Montag, Mai 17, 2010

Hoch den Pott

Das war ja eine schöne Überraschung bei Frau Mutti: nachdem ich noch am Abend zuvor ins Sinnieren kam, dass das Tässchen sich im Moment wohl in einer Bloggosphäre bewegt, aus der heraus es so schnell nicht in mein "KinderArbeitNähSeifenIch-Blog" kommt, zack, da wünscht mir Sabine auch schon einen schönen Kaffee-Klatsch!

Dankeschön!

So. Und nachdem der Pott ja riesig ist, musste ihm ordentlich was zur Seite gestellt werden. Ich finde, mit einem ganzen Rezept OhCynthia-Chocolate-Chip-Cookies (für mich mit weisser Schokolade und Cranberries, für die Schokojunkies mit weisser, Vollmilch und dunkler Schoki) sieht die Tasse auch nicht mehr ganz so beängstigend aus. Gefüllt wurde sie mit drei Latte Macchiatos aus den schönen farblich passenden Frühjahrsspecialedition-Kapseln. Geleert habe ich sie ganz alleine (bei den Cookies hatte ich Hilfe.)


So. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wohin die Tasse als nächstes reist.

Geschnetzeltes

  • Wenn ich nicht wüsste, dass sowas nicht ansteckend ist, dann würde ich sagen, ich habe mich in der Grünen Villa mit Knubbel angesteckt. Ich habe im linken Zeigefinger im untersten Gelenk so einen Knubbel, der auch ein bisschen wehtut, wenn man viel draufrumknubbelt. (ist nicht schlimm, weiss ich schon, hatte ich schon mal: damals habe ich noch viel Klavier gespielt, heute blogge ich, ist irgend so ein Ganglion oder so was. Das letzte Mal ist es übrigens mit einem ekligen Geräusch und Gefühl geplatzt, als ich eine klemmende Zimmertür zugezogen habe. Heutzutage klemmen bei uns keine Türen mehr, muss ich mir was einfallen lassen. EDIT: müde 60kg an einem unergonomisch geformten Treppengeländer hochhangeln reicht. Pfitsch und autsch.)
  • Apropos ansteckend: es ist ja fies, mir Magendarmphobikerin mitzuteilen, dass das Gastgeberkind kurz nach unserer Abreise zu spucken begann. Und wenn der Hübsche dann noch sagt, dass Little Q. vor dem Schlafengehen Bauchweh hatte, tja, dann ist die Nachtruhe dahin. Bei jedem Hüsterchen bin ich senkrecht im Bett gestanden, bereit, die Bescherung zu beseitigen. Bisher: Nüscht.
  • Mittagspause (und noch ein bisschen mehr) ging heute für Sehtest drauf. (Neue Brille hatte ich ja schon ausgesucht, heute dann nochmal doppelt so lange für Warten und "besser, schlechter oder gleich?"
  • Bald also: Frau Brüllen mit schicker neuer Brille.
  • Heute morgen erste Testschürze vorgezeigt: für gut befunden (ist auch besser so, die restlichen sind nämlich schon zugeschnitten und personalisiert bestickt, bis auf die Nummern).
  • Ach ja: ich spraye mal wieder mit aller Kraft gegen eine Kieferhöhlenvereiterung an. Ich war schon soweit, dass ich mörderische Kopfschmerzen und diese unverwechselbaren Schmerzen im Oberkiefer hatte. Jetzt: dank Ibuprofen und Nasenspray besser. Nicht weg, aber besser.

Sonntag, Mai 16, 2010

Wir waren dann mal weg.

