Freitag, Januar 12, 2024

120124 back to crazy

 Heute nacht musste ich ein bisschen lachen, es hatte minus 6 Grad draussen, ich fand es sehr gemütlich in meinem Bett unter dem offenen Fenster (der Hübsche schiebt es immer mal wieder ein bisschen zu, weil er denkt, dass ich erfriere....), da stellte sich Sansa auf meine Schulter, wie immer, wenn sie aus dem Fenster schauen will, und .... drückte es einfach zu. Ich glaube, es war aus Versehen, weil es eben vom Hübschen halb zugemacht war, aber es war lustig. 

Sonst: vergessen, dass wir Brot daheim haben, deshalb (Bonjour, Marie Antoinette), Brioche mit Quittenmarmelade anstatt Brot mit Avocado gefrühstückt. Sag einer, ich hätte hier ein leichtes leben!

Dann das üblichen Freitagsprogramm: Sport, Arbeit (falls Sie noch keine Grippeimpfung haben, holen Sie sich eine. Morgen. Allerspätestens Montag. Die Welle ist in Europa angekommen, sie wütet immer noch in Asien und den arabischen Ländern, in Spanien, Portugal, Italien wird alles schon sehr unangenehm. Für den Fall, dass Sie IMMER noch glauben, Grippe sei nur ein anderer Name für Erkältung: nein, ist es nicht. Lesen Sie mal hier und hier, wie sich das ganz aktuell so anfühlt. Also: impfen. Dann bleiben Sie hoffentlich gesund und sind nicht darauf angewiesen, dass meine Kollegen und ich unsere Jobs richtig machen.), mittagessen machen und essen, einkaufen, arbeiten, Feierabend.

Ich war tatsächlich ein bisschen geknickt, als mir einfiel, dass ich ja "Dry January and first week of February, because I missed the first week of Jan" mache, ein Aperol Spritz zum Laptopzuklappen wäre eine schöne Aussicht gewesen den Tag über. Das ist aber vermutlich das beste Zeichen dafür, dass das eine recht gute Idee ist. Najaaaaaa, dann halt.

Pizzaabend gibt es ja trotzdem. 

Zusammenfassend:

Gegessen:

Besagtes Brioche mit Kaltmamsellscher Quittenmarmelade

Viel Kaffee, letzte Weihnachtsplätzchen

Veganes Pad Thai (ich war ein bisschen underwhelmed, aber das liegt ziemlich sicher an meinen Rezeptmodifikationen wie "Pak Choi statt Paprika", viermal mehr Bohnensprossen, mehr Reisnudeln selbe Menge Sosse, weil.... da stimmt halt die Stöchiometrie überhaupt nicht mehr.

Mehr Kaffee, mehr Fencheltee

Freitagspizza


Gesehen:
Finale von "For all mankind"

Gelesen: Immer noch das nervige Licht, das wir nicht sehen


Und dann lassen Sie mich nach dem Schnelldurchlauf noch auf die gestern geklärte Frage aus der Wunschliste antworten:

Ihre ungefähre Alltagsstruktur mit Zeitangaben, sowohl aktuell mit großen Kids als auch zu Zeiten, wo beide noch jünger waren, Sie aber schon nicht mehr auf die Nanny zurückgegriffen haben.

Allerdings werde ich den Teil mit den jüngeren Kindern weglassen, das ist lange her, und wenn es Sie wirklich interessiert, müssen Sie hier im Blog suchen, ich habe ja ungefähr täglich darüber geschrieben (und jeweils am 5. zu den #WMDEDGT-Posts ganz genau)

Also:

6:01h mein und L.s Wecker (die "01" hat eine total alberne Hintergrundgeschichte, tut aber nix zur Sache), ich stehe auf, füttere die eine Katze, putze die Zähne, ziehe Sport- oder Radklamotten an, lese meinen Feedreader (beim Zähneputzen)

6:15: Q.s Wecker, ich mache mir Milchkaffee, füttere den Kater, mache mir mein Frühstück, verteile Vitamintabletten für die Familie (bereite mich aufs Altwerden vor, Tablettendispensieren gehört zum Frühstück), räume die Spülmaschine aus, falls nötig, kümmere mich um meine Microgreens, mache mir mein Frühstück. Alle anderen kümmern sich um ihr eigenes Frühstück.

6:30h: der Wecker des Hübschen. Bei Kaffee und Frühstück lese ich die über Nacht angekommenen Emails, beantworte, was schnell geht, schaue, ob ich den Tagesplan umstrukturieren muss.

6:55: L. geht aus dem Haus zum Bus für die erste Stunde

7:10h Q. geht aus dem Haus zum Zug für die erste Stunde

7:15: Ich mache mein Sportprogramm (an Homeofficetagen) oder mache mich mit dem Rad auf den Weg ins Büro.

8:15. ich dusche (also: falls Homeoffice, sonst sitze ich da schon lang am Büroschreibtisch), ziehe mich homeofficetauglich an, hole mir meine Thermoskanne Tee und arbeite

irgendwann, abhängig davon, ob im Büro (da eher früher, weil sonst die Kantine so voll ist) oder daheim (da so gegen 12) oder ob ausnahmsweise ein Kind heimkommt (dann noch später, weil sie erst gegen eins da sind, wenn sie kommen) wird zu Mittag gegessen. Daheim mache ich meist was Schnelles Warmes, im Büro habe ich meist eine Lunchverabredung in der Kantine oder gehe mit den Kollegen, die halt da sind. Die Kinder haben an den allermeisten Tagen nachmittags Schule und zwischendrin heimfahren lohnt sich nicht, deshalb essen sie entweder in der Mensa (L) oder in der Stadt (Q).

