Dienstag, Juli 31, 2007

Fast ohne Fuss

War gar nicht so leicht, das Bild für das Bilderstöckchen von der Lise zu schiessen, weil Little Q. immer seinen Fuss vor die Linse drücken wollte.... jetzt aber:

Montag, Juli 30, 2007

Jour fixe

Seit dem Umzug ins neue Haus sind wir erstmals in den Genuss eines Balkons gekommen, was wir zum Anlass genommen haben einen täglichen jour fixe einzurichten und uns vor dem Schlafengehen noch kurz rauszusetzen und das Leben zu geniessen. Müssig zu erwähnen, dass das natürlich unmöglich täglich klappt. Wenn man aber die Tage abzieht an denen es regnet, zu kalt ist, man zu müde ist, man nicht daheim ist, man es vergisst (also etwa 90% der Tage) dann bleiben ein paar Tage übrig an denen man mit dem alkoholischen Kaltgetränk seiner Wahl (ich mag ja die billige "Plus" Variante vom "Wodka Bull", also Wodka mit dem ähnlich wie Red Bull schmeckenden aber viiiiel billigerem und kultigerem "Booster" ehemals "Big Puma") den Tag beschliesst und sich des Lebens freut.
Bei der Gelegenheit hab ich dann mal kürzlich ein paar Bilder gemacht um mich eines Tages des Events zu erinnern (der Herbst und Winter könnten diesen jour fixe in Vergessenheit geraten lassen).




Bei der Gelegenheit ausserdem fotografiert: Unsere Solarlampen vom Hornbach (10 Stück für 29 €us)

und die Spinne, die unbedingt im Rampenlicht sein will (wir haben ne Menge Spinnen hier, deshalb hat mich dieser Beitrag auch etwas mitgenommen. Nicht auf wissen Sie noch, der Rollbraten? klicken, wenn man noch schlafen will...)


P.S.: Hah, MEINE Bilder kann man gross klicken. Hat wohl doch was, sich ein Webalbum bei Picasa einzurichten.

Wie Little Q. den Bollo traf

und ich endlich die Rage in echt und live....
Lang ists her, dass ein Deal "Seife gegen Badibesuch" geschlossen wurde. Kaum beginnen im Hause Brüllen die Ferien und das Wetter am Zürichsee ist einen Tag lang...nicht direkt schlecht, aber schon arg durchwachsen, da wird auch schon ein Date ausgemacht.

Nachdem sich das Navigationssystem äusserst stur im Zürcher Einbahnstrassensystem verirrt hatte, dauerte es allerdings ein bisschen, bis wir den See gefunden hatten. So kam Little Q. an diesem Tag wenigstens zu ein bisschen Schlaf.

Erst direkt vor dem ersten Telefonat ("Wir sind eigentlich da, aber wir Deppen finden es nicht") wurde mir kurz ein bisschen mulmig: ich kenne die ja eigentlich gar nicht....Was machen wir, wenn die uns voll doof findet?

Alles Gottseidank kein Problem, ein noch sehr verschlafener Bollo (ich wusste ja nun wirklich nicht, dass der Kleine ganz einfach Jeruuun heisst, so habe ich mit Little Q. "Kleiner Bollo" geübt. Er hat ihn dann lieber sechs Stunden lang "Bub" genannt, bis er zu "Juuun" überging) und eine Rage, die auch nicht auf ersten Blick bissig aussah ;-), erwarteten uns auf dem Weg zum See.

Da es wettertechnisch ja nicht so beständig aussah, haben sich mehr oder weniger alle sofort die Kleider vom Leib gerissen und die Aushilfsbasler wagten sich in den grossen See. Ich bin ja beruhigt, dass auch der Bollo ein bisschen ängstlich war und nicht nur Little Q. dem See nicht ganz so viel abgewinnen konnte.


Nach einem Pflichtbesuch auf dem Trampolin (sieht man noch was von meinem Training seinerzeit?) im See








ging es für die Grossen dann eher Richtung Kaffee, während die kleinen Herrn mehr oder weniger friedlich nebeneinander her spielten (Streitobjekte: der eine Bagger, die eine Schaufel, der eine Ersatzlöffel, die 15 Boote, aber Gottseidank immer nur kurz). Dank immer mal wieder Regen waren wir mehr oder weniger allein in Rages guter Stube, wobei die Nebendarsteller im Blog (die Nachbarin, die Kinderkrankenschwester etc.) auch ab und an vorbeischauten. Die gibt es also alle in echt und wirklich.
Wer genau schaut, sieht auf dem Bild nicht nur den gestrengen Herrn Bademeister ("Kein Sand ins Kinderbecken!"), sondern auch die Rage.
Little Q. bei einem schwierigen Bootsmanöver, der Bollo mit dem lange gewaschenen Body.


Nach 5 Stunden im Kinderbad waren die Zwerge dann aber so durchgefroren, dass sie zum Aufwärmen in die Ragesche Badewanne verfrachtet wurden. Wie schon in der Live-Berichterstattung erwähnt: jeder soviel Boote, wie er halbwegs halten kann.


Im Bollozimmer wurden wir dann in die wilden Dreiecksgeschichten im Fisher-Price-Schulbus eingeweiht, die Kinder wurden immer müder und hungriger (die Grossen auch), also wurde eine Toberunde im Wohnzimmer eingelegt. Während ich mittags den Bollo kaum ansehen durfte, stürzte er sich da dann begeistert vom Sofa in meine Arme.



Und als der eb dann endlich heimkam, gab es für den offensichtlich halb verhungerten Little Q. und den Bollo endlich die heissbegehrten Pommes mit Nuggets, für die Grossen eine feine Peperonipizza. Hier muss ich mich übrigens für meinen gierigen Mann entschuldigen, der der Familie Rage/eb sämtliche Vorräte weggefuttert hat.....



Verabschiedet haben sich die beiden Kleinen stilecht mit Filmkuss, die Grossen mit dem Versprechen einer Wiederholung und so kommt es dann hoffentlich auch bald (ich muss nochmal beim Heidi nachlesen, was einen Maiensäss so ausmacht. Bilder sehen aber schon mal gut aus.).



Hach. So macht Bloggen Spass.

Lerne dein Gastland kennen 2

Unter anderem weil es hier so schön war (Bilder und Bericht kommen heute abend, sobald die Kamera wieder geladen ist), geht es morgen schon wieder Richtung Downtown Switzerland. Das wird schon noch mit uns und der Schweiz.

Sonntag, Juli 29, 2007

Lerne dein Gastland kennen 1

Und zwar anhand von Bloggern. Und deswegen geht es heute mittag dahin.
Mal sehen, ob die Badi auch bei mittlerem Wetter hält, was versprochen wird.

Donnerstag, Juli 26, 2007

Sommer


Ab Montag habe wir endlich frei!

Wir sind ja so was von..... aber wirklich... und in echt urlaubsreif.

Der Hübsche hat auch die, wie ich finde, recht mässige Grün 07 letzes WE in schöne Bilder gefasst.

Das keline Brüllen wird dick


Dank Vreni konnte ich am Sprüngli im Bahnhof nicht vorbeigehen. Aber Little Q. und der Hübsche helfen ja brav. Und so teuer, wie die sind, habe ich gar kein schlechtes Gewissen, dass sich Little Q. immer ein, zwei zum Probieren erbettelt.

