Dienstag, März 10, 2026

100328

 Heute mal sehr angenehm und interessant geträumt, allerdings auch im Traum: offensichtlich an sich geplante, folgende schöne Aktivitäten wurden verzögert (und dann war ich halt schon wach) durch nötige Erledigungen (in dem Fall: ein Fahrrad in Einzelteilen aus einem Bach zu fischen).

Radeln (mit korrekt im Radkeller geparktem Rad ohne Rettungsaktion vorher) war super, Schwimmen auch (ich bin aktuell 5-10 Minuten früher als sonst dort, das passt super, um den Mo/Di-Kursen zu entgehen, die jeweils um halb acht starten. Da bin ich schon unter der Dusche. Trotzdem heute die ausschlaggebenden Minuten verzögert worden, um noch "meinen" Platz zu bekommen, weil ich beim Rausgehen einem Kollegen von viel und nicht so viel früher in die Arme lief, der mir Neuigkeiten teilte, wissen wollte, wie es bei mir läuft (super) und überhaupt. Zack: Lieblingsplatz weg.

Arbeitsintensiver Tag, Mix aus lang aufgeschobenen Sachen, die eigentlich recht viel Spass machen (Nitrosamin Risk Assessment / Strategieanpassung. Man nimmt sich jeden Spass, den man bekommen kann, nech?), kleinen Feuerlöschübungen (für kleinere fehlt mir mittlerweile ein bisschen die Begeisterung, ich habe zu viele vermeintlich und echt grosse Feuer gelöscht, ausserdem ist in dem Fall so klar, wer es ursprünglich verbockt hat --> nicht mein Team, und noch ausserdemer bin ich mir zu 95% sicher, dass die aktuell als unüberwindbar geframte Hürde halt genauso "unüberwindbar" ist wie, die, die wir jetzt gerade in einem lockeren Hopp übersprungen haben, nur dass wir es halt tun und die, die ihre übersehen haben in der Planung, davorstehen und um Hilfe schreien... naja.)

Erstaunliche Hürde beim Teammeeting dann: das Gebäudenetzwerk für ALLE Räume auf unserem Stockwerk und auch für die anderen Sites fällt aus, wir können uns nur über unser Standard W-LAN einzeln in das Meeting einwählen. Lustig die immer länger werdende Karawane durch das Stockwerk zunächst noch auf der Suche nach einem funktionierenden Raum, dann das archaische Gefühl von Laptoplautsprechern und alle müssen leise sein und imemr nur einer reden, damit das schraddelige Mikro alles mitkriegt.

Heimradeln mit ganz leichtem Anflug an Regen, dann sofort Müllsuppe ansetzen, weil: heute gibt es den (vielleicht) letzen Kürbis der Saison (mit Karotten und Kartoffeln und Zwiebeln) als Suppe mit Kräuteröl. Der Hübsche hat sich nach einem emotional und auch sonst stressigen Arbeitstag noch mehr Laune besorgt, indem er all die Kontoauszüge und so für unsere heute endlich stattfindende Steuererklärung runterlädt.

Nach dem Essen machen wir uns da dran, erstmals nicht im Easytax-Tool, sondern direkt online. Es ging ... eigentlich ok, aber das Generve mit den Mitarbeiteraktien und was weiss ich, das ist jedesmal ein Riesengeschiss und mir ein rechtes Rätsel, wie man das richtig machen würde. NAJA. Abgeschickt ist abgeschickt.

In den nächsten Tagen machen wir das mit Q nochmal, dann ist das wieder durch für ein Jahr. (Nächstes Jahr dann: Mitarbeiteraktien und Optionen. Meine Güte. First World Problems)

Ich habe dann noch eine letzte Runde gedreht, weil Jonny lang draussen war (anscheinend hatte er wichtige Dinge auf dem Tennisplatz zu erledigen), der Hübsche hat L. und Co wegen Schienenersatzverkehr und Verspätung beim nächsten Bahnhof abgeholt.

Jetzt: Feierabend. Und es ist erst Dienstag.


