Montag, Oktober 21, 2019

211019: Alptraum, Bauchweh, Rennen, Volleyball

Heute nacht bin ich um halb vier aus einem Traum hochgeschreckt, in dem ich wieder Nierenkoliken und ein blutendes Nierenaneurysma hatte. Gar nicht mal so schön, sage ich Ihnen, vor allem, wenn dank ausgiebiger Erfahrung der Traum sehr, sehr lebensecht war. Gottseidank waren allerdings nur die Schmerzen echt und schon keine Nierenkoliken, sondern halt ... ein bisschen (arg) viel Zwiebeln und Knoblauch im Ofengemüse. Da hatte ich dann schon den ganzen Tag noch Spass dran (Hose mit Gummibund wärs gewesen), aber im Hinblick: "Das hätte auch die Niere sein können" war das eigentlich ein toller Tag.
Und wieder mal sehr voll, aber ich habe sehr, sehr spannende Dinge gelernt. Man tendiert ja als ChemikerIn dazu, unseren Teil aka die Wirkstoffherstellung als das schwierigste und komplizierteste und wichtigste bei der Medikamentenherstellung zu sehen (naja, isses ja auch :-)) und Galenik und Verpackung dann als "jaja, so ein bisschen Tablettenpressen, was soll da dran schon schwer sein" abzutun. Wer hätte das gedacht: ist gar nicht so. Zum einen sind die Galeniker (und erst recht die Verpackungsbetriebe) viel näher am Patienten, man muss also viel schneller reagieren und Entscheidungen treffen, ausserdem kann man bei einer misslungenen Wirkstoffcharge allermeistens noch was retten, sei es durch reprocessing oder reworking (ging eine Zeitlang, bis ich den Unterschied verstande habe), aber eine Tablette/Kapsel/Ampulle/Fertigspritze nimmt man nicht mehr auseinander. Also: alles nicht so einfach, alles sehr spannend.
Aber halt auch viel, da muss ich mich noch ein bisschen dran gewöhnen, ich habe das Gefühl, es wird in der neuen Abteilung noch lieber diskutiert und abgewogen als in der alten und ich habe ja Sachen gern ... fertig. Und entschieden und dann ausgeführt. Könnte sein, dass ich mich da entweder ein bisschen umgewöhnen muss oder aber ein bisschen mehr ... Entscheidungsfreude promoten.

Zum Schluss noch ein Übergabemeeting mit einem meiner neuen Produktteams, sehr schön die Abschlussworte des übergebenden Kollegen "So, the follow-up here is really crucial, as soon as you have the necessary data, please let us know. And by "us" I mean: Frau Brüllen. Not me."

Heimweg im strömenden Regen, Austausch mit Mann und Kindern (L. hat eine 6+ in einem Deutschtest, von dem ich gar nicht wusste, dass er ihn geschrieben hatte und war nicht ganz überzeugt, weil er noch einen Zusatzpunkt mehr hätte abräumen können. Q. hat für die Berufsschau am Mittwoch ein Quiz machen müssen "Welcher Beruf passt zu mir?" und es war alles mit Kaufmann. Wir werden sehen.), dann Mann und kleines Kind zum Sport (Kampfsport respektive Volleyball) verabschieden, selber auf dem Crosstrainer strampeln (endlich mal das Hirn ausschalten für den Tag), mit Q. Abendessen, dann durch den strömenden Regen im Stockfinstern mit dem Rad ins Dorf runter, L. abholen. Volleyball macht immer noch Spass, er darf bis Weihnachten schnuppern, dann soll er sich entscheiden, ob er einsteigen will. Wir wurden vorgewarnt: Meisterschaftsmatches machen sie keine, weil viele Mormonenkinder in der Mannschaft sind, die alle immer jeden Sonntag in die Kirche gehen und deshalb nicht für die Mannschaft zur Verfügung stehen. Ich wusste gar nicht, dass es in der Schweiz überhaupt und bei uns im Dorf so viele Mormonen gibt, dass sie zahlenmässig etwas ausmachen, und sei es nur in der Spielfähigkeit einer U14-Mannschaft. (Ich musste etwas beschämt daran denken, dass ich daheim noch L. und uns alle von dem EINEN Gottesdienst, der pro Jahr für die Religionskinder verbindlich ist, abgemeldet habe wegen "Familienfeier" aka "Tag nach meiner Geburtstagsparty"). Auf dem Heimweg meinte er "Für den Fall, dass es mir beim Volleyball eventuell doch nicht so gefällt, schau ich vielleicht mal beim Tennis vorbei" und ich hoffe, Volleyball bleibt super. (Wobei die Tennishalle halt echt nah wäre. Noch näher als Jonnys Feld)

Danach: zwei Ladungen Wäsche zusammengelegt und verteilt, neues Sockenstrickmuster rausgesucht, Tee getrunken, gebloggt. Fertig.

