Dienstag, Februar 07, 2023

070223 Berappeln

 Puh, was ein Tag gestern. Wir sind alle echt früh ins Bett gefallen und haben (ich) zwar nicht gut, aber besser geschlafen. (Der Hübsche sogar richtig gut, das ist das wichtigste9.

Heute war dann ein bisschen berappeln angesagt, das war ja schon erstmal eine Ansage gestern.

Die Betablocker machen ihren Job, Dosierung kann noch justiert werden, Blutwerte sind da, die sprechen nicht gg die Medikamente, und es wurden Pläne und Termine fürs weitere Vorgehen gemacht. Und Flüge gebucht (für die Arbeit, nicht für den Urlaub, da warten wir IMMER noch auf Kinderpläne), die halt gecancelt werden, wenn es nicht gehen sollte. Aber es wird gehen.

Puh, puh, puh.

Ich wollte ja eigentlich heute Blustspenden gehen, nachdem ich das Gefühl hatte, nochmal was nachholen zu müssen, nachdem ich ja letztes Mal heimgeschickt wurde. Aber: es scheint unter keinem Stern zu stehen. Mein Schwindel ist immer noch nicht ganz vorbei, ich nehme zwar keine Tabletten mehr, aber mag erstens nicht diskutieren über "Haben sie in den letzten 3 Monaten irgendwelche Medikamente genommen?" und zweitens könnte ich mir gut vorstellen, dass ein halber Liter Blut weniger bei eh schon aus anderen Gründen schwindelig gar nicht die allerbeste Idee ist. Tja. Altruismus, not today.

Ausserdem bin ich heute daheim geblieben und nicht ins Büro gefahren, erstens, weil Schwindel, zweitens weil ich muss den Tag gestern aufholen, drittens (eigentlich erstens) ich wollte lieber daheim sein und sehen, wie es dem Hübschen geht, viertens beide Kinder hatten schon mittags aus und das war wirklich schön, alle zusammen mittag zu essen.

Ich habe das Gefühl, ich bin wieder ein bisschen mehr on track mit allem, das ist gut.

Wer keinen so guten Tag hatte, waren die schwarzen Katzen des Viertels. Jonny und GPS-Jonny sind ja jetzt immer gemeinsam unterwegs, es ist so lustig! Als wir unser Mittagsründchen machten, kam Jonny zu uns auf die Bank gehopst, GPS Jonny rollte sich auf der Strasse in der Sonne (ich glaube, er hätte auch gern Leckerli, aber ich möchte keine fremden Katzen in freier Wildbahn füttern). Es war gerade Schule aus und alle Kindergartenkinder, die vorbei liefen, kraulten GPS Jonny und meinten dann im Vorbeigehen: "Jöööö, da ist ja noch so einer". Dann kam eine Gruppe, ich schätze mal 6. Klässler, die ich eh schon gefressen habe, weil sie sich im Sommer schon immer drüber lustig gemacht haben, wenn wir nach Jonny gerufen haben, weil sie wann immer sie Fussballturnier oder -training haben, es unglaublich witzig finden, Klingelstreiche zu machen, gegen Türen zu treten etc und halt einfach echte Kackbratzen sind (dem Hübschen und mir fiel heute synchron der Ausdruck "Watschngsichter" ein). Naja. Die kamen also, sahen eine schwarze Katze sich auf dem Boden rollen, uns auf der Bank sitzen und (nehme ich an), und .... spuckten den armen GPS Jonny an. Also so richtig, mit voller Absicht auf ihn drauf gerotzt. Ich war so perplex, dass ich gar nicht wusste, was sagen. 

Weiss nicht, ob aus Solidarität oder nicht: als wir Jonny bei einer späteren Runde wieder draussen trafen, sass er an einer Hecke und ihm hatte ohne Witz ein Vogel mittig auf den Rücken gekackt. (Keine Ahnung, ob er geschlafen hatte oder so krass am Lauern war, das war schon richtig eingetrocknet). Sansa war höchst entsetzt, als er das Haus so betrat. Normal putzt sie ihn gern mal recht rabiat, aber bei Vogelkacke ist offensichtlich eine Grenze überschritten. 

Gegessen:

letztes Stück Streuselkuchen

Orangen

Skifahrsuppe

Erdnussnudeln mit Sesamtofu


Gelesen: Nach "Was fehlt dir" jetzt "Eine Feder auf dem Atem Gottes" (die Kaltmamsell hatte letztens "Salvation City" empfohlen, das scheint es noch nicht auf Deutsch zu geben, also lese ich jetzt halt alle anderen Bücher von Sigrid Nunez. "Eine Feder auf dem Atem Gottes" ist autobiographisch und allein der Hintergrund für ihren Namen ist unglaublich spannend)

