Mittwoch, Mai 06, 2026

060526

 Gut geschlafen, dann heute seit langer Zeit zum ersten Mal wieder Honigbrot statt Skyr, Orange, Granola gefrühstückt, weil mir danach war.

Bisschen mutig zwar mit Regenhose, aber ohne Buff über die Ohren und ohne Handschuhe losgeradelt. Die hatte ich aber in die Jackentasche gesteckt und schon unten am Kraftwerk habe ich sie lieber angezogen. Und wenn man eh schon steht, dann mache ich natürlich ein Foto.


Dank keinem Orangenschneiden war ich ein paar Minuten schneller und das merkte ich auch beim Schwimmen (also: beim Startzeitpunkt, schneller wurde ich durch Honigbrot nicht).

Dann: superdichter Arbeitstag mit zwei persönlichen Highlights für mich: einmal Mittagessen mit einer ehemaligen Jöblikollegin in der Rooftoplounge. Da kriegt man ein bisschen teureres Mittagessen, aber dafür sind es halt 3 Gänge und die aus dem fancy schmancy-Restaurant. UND halt Aussicht.

Und dann ein Treffen mit einem Kollegen, der in einem meiner Teams ist und eine Art Jöbli für meine Rolle in einem anderen Produkt macht. Und er meinte: "Klar, es gibt offizielle Guidance und was weiss ich, aber bei dir läuft das so smooth, das möchte ich auch, deswegen würde ich es gern so machen wie du." Das hat mich sehr gefreut, weil ich ja bei mir eigentlich eher immer das sehe, was noch besser ginge.

Dann: Heimradeln zwischendrin (sogar nur bei Tröpfeln. Ich hatte natürlich volle Regenklamotten an, weil ich dachte, es würde schütten. Eine Kollegin radelte zeitgleich in Espandrilles und  T-Shirt los und als ich meinte "So, you are more optimistic?", sagte sie nur "No, I am Irish". lol.

Daheim dann wildes Paketeeinsammeln (der Briefträger wirft gern mal einfach irgendwo in die Nähe der Briefkastenanlage, das ist ein bisschen schade, to say the least, weil: man könnte sie ja auch ins Päcklifach tun, oder vor die Haustür oder halt auch in die Packstation. Andersrum: sie könnten sie in den Müll schmeissen oder mit dem Pöstlermofa drüberfahren.), unterm Dach für die letzten beiden Meetingstunden installieren. Sansa ist dann sehr happy, dass endlich mal wieder ein Meeting mit Kamera und Lautsprecher gemacht wird, aber als es dann keine "Sansa-only"-Show war, wurde sie aufdringlich und bissig, das war tatsächlich ein bisschen nervig....

Zwischendrin kamen Leute heim und gingen wieder zum Sport, man kann es von unterm Dach nicht genau sagen.

Jetzt ist hier Feierabend und ich bin sosososososo gespannt, was Q von seinem Tag erzählt. Er war nämlich Statist (es gibt ein anderes Wort speziell dafür) bei der grossen Zivilschutzübung im Nachbarkanton, einmal als Verletzter, später dann als Feuerwehrdispositiv für den Transport zu einer Dekontaminationsstelle. Ich habe das grundlegende Szenario schon vor einer Woche oder so gehört und würde gerne wissen, welche Bücher / Serien / Pilze die AutorInnen konsumieren, das ist eine sehr, sehr verstörende Fantasie. Ich will nicht spoilern hier, vllt gibt es auch dieses Jahr wieder einen Zeitungsbereicht. Aber eine Triagekarte für das eigene Kind sieht man gsd auch nicht alle Tage...


In Sachen Garten: die vor drei Jahren oder so angesäten Lupinen blühen dieses Jahr richtig richtig schön. Ansonsten kommt morgen der neue Wechselrichter und dann sollte die Stromproduktion endlich wieder funktionieren und angeblich werden nächsten Mittwoch alle Mängel im Garten behoben. Ich bin da, wie bei eallen Zeitangaben des Gartenbauers bisher ein bisschen skeptisch (bisher hatte ich in 100% der Fälle, in denen ich dort skeptisch war, recht.)



