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Mittwoch, April 26, 2023

260423 Frühling

 Heute Nacht wollte Sansa um 3 aufstehen und raus. Aktuelle Törchenöffnungszeit ist um 4, bis dahin waren wir beide (und Jonny) hellwach und naja, ich würde sagen, es ist nicht mehr lang hin, bis ich mental bereit bin für "ganze Nacht offen und halligalli, aber lass mich schlafen". Die Katzen sind ja erst 5 Jahre alt und ich bin nicht wirklich flexibel und habe ein Trust Issue, also.


Hilft halt auch nicht, dass mein Hirn einfach startet, wenn ich aufgewacht bin und so habe ich abwechselnd "SCHLAF HALT!" und "Katze, sei still" und "Mhm, ob die Talking Points für das Slidedeck am Freitag wirklich klar sind?" und Kommentare und Korrekturen für den Notarvertragsentwurf aus dem Gedächtnis formuliert. 

Dafür ging der Tag dann eigentlich ganz gut.

Frühstücksemails, relativ lang, weil L. erst um kurz vor acht aus dem Haus ging (in Sportklamotten, da tippt es sich auch viel flotter, lol), dann ausführliche Sportrunde. Ich bin ein bisschen enttäuscht: mit der Kettlebell schaffe ich immer noch nicht mehr als 20 - 25 Lifts, danach breche ich einfach zusammen. Ich habe gedacht, es würde ein wenig schneller gehen mit dem Stärkerwerden. (Abreise: 29. Juli, dann noch ein bisschen rumfahren und dann muss ich mehr als 25 Kayakschläge am Stück schaffen ohne zusammenzubrechen, sonst werde ich traurig vor Hornstrandir ... Achtung, Kalauer, stranden.

Mittagessen mit L. und dem Hübschen, immer mal wieder Katzenbesuche und viel weniger Regen (ich glaube, gar keinen) als gestern. Ich nehme an, das spart sich Petrus auf für morgen, wenn ich wieder auf dem Rad sitze.

Langer, meetingreicher Nachmittag (alle virtuell und meine Güte, die Over-ear-Kopfhörer und meine Ohrwascheln und die Brillenbügel, das ist nicht schön).

Irgendwie ist der gesamte April schon fast vorbei und mehr oder weniger an mir vorbeigeflogen und heute abend oder so ist Mai und dann ist 1. Mai und Q. geht auf Klassenreise und dann sind 1000 Feiertage und L. geht auf Truppweekend und dann ist Pfingsten und dann ist Sommer. Meine Güte.

Good news immerhin: ich habe an einem der letzten Abende sehr spät geschafft, all meine ausstehenden Zeitdatensätze einzutöckeln, halleluja. Und nur zwei, drei Tage später klappt auch das Eingeben untertags problemlos. Letzter offener Punkt: wäre schön, wenn all die Daten übernommen würden und das Zeitmanagementsystem nicht behaupten würde, ich hätte seit dem 5. April nicht mehr gearbeitet. Fühlt sich auf jeden Fall anders an (Ha, das System ist auch überrascht , wie schnell der April vergeht)

Letztes Meeting um kurz nach sechs vorbei, immerhin einen Punkt von der morgendlichen To-Do-Liste abgehakt. Dann eine Runde Kopflüften (und Ohren ausfalten.)

Abendessen heute mal mit allen zusammen, das ist schön!

(Es gibt noch Verhandlungen, ob wir danach einen gemeinsamen Filmabend hinkriegen oder Q. lieber Chemie lernt. Tssss.)

Gegessen:

Toast mit Waldbeerenmarmelade

Riesenschüssel Rohkost (Karotten, Gurken, Paprika, Tomaten) zwischendrin, weil Hüngerchen

Pasta mit grünem Spargel und Tomaten

Flammkuchen (ich mit Spargel, Champignons, Gorgonzola)


Gelesen: "Vergeltung"

Gesehen: as said: Verhandlungen. Aber gestern haben wir "The Diplomat" fertiggeschaut und holla, das war mal ein Ende und ich möchte unbedingt, dass es weitergeht!

Freitag, März 05, 2021

050321 #WMDEDGT, Corona-Edition, die 12.

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass ich immer noch nicht ansatzweise drüber nachdenke, ob man "Corona-Edition" nicht langsam weglassen könnte...


Anyway, heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen (d.h wir machen das seit über sieben Jahren?! Ich dachte, es gibt Blogs erst seit 2015 :-)!) in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.
Mein Tag begann um 4:30, 5:00, 5:35, 5:59 durch verschiedene Wecker (meine Blase, Jonny, Sansa, des Hübschen -Präweckerarmbandgebrummel). Naja.
Erste Überraschung: es ist richtig hässlich draussen geworden! Temperaturen von -1 bis +7Grad, Nieselregen. Ich habe irgendwie in dieser höllischen Arbeitswoche den Übergang von Sommer auf "Ach ne, doch wieder Winter" verpasst.
Der Arbeitstag passte zum Rest der Woche: ich hatte ja mein Stundensoll schon Mittwoch erfüllt, dementsprechend war der eigentliche Plan eigentlich, heute mal den Ball flach zu halten und mittags spätestens Schluss zu machen, aber naja, es ist wie es ist und Notfall ist Notfall und so habe ich unglaublich viel diskutiert und beraten und Infos gesammelt und aufbereitet und so sind wir bereit für ein virtuelles War-Room-Meeting am Montag. Ich merke in diesem Fall, wie ich tatsächlich zwischen beiden Welten, meiner aktuellen Rolle in der Quality-Organisation und meiner bisherigen Berufserfahrung im Ops-Bereich, hänge und einerseits perfekt argumentieren kann, warum wir eine sehr, sehr unangenehme Entscheidung treffen müssen und andererseits am liebsten schreien und fluchen und toben würde, weil da sehr, sehr, sehr viel Arbeit und Mühe und auch Geld (und Material) betroffen ist. "betroffen ist" klingt so niedlich. Lol. (Btw: es gibt ja immer wieder die Krakeeler, die auf Twitter rumtönen, dass man von dem, was man in der Schule lernt, NIX im späteren Leben brauchen würde, gerne wird da Mathematik herangezogen oder letztens auch Latein. Ich glaube hingegen, dass man keinen meiner bisherigen Jobs hätte machen können, ohne zu wissen, was "die Büchse der Pandora öffnen" bedeutet. Und dafür reicht Latein nicht, bitches!)

Also wurde heute ohne Pause durchgearbeitet, bis L. hungrig in der Garderobe stand, der Kühlschrank war recht leer, weil ich eigentlich ganz in der Früh den Wocheneinkauf geplant hatte und dementsprechend alle Reste vorgestern ins Ofengemüse oder gestern in die Käsewähe mit Zeug geworfen hatte, aber ich hatte ja am Sonntag vorgearbeitet und drölfzig Portionen Gemüsesuppe eingefroren.

Nach dem Mittagessen ging es noch ein bisschen weiter mit Arbeit, L. hat währenddessen das nachgearbeitet, was er gestern wegen Bauchweh verpasst hatte, Klavier geübt und gechillt, und gegen 3 sind wir zwei dann endlich los, Nachschub zu besorgen. Grosses Abenteuer: wir hatten alles mit dem Passabene-Scanner gescannt (ich bin seit dieser Woche so assimiliert, dass ich endlich die supercard-App auf meinem Handy habe und digitale Bons aktiviert habe.) und dann wurden wir zu einer Stichprobe ausgewählt. Ich war kurz nervös, dass jetzt ALLES gescannt wird, dann, dass wir was von den 10 Stücken, die getestet wurden, eben vergessen hätten, aber nein, alles gut. Phew.
Daheim: schnell einräumen, nochmal ein Stündchen Arbeiten (müde lächelnd sehen, dass man gerade einen "How to stay resilient in challenging times"-Peptalk von einem ECHTEN ASTRONAUTEN verpasst, aber meine Güte, ich möchte nur schlafen, vielleicht ein bisschen weinen, weil ich so müde bin, meine Übung in Resilienz ist, das zu machen, was noch gemacht werden MUSS und dann nichts mehr.), für L. zum Geburtstag den Wunschcontroller für die Switch immerhin bei Amazon-UK ausfindig zu machen (von dem, den er noch eigentlicher wollte, gibt es noch 3 Stück bei einem mir unbekannten Anbieter in den USA. Der Versand mit Fedex ist doppelt so hoch wie der Warenwert. Lol.), Rechnungen zahlen, mit der Ausgleichskasse wegen der Nannyabmeldung kommunizieren, L. zum Klavierspielen schicken, Geburtstagsgeschenkliste für L kuratieren für Verwandte und Freunde, und dann endlich Pizzateig machen.
Der Hübsche hatte eine ähnlich höllische Woche und holt Q. ab (Chemie-Freitag, deshalb bis um 17:10 Schule), wir sind alleallealle sehr, sehr sehr müde, machen gemeinsam Pizza (Ich habe mir der Aperol-Spritz extremst verdient, finde ich) und schauen danach die finale Folge WandaVision. Kaum zu glauben, dass die Ferien erst eine Woche her sind....

Gegessen:
Special K mit Milch
Gemüsesuppe
Pizza 

Gelesen: die letzten Seiten "Mädchen, Frau, etc" vor dem Einschlafen
Gesehen: die finale Folge "WandaVision"

Stressleveldurchschnitt gestern: 37
Selbstbeweihräucherung: kurz vor Abschicken gemerkt, dass ich beim Review eines Dokuments mit der rechten Hand auf der Tastatur verrutscht war und geschrieben hatte "Ist die fehlende Zitze hier das einzige Kriterium?". In Zukunft schreibe ich direkt auf  Englisch. Oder "niedrige Temperatur".


