Mittwoch, Januar 28, 2026

280126

Gestern abend war ich todmüde und habe schon das Buch weggelegt und tief geschlafen, bevor der Hübsche aus dem Bad kam. Heute morgen war ich dann um halb sechs erstaunlich müde, aber eben, es ist halt halb sechs. Beim Radeln wurde ich ok wach, Schwimmen war einerseits sehr friedlich, niemand hat gerempelt oder geschubst oder gekratzt oder gehauen oder gerammt. Ich war total im Flow und hatte zwar das Gefühl, richtig gezählt zu haben, andererseits aber ging es für das gute Gefühl relativ lang UND ich war unter der Dusche dann so zittrig, dass ich Sterne sah und hm, ich weiss nicht, ob ich einfach unfit war, es die letzten Tage übertrieben habe, oder heute zu schnell war (eigentlich nicht, wenn es 40 Bahnen waren) oder mich verzählt habe und signifikant mehr (schnell) geschwommen bin. 

Ich war trotz einer der selber aus Versehen gemachten Proteinwaffeln zum Frühstück total hungrig und unterzuckert, also habe ich mir auf dem Weg nach oben in der Cafeteria ein Birchermüesli geholt. Meine Arme waren so schwach, dass ich echt Mühe hatte, das kleine Pappschälchen auf dem Weg nach oben im Lift nicht fallenzulassen. Ich weiss auch nicht, ob ich einfach so hungrig war oder das, hands down, das allerbeste Birchermüesli war, das ich jemals gegessen habe. Foto der Zutaten sagt: definitiv keine klassische Rezeptur, aber meine Güte, war das gut!





Ich hatte aber den ganzen Tag über Kopfschmerzen und hm, könnte sein, dass ich es einfach übertrieben habe. Und weil ich mich ja kenne und weiss, dass ich das morgen vergessen habe, vielleicht schon heute abend, habe ich es direkt dem Hübschen und dem Internet gesagt, und tadaaa, auch wenn ich natürlich sofort alle Fitness verlieren werde und nächste Woche auch mindestens einmal wegen Businesstrip (ins Wallis) nicht schwimmen gehen werde, morgen ist kein Schwimmen.

Der Rest vom Tag war dann fordernd, von Standardsachen über spannende Sachen bis zu literally batshit crazy (immer noch Autounfall, man glaubt nicht, was ein Unfallauto noch hinkriegen kann an mess....).

Zum Mittagessen bin ich auf die Schnelle in die Kantine im Turm gegangen, ich war auf die überfüllteste Zeit heute beschränkt, wo es auch an einem Mittwoch (wo doch alle (TM) Franzosen und Schweizer mit Primar- / Oberstufenschülern nicht arbeiten) Schlangen schon beim Betreten der Kantine gibt. Ich habe mich dann in die kürzeste Vegischlange gestellt, da war heute das Menü mit dem catchy Namen: "S'het solang's het Zero Waste Vegi", was ein langer Name für Restlessen ist. Früher gab es die übrigen Komponenten am Tag drauf in Free Flow Buffet oder als Gemüsecremesuppe, jetzt gibt es das eben so. Heute die weirde Kombo aus Reis, recht geschmacklose grosse Blaukrautstücke und gemischte Vegi-Fleischersatzprodukte in Sosse (ich dachte erst, es wäre nochmal das Jackfruitzeug, aber es waren verschiedene Sorten). Joah, dazu Karottensalat, der war aber frisch und extra gemacht :-).



Gegen das Kopfweh und das aus allen Richtungen auf mich einprasselnde Zeug habe ich dann noch eine schnelle Mittagsrunde ums Karree gemacht, bei strömendem Regen und Wind war das eine kopffreiblasende Angelegenheit und man musste nicht wie sonst um die Zeit, um schlendernde Menschenmassen rummanövrieren.

Skurrilster Moment des Tages: als ich mit dem Telefon mit dem Hübschen dran am Ohr in die Kaffeeküche marschierte, um mir meine Thermoskanne aufzufüllen, sass da einer unserer uralten Freunde und Exkollegen aus dem allerersten Job, der ganz woanders arbeitet, und schwatzte mit einem anderen uralten Freund, mit dem ich jetzt Kollegin bin, und einem Kollegen aus einem vorherigen Projekt (über Recycling von Medical Devices). Wie ich mal eine Runde gesprengt habe...

Vor dem letzten Meeting bin ich in voller Regenmontur nach Hause geradelt und grad noch so pünktlich aus den Klamotten geschält gewesen. War aber gut, Kopfweh ist dank Ibu jetzt auch weg und jetzt mache ich dann gleich Pasta für alle, die da sind, und für Q. eine grosse Portion zum Aufheben und Kalorien auffüllen nach der Atemschutzübung bei der Feuerwehr, zu der er gleich verschwindet (in voller Montur 14 Stockwerke im Hochhaus nach oben rennen und so).

Hm. Kalt ist mir auch, ich werd doch nix ausbrüten?!

Dienstag, Januar 27, 2026

270126

 Uff.

Heute morgen: wieder so schnell fertig gewesen, ich war 5 vor sieben im Wasser. Das sollte bei zügigem (also: für mich. Schwimmstil: 1 Schwimmkurs im Kindergartenalter, in dem ich auf einem Stuhl auf dem  Bauch liegend üben sollte und halt gelernt habe, zu tauchen und durch Reifen zu tauchen. Und dann habe ich mich dem zweiten verweigert, mit einem Wutausbruch, der mir Jahrzehnte noch vorgehalten wurde, nicht sicher, wie ernsthaft. Naja.) Schwimmen reichen, um meinen Kilometer knapp vor dem Kraulkurs um halb acht zu beenden. Ging sich auch aus. Funfact: ich dachte aus irgendwelchen Gründen, mich würde das nicht wirklich anstrengen und habe mich über die vielen Aktivitätsminuten gewundert. Zeigt sich: ich habe halt doch einen Puls zwischen 140 und 150 beim Schwimmen, mehr, wenn wie heute, manche Leute (heute waren es alles Frauen), einfach wie Wildsäue schwimmen. Ich meine, vielleicht habe ich generelle Schwimmetikette noch nicht verinnerlicht, aber ich dachte so aus genereller Erfahrung mit Bewegung zB Gehen, Radfahren, Autofahren oder auch Skifahren, dass man als sich Bewegender generell dafür verantwortlich ist, Sorge dafür zu tragen, dass man in die Richtung, in die man sich bewegt, auch guckt. Oder halt IRGENDWIE sicherstellt, dass man nicht in jemand reinläuft oder drüberfährt oder schwimmt, der einen auch nicht sehen kann. Ich dachte auch, dass man als überholende Person darauf zu achten hat, dass man während des Überholprozesses so viel Abstand hält, dass man die langsamere Person nicht einschränkt, berührt oder zB schlägt und kickt. Vielleicht ist das generell beim Schwimmen anders und man ist als brustschwimmende Person dafür zuständig, immer nach hinten zu gucken, ob vllt ein Rückenschwimmer kommt, der einen rammen könnte und lustigerweise bei Kontakt auch nicht reagiert, sondern weiterpaddelt. Überlege nun an Badeanzug mit Stachelrücken und Handschuhen mit Krallen. Meine Güte.

Der Arbeitstag war dann ein wilder Mix aus Meetings zu den verschiedensten Themen, letzte Runde (erstmal) Scherben aufkehren, let's see, wie es weitergeht. Trotz allen Widrigkeiten und Komplexitäten und der vielen Arbeit fühle ich mich einfach so, so, so wohl in der neuen Rolle UND der neuen Gruppe UND der neuen (alten) Abteilung. Das macht so viel aus! (Dazu passt: es soll wohl ein Abschiedsirgendwas mit der alten Gruppe geben, bin ich eh schon zwiegespalten, und dann wurde es jetzt noch verschoben, weil anscheinend der Oberboss, der persönlich dafür gesorgt hat, dass die Gruppe gesamt vor die Tür gesetzt wird und in dem ganzen Prozess kein einziges Mal zu irgendeinem Meeting mit der gefeuerten Truppe kam oder irgendetwas erklärt hat oder auch nur in irgendeiner Weise Verständnis für die Gefühlslage der Gefeuerten gezeigt hat oder sich ein Danke für die bisher geleistete Arbeit rausquetschen konnte, da dran teilnehmen möchte. Naja, das wird ein kurzer und günstiger Anlass, es gibt nicht viele, die dann trotzdem hingehen werden.)

Sonst brodelt einiges, meine Schwiegermutter ist mit unklarer Diagnose im Krankenhaus, Kontakt mit ihr nicht möglich, weil das Handy nicht mitgenommen wurde und ein Telefon im Zimmer freizuschalten für sie schlicht nicht möglich ist ("Das braucht kaum noch wer, alle haben Handies, aber wenn man es mag, müsste man unten am Kiosk eins freischalten lassen, das geht mit Bankkarte, und dann kriegt man einen PIN" Ja, einfach my ass, wenn man sich unten im Kiosk schon nicht mehr dran erinnert, wo man eigentlich ist und was man hier eigentlich soll/will.) Der Bruder vor Ort, der sonst dankenswerterweise solche Sachen regelt, liegt mit der ganzen Familie mit Grippe flach. Und ÄrztInnen oder Pflegepersonal ans Telefon zu bekommen respektive wirklich einen versprochenen Rückruf zu bekommen, ist Glückssache respektive ein Vollzeitjob. Also: man weiss nix, alles doof. Und das nur wenige Tage nach dem Umzug, der eigentlich erstaunlich gut und erfolgreich geklappt hat. Hmpf.


Heute habe ich dann endlich die Email in Sachen "entsorgte Bücher" an die Schulleitung geschrieben und auf dem Heimweg beim Radeln durch den Regen drüber sinniert, was ich mache, wenn sie mich genauso abbügeln, wie sie L. abgebügelt haben. Ich habe geschwankt zwischen "Ich lauf dort auf und zeige ihnen persönlich, wie ich das so finde" und "Ich verrechne die Kosten für den Bücherersatz dann halt einfach mit den nächsten Rechnungen von der Schule für Unterrichtsmaterial, Kopierzeug, Lagerbeiträge, whatever.". Alles jetzt kein so ein guter Druckpunkt, gebe ich zu, aber ich war noch nicht ganz durch die Tür daheim, triefend nass, da wurde schon gevictorydanced und mir die Email von der Schulleitung, in der sich schon fast übertrieben entschuldigt wurde und eine Überweisung der Ersatzkosten agekündigt wurde, unter die Nase gehalten wurde. Ok, das ging doch schneller als gedacht.

Daheim dann der Plan: Gemüsewaffeln mit den restlichen roten Beten reingeraffelt mit Karotten und vllt Erbsen und dazu Guacamole. Ich hatte das Rezept schon eine Zeitlang nicht mehr gemacht, aber wie schwer kann ein Waffelteig sein. Ich habe das Rezept auf eine mir vernünftig erscheinende Anzahl Eier (4) verlängert und dann einfach alles zusammengeworfen. Die Menge Quark mit 720g war dann doch sportlich für "Reste aus dem Kühlschrank verkochen" und ich ergänzte Quark mit Frischkäse, Sauerrahm und Seidentofu. Und dann realisierte ich, dass der Quark im Rezept nicht in den Teig kommt, sondern für den Dip gedacht ist. Und eh immer zu viel war. Also: alles war schon im Teig und für einen zweite Portion hatte ich nicht genug von allem. Also noch ein Ei rein, noch bisschen Mehl und dann hoffen, dass es bindet und den Kindern und dem Mann als Proteinwaffeln verkauft. In Prinzessinnenpink wegen der roten Bete.