Sonst: ich arbeite nicht nur, sondern habe heute immerhin Friseur- und Zahnarzttermin geregelt. Migränemittel kläre ich nächste Woche.

Dienstag, Mai 05, 2026

050526

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.

Heute Nacht bin ich um drei aufgewacht und direkt wieder in den Aufgeregtheitsmodus verfallen "OHGOTTOHGOTTOHGOTT, LT Präsentation!!!!", bis mir eingefallen ist, dass das ja gestern war und ich bin sofort so unglaublich entspannt und relaxed gewesen, das war so schön!

Beim Rausgehen hat es dann ein bisschen geregnet, ich hatte ja aufs Regenradar geschaut und mehr oder weniger ganzen Regentag mit Wolkenbruch zum Heimfahren gerechnet. Also: Neonregenhose angezogen und bis ich aus der Garage kam, hat es nur noch getröpfelt und der Wolkenbruch blieb auch irgendwie aus (respektive: kam dann schon noch ein bisschen, aber erst als ich schon lang daheim und Jonny auf dem Feld war).

Schwimmen: soweit super, ich war nur auf einer der mittleren Bahnen und das war doof beim Rückenschwimmen, weil ich aus dem Augenwinkel nicht die Einstiegsleitern als Orientierung hatte und einmal volle Möhre mit dem Kopf gegen den Rand geknallt bin (übrigens ein Theme, das sich durchzieht, warten Sie nur ab)

Dann: geschäftiger Morgen. Ich hatte ja dank der LT-Präsentation nicht viel Zeit für, wie ich gerne sage, meinen eigentlichen Job, aber das ist ja nicht die ganze Wahrheit. Der Portfolioteil ist AUCH ein Teil meines eigentlichen Jobs, nur halt nicht auf meine Produkte allein bezogen und nicht ganz so technisch wie sonst. Also: heute volle Kanne voraus mit technischen Themen und meine Güte, nach all dem Slidesmachen, Storytelling, Narrativ kreiieren, Stakeholderalignment und was weiss ich, ist das sehr, sehr erholsam. Ich hatte unter anderem ganz vergessen, dass ich für unser eines Produktteam heute einen Slot reserviert hatte bei einer Taskforce, um ein dringendes wissenschaftliches Thema zu klären respektive unseren Approach endorsen zu lassen. Das ist superwichtig für das Produkt und ich wurde kurz nervös, aber Past-Me hatte vor zwei Wochen in etwa die Präsentation dafür schon fertiggemacht (heute nochmal alle im Team zu einem letzten Check gescheucht) und wir haben zwar statt den zwischendrin angenommenen 10 MInuten doch die ganzen 40 Minuten des Termins gebraucht, aber: wir haben alles endorsed bekommen, noch viel weiter diskutiert und wurden für unser "clear, lean, well thought through proposal" gelobt UND dafür, dass wir dieses Thema jetzt, wo wir noch jede Menge Zeit haben, um es zu fixen, angegangen sind und nicht erst in ein paar Jahren, wenn alles schon superknapp ist. Das war fast noch besser als alles (auch sehr positive, aber von so hoher Warte, dass ich mir denke: Ja, wir haben euch ja nur die Oberseite der Oberfläche präsentiert!) Feedback zu der LT-Präsentation gestern!

