Dienstag, April 07, 2026

070426

 Was für ein seltsamer Tag!

Der Wecker läutete erst um halb sechs, aber das war zu früh, weil heute gehe ich ja nicht schwimmen, weil Homeoffice, dann nochmal um sechs.

Ich stand auf, machte mich fertig (Kleider schon so, dass ich für eine Mittagsradltour zum Friseur korrekt gekleidet war) und begann unten am Küchentisch parallel zum Frühstück mal die Inbox zu sichten (ok, das hatte ich über die Feiertage eh gemacht, aber ein paar Sachen verdrängt.)

Gegen viertel vor acht bemerkte ich suchende Gartenbauer in der Siedlung und lotste sie zu uns. (Angekündigt war eigentlich gewesen: "Vor neun kommen wir sicher nicht". Tja. Mir sehr recht, ich war eh wach). Wir klärten die Zufahrtsoptionen (die Lehrtochter manövrierte gekonnt den Lieferwagen in den superschmalen Weg), ich vertröstete noch, dass die Elektriker eigentlich auch erst um neun kommen wollten, dann läuteten die auch schon.

Ich konnte gar nicht so schnell schauen, wie die alte Terrasse abgebaut war und der Schutt magisch verschwand. 

Ich arbeitete am Küchentisch vor mich hin, servierte einmal Kaffee und Kekse, zeigte, wo der Batteriespeicher zwischengelagert werden sollte (alles ins Wohnzimmer!) und musste die Elektriker nochmal zurückholen, weil sie vergessen hatten, den Strom wieder einzuschalten. Dass es die Sicherung, die unter anderem fürs Internet im Wohnzimmer zuständig ist, rausgehauen hatte, merkte ich erst nach einiger Zeit...

Arbeit war ein bisschen zäh, ich schiebe es auf nicht wirklich erholt nach den Feiertagen, dann das für mich tatsächlich nicht mehr so gut funktionierende Homeofficesetting (Q. ist gestern der fürs Homeoffice angeschaffte Bürostuhl "einfach so" zerbrochen, ich nehme das als Zeichen...), dann waren heute kaum KollegInnen am Arbeiten, ich sagte mangels attendance der Reihe nach ALLE Meetings heute ab (naja, und ein bisschen laut war es draussen auch).

Aber: ich habe, nicht sonderlich effizient oder smooth, aber immerhin, einen lange vor mir hergeschobenen Block fertig gemacht.

Mittags dann eine Radtour durch traumhaftes Wetter zum Haareschneiden. Die Färberei gestern hatte ja erst WILD ausgesehen und ich war bereit, zu richtig erdbeerfarbenen Haaren zu stehen. Was aber nach Ausspülen, Shamponieren, Tralalala, übrig geblieben ist: ein leicht rosafarbenes Zuckerwattezeug. Das sieht ganz gut aus, nur der Schnitt war halt überfällig. Jetzt: wieder "flott", gefällt mir super! (Mal sehen, wie lang es im Chlorwasser überlebt).




Am Nachmittag der kleine Dämpfer: die Plattenfirma (die Doppeldeutigkeit des Begriffs dauerte bei mir ein bisschen, Musik bedeutet mit tatsächlich immer weniger) hat die von uns gewünschten Platten erst Anfang nächster Woche, es wird also eine Woche Verzögerung geben. Die Gartenbauer haben also das Kiesbett aufgeschüttet, die Leerrohre verlegt, die Spot-Hülsen gesetzt und mit der Rüttelplatte alles so fest gemacht, dass wir auch drüberlaufen können. Die Katzen sind not amused, dass Leute da waren UND EINE RÜTTELPLATTE, aber sehr amused über einen grossen Sandbadeplatz direkt vor dem Katzentörchen. (Wehe, das wird vollgekackt!)

Nun denn. Jetzt warte ich noch auf eine Weinlieferung, dann mache ich die vllt allerletzte Kürbissuppe der Saison und hoffentlich noch einen Workout. 

