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Mittwoch, August 05, 2026

050826

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.

Also.

Letzte Ferienwoche ist es hier zumindest für das eine Kind, das noch zur Schule geht, das Uni-Kind hat noch länger frei und der Hübsche und ich hatten ja gar nicht frei.

Weckerläuten im immer Dunkleren um halb sechs, Frühstück Honigbrot und Milchkaffee, Katzenründchen ergibt: Sansa ist eh da, Jonny hat bei den Nachbarn auf der Terrasse geschlafen und freut sich auf Frühstück daheim.

Sieht so aus, als ob diese Woche noch Radeln bei dramatischem Sonnenaufgang wäre, ab nächster Woche dann eher wieder Zeit für die Reflektorweste (die Jacke kann ich bei den Temperaturen noch nicht anziehen).


Vorletztes Mal draussenschwimmen dieses Mal: mit kurze Sonnenglitzermomenten, sonst blieb es bedeckt. Vorherrschendes Thema der Frühschwimmercrew: die Hitzewelle und der Klimawandel (Tenor: we deserve it aber schad is scho)

Irgendwie heute früher dran gewesen als sonst und skurrilerweise genau in den Kollegen reingelaufen, an den ich grad gedacht hatte (letzte Arbeitsaktivität gestern abend war ein Chataustausch mit ihm), wir waren uns einig, dass wir in einem seltsamen Projekt gelandet sind. Gossip gelernt: der (externe) Projektlead ist Pharmapodcaster (ich hab nachgeschaut: so was wie Sendung mit der Maus für GMP), ich wusste nicht, dass es sowas überhaupt gibt und dass jemand freiwillig zugibt, das zu machen, und dass wir so jemanden anstellen anstatt ... aber egal

Dann: gemischter Tag, ich habe gerade das Gefühl, meinen Job genau so zu machen, wie er gedacht ist (und das ist ziemlich grossartig, weil: der Job ist als richtig, richtig cooler gedacht und es ist nicht ganz einfach, immer die Balance zu finden, das auch so zu leben). Ich mag meine Microconnections in unserer Gruppe auch total gern, mein Frauenteam in dem grossen Prestigeprojekt; das so Schwestern-Vibes hat, meinen SM-Kollegen, den ich ja eh seit 15 Jahren kenne und schätze und wir zwei waren erst so ein bisschen die Outsider in dem erst LM-fokussierten Team, aber jetzt mit all den neuen SM-Blockbusterkandidaten dreht sich der Wind. Passt sehr gut, dass wir zwei ähnlich ticken und eben zusammenarbeiten und -halten und keiner dem anderen irgendwas wegnimmt oder nicht gönnt ("Es gibt genug Probleme für alle")

Wir müssen nicht mal über "Noch ein Ründchen?" nach dem Mittagessen reden, es ist klar, dass es "Kaffee Togo UND Ründchen" gibt, wir müssen uns nur einigen, ob den guten Kaffee mit der langen Schlange oder den okayen mit ohne Schlange (immer zweiteres) und wer zahlt (abwechselnd). Me likey.

Dann: heimradeln im heissen Fön, dem Hübschen einen fast GMP konformen Batchrecord für den Creami-Einsatz morgen schreiben, Extras dispensieren, 


dann noch schnelle Ravioli mit Salbeibutter, ich habe Bauchkrämpfe (meine Güte, ich wäre wirklich bereit für Menopause, stattdessen merke ich mit abnehmender Hormonabgabe der Mirena, wie regelmässig mein Zyklus noch ist,  was ein scheiss, und Hunger)

Sonst: Weiss nicht, ob Sie es mitbekommen haben: in Basel gab es einen Legionellenausbruch mit ca 25 Erkrankten und bisher einem Todesfall. Das Ganze konnte auf Wasserkühltürme auf einem Geschäftshaus in Kleinbasel eingegrenzt werden. In der PRessekonferenz gestern wurde mehr oder weniger gefeiert, dass man das so schnell rausgefunden hätte und jetzt abgestellt hätte. In der Presse wurde der Kanton gebasht, dass er verpasst hätte, solche Kühltürme meldepflichtig zu machen, was aber überhaupt nicht erwähnt wurde, ist: es gibt gesetzliche Regeln und Normen für den Betrieb solcher Kühltürme und da ist eine regelmässige Beprobung und Testung solcher Kühltürme verpflichtend vorgeschrieben. Das wurde in dem Fall definitiv nicht gemacht, damit hat man den Anstieg verpasst und auch keine Massnahmen einleiten können (abgesehen davon, dass man auch vorab Massnahmen ergreifen kann, um das Legionellenwachstum zu verhindern). Und deswegen sind jetzt 25 Menschen schwer krank und eine Person tot. Das ist ... nicht akzeptabel. Heute wurde dann ein Strafverfahren eingeleitet und ich bin mal gespannt, was dabei rauskommt. (Und: wie cool, dass ich an einem Ort arbeite, wo man binnen weniger Minuten Hintergrundinfos zu solchen Kühltürmen und wie das bei uns alles umgesetzt und implementiert ist, bekommt.)

Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen.

Sonntag, Juli 05, 2026

050726

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Hier hat der Wecker um sieben geläutet, ein Teil von uns hatte ja was vor.

Ich habe mich angezogen, ein Jonnyründchen gemacht (er schläft so oft auf dem Feld am Tennisplatz), dann mit ihm zusammen auf der Terrasse bei perfekten Temperaturen einen perfekten Kaffee getrunken. Das war schon ein echter Highlightmoment!



Frühstück mit einem Teil der Crew um acht, viertel vor neun ging es Richtung nächste Party, nämlich dem 2. Geburtstag des jüngsten Neffen. Wir haben erst noch ein bisschen Kühltransport gespielt und unsere Partyshirts in Empfang genommen (ein Hühnergeburtstag, sowas hatten wir in unserer langen Liste an Partythemes auch noch nicht!) und sind dann ins deutsche Hinterland gefahren. Dort haben sich drei Schwestern mit Family getroffen am selben Ort und alle waren sich sicher, dass wir hier falsch sind :-). Waren wir aber gar nicht und es ging einfach an dem verwirrenden Haus vorbei zum Bauernhof. Der Dinkelberghof ist ein Biobauernhof mit Solawi, man kann dort auch Gemüsekisten bestellen, die geliefert werden, aber auch mit Ferienprogramm und eben Kindergeburtstagsmöglichkeiten. Wir hatten nun Kinder von 2 bis 17 dabei und ausnahmslos ALLE waren glücklich beim Hühnerstreicheln, -tragen und -füttern, beim im Traktor sitzen, beim Schaukeln an dem grossen Baum, bei Kühe streicheln und -füttern, beim Schweine kratzen und duschen, beim Küken einfangen und Hasen streicheln, beim Gurken ernten und direkt verspeisen, beim Stockbrot, Würstchen und Marshmallows grillen. Grösster Respekt dem Babyneffen, der trotz all der Aufregung und dem wenig Schlafen bis zum Schluss durchgehalten hat! Riesengrosses <3 an meine Schwestern und auch an K2(+1), die das einfach zu einem wunderbaren Familienerlebnis gemacht haben. ALLE Kinder sind übrigens auf der Heimfahrt eingeschlafen!




Die Jungs daheim hatten ausgeschlafen und gechillt, einen (den ältesten, lol) schnappte ich mir zu einer Rheinschwimmrunde (heute mit Gegenwind, man musste wirklich schwimmen, um stromabwärts zu kommen), dann: Schwimmtasche für morgen packen, Kleider für another hot day in the office bereitlegen und jetzt werde ich all unsere Zucchinis und die eine Aubergine in feinen Scheiben frittieren und mit Salz/Pfeffer/Knoblauch würzen, mit Pasta, Tomatenwürfeln und in Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch, Salz mariniertem gewürfeltem Mozzarella mischen, und damit ein Traumwochenende beschliessen. Fast wie Urlaub!

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Freitag, Juni 05, 2026

050626

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Hier ist bissl die Luft raus, man kennt das ja: kaum hat man sich an kurze Wochen und Feiertage gewöhnt, kommen wieder die langen Wochen (ja, hier war kein Feier-/Brückentag) und es ist alles etwas anstrengend.

