Dienstag, Oktober 14, 2025

141025

 Gestern habe ich mit SEHR VIEL Mühe die Augen bis zehn aufgehalten, das nervt mich ein bisschen. Ich meine: Früh aufgestanden bin ich schon immer, anstrengende Zeiten bei der Arbeit hatte ich auch schon immer, was ist das für ein neuer Scheiss, dass man dafür jetzt auch noch ewig früh schlafen muss? Weiss gar nicht, ob ich es gut odr scary finde, dass ich trotzdem bis sechs heute morgen geschlafen habe....

Ins Büro bin ich heute ein bisschen später, weil erstens kein Schwimmen wegen Piranhahorde und zweitens weil die Postfiliale in D erst um halb neun aufmacht und ich ja heute L.s Apfelmus- und-Nudel-Paket abgeschickt habe. Damit gab es natürlich keinen Platz mehr in meiner Lieblingshood (auch für sonst niemand, wir waren alle spät irgendwie), sondern auf einer Nichtsüsdseite und endlich ist mir mal (mit Dreiviertelärmeln) nicht zu warm. Sonst hample ich aber von A nach B und habe so leichte Dauerkopfschmerzen, die eigtl nicht von zu wenig Wasser oder Koffein oder Schlaf kommen können, weil ich all das regle. Naja.

Mittagessen mit einer ganz langjährigen Kollegin und Freundin, die frisch nach der Babypause wieder gestartet hat. Mei, das waren noch Zeiten! Und ich weiss noch, wie anstrengend das alles war und wie lang sich das alles angefühlt hat und wie weit das jetzt weg is und wie kurz im Nachhinein. 

Nachmittag ging dann weiter in der irren Schlagzahl und ich weiss jetzt, woher die Kopfschmerzen und das allgemeine Gefühl kommen: es ist einfach sehr viel im Moment und zwar nicht nur "Produkt-Arbeit", das kenne ich, das schlaucht mich nicht (so, sondern anders), sondern die (zusätzliche) Entwicklung UND zeitgleiche Implementierung eines neuen Konzepts, das so viele Stakeholder und Meinungen triggert, und das halt alles noch sehr unklar respektive in einem Status ist, der meinen Ansprüchen nicht genügt (weiss nicht, ob es das jemals wird). Und das stresst mich in einem Sinn wie mich alles stresst, wo man was neues lernt und übt und noch in dem Status ist, dass man das Gefühl hat, es überfordert einen (hobbymässig denke ich an Verstehen einer neuen Stricktechnik oder eine Urlaubsplanung in einem Land, wo man noch nie war und nix weiss oder so). Mittlerweile weiss ich in dem Hobbyzusammenhang, dass ich es irgendwann hinkriegen und easypeasy geniessen werde können, ich hoffe, die Erkenntnis jetzt hilft mir, diese Unsicherheit im Arbeitsumfeld auch annehmen zu können. (Meine Güte, so viel Geschwurbel hier!)

Auf der praktischen Seite: einen Gutteil der Schritte habe ich heute dadurch gutgemacht, dass ich in meinem Muskelgedächtnis den Platz auf der Südseite fester eingespeichert habe als ich dachte, ich bin also nach jedem Meeting mindesteins einmal im Kreis um den Turm gelaufen, bis ich wieder bei meinem Zeug war.

Naja. Heimweg an der frischen Luft auf dem Radl war grossartig, Q. hatte superviel vom ersten Praktikumstag im Labor zu erzählen (sehr lustig: die Labors sind auf dem Rosentalareal, in den Gebäuden, in denen in unserem allerersten Job unsere Forschungskollegen gearbeitet haben, wir wissen also, wie es da aussieht :-)), wir haben schnell gegessen (ich war nach dem Salat zu Mittag schon echt hungrig), jetzt mache ich noch ein bisschen Sport, packe für morgen (MIttagsyoga!!!) und dann schauen wir noch eine Folge "Task" zu dritt.