JETZT ZUM KLEINGEDRUCKTEN: 
Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen. 

UPDATE: Bitte beim Eintragen beachten: Mr Linky erkennt keine Umlaute (alles mit Pünktchen oder Strichelchen oder Schlängelchen unten oder oben drüber. Ausser ein "i") oder scharfes s oder so, darauf bitte beim Nameneingeben achten, sonst zeigt es ein leeres Feld an.


Donnerstag, April 01, 2021

010421 April, April

 Ich denke mal, an diesen April werden wir noch eine Zeitlang denken. Es ist Traumwetter, strahlender Sonnenschein, mindestens 25 Grad, ich habe mich mit LSF 50 eingeschmiert am ganzen Körper, weil es so runterbrennt, heute ist Gründonnerstag und es ist so still wie noch nie, seitdem wir hergezogen sind. Normalerweise würden in allen Gärten die Trampoline quietschen, Kinderhorden kreischend, johlend, mit verschiedensten Fahrzeugen durch die Siedlung ziehen, auf dem Skaterplatz würden die Trottis, BMX-Räder, Skateboards die Rampen rauf und runterdonnern, auf dem Fussballplatz würde trainiert und gepfiffen, es würde gelacht, gestritten, und immer irgendwo geheult. Heute morgen sind die Kindergartenkindern einzeln mit ihren Eltern in den Kindergarten gegangen und mit grossen Materialtaschen wieder nach Hause, die 5. und Sechstklässler alleine gestaffelt mit Masken in die Schule, um dort ganz allein mit dem Klassenlehrer ihre Materialien für die nächste Woche und wer weiss, was nach den Ferien ist, zusammenzusammeln. 

Morgens um halb neun im Coop war die Hölle los, nicht nur die übliche Rentnergang und die, wie wir, "Wir haben heute schon freigenommen, wir kaufen schnell gleich in der Früh ein, dann haben wir alles für Ostern", nein, auch alle Elternteile der Quarantänekinder, die nicht nur wie geplant für Ostern, sondern letzten Endes für eine potentielle mindestens 10tägige Familienquarantäne/-isolation eingekauft haben.

Das war schon eine sehr seltsame Stimmung. Die Quarantäne- und Testanordnungen der Kantonsärztin (Wer bis Di nicht testen war, wird als infiziert angenommen und mitsamt der Familie für ab dann 10 Tage Isolation gestellt, zB) und die eindringlichen Worte des Schulleiters haben offensichtlich Wirkung gezeigt. Ich nehme an, im Testzentrum / Kinderspital war heute die Hölle los, auch wenn ich die Grösse unserer Schule überschätzt habe, und nur knapp 210 Kinder zum Test müssen. 

Ansonsten werden wir im April:

hoffen, dass dieser Kelch an uns vorüber geht.

Erstmal sonnige Ostertage geniessen.

Mit L. zusammen noch eine Woche gemeinsam Homeoffice machen

unsere neue Putzhilfe kennenlernen

2 Wochen Frühlingsferien haben (die Kinder zwei, ich eine, der Hübsche: ich weiss es gar nicht. Kann man sich ja ausrechnen, wie viel wir dafür geplant haben :-))

zwei erstgeimpfte (Gross)Mütter feiern

den Auftrag für unsere Küchenneugestaltung vergeben

Wir werden hoffentlich Selbststests bekommen und uns dann ein bisschen sicherer fühlen mit den Kindern (hoffentlich) wieder in der Schule.

Wir werden unseren Garten geniessen, grillen, in der Hängematte und auf dem Balkonsofa abhängen, den Balkon bepflanzen (Mischung aus Bienenweide und Gemüse), ich (und vielleicht auch Q) bekomme mein neues Rad, da werde ich natürlich mit Highspeed durch die Gegend pesen!

Und vor allem hoffe ich, dass wir gesund bleiben. 

Sonntag, Januar 05, 2025

#WMDEDGT 050125

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

So, erstes WMDEDGT des Jahres und ich bin dafür richtig früh aufgestanden, nämlich um 3:30. Ab April fliegt EasyJet von Basel wieder 2x die Woche nach Reykjavik, vllt sind da die Teiten ein bisschen praktischer. Aber eben: so ist es halt und wir hatten ja am Abend vorher (bei Nordlicht) das Auto schon abgegeben und mussten nur noch frühstücken (gibt es im Airporthotel ab 4 und die Familie, die nicht unbedingt sofort essen müsste, ist so nett und begleitet mich) und 159m zum Flughafen laufen.
Wir sind mittlerweile alte Hasen: Gepäckkleber und Dropbox off ist self Service, die REI-Wurscht muss ins Sperrgepäck,  die Taxfreesachen laufen auch ganz automatisch. Dann: noch ein Wunschmitbringsel für die Kollegin und dann ging es für uns erstmals in die Saga-Lounge (wo es natürlich auch Frühstück gäbe. Ausserdem eine open Bar. Es ist mittlerweile ja auch schon 5:20), weil wir halt diesmal Business nach Hause fliegen (warum auch immer). Alles sehr angenehm. Wir sitzen in der ersten und zweiten Reihe, uns wird schon wieder eine ausführliche Getränkekarte in die Gand gedrückt, die auch erstaunlich grossen Anklang findet (wtf: das ist definitiv kein Flug mit connecting flieht mehr, wieso möchte man um 12 Uhr mittags in Zürich beduselt ankommen?). Wir haben legendär viel Platz und ich kann, unterbrochen von einer ausgiebigen, sehr heissen Mahlzeit, einigermassen schlafen. Ich habe mich bei Q. mit Husten, Gliederschmerzen, Matschigkeit angesteckt, jetzt fühlt es sich h auch noch nach Fieber an, ich bin froh, wenn wir daheim sind
Wie immer wird es ein bisschen spannend beim Gepäck, aber auch wie immer schaffen wir den direkten Zug nach Hause. Puh.
Daheim dann: ausräumen, Coronatest für Q und mich (negativ), Nachbarn Dankeschön fürs Katzenhüten abgeben, duschen, Arbeitskalender für morgen checken (die Japanerin hat eh corporate welcome day und braucht mich noch nicht. Ups. Mir fällt gerade ein: dieser müsste der erste sein, an dem eins meiner Schauspielhighlights verwendet wird), mich krank melden, phew.

Und noch eine Island-Wunschlistenfrage:

wie finden Sie ihre Ferienhäuser in Island?  ... weil ich die Häuser echt schick finde bzw. Von den Beschreibungen her sehr passend auch für meine Familie (wir würden da auch mal gern hin), aber booking oder fewo-direkt immer nicht die passenden Angebote hat. Entweder sehr teuer, oder von Standard nicht modern genug (sagen dann auch Rezensionen, Fotos). So habe ich etwas Sorge, dass man "abgezockt" wird

Vor allem mit Geduld und Spucke. Hotels/ Hostels / Guesthouses / Pensionen buche ich direkt, schaue auf Google Maps in der Gegend, wo ich hinwill, wenn es mehr als eins gibt, schaue ich auf die Ratings.
Das Appartment in Reykjavik diesmal habe ich über Booking.com gebucht, die Häuser in den letzten Jahren entweder über AirBnB, Viatis.is oder VRBO (das ist, glaube ich, in D Fewo-Direkt) oder auch direkt, wenn ich was über Google Maps finde. Aber das ist halt noch zeitaufwendiger, weil man nicht nach Zeiten/Verfügbarkeiten filtern kann). Ich gebe halt im Filter ein, was für mich unverhandelbar ist, und grenze dann ein. Aber das braucht schon Zeit :-) (und ja, teuer sind sie schon mal, wenn sie modern sind, Island ist halt ein Touri-Hotspot, oder halt rustikal. Was auch seinen Charme haben kann!)

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.




Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen

Freitag, Oktober 05, 2018

#WMDEDGT 10/18





You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?"
Mittlerweile wissen ja alle, wie es läuft, oder? Wir schreiben heute alle auf, was wir heute den ganzen Tag so machen und abends verlinken wir uns hier durch Klick auf die Schaltfläche, die sich abends freischaltet, und zack: man kann bei den anderen schauen, was da so los war. (Und: WMDEDGT? heisst: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" und hat vor über fünf Jahren seinen Anfang genommen in einer Tagbuchblog-Woche und seit April 2013, also seit ganz schön lang gibt es das jeden Monat am 5. und es ist KEINE BLOGPARADE!)