Heute: verrückt bis sechs ausgeschlafen, gefrühstückt, am Küchentisch angefangen zu arbeiten. L. in die Schule (es ist nach Notenschluss, es passiert nicht mehr viel repsektive sehr viel, was nicht mit Lehrplan zu tun hat. Wobei es manche Sachen gibt, die sie jetzt machen und die dann im nächsten Schuljahr benotet werden. Weird) und Q. in die Uni zur Matheklausur verabschiedet.

Dann: an L.s Schreibtisch umgezogen und gemerkt, dass ich tatsächlich nur ein einziges Meeting heute habe und das wurde dann auch noch 5min vorher abgesagt.

Ich habe also Zeug fertig gemacht, den Site Visit nächste Woche fertig vorbereitet und dann irgendwann tatsächlich relativ früh Feierabend gemacht. Kann man mal machen, besonders, wenn die nächste Woche crazy voll wird.

Draussen war es morgens noch frisch und kühl, aber ab 10 unendlich schwül und unangenehm stickig. Naaaaaja.

Wocheneinkauf erledigt, Pasta mit Spargel und Tomaten für alle zu Mittag (L. kam später, er war noch bei der Gemeinde, seine Unterlagen für die Führerscheinprüfungsanmeldung abgeben (er muss nochmal  hin, weil, wer hätte das gedacht, wenn auf dem Formular ein Kästchen für ein Passbild ist, reicht es nicht, wenn man seinen Pass mit Bild drin vorzeigt. Ich nehme an, das weiss er jetzt auch für den Rest seines Lebens.), Matheprüfung lief gut bei Q. (next stop: OC).

Später am Nachmittag hole ich mir noch zwei Kürbissetzlinge bei einem Kollegen ab, der zu viele hat und besonders, weil einer "Nicaragua Banana" heisst, bin ich neugierig (ich habe offensichtlich schon vergessen, dass ich von August bis vorletzte Woche JEDE WOCHE Kürbis im Gemüsekorb hatte... 

Zwischendrin entkommt Sansa mal wieder aufs Dach. Sie balanciert über den First, möchte dann eigentlich schon wieder zum Dachfenster rein, das Fensterbrett ist ihr aber zu heiss, sie verbrennt sich den Fuss  und anstatt reinzuspringen (meine Güte, sie springt ungebremst aus dem Dachfenster, aber reinspringen, wo sie weiss, dass dahinter das Bett ist, das geht nicht), klettert sie wieder rauf, rutscht mit dem Fuss ab und hängt an so einem Schneefänger, meine Güte... naja. Zur Not wäre sie in die Regenrinne gerutscht, aber irgendwann kommt sie dann doch wieder rein.

Wir schauen, während der Pizzateig geht, noch das Finale von Friends & Neighbours und ich hoffe, ich komme bald mal in Wochenendstimmung, irgendwie bin ich heute eher ... gedämpft und genervt unterwegs. NAaaaaaja.




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Dienstag, Mai 05, 2026

050526

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Heute Nacht bin ich um drei aufgewacht und direkt wieder in den Aufgeregtheitsmodus verfallen "OHGOTTOHGOTTOHGOTT, LT Präsentation!!!!", bis mir eingefallen ist, dass das ja gestern war und ich bin sofort so unglaublich entspannt und relaxed gewesen, das war so schön!

Beim Rausgehen hat es dann ein bisschen geregnet, ich hatte ja aufs Regenradar geschaut und mehr oder weniger ganzen Regentag mit Wolkenbruch zum Heimfahren gerechnet. Also: Neonregenhose angezogen und bis ich aus der Garage kam, hat es nur noch getröpfelt und der Wolkenbruch blieb auch irgendwie aus (respektive: kam dann schon noch ein bisschen, aber erst als ich schon lang daheim und Jonny auf dem Feld war).

Schwimmen: soweit super, ich war nur auf einer der mittleren Bahnen und das war doof beim Rückenschwimmen, weil ich aus dem Augenwinkel nicht die Einstiegsleitern als Orientierung hatte und einmal volle Möhre mit dem Kopf gegen den Rand geknallt bin (übrigens ein Theme, das sich durchzieht, warten Sie nur ab)

Dann: geschäftiger Morgen. Ich hatte ja dank der LT-Präsentation nicht viel Zeit für, wie ich gerne sage, meinen eigentlichen Job, aber das ist ja nicht die ganze Wahrheit. Der Portfolioteil ist AUCH ein Teil meines eigentlichen Jobs, nur halt nicht auf meine Produkte allein bezogen und nicht ganz so technisch wie sonst. Also: heute volle Kanne voraus mit technischen Themen und meine Güte, nach all dem Slidesmachen, Storytelling, Narrativ kreiieren, Stakeholderalignment und was weiss ich, ist das sehr, sehr erholsam. Ich hatte unter anderem ganz vergessen, dass ich für unser eines Produktteam heute einen Slot reserviert hatte bei einer Taskforce, um ein dringendes wissenschaftliches Thema zu klären respektive unseren Approach endorsen zu lassen. Das ist superwichtig für das Produkt und ich wurde kurz nervös, aber Past-Me hatte vor zwei Wochen in etwa die Präsentation dafür schon fertiggemacht (heute nochmal alle im Team zu einem letzten Check gescheucht) und wir haben zwar statt den zwischendrin angenommenen 10 MInuten doch die ganzen 40 Minuten des Termins gebraucht, aber: wir haben alles endorsed bekommen, noch viel weiter diskutiert und wurden für unser "clear, lean, well thought through proposal" gelobt UND dafür, dass wir dieses Thema jetzt, wo wir noch jede Menge Zeit haben, um es zu fixen, angegangen sind und nicht erst in ein paar Jahren, wenn alles schon superknapp ist. Das war fast noch besser als alles (auch sehr positive, aber von so hoher Warte, dass ich mir denke: Ja, wir haben euch ja nur die Oberseite der Oberfläche präsentiert!) Feedback zu der LT-Präsentation gestern!

Sonst: Mittagessen in skurriler Zusammensetzung. Ich habe ja einen monatlichen Slot mit zwei Kollegen, die sich beide untereinander privat kennen, und ich kenne den einen aus meinem Job vor dem Wechsel zu meinem aktuellen Arbeitgeber. Er kam ein paar Jahre danach nach (mit einem sehr skurrilen anderen Zwischenstop) und seitdem haben sich unsere Pfade hier immer wieder gekreuzt. Den anderen hat mir der Hübsche vererbt, der war eine Zeitlang sein Bürokollege, hat dann zu uns gewechselt und seitdem gehen wir zwei zusammen Mittagessen. Der hat jetzt aber an einen anderen Standort gewechselt, dafür hat ein Weggefährte des anderen Kollegen vom skurrilen Zwischenstop gestern bei einer Abteilung, die auch an meinem Chef hängt, angefangen und ich hatte ein bisschen was damit zu tun, dass er sich darauf beworben hat. Anyway, ich habe heute also vorgeschlagen, den "neuen" zu unserem Lunchtermin für "Leute, die sich über 17 Ecken kennen" einzuladen und das war eine sehr gute Idee (und auch ein bisschen ein Vibecheck, gebe ich zu, nehme an, damit kann nicht jeder umgehen). War aber super und ich hoffe jetzt sehr, dass ich bald mal mit ihm in einem Projekt zusammenarbeite, das kann ich mir sehr gut vorstellen.

Alles in allem: viel konzentriertes Abarbeiten von Zeug, das durch den Fokusshift der letzten Wochen halt nicht weniger dringlich geworden war. Ich hatte ja ein bisschen Sorge gehabt, dass ich jetzt in ein Loch plumpsen würde und am Ende Stresslassnachmigräne-geplagt vor mich hin dämmern würde, aber, kann man ja auch mal sagen und froh drum sein: im Gegenteil, es ist nur so geflutscht! Sehr, sehr cool. (Grad ist mir eingefallen, dass zwei Sachen hintenübergekippt sind: nachfragen, wo das eigtl gestern wieder lieferbar sein sollende Migränemedikament ist und den Termin für gegen Kieferausrenken abmachen. Und L.s Haareschneidtermin.)