In mir kam übrigens das Muttertier, das ungern ein dunkebraun verschmiertes Kind im Zug heimtransportiert hätte, gegen den unbedingten Integrationswillen durch.

"Mag da Bueb eis probiere? Schoggi, oder?"

"Ja, gerne, aber lieber Vanille."

Das kleine Brüllen schleppt sich zur Post


Und an alle, die ein Päckchen bekommen: Erdbeere, Mond und Ocean bitte erst in einem Monat oder so verwenden.

Mittwoch, Juli 25, 2007

Für Ines


An einem nicht mal seidenen Faden...

Betet, freie Schweizer, betet

Der Gemeinderat denkt an alles, auch an uns Feierdeppen. Heute war eine Anleitung zum Bundesfeiern im Briefkasten. Mit Liedtext.


Leider bekommt Little Q. noch keine Wurscht.

Alle Jahre wieder

Der Geburststagsstress im Sommer. Wie ich als Mutter eines Augustkindes selbst bestätigen kann, ist der November/Dezember eine Jahreszeit, die zum Kuscheln (und mehr) animiert. Meine Eltern (und die des Hübschen) ganz besonders, denn meine drei Schwestern, mein einer Ehemann und mein einer Sohn haben binnen eines einzigen Monats Geburtstag. Geschenkestress pur. Für dieses Jahr aber praktisch erledigt:
Schwesterlein 4 hat sich ihr Geschenk (zusätzlich zu der alten Topf/Pfannengarnitur, die nicht induktionsgängig ist) selber abgeholt: Jamie-Oliver-Food (Leckere Pastasaucen, Pestos/Pesti/Pesten, aromatisierte Zucker) und so ein Pfannenzangendingens.
Die Geschenke für den Hübschen sind komplett, werden aber natürlich hier nicht verraten,
die für Little Q. sind bestellt, zum Teil schon da, zum Teil werden sie heute abgeholt, zum Teil müssen sie noch gekauft werden (wir haben dank Exil ja die Aufgabe auch die grosselterlichen Geschenke selber zu besorgen).
Und für Schwesterlein 2 und 3 ging gerade eine Sammelbestellung bei Lush raus.

Erledigt. Und schon kann ich mich daran machen, die nächsten vier Monate an meinem eigenen Geburstagswunschzettel zu arbeiten.

Last call for this week

Seifenpakete werden heute abend gepackt. Wer noch eins will, bitte Adresse und Wunschliste noch vor 17:00h an mich mailen, damit ich genug Etiketten etc. drucken kann. Post geht dann morgen raus.
@Mareike: deine Wichteladresse stimmt noch?

Dienstag, Juli 24, 2007

Angriff der Killerzucchini

Okay, eigentlich mag hier in der Familie niemand Zucchini besonders gerne. Warum ich trotzdem gleich zwei Pflanzen auf dem Balkon habe (die uns nun langsam in gelben Zucchini zu ersticken drohen)? Gute Frage. Ich dachte mir, da kann man nix falsch machen und wer weiss, ob Wassermelonen wirklich wachsen?
Nächstes Jahr wird es maxmal eine geben, vermutlich aber eher Melonen und Kürbisse.
Zur Bewältigung der Zucchini-Flut habe ich sie erst mal aus unserem Bio-Abo gestrichen. Meinem Schwesterlein habe ich am Sonntag heimlich zwei Riesenexemplare in die Reisetasche gepackt. Marinierte gegrillte Zucchinistreifen kann niemand mehr sehen. Heute mittag sass ich mit den schwiegermütterlichen (von mir höchst persönlich versalzenen) Zucchini-Ei-Tapas in rauen Mengen alleine da. Little Q. wollte lieber Joghurt mit Müsli.
Dafür gibt es heute abend aber was, was wir alle mögen.
Scharfe (okay, da Little Q. mitisst, weniger scharfe) Gemüselasagne
2 Paprika
1 Zucchini
1 Dose Tomaten
1 Dose Mais
1 Zwiebel
Knoblauch nach Wunsch
2 getrocknete Chili (kann man auch weglassen)
Basilikum
Tomatenmark
Bechamelsosse (as ca. 500 ml Milch)
Lasagneblätter
Mozzarella
Knoblauch und Zwiebel hacken, in Olivenöl andünsten, Chili reinbröseln, Paprika fein würfeln, dazugeben, mitschmoren, Zucchini reiben, dazugeben, Tomaten dazu, aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen, Mais abtropfen, mit reingeben, Tomatenmark (wer mag mit etwas Weisswein) dazugeben, köcheln lassen. (Soweit ist das übrigens die "Pfeffersosse" aus irgendeinem Pastabuch).
Mit gehacktem Basilikum verrühren
Lasagneblätter mit Gemüsesosse und Bechamelsosse abwechselnd in die Form schichten, gewürfelten Mozzarella obendrauf, bei 175 °C ca 40 Minuten in den Ofen.
Das erste Mal habe ich das übrigens als Willkommensessen für meine Familie gemacht, die mich mit 17 endlich das erste Mal aus dem FKK-Urlaub in Korsika daheimgelassen haben. Ich wollte damit wohl über den frechen Kurzhaarschnitte ("Was macht denn der Bub in der Damenumkleide?") hinwegtäuschen, den ich mir am ersten Tag allein daheim hatte schneiden lassen.
Leider habe ich mir damals beim Zwiebelschneiden die halbe Fingerkuppe abgesäbelt, so dass die Lasagne nicht ganz vegetarisch war. Das schnell (nur nicht hinschauen) wieder mit Pflaster angeklebte Stück Daumen ist übrigens immer noch taub....

Montag, Juli 23, 2007

Ganz schön gruslig

Mitbekommen haben wir in der Arbeit nur, dass die Werksfeuerwehr mit voller Mannschaft ausgerückt ist, als wir Richtung Kantine gegangen sind. An sich nichts besonderes, meistens eine Übung, ein Fehlalarm oder eine durchgebrannte Sicherung.
Daheim habe ich dann erst mitbekommen, dass in Basel kurzfristig Katastrophenalarm ausgelöst worden war, weil ein Kleinflugzeug auf, jetzt kommt der Hammer, den Abenteuerspielplatz praktisch um die Ecke unserer alten Wohnung gestürzt ist. Direkt neben unserer alten Badi. Gottseidank ist ausser dem Piloten niemand ums Leben gekommen.

Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Unsere Nachbarin fragte uns letztens, ob wir am 1. August schon was vor hätten, sonst wären wir herzlich eingeladen.
Meine Frage "Uii, macht ihr ein Fest?" hat mich natürlich als absoluten Newbie in Sachen Nationalfeiertag geoutet. In Basel ging man, wenn überhaupt zum offiziellen Feuerwerk, fertig. aber hier, auf dem Land, da wird gefeiert, was das Zeug hält.
Wegen der familieninternen Feierpolitik wird am 1. August jedoch der Geburtstag des Hübschen gefeiert, sowie unser schon lange fälliges Einweihungsfest.
Um mich nicht noch weiter als Volldepp zu outen, habe ich mal im Kollegenkreis nachgefragt: Lampions sind diesmal wirklich Lampions, nicht irgendwelches Gemüse mit Gesichtern (unsere Zucchini könnte ich mir übrigens gut so vorstellen), sogar einfach gekaufte und es muss auch kein Schweizer Kreuz drauf sein. Und man besorgt die selber.
Nun denn, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Und das praktische ist: wenn wir dann am 1. August Geburtstag/Einweihung feiern, kann sich niemand beschweren, dass es zu laut wäre, wenn alle anderen so richtig ihr Eidgenossentum begiessen und beschiessen.