Allgemeines:
  • WMDEDGT hat seinen Anfang im Tagebuchbloggen gemacht und ich möchte, dass es auch so bleibt. Ich behalte mir deshalb vor, Links auf Posts, die halt heute geschrieben wurden, aber keine Tagebuchblogsposts sind, von der Liste zu löschen.
  • Die Linkliste schaltet sich um 18:00h frei, und zwar wirklich automatisch. Da kann jeder, seinen Link selber eintragen, indem er auf dieses Feld (das ab 18:00h hier ganz unten dann erscheint) klickt:
  • In meinen Augen ist es einerseits eine Frage der Höflichkeit, im verlinkten Blogpost auf die Aktion zu verweisen, sei es durch einen Link oder den Hashtag (am gescheitesten halt schon mit Link), und zwar nicht, weil ich da dann so unglaublich viele Klicks und Besucher hierher locke, das ist mir ja ehrlich gesagt wurscht), sondern, weil: andererseits das Ganze ja als Gemeinschaftsaktion entstanden und gedacht ist und das funktioniert halt nur, wenn man die anderen #wmdedgt-ler auch finden kann und das klappt nun mal mit einem Link auf den hiesigen Post.
  • Ich behalte mir vor, alle Posts, in denen Werbung gemacht wird für was auch immer, aus der Liste zu löschen. Und das gilt auch dann, wenn Sie einen Link auf dieses Blog warum auch immer als Werbung kennzeichnen (und jajaja, ich weiss, dass Sie glauben, dass das deutsche Rechtssprechung wäre: ABER: Hier wird kein Geld verdient, ich gewinne NICHTS dadurch, dass Sie hierher verlinken, also, dieses Kasperltheater mache ich nicht mit.)
  • Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Inlinkz damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, tragen Sie sich halt nicht ein.
Kurze Auflösung von gestern:
Natürlich ist alles gut gegangen:¨
der Hübsche kam anstandslos durch die Security, dafür haben Little L. und ich Sprengstoffcheck und Gepäckdurchsuchen gewonnen.
Die Zeit hat also noch für den fast schon traditionellen Snack bei Burgerking gereicht. Auch mit 9 ist man übrigens noch in der Lage, sich mit nur 250mL voll und ganz einzusauen und kriegt zu Recht nur Wasser zur trinken. Wechselkleider hat man dann übrigens nicht mehr dabei, deswegen ist man froh, dass der grosse Sohn nicht wirklich bei der Kleiderordnung zugehört hat und deshalb einen Pulli zuviel anhat, den er gerne ausleiht, weil: es ist ja warm. Die Hosen sind bis Malta übrigens auch trocken.
Im Flugzeug: alles easy (wir hatten Plätze nebeneinander), die Kinder benehmen sich beim Fliegen professioneller und besser als ... 80% der Erwachsenen an Bord.
Taxi statt Bus und ganz besonderst statt Mietauto war eine super Idee (als Dorfkind fahre ich praktsich nie Taxi. Früher war das immer viel zu teuer und in und um Basel ist der ÖV so gut ausgebaut und die Taxis noch viel teuerer, man kann das echt an einer Hand abzählen, wie oft ich in meinem Leben bisher Taxi gefahren bin). Ich hatte da ja noch eine Zeitlang gehadert, dass wir da ja gar nicht unabhängig wären, aber als der Taxifahrer dann da gestern im Dunklen durch den Regen (es war in Malta fast kälter als in Zürich) durch die Baustellen und dann durch das schmale parkplatzlose Einbahnstrassengewirr von Sliema bretterte, da habe ich doch sehr aufgeatmet.
Die Wohnung existiert, ist genauso wie beschrieben, nagelneu, 5 Minuten vom Sliema Fährterminal weg, und das beste: der Meerblick, mit dem geworben wurde, ist real existent, nicht nur so ein Fitzel, wenn man sich halsbrecherisch vom Balkon rausstreckt.


Ding dong von direkt gegenüber

Heute morgen dann von den Kirchenglocken gegenüber (also: über die Gasse praktisch in Berührungsreichweite) aufgewacht, Kaffee mit Meerblick, es war warm und schwül.
Da Gewitter angesagt waren, sind wir erstmal auf eine kleine Erkundungstour durch Sliema losgetappelt. Ich hatte im Reiseführer (Affiliatelink, ich bin da eine treue Seele, seit ... 14 Jahren reisen wir immer mit Lonely Planet) den Hinweis auf eine Bäckerei, die mit Holzkohleöfen backt, gefunden und mir in den Kopf gesetzt, dort ein frisches Frühstück zu kaufen. Google wusste nix von der Bäckerei, auf der Karte im Reiseführer war auch nur ein grober Stern, und als wir in die Strasse einbogen, sahen wir einen Gemüseladen, der auch noch anders hiess, sonst nix. Es roch allerdings verführerisch nach frischgebackenem Brot, also sind wir nochmal ums Karree gelaufen, immer der Nase nach "Brot, Brot, Wurst, Zwiebel, Wurst mit Zwiebel, Kaffee, Diesel, Brot, Brot, Holzkohle, oh, hier steht ein Kübel Holzkohle auf der Strasse, da muss es doch sein!" Und tatsächlich: direkt neben dem Gemüseladen war eine kleine unscheinbare Tür in einen einzelnen Raum, in dem die Backwaren mit einer kleinen ausgedruckten Preisliste an der Wand in Regalen lagen. Auch der Ofen war direkt dort, im Hinterzimmer die Backstube und so holten wir uns für ein Spottgeld Apfel- und Erdbeerpasteten und ein paar Scones.
Naja, wer hätte die Bäckerei nicht sofort gesehen...

Wir wanderten weiter auf die andere Seite der Halbinsel zum Stadtstrand von Sliema, wo die Kinder (ich hatte Badehosen für sie eingepackt) im flachen, wachlwarmen Wasser eine Runde planschten.
Irgendwann dann war genug geplanscht, wir wanderten ein Stück weiter am Strand entlang (sehr nett die ursprünglich für die feinen Damen in den Sandstein gehauenen Badebecken), zurück über den Hügel auf unsere Seite der Halbinsel (mit einem Stop im Supermarkt für Wasser, die lokale Limo "Kinnie", die eher wie so Sanbitter schmeckt und ein bisschen Süsskram). 




Nach kurzem Abduschen der salzigen Kinder nahmen wir die Mittagsfähre rüber nach Valletta und machten, etwas einfallslos, aber meine Güte, den im Reiseführer empfohlenen Stadtspaziergang vom Stadttor über die Ruinen des Opernhauses (Little L. liess sich von einer Eisverkäuferin sein eigentlich bevorzugtes Zitroneneis gegen "the best vanilla in the whole world" abschwatzen. Fazit: "Für Vanille ganz ok. Ich mag halt kein Vanille". Noch viel lernen er muss.), vorbei an Grossmeistern und deren Palästen, an Kirchen und Kathedralen, durch ehemalige Rotlichtbezirke, oben am Hafen entlang zu den "Lascaris War Rooms", dem ehemaligen Kommandozentrum der Alliierten in einem Tunnelsystem unterhalb eines Parks. Nach einer Stärkung in einem Cafe in den "Upper Baracca Gardens" schafften wir es gerade noch rechtzeitig zur Abfeuerung der Kanone der "Saluting Battery".
Nach über 20 000 Schritten bergauf und -ab waren wir ein bisschen schlapp und machten uns gemütlich auf den Weg quer über die Halbinsel zurück zur Fähre. 





















Von wegen Huddle Boards und Balanced Scorecards sind der neueste heisse Scheiss.


Ersatzkatzenstreicheln. Die Katzensitter haben uns übrigens ausführliches Bildmaterial von Jon und Sansa geschickt





Auch mit 13 schüttet man gern noch einen ganzen Becher "Smashed Lime and Mint" um. In seine Turnschuhe



Bei extrem leckeren Getränken (Homemade Lemonade für die Kinder und Gin-Varietäten für die Grossen) warteten wir auf die Einfahrt und ruhten die müden Füsse aus. Valletta ist wirklich faszinierend: auf kleinstem Raum versammelt sich so viel Geschichte, Kreuzritter, Napoleon, 2. Weltkrieg, modernste Architektur. 

Wir hatten übrigens Glück: wir waren unter den letzten, die noch einen Platz auf der 17:30h Fähre bekamen.

Zurück im Appartment tat uns allen eine ausgiebige Dusche und Füsse ausruhen sehr gut! 
Um halb acht waren alle so ausgeruht und vor allem hungrig, dass wir uns auf dem Weg zum Abendessen machten. Wir hatten naiverweise nicht reserviert und standen dann ein wenig verplant im rappelvollen "Ta Kris", aber unser hungriges Aussehen (und Gäste, die einen erst für 21:30h reservierten Tisch gerade räumten) gewährte uns dann doch noch einen spontanen Tisch und sehr sehr feine maltesische Küche. Sehr beeindruckend übrigens, wie gut sich die Kinder nach einem bzw. 4 Jahren Grundschulenglisch verständlich machen können!

Jetzt ist es 22:30, die Rucksäcke für die morgige Tour sind gepackt, die Kinder liegen müde in ihren Betten und der Hübsche und ich schauen noch eine Folge "Marcella", bevor es auch für uns ins Bett geht!

Stressleveldurchschnitt: 42
Selbstbeweihräucherung: ich bin eine echt gute Reiseleitung!

Als Abschluss noch einer der vielen verschiedenen Aufkleber dieser Art, die in Valletta verteilt sind, um daran zu erinnern, was im Mittelmeer geschieht. Der ganze schicke Hafen war für uns mit einem schalen Nachgeschmack behaftet, werden dort doch aktuell diverse Schiffe privater Seenotrettungsorganisationen am Auslaufen gehindert.











Mittwoch, April 19, 2023

190423 Immer noch Mittwoch

 Dieser Tag ist erst 18 Stunden alt (lol) und fühlt sich an wie .... 48. Ohne Witz, ich dacht heute Mittag, es wäre schon Donnerstag nachmittag.

Also: erstmal. Erstaunlich gut geschlafen, kann man ja auch mal lobend hervorheben. Mit Absicht nicht aufs Handy geschaut, als ich die Katzen um 5 gefüttert und rausgelassen habe, so  konnte ich auch wieder einschlafen bis sechs (und halt, weil ich in der Nacht keine Antworten an Oberchefs formulieren musste).