Dann: heimradeln, aber auf dem Weg dahin schliessen wir noch den Loop mit Kopfanstossen: mein Radlzeug ist ja im Spind im 1. UG unter dem grossen Turm. Dort geht es noch viel weiter runter und es gibt auch verschiedenste Verbindungen unterirdisch im Areal zu anderen Orten. Das wollte ich gar nicht ausprobieren, ich hatte nur irgendwie das Gefühl, es müsste einen besseren Treppenaufgang ins EG geben, als den, den ich immer nehme. Und tatsächlich habe ich ein anderes Treppenhaus gefunden, habe mich am 1. Absatz gewundert, dass da verschiedene zwar plombierte, aber nicht wirklich gesicherte Hebel an der Wand waren, die für irgendwelche Notfälle irgendetwas fluten? ablassen? öffnen? keine Ahnung.... würden. Obendran war ein Schild: "Achtung, Bodenklappe öffnet selbsttätig.". Und während ich noch überlegt, wo denn hier ein Bodenklappe wäre, die selbsttätig öffnen könnte und ob ich am Ende auf einer Falltür stehen würde... stiess ich mit dem Kopf gegen ... die Bodenklappe, die war nämliche eine massive Zwischendecke, die einfach den nächsten Treppenabsatz abschnitt. Ich finde das relativ krass, dass man da eine Treppe gegen eine Decke führen lässt, andererseits... ist das eine schwarze Decke und ich könnte mir vorstellen, dass man mit ein bisschen mehr Konzentration und "im Jetzt sein" oder, wie man früher gesagt hätte, "Schauen, wo man langläuft" vielleicht nicht ungebremst gegen eine Decke geknallt wäre. (so schnell war ich auch nicht.).

Anyway: ich wüsste jetzt gerne, für welchen Notfall diese Deckenklappe ist UND wo man da rauskommen würde, aber das ist ein Rätsel for another day. Ich bin dann bedröppelt zurück gegangen, habe mich auf der Suche nach dem Ausgang im U1 noch ein bisschen verlaufen und bin immer tiefer unter den Turm gelangt, wurde dann kurz ein bisschen klaustrophobisch und aufgeregt, das weiter recherchieren müssen wir also erstmal vertagen.

Daheim: Schwätzchen mit Mann und Kindern, Kater flatschnass aus dem Feld abholen, noch ein paar Emails beantworten und jetzt gibt es noch eine Folge "Friends and Neighbors" vor dem Schlafengehen.




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Sonntag, April 05, 2026

050426 zweiter Versuch

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Hier: ausgeschlafen bis viertel vor neun (!), geduscht, den Hübschen geweckt und ein Osterhäschen überreicht. Q. bekam auch eins, dann habe wir gemütlich im Hotel gefrühstückt. 
Wir waren noch ein bisschen früh dran für eine Verabredung und sind also bei Traumwetter noch durchs Westend spaziert. Learning an einem Spielplatz/Trainingsstation: ich schaffe mittlerweile 2,3 und vllt noch einen halben Klimmzug ohne Unterstützung. Das sind 4 mehr als bisher!
Dann: spannendes Ausparken aus der Hotelgarage und im Pflegeheim die Schwiegermutter für den Ostertag mit allen abholen.
Das Mittagessen im Marthabräu alle zusammen war lecker und nett (ich habe es geschafft, und es war nicht leicht, die Ostertage im Münchner Umland vegetarisch ohne die total overrated Universalantwort Käsespätzle zu überstehen. Ich habe viel Salat mit Fertigdressing und gegrilltem Ziegenkäse mit Honig gegessen) --> Wichtiger Punkt: das ist KEINE Frage nach Restaurantempfehlungen im Münchner Umland. Sie wissen weder, was noch wo ich suche noch was red flags für mich sind, das zeigt sich durch unwillkommene Empfehlungen von Restaurants IRGENDWO in Bayern mit grosser Bärlauchkarte und "Keine Kartenzahlung, Bargeld ist Freiheit." Meine Güte.... (Machen Sie sich keine Mühe, den Kommentar zu suchen, er ist auf der Spamliste)

Eis und Kaffee im Schwagergarten, dann verabschieden wir uns und machen uns auf den Rückweg in die Stadt. Wir laufen im Westend noch ein bisschen rum und lassen das Wochenende Revue passieren, während Q eine OC-Vorlesung hört. Dann: Aperol Spritz auf einer sonnigen Terrasse und richtig gutes indisches Essen("Royal India" in der Westendstrasse)
Damit wäre der Osterbesuch dann auch fast vorbei. Hoffe auf eine entspanntere Heimfahrt morgen.





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Donnerstag, März 05, 2026

050326 #WMDEDGT

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Aufgewacht um halb fünf, dann gemütlich weitergebachelt bis halb sechs, jedesmal, wenn ich mich umgedreht habe, von Sansa drauf hingewiesen worden, dass sie gerne hätte, wenn ich in IHRER präferierten Position schlafen würde, in der ich ihr eine gemütliche Kuschelschale bilde.


Beim Frühstück herräumen (erst für die Katzen, dann für mich) drauf hingewiesen worden, dass die Powerdiks der Spülmaschine leer ist. Passt gut, weil ich noch genau eine aus der letzten Schachtel übrig hatte und die Abo-Schachtel (6 Disks und 1 Runde Reiningungszeug für die Spülmaschine) gestern kam. Respektive natürlich NUR die Disks, die Reinigungssachen muss ich in der Apothekenpost auslösen. Nach wie vor: Riesenfan der Powerdisklösung, habe gemerkt, ich habe mir das Beschicken der Spülmaschine mit Tabs oder was auch immer total abgewöhnt und in Island mich dann gewundert, warum das Geschirr nicht gescheit sauber wird :-).


Radfahren war superst, es wird jeden Tag heller morgen.

Beim Schwimmen hatte ich eine Bahn zum Teil allein, zum Teil mit einer anderen Person, aber wir kamen gut aneinander vorbei. Ich hatte gestern meinen Knochenkopfhörer mit neuen TrueCrime Folgen aus der Audiothek aufgeladen und war gespannt, was als erstes abgespielt werden würde (“Bauer Rudi wurde anders als gestanden nicht von seiner Familie zerstückelt und an die Hunde verfüttert”, oke). Ich habe mich trotzdem irgendwie verzählt und bin dann eher 44 als 40 Bahnen geschwommen, aber gut.

Es hat trotzdem noch für meinen Lieblingsplatz gereicht.

Beim Teemachen dann von einem mir Unbekannten angesprochen worden: "Bist du die Frau vom C.?" Und das ist in meiner Altersklasse ja eine trick question, deshalb habe ich mit "Von EINEM C. weiss nicht, ob von DEM" geantwortet. Stellte sich heraus: ein ehemaliger SPortkollege vom Hübschen (schon WIEDER!), der sich bei beiden unseren Arbeitgebern beworben hat und jetzt bei mir und auch in meiner (weiteren) Abteilung gelandet ist. Praktisch, wenn man so einen einzigartigen Nachnamen hat, dann ist das sehr einfach, gefunden zu werden.


Heute dann endlich das Gefühl gehabt, den angesammelten und neuen Themen langsam Herr zu werden, das ist gut.


Mittagessen (Lauchquiche und zwei Salate und eine Banane für Später) und dann Ründchen mit Coffee to go mit meinem ehemaligen Flu-Crew-Mitstreiter, der mein Jöbli übernommen hat. Ach guck, vermiss ich gar nicht (also: die Zusammenarbeit mit ihm scon, aber das Jöbli. Und, ehrlich gesagt, auch die Grippethemen. 10+ Jahre sind genug.)

Eigentlich wollte ich das nutzen, um bei der Apotheke Ersatzmigränetabletten für meinen Arbeitsrucksack abzuholen, aber das habe ich vergessen. Genau wie “KAffeebecher gleich auf dem Weg nach oben abgeben”. Als ich ersteres bemerkte, bekam ich grad einen Hauch Kopfweh, aber konnte mir den grösstenteils ausreden.


