Montag, Dezember 31, 2007

Rechenspiel

Wir (ich) hatten ja mal geplant mit dem nächsten Kind solange zu warten, bis Little Q. ein Jahr durchgeschlafen hat. Ursprünglich dachte ich am Stück aber andererseits soll Q. ja kein Einzelkind bleiben. Also wird aufaddiert.
Nach einem fulminanten Start genau vor einem Jahr an Weihnachten, hat er es im Jahre 2007 doch immerhin auf 14 Nächte Kernzeitdurchschlafen (24h bis 6h) gebracht. 2 Wochen. Fehlen noch 50.
Wenn er so weitermacht ist er also 28 wenn das kleine Geschwisterchen kommt (und ich 59).
Gott sei Dank hat lineare Regression in der Praxis noch nie was getaugt...
In diesem Sinne ein gutes neues Jahr 2008.

2007, wie es wirklich war

Tacos sind alle, Margharitas lecker, noch eine Stunde bis zum Geböller, da mache ich mich dann doch mal an den Jahresrückblick


Januar:
Wir entschliessen uns spontan zum Hauskauf. Am 14. Januar haben wir das Haus hier angeschaut, am 31. Januar sind wir 745 000 Franken ärmer, zumindest auf dem Papier. Zunächst eine beängstigende Vorstellung, man gewöhnt sich aber dran.

Februar
Wir unterschreiben am Valentinstag den Kaufvertrag und versuchen, den diversen Banken unser Erspartes zu entreissen. Ich kämpfe mit Stirnhöhlenentzündung und morscher Haut.
In der alten Wohnung fällt die Balkontür einfach ab. Wir kündigen.
Ich muss meinem Chef und meinen Kollegen zeigen, dass ich wirklich und in echt wieder da bin.
März
Little Q.s bester Freund bekommt eine kleine Schwester, Little Q. ein Dreirad. Ich bin ganz und gar nicht reif für ein zweites Kind.
Wir planen den Umzug.
Ich steige erfolgreich ins Seifentauschbusiness ein.

April

Wir planen immer noch den Umzug. Dafür schmuggeln wir ein Klavier, ein Bett und ein Sofa über die Grenze. Ausserdem rennen wir immer noch unserem Geld hinterher und packen die ersten Kisten.

Little Q. wird aus Versehen zum Hooligan. Vor lauter Trotz stellt er sich einmal tot. Ganz unkompliziert wird ihm der Nuggi entzogen.

Ich stelle fest, dass es auch ruhige Babies gibt. Von anderen Leuten.

Mai

Wir ziehen um. Mehr bleibt eigentlich nicht zu sagen.

Juni

Wir leben uns aktiv ein.

Ich muss die ersten Tage ausser der Reihe arbeiten.

Bei traumhaftem Wetter lernen wir den eigenen Garten schätzen. Der Balkon wird richtig grün (noch weiss ich nicht, wieviele Zucchini uns erwarten)

Von dem übergrossen Vertrauen der Kollegen in mich bekomme ich Magenkrämpfe.

Juli

Wir geniessen den Sommer.
Ich muss immer noch gegen nervige und alles besser wissene Kollegen ankämpfen. Aber ich bin wieder da.
Wir lernen Frau Rage und die Vreni kennen.

August
Wir machen die dringend benötigten Ferien. Dabei geht es unter anderem in den Europapark. Aaaaaaanstrengend. Besonders mit Migräne.

Wir erleben zum ersten Mal den 1. August auf dem Land.

Mit dem Augusta-Raurica-Römerfest wird der Grundstein für Little Q.s Römerbegeisterung gelegt.

Der Hübsche und Little Q. haben Geburtstag. Seitdem ist Little Q. extrem mobil und wir haben seitdem den Buggy nur zweimal benutzt.

Wir ertrinken nicht im Hochwasser.

Meine Kollegen sind intrigant, aber mein Chef hält zu mir und ich habe mich endlich getraut, auf den Tisch zu hauen.

September


Der Hübsche und ich feiern unseren vierten Hochzeitstag ohne Little Q., der erstmals bei seinem besten Freund schläft.

Ich muss beweisen, dass ich zu Recht auf den Tisch gehaut habe.

Dadurch und das Dauervoltarenschlucken wegen Fussschmerzen kriege ich fiese Magenprobleme.

Little Q. und ich verbringen das erste Wochenende allein auf dem Land.

Oktober

Die ersten Weihnachtsseifen lassen den Seifenboom ausbrechen.

Ich kann dank uncoolster Einlagen endlich wieder richtig laufen.

Der Mütteralptraum wird wahr: Little Q. rast ohne zu schauen mit dem Laufrad über die Strasse.
Little Q. schläft unvermittelt eine Woche lang durch. Dann ist wieder Schluss.

November

Little Q. wechselt in der Krippe von der Buschigruppe zu den Grossen. Nicht so leicht....
Wir haben trotz Little Q.s Dreitagefieber einen sehr entspannten Freundebesuch.
Durch diverse Terminversäumnisse anderer wird das Jahresende und der Jahresbeginn 2008 für mich deutlich stressfreier, aber immer noch stressig genug.
Aus Little Q. wird "Ick".
Beim Besuch bei kinderlosen Freunden lässt "Ick" richtig die Terrorfratze raushängen.
Schwesterlein 3 kommt endlich zu Besuch.
Wir fangen mit unserem Deal "Erkältung ab jetzt mit open end" gegen "kein Noro" an.
Dezember
Dieses Jahr habe ich nur ein Weihnachtsgeschenk richtig im Laden gekauft. Mich dafür aber ganz schlimm über die Post geärgert.
31 ist besser als 30. Zumindest von der Party her.
Ansonsten haben wir den ganzen Dezember mehr oder weniger auf die Weihnachtspause hingefiebert. Wir können sie alle brauchen.
So, vor 12 bin ich nicht fertig geworden, macht aber nix.
Ich wünsche euch allen ein schönes Jahr 2008.

Slacker vs. Spiesser


Residual Self Image, originally uploaded by Prozac74.

Seit ich Matrix das erste (von 57) Mal gesehen habe, habe ich mir Gedanken darüber gemacht wie mein "Residual Self Image (RSI)" in der Matrix aussehen würde. Ich bin seit Jahren hin und hergerissen von zwei Selbstbildern. Einerseits pocht in mir immer noch der alte Slacker/Punker whatever, der gerne unangepasst wäre und das Establishment verachtet (und all die anderen Allgemeinplätze, die hier noch so hingehören). Andererseits bin ich mir natürlich bewusst, dass ich mittlerweile selbst das Establishment verkörpere und mich damit sehr wohl fühle (gemäss der Bausparkassenwerbung: "Wenn ich gross bin werde ich auch mal Spiesser..."). So oder so, orange ist meine Farbe; wenigstens da sind sich meine verschiedenen RSIs einig.

Und ausserdem

Reichst beschenkt wurden wir alle.