Nach dem Frühstück Sportründchen (das Yoga von gestern spüre ich trotz Anfängerstunde. Und zwar nicht in den Armen, obwohl es ein "arm focused training" war, sondern in den Oberschenkeln. Upsi.), alles für die Kayakmuskeln!

Danach hatte ich einen meetingfreien Morgen und weiss auch nicht, ich habe weggeschafft wie eine Maschine. Es hat einfach geflutscht, das ist ja auch mal gut!

Der Hübsche hat währenddessen Koffer gepackt, für den geht es für ein Audit nach Genf.

Zum Mittagessen habe ich eine grosse Portion gebratenen Reis mit einer noch grössere Portion Gemüse gemacht. Gestern hatte ich nämlich eigentlich geplant, dieses Gericht  (fand ich übrigens relativ fad, der Rest der Familie war aber begeistert) zusammen mit unserem Corwdfarming Vollkorn.-Jasminreis zu machen und naja, erstens braucht Vollkornreis immer ungefähr dreimal so lang wie man glaubt und wird zweitens im Reiskocher immer nicht hübsch, sondern platzt. Ich glaube, das nächste Mal lasse ich ihn wirklich stundenlang vorher in Wasser einweichen. Und mache ihn nicht, wenn das Kind halt fix um sieben zu den Pfadis muss und wir alle froh sind, dass noch Reste an gekochten Nudeln da waren. Jetzt ist der Reis verbraucht respektive eine wönzige Portion noch für mich morgen irgendwann übrig.

Nachmittags dann mehr Meetings, aber immer noch im Maschinenmodus. Vielleicht war ich deshalb so fokussiert, weil ich eigentlich nur meine Arbeitszeiteingabe seit Anfang April erledigen wollte und während der unendlichen langen Ladezeiten für jeden Klick "dann halt schnell" alles andere zwischendrin erledigte. Unser Zeiterfassungssystem wurde nämlich am 30. März abgeschaltet, ab dann funktionierten nur noch die Stempeluhren on site und alle anderweitige Arbeitszeit musste man in der Zwischenzeit manuell aufschreiben. Das neue System sollte am 12. April live gehen. Am 12. April kam eine Email, dass das neue System nicht live geht, bitte weiter aufschreiben. Gestern kam eine Email: das System  ist live, jetzt aber mal hoppigaloppi alle eure Daten eingeben,  was in 10 Tagen nicht drin ist, könnt ihr vergessen.

Das ganze betrifft mindestens 10 000 MItarbeiter, die natürlich heute morgen ALLE ihre Daten eingeben wollten. Mit viel Geduld und Spucke hatte ich bis heute um fünf drei von 22 Datensätzen eingegeben, dann behauptete das System, meine Eingabe würde mit einer anderen kollidieren. 

Um halb sechs kam eine Mail, dass das System kaputt ist und wir sollen weiter per Hand aufschreiben. Naja. Ich hab eh zu viele Überstunden :-)

Jetzt: Abendessen (Spargelpasta für mich, Carbonara für die Kinder), dann Badewanne, ich fühle mich ganz schön zerschlagen.

Mal sehen, wie ich heute alleine schlafe, aber der Hübsche kommt ja morgen abend schon zurück.

Montag, Februar 05, 2018

#WMDEDGT 02/18

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?"
 
Mittlerweile wissen ja alle, wie es läuft, oder? Wir schreiben heute alle auf, was wir den ganzen Tag so machen und abends verlinken wir uns hier und zack: man kann bei den anderen schauen, was da so los war. (Und: WMDEDGT? heisst: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" und hat vor über vier Jahren seinen Anfang genommen in einer Tagbuchblog-Woche und seit April 2013 gibt es das jeden Monat am 5.)
 


Allgemeines:
  • Die Linkliste schaltet sich um 18:00h frei.
  • Und, finden Sie es kleinlich oder nicht, das Ganze hat seinen Anfang im Tagebuchbloggen gemacht und ich möchte, dass es auch so bleibt. Ich behalte mir deshalb vor, Links auf Posts, die halt heute geschrieben wurden, aber keine Tagebuchblogsposts sind, von der Liste zu löschen.
  • Ich fand ausserdem die gemischte Linkliste letztes Mal sehr nett (es hat sich auch keiner beschwert, auf jeden Fall nicht bei mir oder so, dass ich es mitbekommen hätte), also bleibt das jetzt so, diesmal probiere ich noch eine andere Sortierung, Sie dürfen gespannt sein, wie ich die Links diesmal sortieren lasse :-)

Heute kommt ja unser neuer Boiler, und weil der Hübsche lauter Arbeitstermine unterwegs hat und ich nur zwei, bei denen ich mich aber via Webex einwählen kann, mache ich heute Homeoffice. Das heisst als allererstes, weil ja die Pendelzeit wegfällt, dass ich mit dem Rest der Familie bis sieben ausschlafen kann. Mein Körper weiss das aber nicht, der weiss nur: „Es ist Montag, das bin ich um 5:45h wach“
Tja nun. Ausnahmsweise frühstücken wir mal alle zusammen, für mich gibt es Mango (die waren beim Coop im Wochenangebot und richtig gut, L. liebt die auch, also hat er eine Box zum Aufgabeln in der Schule dabei, die zweite Hälfte bekomme ich) mit Joghurt und Müsli.
Draussen hat es geschneit (naja, so ca 5mm weisser Hauch), so dass es super ist, dass Q. noch eine Skijacke eins grösser hat und L.s gestern noch wegen Pfadiverschlammung gewaschene über der Heizung getrocknet ist, genau wie die Winterschuhe.
Um acht sind alle aus dem Haus, ich sitze mit einer Kanne „Lady Grey“ am Küchentisch (gemütlich in Jeans, Wollsocken und Hoodie, man muss Homeoffice gnadenlos ausnützen) eingeloggt ins Firmennetzwerk und werkle vor mich hin. Um halb neun tauchen die Handwerker („Wir kommen um acht“ und ja, das ist jetzt korinthenkackerisch, aber tja nun) auf, sind not amused, dass der Boiler IMMER NOCH im zweiten Stock ist und wer baut denn sowas, legen aber vorbildlich parkettschonendes und rutschhemmendes weisses Vlies aus und wurschteln los.
Ich arbeite also unten und ignoriere nach Kräften das Atmen, Geschnaufe und Geseufze (SENDER EMPFÄNGER, das hat nix mit mir zu tun!!!!), wundere mich über nicht kontrollierte Sicherungen, hänge Bilder ab, lausche Plänen, die Lampen im Treppenhaus abzumontieren und denke mir: die werden schon Bescheid sagen, bevor sie was abreissen oder sich verbrutzeln.
Irgendwann kommt erst der kleine Aushilfsboiler, dann der grosse kaputte Boiler die Treppe runter (natürlich grad dann, als ich meine Telefonkonferenz habe, also lege ich das gemutete Headset schnell ab, sause auf Socken nach draussen und bitte, dass ich den Boiler von innen noch mal anschauen kann, bevor sie ihn abtransportieren. „Klar“, meinen die Monteure „Wir holen nur schnell die Flex“ und ich überlege kurz, ob sie mich verarschen und meine „Ja, das wäre sicher eine Möglichkeit, oder Sie ziehen die Steuerungseinheit raus und ich schaue durch das Loch rein?“ „Ja, oder so.“ und ich mache dann schnell meine Aufnahmen für „SOKO Boiler“. Hui, hui, hui, sage ich da.
Der neue Boiler wird angerollt, ein neuer Kollege kommt man ist sich sehr unsicher, ob der überhaupt die Treppe rauftransportiert werden kann, hm, hm, und was wenn nicht? Keller gibts immer noch keinen, und ich überlege innerlich schon, ob der immerhin neutral weisse Boiler im Wohnzimmer wirklich so sehr stören würde, man könnte ihn vielleicht mit Kreidemarkern jahreszeitlich passend dekorieren, aber irgendwie klappt es dann doch.
Meine TC wird überzogen, was ja eigentlich total unmöglich sein sollte, weil Meetingräume bei uns in der Arbeit das Bottleneck überhaupt sind, aber scheints nicht über Mittag. Ich muss auch bis zum Ende dabeibleiben, weil das Thema, das ich aus dringenden Gründen in die Agenda gequetscht habe, erst am Ende dran ist. Wann auch immer das sein mag. Gottseidank habe ich ja so ein schickes Schiebetürchen für die Webcam (und weiss auch, wie ich die abschalte), so dass mich niemand sieht, wie ich mit Headset schon die Schollenfilets fürs Kindermittagessen in Mehl wende.
Das war übrigens ein sehr leckeres und schnelles Mittagessen, Reis, Schollenfilets und Erbsen (ich mag unser grosses Tiefkühlfach ja immer noch sehr), für die Kinder natürlich mit Rohkost, weil Gemüse jeglicher Art wird ja durch Erhitzen toxisch für die U30-Population. True story.
Ich habe eine sehr lustige Mittagessensgesellschaft (ich hatte offensichtlich einige Details von „How I Met Your Mother“ vergessen und so haben sich die beiden Jungs unglaublich über die natürlich in echt total absurde Idee, dass es so was wie einen „Entspannungsp.immel“, ihr Ausdruck, nicht meiner, in echt und nicht nur in einer natürlich in der Hinsicht total abstrusen Fernsehserie geben könnte, weil mal ernsthaft. Ich hatte mich sehr gut unter Kontrolle, bis es hiess: „Komm, wir suchen das jetzt mal bei Google, vielleicht gibts das doch.“), dann machte sich Q. wieder auf den Weg Richtung Nachmittagsunterricht, L. machte Legopause vor den Hausaufgaben, die Boilermänner kamen zurück und ich setzte mich wieder an mein „Risk Assessment DS“-Sheet.
Statt Kollegenhintergrundrauschen heute also Mathe- und Englischlerngeräusche, um kurz nach drei Abmarsch der Boilertruppe (es heizt, nur die Temperaturanzeige geht nicht, aber irgendwas ist ja immer), dafür kam Q. zurück, schnell Äpfel, Kekse, Kaffee und Tee für alle, dann setzte sich Q. an die Französischhausaufgaben, L. und ich wanderten durchs eiskalte Dorf zur Turnhalle Auf dem Weg nach unten trafen wir mein Patenmädchen mit seiner Klasse. Anscheinend ist auch zum Halbjahr Klassenausflugszeit zu den Römerruinen hier im Dorf.
Wieder daheim füllte ich noch eine Runde Risk assessment aus, überprüfte, ob das Wasser wirklich warm wird (kaum ist es draussen kalt genug, fühlt es sich schon ganz warm an ), liess mir Qs Vortrag zum Thema „Glarus“ erzählen („der 23.grösste Kanton der Schweiz“) und dann war es auch schon Zeit, L. wieder abzuholen.
Ab jetzt ist es dann ein Montag wie immer: die Kinder schauen ein bisschen Netflix, ich strample auf dem Crosstrainer, dusche ..... brühheiss, ein Traum, während der Ofen die vorprogrammierte Pizza bäckt. Danach scheuche ich die Kinder durchs Bad, sie packen die Schulsachen für morgen, ich lese ein Kapitel „Greenglass House“ (Affiliatelink) vor, fülle die letzten Spalten Risk Assessment aus, klebe die ersten 500 der frisch entwickelten besten 1400 Bilder aus 2017 in die fünf verschiedenen Alben (Allgemein, Q., L., Katze und Urlaub) bis der Hübsche vom Sport kommt und dann stricke ich bei der aktuellen Folge „Discovery“ ein paar Reihen und um Mitternacht geht es dann ab ins Bett.
Selbstbeweihräucherung: ich habe mir, obwohl mir das Nachbohren unangenehm war, den Boiler v
on innen gesehen und dokumentiert.