Wildes Erledigungszeug, dann ein paar Meetings und am Nachmittag vor dem letzten Teammeeting fix eingeplant: heimradeln und, haben Sie ihn auch so vermisst wie ich?, den Gemüsekorb abholen. Ab heute gibt es wieder wöchentlich, ausserdem kriege ich einen grossen diesmal, weil wir den letzten wegen Ferien abgesagt hatten. Musste auf dem Lieferzettel extra überprüfen, wieviele Eier :-).


Eichblattsalat, DREIMAL EIER!, Karotten, Mangold, Feldsalat, Wirsing, Rote Bete, Radicchio, Zuckerhut, Chinakohl, Radieschen, Kartoffeln, Zwiebeln, Blaukraut, Kürbis. Holla!

Auf der Schweizer Seite dann prompt von einer Fussstreife der Grenzwache angehalten worden (was geht?!) und ausgefragt worden. Sie wollten dann aber weder den Korb filzen noch meine Wechselklamotten oder Schwimmsachen anschauen. Fast ein bisschen schad.


Daheim dann: Group Meeting, dann eine Stunde Pause respektive Abendessen machen und essen, bevor es für die Hälfte der Familie ins Pfadihaus ging, L. zum “roten Faden planen”, ich zum Elternrathock (ich plane, meine Exitstrategie langsam zu starten)


Uff. Morgen Homeoffice mit einem grossen Block an “jetzt aber wirklcih fertig machen”-Themen, einem verschobenen Meeting und, a first seit über einem Jahr: KEINEM Physiotermin, weil ich fertig und wieder ganz bin. Yay.


Mit dem Hübschen schaue ich vor dem Schlafengehen noch eine Folge “Twelve Monkeys”, es hat sich ein bisschen arg totgelaufen, aber die letzte Staffel schaffen wir jetzt auch noch.




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Donnerstag, Februar 05, 2026

050226

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Ausgeschlafen aufgestanden um halb sechs, unten erschrocken, dass beide Katzen, die ich draussen wähnte, just reingekommen waren und mich anklagend hungrig anschauten. Ich selber war sehr happy, dass ich mir gestern abend noch eine Runde Obst geschnippelt hatte und das mit Skyr und Granola zu dem üblichen Pott Hafermilchkaffee echt gut schmeckte.

Radeln nach zwei Tagen Pause war richtig schön, nur die Handschuhoption mit nur WIndstopperfingerhandschuhen ohne Krabbenüberhandhschuhe war ein bisschen arg optimistisch und ich hatte richtig kalte FInger.

Schwimmen: kaum ist man zwei Tage nicht da, ändern sie das Bahnenreglement. Normalerweise ist eine Bahn für “Streckenschwimmer” reserviert, was auch immer das bedeutet. Immerhin ist eine Schwimmrichtung (gegen den Uhrzeigersinn) per Schild vorgegeben. Heute waren es drei Bahnen und dann habe ich beschlossen: ich schwimme ja Strecke, nur halt recht langsam, aber nicht so langsam wie die Leute, die unterwasserlaufen oder sitzrückenpaddeln. War dann auch ok, nur skurrilerweise haben manche Leute echt Mühe, sich an das “Rundenschwimmen” in einer Bahn zu halten. Ich bin da mittlerweile stur und denke mir: ich schwimm einfach grad aus, die werden dann einer Frontalkollision schon ausweichen. Aber gut, bei den Irren, die da manchmal unterwegs sind, weiss man es halt auch nicht. Heute ist es aber nicht passiert.

Ich war heute ein bisschen unter Zeitdruck, weil mein erstes Meeting schon um 8 war und das tatsächlich mit Rüberlaufen, Zeug im Spind verstauen / zum Trocknen aufhängen etc bisschen knapp wird, aber: Punkt 7:57h war ich auf unserem Stockwerk (die Kollegin, mit der ich verabredet war, war wegen überforderter Hotelrezeptionsazubi ein bisschen spät, so konnte ich noch durchschnaufen).

Der Tag selber war dann dicht getaktet, ich sorgte für Verwirrung, weil ich zum dritten Tag in einer Reihe “meinen” Platz nicht einnahm, sondern heute halt, mit lauter Back2Back Meetings, beschloss, dass ich mobil unterwegs sein würde und keinen der knappen Plätze besetzen würde. So hatte ich den ganzen Tag Schiss, dass ich meine Jacke oder ein Handy oder Kabel oder was auch immer in einem der vielen Räume vergessen würde…

War ein dichter, aber guter Tag, sehr wichtig und gut für mich das Meeting mit meinem Chef, wo ich das total schief gelaufene LT Meeting von Montag nochmal ausrollte und um Rat bat. Zeigt sich: it was them, not me… (Habe ich erwähnt, dass ich so froh bin, ihn als Chef zu haben)

MIttagessen mit einer Kollegin, mit der ich seit Juni in einem Team arbeite und die ich auf jeden Fall interessant finde. Ich bin fast ein bisschen stolz, dass ich (hätte ich auch nicht gedacht, das mal ehrlich sagen zu können) nicht mehr ganz so judgy bin wie auch schon. Es gibt immer noch Leute, bei denen klickt es von ganz allein, da ist alles easy, die mag ich (und mag ich auch besser kennenlernen, das passiert von alleine), es gibt immer noch Leute, die ich überhaupt nicht mag und auch nicht kennenlernen mag und vermeide, mehr als nötig (oder überhaupt) mit ihnen zu tun zu haben, es gibt immer noch Leute, die ich langweilig finde oder die, ganz ehrlich, so introvertiert sind, dass ich jede Interaktion unglaublich zäh oder einseitig finde, und das vermeide ich auch. Aber es gibt auch andere Leute, die ich nicht per se jetzt unerträglich finde, auch nicht uneingeschränkt toll, vielleicht ein bisschen nervig oder anstrengend, aber so, dass sie mich neugierig machen, was da dahinter ist. Und so ein Mittagessen war das heute. War auf jeden Fall nicht langweilig und zäh und ich bleib dran!

Nachmittag dann richtig anstrengend, weil 4 einstündige Meetings ohne Pause ausser einmal zwischendrin kurz zum Heimradeln und Gemüsekorb abholen. Uff.

Abendessen frisch aus dem Korb, dann noch eine Folge “Down Cemetery Road” mit dem Hübschen (bin mir nicht sicher, ob ich Ruth Wilson oder Emma Thompson hotter finde) und dann ab ins Bett, war eine anstrengende Woche (morgen auch noch), aber fürs Wochenende haben wir was tolles vor!


Zuckerhut, Kresse, ein bisschen ramponierter Kürbis, Sellerie, Chicorino Rosso, Rettiche, Blaukraut, 3 shades of Karotte, Lauch, Sauerkraut, Kartoffeln, Portulak, doppelte Menge DER EIER



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Mittwoch, Februar 04, 2026

040226

 Da war aber jemand müde gestern (der Zug ist eine halbe Stunde extra irgendwo im Dunkeln durch die Schweiz gefahren, mit vielen, vielen Ansagen, dass Personenunfall, Streckensperrungen, Umleitung, Verspätung. Für uns war das nicht so wild, wir sassen gemütlich in der ersten Klasse, hatten eine angeregte Unterhaltung (was wir total verpennt haben: was zu essen. Der Hübsche hat sich köstlich amüsiert, als ich soooooo hungrig nach Hause kam, weil "Bestes an Businesstrips mit dem Zug: im Zug lecker essen!" Ja, oder halt aufgetaute Suppe, die hat selten so gut geschmeckt wie gestern abend!), es war für uns allemal angenehmer, als die Person in Münsingen (es hat fast aufdringlich gewirkt, wie in JEDER der vielen Durchsagen in vier Sprachen MÜNSINGEN als Unfallort erwähnt wurde)...