Gesehen: die Pamela Anderson Doku auf Netflix (So sehr ich mich über die Dokus von zB Paris Hilton und Harry / Meghan und noch mehr über all die Menschen aufgeregt habe, die auf einmal so viel Mitleid und Verständnis für die armen Hascherl hatten, so sehr mag ich diese Doku und das Bild, das Pamela Anderson von sich selber zeichnet. Sie wirkt nicht schwach, nicht "alle sind schuld, nur ich nicht", sie hat eine sehr starke Haltung und schafft das Spagat, zu sagen, was Leute ihr angetan haben und trotzdem die darunterliegende Intention nicht zu vergessen. Sie wirkt tatsächlich sehr abgeklärt und sympathisch! (Hätte ich jetzt zB auch nicht gedacht, dass ich das jemals über sie denken würde)

Montag, Februar 06, 2023

060223 Rheinflimmern

[Grad nochmal drübergelesen und ... liest sich wurschtiger, als mir zumute ist und war, aber mei.] 


Ach schön, fast 20 Jahre blogge ich und habe es immer noch nicht drauf, die spannenden Ereignisse auf einen 5. zu legen. Obwohl: eigentlich hat es gestern schon angefangen, aber da habe ich das noch versucht zu ignorieren und ausserdem hätte es wenndann der Hübsche umplanen müssen.

Ich fange mal von vorne an.

2003 (noch vor Blogzeit und das ist schade, derHübsche hat nämlich heute nacht recherchiert, was ich damals dazu aufgeschrieben habe: nix. Das was am nächsten hinkommt, ist das hier, aber da fehlt ja auch der eigentliche Content. Der erwähnte Nachbarsteenie ist noch weniger Teenie als damals und hat sich jetzt in der Coronazeit eine Freundin in Schweden angelacht, die er aber noch nie getroffen hat, mit der er aber englisch telefoniert. Immer noch sehr laut, immer noch draussen. Aber viel höflicher) hatte der Hübsche Vorhofflimmern. Das ist kein Vorhofflattern, wie L. es hatte, es gibt dröflzig Varianten von Herzrhythmusstörungen.* Damals bekam er über Monate hinweg Betablocker und Blutverdünner, es sprang aber nicht von allein zurück, deshalb wurde er nach etwa 3 Monaten elektrokonvertiert (wie L. damals auch, nur war keiner so nervös wie bei einem noch nicht Zweijährigen. Es hatte eher was von "Haben Sie schon mal Aus- und Wiedereinschalten probiert?", nur unter Vollnarkose und mit leichten Verbrennungen auf dem Brustkorb.), rechtzeitig, um mich im Vollbesitz seines Herzvolumens zu heiraten und mit mir in die Flitterwochen auf Hawaii zu fliegen (und dort tauchen zu gehen, das wäre neben dem Langsteckenflug der Knackpunkt damals gewesen).

Seitdem kam das nicht wieder, aber es war eine prägende Sache und es gab oft genug Zeiten, wo er dachte, es wäre wieder da. Besonders unschön und unpassend und beängstigend, als er 2004 für ein paar Wochen beruflich in Indien war und dann einem indischen Arzt, den das Hotel geholt hatte, erklärte, was damals gemacht wurde. ("Here, pink pill, everything will be alright" ist seitdem ein geflügelter Ausdruck bei uns), zum letzten Mal vorletztes (?) Jahr, als Gottweisswas für Abklärungen stattfanden und es Gottseidank auf "nur" unglaublich viel Stress und Verspannung zurückgeführt wurde.


Jetzt aber zu gestern abend: beim Abendessen sass der Hübsche mit sehr sparsamem Gesicht am Tisch und auch wenn ich zugegeben noch NIE ein langweiligeres Essen als den Nudelauflauf von gestern gemacht habe (die Kinder LIEBTEN ihn btw, ich weiss nicht, was mit denen los ist), war er schon auch nicht sooooo schlimm. Es stellte sich heraus: seit dem Spätnachmittag hatte er das Gefühl von Herzrasen, Herzstolpern, Kurzatmigkeit und naja, wenn man sowas mal hat und eine Vorgeschichte bei sich selber und beim Kind hat, dann ist man da nicht entspannt, sondern horcht in sich rein, nutzt alle Wearables, die man hat, alles semimedizinische Equipment, was da ist (und das ist einiges. Dank L.s vollster Wiederherstellung gut verräumt, aber da.) und es war nicht anders zu beobachten als: das Herz raste, rumpelte, stolperte.

Mit mulmigem Gefühl akzeptierte ich seine Entscheidung, NICHT auf den Notfall zu fahren, sondern eine Nacht drüber zu schlafen und am Morgen weiterzuschauen. Geschlafen haben wir beide wenig und nicht gut, aber naja, ist halt so.

Dank der Abklärungsodyssee vom vorletzten Jahr ist er ja nun Patient in einer Kardiologiepraxis in der Nachbarstadt bei einem Arzt, den wir beide grossartig finden. Sachlich, mit unglaublich viel Hintergrundwissen, das er verständlich, aber nicht "runtergedummt" teilt, mit klaren Optionen und, wie wir heute gelernt haben, auch extrem flexibel. Wir bekamen einen Termin um halb 12 und anstatt Mittagspause zu machen, machten sie dort ein EKG, bestätigten dem Hübschen sein Gefühl und seine eigenen Messwerte: das Vorhofflimmern ist zurück.

