Mittwoch, Januar 07, 2026

070126

Heute ein bisschen aufregender Tag, weil:

erstmal Radeln in der Früh, nach einem Tag Pause (ja, man kann sich alles spannend reden!). Die Eisplatte auf der Brücke ist verschwunden, Strassen waren alle eisfrei. Kalt war es natürlich, aber deutlich weniger kalt als am Montag. Ich war richtig früh dran heute und schon um 7:25 mit meinen 40 Bahnen fertig. (Habe auch echt Gas gegeben, ich hatte nämlich um viertel vor neun einen Arzttermin mit einer knappen halben Stunde Fussweg dorthin und wollte noch vorher im Büro vorbei, Platz erwischen und Leuten hallo sagen und checken, ob es was dringendes gibt).

Ich wurde von 8 Nachrichten auf WA erwartet, d.h. mir ist erstmal das Herz in die Hose gerutscht. Aber: hatte sich alles gelöst. L. hatte falsche Infos über maximales Gepäckgewicht für den Inlandsflug von der Austauschorganisation bekommen (ah, der Check in für den internationalen Flug lief beim zweiten Versuch nahezu problemlos, wir mussten halt die verschiedenen falschen Angaben, die die Buchungsorganisation gemacht hatte, korrigieren...) und deshalb Übergewicht bezahlen musste. Kommt auf die Liste von "Meine Güte, ernsthaft?!"

Fussweg zum Arzt war dann super, obwohl meine Bürojacke im Moment eher dünn für die Temperaturen ist. Aber Schuhe mit Wollsocken drin und ein Pulli über dem Langarmshirt haben es dann mit Mütze und Handschuhen angenehm gemacht.

Wegen der Aufregung um L.s Reise war ich gar nicht richtig nervös für den jährlichen Arzttermin (beinhaltet ja Brustkontrolle, da hatte ich ein paar nicht so schöne Erfahrungen). War auch ok, Brustkontrolle ist super, Bayer hat die Liegedauer der Mirena mittlerweile auf 8 Jahre (für Verhütungszwecke) verlängert (finde ich aus beruflichem Blick sehr interessant, sowas auch retrospektiv zu machen, persönlich finde ich es sehr praktisch), d.h. ich kann mir da weitere 2 Jahre keine Gedanken machen, und der Rest ist alles undramatisch und braucht nur eine Schachtel Tabletten und eine weitere Kontrolle.

Puh.

Auf dem Rückweg in den Turm gönne ich mir ein "Vanillechrüzli" vom Bäckerstand auf dem Marktplatz (und halte mich zurück, im Stand des Birsmattehof aufzukreuzen und einfach nur "Hallo, ich habe euren Korb und finde ihn so super" zu sagen, weil: naja, den Korb krieg ich ja morgen, das wäre vllt ein bisschen weird gewesen).

Mit Hörbuch auf den Ohren ist es eigtl  sehr nett, so durch den kalten Tag durch die hübsche Stadt am Rhein entlang zu spazieren (naja, oder eher "zu eilen", ich gehe ja nie richtig langsam). In der Apotheke löse ich noch zwei Rezepte ein, einmal das frisch bekommene, einmal das per Post geschickte Followuprezept für die Migränetabletten (Note to myself: Rezept gilt 6 Monate und ich Schlaubi habe es NICHT in der Apotheke daheim, sondern der bei der Arbeit deponiert).



Dann: endlich wirklich arbeiten. Durch das andauernde Reinraus / Kaltwarm ist es heute so, dass mir auch am sonnigen Fenster mit Strickpulli nicht zu heiss ist, das ist doch mal schön.

Meeting mit meinen zwei Kolleginnen für unser grosses Dauerprojekt, ich hab mich sehr gefreut, die beiden wiederzusehen.

Zum Mittagessen flitze ich schnell in den anderen Turm für einen Salat (schmeckt ein bisschen fad, auch wenn es sehr lecker aussieht).



Dann: Weiterwerkeln, um halb zwei muss ich pünktlich mit Kopfhörern draussen im guten Handyempfangsnetz stehen. Ich wurde nämlich last minute zu einem wichtigen Call eingeladen, das direkt vor meinem Brilleabholtermin stattfindet. Also wähle ich mich mit Handy ein und wandere nochmal den Rhein entlang, über eine andere Brücke und dann zum Optiker. Das Call ist superinteressant und wichtig, die Brille sieht ein bisschen anders aus, als ich sie in Erinnerung hatte (hätte halt einfach aufs Bild schauen sollen), passt aber, unauffällig, leicht und sehr irritierend: mit riesengrossem Sichtfeld in scharf für den Bildschirm (bin so gespannt, was mein Nacken sagen wird), dafür erkenne ich niemanden mehr, der ausserhalb meines personal spaces steht (zB am Schreibtisch entlang geht oder so. Ich erwarte richtige Produktivitätsschübe, jetzt wo ich nur noch den Bildschirm sehe. Und bin gespannt, wann ich das erste Mal mit der neuen, falschen Brille aufs Rad steige und nix sehe....)