Sonst: Mittagessen in skurriler Zusammensetzung. Ich habe ja einen monatlichen Slot mit zwei Kollegen, die sich beide untereinander privat kennen, und ich kenne den einen aus meinem Job vor dem Wechsel zu meinem aktuellen Arbeitgeber. Er kam ein paar Jahre danach nach (mit einem sehr skurrilen anderen Zwischenstop) und seitdem haben sich unsere Pfade hier immer wieder gekreuzt. Den anderen hat mir der Hübsche vererbt, der war eine Zeitlang sein Bürokollege, hat dann zu uns gewechselt und seitdem gehen wir zwei zusammen Mittagessen. Der hat jetzt aber an einen anderen Standort gewechselt, dafür hat ein Weggefährte des anderen Kollegen vom skurrilen Zwischenstop gestern bei einer Abteilung, die auch an meinem Chef hängt, angefangen und ich hatte ein bisschen was damit zu tun, dass er sich darauf beworben hat. Anyway, ich habe heute also vorgeschlagen, den "neuen" zu unserem Lunchtermin für "Leute, die sich über 17 Ecken kennen" einzuladen und das war eine sehr gute Idee (und auch ein bisschen ein Vibecheck, gebe ich zu, nehme an, damit kann nicht jeder umgehen). War aber super und ich hoffe jetzt sehr, dass ich bald mal mit ihm in einem Projekt zusammenarbeite, das kann ich mir sehr gut vorstellen.

Alles in allem: viel konzentriertes Abarbeiten von Zeug, das durch den Fokusshift der letzten Wochen halt nicht weniger dringlich geworden war. Ich hatte ja ein bisschen Sorge gehabt, dass ich jetzt in ein Loch plumpsen würde und am Ende Stresslassnachmigräne-geplagt vor mich hin dämmern würde, aber, kann man ja auch mal sagen und froh drum sein: im Gegenteil, es ist nur so geflutscht! Sehr, sehr cool. (Grad ist mir eingefallen, dass zwei Sachen hintenübergekippt sind: nachfragen, wo das eigtl gestern wieder lieferbar sein sollende Migränemedikament ist und den Termin für gegen Kieferausrenken abmachen. Und L.s Haareschneidtermin.)

Dann: heimradeln, aber auf dem Weg dahin schliessen wir noch den Loop mit Kopfanstossen: mein Radlzeug ist ja im Spind im 1. UG unter dem grossen Turm. Dort geht es noch viel weiter runter und es gibt auch verschiedenste Verbindungen unterirdisch im Areal zu anderen Orten. Das wollte ich gar nicht ausprobieren, ich hatte nur irgendwie das Gefühl, es müsste einen besseren Treppenaufgang ins EG geben, als den, den ich immer nehme. Und tatsächlich habe ich ein anderes Treppenhaus gefunden, habe mich am 1. Absatz gewundert, dass da verschiedene zwar plombierte, aber nicht wirklich gesicherte Hebel an der Wand waren, die für irgendwelche Notfälle irgendetwas fluten? ablassen? öffnen? keine Ahnung.... würden. Obendran war ein Schild: "Achtung, Bodenklappe öffnet selbsttätig.". Und während ich noch überlegt, wo denn hier ein Bodenklappe wäre, die selbsttätig öffnen könnte und ob ich am Ende auf einer Falltür stehen würde... stiess ich mit dem Kopf gegen ... die Bodenklappe, die war nämliche eine massive Zwischendecke, die einfach den nächsten Treppenabsatz abschnitt. Ich finde das relativ krass, dass man da eine Treppe gegen eine Decke führen lässt, andererseits... ist das eine schwarze Decke und ich könnte mir vorstellen, dass man mit ein bisschen mehr Konzentration und "im Jetzt sein" oder, wie man früher gesagt hätte, "Schauen, wo man langläuft" vielleicht nicht ungebremst gegen eine Decke geknallt wäre. (so schnell war ich auch nicht.).

Anyway: ich wüsste jetzt gerne, für welchen Notfall diese Deckenklappe ist UND wo man da rauskommen würde, aber das ist ein Rätsel for another day. Ich bin dann bedröppelt zurück gegangen, habe mich auf der Suche nach dem Ausgang im U1 noch ein bisschen verlaufen und bin immer tiefer unter den Turm gelangt, wurde dann kurz ein bisschen klaustrophobisch und aufgeregt, das weiter recherchieren müssen wir also erstmal vertagen.

Daheim: Schwätzchen mit Mann und Kindern, Kater flatschnass aus dem Feld abholen, noch ein paar Emails beantworten und jetzt gibt es noch eine Folge "Friends and Neighbors" vor dem Schlafengehen.




Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen.

Montag, Mai 04, 2026

040526

 Heute war also LT-Präsentationstag.

Ich war verdächtig unnervös, was mich im Lauf des Tages immer nervöser machte :-).

Neben ein paar nicht verschiebbaren Terminen (die nächsten produktspezifischen Grossprojekte warten schon um die Ecke) habe ich mir Talking points zusammengeschrieben, für meinen Seelenfrieden noch in mienem Tonfall ausformuliert und in die Speakernots geschrieben. Wo ich dann doch nervös wurde: als 10 Minuten vor dem Meeting mein Chef erstens meinte: Wir machen es doch nicht virtuell, sondern vor Ort und zweitens: "kannst du die slides sharen, bei mir geht die 1 auf der Tastatur nicht" und dahin gingen meine Pläne, parallel auf meinem Screen die Speakernotes offen zu haben oder sie als Spickzettel mitzunehmen (ich sass dann neben der Alleroberstchefin, da wollte ich keinen physischen Spickzettel rausholen). Aber, meine Kollegin hat es so gut einsortiert: "Das ist wie beim Surfen, jetzt kommt die Welle, wir wissen genau, was wir tun müssen, also tun wirs". Und so war es dann auch, wir haben es, ehrlich gesagt, gerockt. Natürlich gab es viele Ideen und Aufgaben fürs nächste Mal, aber das ist ja logisch, das ist keine Abnickveranstaltung UND wenn etwas nicht ok wäre, wären wir zurück ans drawing board geschickt worden. 

Schwierigster Teil war dann, eine Location für den Debrief-Apero zu finden, weil alles entweder zu, ausgebucht, oder zu oder ausgebucht oder schraddelig war. Wir endeten zu zweit in der Fischerstube und das tat sehr, sehr gut.

Jetzt bin ich todmüde (war froh um den leichten Nieselregen beim Heimradeln und werde heute sehr, sehr gut schlafen (oder Migräne kriegen)), das muss bis morgen weggeschlafen sein.

Sonntag, Mai 03, 2026

030536

 Heute morgen war ich zum Wandern verabredet respektive zu Ausflug mit den Minineffen im Schwarzwald (Kugelbahnweg). Wie beim letzten Mal war ich am Hinweg sehr verwundert, wie man auf immer kleinere Strässchen abgebogen ist und dann auf einmal da war und am Rückweg, wie auf einmal alles ganz anders aussieht und man irgendwie eine Abzweigung verpasst hat und dann das wildromantische Schlüchttal runterfährt (mit Steinschlagwarnung und -beweisen auf der Strasse). Keine Ahnung übrigens, warum die Motorradfahrer heute nicht unterwegs waren.

Wanderründchen war supernett, die Minijungs sind halt echt Zucker alle zusammen und wir Schwestern sehen uns eh viel zu selten....

Wieder daheim dann Häusliches (Wäsche, Duschen, Klamotten für morgen einpacken (ich hatte schon ein Gesamtoutfit geplant incl Aushilfsoberteilen, wenn ich mich anbatze, aber jetzt ist es morgen erstens deutlich kühler und ärmellos vermutlich meiner inneren Aufgeregtheit angemessen, aber nicht dem Wetter, und zweitens wurde das Meeting von in einem Raum auf total virtuell verlegt, was wirklich doof ist. Aber: ich muss nur für den Kameraausschnitt seriös aussehen , dafür habe ich ein sehr gutes RalphLauren-Oberteil und eine farbgleiche Espritbluse für den Sabberfall.).

Dabei ist mir bewusst geworden: gestern vor einem Jahr hatte ich das erste Screeninginterview mit meinem Chef und seiner Chefin. Kam doch alles sehr gut raus.

