Freitag, März 20, 2026

200326

 Es ist 18:40, ich sitze im ganz leeren Haus, habe bis vor 30 Sekunden noch gearbeitet (im HIntergrund läuft mein Gemini-Weekly Summary). Der Tag war knallvoll, und ich habe noch nicht mal geschafft, meine 12k Schritte heute zu machen (ich werde gleich nochmal ums Karree stiefeln).

Aufgestanden um sechs, beim Frühstück  Skincareroutine und ausstehende Trainings abgearbeitet (mich etwas mütterlich beim "New Multiproduct Risk Process" gefühlt, weil ich Teil des Teams war, das den "First Multiproduct Risk Process" entworfen, implementiert und against all odds am Leben gehalten hat. All die Fallbeispiele kannte ich aus der Zeit noch, war ein easy win, bis auf das eine, das sie als "this was already an issue, not a risk" klassifiziert haben, aber das wurde es halt nur, weil niemand in die Pötte kam. naja.

Dann: Installieren an L.s Schreibtisch (gesehen: die Calathea, die ansagegemäss im Herbst alle Blätter abgeworfen hat und verschwunden ist, spickselt wieder aus der Erde. ich freu mich sehr!), mit Pfefferminztee losarbeiten, bis ich um kurz vor acht mit dem Hübschen mein Rad in den Kofferraum wuchte und zum Radlschrauber bringe. Ich habe ja eigtl für April einen Servicetermin abgemacht, aber darf zum Reifenwechseln zwischenreinflitzen. Sie bieten mir an, wenn sie alle Teile haben, den ganzen Service direkt zu machen (Ich glaube, ich habe es schön öfter gesagt: bester Fahrradladen der Welt!) Um vier ist es fertig und nicht mal teuer, aber abholen schaffe ich erst morgen oder am Sonntag (da haben sie ausser der Reihe offen).

Daheim: weiterarbeiten, in den kurzen Pausen zwischen Meetings. 

Zwischendrin: Elektrikertermin für die Terrassenbeleuchtungsplanung. Auch hier: wie cool, wenn man jemanden vertrauenswürdigen an der Hand hat (nach Bad und Küche trauen wir ihnen auch mit Terrasse).

Um halb eins essen der Hübsche und ich schnell Salat und aufgewärmtes Spätzlegratin oder sowas aus einer der TK Boxen, dann geht es schnell zum Wocheneinkauf. 

VOn halb zwei bis 4 noch einen Stapel Meetings (meine junge Kollegin, die uns im Projektmanagement für unser Monsterprojekt unterstützt, geht morgen für drei Wochen in die Ferien, wir machen einen nahtlosen Handover und ich muss ihr irgendwann (also: vor 5 Minuten) sagen, dass sie jetzt bitte einfach aufhören soll, ich mach den Rest nächste Woche.), dann fahre ich mit L. ein paar Dörfer weiter auf der deutschen Seite. Er hatte akuten Haareschneidebedarf und meinen Termin bekommen, ich laufe jetzt noch ein paar Wochen immer flauschiger durch die Gegend. Ich nutze die halbe Stunde, um im Hieber Snacks und "deutsche" Sachen einzukaufen. So weit ist es gekommen: ein deutscher Supermarkt wirkt sehr fremd und exotisch von der Produktpalette mittlerweile. (Ich habe verschiedene Ostersachen gekauft, Chips, die nicht von Zweifels sind, Götterspeise, Gewürze, Smoothies, Süsskram, Kekse, Snacks)

Gestylt fahren wir zurück, Feierabendverkehr nichtexistent.

Daheim flitzt L. mit einer Götterspeise to go zu einem Pfadihock, ich knete Pizzateig, Q. ist beim Sport, der Hübsche hat sich zu einem Hyrox-Termin breitschlagen lassen (Ich habe gelernt: da muss man laufen UND das im Team machen, Hölle nein, Bruder). Als der Pizzateig geht, antworte ich noch auf Chats, dringende Emails, Zeug, aber jetzt ist Schluss. Ich habe die Woche so viel geschafft und erledigt, die nächste wird mindestens so heftig, ich brauche eine Pause. Ehrlich jetzt.

In diesem Sinne: Hände hoch, Wochenende!

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