Dienstag, Januar 11, 2011

Dinge, die ich lieber nicht so genau wüsste

  • Es ist richtig scheisse, einem kleinen Kind einen Zugang zu legen. Egal, ob es beim ersten oder beim fünften Mal klappt (gut, das ist dann schon noch eine andere Art von richtig scheisse).

  • Ich kann trotzdem cool dabei bleiben, weil ich muss.

  • Auf der IPS ist es so warm, dass man tunlichst nur kurzärmlige Sachen mitnehmen sollte.

  • Nach einigen Malen zusehen kann man auch selber abgefrickelte Sauerstoffmessdinger an Kinderzehen, EKG-Pinöppel an Kinderarmen und beim Rumrollen im Bett rausgerissene Stecker wieder am richtigen Ort in der Wand versorgen (ich könnte mittlerweile sogar die Alarmherzfrequenz am Monitor hochstellen, aber darauf habe ich verzichtet.)

  • die genaue Stelle im Kellerflur, wo ich Handyempfang habe
  • Wie das mit Duschen dort funktioniert.

  • Was ich immer noch nicht so genau weiss, ist der kürzeste Weg von der IPS zum Restaurant und wie man den Kaffeeautomat dazu bringt, nicht nur den Jeton zu schlucken, sondern auch Kaffee auszuspucken.) Auch erledigt.


(eigentlicher Plan Sonntag abend: Kinder ins Bett, högschtgeheimes Nähprojekt fertig stellen, eine Folge Sopranos, schlafen. Tatsächlich: wieder extrem hoher Puls (Höchstwert im Krankenhaus: 258) auch beim Milchtrinken im Bett bei Little L., Anruf auf der Notfallstation, Einchecken um 20: 15h, am EKG um 20: 25h, auf der IPS um 21:30h, Elektrokonversion angesetzt für morgens um 8:00h. Gottseidank allerdings hat sich der Herzschlag über Nacht allein normalisiert, so dass die Elektrokonversion abgesagt wurde und Little L. noch einen Tag unter EKG-Überwachung zum Start der prophylaktischen Medikamente (=Betablocker, extra für ihn in Babydosierung in Kapseln gefüllt) bleiben muss.)


Nun ja, dann bekommt eben die IPS-Mannschaft die Cupcakes, die ich Sonntag abend für meinen "Juhuuu, die Probezeit ist vorbei"-Apero im Büro gebacken habe.

EDIT: Wieder daheim. Phew. (Und ich trau mich: diesmal wirklich erst nach dem Umzug wieder.)