291026
So. Gestern habe ich mir Kleider zurechtgelegt, die für meine Tasks heute passen respektive in denen ich mich gut fühle und finde, dass sie die Message verstörken, die ich heute transportieren möchte. Das mache ich eigtl immer, aber nicht immer ist die Message so wichtig.
Heute hatte ich aber ein Meeting, von dem ich annahm, es würde sehr unschön werden und ich würde mich schwer tun, die Fassung zu behalten (also: nicht übermässig deutlich, laut, fies oder so zu werden), eins, in dem ich hart verhandeln würde, damit kein Quatsch in meinem Team landet, und eins, in dem ich wie ein Botschafter meiner aktuellen Rolle in meinem uralten Team sein müsste. Also: ich wollte gut, kompetent, gross (die zwei, mit denen ich hart und zT unschön verhandeln musste, sind richtig grosse Männer), seriös, sehr wie ich aussehen und mich auch noch wohlfühlen drin.
Wahl fiel auf: Nadelstreifen-Bootcut-Hose (die habe ich im Sommer gekauft und auf dem Weg dahin zweimal zurückgeschickt und grösser bestellt, weil ich erst nicht reinkam und dann sass sie richtig wurstig, erst beim dritten Mal, und jetzt schlackert sie mir um Hüften und Hintern und ich bräuchte einen Gürtel. Sind das nur die Japankilos oder hatte ich im Sommer Wasser eingelagert? Egal.), mein Wickeloptikoberteil, das ich immer wieder vergesse, respektive bisher keine gute Hose hatte, zu der ich es anziehen kann, weil es zu schwarz nicht passt und zu dunkelblau mir insgesamt zu dunkel ist und dazu Stiefeletten in verschiedenen Blautönen.
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| Hier nach einem langen Tag, kurz vor dem Umziehen zum Heimradeln |
Hat sich optisch sehr bewährt (so sehr, dass ein Teamkollege meinte: "Was ist, hab ich was verpasst, was seid ihr so schick?", weil meine eine Kollegin heute sehr schick in verschiedenen Brauntönen und und neuem Rock und neuen Schuhen gekleidet war), die ersten beiden Meetings liefen super. Vor dem dritten, das mit der Fassung, war aber noch Mittagessen und Mittagsründchen um den Block (ein sehr ausführliches, aber zackiges) und dabei habe ich es geschafft, mit einem Absatz an einem Buck in der Trottoirkante hängenzubleiben und vom Gehsteig runter auf beide Knie zu knallen. Interessanterweise nur auf die Knie, nicht Arme, Ellbogen, sonstiges. Die Hose (gute Hose!) ist nicht kaputt gegangen, ich habe untendrunter zwei aufgeschürfte Knie wie so ein Kindergartenkind, aber hätte doofer ausgehen können. Und das, wo ich doch so drauf stolz bin, dank meiner Tanzzeit in hohen Schuhen normal gehen, laufen, rennen kann (anscheinend nicht auf halbkaputtem Asphalt...)
Aber auch das "Fassungsmeeting" lief erstaunlich gut, mag dran gelegen haben, dass ich in der EInladung klar formuliert habe, was das Issue ist, oder weil ich mir sehr klar war, was ich da raus haben will und was ein Kampf ist, den ich nicht kämpfen, sondern weitergeben werde, oder aber dass mein Counterpart über Mittag beim zweiten Teil von "Difficult Conversations" war, das ich zugunsten eines dringenden anderen Termins und der Mittagsrunde ausfallen liess respektive mich für einen späteren Termin angemeldet habe.
Naja.
Sonst: richtig kalt und neblig war es heute morgen, das war schön! Aussicht beim Arbeitsstart aber eher so mittel:
Schwimmen: ich habe bisschen Beinpeitschen geübt mit einem Schwimmbrett. Ich bin immer noch langsam, aber bewege mich anders, habe ich das Gefühl.
Jetzt: Donnerstagssalat und dann mit Buch ins Bett.
Blumenkohl, Bohnen: Buschbohnen, Fenchel, Karotten / Riebli, Kräuter: Dill, Radiesli, Radicchio, Asiasalat,Salat: Nüssli Freiland und natürlich: DIE EIER



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