Gegessen:
Joghurt, Mango, Brombeeren, Sauerkirschen, Weintrauben, Granola
Tortellini mit Ratatouillefüllung, Tomatensosse, Karotten, Chinakohl gekocht und als Salat. (War eh wurscht mit dem Bauchweh)
Pizza

Gelesen
"Durchbruch" (Ab ungefähr 50% kommt ein bisschen Schwung ins Ganze)

Getragen:
Jeans und transparente Bluse, bei der ich immer ein wenig indifferent bin, weil sie gleichzeitig schwitzen/muffeln und frieren lässt.


Gesehen:
Fleabag (<3)

Stressleveldurchschnitt gestern:
Selbstbeweihräucherung: Newbie-Status knallhart ausgenutzt und ALLES gefragt, was mir in den Sinn kam

Sonntag, Oktober 20, 2019

201019: Wale, Terme, Kühlschrank, Ofengemüse

Was für ein gemütlicher Tag! Erstmals aufgewacht um 5, dann um halb acht, immer noch müde an Frau Novemberregen gedacht, die mal gesagt hat, ihre Schlaffenster oder so wären zwei Stunden, aber hey, Sonntag, leerer Kalender, also Augen wieder zugemacht und um viertel vor neun wieder aufgewacht. Das tat sehr, sehr gut!
Kaffee und Internet im Bett, dann über Nacht gebackenen frischen Hefezopf und frisch aufgebackene Laugenstangen (mit ohne Salz für L, mit Salz zum Abrubbeln für den Rest) zum Frühstück, und dann wurde es spannend. Wir haben ja seit fast zwei Jahren einen neuen Kühlschrank und der hat für Käse und Wurst oder was auch immer so ein zweigeteiltes Fach über dem Gemüse- und unter dem Flaschenfach. Seitdem ich zum ersten Mal den Kühlschrank auseinandergenommen und grundgereinigt habe, passen die nicht mehr richtig, d.h. um die Tür zu schliessen, muss man recht fest drücken, dann rutschen die Schubladen unter die Glasabdeckung, die dann aber nicht mehr ganz grade sitzt. Ich habe beim wieder Zusammenbauen dabei wirklich Stunden verbracht, um das hinzukriegen, natürlich ist das über dem Gemüsefach, das so eine fancy umstellbare Obst/Gemüse-Taste hat, dann ist es so ein Rollmechanismus, und so schwer kann es ja nicht sein, vorher gings doch auch, aber ehrlich gesagt: alles >15 Minuten Kühlschrankzusammenbauzeit ist zu viel, und so habe ich mich zähneknirschend mit dem Makel abgefunden. Es ging ja zu, es war halt nicht perfekt.
Nun gut. Heute, ich würde schätzen, 1 Jahr (jaja, meine Güte, zwischendrin habe ich da schon mal rumgewischt) nach diesem Zugeständnis ist dem Hübschen aufgefallen, dass da was nicht passt. Well.
Er war zu Recht aufgebracht, weil das kann ja nicht sein, so ein Mist, das muss doch richtig passen. Und hat, mit noch unaufgegessenem Frühstücksbrot angefangen, den Kühlschrank auseinanderzunehmen. Es nahm zwischendrin skurrile Formen an, zB wurde das Flaschenfach in der Tür versuchsweise auf halbe Höhe angebracht, und dann, nach ungefähr 1 Stunde, tadaaaaa, die Lösung: er hat das Obst/Gemüseklickding nochmal auseinander genommen und wieder zusammengebaut, und jetzt alle Milschflaschen aus dem Flaschenfach und zack, schon nackelt es viel weniger. Ich (in denkbar ungünstiger Verhandlungsposition, weil ich mich ja seint einem Jahr mit dem Makel arrangiert hatte) meinte wenig diplomatisch: "Ja, aber ein Kühlschrank, in dem ich keine Milch lagern kann, ist halt seines Namens nicht wert und ausserdem ist es genauso scheisse wie vorher. No hard feelings."
Es machte "grmpf, hmpf" und der halbe Hübsche verschwand wieder im Kühlschrank.
Ich zog es vor, mich aus der Diskussionszone zu begeben, für mich wäre es auch okayish gewesen, das so zu lassen (nur halt ohne Credit, weil: so halbgut wars ja vorher auch), aber umso mehr freute es mich dann, als nach ... naja, nochmal einer halbe Stunde später diesmal echte Erfolggeräusche aus der Küche tönten. Für alle, die vielleicht dieses Problem auch haben: alle Einlegeböden sind identisch, bis auf den oberhalb der Käse/Wurstschubladen. Der ist ungefähr 3 cm kürzer als die anderen, was genau die Breite der Grifflaschen für die Schubladen ist. Wenn man den also drüber legt, ist alles bündig und die Tür geht unnaggelig wieder zu. Und man hat auf dem obersten Fach, in das ich den Boden geschoben hatte, auf einmal 3cm längere Staufläche.

Joah. Das war eigentlich schon Erfolgserlebnis genug für einen Sonntag, danach wurde noch gerannt (ich auf dem Crosstrainer, die Jungs draussen), gelernt (Wale bei L., Französisch, Kennedy, Schweizer Staatssystem und Mathe bei Q.), Kuchen gebacken und an die Vorlieben der Mitesser angepasst (einfacher Apfelkuchen, ein Viertel aber ohne Apfel für Q., mit Karamell bestrichen und Erdnusskrokant bestreut, aber ein Viertel mit Apfel für L. nicht), mit den Katzen spaziert, gelesen, telefoniert, das Schwesterlein per WA beim Gestrandetsein in LHeathrow begleitet und jetzt geht es in die Sauna, Saisoneröffnung!