L. kommt in Tokya gut an, sie warten noch ewig auf alle anderen Rückreisenden und verbringen heute abend noch einen Abend gemeinsam in einem Airporthotel, bevor es morgen für alle zurück nach Europa geht. L. hat all seine Koffer, auch die vorgeschickten, wiederbekommen, morgen um sechs (für ihn) kriegt er nochmal Frühstück, unsere Zeit um viertel vor drei fliegt er ab, ich werde ... nicht so gut schlafen, glaube ich.

Heimradeln ist gut, aber kalt. Es kommen mir irgendwann sogar Schneeflocken entgegen, schön!

Daheim warten die Fotobücher im Briefkasten, sind richtig gut geworden, so sehr sie mich auch gestresst haben!

Ich packe meine Taschen für morgen um, zum Essen gibt es nach dem sparsamen Salat heute Mittag was, was ich mir in der Kälte auf dem Rad überlegt habe: Rösti (verfeinert mit Trüffelpaste), überbacken mit Raclette, dazu Spiegeleier und frisch gemachtes Karotten-Erbsengemüse. (Da fällt mir ein: heute kam der Newsletter von der Birsmattenhofgenossenschaft, ich muss mich für die Arbeitstage nächstes Jahr anmelden!)

Ui, es gibt eine Wunschlistenfrage:

Haben Sie für dieses Jahr wieder ein Bücher-Ziel? Wenn ja - weniger als letztes Jahr?

Antwort ganz banal: ja und nein, gleich viel :-) (Review der historischen Daten zeigt: 80 Bücher sind eigentlich ein Ziel, das über die Jahre hinweg ganz gut erreicht wurde, auch die totale Seitenzahl war eigtl immer in einem ähnlichen, leicht höheren Rahmen. Deshalb: keine weitere Steigerung, aber kein Grund, zu reduzieren. Wenn man überhaupt einen Grund für ein Ziel, dessen Erreichen oder Verfehlen genau NULL Konsequenzen hat, braucht.)

Dienstag, Januar 06, 2026

060126

 Jajaja, gestern war das noch das falsche Jahr, jetzt ist es halt zu spät.

Naaaaaja.

Heute also: verwegen ungewohnt geplanter Tag, weil ich ja NICHT mit dem Rad unterwegs war (und das natürlich ungefähr 1000x hinterfragt habe, weil SO KALT WAR ES GAR NICHT. Naja. Morgens beim Aufstehen waren es draussen -9.5°C, ich gebe zu, es war recht gemütlich im Bus.

Ich war superfrüh hier, sah den Sonnenaufgang von oben, es gab ein fantastisches Licht und man konnte richtig gut sehen, dass die Scheiben vermutlich von innen und zwischen den Scheiben geputzt worden waren, aber aussen ganz sicher nicht. Man sieht so aber mein neues Kleid, das ist sehr, sehr mag. Passt gut zu recht alten und warmen schickeren Stiefeln.




 (Im Lauf des Tages zeigte sich, warum ich die so lang nicht mehr anhatte, neben der Tatsache, dass ich sie vielleicht ein bisschen vergessen habe und viel im Homeoffice gearbeitet habe und da keine hohen Schnürstiefel anhatte: erstens weil mein Spann zu hoch ist am linken Fuss und deshalb nach einer Zeit weh tut und zweitens weil das Profil des rechten Absatzes abfällt. Das wurde dann ein spannender Heimweg mit zwei unterschiedlich hohen Absätzen und dann halt einem, der gar kein Profil hat. Tschüss, Stiefel!)

Im Lauf des Tages wurde es dann übrigens entweder durch die vielen Leute hier oder die aufgedrehte Heizung oder halt frühlingshaften Temperaturen draussen (der Schnee, der zwischendrin fiel, ist sofort wieder weggetaut) wieder so warm, dass ich mich für das Hemdchen unter dem Strickkleid verfluchte (bin kurz davor, in Kleinkinderoutfit "Unterhemd und Strumpfi" rumzulaufen, oder, wie der eine kleine Neffe es neu und ganz anders und so ist es natürlich cool, nennt: "Sockenhose".

Dann: Arbeitstag. Läuft gut, ich nehme die Sachen auf, die Ende des Jahres mit Vollgas "geparkt" wurden, es wird ein spannendes Jahr.

Mittags bin ich dann schwimmen gegangen, das war eine ganz andere Welt. Ein Kollege hat mir das danach bestätigt: früh morgens gehen mehr Frauen als Männer schwimmen, mittags mehr Männer. Und überhaupt mehr Leute. Und die Mittagsmänner schwimmen auch anders als die Morgenmenschen: es wird reingesprungen, es wird gespritzt, es wird sich am Rand unterhalten, ich habe mehrfach Wasser geschluckt und wurde von Wellen getroffen, damit hatte ich so jetzt nicht gerechnet, ich bin eher mit den stummen, ruhigen MorgenschwimmerInnen vertraut. Aber: tat gut, danach ein schnelles Essen, um den Nachmittag zu überstehen ohne Unterzucker.

neues Kleid und alte Schuhe


Nachmittag voller Meetings, alle sind friedlich, alle sind guter Dinge, das ist sehr angenehm.