Little Q.s Duplo und Brio-Vorräte wurden extrem aufgestockt, so dass wir jetzt richtig lange Strecken bauen können. Von Duplo bekam er das Baustellenset mit Bagger und Muldenkipper incl. zwei Manschgerl. Hautfarbentechnisch und politisch inkorrekt wurden sie vom Hübschen und seinem Bruder Ranshid und Slobodan getauft. Little Q. kann das erstaunlich gut aussprechen.


Wer bei Brio kam denn auf die glorreiche Idee, die Loks mit Batterie auszustatten? Seit dem ersten Weihnachtsfeiertag haben wir schon fünf verfahren.


Ich bekam von meiner Mutter einen Riesensack Öle und Fette, die ihrer Verarbeitung harren. Von der besten aller Schwiegermütter gab es einen grosszügigen Esprit-Gutschein, der dank Wintersale und grossmütterlicher Hütedienste für den Zwerg in.... sagen wir mal.... einen grossen Haufen schöne Kleider eingetauscht werden konnte.


Freunde haben wir nicht ganzs so viele getroffen, wie geplant, aber so ist das halt. Dafür gab es eine richtig schöne Überraschung, meine Trauzeugin und beste Schulfreundin ist nämlich in der 13. Woche schwanger.


Weil Little Q. ja, sagen wir mal.... ab und an zum Lagerkoller neigt, hatten wir zum Glück das Laufrad dabei und meistens gutes Wetter. Bei zwei Touren zum Dorfweiher sind diese schönen Bilder entstanden:


Da ja nicht nur meine Mutter und Schwester krank wurden, sondern auch der Bruder des Hübschen die meiste Zeit mit hohem Fieber im Bett lag, wir alle drei dank Antinorodeal immer noch am Husten und Rotzen sind, und irgendwann auch das anscheinend extrem starke Immunsystem der Oma schwach machte, war alles ein bisschen ruhiger als sonst, aber schön war es allemal.





Chaostag

mit der ganzen Grossfamilie:

Eine Mutter, vier Schwestern, drei Freunde/Männer, zwei Kinder, fünf Katzen, drei Hunde, ein Vogel und eine Schildkröte, da ist das Haus voll.

Wir waren jedoch die ersten und so konnte Little Q. in aller Ruhe ein paar der original 70er Jahre-Puzzle machen, die meine Mum noch aus meiner Zeit aufgehoben hat.

Little Q. liess vor lauter Aufregung den Mittagsschlaf aus, kein Wunder, wenn man die Alternative bedenkt: Geschenkeinferno!
Meine Mutter hatte zwar eine Kompanie zu Besuch, aber für eine ganze Armee gekocht. Vom Mittagessen ging es direkt über zu Plätzchen und Kaffee. Nur mit Mühe konnten wir sie vor dem folgenden Kuchenessen zu einem Spaziergang überreden.


Vor dem Abendessen bekam Little Q. dann einen kleinen Koller, was sein anderthalb jahre älterer Cousin extrem cool nahm: "Der Q. weint jetzt, weil er denkt, ich hätte das kaputt gemacht. Hab ich aber gar nicht, das war der selber. Ich warte mal, wann er wieder aufhört."

Überhaupt waren er und Little Q. ein Dreamteam: "Little Q., darf ich mitspielen? Sag ja!" Sagte er.


Ab dem nächsten Tag lagen meine Mutter und Schwester 4 dank Herrn Noro flach, so dass alle weiteren Besuche daheim ausfielen. Müssen sie halt mal wieder herkommen (haha.)

Bescherung

Hier noch vor dem Aufreissinferno.

In der grössten Kiste war Little Q.s billigstes, aber heissestgeliebtes Geschenk drin (Man bemerke: Frau Brüllen in ungewohnt kurzem Röckchen....love it! Jetzt brauche ich noch mehr bunte Strumpfhosen).

Jeder mit einem kleinen feinen (ich mit meinen "Chocolate for your ears-Kopfhörern), grossen bunten (Little Q.) und grossen teuren (der Hübsche) Geschenk seiner Wahl ;-).

Der Hübsche hat für Little Q. einen ferngesteueren Helikopter gekauft. Typisch Vater mag man denken (tat man auch), das ist ja nur was für ihn. Wer hätte gedacht, dass Katze und Kind hin und weg sind, sobald es heisst: "Helikopter Batterine ufglade"

Weihnachten kulinarisch

So, dann wollen wir mal mit dem Weihnachtsrückblick.

Hier die Bebilderung unseres Weihnachtsmenüs und ein Fazit:

Lachtartar auf Mango: sieht gut aus, schmeckte so.... naja.

Steak, karamellisierte Butterbohnen und statt der Polenta einfach Brot: extrem lecker, es wurde auch noch gerechter verteilt als auf diesen Bildern. Schöner angerichtet allerdings nicht mehr, wir hatten ja alle Hunger. Und der Hübsche glaubt mir mittlerweile, dass man ein Stück Fleisch auch zu kurz anbraten kann. Zum Beispiel, wenn es innen noch kalt ist.

Und hier: die Eiscremelollies: Extrem lecker, allerdings schwierig zu essen.

Bereit

für den Jahreeswechsel:
gleich gibt es Weisswurschtfrühstück (importiert aus der Heimat), wir waren schon morgens um 8 beimEinkaufen für heute abend (Tacos selfmade, dazu Margharitas, je nach Geschlecht Strawberry (der Hübsche) oder Lime (ich)). Sekt steht kalt, die Koffer sind schon lang wieder ausgepackt.
Leider hat das Kind beim Heimaturlaub alles Schlafen verlernt, so dass ich heute, statt meine wunderbaren neuen Fettvorräte (Macadamia, Hanf, Sheabutter, Lanolin, Kakaobutter, Weizenkeim, Mandel, Rizinus) in eine wunderschöne Silvesterseife zu verwandeln, lieber Mittagsschlaf machen werde.
Bericht über Weihnachten und den Heimaturlaub folgen, sobald der Hübsche die Fotos parat hat.

Montag, Dezember 24, 2007

Unseres

Das Kind, das beim Krippenspiel in der Kirche
  • in den ersten 10 Minuten 20mal fragt "Jetz scho lieslig si?", und
  • "Wo Mann, Geschichte zähln?" (Konnte ich ahnen, dass ein katholischer Kindergottesdienste zu 100% von Frauen erledigt wird?)
  • 100mal nachfragt "Wo (Ma)Ria?" (Seit wann dürfen mausbraun behaarte Mädchen mit Brille die Maria sein? Zu meiner Zeit reichte so ein Genpool höchstens zum Hirten.)
  • und irgendwann dann umschwenkt auf "Wo Christkind? Scho Gschenkli bracht? Denti Bagga wünscht!"
  • Für grosse Erheiterung sorgte di unvermittelt einsetzende Frage "Wo Krokodil?" (Aber ehrlich, bei der extrem langatmigen Erzählweise aus Sichtweise des Esels, einem Zwischenstop bei Räubern und einem Zimmermannsrap hätte auch ein Krokodil ganz gut gepasst.)
Rausgeworfen sind wir übrigens diesmal nicht worden, wir haben uns nach der Kommunion ("Denti au Hunger") einfach verdrückt.

DSM: Depressiver, Selbstmordgefährdeter Mond


DSM: Depressed Suicidal Moon, originally uploaded by Prozac74.