Daheim laufen der Hübsche und ich dann noch einmal um den Block, im Büro trinken wir einen KAffee gemeinsam (in der Cafeteria, wo sie echt guten und hübschen Cappuccino machen), aller, aller, allerspätestens um 13:30 geht es weiter mit Arbeiten, da habe ich an drei Tagen Teamhuddle (meist schon ein anderes Meeting um 13:00h vorher)

Je nach Tag geht der Arbeitstag nicht so lang oder richtig lang. Wenn ich im Büro bin, schaue ich, dass ich spätestens um 18:00h daheim bin, erstens weil ich im ganz stockfinsteren nicht so gerne radfahre und zweitens, damit ich die Jungs nochmal sehe, bevor sie zu all ihren Abendveranstaltungen aufbrechen. Manchmal habe ich aber auch noch spätere Meetings, die ich dann halt von daheim mache.

Die Jungs haben je nach Tag Schule bis zwischen 15:15 oder 17:15, demenentsprechend sind sie eine Dreiviertelstunde später in etwa zu Hause. Ich habe da nicht immer den totalen Überblick, besonders nicht, wenn irgendwelche Spezialtermine oder Ausfälle sind, da kümmern sie sich selber drum und wenn ich nervös werde, schaue ich, wo sie sind.

Zwischen 18:30 und 19:00 (immer mehr Richtung sieben) essen die, die dann gerade da sind, gemeinsam zu Abend, wer nicht da ist wegen Sport oder Pfadi oder was auch immer, muss sich danach Reste warmmachen.

Wenn die Küche (gemeinsam) aufgeräumt ist, kommt der langweilige Teil mit Wäsche aufhängen, abhängen, verteilen, Zeug für den nächsten Tag vorbereiten, so Kram.

Dann wird geduscht, gebloggt, evtl noch eine Serienfolge geschaut, dann ab in den Pyjama, Zähneputzen, Wärmflasche parat machen, Kindle einschalten und ab mit Buch ins Bett. Da ist es meistens dann elf, halb zwölf und aller, allerspätestens um Mitternacht fallen mir die Augen zu und der Kindle auf die Nase.

Alles in allem ist das recht entspannt, Mann und Kinder kümmern sich natürlich um ihre Termine selber, niemand muss mehr irgendwo hingebracht oder geholt werden, es wird kein Frühstück für alle vorbereitet, weil jeder andere Vorlieben hat, Znüniboxen haben wir schon lang abgeschafft, das ist alles sehr praktisch.

(Weiss jetzt nicht, ob das irgendwer interessant findet, ich persönlich ja nicht so :-), wobei: im Vergleich zu dem ganzen Gehampel früher und ganz früher ist das halt schon echt eine extreme Verbesserung. Kann man sich ja auch mal drüber freuen. Also: ich jetzt.)


Donnerstag, Januar 11, 2024

110124

Sooo, heute morgen die Eitelkeit beiseite gelassen und ungeschminkt zur Arbeit gefahren, dafür mit bis auf die Nase nicht kaltem Gesicht (die Nase muss freibleiben, sonst beschlägt mir die Brille und das ist nix). War, wer hätte das gedacht, viel besser! (Und ich habe ja alles zum Schminken in meinem Locker. Ehrlich gesagt ist dort sogar das Licht besser als in dem kleinen Bad daheim, wo ich mich morgens schminke :-))

Im Büro gab es dann "Xmas-Breakfast", so war es angekündigt (nächste Woche haben wir Weihnachtsfeier....), vor Ort wurde es dann als "Thank you-breakfast", weil heute "international Thankyou-day" ist (oke), ich musste ein bisschen schmunzeln, weil die Einladung von unserem Oberboss kam und man durchaus bei manchen einen gewissen Drang spürte, auf jeden Fall rechtzeitig, aber nicht awkward zu früh, aber schon so früh, dass man direkt einen guten Platz beim Oberchef und ein ungestörtes Schwätzchen halten kann, in der Coffee Area zu sein. Und dann war der Oberchef nicht da "because meeting conflict" (like we all had, because who has time for stuff like that?!), "but thanks a lot and enjoy". Das war ein bisschen lustig und das Gipfeli auch gut. 

Sonst: normaler Arbeitstag, ich glaube, einige Leute haben Neujahrsvorsätze gefasst, die auch ihre Arbeit betreffen und halten sich noch dran. Oder ich bin tatsächlich so entspannt, dass ich ein wenig milder bin als auch schon. Wir werden sehen, ich gehe davon aus, dass beide Optionen in etwa drei Wochen ausgedient haben werden.

Ich habe in einem solcher Gespräche eine eigentlich coole Beschreibung unseres Jobs gehört. Wir werden ja oft gefragt, was wir eigentlich machen und ob es uns wirklich braucht. Ich sagen dann meist: "Wir machen das, was sonst niemand macht, weil es zu mühsam ist. Und wenn alle ihre Jobs gut machen würden, bräuchte es uns nicht." Heute wurde das so formuliert: "Stell dir unsere Firma als hochkomplexe mechanische Maschine vor, mit lauter Rädchen und Teilchen und Verbindungen, die ALLE zusammenspielen müssen, dass es funktioniert. Ihr seid das Öl, das dafür sorgt, dass sich nix frisst und sich die Rädchen drehen. Ohne Euch würde es heisslaufen und verhaken und dann nix mehr passieren." (Mist, jetzt erst fällt mir ein, dass die korrekte Antwort darauf natürlich gewesen wäre: "Hast Du mich gerade Fett genannt?"

