Montag, Juli 27, 2026

270726

 Mein Armband war sich heute relativ lang sicher, keinen Schlaf erkannt zu haben (mittlerweile dann doch 5:45h), ich hatte auch das Gefühl, sehr, sehr, sehr oft wach geworden zu sein wegen eben dem heulenden, klappernden Sturmwind draussen.

Beim Katzenfüttern bei den Nachbarn war mir schon klar: ich werde heute definitiv keine langärmlige Kleidung brauchen zum Radeln, es war wacherlwarm, dafür aber noch sehr dunkel vor lauter Regenwolken.

Zwei verschiedene Regenradare kündigten entweder keinen Tropfen bis Freitag abend oder aber Weltuntergang heute morgen um neun an. In any case: beim Schwimmen würde ich trocken bleiben. Sozusagen.

Mehreren Hürden übrigens beim Fertigmachen: 

ich hatte eine neue Flasche Conditioner in einem Pumpspender und ich bekam ums Verrecken den Pumper nicht entriegelt. Ich kam mir halt schon ein bisschen doof vor, weil, so schwer sollte das nicht sein, und die Shampooflasche der gleichen Marke habe ich ja auch "entsichert" bekommen. Naja, irgendwann habe ich alles abgeschraubt und halt ein Würstchen Conditioner direkt draufgedrückt.

Hässlicher wurde es beim Öffnen der Leave-in-Kur, die war neu und auch in einem Pumpspender, aber halt mit einem Deckel. Als ich den abnehmen wollte, kam der ganze Pumpkopf ab und ein Riesenschwapp "Leave-in Serum" batzte über ALLES (immerhin nicht meine frischen Kleider). Ich war sehr empört aus vieler Hinsicht, keine Zeit, um das alles sauberzumachen und örks, ausserdem war das nicht mal so billig, deswegen möchte ich das ungern über den Boden und überhaupt verschütten, naja. Ich habe also mit den Händen aufgewischt, viel mehr als geplant in die Haare geschmiert, den Rest mit dem Haarhandtuch aufgewischt. Das werde ich jetzt übrigens nicht direkt waschen, sondern den Rest der Woche verwenden, da wird dann getrocknet und gepflegt in einem. Örks.

Ab dann lief der Tag besser, kann man ja auch mal sagen.

Es könnte sein, dass diese und die nächste Woche die mit ruhigsten des Sommer sind. Viele sind um den 1. August weg (auch wenn er diesmal mit einem Samstag sehr arbeitgeberfreundlich liegt), einige mit Kindern in deutschen Schulen sind kurz vor den Sommerferien nochmal auf Businesstrip, in zwei Wochen spätestens sind die SchweizerInnen alle wieder da. Ruhig betrifft aber nur die physische Auslastung, wir haben trotz des zweiten Schwungs an Sommerferienaushilfen gemütlich alle Platz auf dem Stockwerk. Sonst habe ich ja Ferienvertretung für das eine Produkt übernommen uind heute als passendes Icon für den neuen Teamchat des neuen Produkts ein Feuerwehrauto gewählt....

Aber: ich bin heute dazu gekommen, am Nachmittag konzentriert vorzuarbeiten und habe sogar die Zeit ein bisschen vergessen, bis ich richtig Hunger hatte (eine Packung Cracker vor dem Heimradeln hat es gerichtet). Krass: es war so windig (auf dem Hinweg hatte ich Gegenwind), dass ich beim Heimradeln trotz recht schnellen Fahrens kaum Fahrtwind gespürt habe...

Daheim Sunny begrüssen, Jonny ist noch unterwegs, der Hübsche beim Sport, dann meine klebrige Schwimmtasche ausspülen und sortieren, Montagspizza und Salat fertig machen, duschen, Feierabend.


Sonntag, Juli 26, 2026

260726

 Gestern abend hatten wir einen richtig schönen Zucchini-Abend mit Freunden (spontane Einladung, "die Zucchini müssen weg" ist zwar ein valider Punkt, mir wurde aber nahegelegt, mein Essen ein bisschen bessern zu verkaufen. Naja. Schwierig, wenn Technical und Businessleute aufeinandertreffen :-)), es gab Frittierte Zucchinischeiben auf Whipped Fetacreme mit Zitronenabrieb, Kräuteröl aus all den Kräutern, die anfielen, weil der Auk verlaust war (ich habe sie natürlich ewig gewaschen, bis das Waschwasser das das AQL Testing bestanden hat, UND ich habe nichts von den Läusen erwähnt beim Essen), Honig und Pinienkernen, dazu Bruschette mit Tomaten / Basilikum aus dem Brot, das weg musste, und dann eine Feta-Zucchini-Zwiebel- Catalogna Tarte mit auch Kräuteröl und so. Nachtisch: gebackene Pfirsiche mit Pistazienstreuseln und gekauftem Vanilleeis ("Boring storebought Vanilla-Icecream" ist auch wieder nicht recht im Marketingsprech).