Heim geht es wieder mit dem warmen Shuttlebus, ich treffe eine superliebe Kollegin und wir verschwatzen die ganze Fahrt. An der Haltestelle treffe ich den Hübschen, wir laufen gemeinsam nach Hause (ich mit meinem Hinkestiefel), der Hübsche stimmt mit mir überein, dass es so kalt nicht mehr ist und ich morgen seinen Segen habe für Radfahren (nicht dass ich den bräuchte, aber eben, Sie verstehen, wie ich es meine.) Yay, keine Mittagsmänner mehr für mich!

Daheim wartet die zweite Kiste Crowdfarming-Orangen und ich muss die Kaffeelieferung ein bisschen suchen. Klärte sich: die Planzerleute haben sie einfach zu den Briefkästen an die Strasse gestellt und unser Nachbar möchte nicht, dass sie geklaut wird und hat sie uns auf die Terrasse gestellt. Damit habe ich jetzt auch ein paar Pappkapseln für Wanderkaffee, die ich dann, wenn ich es übers Herz bringe, einfach in den Wald schmeissen kann, ohne mich wie eine totale Umweltsau zu fühlen. 

Ausserdem kam das Triptanrezept, ich bin also auch da wieder versorgt. 


L. hat ein Bild geschickt aus Kyoto mit "Ich glaube, ich brauche doch einen Haarschneidetermin". Joah. (er war ja beim Friseur, der hat ihm aber trotz langer Diskussionen nur Millimeter abgeschnitten und dann war es irgendwann auch schon egal.)



Spannender Moment dann heute abend ab 20:45h: Wir sollten L. einchecken können. Mal sehen, ob das so gut klappt wie beim Hinflug (gar nicht.)



Montag, Januar 05, 2026

050125

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.
Der Tag gestern endete dann ein bisschen skurril, ich würde sagen, es hätte gut in eine finnische oder schwedische Tragikkomödie gepasst, aber vllt auch nur wegen der Sauna. Wir haben, wie geplant, beim Heimkommen aus der Kälte die Sauna angeworfen, nach dem Vorheizen die Kleider abgelegt und, wie man das halt so macht, mit Rosmarin-Orangen-Aufguss (der war fast leer und ich konsolidiere gern), Apfelschorle, Musik, Diskolicht und so angefangen zu schwitzen. Aus allgemeiner Unruhe heraus überprüfte der Hübsche nochmal den Standort des Schwiegermuttertags (das Handy war noch nicht wieder bei ihr) und .... er war unterwegs. Also: den Bruder vor Ort angerufen, der sprang ins Auto, machte sich auf den Weg zum letzten Standort, wir duschten kalt und gingen nochmal in die Sauna. Als der Bruder vor Ort war, rief er wieder an, fand niemanden, die beiden Brüder (einer draussen in der Kälte, der andere drinnen nackt, weil halt Sauna, Sie verstehen jetzt vllt den Teil mit der Tragikomödie?, ich mit einer weissgrünen Gesichtsmaske aufgelegt) konferierten. Ich rief im Pflegeheim an, um zu bestätigen, dass sie wirklich weg sei und nur ihr Tag wie auch immer. Dort hatte man sie noch gar nicht vermisst, aber sie war definitiv weg. Langsam stieg die Unruhe, irgendwann war klar: das wird so nichts, es war fast -10 Grad draussen, dunkel, eisigglatt und sie bestimmt nicht warm genug gekleidet und definitiv nicht gut zu Fuss. Also rief der (nackte) Hübsche bei der Polizei an (so nett, in Bayern muss man unseren Nachnamen nicht buchstabieren, "Wie mas sogt, oda?"), ich im Pflegeheim, der Bruder durchfragte Restaurants, Cafes, halbwegs öffentliche Gebäude. Bei der Polizei konnte man schnell helfen, weil sie schon Bescheid wussten. Jemand hatte sie auf der Strasse aufgesammelt, zum Aufwärmen ins Haus genommen und die Polizei informiert. Unser Puzzlestück war dann sozusagen der Ort, wo sie hingehört. Der Bruder durfte sie dann dort von der Streife in Empfang nehmen und wir sind der Person, die hingeschaut und geholfen hat, sehr, sehr dankbar (die Polizei durfte uns nicht sagen, wer oder wo das war, deshalb hier anonym.). Ich nehme das als Anstoss, mir noch weniger einen Kopf zu machen, wenn mir irgendwas komisch vorkommt, sondern einfach zu fragen und Hilfe anzubieten.... der letzte Saunagang war dann tatsächlich entspannt. Naja. Relativ

Schön war dann nach dem Abendessen allerdings die Erkenntnis, dass Q. direkt eine Woche nach Semesterbeginn eine Woche Fasnachtsferien hat und deshalb nach Island nachkommen kann! Deshalb gestern nochmal einen Flug, eine Hotelübernachtung in Reykjavik und ein zusätzliches Hotelzimmer für die Rückreise gebucht und im Airbnb angefragt, ob auch 5 Gäste ok sind (ja, sind sie). Das freut mich sehr und ich bin auch recht entspannt mit Q.s alleiniger Anreise, er ist erstens gross und zweitens kennt er sich in Reykjavik aus und drittens sind wir ja praktisch ums Eck. Hach!