Mittwoch, April 01, 2015

Folgemails, die ich gerne mit dr-titel unterschreibe

Telefonat heute morgen:

„Guten Morgen, mein Name ist Frau Brüllen, ich habe gestern ein Schreiben Ihrer Versicherung bekommen, anscheinend gibt es ein Problem mit der Police meines Sohnes.“

„Ja, da haben Sie im Januar nicht gezahlt, die Versicherung ruht jetzt.“

„Sehen Sie, das irritiert mich sehr, weil ich die Policen aller vier Familienmitglieder mit vier seit 5 Jahren unveränderten Daueraufträgen bezahle. Ich habe die Belege der letzten drei Jahre runtergeladen und sehe keine Unregelmässigkeiten.“

„Ja, aber im Januar, da haben Sie zweimal für Kind 1 und keinmal für Kind 2 gezahlt.“

„Ich muss mich wiederholen: Sehen Sie, das irritiert mich sehr, weil ich die Policen aller vier Familienmitglieder mit vier seit 5 Jahren unveränderten Daueraufträgen bezahle. Ich habe die Belege der letzten drei Jahre runtergeladen und sehe keine Unregelmässigkeiten. Um das nochmal kurzzufassen: Nein, habe ich nicht.“

„Doch, das wurde so gebucht.“

„Ich werde mich jetzt nicht auf ein „Nein, doch“-Spiel einlassen, ich finde es allerdings sehr interessant, dass Sie mir drohende Briefe schreiben und die Versicherung sistieren, weil angeblich nicht bezahlt wurde, dass für das andere Kind angeblich zu viel bezahlt wurde, scheint Sie jetzt ja nicht besonders zu stören. Was sagen Sie denn dazu?“

„Überhaupt: Rechnungen können Sie nicht mit Dauerauftrag bezahlen.“

„Erstens war das nicht meine Frage und zweitens wiederhole ich mich zum dritten Mal: ich mache das seit fünf Jahren so. Bisher war es nie ein Problem, wenn es jetzt auf einmal ein Problem ist, dann fände ich es nur fair, das mitzuteilen und nicht eine erratische Fehlbuchung zu tätigen und mich mit Mahnungen zu bombardieren und die Versicherung zu sistieren.“

„Ja, aber Sie haben ja nicht gezahlt.“

„Okay, anscheinend sind wir uns nicht ganz einig, was "bezahlen" bedeutet. Ich bin der Ansicht, dass eine zeitgerechte Überweisung mit Name, Policennummer und korrektem Betrag dem Terminus „Bezahlen“ eigentlich ganz gut entspricht.“

„Ja, aber Rechnung geht nicht mit Dauerauftrag, weil da ändern sich die Referenznummern. Und deswegen ist das jetzt für das andere Kind doppelt. Ich kann Ihnen das einmalig umbuchen. Aber in Zukunft müssen Sie das anders machen.“

„Aha. Das ist jetzt insofern doof, weil der Dauerauftrag für April gestern gezahlt wurde. Können Sie den grad mitumbuchen?“

„Nein, da müssten Sie sich in ein paar Tagen nochmal melden. Weil: Rechnung mit Dauerauftrag, das geht nicht.“

„Ja, das sagten Sie bereits. 5 Jahre geht es problemlos und dann wird die Versicherung sistiert. Können Sie mir eine Bestätigung schicken, dass mein Sohn jetzt doch versichert ist?“

„Nein, weil Sie haben ja nicht gezahlt.“

„Phhhhhhhhhhhh, also. Sie buchen jetzt ja den Januarbetrag um. Vom einen Kind aufs andere. Dann ist alles wieder gut und mein Kind ist und war die ganze Zeit korrekt versichert, richtig?“

„Nein, gestern nicht, da hatten Sie ja nicht gezahlt. Da schicke ich Ihnen auch keine Bestätigung.“

„Aber umbuchen, das machen Sie, ja?“

„Ja.“

„Super. Da bin ich jetzt richtig stolz auf Sie.“

Alle bekloppt, ehrlich.
Ich habe also alles nochmal geschrieben, mit den Belegen der letzten 3 Jahre an die Inkassoabteilung und die allgemeine Infoabteilung geschickt und eine Bestätigung der lückenlosen Versicherung meines Sohnes und eine Für-Nichtig-Erklärung der Mahngebühren gefordert. Weil: ICH HABE GEZAHLT!
(Rechnungen und ich. Kein gutes Thema zur zeit).
(Lastschriftverfahren: gute Idee, in der Schweiz nochmal ein bis zwei komplizierter als in Deutschland. Sagen wir mal so: ich bin seit Wochen in lustiger Rochade mit der Krankenkasse und der Bank, wer was in welcher Filiale und wo unterschreibt und weiterschickt.)

Montag, Juli 05, 2021

#WMDEDGT 07/21 Corona-Edition 16

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen (d.h wir machen das seit ACHT Jahren?! Ich dachte, es gibt Blogs erst seit 2015 :-)!) in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.

Mein Tag heute.... war trotz erstem Ferientag ziemlich anstrengend. Ich glaube, ich tue mich mit dem Pace-Wechsel immer schwer, aber normalerweise kanalisiere ich das in letzte Planungsfeinschliffe, Packen, Reisefieber, Adrenalin wegen REISE und überhaupt. Aktuell kanalisere ich es eher in nicht mehr schlafen, weil die Katzen hinter die halb aufgebaute Küche fallen könnten oder in die Kiste mit dem Aushilfsgeschirr, in dem auch Messer sind oder Q. könnte mit den Krücken ausrutschen. Deshalb schiesse ich beim kleinsten Geräusch hoch und laufe durchs Haus. Heute um 2:13 (Q. war auf dem WC), um 4:15h (Jonny hatte ein Matchboxauto vom Tisch gefegt und jagte es durchs Erdgeschoss), und um 5:23h (Sansa hatte Hunger) und dann halt um 6:30h, weil der Wecker läutete. Dummerweise konnte ich jeweils nicht wieder richtig einschlafen, weil der Mann atmete und manchmal schnarchte, komische Vögel draussen Geräusche machten, mir einfiel, dass ich ja das Hotel (Unterschleissheim. Place to be. Aus Gründen.) und das Zugticket heim noch buchen müsste. Und habe ich jetzt Q.s Übertrittszeugnis ans Gymnasium geschickt?
Kein Wunder, dass sich der Rest des Tages anstrengend anfühlte.
Wir haben also IM SCHLAFZIMMER Kaffee gemacht und nach unten gelauscht, ob der Küchenbauer kommen würde. Um sieben habe ich mich in Sportklamotten gesteckt und eine Runde auf dem Crosstrainer gestrampelt zum Wachwerden.
Während ich unter der Dusche stand, kam die Küchenmannschaft, es wurde sehr schnell sehr voll im Wohnzimmer (für Bild und Ton schauen Sie gerne in die Instastories). Sansa war sehr aufgeregt, hatten wir doch anscheinend UNMENGEN an Riesenkartons nur für sie gekauft! 
In einem Affenzahn wurde ausgepackt, an die Wand gestellt und irgendwann war nur noch einer da und schraubte und machte und tat und holla, das sieht alles schon sehr fast fertig aus! Kleine Aufregung: der Auslass für den Dunstabzug ist nicht ganz da wo gedacht und nun klappt der Plan mit der Blende nicht und ausserdem geht der äusserte Oberschrank nicht ganz auf. Morgen kommt der Projektleiter ganz in der Früh mal schauen. Ich mache mir da gar keine Sorgen und bin nur unglaublich happy, WIE toll das alles aussieht.