Gegessen
Hefezopf mit Honig
Apfelkuchen mit Karamell und Erdnusskrokant
Ofengemüse mit Kräuteraioli und Parmesanknusperkartoffelspalten

Gelesen:
"Durchbruch" (vielleicht wirds noch. Ich bin aber sonntagnachmittagsmüde schön auf dem Sofa weggedöst damit)

Gesehen:
"Fleabag"

Stressleveldurchschnitt gestern: 19
Selbstbeweihräucherung: ich kann immer noch Dramamakeup! Ich habe den für mich recht freien NAchmittag genutzt, die "Gingerbread" Palette von Too Faced mal wieder vorzunehmen und auch die dunklen, knalligen Farben auszuprobieren (dunkelstbraun/violett/pink/orange und darüber pinker/goldener Glitzer. Was man halt an einem Schlumpersonntag so trägt. Ich habe es dann irgenwann vergessen und für den kurzen Katzenspaziergang des Hübschen Kapuzenjacke und so Gartencrocs angezogen, weil Stil: kann ich

Samstag, Oktober 19, 2019

191019: Hochmut und so

Als heute morgen um halb acht der Wecker läutete, hui, war ich müde (dank Jonny nicht mehr am Schlafen, er hatte mich um7:29h mit sanftem in den Fingerbeissen auf das Weckergedöngel vorbereitet. Viel später als auch schon.), der Hübsche und ich hatten nämlich gestern erst "This is us" fertig geschaut (phew), uns dann mit einem Schluck Rum auf der Couch noch eine Stunde wie so erwachsene Menschen über erwachsene Themen unterhalten und dann haben sich unsere Wege getrennt (der Hübsche hat noch "The Walking Dead" geschaut, ich bin nach 3 Seiten "Umbruch" in komatösen Tiefschlaf gefallen. Hm. Es könnte sein, dass ich total ignorant bin, oder aber das Buch funktioniert nur in den USA und vermutlich nur in Journalisten/Entertainmentkreisen, oder aber 400 Seiten detaillierte Aufzählung, wer wann was am Telefon gesagt hat, ist einfach nicht spannend. Vor allem, wenn man schon weiss, wie es ausgeht. Aber s. erster Punkt: vielleicht wirds noch und vielleicht liegt es an mir), aber es wurde sehr, sehr spät.
Der Wecker läutete übrigens deshalb, weil ich in den Kalender eingetragen habe "Einziger Termin, an dem wir vor den Skiferien alle 4 Zeit haben und dementsprechend das Skizeug für die Kinder anpassen lassen müssen", was allergrösstenteils stimmt, weil die Weihnachtsferien nutze ich dafür sicher nicht und davor haben wir keinen halben Samstag mehr zu viert für sowas.
Achtung, jetzt kommt der Link zum Titel: ich habe mich gestern ja dafür gefeiert, wie gut wir organisiert sind und was für ein Segen eine Grundordnung, ist, weil es genau 10 Sekunden gedauert hat, die Kinderski, Helme, Schuhe, Stöcke und den einen Skisack, von dem ich gar nicht mehr wusste, dass wir ihn hatten, und natürlich den Ausleihzettel vom letzten Jahr zu finden und ins Auto zu packen.
Was ich dann erst im Sportladen 30 Minuten von uns daheim weg merkte: die Kinder tragen seit 3 Jahren (Auslöser: L. verpasst in Davos die letze Kurve vor dem Lift, rutscht unter dem Fangzaun durch und den Abhang runter, gsd kommt er voller Schnee und heulend vor dem richtig steilen Abbruch zum Anhalten. Hat danach aber Rückenweh.) Rückenprotektoren (wir auch, aber weil wir nicht mehr wachsen, sind die gekauft und nicht geliehen), ausserdem gilt die neue Regel: die Anzahl Kurven, die man pro Abhang fahren muss, wird gleichmässig auf die gesamte Strecke verteilt. Drei Minibögli und dann 400m Schuss gelten nicht. Naja, und die habe ich nicht eingepackt. Ausserdem wollte ich meine Ski wachsen und kantenschleifen lassen, aber das mache ich dann nächstes Jahr und die Kinder müssen halt den Bauch einziehen, weil vor Skilager/Skiferien kommen wir da nicht nochmal hin.
Wie auch immer: Wir mussten nicht alles wechseln, die Schuhe und L.s Helm bleiben erhalten, ausserdem kann L. Q.s Stöcke weiterbenutzen der Rest wurde ausgetauscht. Check, Haken dran, danke an den Ski-Mann, der sowohl L.s Wahl für Ski ("Freestyle? Sicher?") als auch Q.s Wahl ("Da musst du nochmal deine Eltern fragen, die sind nagelneu, die sind echt teuer!") in Frage stellte und so sind wir mit keinfreestyle und welchen vom letzten Jahr eher auf der sicheren Seite.