Heute dann war ich immer noch müde, als der Wecker um 6 geläutet hat, aber hilft ja nix. Frühstück, Arbeitsstart, bis der Hübsche wach war und ich mein Sportründchen starten konnte. Heute war Homeoffice angesagt, weil um 10:30h sich der Gartenbauer angekündigt hatte (danke übrigens für die Hinweise auf zu empfehlende. Wir haben bisher gelernt: a) Gartenbauer aus D kommen nicht nach CH zum Arbeiten und b) Antworten auf Onlineanfragen dauern relativ lang. Das kann damit zusammenhängen, dass Garten per se draussen und nicht vor dem Computer ist oder dass Januar halt nicht die Hochbetriebszeit in Gartenbauunternehmen ist. Anyway. 

Also: Sportründchen, Dusche, dann weiterarbeiten. Um halb 10 habe ich ein Call mit meinen beiden Kolleginnen für unser GemeinschaftsProjektchen (understatement), in dessen Rahmen wir mittlerweile "KLM" als Gruppenname bekommen haben (Anfangsbuchstaben der Vornamen, für den Fall, dass Sie sich wundern und wir wollten nicht MLK sein. Überlegen an KLM-Merch hin und her). Wir arbeiten richtig gut zusammen, das Thema ist trotzdem anstrengend.

Um Punkt halb 11 muss ich raus"springen" aus dem Call (vorher bin ich physisch ein paar Mal fast rausgefallen, weil ich mir das Wackelboard vor L.s Schreibtisch aufgestellt habe und dann halt doch ein bisschen mehr hample als gedacht), weil der Gartenbauer vor der Tür stand.

Wir haben erst bei Kaffee und dann im winterlich tristen Garten unsere Pläne und Wünsche besprochen (ich weiss jetzt auch, dass "der Baum neben dem Ahorn, der sich einfach angesät hat und jetzt 4m hoch ist" eine Esche ist), wir haben Lob für den einen Teil, den wir so lassen wollen, bekommen, weil "ökologisch ist das perfekt". Kann jetzt ehrlich gemeint sein oder aber gutes Zuhören und so zu reagieren wie der Kunde es mag, weil wir sehr deutlich wurden, dass wir uns bewusst von den Schottergärten und Plastikzaunwänden in der Siedlung abgrenzen wollen. Es gab eine wunderbare Idee, damit der hässliche Zaun für uns nicht mehr so hässlich ist und die Nachbarn uns nicht wieder alles umschneiden, nämlich ein Obstspalier. Er klärt nochmal ab, ob das mit dem entsprechenden Lichtangebot klappen würde und dann wäre das richtig, richtig schön! Sonst: super Ideen, sehr angenehmes Gespräch, wir haben als Hausaufgabe, Fliesen oder Platten auszusuchen und dann gibt es eine Offerte. Re Zeitrahmen war es ein bisschen lustig, er überlegte hin und her, und als er "schon 6-8...." sagte, dachten der Hübsche und ich beide automatisch "Wochen", aber es sind "Arbeitstage". Und es könnte gut sein, dass das alles noch bis Ende April gemacht wird. Wie toll wäre das denn?

Dann: Wenn ich schon mal zu Hause bin (und am Fr zum Haareschneiden gehe), kann ich die Mittagspause auch zum Haarefärben nutzen, das kann ich mittlerweile richtig gut (erst bleichen, dann Toner drauf, mit strähnchenweise bepinseln, nur den Ansatz und so, auch hinten, und mit zwei Spiegeln, bin richtig stolz auf mich). Heute mit einem anderen Toner als sonst, nämlich halb halb "Ice Irise" und "Strawberry", was jetzt ein kühles Pastellrosa ergibt, genau das, was ich wollte. Mal sehen, wieviele Schwimmtage es hält.

Der Nachmittag voller Meetings, die alle sehr produktiv waren, aber halt auch konzentriert und uff. Morgen wird crazy, ich habe von 8:00 bis 18:00 bis auf zwei kurze Halbstundenslots dazwischen Back2Back-Meetings, das ist nicht gesund.... naja. Immerhin habe ich mir das Schwimmen vorher aktiv als Termin blockiert, dass nichts dazwischen kommt. 

Jetzt noch: Cacio e Pepe mit Miso und Edamame als "Verlegenheitslösung" zum Abendessen, dann Feierabend.


Nicht vergessen (also: ich): Morgen ist #WMDEDGT!

Montag, Januar 05, 2026

050125

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.
Der Tag gestern endete dann ein bisschen skurril, ich würde sagen, es hätte gut in eine finnische oder schwedische Tragikkomödie gepasst, aber vllt auch nur wegen der Sauna. Wir haben, wie geplant, beim Heimkommen aus der Kälte die Sauna angeworfen, nach dem Vorheizen die Kleider abgelegt und, wie man das halt so macht, mit Rosmarin-Orangen-Aufguss (der war fast leer und ich konsolidiere gern), Apfelschorle, Musik, Diskolicht und so angefangen zu schwitzen. Aus allgemeiner Unruhe heraus überprüfte der Hübsche nochmal den Standort des Schwiegermuttertags (das Handy war noch nicht wieder bei ihr) und .... er war unterwegs. Also: den Bruder vor Ort angerufen, der sprang ins Auto, machte sich auf den Weg zum letzten Standort, wir duschten kalt und gingen nochmal in die Sauna. Als der Bruder vor Ort war, rief er wieder an, fand niemanden, die beiden Brüder (einer draussen in der Kälte, der andere drinnen nackt, weil halt Sauna, Sie verstehen jetzt vllt den Teil mit der Tragikomödie?, ich mit einer weissgrünen Gesichtsmaske aufgelegt) konferierten. Ich rief im Pflegeheim an, um zu bestätigen, dass sie wirklich weg sei und nur ihr Tag wie auch immer. Dort hatte man sie noch gar nicht vermisst, aber sie war definitiv weg. Langsam stieg die Unruhe, irgendwann war klar: das wird so nichts, es war fast -10 Grad draussen, dunkel, eisigglatt und sie bestimmt nicht warm genug gekleidet und definitiv nicht gut zu Fuss. Also rief der (nackte) Hübsche bei der Polizei an (so nett, in Bayern muss man unseren Nachnamen nicht buchstabieren, "Wie mas sogt, oda?"), ich im Pflegeheim, der Bruder durchfragte Restaurants, Cafes, halbwegs öffentliche Gebäude. Bei der Polizei konnte man schnell helfen, weil sie schon Bescheid wussten. Jemand hatte sie auf der Strasse aufgesammelt, zum Aufwärmen ins Haus genommen und die Polizei informiert. Unser Puzzlestück war dann sozusagen der Ort, wo sie hingehört. Der Bruder durfte sie dann dort von der Streife in Empfang nehmen und wir sind der Person, die hingeschaut und geholfen hat, sehr, sehr dankbar (die Polizei durfte uns nicht sagen, wer oder wo das war, deshalb hier anonym.). Ich nehme das als Anstoss, mir noch weniger einen Kopf zu machen, wenn mir irgendwas komisch vorkommt, sondern einfach zu fragen und Hilfe anzubieten.... der letzte Saunagang war dann tatsächlich entspannt. Naja. Relativ

Schön war dann nach dem Abendessen allerdings die Erkenntnis, dass Q. direkt eine Woche nach Semesterbeginn eine Woche Fasnachtsferien hat und deshalb nach Island nachkommen kann! Deshalb gestern nochmal einen Flug, eine Hotelübernachtung in Reykjavik und ein zusätzliches Hotelzimmer für die Rückreise gebucht und im Airbnb angefragt, ob auch 5 Gäste ok sind (ja, sind sie). Das freut mich sehr und ich bin auch recht entspannt mit Q.s alleiniger Anreise, er ist erstens gross und zweitens kennt er sich in Reykjavik aus und drittens sind wir ja praktisch ums Eck. Hach!

Dann also heute Alltag. Die Katzen und ich haben ganz schön geschaut, als der Wecker um halb sechs läutete! Nächste Überraschung: die letzte Zimtschnecke, auf die ich mich seit dem zu Bett gehen gefreut hatte, hatte über Nacht einen anderen Abnehmer gefunden, also: Honigbagel!