Tu's nicht!

Statusbericht







Baum, Vater und Sohn sind fertig geschmückt

Lachtartar und Mangomatsch ist vorbereitet und kühlt vor sich
hin

Steaks und Bohnen (die letzten die es gab) sind gekauft.

Koffer sind grösstenteils gepackt

Kater verschwindet langsam

Die Nachbarn von gestern haben ihren absoluten Heldenstatus bei Little Q. gefestigt. Es gab als Gschenkli, obwohl (weil?) er gestern abend nicht dabei war, einen "Lueg amol, Mami, so toll, a Minimobilbagger". Klar, wenn der Nachbar bei einer Baggerfirma arbeitet...

Und immer noch kein Stress.

Wichtelei



Die Post hat einiges wieder gut gemacht bei mir. Heute lag Little Q.s Wichtelpaket von hier bei uns im Briefkasten.


Der Hübsche musste sich richtig sputen, um die Auspackaktion noch aufs Bild zu bekommen:


Sehr schön eingepacktes Päckchen


Innen noch mehr Pakete, eine Karte und ein süsses Foto vom Wichtel


Die Katze wird langsam neugierig: Bast? Für mich?


Die Plätzchentüte wird erstmal konfisziert (vor dem Mittagessen und so)


Der Leuchtstern kommt gleich an die Heizung


Das Buch "Der kleine Maulwurf und die Maus feiern Weihnachten" haut Little Q. von den Socken. Er dachte bisher, den gäbe es nur bei Youtube.

Und dann noch das Baustellenset ("Lueg amol, Mami, mit Dreck!"), das Kind schwebt im siebten Himmel.

Knut kennt er natürlich aus dem Fernsehen.

Und so durften der Betonmischer und Knut mit ins Bett zum Mittagsschlaf.

Liebe Corinn, verrate mir doch bitte, woran es liegt, dass du den Geschmack von Little Q. so gut getroffen hast. Liest du mein Blog schon so lange? (Ich muss gestehen, ich musste erst mal nach deinem suchen gehen..... wird aber in den Feedreader aufgehommen)? Sind zweieinhalbjährige Jungs einfach so?

Ächz

selten so verkatert und müde in einen Heiligabend gestartet: zwei Flaschen Champagner für vier Leute, von denen eine schwanger ist, und ausser (einer Riesenportion) Tiramisu kein Essen, Ratschen, Lachen etc. bis nach 12, das bin ich nicht mehr gewohnt.
Immerhin blieb das Babyphon still (bis 5:22)

Sonntag, Dezember 23, 2007

Schon voll im Ferienstress

  • Gestern die Weihnachtsferien mit einem Brunch des Grauens bei Nachbarn eingeläutet: Baaaaaaaaahhhh, schon mal irgendwo mit Plätzchentüte und mitgebrachtem Essen eingelaufen, während das Ganze anscheinend als Geschenkeinferno für ALLE anwesenden Kinder gedacht, aber natürlich nicht angekündigt war? Und erlebt, dass eine Gastgebermutter nahezu ausflippt, weil eines der Gastkinder (meines natürlich) angeblich irgendein zwei Euro-Auto kaputtgemacht hat? (Ich bin für meine komplexbeladenen Verhältnisse relativ cool geblieben, weil ich dran dachte, dass ihr Sohn das letzte Mal bei uns mit Little Q.s Haba-Holzgemüse auf unseren Fernseher geworfen hat)? Naja, eine sehr anstrengende Veranstaltung, aber mei.
  • Mittlerweile ist das Haus weihnachtlich geputzt, der Christbaum harrt der Schmückerei morgen, wir sind alle krank, die Geschenke sind alle verpackt, Little Q. wartet aktiv aufs Christkind.
  • Heute abend sind wir (bzw. haben wir uns selber) bei den anderen Nachbarn eingeladen (wenn man sagt, so gegen acht, ist das doch mit Essen, oder?). Das wird das erste Mal seit langem ein kinderfreier Abend, weil ihr Kind erst in vier Monaten zur Welt kommt und unseres daheim schlafen wird (babyphon-überwacht natürlich).
  • Wichtelpakete sind immer noch nicht da.
  • Wir haben gerade getestet: der Schneeanzug vom letzten Jahr passt noch. Und Little Q. ist ganz seine Mum: er lutscht gerne Pfützeneis. (Ich hab das schon länger nicht mehr gemacht. Und weiss aus eigener Erfahrung, dass man da wirklich Bauchweh von bekommt)
  • Eislollies sind fertig (erstaunlich wenig Ausschuss), morgen müssen eben noch die Steaks und die Bohnen geholt werden
  • Ich bin schon am Kofferpacken für die Reise zu den Grossmamis.
  • In diesem Sinne: mal sehen, ob ich morgen noch mal zu Schreiben komme, im Heimaturlaub sind wir zwar auch nicht ganz vom Internet abgeschlossen, trotzdem wünsche ich meiner treuen Leserschaft heir schon mal ein schönes, friedliches und erholsames Weihnachtsfest, leuchtende Kinderaugen und alles was ihr euch wünscht (Weltfrieden, Klimaschutz, Dschien, etc.).

Freitag, Dezember 21, 2007

Gschenkli

Wir verschenken an die üblichen Verdächtigen (Kinderturnleiterin, Krippenleute, Sportelkinderbetreuerinnen) übrigens kleine Guetzeli-Tüten. Von jeder Sorte ist eines drin, das kann man mal so zum Kaffee wegschnabulieren. Man hat zwar nicht so lange was davon wie von einer Gelkerze, aber ich könnte mir vorstellen, dass man auch nicht so viele wohlmeinende Kommentare bekommt.
(Little Q. liefert übrigens immer noch eine Gebrauchsanweisung dazu:"Immer nur eins, gut kauen, runterschlucken, dann erst wieder reden")
An die Fachfrauen Antonmann und Jette: ist das okay? Oder was bekämt ihr gerne?

Ferienreif

Heute morgen waren wir ein letztes Mal vor den Feiertage sporteln. Leider musste ich in der Stepstunde feststellen, dass ich beim Atmen Schmerzen in der Lunge habe und nur husten muss. Naja, ist der "harmlose Virus" jetzt halt bei mir. Ich steh immer noch dazu: lieber Weihnachten mit Bronchitis als Magendarmdingens (von dem wir wirklich verschont geblieben sind.)
Mit Crosstrainer und einem Latte Macchiato danach ging es aber dann doch noch gut.
Jetzt muss ich noch ein paar Mails raushauen, ein paar Änderungen in eine Vorschrift einbauen, und dann wird der Remote-Zugangs-Sicherheitsdingens für zwei Wochen in die Ecke gelegt.

Immerhin

kriegen von mir anscheinend alle Leute Geschenke, die sie bekommen sollen.
So waren heute zwei Amazonpakete in der Post und ein grosses muss ich noch bei der Post abholen.
Von den Wichtelpaketen immer noch keine Spur, ist aber nicht so schlimm, zwei Chancen gibt es ja noch.