Morgen dann mehr Alltag, mit Schwimmen und so.

Montag, April 06, 2026

060426

Erfreulich unaufgeregter, trotzdem ansterngender Tag:

Aufgestanden um 8, ein letztes Mal Motel One Frühstück (habe ich jetzt dann auch gesehen), ein letztes Mal aus der Tiefgarage zirkeln (der Hübsche, ich habe meine Atmung kontrolliert), dann raus aus München und da nicht soooo viel Verkehr auf der Autobahn ist, darf Q. mal grosses Auto und deutsche Autobahn fahren. Ich habe mir mit Absicht Kopfhörer rein und auf der Rèckbank Serie geschaut. Der Hübsche hat mental (und technisch, der Tesla Autopilot ist nicht selbsterklärend und am Anfang sicher keine Erleichterung) unterstützt. Q hat seine erste Phantombremsung mitgemacht, wir haben noch 2 Strikes, dann wird uns für eine Woche der Autopilot abgeschaltet, keine Ahnung, wie er das geschafft hat. Einmal zumindest drängelte jemand von einer anderen Spur so an ihn heran, dass das Auto sehr, sehr nervös wurde (ich auch).

Schweizer Strecke erfreulich entspannt. Sansa hat sich dann sehr gefreut, uns zu sehen, Jonny war noch bei den Nachbarn oder draussen.

Wir haben nur schnell die Sachen hochgebracht und dann das Traumwetter hier für eine Runde Spazieren genutzt.

Danach nämlich hatte ich ein längeres Projekt vor, das mir Rausgehen nicht ermöglichen würde zwischendrin: Haare und v.a. den richtig langen Ansatz diesmal frisch blondieren, bevor morgen die Wolle abkommt. Leider ging es noch deutlich länger als geplant, weil ich einen Fleck übersehen hatte und den Hübschen um Nachpinseln bitten musste und dann halt noch mal 45min extra warten musste. Dann das Abenteuer (dessen ich mir gar nicht so bewusst war): Toner. Ich dachte, ich hätte letztes mal halbe halbe Strawberry/Ice genommen und wollte ein bisschen mehr Strawberry. Stellte sich dann beim Mischen raus: das letzte Mal waren es 20:40 Strawberry/Ice, heute 40:20. Ich habe jetzt sehr rosa Haare und finde es tatsächlich sehr gut! (Wird dank Chlorwasser eh nicht lang halten).

Während der Einwirkungsphasen haben wir die neue Folge "For all Mankind" angeschaut, dann habe ich eine Lauch Quiche und Salat gemacht und habe jetzt Hungerhungerhunger und keine Lust mehr auf nasse Haare.

Morgen dann: Beginn des Gartenabenteuers, ich merke, wie mich die Abweichung von der Routine UND die Abewesenheit des Hübschen (Messe in Paris) und meinereiner (F2F Workshop nächste Woche für dreieinhalb Tage, wo ich niemals zu Gartenarbeitszeiten da sein werden kann, stresst. Aber eben: wird schon gut gutgehen, ist nicht besonders lang und der Alltag ist nicht so massiv eingeschränkt wie seinerzeit bei Küche und Bad: wir haben halt einfach nur Terrassenmöbel im Wohnzimmer und ab morgen fremde Menschen in Haus und Garten...

Wunschlistenfrage

Wie läuft es mit den Knochenkopfhörern? Verwenden Sie sie nach wie vor gerne? Können Sie das von Ihnen genutzte Modell empfehlen?

