Montag, Oktober 07, 2019

071019: Montag halt

Ach ja, irgendwie war das nur so ein mittelguter Tag, nix wirklich schlimmes, aber irgendwie wollte bei der Arbeit kein Flow aufkommen, es fühlte sich alles zäh wie Kaugummi an. Eine Sportrunde am Abend liess mich immer hin fühlen, als hätte ich wenigstens etwas erledigt.

 Was ich bis grade eben beim gemeinsamen Zusammenlegen der Lagerwäsche gar nicht wusste: neben dem 50+km Marsch, dem Heimweg allein mit Übernachten in der Waldhütte und dem 25km Hike habe ich die Tatsache, dass "Mami, das weiss ma doch!" jeder Hike über Nacht geht und man sich selber einen Schlafplatz suchen muss. Gottseidank leben wir hier ja so ein bisschen auf der Insel der Seligen, wo 4 Pfadis einfach am Spätnachmittag einen Bauern auf dem Feld fragen können, ob sie in seinem Heuschober übernachten können und am nächsten Morgen, als sie sich freundlich für den Schlafplatz und die Klobenutzung bedanken, noch einen wohlgefüllten Beutel Süssigkeiten und Proviant geschenkt bekommen. (Die anderen beiden Gruppen hatten weniger Glück, die einen haben sich verlaufen und aus Versehen einen Berg bestiegen und in einem Tunnel übernachtet, die anderen in einem Zivilschutzbunker. Ich erinnere mich noch gut, wie Q. vom ersten Hike erzählt hat, wo sie bei einem Motorradclub geklopft haben und Proviant bekommen haben und dann erst auf einer Wiese, und als der Regen kam, im Kuhstall (Bauernhof, nicht Motorradclub) übernachtet haben und in den frühen Morgenstunden dabei waren, wie ein Kälbchen zur Welt kam)

Sonst so:
ich habe gestern Zitronen-Mohn-Cookies gebacken, die eigentlich sehr lecker sind, leider habe ich ein Blech fast verbrennen lassen und irgendwie hat das Kanban-System versagt und der Mohn war aus. Rein optisch waren die Chiasamen, von denen ich mal ein kleines Schälchen von meiner Schwester zum Testen bekam, eigentlich ein guter Ersatz, auch für das initiale Crunchgefühl, auch vom Zwischendenzähnenhängenbleib-Gefühl, aber dann wirds hässlich. Leute mit nicht existentem Würgereiz schwören ja auch so grusliges Zeug wie Chiapudding, und auch einzelne Chiasamen, die zwischen den Zähnen festhängen, entwickeln sich mit der Zeit zu dieser froschlaichartigen Konsistenz, also durchsichtiger Glibber mit schwarzem Pünktchen drin. Nein, kein Konzept für die Zukunft, auf der Wunderlist für nächste Woche steht wieder "Mohn".

Ich bin innerlich so schnell genervt von für mich unsinnigen Diskussionen, dass ich dazu tendiere, entweder ganz offen zu sagen "Mir wurscht, Hauptsache, wir entscheiden", was mir dann als Desinteresse ausgelegt wird, dabei habe ich nur kein Interesse an dem Prozess, zu einer Entscheidung für eine total banale Tatsache zu kommen (zB: 6 Leute im Team, es gibt jeden Monat einen Task, der von 2 Personen erledigt werden muss. Sollten immer die gleichen 2 im Team sein? Sollten es die sein, die in der Woche, in der der Task anfällt, auch Meeting Facilitator und Scribe sind? Ist das nicht zu viel? Sollten wir die Teams mischen, damit nicht immer die gleichen zusammenhängen? Naja), oder aber ich sage überproportional oft "Ok, ich machs", einfach, damit kein langes Schweigen oder keine lange Diskussion aufkommt. Was dann gern zu einer langen Diskussion führt, dass auch andere mal Minutes schreiben sollen oder aber, ob ich traurig bin, dass ich diesmal dann doch nicht drankomme. Puh.

Nun ja.

Gegessen:
Joghurtgranolafrüchte
Pastetli mit Pilzfüllung, Blumekohl, Reis und langweiligem Salat
Pizza

Getragen:
das blaukarierte Wollkleid

Gelesen:
"Auf Erden sind wir kurz grandios" (Affiliatelink) aus. Joah. Harter Tobak (vermutlich), poetisch umgesetzt (vermutlich), ich war nicht in der richtigen Stimmung (vermutlich) oder es war zu hoch für mich (vermutlich) oder auch nicht und halt sehr aufgesetzt verkünstelt (vermutlich nicht).
"Lied der Weite" (Affiliatelink) angefangen, das ist eher meins. Ganze Sätze, nicht Zeilenabstand als Stilmittel

so


zum Bei-

spiel. (via Kaltmamsell, eine sichere Bank, was Buchgeschmack angeht)