Montag, März 09, 2026

090326



Die Katzen sind heute (per definitionem der französischen Tierärztin damals) 8 Jahre alt. Ich fand ja lang (also: in etwa 8 Jahre lang) 8 das coolste Alter, das man erreichen kann. Für mich war es dann etwas enttäuschend, aber für die Katzen kann das durchaus passen. Die beiden sind ein bisschen älter und gesetzter, kein bisschen weiser, aber immerhin wird sich jetzt eher in der Nähe des Hauses geprügelt und nicht mehr ganz so lang weggeblieben. Es ist lustig: sie sind jetzt nicht total innig miteinander, aber haben doch ein anderes Verhältnis als zu anderen. Gut, Jonny ist zu (fast) allen anderen Katzen, Katern nicht so, eh freundlich, aber Sansa lässt niemanden so nah ran an sich ohne auszuflippen wie Jonny. Er wird auch regelmässig (relativ ruppig) geputzt und dann bekommt er zum Abschluss ein paar mit ohne Krallen draufgehauen. Beide sind sehr viel anhänglicher als auch schon, Sansa schläft sehr gern bei mir, Jonny gern bei den Kindern auf der Bettdecke. Ich bin sehr froh, dass wir die beiden kleinen Banlieue-Outlaws bei uns haben!

Sonst: lockere Gartenneugestaltungsweiterplanung, wir brauchen noch einen Elektriker für die geplante Beleuchtung und um den Batteriespeicher nochmal ab und dann wieder anzuhängen.

Bei der Arbeit war "Gestern war international Women's Day", das äusserte sich (für mich) v.a. in Süsskram, einmal lila eingepackte Schokoküsse und dann... aber schauen Sie selber. Und nein, es ist nicht nur mein dirty mind, das da auf diese Assoziation kommt. (Besonders schade: sie haben richtig scheusslich geschmeckt)



(Es hätte noch Vorträge und Diskussionspanel gegeben, aber ich bin nur auf der Warteliste dafür gelandet und für einen Livestream hat es mich dann auch nicht genug interessiert).

Sonst: sehr viel Sommergefühl draussen (also: für mich reicht das so, für andere halt vermutlich Frühling, es blühen alle Bäume, bei uns auf dem Balkon zB auch schon der Aprikosenbaum vom letzten Jahr), heute genossen beim Mittagsspaziergang zur Apotheke, um mein Migränemedikament auf Dauerrezept nachzufüllen (klingt trauriger als es ist: der Weg dahin ist wirklich schön).

Sonst alles nicht spektakulär, viel Arbeit halt.

Ich möchte Ihnen aber drei Bücher ans Herz legen, die ich letztens gelesen habe, und die mir jenseits meines normalen Konsums extrem gut gefallen haben:
"Weltalltage": Das fand ich wirklich spannend, einerseits wegen der Geschichte (zwei Freunde wohnen zusammen, er kümmert sich seit gefühlt immer um sie, weil sie gesundheitlich eingeschränkt ist. Als er psychisch erkrankt, kehren sich die Rollen um, aber nicht wirklich, es geht viel um Umgang miteinander, Anspruch, wie viel "muss" man als Freund aushalten?), andererseits aber wegen der Form. Die Ich-Erzählerin schreibt ihr Erstlingswerk, nämlich die Geschichte von ihnen beiden als Roman. Man liest einerseits das Buch, andererseits ist man Zeuge der Entstehung. Sie übt mit Form, wie Listen, Alphabet, Highlights, es geht darum, wie viel einer Geschichte, die nicht (nur) die eigene ist, darf man erzählen? Wieviel darf man verfremden, anpassen, "besser" machen? 

"Eden": Island ist eh immer gut, aber das hier ist wirklich grossartig! Eine isländische Linguistin kauft ein heruntergekommenes Anwesen auf dem Land, um dort  Bäume zu pflanzen. Es geht um Sprache (isländisch), um Stadt-Land-Mentalitätsunterschiede, um Migration, um Familie, um so viele Themen, die aber nicht plakativ ausgewalzt werden, sondern immer wieder nur angetönt werden, so dass man erahnt, dass sie entweder im Hintergrund ganz viel Raum einnehmen und die Ich-Erzählerin aber nicht drüber reden will, oder aber die Ich-Erzählerin sich da wirklich keine Sorgen / keinen Kopf drum macht, ihr das aber von aussen immer wieder angetragen wird.