Heimradeln im grade noch so dämmrigen, das war sehr schön.

Daheim kam dann auch grad schon Jonny von seinem Tagesaufenthalt bei den Nachbarn heim (daheim ist ihm zu langweilig, wenn wir nicht da sind), Q. war schon da, L. und der Hübsche kamen auch bald, das war schön. Auch schön: das gemeinsame Essensvorbereiten mit Q. (eins der Gerichte, die er aus dem Effeff kann und regelmässig macht: Guacamole. Naja, ist jetzt kein Gericht. aber lecker), als die anderen beiden zu ihren jeweiligen Sportanlässen verrschwunden sind. Und das Duschen (also: allein, nech), ich bin immer noch ein so grosser Fan unserer Regendusche. Und überhaupt des ganzen neuen Bads.

Heute war es dann übrigens soweit: mein Kickstarter-Paket von Doomlings kam endlich an. Eigentlich war es für September angedacht, dann "sicher bevor Weihnachten", dann "sicher vor Ende Jahr", dann "sicher vor ende Jahr verschickt" und dann "verschickt am 2. Januar". Der letzte Schritt ging dann erstaunlich schnell, normalerweise dauern US-Pakete gerne mal deutlich länger. Wir haben jetzt das gesamte Overlush-Paket, einen Stapel Holo-Karten und ein "Appealing"-Plushie. ich freu mich schon auf das Aufbohren des existierenden Sets :-)

Gegessen: 

Avocadotoast und Milchkaffee

Weihnachts "thank you" Silsergipfeli

Aloo Matar im Pappadum mit Reis und Kohlrabigemüse (ich finde die "eine Gemüsebeilage für ALLE Essen"-Policy bei uns in der Kantine so grossartig!), Kichererbsensalat

viel Kaffee, viel Alpenkräutertee

Salat, Brot, Guacamole (könnte sein, dass wir eine Kiste vollreifer Crowdfarming Avocados hierstehen haben :-))


Gesehen: "Slow Horses" mit allen Jungs

Gelesen: "All das Licht, das wir nicht sehen können" (weil mir auf Netflix die Serie empfohlen wird wie Brot von gestern und ich dachte, "hm, klingt jetzt nicht so spannend, ah, ist nach einem Buch, kenne ich das? Sollte ich das lesen? Oh, das ist schon auf dem Kindle? Das sagt mir alles gar nix, wieso ist es als "gelesen" markiert?". Naja. Ich habe es nochmal angefangen, ungefähr 30% gehadert, ob ich das jetzt kenne oder nicht und mittlerweile bin ich mir sicher, dass ja, nur habe ich es (glaube ich) mit noch Zillionen anderer egaler süsslicher Romane aus der Zeit des zweiten Weltkriegs (das ist ein Genre, glauben Sie mir) vermischt und jetzt lese ich es halt fertig, damit ich die Statistik nicht bescheisse, aber die Serie schaue ich mir sicher nicht auch noch an.)


Danke für Ihre Einträge in die Blogcontent-Wunschliste (keep it coming!)

Wenn bitte Frau Ziska von gestern noch mal reinschauen könnte, ich habe eine klärende Frage zu ihrem Wunsch, den ich nicht verstehe.

Deshalb heute eine andere Thematik:

"Ihre Pflegeroutine und Ihre Schminkroutine, bzw. was ist für Sie persönlich zwingend notwendig."
Das sind ja alles verschiedene Sachen (und hatten wir auch in leicht anderer Form erst, ich sags nur! Dort habe ich auch Produkte verlinkt, das mache ich jetzt nicht nochmal, ich bin ja keine Beautybloggerin, dementsprechend )
Pflegeroutine:
morgens: milder Tensidreiniger, Toner, BHA-Peeling, Serum, Azelain-Booster, Sonnenschutz
abends: Ölreiniger, Toner, BHA-Peeling, anderes Serum, Nachtcreme
Schminkroutine: Concealer für unter den Augen und für Unregelmässigkeiten, Foundation, Wangen-Kontur, Bronzer, Blush, Lidschatten, Wimperntusche, Lippenstift. Das mache ich immer, wenn ich mehr Zeit habe oder es ein bisschen mehr als Büro oder Alltag ist, kommt ein more sophisticated Augenmakeup und Lidstrich dazu, ausserdem Highlighter (sollte ich eh wieder mehr machen. Habe ich im Sommer sein lassen, weil ich da eine eher glowy leichte foundation verwende und halt auch eh glänze ohne Ende, weil halt fcking heiss, aber jetzt.....)
Zwingend notwendig: Duschgel, Deo, Zähneputzen, Cleanser, Sonnencreme
Was ich minimal mache (immer, auch beim Kayaken):
Pflegeroutine s.o., nur limitiere ich mich dann auf einen Cleanser und ein Serum
Schminken: Concealer und Wimperntusche


Mittwoch, Januar 10, 2024

100124 Langweilig, aber in gut

 Sehr gut geschlafen, es hat draussen richtig geschneit (naja, so alles in allem 10cm, aber genug, um die Kinder zu beeindrucken und diese spezielle Stimmung zu schaffen. Und mich heute morgen dann doch noch zur Schneeschaufel greifen zu lassen, und dann 15min später war alles weggetaut), perfekt.