Donnerstag, Dezember 20, 2007

Römer heute

Tierpark (mit neugeborenem Kalb),




am Eingang zu Keller und Klo vorbei

ins Theater


im Theater wieder runter

den Tempelberg hoch



und bei Eiseskälte wieder zurück. 2 Stunden, ich geh ein vor Kälte, dem Kind ist immer noch warm.


Gar nicht meine Art,

Kollegen (oder so), die sich quer stellen, auf Einhaltung von jeder einzelnen Pupsvorschrift pochen (auch wenn es gute, sehr gute Gründe dagegen gibt), oder einfach ihren Job nicht machen, von einem höher gestellten Manager, der auf meiner (der natürlich einzig richtigen) Seite steht, eine auf den Deckel geben zu lassen.
Jetzt habe ich es aber doch mal gemacht und siehe da: was mir den ganzen Tag gestern Bauchgrummeln gemacht hat, ist erledigt. Einfach so (ich glaube, das Aufdendeckelgeben hat dem auch noch Spass gemacht).

Immer noch nix

Immerhin sind die Fotobücher mittlerweile da. Sonst aber absolut nix, nada, niente, nyt!
Wenn das so weitergeht, kann der Hübsche am Heiligabend nur ein kleines Notfallgeschenk auspacken, weil ich für alles andere zwar das sauteure Schweizporto bezahlt habe, damit wir vor den Feiertagen von Kollegen etc. unabhängig sind, alles deutlich vor dem garantiert letztmöglichen Termin bestellt habe, tja, aber irgendjemand das alles blockiert.
Wichelgeschenke sind auch noch keine da.
Buhu.


EDIT: und dann bekomme ich Newsletter, mit solchen Titeln:

Salz in meine Wunden! Wobei: die liefern wirklich in einem Affenzahn. (Nach Deutschland)...

Mittwoch, Dezember 19, 2007

Schisser!

Little Q. war vormittags fieberfrei und gesund genug, um einiges an Scheisselkram anzurichten (Nie werde ich den Ausspruch meiner Mutter bei praktisch jeder Krankheit vergessen: "Wenn du so was schaffst, dann kannst du so krank nicht sein"). Dementsprechend stand Extremlüften auf dem Nachmittagsplan. Wann immer die Pferde-Baustellen-Runde zu kurz ist, nehmen wir uns ein Römerdingens vor. Das Standardziel "Haustierpark" schliesst im Winter allerdings schon um vier das Theater war mir zu weit, Baptisterium und Rheinthermen kennen wir in- und auswendig.Also standen heute "Keller und Kloake" auf dem Plan.
Was ich nicht bedacht hatte, war, dass das natürlich beides unterirdisch ist. Mit der montäglichen "Sidney wird lebendig begraben"-Alias-Folge im Hinterkopf, dem leeren Handy in der Tasche, der massiven Stahltür, den Tonnen Beton über einem und der funzligen Beleuchtung da unten wäre ich am liebsten sofort wieder umgekehrt. Little Q. wollte aber unbedingt "Römer-Keller und Klo" sehen. Keller ging noch, da war der Gang nicht so lang. Aber zur Kloake dann wäre es abwärts gegangen, an tropfenden Mauern entlang durch einen schmalen Tunnel.... Jetzt wird Little Q. dem Hübschen erzählen, dass die Mami Angst hatte und wir das Römerklo nur mit einer Taschenlampe und dem Papi zusammen besichtigen werden.

Weihnachtsmenü

steht übrigens auch:
Vorspeise:
Rauchlachstartar mit Mango

Hauptgang
Filetsteaks von glücklichen Biorindern, karamelisierte Butterbohnen, Polentarauten

Dessert:
Eiscremelollipos "Double Creme de la Gruyere"

Ja, ich weiss, ich bin einfallslos, aber die Sachen in dem BettyBossi-Heft sehen so schön aus.
Und der Hübsche hofft, dass es Heiligabend doch mehr als die vorbestellten 2x200g Steaks gibt (hallo? für eine Exvegetarierin ist Steakkaufen nicht so leicht)

Vorgezogene Weihnachtsferien

nachdem Little Q. gestern mit Fieber ins Bett ist, sind wir heute beide schon daheimgeblieben. Wie letztes Jahr wird er mir dann sein Weihnachtsgeschenk ("Mir hent bastlet. Ein Stern für Mami und Papi g'molt, es Gschenkli") dann im Januar überreichen. Mir ist es ganz recht so. Die Dinge, die ich dringend noch erledigen muss, schaffe ich auch von daheim. Für einige Kollegen ist es besser, wenn ich sie nicht mehr live sehe vor Weihnachten, sondern mich auf geharnischte Mails beschränke.
So wird mich im Januar mein kreativ ordentlicher Schreibtisch ("irgendwo in diesem Stapel muss es sein") genauso erwarten, wie ich ihn Montag abend hinterlassen habe. Habe ich mir heute eine gute Stunde am Shredder erspart.
Ich muss nur dran denken, dem Hübschen morgen meinen Schlüssel mitzugeben, damit er meine Pflanzen wässert. Das letzte Mal ist sicher schon wieder einen Monat her...

Dienstag, Dezember 18, 2007

Natürlich

zweiteres.
War ja klar.
Meine Hochachtung gilt unserem neuen Kinderarzt, der gänzlich unbeeindruckt ein frisch verkacktes, sich brüllend windendes Kind versuchte abzuhören (Leider wird Bobo vom Arzt nicht abgehört. Auf alles andere waren wir vorbereitet. Vor allem den Schokokeks zum Trösten und das Siruptrinken mit Kasperle). Nach einem Wickelstop lenkte er Little Q. mit technischen Details über "seine Lieblingslampe" ab, während er ihn gleichzeitig vorn und hinten abhörte. (Ganz anders als mein Kinderarzt seinerzeit, der mich, als ich mich wegen meiner Nikolausinduzierten Bartphobie unter der Liege versteckte, als "Ziege"titulierte.)
Diagnose: Ohren okay, Trommelfell okay, Lunge okay, Hals leicht rot, viraler Infekt, was wir machen (Fieberzäpfchen und Hustensaft zum Schlafen) ist schon okay. Wenn das Fieber nach drei Tagen immer noch nicht weg ist, nochmal kommen. Und wir könnten ihm einen aufgeschnittene Zwiebel zum Schlafen neben das Bett stellen. Vielleicht machen wir das dann auch nicht und geben ihm lieber Nasentropfen.
Na dann.

Ich sah es kommen!




Kalt, nass und hier im (mittlerweile zwar kalten) Flachland eigentlich fehl am Platz: ein Schneeball von Frau .... äää ... Mutti

Weiter geht es:





P.S.: Bild editiert by "Der Hübsche". Powerpoint-Paint Kreationen als Bildbearbeitung konnte er so nicht durchgehen lassen.

Montag, Dezember 17, 2007

Noch nicht ganz raus

wo Little Q. und ich morgen den Vormittag verbringen werden:
entweder ist alles wieder gut und wir gehen wie geplant sporteln
oder ich sitze mit einem Kind, das ich mit leichtem Husten und fast keinem Schnupfen in die Krippe gebracht habe und mit fiesem Husten, Fieber und keinem Appetit auf nix (ausser Adventskalender-Schoki) dort abgeholt habe, beim neuen Kinderarzt.