Gesehen:
"Workingmoms" beim Rennen (nett)
"This is us" mit dem Hübschen (es ist mir immer zu drüber, zu Drama, zu Tränen, zu hach, aber schon nett)

Stressleveldurchschnitt gestern: 27
Selbstbeweihräucherung: ich dachte ja, ich hätte die Entgleisung meiner Gesichtszüge recht schnell unter Kontrolle bekommen, als der eine Kollege den anderen fragte: "And you and xy, are you euqal partners in this or has one a more dominant role?", weil das alles natürlich total seriös und rein beruflich war, aber anscheinend nicht wirklich. Immerhin habe ich es geschafft, den anderenKollegen, der "Boah, ey, Frau Brüllen, was denkst Du denn schon wieder?!" zischelte, nicht anzuschauen und nicht loszuprusten. Es sind die kleinen Dige

Sonntag, Oktober 06, 2019

061019: Alle wieder da!

Hach, wie schön! Alle sind wieder da und das in einem Stück, nicht krank und bis auf ein paar Blasen, Mückenstiche und Schnitte unverletzt. Und halt viel Dreck. Sehr viel Dreck.

Ich gebe zu, ein bisschen nervös war ich, als wir uns mit 8 anderen Neu-Pioeltern beim Pfadihaus versammelten, aber Q. kam guter Dinge (erwähnte ich "dreckig"?) an und sprudelte nur so über.
Dieses Hela war für ihn natürlich ein sehr spezielles, er hat neben allen anderen Aktivitäten und Hikes (ich bemitleide ja immer ein wenig die Hallenbadbetreiber/-sucher, die auf einmal von einer Horde schon länger lagernden Pfadis, diesmal am Ende eines 25km-Hikels heimgesucht werden. Aber andererseits natürlich ein geschickter Schachzug der Leiter, die Kinder zur Halbzeit wenigstens einmal richtig sauber zu kriegen, zum einen seinen "P" gemacht, zum anderen noch ein ExtraAbenteuer mit seiner neuen Piotruppe angehängt.
Der P ist die zweite Prüfung auf dem Weg zum .... und da setzts schon aus, danach kommt auf jeden Fall noch der OP (das sind 100km in 36h wandern und dann noch Theorie-Prüfung) und besteht aus einer 50km Wanderung (zu Fuss, selber geplant, mit Karten selbstgefunden. Zur Kontrolle und als Hilfe gibt es diverse Posten, die abgearbeitet und besucht werden müssen --> "Wieviel grüne Fensterläden hat das dritte Bauernhaus im Dorf xy?"), die die Prüflinge in kleinen Gruppen allein bestreiten. Sie haben Karten und Proviant dabei, aber kein Geld und kein Smartphone (es gibt für den Notfall ein Klapphandy, mit dem sie um Hilfe rufen können). Q. hat erzählt, sie sind morgens um viertel vor 5 aufgestanden und haben die 12 Stunden nicht ganz geschafft, sondern waren insgesamt 16 Stunden unterwegs, vermutlich auch mehr als 50km, weil sie den einen oder anderen Posten nicht direkt gefunden haben. Sie haben Kuhweiden durchquert, sind unter Stacheldraht durchgekrochen, am unangenehmsten, weil nässesten war die Strecke direkt an der Hauptverkehrsstrasse entlang, sie haben zusammengehalten und sich ggenseitig geholfen. Als es dunkel und echt kalt wurde, haben die Jungs den Mädchen ihre Jacken gegeben, aber irgendwann war es so dunkel und sie hatten das Gefühl, sie müssten eigentlich schon da sein und der Weg hörte einfach nicht auf und so haben sie um Hilfe gerufen. Die Leiter kamen mit dem Auto mit Winterjacken, Stirnlampen und heissem Tee und den aufmunternden Worten: "Ihr habt es fast, eine halbe Stunde in die Richtung, dann seid ihr da!" und fuhren wieder ab.  Und tatsächlich: noch vor den Leitern waren sie gege viertel vor elf müde, aber sehr, sehr stolz wieder am Lagerplatz. Nach Gruppenumarmung und Essen musste noch ein Aufsatz über die Wanderung geschrieben werden, der dann als Grundlage für das Einzel"verhör" am nächsten Morgen diente. Anhand von Kartenmaterial, Fotos etc. wurden die Wanderer einzeln auf Herz und Nieren geprüft, um festzustellen, ob sie wirklich die gesamte Strecke zu Fuss zurückgelegt hatten. Anschliessend noch die Theorieprüfung (Kartenlesen, Erste Hilfe, Morsen etc) und jetzt haben sie es geschafft: nur noch eine Prüfung zum Oberpfadi fehlt :-).

