Montag, Oktober 17, 2011

Erdmännchenupdate

Erinnert sich noch jemand an Little Q. und die Erdmännchen? Letztes Wochenende haben wir uns endlich mal auf den Weg nach Hasel gemacht, um die Erdmännchen in ihrem natürlich Lebensraum zu besuchen.
Little L. beschloss, dass es ihm unheimlich sein, weil da unten bestimmt "Geister" (im Moment der Universalbegriff für alles Unheimliche) seien und er deshalb auf meinem Rücken sitzen wolle. Die Höhlenfrau warnte mich schon, dass das unten vermutlich schwierig würde, aber gut.
Mit 16 kg Kind auf dem Rücken ging es also abwärts:
Die Laune war okay:
Die Umgebung war ja auch spektakulär. Little Q. stellte sich total interessiert immer in die erste Reihe bei den Erklärungsrunden den Führerin, total cool ;-)

Ja, und dann wurde es lustig: die Höhlendecke wurde immer niedriger und ich musste gut aufpassen, dass ich Little L. nicht an der Decke entlangschrammte:
Immer noch mehr Tropfsteine:
Schmale Gänge:
Die Grossen:
Auf dem Rückweg wollte Little L. dann doch auch laufen und es war eine grosse Herausforderung, den beiden kurzen, schmalen Jungs, die sich weder bücken noch schmal machen mussten, bei ihrer wilden Jagd durch das Labyrinth zu folgen.
Alles in allem: Superausflugsziel, aber Achtung: von November an ist da Winterpause! (Wir haben übrigens keine Erdmännchen mit blauen Entenfüssen gesehen!)

Happy Dorfleben

Nachdem wir uns am Samstag mit dem kleinen Plan "wir fahren mal wieder nach Freiburg bummeln und Hosen für alle kaufen und besuchen dabei das Schwesterlein" ein stressigeres Programm eingefangen hatten, als gedacht (ich kaufe in Zukunft wieder nur noch online ein und nie wieder am Samstag. Aber immerhin weiss ich jetzt, dass Little L. schon meinen Kleidergeschmack kennt "Die Hose da ist für Mami", noch an der Schaufensterpuppe, dass die Jungs auch gerne laotisch essen und dass meine Schwester der unkomplizierteste Mensch der Welt ist.), der Hübsche ausserdem durch eine fiese Erkältung flach gelegt wurde, haben die Jungs und ich beschlossen, am Nachmittag das Dorf unsicher zu machen. Am dritten Oktoberwochenende ist bei uns nämlich immer Chilbi. Der Weg hin geht bergab, d.h. wir sind richtig schnell:

Diverse Vereine etc. machen an den komischsten Stellen ihre Stübli auf:
Es gibt natürlich auch Fahrgeschäfte. Auf diesem Karussell hat Little Q. vor vier Jahren sein Karuselltrauma bekommen, er wollte damnals nämlich auf einem Motorrad fahren, beschloss aber nach der ersten Runde abzusteigen. Da die Bodenplatte aber nicht mit rotiert und man dementsprechend ordentlich unter die Räder kommen kann, wenn man während der Fahrt absteigt, gab es einen spektakulären Nothalt, Little Q. brauchte Jahre, bis er freiwillig wieder auf ein Karussell stieg und ich kriege immer noch Nervenflattern, wenn die Kleinen da im Kreis düsen. Little L. ist Gottseidank brav sitzen geblieben und Little Q. kann mittlerweile auch auf dem Motorrad sitzenbleiben (Little L. hat mir gsd geglaubt, dass die Motorräder nur für Grosse sind)
An sich ist das Karusell echt old school:

So behält man den Überblick:
Das wäre mal was: ein ganzer Tag auf der Hüpfburg....
Auch so war die eine oder andere Stärkung nötig:

Zwischendurch ein bisschen Geschichte beklettern:


Für jeden was dabei:


Ach ja: note to myself: Little Q. ist mittlerweile alt genug für Autoscooter, Little L. nicht, auch wenn er das glaubt und ich bin zu alt dafür oder hatte nie das richtige Alter (ich habe ja das Gefühl, dass die blöden Butschautos spüren, wenn ich drinsitze und dann nur noch rückwärts fahren.) Dickes Lob an den Hübschen, der sich aus dem Bett gequält hat, um seinem grossen Sohn diese Freude zu machen.