Das Schöne an Kardiologiepraxen ist ja: als unter 65jähriger gilt man als "junger Mann" (kam mir ein bisschen vor wie damals, als ich mit der Nierenstory dauernd beim Urologen war und als FRAU und unter 75 Jahren und dann auch noch schlank ein bunter Hund war). Für junge Menschen nämlich sieht die Behandlung heutzutage so aus: 

  • entweder Elektrokonversion oder
  • Pulmonarvenen..... isolation (nicht mehr sicher), also per Katheter die falsch feuernden Nervenbahnen veröden: Sowas wie es bei L auch gewesen wäre, wenn er aus dem Flattern nicht rausgewachsen wäre. Nur nicht als einen Britzelpunkt, wie beim Flattern, sondern als eine oder mehrere Linien.
Für alte Menschen regelt man das meist langfristig medikamentös.

Es besteht allerdings keine Eile, weil es zwar "unschön, aber nicht direkt lebensbedrohlich" ist (schon mal beruhigend), und vielleicht springt es ja von allein zurück.
Zeitplan sieht nun vor: drei Wochen Blutverdünner auf jeden Fall (es besteht das Risiko von Gerinselbildung im Herz und das möchte man auf keinen Fall, weder im Herz noch irgendwo anders hingepumpt, das wäre dann nicht mehr nur "unschön") und Betablocker, um den Puls zu verlangsamen.
Blutverdünner: auch schön, 2003 hat er noch Marcumar bekommen, das war diese nervige Spritzerei, heute bekam er etwas in Tablettenform, so wie ich auch nach meinem Beinbruch. 

Aus beruflicher Sicht: sehr spannend, mal überhaupt was, was noch unter Patentschutz (und dementsprechend teuer) ist, zu bekommen und dann noch ein neues Small Molecule! Und auch schön, dass die viel gepriesene "Patient Centricity" hier durchaus zum Tragen kommt, indem das teurere, aber viel angenehmere, weil einmal/Tag Tablette schlucken statt einmal/Tag Spritzen Medikament übernommen wird. (Naja, was heisst schon übernommen, mit unserer Franchise zahlen wir das eh selber, aber das Jahr geht ja gerade erst los). Allein die Verpackung ist schon sehr fancy und hübsch (und aus Standardisierungssicht ein Alptraum, allein die mit Wochentagen auf DEUTSCH bedruckte Blisterfolie), so mit Anticounterfeit-Perforation, wiederverschliessbar und so.

Falls es nicht zurückspringt, kann man dann entscheiden, ob Elektrokonversion oder die Kathetersache (die es mit 80% Wahrscheinlichkeit für IMMER repariert). Auch hier sehr, sehr spannend, wie das gemacht wird (mit CT wird ein Bild vom Herz gemacht, wo genau lokalsiert wird, wo wieviel elektrische Aktivität ist, um schon vorab zu planen, wo man am besten die Britzellinie macht.)

Und er wegen "es fühlt sich einfach grauenvoll an" keine drei Wochen durchhält, könnte man auch vorher schon elektrokonvertieren, es braucht dafür aber dann, um sicherzugehen, dass sich keine Gerinsel gebildet haben, die das frisch geresettete Herz dann munter Richtung Gehirn und Schlaganfall pumpen würde, vorab einen Ultraschall via Speiseröhre. Ich rede mir leicht, es ist nicht meine Speiseröhre, aber ich würde das auch unter "unschön, aber nicht lebensbedrohlich" einsortieren.

Alles in allem: wow. Ich habe mir bis EKG eingeredet, es wäre bestimmt NIX, bin aber erstaunt, wieviel Sorgen offensichtlich im Hintergrund ganz automatisch liefen. Und wie erleichtert ich trotz allem war, als das Kind einen Namen hatte und zwar einen bekannten. Das haben wir schon mal hingekriegt, das klappt auch nochmal.
Trotzdem war ich nach dem Medikamentenholen und dann endlich was essen schlagkaputt und habe nicht mehr hinbekommen, als die langweiligste Tätigkeit, die ich auf meiner ToDo-Liste hatte. Und war sogar so kaputt, dass ich mich nicht mal drüber aufregen konnte, dass ich andauernd aus dem WLAn geflogen bin und es ewig gedauert hat.

Puh, puh, puh.
(Skiferien in zwei Wochen: wir werden sehen, wie die so laufen. Es spricht im Moment nix dagegen und der Arzt wollte sich noch nicht auf Szenarien wie "Was, wenn es noch nicht zurückgesprungen ist, wie hoch darf man mit Betablockern und blutverdünnt nach oben? Kann man blutverdünnt skifahren,was ist, wenn man einen Unfall hat?" einlassen.)

So. Daneben ist das halswehkranke, aber coronanegative Kind, das nach der ersten Stunde abgeholt werden wollte, fast ein wenig untergegangen.