Die Radfahrt zur Arbeit war ... holla. Ich war sehr vorsichtig, weil ich mit Glätte rechnete. Das ging erstaunlich gut, nur die Brücke über die Ergolz war zur Hälfte eine Eisplatte (ich habe drüber geschoben, auch am Heimweg nochmal) und dann die 2, 300 Meter zum Kraftwerk waren suboptimal. Sonst war alles trocken und, wie ich am Heimweg gesehen habe, so gesalzen, dass das Eis keine Chance mehr hatte. Hat sich da die Politik wieder geändert? Ich erinnere mich an meine Gymnasiumszeit, in der Salzen total verpönt war, überall Splitt-Kisten standen, im Frühling die Strassen ewig lang voller Rollsplitt lagen, so dass man gar nicht gut Rollschuhfahren konnte und manche Leute mit Asche gestreut haben, was meine Eltern total doof fanden, weil da die Kleider so dreckig werden, wenn es einen hinlegt. Ich erinner mich auch, dass "Warum man nicht salzen sollte" eines DER Aufsatzthemen in der Schule war... Hier stehen auf jeden Fall NUR Salzcontainer rum, auf den Strassen ist es so weiss, dass ich mir am Heimweg nicht sicher war, ob das vllt doch Eis wäre.... Naja. Als Winterradlerin werde ich mich mal nicht beschweren. Dann aber: es war so, so, so, so kalt! Angeblich -8°C, keine Ahnung, ob ich übermüdet war oder das tatsächlich kälter war, als ich bisher jemals durchradelt habe, aber holla! Meine HH-Winterstiefel waren warm, die doppelten Handschuhe nicht, meine Knie wurden kalt und mein Gesicht trotz Buff. Ich brauchte beim Schwimmen 10 Bahnen, um mich nicht mehr kalt zu fühlen. Trotz heisser Dusche danach ging das leichte innerliche Kältegefühl den ganzen Tag nicht weg. Ist aber auch ok: ich habe jetzt festgestellt, dass nach 2 Wochen Ferien, in denen das Gebäude vermutlich nicht sooooo geheizt wurde, davon mindestens einer Woche mit ordentlich Minusgraden, es sich innen auch auf der Südseite endlich so anfühlt, dass ich über ein dünnes Langarmshirt evtl noch ein bisschen was überziehen könnte, ohne einen Hitzschlag zu bekommen!

Im Büro war noch recht wenig los, ich glaube, alle mit Kindern in deutschen Schulen oder Kindergärten, haben noch incl Dienstag freigenommen. War also kein Problem, meinen Lieblingsplatz zu bekommen und die Webcam am neuen Curved Screen zu personalisieren. Für ein paar Plätze reichen meine Augenvorräte noch.



Der Arbeitstag war dann tatsächlich recht entspannt, nach der Weihnachtspause erwarten einen ja höchstens ein paar Sachen aus Asien und halt die last minute Sachen, die jemand am 22. Dezember noch raushauen musste.

Zum Mittagessen mit dem früheren Lieblingskollegen eine Premiere: die Vegibowl im Bowlrestaurant schmeckte einfach richtig scheusslich. Mein Kollege musste so lachen und war bereit, mit mir woanders hinzugehen, weil ich (unbewusst) so angewidert das Gesicht verzog. Und das heisst halt schon einiges, ich esse praktisch alles und wenn ich mich gut unterhalte, ist richtig gutes Essen meist fast Verschwendung, weil ich es reinschaufle und nur auf die Unterhaltung achte. Aber das? Urks. Ich glaube, die gab es schon öfter und eigentlich ist sie nicht schlecht: Fregola Sarda (i, o? Wie Perlcouscous halt), weisse Bohnen, Orangen, Fenchel, Granatapfelkerne und irgendwas mit Feta, Pesto und Brie, das ist total weird und schmeckt wie Obatzda Genovese, also nicht gut. Aber beim Rest kann man eigentlich nicht viel falsch machen.... ausser man kocht den Fenchel breiweich (ich hatte mit rohem Fenchel gerechnet) und, ich weiss nicht, nimmt eine Bitterorange oder schüttet aus Versehen irgendwas mit Bitrex drin (Spüli? Desinfektionsmittel?) in den Orangencontainer. Örks, echt! (Spricht für die Unterhaltung und meinen Hunger nach dem Schwimmen, dass ich trotzdem aufgegessen habe!)

Heimgeradelt bin ich ausnahmsweise noch im Hellen, wollte mir die Strasse nochmal bei Tageslicht anschauen. Mit Zwischenstop beim dm hat es dann doch bis Sonnenuntergang gedauert, bis ich an der Kraftwerksbrücke war, aber das ist ja sehr hübsch!

Das Eis auf der Brücke




Der Hübsche ist im Moment ein bisschen on edge mit der ganzen Schwiegermuttersituation und deshalb trade ich ein bisschen von meinem Seelenfrieden gegen viel von seinem und fahre morgen und am Mittwoch NICHT mit dem Rad, sondern mit dem ÖV und gehe mittags schwimmen (da, das habt ihr jetzt davon, mit der scheusslichen Bowl heute! Esse ich halt nix mehr!). Am Donnerstag wird es erstens wärmer (und nass) und zweitens ist da Gemüseabholtag und das schleppe ich nicht ewig in Bus und Bahn und zu Fuss durch die Gegend! Wenn ich ihm damit eine Sorge nehmen kann, mache ich das und hoffe, beim Mittagsschwimmen genug Ruhe zu finden und beim Weg zum Bus auch genug frische Luft. 

Jetzt: Montagspizza, Kleiderbestellung anprobieren (passt alles!), Tasche für morgen packen, noch eine Folge Serie und dann ein bisschen früher ins Bett als auch schon.

Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen.

Freitag, Dezember 05, 2025

051225 #WMDEDGT

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 Duft heute: 

""Faith for Fantasy"  Weich, süß, eine leichte Würze und Synthetik: Faith for Fantasy von Philly & Phill ist eine Hommage an einen Traum, in dem wir uns alle wiederfinden. Es geht um die Selbstverwirklichung des eigenen Potenzials. Dieses Parfum schimmert wie ein Funkeln am Nachthimmel - ebenso wie seine faszinierenden Ingredienzien, die zum Träumen einladen und sich auf der Haut ganz individuell entfalten. Gourmand-Noten wie Karamell und Praline in der Kopfnote treffen auf ein Herz aus Sandelholz und Ambra, die das Selbstvertrauen sprudeln lassen. Die Basis aus Moschus, Edelholz und Sandelholz geben Kraft, seine Traum zu verwirklichen. Ein intergalaktisches Feuerwerk wunderbar aufeinander abgestimmter Duftnuancen."

Ich bin recht angetan vom Duft (die Beschreibung holt mich gar nicht ab, weil: da schimmert und funkelt nix, da ist kein Feuerwerk und nix intergalaktisches), ich bin immer zu langsam für die Kopfnote, da ist nix mit Karamell und Praline für mich. Der Rest ist warm und kuschelig, trocken und holzig, das passt mir ziemlich gut.

Sonst:

Ausgeschlafen bis sechs (lol) heute, weil ich ja heute nicht ins Büro, sondern zur Physio gehe. In der letzten Stunde kuschelt sich die kleine Katze nochmal zu mir, das ist sehr süss, habe ich die letzten Tage ein bisschen vermisst, da hat sie lieber im Bad oder vor der Haustür auf der jeweiligen Warmwasserleitung gschlafen.

Während des Frühstücks (Brot mit Quittengelee <3 und Hafermilchkaffee) arbeite ich durch ein paar Emails, fülle Jahrespläne für nächstes Jahr aus (sieht so aus, als ob ich nächstes Jahr mindestens alle 2 Monate bei einem Governancemeeting antraben würde, meine Executive Presentation Skills werden durch die Decke gehen!).

Physio war dann heute recht kraftlastig, jetzt bin ich wirklich durch die Woche und habe mir für den Rest des Tages sportfrei gegeben.