"Mama und Sam": Sarah Kuttner beschreibt (stark autobiographisch), wie sie nach dem Tod ihrer Mutter rekonstruiert, wie diese einem Love Scammer auf den Leim gegangen (diese Beschreibung ist zu kurz gefasst) ist. Ich finde es, estrem berührend, in so eine "Beziehung" blicken zu können (die Chatnachrichten sind wohl original), und andererseits den Blick einer mittelalten erwachsenen Tochter mit einer sehr schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter (duh....) auf das Ganze. Der Gefahr eines voyeuristischen Ausschlachtens entgeht sie durch ihre liebevolle und offene Betrachtung des Ganzen TROTZ ALLEM.

So. Jetzt Feierabend.

Sonntag, März 08, 2026

080326

Heute trotz (relativ unvernünftigem, aber ist es halt nur einmal in der Woche Wochenende oder so) Palomimosa richtig, richtig gut geschlafen, Stresslevel 9, Schlafscore 93, keine Migräne ist halt einfach super.

Um halb acht wäre ich wach gewesen, habe noch weitergedöst bis acht, dann Kaffee, Internet lesen und dann zum Frühstück die gestern abend vorbereiteten Töpfchen (mit Butter, Zwiebel, Kartoffelwürfeln, Paprikawürfeln) mit Speck oder ohne und Ei/Sahne/Käse versetzt und ein herzhaftes Frühstück serviert.

Danach wurde es geschäftig: L. hat jetzt strenge 4 Wochen bis zu den nächsten Ferien vor sich: er hat Stoff nachzuholen, Stützkurse und jede Menge Tests und Hausarbeiten. Für die Chemie-Hausarbeit hatte er sich Support angefragt und so kramte ich mein Wissen über Elektronegativität, Ionenradius, Schmelzpunkte, Legierungen etc wieder raus. Habe selber was gelernt, weil all die Legierungsnamen auf Englisch waren mir nicht geläufig. Immerhin: Stand der Wissenschaft dahingehend hat sich in den letzten 30 Jahren da nicht geändert.

Dann wurde geräumt: ich hatte L. versprochen, einen Paxschrank in seinem Zimmer, der voller Spielsachen und Spiele ist, auszuräumen, und meiner Schwester, ihnen die Spiele/-sachen nächste Woche vorbeizubringen. Also habe ich ausgeräumt, sortiert, ausgemistet, einige dann doch behalten, einiges entsorgt und richtig viel für die kleinen Neffen verpackt. Dann alle Regale und Schubladen ausgewischt und jetzt hat L. Platz für seine Kleider und Q., um ein paar Legosets da drin zu lagern, damit L. wiederum auf seinen Regalen Platz für SEIN Zeug hat.

Die Jungs haben den ganzen Tesla vollgeladen mit ... Zeug (dazu noch Bücher, die die Jungs damals geliebt haben und die es scheints nicht mehr gibt? Also die Dr. Proktor-Bände und alle "Wikinger Hicks"-Bände, die Vorlagen für "Drachenzähmen leicht gemacht", ausserdem "Smek" und "Smek for President" und noch ein paar Highlights).

Parallel: Wäsche, richtig viel Wäsche, Sport, Zimtschnecken backen (ich hatte am Freitag beschlossen, am Sonntag würde gebacken. Am Samstag dachte ich "Immer nur Zimtschnecken, auch langweilig" und mich für Cynthia Barcomis Coffeecake in der Nuss und Cranberry-Variante entschieden. Heute morgen, als ich auf das Aufstehen der Jungs wartete, dachte ich: "Ah, ja, backen." und fing auf Autopilot Hefeteig und Butterzimtzuckermischung an.. naja, sind immer superst, und den Coffeecake kann ich ja nächste Woche machen und zum Nachfeiern des kleinen Neffens mitbringen)

Nach dem Zimtschnecken in der Sonne auf der Terrasse verspeisen ein lang überfälliger Ragewalk mit dem Hübschen. Dadurch, dass ich jetzt 4 Tage die Woche im Büro bin, er 5, passiert das unter der Woche gar nicht mehr, gestern war ich im Zolli, mir fehlt die Zeit unterwegs und gemeinsam mit ihm!