Den Nachmittag hätten wir eigentlich auf einem Pokemongeburtstag (L.), beim Crepebacken auf der Chilbi (ich) und auf dem Sofa nach Rennen bei "Man in the Highcastle" (Q. und der Hübsche, nach "Kennedyreferat" vorbereiten) verbracht, aber wegen "wüstem Wetter" wurde ich vom Crepebacken freigestellt, weil eh keiner kommt, also habe ich L. zum Geburtstag gebracht (ganz ehrlich? Auch bei sehr vernünftigen 10/11jährigen ist es sehr, sehr uncool, den Kindergeburtstag ohne Eltern zu starten. Sehr. Wurde dann alles, aber ich war dreieinhalb Stunden sehr, sehr nervös) und danach dröflzig Milllionen Fotos in Aleben sortiert und geklebt, bis das Material (Fotokleber und Alben) aufgebraucht war. Immerhin 11 von 19 Fototaschen sind eingeklebt und ich bin .... bei L.s Geburtstag dieses Jahr angekommen.
Das war schon ganz schön viel, aber auch echt toll: der Umbau, der Einzug von Jonundsansa, Q.s Geburtstag, Malta, Weihnachten, Skiferien, wir haben es schon echt gut!

Jetzt sind alle wieder da, satt (L. leistete uns nur physisch beim Abendessen Gesellschaft), warm, trocken und sehr, sehr friedlich (und mit der Aussicht auf einen LEEREN Kalender morgen).

Gegessen:
Honigsemmel
Käsesemmel (was will man machen, es war ein Doppelbürli)
Glasnudeln mit Karottensalat und Hack (so vietnamesisch, unglaublich lecker)

Getragen:
Jeans, Langarmshirt, Regenjacke

Gelesen:
"Durchbruchrchrchrrrrrrchr" (sorry)

Gesehen:
auf halbem Ohr den Anfang von "The man in the high castle"

Stressleveldurchschnitt gestern: 23
Selbstbeweihräucherung: cool geblieben, als wir gerügt wurden,  dass man Skischuhe geschlossen aufbewahrt und auf gar keinen Fall Klettnupsis auf Leihhelme klebt.

Freitag, Oktober 18, 2019

181019: Feuerwehr

Es ist soweit: nach anderthalb Jahren kuschelt sich Sansa zu mir auf die Bettdecke beim Schlafen. Noch nicht wirklich entspannt (I feel her :-)), aber es wird. Aufgewacht bin ich übrigens, kurz vor Weckerläuten, als Jonny am Fliegengitter direkt über meinem Kopf hochgeklettert ist, gar nicht mal so ein smoother Start in den Tag, wenn man 4.4kg schwarzen Kater einen Meter über dem Gesicht hängen sieht.
Apropops Jonny-Gewicht: Jonny ist nicht nur bei den Nachbarn rechts (durch offene Terrassentüren), den Nachbarn mit der kleinen Katze, die während Kanada gefüttert haben (Fenster, Haustür, Balkontür, Terrassentür), bei den Nachbarn mit dem grossen Hund und der Katze im ersten Stock (offenes Badfenster und Katzentreppe), sondern auch bei den Nachbarn mit der Katze, die alle anderen Katzen vertreibt, im Haus (und am Futternapf) zu Besuch gewesen. Angeblich haben die eine Katzenklappe ohne Chipsteuerung. Und das sind nur die, die uns davon erzählt haben! Ich finde das so mittel (Sansa ist auch im einen oder anderen Haus, aber viel weniger anhänglich und offensichtlich zu jedem "lieb" als  ihr Bruder, weil ... naja, sie sind halt bei uns zu Hause, bei uns ist das Haus katzensicher, wir achten drauf, was offen rumsteht, kaufen vernünftiges Futter,schauen, dass sie nicht irgendwo eingesperrt werden. Dann denke ich mir: fühlen sich die anderen Leute gestört? Aber ich kann eine Katze ja nicht erziehen und ihr beibringen, dass sie nicht in fremde Häuser gehen darf.... ich hoffe nur, dass niemand sich so gestört fühlt, dass er das in für Jonny gefährlicher Weise an ihm auslässt (ich denke da an "grumpy cat" und den Schäferhund, der schon die eigene Katze nicht mag. Und an potentielle Nachbarn, die echt keine Katzen mögen). Immerhin scheint er (ich bin ja jobbedingt datenbegeistert, deshalb weiss wird auch das Katzengewicht gemonitored) ein gesundes Sättigungsgefühl zu haben, er ist stabil bei 4.4 bis 4.5kg, mal frisst er bei uns mehr, mal weniger, ich nehme an, der Rest wird mit Wildfang oder "Testessen" gedeckt.

Homeofficetag war erst zäh, ich war mit meiner Schlagzahl unzufrieden, weil (die Quality Prozesse kenne ich bisher eher theoretisch und nicht praktisch im Schlaf wie in Sachen MSAT, wo ich vorher war, d.h. ich nehme noch viel an Stolpersteinen und Umwegen mit) ich mich (ich hoffe vor allem gefühlt) noch ein bisschen ungeschickter anstelle, als ich das von mir gewohnt bin oder gerne hätte, aber dann kamen zwei Feuerwehraktionen rein und die habe ich dann zackizacki gelöst und vielleicht kann ich das doch alles ganz gut und brauche halt einfach ein bisschen Adrenalin zum Arbeiten.