Dazu viel Wasser und sehr wenig Wein, viele Gespräche und schön war das!

Heute: ausgeschlafen, richtig gut bis neun (der Hübsche macht sich Sorgen ob meiner Schlafdauer, so schlecht ist sie aber gar nicht), Kaffee im Bett, Frühstück auf der Terrasse, dann.... die Überlegung, was unternehmen. Wir hatten eigentlich Schwimmbad oder Rheinschwimmen angedacht, aber es war zwar warm (Untertreibung des Jahrtausends), aber zugezogen und windig bis stürmisch.... Mhm. Wir haben also Häuslichkeiten wie "Wäsche in den warmen Fön hängen" und "Schwimm- und Kleidertasche für morgen packen" vorgezogen, dann ein Ründchen für Schritte eingeschoben und dann beschlossen, dass wir nicht schwimmen gehen, dafür aber mindestens einen Rheinschwimmtag in Basel nächste Woche einschieben, wo es wieder 40 Grad bekommen soll. Man muss dem ganzen ja irgendetwas positives abtrotzen... In dem Fall: Apero/ Abendessen im Schöpfli, der Hübsche reist mit Shuttle an und danach  schwimmen wir und radeln / ÖV-en in der Kühle (lol) nach Hause.

Den Nachmittag verbringe ich dann mit Eiskaffee und Pfefferminzschorle auf der Terrasse, recherchiere Wellnesshotels und buche uns den Gepäcktransport von Kyoto nach Tokyo, während wir in Hakone mit leichtem Gepäck chillen, ausserdem Tickets für Teamlabs in Tokyo. Ich recherchiere Minipig- und Capybara-Cafes (die sehen aus wie aus einem Nintendo-Spiel). Es ist so skurril, ich merke, wie weit ausserhalb meiner Komfortzone dieser Urlaub ist, dabei ist es ja nicht gefährlich oder besonders abenteuerlich, es wird egal wie cool und neu für uns, ich finde es spannend, warum sich mein Gefühl so dagegen sträubt, das als Erholung zu sehen. (zum Entspannen Kayak-Trips und Highlandhikes für nächsten Sommer in Island recherchiert. Ausserdem überlegt, dass wir die Weihnachtsferien auch wieder dort verbringen wollen.)

So.

Jetzt Apero und dann den Rest der Zucchinitarte und Salat.

Die Kinder haben eine tolle Zeit im Sola, das ist auch schön!

Samstag, Juli 25, 2026

250726

 Heute habe ich richtig schlecht geschlafen, naja, Pizza und Rotwein und ein Wecker um sechs Uhr morgens sind eine suboptimale Kombination. Der Wecker läutete, weil L. heute ins Sola aufbricht und eben um kurz vor sieben Abfahrt war.

Ich ging danach nochmal schlafen und auch, wenn es sich zunächst anders anfühlte, bin ich nochmal richtig eingeschlafen bis neun.

War ganz praktisch, ab da merkte L. nämlich, was er alles daheim vergessen hatte und wir noch jemanden fanden, der morgen das Lager besucht und dem wir all das Zeug mitgeben konnten.

Die Hitzewelle rollt an und während es in der Nacht noch angenehm frisch wird, ist es untertags schon wieder unerträglich heiss.... und es wird noch heisser. Wir haben uns für heute Abend Verstärkung zum Bewältigen der Zucchinimengen eingeladen, wir machen Bruschette, gegrillte Zucchinischeiben auf Whipped Feta und dann eine Feta-Zitronen-Zucchini Tarte, damit sollten wir für diesmal durch sein.

Müder Tag irgendwie, aber ist auch ok.

Freitag, Juli 24, 2026

240726

 Gestern abend das Essen war lustig! Die Kollegen hatten vorher eine Golfstunde, ich halt nicht, weil Arbeit, und kam dann nach. Der Golfplatz, stellte sich raus, ist in der Nähe von dem Haus meines allerersten Chefs, die Route, die wir fahren mussten, weil die andere gesperrt war, war die "Schmugglerroute", auf der er damals das Wildschwein mit dem Hornbachlaster "erlegt" hatte...

