Montag, März 16, 2026

160326

Aufgestanden um halb sechs, ich war schon eine Zeitlang hellwach. Wie skurril: meine Arme und Schultern waren wegen des offenen Fensters echt richtig kalt, aber es hat mich nicht gestört. Hm.

Frühstück mit Skyr, Blaubeeren, Blutorangen und Granola und Kaffee, dann Radeln mit dem vom Hübschen neu bestellten Testsiegern an Winterradhandschuhen. (Ich musste beim Review schon ein bisschen schmunzeln, wo stand, dass sie bei 3 Grad für 10 Minuten warm genug bleiben. Das ist halt kein Winter und keine Strecke. Aber als Übergangshandschuhe sind sie gut, heute ohne Krabbenhandschuhe bei 1 Grad zu kalt, aber nicht schrecklich.

Schwimmen: superst, bis auf die letzten 15 Bahnen, wo eine total nervige Co-Schwimmerin auf die relativ langsam beschwommene Bahn stürzte und dann dort total hampelig und hektisch mit Wellen und rumhauen und strampeln und treten und Überholen bei Gegenverkehr und was weiss ich Chaos veranstaltete. Naja.

Dann: erstaunlich leerer Flur, mir fiel ein, dass ein Teil unserer Gruppe auf Sitevisit in Bayern war, das fällt beim Rund auf die Lieblingsplätze auf.

Dafür sind aber ehemalige Teammitglieder von mir, die in der NAchfolgerolle meiner alten Rolle gelandet sind, was mich eh total freut, für ihren ersten Workshop da und ich habe eine Kollegin, mit der ich seit 2019 sehr eng über mehrer Produkte zusammengearbeitet habe, zum ersten Mal gesehen. Eine andere war wenigstens im Rahmen eines anderen Weiterbildungskurses schon ein paar MAl in Basel, die ist quietschend vor Freude auf mich zugesprungen. (Wie IMMER bei asiatischstämmigen KollegInnen komme ich mir vor wie ein Riesenwikingerweib, aber gut ist halt so).

Mittagessen mit einem ehemaligen Sponsor, das lustige war: sein jüngerer Sohn ist gerade in Warteposition für die Zuteilung einer Gastfamilie in .... genau, Japan. (er wird nicht mit derselben Organisation wie L. gehen, sondern, wie er so schön gesagt hat: "Wie heisst der Club für die Reichen nochmal?" und ja, ich wusste, was er meinte). Er wird sich mal mit L. unterhalten (wie krass, dass wir vor einem Jahr noch in Warteposition waren und den ganzen Tuberkulosescheiss noch vor uns hatten). Dann hat sich Ls Gastfamilie noch gemeldet, wir können langsam unseren Urlaub im Herbst konkreter planen. Wir wissen, wann wir hin und zurückfliegen wollen und jetzt auch, wann wir einTreffen in Kyoto einplanen können.

Dann schnelle Runde um den Block und intensiv dichter Arbeitsnachmittag.

Während ich nach Donnerstag ja gar keine Lust mehr auf den Abschiedapero hatte, hatte ich dann am Freitag direkt noch einen guten Grund, ohne irgendwas vorschieben zu müssen, zum Absagen bekommen, nämlich überschneidende dringende Working Session. Bin ich also nicht hingegangen und es tut mir schon leid, einen Haufen der Leute nicht mehr zu treffen, aber ich bin gleichzeitig so froh, einen anderen Haufen Leute NICHT zu treffen, das passt schon.

Heimradeln über ein anderes Dorf, um ein von DPD an einen Pickup Kiosk geliefertes Paket aus Dänemark zu holen. In dem Pickup Shop, in den ich es bestellt habe, geht die DPD Maschine nicht, ausserdem findet sie das Paket nicht auf der handschriftlichen Liste. Wir schauen nochmal, was in meiner Mail steht: eine andere Adresse, ein paar Häuser die Strasse rauf. Dort geht die MAschine, aber mein Paket ist nicht da. Die Hotline ist kaputt, ich radle also insgesamt 24 statt 13km nach Hause und habe nix. Naja. Immerhin klärt sich daheim ein Rätsel: bestellt habe ich es in den ersten Laden, die Email sagt, es wäre im zweiten, und wenn ich auf der Homepage schaue, sagt es, es wäre im ersten. NAaaaaaaaaja. Mal sehen, was die Hotline morgen dazu sagt.

Jetzt habe ich Feierabend, der Hübsche ist bei der Eiogentümerversammlung und hat keine Freude...