Q. hatte heute wieder Biopraktikum, sie waren Pilzesuchen und ich bin ein wenig enttäuscht: ich hatte mich den ganzen Tag auf eine Pizza Funghi und Pilzrisotto morgen gefreut, aber nein: alle Pilze wurden zusammengelagert, deswegen durften sie auch die essbaren nicht mit heimnehmen und ausserdem werden sie die in der nächsten Stunde noch genau bestimmen und untersuchen und angeblich hat keiner was zum Essen mitbekommen. Hm.

L. hat demnächst Test über Wale und ich habe viel gelernt, was ich so im Detail noch nicht wusste, das war sehr spannend.

Sonst so: einiges vor am Wochenende, aber eigentlich nur morgen. Glaube ich.

Gegessen:
Honigknäckebrot
Linsensuppe mit Breznstange
Freitagspizza (dann halt mit gekauften Champignons) und Salat

Gelesen:
"Durchbruch"

Getragen:
nochmal das Rootskleid, diesmal mit nur grau drunter. Sehr gemütlich

Gesehen:
Staffelfinale von "Disenchantment" und "This is us"

Stressleveldurchschnitt gestern: 43
Selbstbeweihräucherung: like a boss den ersten TWIMC-Letter mit ppa. unterschrieben. Und grad noch einen.

Donnerstag, Oktober 17, 2019

171019: Fensterltour

Heute morgen habe ich im Bus mal wieder die Nachbarfreundin getroffen, das ist immer sehr lustig, weil wir eben dann NUR die .. keine Ahnung, 7 Minuten? Busfahrt haben, um uns gegenseitig "up to speed" zu bringen und das vor sieben Uhr morgens, ich glaube, mitfahrende Morgenmuffel hassen uns :-). Aber: up to speed.

Heute hatte ich wieder einen fast meetingfreien Tag, den ich hauptsächlich damit verbracht habe, zähneknirschend ein 60seitiges Dokument zu reviewen, das ich im ersten Anlauf nach nur Überfliegen eigentlich zur totalen Überarbeitung zurück an den Autor schicken wollte. Aber (Sie erinnern sich: Feilschen?) mein Vorschlag (jaja, es war zu sehr Vorschlag und Bitte und zu wenig "request"), vor dem SME-Review nochmal drüberzugehen und wirklich sicher zu gehen, dass es entsprechend der Work instruction erstellt wurde, wurde mit "No, I totally followed that document" abgebügelt und ich Depp ("DU SOLLST FEILSCHEN!!!") war mir zu unsicher, um meinen ersten Eindruck zu verteidigen und jetzt habe ich halt 60 Seiten und dröflzigtausend Referenzen im Detail überprüft und alle Sachen, die da nicht reingehören begründet und erklärt warum. Was .... streng genommen vielleicht schon mein Job ist, aber der Job des Autors wäre, die da gar nicht erst reinzuschreiben. Man kann sich das zB so vorstellen, dass .... das Verkehrsministerium jedes Jahr einen Bericht über die Verkehrssicherheit in den Städten erstellen soll auf Basis der Verkehrssicherheitsberichte aller Städte, der nationalen Unfallstatistik etc.. Im Gesamtbericht sollen dann unter "Unfallrisiken" nur die aufgeführt werden, die als kritisch eingestuft wurden oder die mehrere Städte betreffen oder die, die sich im Vergleich zum Vorjahr signifikant erhöht haben. Ich habe dann heute so Sachen aussortiert, die in etwa "Nachbarn berichten, dass der Verkehrspolizist in Hinterpusemuckl einen Elektroscooter, der nicht ganz auf dem Parkplatz stand, einfach ins Parkfeld gestellt hat, anstatt einen Strafzettel zu schreiben. Auf Nachfragen konnten sie aber nicht ausschliessen, ob der Scooter wirklich über die Linie rausgeragt hat". entsprechen. Und davon UNMENGEN. Nun ja, ich bin jetzt auf jedenfalls bestens vertraut mit allen verdammten Details dieses einen Produkts.

Lehre: ich habe der Autorin jetzt geschrieben, dass ich meine erste Einschätzung in mühseliger Kleinarbeit mit Fakten untermauert habe und sie das bitte ändern soll. Mal sehen, ob das nur die nächste Feilschrunde einläutet oder nicht, aber für die Zukunft muss ich sowas zügiger regeln, der Tag war nämlich nicht so ruhig, wie ich vermutet hatte, ich hatte nur irgendwann vor lauter Detailfieselei aus Versehen Chrome geschlossen und deshalb nicht mitbekommen, dass sich die Emails in der Inbox stapelten. (Da ist vielleicht auch eine Lehre drin).