Naja. Jetzt ziehe ich endlich meine Radklamotten aus und bin fertig für Feierabend.


Wunschlistenfrage:

Wie hat sich die Fussmatte bewährt beim Schwimmen?

Eigentlich gut. Ich liebe das Gefühl von trockenen Füssen und mache meine Handtücher nicht dreckig. Sie ist halt immer ein bisschen feucht, aber lässt sich waschen, das mache ich dann immer übers Wochenende



EDIT: Diplomatie ist heute aus, deswegen: Wie fucking schwer kann es sein, hier keine fucking Tipps zu geben? Wie arrogant und selbstherrlich muss man sein, um sich über einen dröflzigtausendmal geäusserten und begründeten Wunsch hinwegzusetzen, weil man ach so super geile Ideen hat, auf die wir Doofies ja offensichtlich nicht kommen?! Für wie schlau halten Sie sich und für wie doof halten Sie mich? Und nein, auch ein <3 hinten dran macht es nicht besser, echt nicht.

Montag, Januar 26, 2026

260126

 Heute verrückte Nacht, wie Sansa und ich festgestellt haben. Wir waren nämlich irgendwann beide zeitgleich nass: sie, weil es draussen regnete, wie sie mir empört ins Gesicht miauend mitteilte, ich, weil es überhaupt nicht so kalt war, wie ich dachte, und ich mich für das wie immer Schlafen direkt am offenen Fenster viel zu warm eingepackt hatte (also: Socken und die Decke RICHTI am Hals zugezogen, alles drunter und eine Fleecedecke über der Sommerdecke. Also: Katze gefüttert, wenn ich den Regen schon nicht abschalten kann, mir frischen Pyjama angezogen, Fleecedecke weg, Socken ab, einen Arm und einen Fuss zum Temperieren rausgestreckt.

Uff.

Morgens war ich dann heute 15 min schneller als sonst, was echt verwirrend ist, normal brauche ich 45 min von Weckerläuten zu Haus verlassen, heute nur 30, ich habe keine Ahnung, wieso. Aber: sehr praktisch, so war ich um Punkt halb acht mit meinen 40 Bahnen fertig, genau zu dem Zeitpunkt, wo der Aquafit Kurs begann.

Dann: eigtl ruhiger Tag, aber es gab noch mehr Scherben aufzukehren von dem Drama letzte Woche (ich denke ganz oft AITA, aber ich denke nicht, es ist eher so eine Geisterfahrersituation ("Einer? Tausende!") und zwar nicht aus meiner Perspektive. Naja.

Mittagessen mit einer Kollegin aus einem früheren Team, immer spannend, eine halbaussen Perspektive auf Situationen und Settings zu sehen. Dann: schnelle Runde um den Block (habe gelernt: die Strecke, die ALLE IMMER in der gleichen Richtung laufen, heisst auch "Karriereweg", weil man allen wichtigen Leuten dort begegnet. Erinnert mich ein bisschen an das "Zölibad", das Schwimmbecken auf Kirchengrund, das nur Ministranten und Chormitgliedern zugänglich war. Ich weiss nicht mehr genau, wie ICH nichtsingendes Heidenkind da mal drin gelandet bin.) Es war auf jeden Fall feuchtkühl draussen.

Heimgeradelt bin ich noch bei Tageslicht, das letzte Meeting machte ich vom Küchentisch, war damit die erste, die wieder zu Hause war (ok, Q. hat jetzt richtigrichtig frei und zelebriert das mit totaller Chillaxung, aber die beinhaltete auch einen Gym-Besuch, gerade als ich heimkam.

Gemeinsames Pizzaessen (mir war eher nach Gemüsesuppe vom Samstag), dann Sachen packen für morgen, der Tag wird wild mit Japanmeeting in der Früh und davor muss ich noch mein Passwort für COmputer und Handy ändern. Ich habe lang genug gewartet, dass es MORGEN abläuft und als ich es gerade noch ändern wollte, habe ich gelernt: geht nur im Firmennetzwerk oder via VPN und das ist mir jetzt beides zu doof, also "RIIIIIISIKO", ob "expires tomorrow" heisst: morgen kannst du es noch ändern oder "jetzt ist es zu spät, bitte walk of shame bei der IT" Ich fühle mich sehr verwegen.

Sonntag, Januar 25, 2026

250125

 Irgendwie zerrinnt mir der Tag heute zwischen den Fingern. Ich bin eigentlich früh aufgewacht, habe Kaffee mit INternet und Buch im Bett genossen (naja, ich habe das Buch "Nobody's Girl" ausgelesen, das ist eher harter Tobak als Genuss und macht so unendlich wütend auf die mächtigen, reichen Männer dieser Welt, die glauben, sie können sich einfach alles nehmen). Dann noch vor dem Frühstück den Teig und die Karamellsosse für die Sticky Buns vorbereitet, gemütlich gefrühstückt mit allen.

Der Hübsche und ich sind dann eine Runde spazieren gewesen, dann ging es für die Jungs ins Gym, für mich ins Homegym (unten in der Küche gingen die Zimtschnecken). 

Nach ausführlichem Training mit schwachen Armen die schwere Auflaufform voll Zuckercreme in den Ofen gestellt und geduscht, Kleider für morgen gepackt, dem Gartenbauer geantwortet (Learning bisher: Antworten bisher nicht direkt speditiv, kann daran liegen, dass Gartenbauer mehr Draussenleute als COmputerleute sind oder aber, dass sie im Januar noch nicht voll besetzt und in bisschen Winterpause sind. Ausserdem: von der deutschen Seite will wegen des administrativen Aufwands niemand ind er Schweiz arbeiten. Wir dachten, nachdem wir keine Elektroinstallationen bräuchten, wäre das eher ok, aber nein. Naja. Jetzt hat einer geantwortet und wir finden hoffentlich bald einen Termin, der uns allen passt), dann Zimtschnecken verspeist (sie sahen jetzt nicht besonders fotogen aus, sehr klebrig, sehr süss, kann man mal machen, aber nix für immer), einen kleinen Island Itinerary geschrieben, ein Kissen geflickt, viel Wäsche erledigt, für morgen gepackt, überlegt, was es zu essen gibt (Curry), festgestellt, dass das die letzte Dose Kokosmilch ist, also eine Koro-Grossbestellung zusammengeklickt, Ründchen, Wäsche, mehr Wäsche, naja, jetzt ist es dunkel und Currykochzeit. Irgendwie fühlt es sich versandelt an, der Tag, aber andersrum: eigentlich ist einiges passiert. Tja.

Hm




Samstag, Januar 24, 2026

240126

 Ausgeschlafen, mit (verdientem) leichtem Kopfweh vom Rotwein gestern abend aufgewacht (war aber sehr, sehr gut), Kaffee im Bett, dann Frühstück nur mit L., Q. war schon seit längerem "Seile retablieren" im Feuerwehrmagazin.

Danach hatten die beiden Planungstag für keine Ahnung was bei den Pfadis, der Hübsche und erledigten Häuslichkeiten (unter anderem haben wir die übervollen Recyclingsäcke weggebracht, dann gemeinsam beschlossen, dass genau jetzt der Zeitpunkt gekommen wäre, die echt in die Jahre gekommenen, kaputten und beliebig ekligen Säcke zu entsorgen und ersetzen. Wir sind in den Baumarkt stöbern gegangen und haben jetzt (das Bünzliherz jubelt) stapelbare Recyclingeimer mit Einwurfklappe, auf die man den gewünschten Inhalt als Piktogramm kleben konnte.

Dann: Ausflug in die grosse Stadt, der Hübsche wollte Mammut-Schuhe schauen und probieren gehen. Dazu muss man wissen: der Hübsche ist jetzt ja genauso digital Ureinwohner wie ich, aber warum auch immer hat er unglaubliche Hemmungen, online zu shoppen, besonders Kleider und Schuhe, weil man da ja, Gott bewahre, was zurückschicken müssen könnte. Er kriegt aber genauso auf sein Onlineverhalten abstimmte Werbung wie ich, aber anstatt dann irgendwann schwach zu werden und zu bestellen (und evtl die falsche Grösse zurückzuschicken), will er das dann irgendwo offline anschauen und probieren. Für die Mammutschuhe waren wir ja vor ein paar Wochen schon im Bächli-Bergsport (hatten sie nicht), heute sind wir in die Basler Innenstadt gefahren, weil es dort einen Mammut-Store gibt, und wo, wenn nicht dort (naja, zB bei Bergzeit.ch, wo ich sogar einen Account habe, weil ich mal irgendetwas wildes für die Pfadis dort bestellt habe. Seilbürsten oder eine Seilschleuder oder so was), sollte es diese Schuhe geben? Stellte sich raus: es gibt den ganzen Mammutstore schon nicht mehr. Wir waren dann in allen Läden, die vermeintlich oder gemäss Google Maps irgendwas mit Mammut hatten, sind 16k Schritte gelaufen und in keinem der Läden gab es die Schuhe. Auf Nachfrage erzählte der Hübsche, dass er diese Werbung seit 2024 bekäme und vermutlich gibt es die Schuhe einfach nirgends mehr (vielleicht nicht mal mehr bei Bergzeit.ch).

Naja.

Auf dem Weg haben wir ein sehr gehyptes Cheesecake-Cafe ausprobiert (joa, es war irgendwie hinten drin und über so einem highend-Krusch-Laden, die Tische und Stühle nicht mal schraddelig zusammengewürfelt, wie Herr Buddenbohm bemerkte, sondern... Ikea-Family-Restaurant-Charme, nur in wackelig. Cheesecake ok (bin kein Cheesecake Fan, insofern kein Massstab), Cappuccino immerhin mit der guten Oatley Barista, aber lauwarm und sehr klein. Die angestossenen Teller und Tassen trug man selber auf einem kleinen Tablett in den ersten Stock, räumte dann das Geschirr selber in Spülkörbe und call me cheap shit oder altmodisch, aber warum genau ich dafür Trinkgeld bezahlen soll, weiss ich nicht. Vielleicht, weil man sich den Kaffee nicht selber eingeschenkt hat. Naja.


Ausserdem hatte ich beschlossen, dass ich jetzt doch Adidas Handball Spezial Schuhe möchte, in Wildleder entweder blau oder weinrot (nachdem ich von meiner Handballschwester gelernt habe, dass es nicht peinlich ist, wenn man die als Nichthandballer trägt, weil es ungefähr die unprofessionellsten Handballschuhe der Welt sind und kein Handballer, der was auf sich hält, die zum Spielen trägt. Und dass der Saugnapf an der Ferse keiner ist, sondern eine Dämpfung). Ich war also in mehreren Sportschuhläden, alle hatten die Schuhe in einem Preisbereich von 50 bis 140 CHF, mit sehr abstrusen Aussagen zu der verfügbaren Grösse (ich bräuche Grösse 39 oder halt, wie Adidas sagt. 39 1/3, jetzt nicht abstrus grosses oder kleines). In dem einen Laden sagte man mir: "Die kleinste Grösse dafür ist 40 2/3, für kleiner müssten Sie in die Damenabteilung gehen". Dort sagte man mir "Die grösste Grösse, die es gibt, ist 38 1/3". Im nächsten Laden sagte man "Die gibt es nur bis 37."

Ja, mei, dann halt nicht. Ich habe mir noch im Laden das Unisexmodell (!!!) bei Zalando in 39 1/3 bestellt und freue mich sehr.