Und damit ist das Wochenende auch schon fast rum, ich hoffe jetzt, dass die Hochrechnungen für BaWü sich bewahrheiten und die Grünen das rocken!

 Wunschlistenfrage

Hat sich Jonny von der letzten Verletzung gut erholt und wieder Fell am Kopf?

Danke der Nachfrage! Es hat relativ lang noch gesuppt/-eitert, aber ist seit Wochen zu, verheilt und mittllerweile ist das Fell dort nur noch ein bisschen kürzer, aber man sieht es nur noch, wenn man es weiss. Auch die Tasthaare über dem Auge sind nachgewachsen. (Heute erstmals getroffen: die beiden neuen cats on the block: zwei Babykaterbrüder, die erstmals rausdürfen. Wir werden sehen, was das mit der Dynamik hier in der Siedlung macht)

Samstag, März 07, 2026

070326

 Meine Güte, was eine Nacht. Ich habe für den Rotwein zur Pizza und die stressige Woche bitter bezahlt mit mörderischer Migräne schon die ganze Nacht (Stresslevel 69, lol), aber aus welchem Grund auch immer hatte ich bei jedem Aufwachen beschlossen, "am Morgen dann" eine Tablette zu nehmen. Als ich dann total zerschlagen um 8 wach war, nahm ich ein Triptan UND ein Ibu, dann wurde es schmerztechnisch besser, mir war aber noch richtig übel, so dass mir der Hübsche einen trockenen Toast ans Bett bringen musste. Dann ging es einigermassen, schwindlig und flau war mir immer noch. Naja.

Frühstück hat es besser gemacht, dann eine kleine Radrunde, die Terrassenplattenmuster zur Steinfirma zurückbringen. Ich freu mich wirklich sehr auf den erneuerten Garten dann!

Dann: gegen immer noch flaues Gefühl einen Käselaugenknoten essen, bisschen Haushaltskram (wenn alle immer ausser Haus arbeiten und alle vier daheim sind und SPort machen und Feuerwehr und PFadi, meine Güte, es sammelt sich echt richtig viel Wäsche an!

Dann: In die Stadt radeln, ich war mit Schwester und Baby (naja)neffen im Zolli verabredet. Ich bin also die Strecke zur Arbeit und dann noch quer durch Basel geradelt und das war so ein seltsames Gefühl:

1. Ich fahre da normalerweise unter der Woche zwischen viertel nach sechs und viertel vor sieben. Da ist es aktuell kalt, fast stockdunkel und bis auf andere Radpendler menschenleer. Heute: knallwarm, knallsonnig, lauter Leute überall

2. überhaupt: letztes Wochenende waren wir noch bei Minusgraden und Schneesturm in Reykjavik, die zwei Wochen im Winter waren hier zwei Wochen Frühlingsstart, den ich irgendwie verpasst habe. Die Arbeitswoche habe ich so fokussiert und konzentriert DRINNEN verbracht, vllt mal ein kurzes Ründchen um den Block mittags, aber immer mit KollegInnen, wo wir nur über Arbeit geredet haben, also auch nicht  aufs Wetter und so geguckt. Gestern habe ich an des Hübschen Schreibtisch unter dem Dach gearbeitet, da ist auch kein Fitzelchen Himmel zu sehen. Als ich da heute unterwegs war, hatte ich das Gefühl, nach einer Woche Nachtschicht auf einmal wieder Tageslicht zu sehen und als einziger so verplant zu sein.

3. Saharastaub gab ein ganz weirdes Licht.

4. Restmigräne sorgte dafür, dass zusätzlich alles off wirkte, wie durch so einen Wes Anderson Filter. Alles zu scharfgeschnitten, die Farben daneben, zu grell und gleichzeitig gelblich grün, sehr strange.

Naaaaaja. Im Zolli war es dann super, der kleine ist einfach so lustig! (Immer noch Alpträume von Q., L. und den Au-els, die in dem dunkeln, nach unten spiralisierenden Aquarium immer vorne weggerannt sind, deswegen musste der Kleine heute an der Hand gehen da drin, auch wenn er es doof fand)



Heimradeln dann zu dramatischem Sonnenuntergang und gegen Restmigränegefühl dann Bratkartoffeln, eine grosse PFanne Wirsing mit Sesamöl, Ponzu und Schwarzkümmel und dazu ein Spiegelei.