Das war also das eine Learning heute, das andere war: manchmal ist ein offensichtliches Missverständnis nicht für alle offensichtlich. Ich war als Eskalationsstufe in eine schon sehr lange, immer aufgeregter werdende Emailkette mitaufgenommen worden und dachte mir nur "Was ist denn eigentlich euer Problem, das geht sich doch alles wunderbar auf?", bis ich die Zahlen anschaute und mir der Fall ins Gedächtnis kam, wo ich in meiner Produktionszeit mal das SAP-Rezept dem neuen Prozess anpassen musste und nicht wusste, das SAP einen Punkt für Dezimalstellen braucht und kein Komma (oder andersrum?), auf jeden Fall hat es aus meinen 523,000kg Rohstoff A und 800,000L Lösungsmittel etc halt 523TONNEN und 800Kubikmeter gemacht und alles wurde auf einmal sehr, sehr teuer in der Standardkalkulation und hätte auch in die Hose gehen können, weil damit natürlich sofort alle Alarme im Lager angehen würden, wenn auf einmal der Bedarf um Faktor 1000 nach oben geht. Wo war ich? Ach ja. Genau. Die Zahlen, um die es ging, waren Tausender und der Übersichtlichkeit halber war ein Punkt drin, also 1.150kg anstatt 1150kg. Ich habe mir ungefähr einen abgebrochen mit einer Formulierung, die niemanden als doof hinstellt, und trotzdem klar macht, dass wir genug für alle und deutlich mehr als ein gutes Kilo haben. Die goldene Brücke hat anscheinend gehalten, die Wogen sind geglättet und das ist mal ein versöhnlicher Abschluss des Tages (die beruhigte Email kam schon viel früher, aber das habe ich wegen Chrome zu ja nicht gemerkt).

Der Heimweg war dann noch ganz lustig, ich hatte mir nämlich erst Sorgen gemacht (ja, mei, ist halt so), das Jonny den ganzen Tag nicht heimgekommen war und Sansa das letzte Mal auch schon um halb 11 und plante also, mein Zeug einfach daheim abzustellen und dann (der Hübsche hatte ein langes Call) noch eine Spaziergang zu Jonnys Feld etc. zu machen. Kaum war ich in unseren Weg eingebogen, überholte mich auf einmal ein weissrotschwarzer flauschiger Blitz und Sansa kam an mir vorbei nach Hause gerast. Als ich dann die Haustür aufsperren wollte, sah ich vor dem Nachbarsfenster am oberen Ende der Katzentreppe die Nachbarskatze sitzen und streng nach unten gucken und .... von dort kam Jonny ums Eck. Anscheinend ist das das neue Abenteuer: an der Katze vorbei ins fremde Bad. Yay.


Gegessen:
Honigbrot
Ofenkürbis mit Reis und Kohlrabigemüse
Brotzeit mit Salat

Getragen:
Das roots-Kleid aus Banff



Gelesen:
Das vermaledeite Dokument und "Durchbruch"(Affiliatelink) (ich in mir nicht sicher, aber ich glaube, das funktioniert in den USA besser, wo man all die Zeitungs- und Fernsehmenschen vielleicht eher kennt als hier. Aber wer weiss.)

Gesehen:
"Disenchantment" und "This is us"

Stressleveldurchschnitt gestern: 12
Selbstbeweihräucherung: Das mit dem Elefant habe ich geschickt gelöst, das mit dem Review .. naja, schon auch gut und sehr genau, aber nicht smart. Aber fertig.

Mittwoch, Oktober 16, 2019

161019: Aufholen

Nachdem ich die letzten drei Tage immer hibbeliger wurde, weil die ToDo-Liste unkontrolliert anwuchs und ich nur in Meetings sass und immer nur noch mehr action items einsammelte, war der Tag mit nur 2 Meetings und dem Grossteil der Kollegen ausser Haus auf dem Rest vom Workshop Gold wert. Ich habe sortiert, priorisiert, einen Grossteil wegerledigt und den Rest für diese Woche eingeplant.
Noch geht nicht alles so smooth, wie ich das gerne hätte, dafür fehlt mir noch die Erfahrung / das Selbstvertrauen in der neuen Rolle. Es passiert das eine oder andere Mal, dass ich auf ein absurd wirkendes Ansinnen entweder direkt oder nach Rücksprache mit Kollegen, die den Job schon länger machen (und mir "Hahaha, das versuchen die immer, das sollen die mal ruhig selber machen, das ist deren Job!") mit dem freundlichen Hinweis, dass das bitte aus den und den Gründen selber gelöst werden müsste, Hilfestellung und so ja, aber machen bittedanke selber. Tja. Für mich wäre so eine Antwort eine sehr, sehr deutliche Abfuhr und ich würde mich auf den Hosenboden setzen und meinen Job machen, aber anscheinend bin ich das Spiel noch nicht gewohnt ("DU WILLST NICHT FEILSChEN?!") und dann meist sehr perplex, wenn dann noch nachtarockt wird (und natürlich unsicher, weil ich ja vielleicht doch was falsch verstanden haben könnte.. ...). Nun ja. In Sachen verhandeln kann ich sicher noch was lernen, aber nachdem ich vor meinem letzten Job und im speziellen vor Italien ja dachte, ich würde es nie hinbekommen, Leuten klar zu sagen, dass sie echt Mist bauen, wird das vermutlich auch irgendwann klappen.