Frühstück: Müsli, griechischer Joghurt, aufgetautes Ananaspüree, eine Orange, (Hafer)Milchkaffee

Dann: Sportründchen, ich schaue aktuell *habe den Namen vergesse* eine neu veröffentlichte britische Krimi-Miniserie basierend auf einem Harlan-Coben-Roman (mit Richard Armitage, das ist IMMER super). Neben der immer unglaublich verwickelt aufgesetzten Geschichte, unglaublich gut aussehenden Schauspielern ist diesmal die Hauptperson unglaublich schön eine ex-Military-Captain-Frau, was erfrischend dafür sorgt, dass man sich nie Sorgen machen muss, dass sie körperlich irgendeiner Bedrohung nicht gewachsen wäre. Es hat was, wenn ihr jemand blöd kommt, sie sagt "You know, I could put you on the ground in a second", er pöbelt und droht weiter und dann macht sie genau das. (Vielleicht bin ich einfach gestrickt).

Frisch geduscht und mit Fencheltee versorgt dann das erste Meeting mit meinen "Flu-Crew"-Kollegen dieses Jahr. Immer gut, ich mag diesen selbstorganisierten Austausch (hängt aber sicher auch an den Personen).

Bisschen Liste abarbeiten (es kam gestern eine crazy Frage rein mit einem Due date morgen und ich hatte keine blasse Ahnung, wie wir das angehen sollten, nur: was wir auf gar keinen Fall wollen/können, aber nicht wie wir das begründen können, ohne "das möchten wir lieber nicht, danke". Es war sehr schön zu sehen, dass die Personen, von denen ich hoffte, sie wüssten mehr darüber, das zum Teil taten, zum Teil nicht, aber dafür jemand anderen, der ... und so hatten wir heute mittag ein globales Alignmentmeeting und morgen wird eine wissenschaftlich fundierte Antwort fertig sein. Wenn es doch immer so ginge. (Ich habe das alles dokumentiert, verschlagwortet, werde die Kollegen, die ich um Hilfe gebeten habe, über den Outcome informieren und so lernen wir hoffentlich alle.), bisschen neues anschauen, bisschen lose Fäden von vor Weihnachten verknüpfen und dann war auch schon Mittagessenzeit. Heute nur L.und ich, der Hübsche hatte GMP-Training (ich werd ihn heute abend mal abfragen!) und brauchte direkt danach Kantinenessen, Q. hatte einen frühen Nachmittagstermin in der Stadt (mit mir!), blieb also da zum Essen

Dementsprechend gab es Lieblingsmittagessen für L (Spätzle, noch lieber wären ihm Schupfnudeln gewesen, angebraten mit Zwiebeln und Speck, dann zwei Eier drüber) und eine Box aus dem TK für mich (Linsen-Tomatensuppe, dazu ein Grilled Cheese Sandwich. Ich habe das irgendwann in der Captn Cook App gesehen, dass da das Brot auf der Aussenseite mit Mayo bestrichen wird und dann auf der Mayoseite angebraten wird. Das klang einerseits so unglaublich widerlich, andererseits aber sehr logisch, weil: was ist Mayo anderes als Fett mit ein bisschen Ei und Gewürzen? Ich habe es also mal ausprobiert und es schmeckt richtig gut! Ich finde ja gekaufte Mayo (egal welche) unglaublich ekelhaft im Geschmack, und mache Mayo immer selber. Aus irgendwelchen Gründen sammeln sich aber immer Unmengen an Mayovorräten bei uns an, ich glaube die Kinder bringen aus jedem Pfadilager welche mit, weil "war noch übrig, können wir sicher brauche", die werde ich jetzt wohl alle als BRatfett verwenden.).


Dann also der Termin mit Q: es war der Follow-up-Termin für den Bruder und Sohn der Schilddrüsenpatienten im Haushalt (Sie erinnern sich? Ls. Story?). Weil vermutlich erblich wollten die Endokrinologen auch Q anschauen. Um auch das zu erwähnen: im Unispital herrscht eine Art Maskenpflicht, nämlich für alle mit Erkältungssymptomen und für alle mit Patientenkontakt. 

Ein bisschen skurril wurde es an der Anmeldung für die Nuklearmedizin: Q. ist jetzt ja 18. Wir hatten ihn gefragt, ob er allein gehen möchte oder lieber jemand dabei hätte und er meinte erst: "mir egal" und dann "Wäre schon gut, wenn wer mitkäme" (ich finde: er ist mehr als alt genug für Arztbesuche. Ich weiss, dass es Leute gibt, die gern jemand beim Arzt dabei haben, ich persönlich möchte das für mich auf gar keinen Fall, egal, worum es geht. Ich finde auch, dass junge Erwachsene lernen müssen, solche Situationen (wir reden jetzt ja nicht von irgendwelchen speziellen dramatischen, schmerzhaften, lifechanging Situationen) allein zu meistern, allein das Anmelden etc.. In diesem Fall, wo eine unendlich lange Story dahintersteckt, die Q. vielleicht nicht in allen Details kennt, und wir gerne die gesamte Story kennen würden, um das für uns als Familie richtig einzusortieren, sehe ich das ein bisschen anders. Wenn er unbedingt allein hätte gehen wollen, super, wenn nicht: auch super.) Also: bin ich heute ins Unispital gefahren, hatte FFP2-Masken statt der dort ausgehändigten OP-Masken dabei, habe es ohne Kratzer und mit nur mittelviel Fluchen ins unterste Parkgeschoss geschafft, und dann meinte die Frau an der Anmeldung: "Begleitpersonen sind in der Nuklearmedizin nicht erlaubt, wegen Strahlenbelastung, Sie können im Cafe warten". Hm. Und ja, ich verstehe das. Wirklich. Aber. S. o. (und: wenn es denn so krass wäre, hätten sie uns, als wir BEIDE L. begleiteten, erstens auch überhaupt auf die Strahlenbelastung hinweisen können und zweitens die Begleitung auf eine Person limitieren.). Ich habe also geschnauft und die Augen gerollt und geschnauft, sie hat sich entschuldigt, ich habe Verständnis signalisiert, weitergeschnauft und sie hat gemeint: "Oder Sie fragen innen drin mal, ob es ok ist" und dann war ich drin und drinnen war eh keiner, den es interessiert hätte. 