Jetzt unter der Dusche aufwärmen und die letzte Staffel "Twelve MOnkeys" weiter durchziehen, hilft ja nix (100% auf ROtten Tomatoes, was ist mit den LEuten? Das ist echt schlecht!)

Freitag, März 06, 2026

060326

 Vor 20 Jahren (und zwei Tagen) hatten wir den Jahrhundertschnee im Flachland! Ich erinnere mich noch gut.

Sonst: das Auto hat heute auch Geburtstag, 9 Jahre haben wir ihn jetzt. Den Umstieg auf Elektro bereue ich gar nicht, aber naja.

Sonst: Homeofficetag, der sehr, sehr eng gepackt war. Immerhin hatte ich mich mit dem Hübschen verabredet zu Einkaufen, Leergut wegbringen und die fehlenden Schritte halt dann so noch laufen für am späteren Nachmittag (es wurde dann doch fünf, nachdem ich ab sieben am Schreibtisch sass), sonst hätte ich den Absprung wohl nicht geschafft.

Jetzt geht der Pizzateig, ich lege noch eine Runde Trocknerwäsche zusammen, lasse eine Spülmaschinenreinigung durchlaufen, und sonst passiert heute nicht viel Naja.

Jetzt aber: Wochenende! Wir haben ein bisschen Räumen vor, eine kleine Radtour, die Plattenmuster für die Terrasse zurückbringen (ich musste eine schrubben, weil Sansa da eine Maus drauf geschlachtet hat), vllt Kuchenbacken.


Es gibt noch eine haushältliche Wunschlistenfrage:

Sie schrieben, dass Sie ein großer Fan der Powerdisk-Lösung für die Spülmaschine sind. Was genau finden Sie so großartig? 

Naja, mit der Powerdisk ist Spülmaschine einschalten ein Handgriff pro Monat und dann nur noch ein Knöpfchendruck. Ich muss nicht jedesmal Reiniger oder Tab einfüllen, sondern halt nur einmal die Disk einlegen. Das Reinigungsmittel wird auch noch korrekt für die jeweilige Verschmutzung dosiert, fertig. (Weil Sie geschrieben haben, dass Sie eine neue Spülmaschine suchen: ich bin ausserdem grosser Fan von Innenraumbeleuchtung, das ist für mich jeden Extracent (und das sind ein paar) wert.)

Donnerstag, März 05, 2026

050326 #WMDEDGT

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.

Aufgewacht um halb fünf, dann gemütlich weitergebachelt bis halb sechs, jedesmal, wenn ich mich umgedreht habe, von Sansa drauf hingewiesen worden, dass sie gerne hätte, wenn ich in IHRER präferierten Position schlafen würde, in der ich ihr eine gemütliche Kuschelschale bilde.


Beim Frühstück herräumen (erst für die Katzen, dann für mich) drauf hingewiesen worden, dass die Powerdiks der Spülmaschine leer ist. Passt gut, weil ich noch genau eine aus der letzten Schachtel übrig hatte und die Abo-Schachtel (6 Disks und 1 Runde Reiningungszeug für die Spülmaschine) gestern kam. Respektive natürlich NUR die Disks, die Reinigungssachen muss ich in der Apothekenpost auslösen. Nach wie vor: Riesenfan der Powerdisklösung, habe gemerkt, ich habe mir das Beschicken der Spülmaschine mit Tabs oder was auch immer total abgewöhnt und in Island mich dann gewundert, warum das Geschirr nicht gescheit sauber wird :-).


Radfahren war superst, es wird jeden Tag heller morgen.

Beim Schwimmen hatte ich eine Bahn zum Teil allein, zum Teil mit einer anderen Person, aber wir kamen gut aneinander vorbei. Ich hatte gestern meinen Knochenkopfhörer mit neuen TrueCrime Folgen aus der Audiothek aufgeladen und war gespannt, was als erstes abgespielt werden würde (“Bauer Rudi wurde anders als gestanden nicht von seiner Familie zerstückelt und an die Hunde verfüttert”, oke). Ich habe mich trotzdem irgendwie verzählt und bin dann eher 44 als 40 Bahnen geschwommen, aber gut.

