern mit dem ÖV und gehe mittags schwimmen (da, das habt ihr jetzt davon, mit der scheusslichen Bowl heute! Esse ich halt nix mehr!). Am Donnerstag wird es erstens wärmer (und nass) und zweitens ist da Gemüseabholtag und das schleppe ich nicht ewig in Bus und Bahn und zu Fuss durch die Gegend! Wenn ich ihm damit eine Sorge nehmen kann, mache ich das und hoffe, beim Mittagsschwimmen genug Ruhe zu finden und beim Weg zum Bus auch genug frische Luft. 

Jetzt: Montagspizza, Kleiderbestellung anprobieren (passt alles!), Tasche für morgen packen, noch eine Folge Serie und dann ein bisschen früher ins Bett als auch schon.

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