Eine Gruppe von 8 Pfadis (alle die, die dieses Jahr14 geworden sind/werden) fuhr dann nicht mit den anderen am Samstag nach Hause, sondern hatte feierlichen Übertritt zu den Pios. Das heisst, das Trüppchen musste separat packen, konnte das Restgepäck mit den Wöfli/Pfadis nach Hause schicke und wurde auf halber Strecke abgesetzt. Sie hatten einige Posten zu erledigen (zB im Migros in einem Dorf an der Strecke das Paket mit weiteren Instruktionen und Kartenmaterial abholen), hatten eine definiert Menge Geld bekommen, von dem sie Lebensmittel für ein warmes Abendessen einkaufen sollten (ich bin mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe, aber ich glaube, sie haben gerechnet und ihre Fähigkeiten/Müdigkeit abgeschätzt und Brot, Klöpfer und Schokolade gekauft und vom Rest nach Abarbeiten der Posten Billets fürs Postauto bis zu uns ins Dorf. Dort war der Treffpunkt in der Waldhütte, wo sie die Leiter mit Armeedecken, Blachen zu Zeltbau und Kochgeschirr für über dem Feuer versorgten. Und so haben sich die acht (im strömenden Regen) ein Feuer an der Feuerstelle gemacht, Klöpfer gebraten, Brot und Schokolade verdrückt und ihr erstes Abenteuer als Pio-Gruppe zusammen erlebt (anscheinend kam eine Gruppe "Jugendliche, die saufen und kiffen wollten" vorbei, aber die acht haben sie höflich gebeten, einfach zu gehen, sie wären schliesslich zuerst da gewesen. Ich nehme an, ihr Äusseres nach 1 Woche fast ohne Duschen hat ein bisschen dazu beigetragen, dass die "Jugendlichen" das auch direkt eingesehen haben).

Es klingt ein bisschen arg nach Star's Hollow und heilem Dorfleben, aber ich finde es schon ziemlich grossartig: Q. kennt und mag von diesen 8 Kindern die Hälfte seit dem Kindergarten / der Kinderkrippe. Sie sind zusammen in die Schule gekommen, waren zusammen beim Karate, spielen zusa,men Unihockey, waren zusammen Wölfli, Pfadi und jetzt eben Pios. So eine Freundschaft, das ist echt etwas ziemlich grossartiges.

(Naja, ansonsten lief bis gerade eben die Waschmaschine, es ging ein Weilchen, bis Q. nicht mehr wie live aus der Zombiapokalypse roch und ich bin ein bisschen arg ausgeflippt, weil er in dem sauteuren, niegelnagelneuen Roots-Hoodie, den er in Whistler bekommen hat, ein rotes Papier in der Bauchtasche stecken liess, als er ihn in die Waschmaschine stopfte, naja.)


Samstag, Oktober 05, 2019

051019: #WMDEDGT 10/19

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?").

Das heisst, heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.


Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:

  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.
Hier: Jonny war um 4:30h aufstehfertig und fand es gar nicht so toll, mitsamt frischgefüllter Futterschüssel auf die Treppe gesetzt zu werden. Gegen sieben war dann auch Sunny wach, aber eher kuschelig, d.h. sie stiefelte piepsend (sie miaut ja eher sehr leise) durchs Bett, auf der Suche nach jemandem, der sie richtig krault und kuschelte sich dann irgendwann nuckelnd auf meine Flauschdecke (das Nuckeln hat sie lang nicht mehr gemacht).
Kaffee im Bett, Katzen rauslassen, alles bisschen flau im Magen, die Knoblauchtarte vom Vorabend forderte ihren Tribut. Die schmeckt ja wirklich sehr, sehr lecker, ich finde auch nicht, dass man total nach Knoblauch stinkt, aber 3 Knollen für 2 Personen sind halt schon eine Hausnummer, da knickt mein eh schon grenzwertig niedriger Blutdruck total ein und der Magen grummelt. Aber für mal ist das schon gut! (Ich überlege, ob ich die zu meiner Geburtstagsparty mache!)
Gemütliches Frühstück, auf Instagram sehen wir, dass die Pfadis auf dem Heimweg sind. Sehr müde.
Wir machen noch einen Abstecher ins Nachbarstädtchen, im Drogeriemarkt langweilige Sachen (Klopapier, Deo, Waschmittel) und im dortigen Spirituosenfachgeschäft Rum- und Whiskyvorräte aufzustocken. Das hier ist unser Lieblingsrum  (Affiliatelink) und das der Lieblingswhisky (Affiliatelink) des Hübschen. Als ich mit dem Zollzettel zum Abstempeln gehe, sieht der Zöllner das Logo und möchte noch ein wenig fachsimpeln.

An dieser Stelle habe ich noch einen ganz krassen Tipp vom jemandem, der mehrfach wöchentlich die EU-Aussengrenze überquert und seit 2003 nicht mehr beim Schmuggeln erwischt wurde: Samstags schmuggeln ist eine ganz doofe Idee. Schmuggeln mit einem Kennzeichen, das nicht aus einem Kanton in 10min Fahrweite des Grenzübergangs kommt, auch. Nicht alles angeben, wenn man schon sieht, dass die Grenzwache an der Ausfahrt des Zollparkplatzes steht (das sind die jungen, durchtrainierten, schwer bewaffneten Männer und Frauen in blauer Uniform mit neongelben Streifen drauf, auf deren Rücken "GRENZWACHE" steht.), das ist wirklich doof. Ja, die schauen nochmal in jedes Auto, in jeden Kofferraum, ja, das dürfen die und "Ups, echt, wusste ich nicht!" zieht da nicht.