Wunschlistenfrage 

Was hat bei den Maniko Nagelfolien nicht gut funktioniert und sind die anderen besser?

Kurze Antwort: Alles und nein. :-)

Ausführlicher: Claim ist ja, dass das total schnell gehen würde (10 Minuten) und zwei bis drei oder vier oder für immer Wochen halten würde, lol, nein. 

Es ist allein unmöglich, das Ankleben und tralala in 10 MInuten zu schaffen. Auch wenn man geübt ist, geht es durch die Belichtungszeit, die nötig ist und separat für beide Hände und die Daumen läuft, nicht in 10 Minuten. Und dann muss man ja noch Nägel feilen, Nagelhäutchen zurückpopeln, mit Alkoholpads putzen, Folien aussuchen, schneiden, aufkleben, für Maniko über den Rand oben kleben (das geht schon überhaupt nicht gescheit), festrubbeln, abfeilen, dann belichten (und bei Doonails zurechtfeilen).

Wenn man das dann geschafft hat (mittelgeübt brauche ich dafür eine dreiviertel Stunde), sieht es eigentlich ganz gut aus.

Aber: es hält halt einfach nicht. All diese Folien sind aufgebaut aus Farblack und einer UV-härtenden Gelschicht. Bei Maniko bleibt das relativ weich, bei Doonails soll es hart werden. Bei Maniko schrumpfen die Gelschicht und die Farbschicht unterschiedlich beim Beelichten, d.h. man hat auf dem Nagel eine Farbschicht und da drüber eine kleinere durchsichtige Gelschicht. Die Farbschicht schraddelt sich am Rand ab, löst sich, zieht Fussel an (und lädt zum Abpokeln ein). Das "Obenüber den Rand kleben und dann abfeilen" klappt eh nicht so, dass man die Nagelkante versiegelt, wie auch? Und wenn dann die Gelschicht noch schrumpft, zieht sie sich eh wieder zurück. Das führt dann dazu, dass das halt irgendwie draufbappt, aber da hält nie und nimmer zwei Wochen, sondern nach wenigen Tagen oder Stunden schon fangen die an, sich abzulösen. Sobald irgendwie Wasser oder Creme drunterkommt, wird es erstens supereklig und löst sich zweitens immer weiter.

Maniko sagt dann gern: "Noch besser hält es, wenn man einen UV-Lack drüber macht", naja.  Dann dauert es NOCH länger und die Folie geht nicht als weiches Ding ab, sondern als harte Schale. 

Die Nägel sind danach übrigens nicht ganz so kaputt wie nach Acryl, aber naja, wenn man einen Nagel für Tage oder Wochen mit Wasser und Seife und Zeug, was sonst noch so da drunter kommt, halb abgeschlossen einweichen lässt, ist das kein Wunder.

Also: ein Riesenmist. (ich habe auch die Doonails-Press-ons gestestet: sieht nett aus für eine halbe Stunde, wenn man den richtigen Nagelkleber und nicht die Pads nutzt, vielleicht sogar für einen Abend, aber dann fallen die halt einfach ab und man hat vllt noch das klebrige Pad auf dem Nagel, wo es Dreck und Fussel sammelt)


Also: leider alles ein Riesenscheiss.


Sonntag, März 15, 2026

150326

 Das war ein wunderbarer Abend gestern! Wir haben "Monikerers" gespielt und dann noch "Woke Word Wars", was nur semilustig war und wo uns das Lachen manchmal im Hals stecken blieb (ein Spiel, was hoffentlich ganz bald niemand mehr verstehen wird).

Heute: Wecker um 8, wir waren auf einem Neffengeburtstag im Schwarzwald eingeladen. Mit einem vollstgepackten Auto (Sachen zurückbringen, Spielsachen weitergeben, Iriswurzeln verteilen) sind wir zu dritt aufgebrochen. Nach schon zwei bis drei Tagen Geburtstagfeiern war der Jubilar schon sehr versiert und ein bisschen erschöpft :-), aber es war wie immer so schön, die Jungs von 1 bis 20 spielen zu sehen.

Wir Schwestern und Schwager hatten uns auch richtig viel zu erzählen, wir haben uns auch eine Zeitlang nicht mehr in der Kombi gesehen. Schön wars, wild wars, lecker wars! (Einsichten in Sportinternat, wie durchkommerzialisiert Eishockey für Kinder/Jugendliche in den Hochburgen ist und meine Güte, wie gut, dass unsere NIE auch nur ansatzweise INteresse oder talent dafür gezeigt haben!)