Montag, Oktober 13, 2025

131025

Gestern wie ausgeknockt um viertel nach 10 das Licht ausgemacht, das passiert mir sonst nie. Um viertel nach elf war ich knallwach, unter anderem auch, weil Sansa eine Maus gebracht hatte. Die wurde aber auf der Treppe gerade verspeist, also kein Grund zur Intervention. Aufgestanden bin ich dann heute um halb sechs und habe mich bis zum Heimkommen gefreut, dass ich heute morgen mal schneller war als sonst, weil schon um fünf nach sieben im Wasser. Bis mich der Hübsche gefragt hat, warum ich jetzt NOCH früher aufstehe, anscheinend bin ich die letzten Wochen zum Schwimmen um viertel vor aufgestanden, nicht um halb. Naja. Wach war ich eh.

Schwimmen: super. Heute auch mit Kurs auf zwei Bahnen, nicht der Kraulkurs aka Piranhatruppe, sondern Aquapower, während der letzten 15 Bahnen für mich. Das war akustisch sehr lustig, weil ich ja Podcast hörte und dann unter Wasser noch viel lauter als über Wasser die Uffzahmusik der Aquapowerpeople.

Arbeitsbeginn dann übrigens mit högscht dramatischem Blick.



 Eine Stunde später war alles wieder grau und irgendwann dann knallte die Sonne, aber den Übergang habe ich wegen echt viel Arbeit verpasst. Überhaupt: es ist viel, sagte ich das? Was mich am meisten stresst, ist der Level an Unsicherheit prozessmässsig. Bei technischen und produktrelated Sachen habe ich null Mühe mit sowas, aber hier... orrrrrrrrr. Naja. 

Mittagessen mit der Kollegin, mit der ich das gemeinsam mache, immerhin sind wir ein super Team (sehr lustig: sie ist die Exchefin eines guten Freundes seit unserem ersten Tag hier. Also von der alten Kollegengruppe von ganz von Anfang an, die wir uns ja immer noch regelmässig treffen und befreundet sind. Er und ich sind jetzt beide in der gleichen Abteilung gelandet und unendlich glücklich darüber. Als wir das im Sommer mit Wanderung und Champagner gefeiert haben, meinte er zu mir: "Ach, die M. wird ja dann Deine Kollegin, ihr werdet euch super verstehen!" Und ich weiss jetzt nicht, wie es gewesen wäre, wenn er das nicht gesagt hätte, aber jetzt ist es so.)

Ging dann alles länger als gedacht und ich machte mich erst um halb sieben auf den Heimweg. Da schnell alles abwerfen und für L. nochmal in den Coop flitzen, Apfelmus und Hörnli kaufen für seinen Schweizer Kochabend. Alles andere für Älplermagronen hat er heute im Supermarkt gefunden. Morgen geht das Paket dann auf den Weg.

Die Jungs flitzen aus verschiedenen Richtungen vom Sport noch duschen, ich mache ein schnelles Essen warm und freue mich auf einen Feierabend mit den beiden und einer Folge "Slow Horses". Es fühlt sich an wie schon mindestens Mittwoch.

Noch eine Frage von der Wunschliste:

Hallo, welche Tipps haben Sie, um den Wunsch nach einem Auslandsaufenthalt und die gleichzeitig aufkommenden Zweifel zu begleiten?  Weil: Mein Kind (Teenager) einen Auslandsaufenthalt plant und immer mal Zweifel aufkommen, ob es das wirklich möchte, da es in der Zeit z.B. nicht bei ihren Freund*innen sein kann und ich diesen Prozess der Entscheidungsfindung gerne begleiten möchte und vielleicht von Erfahrungen profitieren kann.

Naja, wie Sie wissen, bin ich kein grosser Fan von Tipps, weder kriegen noch geben, aus so, so, so vielen Gründen. Deshalb hier zwei Gedankenanstösse: 

1. Sie kennen Ihr Kind am besten und wissen, wie es tickt. Braucht es Ermutigung oder Bremsen, ist es entscheidungsfreudig oder ein Zauderer, sind Entscheidungen final oder der Startpunkt einer Diskussion, ist es sich selbst genug oder braucht genau die Freunde? Oder was alles mehr man da halt bedenkt, wenn man grosse Entscheidungen trifft. Deshalb: Unabhängig von Auslandsaufenthalt oder welche Entscheidung konkret auch immer: machen Sie das, was für Sie und Ihr Kind passt.

2. Verlassen Sie sich nicht nur auf Erfahrungsberichte, die via die Austauschorganisation geteilt werden. Die wurden ja aus einem Grund ausgewählt. Fragen Sie ruhig mal im Freundes-/Bekanntenkreis rum, was dort für Erfahrungen gemacht wurden und was die Learnings sind. Das gibt ein deutlich differenzierteres Bild.