Daheim Kaffeepäuschen (der Hübsche hat gestern die Heizung angestellt, es darf also wieder Baileys in den Kaffee), ich wollte noch schnell L.s MFM-Kurs Ende Oktober bezahlen, das ist aber unerwartet kompliziert:
Ich hatte das letzte Woche schon unterwegs angefangen, aber weil der diesmal von einem anderen Elternverein organisiert wird, muss ich an einen Empfänger überweisen, an den ich noch nie zuvor überwiesen habe. Dazu reicht der Login ins Ebanking via Vertragsnummer, QR-Code, App, PIN nicht mehr aus, sondern ich muss eine separate Karte in ein separates Lesegerätchen stecken, dort einen Teil der IBAN-Nummer des Empfängers eingeben und den daraus generierten Code als TAN eintöckeln. Das Lesegerätchen habe ich natürlich unterwegs nicht dabei.
Heute also: Ebanking, QRCode, App, PIN, Karte, Gerätchen: "Batterien wechseln". Natürlich sind das genau die Knopfzellen, die wir nicht auf Vorrat daheim haben, also: zum Coop, dabei noch den Rotwein einkaufen, den des Hübschen Chef empfohlen hat, wegen Weinregal fotografieren in die Fänge des Weinberatungstüpps geraten, Batterien holen, wieder heim und von vorne:
Ebanking, QRCode, App, PIN, Karte, Gerätchen, Zahlen eintöckeln, TAN eintöckeln, Zahlen, fertig. Was tut man nicht alles für die Aufklärung.

Dann haben wir eine eigentlich schöne, aber wegen des schieren Umfangs dann doch nicht ganz so schöne Aufgabe vor uns: wir kleben den Kindern (und uns und den Katzen) ja immer noch Fotoalben und normalerweise suchen und drucken wir mindestens einmal im Jahr dazu die Bilder aus und lassen sie entwickeln. Das sind dann immer irre viele (letztes Mal 1100), der zeitliche Trigger ist normalerweise der Sommerurlaub oder spätestens das Hochzeitstagsfoto. Letztes Jahr ist der Sommerurlaub ausgefallen und das Hochzeitstagsfoto war auch kein richtiges, weil der Hübsche in Südkorea war, und tja, wir haben das letzte Mal offensichtlich im Januar 2018 ausgedruckt.
Wird alles, wir sind beim Aussuchen immerhin schon da, wo wir die Babykatzen bekommen haben, das ist alles sehr niedlich.

Dann ist es auch schon Zeit, immerhin EIN Kind von den Pfadis abzuholen. L. ist stolz, weil er von einem Wölfli zum Pfadi wurde, freut sich, wieder da zu sein, hatte eine tolle Zeit und eine voll bedruckte und benähte Wölfli-Uniform, die wir nun waschen, bügeln und einlagern werden. Er riecht genauso, wie man das erwartet, im Rucksack sind erstaunlich viele ungetragene Socken und Unterhosen, aber natürlich nicht sauber :-).

Von Q sehen wir nur eine etwas willkürlich erscheinende Gepäckauswahl (der kleine Rucksack, ein Mätteli, zwei Unterhosen, Handschuhe und Mütze und Pfadikrawatte), er ist noch auf Pioabenteuer, weil er ja auch Stufenübertritt hatte ("7 Stunden waren wir in derselben Abteilung. Immerhin")

Daheim dann Wäschewaschen, Kindwaschen, Pizzapacken, Zuhören, Rotwein trinken, "This is us".

Das fühlt sich super an, fast komplett!


JETZT ZUM KLEINGEDRUCKTEN:
Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen.
 UPDATE: Bitte beim Eintragen beachten: Mr Linky erkennt keine Umlaute oder scharfes s oder so, darauf bitte beim Nameneingeben achten, sonst zeigt es ein leeres Feld an.

