Montag, März 31, 2008

Das sind ja gleich drei tolle Sachen auf einmal

  • Italiengeschäftsreise morgen fällt flach (bzw. wurde verschoben): d.h. bügelfreier Serienabend heute (die Herren, mit denen wir da verhandeln und immer extrem lecker essen gehen, sind so schick, da muss Frau aufpassen, dass sie kleidungstechnisch nicht untergeht....). Hach.
  • Krippenplatz im Dorf ab Juni. Definitiv. Hach. Endlich.
  • Jährliche Gehaltserhöhung. Hach.

Immer noch unklar

was da genau passiert ist. Ich weiss nur, dass wir auch dort zu klettern angefangen haben. Die Route, in der das Mädchen abgestürzt ist, war meine erste. Sie war auch die, die wir zum Speedklettern benutzt haben (wie war das? 1:27 Min als Bestleistung?).
Haben wir da immer perfekt gesichert? Ich hoffe es.

Sonntag, März 30, 2008

Be prepared


Nächste Woche ist es mal wieder soweit: Familienzusammenführung Rage und Brüllen.


Wir haben in der Zwischenzeit unseren Tourischein gemacht:


Für Holz ist gesorgt. "Easyflame" gibt es im Umkreis von mehreren Kilometern an keiner Tankstelle oder sonstigen Einkaufsmöglichkeit. Stattdessen haben wir Anzündholz und Chemineeholz für die nächsten 100 Jahre.



Wir haben die Waldhütte unserer Gemeinde (war leider besetzt) und die Brätelstellen davor in einer Ortsbegehung getestet und für geeignet befunden. Anreise: 1.5 km zT steil bergauf. Fahrräder wären insgesamt vier vorhanden, ebenso ein Kinderanhänger. Ob aber Frau rages Fruchtblase diese Tour gefällt? Zur Not müssen wir zu Fuss gehen.



Bei den Feuerfähigkeiten verlassen wir uns dann auf den Expfadi. Unser Feuer brannte dank "Fricktaler Zeitung" zunächst recht gut, dann aber wurden die Bananen eher heissgeräuchert.



Dementsprechend schwankte das Ergebnis auch zwischen "aussen noch kalt" und "ups, schon verkohlt", Das kann aber auch an meiner noch nicht perfektionierten "Branchli-in-die-Banane"-Technik liegen. Auch hier hoffen wir auf professionelle Unterstützung.
Das abschliessende Löschen klappte immerhin ganz gut.


Bleiben noch Lasagneblätter, Mascarpone, Ricotta und huhnfreier Parmesan zu besorgen.



Wir freuen uns auf jeden Fall schon.

Freitag, März 28, 2008

Lach- und Kackgeschichten

Little Q. ist mittendrin in der "Gaggi ist das Grösste"-Phase.
Wie hier, hier und in diesem Filmchen zu erahnen, beschäftigen ihn Ausscheidungen aller Art schon eine Zeitlang.

Gestern beim Kinderturnen war er allerdings der einzige, der auf die gern gestellte Frage "Was meinst du denn, was in dem dicken Bauch (8.Monat, da darf man sowas sagen) vom Mami von der XY drin ist?" nicht mit einem begeisterten "Bebe" oder "Gschwüschterli" geantwortet hat, sondern lauthals "Ganz viel Gaggi" durch den Pfarrsaal gegröhlt hat.

Und einem derartig interessierten jungen Menschen darf man ja Studien am Objekt nicht untersagen. Ganz besonders nicht, wenn die Mutter einfach echt dringend aufs Klo muss und die Alternative in einem von aussen an der Tür rüttelnden randalierenden Kind besteht, so dass jede Ruhe auf dem stillen Örtchen dahin ist.
Ruhig war es aber auch so nicht besonders. An dieser Stelle schwöre ich, dass ich mein Kind in Zukunft bei allen Sitzungen auf der Toilette in Frieden lassen werde. Fast alles, was er gesagt und getan hat, waren nämlich Sachen, in denen ich mich bei seinen bisherigen Experimenten auf der Toilette sehr gut wieder erkannt habe.
Ich sass also gemütlich auf der Toilette, er auf dem Rand der Dusche.
Q.: "Musst nicht vielleicht nur Pisi?"
K.: "Nein, ich muss schon Gaggi. Und jetzt lass mich doch bitte in Ruhe."
Q.: "Hah, jetzt hast aber doch Pisi gmacht."
K.: " mhmmm."
Q. (springt auf, klemmt mir den Ikeahocker unter die Füsse, so dass ich wie der Aff am Stangerl dasitze): "Da, damitst nit abegheist." (= damit du nicht runterfällst)
K.: "Danke. Und jetzt lass mich mal in Ruhe."
Pause
Q.: "Machts weh?"
K.: "Nein, geht schon."
Q.: "Brauchst a Spritze?"
(Anmerkung: das habe ich noch nie gesagt. Aber er hat von seinem Antibiotikum noch eine Spritze übrig, die er begeistert einsetzt)
Q. (rammt mir die Spritze ins Bein): "Da. Jetzt is gli besser."
K. (gequält): "Ja, super. Und jetzt lass mich in Frieden."
Pause
Q.: "Und, spürst scho, dass öbbis usechunnt?"
Und an dieser Stelle haben wir die Konversation endgültig beendet.

