Samstag, Januar 31, 2026

310126

 Heute nacht bin ich von Katzengezeter um halb sieben draussen im Garten wach geworden. Blick aus dem Fenster zeigte: unsere beiden Katzen konnten sich nicht einige, wer von beiden den Garten (der Eingang ist ungefähr 3m breit) zuerst betreten darf. So richtig Geschwister! Ich bin also runter, habe die Terrassentür aufgemacht, beide kamen angerast, haben Snacks und Frühstück genossen und sich währenddessen noch angefaucht und mit ohne Krallen gehauen. Ich glaube, die haben Frühlingsgefühle (oder sind noch aufgeregt, weil gestern, als L. heimkam, eine fremde Katze mit ihm mitkam und Eintritt verlangte. Sie ist reinspaziert, als ob sie bei uns wohnen würde. Wir haben sie freundlich vor die Tür gesetzt, ihren Besitzern eine Mail geschrieben (s. Halsband), auf Facebook recherchiert, dass sie das wohl gern macht, aber ein Zuhause hat, und unsere beiden standen dann eine Zeitlang fassungslos am Mückengitter und haben nach draussen geschimpft, wo "Sugar Ray" noch Einlass begehrte.
Danach konnte ich aber nochmal weiterschlafen, bis kurz nach 8 (Q war da schon bei den Pfadis), dann Kaffee im Bett, der Hübsche holte Frühstück und wir drei verbliebenen planten den Tagesablauf, eigtl eher: wer braucht was bis wann und ist heute wo?

L.: Kuchenstanddienst (mit Kuchen) in Basel ab dem frühen Nachmittag, vorher noch Schuhe für Theateraufführung sichten (erfolgreich, auch ohne die von mir für ihn geputzten Timberlandboots), dann Pfadi, dann Essen, dann Pfadibeizli, morgen alles für Theaterlagerwoche packen

Q.: Kuchenstand (anderer) im Dorf starten, dann Pfadiplanung, dann Essen, dann Pfadibeizli

K&C: Häusliches (zB Wäsche und eine Tarnweste aus dem Pfadifundus für die Theateraufführung reparieren), Spaziergang, Köfferchen packen, dann auf nach Basel, es geht an die Einlösung des Weihnachtsgeschenks für den Hübschen.

Auf dem Weg nach Basel haben wir dann am Bahnhof grad L. verpasst, der mit der S-Bahn, mit der wir gekommen waren, wieder nach Hause fuhr. Gegen den kleinen Hunger auf dem Weg gab es ein Stück meines eigenen Kuchens (doch, kann man machen, schmeckt richtig gut! Am Tag des Backens und grad laukalt vermutlich noch besser, aber das ist Geschmackssache), das sind die schizophrenen Momente des Elternseins.

Dann checkten wir im Hotel Märthof ein (für locals: das "neue" Hotel am Marktplatz, wo früher der grosse Interdiscount drin war, direkt ggü vom Globus), da hatte ich im Rahmen der Aktion "Z`Gascht in dynere Stadt" ein Zimmer reserviert.  Ich war schon sehr neugierig, was aus der jahrelangen Baustelle geworden ist! Schön ist es geworden! Die Dachterrasse / Aussicht ist ziemlich cool (ich meine: Aussichtstechnisch bin ich ja verwöhnt, aber das sind halt die Dächer der Altstadt direkt.) Der Hübsche und ich hatten zeitgleich die Assoziation: Verfolgungsjagd übers Dach! Im Zimmer selber warteten dann sehr nette, personalisierte, dem Anlass angepasste Willkommensgrüsse (bin gespannt auf den "Bebbi Sour" :-)).

Jetzt geht es noch ins Dampfbad / Sauna im Keller und dann sind wir auch schon bereit für ein leckeres Abendessen im hauseigenen Restaurant Bohemia (Man nehme es als Beweis dafür, dass ich etwas verschenke, worüber sich der Beschenkte freut, was ich für mich vllt anders ausgewählt hätte. Das Restaurant schreibt sich nämlich seinen Grill und alles an Fleisch und Fisch, was da über den Feuer gegrillt wird, auf die Fahnen, aber eben: es gibt auch was Vegetarisches, was gut klingt, also: ich freu mich! 

Und so anstrengend, wie die Woche war, ist das richtig super: wir brauchen hier nix unternehmen als halt nixtun, weil wir alles drumrum eh schon kennen. (es hätte noch Stadtführungen für die Teilnehmer gegeben, aber auch hier: ich hätte das vermutlich mitgemacht, weil man da doch immer noch was lernt, besonders, weil die ja für Basler gedacht sind, aber der Hübsche hatte keine Lust, und das ist absolut ok)

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