Also: wir haben schon mal für de Herbstmess geübt!

Mittwoch, Oktober 12, 2011

Doppelpack reloaded ;-)

Achtung, das wird wieder mal so ein "Frau Brüllen holt gaaaaanz weit aus"-Post: Also. Als die Farbenmix-Herbstkollektion rauskam, da dachte ich: "Mhmm, nett, aber die Weste krieg ich eh nicht hin, Hosen habe ich schon, nähe ich eh fast nie, Kuschelpulli: habe ich auch schon."
Als der Staaaaars-Stoff rauskam, dachte ich: nett, aber Taschen nähe ich eh eigentlich fast nicht und Jacken daruas? (Abgesehen davon, dass ich einen Heidenrespekt vor Jacken habe). Dann haben mir sowohl Kathi als auch Frau Kunterbunt den staars Stoff für "Jacken!" und "Taschen! (Und passt super zur neuen Stickdatei!)" ans Herz gelegt, dann kam der Stoffmarkt und ich habe das Schicksal entscheiden lassen. Ich habe beschlossen, die Herbstschnitte zu kaufen, wenn ich denn auch staars für eine Eddie-Weste finden würde.
Fündig wurde ich dann am wunderbaren Stand von Elbmarie, die sich den weiten Weg in den Süden gewagt hatte (ausserdem gab es dort auch noch zuckersüssen Drachenjersey, aber der ist noch nicht verarbeitet).
Also habe ich grosszügig staaaars, Eddie, und weil ich ja grad schon mal da war, auch noch Danai und Bo eingekauft.

Und was soll ich sagen: meine ersten beiden Werke mit Volumenvlies und so sind fertig:
Nahezu im Partnerlook, jeder durfte sich ein anderes Ringelbündchen auswählen und der Rest wurde dann angepasst. (Die Fotos sind, wie jeder Formeleinsfan leicht erkennen kann, letzten Sonntag gemacht worden ,-))
Little L. hatte keine Lust und musste deswegen zum Mitmachen animiert werden:
Auf die Rückseiten kamen "Variationen von Pinguinen": einmal die wunderschöne neue Stickdatei passend zum neuen Hamburger-Liebe-Stoff, die es ab Donnerstag bei Kunterbuntdesign geben wird, und einmal Mymakis-Pinguinjunge, der immer noch aussieht wie Little L. In Vorbereitung auf lange kalte Winterabende und -morgen habe ich zum Applizieren ein bisschen was von meiner schwarzen Reflektorfolie geopfert (und auch trotz wilden Draufblitzens nicht zum Reflektieren gebracht. Tut sie aber, sieht man hier)

Auf das Innenleben bin ich besonders stolz: es hiess ja in der Anleitung, man solle das Volumenvlies mit Steppnähten mit dem Futter verbinden. Ist natürlich eine Herausforderung für mich, weil grade krieg ich nicht hin und frei Schnauze ist für mich Perfektionisten auch nix. Ich Fuchs habe als das Volumenvlies am Rückenteil mit Rieseninitialen der Jungs festgesteppt:

In Kapuze und Seitenteilen mit Sternen:


Vorne gibt es noch einen reflektierende Buttonn


Die Ärmelausschnitte habe ich mit passendem Schrägband eingefasst:

Doch, gefällt mir! (Hoffentlich passen die jetzt eine Zeitlang, es war echt ganz schön viel Arbeit!)


Vielen Dank, dass ich Probesticken durfte!

Montag, Oktober 10, 2011

Upsi.