Das war dann auch schon der spannendste Teil. Es tat mir fast ein bisschen leid für den Assistenzarzt, der sich nach L.s Geschichte anscheinend auf einen Ultraschallmarathon und Facetime mit dem Oberarzt vorbereitet hatte und dann.... war da genau NIX auf Q.s Schilddrüse. Der Oberarzt kam trotzdem nochmal, um "das fehlende Familienmitglied kennenzulernen" und verabschiedete Q. dann mit "Das war dann wohl Ihr erster und letzter Besuch für die nächsten Jahrzehnte". Und besser könnte es gar nicht sein. Ich denke, wir haben die AssistenzärtzInnen des Unispitals schon mehr als genug "spannende" Fälle geliefert, wir dürfen jetzt auch mal langweilig.

Joah.

Ansonsten: die Mondmission von Astrorobotic ist gescheitert. Während das normalerweise eher so generell schade wäre, hat es diesmal einen persönlichen Aspekt. Die Witwe von einem sehr guten Freund des Hübschen, der 2019 total überraschend gestorben ist, hat einen Teil seiner Asche mit dieser Rakete zum Mond geschickt. Das ganze wurde schon so oft verschoben und ich hätte ihr so sehr gewünscht, dass wenigstens dieser Teil jetzt zu einem guten Ende kommt. Aber nein.... ich mag mir gar nicht vorstellen, was das jetzt mit ihr macht.

Und dann noch: Sie haben sicher die Correctiv-Recherche gelesen über das Treffen von hochrangingen AFD-Politikern, anderen Rechtsradikalen und reichen Geldgebern, wo sie einen "Masterplan" besprochen haben, nicht genehme Menschen, sei es mit oder ohne deutschen Pass in einen "Musterstaat" nach Afrika zu .... verfrachten? Rauszuekeln? Und die Beteiligung eines Gesellschafters von "Hans im Glück" daran? Wenn nicht: lesen Sie das doch. Und überlegen Sie sich, ob Sie Ihre Burger in Zukunft noch mit gutem Gewissen da essen können. (ist natürlich nicht das Hauptproblem an der ganzen Sache) (Und nein, Sie müssen mir dann nicht die Presseerklärung von "Hans im Glück" verlinken und damit ist alles gut. Weil: lesen Sie die mal ganz genau. Da wird sich "bestürzt über die Vorwürfe" geäussert. Nicht über den Hintergrund und die Geisteshaltung von Herrn Limmer, oder dass "Nicht da sein" ja was anderes ist als "Nichts mit der Sache zu tun haben" oder warum würde man sonst diese Gruppe an Menschen einladen?)

Dienstag, Januar 09, 2024

090124 Weird Tuesday

Gestern abend war es soweit: ich war entspannt genut und hatte ALLES erledigt, was mich innerlich davon abhielt, mich mit meinem Geburtstagseschenk von vor einem Monat zu beschäftigen, nämlich dem Booknook, das ich mir gewünscht habe. (Für die, die nicht wie ich vom IG-Algortithmus mit Werbung dafür zugesch...üttet werden, bis sie glauben, dass sie das schon immer machen wollten: das sollte sich ab jetzt erledigt haben :-). Ein Booknook ist ein Miniaturbausatz in Form eines Buchs, beleuchtet und winzig, die man dann als Deko in ein Buchregal stellen kann. Es gibt die verschiedensten Varianten, ich habe eine "Black Cat Pharmacy" bekommen, warum nur?). Die ganze Familie war extrem davon überrascht, dass ich mir das gewünscht habe und hat mich dann gestern grossräumig umgangen, als ich dransass, weil sie anscheinend dachten, dass ich mit so Gefrickel und Gefitzel nicht umgehen könnte und dann irgendwann gefrustet mit Kleinscheiss um mich werfen würde. Sie scheinen mich nicht zu kennen, es war einfach sooooooo entspannend! Ich habe ja früher (so mit 12-16 oder so) begeistert und exzessiv die Schreiber-Bögen gebastelt, zB Neuschwanstein, die Titanic, Burg Eltz etc. (ich habe mich nie an die Tante Ju aus Alufolie und auch nie an Beleuchtung gewagt), das war noch viel fietzeliger, da war nix vorgestanzt, da wurde alles selber ausgeschnitten, die Tonnen für die Rettungsboote gerollt etc, alles nur aus dünner Pappe. Da ist so ein ausgestanztes Booknook ja eher eine leichte Übung. Beleuchtung funktioniert, ich habe gestern also winzige Bücher gefaltet und beklebt und das war alles sehr schön.