Immerhin kann das Kind jetzt die Hand vor den Mund halten beim Husten. Es hat aber angekündigt, das in Zukunft nur noch in der Krippe zu tun.

Schneckenpost

Ja, die Post von der EU in die Schweiz braucht manchmal lang. Aber im Moment kommt hier irgendwie so gut wie gar nix an. Ich warte schon ewig auf jede Menge Seifentauschpäckchen, auf zwei Wichtelpäckchen und, ganz besonders wichtig, das Paket mit den Fotobüchern für Weihnachten und fast noch wichtiger, das Hauptgeschenk für den Hübschen.
Verprassen die Briefträger alle ihren Mindestlohn in der Karibik? *hibbel*

Wie der Vater, so die Tochter

Seinerzeit konnte ich es gar nicht verstehen, dass mein Vater zu irgendeinem runden Geburtstag seines Doktorvaters statt einer Zusage einen bösen Brief geschrieben hat. Damals dachte ich noch: "Mensch, Doktorvater, das ist doch was, da entstand doch sicher eine Bindung, da hat man viel gelernt, da geht man doch hin, da freut man sich, den alten Herrn mal wieder zu sehen"
Und jetzt? Überlegen der Hübsche und ich, ob wir überhaupt absagen sollen oder einfach so nicht hingehen sollen. Würde vermutlich in keinem der beiden Fälle irgendjemand merken.

Na sowas...

Zu meinem Job gehört es, Risikoanalysen für Produktionsverfahren zu erstellen. Dabei werden unter anderem von allen Rohmaterialien, Zwischenprodukten, Endprodukten, Abfällen etc. Gefährdungspotentiale aufgelistet (Umwelt, Gesundheit, Explosionsgefahr, Transoportsicherheit, Entsorgung etc.). Schön und gut.
Aber dass für die Chemikalie "Wasser" angegeben wird, dass "Fisch allgemein mehr als 100mg/L" verträgt, das Produkt aber trotzdem "nicht unkontrolliert in die Umwelt abgegeben werden"darf, das ist doch ein ein bisschen albern, oder?

Brave Bürgerin

Ich gebe zu, diese Meldung bei der Polizei war deutlich interessanter, aber irgendwie hätte ich mir mehr erwartet von meiner Mitteilung, dass auf der Autobahnauffahrt ein Hydrant quer liegt. Ja, ein Hydrant (oder gibt es dafür in der Schweiz ein anderes Wort?), kein Pylon. Ja, aus Metall, kein Plastik. Und dass bisher noch keine anderen Meldungen eingegangen sind, liegt vielleicht daran, dass der Verkehrssicherheitsdienst zwar schon um 8:00h aufmacht, nicht wie der Rest um 8:30h, ich um 8:00h angerufen habe und vermutlich auch die anderen Verkehrsteilnehmer einen Notruf nicht für angebracht hielten. Naja, immerhin schickt er mal eine Streife vorbei. Und ich habe meine Bürgerpflicht getan.

Da hat aber jemand lang nachgedacht

Und mir fast zwei Jahre nach dem Eintrag einen Klugscheissercomment hinterlassen. Recht hat er, aber ehrlich, so unter uns Klugscheissern, ist das nicht schon verjährt?
Update zu den gefärbten Nuschis: ganz so orange sind sie nicht mehr, aber immer noch sehr. Mittlerweile benutzt sie auch die Freundesmutter gerne für die kleine Schwester, wenn die mal Karotten statt Hirn isst.

Sonntag, Dezember 16, 2007

3. Advent




Nuschinikolaus und Little Q. -Nikolaus (morgens vor acht....., weit vor acht ;-))


Eine letzte Spontanladung Plätzchen ("Schoggikugeln Myrta", wenn ich schon das "Guetzli-Buch" geschenkt bekomme). Für die Schweizer: braucht noch jemand vollbeklebte "Küchen-Trophy"-Karten? Wir haben jetzt die Waage und den Quörl (s. Foto, hinter der Riesenmaschine), das langt eigentlich.


Beste Freunde (am Dienstag fliegen sie über Weihnachten nach Hamburg, die Freundschaft geht sozusagen in die Winterpause. Aber nicht lang.). Irgendwie werden immer nur die friedlichen Momente festgehalten. Vermutlich weil wir beim Streiten v.a. darauf aus sind, Blutvergiessen zu verindern ;-). Da bleibt keine Zeit für Fotos.

Some things never change


Neue Bilder vom "Naturmorgen" in der Krippe bekommen. Und in des Hübschen Fotoalbum geblättert.

Samstag, Dezember 15, 2007

Herr, wirf Hirn vom Himmel!

Ich bin seit ca. drei Jahren Besitzerin eines Zweithirns. (Schaumstoff, grau, täuschend echt, Werbegeschenk von Aldrich). Was heisst ich? Erst hat es die Katze adoptiert, dann hat Little Q. es zu seinem Haba-Holzgemüse in die Vorratsschublade seiner Kinderküche gepackt (gerne mit Holzananas und Stoffspiegelei serviert), dann hat es die beste Freundin auch oft der kleinen Freundesschwester zum Spielen gegeben (hach, was bin ich froh, dass sie als Ärztin ein Spielhirn anscheinend ganz normal findet).

Beim freitäglichen Besuch beim besten Freund wollte Little Q. diesmal nicht das Nuschi, nicht die Ratte (sie heisst in unserem Evangelenhaushalt nun Ratzi), nicht den Lieblingsporsche (Cabrio, gelb) mitnehmen, nein, er wollte "es Hirni in d'Velodasche inebagche." Kein Problem, das Hirni wurde dann beim Freund mit dem Raupenbagger in den Muldenkipper eingeladen etc..

Leider hat aber die kleine Schwester mit ihren mittlerweile acht extrem scharfen Zähnen das Hirni in der Mittagspause erwischt und ein Stück rausgebissen.

Learned A Lesson From Lecter, originally uploaded by Prozac74.


Little Q. trug es mit Fassung ("Andia schaaaaafe Dähne. Wie Grogodill."), die Mitreisenden im Zug nach Hause waren aber slightly shocked, als Little Q. erst erzählte, dass "d'Andia es Stüggli vom Hirni abbisse hätt" und dann auch noch das Beweisstück präsentierte. Mein Kind Hannibal, sozusagen.