Jetzt kann ich es ja sagen

jetzt, wo es dank zwei, drei Nächten mit Schlafende meinerseits gegen vier und Aufstehen gegen sechs (Kind, es war Wochenende!) nichts mehr zu verschreien gibt: Letzte Woche hat Little Q. doch glatt mehrfach (!) hintereinander (!) ohne einen Mucks (!) von acht bis morgens um halb sechs (!) nach alleinigem Einschlafen (!) geschlafen(!) und dann nach der Milch nochmal weiter, bis wir ihn um halb sieben wecken mussten (!).
Wenn man sich daran nur nicht so schnell gewöhnen würde..... die letzten Nächte waren dafür schon hart.

Sonntag, Juli 22, 2007

Süsses oder Saures aus dem hohen Norden

Von Frau Antonmann,
Süßes oder Saures? - eher sauer (also richtig sauer, zum Vernichten von mehreren Gläsern Essiggurken brauche ich nicht schwanger zu sein), sonst aber auch eher salzig als süss.
Schokolade oder Gummibärchen? - das ist auch bei mir eindeutig: Gummibärchen, und das, obwohl ich im Schoggimekka lebe.
Chips oder Popcorn? - auch eindeutig: Chips (zB Pringels light (haha, als ob man da dünn bleiben würde) mit Thai-Geschmack
Eis am Stiel oder Waffeleis? - Da es n der Schweiz praktisch keine Eisdielen gibt, eher am Stiel (Pralinato Noir oder Latte Macchiato)
Meine allerliebste Süßigkeit - Marshmallows, gegrillt oder auch nicht.
Mein liebstes Dessert - Raspberry Fool, aber meistens reicht ein Kaffee.
Wenn du jemandem eine Freude mit etwas zum Naschen machen willst, dann nimmst Du? - Schweizer Schoggi, auf Parties bringe ich eher Hähnchesalat mit. Und sonst meistens Seife, das riecht lecker, aber man wird nicht dick davon, nur sauber
Ich erinnere mich noch als ich ein Kind war - an die rationierten Gummibärchen (und die Folgen). Und die glorreiche Idee, meine Gummibärchen an der Leselampe zu schmelzen. Macht Flecken und Brandblasen an der Zunge. Schmeckt aber lecker.
Was am liebsten gar nicht erst erfunden worden wäre - Trauben-Nuss-Schokolade (Auch für mich, im Sinne von Bäääääääähhhh) und jede Art von Nougat.
Wie wäre für dich eine Welt ohne Naschwerk? - um eine Versuchung ärmer

Und was nascht Larissa?

Samstag, Juli 21, 2007

"Erdbeerschaum" & "Tropical Moon"

Die zwei Neuzugänge im Seifenkisterl:




Erdbeerschaum




Sorry, Mareike, der Erdbeerduft schien mir passender als Himbeer, ansonsten aber wie geplant: Cremeseife aus 500g Palm/Rapsöl, 250 g Kokos, 100g Avocado und 150g Distelöl. Der weisse Teil wurde mit Titandioxid gefärbt, der rote mit Glitzerpuder "Diamant" und flüssiger Seifenfarbe "Pflaume". Duftöl: "Erdbeerplantage", so riecht jetzt auch unser ganzer Dachboden.




Tropical Moon




Eine blauviolette Seife mit Kokosmond aus 500g Palm/Rapsöl, 250 g Kokos, 100 g Kakaobutter und 150g Olivenöl. Der blaue Teil wurde mit Kosmetikpigment und Glitzerpuder "Goldsonne gefärbt, der violette nur mit violettem Kosmetikpigment. Der Mond ist aus Resten einer Seife, die nicht so schön geworden ist wie gedacht, riecht nach "Kokoscreme". Das wird aber von dem tropischen Blumenduft "Harvest Fields" überdeckt.

Freitag, Juli 20, 2007

Und wer mit Leib und Seele bloggt

Fotografiert so was natürlich. Ich muss gestehen, dass ich allerdings erst dann die Kamera geholt habe, als schon alles ordentlich in Schüsselchen sortiert war:

Halbnacktes Laptop, eine Schüssel Tasten, eine Schüssel Federn und Kleinkram, ein Zettel zur Orientierung und ein kleiner Schraubenzieher.

Nachher

wieder alles an Ort und Stelle, ein Haken übrig.

Little "McGyver" Q.

Richtig scheisspositives Denken wäre es, voller Mutterstolz zu verkünden "Mein Sohn wird bestimmt mal der neue Bill Gates. Er braucht nur 10 Minuten allein mit einem Laptop und einem Kaffeelöffel, um es von 50% der Tasten zu befreien."
Stattdessen bin ich lieber stolz darauf, dass ich ganz ohne Heulen und Zähneknirschen beim Hübschen angerufen habe, wegen Lokalisierung der rausgehebelten Tasten, und dann nur eine knappe Stunde und einen Uhrmacherschraubenzieher gebraucht habe, um die Tasten wieder an Ort und Stelle zu bringen. Bis auf ein für immer wackliges "I" und einen übergebliebenen Haken sogar fehlerfrei.
Erspart einen Anruf bei der Haftpflichtversicherung und einen peinlichen Gang zur IT-Abteilung.

Donnerstag, Juli 19, 2007

Flashback

Heute im Radio: "Vermisst wird ein 48jähriger Mann. Er trägt..." Und schon reisen meine Gedanken gute 10 Jahre zurück....
Es herrscht mal wieder Funkstille zwischen meinen Eltern, incl. Streit, der per von den Töchtern unter Türen durchgeschobenen Zetteln ausgetragen wird. Wir kommen an einem Samstag nachmittag nach Hause, mein Vater ist nicht da, genausowenig sein Auto. Erst wundert sich niemand, dann findet meine Mutter den Brief. An die Kinder, nicht an sie. Ein Abschied für immer.
Nachdem eisiger Schreck durch alle Glieder gefahren ist, breitet sich Hysterie aus.....Vier Mädchen, eine Mutter, und irgendjemand muss ruhig bleiben und zur Polizei fahren. Wer könnte das anderes sein als ich..... während meine Mutter und meine drei jüngeren Schwestern zuhause unter Tränen das Schlimmste ausmalen, versuche ich, mit zittrigen Händen auf dem Weg in die Stadt niemanden mit der Familienkutsche zu überfahren. Klappt auch, nur die Blumenrabatte vor der Polizeidirektion in der kleinen Stadt muss dran glauben.
Dann die Aufgabe einer Vermisstenanzeige bei Polizisten, die mich trotz meiner offensichtlichen Volljährigkeit (Hallo, ich habe gerade ihre Rabatte mit dem Volvo plattgewalzt) einfach duzen, der saublöde Spruch "Wahrscheinlich säuft er sich nur auf der Frühjahrsausstellung einen an" (klar, mit Abschiedsbrief), dann endlich die fertige Durchsage an alle Polizeiautos und im Radio "Vermisst wird der 48jährige.....".
Geendet hat dieser Tag dann mit einem heil heimkehrenden Vater, der sich dann irgendwie doch nicht getraut hat, noch am Gartentürchen erzählt hat, dass das nicht sein erster Versuch war, nur der erste, wo wir den Brief schon gefunden haben, kein bisschen sichtbare Erleichterung bei meiner Mutter, ein grosses Aufatmen bei uns Töchtern, bevor am Tag danach die schlimmste Zeit meines Lebens anbrach. Rosenkrieg ist ein sehr beschönigendes Wort.
Andererseits war es auch eine sehr schöne Zeit, ich war nämlich frisch verliebt in den Hübschen, der mir trotz meiner (immer noch) nicht ganz einfachen Familie immer beigestanden hat.
An all das muss ich denken, wenn ich solche Nachrichten höre.
Über die zerfahrene Rabatte hat sich übrigens nie jemand beschwert.