Ich habe, damit ich mir heute nacht keine Gedanken mehr drüber machen muss
  • das Hotel für uns gebucht
  • das Zugticket für mich gebucht (no riks no fun, zum ersten Mal in meinem Leben Spartarif, dafür 1. Klasse)
  • Q.s Zeugnis abgeschickt
  • mit dem Hübschen beim Mediamarkt nach den von ihm recherchierten Minikühlschränken geschaut (dann noch beim Ikea, beim Fust, beim Interdiscount und dann bei Mediamarkt online bestellt, weil meine Güte, wer hat den Minikühlschrankleuten gesagt, dass man die nur in rot machen darf? SILBERN!!!!!!)
  • Beim Ikea Kleinkram und Zeug gekauft
  • Mit dem Hübschen die Vorhänge im Wohnzimmer wieder aufgehängt
  • die neue Kaffeemaschine, die mit dem Minikühlschrank unser Schlafzimmer komplett machen wird, in Empfang genommen
  • im Garten und auf dem Balkon noch gepflanzt
  • Wäsche erledigt
  • Katzen entwurmt (sie sind jetzt über drei Jahre alt und fressen Tabletten immer noch einfach so in ein Leckerli gedrückt)

Und naja, zwischendrin ein bisschen gegessen und zwei Katzenründchen gemacht. Alles in allem über 20 0000 Schritte und 5 Stunden Schlaf, eigentlich frage ich mich nicht, warum ich erschöpft. bin.

Die Kinder und ich haben heute seit 1000 Jahren mal wieder allein zu Abend gegessen, der Hübsche hat sich nämlich ein Herz gefasst und ist zum ersten Mal seit letzten August wieder zum BJJ gegangen. Er war ganz schön aufgeregt!

(Chronistinnenpflicht: der R-Wert in der Schweiz ist erstmals seit Wochen wieder über 1, die Delta-Variante ist bei knapp 30%, der 7 Tage-Schnitt an registrierten Neuinfektionen steigt wieder leicht an. Ich hoffe sehr, dass uns die recht gute Impfquote in der Schweiz den Arsch rettet und sich die unsäglichen "Ich warte lieber noch ab" (AUF WAS?!?!)-Helden jetzt endlich selbigen mal hochbekommen und sich an einer der vielen Strassenecken, an denen aktuell Impfungen angeboten werden, endlich eine abholen.)

Q. hätte morgen den ersten Physio-Therapietermin. Der fällt aus, seine Physiotherapeutin hatte einen Unfall. LÄUFT!

Jetzt ist es 21:00h, L und ich haben in der Badewanne abgewaschen (noch einmal, vielleicht zweimal!), Q. hat seinen kaputten Fuss geduscht (und auch den Rest), L. duscht jetzt und sobald das Bad frei ist, werde ich für alle Fälle die Badewanne noch einmal durchspülen, damit ich nicht noch ein paar verirrte Salatblätter im Badewasser habe und mich dann in die Wanne legen. Vielleicht schlafe ich ja heute mal!
Gegessen:
Brot mit Hummus und Käse
Brot mit Hummus und Käse und Salat und Mozzarella/Tomate.
(Ich habe schon sehr bald genug Brot mit Hummus gegessen, vermute ich. Ich phantasiere von lang geköchelten Pastasaucen, Tomatensuppe, Eintöpfen, SUPPEN, alles, was warm ist.)

Gelesen: "Der Sandler"
Gesehen: "Agents of Shield", "Greys Anatomy"





 JETZT ZUM KLEINGEDRUCKTEN: 
Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen. 

UPDATE: Bitte beim Eintragen beachten: Mr Linky erkennt keine Umlaute (alles mit Pünktchen oder Strichelchen oder Schlängelchen unten oder oben drüber. Ausser ein "i") oder scharfes s oder so, darauf bitte beim Nameneingeben achten, sonst zeigt es ein leeres Feld an

Dienstag, April 04, 2017

In eigener Sache: WMDEDGT, AGB-Änderung :-)

Es ist wieder so weit: morgen ist der 5. April (Wahnsinn, schon wieder ein Viertel von 2017 rum!) und das heisst natürlich: der Freundeskreis Tagebuchbloggen trifft sich hier.
Diesen Monat habe ich beschlossen, das Vorgehen ein bisschen zu ändern und die Link-Liste erst am späten Nachmittag um 17:00h freizuschalten. Hintergrund ist ein ganz eigennütziger: ich mag es lieber, wenn ich beim Durchklicken der verlinkten Beiträge einen ganzen Tag zu lesen bekomme anstatt "Und dann habe ich mir um 08:20h einen Kaffee rausgelassen und lese die Morgenzeitung, später dann mehr", weil ich das immer vergesse, später nochmal zu schauen.
Ausserdem hat es sich anscheinend zu einer Art Sport entwickelt, sich möglichst weit vorn auf der Liste zu platzieren und auch wenn ich per se ja bekennender Frühaufsteher bin, lassen Sie uns doch die Listenreihenfolge mal ein wenig durchschütteln :-).
Ich freue mich natürlich nach wie vor auf jeden einzelnen Beitrag! Mal sehen, was der Tag morgen so bringt.

Montag, März 05, 2018

#WMDEDGT? 03/18

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?"
 
Mittlerweile wissen ja alle, wie es läuft, oder? Wir schreiben heute alle auf, was wir den ganzen Tag so machen und abends verlinken wir uns hier durch Klick auf die Schaltfläche, die sich abends freischaltet, und zack: man kann bei den anderen schauen, was da so los war. (Und: WMDEDGT? heisst: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" und hat vor über vier Jahren seinen Anfang genommen in einer Tagbuchblog-Woche und seit April 2013 gibt es das jeden Monat am 5. und es ist KEINE BLOGPARADE!)
 


Allgemeines:
  • Die Linkliste schaltet sich um 18:00h frei.
  • Und, finden Sie es kleinlich oder nicht, das Ganze hat seinen Anfang im Tagebuchbloggen gemacht und ich möchte, dass es auch so bleibt. Ich behalte mir deshalb vor, Links auf Posts, die halt heute geschrieben wurden, aber keine Tagebuchblogsposts sind, von der Liste zu löschen.
  • Ich fand ausserdem die gemischte Linkliste letztes Mal sehr nett (es hat sich auch keiner beschwert, auf jeden Fall nicht bei mir oder so, dass ich es mitbekommen hätte), also bleibt das jetzt so, diesmal probiere ich noch eine andere Sortierung, Sie dürfen gespannt sein, wie ich die Links diesmal sortieren lasse :-)
  • Nachtrag: die Linkliste schaltet sich wirklich automatisch frei. Da kann jeder, seinen Link selber eintragen, indem er auf dieses Feld (das ab 18:00h hier ganz unten dann erscheint) klickt:
  • Tut mir leid, falls das nicht ganz klar war, ich mache das jetzt schon so lang, da ist es einfach ein Automatismus geworden, und ich kam gar nicht auf die Idee, dass man das nicht wissen könnte. Es ist aber wirklich ganz einfach und nur so kommen Sie auf die Linkliste.  Bei sich einen Link auf diesen Post zu setzen, hier den Link in die Kommentare zu setzen oder mir den Link zu mailen, hilft dafür leider nicht.