Highlight am Nachmittag im Zolli: Elefantengaggi, wie könnte es anders sein.

Mittwoch, März 26, 2008

So richtig was für grosse und kleine Jungs

und technisch interessierte Mütter ;-): Das Verkehrshaus in Luzern.


Der eigentlich excellente Plan des Hübschen, über Little Q.s Mittagsschlafzeit zu fahren, ging leider nicht ganz auf, weil Little Q. nicht müde genug war, um während der Stunde Fahrt die Augen zuzumachen. Dafür hat er seine Trinkflasche in ein Suchbild, das er mal in einer Apotheke bekommen hat, eingewickelt: "Es Geschenkli für Luzern."

Wir haben uns also mit einem müden Kind dreieinhalb Stunden in einer Eiseskälte Autos, Motorräder, Züge, Flugzeuge, Schiffe und Seilbahnen angesehen. Was wie ein Horrornachmittag klingen mag, war ein Riesenspass. Wir haben am Eingang keinen Schrittzähler mitgenommen, aber den einen oder anderen Kilometer werden wir schon runtergerissen haben.



Der Fokus meiner beiden Jungs war ganz klar: der Hübsche will gute Fotos machen, Little Q. will Knöpfe drücken und sich in alles reinsetzen. Also war mein Fokus auch klar: beim Betreten einer jeden Halle sofort mit Argusaugen die Schilder "Bitte aufsteigen/einsteigen" und potentielle Knöpfe ausspähen,
gleichzeitig das Kind davon abhalten, zB die NICHT zu berührenden SauberPetronas-Rennautos zu besteigen und am besten noch zu starten.
oder einen der verführerisch rumhängenden Helikopter zu besteigen:
Schweiz zum Draufrumlaufen:

Hier wohnen wir (das Bild, wo ich mit meiner wunderschönen, Osterhasentattooverzierten Hand genau auf unser Grundstück zeige, hat der Hübsche nicht für speicherungswürdig gehalten)

Wir hatten alle einen Riesenspass, der dann nach Museumsschluss noch mit einem Stadtbummel in noch eisigerer Kälte durch Luzern, einem Abendessen beim goldenen M und einer gemütlichen Heimfahrt durchs Schneetreiben abgerundet wurde. Little Q. ist trotz ausgefallenen Mittagsschlafs und fleissiger Marschiererei erst gegen halb acht, kurz vor daheim eingeschlafen.

Montag, März 24, 2008

Timbo!


Learning Newton The Hard Way, originally uploaded by Prozac74.

Dieses "Spiel" wurde eingeführt, um Little Q.s und Au-els Frust, wenn die kleine Schwester einen mühsam aufgebauten Turm zestört, zu minimieren. Beim Einsturz schreit man laut "Timbo" und schon ist es witzig. Klappt erstaunlich gut.
Diesmal durfte Little Q. in Vollschutz selber "Timbo" machen.

Abenteuer Tiefsee

Bei Minusgraden und leichtem Schneegriesel ist es hier sehr ungemütlich, Zeit füf uns, ins "Abenteuer Tiefsee" abzutauchen.
Irgendwie hätten wir uns aber denken können, dass eine Ausstellung zu diesem Thema vor allem eines ist: dunkel. Little Q. war nur mit Engelszungen dazu zu überreden, den Ausstellungsbereich überhaupt zu betreten. Gottseidank war ich im Schwarzlicht mit meinem weissen Longsleeve leicht für ihn zu lokalisieren. Am liebsten wäre er die ganze Zeit auf meinem Arm gewesen und hätte sich keinen von den grusligen Fischen auch nur ein bisschen angesehen. Leider für ihn waren die Eltern aber durchaus daran interessiert. Nicht einmal der Trick mit "Kuck mal, das ist ein Knopf, da kannst du drauf drücken" funktionierte. Kein Wunder, wenn auf Knopfdruck überlebensgrosse Modelle von unheimlichen Tiefseefischen beleuchtet werden.
Nicht einmal das vom Nachbarssohn so begeistert gelobte U-Boot (klar, da lief ja ein ... etwas eintöniger... Film im Cockpit) konnte Little Q. begeistern. "Ich da nit inegoh. Du au nit. Papi au nit." Eigentlich kein Wunder. An einem unheimlichen dunklen Ort begibt man sich auch nicht in ein kleines abgeschlossenes Ding.
Anscheinend hat Little Q. die Abneigung seiner Mutter gegen Geisterbahnen etc. geerbt.
Wir waren also nach ca. 20 langen Minuten mit der Ausstellung durch und haben uns dann den harmloseren Exponaten des Naturkundemuseums gewidmet: "Lueg amol Mami, a Elefant mit Fell."
Jetzt schneit es richtig, wir werden also am Nachmittag mal wieder gumpen, nehme ich an.