Freitag, Oktober 04, 2019

041019: Homesweethome

Ich hatte ja kurz drüber nachgedacht, heute mal keinen Homeofficefreitag zu machen, sondern ins Büro zu gehen, die Kinder sind ja noch weg. Dann dachte ich auch kurz drüber nach, einfach mal nur für mich freizunehmen, das Überstunden- und Ferienkonto kratzt ganz stark am Rand von "Ab dann leuchtet bei HR ein Lämpchen". Dann habe ich kurz an meine To-Do-Liste gedacht und mich gegen beides entschieden, was nämlich vor lauter Handover- und Produktmeetings und Onboardinggesprächen und "Wo ich dich gerade sehe"-Gesprächen auf der Strecke geblieben ist, sind zig zu schreibende Emails, Anträge, Minutes, Anfragen. Und die erledigen sich tatsächlich am besten daheim, nicht weil daheim, sondern weil ich eben dann nicht für spontane Gespräche zur Verfügung stehe. Und so habe ich heute relativ stur unterfüttert von literweise Lady Grey-Tee in die Tasten gehackt und die Liste geleert.
Zum frische Luftschnappen zwischendrin Einkaufen, die Katzen waren trotz Regenwetters im 7. Himmel, mir ist nämlich beim Abstellen der Einkaufstasche vor der Tür zum ersten Mal eine Milch-Pfandflasche kaputt gegangen und hey, Milchsee!

(ich musste sehr an einen Kommilitonen, der bei einer unserer legendären Geburtstagsparties in der Schwabinger Wohnung, ich glaube, es war sogar die, bei der wir zur Feier des bestandenen Biochemie-Kolloquiums nachts um drei mit dem Staubsauger das riesengrosse Plakat mit dem Zitronensäurezyklus von der Wand gesaugt haben, aus Versehen oder Betrunkenheit eine Schüssel Chips auf den Boden geleert hat und mit Stentorstimme tönte: "ICH WERDE MICH NICHT ERNIEDRIGEN, DIESE CHIPS VOM BODEN ZU ESSEN! .... Ach, was solls, ist bestimmt sauber genug hier" und dann tatsächlich direkt vom Küchenboden gegessen hat.)

Sansa hat es ruhig angehen lassen und den Tag mehr oder weniger auf einem Kissen auf dem Schrank verbracht (dank "Katzenwurscht", die der Hübsche gar nicht direkt als solche erkannt hat und schon für sich claimen wollte, ist die Wurmtablette übrigens anstandslos drinnen),

Jonny ist immer wieder raus und kam dann platschnass zurück, um sich auf einem Platzdeckchen neben dem Computer trockenzuputzen. Milch, auch vom Boden geschleckt, macht übrigens sehr übelriechende Katerpupse.)




Irgendwann dann Feierabend, der Hübsche hatte Lieferantenbesuch und ist dementsprechend müde, es ist immer noch kein Kind da, dh es gibt heute statt Pizza etwas, was die Kinder nicht mögen: die Ottolenghi-Knoblauchtarte, wir müssen Jonnys Milch ja etwas entgegenhalten.

Gegessen:
selbergemachtes Granola (viel leckerer als gekauftes!), Birnen, Himbeeren, Mango, Joghurt
Spaghetti mit Tomatensosse
Breznknoten
Knoblauchtarte und Salat

Getragen:
Jeans, Langarmshirt, Kapuzenjacke, Wollsocken

Gelesen:
Das mit dem "kurz grandios"

Gesehen:
"Workingmoms", da wollte ich gestern nur kurz reinschauen, um zu gucken, ob das mir oder uns gefällt. Aus kurz wurden drei Folgen und ein "mir schon", "uns" eher nicht; und "Fleabag"

Stressleveldurchschnitt gestern: 43
Selbstbeweihräucherung: Fast nicht rotgeworden, als ich heute mein Zwischenzeugnis gelesen habe. ALTER VERWALTER! (u.a. "embodies company values" ist ja schon ein bisschen sehr cool, die finde ich persönlich nämlich super. ). Btw: 6:07h die erste Nachricht "Du bist im HR-Tool" per Hangout, 16:46h für heute die letzte. Ich sammel die jetzt und frag ALLE, was sie denn so dringendes da drin zu tun hatten.

Donnerstag, Oktober 03, 2019

031019: FAME!

Und ich sag dem Hübschen noch: "Lass den Kater unten im Q.-Bett schlafen, da pennt der ewig", aber nein, er muss ihn ja zum Kuscheln nach oben holen und wer wird um 4:50h geweckt? Genau.

Kleine Freuden der Frühaufsteherpendlerin: der Zug, der normal 3 Minuten VOR Busankunft abfährt, hat 3 Minuten Verspätung, der Bus hingegen ist sehr pünktlich, und naja, zum Lohn bin ich halt schon um 7:14h im Büro.

Nicht die erste übrigens, nicht bei uns auf dem Stockwerk (sehr spannend, die Dynamik da rauszuspüren, ich bin, glaube ich, in die "Kaffee um 7:30h"-Runde aufgenommen., und auch nicht in meiner Bubble, meine Inbox quillt nämlich über mit Mails von Leuten, die sich seit Monaten bis Jahren nicht mehr gemeldet haben, und als ich als ich durchklicke, weiss ich auch warum.
Ich hatte mich ja damals schon gewundert, welche Resonanz mein einfach nur eingefügtes Profilbild erzeugt hat, aber .... wenn man auf einmal das Header-Gesicht des firmenweiten Performance-Management-, Career-Development-, naja, des gesamten HR-Tools ist, dann ruft das noch mehr Resonanz hervor. (Ich bin bisher vor allem verwundert, wie viele Menschen an einem ganz normalen Donnerstag VOR SIEBEN schon in diesem nicht wirklich sehr benutzerfreundlichen Tool unterwegs sind, ich habe da zum letzten Mal irgendwann im August reingeschaut, als ich den Knopf für da Zwischenzeugnis gesucht und nicht gefunden habe, weil der ist natürlich nicht im HR-Tool).