Es hat trotzdem noch für meinen Lieblingsplatz gereicht.

Beim Teemachen dann von einem mir Unbekannten angesprochen worden: "Bist du die Frau vom C.?" Und das ist in meiner Altersklasse ja eine trick question, deshalb habe ich mit "Von EINEM C. weiss nicht, ob von DEM" geantwortet. Stellte sich heraus: ein ehemaliger SPortkollege vom Hübschen (schon WIEDER!), der sich bei beiden unseren Arbeitgebern beworben hat und jetzt bei mir und auch in meiner (weiteren) Abteilung gelandet ist. Praktisch, wenn man so einen einzigartigen Nachnamen hat, dann ist das sehr einfach, gefunden zu werden.


Heute dann endlich das Gefühl gehabt, den angesammelten und neuen Themen langsam Herr zu werden, das ist gut.


Mittagessen (Lauchquiche und zwei Salate und eine Banane für Später) und dann Ründchen mit Coffee to go mit meinem ehemaligen Flu-Crew-Mitstreiter, der mein Jöbli übernommen hat. Ach guck, vermiss ich gar nicht (also: die Zusammenarbeit mit ihm scon, aber das Jöbli. Und, ehrlich gesagt, auch die Grippethemen. 10+ Jahre sind genug.)

Eigentlich wollte ich das nutzen, um bei der Apotheke Ersatzmigränetabletten für meinen Arbeitsrucksack abzuholen, aber das habe ich vergessen. Genau wie “KAffeebecher gleich auf dem Weg nach oben abgeben”. Als ich ersteres bemerkte, bekam ich grad einen Hauch Kopfweh, aber konnte mir den grösstenteils ausreden.


Wildes Erledigungszeug, dann ein paar Meetings und am Nachmittag vor dem letzten Teammeeting fix eingeplant: heimradeln und, haben Sie ihn auch so vermisst wie ich?, den Gemüsekorb abholen. Ab heute gibt es wieder wöchentlich, ausserdem kriege ich einen grossen diesmal, weil wir den letzten wegen Ferien abgesagt hatten. Musste auf dem Lieferzettel extra überprüfen, wieviele Eier :-).


Eichblattsalat, DREIMAL EIER!, Karotten, Mangold, Feldsalat, Wirsing, Rote Bete, Radicchio, Zuckerhut, Chinakohl, Radieschen, Kartoffeln, Zwiebeln, Blaukraut, Kürbis. Holla!

Auf der Schweizer Seite dann prompt von einer Fussstreife der Grenzwache angehalten worden (was geht?!) und ausgefragt worden. Sie wollten dann aber weder den Korb filzen noch meine Wechselklamotten oder Schwimmsachen anschauen. Fast ein bisschen schad.


Daheim dann: Group Meeting, dann eine Stunde Pause respektive Abendessen machen und essen, bevor es für die Hälfte der Familie ins Pfadihaus ging, L. zum “roten Faden planen”, ich zum Elternrathock (ich plane, meine Exitstrategie langsam zu starten)


Uff. Morgen Homeoffice mit einem grossen Block an “jetzt aber wirklcih fertig machen”-Themen, einem verschobenen Meeting und, a first seit über einem Jahr: KEINEM Physiotermin, weil ich fertig und wieder ganz bin. Yay.


Mit dem Hübschen schaue ich vor dem Schlafengehen noch eine Folge “Twelve Monkeys”, es hat sich ein bisschen arg totgelaufen, aber die letzte Staffel schaffen wir jetzt auch noch.




Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen.

Mittwoch, März 04, 2026

040326

Ich hatte ja vor den Ferien so ultraschlecht geschlafen und dann in Island war alles super und ... was soll ich sagen: schade, schade, wir müssen doch deswegen nicht umziehen: trotz ordentlischSchlafen: endlich erholsam, auch wenn wach ab halb fünf, Stresslevel von NEUN!!!