Sonntag, Oktober 12, 2025

121025

Heute ist der 12. und damit #12von12, seit Jahren gehostet von Caro. Ich habe mir heute gedacht, ich könnte mal wieder mitmachen.

Hochmotiviert also ein Bild vom Morgenkaffee im Bett gemacht (Wie Sie sehen, bin ich an den drei Bissen falscher Pilz weder verendet noch beeinträchtigt. Ich habe höllisch geschlafen mit superkrassen Alpträumen (Schlaflevel 91, wie das Band sagt), aber ob das an den Pilzen oder was anderem liegt: who knows. Nicht gekotzt, das ist schon mal gut.)



Dann am schön gedeckten Frühstückstisch schon wieder vergessen, dass ich Fotos machen wollte, also nur ein Bild von aufgegessenen Frühstück.



Beim Ragewalk (mit RIESENSCHRECK wegen überholenden Rads, so sehr, dass ich gekrischen habe und den Radfahrer zu Tode erschreckt habe) lang mit dem Hübschen über die Gründe für Herbstlaub diskutiert und KEIN Foto gemacht. 


Läuft.

die Bilder, die sich sonst so über den Tag angesammelt haben, sind eher random und bilden "Everything, everywhere at once", wie es sich im Moment anfühlt, ganz gut an. Ich muss mich wohl von dem Gedanken verabschieden, dass ich nur dann insgesamt gut gelaunt sein kann, wenn alles super ist, weil... not going to happen. Solange nirgends lebensbedrohende Dramen sind, muss ich schauen, dass ich nicht in Verzweiflung versinke. Und so war heute ein interessanter Mix.

Der Hübsche verbringt jeden Tag eine signifikante Menge Zeit (und, mangels eines besseren Begriffs, Nerven), sich um seine Mutter zu kümmern, respektive ihr dabei zu helfen, dass ihr Handy geladen ist (und er sehen kann, wo sie unterwegs ist UND halt eine Möglichkeit hat, mit ihr Kontakt zu haben) und ihr, sobald sie das Altenheim verlässt, sie wieder dorthin zurückzuleiten. Mit allen Nebenschauplätzen wie Bezahlen im Cafe. Ich merke, wie das auf die Dauer an ihm (und uns allen, aber primär ihm) zehrt und das (und die Tatsache, dass das nicht besser werden wird), macht mich traurig.

Wir zwei werden im November ein verlängertes Wochenende nach München fahren und damit wir neben den kurzen Besuchen in persona auch etwas nur für uns Gutes haben, haben wir uns mit Freunden verabredet und meine Güte, ich glaube, das waren 5 Minuten von unverbindlicher "Hättet ihr dann, dann oder dann Zeit?" bis zur Restaurantreservierung und ich freue mich so sehr!

Der Kater hat einfach zwei Daheime. Das hier ist die Antwort auf "War Jonny heute mal bei Euch?". Das ist etwas, wofür ich eine Zeit gerbaucht habe, um es auch schön zu finden. Ist doch gut, wenn es ihm an zwei Orten so gut gefällt.



Langes Telefonat mit L. Das hier ist ein Symbolbild. Er überlegt sich, ob er sich so eine Jacke kaufen will. Ursprünglich wurden die nach dem zweiten Weltkrieg für US-Touristen / -Soldaten als Mitbringsel entwickelt, irgendwann fingen auchLocals an, sie zu tragen und sie als Austauschschüler zu tragen, wäre wohl best of both worlds.



 Dann: weil er es unser aller Lieblingsfriseuring versprochen hat, war L. in Japan bei einem Friseur, um Bericht erstatten zu können. Er ist überhaupt nicht zufrieden mit dem Haarschnitt, primär, weil nur Millimeter abgeschnitten wurden und die Wellen, die er eigentlich überhaupt nicht mag, alle weg sind und er total glatte Haare hat. Andererseits bietet das natürlich die Möglichkeit, noch viel mehr Friseurläden auszuprobieren, viel Millimeter machen auch einen Haarschnitt. Ich feiere mein Kind, das eigentlich am liebsten solche Sachen irgendwie unter dem Radar und ohne viel Interaktion regelt, dass es "for the sake of the experience" bei allem das Maximum angekreuzt hat("Ja, waschen, ja, föhnen, ja, treatment, ja, gerne reden, ja, ich bringe ein Bild mit"). Ein Symbolbild für all das, was er da lernt und woran er wächst (er hat noch um Tipps für Schweizer Rezepte gebeten, weil er gern für die Gastfamilie kochen würde. Wir schwanken zwischen Fotzelschnitten und Älplerpagronen, er muss klären, was an Zutaten verfügbar ist und was ich schicken kann.

mal sehen., wie ich das in das eigentlich schon volle Paket bekomme.