Hach. Ein Wochenende mit unseren, wie meine Mutter ("Nein, deine Mail mit den Bildern von vor zwei Monaten konnte ich noch nicht lesen, ich habe noch niemanden gefunden, der mir zeigt, wie man das a mit dem Kringel tippt") so schön sagt: "Internetbekanntschaften" liegt hinter uns.
Ein Wochenende mit wenig Schlaf (danke, Little L.), mit ungewohnt viel Alkohol für mich, mit leckerem Essen (gerne auch in Pastellfarben), mit einer grossen Kinderhorde, in der Little Q. sich sofort wohl gefühlt hat (Grösster Erfolg des Wochenendes:"Mami, der J. hat gesagt, Little Q., du bist so cool. Gell, das ist toll?"), mit echten Unterhaltungen mit Leuten, denen man sonst nur via Blogpost (oder nicht mal das mehr ;-() oder Mail Kontakt hält, mit 3498008mal Little L. vom Wii-Controler abpflücken, mit wenig Sonne, viel Regen, dazu noch Eis, Seerosen (das übrigens die Auflösung hierfür, falls noch jemand interessiert ;-)), Kaffee, Kaffee, Kaffee, einem grossen bestellten und einem kleineren Überraschungspaket (dazu dann ein eigener Post) für mich, mit einem überforderten Navi ("Ohne Fähre ist dieses Ziel nicht erreichbar"), mit drei vor Erschöpfung zu "Das kleine Schwarze" auf dem Heimweg weggenickerten Männern.... Hach. Es war toll. Ganz toll. Schumschei.
(Und noch toller wäre es, wenn es kein lustiger Virus wäre.)


Mittwoch, Mai 12, 2010

12 von 12

Erst beim frühen Mittagessen sind erste verwertbare Bilder entstanden: Little L. und der Hübsche beim Löffelfechten:
Jetzt aber schnell: Little L. rennt zur ersten Probe (incl. Rollenverteilung) für das Theaterstück am Tag der Offenen Tür:
Während er dort beschäftigt ist, Little L. und der Hübsche schlafen, nutze ich die 20 Minuten allein: Stickmaschine auf neuen Wegen/Materialien

Kofferpacken für ein langes Wochenende: Mitbringsel

Nationalheiligtümer:
Verpflegung für die eigenen Kinder:
Beim Abholen bringt Little Q. nicht nur einen ausführlichen Probenplan mit, nein, ich fasse (freiwillig) noch den Auftrag, für das Stück sieben Kinderschürzen zu nähen. (Ich denke da an die wunderbare Zahlenstickdatei von Frau Kännchen). Little Q. ist übrigens ein Zwerg und ich denke, Sie können sich vorstellen, welches Stück die restlichen sechs Zwerge und ihre Kollegen aufführen werden.
Nächster Punkt im vollgepackten Reizeitkalender eines Vierjährigen: Indianergeburtstagsparty beim Krippenfreund (ich habe doch keinen Benntennumhang genäht, es gab ein gekauftes Geschenk sowie einen selbergebastelten Tomahawk, einen Pfeilbogen und, warum auch immer, aber Little Q: war da sehr bestimmt, eine von mir handgemalte Ausmalvorlage mit Dinosauriern)
Während der Party war ich mit Mann und kleinem Kind im Nachbarstädtchen Brille aussuchen (die bestellten Schuhe sind übrigens kaputt geliefert worden.), sogar erfolgreich, aber zum Sehtest hat es zeitlich nicht mehr gereicht, d.h. ich muss nächste Woche nochmal hin.
Ein glückliches Kind mit ganz vielen neuen Ideen für die eigene Party wird abgeholt:
Zum Abendessen gibt es (nicht nur) Reis, der so alt ist wie ich.
Nach dem Abendessen gibt es Saures für den Hübschen und mich (Rhabarber-Crumble): Die Kinder haben recht: kaum sind sie im Bett, wird das leckere Zeug vorgeholt.
Meinen Mann werde ich wohl in Zukunft vor dem Computer finden: das neue Photoshop ist da. Jetzt auch für in Farbe und bunt ;-)

So, das wars. Es ist zwar schon kurz nach 12, aber ich finde, es gilt immer noch.
Organisiert von Frau Kännchen.