"Oceans 13"

Eine Hommage an alle Bradgeorgeundeinbisschenauchmatt-Fans unter den Seifenkisterlfreunden.

Eine pflegende Sommerseife aus Raps-, Palm-, Oliven- und Sojaöl sowie meiner letzten Sheabutter. Das Ganze wurde mit "Emerald seas" beduftet und hat eine feine Seesandschicht, um sich den Sommerdreck von den Füssen zu schrubben.



Und an alle die, die so traurig geschrieben haben "Ich hab aber nix zum tauschen": dafür wurde der Amazonwunschzettel erfunden ;-). Damit macht man mir auch eine Riesenfreude.

Heute abend, so das Kind schläft, werden die Erdbeer- und die Mondscheinseife in Angriff genommen. Man darf gespannt sein.

Mittwoch, Juli 18, 2007

Frühschicht


The Two Towers, originally uploaded by Prozac74.

Wenn Little Q. mal verschläft (will heissen nicht um 6:00 h wach ist), dann kann man sich sicher sein, dass sich unsere Katze darum kümmert, dass man nicht verschläft. Pünktlich um sechs droht sie zu verhungern.
Wenn ich dann im Halbschlaf ins Dachgeschoss zu Ihrem Fressnapf dackle bin ich nicht gerade die Ausgeburt an Fröhlichkeit, aber im Moment werde ich dafür mit spektakulären Sonnenaufgängen (aufgenommen aus dem Dachfenster) belohnt.

"Scheisspositivesdenken" nennen wir diesen Zweckoptimismus familienintern.

Der ulitmative Hähnchensalat

hat sich bei uns zum Nummer 1 Sommeressen und festen Bestandteil jeden Partybuffets gemausert. Das erste Mal habe ich ihn übrigens als noch Vollvegetarierin gemacht und nicht mal probiert. Der Hübsche fand ihn toll, ich mittlerweile auch und Little Q. kommt da ganz nach seinen Eltern.
Original stammt das Rezept aus dem pinken GU-Party-Buch.
Hähnchensalat mit Tamarinde und Mango
  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • 4 Knoblauchzehen (zerdrückt)
  • 2 cm Ingwer (gerieben)
  • 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • Salz
  • 1-2 TL Sambal Oelek
  • 1 EL Tamarindenpaste (aus dem Asialaden)
  • 1 Mango
  • 2 EL Öl
  • 1 kl. Gurke
  • 2 Tomaten
  • 5 EL Zitronensaft
  • 3 EL Kokosmilch
Marinade aus Knoblauch, Ingewer, Kreuzkümmel, Salz, Sambal Oelek und Tamrinde (evtl. mit ein bisschen warmem Wasser glattrühren) anrühren, Hähnchenbrust über Nacht (mind. aber zwei Stunden) im Kühlschrank marinieren.
Dann in Öl von beiden Seiten 5 Min. anbraten, restliche Marinade angiessen und unter Wenden bei niedriger Temperatur fertiggaren, bis die Marinade eingekocht ist.
Kalte Hähnchenbrust, Mango und Gurke in dünne Scheiben schneiden, Tomate in Stücke, Zitronensaft mit Kokosmilch und Salz zu einem Dressing verrühren, über Obstgemüsefleisch geben, vermischen, sofort verspeisen.
Für hungrige Eltern mit Kind ist das ein vollwertiges Abendessen, aber nicht mehr.

Dienstag, Juli 17, 2007

Engel bleiben auch hier

Wie Frau Antonmann schon versprochen, endlich die vielen bleibenden Engel unserer Nachbarn. Der Busch sieht auf ersten Blick ganz harmlos aus.

Erst beim näheren Hinsehen zeigt sich, dass er voller Engel und kleiner goldener Christbaumkugeln hängt.


Bei den Nachbarn daneben bleiben übrigens Osterhasen, aber da sassen Leute im Garten, da wollte ich nicht einfach fotografieren.

Montag, Juli 16, 2007

Nachts im Aargau


Burglars From TV Stole My Wodka, originally uploaded by Prozac74.

kommen die Einbrecher aus dem Fernseher. Im Vordergrund übrigens unsere stylishste Flasche: der Ikea-Vodka, den ich nur deswegen gekauft habe.
Ich hatte bei der Angelegenheit übrigens die Ehre, den Hübschen bei 30°C nachts, angetan mit Lederjacke und Mütze beim Einsteigen in usner Schlafzimmer zu filmen.
Hintergrundgeschichte, Erläuterungen, wie man sowas macht etc. gibt es wie immer bei Klick aufs Bild.

Wäre auch ein schöner Header gewesen


The Second Face, originally uploaded by Prozac74.

Für die, die es nicht gemerkt haben, ich bin am Umbauen. Dank Andrea, die eine HTML-deppensichere Anleitung für mich geschrieben hat.
Noch ist hier alles far from perfect, aber ich bin zuversichtlich

Klischees

Hier also mein erstes Gasteditorial:
Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit (der Fotoapparat lag zufällig auf dem Beifahrersitz) war der Verkehr mal wieder recht zähflüssig. Anders als sonst waren aber nicht die Schweizer selbst Schuld daran. Ganz offensichtlich hat ein Grossteil Europas momentan Ferien, was mir die Möglichkeit gab während der Fahrt (Kids don't try this at home) ein paar Klischeebilder zu machen (aufgrund der Multitaskingaufgabe möge man mir die Qualität der Bilder verzeihen):

  • In den Niederlanden gibt es keine Häuser. Die Leute leben in Wohnwägen:





  • Engländer fahren alle Jaguars und nie rechts:

Der Hübsche

möchte Gastautor bei "Gut gebrüllt" sein. Da sind wir alle aber mal gespannt.