Pläne....

das hatten wir ja schon mal, funktionieren nie.
Heute war der Plan, die Adventssamstagskinderbetreuung im Fitnessstudio auszunutzen, das Kind liebt es dort, und die Eltern gehen gemeinsam schwitzen und auf den Sprudelliegen und im Whirlpool relaxen. Guter Plan, oder?
Die faule Familie beschliesst, mit dem Auto zu fahren, deswegen werden weder Elten noch Kind sonderlich warm angezogen. So treffen wir also um 8:38h im Parkhaus ein, weil die Kinderbetreuung ja um halb neun aufmacht. Wirklich? Nein, nur unter der Woche. Am Samstag macht das ganze Fitnesstudio erst um neun auf.
Was machen wir denn nun? Durch die menschenleere Fussgängerzone laufen und Nikoläuse anschauen? Das Kind in Sommerhose ohne Strumpfhose bie gefühlten -1000°C? Sicher nicht. Mit drei "20Minuten" bewaffnet wartet Familie Brüllen direkt vor dem Rolltor im Parkhaus.
Wir gehören dann Punkt neun zu den ersten, die das Fitnesscenter stürmen und dann feststellen dürfen, dass die Kinderbetreuung erst um halb 10 aufmacht. Kein Problem, wir haben nach dem überstürzten Aufbruch daheim eh schon wieder Hunger, also auf ins Wellness-Cafe, zweites Frühstück. Kaffee gäbe es, aber alles Backzeug kommt erst später. Energieriegel zum Frühstück? Bäääääh.
9:28h, Kinderbetreuung geht auf, Kind rein und ab auf den Crosstrainer. Immerhin, schwitzen klappt gut.
Das anschliessende Relaxen im Wellnessbereich weniger, weil wir vergessen haben, dass um 10:00h dort ein "Aqua Well"-Kurs stattfindet, bei dem das Becken mit den Sprudelliegen erstens voll mit übergewichtigen Ü60 ist, die zu Frank Sinatras "My way" und den Anweisungen einer Bikinidame mit Dolly-Buster-Akzent die Rettungsringe sanft kreisen lassen.
Wir haben also Beobachtungsposten im Whirlpool bezogen, aber so richtig entspannend wars nicht. Naja.
Und ja, auf dem Flyer, den ich ans Magnetbrett daheim geheftet hatte, stand natürlich alles drauf.

Donnerstag, Dezember 13, 2007

Glückwunsch übrigens

Frau Widmer-Schlumpf zu Ihrer mutigen Entscheidung. Ich muss sagen, als Little Q. und ich heute morgen zwischen viertel vor und viertel nach acht auf dem Weg zum Einkaufen statt wie sonst immer SWR3 ausnahmsweise DRS1 hörten, da war ich richtig zittrig.
Eine mutige Frau, das mag ich!
Und ich frage mich ja, ob der Sämi Schmid sich bewusst war, dass er auch aus der Fraktion fliegen würde (wie geht das eigentlich? Sind die jetzt aus der Partei ausgeschlossen worden?) oder ob er sich nur gefreut hat, dass er gewählt wurde und das einfach so mal angenommen hat?

Warten auf II

die Lösung. Nach einem halbstündigen Telefonat mit dem IT-Servicedesk bin ich nicht schlauer als zuvor. Der Herr am anderen Ende hält mich auch nicht mehr für ganz doof ("Stecker drin? Internetverbindung? SecureID synchronisiert? Neustart?"), auch der Kollege weiss nicht weiter und ich kann weder richtig arbeiten noch meine Arbeitszeit ins System eingeben.
Abhilfe: ich muss das Laptop vorbeibringen. Dadurch kann ich auch nicht besser arbeiten oder gar meine Stunden eingeben, aber wer weiss?

Warten auf

die Kotzerei. Heute morgen beim Schlüsselborgen von der Nachbarin (gute Idee, den Hausschlüssel im Auto und der Tiefgarage zu lassen, in die man nur mit dem Hausschlüssel kommt) erfahren, dass die beiden Kinder aus allen Rohren schiessen, sozusagen. Ich hoffe, sie waren am Dienstag, als sie den Nachmittag bei uns verbracht haben, noch nicht ansteckend.
Und weil ich mich geschämt habe, dass ich sie, gestresst und fertig wie sie war, relativ panisch habe stehen lassen, habe ich ihr immerhin telefonisch Einkaufshilfe angeboten und einen Korb mit Salzstangen, Bananen, Zwieback und Cola vor die Tür gestellt.
Daumen drücken erlaubt. Ich habe lieber zwei Wochen Grippe als einen Tag Magendarmdingens.

Mittwoch, Dezember 12, 2007

Gar nicht gut

Wenn der Löschzug mit Blaulicht und Chemiewehr nicht vom Werk weg, sondern darauf zu fährt.
Wäre ich doch schon heimgegangen.

Ein bisschen Ruhm

Ich fände es super, wenn Frau Schlumpf die Wahl annähme. Und wäre es nur deswegen, damit der Quentin später sagen kann, er kennt jemanden, dem eine Bundesrätin das Dessert überlassen hat. (Und dann eine Frau. Und dieser Name. Und kein Blocher. Hach.)
Und nein, daheim, wo ich auch wählen dürfte, fand ich Politik nie spannend.

Ups

Normalerweise ist das Zeug, was bei uns vor der Büromaterialausgabe rumliegt, gratis zum Mitnehmen (vergilbte Klarsichtfolien aus den 70ern oder so).
Der Stapel Rauchmelder aber war für die Revision der Brandmeldeanlage gedacht. Ups.

Lektion in Basisdemokratie

Basisdemokratie ist nicht immer das, was man sich als naive Wahlschweizerin drunter vorstellt: wow.

Dienstag, Dezember 11, 2007

"Ponyfransen, Dackelohr"

Sogar für Nähdeppen wie mich zu schaffen: "Dat Ick" mit Afro, nach der Anleitung im Buch.

Damit habe ich nun endgültig alle Weihnachtsgeschenke beisammen, hoffe ich. Nächstes Jahr muss ich vielleicht dann einen Grüffelo samt Kind nähen. (Mensch, drei uneingeschränkte Buchtips auf einer Seite)

Montag, Dezember 10, 2007

Autsch

Aus irgendeinem Grund steht heute auf dem Flur vor meinem Büro ein Tisch. Ich bin schon ca. 20 mal dagegengelaufen. Beim Rein- und Rausgehen, so entstehen die blauen Flecken wenigstens symmetrisch.

Wie die Katze, so das Kind

Schon unsere Katze liebt unseren Trauzeugen, den wir ja leider viel zu selten sehen.
Zu meiner Party (Bilder kommen noch) ist er aber gekommen. Little Q. hat ihn ja bisher nur einmal gesehen und seitdem bestimmt wieder vergessen. Nun hat er aber nicht nur mir ein supercooles Spiel (Glitzersteine! auf Samtkissen! einen Holzschmuckschatulle! Und so kompliziert, dass man sich überhaupt nicht dazu unterhalten dürfte, geschweige denn Glühwein kippen, um es richtig ordentlich zu spielen), sondern auch Little Q. das hässlichste Stofftier aller Zeiten geschenkt. Little Q. liebt es heiss und innig. Den Schenker auch.

Samstag, Dezember 08, 2007

Bilderflut

Mit der Tante beim Kuscheln (bevor sie sich beim Hübschen an der Kotzeritis angesteckt hat)


Mit dem Papi beim Kuscheln (Abendmilch und "Dat Ick")


Beim gemeinschaftlich die kleine Schwester in den Abgrund fahren (einmal wurde sie fast ausgeleert)

video



Purzelbaum und das neue Baggershirt (Danke, Sabine): er wartet regelmässig vor der Waschmaschine, bis es wieder sauber ist.


