Mittwoch, Dezember 08, 2010

Einmal to go bitte

Ich bin ja an sich eher ein Kinderkleidernäher als ein Taschen-, Hüllen-, Kissen- und so Zeugnäher. (Ich glaube, das liegt daran, dass ich nicht richtig grade schneiden und nähen kann ;-)).
Um diese Phobie zu überwinden, kam die neue Stickdatei "Vergissmeinnicht" vom Nähkitz/Kunterbuntdesign gerade recht. Ich habe mir also ein Herz gefasst und meine Farbenmixstoffschätzchen angeschnitten und hier sehen Sie also zwei Notebooks to go:
Einmal mit Eulenreigen und braunem Cord in A6 und einmal mit Lovechirp und hellem Jeans in A 5. Ich persönlich finde A6 besser, weil da die Hülle nicht lappern kann.

Ach ja: das einzige, was nicht so geklappt hat, war das mit den schönen Blöckchen zum reintun. Laut dem Hübschen waren das die einzigen Blöcke, die es im ganzen Stücki gab. (Ich weiss gar nicht recht, ob ich ihm das glauben soll und die Schweiz ein Block-Nirvana ist oder ob er nur nicht weiss, was ein schöner Block ist wo man schöne Blöcke bekommt. Wie auch immer, ich habe bei Paulapü noch welche bestellt und sobald die da sind, sind zwei schöne Weihnachtsgeschenke fertig!
Danke für das Probestickendürfen und das Ebook!

Dienstag, Dezember 07, 2010

Oh mein Gott, jetzt ist sie schon wieder 29...


One And A Half Mean Men, originally uploaded by Prozac74.

;-)
Alles Liebe zum Geburtstag mein Schatz. Es ist nicht so Ernst wie es aussieht. Ganz im Gegenteil. Life is good.
Und in Zukunft wirst Du nicht schon um 21:15 im Bett liegen. Wir haben jetzt nämlich wieder Serienstoff für ein ganzes Jahr. Und mit warmen Beinen ist es doch gleich doppelt gemütlich.
Wir (und ich glaube ich kann da im Namen der Kinder sprechen) lieben Dich.
CQL

Montag, Dezember 06, 2010

Alternativprogramm

Statt reinzuFEIERN. GEHE ICH UM VIERTEL NACH NEUN MIT BUCH INS BETT UND WARUM DAS HANDY AUF EINMAL NUR NOCH MIT GROSSBUCHSTABEN SCHREIBT. WEISS ICH AUCH NICHT. HäTTE NICHT GEDACHT. DASS MAN MIT 34 SCHON ZU DEN SENIOREN GERECHNET WIRD. ALSO AB MORGEN DANN.

Fast vergessen

hätte Little Q. übrigens heute morgen den Santiglaus,
Er ihn aber nicht und so wurde heute morgen ausgepackt
und heute abend geschlemmt.

Wo die wilden Kerle auf der Bühne stehen

Hier habe ich es ja schon erwähnt: die Wilden Kerle sind auf der Bühne.

Und so machten sich denn der Hübsche und Little Q. am Sonntag nachmittag auf ins Kindertheater. Die Wilden Kerle sind eine Kinder-/Jugendtheaterproduktion mit Schauspielern zwischen (der Hübsche hat geschätzt) 16 und 20, die im Lörracher Kulturzentrum "Nellie Nashorn" heimisch sind.

Klar, dass Little Q. im Wolfspelz ging, oder ("Mami, leider durfte ich nicht auf die Bühne, die hatten schon einen Max")?
Das Stück an sich war wohl eine Mischung aus Buch und Film und sowohl der Hübsche als auch Little Q. waren absolut begeistert. Q. war wohl vor Lachen, Mitfiebern und Begeisterung kaum auf dem Stuhl zu halten. (Man merkt übrigens: der Hübsche ist noch kein full fletched blogger: "Wie, ich konnte doch da nicht zwischendrin fotografieren......!", deswegen nur Bilder von davor
und danach und nicht von mittendrin.


Also: absolute empfehlenswert und mit 5 Euro pro Nase auch absolut bezahlbar ;-). Es gibt an den nächsten beiden Sonntagen noch Aufführungen (diese Woche war absolut ausverkauft, das Karten im Internet bestellen und daheim ausdrucken hat sich also ausgezahlt.)


Vielen Dank noch mal für den Tipp. Nellie Nashorns Kinderprogramm werden wir in Zukunft im Auge behalten.

Sonntag, Dezember 05, 2010

Oder so.

Dialog heute vor dem Einschlafen:

Q.: "Gell, Mami, den Santiglaus gabs wirklich, den mit dem Stab und der hohen Kappe auf."
K.: "Ja, genau. Wie den St. Martin gabs den auch wirklich."
Q: "Der St. Martin war auch ein Santiglaus?"
K: "Nein. Santiglaus ist nur der schweizer Ausdruck für St. Nikolaus."
Q.: "Und Samichlaus?"
K.: "Auch. In der Schweiz gibt es ganz verschiedene Dialekte und je nachdem......... aber zurück zum Thema: Der St. Martin hat vor ganz langer Zeit gelebt. In Tours, das ist in Frankreich. Der St. Nikolaus, der war ein Bischof und hat in Myra gelebt. Das liegt heute in der Türkei."
Q: "Reden die da deutsch, wo die gewohnt haben?"
K: "Nein. Beim St. Martin, da redet man französisch und beim Nikolaus öhm..... türkisch? oder Aramäisch? Oder Latein. Deutsch auf jeden Fall nicht."
Q: "Und was war der St. Nikolaus? Ich meine, der St. Martin war ja Ritter und Mantelteiler. Und was hat der St. Nikolaus gemacht?"
K.: "Der war Bischof von Myra und hat sich supergut um arme Leute und Kinder gekümmert."
Q.: "Was ist ein Bischof?"
K.: "Ja, also, man könnte sagen..... das ist der Chef von einem Haufen Pfarrer. Sozusagen ein Oberpfarrer."
Q.: "Okay, dann war der St. Martin also Ritter und Mantelteiler und der St. Nikolaus Chefpfarrer und Santiglaus."
K: "Ungefähr ja. Gute Nacht."
Q: "Okay. Bitte Tür auflassen, Licht anlassen, dem Papi Bescheid sagen und den Stiefel rausstellen."

PS: Dem Hübschen wurde von Little Q. erklärt, der Samichlaus könne sich unsichtbar machen und käme so in die Häuser rein, während das Christkind sich v.a. durch grosse Ohren auszeichne. Hätte die Mami gsagt. Achja.

For the record

Nachdem die Jungs für die Zimtfetzen alle anderen Plätzchen stehen und liegen lassen, gab es heute einen zweiten Anlauf. Ich habe mich an Neeris Tipp gehalten und was soll ich sagen: es klappt. Nicht perfekt, natürlich klebt der Schlunz, aber es ist kein Teig an die Wand geflogen, kein Blech auf den Boden geknallt, und sie schmecken extrem lecker.
Also: danke!