Dann also heute Alltag. Die Katzen und ich haben ganz schön geschaut, als der Wecker um halb sechs läutete! Nächste Überraschung: die letzte Zimtschnecke, auf die ich mich seit dem zu Bett gehen gefreut hatte, hatte über Nacht einen anderen Abnehmer gefunden, also: Honigbagel!

Die Radfahrt zur Arbeit war ... holla. Ich war sehr vorsichtig, weil ich mit Glätte rechnete. Das ging erstaunlich gut, nur die Brücke über die Ergolz war zur Hälfte eine Eisplatte (ich habe drüber geschoben, auch am Heimweg nochmal) und dann die 2, 300 Meter zum Kraftwerk waren suboptimal. Sonst war alles trocken und, wie ich am Heimweg gesehen habe, so gesalzen, dass das Eis keine Chance mehr hatte. Hat sich da die Politik wieder geändert? Ich erinnere mich an meine Gymnasiumszeit, in der Salzen total verpönt war, überall Splitt-Kisten standen, im Frühling die Strassen ewig lang voller Rollsplitt lagen, so dass man gar nicht gut Rollschuhfahren konnte und manche Leute mit Asche gestreut haben, was meine Eltern total doof fanden, weil da die Kleider so dreckig werden, wenn es einen hinlegt. Ich erinner mich auch, dass "Warum man nicht salzen sollte" eines DER Aufsatzthemen in der Schule war... Hier stehen auf jeden Fall NUR Salzcontainer rum, auf den Strassen ist es so weiss, dass ich mir am Heimweg nicht sicher war, ob das vllt doch Eis wäre.... Naja. Als Winterradlerin werde ich mich mal nicht beschweren. Dann aber: es war so, so, so, so kalt! Angeblich -8°C, keine Ahnung, ob ich übermüdet war oder das tatsächlich kälter war, als ich bisher jemals durchradelt habe, aber holla! Meine HH-Winterstiefel waren warm, die doppelten Handschuhe nicht, meine Knie wurden kalt und mein Gesicht trotz Buff. Ich brauchte beim Schwimmen 10 Bahnen, um mich nicht mehr kalt zu fühlen. Trotz heisser Dusche danach ging das leichte innerliche Kältegefühl den ganzen Tag nicht weg. Ist aber auch ok: ich habe jetzt festgestellt, dass nach 2 Wochen Ferien, in denen das Gebäude vermutlich nicht sooooo geheizt wurde, davon mindestens einer Woche mit ordentlich Minusgraden, es sich innen auch auf der Südseite endlich so anfühlt, dass ich über ein dünnes Langarmshirt evtl noch ein bisschen was überziehen könnte, ohne einen Hitzschlag zu bekommen!

Im Büro war noch recht wenig los, ich glaube, alle mit Kindern in deutschen Schulen oder Kindergärten, haben noch incl Dienstag freigenommen. War also kein Problem, meinen Lieblingsplatz zu bekommen und die Webcam am neuen Curved Screen zu personalisieren. Für ein paar Plätze reichen meine Augenvorräte noch.



Der Arbeitstag war dann tatsächlich recht entspannt, nach der Weihnachtspause erwarten einen ja höchstens ein paar Sachen aus Asien und halt die last minute Sachen, die jemand am 22. Dezember noch raushauen musste.

Zum Mittagessen mit dem früheren Lieblingskollegen eine Premiere: die Vegibowl im Bowlrestaurant schmeckte einfach richtig scheusslich. Mein Kollege musste so lachen und war bereit, mit mir woanders hinzugehen, weil ich (unbewusst) so angewidert das Gesicht verzog. Und das heisst halt schon einiges, ich esse praktisch alles und wenn ich mich gut unterhalte, ist richtig gutes Essen meist fast Verschwendung, weil ich es reinschaufle und nur auf die Unterhaltung achte. Aber das? Urks. Ich glaube, die gab es schon öfter und eigentlich ist sie nicht schlecht: Fregola Sarda (i, o? Wie Perlcouscous halt), weisse Bohnen, Orangen, Fenchel, Granatapfelkerne und irgendwas mit Feta, Pesto und Brie, das ist total weird und schmeckt wie Obatzda Genovese, also nicht gut. Aber beim Rest kann man eigentlich nicht viel falsch machen.... ausser man kocht den Fenchel breiweich (ich hatte mit rohem Fenchel gerechnet) und, ich weiss nicht, nimmt eine Bitterorange oder schüttet aus Versehen irgendwas mit Bitrex drin (Spüli? Desinfektionsmittel?) in den Orangencontainer. Örks, echt! (Spricht für die Unterhaltung und meinen Hunger nach dem Schwimmen, dass ich trotzdem aufgegessen habe!)

