030826
Heute stand ja Notstromtest etc auf dem Plan auf dem Werksareal, ich hatte also beschlossen, von daheim zu arbeiten, anstatt auf Abruf irgendwann im Lauf des Vormittags doch noch auf das Areal zu radeln und dort evtl nix zu essen zu kriegen und wer weiss? Damit kam ich aber auch nicht am Schwimmbad vorbei und besonders mit der Aussicht, dass ich eh nur noch die Woche draussen schwimmen kann (ausser ich gewöhne mich an noch ein neues Schwimmbad UND radle 4km weiter jeden Tag... hm), war das schon sehr schade. Und so habe ich gestern abend den Entschluss gefasst, heute dann halt hier vor Ort im Rhein zu schwimmen. Als mein Wecker um halb sechs läutete, war es schon noch sehr dunkel draussen. Ich habe kurz gegoogelt nach Sonnenaufgangzeit (6:08h) und bin dann um zwanzig nach sechs koffeiniert und behonigbrotet mit dem Rad ins Dorf gefahren. Rad geparkt, zum Ruderclub gelaufen, dort Kleider, Schuhe und Brille ausgezogen und in den Wickelfisch gepackt und ins Wasser gehüpft. Ich hatte mir überlegt, stromaufwärts zu schwimmen und mal zu schauen, wie gut das so geht. Wenn nicht so, könnte ich schon an der Schiffanlegestelle aussteigen, wenn ok, dann erst am Fähranleger. Es war tatsächlich mehr Strömung, als ich vom stromabwärts treiben gedacht hätte, ging aber trotzdem gut voran. Was ich ein bisschen gruslig fand: ich hatte meine Schwimmbrille an und war bereit, halt mit Kopf unter Wasser zu schwimmen. Aber: der Rhein ist trüb, man sieht genau gar nix. D.h. immer nur beim Atmen Sicht, und dann wieder nix, das war mir schon ein bisschen unheimlich. Noch unheimlicher wurde es, als ich dann doch etwas sah, nämlich sehr grosse, dunkle, schwimmende Schatten und no, thanks, ich weiss lieber nicht, was unter mir an grossen Fischen rumschwimmt. Also: Kopf oben gelassen, geht für einmal auch. Ich bin dann bis zum Fähranleger raufgeschwommen und habe mich dann wieder zum Schiffsanleger runtertreiben lassen, bin rausgeklettert, habe T-Shirt und Shorts drübergezogen, bin zum Rad gelaufen und heimgeradelt.
Dort Duschen, Anziehen, Schminken.
Das tat schon gut, aber das Wasser war halt wärmer als im Schwimmbad....
Dann habe ich mit dem Hübschen noch ein bisschen auf der Terrasse gearbeitet, Jonny leistete uns Gesellschaft. Das erste Meeting (heute um 11) machte ich noch von dort, aber das war schon nur noch grenzwertig aushaltbar.... Zu dem Zeitpunkt hatte ich dann schon die ersten 2L Früchte/Minz-Eistee hintergekübelt..
So sehr ich es schön fand, mit dem entspannten Jonny auf der Terrasse zu sitzen, mein Hirn und mein Kreislauf machten einfach nicht mehr mit und ich zog unters Dach ins klimatisierte Schlafzimmer.
Zum MIttagessen gab es für mich die Reste vom gestrigen Abendessen (vegi-gefüllte Zucchini, ich hatte da nach dem ersten und einzigen Versucht mit Hello Fresh --> nie wieder, nur langweiliges Essen, unglaublich viel Müll und einfach irrwitzig teuer, und nach dem Kündigen haben die mich über Monate über Handy und Festnetz gestalkt, ob ich nicht doch nochmal bestellen möchte, da lange Jahre eine massive Abneigung, weil niemand ausser mir da die beknackten Zucchini essen wollte. Aber: dieses Rezept, halt mit Vegihack und mit TOmatensosse aus dem Handgelenk aus frischen Tomaten hat allen sehr gut geschmeckt!), dann ein Nachmittag voller Meetings, uff.
Der Hübsche hat sich fürs Büro für eine Eisbar aus dem Creami entschieden, also habe ich 4 Dosen eingefroren (Mintchocolatechip in türkis, der Mann wollte ohne Farbstoff, aber sorry, das geht gar nicht!, Cookie & Cream, Himbeersauerrahm und Vegane Vanille), er kriegt noch eine Anleitung, was nun genau in welcher Reihenfolge mit welchem Töpfchen passieren muss, mal sehen, ob das alles klappt oder ob am Ende alles lecker, aber graulila ist :-)


