Erkenntnisse eines Sommerwochenendes

  • Setze dein Kind nie, nie, nie zu zwei alten Leuten auf eine Bank, nur damit es sein Eis besser löffeln kann. Ein Sermon über "die jungen Mütter von heute" und "preussische Erziehungswerte" über "ich habe ja selber keine Kinder, aber-..." bis zu schwer alzheimerbedingten laaaaangatmigen Erzählungen, was man wo über welche abgehauenen Kinder gelesen/gehört/beinahe selber erlebt hat, kann schon dazu führen, dass dem Kind letztendlich nur die halbe Kugel Eis zugestanden wird, weil man sonst für nichts mehr garantieren könnte.
  • Versuche nie, dein Kind im Freibad in Sichtweite der Kinderrutsche zum Mittagsschlaf zu bewegen. Es geht nicht. Ein Powernap im Radlanhänger reicht aus.
  • Little Q. ist kein aggressives Kind, hat aber Anlagen zum Oberwachtmeister. Es war herrlich, ihn als Kleinsten auf dem überfüllten Rutschbahnturm gestikulieren und Verkehr regeln zu sein: "Nei, bub, nit spritze, nei bub, waaaarte, denti rutsche, nei, bub, nit schubse"
  • Little Q. wird vermutlich nach der Sommerpause zum Schreck des Elki-Schwimmkurses. Seit gestern macht er am liebsten "no eini Bombe" vom Startblock ins Sportbecken. Wieso wundert mich das nicht? Ich war ja selber nur ein halbes Jahr älter, als ich im Hallenbad beim Spiessli vom Startblock das Wasse verfehlt und der ganzen Familie so einen Zwischenstop in der Notaufnahme zum Nähen meiner Stirn beschert habe.
  • Der Vater des besten Freundes ist immer noch eine Nervensäge par excellence. Gibt es etwas Uncooleres, als beim Grillen ungefragt einen Westernhagen-Song darzubieten? Und auch noch schlecht? Aber wir erklären unserem Kind mit noch nicht zwei auch (noch) nicht ungefragt, warum die Venus der erste Stern am Abendhimmel ist und dass Schinken "geschnittenes totes Oinkoink" ist.
  • Der Lack vom "Maaat Auto" ist nicht sonnencremefest. Das Dachfenster wird also immer grösser.

Manche Leute lernen's nie

Ich zum Beispiel. Wieder mal wollte ich meine Mutter am Telefon davon überzeugen, dass 6 Wochen Sommerferien doch ausreichend Zeit böten, meine anderen Schwestern für ein Wochenende in die Pflicht zu nehmen, so die Zoobetreuung sicherzustellen, und nach vier Jahren endlich mal wieder zu uns runter zu kommen. Aber, wie sollte es anders sein, nachdem seinerzeit auch ein frischgeborener Enkel kein Grund für einen Besuch war, ist es ein neues Haus (und ebenjener Enkel, den es ja immer noch gibt, sogar mit Geburtstag in den Ferien) erst recht nicht. Die aktuelle Begründung: "Wir hatten gerade erst Schulausflug nach Regensburg. Nich nur meine Schüler sind assozial, auch alle Leute, die mit der Bahn fahren, das ertrage ich nicht. Ich muss in den Ferien inmeinen vier Wänden bleiben und keinen Menschen sehen."
Klare Ansage. Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht einerseits stinksauer wäre, aber mir andererseits auch irre Gedanken machen würde, dass solche Aussagen, sagen wir es vorsichtig, psychisch nicht gerade gesund klingen. Ich weiss, sie hasst ihren Beruf (Hauptschullehrerin im Problemviertel einer Kleinstadt, nach der Scheidung von meinem Dad musste sie nach 20 Jahren Kinderpause wieder anfangen), ihre Schüler (Problemviertel hat, meine Mutter hatte mit meinen Schwestern und mir schultechnisch immer viel Glück und war noch nei ein Diplomat), deren Eltern (Problemviertel...), ihre Kollegen und den Rest der Welt. Ich habe das Gefühl, das einzig Wichtige für sie sind ihre zig Tiere. Sie wird immer wunderlicher (und depressiver, das darf man aber nicht sagen, weil mein Vater beim Trennungsshowdown mit Diagnose "Depression" in der Psychiatrie war und meine Mutter das nie verstanden/ihm nie verziehen hat) und ich mache mir sehr viele Gedanken, ob ich mir irgendwann Vorwürfe mache. Sollte ich ihr mehr helfen? Aber wie? Und würde sie mich lassen? Habe ich die Kraft dazu? Im Moment tendiere ich zu einem Nein, aber ich weiss nicht, ob das nur Faulheit ist.
Aber trotz allem sind 400 km doch eine Strecke, die man irgendwie in vier Jahren einmal bewältigen könnte, oder?

Samstag, Juli 14, 2007

Legitime Nachfolgerin von Diana

Frisch vom Friseur, vielleicht auch ein Tip für die Lise: Posh light, d.h. ungefähr so, aber nicht ganz so schräg. Sieht gut aus, fühlt sich gut an. Das Lob der Friseurin ("Ohhhhh, die glänzen aber") haben mich bestärkt: kein Mensch braucht "glossy glänssssend".
Der Hübsche ist auch frisch geschoren, Little Q. konnte durch ein "Maaaat Auto" (von der Schweizer Post, ich denke, jeder echte Junge, der diesseits des Rheins lebt braucht das...) durch die Stutzprozedur getröstet werden.
Sonstige Erlebnisse heute: der Hübsche hat freiwillig die Nachschicht übernommen (hach, bin ich ausgeschlafen..... und er versteht jetzt, was es heisst, als Zombie durch den Vormittag zu tappen), wir haben eine neue Hecke (die Nachbann sind in die Gänge gekommen), Little Q. hat ins Planschbecken gekackt, mit Ankündigung, der Hübsche hat ihn dabei sogar (unabsichtlich) gefilmt und das Produkt für aufgeweichtes Brot gehalten, dementsprechend brav ausgeräumt......alles auf Sommer.

Freitag, Juli 13, 2007

Terrorfratze III


Being Stalked, originally uploaded by Prozac74.

Hier wird er auch schon gejagt, von den beiden "Wir tragen immer Röcke"-Mädchen.

Bitte unbedingt anklicken und dann im unteren Bild das linke Mädchen anschauen. Was fällt dem aufmerksamen Leser auf?

"Ich sag nur.... Puschappeffekt"

Terrorfratze II


Modelling, originally uploaded by Prozac74.

Kaum zu glauben, dass er sich heute in der S-Bahn gewälzt hat, oder?

Terrorfratze I

So was kommt raus, wenn der Hübsche mit dem Kind "noch kurz rausgeht, ein paar coole Fotos machen"