 Sehe ein bisschen schwarz für Speck und Gruyere). (Er ist sehr happy über unseren Vorschlag für die Skiferien). Parallel hat er sich in seiner daheim-Klasse im Theaterprojekt für eine Hauptrolle gemeldet, war total baffled, dass Q. in der Uni nur noch die Fächer hat, die ihn interessieren ("Was, kein Franz? Kein BG? Bruder, ich studier auch!!!!"). Schönster Angang: Er hat erzählt, dass er an Schultagen vor und nach der Schule jeweils ein Sandwich mit "Porc Cutelets" (?!) mit einer legendären Sosse isst, weil es so gut schmeckt und er auf keinen Fall heimfahren möchte und noch einen Jieper nach diesem Sandwich haben möchte. "Ich denke, ich bin fast da, aber ein paar ess ich noch"

Q. ist zurück vom Leitpfadikurs und ich habe ihn vermisst! Gleich gibt es Essen und ich bin gespannt auf die Geschichten!


Jetzt: Abendessen (Ofengemüse aus dem Gemüsekorb und und Limettenknoblauchkorianderdip, den Rettich und eine der geringelten Beten habe ich in Kimchi verwandelt).




Morgen früh dann wieder schwimmen und zurück in den superen neuen Job, der halt im Moment auch mit einigen Bauchschmerzen (aber von der guten Sorte) kommt. 

Phew. 

(Fühlt sich an, wie ein Wochenende, das einfach "vertrickelt" ist, aber es war einfach sehr, sehr viel. Und immerhin waren wir gestern im Wald mit den Babyneffen!)



 

Juhu, es gibt wieder eine Frage auf der Wunschliste:

Hallo, ich kann leider keine Email absenden. Weil: ungültigevAdresse🤷‍♀️

Ich weiss nicht, wie Sie darauf kommen, dass ich da helfen kann. Andererseits: es ist ja nicht mal eine Frage und Sie haben ja den Grund für das Problem eh schon rausgefunden, ich gehe also davon aus, dass Sie das hier eher als Gedankenstütze für sich selber genutzt haben oder aber das irgendwo ganz anders loswerden wollen und sich verklickt haben. In any case: viel Erfolg.

Samstag, Oktober 11, 2025

111025

 Uff, die Woche hat schon so bisschen ihren Tribut gefordert. Ich hatte gestern gegen die bohrenden einseitigen Kopfschmerzen direkt eine Migränetablette genommen, zack,weg (ich nehme es als Erfolg, dass ich das nicht erst nach ein paar nicht wirkenden Ibus gemerkt habe). Heute morgen um sechs allerdings, als eine kleine Katze Futter wollte, waren sie wieder da und ich habe mir dann eine weitere Migränetablette auf die Zunge gelegt und bin zwei Stunden später mit reduzierten Kopfschmerzen und ekligem Geschmack im Mund aufgewacht, respektive geweckt worden, weil wir ja ein Wanderverabredung mit all den kleinen Neffen im Schwarzwald hatten.

Der Hübsche und ich sind also gemütlich aufgestanden mit Kaffee im Bett, dann Semmelfrühstück, dann Rucksack packen und mit dem Mini in den Schwarzwald hoch. Dort sind wir dann mit ganz vielen kurzen Beinchen den Dachsweg in tadaaa, Dachsberg gelaufen. Wie cool, dass es da jetzt überall so Kinderpfade gibt. Ich bilde mir ein, dass es die zu Q.s und L.s Zeit noch nicht gab (oder wir hatten sie nicht auf dem Radar). Auf jeden Fall: grosse Aufregung von Station zu Station, den kleinsten immer mit dabei.

