Freitag, September 10, 2010

Seasons Greetings

Es kann durchaus voreilig sein, die bis zum Hals verk.ackte Schlafkleidung des Kindes morgens um halb sieben direkt in die Waschmaschine zu stopfen.
Man hätte ruhig warten können, bis er das frisch bezogene Elternbett vollgespuckt hat.
(Und ich wundere mich gestern noch, warum der Kleine auf einmal auch nichts isst........)
(Was aber eigentlich viel überraschender ist: Little L. hat heute nacht bis auf ein Motzerchen gegen 21:00h richtig durchgeschlafen. Ich bins chon lang nicht mehr so oft aufgewacht, um zu sehen, ob das Kind noch lebt......)

Donnerstag, September 09, 2010

Babyalarm

Rund um mich herum. Und ich bin ja ein bisschen einfallslos, also gibt es immer das gleiche. Hier in winterlich aus Nicky und dem Rest vom Wolfsschwanz (das ist soooooo weich!) mit aktuell sehr gerne der Pilzglücklich-Stickdatei.
Geht für Jungs:
Und für Mädchen (hier noch mit Partnerlooksocken für Mutter und Tochter). Wer ganz genau hinschaut, erkennt, dass hier jetzt ordentlich genäht wird. Mit so einem Band für da wo die Kapuze angenäht ist. (Wie heisst das? Nahtband ist ja laut Stoffmarktkleinkruschholländer was anderes)

Bin ich froh, dass ich kein Smartphone habe

So kann ich nämlich die Nummern, die ich auswendig weiss, noch wählen und immerhin noch telefonieren, wenn schon das Display schwach macht. (Merke: zu oft ins Klo ist doch nicht so gut)
(Gerade bei Orange gelunst: ich kann ganz tolle Handys für recht wenig Geld haben, weil ich schon seit 100 Jahren kein Neues mehr genommen habe. Schön)

Mittwoch, September 08, 2010

Hardcore

Hausfrauencontent:
Wenn ein Schrank so aussieht:
ist es Zeit, was zu ändern.
Am besten funktioniert hier: alles raus.
Sortieren nach Kleidungssorte, Altkleider und "da kann ich noch was draus machen, das kommt ins Nähzimmer"
Schätzchen entdecken
Und so ist die Welt wieder in Ordnung.

Ausserdem habe ich an diesem gemütlichen Vormittag noch ein leckeres Mittagessen gekocht, aber was für die einen Hähnchengeschnetzeltes in Pfifferlingrahmsosse ist, ist für die anderen ein kriegerischer Akt, deswegen gibt es davon kein Bild.

Faxen dicke.

So. Ab heute gibt es zu essen, was es eben gibt. Es wird nicht mehr püriert, es wird keine Sosse mehr für einen speziellen Esser gesiebt, es wird nicht mehr eine Portion extra ohne Gemüse gemacht, nein, es gibt, was es gibt. Wenn dieser eine spezielle Esser das partout nicht essen will oder kann, dann darf er sich gerne selber ein Knäckebrot, den Frischkäse, ein Streichmesser, ein Brettchen und einen Apfel holen (ich habe nämlich auch keine Lust mehr, immer wenn das Essen auf dem Tisch steht, nach dem ersten angewiderten Bissen des werten Herrn aufzuspringen und ihm Alternativen zu servieren. (Das Fiese ist: er wird das nicht mal als Massnahme irgendeiner Art erkennen, nein, er wird denken: endlich hat sie verstanden, was ich will.)
(Ist übrigens nicht so, dass ich nicht alles versucht hätte. Pizza, die liebevoll mit einem Piratenschiff aus Salami, Paprika und Zucchini belegt ist, findet man zwar schön, aber wenn es ans Essen geht, müssen bitte die ekligen Gemüse wieder runter. Es ist ihm egal, ob ich ihm aus den Radieschen Mäuse schnitze oder aus Karotten das Tadsch Mahal, ob ich ihm aus Risotto den Kreml nachbaue, es ist ihm egal, ob das Essen als lustiges Gesicht angerichtet ist, ob das Obst mundgerecht gewürfelt ist oder am Stück: es ist EKELHAFT. In der Krippe isst er übrigens alles ausser Brokkoli. In Zukunft also: Knäckebrot mit Frischkäse. Ist es jetzt Insidertrading, wenn ich Aktien von Kraft und Wasa kaufe? Ich habe nämlich das Gefühl, das gibt da langfristige Umsatzssteigerungen)

Premiere

Seit Little Q. in den Kindergarten geht, haben Little L. und ich heute das erste Mal einen Vormittag frei ohne Termine ausser Haus. Gezwungenermassen, weil eigentlich wären wir beim Sport. Da ich aber (Achtung, jetzt wird ausgeholt) letzte Woche die Grillkohle im Regen auf der Terrasse draussen vergessen habe, die feuchte Kohle dann am Donnerstag zum Grillen gebraucht habe, also mit viel Grillanzünder, Blasebalg, barfuss und schlechter Laune versucht habe, das Feuer in Gang zu bringen, dabei das eine oder andere Mal von dem blöden Blasebalg abgerutscht bin und mir damit blaue Flecken und Abschürfungen an beiden Füssen geholt habe, von denen eine erst ganz harmlos aussah und jetzt, nach ein paar Tagen Ignorieren, Rumlaufen auf hohen Hacken und so wie ein schmerzhafter, entzündeter, tiefer Schnitt aussieht (als medizinisch Dr. HouseGGPP-geschulte Frau denke ich natürlich an fleischfressende Bakterien und so was und habe mich geistig von meinem rechten Fuss schon verabschiedet) und mir heute beim in die bequemen Sneaker schlüpfen, um das Kind die 2m zum Kindergarten zu begleiten (wenn es nicht geschüttet hätte, wäre ich barfuss gegangen, zumindest einbeinig), fast die Tränen gekommen wären, habe ich mal ein Pflaster draufgeklebt und die Stunde Stepaerobic geschwänzt.
Alternativprogramm: Kleiderschrank ausmisten. Da kommt man auch ins Schwitzen, kann aber barfuss sein. Ausserdem habe ich ja professionelle Hilfe. (Vorhernachherbilder, anyone?)

Dienstag, September 07, 2010

Schon gut so.

Gestern, beim Weiterbildungskurs mit den neuen Kollegen kurz fast mal melancholisch geworden und den alten Job und das alte Umfeld ein wenig vermisst.
Heute morgen dann im alten Job Mailbox aufgemacht und festgestellt: das, was ich hinterhertrauere, das gibt es nicht mehr. Und so wie es jetzt ist.... da wird es einem leicht gemacht mit keinem weinenden Auge zu gehen.
Auch was, oder? Und ich werde ja nicht lange die Neue sein, oder?