Getting ready for the heat

Hier am Oberrhein gab es heute schon einen Hitzetesttag, so dass Little Q. und Au-el schon morgens um neun in das Planschbecken im Park geschickt wurden. Da wir mit leichtem Gepäck unterwegs waren, waren weder Handtuch noch Badehose geschweige denn unsere Standardsonnenausrüstung dabei. Sonnencreme aber schon, das frisch eingelassene Wasser (ja, man lernt dazu als Mutter. Solche Sachen passieren nur, wenn man nachmittags geht) war eh im Schatten, also wurden die beiden nur mit Hut und Sonnencreme bekleidet ins (eis)kalte Wasser geschickt. Ich denke, trotz Julisonne vernünftiger, als die prüden amerikanischen Mütter, die ihre Kinder in Jeans und T-Shirt baden geschickt haben.
Ansonsten:
  • Grillgut für morgen taut auf,
  • Planschbecken wurde auf Dichtigkeit getestet
  • Morgen früh kommt bei allen drei Familienmitgliedern überschüssige Wolle ab (bei mir muss heute abend noch gefärbt werden. Schande übrigens, Orchideenblond war aus, "Glossy glänsssend" kommt mir nicht auf den Kopf, gibt es halt "extra helles Naturblond")
  • Schlafen ist im Moment katastrophal, Einschlafterror, gefolgt von Nachtterror, Wachphasen, Aufstehen spätestens um viertel nach fünf und untertags mutiert mein sonst so liebes Kind durchaus mal zur Terrorfratze (besonders gerne in überfüllten, überhitzten Pendlerzügen). Besonders gerne dann, wenn der nach mangelndem Nachtschlaf dringend benötigte Nachtschlaf handwerkerbedingt sehr spärlich ausfällt.
  • Probefahrt auf dem Geburtstagslaufrad der Wahl verlief heute im Veloladen übrigens problemlos. Auch ein spektakulärer Sturz konnte Little Q. nicht vom Weiterüben abhalten.
  • Und wenn es drauf ankommt, hat mein Sohn ein Gedächtnis wie ein Elefant: in der Bäckerei am Bahnhof verlangt er jetzt nicht nur immer "Feine(s) B(r)ot", sondern auch ein "Noggi Hea" (=Schoggiherz, dass er das erste Mal zum Trost und die Male danach...gezwungenermassen geschenkt bekam).
Nun denn, schönes Wochenende allerseits.

Mittwoch, Juli 11, 2007

Strudelblöd, die zweite

Der geneigte Leser erinnert sich sicher noch daran, dass "das Heidi" nicht zu meiner Promi-A-Liste gehört. Sehr gut zu meiner damals niedergeschriebenen Einschätzung passt die neue Taft (?)-Werbung, wo Frau Strudel fröhlich in die Kamera quietscht "Ich sag nur... Puschappeffekt". Wenn sie schon Werbung für Haarzeugs macht, hätte sie da nicht vielleicht die Klappe halten können oder wenigstens den dunklen Ansatz färben?
Und weiter in der Liste "Nervende Werbung für Haarzeugs": Penelop Crrrrrrruth. Jedesmal wenn sie "Mirrr gäht esss wie innen, ich will gansssss naturrrrlich bleiben" gurrrrrt, ballen sich automatisch meine Fäuste. Und wenn dann ein juchzendes "einfach glossy glänssend" (die Frau schafft es, auch in diesen drrrrei Worten gefühlte 10 rrrrrollende Rrrrs unterzubringen), muss ich ganz fest ein Sofakissen einschlagen. Und jetzt macht die noch Werbung für zwei andere LOreal-Sachen, genauso rrrrollend. Furchtbar.
Man könnte jetzt anmerken, dass ich
a) zu viel fernsehe. Damit hätte man vielleicht recht.
b) eigentlich eher von Frrrrrau Crrrruths Synchronstimme genervt bin. Das mag sein, aber ich habe sie auch schon in diversen Filmen im Orrrrrriginalton-gehört, das klingt genauso schlimm. Und ausserdem mochte ich die noch nie, sie hat nämlich einen irre kleinen Kopf.
Was ich persönlich aber eine schöne Vorstellung finde, ist eine Art Celebrity Deathmatch zwischen dem Heidi und Frau Crrrruth. Die (aktuell) helle würde den Kopf der einen nicht treffen, weil der so klein ist, die anderrrre würde den Puschapp-Kopf zwar treffen, da der aber ja (zumindestens in meiner Vorstellung) nur mit heisser Luft gefüllt ist, hätten die Treffer kaum Wirkung, das Heidi würde einfach wie ein Luftballon davonschweben.
Kranke Gedanken vielleicht, aber "Ich sag nur ... Puschapp-Effekt"

Thnunfisch: nicht auf meinem Mist gewachsen

Für alle, die wissen wollen, was die perfekten Gäste nicht essen wollten: es war Australisches Thunfisch-Steak mit Ingwer-Wasabi Drizzle. Rezept nicht von mir, deswegen, liebe Ines, weiss ich nicht, ob es so gut wäre, das bei den Kochprofis zu veröffentlichen. Aber es schmeckt!

Der Schaum geht weiter

Ich weiss, lange kam hier nix neues rein (nichtsdestotrotz ist das Kisterl für Tauschwillige immer noch gut gefüllt. Testberichte für die relativ neuen gibt es hoffentlich bald von der Lise. Aktuell waschen wir uns mit dem "King of Karo", fein.). Das lag zum einen da dran, dass mein Seifentopf anders als vor dem Umuzug eigetnlich getestet, nicht indutkionsgängig ist, d.h. auf unserem neuen tollen Herd nicht heiss wird (festgestellt habe ich das ntürlich mit einem Topf voller Fett, den ich dann mühevoll im heissen Wasserbad warmmachen musste. Die dabei entstandene Lavendelminzseife riecht zwar too, von dem geplanten Grün-Violett-Gold ist aber leider nur ein Grün-Grau-leicht Gold geblieben, mal sehen, wozu sie verwurstet wird). Zum anderen hat sich herausgestellt, dass ein Dachkammerl mit diesen Sommer auch gerne mal 40 °C nicht der richtige Aufbewahrungsortfür nachlässig in Papier eingeschlagene feste Fette ist. Der Boden der Vorratskiste ist nun gut gefettet....
ABER: Little Q. und ich haben gestern beim Ikea einen neuen, induktionsgängigen billigen Top besorgt, beim nächsten Grosseinkauf werden die Basisfettvorräte aufgefüllt und dann werden die ganzen im Kopf schon fertigen Seifen in Angriff genommen. Soll ich mit der weissgrünblauen Meerseife mit Sandtopping anfangen oder dem rosaweissen Himbeertraum mit Feenglitzer?

"Abadogem"

Gab es gestern bei uns mal wieder. Ein Rezept, das ich wie Zwetschgendatschi und Marillenknödel von meiner Mutter übernommen habe und die volle Zustimmung der ganzen Familie Brüllen bekommt. Auf nicht Little Q.isch(er hat während des ganzen Abendessens hellgrün verschmiert geübt. Und "Abadogem" war das beste, was ging) heisst es übrigens
"Avocadocreme"
Man braucht:
Selbergemachte Mayonnaise aus 1 Eigelb, Senf, Essig, Salz, Pfeffer, Zucker, Öl. (Fertigmayonnaise jeder Marke bringt mich einfach zum Würgen)
Das mixt man mit einer Zwiebel und einer Avocado (natürlich ohne Kern und Schale) zu einem fluffigen hellgrünen Schaum, der es zwar kalorientechnisch in sich hat, aber irre lecker auf Brot schmeckt. Auch unserem Kind.
Und brav wie ich bin, werde ich das Rezept jetzt gleich nicht nur bei den Kochprofis, sondern auch in den Küchenzeilen einstellen.