Schreibfaul

Einfach so.
(Alles super und so, Sie kennen das.)
Heute abend dann: 12 von 12

Samstag, Mai 08, 2010

Gnarf

Vor ein paar Tagen habe ich festgestellt, dass wir am 28. Mai auf eine Hochzeit von Freunden eingeladen sind und ich, wie könnte es anders sein, nichts anzuziehen habe. Lassen Sie mich präzisieren: nichts anzuziehen, das ich nicht schon x-fach getragen habe, das meinem Körpergefühl "Hey, endlich mal ganz nahe am Wunschgewicht, nicht schwanger, nicht stillend, endlich mal passt alles zusammen" Rechnung trägt.
Also: nichts wie ab in die grosse Stadt und shoppen.
Ganz abgesehen davon, dass ein Kleidershoppingbummel mit zwei Kindern und einem Mann, der zwar sehr gerne und gut Kleider shoppt, aber auch sehr genaue Vorstellungen hat, die vielleicht nicht ganz unbedingt die meinen sind., eh schon anstrengend ist..... das Ganze dann noch an einem Samstag nachmittag: phew.
Schon beim Betreten der Fussgängerzone haben wir gemerkt, dass wir ganz still und heimlich zu Landeiern (und Online-Shoppern) geworden sind: so viele Leute. So viele Schwörer, Dschabos, Emos, so viele von allen.
All das hat uns nicht davon abgehalten, die üblichen Verdächtigen (Esprit, Zara, Mango) und noch ein paar mehr (Kookai, irgendwann dann den gesamten Globus) abzuklappern. Aber es ist wie verhext: jetzt, wo ich richtig schlank bin, keinen Bauch zu kaschieren habe (allerdings auch keine Oberweite mehr, die alles sprengt), und auf der Hochzeit einfach nur richtig gut aussehen will, jetzt gibt es genau drei Sorten Kleider: riesige Wallewallehippiekleider, in denen ich aussehe, als hätte ich mich im Nachthemd meiner (nicht vorhandenen) grossen Schwester verkleidet, Hängerchen mit entweder gar keiner Taille oder einer, die dann so einen Schurz schnürt (perfekt zum Bierbauchverstecken) oder superbrave Trägerröcke, wie ich einen an meinem ersten Schultag getragen habe. Und falls irgendeines dieser Kleider eine Art Taille hat, dann ist es ein Empire-Dings. Allerdings ist meine dünnste Stelle nicht direkt unter dem Busen, also sehe ich einfach nur schwanger darin aus.
Gnarf. (Im Globus hätte ich dann tatsächlich ein Kleid gefunden, das nach etwas aussieht, allerdings war es mit 499.- etwas out of scope und dann gab es das auch nur in schwarz und weiss, also beides nicht unbedingt die Farben, in denen man auf einer Hochzeit aufkreuzen sollte. Beim Mango gab es noch ein Kleid, das perfekt für eine junge heisse Witwe bei der Beerdigung ihres schwerreichen altersschwachen Ölmilliardärgatten geeignet gewesen wäre, aber halt nicht für eine Hochzeit).
Zu allem Übel ist mir dann auch noch meine heissgeliebte Brille zerbrochen, als ich vor lauter Verzweiflung Hippiekleider anprobiert habe und mich irgendwie in den 4598 Metern Batikstoff verheddert hatte. Doppelgnarf..... (Immerhin habe ich noch alte Kontaktlinsen)...
Nun ja, werde ich halt entweder das lange blaue oder das kurze schwarzrote Kleid tragen, das ich schon auf zig Hochzeiten anhatte (incl. meiner eigenen standesamtlichen.)
(Habe ich schon mal erwähnt, dass ich den besten Ehemann von allen habe, der mir das schöne Paar Schuhe, das es beim Mango nur noch in falscher Farbe und Grösse gab, direkt nach dem Heimkommen einfach so ganz allein online bestellt hat? Immerhin etwas neues für die Hochzeit!)

Five of Six Members of the Unique G-Unit