Das klingt jetzt sehr motzig, ist es aber gar nicht: wir hatten wirklich einen sehr schönen Nachmittag zusammen, mit dem Hübschen macht eh alles Spass (ok, manche Sachen mehr, manche weniger, aber das hier war auf der "mehr"-Seite)

Wir beide haben uns vor dieser Kunst angemessen erschreckt (auf dem Foto sieht es noch fieser aus, weil man nicht sieht, wie unnatürlich still sie sich halten, weil halt nicht menschlich)



Daheim wurde uns mitgeteilt von der U25-Fraktion, man wäre nur kurz da und würde dann mit den anderen Pfadis essen und chillen, immerhin noch bevor ich von der superleckeren Gemüsesuppe zum Abendessen erzählte, daran wird es wohl nicht gelegen haben.

Unser Auk Mini, den wir uns zu Weihnachten gegönnt haben, funktioniert übrigens super und bald wird geerntet:


Die Katzen haben gestern ein neues Bett bekommen und ich habe im Laden wirklich gedacht, es wäre gross genug für beide (nicht zusammen natürlich): upsi.




Freitag, Januar 23, 2026

230126

 Um halb fünf von einer gerne frisches Frühstück haben wollenden kleinen Katzen geweckt worden. Sie hat aber nur aus dem Bad gepiepst, nicht eine Eskalationsstufe höher gezündet und die Klospülung gedrückt, da stehe ich dann meistens doch auf. So haben wir uns drauf geeinigt, dass sie Trockenfutter frisst und dann an meinem Bauch eingerollt schläft, bis wir gemeinsam um sechs aufstehen.

Dann: Frühstück, heute mit L., weil ja eine halbe Stunde später als sonst. Das war auch mal wieder schön (Ich habe ja gsd Kinder, die morgens auch schon sprechen und unterhaltsam sind!)

Dann: eine Runde arbeiten, bis es Zeit zur Physio war. Freitag ist ja eigentlich mein Tag für ein Alignmentmeeting mit meinem Strategy-Counterpart für ein Produkt, der genauso spricht wie mein Schwager und sonst für Zeug fertig machen und erledigen. Und: für Notfallmeetings, die dringend die Woche noch sein müssen. Davon hatte ich heute einige, sozzusagen Scherben zusammenkehren nach dem gestrigen Autounfall. Tja nun (Ich musste die ganze Zeit an die einzige Zeile aus "Clerks" denken, an die ich mich erinnere "I am not even supposed to be here today" 

Dann: Einkaufsründchen mit Hörbuch auf den Ohren, Mittagsründchen mit dem Hübschen, dann noch ein paar Scherbenmeetings, dann eine kalte Radrunde zum Katzen- und Vogelfutternachschub kaufen. Ich habe noch ein insektenhaltiges Futter gekauft und hoffe, das lockt noch ein paar andere Vögel an. Bisher habe ich unzählige Videos und Bilder von Kohl- und Blaumeisen und Rotkehlchen, viele davon wiederkehrend, alle schon benannt. Ich habe halt noch mindestens einen coolen Namen für einen Spatz schon vorbereitet, deswegen... kommt, es gibt genug zu essen!

Dann: Pizzateig vorbereiten, Wäsche zusammenlegen, nochmal nachrecherchieren, ob da ein Fehler in der Strickanleitung ist oder ich einen Knoten im Hirn habe...

Wochenende, ich kann es brauchen!

Donnerstag, Januar 22, 2026

220126

 What a day.

Eigentlich hätte es mir schon eine Ahnung geben sollen, als ich beim Schwimmen von einer Rückenschwimmerin von hinten, naja, nicht nur gerammt, sondern halt praktisch überschwommen wurde. Sie hat mich mehrfach berührt und fester berührt und als ich mich dann umgedreht habe, weil ich mir dachte: "Bruder, was ist dein Problem?", lag sie mir praktisch Rücken auf Rücken auf dem Rücken und hat mir aus 10 cm Entfernung ins Gesicht geglotzt "Ohhh". Ja, ohhh. Ok, offensichtlich schwimme ich sehr langsam, aber naja, ab einem gewissen Alter, so in etwa ... 5 Jahre oder so, sollte man doch verinnerlicht haben, dass man am Hinterkopf keine Augen hat und wenn man schon voll gut und schnell Rückenschwimmen kann, sollte man doch auch die Erfahrung gemacht haben, dass es nicht der Normalfall ist, dass man einfach weiterschwimmt, wenn man irgendetwas berührt? Es könnte ja auch zB nicht ich, sondern dern Beckenrand gewesen sein. Wäre sie dann auch einfach weitergeschwommen, bis sie auf dem Rücken auf den Fliesen gelegen wäre und hätte immer einfach weiter gepaddelt? Naja, ich schweife ab.

Ab dann wurde es nur noch seltsamer und ein eigentlich okay aussehender Tag entwickelte sich zu einem Autounfall, der sich in Zeitlupe vor einem entwickelt, man sagt noch: "Du, da vorn, Strassensperrung, vielleicht bremsen, oder hier, guck, Abzweigung, das ist nicht mal ein Umweg, hallo? Halt? Stopp?", aber als Antwort wird aufs Gas gedrückt und gesagt "Ich nehm das auf meine Kappe" und dann puff. Tja. Und das, wo ich die letzten Monate so viel dran gearbeitet habe, dass man sich in dieser Gruppe wieder an die Verkehrsregeln hält und sich langsam und vorsichtig wieder Radfahrer und Fussgänger nach draussen trauen.

Das wird jetzt noch einige Folgen haben und meine Güte, ich möchte das nicht. Naja.

Das Heimradeln heute war essentiell wichtig, um den Kopf frei zu kriegen, respektive die direkten nächsten Schritte zu planen, wie man da Schadensbegrenzung betreiben kann. Immerhin hat das funktioniert und die Kopfschmerzen sind wieder weg.

Heute gab es dann auch mal wieder Gemüsekorb (Feldsalat und Chicoree direkt zum Abendessen verspeist):

Rosenkohl, Chicoree, lustig geformte Pastinaken, Karotten in orange, weiss, gelb und vielleicht lila, vielleicht sind das aber auch Rettiche, Feldsalat, Kartoffeln, DIE DOPPELTE MENGE EIER, mehr Karotten, Radicchio, Blaukraut, Kürbis und ein grosser Sellerie


Mittwoch, Januar 21, 2026

210126

 Sehr gut geschlafen, die kleine Katze anscheinend auch immer wieder auf mir drauf oder neben mir, das war sehr niedlich, aber auch für meinen Rücken nicht ganz so super, weil ich mit Katze auf mir drauf sehr, sehr still liege, Cat People kennen das.

Morgenroutine incl Schwimmen superst, als ich in die Schwimmhalle kam, waren ausser mir nur ZWEI Leute am Schwimmen, d.h. es waren zwei Bahnen ganz frei. Hat sich schnell geändert und wir waren bei der Januar-Standard-Belegung von 3+ Leuten pro Bahn, was relativ anstrengend ist, weil sich die Schwimmstile und -geschwindigkeiten nicht automatisch passend ausrichten...

Der eigentlich nahezu meetingfreie Morgen füllte sich schnell mit Zeug erledigen und noch mehr ad hoc Besprechungen. Es ist wirklich interessant, was sich da in meinem Kopf, aber auch zumindest in unserer Gruppe, geändert hat: die Zeit vor Ort macht richtig Sinn für mich, ich bin richtig gern im Büro und habe auch das Gefühl, dass das meiner Arbeit gut tut. (Der Freitag von daheim ist auch super und ich bin sehr froh um die generelle Flexibilität)

Schnelles Mittagessen, Ründchen in der Sonne, dann weiter im Text :-)

Vor dem letzten Meeting bin ich dann in der Sonne noch nach Hause geradelt, das war echt schön! 

Ich kam allerdings superknapp vor Meetingbeginn nach Hause UND war dann noch überrascht, dass beim Headset auf einmal nicht mehr funktioniert, dass man automatisch gemuted wird, wenn man das Mikro nach oben klappt. Dementsprechend wurde dann das ganze Team darüber informiert, dass der Hübsche mir bitte danke eine Ibu geben sollte, weil ich höllische Kopfschmerzen hatte. Man war angemessen mitfühlend.

Zum Abendessen war ich etwas uninspiriert, aber mir fiel ein, dass wir einen Sandwichtoaster haben und "alles, was da ist" mit einem Stück Raclette zwischen zwei grosse Toastscheiben klemmen und heissmachen, das macht alles lecker.

Der Hübsche und Q. holten dann noch den Mini ab (mit PIN für den Schlüsselkasten), grad noch so rechtzeitig, weil Q. morgen seinen Zweiphasenkurs hat aka so eine Art Fahrsicherheitstraining, das binnen einen Jahres nach Bestehen der praktischen Fahrprüfung absolviert werden muss, dafür braucht man ein eigenes Auto.

(Für meine Email an die Schule morgen habe ich schon Leitbild, Qualitätsstandard und den Ursprung des Zitats "Wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Menschen" recherchiert und naja, vielleicht schicke ich sie auch erst Freitag mittag, um ihnen das Wochenende richtig zu versauen)

Dienstag, Januar 20, 2026

200126

Heute lief es dann doch deutlich: erstens das Katerversorgen, dann auch das Radeln (ich habe das Gefühl, ich bin geflogen! Zeigt sich: trocken und kalt ist perfekt. Hell oder wenigstens nicht pitch black wäre noch schöner, aber auch im Dunklen lief das gut heute!) und besonders das Schwimmen und/ oder Zählen. Trotz Kraulkurs und damit verbundener Wellen und Gnusch auf den verbleibenden Bahnen lief es gut. In der Umkleide aber wurden Stimmen laut, die durchaus finden, es wäre jetzt langsam wirklich gut mit den guten Vorsätzen und wenn die alle bitte wieder aufhören könnten. Lol, feel it. (Btw: habe beim Tchibo etwas spontan was wildes gekauft: eine Umkleidenfussmatte in Form einer wasserdichten Reissverschlusstasche mit Flausch drinnen. Das passt insofern, als ich bisher meinen Badeanzug und die Duschsachen in einem Bikinifisch aufbewahrt habe, aber da ist das Innenfutter gerissen und damit die Dichtigkeit nicht mehr gegeben. Die Tasche kann man dann aufklappen und hat seinen eigenen kleinen flauschigen Badteppich dabei. Ich habe den Usecase "viermal die Woche" noch nicht ganz meinen Wünschen entsprechend hinbekommen, weil ich die Matte ja gern zwischendrin trocknen würde, aber das mit einem minimalen Taschenformat hinbekommen möchte. Sehr schönes Gefühl aber: mit flauschgetrockneten Füssen die Socken anzuziehen!)

Meine Essenspläne gingen super auf, ich hatte nämlich in weiser Voraussicht eines Jubiläumsfrühstücks um halb neun nur genauso viel daheim gefrühstückt, damit ich weder vom Rad fallen noch im Becken untergehen würde vor Unterzucker. Das Frühstück für einen Kollegen zum 20jährigen Jubiläum war dann richtig schön, ich mag meine neue Gruppe so sehr!