Es läuft super, ist ein integraler Bestandteil meines Schwimmens. Ob mein Modell jetzt besonders gut ist oder nicht: keine Ahnung, es tut halt. Ich glaube, der Sound ist bei Knochenschallkopfhörern, besonders, wenn man sie im Wasser verwendet und halt blubbernd ausatmet eh nie besonders toll oder kristallklar. Ausserdem geht unter Wasser Bluetooth nicht, dh man kann nur das hören, was man sich auf die Speichereinheit gezogen hat, das ist bisschen nervig, aber nicht anders zu regeln, glaube ich. Wenn ich mir was wünschen könnte, wäre das ein USB-C Anschluss des Ladekabels für Strom und Daten, weil das für Computer UND Handy passend wäre. Aber eben: mit den zig Stunden Podcast, die ich mir da aufs Mal drauflade, kann ich eine Zeitlang schwimmen, bevor ich neu beladen muss.

Sonntag, April 05, 2026

050426 zweiter Versuch

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.

Hier: ausgeschlafen bis viertel vor neun (!), geduscht, den Hübschen geweckt und ein Osterhäschen überreicht. Q. bekam auch eins, dann habe wir gemütlich im Hotel gefrühstückt. 
Wir waren noch ein bisschen früh dran für eine Verabredung und sind also bei Traumwetter noch durchs Westend spaziert. Learning an einem Spielplatz/Trainingsstation: ich schaffe mittlerweile 2,3 und vllt noch einen halben Klimmzug ohne Unterstützung. Das sind 4 mehr als bisher!
Dann: spannendes Ausparken aus der Hotelgarage und im Pflegeheim die Schwiegermutter für den Ostertag mit allen abholen.
Das Mittagessen im Marthabräu alle zusammen war lecker und nett (ich habe es geschafft, und es war nicht leicht, die Ostertage im Münchner Umland vegetarisch ohne die total overrated Universalantwort Käsespätzle zu überstehen. Ich habe viel Salat mit Fertigdressing und gegrilltem Ziegenkäse mit Honig gegessen) --> Wichtiger Punkt: das ist KEINE Frage nach Restaurantempfehlungen im Münchner Umland. Sie wissen weder, was noch wo ich suche noch was red flags für mich sind, das zeigt sich durch unwillkommene Empfehlungen von Restaurants IRGENDWO in Bayern mit grosser Bärlauchkarte und "Keine Kartenzahlung, Bargeld ist Freiheit." Meine Güte.... (Machen Sie sich keine Mühe, den Kommentar zu suchen, er ist auf der Spamliste)

Eis und Kaffee im Schwagergarten, dann verabschieden wir uns und machen uns auf den Rückweg in die Stadt. Wir laufen im Westend noch ein bisschen rum und lassen das Wochenende Revue passieren, während Q eine OC-Vorlesung hört. Dann: Aperol Spritz auf einer sonnigen Terrasse und richtig gutes indisches Essen("Royal India" in der Westendstrasse)
Damit wäre der Osterbesuch dann auch fast vorbei. Hoffe auf eine entspanntere Heimfahrt morgen.





Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen.

Samstag, April 04, 2026

040426

Nach einer höllisch anstrengenden Fahrt und dem für mich und Q ersten Besuch auf der geschlossenen Station des Pflegeheims (uff) wurde der Tag doch noch leicht und entspannt.