Heimweg dann mit leererem Auto (Q. hatte eine dorthin bestellte Jacke und ich mein letztes Parfum, das ich nach dem Adventskalender bestellt hatte, mit dabei), L. begrüssen, ein Sportründchen, Wäsche und zum Abendessen gab es noch genug Tacos von gestern. 

Jetzt noch: Wäsche zusammenlegen, Klamotten für morgen bereitlegen und dann ist schon wieder neue Woche.

Immerhin haben wir auf den Autofahrten weitere Auszeiten dieses Jahr geplant: es gibt runde Geburtstage, es wurden Mehrtageswanderungswünsche geäussert (holt mich aus dem Rabbithole des SAC-Hüttenportals!), es wurden Osterfeiertagspläne geschmiedet.

Erstmal aber: Ende Wochenende.

Und das hier war eine Bushaltestelle auf dem Spaziergang und ich sags mal so: ich würde NICHT in den Bus einsteigen!



Samstag, März 14, 2026

140326

 Eigentlich war der Plan, bis 8 ca auszuschlafen und gemütlich in den Tag zu starten. Ich war allerdings ab halb sieben eigentlich wach, naja. Kaffee im Bett, dann halbwegs schnelles Frühstück, weil die Kinder um 10 im Pfadihaus sein mussten zum Putzen. Heute war schweizweiter Pfadischnuppertag, da sollte es ordentlich aussehen. Kurz danach standen sie wieder bei uns im Garten, nämlich den Esstisch zu 5. oder so abholen. Unseren alten können sie in ihrem Aufenthaltsraum gebrauchen, winwin.

Der Hübsche und ich hatten eigentlich nix vor, also:

Betten beziehen, 4 Maschinen Wäsche waschen, trocknen, aufhängen, Spazierründchen (im strömenden kalten Regen), Recyclingkram wegbringen, mal wieder Nagelfolien aufkleben (ich probiere diesmal Doonails, die von Maniko sind der grösste Scheiss), duschen, Tacofiesta für insgesamt 7 vorbereiten, das ist mehr Geschnipsel als ich dachte (aber: Mangosalsa, Pico de Gallo, Guacamole, das wird super lecker!), es kam soweit, dass wir die Gäste eine halbe Stunde nach hinten bestellen mussten :-).

Aber jetzt. Gleich. (ich hab Hunger!)

Freitag, März 13, 2026

130326

 "Ausgeschlafen" bis sechs, will heissen: ich war eigentlich wach um halb fünf, dann richtig um halb sechs und das Weiterbacheln bis sechs hat sich wirklich wie Ausschlafen angefühlt. Seit Island schlafe ich wieder gut (bis auf die eine Migränenacht letzte Woche), auch mit dieser kurzen Schlafdauer bekomme ich einen Schlafscore von 90 und einen Durchschnittsstresslevel von 6, das ist phänomenal (und fühlt sich auch so an).

Dann: konzentriertese Loswerkeln bis halb 10 (genau dann kamen die für "zwischen 8 und 11" angekündigten Möbellieferer und -zusammenschrauber), ab dann hatte ich bis mittags back to back Meetings. Das erste war tatsächlich eins, vor dem ich etwas Bauchweh hatte, respektive, wo ich das Bauchweh seit gestern abend aktiv ignorieren musste, nachdem mein Chef im Teammeeting gestern abend sagte "Hier jetzt nur good news, die bad news mache ich morgen mit K&L in der Früh" und wir zwei keine Ahnung hatten, um was es ging. War aber nur ungeschickt formuliert, er hatte uns ungewollte gestern kurz vor knapp ... ein Ei gelegt, das wir, flexibel wie wir sind, gut gemanaged haben, aber er hat gemerkt, dass das nicht ganz so lief, wie wir gedacht hatten, und wollte das nochmal mit uns klären. Meine Güte, wie cool ist ein Chef, der nonverbale, wie er es nannte "leichte Stresssignale" in einem Gespräch erkennt UND das von sich aus klärt?! (Ok, dass der doofe Witz dazu uns beide noch mehr gestresst hat, das lassen wir mal aussen vor.)

Anyway, alles gut.

Dann: vor der diesmaligen Riesenprojektpräsentation haben wir uns direkt die Communicationsfrau ins Boot geholt mit der Bitte um Unterstützung. Ich sehe bei solchen Gesprächen immer direkt die Kaltmamsell vor meinem inneren Auge und habe vollstes Vertrauen und Zuversicht in die (für mich fühlt sich das wirklich so an) Magie, mit der sie da aus unseren Fakten und Inhalten die Story so rauskitzeln können, dass sie rund ist und richtig ankommt.