* JEDESMAL, wenn ich Rhythmus schreibe, denke ich an Karl Valentin. "Rhythmus, kennen Sie den?" "Na, aber sein Bruada, glaub i"

Sonntag, Februar 05, 2023

050223 #WMDEDGT 02/23

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.
Hier so:
ich hatte ja ein bisschen Angst vor der Nacht, die gestrige war ja nix, euphemistisch ausgedrückt. 
Heute war es viel besser, ich bin zwar alle zwei Stunden aufgewacht, aber ohne Übelkeit, Kopfschmerzen, Hautschmerzen und der Schwindel war auch okay-ish.
Kaffee im Bett, dann gemütliche Sportrunde (ich wollte es nicht übertreiben nach dem ungemütlichen Tag gestern). Ich hatte auf dem Crosstrainer mit der Pamela-Anderson-Doku angefangen, aber nach 10 Minuten beschloss das Tablet, dass das nix wäre und kappte die Verbindung zum Internet (natürlich gerade mit einem Standbild des ersten Playboy-Shootings, so dass der Hübsche raised eyebrows machte, als ich das eingefrorene Tablet aufs Bett feuerte. Stattdessen habe ich dann halt gelesen, ist vielleicht eh die bessere Wahl :-)
Zum Frühstück gab es heute mit Ansage keinen frischgebackenen Zopf. Der vom letzten Wochenende ist nämlich bis auf die am Sonntag gegessenen Stücke noch ganz übrig, weil Q aktuell nicht frühstückt und L. und ich auf Müsli umgestiegen sind und der Hübsche Zopf eh doof findet. Also gab es Zopf von der Vorwoche, Semmeln von gestern und Aufbackgipfeli.

Danach haben L. und ich vereinbart, dass wir die Schulvorbereitung direkt nach dem Frühstück machen, damit der Rest des Tages frei ist. Ging erst super und dann nicht mehr so, als L. merkte, dass neben dem eingeplanten Französischlernen auch noch Geographie und Deutsch zu machen waren...
Ein bisschen lustig (und bezeichnend für uns alle): er ist dann bei Geo in ein Rabbithole gefallen mit Zusatzaufgaben, eine davon Hauptstädte der Mittelmeerländer aus einem Buchstabensalat zu finden. Er fand sich mittelerfolgreich, fand aber irgendwann keine mehr. Das brachte zuerst mich und dann den Hübschen dazu, um die Wette noch mehr und halt einfach alle rauszufinden. Und wir haben kläglich versagt (man sollte meinen "Podgorika" wäre kaum zu verstecken und "Rom" sieht man doch auf Anhieb). Wir waren also bereit, nicht mehr nur nach senkrecht, waagrecht, rückwärts und 45° zu suchen, sondern unterstellten einen Code, wie zB "nur jeder zweite Buchstabe" oder "in Treppenform" und fanden trotzdem nix mehr.
Erst dann lasen wir die Aufgabenstellung: "In dem Buchstabensalat finden sich die Hauptstädte von 10 Ländern rund ums Mittelmeer". 
Joah.
Ich glaube, wir hatten 13.

So kriegt man einen Sonntag natürlich auch rum :-)

Für die Launenverbesserung gibt es jetzt für alle GoT und Apfelzimtstreuselkuchen. Ich wollte ursprünglich die Zitronenstreuselvariante machen, habe mich aber daran erinnert, dass mir da beim letzten Mal mitgeteilt wurde, dass man "Streusel eigentlich nicht so mag" und "Hefeteig mit Zitrone nicht so gut passt". Ich finde das nicht, aber ein ganzes Blech esse ich auch nicht allein. Und ausserdem lagen noch ein paar Äpfel rum, die jemand gekauft, aber nicht gegessen hat. Ich habe statt Zimt Lebkuchengewürz in die Streusel getan, das war auch super. Sagt auch Sansa, die die aus der Schüssel auf den Boden gefallenen Streusel roh gefressen und fauchend gegen Jonny verteidigt hat.
Ein ganzes Blech Apfelstreuselkuchen ist übrigens nicht viel für 2 Erwachsene und 2 Teenager, die kein Mittagessen hatten (mal sehen, ob der Rest noch "verschwindet" oder morgen ein Frühstück ergibt).

Jetzt ist es halb fünf und ich habe noch mindestens eine Stunde GAR NIX, was ich tun müsste oder sollte bis ich mich langsam ans Abendessen mache (ich weiss nicht mehr, was ich zur Auswahl gestellt habe, aber die Wahl fiel auf "Nudelauflauf"). Sogar die Fingernägel sind schon lackiert (blassilla mit leichtem Schimmer und Regenbogenflitter auf zwei FIngern).
Ich glaube, ich suche mir Klamotten für morgen raus (ich bin ja vogelwild und gehe nächste Woche Montag und Freitag ins Büro statt Di/Do) und dann suche ich mir ein Zimmer, in dem kein Fernseher / Youtube / COmputerspiel / Spotify läuft und lese mein Buch fertig.