Jetzt aber: mein Montag.
Irgendwie ist meine innere Uhr verstellt und rechnet ab 4 minütlich damit, dass der Wecker läutet. Liebe innere Uhr, ich wess, Du liest das hier nicht, aber montags läutet der Wecker um 5:45, nicht um 4:45h.
Naja, wie auch immer, ich bin also wach, küsse die schlafenden Kinder und decke sie noch mal richtig zu, stehe um viertel vor sechs im Bad, mache zum Zähneputzen mein Squat- und Sidelift-Training (spätestens danach bin ich IMMER wach), anziehen, schminken, unten Kaffee trinken (immer einen Latte und einen Cappuccino zusammen aus dem grossen Becher mit dem pinken Ring), frühstücken (Hefezopf mit Powidl), Nudelmaschine, die nach dem Waschgang am Abend vorher noch in Einzelteilen abtrocknete, verräumen, schneller Mailcheck, Lippenstift drauf, um viertel vor sieben gehe ich aus dem Haus.
Was schön ist: um 7 geht die Sonne auf, das reicht an Licht, um im Bus in meinem Buch weiterzulesen (es ist ein "echtes" Buch, ich kindleverwöhntes Ding bin ja gar nicht mehr gewohnt, so was unhandliches mit mir rumzuschleppen.), um 7:12h stemple ich ein und sause mit dem Lift über die Wolken.
Ich arbeite hochkonzentriert bis zwanzig vor neun, da muss ich nämlich zum Groupmeeting am anderen Standort, aber bis dahin habe ich Minutes für zwei Meetings letzte Woche finalisiert, hochgeladen, verschickt, eine Anfrage an die Chefin unserer zentralen Referenzstandardverwaltung geschickt, eine OOO-Antwort bekommen, die Mail an die angegebene Vertretung weitergeleitet, einen 40seitigen Report zum Indienbesuch runtergeladen, mit den irischen Kollegen hin und her gemailt (der Standort war seit letzten Mittwoch wegen "Beast from the East" geschlossen und ich hatte einige Anfragen geschickt), mit meinen italienische Freunden gemailt und mir für die Busfahrt noch ein Dokument ausgedruckt, über das jemand mit mir am Nachmittag sprechen möchte.
Um halb neun stürze ich noch einen Kaffee runter, packe alles zusammen und sause durch die Wolkendecke auf den Erdboden zurück. Ich müsste 10 MInuten auf den nächsten Bus warten, also laufe ich mit offenem Mantel bei frühlinghaften Temperaturen die paar Minuten zur Trambahnhaltestelle. Ich habe Glück und erwische einen Sitzplatz, auf dem ich mit dem lila Leuchtmarker, den ich aus der Schreibtischauflösung einer Assistentin ergattert habe, die für mich fraglichen Stellen in dem Dokument anstreiche und es auch noch schaffe, den Indienbericht anzufangen, zu lesen.
Dann: Groupmeeting, nach einer Stunde bin ich etwas ernüchtert und bin mir nicht sicher, ob "aber erst mal geht alles weiter wie bisher" jetzt gut ist oder nicht, aber letzten Endes ist es recht klar: für heute auf jeden Fall gibt es erstmal genug zu tun :-).
Mit meinem Chef bespreche ich die Italienstrategie, kriege meinen Termin für den Indienvortrag (Montag, 30 Minuten), sammle die Daten und Hintergrundinfos, die ich in der Freitags-TC versprochen habe zu besorgen, diskutiere sie noch mit der Galenik-Kollegin, die den Wirkstoff dann von mir übernehmen wird, fasse es für das Freitagsteam zusammen, und bekomme eine recht ernüchternde Antwort. Macht mir erstmal aber nix, weil: Mittagessen mit einem anderen Produktteam. Es haben nur ganz wenige Zeit, aber das macht nix, mit einem Teamkollegen habe ich vorher noch nie richtig geschwatzt, und es stellt sich heraus, dass er auch aus München kommt. "Aber als Sohn zweier Österreicher. Also Österreicherin und Österreicher, muss man heutzutage ja dazusagen" :-). In der Schlagen vor der Vegiausgabe steht übrigens ein Doppelgänger von Herrn Paul, aber 1:1! (Vielleicht ein bisschen kleiner, aber ich kenne Herrn Paul ja nur auf Bilder, wo als Referenz nur sehr winzige Menchen draus sind, also vielleicht ist er gar nicht soooooo gross, wie ich mir das so denke)
Den Kaffee mit den Kollegen muss ich ausfallen lassen, ich habe nämlich um 13:00 schon wieder einen Termin am Fusse des Elfenbeinturms und muss dafür noch meinen Indienordner sichten. Also setze ich mich wieder in den Bus, lese den restlichen Indienbericht auf der Fahrt und sause wieder nach oben, dismal ohne Wolken, sondern mit traumhafter Fernsicht.
Ich markiere mir die fraglichen Stellen im Indienordner, sause mit dem Ordner in der Hand wieder nach unten, sogar in den Keller, wandere durch die Tunnellandschaft unter dem Areal in mein ganz ehemaliges Bürogebäude, treffe zwei Produktionskollegen von früher, dann habe ich mein "Ich habe ja versprochen, ich komme nach Indien nochmal vorbei und erzähl, wie es war, und ausserdem habe ich noch zwei Fragen"-Meeting, wandere in gutes Stück schlauer wieder mit dem Ordner zurück durch die Tunnel, mache unterwegs einen Followup-Termin für die Brustsache von Oktober aus (der Nupsi muss raus, das tut sauweh!),  sause nach oben, beende ein ewiges Terminfindungshinundher mit Italien und Kollegen mit einem beherzten "Es ist mir egal, welcher der beiden Termine, beide sind gleich suboptimal, beide kriege ich hin" und jetzt ist die nächste TC morgen bis sieben Uhr abends. Tja nun.
Letztes Meeting wegen des mittlerweile arg lilalastigen Dokuments: recht schnell, recht fokussiert ist klar, wer was wie wo daran ändern muss, das geht so fix, dass ich sogar rote Ohren bekomme;  bis halb fünf arbeite ich noch Emails ab, freue mich über den Codenamen, den eins meiner Projekte bekommen hat, und mache mich ein letztes mal für den heutigen Tag auf den Weg nach unten.
Ich steige in den Schnellbus zum Bahnhof, chatte auf dem Weg noch mit einer Kollegin, mit der ich mich heute den ganzen Tag verpasst habe, und sie wollte was von mir.
Am Bahnhof kaufe ich die drei obligatorischen Fastenwähen und setze mich in die S-Bahn, wo ich meine Wähe mümmelnd noch ein paar Seiten lesen kann.
Zurück in unserem Dorf werfe ich bei der Gemeinde unsere Steuererklärung ein und gehe dann zur Turnhalle, L. und die Kollegin, die immer mit uns ins Oberdorf läuft, abholen. Die Trainerin klärt mit uns noch, ob L. zu den Extratrainingsterminen vor dem Wettkampf kommen kann (na klar!), dann versorge ich die beiden Kinder mit je einer Wähe für den guten Kilometer Heimweg, der recht steil nach oben geht, und das ist nach einem Tag auf 10cm Hacken oder aber einem Schultag und einem "echt strengen" Turntraining schon anstrengend.
L. erzählt und erzählt, unter anderem, dass er den Englichtest zurückbekommen hat, bei dem er dachte,  er ware total schlecht, und er hätte eine 5.5. Auf mein "Aber das ist doch super!" bekomme ich einen strengen Blick und die Aussage "Mami, das ist die schlechtest Englischnote, die ich je hatte." Well, then...Wir redden über Katzenfellfarben, Superkräfte, Vererbung der selben und dass uns allen die Beine weh tun.
Daheim hat der Hübsche die Nanny schon verabschiedet und packt seine Sportsachen. Q. und L. zeigen mir ihre Hausaufgaben, ich unterschreibe den "SCHLECHTESTEN ENGLISCHTEST EVER, MAMI!", stelle beim Programmieren für die Montagspizza fest, dass der eigentlich noch superneue Backofen nicht so blitzeblank ist, wie ich das gern hätte. Weil ich nicht 100% sagen kann, ob das vielleicht von eher larifari_Putzen am Wochenende meinerseits kommt, wische ich erst einmal druch und beschliesse dann, ihn nach dem Essen richtig zu reinigen.
Ich mache mein Bauchmuskeltraining und renne 40 Minuten auf dem Crosstrainer (trotz müder Beine, weil ich weiss, dass es mir danach viel besser gehen wird), die Kinder duschen derweil und decken den Tisch. Frisch geduscht hole ich die Pizza aus dem Ofen und wir geniessen.
Danach räumen die Kinder die Spülmaschine aus und ein, ich rücke dem Ofen mit Backofenreiniger auf den Leib und packe den Kindern die Znüniboxen für den nächsten Tag.
Ich lasse den Saugroboter noch einmal ganz oben laufen, weil morgen kommt ja unsere Putzfrau und da haben wir abgemacht, dass gesaugt ist, damit sie sich auf das feuchte Wischen konzentrieren kann..
Während die Kinder Zähneputzen, hänge ich noch schnell die trockene Wäsche ab und dann kuscheln wir uns im grossen Bett zusammen und ich lese Little L. vor. Mittlerweile ist es halb neun, ich wische den Backofen nochmal aus, chatte kurz mit einem Kollegen, der auch ein Italienprojekt hat wegen Erfahrungsaustausch, das wollte ich den ganzen Tag schon machen, aber kann kann ja keiner ahnen, dass er Geburtstagsfeiern mit seiner Oma ist!
Der Backofen ist nach einer letzten Runde "Dämpfen" und dann Trockenwischen und -polieren wieder wie neu und das wird jetzt auch so bleiben.
Ich mache mir eine grosse Tasse Tee und schreibe alles hier zusammen.
Der Hübsche ist noch beim Sport und kommt erst gegen halb elf nach Hause. Weil gestern abend die letzte Staffel "Big Bang Theory" für mich etwas plötzlich zu Ende war und wir noch nicht genau wissen, was nun, schaut er heute "Walking Dead" alleine (ich kann keine Zombies und ja, die Zombies sind da gar nicht das Wesentliche, weiss ich alles, blabla, aber dann hätte man es auch nicht "Walking Dead" nennen müssen und überhaut Zombies vorkommen lassen müssen, weil so kann ich das niemals anschauen und das haben sie jetzt davon) und ich werde mich  jetzt dann langsam mit Buch ins Bett verkrümeln, nachdem der Hübsche mir seine Pläne für die Geburtstagsfeier furs Auto morgen (ich glaube, wir sind alle ein bisschen übermüdet) erzählt hat.





Samstag, Mai 05, 2018

#WMDEDGT 05/18





You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?"
 