Parken, Einchecken, Zimmer beziehen im Motel One im Westend war erfreulich problemlos.
Nach ein bisschen Sammeln machten wir uns auf den Weg in unsere alte Heimst (wir haben einmal wirklich eine Station (Tram, Hauptbahnhof) verpennt, einmal fast (U-Bahn, Sendlinger Tor), was Q. zu "Man kann kaum glauben, dass ihr hier mal gewohnt habt!" verleitet. Aber eben: in meiner Münchner Zeit bin ich nie Tram gefahren und die Anzeige an den Screens in der UBahn war sehr verwirrend.
Dann aber: Kind beeindruckt von Prunkarchitektur, der Uni, den Autoposern. Wir von wie wenig sich in unserer alten Wohnstrasse verändert hat (immer noch wie eintauchen in eine andere Welt, nur eine Querstrasse der Leopoldstrasse) und ganz besonders, dass unsere damaligen direkte Nachbarin (sorry nochmal für die lauten Parties mit Lernpostern von der Küchenfenster saugen), der Hausmeister, der unseren Twingo mit Hammerschlägen wieder zum Fahren brachte, und der quartalsweise bis zu Besinnungslosigkeit trinkende Graf immer noch in dem Haus wohnen.
Essen in  der Brezn, das war für die Carnivoren genau das richtige, ich war gerührt,  dass Q. Eine Obatzdn vorneweg haben wollte (war tatsächlich richtig gut)
Ich hatte den Plan, mit einem Aperol Spritz auf den Beginn der Miniferien anzustoßen und dann mit einer Russnhalben (jepp, heisst auf der Karte immer noch so) das Essen zu grniessen. Turns out: der Aperol Spritz war mehr als genug nach dem Tag, also: Wasser und das Gefühl, einfach schlafen zu wollen auf dem Heimweg.
Es war noch nicht soooo spät, der Hübsche schaute auf dem Zimmerfernseher noch zwei MMA-Kämpfe von ehemaligen Sportkollegen, ich bin mit zweitem Kissen über den Ohren einfach eingeschlafen.
Am nächsten Morgen hatte ich ja eine Schwimmverabresung, während Q und der Hübsche ausschliefen. 
Übliches Motel One Frühstück (muss immer an L denken, der nach 1 Woche Wien mit allem die Waffelschälchen für die Nutella, die man, gell Mami, das dörf ma?, nach dem Verwenden aufessen durfte, als das Allerbeste am ganzen Urlaub bezeichnete), dann Schwimmtasche und diesmal auch die Mitbringsel geschnappt und viel zu früh an der Bushaltestelle gewesen.
Beobachtung von aussen: lange Busse sind hier keine Gelenkbusse (zumindest nicht der, mit dem ich gefahren bin, unterwegs sah ich dann durchaus welche), sondern es hängt ein zweiter Wagen an der Anhängerkupplung, das sah sehr verwirrend aus. Es scheint ausserdem entweder ein umgeschriebenes (oder ich habe es nicht  gesehen) Gesetz zu geben, wo man einzusteigen hat, weil alle Türöffnerknöpfe, die ich probierte, keinen Effekt hatten  aber irgendeine andere Tür hat geöffnet wurde. Naja. Tickets: es gibt in der MVV-App jetzt auch die Möglichkeit,  zu swipen zum Einchecken, aber da wir als Gruppe fahren, macht das Gruppentagesticket am meisten Sinn.
Das Tram-Leg der Reise laufe ich dann, weilnich eh viel zu früh bin und der Regen aufgehört hat.