Und nach dem Nudelauflauf (ich weiss gar nicht, ob ich jemals Nudelauflauf gemacht habe?) schauen wir dann "Battle of the bastards". Was friedliches für einen gesunden Schlaf.
 

Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen

Samstag, Februar 04, 2023

040223 Restday

 Mann, mann, mann, was habe ich mir da nur doofes eingefangen? 

Ich habe unglaublich schlecht geschlafen, mit wieder mit mörderischen Kopfschmerzen mitten in der Nacht aufgewacht und ab vier nur noch leicht weggedämmert, mit einer Mischung aus (von der Ibuprofentablette eingedämmten) Kopfschmerzen, Schwindel und daraus resultierender Übelkeit.

Ich habe beim Frühstück zum Hübschen gemeint, ich wäre echt sauer auf meinen Körper, dass er mir so Mist vor die Füsse wirft. Er ist natürlich grad wieder vernünftig und sagt: "Hör auf deinen Körper, er sagt dir, dass du eine Pause brauchst". Wir konnten uns drauf einigen, dass ich dann halt NICHT sauer, aber sehr enttäuscht bin.

Der Morgen war dann nämlich eh nicht sooooo entspannt, wie sonst am Samstag, weil L. heute Theaterprobentag in der Schule hatte und Q. Kuchenstand in der Altstadt des Nachbarstädtchens für ihre Truppkasse für das Jamboree. Deshalb läutete der Wecker schon um viertel nach sieben, ich holte die gestern abend bis auf das Eigelbbepinseln und den Hagelzucker schon fertig vorbereiteten Zimtschnecken von der Terrasse, heizte den Ofen vor und deckte den Frühstückstisch. Der Hübsche marschierte zum Supermarkt und holte frische Semmeln und GIpfeli. Ich war weiterhin enttäuscht von meinem Körper, den ich nur mit Mühe dazu bewegen konnte, Essen nach unten und nicht nach oben zu befördern. Ich habe übrigens eingesehen, dass es halt doch wieder Lagerungsschwindel ist, es passt mittlerweile alles zusammen. Auch das wunde Gefühl innen im Kopf. (Ich habe noch meine Tabletten dagegen und die sorgen jetzt dafür, dass ich Ohrensausen und ein bisschen Herzrasen habe, aber hey, ich spucke nicht.)

Dementsprechend habe ich es relativ ruhig angehen lassen, als alle (und auch alle Zimtschnecken) aus dem Haus waren. Ich habe die Betten frisch bezogen, meine Sportklamotten angezogen, die SPortrunde mit einer Runde "liegen auf der Stachelmatte" begonnen und dann das Kraft- und Ausdauerprogramm auf einem sehr entspannten Level durchgezogen. Immerhin die Kopfschmerzen und die verspannten Schultern /Nackenbereich sind verschwunden. Also nicht die Schultern und der Nacken selber, aber das ist ja logisch.

Als Q. vom Kuchenstand und der Hübsche vom Haareschneiden wiederkamen, war ich tatsächlich bereit für ein kleines Schläfchen, das heisst so einiges bei mir!

Um drei holte der Hübsche L. von der Schule ab (mit den Tabletten darf man nicht Autofahren), ich marschierte zum Supermarkt und holte uns noch ein leckeres Zvieri (ich werte es als gutes Zeichen, dass ich tatsächlich Appetit hatte!), das wir zu einer verspäteten GoT Folge zusammen verspeisten.

Q. hat für einen Geschichtstest zu lernen (schon wieder Französische Revolution. Ich habe den Eindruck, das kommt in jeder Klasse dran, so spannend ist das auch nicht?!), L. für schon wieder einen Franztest. 

Ich bin wie erschlagen müde und würde einerseits gern unseren "Nur Erwachsene"-Urlaub im Sommer weiter planen, aber für konkretes fehlen mir eben die Flugdaten der Kinder, die, ich sags nur, für JANUAR versprochen waren.Hm.

Mache ich halt Abendessen. Und hoffe auf eine erholsamere Nacht (Stresslevel über den ganzen Tag: 52. Das zeigt mit, dass halt doch nicht nix ist.)

Gegessen:

halbes Silsergipfeli, Fastenwähe

Orangen

Creme Brulee-Törtchen

Crunchywraps


Gesehen: "Vermisst in Lorenskög" fertig (joah), GoT


Gelesen: "Spinnennetz" aus

Freitag, Februar 03, 2023

030223 Reflection Friday*

 Was für eine doofe Nacht, was für ein doofer Vormittag.

Mir ging es ja gestern echt nicht gut. Beim Umdrehen vom Lesen zum Einschlafen wurde mir so schwindlig, dass ich richtig Angst bekam, weil es sich erstens anders anfühlt als der Lagerungsschwindel (der fühlt sich schrecklich an, ist aber harmlos) und es ja so viele ätzendere Gründe für Schwindel gibt.