Ich hatte das Vegiessen und bis auf die Unmengen Pfeffer (und Salz) in den Gnocchi Cacio e Pepe (ja, ich weiss, aber es muss nicht so viel Pfeffer rein, dass jeder Bissen knirscht), war es richtig super: Burrataschaum kannte ich jetzt auch noch nicht.

Ich konnte (bisschen spät, weil das Projekt ist ja jetzt beerdigt) die KollegInnen ein bisschen näher kennenlernen, mit denen ich bisher noch nicht so viel zu tun hatte (und von anderen, mit denen ich mehr als genug zu tun habe, mehr als genug zu kriegen. MEINE GÜTE!!!!), das war wirklich lustig. Und Dorf, das Basel und die Pharmablase ist, ist der Sohn der Regulatory Kollegin vermutlich ein Kommilitone von Q.

Heimweg dann: aufregend im Mini, ich hatte mir selber Angst vor den Wildschweinen eingeredet, kam aber keins.

Heute dann endlich Freitag, ich hatte ja seit Dienstag jeden Tag damit gerechnet. Zu tun gab es genug, ich bin noch nicht (wieder) in dem Status, dass ich beim neuen Projekt das Gefühl habe, alles tippitoppi im Griff zu haben, aber relativ nah dran. Auch ein Learning aus dem letzten Jahr, denke ich.

Hauptchallenge für mich: in einem Call mit evtl zukünftigen Lieferanten deren berechtigte Fragen mit Pokerface und kaum substanziellen Antworten abzufrühstücken, weil diese Antworten zum allergrössten Teil noch nicht existieren. Entweder war ich sehr gut in dem Pokerfaceteil oder aber sie sind sehr höflich oder aber das ist einfach ein Standardsatz, dann wäre er arg passiv aggressiv rübergekommen, es wurde sich nämlich für die extrem gute Vorbereitung und gute Hilfe gedankt. Ich war auch schon auf der anderen Seite solcher Gespräche und ich weiss, wie das ist und wie dringend man eben solche Auskünfte braucht. Tja nun.

Letztes Gespräch relativ spät dann noch mit der Regulatory Kollegin vom neuen Produkt, ich glaube, das wird sehr gut.

Q. bestellt vergessene Dinge aus dem Lager (morgen reist L. und der Rest der Pfadis hinterher). Apropos vergessene Dinge: die Jacke vom Berg ist wieder da, genau rechtzeitig für L., um sie ins Sola mitzunehmen, so dass wir die bestellte Ersatzjacke einfach zurückschicken können. Damit war der Aufwand des Ganzen echt überschaubar: Expressporto und Sorry-Schokolade, Paketkosten und Aufwandsentschädigung für die Hüttenleute, Rücksendekosten der Ersatzjacke. Für das, dass insgesamt 600Franken in Jacken am falschen Ort waren, geht das tatsächlich (ach ja: und natürlich ungefähr 15 Emails, um das alles zu regeln)

Jetzt: Feierabend, morgen klingelt der Wecker nochmal früh, um L. zu verabschieden, aber es könnte sein, dass ich danach um halb sieben nochmal schlafen gehe.

Halleluja.