Samstag, Mai 02, 2026

020526

 Zweiter Tag verlängertes Wochenende! Eingeläutet gestern abend mit einem unerwartet zweisamen Pizzaabend (und Teig aus 1.2kg Mehl), weil Q. einen Hock vergessen hatte und schnell los musste und L. eine Kinoverabredung hatte. Immerhin haben wir vorher zu fünft immerhin eine RUnde "Farmsrace" angefangen und zu viert beendet. Wir haben die Grundregeln jetzt verstanden, ich habe souverän gewonnen und bin bereit für die aggressiveren Karten und gerne auch noch gemeinere Spezialregeln. (die Kids haben sich alle Pizzen "für später" gewünscht, der Hübsche und ich waren also durchaus beschäftigt.

Heute dann: ausgeschlafen, auf der halbfertigen Terrasse gefrühstückt (nur zu dritt, L. hatte eine Verabredung), dann grosse Aufregung: der zweite Minischlüssel, nämlich der, für den der Hübsche und ich verantwortlich sind, ist verschwunden. Weder in der Box, in die er gehört, noch wo, wo er mal gerne ist, wenn er nicht dort ist. In keiner der am letzten Tag der Nutzung (durch App rekonstruiert) getragenen Kleider, in keiner noch unwahrscheinlicheren Location (ich bin vor Wochen das letzte Mal mit dem Mini gefahren, habe aber trotzdem mal meinen Arbeitsrucksack und meine Handtasche ausgemistet, meinen Wanderrucksack auch). Nach aufgeregter Suche wurde er IM Tesla, der neben dran parkt, entdeckt (vermutlich bei einem Umsteckmanöver dort abgelegt). Nachdem das geklärt war, konnten Q und der Hübsche nach Basel ins Stücki aufbrechen: Q. hat einen neuen Level an Legohyperfokus und über eine App aus den neu gelaunchten limited Legominifigures die rausgesucht, die er gerne haben möchte. Der Hübsche hat im Bächli den Neuerungen auf dem Outdoorsektor widerstanden.



Ich habe daheim bewiesen, dass ich Tarte Tatin generell schon kann und wirklich nur das Lauchrezept doof war: aus dem Rhabarber aus dem Gemüsekorb wurde eine perfekte nach diesem recht simplen Rezept. Grosse Überraschung: ALLE Familienmitglieder, auch die die kein Obst im Kuchen mögen und die, die matschige Früchte auf Kuchen nicht mögen, haben begeistert zugelangt.





Dann: Wäsche, Pflanzengiessen, Spaziergang (es ist schon wieder so scheissheiss, dass mir auf dem Weg zum schattigen Waldrand der Schweiss runterrinnt...), dabei am Tennisplatz feststellen, dass ein Arbeitskollege (es ist der Firmentennisplatz und er hatte eine Parkkarte vom Sportclub drin) dort sein Auto über drei Stunden im Leerlauf stehen hat lassen. Wir schauen ja gerade die zweite Staffel "Beef" und so habe ich auf der gesamten Runde Countermeasures dafür kontempliert. (und dann dort geläutet und der Frau, die aufgemacht hat, gesagt, dass da ein Auto im Leerlauf steht und bitte abgestellt werden soll, was sehr bedröppelt und beflissen erledigt wurde. ICH BIN GAR NICHT IMMER SO)

Daheim dann den Gartenschaukelstuhl, den ich seit über zwei Jahren anschmachte und von dem ich immer wieder Screenshots mache, endlich bestellt. Am Freitag hole ich ihn ab! Ich freue mich schon sehr.

Mit dem Hübschen und Q. die Ninja-Creami-Eiskaffeesaison auf der Terrasse eröffnet (gestern abend habe ich drei Becher eingefroren. Der Hübsche wurde dezent nervös. als ich ihn um die Zubereitung vpon 450mL Espresso bat), das war richtig gut!

Der Hübsche kärchert jetzt noch den Vorplatz, ich plane ein bisschen unseren Japan-Trip weiter und morgen wird im Schwarzwald gewandert, iykyk:




Freitag, Mai 01, 2026

010526

Mai, das bedeutet, das Jahr ist praktsich halb rum, die Temperaturen sind grenzwertig noch aushaltbar und es wird ab dann immer nur noch heisser. Uff. (Aber auch: Spargel, Erdbeeren, Pfirsiche, Nektarinen, yay)

Wir haben im Mai

viel frei, weil halt dröflzig Feiertage. Das kann ich einerseits gut brauchen, andererseits auch nicht, weil ich richtig viel grosse Arbeitsthemen habe, die noch der Vorbereitung bedürfen. Focus, baby!