Ich bin unruhig eingeschlafen, habe von dem einen gestern ungut hochgekochten Thema geträumt, bin um vier mit rasenden Kopfschmerzen aufgewacht, wieder eingeschlafen, mit mehr Kopfweh und Schwindel aufgewacht und habe noch beim Zähneputzen gelesen, dass das Thema weitergärte über Nacht. Dementsprechend habe ich von halb sieben bis acht neben Kaffee und Hefezopf eine Präsentation mit flammenden Argumenten ausgestattet (tatäschlich habe ich die ganze Nacht zwischen "dann ist es mir halt wurscht, macht, was ihr wollt" und "Es kann doch nicht sein, dass wir jetzt wegen einem Minifuzziding die gesamte Strategie, die wir zwei Jahre entwickelt haben, über den Haufen werfen, bloss weil ein, zwei, drei Nasen, die das gar nicht verstehen müssen, das falsch verstanden haben" und naja, Sie ahnen natürlich, bei welchem Standpunkt ich stehengeblieben bin.

Dann war erstmal Pause angesagt, ich hatte mir nämlich tatsächlich Zeit für Einkaufen und Nagelmachen geblockt. War ok, weil halt beides dringend nötig. War nicht so toll, weil mir anstatt wie sonst jedes zweite Mal mit der Nagehautschere ins NAgelbett geschnitten wurde, bis es blutet, sondern mit dem kleinen Schleifdingsi, mit dem auf der Innenseite der Nägel dann der Überschuss weggeflext wird, unter den Nagel gebohrt wurde. Ziemlich weit, ziemlich schmerzhaft, ziemlich blutig. Ich hatte bis anhin gedacht, diese Schleifdingsis wären wie Zahnarztbohrer, die Nicht-Zahn oder halt Nicht-Nagel gar nicht verletzen können. War dann gar nicht mal so entspannt, der Rest. Sieht jetzt aber wieder ok aus.

Beim Zoll habe ich erstmals einen Geldtransporter die Grenze überqueren sehen. Sie hatten keine Ahnung, wie Parken funktioniert und sind halt einfach so in der Mitte stehengeblieben, dass sie alle freien und alle besetzten Parkplätze blockiert haben. Aber eben: einen bewaffneten, gepanzerten Geldtransporter schiebst halt auch nicht weg. Beim Zoll selber ging das dann auch alles noch sehr lang, viel länger als den üblichen Wocheneinkauf abstempeln.

Meine Unruhe wg Jonnys OutofTrend-Aufenthaltsort gestern wurde durch einen pünktklich zum Mittagessen aufs Fensterbrett springenden schwarzen Kater besänftigt.

Ich war aber immer noch so gestresst und nervös und angespannt, dass ich zum Runterkommen und Entspannen mich freiwillig an den fälligen Review des End-2-End-APQRs für unser geteiltes Produkt setzte. Das ist normalerweise eine so ungeliebte Tätigkeit, dass es einem "Wer als erster zuckt" gleicht, wer von uns beiden das machen muss. Heute war Dokumentenreview, Zahlen und Datenabgleich genau das richtige. 

Die grosse Wende kam dann am Nachmittag: erstens hatte ich mich doch für eine Kopfschmerztablette entschieden (bei Verspannungskopfschmerzen habe ich den Eindruck, dass sie gar nicht richtig wirken und dafür muss ich meine Leber nicht belasten) und die tat, was sie sollte. Und dann kam ein Meeting zu dem Thema, das mir den Schlaf und die Nerven geraubt hatte. Es war ... eine sehr intensive Diskussion und was soll ich sagen? Wir sind am Schluss mit einer einstimmigen Entscheidung für die Variante, für die ich so gekämpft habe, rausgegangen. Das hätte ich nicht gedacht, aber hey, vllt bin ich doch ganz gut im Stakeholdermanagement, auch wenn ich es echt nicht mag.

Ha. Ha. Ha!

Good news auch, weil heute ja das erste Februarwochenende ist und ich dementsprechend meinen Dryjanuary mit einem Aperol Spritz beenden werde. Darauf freue ich mich (bin ich jetzt nicht stolz drauf, ist aber halt so) tatsächlich ungefähr seit 33 Tagen und deshalb war ich extra sauer auf die Welt, als ich heute morgen so Kopfweh ud Schwindel hatte, dass ich nur beim Gedanken an etwas anderes als Wasser oder Kräutertee (oder Kaffee) meinen Magen revoltieren fühlte. 