War super, gegen Ende habe ich noch zwei Pilze gefunden (grosse Ernüchterung beim Probieren der für den Pilztoast als Apero mit Liebe immerhin getrennt vorbereiteten Pilze: der eine war total bitter undich habe da vermutlich einen Schönfussröhrling erwischt. So viel zu: ach komm, Röhrlinge kenne ich jetzt echt, da brauche ich den Pilzmann nicht. Ich habe zwei (oke, drei) Bissen probiert, weil ich es nicht glauben konnte, wie scheisse das schmeckt, mal sehen, ob das für die "bis zu 24h anhaltenden Magen-Darm-Reaktionen" reicht oder halt nicht. Ich habe überlegt, mir den Finger in den Hals zu stecken, aber der Hübsche hat richtigerweise gesagt: naja, das wäre halt einmal sicher kotzen vs vielleicht kotzen, ich würde das "vielleicht" nehmen. Wird schon schief gehen. Der andere war ein junger Parasol, da kann man ja nix falsch machen), und in einem echt niedlichen, bisschen skurrilen Kaffee gab es noch sehr leckere (wenn auch ein bisschen untypische, weil mit so einer Art Ganache auf dem unteren Schokoboden) Schwarzwälder Kirschtorte für mich, Zweitschgentorte für eine andere Schwester und Salat (Wurst und nicht) und Eis für den Rest.

Dann ging es für uns wieder runter (auf dem Raufweg war es total grau und fast neblig gewesen, oben war es kühl und sonnig, auf dem Weg runter, übrigens von den Strassen her kurz vor Feldweg und mit 24% Steigung wurde es dann sonnig und warm), mit Stop bei einem anderen Fressnapf als sonst, noch Katzenfutternachschub besorgen. 

Daheim dann häusliches aka Wäsche ab- und aufhängen, Abendessen vorbereiten (dabei eine Pilzzubereitung wegschmeissen), es gab heute Salat und dann Mangold-Kartoffel-Auflauf. Jetzt (nach zwei legendär schlechten Versuchen gestern, nämlich "Fall for me", einen deutschen "ErOTiK-Thriller", den wir schon erst cringe-lustig fanden, aber nicht länger als 20 Minuten aushielten, und dann "Thursday Murder Club", der halt auch nur doofe Klischees, nur in britisch und alt, ar, schauen wir heute eine sichere Bank: "The Intern". Robert de Niro ist IMMER gut.).

Drücken Sie meinem Magen die Daumen für die Verdauung der drei Bissen falscher Pilz!

Freitag, Oktober 10, 2025

101025

Ich hatte gestern abend ein bisschen ein schlechtes Gewissen, als ich offensichtlich bei Q.s Mitteilungen in der Vergangenheit über An- und Abwesenheiten nicht so gut zugehört hatte und zwar irgendwie mitgekriegt hatte, dass er irgendwann nochmal einen Leitpfadikurs abhalten wird, aber nicht, dass das schon dieses Wochenende ist und nicht, dass da schon am Freitag richtig früh (aka 6:40h beginnt). Naja. Wir haben uns gestern abend und heute morgen noch gesehen und ausgetauscht. Am Sonntag kommt er wieder, wenn ich richtig zugehört habe.

Heute morgen dann grosse Aufregung: um kurz nach sechs kam Sansa durchs Türchen und hatte eine lebendige Maus dabei. Die hat sie in einem Affenzahn in den zweiten Stock getragen und dort erstmal abgesetzt (der Hübsche hat noch geschlafen). Die Maus ist dann mehrfach entkommen (Sansa und Tüchern, die wir über sie drüber geworfen haben), ins Bad, unter die Waschmaschine, wieder raus, wieder von Sansa gefangen worden, ins BETT gesetzt, dort freigelassen, unter dem Bett durch geflüchtet, unters Nachtkistchen, naja, es ging ungefähr 20 Minuten, bis wir sie wieder hatten und vor die Haustür setzten. Da war sie dann leider nicht mehr ganz so fit, aber gut, sie hätte sich halt einfach gleich fangen lassen sollen. (Oder gar nicht erst von Sansa).
Dann waren aber alle wach!