Bei L. in Japan kam das Paket mit Adventskalendern und Weihnachtssüssigkeiten und so endlich an und es gab so süsse Bilder vom Auspacken :-). Er hat es da schon wirklich, wirklich gut getroffen!

Zum Mittagessen gab es dann aufgetaute Kürbissuppe (zeitgleich wurde die Ersatzgefrierschrankschublade geliefert, die ich ja vor ein paar Wochen geschrottet habe und die man nicht einfach so bestellen konnte. Ich muss schon sagen, 171CHF für eine flimsige Plastikschublade finde ich schon eine Hausnummer und dann war nicht mal die Miele-Plakette drin, die musste ich aus der alten Schublade raushebeln. Egal, man schlitzt sich nicht mehr auf, wenn man etwas rausnimmt oder reintut und es sieht wieder alles ordentlich aus), dann hatte ich noch zwei recht komplexe Meetings, bei denen ich richtig gut aufpassen musste. Es bleibt tricky, auch wenn meine Produkte oft ein bisschen unter dem Radar fliegen, man muss aufpassen wia a Haftlmacher!

Dann: eine Runde mit dem Hübschen, es war neblig, nass und nicht richtig kalt und dann sehr spätes Wocheneinkaufen, mal wieder zu zweit, das haben wir lang nicht gemacht, und hungrig, das haben wir auch schon lang nicht mehr gemacht. Während ich Deko für die zwei Geburstagskuchen (Büro und daheim) eingekauft habe, war ich einmal mehr sehr froh und erleichtert, dass ich dieses Jahr keine Party geplant habe, für die ich auch heute hätte einkaufen müssen, und dann war ich traurig, dass ich so erleichtert war, weil: ich mag doch Parties und wie schade, dass ich dafür dieses Jahr einfach so überhaupt gar keine Energie übrig habe und das eine der besseren Entscheidungen dieses Jahr war. Naja. Nächstes Jahr muss das anders werden (no pressure, es ist ein runder Geburtstag ....)

Naja. 

Der Hübsche ist dann zum Sport, ich habe noch ein bisschen gewerkelt, mit Alexander Nawalny auf den Ohren die Einkäufe verräumt und Pizza vorbereitet, gebloggt und werde jetzt gleich mit einem Aperol Spritz duschen gehen. (Ja, MIT, die Marienschreine im neuen Bad sind genau dafür sehr praktisch.



Wunschlistenfrage:

Thema pseudosoziale Beziehung: Wenn man dir im beruflichen Umfeld oder auch auf der Straße begegnet, möchtest du/ist es ok  dann 1 on 1 auf den Blog angesprochen werden oder soll man lieber so tun, als wäre nichts?

Das ist eine gute Frage und ich sags mal so: im beruflichen Umfeld schon gerne, weil da wüsste ich gerne, falls jemand das liest, was ich schreibe / schrieb. Auf der Strasse: kommt drauf an, ich meine: laufen wir beim Strasse überqueren entgegen? Renne ich grad einer S-Bahn hinterher? Führe ich grad ein Telefongespräch? Verstehen Sie was ich meine? Wenn es offensichtlich nicht passt, dann nicht, aber sonst: klar, ich reagiere dann vermutlich ziemlich clumsy und es ist mir hinterher peinlich (Grüsse an die Familie, die uns in Keflavik am Flughafen direkt nach dem Duty-Free-Bier-Einkauf für drei Wochen getroffen hat), aber doch, machen Sie ruhig! (Ist mir lieber, als wir haben miteinander zu tun, und irgendwann kommt dann raus, dass Sie seit Jaaaaahren schon lesen, was ich hier schreibe.). 

Und jetzt bin ich neugierig, von wem diese Frage kam!




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Mittwoch, November 05, 2025

051125 #WMDEDGT

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Erstmals bin ich heute um halb zwei aufgewacht und habe L. mit zeitnahem Feedback zu seinem Schuluniformbild erstaunt. Stellen Sie sich einen, wie heute jemand gesagt, hat, sehr jungen Hugh Grant mit helleren Haaren in einer Umbrella-Academy-Uniform (mit langer Hose) vor.
Dann nochmal aufgewacht um halb sechs kurz vor Wecker.
Aufstehen, Honigbrot und Milchkaffee, dann ab aufs Rad. Im Dunkeln radeln bei Vollmond ist schon auch schön:



Schwimmen war superst, um acht sass ich am Schreibtisch, heute wieder an meinem Lieblingsplatz.
Der Tag war dann.... intensiv, aber gut. Das Riesenprojekt kommt in die wirklich allerletztes Phase, ich geniesse auf eine weirde Art diese konzentrierte, bisschen hektische, aber innerhalb unseres kleinen Teams unter allen Beteiligten sehr wertschätzende Zusammenarbeit da sehr. Überhaupt: beim Mittagessen (schon wieder tiefgründige Gespräche. Ich finde das ja schon super, bin aber eben immer noch überrascht, wie viel die Leute auspacken auf meine Frage: "So, jetzt aber: wie gehts dir denn?") kamen eine alte UND neue Kollegin, wir haben aus derselben alten in unterschiedliche Teile derselben neuen Organisation gewechselnt, und ich unter anderem zu dem Schluss, dass eben das, der Umgang miteinander und Empathie der grosse Unterschied zwischen den beiden Umgebungen ist. Und wie gut das tut.
Nachmittags sind dann die meisten Meetings ausgefallen, aber ich kam trotzdem kaum zum Sitzen, es ging wild durcheinander, zu den verschiedensten Themen, und ich merkte, wie es mir gut gefällt, wie schnell mein Hirn umschalten kann und praktisch richtig gut aufgewärmt performt.
Perfekter Arbeitstagsabschluss: beim Umziehen in Radklamotten zu meiner Outfitwahl beglückwünscht worden, "besonders für den Stilbruch zwischen Kleid und Stiefeln" und das macht mich besonders happy, weil ich das tatsächlich genau deswegen so ausgewählt hatte (müssen Sie mir jetzt glauben, ich hab halt kein Bild davon und jetzt zB schon Pyjama an): ein knöchellanges rotes Strickkleid, oben schmal (langärmlig, kleiner Rundhalsausschnitt, unten weit schwingend) und dazu halt schwarze Bikerboots. 
Daheim hatte der Hübsche im HOmeoffice die nun wirklich korrekte Installation des Trockners beaufsichtigt, ist jetzt fertig.


Ausserdem kam ein Schreiben von der AEW, dass sich wegen der vielen Solaranlagen das Vergütungsmodell massiv ändern wird. Letztendlich kann man wählen zwischen einem nicht so hohen Festpreis für die Einspeisung oder einem gestaffelten Preis je nach Monat. Letztendlich geht es um das Vermeiden von Stromspitzen an supersonnigen Tagen. Wie gut, dass wir da gelandet sind (und wie krass, dass ab Januar bauseitige Massnahmen verpflichtend werden, die Einspeisung zu begrenzen respektive im doofsten Fall einfach zu kappen. Von wegen, erneuerbare Energien würden nicht funktionieren). Was das für uns bedeutet: der Hübsche hat sich die Daten unserers Smartmeters ausgelesen und es sieht so aus, dass wir von April bis September in Summe genug Strom erzeugen, um total autark zu sein, wenn wir ihn denn speichern würden. Nächste Woche haben wir einen Beratungstermin für einen Baterriespeicher.

Heimradeln um sechs (aus dem Augenwinkel realisiert, dass zwei, drei Grundstücke neben der letzten riesigen Ausgrabung die nächste startet. Durch dunkel morgens und abends beim Vorbeifahren habe ich das gar nicht richtig bemerkt!) und im Dunkeln war mir dann schon wieder zu warm in nur einem Teil der Klamotten, in denen ich morgens grenzwertig kalt hatte. Es ist kompliziert und im Büro auf der Südseite halt immer noch grenzwertig heiss, wenn die Sonne scheint. Mir wurde mitgeteilt, das würde den ganzen Winter und auch im Sommer so bleiben und ich fürchte, ich war bisher zu Unrecht vom grossartigen Temperaturmanagement des Turms beeindruckt, weil halt die Kellerkinder im 8. Stock einfach IMMER im Schatten sind....
Daheim dann: schnelles, leckeres Abendessen (Ravioli mit Salbeibutter, Tomaten, Parmesan und eine Riesenschüssel Zuckerhut mit Erdnussingwerdressing), dazu von Q. Bericht über die Feuerwehrübung gestern und das Chemiepraktikum von heute hören, dann Abendskincareroutine, eine Folge Greys und mit Buch ab ins Bett.
Phew.