Donnerstag, Juli 23, 2026

230726

Der Abend gestern war einerseits wunderschön, ich meine: wir waren spontan unter der Woche mit einer Gruppe von 10, 15 Leuten, die sich seit über 20 Jahren kennen incl Kindern im Kino und vorher essen, wie cool ist das?!
Andererseits bin ich echt, echt, echt enttäuscht, wie schlecht der Film war und wie gut ihn alle anderen fanden.... ich meine: ich liebe Christopher Nolan-Filme (bis auf den Batman-Joker-Dings, den habe ich wegen egal und nervig nach 10 MInuten beendet, ich kann den Heath Ledger Hype eh nicht nachvollziehen.). Ich liebe die Sagen des griechischen Altertums, ich habe sie inhaliert wie andere Hanni und Nanni, ich liebe, dass niemand nur gut oder nur schlecht ist, ich liebe, dass man trotzdem Lieblinge (meiner: Hektor) hat, mit all ihren Flaws, ich habe Griechisch Leistungskurs unter anderem auch deswegen genommen, ich habe es so sehr genossen, Ilias und Odyssee im Original zu lesen und zu interpretieren. Ich wollte Heinrich Schliemann werden und habe deshalb ein Loch in unsere Garageneinfahrt gegraben, ich bin deshalb bei den Feldkursen der Kanonsarchäologie dabei. Was soll also schief gehen, wenn Christopher Nolan die Odyssee verfilmt?
Alles. Einfach alles! Der Film geht fast drei Stunden, es wird irre viel weggelassen, der Rest total platt erzählt, es ist nichtmal besonders bildgewaltig, und trotzdem geht es drei Stunden. Und der Rest sagt begeistert: "Das hätte auch 4h gehen können, so spannend." (Was ich gut fand: Agamemnons Kostüm und die Kirke-Szene. Supergrosses Kino!!!!)
Am besten bringt es dieser Review aus dem Time Magazine zusammen, der sich wirklich zu lesen lohnt:
"The suggestion is that he has done some Really Bad Stuff, though the battle scenes, while elaborate, are so tastefully un-bloody that it’s hard to feel there’s anything at stake.(...) It will take Odysseus 10 years to get home, and though he and a gang of surviving warriors set sail from Troy near the beginning of the movie, he will ultimately return without his men. (They’re played by an assortment of actors including Himesh Patel and Elliot Page, though most of them blur into a somewhat faceless mass of dudes in Marvin the Martian helmets.) (... über Kirke:) This is the finest scene in the movie, perhaps the only truly good one: as Circe, Samantha Morton seems to have dropped in from a different, better picture, uttering a chilly incantation as she massages the men’s dirty, meaty faces into visages with pig snouts. (...) As this arduous journey continues, Damon’s Odysseus comes to look more and more like Nick Nolte’s mugshot, with added facial hair.  (...) Every once in a while, the goddess Athena (Zendaya) will appear at Odysseus’ side to judge his actions, mostly by offering a scowl of disapproval, the sort of face a wife makes when her husband loads the dishwasher wrong. (...)  In Nolan’s Odyssey, shot by his frequent collaborator Hoyte van Hoytema in a host of locations including Italy, Greece, Morocco, Iceland, and Scotland, almost every landscape—a churning sea here, a set of cliffs there—just looks like business as usual, only bigger. There’s soil, but you don’t feel its texture; there’s sun, but you don’t feel its warmth. When Damon’s Odysseus is greeted by his ancient, dying dog Argos, who has waited patiently and poignantly for his return, Argos’s little tail wriggles mechanically as he takes his last breath. Odysseus expresses a flash of grief, and then it’s on to the next beat. There isn’t a minute to lose here, even in a runtime of nearly three hours. (...) But then, there’s little in The Odyssey that breathes. It churns so dutifully toward its predictable conclusions—summed up roughly as “War dehumanizes men!” and “Civilization, now as in Odysseus’ time, is on the brink!”—that you begin to wonder if it wouldn’t be a better use of your time to just stay home and read The Odyssey. "

Also, wenn Sie zu viel Zeit haben, noch nie was mit griechischen Sagen zu tun hatten ausser vllt "Troja" mit Brad Pitt zu sehen, wenn Sie einen einfach gestrickten Haudrauf-Film mit Ihren Buddies sehen wollen ohne nervige wichtige Frauenrollen oder irgendwie tiefgehende Message oder Need zum Mitdenken, alles unkompliziert, laut, mit Riesen und Monstern und Segeln, wenn Sie alle anderen Christopher Nolan Filme zu kompliziert fanden, dann schauen Sie sich das ruhig an. Sonst: I told you so.

Dann.
Heute war ein anderer Tag als sonst, weil ich weder Radeln noch Schwimmen war. Wir haben heute Lessons Learned incl Team event (zu dem ich nicht kann, weil schon nächstes Projekt) udn Dinner (zu dem ich nachkomme) von dem leider beendeten Projekt. Deshalb bin ich heute morgen mit dem Mini zur Arbeit gefahren (kleiner Schreck schon vormittags, als ich losgehen wollte, um den Gemüsekorb zu Fuss zu holen: ich fand den Schlüssel nicht und dachte schon, ich hätte ihn im Auto liegen lassen, aber dann war es doch nur mein Muskelgedächtnis, das einen Autoschlüssel in Scheibenform nicht als solchen erkennt beim Graben in der Tasche).
Gemüsekorb habe ich eben dann vormittags in einer Pause abgeholt und zu Fuss ins Parkhaus getragen. Sehen Sie heute statt auf dem Herd heute die Ausbreitung im Kofferraum (gibt Ihnen einen Einblick, wie mini der Minikofferraum ist:

Im Korb vergessen, deshalb separates Foto: der Schnittlauch

Catalogna, 2x Radicchio, Wassermelone, irgendeinen rotgrünen Salat, Zucchini, Gurken (zwei davon direkt gesnackt), Karotten, Kopfsalat, DIE EIER, Tomaten und Basilikum, Cocktailtomaten)

 Sonst: bisschen nervös gestartet, weil mein Chef mir gestern abend noch eine Einladung für kurz nach acht heute morgen geschickt hatte "Kurz, früh, wichtig" als Titel. Ja danke auch, mein Kopfkino raste (er fügte "Nix schlimmes" hinzu, als ich ihm sagte, dass ich das ein bisschen zu aufregend fände). War dann alles andere als schlimm, ich weiss jetzt, dass die berüchtigten Beförderungsrunden überhaupt nicht so unmöglich zu bestehen sind und ein guter Chef das ganz von alleine (und, das finde ich besonders cool, sogar ohne Extradiskussion / pitch im LT durchziehen kann). So, so, so cool. (Ich glaube, ich bin jetzt statt "Senior" "Principal", aber der "Zettel", wie der Fachausdruck heisst, kommt noch). Erklärt übrigens alles auch einen Kommentar der Oberchefin gestern im Lift...

Dann: wilder, wilder Tag,8 ich bin jetzt noch bis um halb sieben hier, dann fahre ich dinieren irgendwo im Elsass. Let's see. Morgen ist Freitag, das denke ich schon die ganze Woche.

Mittwoch, Juli 22, 2026

220726

 Die Kaltmamsell hatte die Münchner FrühschwimmerInnen bei einem Lerchenschwumm im Dantebad kennengelernt / zugehört und den schönen Begriff "Genussentscheidung" verwendet und ich musste da heute morgen dran denken, als ich wieder neben der Frühschwimmertruppe vor dem Egliseebad stand. Dort wurde drüber philosophiert, dass gestern eine Minuten zu spät aufgesperrt wurde und heute hoffentlich früher, und nach den Schulferien wäre das mit dem Frühschwimmen vorbei und es würde wieder erst um 9 aufgemacht und das ist ja mitten am Tag und "wenn man um 9 für 2 Stunden schwimmt, ist der Tag praktisch rum". Man plant, dann ins Joggeli zu gehen, dort wird um 6 geöffnet auch ausserhalb der Schulzeit. 

Vorderarbeitschwimmer gibt es im Eglisee tatsächlich nicht besonders viele, ich würde, sagen, ein, zwei und mich, zumindest in der Schicht um sieben. Ich werde natürlich nach den Schulferien wieder ins Arbeitsschwimmbad umziehen, aber weiss jetzt, wo ich die Sommerferien über Schwimmen kann.

Temperatur übrigens: heute morgens zum Radeln an den Händen empfindlich kalt (10Grad), Beine in Shorts und Füsse in Flipflops grenzwertig kalt. Wenn das so bleibt (ich hoffe es!!!!), nächste Woche dann mit Turnschuhen und langen Hosen! Es wurde dann noch ein bisschen frischer, weil die warme Dusche vor dem Schwimmen noch gereinigt wurde und ich so zwar nicht nass durchs halbe Bad zum Becken laufen "musste", aber dort dann halt kalt duschen. Das Beckenwasser war dann ok, aber nicht warm auf den ersten Kontakt. Zum Schwimmen dann perfekt, die Sonne kam über den Umkleiden hoch und schimmerte auf den Boden, beim ostwärts schwimmen glänzte die Wasseroberfläche wie flüssiges Gold. Ich hatte die ganzen 20 Bahnen eine ganze Bahn für mich allein, das war schön! Ich war so schnell heute, dass ich beim Duschen in den gereinigten Duschen die erste war und kurz nervös wurde, weil es dreimal Drücken (und drunterstehen) brauchte, bis das Wasser dort warm wurde, und sogar für mich das dann langsam ein bisschen frisch geworden wäre. So war ich dann aber aufgewärmt für kurzärmliches Radeln ins Büro (ich habe heute meinen Ankerbraut-Onesie an).

Dann: erstmal den Tag ein bisschen umshuffeln, ich habe den ganzen Nachmittag bis relativ spät Meetings UND muss an sich direkt danach daheim sein, weil wir ja heute abend mal wieder mit gefühlt ALLEN ins Kino gehen (also: Q. kommt nicht mit, aber eine Riesenfreude-und-deren-Kinder-Gruppe) und Odyssey schauen und uns dafür vorher noch stärken müssen. Deshalb brauche ich einen kleinen Heimradelblock und dafür habe ich den Checkin mit meinem Chef vorgezogen (strategisch aber nach dem Geburtstagskuchen einer Kollegin, ein Käse-Streuselkuchen mit Pistazien und Brombeeren und meine Güte, war der gut!!!!)