Frau ... äh... Mutti ist vom Abkürzungsvirus befallen und das bringt mich doch dazu, ein wenig darüber zu räsonieren, was das Auswandern und die Kinder aus unserer Sprache gemacht haben.
Gestartet sind der Hübsche und ich ja mit leichtest bayerisch eingefärbtem Hochdeutsch (also: Mundartgedichte zum, Bürgermeisterdienstjubiläum aufsagen, das könnte ich wahrscheinlich immer noch). Bei den ersten Bewerbungsgesprächen in der Schweiz habe ich auf jedes ", odr?", noch brav nichtssagend genickt oder den Kopf geschüttelt, mitterweile höre ich die gar nicht mehr (bei Little Q. sind sie mir letztens aufgefallen), oder verwende ich sie am Ende sogar selber?
Als mein Laborant in meiner ersten Woche irgendwann mal verkündete "Der Ansatz schmeckt nach Ammoniak" habe ich erstmal tief durchgeatmet, bevor ich gaaaanzu ruhig nachgefragt habe. (Nein, er hat ihn nicht probiert, schmecken heisst riechen und wischen heisst kehren und laufen heisst gehen und rennen heisst laufen und tschüss heisst hallo)
Anders als in einer letztens im Spätprogramm ausgestrahlten Doku zum Thema Deutsche in der Schweiz (Gopfadelli Sacklzement, war das peinlich, der Hübsche hat da nur durch Zufall reingezappt) empfohlen versuche ich mich nicht in Schweizerdeutsch, aber da die Kinder beide halt eben Dialekt sprechen, schleichen sich manche Begriffe halt doch ein. Der Grosse geht in den Kindsgi, dazu trägt er sein Lüchzgi, es gibt Znüni und Zvieri, manchmal auf ein Gipfli und ich liebe den Spruch "Finger ab de Röschti, wenn da Babbi d'Fiass dinne hätt"***, den uns Au-el aus St-Gallen importiert hat (note to myself: kommt am Donnerstag zu Besuch. Evtl. alten kaputten Klodeckel wieder anschrauben). Diese ganzen Abkürzungen sind aber nun absolut keine Verniedlichungen, das ist halt hier so ;-)
Was sich aber in den letzten Wochen und Monaten hier so eingeschlichen hat, ist das ultimative Wort für "Oh, mein Fehler, sorry", das entweder aus Krippe oder Kindergarten kommt: "Upsi".
Mittlerweile benutzen es nicht nur Little Q.  und Little L. ("Haaaaaaallo, wer hat da schon wieder nicht sein Brettchen in die Spülmaschine geräumt?" "Upsi" oder "Little L., hast Du da mit Absicht alle Disneypuzzles ausgeleert und dich drin gewälzt?" "Upsi"), nein, auch der Hübsche und ich haben das Wort für uns entdeckt: "Wolltest Du nicht noch einen Salat mitbringen?" "Upsi" "Was ist denn mit dem Rest Chips passiert?" "Upsi"). Das Schöne ist, richtig eingesetzt, nimmt es auch groben Verfehlungen die Spitze ("Hast du jetzt im Ernst meinen Lieblingspulli in den Trockner geschmissen und jetzt ist er puppenklein?").
Ich denke, ich werde das auch im Berufsalltag etablieren: "Frau Brüllen, haben Sie nicht gesehen, dass da "Vertraulich" stand?" "Upsi." oder "Was haben Sie sich bei dieser Rechnung nur gedacht? Das ist ja viel zu teuer! Das wird uns das Projekt töten!" "Upsi" Hach, ich mag das!

Nun ja, ich kam ein wenig vom Thema ab, upsi!
(Was sind denn Ihre "Upsi"-Momente?)

*** auf mehrfachen Wunsch:
Kindsgi = Kindergarten
Lüchzgi = Leuchtstreifen zum Umhängen für die Kindergartenkinder,
Znüni = Brotzeit am Vormittag
Zvieri = Brotzeit am Nachmittag
Gipfli = Croissant
"Finger ab de Röschti, wenn da Babbi d'Fiass dinne hätt" = Finger aus den Rösti, wenn der Papi die Füsse drin hat (Bedeutung: tja.)

Und nochwas: wenn ich sage, dass ich kein Schweizerdeutsch spreche, dann heisst das nicht, dass ich es nicht verstehe. Das, finde ich, ist eine Frage des Respekts, wenn man irgendwo im Ausland ist, dass man sich bemüht, die Landessprache/den lokalen Dialekt zu verstehen. Nur mit dem Sprechen: es ist halt doch keien Fremdsprache, sondern "nur" ein Dialekt und da sagt mein persönliches Benimmbarometer: nachmachen ist anbiedern.