Beim Schwimmen heute: wunderbarstens, heute (keine Kurse) realisiert, dass die guten Vorsatz-Schwimmer aufgegeben haben. Anstatt mich mit zwei oder drei anderen Leuten auf einer Bahn zu knübeln, hatte ich heute 40 himmlische Bahnen eine ganz für mich allein und konnte so auch Rücken und Brust abwechseln (Bei Rücken schwimme ich nicht besonders gerade, d.h. ich mache das nur, wenn ich bis Bahnende frei hab und dotze dann zwischen Bahnenwurst und Rand hin und her). Bisschen doof, aber ok: meine Podcastvorräte auf dem Knochenkopfhörer waren nach 12 Bahnen durchgehört. Habe ich also 38 (plus 2 oder 4, bin mir nicht ganz sicher) OHNE Extraunterhaltung und Ablenkung machen "müssen" und es ging auch. Morgen gibt es frischen Stoff.

Dann: grosse Verwirrung, weil ich aus dem Radkeller statt auf den Bummellift auf den Speedlift gebucht wurde. Der fährt bis zum Umsteigestockwert (17.) durch und dann kriegt man eine Verbindung für weiter angezeigt. Ein Stockwerk bergab fahre ich aber natürlich nicht, sondern laufe. Kam dabei aber an einer anderen Treppe /Seite des Gangs raus, als sonst, das habe ich aber erst realisiert, als ich meinem Standardbewegungsmuster folgend auf der gegenüberliegenden Turmseite zu sonst rauskam. Dementsprechend habe ich meine Routine geändert und nicht erst meine Jacke und Rucksack an meinem Lieblingsplatz abgelegt und DANN mein Bürokistchen abgeholt, sondern eben erst das Kistchen geholt. Und dabei bin ich einem Kollegen (den ich vorher schon beim Schwimmen gesehen hatte, aber ungeschriebenes Gesetz: in der Schwimmhalle wird geschwommen und nicht über die Arbeit geredet) in die Hände gelaufen, der mich direkt für ein 15min Speedupdating von zwei oder drei Themen verhaftet hat. Und dann.... man glaubt es nicht, waren ALLE Plätze in meinem Lieblingsbereich schon besetzt. (8:10h) . Ich hatte noch die freie Wahl im restlichen Stockwerk, auch auf meiner Lieblingsseite, aber um 9:15h war alles rappelvoll und das an einem Mittwoch, der tendenziell leerer ist. Es ist jetzt in der Organisation angekommen, dass wir einfach zu viele für die beiden Stockwerke sind, die uns "gehören", ich bin gespannt, was passiert.

Apropos Lieblingsseite: es ist wieder soweit: noch vor dem Mittagessen ist es so heiss dort, dass ich am liebsten nur T-Shirt und Flatterrock und Flipflops tragen würde....

Tag war super dicht gepackt, aber mit spannenden Sachen. Ich rede mir selber gut zu, dass es ok ist, mich diese Woche "overwhelmed" von allem zu fühlen, schliesslich arbeite ich zwei Wochen hinterher, das wird besser. Aber: uff.

Im Laufe des Nachmittags imemr krassere Kopfschmerzen bekommen, leider weder Migränetabletten (oder auch nur Ibu) dabei gehabt, aber halt auch nicht realisiert, dass ich ja was dagegen tun könnte ausser "Ach, scheisse" zu denken und auf frische Luft beim Heimradeln zu hoffen. Schlauer werde ich durch Kopfweh definitiv nicht. (Ich hätte nämlich bei der Apotheke ein paar MInuten weit weg noch ein Dauerrezept für Migränemittel liegen, da hätte ich nur hinlaufen müssen. Vllt wäre es durch die frische Luft sogar besser geworden). So hatte ich daheim angekommen das Gefühl, meine beiden Augäpfel würden jeden Moment platzen und mir war richtig übel. Eine Triptantablette, eine Ibu und 30 Minuten später: alles tutti. Uff.

Zu Abend mein aktuelles Go-To-Comfort-Food, wenn es schnell gehen muss und was sicher leckeres sein soll: Miso-Cacio-e-Pepe mit Edamame. So geil!


Jetzt: Kopfhörer laden, Kopf ausruhen.