Joah. Sie erinnern sich dran, dass ich beim Fotoshooting für unser neues Employer Branding ("Thema: Design Thinking", ich weiss bis heute nicht, was das ist) dabei war? Ja, sehen Sie, ich mich auch nur noch dunkel. Das war die Zeit, in der ich wegen Italien echt, echt, echt am Rad gedreht habe und ich kann es mir nicht anders erklären, als dass ich nicht im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte war, als ich da in den 24. Stock marschiert bin und mit Communications-Praktikanten und anderen Menschen, die ich noch nie gesehen hatte, in fancy Büroumgebung Kaffee trank, schwatzte, mit Postits hantierte und mit Whiteboardmarker in der Hand tiefsinnig aus dem Fenster schaute. Ich habe der Nutzung der Fotos für alle angegebenen Zwecke (ich erinnere mich dunkel, dass von Web, Print, intern, extern, Anzeigen, Bedrucken von Fahrzeugen und was weiss ich nicht alles, die Rede war und in dem Moment kam mir das ganz witzig vor, weil die Bildsprache, die bei unseren Fotos genutzt wird, eine sehr angenehme ist, und ich alle Plakate, Lastwagen, generische Datenbankbilder, die wir für Präsentationen, Poster, Einladungen, Flyer etc eigentlich sehr schön finde, auch die Menschen, die da drauf sind.).
Ich dachte mir noch kurz, dass die Frau mit der dunkelpinken Haarsträhne, die auf den Plakaten die im Rahmen der "engrained quality"-Initiative vor ein paar Jahren freundlich in ihr Reagenzglas geschaut hat, vielleicht nicht ganz so happy war, wirklich global auf allen Sites in jedem Büro und an jeder Tür zu hängen, obwohl das Bild echt toll ist, aber meine Güte, das hatten wir jetzt ja, das passiert schon nicht.
Naja, nach dem Foto ist lang nix passiert, irgendwann kam eine Mail, dass die B-Roll jetzt hochgeladen wäre, man könne ja mal durchschauen, die Auswahl fürs Employer-Branding laufe aber noch, danke fürs Mitmachen.
Bei den Hochgeladenen waren zweieinhalb mit mir dabei, bei einem diskutiere ich mit einem Kollegen und sitze mit kritischem Blick in einem sehr stylishen Stuhl, beim zweiten fuchtele ich etwas unscharf mit einem Stift, beim dritten sitze ich mit dem Rücken zum Fotografen an einem hippen Holztisch und man erkennt mich nur, wenn man weiss, dass ich die mit der lila Bluse und den etwas strubbeligen hellblonden Haaren bin.
Ich war da kurz ein bisschen enttäuscht, weil hm, für eine Stunde rumhampeln war das dann nicht sooo eine tolle Ausbeute, aber dann doch auch ganz froh, weil ich damit sicher auf keinem Laster landen würde.

Dementsprechend war ich natürlich gar nicht drauf vorbereitet, dass ich anscheinend ab heute (zusammen mit einer kritisch schauenden Kollegin und zwei unscharfen Kollegen halb von hinten) mit etwas starrem Blick und ganz viel Zähnen die Leute auf der Startseite des HR-Tools begrüsse.
Nun ja. Es ist kein Laster. Bisher. (nein, kein Bild hier, ich habe die Rechte ja abgegeben. Können jetzt halt nur die Leser sehen, die meine Kollegen sind.)

(Ich habe es überprüft: es ist "nur" das interne HR-Tool. Die Variante, die man von extern erreicht, wenn man sich bei uns bewerben möchte, hat andere Leute. Kenne ich nicht, sehen aber auch sehr gut aus :-))

Gegessen:
Müslijoghurtfrüchte (den sport- und ehemannfreien Abend, weil der mit Koreanern essen geht, genutzt, um selber wieder Granola zu machen)
Kässchnitte mit Essiggemüse, Kefen und ... Radieschensalat. Stimmt. Eine Scheibe ist mir in meine Schal gefallen
Ofengemüse

Gelesen:
"Auf Erden sind wir kurz grandios" (Affiliatelink)

Getragen:
die neuen Stiefel mit Einlagen, aber ohne die ab Werk reingeklebten rauszupokeln. Keine gute Idee, da schmerzen die Füsse dann anders. Muss ich die also doch rausrupfen.
Ich finde es übrigens witzig, was für einen Anklang diese Stiefel finden. Als ich heute vor dem Werkstoren auf den Bus gewartet habe, kam eine Gewerkschaftsfrau auf mich zu (wenn man schon immer in Chemie- und Big-Pharma-Unternehmen arbeitet, ist man ja einiges vor den Werkstoren gewohnt, angekettete Greenpeace-Aktivisten, Tierschützer, verkleidete Menschen und halt auch mal Gewerkschaftler), ich wurde schon nervös, weil ich dazu gar keine Meinung habe, aber sie wollte nur wissen, wo ich die Stiefel her habe, weil sie genau solche schon ewig sucht :-). Sure, sista!