Heimgeradelt bin ich ausnahmsweise noch im Hellen, wollte mir die Strasse nochmal bei Tageslicht anschauen. Mit Zwischenstop beim dm hat es dann doch bis Sonnenuntergang gedauert, bis ich an der Kraftwerksbrücke war, aber das ist ja sehr hübsch!

Das Eis auf der Brücke




Der Hübsche ist im Moment ein bisschen on edge mit der ganzen Schwiegermuttersituation und deshalb trade ich ein bisschen von meinem Seelenfrieden gegen viel von seinem und fahre morgen und am Mittwoch NICHT mit dem Rad, sondern mit dem ÖV und gehe mittags schwimmen (da, das habt ihr jetzt davon, mit der scheusslichen Bowl heute! Esse ich halt nix mehr!). Am Donnerstag wird es erstens wärmer (und nass) und zweitens ist da Gemüseabholtag und das schleppe ich nicht ewig in Bus und Bahn und zu Fuss durch die Gegend! Wenn ich ihm damit eine Sorge nehmen kann, mache ich das und hoffe, beim Mittagsschwimmen genug Ruhe zu finden und beim Weg zum Bus auch genug frische Luft. 

Jetzt: Montagspizza, Kleiderbestellung anprobieren (passt alles!), Tasche für morgen packen, noch eine Folge Serie und dann ein bisschen früher ins Bett als auch schon.

Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen.

Sonntag, Januar 04, 2026

040125

 Gestern abend haben der Hübsche und ich einen richtig wundertollen Abend bei Freunden (es sind nicht NUR Freunde, es ist ein bisschen kompliziert, aber für mich schon.) mit Pizza und baskischem Käsekuchen (und, weil ich die Fahrerin war UND es draussen eisig glatt war, total alkoholfrei. Habe gelernt: es gibt immer noch keinen guten alkoholfreien Prosecco, aber egal) und mal wieder Spielen verbracht. Wir haben folgende, für uns neue, gespielt:

Monikers: richtig, richtig, richtig gut (so gut, dass ich, als ich grad nicht dran war, das Spiel und eine Erweiterung für zumindest unseren Islandurlaub bestellt habe). Eine Mischung aus Tabu, Memory, Scharade und echt, echt lustig.

Hitster: kennen wahrscheinlich alle schon, ich dachte erst, das fände ich doof, weil ich nicht wirklich fundiertes Popkulturwissen habe, aber eben: mehr als ich dachte! (Der Hübsche kennt auch nicht alles, aber was haben wir über "Manfred & Sons" gelacht! Und ich habe gelernt, dass Lynyrd Skynyrd gar keine Deathmetalband ist.) Und: wie sehr, ähnlich wie Düfte/ Gerüche, wir alle 4 vor allem Geschichten erzählen konnten, wo wir dieses Lied zum ersten Mal oder superoft oder was auch immer gehört haben.

Schwarz rot gelb: für die drei Deutschen (yours truly mit gewissen OCD Tendenzen) schwierig, dass die Karten in einem Riesenbuff auf den Tisch geworfen werden, aber sonst: krasser Mindfuck (und ich war die nüchterne am Tisch!), echt cool, echt schnell

Was wir nicht gespielt haben, aber in der richtigen Runde ein Riesenspass (in der nur leicht falschen ein Ticket to desaster) sein könnte: "Bad People", das ist noch 10000x übler als Cards Against Humanity

Wir waren erst um eins oder so zu Hause, haben mit Q. noch über Venezuela geredet (er schaut grad "Homeland" und traut den USA alles zu, wir natürlich auch), im Bett gelesen und dann ausgeschlafen bis halb neun.

Dann habe ich mich richtig gefeiert, ich hatte nach ewigem "Soll ich, soll ich nicht?" (die besten Antwort ist immer: mach einfach, anstatt länger drüber nachzudenken, als es brauche würde) Hinundherüberlegen gestern am Nachmittag Zimtschnecken vorbereitet, über Nacht backfertig auf der Terrasse frieren lassen und sie dann heute morgen in den Ofen geschoben (eine Portion, die andere dann am Nachmittag), so dass wir ofenfrische Zimtschnecken frühstücken konnten.

Dann ging es für den Hübschen und mich auf einen Winterspaziergang, ich hatte uns nochmal den Rundweg (Dreilaufbuchenrundweg) rausgesucht, den ich an dem stressigsten Tag des letzten Jahres gemacht hatte, damals in Knallhitze.





Heute: eisig kalt. Ich hatte mich richtig erinnert: zwischendrin geht es richtig, richtig steil nach oben. Heute haben wir uns dann noch die 2x 50 Rappen gegönnt für den Aufstieg auf den Aussichtsturm:

Wir können

zu uns nach Hause gucken!