In der Eingangshalle treffe ich mein Schwimmdate, werde von Kassenmann zu Eintrittspreisen beraten (ich werde mich beim Auschecken und Nachzahlen anstellen wie der erste Mensch), werde eingewiesen in die für mich (kleines Firmenschwimmbad) ungewohnten Weiten des Dantebads. Alles ist grösser, aber ich habe eine kündige Führerin. Zum Schwimmen geht es nach draussen ins 30 Grad warme Aussenbecken. Es sind nur zwei Bahnen abgeschrankt, der Rest ist freeflow und ich stelle mich. Sehr souverän gehe ich erst mal unter wie ein Stein, weil ich (Prägung ist alles) mit max 1.40 Tiefe an der Einstiegsseite rechne 🤣. Dann geht's los, Temperatur ist perfekt, das Aneinandervorbeikommen funktioniert trotz der vermeintlichen Anarchie erstaunlich gut (ich fand es recht voll, aber scheints geht noch viel mehr). Ich bin vor allem gespannt, wie sich die 50m Bahnen so machen, ich bin ja 25m gewohnt. Klappt aber super, fühlt sich weniger anstrengend an. Nach 1km bin ich noch nicht wirklich erschöpft und lege noch 600m drauf. Es wären noch mehr vor Totalerschöpfung und ertrinken gegangen, aber muss ja nicht. Meine Hände waren müde und ich spürte erstmals mein rechtes Knie (das gebrochene), also wartete ich im warmen Sprudelbecken.
Dann Dschen, fertigmachen, ich nicht Haartrocknen trotz Lungenentzündungsgefahr dadurch, dann das erwähnte uncoole Nachzahlen. Ich gebe zu, ich habe mit meiner Ungeschicklichkeit schon ein wenig kokettiert, aber der Kassenmann hat es mit einem "Aber schwimmen konnte sie schon?" an meine Begleitung noch getoppt :-)
Zum für mich zweiten Frühstück wollten wir eigtl in das Borstei-Kaffee gehen (note to self: nochmal Borstei nachlesen), aber das hat zu. Cafe Puck ist die sichere Alternative. Frühstückscroissant mit Rührei, Avocado,  Hot Honey schmeckt richtig gut! Wir reden und schwatzen und es tut so gut! Der Mix aus jeden Tag lesen, was die andere schreibt und der persönliche Austausch ist schon ein besonderes Geschenk des Internets! Wir unterhalten uns so angeregt, dass mir irgendwann die Stimme schwächelt und ich verpassen, dass der Hübsche klären wollte, was wie weiter,  ups!
Wir machen uns auf den Rückweg, ich merke auf die harte Tour,  dass sie das mit der Stammstreckenrenovierung ernst meinen (ich habe es final aber wirklich erst eingesehen, als ich am Marienplatz vor einem Absperrzaun mit Sicherheitspersonal stand :-)), laufe dann noch ein bisschen mehr bis zum Tram und juckele gemütlich durch zum Pasinger Bahnhof, wo ich Q., den Hübschen und noch mehr Freunde treffe.
Mehr Kaffee, Wiedersehensfreude und gleich die dicken Bretter an Gesprächsthemen (die anderen sassen schon eine Weile zusammen).
Das im Parkhaus voll aufgeladene Auto abgeholt, in der Hoteltiefgarage in den letzten Parkplatz gezirkelt (gestern war es halb leer), im Hotelzimmer nasses Badezeug aufgehängt und kurz Stimme und Kopf ausgeruht, dann ging es auch schon wieder nach Schwabing zurück mit der Tram (24 Jahre im Münchner Umland /München gewohnt und kein einziges Mal Tram gefahren, jetzt aber nix anderes!), nochmal mit anderer Freundesbesetzung treffen. Eigentlich wollten wir Q. das Steinheil mit den vermeintlich grössten Schnitzeln Münchens zeigen (der Hübsche und ich haben dort gern nach dem von uns betreuten geologenpraktikum gegessen, auch weil man da mit den Essensmarken der TUM zahlen konnte, die Teil unserer Bezahlung waren. So richtig meterlange Schlangen an Paperfitzeln, wie Kinokarten früher). Wir haben aber verpasst zu reservieren und so gehen wir halt woanders hin.
Das war ein sehr voller, sehr schöner Tag!