Dann: grosses Groupmeeting von drei grossen Gruppen, erstaunlich spät, weil wir als neue Gruppe ja seit Juni existieren, aber gut, besser spät als nie. Ich fand den Ausdruck der "Product Triades" sehr, sehr schön! (Man kann aus "drei" so viel machen: Dreigestirn, Dreifaltigkeit, aber Triaden ist halt so ein bisschen badass :-)). Bisschen skurriler Moment, als mir im Lift zum Meeting bewusst wurde, woher ich die Kollegin, die ich jeden morgen beim Schwimmen treffe (und deshalb in allen Stadien der Bekleidung und Körperpflege kenne und sie mich auch), kenne. Ich hatte sie im Gedächtnis falsch einsortiert und naja, wir sind jetzt beide Teil der Product Triades. Locker Room Talk incoming!

Nach einem sehr, sehr vollgepackten Morgen dann hatte ich die Idee, schnell allein Mittag zu essen und zu lesen. Dabei landete ich mit meinem Tablett (Currysuppe mit Gemüse und, weil das nur als eine Komponente galt, noch drei Schüsseln Salat) direkt neben einer Kollegin, die die gleiche Idee hatte (und mit einem Kollegen des Hübschen verheiratet ist und naja, so allein war es dann für keine von uns beiden.)

Draussen war strahlender Sonnenschein und ich bin eine schnelle Runde um den Park und das angrenzende Quartier gelaufen, das war schön. (bin übermässig stinkig, dass ich gestern um ein paar 100 Schritte mein tägliches Ziel, das ich natürlich in Minimum übersetze, von 12k Schritten nicht geschafft habe (dabei hätte ich nur noch ein zweimal die Treppe runterlaufen müssen)

Am Nachmittag dann neben einen schnellen Feuerlöschen (das war eher eine Wunderkerze, die man in ein Glas stellt und ausbrennen lässt, aber eben: allein, dass man das macht, hilft oft schon)

Endlich auch einen Kollegen, den ich sehr schätze, für ein Minigespräch nach Weihnachten wiedergetroffen, (er war nach der PAuse noch mit Noro zu Hause beschäftigt, danke, aber nein danke!), das war schön. Und ich hab eine meiner Orangen geteilt.

Zum Abschluss noch ein Department Townhall, oder, wie wir es nennen 30/60 (muss da immer  an #609060 und Journelle denken :-( )

Dann: Heimradeln im immerhin noch nicht ganz dunkeln, Essenspläne und Hocktermine unter einen Hut bekommen, Q. drücken, der heute seine letzte Prüfung für das erste Semester erledigt hat und jetzt wirklich frei hat. (Full multiple Choice test in der Anfängervorlesung in Chemie, damals (tm) hätte es das nicht gegeben!)

Der Mini hat übrigens "keine grosse Sache", ein Schlauchverteiler. Keine grosse Sache bedeutet 420CHF, wie gut, dass wir noch Händlergarantie haben. (Habe keine Mühe damit, Arbeit und Teile angemessen zu bezahlen, aber naja, ein Schlauchverteilerstückchen ist wirklich nix grosses, wie teuer kann das sein, wie lang kann man brauchen, das einzubauen?)

In Sachen Schulspinde haben sie jetzt da noch eine Chance, das mit L. zu regeln und ich bin fast bereit, über herablassende, unangebrachte, rechtlich fragwürdige Aussagen hinwegzusehen. Falls sie aber wirklich Bücher im Wert von ungefähr 500CHF einfach entsorgt haben, dann brennt die Luft, liebe Altphilologen.

Wunschlistenfrage:

Wie heißt der "Hightech-Druckbleistift" bzw. von welchem japanischen Hersteller/welcher Marke ist er?

Das ist der Mitsubishi Kuru Toga Dive (wir haben alle verschiedene (Hüllen)Farben von grün metallic (L), blau metallic (ich) und grau-lila matt (der Hübsche).

Montag, Januar 19, 2026

190126

Heute morgen um halb sechs startete der Tag erst sehr gut: Jonny, der ja noch ein paar Tage morgens Schmerzmittel bekommt, war zu Hause, dann nicht so gut, weil: Jonny hatte den Verdacht, ich würde ihn wieder zum Tierarzt schleppen und bescherte mir einen grossen Doppelkratzer über den Bauch und einen über die Brust. Schmerzmittel geben war dann gar nicht so schlimm.

Radeln dann perfekt, es ist trocken, gerade richtig kalt. Das Auto ist übrigens weg. Nachricht, die mit irgendetwas spektakulärem damit zu tun haben könnte, habe ich keine gefunden.

Beim Duschen vor dem Schwimmen dann war ich erst etwas überrascht, dass die, die ich mir ausgesucht hatte, auf ganz kalt stand. Weil: Hölle, nein! (Ich stelle immer auf ein bisschen weniger als angenehm warm, weil mir meist eh noch kalt ist und sich alles wärmer anfühlt und ich sicher gehen möchte, dass sich das Wasser im Becken nicht zu kalt anfühlt.) Diesmal stellte sich aber heraus, dass in genau dieser Kabine die Temperatureinstellung gar nicht ging und egal wie eingestellt, immer die höchste Temperatur rauskam. So kam ich zu seiner sehr warmen Dusche (das ist normal der schönste Moment am Schwimmmorgen: die richtig heisse Dusche auf einen erschöpften, angenehm durchgekühlten Kopf) schon vor dem Schwimmen.

Das hat mich anscheinend so verwirrt, dass ich entweder nur sehr langsam schwimmen konnte oder nicht genau zählen, ich brauchte EWIG für meine 40 Bahnen, es könnten auch 44 oder 46 gewesen. Dreimal war mich mir nicht sicher. Naja.

Dann: grosse Freude, ich habe nämlich schon wieder eine coole neue Hose heute zum ersten Mal getragen. Und zwar die hier (Bild von heute abend).



Hat was von einem Cape und bläht sich bei schnellem Schritt ein wenig auf. Ich mag diese Art, nun symmetrisch oder nicht) fancy Bundlösungen sehr!


Gerade noch rechtzeitig für "meinen" Platz UND einen spektakulären Sonnenaufgang an meinem Platz gewesen und irgendwie einen meetingfreien Vormittag mit IRRE viel Kaffee gefüllt (so sehr, dass ich mir dann irgendwann dachte: "etz muescht brämse!"

Mittagessen dann mit meiner sehr lieben Kollegin (das hatten wir schon letzte Woche spontan machen wollen, da kam dann aber noch spontaner eine dritte Person dazu und die Konversation war dann sehr auf diese zentriert.) und meine Güte, wie sehr mag ich die! Ich weiss gar nicht, wie wir in die eine Stunde erstens Essen und Kaffee und ein wirklich intensives Gespräch über Schwestern (heute festgestellt, dass nicht nur ich, sondern auch zwei meiner direkten KollegInnen von nicht hier kommen und unabhängig jeweils eine Schwester noch dazu hier runter kam), Hochzeitskleider und -planung, Kinderbetreuung, ADHS / Autismus-Spektrum, unterschiedliche Generationen in der Abteilung und wie tatsächlich anders die Gen Z Kollegen sind als wir GenX Kolelgen (und ihre Gen X Chefs) und wie wir damit umgehen, und dann noch wirklich viel über die Arbeit, aber da auch eher strategisches und richtig hilfreich. Hach. (Und das Essen war auch gut, ich habe mich getraut "gezupfte Jackfruit" zu essen, bin ja bisschen skeptisch bei Zeug, was ich nicht kenne, eigtl geschmacklosem Ersatzprodukt, aber das war richtig gut!

Dann: L. bisschen angefeuert, der gestern abend ein wenig verzweifelt war, weil.... sein Spind in der Schule, in dem er seine (ehrlich gesagt sauteuren) Lehrbücher (alle auf englisch und für IB) aufbewahrt hat, leer ist und er herausgefunden hat, dass die im Rahmen einer (of all things) Brandschutzüberprüfung bewegt wurden und deshalb ausgeräumt hätten werden müssen und sonst aufgebrochen und geleert würden. Er hat rausgelesen: alles wurde weggeworfen. Ich habe fertiggelesen: Mann kann den Inhalt dann gegen eine Bearbeitungsgebühr beim Direktor abholen. Ich habe auch gelesen, dass diese Info kam, als L. in Japan war und weder Zugriff auf die Emails noch auf den Spind hatte und wir werden das mit der Bearbeitungsgebühr mal sehen. Aber eben: das muss L. jetzt selber in die Wege leiten und er ist kein Fan von Konflikt. Wird werden. 

Jetzt: Pizzamontag, dann machen der Hübsche und ich uns auf den Weg, den Mini bei der Werkstatt abliefern, das Scheibenwaschwasserbehältnis ist undicht.



Sonntag, Januar 18, 2026

180126

Gestern abend war einer der seltenen Abende, wo ich recht viel Arbeit in ein Abendessen geschmeckt habe, das dann wirklich nicht toll wurde. Besser so, als wenn es andersrum wäre, aber meine Güte, schon frustrierend.

Willkommen zum 10000. Beleg von "Rote Bete und Grünkohl: warum?". Ich hatte ja jede Menge Rote Bete im Gemüsekorb. Zwei hatte ich in Ofengemüse verwurstet, blieben noch drei. Ich hatte in der KaptnCook App einen sehr hübschen, bunten Salat aus Grünkohl (der ja das andere Gemüse ist, mit dem ich Mühe habe, v.a. mit den Mengen, in denen er im Korb landet. Skurrilerweise war er diesmal NICHT mit drin, so dass ich für diesen Salat sogar noch zusätzlichen kaufen musste), Karotten, Roter Bete, Clementinen (durch Orangen ersetzt), Tomaten und Walnüssen. Ich habe also geschnippelt und geraspelt und .... dann schmeckt das ganze nach sperriger kleingeschnittener Plastiktüte mit Kompost (und Orangen). Meine Güte! Passte dazu, dass die Pastamaker-Trüffel-Tagliatelle halt auch eher meh waren. 

Naja.

Heute dann etwas, was ich schon lange auf der "Das klingt so weird, vllt ist es voll gut"-Liste habe, nämlich: "Wirsing- Tofu-Pfanne mit Kokos und Zitronengras".

Sonst: alltime low beim Sleepscore, nämlich 3. Aber das war nur, weil das Bandl dachte, ich wäre um 3:41h aufgestanden, dabei bin ich da nur aufgewacht, habe festgestellt, dass Q. über eine Stunde überfällig zum vereinbarten letzten Heimkommenstermin war (und ausserdem hatten die Katzen die ganze Nacht reklamiert, dass sie gern rauswollten, aber wegen frisch operiert nicht durften. Und Sansa natürlich als Kollateralschaden wegen Bruders Benehmen). Ich stand ungefähr senkrecht im Bett, der Hübsche auch. Und es sagt einiges, dass wir nach der Gottseidank umgehend beantworteten WA-Anfrage schnellstens und entspanntestens wieder einschliefen, obwohl die Antwort durchaus einige Fragezeichen aufwarf, nämlich "Ah, sorry, die xy hat noch einen Feueralarm ausgelöst und wir chillen jetzt noch mit dem Einsatzleiter im Pfadihaus". Um kurz vor fünf kam er dann heim und ich habe nach der Erzählung bei einem sehr späten Frühstück auch Verständnis dafür, dass er um halb drei nicht mehr dran gedacht hat, dass er eigtl heimgehen sollte respektive eine Nachricht schicken. Folgendes war passiert: aus irgendwelchen Gründen kam es bei der Party beim frühmorgendlichen Minipizzenbacken zu Rauchentwicklung, die die Rauchmelder auslöste und damit einen direkten Alarm bei der Feuerwehr gegenüber. Q. und ein mitfeiernder Pfadifeuerwehrkollege überprüften erst, dass wirklich keine Gefahr und alles gelüftet und unter Kontrolle wäre, dann rannten sie zu Fuss zum Feuerwehrmagazin, um einen grossen, unnötigen, teuren Einsatz zu verhindern. Der Einsatzleiter kam kurz mit gucken, blies dann alles ab, die, die schon gekommen waren, bekamen noch Pizza und Bier und naja, da kann man dann mal die Zeit vergessen. Haben sie gut gemacht (auch das sich am Anfang unbeliebt machen bei den Nichtpfadis, die sich des Rauchverbots im Haus entweder nicht bewusst waren oder das einfach ignoriert haben). Es gab in den letzten Wochen viele Gespräche unter KollegInnen mit Kindern im Partyalter, ausgelöst von der Katastrophe in Crans Montana. Ich mag naiv sein, aber ich denke, die Kombination aus langjähriger Pfadi(leiter)erfahrung, wo man Risikoanalyse lernt UND auch unpopuläre Regeln unter Peers durchzusetzen, und eben der Feuerwehr rüstet unsere Jungs ganz gut aus.