Aargau halt (ok, Baselland in dem Fall): irgendwo sieht man immer ein Atomkraftwerk


Unten dann: frisch gebrühten Wanderkaffee (aus der neuen Maschine, mit schon mitgenommener heisser Hafermilch, in der Thermoskanne zu Milchschaum aufgeschüttelt und mit einem Schluck Baileys), dann runter ins Stedtli und wieder nach Hause. (Weirde Erinnerung: wir hatten am Parkplatz des Kantonsspitals geparkt und vor ziemlich genau einem Jahr hatte mich der Hübsche dort zur ersten Schulterkontrolle hingefahren, also mit immer noch richtigen Armschmerzen und noch dazu richtig richtig krank mit Fieber aus dem Islandurlaub zurück...., es war ein ähnliches Wetter wie heute, aber mir ging es viel besser. Yay!)

Kurzer Check, ob meine Radstrecke morgen eisfrei sein wird, wir kamen zu keinem richtigen Schluss (was ja schon sagt: man kann sich nicht sicher sein. Immerhin kein fester Eispanzer und so werde ich halt vorsichtig fahren. Man kennt das).

Daheim dann: Mehr Kaffee, mehr Zimtschnecken, noch ein schneller Feldsalat mit Ei und dann ab in die Sauna!

Heute abend gibt es dann noch Pasta mit Mönchsbart und damit sind die Weihnachtsferien 2025/26 abgeschlossen...

L.s Gepäck, das er auf dem Inlandsflug nicht mitnehmen kann, ist schon nach Tokyo ins Hotel vorgeschickt, er hat sein Datenpaket gekündigt und ist scheints wirklich bereit für die Heimreise. Wir auch sehr für ihn!

Samstag, Januar 03, 2026

030126

 So. Nach zwei Migränetagen (jeweils mit einer Triptantablette ok zurückgedrängt, damit ist mein letzter Blister angebrochen, ich habe nach Nachschubrezept gefragt, hoffe, das geht zügig) heute ohne Kopfschmerzen aufgewacht, das ist auch mal schön.

Gemütliches Frühstück nochmal mit frischen Semmeln (es gibt schon wieder Fastenwähen, yay) und viel Tee. Vor dem Spazierründchen habe ich dann noch angemessen lang daheim gewartet, damit der wieder raus ist. Und irgendwie ist es dann passiert, dass wir doch irgendwie das Kammerl aus- und aufgeräumt haben (jetzt nicht ganz, aber doch so, dass man den Boden wieder sieht, man alle Regale und Dinge zu Fuss erreichen kann, alle Schlafsäcke und Rucksäcke und Essgeschirre sind wieder im Schrank (Extrastühle und Weihnachtsessenhardware aka Raclette und Fondue-Equipment ist wieder in den Regalen, das waren die eigentlichen Auslöser), dabei sind das Lasermessgerät und das Ding, mit dem man Leitungen in der Wand orten kann, wieder aufgetaucht. Und meine HellyHansenWinterstiefel, die ich gesucht hatte. Damit ist dieser Punkt auch auf der Liste der Ferienbeschäftigungen abgehakt. Das einzige, das noch fehlt, ist der Skitag, aber dafür hat es mir zu wenig Schnee und deshalb geht es morgen stattdessen eine Winterwanderung machen. Mit frischen Zimtschnecken (jeute backfertig auf die Terrasse gestellt), den frisch gefundenen Winterstiefeln (incl Crampons) und der neuen Wandernespressomaschine.

Ob das Radeln und Schwimmen (also: v.a. das Radeln) am Montag klappen wird, steht noch ein bisschen in den Sternen, es ist nämlich einfach superglatt auf allen Fusswegen...

Jetzt aber erstmal noch: eine Pizza-Einladung!

Freitag, Januar 02, 2026

020126

 Uff. Der Jahresstart läuft ok bis ruckelig, würde ich sagen.