Radeln: war heute wirklich kalt, auf dem Hinweg habe ich tatsächlich ein bisschen gehadert (wenn ich ehrlich bin: selber schuld, weil ich mich dahiem schon geschminkt hatte und dann nicht den Buff übers Gesicht ziehen wollte. Und dann war es halt kalt. Ach.), auf dem Rückweg dann eben gar nicht mehr, immer noch alles super an dieser Front.

Skurrilster Moment des Tages: Sie erinnern sich vllt (vermutlich nicht), dass ich gestern den Task "Brief abholen" auf der Liste hatte. Es ist nämlich so, dass ich eine Email bekam, dass in der Poststation ein Brief auf mich wartet. Um das ein bisschen in Perspektive zu setzen: das ist das zweite Mal überhaupt, dass ich in dem Jahr, in dem ich jetzt im Turm arbeite, einen Papierbrief bekommen habe, das erste Mal waren es gewonnene Konzerttickets. Diesmal .... war es ein Brief der Alumniorganisation der Uni, an der der Hübsche und ich studiert haben. Adressiert an meinen Namen, Firmenname verhunzt (stellen Sie sich vor, Sie würden bei "Mercedes-Benz" arbeiten und der Brief wäre an "Der Benz" adressiert), Adresse erstens eines anderen Standorts, an dem ich noch nie gearbeitet habe und der auch nicht das Headquarter ist, dafür aber nur rudimentär. Jemand in unserer Poststelle hat das handschriftlich korrigiert und so landete der Wisch also in meiner Postbox. Drinnen: eine Einladung, mich doch für die Feierlichkeiten zu "25j Jahre Diplom" zu registrieren. Und dafür bitte unter anderem eine Kopie meiner Diplomurkunde hochzuladen, um sicherzugehen, dass ich auch wirklich für das vermutlich unglaublich teuere, mittelmässige "Jubiläumsdinner" incl warmer Worte vom TU-Präsidenten und, das ist das skurrilste, die Urkunde zum 25jährigen Jubiläum berechtigt bin. Meine Güte. Abgesehen davon, dass ich nichts davon möchte und mit den Leuten aus dem Studium, mit denen ich Kontakt haben möchte, Kontakt habe (mit einem sogar jeden Tag und jede Nacht!), wie inkompetent kann eine Abteilung sein, deren einziger Job es ist, Almunilisten zu pflegen? (ach ja: es war auch noch die Bitte dabei, die Einladung doch an andere Kommilitonen, die vielleicht keine bekommen haben, weiterzuleiten). Wir reden hier nicht von einer einzelnen Grundschulsekretärin aus einem bayerischen Weiler, die die Klassentreffen der Jahrgänge 1850 - 1875 organisieren soll, sondern von der Alumniorganisation einer Eliteuniversität, einer Technischen Universität mit Informatikstudiengang, die es nicht auf die Reihe bekommt, LinkedIn und Xing zu nutzen oder FIRMENNAMEN zu googlen? Oder von mir aus im Telefonbuch nachzuschlagen? Ich meine, der Feldapotheker der UN-Mission im Kongo hat es gschafft, eine Sendung an mich fehlerfrei (incl Nachnamen) zu adressieren, der hatte keinen Informatiklehrstuhl zur Unterstützung! (Ich geh da natürlich nicht hin, habe ihnen aber all das geantwortet.)

Zweitskurrilster Moment: Sansa hat offensichtlich den Klingeljonny mit unserem Jonny verwechselt und nicht sofort auf Abstand gehalten. Das nahm der als Einladung, sie auf unserer Terrasse anzuspringen und zu jagen. Naja. Er hat jetzt einen Scheitel mehr und wir haben gesehen, dass Sansa, klein wie sie ist, perfekt unter die Feuerschale passt und von dort raushaut, wenn ihr wer zu nahe kommt (Schale war natürlich ohne Feuer, mit wäre natürlich noch spektakulärer). So eine Kamera auf der Terrasse ist schon sehr praktisch.

Jetzt: gleich: Infoabend an einer Schule ganz ausserhalb meines Erfahrungshorizonts. Ich bin sehr gespannt.


EDIT: L möchte lieber zum Pfadihock anstatt zum Infoabend. Gehen wir also zum zweiten Termin nächste Woche anstatt heute durchs SCHNEETREIBEN zu fahren, ich kann also weiter drücken


Montag, Januar 08, 2024

080124 Alltag

Heute nacht habe ich richtig gut geschlafen (ich weiss nicht mehr, wann ich eingeschlafen bin, aber um punkt Mitternacht bin ich aufgewacht und hatte das Gefühl, es müsse mindestens 3 oder 4 sein).
Ohne Fell auf dem Terrassenstuhl (die Depot-Kunstfelle haben sich einzeln im Wollwaschgang bei 30°C perfekt waschen lassen und wurden allein durch leicht Ausklopfen wieder flauschig!) ist der Badass-Kater ein bisschen gelangweilt mit kaltem Po auf der Terrasse rumgelungert, aber abgedüst, als Jonny rauskam.