Der Tag startete also gemächlich mit gestaffeltem Frühstück und viel Erzählen, dann ein bisschen Schulstoffsichten mit L. (bin sehr gespannt auf das Wiedereingliederungskonzept an der Schule für die Austauschschüler, das klingt alles ganz gut), der dann noch eine Verabredung hatte. Der Hübsche und ich liefen unsere Runde, erledigten Häusliches wie Bettwäsche waschen und trocknen, Schwimmtasche packen, so Zeug.

Skurrile Beobachtung, wo ich echt gern die Hintergrundgeschichte dazu wüsste: auf dem Rückweg von unserem "Latschi" sah ich in der Bushaltestelle zwischen Tennisplatz und Werksareal eine grosse Tüte (leere) Austernschalen liegen. Woher kommen die? Es gibt weit und breit kein Fischgeschäft (ok, im Coop gibt es, glaube ich, Austern), warum schmeisst man die nicht daheim weg oder in den Mistkübel 50cm nebendran? War das ein Snack an der Bushaltestelle? I guess, we will never know.




 Wunschlistenfrage:

Danke für den tollen Link zu Arcane Fibre - die Wolle sieht wunderschön aus. Und deshalb die Anschlussfrage: Wo kaufen Sie sonst noch gerne Ihre Wolle? Und die unumgängliche Zoll-Frage für die Schweiz dazu: Nach Hause (CH) liefern lassen oder in D abholen?

Gute Frage. Tatsächlich bin ich gerade (bis auf die Arcanfibers Lieferung) dabei, meine Bestände aufzustricken, die ich grösstenteils irgendwo "offline" gekauft habe. Ich mache das gern im Urlaub, in Wollgeschäfte gehen und lokale Wolle zu kaufen. Sonst habe ich einiges im "wollcafe.ch" bestellt, eine herrlich anachronistische Erfahrung, aber die scheinen zu schliessen, wie mir per Briefpost mitgeteilt wurde. Zollfrage: joah, kommt drauf an, nech? Mittlerweile bestelle ich das allermeiste direkt in die Schweiz, wenn sie hierher liefern. Der geringere Aufwand ist mir der Zoll dann meistens wert.

Samstag, Januar 17, 2026

170126

 Der Tag lief so ein bisschen anders als geplant, als der Hübsche nach dem Kaffee im Bett beim Jonnykraulen merkte, dass der einen dicken Bollen über dem Auge hatte. Das passte damit zusammen, dass mir schon ein bisschen unrund zumute war, weil er vor zwei, drei Tagen nach relativ kurzem Aufenthalt draussen in der Nacht bis Nachmittags im Haus geblieben war. Das bedeutet meistens, dass er draussen auf die Mütze bekommen hat. Also, vermutlich wieder Biss in den Kopf, der sich zu einem dicken Abszess entwickelte. Gottseidank ist unsere Tierarztpraxis auch am Samstag da und konnten uns direkt enschieben.

Benehmen Jonny mittel: nicht in die Transportkiste gekackt oder gestrullert, dafür beim Spritzen des Seditativums nach der Hälfte sich losgerissen, unter der Sitzbank versteckt (immerhin nicht im Mülleimer wie auch schon), dann dort ein ordentliches Häufchen hingelegt, müde geworden und sich reingesetzt. Naaaaaja. Irgendwann haben sie dort vermutlich leider keine Termine mehr für uns.

Nach einer Dreiviertelstunde (Wir: Waldspaziergang. Mit ohne Frühstück, mir wurde sehr schwummrig) bekamen wir ihn sehr empört, sehr dizzy, recht blutig zurück. Daheim war er dann noch total neben der Spur, aber immerhin muss er keinen Kragen tragen. Ich bat Q. kurz, auf ihn zu gucken, während ich schnell zum Coop sauste, um vergessenes und Brot zu holen (und schnell eine Fastenwähe mit Hummus zu verdrücken gegen schwummrig) und hatte vergessen, dass Q. kein Blut sehen kann. Respektive: ich hatte gedacht, er könne nur sein eigenes nicht sehen, aber auch Katerblut ist genug für kalkweiss werden. Naaaaja.

Also: Kater versucht zur Ruhe zu bringen, der Reihe nach alles erledigt, was heute als nebenbei Aktivitäten neben chillen geplant war, nämlich Wäsche, Betten frisch beziehen und Weihnachten in Kisten zu verpacken (wir sind später dran als sonst, weil wir für L. ja den Baum noch ein Wochenende und dann halt Woche länger haben stehen lassen). Der Baum sah schon echt nicht mehr gut aus, aber jetzt ist es erledigt und wir haben diese schöne Luftigkeit im Wohnzimmer wieder. 

L. ist mit Freunden unterwegs, Q. lernt (die ersten drei Prüfungen sind schon durch, zwei davon mit Bravour bestanden, die dritte wird noch korrigiert. Ist "If it works, it works" das "Wer heilt, hat recht" beim Programmieren? Wir haben sehr über den Kommentar gelacht), ich werde jetzt den Pastamaker mal wieder rausholen, schauen, was der neue Deckel kann.

Jonny darf erst morgen wieder raus, hat einen halbrasierten Kopf mit offener Wunde, immerhin das Blut haben wir ihm ab- und aus dem Fell gewischt.

Ah, und eine grosse Bestellung Sockenwolle kam an, ich konnte mich nicht entscheiden bei Arcanefibers.  Die Instawerbung sah so schön aus, dass ich schon fast AI vermutete, aber ich bin total begeistert: die Farben sind genauso wunderschön wie auf den Bilder, die Wolle ist wunderbar weich, ich freu mich aufs Sockenstricken (Aktuell: grosses Laceprojekt mit Perlen, das geht noch ein bisschen! Aber für Island nehme ich mir wahrscheinlich einfach ein, zwei Sockenknäuel mit)

Freitag, Januar 16, 2026

160126

Heute ein weirder Start, weil sowohl auf dem Handy als auch dem Computer in alle Chromeprofilen auf einmal stand: der Browser, den Blogger bräuchte, würde nicht unterstützt, was Quatsch ist, weil neueste Chromeversion. Naja. Auf der Uraltversion des Internetexplorers ging es dann noch nach kompliziertem Authentifizieren, aber nach einem Sportründchen hatte sich alles beruhigt und es klappt wieder.

Dann: Homeofficetag und zwar allein, weil L. Schule, Q. im Studylab im Turm ggü von meinem und der Hübsche lauter Präsenzmeetings. Ich hatte auch eins, das ich extra auf heute gelegt hatte, weil eben an der Site, neben der ich wohne. War schön, mit halt KollegInnen, die ich aus den verschiedensten Projekten schon seit über 10 Jahren kenne, wieder zusammenzuarbeiten. 

Mittagessen: Linsen, Spinat, Kürbis, aufgetaut, dann Ründchen in der Sonne mit dem Hübschen, ich habe Firmenkaffee auf meine Stempelkarte gesponsert :-) (Zwischendrin Nachrichten von Q., der sich ob der strikten Sicherheitsanweisungen einen grinste).

Letztes Meeting mit Chef und Chef der Nachbarabteilung, dann Lebensmitteleinkauf (Versuch, noch einen Arzttermin für harmloses, aber nerviges abzumachen: zu spät, geht erst Montag morgen wieder. Dann halt), Pizzateig kneten und ausatmen nach der sportlichen Woche.

Ich hoffe heute abend noch auf eine Runde "Monikers", lets see.

Skurriles:

Heute Morgen war ich voll gerührt, als ich das hier beim Runtergehen fand. Ich dachte: "Jöööh, da hat sich Sunny den Organzaläufer vom Tannenbaumständer auf ihren Lieblingsschlafplatz unten auf dem Fussabstreifer über dem Heizungsrohr gezogen und sich ein Bett gebaut!" und naja, irgendwann hat sie dann angefangen, da drin rumzukruscheln und zack, sie hatte da noch eine halbtote Maus drin und offensichtlich die Maus darin in der Nacht durchs Zimmer geschleudert. Die war heute nicht mehr zu retten, aber ich bin wieder ein bisschen kuriert von "Jöööh, flauschig und süss!", weil ja, schon, aber auch Killer.

Irgendwo da drin ist die Maus


Es gab noch was skurriles, aber das habe ich vergessen. 


Ah, ne, doch: der Birdbuddy hatte heute auf einmal seine Verbindung zum Netzwerk verloren. Eigentlich ohne Grund, aber naja. Ich habe ihn also abgenommen und die Kamera am Kabel aufgeladen und dann auf dem Esstisch gecheckt, ob es wieder alles geht. Tut es. Beweisfoto für den Hübschen. (Echt krass, wie gut die Kamera ist, mal ernsthaft)



Wunschlistenfrage:

Wieviel km sind der tägliche Radweg? Strasse/Radweg oder auch Feldwege?

Ich dachte, das hätte ich schon mehrfach geschrieben, aber egal, ist vllt auch ewig her, weil ich die Strecke ja schon ewig fahre. Es sind zwischen 12 und 14km, kommt drauf an, ob ich noch einen Umweg zum Einkaufen oder wie seit etwa zwei Jahren wegen Baustelle fahren muss. Es ist ein Mix von all of the above (Reine Radwege darf ich in D ja nicht fahren mit meinem 45km/h-Pedelec, weswegen ich zB auf dem Stück Strecke, wo auch das Auto steht, halt auf der "Strasse" fahre, nicht auf dem Radweg nebendran. Die Route ist optimiert auf Reisezeit UND Autovermeidung. Es geht über:

Wohngebiet, Fuss/Radweg, Wohngebiet, für Autos gesperrte Strecke über die Kraftwerksbrücke, kleine Wirtschaftsstrasse, normale Strasse, ruckeliger Fussweg, der sich anfühlt wie Feldweg mit Teer beworfen, Wohngebiet, eben die Strasse, in der das Auto steht, Strasse durch Gewerbegebiet mit Radstreifen, für Durchgangsverkehr gesperrte Strasse durch Gewerbegebiet, über einen Kiesparkplatz, Verbindungsstrasse  nach Basel mit Radstreifen, der dann auf der grossen Einfallstrasse nach Basel zu einer dezidierten Rad/Busspur wird

Donnerstag, Januar 15, 2026

150126

 Update für die Truecrime-Freunde: ich habe heute morgen bei der Polizei angerufen, mein Sätzchen ohne Benutzung von "Podcast", "Leiche", "Fliegen" oder "Maden" aufgesagt. Ich kam nicht mehr dazu zu erklären, wo das Auto genau steht und was ich Hobbydetektiv noch alles rausgefunden hatte, weil "Danke für den Anruf, ich kann Ihnen direkt sagen: wir sind da dran". Anscheinend bin ich die 6. Person, die angerufen hat, sie finden es gut, wenn man sowas meldet, weil "Wir können nicht überall sein" und der "Parkplatz" ist recht weit weg von überall. Learning: nicht mehr so viel Kopf machen, gleich erledigen. (Wenn sie "dran" sind, hätten sie ja einen Zettel ranhängen können ans Auto, aber naja, wer weiss, vllt ermittlungstaktische Gründe)

Auf dem Heimweg (heute schon wieder in der Sonne! Es war sooooo warm, also grad noch rechtzeitig angerufen wegen Maden und so) habe ich dann mal ein Foto gemacht, damit man sieht, wo dieses Auto steht. (Falls es Ihnen gehört, Kennzeichen LR-C-51, und Sie vergessen haben, wo: da)



Ich bin gespannt, was da jetzt passiert, aber halt auch schon realistisch genug, um nicht zu erwarten, dass ich davon viel mitbekommen werde.