Stressleveldurchschnitt gestern:
Selbstbeweihräucherung: relativ cool auf die Überraschung reagiert, nur einmal rot geworden. Und relativ unnervös, als ich mitbekommen habe, dass Q. Anfang der Woche die 50km noch gar nicht gelaufen ist, das war "nur" ein normaler Hike, die 50km ist er erst heute gestartet.


Mittwoch, Oktober 02, 2019

021019: Back on track

Aufgewacht in sehr frischer Luft mit leichtem Regen, nach wie vor etwas, was ich superst finde am gar nicht mehr so neuen Schlafplatz direkt unter dem Dachfenster.
Jonny schläft aktuell am liebsten in Q.s (frisch bezogenem) leerem Bett in eine Nest, das er sich aus dem Federbett gebaut hat und, ja, ich verstehe, warum er im Moment nicht vor oder beim Weckerklingeln bei mir im/am Bett steht und Fressen fordert, es ist halt schon sehr, sehr gemütlich da.

Kleiner near miss beim Frühstück: mit so wenigen Leuten daheim ist nicht garanitert, dass die Spülmaschine einmal am Tag läuft und so war heute morgen der Becher, aus dem ich seit ungefähr ... 10 Jahren oder länger jeden Morgen meinen Kaffee trinke, nicht verfügbar und aus Mangel an Entscheidungsfreude in der Früh habe ich den ersten genommen, der mir in die Hände fiel, nicht bedenkend, dass ein Isolierbecher meine enggetaktete Morgenroutine durcheinanderbringen könnte, weil holla, der Kaffee kommt heisser aus der Maschine, als ich dachte.

Morgens back2back-Meetings ab 8 bis mittag (und zwar so getaktet, dass ich ohne Witz keine Zeit für WC zwischendrin hatte), so Produkthandovers machen sich halt auch nicht von allein oder in 5 Minuten. Aber: wow, ist das alles spannend, mir war gar nicht so richtig bewusst, wie viel mehr Schnittstellen (und wieviel weiter ausserhalb meiner bisherigen Exposition) es gibt, wenn man auf einmal nicht mehr "nur" für den Wirkstoff verantwortlich ist, sondern wirklich end to end bis Produkt im Patienen. Ich habe heute zB Emails bekommen, die in der Signatur als ernsthafte Kontaktmöglichkeit Koordinaten und einen Funkcode haben (erster Reflex: sofort an die IT-Abteilung weiterleiten, Verdacht auf Phishing, aber nein, das gehört so)

Schwesternmittagessen im Turm (eine Baustelle auf dem Bankverein macht mehr Mitdenken beim ÖV-Nutzen erforderlich, als ich dafür eigentlich aufwenden möchte)
Auf dem Rückweg endlich mal einen der berühmt- berüchtigten Basler Polizei-Teslas gesehen (vorne ist er blau und das gelb ist sehr neon)

Nachmittags mehr Meetings und die erste Einladung zum Forschungsblutspenden (43mL) nächste Woche. Sollte drin sein (höhöhö).

Bisschen später daheim als sonst, aber es reicht noch, um dem Hübschen kurz hallo und tschüss zu sagen, der auf dem Weg zu Sport ist.

Übliches Wäscheab- und Aufhängen, Staubsaugerroboter rumschicken, Abendessen vorbereiten, Crosstrainern: ohne Kinder ist das alles so viel weniger! Weniger Wäsche, weniger Geschirr, weniger Lachen, Reden, Antreiben, Zuhören, die Abende sind echt ganz schön lang!

(Ich mache mir übrigens fast überhaupt keine Gedanken, dass wir von L nur am Sonntag morgen ein Bild vom Frühsport in den IG Stories gesehen haben und Q. beim Aufbruch zum Hike gestern, weil no news are good news, und ich weiss ja als Elternrat mittlerweile: wenn was ist, melden sie sich schon sehr zackig, aber es ist durchaus legitim, ungefähr alle 2 Stunden doch mal zu gucken, ob es Neuigkeiten gibt, oder?)