Mittlerweile wissen ja alle, wie es läuft, oder? Wir schreiben heute alle auf, was wir den ganzen Tag so machen und abends verlinken wir uns hier durch Klick auf die Schaltfläche, die sich abends freischaltet, und zack: man kann bei den anderen schauen, was da so los war. (Und: WMDEDGT? heisst: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" und hat vor über fünf Jahren seinen Anfang genommen in einer Tagbuchblog-Woche und seit April 2013, also seit GENAU FÜNF JAHREN!!!! gibt es das jeden Monat am 5. und es ist KEINE BLOGPARADE!)
 


Allgemeines:
  • Die Linkliste schaltet sich um 18:00h frei.
  • Und, finden Sie es kleinlich oder nicht, das Ganze hat seinen Anfang im Tagebuchbloggen gemacht und ich möchte, dass es auch so bleibt. Ich behalte mir deshalb vor, Links auf Posts, die halt heute geschrieben wurden, aber keine Tagebuchblogsposts sind, von der Liste zu löschen.
  • Ich fand ausserdem die gemischte Linkliste letztes Mal sehr nett (es hat sich auch keiner beschwert, auf jeden Fall nicht bei mir oder so, dass ich es mitbekommen hätte), also bleibt das jetzt so, diesmal probiere ich noch eine andere Sortierung, Sie dürfen gespannt sein, wie ich die Links diesmal sortieren lasse :-)
  • Nachtrag: die Linkliste schaltet sich wirklich automatisch frei. Da kann jeder, seinen Link selber eintragen, indem er auf dieses Feld (das ab 18:00h hier ganz unten dann erscheint) klickt:
  • Tut mir leid, falls das nicht ganz klar war, ich mache das jetzt schon so lang, da ist es einfach ein Automatismus geworden, und ich kam gar nicht auf die Idee, dass man das nicht wissen könnte. Es ist aber wirklich ganz einfach und nur so kommen Sie auf die Linkliste.  Bei sich einen Link auf diesen Post zu setzen, hier den Link in die Kommentare zu setzen oder mir den Link zu mailen, hilft dafür leider nicht.
  • Die Liste wird immer länger, wahrscheinlich liegt es daran, dass ich immer alter werde und mein inneres Fräulein Rottenmeier immer stärker durchkommt: in meinen Augen ist es einerseits eine Frage der Höflichkeit, im verlinkten Blogpost auf die Aktion zu verweisen, sei es durch einen Link oder den Hashtag (am gescheitesten halt schon mit Link), und zwar nicht, weil ich da dann so unglaublich viele Klicks und Besucher hierher locke, das ist mir ja ehrlich gesagt wurscht), sondern, weil: andererseits das Ganze ja als Gemeinschaftsaktion entstanden und gedacht ist und das funktioniert halt nur, wenn man die anderen #wmdedgt-ler auch finden kann und das klappt nun mal mit einem Link auf den hiesigen Post.
So. Jetzt aber zum eigentlich Wesentlichen: Was habe ich den den ganzen Tag so gemacht?


Der erste richtig schöne Moment des Tages war heute um 5:47h, als ich aufwachte und innerlich seufzte: "Hm, in 13 Minuten aufstehen. Mhm." und dann realisierte: "Es ist Wochenende und ich muss erst in 1:13h aufstehen! Yay!".
Und so kann man sich einen Wecker am Samstag um sieben schöndenken. Wir hatten nämlich heute "Putzete" in der Überbauung und da trifft man sich halt um neun. Klar, eigentlich würde aus dem Bett plumpsen um viertel vor neuen vermutlich auch reichen, aber ich mag es, am Wochenende den Tag mit einem gemeinsamen gemütlichen Familienfrühstück mit frischen Semmeln, Früchten, Smoothie, Tee etc. (und viel Kaffee vorher) zu beginnen und da war dann 7:00h ein gtter Zeitpunkt zum Starten.
Um 8 habe ich also frische Semmeln geholt, dazu noch das, was ich gestern beim Wocheneinkauf vergessen habe (Auberginen für den Sobanudelmangosalat von Ottolenghi zB für morgen), die Jungs haben den Frühstückstisch gedeckt und so waren wir um 9 fit zum "Fötzeli und Unkraut entfernen". Die teilnehmenden Kinder werden in Gruppen mit so Abfallgrapschern losgeschickt, Zigarettenstummel und eben "Fötzeli"  auf den Gemeinschaftsflächen einzusammeln, die Erwachsenen organisieren sich selber für Unkraut von eben den Gemeinschaftsflächen entfernen, kärchern, putzen. Es geht eigentlich recht flott, man kommt mal wieder jenseits von "Hallo" und "Schönes Wetter, oder? und "Habt ihr unsere Katze gesehen?" mit den Nachbarn im Weg ins Gespräch (Gesprächsthemen heute so: Katzen, die weiterführende Schule, die Entwicklung der Elektromobilität im Hinblick auf Atomausstieg, Pharma- vs Agro-Produktion, Norwegen, die Nachbarn, die NIE beim Putzen mitmachen, REACH und Annex XIV), und hey, man hat voll viel vom Tag, wenn man schon früh draussen ist.
Wir wären keine top organisierte Schweizer Eigentümergesellschaft, wenn wir nicht direkt danach die Entschädigungsformulare ausfüllen würden. (die Kinder gelten mit den gemeinsamen Hotdogs danach als ausbezahlt)




Danach: Geräume, die Kinder lesen, ich schnipple furs Abendessen aus der Jubelpunkt-Tagine, Pfadiausrüstung wird bereitgelegt.



 Die Waschmaschine ist fertig, draussen hat es ungefähr 1000 Grad, deshalb wird auf dem Balkon aufgehängt. Ich wasche meine Schminkpinsel (Samstag ist Badetag :-)), auch die trocknen auf dem Balkon sehr schnell. Der Hübsche, der sich beim Sport ein blaues Auge geholt hat und durchaus für fachlichen Rat empfänglich ist und deshalb seit drei Tagen meinen Concealer (und meinen Concealerpinsel benutzt, weiss nicht, dass im Badschränkchen eine zweite (und dritte, vierte, fünfte) Garnitur Pinsel bereit steht, und deckt das blaue Auge rustikal mit mit den Fingern aufgetragenem Concealer ab (Noch viel lernen du musst, junger Padawan!)

Um 14:00h ist Antreten der Pfadis und Wöfli, es ist Traumwetter, das ist fast etwas ungewohnt!

Der Hübsche und ich machen uns gemeinsam auf einen Roadtrip, wir haben nämlich versprochen, für die Gartyparty wieder Käse von Maitre Antony mitzubringen. Eigentlich wollte ich den nächste Woche nach der Arbeit abholen, aber uneigentlich wäre es doch auch ganz schön, mit dem Hübschen bei Traumwetter durch das lauschige Elsass zu cruisen. So lauschig, dass es nicht mal Netzverbindung gibt und man sich mit ein wenig Fantasie ganz viele Horrorszenarien vorstellen kann, aber wir sind  ja zu zweit.
Mittlerweile hat das Auto (oder Google Maps) übrigens gelernt, dass Vieux Ferrette und Ferrette zwei unterschiedliche Orte mit einer gemeinsamen Rue de la Montagne sind und auf Anhieb hingefunden.



Mein erster Chef hat immer behauptet, im Elsass dürfte man sein Haus nicht einfach anstreichen, weil *irgendein Grund*. Vielleicht hat er recht.


Wir haben "Käse für 25 Leute" bestellt, ich glaube, das ist ein bisschen mehr als letztes Mal und da hat es gut gereicht. Vielleicht bleibt dismal der Familie Schnickeldi etwas über. (Die Auswahl trifft der Maitre bzw. jemand vom Team dort. Jeder Käse ist eingepackt, mit einem Fähnchen mit Name, Milchsorte und Herkunftsregion angeschrieben. Wir haben den Käse erst im Frunk verstaut und mittlerweile geruchsdicht im Kühlschrank, weil, hui!
 Anscheinend haben wir so hungrig geschaut oder so traurig gemeint, dass wir den ja leider erst auf dem Fest probieren können, dass wir noch zwei Käse für gleich geschenkt bekommen haben.


Auf dem Rückweg hatten wir also schlimmen Käsejieper und ich war deshalb sehr ungeduldig, als wir noch einen Abstecher zu dem Möbelhaus gemacht haben, in dem wir seinerzeit unser Bett gekauft hatten (übrigens auch das Sofa), weil wir das ja auseinanderbauen müssen, wenn wir in den umgebauten zweiten Stock ziehen und irgendwie haben wir keine Aufbauanleitung. (Nein, lieber Möbelhausmann, das ist nicht nur ein Rahmen mit vier Winkeln, wir sind vielleicht keine Heimwerkergötter, aber das würden sogar wir ohne Anleitung hinbekommen).


Endlich daheim haben wir dann mit nur einer Restsemmel vom Frühstück den ganzen geschenkten Käse wegprobiert. Hm. Vielleicht ist es doch nicht zu viel für die Party.



Mittlerweile kamen auch die Kinder zurück, L. von den Wöfli, wo sie einem Schatz beim Bunker im Wald gesucht hatten, Q. von den Pfadis, wo sie Brot from scratch mit Römerequipment vor Ort gebacken hatten.


Alle wurden durch die Dusche gescheut, dann gab es endlich Essen draussen auf der Terrasse, Schwatzen, Vorlesen, Küche aufräumen, Wäsche verräumen und jetzt gleich Homeland und Feierabend.




Ich hoffe, Sie hatten auch so einen tollen Tag!

Stressleveldurchschnitt gestern: 38
Selbstbeweihräucherung: wer hat der Käsefrau den geschenkte abgeflirtet?