Letztes Meeting haben wir kurz gehalten, nachdem wir festgestellt haben, dass wir alle drei "I somehow heard..." Informationsstand zu der Problematik haben und das nicht für eine solide Entscheidungsfindung in toxikologischer Hinsicht reicht. Deshalb: neuer Versuch mit den Leuten, die das wissen müssen und nicht nur aufgeschnappt haben.

Währenddessen wurde unten der wunderbare neue Massivholztisch und die, hatte ich schon vergessen, drehbaren Stühle zusammengeschraubt. 




Da haben wir uns was richtig, richtig Schönes gegönnt! (Ich bin sehr nervös vor dem ersten Kratzer oder so, aber mit geölt sollte das eigentlich ganz gut fixbar sein. Noch ist alles gut!)

Wird morgen direkt mit Essensgästen eingeweiht!

Dann: schnelles Mittagessen, schnelle Einkaufsrunde (die seit Wochen angeschmachtete "Happy COla Cotton Candy" hat leider gar nicht gut geschmeckt, für die allermeisten Leute ausser mir keine Überraschung) 



dann weiterarbeiten, bis ich hibbelig wurde und das Slidedeck für Comments einfach mal rausschickte, weil alles, was ich weiss, da jetzt drin ist. Ich verabredete mich mit dem Hübschen für ein Ründchen in der Sonne, am Heimweg trafen wir einen dreckigen, weil im Staub gewälzt, Jonny.

Später hatte ich noch eine Verabredung mit einer Coelternrätin im Pfadihaus, wir hatten zugesagt, die seit Jahren immer voller werdenden Fundkisten durchzugucken, zu entsorgen, was nicht nutzbar ist und den Rest zu waschen und für die Tauschbörse in zwei Wochen parat zu machen. Ich hatte ein bisschen Bammel vor Ekligkeiten, aber es ging. Ich frage mich allerdings, wie Eltern nicht merken (oder nicht nachhaken können, respektive nicht in die wie Sauerbier nach jedem Lager angepriesenen Fundkisten schauen,), wenn ihre Kinder neuen Northface-Jacken, Ziener oder Reusch-Handschuhe oder ganze Schlafsäcke "verlieren"....

Die Waschmaschine läuft jetzt und im Pfadihaus ist wieder mehr Platz.

Jetzt: Pizzateig und Vanilleeisvorbereiten für den Besuch morgen :-)

Donnerstag, März 12, 2026

120326

 What a day. Mit Ansage. Und Donnerstage sind tatsächlich reproduzierbar die anstrengendsten Arbeitstage meiner Wochenplanung.... Uff.

Anyway. Supergut geschlafen, im Trockenen durch die durch den Regen saubergewaschene Luft geradelt, wunderbar geschwommen. Diese Zeitinsel für mich und meinen Körper (Schwimmen = keine Rückenschmerzen. Nada.) ist so, so, so wichtig! Damit starte ich in den Tag erstens mit einem angenehmen Gefühl der leichten körperlichen Erschöpfung, mein Kopf ist frisch, ich habe evtl überschüssiges Adrenalin und Aggression erstmal weggeschwommen. Aktuell ist es total unrealistisch, mittags eine Yogastunde reinzukriegen oder abends den Kopf so frei und den Computer so püntklich zu, dass ich zu einer für mich angenehmen Sporteinheit kommen würde. Ich würde mich nur den ganzen Tag noch stressen, dass ich das auch noch machen "muss".

Also.

Der Tag heute begann mit eigentlich Fokuszeit, um Sachen fertig zukriegen. Hat mittel geklappt, mein Chef hat viele Anliegen und Input in ein Projekt, das wir kurz vor, ich glaube, Fachausdruck wäre "Deployment" haben, da brennt eh die Luft und wir müssen jetzt das alles noch mit reinbringen und/oder anpassen.