Frühstück mit L., der Hübsche und Q. schliefen aus Gründen (später Schule wegen Repetitionswoche und weil halt) ein bisschen länger, dabei sichten erster Emails. Ich hatte sie ja eh täglich gescreent, um Grippenotfälle direkt adressieren zu können, gab aber keine. Es sah alles überschaubar aus.
Dementsprechend ordentliches Sportründchen mit tatkräftiger Unterstützung von Sansa (die mag Routinen und hat mein Bauchtraining / Liegestützen und des Hübschen Calls sehr vermisst), dann Duschen und mit viel Fencheltee die anstehenden Tasks strukturieren.
Dazu passt übrigens die lange schon pendente Frage von der Wunschliste (die dürfen Sie übrigens weiterhin gern befüllen!) "Wie organisieren Sie sich beruflich?"
Ich habe die Frage jetzt mal sehr operativ interpretiert, weil ... die strategischen, langfristigen Sachen sind ja eher weniger organisatorisch, jedenfalls sehe ich das so.
Ich habe verschiedenes probiert, Post-it-Sammlungen, Google-Tasks, und bin wieder bei klassischen Notizbüchern gelandet. Also klassisch im Sinn von: Buch, Papier, gebunden. Nicht unbedingt von der Optik:



Ich mag schöne Notizbücher tatsächlich sehr gern und hebe auch die vollen eine Zeitlang auf (und wenn ich dann wieder mal das Kammerl des Grauens ausmiste, blättere ich sie durch und erinnere mich entweder gar nicht oder mit "meine Güte, das waren noch Zeiten....").
Ich habe mir hier mit einem Blackfriday-Deal einen Stapel Notizbücher mit mich ansprechenden Titeln bestellt zum entweder selber behalten oder verschenken und habe das neue Jahr heute mit dem hier gestartet. Generell kaufe ich mir immer wieder mal Notizbücher, eben weil ich weiss, dass ich sie nutze. Ich bin nicht auf eine Marke festgelegt oder eine Optik oder besonders hochwertig tralala, ich mag sie hübsch und stabil, ich trage sie ja hin und her.

Und so mache ich das: ich schreibe mir auf die jeweils rechte Seite die Sachen, die anstehen. Das ist wenig sophisticated, ich weiss bei jedem Task in etwa, was dahinter steckt and Aufwand, das kann eine 3 Zeilen Email sein, ein 2h-Review, ein Slidedeck und Präsentation oder eine Runde an Diskussionen und Verhandlungen. Ich weiss auch, was wann fällig ist (zB die hier aufgeführten PQHAs = Product Quality Health Assessments) sind in der jeweils ersten Woche jedes Monats fällig, also HEUTE, ich brauche dafür normal eine Stunde in etwa.

Im besten Fall starte ich den Tag mit Kaffee und einem Email-Screening, wo ich neue Tasks extrahiere und da eintrage. Zusammen mit denen, die schon auf der Liste stehen, ergibt sich dann ein grober Plan für den Tag, der natürlich konstant aktualisiert wird mit neu reinkommenden Themen.

Die linke Seite bleibt frei für Notizen respektive fungiert als Schmierzettel, den ich immer wiederfinde, weil: Buch.  
Was erledigt ist, wird abgestrichen.
Alles in allem ist das hinterher nicht hübsch, aber hat sich als für mich beste Möglichkeit erwiesen.


Letzter Task am Abend: die unerledigten Themen für den nächsten Tag übertragen / neu eintragen, was kalenderbedingt ansteht, zB Meeting vorbereiten oder sowas.

Das sieht dann ganz hübsch aus und ich habe genug zum Auswählen, wenn ich morgens noch ein bisschen verplant bin: irgendwas von der Liste, muss alles gemacht werden.

Und damit sehen Sie auch, was ich heute alles gemacht habe und wie sich meine Handschrift ändert, wenn ich von "Schreiben" auf "Notieren" umschalte.

Zum Mittagessen gab es heute:
"Kraftsuppe mit Tofu und Ingwer" aus dem Tanja Grandits-Buch. Ich hatte die Brühe ja auf Vorrat gemacht und noch genug für zwei ordentliche Portionen eingefroren. Die Einlage brauchte so lang zum Vorbereiten, wie die Suppeneisblöcke zum Aufkochen. Die schmeckt soooooo gut, ich muss wieder Platz im Gefrierschrank schaffen, um das zu restocken. (Aktuell steht da noch ganz viel Gemüsefond, der auch sehr gut ist :-))

Sonst: L. hat neu montags kein Volleyball mehr, weil er das zugunsten von Gym aufgegeben hat. Dementsprechend kein fester Heimkommezeitpunkt mehr, den ich mir merken könnte oder sollte. Q. hat, what else, erst Theaterprobe und dann Pfadihock ausser der Reihe, der Hübsche ist beim Sport, ich werde gleich meine Radklamotten und Arbeitssachen für morgen bereit legen. Es ist knackig kalt, das will berücksichtigt sein.
Ausserdem ist morgen abend Infoabend für L.s Plan-B-Schule, ich bin sehr gespannt, das ist in ganz vielen Aspekten ausserhalb meines Erfahrungshorizonts, sehr aufregend!

