Donnerstag, August 10, 2006

Mittwoch, August 09, 2006

Wahrheiten aus dem Urlaub

In den Heimaturlaub sollte man nicht mit angeschlagenem Nervenkostüm fahren.
Ausheulen bei Mama und Schwestern hilft fast immer.
Mein Dad ist und bleibt ein Ignorant.
Im Heimaturlaub wird man immer dick.

Brüllen coming home

Wer hätte das gedacht, das war der erste Urlaub, in dem ich keine Sekunde von meiner Mum gestresst war. Die zwanglose (chaotische) Atmosphäre, die Überdosis eigene Family (Nur Schwester 3 fehlt, wegen Praktikum in Kanada, die hatte vermutlich besseres Wetter als wir…),
das Fehlen jeder Ettikette.... kann erfrischend wirken, wenn der dauerbrüllende Zwerg vom Cousin ("Nicht lutschen, Wentn, spielen!", "Jetzt soll mich mal DIE Mama kitzeln") abgelenkt wird,
man die Gerichte aus der Kindheit serviert bekommt, der Hübsche sich beim "Hund mit SuperSoaker abspritzen abreagieren darf ("C. hat Emma gepuuuuuumpt")....
schön eigentlich.

Happy Birthday, Daddy



Dachte sich Little Q. am 1. August und überraschte den Hübschen mit seinen ersten freien Schritten.
Da wurde das Objektiv, das ich (unter Anleitung) für die neue Kamera ausgesucht habe (fast) in den Schatten gestellt…

Wir sind wieder da……


Und wieder hat es geregnet wie aus Kübeln. Mein Plan, durch offensives Nichteinpacken fester Schuhe und regentauglicher Kleidung für mich selber und nur einer Alibistrickjacke für Littel Q. den Sommer zum Bleiben zu zwingen, führte dazu, dass wir bei einem Tchibo-Notstop eine Jeans für den Lütten und Halbschuhe für die Mama erstehen mussten. Ansonsten habe ich endlich mal meine hellrosa Leinenhose öfter getragen. Kunststück, wenn es die einzige lange Hose ist, die man im Koffer hat….
Gottseidank ist Schwester 2 im Moment etwas ebay-faul, so dass wir aus der Kiste „Zu klein, für Ebay“ einen Haufen Sofortkäufe tätigen konnten. So konnte Little Q. doch noch in Omas Sandkasten spielen…


Das zweite Mal beim Chinesen: ein halber Teller Krupuk dann läufts! Die Kellnerin nannte ihn "Kawentin", der Chef dachte, er hiesse "Gartenzwerg".

Beim coolen Onkel S.

Merke

Da ich ja höchstwahrscheinlich auch mal in die Lage kommen werde, hier eine Merkliste von Dingen, die ich beachten sollte, wenn Familie Q. samt 11monatigem, nennen wir ihn/sie.... Tiny Q. zu Besuch kommt:

  • Falls (bei diesen Genen eher: wenn) Tiny Q. noch immer nicht durchschlafen sollte, werde ich ja leider keine Patentrezepte, die bei uns seinerzeit 1000%ig gewirkt haben, weitergeben können. Auf gesammelte Tips der Nachbarschaft wird Mrs. Q. sehr gut verzichten können.

  • Wenn Tiny Q. nach seinem Vater kommt und zu dieser Zeit seeeeeeeehr heulig ist, wird Mrs. Q. extrem gestresst sein. Das liegt nicht daran, dass ich Tiny Q. brüllen höre (oder die Nachbarn oder die Queen oder sonst wer), sondern einfach daran, dass Tiny Q. brüllt (und Mrs. Q sich einfach Gedanken macht, ob evtl. doch irgendwas nicht in Ordnung sein könnte, einfach mal gerne wieder aufs Klo gehen würde, ohne ein brüllendes Kind am Bein kleben zu haben, und Mitleid mit Papa Little Q. hat, der bei seinem Sohn einfach nicht punkten kann im Moment). Wenn ich aber sage, dass mich stört, dass Mrs. Q. gestresst ist, tja, dann hilft das gar nicht. Genausowenig, wie die Suche nach Gründen, warum Tiny Q. vielleicht so schlecht drauf ist. Denn da ich Mrs. Q. nun auch nicht erst seit gestern kenne, weiss ich eigentlich, dass sie sich von Backenzähnen, Wachstumsschub über Überreizung bis hin zu Denguefieber schon alles mögliche durchüberlegt hat.

Bescheidenheit ist eine Zier, besser lebt sich´s ohne ihr

Weiss jeder, deswegen hier mal eine Sammlung Fotos von meinereiner aus den letzten Tagen, allesamt geschossen vom Hübschen, auf denen ich mir einfach gefalle.. Spricht alles in allem dafür, dass die Frisur- und Brillenwahl diesmal richtig war und der Hübsche ganz gut fotografiert.
(Lob wird trotzdem dankend entgegengenommen)