Ich bin heute ein bisschen weinerlich, ich nehme an, das ist eine Mischung aus zyklusbedingter Hormonsituation und halt dem Horror der Crans Montana-Katastrophe. Ich stelle mir vor, wie schlimme s für die Eltern von vermissten Jugendlichen oder jungen Menschen sein muss, nicht zu wissen, ob ihr Kind noch am Leben ist oder schwerstverletzt in irgendeinem Krankenhaus wo auch immer liegt. die Identifikation von Toten UND Verletzten ist anscheinend superschwer, weil alle Merkmale halt nicht mehr da sind, das ist so grauenvoll (Unterstützung aus Israel, ich dachte erst: ja, hö, warum? Aber: "Erfahrung bei der Identifikation von schwerverbrannten Verletzten und Toten." Ja, klar. Wie schrecklich auch das, aber wie gut, dass sie helfen kommen). Die Vorstellung, dass dort ein ganzer Raum Feuer gefangen hat, macht mich neben traurig auch noch wütend, weil: wie kann das sein? (Ich habe auch 30 Jahre danach immer noch Alpträume von dem einen Mal, wo wir auf dem Biedersteinfasching waren. Man drängte sich durch gesteckt volle Kellerräume, in welche Richtung der Ausgang war, keine Ahnung, es gab keinen Handyempfang, ok, hatte eh kaum einer eins, es war dunkel, alle waren betrunken, das hätte auch in die Hose gehen können.). Heute kam eine Email von der Austauschorganisation, die darum bat, die eigenen Kinder im Ausland zu beruhigen, falls noch nicht passiert, dass man selber und ihre Freunde sicher wären, wenn das denn der Fall wäre, oder aber der Organisation Bescheid zu geben, damit sie für die betroffenen Kinder vor Ort Unterstützung organisieren und die Kinder evtl heimholen können. Ich hatte gar nicht daran gedacht, L. speziell Bescheid zu sagen, wir hatten ja eh hin und her geschrieben. Ich habe ihm trotzdem nochmal Bescheid gegeben, dass wirklich alles ok ist und gefragt, ob er von seinen Klassenkameraden und/oder Freunden etwas gehört hätte. Er hatte von dem Unglück von seinen Gasteltern gehört, aber dank der japanischen Aussprache von "Crans Montana" nicht verstanden, wo das denn passiert wäre. (Eh eine Beobachtung: in der internationalen Berichterstattung und damit meine ich auch die deutsche wird der Ortsname definitiv nicht so ausgesprochen wie in der (Deutsch)Schweiz.). Er war dann doch schockiert, wie nah das ist, aber gut, dass das geklärt ist. Also: sehr nah am Wasser gebaut heute.

Gestern abend hatten wir dann auch noch einen abenteuerlichen Einsatz, der sich ein bisschen wie RL Scotland Yard und nur schwarzen Tickets für Mr X anfühlte: die Schwiegermutter, deren Handy ja seit einer Zeitlang verschwunden ist, war auf eigene Faust unterwegs und niemand wusste, wo. Gottseidank war der Tag in der Handtasche aktiv und sie liess sich dann orten und ihre Reise nachvollziehen (mehrere Stunde mit unklarer Kleidung in und um München unterwegs...). Der Schwager sprang ins Auto, der Hübsche leitete ihn, Q. recherchierte im MVG-Streckennetz, mit welchem Verkehrsmittel sie wohl gerade unterwegs sein könnte und wo man sie am schnellsten abfangen könnte, ich telefonierte mit der MVG-Servicehotline, um rauszufinden, wie man den Fahrer eines spezifischen Trams am besten kontaktieren könne (die Serviceleute können das nicht, aber alle Fahrer einer Linie sind in Kontakt miteinander. Man kann also in egal welche Tram derselben Nummer steigen und den Fahrer bitten, seine Kollegen anzufunken). Dazu kam es dann aber nicht mehr, weil sie ausstieg und zu Fuss weiterging. Literally wenige Augenblicke, bevor der Schwager sie mit dem Auto erreichte, stürzte sie und Passanten hatten schon einen Krankenwagen gerufen, als er sie erreichte. (nichts schlimmeres passiert, aber.... Puh. Nächste Schritte sind alle schon eingeleitet, aber das geht (Gottseidank eigentlich) alles nicht so einfach und schnell.))

On a lighter note: der Hübsche und ich waren heute bei einem Zimmerpflanzen-Pop-up-Sale in Weil am Rhein. Ich hatte davon auf Insta erfahren und anschauen kann man das ja mal, oder? Es war dann richtig viel los UND wir haben für nicht besonders viel Geld sehr, sehr schöne Pflanzen bekommen, auch ein paar spezielle, die unser Pflanzenregal deutlich aufwerten. Für L. habe ich eine neue Hängepflanze für sein Zimmer besorgt, die viel Licht braucht.

Weil (hahaha) wir eh schon da waren, sind wir dann noch ins Outlet gefahren, aber hier wie jedesmal (ich bin da vielleicht alle 3 Jahre einmal) bin ich total unterwältigt, es ist einfach nicht toll. Mittlerweile hat "Ankerbraut oder so", wie der Hübsche "Blutsgeschwister" nennt, zugemacht, es gibt also noch Carhartt, Adidas und Puma, die hatten aber zu. Und Schiesser, da habe ich wilde Maus mir ein weisses Unterhemd und einen passenden Schlüpper gekauft. Haben wir das jetzt wieder mal erledigt für 3 Jahre!

Daheim dann: Runde draussen (Next level doofe Böllerkinder haben einen Böller IN eine von Silvester noch dort rumstehende leere Sektflasche, die wohl als Raketenabschussbasis verwendet worden war, gesteckt und diese Flasche über den gesamten Parkplatz in eine Splitterbombe verwandelt. Einmal Darwin-Award bitte...), nochmal schnell zum Coop, um Raclette nachzukaufen :-), Schwätzchen mit den Nachbarn und jetzt werden der Hübsche und Q. ins Gym verschwinden und ich in house eine Sportrunde einlegen, um Platz für den Raclette zu schaffen

Donnerstag, Januar 01, 2026

010126

gar nicht so einfach, so zu dritt (Oder auch, wie L. stoisch schrieb: "Dafür hat man ha zwei Arme!")