Sonst: für sehr grosse Freude in unserem Team gesorgt, als ich für unser Meeting ein Superman-Shirt angezogen habe (Sie erinnern sich? Die Präsentation vor dem globalen Team? Wo wir spontan den Titel "Super-QPL der Woche" eingeführt haben? Naja, das bin ich diese Woche.) Und weil wir auch ein bisschen fies sind, haben wir den Kollegen im Workshop ein Bild davon geschickt und leider, leider, leider ist mir erst danach eingefallen, dass die beste Bildunterschrift ein Zitat aus dem unsäglichen Video gestern gewesen wäre: "If you are far away enough, everything is  funny".

Sonst so:
Q. ist beim Schulsport umgeknickt und in einem Disput ans Knie getreten worden (yay), also hat er heute das Unihockeytraining ausfallen lassen.
L. kann das aktuelle Stück auf seinem "Döngeldings", wie ich zum Xylophon sage, so gut, nachdem wir geübt haben ohne Ende, dass wir alle es mittlerweile als Ohrwurm haben.
Jonny ist ... ein Nachbarsschreck. Die Nachbarn zwei Häuser weiter haben für ihre Katze (die der Hund nicht mag und die deshalb nicht ins EG kann) einen Katzentreppe in den ersten Stock gebaut. Nun ja, wo eine Katz rauskann, kann ein Jonny rein und so hat anscheinend das Nachbarsmädchen einen Riesenschreck bekommen, als gestern auf einmal ein schwarzer Kater im Badezimmer stand. "Aber er ist ja ein Lieber" ist das "Er will ja nur spielen" für Katzenhalter.

Gegessen:

  • Honigbrot
  • Tahine mit Spätzle (ich war auch verwundert) und Auberginensalat
  • gebratene Aubergine asiatisch mit Reisnudeln (ich fand die Beschreibung der DimSum bei der Kaltmamsell so ansprechend, dass ich das KaptainCook-Rezept von gestern(?) direkt ausprobieren musste. War super, aber nicht knusprig aussen)



Gelesen:
"Unsere Seelen bei Nacht" aus (Sehr, sehr schön, leider ist anscheinend der dritte Band der Plainsong-Trilogie nicht übersetzt worden, aber ich hab mir jetzt halt das englische bestellt. Die "Seelen" spielen auch in Holt und nehmen sogar auf die Plainsong-Trilogie Bezug, und zwar werden die "drei Bücher, die über Holt geschrieben wurden, die zwei mit den Viehzüchtern und das mit dem Pfarrer," als Theaterstücke aufgeführt und die Protagonisten in den "Seelen" sind sich sicher, dass die nicht auf realen Begebenheiten beruhen und möchten selber auf gar keinen Fall in einem Buch endn.
Jetzt aber erstmal was ganz anderes. (Affiliatelinks)

Getragen:
Unterlage fürs Superman-Shirt


Gesehen:
"Workingmums" beim Crosstrainerstrampeln
"This is us"

Stressleveldurchschnitt gestern: 32
Selbstbeweihräucherung: wir haben eine Workshoplocation!

Dienstag, Oktober 15, 2019

151019: "It's not all bad!"

Heute startete der Arbeitstag ganz ungewohnt mit einem Workshop in unsere neuen Learningcenter, was praktisch 5 Fussminuten von unserer Haustür weg ist. Naja. 10, weil am ganz anderen Areal und weil ich den Eingang nicht direkt gefunden habe und einmal ums ganze Gebäude rum bin.
Naja, und dann... wurde es seltsam. Aus verschiedenen Gründen war unser Team zum Anfangsteil des Kick-Off-Workshops von anderen Teams eingeladen für einen allgemeinen Teil incl Agile Basics und Creative Leadership Circle und naja, ich hoffe mal, für die anderen Teams passte das und der Rest des Workshops, für uns (naja, für mich auf jeden Fall) war es ganz schlimm.

Ich will das hier jetzt gar nicht zerpflücken, der Coach hat mit unglaublich leid getan, ich weiss nicht, ob es an der Gruppe lag oder an ganz unterschiedlichen Erwartungen und Einstellungen, aber es war sehr schwer, das mitanzusehen, dass es einfach überhaupt nicht geklickt hat. Wenistens nicht in den ersten 3 Stunden, in denen ich dabei war.
Nun ja.
For the record seien hier zwei Sachen angemerkt:

Können wir bitte aufhören, alles mit Videos, in denen gezeichnet wird, zu erklären? Das war die ersten paar hundert Mal interessant und faszinierend anzusehen, aber these days? Wo gar niemand mehr im Fastforward beim Zeichnen gefilmt wird, sondern ein ruckelig animiertes Handfoto über die Leinwand ruckelt und die ältesten Cliparts "zeichnet? Das macht nichts besser! (Okay, ich war total abgelenkt, als ein Dinosaurier gezeichnet wurde, der von Höhlenmenschen bekämpft wurde, weil yay: Zeitreisen!, aber ich habe mir diesen Witz verkniffen und das sagt schon einiges.)