In diesem Sinne: Happy Friday, cheers! (Auf den Süsskram zu verzichten fiel mir übrigens viel leichter und das ziehe ich auch noch länger durch. Die Alkoholregel "nur am Wochenende" bleibt natürlich in Kraft)

Gegessen:

Hefezopf mit Honig

Orangen

Salat mit gebratenen Maultaschen

Freitagspizza


gesehen: GoT

Gelesen: "Spinnennetz"



*Diesen Ausdruck habe ich gestern das erste Mal in einem Kalender eines Kollegen gelesen, der damit alle Freitage für Meetings geblockt hat, weil er eben, naja, reflektiert. (Ich wollte grade nochmal nachschauen, was er genau geschrieben hat, aber anscheinend ist die Reflexionsphase vorbei, der Eintrag ist verschwunden. oke) Ich gebe zu, meine Gedanken dazu waren keine freundlichen. Der Ironie dessen im Kontext des Textes von gestern und heute bin ich mir durchaus bewusst. Ich finde: wenn man sich agiles, schnelles, flexibles Zusammenarbeiten auf die Fahnen schreibt, ist es schon sehr schwierig, wenn sich einzelnde Departments solche Sachen einfallen lassen und auf einmal alle Meetings mit dem Development nur noch am Dienstag stattfinden dürfen oder eine gesamte Site jeden Mittwoch nachmittag immer nur über personal development nachdenkt. Einzelne Personen auf eigene Faust finde ich schon echt sportlich. (Es könnte NUR funktionieren, wenn das konzernweit verordnet würde. Und da klappt ja schon nicht mal das Einhalten der fixen Regel: "Meetings zwischen Kalifornien und Europa finden nur in den Golden Hours von EU Zeit 16-19h statt" auf keiner einzigen Ebene. Auch wenn wir das konzernweit einführen würden, würde ich gerne das Gesicht der FDA sehen, wenn wir die Reportingfrist für einen FAR verpasst hätten, you know, there was reflection Friday, thanks for understanding. Oder alle Reaktoren am Donnerstag spätestens zur Nachtschicht auf einen sicheren Haltepunkt gefahren werden, weil "Reflection Friday". Naja.)

Der Kollege hat uns für unser Anliegen einen Termin am Montag genannt, wir haben das heute halt ohne seinen Input entschieden. Ganz unreflektiert.

Donnerstag, Februar 02, 2023

020223 Not ok

 Das war heute kein guter Tag.

Ich bin schon mit leichtem Schwindel aufgewacht (in meinem Hinterkopf lauert ja die Panik vor neuen Lagerungsschwindelattacken).

Auf dem Weg zur Arbeit begnete ich Jonny an einem Ort, wo ich ihn noch nie gesehen hatte und wo ich auch nicht finde, dass er sein sollte (ggü von DEM Parkplatz, also direkt an der Strasse, wo die Verkehrswalze befürchtet wird). Ich habe ihn nach Hause transportiert, was er nicht toll fand. Und ja, ich weiss, ich kann eh nichts dran ändern, wo er hingeht, er kann eigentlich Autos sehr gut vermeiden und ich glaube, dass er eher aus Versehen dort gelandet ist und sich auch nicht wohlgefühlt hat. Andererseits: im Sommer war sein Lieblingschillplatz <50m von der Autobahn entfernt. Man steckt nicht drin. Vermutlich wollte er nur mal die Schranken anschauen (er kam dann zweimal von allein wieder heim und hat den Draussentag um 11:30 beendet erklärt und sich in Q.s Bett gelegt)

Bei der Arbeit hatte ich heute ein langes Trainig von Extern, was nicht direkt und 100% mit meiner aktuellen Täigkeit zu tun hatte und ich habe wirklich mit mir gerungen, ob ich die Zeit dafür locker machen soll und kann. Und mich entschieden, das zu tun. Es war auch wirklich sehr interessant, ich habe viel gelernt. Aber: es haben mir zwei Stunden gefehlt. Die habe ich (total geschickt) teilweise damit kompensiert, dass ich das Mittagessen ausfallen liess und stattdessen ein Sandwich (sehr lecker übrigens) in 3min in mich reingeschoben habe, während ich ein Slidedeck vorbereitet habe. Sehr weise.

Der Arbeitstag an sich war irgendwie unbefriedigend, es kommen im Moment so viele Themen, die ich eigentlich geklärt wähnte, wieder hoch, ich merke, wie ich unter Stress mit Leuten, deren Art ich in sehr guten Zeiten "speziell" finde. überhaupt nicht gut umgehen kann und es mich unglaublich viel Energie kostet, nicht auszuflippen und im grossen Stil Brücken abzufackeln.

Als ich mich gerade auf den Heimweg machen wollte, um für die Abendmeetings rechtzeitig da zu sein, meldete sich L., dass er wegen Busverspätung den Zug verpasst hatte, mit dem es mit der Schule heute zum Bücherschiff nach Basel ging. Ich coachte ihn also, während ich parallel in Radkleidung schlüpfte, mein Rad packte etc, wie er am besten die Klasse und die Lehrerin erreichen könnte und dafür sorgen, dass sie in Basel am Bahnhof auf ihn warten, bis er mit der nächsten S-Bahn aufkreuzt. Für "du findest dich doch in Basel zurecht und triffst sie dann dort" fehlt ihm halt tatsächlich die Erfahrung. Hat aber geklappt.