 

So, dann wollen wir mal, nech?

2026 (hab mich natürlich oben grad mal vertippt, das wird wohl noch eine Zeit so gehen!), let's go.

Ich habe erst überlegt, eine Art "das ist der Plan für 2026" zu schreiben, und nachdem ich die Begründung, warum ich das nicht mache, grad wieder gelöscht habe, mache ich das auch:

Aber erstmal Januar:

Wir werden noch ein paar ruhige Tage machen (es hat so keinen Schnee irgendwo, wir werden das mit dem Skitag verschieben), mit morgen einen Pop-up Zimmerpflanzenmarkt besuchen (I know, soweit ist es gekommen!) und morgen noch ein letztes Mal Raclette essen mit den Resten vom Fondue Chinoise gestern. Bei der reconciliation habe ich allerdings festgestellt, dass die Raclette-Reste nicht mehr reichen, also müssen wir da auch nochmal nachkaufen und das wird dann wieder der ewige Kreislauf.. Wobei Raclettereste ja übers Jahr hinweg in Macncheese und Rösti verwertet werden können.

Wir sind nochmal zu Pizza bei Freunden eingeladen, und dann beginnt am Montag wieder der Arbeitsalltag (erstmals seit über 10 Jahren für mich eine Grippesaison, die für mich nicht mehr grippespezifisches als einmal impfen lassen beinhaltet. Und natürlich zig Mails mit "please note, I left the team in June 25, please contact my successor" beantworten. Ich hätte gedacht, dass es mir schwerer fällt als überhaupt nicht).

in EINER WOCHE werden wir L. vom Flughafen abholen, ich freue mich so, so, so, so, so sehr! (und bin schon ziemlich nervös. wenn ich an die Rückreise und das Gepäckchaos denke... die Austauschorganisation scheint das genauso wunderbar zu organisieren wie die Hinreise auch, was ich von L. höre.)

Wir werden schauen, wann und wie er wieder in die Schule geht (könnte sein, dass unsere Ansichten da ein bisschen auseinander gehen, wie schnell so ein Jetlag verkraftet ist :-)), anscheinend steht am ersten Wochenende schon eine Theaterprobe an. Ausserdem müssen wir schauen, dass er noch eine Grippe-/Covidimpfung bekommt und dann ist er bereit für Europa!

Ich werde, sobald wir ihn wiederhaben, der Austauschorganisation eine ausführliche Zusammenfassung schreiben, was alles nicht gut lief und dass wir so ganz sicher niemals einen Austauschschüler von ihnen aufnehmen werden oder aber die Organisation empfehlen werden. Vielleicht nehme ich auch die Schule in cc oder die Zertifizierungsorganisation.. mal sehen, wie sehr mein Genervtheitslevel aufgefüllt wird durch die Rückreise.

Ausserdem werden wir einen neuen Esstisch und neue Stühle kaufen, ich habe mich auf irgendeinem Grund auf dunkelgrünen Samt eingeschossen, mal sehen, inwieweit ich mich da durchsetzen kann.

Q. wird seine erste Prüfungsrunde für die Uni durchziehen (er hat sogar gestern abend zwischen Fondue und Feuerwerkgucken "noch ein paar Matheblätter gelöst")

Zum Monatsabschluss werden der Hübsche und ich noch einen wunderbaren Tag in einem schicken Basler Hotel verbringen und es uns einfach gutgehen lassen mit allem, was dazugehört (mein Weihnachtsgeschenk an ihn!)


Tja. Und sonst so?

Im Februar reisen wir nach Island, erstmals in neuer Konstellation, erstmals mit Inlandsflug, erstmals nach Nordisland im Winter.

Ostern werden wir vermutlich alle (die da sind) nach Bayern reisen, wir müssen drandenken, uns rechtzeitig Programmpunkte, die die traurigen und anstrengenden Besuche ausbalancieren, einzuplanen.

Ich werde dieses Jahr an mindestens einer, vielleicht auch zwei, das wird sich zeigen, NDA Submissions beteiligt sein, da freu ich mich sehr drauf!

Dann wird meine jüngste Schwester im Sommer ihren 40. Geburtstag feiern, das bedeutet halt im Umkehrschluss, dass ich im Winter meinen 50. feiere. Holla. Vielleicht sollte ich was planen? Eigentlich schon, oder?

Sommerurlaub wird es keinen grossen geben, wir planen ja mit L. im Herbst nochmal nach Japan zu reisen (er wird ausserdem mit seiner Klasse davor noch nach New York reisen, Klima is on us, dieses Jahr.)

Ach ja: den Garten wollen wir zum Teil neu machen lassen, mal sehen, ob das so gut wird, wie wir glauben.

Mal sehen, hm?