Ich habe es ja seinerzeit nicht so ganz verstanden, als mein neuer Chef gemeint hat, er hätte mich (auch) eingestellt, weil ich anders ticke als der Rest der Gruppe und er mehr Diversity im Team braucht. (Das war übrigens sehr schön: ich hatte/habe ja das Gefühl, es wäre ein Frauen"überhang" im Team, aber ich hab heute nachgezählt in der gesamten Gruppe: exakt 50:50, das sind nicht mehr Frauen als Männer, nur viel mehr Frauen, als ich bisher gewohnt bin). Ich dachte bei mir: "Naja, wie anders soll ich ticken, die sind nett, ich bin nett (ja, bin ich allermeistens schon!), die kennen sich aus, ich kenn mich aus, fertig." Ja. Und dann haben wir also alle diese "Creative-Leadership-Circle"-Ding ausgefüllt, und so richtig habe ich nicht verstanden, was es einem jetzt genau über einen sagt, aber ein bisschen ist es ja so: Wenn man genug Psychotests in Bravo und Mädchen gemacht hat, oft genug einen Test über "Welches Fastfood bist du?"*, "In welches Haus von Hogwarts gehörst du?"**, "Dein Leben in einem Stockfoto"*** oder "Was wäre deine Rolle im Starwars oder Startrek-Universum?"**** und den einen oder anderen Leadershipkurs (nur echt mit Psychotest, sei es MyersBriggs*****, Enneagram, 360, das Ding mt den Farben******), man kennt das ja irgendwann, man weiss, welche Frage auf was abzielt und zack, kommt jedesmal irgendwie was ähnliches raus. Immerhin. (die Stockfotosache finde ich immer noch seltsam).
Also, wo war ich? Ja, Leadership Circle. Also, für mich wenig überraschend hatte ich sehr hohe Werte im "Controlling"-Bereich (Mal ernsthaft, wie kann man bei "Perfektion" Abstufungen anbieten?!), ebenso im Achieving und Authenticity-Bereich. Und wie das dann halt so ist, war der Leadershipcircle als so eine Art Twistermatte auf dem Boden ausgelegt (ich hatte ja schon abenteuerliche Vorstellungen, wie wir das "I want everybody dancing today!" der Coachfrau umsetzen sollten und war mir nicht sicher, wirklich adäquat gekleidet zu sein für ein Spagat zwischen "perfect" und "courageous authenticity" mit einem Touch "Achieves Results", aber so war es dann doch nicht,) und um ein bisschen Bewegung ins Ganze zu kriegen, sollte sich jeder auf das Feld stellen, wo er/sie die höchsten Werte im "Reactive"-Bereich hat. Well. Und dann stand ich da in meine "perfect" Feld, fast allein auf weiter Flur, mit nur zwei anderen Kolleginnen, von denen eine bald geht und die andere in einer Gruppe ist, mit der ich nichts zu tun habe. Und ALLE meine direkten Kollegen standen in einer ganz anderen Ecke, die, sagen wir mal so, ziemlich touchy feely ist und in der ich die niedrigsten Werte überhaupt habe. Joah. Ich sag mal so: well played, Chef! Das könnte noch lustig werden.

Naja. Das war also das, ich bin dann irgendwann ins Büro gefahren, und bin gespannt, wie sich das noch entwickelt hat. (und ob es einen Feedbackbogen gibt)

Sonst: das übliche, es regnet wie aus Kübeln und die Temperaturen werden endlich herbstlich. Also <25Grad.

Gegessen:
Brot mit Honig
Feigen und Physalis vom Catering
Quorntortilla mit Guacamole, Reis, Karotten und Salat
Kimchi-Gyozas mit viel Salat

Gelesen:
"Unsere Seelen bei Nacht"

Getragen
Rosablaues Kleid mit den Lieblingsstiefeln, kein Foto, weil nie allein im Lift

Gesehen:
Workingmums beim Crosstrainerstrampeln
This is us

Stressleveldurchschnitt gestern 25
Selbstbeweihräucherung: so viele Gelegenheiten für immer sarkastischere und zynische Witze verstreichen lassen, dass ich irgendwann gar nichts mehr sagen konnte, weil sonst alle Witze rausgekommen wären und das wäre nicht gut gewesen. (Mal ehrlich: ich weiss, dass Hitler-Referenzen im Arbeitsleben und überhaupt nahezu immer unpassend sind, aber bitte, wenn der Trainer ausdrücken möchte, dass beide Seiten ihre Berechtigung haben und ihm nichts besseres einfällt als "It is not all bad on the "reactive" side", dann kann man schon fast sagen oder wenigstens denken: "Yeah, that's what some people still say about Hitler: "At least he built the Autobahnen", so not that convincing."



*Taco
** Gryffindor
*** "Traurige Frau isst allein Schokoladentorte" (ich weiss es doch auch nicht)
**** Kopfgeldjägerin (aber es könnte sein, dass ich da nicht gut zugehört habe, als Q. mir die Fragen gestellt habe) und natürlich Belanna Torres
***** ESTJ
****** rot