Meeting mit Chef: superst! (War dann lustig, ich bin seiner Chefin auf dem Weg zum Mittagessen im Lift über den Weg gelaufen, klassische Elevatorpitch-Situation. Wir haben über das neue Produkt geredet, unsere Gruppe, mein Standing, das war alles sehr schön).

Sonst halt: einiges zu tun, Mischung aus kleinteiligem Zeug (meine Güte....) und den grossen Rädern, aus KollegInnen Mut zuzusprechen, dann schnell lossausen, damit ich den einzigen Slot zum Heimradeln nutzen kann, um auch noch beim dm noch fehlendes einzukaufen. Daheim dann nicht wie geplant am Küchentisch, sondern am Terrassentisch gelandet, weil der Küchentisch mit Bastelwasteln besetzt war. Ein Projekt weitergegeben, wo ich den Pilot gestartet habe und es jetzt ein "richtiges" Projekt wird. Halleluja. 

Abends dann; schnelle Dusche, Umziehen, ab ins Auto und mal schauen, was Christopher Nolan aus Homer gemacht hat. Ich habe gemischte Gefühle.... freue mich aber sehr auf einen gemeinsamen Abend mit so vielen Freunden.

Dienstag, Juli 21, 2026

210726

 Gestern bin ich dann relativ früh ins Bett, licht aus irgendwann vor 12. Das tat sehr gut und wie immer war ich um fünf wach.

Radeln heute mit Kapuzenjacke zur kurzen Hose: perfekte Kombi, das Schwimmwasser fühlte sich trotzdem warm an.

Bei der Outfitwahl habe ich heute… nicht voll, aber ein bisschen daneben gegriffen: ich habe eine weite Leinenlatzhose von Uniqlo, bei der ich mir mit dem Styling unsicher bin. Ohne Oberteil drunter ginge irgendwie schon, fühlt sich für die Arbeit aber ein bisschen nackig an. Weisses T-Shirt mit Ärmeln drunter ginge auch, ist aber ein bisschen brav, finde ich.

Weisses Tanktop hatte ich schon, geht gut, fühlt sich ein bisschen bauarbeiterlike an.

Deshalb habe ich heute ein ärmelloses weisses Oberteil überlappendem V-Ausschnitt drunter gezogen und das sieht richtig doof aus, finde ich.

Nächstes Mal eher wieder Tanktop und Mut zum Bob the Builder look!


Egal.


Arbeitstag war recht fragmentiert, weil ich lauter Meetings zu unterschiedlichen Themen und Produkten habe (bereue gerade sehr, dass ich Ferienvertretung für einen Kollegen aus einem Produktteam bei mir übernommen habe, dessen Übergabe recht schlank war und die Themen, die jetzt hochkochen, nicht beinhaltete. Das kann man natürlich nicht vorhersehen, aber die vorher schon fragmentierte Kommunikation macht das jetzt nicht leichter. Allein herauszufinden, ob was dringend ist oder zwei Wochen warten kann, ist ein rechter Aufwand…..)

Sonst sehr schön: viel Abwechslung an den Abenden, wenn schon keine Ferien! Heute gehe ich mit meinen zwei Kolleginnen vom Riesenprojekt unseren Erfolg von Mai feiern (Zeit wirds), morgen gehen wir ins Kino und schauen Matt Damon beim Herumirren auf dem Mittelmeer zu (ich musste sehr lachen, als im Gruppenchat TikTok-Videos geteilt wurden, welcher Gott ist wer und wer ist pro und contra Odysseus, weil das … weiss man doch? Aber ich bin scheints nicht nur die einzige Frau in der Gruppe, sondern auch die einzige mit Altgriechisch Abitur und “Die Heldensagen des klassischen Altertums” als Leselernbuch oder so. Ich wusste, dass ich das irgendwann nochmal brauchen können würde!) Und am Donnerstag verpasse ich zwar das Social Event zum Abschluss des gestorbenen Projekts wegen dringenden Dingen für das neue Projekt, aber zum Dinner schaffe ich es!


Nach einem gemütlichen Apero im Park radle ich durch FRISCHE LUFT nach Hause, morgen nochmal schwimmen, am Do klappt es nicht. Ich arbeite dran, dass mir das nix ausmacht :-)