Konkret: 

1. Mai frei (der Hübsche hat aus Solidarität Urlaub genommen), L. löst sein Geburtstagsgeschenk ein und ist auf einem japanischen Dessertbastelworkshop. Ich hoffe auf leckeren Nachtisch!

Am 4. werden meine beiden Kolleginnen und unser Chef das Grossprojekt für dieses Halbjahr nach Hause schaukeln (und die Nachbereitung und den Rollup ein Meeting weiter nach oben, obwohl es eigentlich eher lateral ist, if at all, erledigen)

Dann: auf Produktlevel für das eine schon kommerzielle ein grosses wissenschaftliches Thema für eine potentielle weitere Indikation, die beiden anderen pre-launch Produkte gehen in die heisse Phase, das wird aufregend und anstrengend.

L hat den alljährlichen Kontrolltermin seiner Schilddrüse, hoffe, es bleibt bei "alles wie gehabt).

Ich renke mir seit ein paar Wochen (warum wohl) regelmässig das linke Kiefergelenk aus und kann nicht mehr zubeissen, ohne es wieder einzukugeln. Das ist etwas, was ganz offensichtlich von allein nicht weggeht, ich werde das Thema Knirschschiene angehen.

Unser Garten wird hoffentlich so nachgearbeitet. dass es nicht mehr wie ein halbfertiges Kindergartenbastelprojekt aussieht und dann wird ordentlich eingeweiht.

Wir haben eine Hüttenübernachtung in den Bergen reserviert (hoffentlich ist das Wetter schon gut genug, dass die Wanderung super wird), mal sehen, wer tatsächlich mitkommen kann (und ja, natürlich stornieren wir im Falle rechtzeitig).

Q. wird mit seiner Atemschutztruppe an einem Towerrun teilnehmen, allerdings nicht, wie alle dachten, in einem "unserer" Tower, sondern im Messeturm. Was Feuerwehr aus dem Kind macht....

Nun denn.


 Wunschlistenfrage:

Nach welchem Rezept machen Sie die Lauch Tart Tatin?

Nach einem der ersten beiden gegoogelten Resultate, ich glaube, es war von Le Creuset. Ich werde sie definitiv nicht nochmal so machen, weil sie strohstrocken war und langweilig geschmeckt hat und das muss man mit Lauch erstmal hinkriegen

Donnerstag, April 30, 2026

300426

Gestern abend bin ich einigermassen besorgt ins Bett gegangen, es hat nämlich in meinem mittlerein rechten Rücken gezwickt. Wer schon länger (2015 war es das letzte Mal) mitliest, weiss: das ist da, wo es wehtut, wenn Nierenstein, ach nein, Nierenaneurysma, immerhin kein Krebs, ach oder doch AV-Fistel auftauchen. Und ja, das zwickt dann nicht mehr, sondern lässt mich wimmernd auf dem Badfussboden krümmen und (nicht auf dem Fussboden) Blut pinkeln, aber. Eben. Dort.

Heute morgen hatte ich es direkt wieder vergessen und es fiel mir erst wieder ein, als es immer noch wehtat. Es ist nicht schlimm, ich krümme mich nicht, ich wimmere nicht, ich pinkle, falls es sie interessiert und auch falls nicht, normalfarbig, aber .... who knows. Ich hätte aktuell halt überhaupt keine Zeit (und generell auch nicht so viel Lust), nochmal Stunden und Tage in der Notaufnahme und OP und weiss der Geier wo zu verbringen (und da ist die Sorge wegen des Satzes, der nicht mehr aus meinem Kopf geht, von damals "Ja, also direkt verbluten werden Sie wahrscheinlich nicht, aber Sie sollten schnell kommen" noch nicht mal eingerechnet.). Also. Wenn das einfach bitte weggehen könnte, danke.