Ich habe von insgesamt (muss nachschauen) 6 Stunden geplanten Meetings (ab zwei back to back) viereinhalb mit meinen zwei Kolleginnen, mit denen ich das Projekt leite, und wechselnden anderen Leuten dazu verbracht, parallel zu den anderen Meetings noch in Chats mit ihnen ausgetauscht und angepasst, kein Wunder, dass wir drei eine eingeschworene Gemeinschaft sind und mittlerweile auch unter dem Kürzel "KLM" in Emails und Minutes und Roadmaps auftauchen. Wie gut, dass wir drei uns grossartig verstehen und zusammenarbeiten können, wie schlimm das wäre, wenn man das allein oder (vermutlich noch schlimmer) mit jemand, den man nervig findet oder mit dem man unter Druck nicht arbeiten kann, machen müsste.

Mittagessen mit einem Kollegen / Freund seit 24 Jahren. So alt bin ich, so lang sind wir schon hier, so klein ist die Welt hier, das war super. Schnelle Runde in der Sonne, dann heimflitzen, Gemüsekorb holen und gerade noch so rechtzeitig in die NAchmittagsmeetings geslidet.

Ein gutes hat diese Auslastung: ich kam gar nicht in die Versuchung, die Anfrage, ob ich spontan beim Abschiedsapero meiner alten Rolle nächste Woche die Geschenkübergabe- und Redenhalte-Rolle anzunehmen. Respektive: ich habe keine Sekunde gezögert, die Annahme, dass ich das machen würde, geradezurücken. (Ich habe zwar keine Mühe, vor Leuten zu reden, und kann mir generell auch was aus dem Ärmel schütteln und sowas spontan machen, ABER: das ist dem Ganzen nicht angemessen, ich habe mit der ganzen Angelegenheit und dem"WIE" definitiv emotional nicht abgeschlossen. Ich möchte vor den 80+ Leuten weder eine nichtssagende "Danke, war schön mit euch, tschüss"-Rede halten NOCH eine unausgegorene "Wie wir alle so schlecht behandelt wurden und wie kann man so sein?" Abrechnung. Ich wollte ja ursprünglich nicht mal hingehen... (ich habe auch keinen Nerv für die politischen "Da ist eine Flasche Cremant pro Nase dabei, die muss jemand inoffizielles überreichen, damit klar ist, dass die nicht auf Kostenstelle gekauft wurde, da soll/darf man nämlich keinen Alkohol verschenken"-Sperenzchen.)

Also: not me.

Jetzt aber: Donnerstagsgemüsekorbsalatabendessen! (Es scheint Frühling zu werden, es gab einen Zettel mit "Was, wenn man nicht so viel Salat als Salat essen will?" Rezepten. Das ist mir bisher noch nicht passiert, aber es gibt wohl so Leute. Portulaksuppe ist die Antwort.)


Kopfsalat, DIE EIER, Feldsalat und Portulak, Petersilie und Asiapflücksalat, Schwarzwurzeln, lila KArotten (und eine orange), Kartoffeln, Pastinaken, Zwiebeln, Radicchio, Kresse, Eichblattsalat



Mittwoch, März 11, 2026

110326

 Nach der Steuererklärung (obwohl ja alles in time abgeschlossen und alles in allem dann doch recht unaufgeregt) und einer Folge "12 MOnkeys" (der Hübsche und ich nehmen es jetzt ironisch) erstaunlcih schlecht geschlafen. Erst schlecht eingeschlafen, bis halb zwei das Gefühl gehabt, überhaupt nicht geschlafen gehabt zu haben und dann bin ich bis halb sechs noch zweimal aufgewacht, war jetzt nicht soooo cool.

Aber: Radeln in lauwarmem (?) Nieselregen, dann eine richtig gute Schwimmrunde (ich hatte die ersten 20 Bahnen eine für mich allein und konnte da auch wieder die Hälfte Rücken einlegen. Weil ich da gern krumm schwimme, mache ich das nur, wenn wirklich frei ist). Als ich dann geduscht, geschminkt, in Büroklamotten, mit nassen Haaren und den Taschen mit Schwimmsachen / Radsachen und noch Wasser im Ohr und angenehm körperlich ausgepowert über die Strasse Richtung Turm gegangen bin, habe ich total verpasst, dass mein Chef und ein Kollege ein ganz schön langes Stück hinter mir gelaufen sind und sich köstlich amüsiert haben, dass ich total nicht auf Aufnahme gestellt war, wo ich sonst IMMER alles aufschnappe, was vllt nicht für meine Ohren gedacht ist. Naja. Dafür haben sie mir meinen Lieblingsplatz reserviert, während ich meine Schwimmsachen unten zum Trocknen aufgehängt habe.

Arbeitstechnisch wilder Tag, es passiert an allen Ecken und Ende viel und braucht viel, aber gut, das passt schon. 