Hörbst

Gestern abend die Heizung zu Hause angedreht, heute morgen die Sitzheizungssaison im Auto eröffnet. Ich Weichei. Immerhin ist unser kleiner Heizofen Little L. jetzt des Nachts nicht mehr regelmässig nassgeschwitzt.
Sonst so: Der Bruder des Hübschen war zu Besuch, ich glaube, der muss jetzt erst mal nachschlafen. Ist aber auch anstrengend, wenn morgens ab sieben (länger konnte ich sie nicht abhalten) die kleinen Jungs den (Paten-)Onkel geniessen wollen und die Grossen abends auch noch was vom Besuch haben wollen ;-). Schön war’s! (Wir haben hier ein paar Touriprogrammpunkte abgehandelt, die schon lang fällig waren. Dazu gibt’s aber noch separate Bilder)
Und noch sonst so: schreibfaul, weil meine Gedanken um was kreisen, was ich hier (noch) nicht schreiben kann, und ich so schlecht in Kryptik bin (bzw. meine Leser so gut im Rausfinden), deswegen …  naja, schreibfaul.

Donnerstag, Oktober 06, 2011

Ferien

hat Little Q. schon wieder ;-).
Für mich bedeutet das, dass ich nicht morgens um sechs eine ausgewogene, gesunde und Little Q.-kompatible Znünibox packen muss, an Waldtag oder Turnen, Lüchzgi, Karatetasche etc. denken muss.
Für uns alle bedeutet das, dass wir Donnerstag und Freitag für uns haben. Das stellt man sich jetzt natürlich högscht entspannt und gemütlich vor, ausschlafen bis in die Puppen, gemütliches Frühstück im Pyjama und dann was unternehmen, was allen Spass macht.
Die Realität sieht so aus, dass Little L. ja nun seit einiger Zeit unfallffrei untertags ohne Windel unterwegs ist und deshalb auch im halbwachen Zustand ungern die Windel benutzt. Also kommt so gegen fünf, halb sechs der erste Ruf "Maaaaaami, Milch" (ich tapple rüber und reiche die Milchflasche), gefolgt von "Maaaaami, Milch fertig" (ich tapple rüber und nehme die leere Flasche entgegen), gefolgt von "Maaaaaami, ich Gaggbolle machen" (ich tapple rüber und setze das Kind aufs Klo, danach gibt es eine trockene Windel), gefolgt von "Maaaaaaami, ich jetzt Piesi mache." (ich tapple rüber und setze das Kind nochmal aufs Klo, danach gibt es nochmal eine Windel) gefolgt von "Maaaaaami, ich jetzt ufstoh" (das Kind kommt rübergetappelt). Und dann ist es auch schon so gegen viertel nach sechs, durch das dauernde Gerufe und Rein- und Rausgelaufe ist auch Little Q. wach, der Hübsche sowieso, weil der sich ja zur Arbeit fertig machen muss, und ich tu dann mal so, als ob ich auch wach wäre.
Während der Hübsche sich also parat macht, hänge ich die erste Waschmaschine auf, halte die Jungs zur Zahnhygiene an, nicke Outfits ab bzw. korrigiere sie der Witterung angepasst,montiere Beyblades auseinander, fische Beyblade-Spitzen aus dem Müsli, erahne Frühstückswünsche, verpasse Little L. seine Medikamente und bin genau dann bereit, den ersten Schluck Kaffee zu nehmen, wenn Little L. beschliesst "Ich fertig esse."...
Nun ja, irgendwie komme ich zu meinem morgendlichen Koffeinstoss, irgendwie schaffe ich es auch, uns alle drei (der Hübsche ist irgendwann Richtung Büro entschwunden) ausgehfertig zu machen, einen Einkaufszettel zu schreiben (und auf dem Tisch liegen zu lassen), die Pfandflaschen zusammenzupacken (und daheim stehen zu lassen) und dann geht es auf zum wöchentlichen Grosseinkauf (unser Leibundmagensupermarkt macht schon um 8 Uhr auf). Auch das ist natürlich mit zwei Jungs deutlich kommunikativer als mit nur Little L.. Aber mittlerweile bin ich ein alter Hase, wenn es darum geht, alle Goodies wie Autoschlüssel aus dem Schloss ziehen, Liftknopfdrücken, Joghurtsorten auswählen, Lyonerscheiben für beide in Empfang nehmen gerecht aufzuteilen ;-).
Ich geniesse es, meine Jungs zu sehen, wie sie miteinander und mit anderen Leuten interagieren, Little L., der sich totlacht, weil eine extralange gekringelte Salami aussieht wie eine Schlange, Little Q., der begeistert alles Obst und Gemüse abwiegt (und brav zur Kontrolle bringt, nachdem er einmal durch beherztes Aufdiewaagestützen für ein Säckchen Weintrauben den stolzen Preis von 149.73€ ausdruckte), beide, die mit den ausgewählten Gurken in der Gemüseabteilung Yoda spielen, Little Q., der an den Kassen alle Körbe beim Ausgang stapelt, Little L., der mir hilft die Sachen aufs Band zu laden und sebstständig die Kassiererin um den "coolen Tacker" für den Ausfuhrschein bittet, beide, die mit vereinten Kräften den Kassenzettel dran festtackern, Little Q., der sich eine Butterbreze wünscht, Little L., für den kein Fitzel Butter an der Breze sein darf, Little Q., der unser Auto zum Rebellenstützpunkt und die Post zum Droidenschiff erklärt und uns alle dazu bringt, uns seitwärts an die Wand gedrückt der Tür zu nähern, weil "Mami, da ist nur ein schmaler Vorsprung, und wenn wir runterfallen, stürzen wir ins Weltall", Little L., der stolz wie Bolle am Zollschalter unseren Ausfuhrschein selber abstempeln darf und verkündet "ich gang gern Zolli"..... daheim wird dann (mit ein bisschen Hilfe in Krisensituationen "Mami, der Little L. sitzt auf mir drauf und ich will mich wehren, aber dann tu ich ihm weh") sogar miteinander gespielt und in der Mittagspause ist Little Q. so froh, dass er ungestört mit seinen Raumschiffen spielen kann, dass ich sogar dazu komme, an Eddie weiterzunähen.
Ferien also. Jetzt irgendwann (Little Q. wartet schon seit der ersten Nutellaschnitte heute morgen) kommt dann noch der Bruder des Hübschen für ein Wochenende zu Besuch und so sind Herbstferien für uns dann schon was besonderes, wenn auch alles andere als beschaulich ;-)