Ich startete mit Morgensport, ich hatte in Mannheim ein bisschen wenig Bewegung gekriegt und Physio fiel heute aus. Dabei zufällig gemerkt, dass mir tatsächlich noch zwei Staffeln "Grey's Anatomy" fehlen, nämlich 20 und 21. Wirds also nicht so schnell was mit Disney Plus wieder kündigen (ich muss the"The Bear" fertig schauen, dann "Morning Show" und jetzt noch "Grey's Anatomy". Ich bräuchte statt der Knochenkopfhörer tatsächlich so ein Headsup-Display fürs Schwimmen!)
Dann eine schnelle Einkaufsrunde, ich hatte nämlich Meetings ab 10, für die ich mich schon während der ja doch etwas längeren Zugfahrt gestern abend vorbereitet hatte, und wusste, dass die in einiger Arbeit für den Nachmittag enden würden. Und für morgen habe ich andere Pläne als Einkaufen, deshalb: grad schnell noch vorher.
Dann also: erst Alignmentmeeting mit meiner Kollegin, dann eine Stunde mit ihr und meinem Chef und jetzt haben wir einen Plan, wie weiter.
Wie praktisch, dass zum Mittagessen noch eingefrorene Tomatensuppe da war£ Ich habe Brot in Croutons verwandelt, eine Handvoll Mozzarellasticks gebraten, eine grosse Schüssel gemischten Blattsalat gemacht und damit waren wir dann mehr als gut bedient. ich hatte nur vergessen, dass die Tomatensuppe schon eine ordentliche Portion Harissa enthielt, und meine Schüssel mit einer ordentlichen Portion selberfermentierter Hotsauce präpariert. Ähem.
 Dann: kurz Luft schnappen, häusliches wie Wäsche, Nespresso Konto in 25 Anläufen wieder aktivieren (es gab irgendeinen weirden Bug, dass mein Passwort am Browser als falsch galt, ich mich in der App mit demselben Passwort aber nachwievor einloggen konnte. Mehrere Anläufe mit dem Chatsupport waren fruchtlos, der letzte funktionierte dann. Ehrliche Antwort der Chatfrau auf mein "Vielen Dank für die Hilfe, was auch immer jetzt den Ausschlag gegeben hat" war "Das weiss ich auch nicht, aber gut, dass es wieder geht."
Naja.




Und all das nur, weil die Kaffeemaschine entkalkt werden wollte und ich kein Set mehr daheim hatte.), zu klein bestelltes Shirt zurückschicken, und dann ging es auch schonn weiter mit der Nachmittagsarbeit. Irgendwann war alles in einem gut genugen Stand für Wochenende und das brauche ich echt.
Noch Bettenbeziehen, die Kaffemaschine entkalken, ein Fresspäckli, das nächste Woche nach Japan gehen soll, packen (perfekte Karte für Teenager :-)), und jetzt gibt es gleich Abendessen, erstmals mit Chayote, ich bin sehr gespannt.



Sonst:
grosse Freude, mein Lieblingsstyle aus ursprünglich vielleicht mal den 90ern, den ich getragen habe, bis meine letzten Bootcuthosen mir vom Hintern gefallen sind, ist wieder kaufbar. Hach! 




Gemüsekorb gsestern: Radicchio, Romanasalat, Aubergine, Karotten, Chayote, Bohnen, orangerote Bete, DIE EIER, Koriander, noch mehr Bohnen, Eisbergsalat, Radi, Mangold (das war übrigens ein Test für "automatisch Google Suchresultate einfügen." Joah.

 

Donnerstag, Oktober 09, 2025

091025

 So, gemäss Band schlechter als gestern geschlafen, tatsächlich hat es sich aber viel besser angefühlt. Duschen, Koffer packen, mit Kolleginnen frühstücken, Koffer fertigpacken, Schlüsselkarte einwerfen, feststellen, dass ich gestern nicht halluziniert habe, sondern tatsächlich einen Kollegen aus einem alten Projekt gesehen habe. Er ist jetzt ganz woanders gelandet (immer noch selbe Firma) und war mit seiner ganzen Gruppe auf einem grossen F2F Meeting (was auch erklärt, WELCHE Gruppe die Nacht hindurch so viel Lärm gemacht hat. Homemade sozusagen). Dann haben wir ewig auf das reservierte grosse Uber-Auto gewartet, dann resigniert, abbestellt, ein neues spontan bestellt, das binnen weniger Minuten ankam (still learning), und zum Werkstor kutschiert wurden.