Sonst: wie gesagt: es ist warm. Richtig warm. Morgens hat es perfekte Temperaturen, für nachmittags war mir in dem Baumwollkleid, unter das ich nur die Thermoleggins angezogen habe, ohne Ohrenbedeckung, ohne Handschuhe tatsächlich zu warm. Uff.

Sonst so: Guter Arbeitstag (eben früher heimgefahren, weil ich Meetings bis halb sieben habe und nicht dann noch fahren möchte, sondern irgendwann auch Feierabend haben will), Mittagessen mit Ründchen mit dem alten Kollegen von früher, das ist immer schön. Ich bin sehr froh, dass er aus der Reorg bei ihne auch gut rausgekommen ist.

Wer wann wie zum Abendessen aufschlagen wird, ist nicht ganz klar, auch wer noch wann zum Sport gehen wird, aber das ist ok, es gibt Pasta mit Walnuss-getrocknete Tomaten-Crunch und Burrata, das geht schnell und schmeckt richtig, richtig gut.

Das war eine gute Woche (morgen ist auch noch Woche, ich weiss, ich habe sogar einen F2F Termin auf der Site hier daheim), aber pendeltechnisch ist sie rum. Es fühlt sich nicht nach zweiter Arbeitswoche an, es ist auch kaum zu glauben, dass es letzte Woche noch -10°C hatte, aber es fühlt sich gut an.


(Falls Sie den Gemüsekorb vermissen: ja, ich auch, aber das gehört so, bis März kommt der nur alle zwei Wochen)

Mittwoch, Januar 14, 2026

140126

 Neben allem wie immer (Radeln, Schwimmen, Arbeiten, Salat, Ründchen, Arbeiten, Radeln, Arbeiten) heute mal eher "review by excursions":

Morgens ist es zwar noch kalt, aber nicht mehr eisig. Heute beim aus der Garageradeln dachte ich mir "So ist es einfach perfekt!!!!).

Nach dem Schwimmen dann dieser Ausblick aus dem 16. Stock: nein, ich möchte bitte nicht in den 6. umziehen!



Anderer Ausblick: gestern abend habe ich beim ins Bett gehen mit Schrecken festgestellt, dass mein rechtes Lid klumpendick angeschwollen war. Neben "No time for that shit" ist "Auge" halt was, was mich relativ schnell stresst. Heute morgen war es besser, heute abend weg (ich glaube, mir ist eine kleine Katze in der Nacht über das Gesicht gelatscht und vllt ausgerutscht und dann habe ich noch Glitzerlidschatten reingerieben). Phew.



Nochmal Ausblick: Mittagessen "in Ruhe" zur Stosszeit im Vegi-Restaurant, ich allein für mich und mein Buch, das mache ich eigtl manchmal ganz gern, danach noch ein schnelles Ründchen um den Park und das Quartier, solange die Bagger noch nicht dran sind, alle Gebäude bis auf das denkmalgeschützte und den Turm wegzureissen

Dann: heimradeln noch früh und bei Sonne, weil ich vor dem letzten Meeting einen "freien" Block habe und so direkt um 6 Feierabend daheim machen kann. Das war tatsächlich mal sehr schön, eben die Strecke bei Licht zu sehen. Es hatte übrigens 10 Grad und in der Sonne hatte das schon starke Frühlingsvibes!

Ich konnte auch endlich mal das Auto, das mich seit Wochen vor Weihnachten schon jeden Radltag zweimal beschäftigt, mal bei Licht sehen. Es hat ein Kennzeichen von >100km von hier weg, steht an einer winzigen Strasse zwischen Feldern auf dem Grünstreifen, seit eben Wochen unbewegt. Ich habe heute im Vorbeiradeln mal reingelunst, da liegt jede Menge Zeug auf dem Beifahrersitz, es ist kein Auto, das zum Verrotten abgestellt wurde, es ist nicht so aufgeräumt, wie ich mein Auto parken würde, wenn ich selber für 3 Monate backpacking in Thailand machen würde (abgesehen davon, dass ich es dann nicht am Rand eines Feldwegs mitten im Nirgendwo abstellen würde). Anyway: ich hatte heute morgen beschlossen, dass ich jetzt wirklich mal bei der Polizei vor Ort anrufe und sage, dass ich das komisch finde. Im Büro hatte ich es dann schnell wieder vergessen, beim Heimfahren nochmal beschlossen, dann die Telefonnummer rausgesucht, die hatten aber schon zu, jetzt habe ich mir für morgen einen Termin in den Kalender gesetzt mit Telefonnummer, Kennzeichen und den genauen Standort des Autos (nicht: "Wenn man mit dem Rad die Ritterstrasse langfährt, da kommt doch dann die Kreuzung mit dem Stoppschild, wo im Sommer links ein Maisfeld ist, dann noch weiter und kurz vor der Kreuzung mit der abknickenden Vorfahrt, wo es rechts zum Kreisel geht, da. Links"), morgen ruf ich da an. (Mit den Kindern vorgefühlt, ich werde alles von wegen "ich höre beim Schwimmen immer True Crime Podcasts und meine Sorge ist, dass, wenn es warm wird, da lauter Fliegen und Maden drumkreisen und ich ein halbes Jahr an einer Leiche vorbeigefahren bin, ohne was zu sagen"  vermeiden, um weder weird noch verdächtig zu wirken.)

Dann. Krasser Themenwechsel: Sie erinnern sich noch an den Pastamaker, den zwischendrin alle BloggerInnen so grossartig und das beste Gerät der Welt und ich kaufe nie wieder Barilla fanden? Ich ja nicht so, aber ganz nett für mal ist er schon. Was ein richtiger Kack war, war das Material und das Design des Deckels, der aus starrem Plastik ist und ein Teil hat, das per default use halt einfach mechanisch dauernd bewegt werden muss, um den Deckel zu schliessen und den entsprechenden Endschalter für die Wägefunktion zu betätigen. Diesese Teil bricht andauernd ab, ich habe schon zwei Ersatzdeckel (für jeweils 39CHF) bestellt. Beim Küchenaufräumen habe ich letztens gemerkt, dass das Teil vom verbliebenen Deckel schon wieder abgebrochen ist, also: nochmal ersatzdeckel bestellt, der sehr gemütlich versendet wurde, gestern kam er und was soll ich sagen? Ein Hoch auf die Produktmanager dort, die offensichtlich complaint monitoring und trending betreiben und mitigation: der Deckel wurde neu designt, das entsprechende Teil ist nun mit einem Scharnier befestigt, also beweglich, die Spannung wird durch eine Feder gehalten und es ist aus flexiblerem Plastik. Das nenne ich mal Improvement! (Am Wochenende mache ich grad Pasta zur Feier des Deckels!)

Abendessen: Pfannkuchen, ich habe den Hunger von nur zwei Jungs im Haus unterschätzt:



Dienstag, Januar 13, 2026

130126

So, aufstehen, radeln, schwimmen (der neue Kraulfortgeschrittenenkurs ist so gross, dass statt 2 von 4 anscheinend 3 von 4 Bahnen belegt werden, das finde ich ziemlich uncool, alle restlichen Schwimmer auf einer Bahn und dazu das wirbelnde Piranhawasser von nebenan ab halb acht war nicht so toll. Immerhin sind meine Zehen besser, nur noch bisschen blau), dann Arbeit, heute einfach sehr schön und produktiv und friedlich.

Um halb elf gab es "Vogel Gryff"-Frühstück, d.h. wir haben vom 16. Stock runtergeschaut, wie der Wild Maa auf dem Kanonenfloss tanzend den Rhein runterfuhr, um sich dann weiter unten mit dem Leu und dem Vogel Gryff zu treffen und weiterzutanzen. Fast noch lustiger war es, die Heerscharen Drittklässler, die an dem Umzug teilnehmen dürfen, von oben zum Landeort strömen zu sehen. Nach über Jahren in Basel habe ich nun auch gelernt, dass es spezielles Vogel-Gryff-Essen gibt, nämlich den "Schnägg", halt eine Nussschnecke (gab es bei uns in vegan und nicht und die veganen sahen so viel leckerer aus als die "normalen", dass sie zuerst weg waren), ausserdem wurden dieses Jahr zum ersten Mal seit dem 17. Jahrhundert zwei Frauen in den Ehrengesellschaften.

Mittagessen mit alter Bürocrew, das war schön.

Währenddessen war der Hübsche nach München unterwegs, seine Mutter zieht ja morgen innerhalb des Pflegeheims um und naja, wie bei so vielen Sachen (zB Glühbirnen in den Zimmern) ist da Mithilfe der Angehörigen gefragt. Wetter war ja immerhin ok.

Heimradeln: es war mir fast zu warm und ich hatte den Thermorolli gar nicht drunter gezogen. Dafür war der Boden richtig trocken und ich konnte sausen, das war schön.

Abendessen: schnelles (naja, so lang Kartoffeln im Ofen halt brauchen) Ofengemüse mit Dips, Kinder haben dann Pfadihock, vor dem Essen war mir noch irgendein Thema eingefallen, zu dem ich was schreiben wollte, aber jetzt ist es verschwunden. Auch ok. (Ah ja, Abrechnungskontrolle mit der Putzfrauenagentur. Wir haben keinen Hattrick mit drei Abrechnungen hintereinander (oder auch nur jemals) korrekt geschafft, es ist schon wieder ein Fehler drin. Wie immer zu unseren Ungunsten. Ich bin mittlerweile auch mehr als genervt von dem Angang, dass man eine Abschlagszahlung monatlich bezahlt und dann bekommt man eine Abrechnung und wenn ein Saldo zu unseren Gunsten rauskommt, kann man (also ich) das mit den nächsten Zahlungen verrechnen, also ICH muss im Onlinebanking den Dauerauftrag pausieren oder anpassen oder was auch immer. Ganz gross steht dann immer noch drunter, dass man das auch dem Weiterbildungsfond spenden könnte. Macht man sich schon richtig schön leicht.... Naja.)