Freitag, April 03, 2026

030426

Sehr spät ins Bett, ab viertel nach fünf lag ich wach, weil der Wecker ja um sechs läuten würde (joah, ich weiss).

Dann: im Bademantel Spülmaschine ausgeräumt, mit L gefrühstückt und Kaffee getrunken, beim Zuziehen des Rucksacks geholfen,  ihn 2 Min vor Busabfahrt zur Tür rausgeschoben. Dann habe ich mich nochmal hingelegt, schließlich standen 400km stressige (wusste noch nicht, WIE stressige) Autofahrt auf dem Plan.
Um acht nochmal Kaffee (zwischendrin ein paar Nachrichten von L, der seine  Lunch daheim vergessen hatte), dann das sehr überschaubaren Gepäck für die paar Tage ins Auto verfrachten und los gings.
Als ich erst direkt bei uns Chiasso auf den Autobahnschildern durchgestrichen sah, dann vor Zürich elegant an dem kilometerlangen Stau zur Abzweigung Richtung San Bernardino vorbeicruiste, feierte ich mich noch für unser antizyklisches Reisen.
Bis mir dann bei einer zig kilometerlangen Stauschlange vor der Ausfahrt nach Au/Lustenau bewusst wurde: am Karfreitag gibt es kein antizyklisches Reisen. Was es aber gibt, sind all the bd Feelings bei Leuten im Stau. Es wurde aus offenen Fenstern geschimpft und gedreht, es wurde vorbeigeschlängelt und gehört, es wurde nicht reingelassen und extra noch nah an die einfädelnden rangefahren, damit die mal sehen, wer hier richtig steht und recht sollen sie mir den Spiegel abfahren.
Naaaaja. Nach Bickerlkauf wurde wie immer gewechselt und der Hübsche stellte sich in den Stau vor dem Pfändertunnel.
Irgendwann war es geschafft und wir konnten zum Laden und essen cruisen. Immerhin heult niemand mehr im Auto  aber ich habe die Strecke von Basel nach München in den letzten 24 Jahren echt hassen gelernt... (Zug ist da halt auch keine Alternative). 
Hoffentlich kommen wir noch vor dem Abendessen im Pflegeheim an, um wenigstens kurz Hallo sagen zu können.
Heute abend dann: Q Schwabing zeigen

Donnerstag, April 02, 2026

020426

 Was als gemütlicher Tag, an dem ich nix machen muss ausser Gemüsekorb holen und Koffer packen, und dementsprechend viel machen kann, wie ausschlafen, lesen, Hüttenwanderung und vllt Japanurlaub planen, angedacht war, wurde ein Tag, an dem auf einmal sehr viel zu tun war und naja, zwischendrin hat mich das ganz schön gestresst.

Und zwar haben wir uns einen Wecker um acht gestellt (ist jetzt nicht wirklich früh, aber genau heute hätte ich tatsächlich noch ein paar Minuten länger schlafen können. Naja) und sind relativ zügig aufgestanden.

L. wollte recht badl weg, in seiner alten Schule sind nämlich noch keine Ferien und sie sind ihre alten LehrerInnen besuchen gegangen. Wie süss ist das denn?

Der Hübsche, Q. und ich sind zum Ikea gefahren, Q. braucht für die Lego-Räumaktion noch mehr Umzugskartons, Gefrierbeutel und der Hübsche grosse Gläser. Wir alle: eine Daimtorte und mehr Hotdogs.

Auf dem Rückweg holen wir den Gemüsekorb ab. Eigentlich hätte ich das mit dem Rad machen wollen, aber es ist dann doch so viel los, dass es besser ist, das gleich zu erledigen. Man merkt, dass die Gewächshäuser beheizt sind, neben Lagergemüse (wo ziehen sie immer noch Kürbisse her?) gibt es jede Menge frische Kräuter und Salate.

Dann: Kurzes Ründchen, Wochenendeinkauf, weil wir ja trotz Wochenende weg dann eine ganze Woche vor uns haben, in der wir sogar mehr als sonst von dabeim essen werden, weil ja die Gartenbauer da sind und wir ein bisschen mehr Homeoffice als auch schon einlegen werden.

