What a day.
Gestern abend war mir fast nach krankwerden, mir war meine Stimme immer wieder mal weggeblieben, mir war ein bisschen fröstelig und halskratzig, also habe ich beschlossen, dass ich mein eigentlich für mein heute geplantes Workout Ründchen daheim in der Früh grad mal mental abgehakt.
Weil: heute war kein Schwimmen drin, weil wir mit dem Gartenbauer und dem Elektriker um acht für einen vor Ort Termin verabredet waren. Ich habe also vor acht am Küchentisch gearbeitet (gestern abend hatte ich noch mit einer Kollegin lang hin und her überlegt, ob eine Email nun unverschämt ist oder entweder Ignoranz oder Unkenntnis oder was auch immer ausdrückt. Immerhin habe ich über eine Antwort geschlafen, heute eine ausführliche, sachliche Email gedraftet, nach Rücksprache mit meinem Chef sehr zusammengekürzt, weil "du musst ihm das nicht noch extra dreimal erklären!").
Gartenbauer und Elektriker kamen mit Musterlampe (sehr schön in eine Kartonbox eingelassen, damit wir sehen, wie das Lichtmuster auf dem Boden aussieht) und einem Plan für die Fliesenausrichtung. Wir haben zu viert mit Kaffee und in Socken auf der Terrasse gerechnet und überlegt und geplant und kamen zu einem einvernehmlichen Schluss.
Good news (damit haben wir den Gartenbauer sehr happy gemacht, aber wir sind es eigentlich noch mehr): die Gartenbauer kommen direkt schon am Di nach Ostern anstatt Anfang Mai! Das heisst zwar, dass wir recht schnell das Buff auf der Terrasse aufräumen müssen, aber hey: wir haben den ganzen Sommer auf unserer neuen schönen Terrasse!
Dann war es Zeit für das erste Meeting, das ich ganz old school vom Küchentisch daheim aus gemacht habe, dann kurzes Schwätzchen mit L., der ausschlafen kann, weil Ferien.
Total out of sync Radeln ins Büro am helllichten Tag, kam mir fast kälter und unangenehmer vor als frühmorgens!
Erstmals war ich damit an einem Dienstag so spät, dass ich keinen Deskplatz mehr bekommen habe. War aber ok, ich hatte den ganzen Tag fast durchgehend Meetings, d.h. ich schnappte mir einen Platz an einem grossen Holztisch als Homebase und operierte von dort aus.
Der Tag war dann echt anstrengend: zwar fast nur auf ein Produkt konzentriert und halt "conceptual", alles tricky Themen. Uff!
Mittagessen mit einer lieben Kollegin aus dem letzten Job, das war uff..... schon hart zu hören, wie es einigen aus der alten Runde ergangen ist und wie das woanders dann verkauft wird. Hm.
Nachmittags dann eben back to back meetings, mein Kopf ist sich nicht sicher, ob er leer läuft oder über. Morgen vormittag habe ich meetingfrei und hoffe, der Focustime-Block erlaubt mir wirklich all die Notizen, die ich über den Tag hin irgendwo online und offline hingekritzelt habe. (Immerhin: in einem Meeting mit "Experience from a very previous life in Plastic Additives" punkten können. Schade, dass ich es musste.)
Ich bin ein bisschen sehr schlapp, so sehr, dass mir meine Brille auf der Nase wehtut (ich nehm das positiv: als ich die grosse dicke neue Brille frisch hatte, fand ich sie superschwer und hatte Nasenweh und war sehr besorgt, dass ich das jetzt für immer hätte), ich würde sagen: wirklich, wirklich Zeit für Osterpause. Morgen noch.
Heimradeln, und ich Fuchs habe es so koordiniert, dass ich den Tag ohne Schwimmen (und deshalb ohne Schwimmtasche) und auch ohne Wechselkleider, weil ich einfach nur mit Bürosachen und ein paar radlwarmen Sachen drüber geradelt bin, für den Supplyrund beim dm nutze. Wir brauchen WC-Papier und Hafermilch, das sind ein paar Sachen, die ich immer noch in D kaufe, wenn es sich ergibt, weil beides in CH halt einfach IRRWITZIG teuer ist.
Zum Abendessen gibt es dann schnelles und leckeres Essen, ich habe nämlich irgendwann Trüffelravioli und Salbei eingekauft, dazu noch Cocktailtomaten und Salat.
Wäscheaufhängen, Duschen, im Pyjama aufs Sofa sinken und eine Folge von der, da muss ich dem Hübschen jetzt halt doch rechtgeben, sehr nervigen Serie "Absentia" anschauen. Aber jetzt sind wir halt fast durch und ich will doch wissen, wer es jetzt war.