Nachtschlaf gab es übrigens sehr wenig, so dass ich vor der Party nochmal Mittagsschlaf machen werde. Und hoffen, dass es statt frühlingshaften Temperaturen bis heute nachmittag/Abend noch auf glühweintaugliches Wetter abkühlt.

Der Blick aus des Hübschen Büros

ist nicht immer nur ernüchternd.

Same Shit Different Day, originally uploaded by Prozac74.

Freitag, Dezember 07, 2007

Luxusproblemchen

  • Der Hübsche hat mir nach dem dritten Glas den Champagnerhahn zu gedreht. Damit morgen zum Einleiten des Partytages mit Champagnerfrühstück und Räucherlachs (und so) noch was da ist.
  • Der Gedanke an Weissbier ("at so schönn gepriggelt") zerstört irgendwie das Gefühl von Champagner im Bauchnabel.
  • Der Truffe-Cake zum Geburtstagszvieri mit Besterfreundin, Au-el, Little Q. und dem Hübschen heute bestand zu 3.5% aus Cognac, so dass sich die Erwachsenen (Little Q.:" Mami gross?" "Ja" "Papi au gross?" "Ja" "Marja gross" "Ja" "Denti au gross?" "Nein, du bist da noch zu klein." "Aba kei Nuggi mehr!" "Tja...... trotzdem") allein dem Kalorieninferno stellen mussten.
  • Hicks..... die Creme funktioniert hoffentlich auch unter 40.

Da fühlt man sich doch gleich sicherer!

Jeder fünfte Soldat in der Schweiz ist vorbestraft.

31

Erkenntnisse so far:

  • Senile Bettflucht hat schon begonnen. Als Little Q. heute sein erstes "Mami!Maaaaaaamiiiii! MAAAAMMMIIIII!" grölte, war ich sehr stolz auf das durchschlafende Kindelein, innerlich bereit zum Aufstehen und als Belohnung gab es schon die Morgenmilch. Um 2: 13h.
  • Ab heute wird der Kampf gegen schlaffe Augenhaut mit verstärkten Mitteln fortgesetzt. Die superduper Vanish-Oxy-Action-Creme wird ergänzt durch abenteuerliche Augencreme (40+, naja). Auf dass man mir den für heute abend geplanten exzessiven Champagnergenuss morgen auf der Party zumindestens äusserlich nicht anmerke.
  • Ist 8:15h zu früh für die zweite Tasse Kaffee? Ich würde gerne meinen fancy Aeroccino ausprobieren.
  • Schwesterlein, jemandem, der seit Jahren in der Hüftspeckbekämpfunge steckt, ca. 4 kg Gummibärli in der Vorweihnachtszeit zu schenken, das ist fies.
  • Der Hübsche ist der Beste!
  • Wobei ein Ständchen, vom Sohn auf dem Klo dargeboten, auch nicht zu verachten ist.

Donnerstag, Dezember 06, 2007

Um 1:14h,

dann um 3:10h und 5:30h wollte Little Q. nachschauen gehen, ob der Nikolaus endlich da war, um seinen Gummistiefel zu befüllen. Vor dem Frühstück wurde dann endlich der Minischokonikolaus reingeholt, die Smarties rausgefuttert, die Mandarinen ignoriert und das Winterwimmelbuch verschlungen.
Er ist so begeistert davon, dass er im Kinderturnen ungefragt die gesamte Handlung erzählt hat.
Kinderturnen zum Santiglaus-Motto war natürlich auch der Hit.
Heute nachmittag wird dann noch der lebendige auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt besucht.
Ich könnte jetzt eigentlich einen Mittagsschlaf gebrauchen, muss aber arbeiten (ich habe mir gestern einen sehr bösen Eintrag über meine Kollegen verkniffen. Das tue ich auch heute, freue mich aber so sehr darauf, dass bald Weihnachten ist und ich sie für zwei Wochen nicht sehen, hören oder an sie denken muss. Ausser meinen Hübschen Lieblingskollegen natürlich).
Immerhin ist das Fotobuch jetzt endlich bestellt, das Buch habe ich gestern ausgelesen, und das Geburtstagspartyessen steht auch (Chickenwings und Drumsticks mit Sesam und leckeren Dips, Ofenkartoffeln und Salat und eben die schon so sehr strapazierte Tarte aux trois chocolats).

Mittwoch, Dezember 05, 2007

Entschleunigung

Beschlossen, weil ich festegestellt habe, dass ich mich vor lauter selbergemachtem Stress gar nicht richtig genug auf Geburtstag und Party freue:

  • Plätzchenbacken beendet für dieses Jahr. (Anisdinger und Schokokugeln kann ich nächstes Jahr auch noch ausprobieren)
  • Weihnachtsdeko langt, ich werde mit Little Q. erst nächstes Jahr Sterne etc. basteln.
  • Seifenmachen erst, wenn alles andere erledigt ist. Für Anhängsel an die Weihnachtsgeschenke langen die Vorräte allemal.
  • Eine einzige Bastelarbeit für Little Q. zu Weihnachten mache ich noch ("Dat Ick", wie er es ganz unschweizerisch nennt), evtl. morgen abend.
  • Fotobücher wird heute abend fertiggemacht und abgeschickt, dann ist es das.
  • Und es wird kein Buffet geben am Samstag, sondern was unkompliziertes (und die "Tarte aux trois chocolats")
  • Und nach dem "LetztenFotoinsFotobuchPappen" heute abend und einem Wichtel- und einem Seifenpaketpacken wird nur noch endlich dieses Buch fertiggelesen.

Gerade hatte ich mitten im Massenbilanzerstellen und WildesteBerechnungenAnstellen so eine Vision von unserer kleinen Familie, wie wir am 24. mit lecker Rotweinunterstützung zu "SwingingChristmas" ganz gemütlich den Baum schmücken, da wurde mir ganz warm ums Herz. (bin vermutlich doch Alkoholikerin....).

Weihnachtsmix

  • Unser Wichtelpaket ist angekommen. Ich hoffe, dem Königskind hat es gefallen.
  • Little Q. spricht mit jedem Dekoschneemann und -nikolaus. Er weiss auch schon ganz genau, dass er heute abend seinen Schuh rausstellen darf. Das Trauma, mit Namen zum offiziellen Santiglaus vorgebeten zu werden, ersparen wir ihm dieses Jahr noch.
  • Schwesterlein ist wieder heil daheim. Little Q. legt Wert darauf, dass wir sie zwar zum Bahnhof gebracht haben, dass sie aber NICHT mit dem Güterzug heimfahren musste. Auf die Frage, was die Tante N. denn so gemacht habe, meint er "Viel Tee magge." Stimmt.
  • Weihnachtsgeschenk für den Hübschen ist gebongt, das für Little Q. sowieseo (war gestern im Spielzeugladen schön zu sehen, dass wir mit einem Teilgeschenk auf jeden Fall schon mal absolut richtig liegen.)
  • Gästeliste für Geburtagsparty am Samstag steht, Verpflegungsplan fast. "Tarte aux trois chocolats" ist auf jeden Fall schon mal fest eingeplant.
  • Die Matte ist ab. War natürlich wieder ein Drama, aber die Aussicht auf einen VW-Touareg liess das verschmerzen. Diesmal hat der Hübsche ihn auch nicht ins Ohr, sondern sich in den Finger geschnitten.