Stattdessen:

Kleiner "Mode"-Exkurs: ich habe ja die letzten Jahre (vermutlich Jahrzehnte) damit gestrugglet, dass Bootcut- / Flared Hosen verschwunden sind, dass auf einmal alles Skinny (und dann Karotten und whatever) war und low rise zu medium und highrise wurde, weil meine Güte, wir waren doch alle froh, als die 80er vorbei waren, weil die "Mode" dort einfach grauenvoll aussah (und auch immer noch aussieht). Ich hatte mich dann irgendwann mit Skinny abgefunden, meine verbliebenen Bootcut Jeans gehütet und naja, die letzte hat jetzt irgendwann letztes Jahr ein Loch bekommen. Aber, wie wir alle wissen, ist MOde ja so vorhersehbar und die Schlaghosen, die in den 90er/00er-Jahren aus den 70ern revivalt wurden, sind jetzt wieder in, auch Baggy (und "Barrel", was Baggy in Hochwasser ist?!), das ist sehr, sehr schön. Ich habe dann (ja, klar, Instaopfer, aber auch, weil Esprit ja richtig weg ist) mal geschaut, was es bei Armedangels gibt und die für mich perfekt passende Bootcut Jeans gefunden. sie sitzt genau richtig niedrig (früher wäre ich mit noch weiter unten mitgegangen, aber naja, muss jetzt nicht mehr sein. Ordentlich unterhalb des Bauchnabels reicht), ist oben schön schmal geschnitten und unten schön, schön weit. Und halt auch in 32 für mich lang genug. Hach. (Habe dann noch, weil Sale, ein Langarmshirt mitbestellt, das einerseits viel besser aussieht und passt als es auf den Bildern aussieht, andersrum aber ein so dünner flimsiger Stoff ist, dass ich nciht weiss, wie lange das hält und schön bleibt. Skurril fand ich auch den Aufkleber, dass man sich das in der gewünschten Länge zuschneiden kann. Ich mein: ja, Jersey franst nicht, aber weder der Stoff noch ungesäumte Bündchen sind des Preises angemessen, finde ich. Lets see)

Fotos habe ich nur ein unscharfes von allem :-)





Montag, Januar 12, 2026

120126

So. Erster Tag Alltag mit allen!

Wir haben gestern abend tatsächlich nochmal in Ruhe besprochen, wer wann aufsteht und wohin muss und so, weil zB L. ja noch gar nicht so mitbekommen hat, dass ich jetzt morgens für sein Frühstück nicht da bin, weil ich da schon schwimme.

Radfahrt zur Arbeit war interessant: es war kalt und glitzrig draussen, ich fuhr durch eine knirschend zerbrechende dünne Eisschicht auf den Wegen (hatte erst Bedenken, aber sowohl zu Fuss als auch auf dem Rad ergaben Tests keinerlei Rutschen). Bin trotzdem recht langsam und bewusst unterwegs gewesen, so bewusst, dass ich beim Parken direkt das Anschliessen an die Ladestation vergessen habe (Was mir 2 min vor dem Heimfahren bewusst wurde, kurz bevor ich das "Schild of shame" an meinem Rad entdeckte).

Schwimmen: war ok, es war tatsächlich eine nervige Kraulperson auf "meiner Bahn", der so knapp überholte, dass er mir beim ersten Mal eine ordentliche Watschn mitgab, beim zweiten Mal, als er mir wieder so knapp entgegenkam, wich ich ruckartig aus und kickte beim Beinschlag so an die Poolwurscht, dass ich drei blaue Zehen habe (mir wird nicht schlecht vor Schmerzen beim dran rumnackeln, sie sind nicht gebrochen, wie auch, ist ja noch lang nicht Sommer).

Sonst: endlich sind alle aus den Ferien zurück, es brummt und summt und geschäftelt wieder. Ich habe von L. einen (in Japan anscheinend) sehr angesagten Hightech-Druckbleistift bekommen (spannend, er ist da durch was auch immer total angefixt worden, ist dann monatelang jeden Tag zu dem einen Laden in Kyoto gelaufen, um welche zu bekommen), den habe ich dann heute eingeweiht und extra schön To-Do-Liste geschrieben.

Der Vormittag war mehr oder weniger meetingfrei, der Nachmittag dafür dicht. Mittags hatte ich mich mit L. bei der Apotheke verabredet, wo er sich Covid- und Grippeimpfung abholen sollte (ENDLICH ist er 16 und wir haben das Geschiss des zB letzten Jahres hinter uns). Das gibt es hier einfach to go in der Apotheke, ich war mir nur nicht sicher, ob er dafür als Minderjähriger irgendeine Unterschrift brauchen würde. Brauchte er nicht und als ich ankam, war er schon fertig, ich hielt den Impfpass hin, drückte ihn kurz (also L., nicht den Impfpass), bewunderte sein japanlastiges Outfit und schon war ich wieder auf dem Rückweg.

Heimweg dann im Dunkeln (das wirkt um sechs, halb sieben viel gemütlicher als morgens um sechs, weil abends eben alle Häuser erleuchtet sind, das ist um sechs definitiv nicht der Fall), aber relativ Warmen, mir ist fast unangenehm heiss geworden. Auch, weil es krasser Gegenwind war (habe ich wie morgens erst auf der Kraftwerksbrücke fast daheim gemerkt, als mich eine Windböe erfasste).

Daheim Schwimmtasche neu bestücken mit leergegangenen Kosmetika, mich immer noch ob der wehen Zehen bemitleiden, beim Essen nicht zu Wort kommen, der Hübsche auch nicht, aber wie cool ist das, endlich wieder beide Jungs am Tisch zu haben!

Jetzt schauen die drei noch irgendeine Serie, bei der ich nicht mitgucken mag, der Hübsche packt den Koffer für morgen München, ich mache mir meine Wärmflasche warm, nehme einen frischen Pyjama aus dem Schrank und muss dann die krasse Entscheidung treffen, ob ich auch eine Serienfolge schaue oder lese.


Dann:

Eine Wunschlistenfrage, eine Wunschlistenfrage!

Und zwar: da sie jetzt eine "externe" Person mit in den Urlaub nehmen: zahlen Sie den Urlaub mit, oder nur das Ferienhaus/Aktivitäten, nicht aber den Flug...?

Also. Das war tatsächlich ein Thema, das für relativ viel Diskussionen gesorgt hat und zwar:

die Einladung ging von uns aus, d.h. der Urlaub (Ziel, Anreise, Programm etc) war gesetzt und die mitreisende Person (respektive andere Familie) hatte ja nullkommanull Mitsprache beim, sind wir ehrlich, Budget des Ganzen. Für uns war deshalb eigentlich klar: eine Einladung ist eine Einladung, weil wir die Person gerne dabei haben wollen, für uns ist es finanziell nicht relevant (Privileg, I know), ursprgl war noch dazu die Gesamtzahl der Reisenden ja genau wie sonst auch immer, weil wir dachten, Q könne nicht mit, d.h unser Angang war: wir übernehmen alles.

Das war dann allerdings der anderen Familie nicht recht (was ich auch verstehen kann, fände ich vermutlich als Eltern auch unangenehm, insbesondere, wenn es nicht um ein ... bitte nicht in den falschen Hals kriegen, Wochenende Camping in der Eifel geht.), sie haben darauf bestanden, den Flug zu übernehmen. Das ist okay (ish) für uns (auch weil wir ahnen, dass die andere Familie deshalb nicht für die nächsten 6 Monate Nudeln mit wenig Ketchup essen wird), für den Rest nehmen wir die andere Person jetzt einfach mit und sprechen nicht über Kosten.

Sonntag, Januar 11, 2026

110126

 Gut geschlafen, dann vor dem Wecker (der wäre um 8 gegangen) aufgewacht, (oke, von des Hübschen Handygeräuschen geweckt worden, der dann auch noch den Mut hatte, zu sagen "Mach deine Benachrichtigungstöne aus", weil: hab ich immer, er hingegen... naja.). Egal, ich war wach, habe unten gemütlich eins von L.s Weihnachtsgeschenken, das er bei der zweiten Bescherung ausgepackt hatte, das leider einfach nicht funktioniert, an Amazon retourniert und gescheiten Ersatz bei Galaxus bestellt (dieses Jahr bei Weihnachtsgeschenken extrem viel Scam dabei gewesen, sogar anscheinend solide Firmen haben erstmal Trackinglinks geschickt, die sich nicht bewegt haben, dann auf Hinweis "Noch ein zweites Päckchen" losgeschickt, das dann tatsächlich ankam. Hm, hm, hm. Auch ein Grund, warum ich gerne Paypal nutze, dort kommt das Geld im Scamfall im Nullkommanix zurück. Amazon: immerhin ist die Rücksendung problemlos.

Dann für Q. den Flybus endlich noch gebucht, vom Handy aus ging es, warum auch immer es am Computer nicht geht. Könnte natürlich meine Cookie löschen, aber naja, das wird dann für den Rest wieder so nervig. Beobachtung: in Island scheinen zumindest im Winter Kundenservice eher gemütlich drauf zu sein. Die von Flybus haben seit einer Woche nicht reagiert, bei dem einen Hotel ging es auch eine Woche, bis eine (nicht hilfreiche) Antwort kam. Egal, es ist erledigt.

Dann: Frühstück mit L., der heute Theaterprobe hat. Er hat mir den Account ihres Klassentheaters und die Storyhighlights der Talentshow gezeigt (sein Talent: er war nicht da, hat sich aber für eine Hauptrolle gemeldet, zack, Henry Antrobus).

Dann: den Hübschen und Q. geweckt, bis das gefruchtet hat, noch ein bisschen im Bett gelesen. Dann: Frühstück, Zimtschneckenteig ansetzen und Buttermischung vorbereiten. Draussenründchen für Schritte und frische Luft, viel Wäsche waschen (jetzt sind wir wieder a jour mit L.s Wäsche und unserer. Wann immer mir jetzt etwas unbekannt vorkommt, ist es vermutlich etwas, was L. in Japan gekauft oder bekommen hat.) Das ist short term übrigens die grösste Umstellung: noch eine grössentechnisch erwachsene Person, die Sport- und normale Wäsche produziert.

Dann: eine von L.s sehr coolen, exzessiv bestickten Jeans, die er in Kyoto erstanden hat, geflickt (er hat sie billiger gekriegt, weil ein Loch drin ist, "aber ich habe gesagt, meine Mama kann das nähen, keine Sache"), gebadet, die Haare ausführlich mit Silbershampoo und Conditioner behandelt (ich wäre bereit gewesen für tatsächlich lila Look, aber, kaum hat man das teure Zeug, wird es halt tatsächlich nur silber(grau) statt lila, hm.), Zimtschnecken speisen, Handyverträge verlängern (die Kinderverträge laufen auf mich und seit MONATEN werde ich von Salt genervt, dass ich irgendwelche superduper Angebote annehmen soll, obwohl ich doch den Tag, an dem das erstmals regulär ohne Gebühren geht, im Kalender eingetragen habe, nämlich heute. Der Hübsche verhandelt gern, ich hasse es wie die Pest, wie schön, dass ich DREI Verträge aushandeln muss. (Mein krassester Move war mal: "Mein Mann hat das und das bekommen, wir sind genau gleichlang Kunden, ich will das gleiche" "Ok"). Wir alle drei hatten identische Verträge zu nur altersbedingt unterschiedlichen Preisen, aber total unterschiedliche Verlängerungsangebote. Ich habe also mit dem Hübschen erarbeitet, was mein Verhandlungsziel ist, was die Fallbacklösung ist und dann angerufen. Skurriler Moment: "Ja, und dann haben Sie meinem Sohn Travel max für 44.95 angeboten und mir Europe XXL für 33.95. Ich hätte gern für mich Travel max für 44.95" "Oke, lassen Sie mich schauen, ich kann Ihnen Travel Max für 41.95 anbieten". "Oke?!" (Damit habe ich jetzt einen günstigeren Tarif als der Hübsche, take this!)

