Montag, Dezember 28, 2009

Mir ist so...

... ach ....
Wenn man das Gefühl hat, dass man doch unbedingt drüber reden müsste, und dann dabei merkt, dass doch eigentlich ales schon (mehrfach) gesagt ist und man eigentlich nur weinen kann, weil alles so traurig ist und man selber halt so ist, wie man ist, und man sich manchmal ganz tief drinnen wünscht, ein bisschen mehr egoistisches Arsch.loch zu sein, weil es einem selber dann besser gehen würde, aber das ist man halt nicht und findet es eigentlich ja ganz gut, aber dann ist einem halt so, wie mir jetzt ist.

Samstag, Dezember 26, 2009

Freitag, Dezember 25, 2009

Und weg sind wir...

Nach so mittelbesinnlichem Heiligabend und erstem Feiertag machen wir uns morgen früh auf den Weg nach Bayern (Ganz ehrlich: bei dem ganzen "Ja, wir treffen uns doch sicherlich auch, oder? Wir hätten in den nächsten zwei Wochen noch am übernächsten Donnerstag zwischen 21.30 und 23:00h Zeit. Aber nur, wenn meine Grosstante keine Masern bekommt." votiere ich jetzt schon für nächstes Jahr "daheimbleiben und Interessierte hier willkommen heissen".)

Aber Sie sollen ja nicht ohne Bilder bleiben.
Unser Wohnzimmer hat sich ein bisschen verändert: zuerst wurde ein bisschen leerer Raum geschaffen, der von den beiden jüngsten Mitgliedern der Familie Brüllen natürlich sofort annektiert wurde.

Dieser Raum wurde dann millimetergenau mit einem neuen Fernseher ausgefüllt. Sie glauben nicht, in wie gross und wie scharf wir jetzt Al Dschasira und Bibel-TV schauen können.


Nach der Schlepperei und obligatorischem Kindergottesdienstbesuch (Little Q. fand beeindruckend, dass Josef und Maria so weit laufen mussten wie von hier nach Zürich "Mami, das ist ja meeeeegaweit.")wurde es dann aber noch richtig gemütlich. Die Bescherung war ein Riesenerfolg.

Auch wir wurden von Kinderseite beschenkt: dieses Jahr gab es mit Glitterglue verzierte Teelichtgläser.
Links das von Little Q. "Mit einem Delfin und ertrunkenen Hirten", rechts das Modell "Mami, da hat die J. (=Lehrtochter) auf die Tube gedrückt und der Little L. hat das Glas bewegt." Wunderhübsch, oder?


In diesem Sinne: wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit und guten Rutsch. Mal sehen, wie lang wir weg sind (je nach Schlaf- und Krankheitsverhalten unserer Kinder).

Nachtrag


hierzu: die drei Au-el-Geschwister waren natürlich nicht dazu zu bewegen, gleichtzeitig in Mützen und Pullis zu posieren. Als sie sich auf den Heimweg gemacht haben, habe ich aber die beiden kleinen Schwestern von hinten erwischt.

Gleichstand zwischen drinnen und draussen

Mein lieber Lennibenni,

heute bist du genau neun Monate alt. Sozusagen genauso lange auf dieser Welt, wie du vorher inmeinem Bauch warst.

In diesem Monat hat sich viel getan. Du warst fast nicht krank, ich hätte nicht gedacht, dass ich das diesen Winter noch schreiben darf. Neben diversem Schnupfen hast du als eniziger von uns vieren die Magendarmgrippe recht locker weggesteckt.

Seit so ca. zwei Wochen krabbelst du. So richtig auf allen vieren. Das ist sooooo süss, wirklich. Du hast natürlich sehr schnell erkannt, dass du damit auch dahin kommst, wohin du nicht sollst. Und so bist du auf dem Weg zu Stereoanlage, Steckdosen, Kabeln, Legoburgen etc. besonders schnell. Du schüttelst dann auf dem Weg zwar wild den Kopf, aber der innere Zwang, es doch mal zu versuchen, ist anscheinend doch grösser. Der Aufenthalt im Bad mit dir zusammen ist auch recht schwierig geworden. Wir haben Waage (um der Waage willen), Abfalleimer und Klobürste (um deiner Gesundheit willen) schon in die Dusche verbannt, so dass für deine unbändige Neugier nur noch der Kinderhocker und die Toilette bleiben. Klar, was interessanter ist, oder? So putze ich nun täglich die Toilette und muss innerlich schon schmunzeln, wenn du im Bad als allererstes Richtung Klo krabbelst, dich dran hochziehst, den Deckel hebst und fasziniert ins Wasser schaut. Das höchste der Gefühle war kürzlich, als du beim Spülen zuschauen durftest.