Montag, Dezember 03, 2007

Unsere Weihnachtskarte


Welcome to Cookie Land, originally uploaded by Prozac74.

Hach, da dachte ich, mit diesem Foto (gestellt, so viel kriegt er sonst sicher nicht auf einmal) schlage ich auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: nämlich unseren schicken Adventskranz vorführen (dazu gehört die Kerze über Little Q.s Hand) und unsere Plätzchensorten demonstrieren.) Sieht man alles nicht, nur dass unserem Kind wirklich mal wieder ein ordentlicher Haarschnitt verpasst werden müsste und die Wundersalatschüssel.
Wenn man auf das Bild klickt und dann auf "all sizes" und "original", kann man die Plätzchen wenigstens ein bisschen besser erkennen. Das grosse Weisse sind die auch Frau ... äh ... Mutti ans Herz gelegten Kokosbusserl.

Its Christmas time

Madame Pampersfront will wissen, was ich mirzu Weihnachten wünsche:

3 (materielle) Wünsche zu Weihnachten (ist echt ganz schwierig, weil ich schon bei den Wünschen für meine Geburtstag am Freitag, jupppie!) schwimme)

  • Ein neues Parfum (das alte ging den Gang von Frau Antonmanns): ich empfehle das hier
  • Einen Gutschein für mal vom Profi färben lassen incl Meches und so
  • Seifenzeugs

3 Menschen, mit denen ich gern Weihnachten feiern würde:
  • Der Hübsche
  • Little Q.
  • Und weil der Rest der Family für die Fragestellung zu viel ist: meine beste Freundin daheim.

3 Menschen, die von mir ein Weihnachtsgeschenk erhalten
  • meine 3 Schwestern

3 Menschen, die das Stöckchen fangen sollen:

Dschien und Dischört

Kurz zum Titel: das ist für den Hübschen und mich seit unserer Kalifornientour 1997 ein geflügelter Begriff. Da ist uns nämlich auf dem Campingplatz "Half Moon Bay" kurz vor San Francisco ein österreichisches Pärchen auf die Pelle gerückt. Sie haben uns von ihren Einkaufstrips in San Francisco erzählt. Mit dem "Adack-Reiseführer" (wir haben lange gerätselt, ob sie "ATTAC" oder "ADAC" meinten) ausgestattet haben sie zum einen fünf Radarwarnsysteme erstanden, zum anderen einige Geschäfte aufgetan, wo man megagünstig eben nicht nur "Dschien", sondern auch "Dischört" bekommt. Und das lang und breit erzählt.
Aber zum aktuellen Thema: bei mir verabschieden sich im Moment alle meine Dschien. Mit Löchern an den Knien, am Hintern und an der Nahtkreuzung zwischen den Beinen.
Da habe ich das WE mit Schwesterlein doch genutzt, um in der grossen Stadt neue Dschien zu suchen.
Leicht schockiert muss ich berichten, das es beim H&M genau eine Dschien für mich gab. Zum einen, weil ich mich ja weigere, Röhrendschien zu tragen (und zwar nicht, weil man da so fette Beine drin hat, das mag auch sein, nein, weil da meine Füsse so riesig aussehen), zum anderen, weil es irgendwie nur Kindergrössen gab. Ich habe genau eine einzige in meiner Grösse (Weite 29, Länge mindestens 32, das ist doch nicht so megafett, oder?) gefunden. Wer um alles in der Welt, der alterstechnisch nicht noch in der Kinderabteilung einkaufen könnte, trägt bitte Dschien in Weite 24? Mittlerweile bin ich den Marketingfüchsen aber ein bisschen auf die Schliche gekommen: es wird downgesized. Eine normale 29er-Dschien hat mir nämlich auch nach einem halben tag Tragen noch nie um die Hüften geschlackert so wie diese hier.
Naja.
Weiter beim Esprit wurde dann auf die Schnelle noch ein Modell (hier dann in der abenteuerlichen Grösse 38/33) ausgesucht, mit dem ich endlich meine Platinum-Begrüssungsbonus loswerden kann (ja, mit so was kriegt man mich: Platinkarte, Geschenkchen, Wish-Cards, so Zeug macht mich schwach.). Und festgestellt, dass wir Little Q. zu einem Limbocontest anmelden sollten. Er hat sich heimlich unter den Türen durch in die Umkleidekabinen geschlängelt.
Wäre das auch wieder erledigt.

Geschafft!

Gestern nachmittag haben es Schwesterlein, der Hübsche und Little Q (waddaprow verpackt) dann doch noch zum Römertheater geschafft. Es war wohl weiter und unspektakulärer als erhofft (ich weiss nicht genau, was Little Q. sich erhofft hat, vermutlich eine Römershow), wobei ich die Bilder eigentlich ziemlich cool fand.
Ich selber bin frech daheim geblieben, um mich in einer Stunde ohne alles einfach mal aufzuladen.

Sonntag, Dezember 02, 2007

Ein Plan ist nur eine Liste von Dingen, die so nicht passieren

Hatte der Hübsche als Motto für seine Doktorarbeit.
Könnte auch auf den heutigen Vormittag passen.
Der zugegebenermassen schon Notfallplan sah folgendermassen: ein um sechs total übermüdet aufgestandenes Kind und eine Mutter, die fast nicht aus den Augen schauen kann, weil das von Rüsselpest geplagte Kind seit mehreren Nächten noch schlechter als sonst schläft (und weil dem Schwesternabend gestern ein bisschen viel Rum im Glühwein war), lassen einen Vater, der sich beim Männerabend gestern denMagen verdorben hat und die Nacht v.a. im Bad verbracht hat, und eine Tante, die nach den ersten 30 Stunden Little Q. leichte Ermüdungserscheinungen zeigt, ein bisschen durchschnaufen.
Ziel: das Römertheater (wollten wir schon gestern anschauen, aber da kam uns ein Regenguss dazwischen.).
Der Weg gestaltete sich relativ zäh, bis Little Q. die Pfützen entdeckte. Knietief, traumhaft zum mit Affenzahn durchbrettern.
Leider hatte die Mutter nach dem 20. Mal ein und dieselbe Pfütze durchqueren keine Lust mehr, im Nieselregen auf einem einsamen Feldweg langweilig rumzustehen. Tja, und dann ist es passiert: Little Q. legte sich bäuchlings in die Pfütze. Die fieseste Mutter von allen besteht darauf, die durchweichte Fleecejacke und die nassen Handschuhe auszuziehen und sofort den Heimweg anzutreten. Als Ersatz hat sie nur blöde Fäustlinge in der falschen Farbe dabei. Genau jetzt würde Little Q. so gerne in der nassen Jacke und mit den nassen Handschuhen schnell weiter zum Römertheater fahren..... der Heimweg war ein Traum.
Wir werden jetzt alle ganz schnell in den Mittagsschlaf verschwinden und am Nachmittag das Projekt in geeigneter Regenkleidung wiederholen.