Dann: letztes Ründchen nochmal draussen, mit dem Hübschen einen Pitch an einen Gartenbauer schreiben, dann noch eine Folge "The Beast in me" anschauen und dann Pastaabend, bevor die erste reguläre Woche endlich wieder zu viert lostgeht.

Samstag, Januar 10, 2026

100126

 Der Wintersturm ... naja. Wehte hier halt eher mit frühlingshaften Temperaturen wild rum, irgendwann wurde es doch wieder kälter und schneeregnete oder schneegrieselte, aber liegen bleibt hier nix. Naja. L. findet es supersuperkalt (in Kyoto war es lang total heiss und auch jetzt hatte es minimal um die 5 -8 Grad.).

Wir haben gestern gemütlich Pizza gegessen am Abend, die hat ihm richtig, richtig gut geschmeckt. Heute morgen war er zum Kuchenbacken verabredet, wir anderen drei haben gemütlich gefrühstückt, bevor wir alle vier nach Basel gefahren sind (sehr kuschelig alle vier im Mini, damit Q. mal üben kann, die aktuell irre Baustellenstrassenführung in und um den Schwarzwaldtunnel zu meistern und das Stückiparkhaus (und Winterwetter). Hat er super gemacht! Ziel war der "Bächli Bergsport" (sonst ist da ja nicht mehr viel ausser Kino und VR und Leerstand), weil L. eine neue Skihose brauchte (ist aus der alten rausgewachsen, die Jacke passt aber noch, deshalb wurde die zum "Fit Check" mitgenommen), Q. hatte sich Winterwanderschuhe überlegt, der Hübsche spezielle Mammut-Wanderschuhe überlegt und ich war auf der Suche nach neuen Krabbenhandschuhen und evlt Windstopperhandschuhen, weil ich mysteriös auf dem Weg zum Wandern letzte Woche einen davon verlegt hatte. 

Erfolg: joah. Grosser Erfolg noch vor dem Bergladen: der verlegte Handschuh lag auf der Rückbank, wie auch immer er da hingekommen ist. Krabbenradhandschuhe hatten sie nicht. Des Hübschen Wunschschuhe auch nicht. L. wurdne 3 verschiedene "stabile Freeridehosen" in die Hand gedrückt, die jeweils gerade noch dreistellig kosteten (wtf?!), die Beratung wurde danach eingestellt. Wir haben also selber nochmal im Ständer gesucht, eine preislich vernünftigere Hose in der falschen Farbe gefunden, die es aber in nahezu perfekt passender Farbe online (beim gleichen Laden, also kein Grund für Shaming) gibt, also den "Fit Check" für Grösse und Farbe (sie hatten eine Jacke in der anderen Farbe da) durchgeführt, und direkt online bestellt. Währenddessen hat Q. unspektakulär perfekte Schuhe gefunden und eine Trinkflasche und uns dann nach Hause kutschiert. 

Ründchen durch den Baumarkt, v.a. für Haken und Nägel und Zeug, um Andenken und so ordentlich zu platzieren, bisschen Auspackchaos aufräumen (L. und ich arbeiten von unterschiedlichen Seiten des Ordnungsbedürfnisses aufeinander zu), dann Sport (der Hübsche und L. im Gym, ich daheim, incl dem Test, wieviele Bizepscurls ich schaffe. Das war eine fragwürdige Aktivität, weil ich danach daran scheiterte, den halbleeren Kartoffelsack aus dem Vorratskammerl zu holen, weil ich ihn nicht mehr heben konnte) und Lernen (Q nimmt die Prüfungen so, so, so ernst!)

Zum Abendessen ist jetzt gerade Kartoffelgratin mit Karotten und Kohlrabi im Ofen, für die Jungs habe ich noch Chicken Nuggets im Gefrierschrank gefunden und für mich gibt es übriggebliebene Dumplings dazu. Auch wenn es draussen nur nasskalt und grau ist, fühlt es sich so an, als ob man warmkuschliges Essen gebrauchen könnte!


Freitag, Januar 09, 2026

090126

  •  Ich starte mit ein bis ein paar Binsenweisheiten:
  • Wie schön, dass L. wieder da ist!
  • Wie sehr wir ihn vermisst haben!
  • Wie angespannt ich die letzten Monate gewesen sein muss und wie cool, diese Anspannung mit einem Mal abfallen zu spüren!
  • Wie cool L ist
  • Wie viel er zu erzählen hat
  • Wie sehr die beiden Brüder zusammenkleben
  • Wie wunderschön es ist, dass L. und seine Freundin sich haben
  • Wie viel mehr 4 als 3 Personen im Haus sind
  • (Wie gemütlich L.s Schrank für Sansa ist, die beim Kofferausräumen so froh war, dass endlich jemand diesen Schrank wieder aufmacht und keine Mühe hatte, über ein paar Stunden da drin eingesperrt zu sein).
  • TEENAGER!!! (L. ist mit zwei Hosen und drei T-Shirts, Hoodie und Winterjacke übereinander nach Hause geflogen, weil es sonst gewichtstechnisch schwierig geworden wäre mit dem Gepäck)
  • Banner: ich bin jetzt fertig mit Geburtstagskarten, ich bestelle Banner und Bauzauncover!
Wie man erahnen kann: wir haben ihn wieder, wir sind alle sehr, sehr froh, er hat ausgeschlafen, sich sehr über ein Schweizer Frühstück gefreut, wir haben sein Zeug ausgeräumt (er hat so coole Sachen eingekauft als Erinnerungen) und es war ein smarter Move, heute direkt für ihn einen Friseurtermin auszumachen, weil: erstens viel Haare, zweitens: ich hatte ihn für insgesamt über eine Stunde im Auto für mich allein und er hat so, so, so, so viel erzählt.
Also: soweit alles tutti (bisschen schlechtes Gewissen: ich hatte direkt nach Abflug sein Bett abgezogen und frisch bezogen, das war halt im August. Als er gestern heimkam und todmüde war.... ist mir aufgefallen, dass er halt gar keine Bettdecke drin hatte und es ein bisschen kälter ist als minus 10000Grad.), wir haben heute abend zweites Weihnachten gefeiert und es ist so toll, ihn wieder zu haben. (Sonst: Tisch und 6 Stühle gekauft, das wird hoffentlich sehr, sehr cool werden!)
Uff.



Donnerstag, Januar 08, 2026

080125

What a day. Es fing gestern abend dann richtig an zu schneien, ich machte noch ein Foto für L, der in Tokyo zum Frühstücken ging.


 Der Hübsche hat wieder Bedenken zum Radeln angemeldet und naja, ich habe wirklich Mühe mit Planänderungen (der Plan ist ja jeweils aus einem guten Grund so), aber eben: bei Schnee und mehr Schnee und eben eh nur einem nicht mal halben geplanten Tag IM Büro, habe ich dann zähneknirschend Vernunft walten lassen und umgeplant. Doofster Punkt neben kein Schwimmen (habe eh Muskelkater, stattdessen habe ich eine Sportrunde daheim eingeplant) halt: der Gemüsekorb muss irgendwie heim. Ich habe dann eine Fahrt mit dem Mini statt dem Rad eingeplant. 
 Geschlafen habe ich erwartungsgemäss schlecht, ich hhatte mein Handy auf laut gelassen, um nicht zu verpassen, falls L. doch noch irgendwas vor dem Abflug brauchen würde (2:45h unsere Zeit). Hat er dann nicht, aber er hat uns up to date gehalten, was mich dann extra nervös gemacht hat, weil seine Mitreisenden... naja, ein anderes Timemanagement hatten als ich es gehabt hätte. Aber egal: irgendwie wurde die Gitarre im Handgepäck und das zu ändernde Ticket (?) geregelt und sie haben das Gate zum Boarding der ersten Gruppe erreicht. Aus irgendwelchen Gründen hat er an Bord auf WLAN, der Flug nach München geht zwar eine seltsame Route ("Komm, lass uns mal obenrum rechts fliegen statt wie sonst grad nach links)




Frühstück, kurz Schnee anfassen, dann Sportründchen (jhabe gemerkt, dass das offensichtlich nicht mehr mein Standardkreislaufsetup ist oder mir die Woche in den Knochen sass oder was auch immer, ging nicht sooo gut).
Ab acht dann weiterwerkeln, ich hatte heute nur ungefähr anderthalb stundne Zeit, um Sachen eben zu erledigen, der Rest des Tages war vollgebucht mit Meetings.
Um 11 sauste ich in die Tiefgarage, merkte, dass ich im Mini lang nicht mehr gefahren bin, aber naja, ist jetzt auch nicht sooo schwer. Hinweg war ein bisschen spannend wegen Matsch überall, Rückweg war dann ein bisschen spannend, weil ich erst genau den Weg gefahren bin, den ich sonst mit dem Rad fahre und dann schon ein bisschen aufpassen musste, iht mit dem Auto auf den schmalen Radweg abzubiegen.
Stellt sich raus (keine Überraschung): zu dem Gemüseabholort kommt man mit dem Rad einfach schneller als mit dem Auto. (Deshalb habe ich ihn ja auch so gelegt).
Wieder daheim: Schnelles Mittagessen (eine Überraschungsbox aus dem Tiefkühler aufgetaut und einen Chicoree-Orangensalat gemacht), mit den letzten Bissen im Mund mit dem Hübschen verabredet und zu einem schnellen Latsch zum Coop verabredet, da brauchen wir definitiv noch Brot für heute abend, bevor wir eben zum Flughafen aufbrechen.
Die Nachmittagsmeetings verbringe ich dann im Stehen auf dem Kippelbrett, das wir ja damals im Kindergarten angehalten wurden zu kaufen, nachdem bei allen Kindern irgendwelche Defizite diagnostiziert wurden, immer genau die, wo das Team einen Fortbildung besucht hatte --> ich erinnere mich an die vermeintlichen "persistierenden frühkindlichen Reflexe", aber das wars nicht, was durch das Wackelbord geheilt werden sollte. Egal. Wir haben dieses Riesentrumm, von irgendeiner Schweizer Schrienerei in kelinen Stückzahlen produziert, sauteuer, super hässlich, die Kinder haben es seinerzeit als Katapult genutzt, das fand ich nicht gut (BabyL sollte das Geschoss sein), ich habe es schon so oft versucht zu verschenken, aber keiner will das Ding. Dieses Mal Kammerlausmisten war ich total committed, es endlich wegzuwerfen, aber dann habe ich lauter Balanceboardblablabla-Werbung auf Insta ekommen und jetzt habe ich es, bevor ich es wegwerfe, mal als Draufsteh-und Hampelding auf Bewährung. Ich habe immerhin schon richtig Rückenweh.
Dann um sechs ist endlich alles vorbei, wir essen schnell ein paar Happen Brot, Hummus und Salat und dann geht es schon mit dem eingepackten Begrüssungsbanner auf die Autobahn und ab zum Flughafen. Ich bin so aufgeregt!!!

Zuckerhut, Radicchio, Feldsalat, Lauch, Rote Bete / Randen, Rote Minikartoffeln, Karotten, Rosenkohl am Stengel, Superschmelzkohlrabi, Petersilie udn DOPPELT SO VIELE EIER (Hintergrund: aktuell bis Februar wird nur alle zwei Wochen ein Korb geliefert, das wissen die Hühner aber nicht.)