Auf dem Heimweg dann noch schnell ein Paket abholen (in dem ein Teil fehlt, danke auch!), 3 min vor Meeting ins Haus stürzen, nur schnell die warme Radüberkleidung abziehen und eine sehr spezielle Shelflife-Diskussion führen (immerhin sind wir uns da alle einig und es geht nur um Daten und nullkommanull um Befindlichkeiten).

Mir ist immer noch schwindlig, ich habe Kopfschmerzen, ich habe das Gefühl, heute überhaupt nix geschafft zu haben. Schade, dass ich das als Preis für die zwei interessanten Stunden sehe und nicht als Zeichen für "vllt stimmt der allgemeine Workload einfach nicht." Aber: ich beende den Arbeitstag ohne mit allem fertig zu sein. Muss einfach auch gehen.

Zum Spass mit Q noch ein bisschen mit ChatGPT gespielt. Ich sags mal so: für die Arbeit kann ich das nicht nutzen.

Gegessen

Müsli, Joghurt

Früchte

Gorgonzola/Rucola/Auberginensandwich

Blechgnocchi


Gesehen: Mal sehen, GoT oder Manifest (das wird mir leider schon zum ersten Drittel der ersten Staffel immer egaler)

Gelesen: ChPh 2020 lol.

Mittwoch, Februar 01, 2023

010223 Februar

 Ach. Schau. Februar.

In allen (TM) Blogs liest man, in allen Gängen und bei allen Liftfahrten hört man "Ich bin so bereit für Frühling" und naja, es ist keine Überraschung, aber: ich nicht. Es war doch noch gar nicht richtig Winter?!

Dementsprechend habe ich grosse Hoffnungen auf den Februar!

L. und Q. starten in die zweiten Schulhalbjahre, die Zeit fliegt. L. muss sich bis nächste Woche für die Wahlfächer für das letzte Jahr an der BEZ entscheiden, zu einem Teil das auch mit Blick auf seine weitere Schullaufbahn. Wie krass, gestern hat er doch erst im Kindergarten angefangen.

Im Rahmen seines diesjährigen Wahlfaches wird er einige laaaaaange Theaterprobentage und Wochenenden haben (Aufführung ist im April, ich bin sehr gespannt!)

Für den Hübschen und mich ist die Arbeit zur Zeit einfach crazy. Für ihn ist Ende März ein magisches Datum, an dem ALLES fertig und wunderhübsch eingetütet sein muss. Für mich ist die aktuelle Grippesaison mit den unmittelbaren Themen, aber auch denen, die nach / dank Covid nun wieder in den Vordergrund gerückt sind (für 3 Jahre stand Covid bei allen Regierungen, Health Authorities, globalen Organisationen so im Vordergrund, dass für andere Krankheiten, die Pandemiepotential haben, nicht wirklich Ressourcen übrig waren. Das ist jetzt gsd anders, ausserdem hat man offensichtlich ein bisschen was gelernt), ein unerschöpflicher Quell an Arbeit, die zwar anstrengend und natürlich immer dringend ist, aber halt schon auch unglaublich spannend und aufregend. Und viel. Richtig viel (und dann ist da noch mein anderes Produkt :-))

Aber: wir haben unseren Rettungsanker, nämlich die Skiferien. Die Kinder haben zwei Wochen frei, der Hübsche und ich eine. In der gehen wir alle gemeinsam wieder nach Laax, ich habe da ja noch eine Rechnung offen (Apropos Rechnung: ich merke jetzt so langsam, wo ich überall meine Kreditkarte hinterlegt hatte, die ich wegen Gedlbeutel kurz verloren gesperrt hatte. zB in der Unterkunft in Laax. Liess sich aber mit der neuen Karte schnell regeln)

In der zweiten Woche der Kinderferien gibt es eine Premiere: sie gehen auf ihr erstes selbergewähltes Konzert. Mit dem Hübschen zusammen, ich habe selber gewählt, dass ich da bitte nicht hingehen möchte. Es wird bestimmt toll! (ist aber erst im März, also technically falsch hier)

Was ich nicht gut geplant habe: den Termin im Konsulat für meinen neuen Pass und endlich wieder Personalausweis habe ich mitten in die Skiferien gelegt. Das habe ich erst heute gemerkt, jetzt sind natürlich wieder alle verfügbaren Termine in Basel vergeben. Ich habe einen suboptimalen Termin in Bern Ende März und werde also wieder jeden frühen Morgen schauen, ob es wieder freigegebene Termine in Basel gibt. Hmpf.

Sonst so das übliche, nech? Mit dem Rad ins Büro fahren, ich gehe mal wieder Blutspenden (das letzte Mal haben sie mich wegne vertrocknetem Fieberbläschen weggeschickt und am nächsten Tag war der Coronatest positiv. Diesmal gern einfach nur Blutspenden), ich muss für die Kinder Zahnarzttermine abmachen und dann kommt auch schon der März mit unglaublich vielen Geburtstagen in der U18-Community der Kern- und Geschwisterfamilie.

Hoppi Galoppi!