Sonntag, Januar 07, 2024

070124 Noch ganz kurz.

 So. Wir haben Weihnachten auf dem Speicher verstaut (dieses Jahr hatten wir nur kurz dekoriert und noch kürzer bewundert, weil wir ja weg waren, aber mei, so ist das. Jetzt haben wir wieder Platz), Millionen Maschinen Wäsche gewaschen (unter anderem auch die Kunstfelle von draussen. Ich möchte es dem Nachbarskater ein bisschen ungemütlicher auf unserer Terrasse machen und bei diesem Wetter setzen sich unsere dort eh nicht hin, weil. wenn sie schon auf der Terrasse sind, gehen sie auch rein. Aber: ich möchte die Kunstfelle auch nicht in Dreck und Speck auf dem Speicher lagern bis Sommer. Heute Nacht gab es nochmal Katerstreit, aber es ist natürlich schon auch so, dass Jonny überhaupt nicht der Unschuldsknabe ist, den ich in ihm gern sähe. Als der Badass-Kater ihn wieder nicht reinliess, ist Jonny zwei Gärten weiter gezogen und hat auf der Badass-Terrasse das dortige Törchen blockiert. Falls Sie sich fragen, woher ich das weiss: ich habe nachgeschaut, als ich um halb drei von lautem Kampfgeschrei und einer über mich drüber galoppierenden kleinen Katzenschwester geweckt wurde.)

Ich habe 2 3L Gläser mit Kimchi vorbereitet, alle Microgreen-Schalen wieder bestückt, den Familienkalender für 2024 bestückt (immer noch kein Plan für die Sommerferien), und, und da dürfen Sie sich jetzt drauf freuen, die vom Hübschen gemachten und kuratierten Islandbilder gesichtet und ausgewählt.

Losgeht es mit unserem Tag in Stykkisholmur, hier zum Vergleich die Bilder vom Sommer kurz vor Mitternacht :-), während wir diesmal zwischen halb 12 und zwei Uhr mittags unterwegs waren. Die Kinder haben bemerkt, dass der Hübsche und ich temperaturunabhängig in ähnlichen Farbschemata unterwegs sind:







Unter der ca 30cm dicken Eisschicht ist übrigens ein grober Kiesparkplatz. Es ist zwar schon so, dass es zB in Reykjavik einen Grossteil beheizte Gehwege gibt (bei weitem nicht alle!), aber sinst werden die Strassen halt geräumt und regelmässig mit Lavasplit bestreut, aber auf Gehwegen, Parkplätzen etc heisst es "Please wear crampons and be careful" (nix mit "Ich zeig die an, es schneit schon 10 Minuten und die haben noch nicht geräumt!")




Volle Sonne!

Weiter geht es am nächsten Tag, unser erster Versuch einer Umrundung der Halbinsel, von der Norseite her.

Auf dem Weg zum Wasserfall (hat nicht geklappt, weil Pfad nicht sichtbar)

50 shades of Arrowhead / Kirkjufell



An dem Wasserfall war es übrigens neben Arnarstapi am vollsten mit Touristen, die eben auf Snaefellsnes-Touren von kleinen Bussen ausgekippt wurden. Es hält sich im Rahmen,

Nächster Versuch: Mission Wasserfall erfolgreich


Fotos machen vom Dorffriedhof machen fühlte sich ein bisschen ... geschmacklos an, besonders, weil ein kleiner Bagger ein Grab aushob, aber die leuchtenden Kreuze wollte ich doch dokumentieren.



Neuer Tag, neuer Wasserfall


klirrend kalt, einsam und so schön!

Snaefellsjökull

Warum die Winterreifen in Island Spikes haben

Fire and Ice aka Lavafeld im Schnee

Note to myself: L. ist NICHT mehr 4. Oder klein.


Ich war ein bisschen versucht, die hier startende Wanderung nach Hellnar nochmal zu probieren. Aber: keine Spikes, Eis und das Cafe am anderen Ende in Ferien bis Sommer hat mich dann doch zur Vernunft gebracht.


Der Hübsche wollte die grosse DSLR Kamera eigentlich auf die Ecke des Geländers, nur etwa 60m über dem Meer "anbinden" und ein Familienfoto machen. Haben wir ihm verboten.


Angeblich bekommen Vögel ja keine kalten Füsse beim Schwimmen.


Sie erkennen das nicht, aber der schwarze Punkt in dem weissen Strich unterhalb vom Horizont ist die Fluke eines der beiden Wale, die sich dorthinten vergnügt haben.


Zum Abendessen hatten wir im aktuell einzigen offenen Restaurant im Ort reserviert: klein, lokale, überschaubare Speisekarte

Die Jungs haben sich für Rind, Lamm und Fisch & Chips entschieden (würde ich nicht vegetarisch essen, hätte ich entweder die Jakobsmuscheln oder den Miso-Fisch genommen, so blieb ich bei Falafeln). 

Der Hübsche war im 7. Himmel (minus die Pilze, aber irgendwas ist ja immer. Ich hätte sie gegessen, aber sie waren mir zu voll mit Fleischsosse)

Das Kind, das eigentlich keinen Fisch mag, war sehr, sehr happy (den Salat habe ich gekriegt)

Es gibt Hoffnung für ultraheikle Esser / Kinder: irgendwann kommt der Moment, wo sie "Brokkolini, Erbsensprossen und besonders die JoghurtTahini-Sosse echt geil" finden

Das war richtig gut! Ich hatte ja ein bisschen Bedenken, weil: eh schon nicht der ultrabevölkerte / touristische Teil von Island, dann absolut neben der Saison und dann noch vegetarisch (ich habe im Sommer sehr viel Jackgruit gegessen, das immer ok war, aber nie toll): unbegründet!

Beeindruckend: Teenager haben IMMER Platz für Essen. Und Nachtisch.






Aufwärmen und den Himmel beobachten, weil die App Nordlichter mit 28% Wahrscheinlichkeit ausgerechnet hatte.



Tja. Und das braucht wohl keine Worte mehr....





So. Jetzt hilft es nix mehr: 2024-Alltag lässt sich nicht mehr verzögern. Hmpf.