Einstellungssache

Jeder hat seinen eigenen Lebensentwurf, klar. Aber wie man sein sechs Monate altes Kind in eine Krippe geben kann, bei der man, nach eigenen Aussagen, Angst hat, dass sie bald wegen Unfähigkeit der Leitung/Verletzung der Aufsichtspflicht und überhaupt schlimmen Zuständen vom Erziehungsdepartement geschlossen wird, das verstehe ich nicht. Mich hat danach aber nicht mehr gewundert, dass die gerühmte Tagesmutter eigentlich die nur italienisch sprechende Büroputzfrau ist.
Und ganz ehrlich? Eigentlich wundert mich bei den beiden gar nix mehr, seitdem sie als witzige Anekdote erzählt haben, dass sie ihre Katze mit dem Staubsauger abgesaugt haben, weil sie so gehaart hat. Dass das vielleicht keine so gute Idee war, kam ihnen erst am Tag drauf, als das arme Tier sich vor lauter blauen Flecken (durch das staubsaugertechnisch ausgedünnte weisse Fell sehr gut zu erkennen) kaum noch laufen konnte.
Hach ja, irgendwie denken die beiden, wir vier wären gute Freunde. Ehrlich gesagt melde ich mich aber deswegen so gut wie nie dort, weil ich irgendwie eine gemeinsame Basis vermisse und über die meisten ihrer Aktionen echt nur den Kopf schütteln kann....

Unser armes Kind

wird durch den Anblick von "Mikropenissen" versaut. Er liebt nämlich die Jahreszeiten-Wimmelbücher von Rotraud Susanne Berner (BTW: Idee für Geburtstag: Herbst und Winter haben wir noch nicht. Mal so in den Raum und auf den Amazon-Wunschzettel geworfen). Und für die USA sind diese Bilderbücher zu verdorben. Ahhhhhhh ja.

Montag, Juli 09, 2007

Kollegen, die die Welt nicht braucht

Okay, ich bin dank Punkt 3 auch nach viereinhalb Jahren im Job hier immer noch mit weitem Abstand die Jüngste. Diversen Kollegen sei deswege spontanes anfängliches Bevormundenwollen sogar fast verziehen.
Wenn aber ein Neuer kommt, und sich nach zwei Wochen in der Firma und einer Woche in der Nähe meines Projektes als Chef und Mentor aufspielt, dann werde ich grantig, weil erstens, wie der Hübsche so schön sagt, selber nicht "auf der Brennsuppn dahergschwommen" und zweitens schon im Besitz eines (meistens ganz tollen) Chefs.
Als es also mal wieder um die Aufteilung von ungeliebter Übersetzungsarbeit ging, habe ich aus der Vergangenheit gelernt und proaktiv (Bullshit-Bingo lässt grüssen) die Aufteilung übernommen: den ganz einfachen Teil für den Neuen, den mitteleinfachen Teil für den Austauschspanier, der noch immer nicht gescheit deutsch kann, und deshalb besser Zahlen copypastet und den Rest für mich.
Vor versammelter Kaffeerunde heute dann meint der Neue ganz gönnerhaft, dass ich mir ja schon den grössten Teil aufgehalst hätte und ob er mir nicht helfen solle. Auf mein (leicht gezwungen) fröhliches "nöö, fast fertig, schick mir doch deinen Teil." musste er dann zugeben, dass er noch nicht mal angefangen hat....
Dem Spanier habe ich dann heute gezeigt, wie man neue Seiten in die Vorlage einfügt (der Typ ist länger in der Firma als ich.....) und langsam muss ich mich doch ein bisschen wundern: die Übersetzung hatte absolute Priorität, ich arbeite 60%, die beiden Herrn jeweils 100%. Ich hatte vom Umfang her ca. 50%, die beiden Herrn jeweils ca. 25%. Und ich bin nach viermaligem Durchlauf von 36Grad und leichten Demenzerscheinungen beim xten Schildern diverser Explosionsszenarien ("accumulation, decomposition, temperature increase, runaway") nach einem halben Tag fertig. Dagegen hat der Neue eben festgestellt, dass er keinen Zugang zur Datenbank hat (ich falle auf solche Tricks nicht rein, soll er halt meine Zugangsdaten nehmen, ich werde es ihm bestimmt nicht abnehmen), dass er das Template überhaupt nicht hat und es sowieso gar nicht checkt und es eh blöd ist, der Spanier hat immerhin schon fünf Zahlen in die erste Seite eingefügt....
Mir wurscht, mein Teil ist gemacht.

Immer kräftig giessen

dann wächst man auch noch mit 30. Anders als mit dem Wetter kann ich mir nicht erklären, warum mein Plan, die heissgeliebten, aber absolut unstylishen feuerroten Socken unauffällig anzuziehen, absolut nicht aufging. Ich könnte schwören, dass die olivfarbene Hose letztes Mal noch deutlich über die Schuhe ging. Naja, jetzt blitzen halt zwischen Hose (oliv) und (neuen, megabequemen, dunkelblauen) Geox-Sneakern die absolut unpassenden feuerroten Socken vor. Bei jedem Schritt.

Sonntag, Juli 08, 2007

Für alle, die unser Bad vermisst haben


What I Call A Bad Day, originally uploaded by Prozac74.

Hier immerhin mal das Gästebad unter dem Dach. Unter anderem. Little Q. sagt übrigens einfach "Papi Bisi" dazu.

Samstag, Juli 07, 2007

Eindeutig sein Sohn....



Nach dem Mittagessen, der eine mit den SZ-Magazin, der andere mit dem Kinderbosch-Katalog.....
Und nicht, dass irgendjemand denkt, der Hübsche wäre nicht so beweglich, nur weil er die Zeitung vor seinen Füssen hält: auf dem Kinderspielplatz heute hat er einen astreinen Felgaufschwung hingelegt. Ich kann das sicherlich vermutlich auch, allerdings hatte ich praktischerweise einen langen Wickelrock an, da ging das halt nicht...

Ganz so

einfach war es natürlich nicht. Kurz nach Beendigen des Posts hat sich die Pflanzenschwester von Kopf bis Fuss vollgekackt, ich musste also ein winziges Mädchen ohne Wickeltisch wickeln, dann war die Ersatzkleidung unvollständig, so dass ich sie in Little Q.s Strumpfhosen gesteckt habe. Und kurz danach waren die beiden Grossen wieder wach. Trotzdem ein toller Tag.

So sah es übrigens fünf Minuten vor Mittagsschlaf in Au-els Gästebett aus:

Live 8 oder so

Von der Lise und der Kadda bekommen, im Kopf hin und her gewälzt, schon ein bisschen wie das Miest gefunden, dass das ja gar kein richtiges Stöckchen ist, aber dann doch gedacht, dass ich als verbale Exhibitionistin nur darauf warte, nach den letzten 6 seltsamen Sachen über mich, noch 8 anzuhängen:
1. Ich war es. Die, die meiner kleinen Schwester die alten Gummibärchen aus der Vorratsdose geklaut hat. Das weiss bisher noch niemand daheim. Meine Eltern hatten eine sehr rigide Süssigkeitenpolitik. Pro Woche wurde eine Tüte Gummibärli gekauft, die wurden dann abgezählt auf vier gleich grosse Häufchen, für jedes Kind eines. Ich kam damit nie eine Woche hin. Meine übernächste Schwester hingegen, die hat die Gummibärli und alle anderen Süssigkeiten gehortet. In einer Teedose mit Gans drauf. Jeden Tag wurde zweimal an einem Gummibärli geleckt, das dann wieder verstaut wurde. So hielt das Zeug natürlich ewig. Ich konnte in meinem Unterzucker von Zeit zu Zeit nicht anders und habe mich an den steinharten Vorräten vergriffen. Ich kann nicht beschwören, dass ich nicht auch mal ein Angelecktes erwischt habe. Meine Schwester hat den Diebstahl natürlich bemerkt, allerdings habe ich bist heute standhaft geleugnet, damit was zu tun gehabt zu haben. Meine ganz kleine Schwester wurde aber einmal (vermutlich war es ihr erstes Mal) beim Mopsen erwischt und dann auch für die Diebstähle der Vergangenheit verantwortlich gemacht. Ich habe das nie richtig gestellt. Und die Hamsterschwester wurde später dann mal magersüchtig.
2. Wann immer ich zur Bücherei gehe, muss ich kacken. Ganz dringend. Immer. Bücher werden deswegen ganz schnell zusammengerafft und dann wird heimgerast. Manchmal klappt das nicht und man mus betteln, dass man aufs offizielle Büchereiklo darf.
3. Ich habe zwei Klassen übersprungen und mit 17 Abitur gemacht. Mit 1.0. (LK Physik und Altgriechisch, schriftlich noch Erdkunde und Chemie dann Kolloquium). Dementsprechend war ich in der Schule immer die Allerjüngste (als einzige in der 11. noch mit Kinderausweis auf Klassenfahrt in Berlin), daheim aber die Älteste. Blöde Kombi. Bin aber trotzdem eigentlich ganz normal.
4. Im Sommer muss ich immer an der Fersenhornhaut rumfuzzeln und Stückchen abmachen. Das ist sehr entspannend und eklig. Und am nächsten Tag tut das Laufen dann ganz weh.
5. Meine Schwester (die einzige, die im Süssigkeitendrama noch nicht vorkam) behauptet, ich hätte ihr mal die Nase gebrochen. Mit dem Ellenbogen. Das stimmt nicht. Es war mit der Faust und auch nicht gebrochen. Nur blutig. Der Buckel war vorher schon da. Und verdient hatte sie es allemal (sie hatte mir beim Puppenbürsten die gute Bürste weggenommen).
6. Pünktlich zum Klimatag (oder so) läuft bei uns trotz Hitze der Wäaschetrockner. Ich Klimasau liebe flauschige Handtücher. Und Little Q. hat neue Nikes bekommen. Von Kindern für Kinder sozusagen. Die ganze Protestiererei in Heiligendamm fand ich auch leicht albern. Aber wir haben ein Biogemüse-Abo.
7. Ich hatte mal ein Nachthemd in der Schule an. In der fünften Klasse. Mit Absicht. Es war weiss violett gestreift und hatte einen Frosch drauf. Ich fand, mit einem Gürtel sähe es aus wie ein Minikleid (jaja, das waren die 80er). Als dann die Coolste aus der Klasse gemeint hätte, ihre kleine Schwester hätte genau so einen Schlafanzug, da hätte ich am liebsten geweint. Der Schultag war noch lang.
8. Ich habe es gerne ordentlich. Mir macht Aufräumen und Putzen auf eine perverse Art und Weise sogar fast Spass. Aber im Büro, da herrscht ein Riesenchaos..... naja.
Ich hätte sogar noch eine 9. Geschichte (aus der Schule, da war ich klein, uncool und irgendwie mutig), aber die gibt es dann halt mal wann anders.

Hach ja....

Da trifft man in der Stadt eine entfernte Kollegin, die von Little Q. bisher nur gehört hat.
"Jöööööööh wie herzig, ganz der Papi, nur mit den Haaren vom Mami...." etc.
Und was macht Little Q.? Er grinst sie freundlich an, steckt den Finger gaaaaanz tief in die Nase, präsentiert die Beute kurz, bevor er sie verspeist, um dann genüsslich zu verkünden: "Mhmmmmmm, Popel."
Jöööööö, wie herzig...

Freitag, Juli 06, 2007

Super Mom

Auch ich ;-)
Homeoffice mit drei Kindern? Kein Problem. Little Q. und Au-el schlafen, die pflanzenartige kleine Schwester (ich fürchte, Little Q. wird einen Tobsuchtsanfall bekommen, wenn er sie heute abend wieder hergeben muss) liegt neben mir auf dem Sofa und ist happy damit, ab und an den Nuggi gereicht zu bekommen und ansonsten mir beim Übersetzen einer Risikoanalyse zuzusehen.
Und bevor mich wirklich jemand für eine Supermom hält: Au-el wurde von seiner Mutter ins Bett gebracht, und all das wird nur ca. eine Dreiviertelstunde gehen, dann ist sie wieder da....

Donnerstag, Juli 05, 2007

Das lohnt sich ja



das grosse Bett......

Mittwoch, Juli 04, 2007

Zweites Kind = zweiter Klasse?

Vorab: das sind hier rein theoretische Gedanken. Auch wenn "Dani Baby kleiner Bub Denti au Baby habe" seit dem Fotoschauen gestern ein viel gehörter Satz ist, wird hier bisher nur angedacht, noch nicht mal geplant. Obwohl man immerhin sagen könnte, dass von der vom Hübschen aufgestellten Prämisse "erst mal 1 Jahr durchschlafen" immerhin die erste Nacht evtl. stattgefunden hat, im weiteren Sinne.
Nein, die Gedanken kamen uns, als wir vorgestern müde, aber glücklich und superstolz auf unseren süssen Sohn auf dem Sofa sassen und überlegten, ob man ein Zweites überhaupt auch so lieb haben könnte.
Und ob es ungerecht wäre, wenn ich bei einem Zweiten nicht ganz so lang daheim bleiben würde, sondern nach einem halben Jahr schon wieder anfangen würde zu arbeiten (vermutlich würden sich meine Chefs auf einen zweiten so langen Babyurlaub nicht mehr einlassen. Und mir wäre es ehrlich gesagt ein zweites Mal auch zu lang...)....Ach ja.
In der Theorie denken wir immerhin schon mal drüber nach. Mal sehen.

Mit Audiokommentar des Regisseurs

Little Q. kommentiert alles, was er tut. Besonders herzzerreissend finde ich das, wenn er weint/brüllt/kreischt/trotzt. Wenn ich dann zu ihm komme, hört er auf, schaut mich je nach Schlimmheitsgrad total relaxed bis schluchzend mit dramatisch zuckender Unterlippe an und meint: "Denti weint". Für den Fall, dass ich es nicht bemerkt habe. Da fühle ich mich dann gleich ganzs chlecht,d ass ich nicht noch eher gekommen bin.

Montag, Juli 02, 2007

"Mhmmmmm..., gar nichts."

Antworte ich eigentlich ungern auf Nachfragen nach einem Vortrag. Aber wenn in Form von (Nichtchemie)Ingenieuren und Chemikern Welten aufeinandertreffen, dann gibt es schon mal Verständigungsprobleme, die sich in unbedarfter Ahnungslosikiet äussern.

Adrenalin bitte

Hach, gleich geht eine unserer allseits beliebten "Dog and Pony-Shows" los, und ich darf einen aufgewärmten Vortrag halten. Ich bin allerdings sooooooo müde und sooooooo unmotiviert, dass ich schon fast auf fiese Fragen bei meinen Vorrednern hoffe, um doch noch ein bisschen nervös zu werden.
Naja, immerhin ist dann der Nachmittag vorbei, ich hole dann den süssen Zwerg ab und heute abend gibt es dann wieder Serienfutter: Hausfrauen und Jericho (gääääääääähn....), Alias wird aufgenommen.