Um etwaigen Rückenverspannungen etc vorzubeugen war ich heute natürlich schwimmen und das sogar, wie die Jugend von heute sagt und vermutlich ewas ganz anderes meint: sogar rawdogging, weil: der Akku von den Knochenkopfhörern war leer und ich muss bis nächsten Montag warten, bis ich erfahre, was Tino W. auf dem Feldweg passiert ist (L. hat vorgeschlagen, ich könnte mir das ja ohne Schwimmen zwischendrin anhören, aber so sehr interessiert es mich dann auch nicht.)

Apropos: ich verfolge aktuell die Berichterstattung  zum "Wolfsrudel" / Cable Cut-Prozess im Nachbarstädtchen. Sie erinnern sich vllt, dass ich vir gut zwei Jahren drüber geschrieben habe, dass um Weihnachten /Silvester im Nachbarstädtchen immer wieder Sabotageakte am Glasfasernetz verübt wurden und Tausende ohne Internet liessen. In der Zwischenzeit hat sich rausgestellt: das war  eine Freundesgruppe von heute 20-21jährigen aus gutbürgerlichem Schweizer Elternhaus (Lehrlinge / Schüler, Pfadileiter, Polizistensohn, Sportschützen, SVP-Mitglied, also nix mit dem ach so beliebten "immer die Ausländer" oder "die wohlstandsverwahrlosten Millionärskinder" oder "total abgehobene Fussballmöchtegernprofis"), die aus Habgier und sich in der Gruppe anstacheln und um dazuzugehören nicht nur das gemacht haben, sondern auch Einbrüche, Brandstiftung, DDos Angriffe, Erpressung Kinderpornographiehandel, fast zwei Züge entgleisen lassen und vieles mehr veranstaltet haben (jaja, Unschuldsvermutung, blablabla, sie geben es ja mehr oder weniger alles zu und es gibt die Chatnachrichten aus dem "Wolfsrudel"-Chat). Ich bin einerseits morbide fasziniert (und frage mich, ob Q irgendwelche Berührungspunkte mit ihnen hatte, ausser SVP und Schützenverein gibt es da doch Überschneidungspunkte, gerade auch was das Alter angeht. Zu viele wohl eher nicht, sonst hätte er mitbekommen, dass sie zT seit zwei Jahren schon im Knast sind), andererseits frage ich mich, wie man verhindern kann (oder merken, bevor es SO WEIT kommt), dass die eigenen Kinder in solchen Irrsinn abrutschen.... (Der Prozess ist öffentlich und wegen des grossen Interesses im Feuerwehrmagazin, aber die Anmeldefrist für Zuschauer ist abgelaufen. Tja.)

Exkurs zu Ende.

Das Riesenprojekt läuft soweit so gut, ich werde es aktiv über das lange Wochenende wegschieben und dann am Montag gepflegt durchdrehen und mir meinen Text überlegen und dann rocken wir die Präsentation.

Das nächste Grossprojekt ist auf gutem Weg, wird ja dann eher eine Singer-Song-Writer-Veranstaltung anstatt eines Festivals, wie das aktuelle.

Sonst noch: ich habe das Learning gestern direkt umgesetzt und im neuen Fahrradparking geparkt. Bin nun bereit, mich der Rebellion anzuschliessen. Irgendwo gesammelt zu parken: schön und gut. Aber in einem autobahnmässig ausgebauten Parkhaus darauf zu bestehen (und das mit POLIZISTEN!!! zu enforcen), dass die Fahrradfahrer zu schieben haben und zwar ungefähr 400m, das ist halt albern. Wir überlegen nun, bikermässig bestickte REflektorwesten zu organisieren.


Gemüsekorb heute: RHABARBER!!!!, Salbei, Kartoffeln, Eichblattsalat, Spinat, Lollo Rosso, Kopfsalat, DIE EIER, Radieschen, Pack Choi, Unmengen Karotten in normalkarottenfarbig und rötlich