Voller Meetingtag, heute sehr, sehr technische Diskussionen, was gut ist. Ich lerne dabei sehr viel über das Produkt, den Prozess und wie parenteral-Produktion läuft. Ich muss schauen, dass mich persönliche pet peeves an manchen Personen nicht super genervt werden lassen und alles, was sie sagen, innerlich dadurch abzuwerten. (schon anstrengend.....)

Mittagessen heute war sehr kantinig, ich habe dann aus Versehen die Stockwerkskaffeemaschine gewartet, weil ALLES erneuert werden wollte. Bei "Entkalken jetzt" habe ich aber dann aufgehört. IRgenwann is gut.

Parallel brennt ja "daheim" in Basel die Hütte bei verschiedenen Projekten und Aktivitäten und ich habe schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass ich hier jetzt auf meiner persönlichen Learning Journey bin, und arbeite halt "asynchron" mit, so gut es geht (Auch hier: ich merke, wie unentspannt ich bin, auch daran, wie sehr ich Sachen persönlich nehme respektive von Personen genervt bin.)

Wir sind heute in einem älteren Bau als gestern und meine Güte, ich bin echt verwöhnt, was Arbeitsumfeld angeht, ich habe schon lang (seit 2015/6) nicht mir in einem physischen Umfeld gearbeitet, das älter als 10 Jahre ist (meist halt brandneu) und hier sind wir in einem Bau aus den 60ern, der seitdem aber auch nicht angefasst wurde. Die Stockwerke sind Labyrinthe aus winzigen Einzelbüros und Miniteeküchen, die zum Teil, weil man ja "flexibel" arbeitet in "Think Tanks" umbenannt wurden und ich kriege Beklemmungen vor so viel Wänden und Türen. Spannend eigentlich, weil so war es ja, als ich angefangen habe zu arbeiten. Ohne Tür, die man zumachen konnte, hat man sich total beobachtet gefühlt, heute habe ich ganz schnell das Gefühl, nichts mehr mitzukriegen oder keine Luft mehr zu bekommen.

Die Session wird durchgepowert bis halb sechs, dann bestellen wir ohne Vorlaufzeit, wir haben ja gelernt, ein Uber zum Bahnhof und harren mal der Dinge, wie die Heimreise sich so gestaltet. Der Hübsche hat angeboten, den gemüsekorb und mich in einem Aufwasch abzuholen, ich muss also nicht mehr drüber nachdenken, dass ich auf keinen Fall vergessen darf, in der "EasyRide".App einzuchecken, sobald ich am Badischen Bahnhof bin und noch S.bahn und Bus fahren, sondern halt einfach nur zum Gemüsekorb (und dem Hübschen) ins Auto steigen. yay!

Mittwoch, Oktober 08, 2025

081025

 Gestern abend war dann noch lang, weil erstens:der Zug trotz pünktlichen Starts und keinem Umsteigen oder irgendwas 35 Minuten Verspätung auf 2h Fahrzeit eingesammelt habn. Mir war das relativ wurscht, weil ich ja einen gemütlichen reservierten Sitzplatz hatte, was zu essen und die vielen (wepsigen) Businesskaspermitreisenden noch nicht so nervig wurden, dass es mich gestresst hätte (Skurrilster Satz “Ich bin von Freiburg auf dem Weg zurück nach Deutschland”, damit meinte er Kassel. Aha. Skurrilstes Gespräch, um es in einem Grossraumabteil zu führen: es gibt zwei Kandidaten, einmal das Krisenmeeting mit einem Kunden, in dem beruhigt werden soll, dass man trotz Reissen sämglicher Deadlines total committed wäre, sie all the way (and the extra mile) zu supporten, oder aber die Abmahnung des Mitarbeiters, der seit Jahren einfach generische Stunden eingegeben hat. Alles konnte, auch dank des letzten Halts gefühlt 50m vor dem Bahnhof in Mannheim, noch abgeschlossen werden, ich bin bereit für neue Abenteuer auf der Rückreise.
Dann: relativ langer Latsch bis zum Hotel, und dort hatten dann die Kollegen, die den eheren (und püntklichen) Zug genommen hatten, auf mich gewartet und in einem japanischen Restaurant reserviert. Ich hatte tatsächlich gar nicht soooo unendlich viel Lust, weil müde, Impfarm, von all den Gesprächen im Zug, die ich trotz Ohrstöpseln nicht wirklich hatte herausfiltern können, aber gut, sie hatten gewartet und ich bin ja eigtl vor allem da, um die Leute besser kennenzulernen. Ich habe dann (mittelgut, es gab halt praktisch nix vegetarisches, Misosuppe und gebratenen Nudeln, das reichte, um die soziale Notwendigkeit, auch was auf dem Teller zu haben, zu erfüllen) wenig gegessen, war für meine Verhältnisse recht ruhig und konnte meine initiale Annahme, dass ich 3 von 4 beteiligten KollegInnen, die mitkamen super grossartig finde.
Dann Duschen (festgestellt, wie gross die offene Wunde von der blöden Verbrennung ist, das wird noch lustig), lustiges Schalterchecken, um alle Lichter auszukriegen, wegen Blick auf den Innenhof konnte ich mit offenem Fenster schlafen (eine Kollegin hatte trotz minimaler Hotelauslastung ein Zimmer neben dem Lift, das war viel Spass).