So, hier denke ich, ist doch ein guter Punkt, um zum Essen überzuleiten. Morgens ist du mittlerweile begeistert Brot mit selbergemachter Aprikosenmarmelade. Mittags und abends ist es so eine Sache: an sich isst du Gläschen/Milchbrei, aber viel interessanter ist natürlich unser Essen. Im siebten Himmel warst du gestern, da hast du zum Abendessen eine ganze Schüssel Nudeln mit Tomatensosse und Hackbällchen verdrückt (war aber auch wirklich lecker). Mit deinen immer noch nur zwei Zähnen kannst du erstaunlich gut umgehen und fast alles klein bekommen. (Im Oberkiefer schimmern übrigens schon alle vier Schneidezähne durch). Mit dem Trinken ist es so eine Sache: Flasche geht gar nicht mehr, Trinklernbecher auch nicht, aus einem normalen Becher trinkst du mit Hilfe ein wenig. So wirst du zum Einschlafen beim Mittagsschlaf und Abendschlaf immer noch gestillt und in der Nacht wird auch noch orgentlich getankt. (Und ich hatte mich letztes Jahr zu Weihnachten doch schon auf den Rotwein dieses Jahr gefreut. War wohl nix)

Kommen wir also zum Thema Schlafen: Nach wie vor steht dein babybett ohne Gitter neben unserem Bett und meistens schläfst du auch darin, bis ich ins Bett komme und nach dem Stillen zu faul bin, dich zurückzuverfrachten. So bekomme ich manchmal gar nicht so genau mit, wie oft du in der Nacht aufwachst. Ich habe auch irgendwie das Gefühl, dass du letzte Woche einmal sowas wie durchgeschlafen hast. Von halb 12 bis halb sechs. Sicher nur ein Versehen, kam danach auch nicht ansatzweise wieder vor. Was ich ein bisschen doof finde, ist, dass du deine, wie sag ichs nett, Ka.ckzeiten auf mitten in der Nacht verlegt hast. Eine supervolle Stinkwindel nachts um halb drei im Halbdunkel auf meinem eigenen Bett zu entfernen, das finde nicht mal ich toll.

Seit einiger Zeit hat bei dir die Fremdelphase begonnen. Ich kannte das von Little Q. gar nicht, aber im Moment ist es ganz schlimm, wenn ich dein Sichtfeld verlasse, egal, wer sonst noch da ist. Wenn ich da bin willst du auch bittedanke unbedingt bei mir auf dem Arm sein und bei niemandem sonst. (Wenn ich nicht da bin, verstehst du dich mit Papi aber super). In der Krippe kommst du trotzdem sehr gut zurecht, nur der Abschied morgens ist nicht mehr ganz so locker flockig wie auch schon.

Du beginnst jetzt richtig zu kommunizieren. Du erzählst begeistert "Eddeeeee, adddeeee", kreischst immer noch höllisch laut, wenn du dich richtig freust, schüttelst den Kopf und winkst. Wir haben irre viel Filmmaterial, wo die ganze Restfamilie versucht, dich zum Winken zu bewegen, aber für die Kamera hast du es bisher noch nicht gemacht.

Du bist sehr fasziniert von Bildern, besonders von Leuten, die du kennst. Am besten findest du Bilder von Quentin und dir, am allerbesten dein Spiegelbild.



Wir haben dich alle sehr lieb!

Mami

Donnerstag, Dezember 24, 2009

Verpackungstrend 09


Wehe, sie gefallen den Beschenkten nicht. (ich hoffe, meine nach Kanada ausgewanderte Tierarztschwester mag die mit den Kackhunden und dem Herzileinband).

Weihnachtspullis

Geben Sie zu, Sie haben auch zuerst an sowas gedacht, oder?
Aber nein, das Kind von heute trägt QuLe Software (hach, ich mag den Namen!) mit leicht weihnachtlich angehauchten Farben:


Präsentiert übrigens auf einem anderen Weihnachtsgeschenk für mich: einer echten Schneiderpuppe (habe ich schon mal erwähnt, dass mein Mann der beste ist?)
Schnitt: Frühjahrsottobre 09, Stoff: Sanetta, Stickdateien: "Captain Peppernose" und "Ilse, Floh und Mäxchen" (das auf den Ärmeln und dem Rücken sieht man nicht, dafür aber die krummen schwungvollen Saumnähte)