Als die Einkäufe verräumt sind, geht es an das Terrasse freiräumen. Da hat keiner von uns richtig Lust drauf und wir waren die ganze Zeit froh, dass das erst Ende April passieren muss, aber jetzt muss es halt jetzt sein, weil am Dienstag morgen der Bagger kommt. Die mittelgrosse Begeisterung sorgt dafür, dass das Terrassenregal sehr strikt ausgemistet wird (wieviele Bälle aus Treue-Aktionen kann man haben?). Es kommen der grosse Tisch und alle Stühle nach Abspritzen und Saubermachen ins Wohnzimmer. Darauf gestapelt werden die Feuerschale und die wenigen Sachen, die aus dem Regal bleiben dürfen. Der grosse Kühlschrank wird geleert, der Hübsche nimmt ihn, ein wenig voreilig, ohne ein Bild zu machen und sich der Komplexität des Zusammensetzens bewusst zu sein, auseinander, wir reinigen ihn von Grund auf. Das Zusammenbauen ist.... nicht einfach (ich weiss das, ich habe das schon mehrfach gemacht und jedesmal auch MIT Vorherbild geflucht). Dank Google Fotos findet der Hübsche noch ein "lang vorher"-Bild, aber trotzdem bleiben zwei Glasplatten übrig. Ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich direkt ableiten kann, wo sie hingehören (Zwischenböden des Gefrierteils). Dann wird alles wieder eingeräumt, wir bringen mehrere Müllsäcke und Recylingzeug weg, die Jungs gehen zum Sport und ich packe meinen Teil des Reisegepäcks incl aller Ostergeschenke, die mit auf die Reise gehen. 

Ausgiebige Dusche, Pizzateig geht, und ich überlege, ob ich jetzt erst das Pizzazeug und den Salat vorbereite oder doch einen Bergwanderungsrecherche einlege...

Ich dachte übrigens, wir könnten morgen einigermassen ausschlafen, weil L.s Kurs erst um neun losgeht. Stellt sich raus: das stimmt zwar, aber halt nicht am Basler SBB, sondern am Zielbahnhof irgendwo jwd im Berner Jura oder so. Abfahrt hier bei uns: 6:40. Naaaaaaja.


Lauch in superdick und eher dünn, Schnittlauch, Pastinaken, Kürbisviertel, rote Bete, Radicchio, roter Eichblatt, grüner Eichblatt, DIE EIER, Karotten, Kartoffeln


Mittwoch, April 01, 2026

010426

 April, April, oder so

Q1 ist damit offiziell vorbei (nicht für alle wichtig, aber weil wir einen Q1-Review bei der Arbeit leiten, ist es halt für mich schon wichtig)

Im April planen wir:

Osterbesuch in der alten Heimat (fühlt sich sehr weird an, das zu sagen, von meiner Seite der Familie ist ja keiner mehr da, wenigstens niemand, mit dem es noch Kontakt gibt) mit dem Hübschen und Q., L wird auf dem Basiskurs sein. Wir planen mit Q. ein bisschen unsere alte Hood und das Studentenleben dort nachzuerleben. Mal sehen! Ausserdem freue ich mich auf Winterdraussenschwimmen im Dantebad und ein Frühstück mit Schwatzen danach mit der Frau, die mich zum Schwimmen gebracht hat!

Direkt nach dem Heimkommen wird unser Garten neu gemacht (nicht ganz neu, nur die Terrasse und der Rasen und die Seite an dem hässlichen Zaun (Obstbaumspalier!), ich bin gespannt!

L. wird auf eine IB-Exkursion gehen, irgendwas mit Fluss vermessen.

Der Hübsche wird nach Paris auf die alljährliche grosse Branchenmesse gehen, ich werde parallel einen F2F Workshop mit meiner Truppe haben, die Kinder werden daheim verwahrlosen. Naja.

Irgendwann zwischendrin werde ich noch meinen an L. abgetretenen Friseurtermin nachholen, ich bin sehr, sehr puschelig, das nervt mich gewaltig!

Wir haben ausserdem Karten für Caroline Emcke in der Reithalle in Basel, da freue ich mich auch sehr drauf!

Und parallel zu all dem bereiten meine zwei Kolleginnen und ich die zweite Runde des Riesenportfoliomeetings mit dem LT vor, das am 4. Mai stattfinden wird.

LAngweilig wird es schon mal nicht.