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Sonntag, Oktober 05, 2025

051025

 

 

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 
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Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

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Vielleicht ist es wirklich an der Zeit, #WMDEDGT zu beenden.... wenn ich nicht den monatlichen Reminder im Kalender hätte, am 1. jeden Monats diesen Post vorzubereiten, hätte ich heute SCHON WIEDER vergessen, dass der 5. ist und halt einfach so geschrieben. Ich schreibe eh praktisch jedne Tag auf die gleiche Art und Weise, nur der Rahmen drum rum ist ein anderer. Naaaaaaja.
Anyway. Verrückterweise hatte ich gestern abend schon geplant, heute morgen keine Sportrunde einzulegen und nur gemütlich aufzustehen. Das habe ich dann den ganzen Tag über beibehalten und kam mir dementsprechend total verwegen und dekadent vor. Naja.
Geschlafen bis viertel nach acht, Kaffee, Internet und Buch im Bett, dann Frühstück. 
Nach Schminken und Zimtschneckenteig aus dem Kühlschrank ins Warme reinholen haben der Hübsche und ich unseren Ragewalk gemacht, heute aber anders, nämlich ins Dorf und an den Rhein runter, bisschen Wasser und Wind anschauen (und Dorf und Schwimmbad und Ausgrabungsstellen und neu geplante Ausgrabungen und so). Fühlt sich weiter an, als die Runde über die Felder, ist es aber nicht. Hm.







Wieder daheim habe ich mich dran gemacht, die letzten (gingen dann doch nicht alle rein, weil Q keine mag und ich deshalb ein paar "leer" gelassen habe) Zwetschgen in Streuselzwetschgenzimtschnecken zu verpacken. Wurde super!

Jonny hatte sich übrigens seit morgens um halb sieben in L.s Bett verkrümelt:



Dann: Schwimmsachen für morgen, den Koffer für Dienstag packen (musste sehr lachen, als Q. fragte, ob ich "for pleasure" nach MH fahre. Dinner am zweiten Abend ist übrigens an "surprise location" und ich bin vermutlich zu lang dabei, wenn ich als erstes denke: "Ach guck, da hat jemand vergessen, dass wir essen gehen wollten / sollten und die Assistentin hatte grad keine Zeit, für die "Globis" aus Basel was zu buchen und jetzt schaumamal, was wir finden"), und zwar so, dass ich am zweiten Tag gemütlich für die Zugreise heim gekleidet bin, am ersten Tag lange Hose und zue flache Schuhe für den Betriebsbesuch habe (Notfallabschminksachen und Schminktäschchen im Rucksack, für den Fall, dass es in die weisse Zone und dann wieder raus geht), und natürlich was, was "kompetent, seriös, leadership" und "ich bin ein ex-Ghettokind aus der Produktion", wie es jemand so schön genannt hat letztens, transportiert :-). Und was, was Transport in einem kleinen Köfferchen und keinen Bock auf Bügeln im Hotel verzeiht.

Ausserdem: vielleicht den Trockner repariert. Der hat schon Ende letzten Winters EWIG zum Trocknen gebraucht und es war immer noch alles noch feucht. Flusensiebe etc haben wir natürlich immer saubergemacht, aber ... auch die Ruhezeit über den Sommer hat ihn nicht geheilt. Bevor wir den Service anrufen, der uns dann wieder sagt, wir sollen einen neuen kaufen, habe ich also ein paar Youtube Videos geschaut, rausgefunden, was der Feuchtigkeitssensor ist, ein Video gefunden, in dem man den aufmacht und innen entflust und dann wieder zuschraubt. Ich bin bei Youtube nie angemeldet, weil halt, deshalb hatte ich keine Suchhistory, und ich habe das Video nicht wieder gefunden. Deshalb haben wir das heute nach meinem Gedächtnis auseinandergebaut, mit Schminkpinsel alles gesäubert, zusammengebaut und jetzt läuft die erste Ladung. Wir sind sehr gespannt! (Sonst rufe ich morgen den Service an). Bisher ist der Erfolg noch nicht so wirklich durchschlagend

Bei all dem habe ich dann den neuesten "Cormoran Strike" Band fertiggehört. Auf doppelter Geschwindigkeit und zu Zeiten, wo man sonst eh nix anderes machen kann (lange Autofahrten, Wäscheaufhängen, Kochen, so was) ist das halbwegs erträglich, obwohl auch hier wieder die grosse Frage aufpoppt: Warum bekommt die gute Frau kein Lektorat, die dieses Geschwafel um die Hälfte kürzt?!!!

Gelesen habe ich übrigens bis gestern alle die Bücher von Joel Dicker, die mir noch "gefehlt" haben. Ich bin jetzt durch und möchte nie wieder ein Buch von Joel Dicker lesen. Ich verstehe nicht, warum er ein Bestsellerautor ist. Die Geschichten sind (meist) recht gut ausgedacht und konstruiert (die frühen nicht, da passiert einfach genau nix), aber so unglaublich langweilig und platt geschrieben, als wäre es das Drehbuch für eine Vorabendserie oder ein Fünftklässler hätte sein erstes "Protokoll" geschrieben. Meine Güte, wie kann man so uninteressiert an den eigenen Figuren sein? Wie kann man genau überhaupt keine Spannung aufkommen lassen, kein Gefühl transportieren, kein nix? Die Bücher lesen sich wie eine fortwährende Challenge, eine total spannende Handlung so langweilig wie möglich zu schreiben, in Sätzen, die wie aus Duolingo wirken. (ich könnte mir vorstellen, dass man die Bücher ganz gut verfilmen könnte, weil was passiert schon gut ausgedacht ist, nur das wie oder warum einfach gar nicht passiert. Da könnten dann die Schauspieler und Regisseur interpretieren, ohne sich mit den Buchlesern zu überwerfen, weil die finden, dass das im Buch ganz anders wäre, weil ... im Buch ist es ja neutral und egal.

Die Zimtschnecken sind superlecker geworden, auch die Streusel, die mir in der Zusammensetzung ein wenig arg mehl- und wenig zucker/butterlastig vorkamen, wurden knusprig und gut.



Passend zum Wetter habe ich ein bisschen für unseren nächstjährigen Islandurlaub recherchiert. Wird ein bisschen anders als sonst, Q. wird ja wegen Semester/ Prüfungen vermutlich nicht mitkommen können (tbc), wir werden erstmals nach Akureyri fliegen, sind aber nicht bereit, Reykjavik ganz auszulassen, wir planen, im Februar / März zu gehen, statt Skiferien. Und ja, ich habe durchaus ein Haus gefunden, das Ski in / Ski out anbietet und vielleicht machen wir ja doch Skiferien?!

Bevor ich mich jetzt fürs Abendessen (lila BRatkartoffeln, weil es halt die Woche lila Kartoffeln im Gemüsekorb gab; das Kochwasser wurde dabei übrigens grün. Sehr skurril. 



Und alles "ganz OhnE CheMIe" :-), dazu Mangoldgemüse, gebratenen Brokkoli, Spiegeleier und Salat mit Knoblauchcroutons. Da ich die Woche eben drei Abende nicht daheim bin und nicht weiss, wieviel der Hübsche und Q. jetzt wirklich an Gemüse jenseits von Salat zubereiten würden, mache ich alles bis auf die zwei kleinen Kürbisse, die sich halten, halt bis morgen) an den Herd stelle, werde ich erst noch auf dem Sofa mit einem Buch, das sich endlich mal wieder gut liest, und einem Aperol Spritz einmümmeln und in den Sturm gucken.


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