Heute morgen dann die grosse Überraschung: mein Wecker KONNTE gar nicht läuten, weil mein Handy, angesteckt an die praktisch neben dem Bett platzierte USB-Ladebuchse, einfach mal tiefentladen war. Ein Hoch auf meine senile Bettflucht (und die dank Impfreaktion und generell woanders immer schlecht schlafen Dauerwachheit). Duschen, Frühstück mit den KollegInnen (wieder einmal erlebt: ich LIEBE meinen Job und die technischen Diskussionen, egal wo man ist: gestern auf dem Weg, heute beim Frühstück und dann halt den ganzen Tag. Lauter neue Sachen lernen (zB habe ich die Ausdrücke “Debagging” und “Denesting” gelernt, und “Spritzennest” und den schönen Satz: “Das befüllte und verstopfte Spritzennest wird in in den Tub zurückgesetzt”), mit superklugen und lustigen und engagierten Leuten zusammenarbeiten, was für ein Privileg!
Impftechnisch war es interessant, meinen Körper zu beobachten: gestern abend schon ordentliche Schmerzen, superschlecht geschlafen, heute morgen dann matschig aufgewacht, im Lauf des Vormittags Kopfschmerzen und gefühlt ein bisschen Fieber (kann jetzt auch mit dem keinen Sauerstoff zusammenhängen und den heated Diskussionen), eine Ibuprofen hat geholfen. Am Nachmittag wurden die Schmerzen deutlich weniger, ich fühlte mich bis auf eben nicht genug Sauerstoff und frische Luft und Bewegung (körperlich, geistig absolut genug).


Irgendwann verabschiedet sich meine Konzentration, aber damit ist der Arbeitsteil des Tages dann auch rum, respektive der, wo ich denken muss.
Wir haben auf der Agenda noch ein “Dinner at a surprise location” stehen und ich finde es ein bisschen lsutig, dass ich bei der Ankündung als erstes dachte: “Ach guck, da hat jemand vergessen, das zu organisieren” und genau so war es bis gestern abend um sechs. Lol.)
Interessant für mich: die Site in Mannheim hat eine andere Geschichte als die Sites, die ich bisher kenne, weil sie in den 90ern von einer anderen Firma gekauft wurden respektive die ganze Firma übernommen. Das sieht man sehr in dem Look and Feel des Standorts. Dann: es gibt hier Meetingkekse! Die habe ich bei uns schon lang nicht mehr gesehen, es gibt an Catering nur noch in house selbstgemachtes. Und: deutsche Kantinenpreise, holla, das ist ja schon auch interessant! Ein volles Menü (und zwar richtig gut!) für den Preis eines Amarettini (Amaretti? Amaretto?) in Basel.

Abendessen war superlustig, wir haben danach dann pflichtschuldig die "legendäre Rooftop-Bar" unseres Hotels angeschaut, aber naja. Alle waren todmüde und es klingt unglaublich verwöhnt, aber: mit Rooftopbars kann man uns jetzt echt nicht einfach beeindrucken. Dementsrpechend: vernünftig ab ins Bett, morgen geht es wieder früh los, wird lang dauern und dann kommt noch das Abenteuer Bahn zurück.