Mittwoch, Oktober 05, 2011

They got us, babe

So, nachdem wir über Monate bis Jahre hinweg den Trend versucht haben zu ignorieren, Little Q. die gesamte Backstory in allen Details (wie lahm ist das denn: eine Anime-Serie, in der Kinder mit Kamfkreiseln spielen?) auswendig kann und einen Blade blind im Sandkasten schneller auseinander und staubfrei wieder zusammen bauen kann als ein Rekrut sein Sturmgewehr, Little L. schon "Let it rip!" schreien und die Blades aller Nachbarskinder bedienen kann, war es gestern abend so weit: Ich hatte von Little Q. genauestens instruiert alle einschlägigen Spielzeuggeschäfte der Umgebung abtelefoniert ("Nein, ich suche definitiv Metal Clash Blades, nicht die Tornados, nicht die mit Licht und Sound, nein, meinem Sohn ist es egal, dass die im Angebot sind, die haben ein ganz schlechtes Angriffsverhalten"), Little Q. hat sein Taschengeld zusammengesammelt und so ging es dann am Abend nach Kinderkrippe und Arbeit dann sogar noch über die EU-Grenze (dank Euroschwäche hat unser Kapitalistenkind auch noch mal ordentlich gespart), den ersten eigenen Beyblade kaufen (für die Kenner: "Fury Capricorn" für Little Q. und einen "Midnight Bull" für Little L., der zwar vor Ort gerne grosszügig auf den Beyblade verzichtet hätte und dafür lieber das mannshohe Toystory-Set genommen hätte).
Hach. Zwei seelige Jungs (normalerweise bekomme ich sie an Arbeitstagen kaum pünktlich aus dem Bett, heute hiess es schon vor sechs: "Let it rip!") und, ich muss es zugeben, zwei Eltern, die doch högscht interessiert an der Technik und den Variationsmöglichkeiten sind ;-).
In diesem Sinne: Welcome to the mainstream! (Und könnte sein, dass dieser Post den längsten Satz dieses Blogs enthält)