Gegessen:
Joghurt, Müsli, Früchte
Texanische Kartoffelpfanne mit Gemüse und Sauerrahm, dazu Ofengemüse und zwei Selleriesalate. Joah. (Bissl viel Bohnen, sagt mein Bauch)
weil es so lecker war: selbergemachtes Ofengemüse daheim. Mit Apfelchilisosse

Getragen:

Die neuen Stiefel Irgendwann erwischt mich mal wer beim Liftgehampel. Was ich btw sehr schmerzhaft gelernt habe: Lange Arbeitstage mit vielen Schritten in 10cm Hacken machen dem MortenNeurom nichts. Ein Tag in flachen Stiefeln OHNE die Einlagen drin: nachmittags um drei muss ich die stechenden Schmerzen veratmen und kann nicht telefonieren, weil mir die Tränen in die Augen schiessen. (Ist wieder ok)
 Gelesen:
"Die Zeuginnen" aus (Affiliatelink). Das Buch habe ich eine Zeitlang vor mir hergeschoben, weil ich Angst hatte, das eie Fortsetzung nach 35 Jahren und zwei sehr grossartigen Serienstaffeln (von denen ja nur die erste auf dem ersten Band basierte) enttäuschend wäre. Aber: nein, ganz und gar nicht. Es hat mich total gefesselt, es ist ein  kleines Wunder, dass ich nicht mehrere Runden mit der Tram gefahren bin, weil ich meine Haltestelle verpasst habe.

Stressleveldurchschnitt gestern: 32
Selbstbeweihräucherung: die neuen Kollegen langsam an mein Spässleniveau herangeführt.

Dienstag, Oktober 01, 2019

Oktober

Hui, das Jahr ist praktisch rum, draussen pustet der Wind, die Blätter verfärben sich und auch, wenn es untertags immer noch T-Shirt- und Barfusswetter hat, die nächtlichen Temperaturen weisen doch auf Herbst hin.

Für den Oktober steht hier folgendes an:

  • Durchatmen. Die grossen Events des Sommers (in nicht wertender Reihenfolge: ITALIENprojekt, der Kanadatrip, der Junggesellinnenabschied, der Jobwechsel, die wundervolle Hochzeit) sind wunderbar über die Bühne gegangen (naja, um Italien kümmert sich jetzt jemand anders), ich wäre bereit für Atmen.
  • Die Kinder haben zwei Wochen Herbstferien, eine davon im Herbstlager der Pfadis, ich bin gespannt, mit welchen Erlebnissen sie zurückkommen!
  • Q. legt dann grad noch ein verlängertes Wochenende Leitpfadikurs obendrauf, das ist dann ganz schön viel Outdoor für zwei Wochen :-) (Gerade auf Instagram gesehen: heute ist er zum P, das ist ein 50km Marsch, gestartet...)
  • Ich werde meinen Einarbeitungsplan abschliessen und zum 1. November volle Verantwortung für meine neuen Produkte übernehmen. Uiuiui.
  • Parallel bin ich dran, mit der Kollegin aus Rio einen Workshop (hier, nicht Rio) zu organisieren.
  • Im Dorf ist wieder Chilbi, ich hoffe, das Wetter ist so schön wie die letzten Jahre! L. und ich werden auf alle Fälle Crepes für den Geräteturnverein backen, mal sehen, ob der Fonduebengel besser schmeckt als letztes Jahr!
  • Heimturnier der Unihockeymannschaft heisst für mich: Beizlidienst und Kuchenbacken, und natürlich Q. anfeuern (U16. Wann ist das passiert?)
  • L. ist zu einem Pokemon-Geburtstag eingeladen.
  • Ich werde mich um Adventskalender für alle kümmern (heute habe ich den ersten bestellt, und nein, es ist keiner für die Kinder), mit der Planung für meinen Geburtstag beginnen, es beginnt ja langsam meine allerliebste Jahreszeit (nur kälter müsste es endlich werden)
  • Mein 25-Jahre-Abitreffen habe ich übrigens abgesagt, wir haben nämlich auf dem eh schon Ausweichtermin eine personalisierte Führung im lokalen Römermuseum ("Wer hat vor uns an unserer Adresse gewohnt?"), das finde ich sehr viel spannender als, sorry, OK-Mitglieder, "Wir treffen uns in dem und dem Restaurant, wer noch was organisieren will, macht mal", wobei ich mit dem organisierten Teil vom letzten Mal im Hinterkopf vielleicht doch nicht mehr organisiert haben möchte, sondern vor allem einfach nicht hingehen.
  • Ach ja, und nach dem missglückten Versuch von gerade eben: eine Katze müssen wir noch entwurmen. Es ist Ihnen hoffentlich klar, welche die GANZE Wurmtablette, die so halbscharig in ein Leckerli gedrückt war, schnurrend mit einem Haps verdrückt hat, und wer die HALBE aus 6 Leckerlis, einer Scheibe Leberkas und einem Schinkenwürfel rausgeprokelt hat, dreimal beim direkten Versuch wieder ausgespuckt hat und mich dann ganz wild angeknurrt.... (Ich muss Thunfisch kaufen. Und die grossen weichen Leckerli)