Auch gut: ich hatte heute keine MIttagessenverabredung und habe diese Zeit dann tatsächlich dringend gebraucht, um kurz meine Kopf ausruhen zu lassen von all den Back 2 Back Besprechungen zu den verschiensten Themen. 



Ich habe mir an der relativ neuen Ramenbar eine vegetarische Schüssel mischen lassen, dazu ein paar Seiten in meinem neuen Islandkrimi gelesen und bin dann in keine Ahnung welchem Wetter mit Hörbuch auf den Ohren eine schnelle Runde ums Karree gelaufen. Dann ging es weiter, aber ich war auch wieder bereit dafür.

Letztes Meeting habe ich dann von daheim gemacht (das ist echt eine Seltenheit geworden), von L.s Schreibtisch, weil es ein bisschen länger ging und ich gerne nicht danach noch heimradeln wollte, damit der Abend nicht ganz so spät startet.

Austausch mit allen Jungs, die heimkommen (L. zu Tests, Wochenendplänen, Paketabholen und Spazierrunde, Q. über Anorganiksynthesepraktikum, ich merke nun, dass ich erstaunlich viel Meinung zu vielen Themen habe, aber was soll ich auch machen, wenn die es halt FALSCH lernen? Auch gelernt: heutzutage muss man nicht mehr sein eigenes Fett für ein Ölbad mitbringen. Wir mussten damals noch 2-3 kg Palmin mitbringen, sie haben Mineralöl für alle. Q. wollte sich nicht als Chemikerkind outen und ist auch ohne Palmin am ersten Praktikumstag aufgeschlagen.), ganz besonders herzlich mit dem Hübschen, weil, meine Güte, wir sind heute genau seit 29 Jahren a thing. (Wir haben es beide erst vergessen, zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen: für mich ist das Datum, was sich mir eingeprägt hat, eher der 9. März, das ist nämlich der Tag, an dem ich für mich beschlossen habe, dass, egal wie es ausgeht, ich mich das mit diesem langhaarigen Typen jetzt traue.) 29 Jahre. Und kein bisschen langweilig!

Zur Feier des Tages gibt es Kürbissuppe von gestern :-). Suppentag, sozusagen.

Dienstag, März 10, 2026

100328

 Heute mal sehr angenehm und interessant geträumt, allerdings auch im Traum: offensichtlich an sich geplante, folgende schöne Aktivitäten wurden verzögert (und dann war ich halt schon wach) durch nötige Erledigungen (in dem Fall: ein Fahrrad in Einzelteilen aus einem Bach zu fischen).

Radeln (mit korrekt im Radkeller geparktem Rad ohne Rettungsaktion vorher) war super, Schwimmen auch (ich bin aktuell 5-10 Minuten früher als sonst dort, das passt super, um den Mo/Di-Kursen zu entgehen, die jeweils um halb acht starten. Da bin ich schon unter der Dusche. Trotzdem heute die ausschlaggebenden Minuten verzögert worden, um noch "meinen" Platz zu bekommen, weil ich beim Rausgehen einem Kollegen von viel und nicht so viel früher in die Arme lief, der mir Neuigkeiten teilte, wissen wollte, wie es bei mir läuft (super) und überhaupt. Zack: Lieblingsplatz weg.

Arbeitsintensiver Tag, Mix aus lang aufgeschobenen Sachen, die eigentlich recht viel Spass machen (Nitrosamin Risk Assessment / Strategieanpassung. Man nimmt sich jeden Spass, den man bekommen kann, nech?), kleinen Feuerlöschübungen (für kleinere fehlt mir mittlerweile ein bisschen die Begeisterung, ich habe zu viele vermeintlich und echt grosse Feuer gelöscht, ausserdem ist in dem Fall so klar, wer es ursprünglich verbockt hat --> nicht mein Team, und noch ausserdemer bin ich mir zu 95% sicher, dass die aktuell als unüberwindbar geframte Hürde halt genauso "unüberwindbar" ist wie, die, die wir jetzt gerade in einem lockeren Hopp übersprungen haben, nur dass wir es halt tun und die, die ihre übersehen haben in der Planung, davorstehen und um Hilfe schreien... naja.)

Erstaunliche Hürde beim Teammeeting dann: das Gebäudenetzwerk für ALLE Räume auf unserem Stockwerk und auch für die anderen Sites fällt aus, wir können uns nur über unser Standard W-LAN einzeln in das Meeting einwählen. Lustig die immer länger werdende Karawane durch das Stockwerk zunächst noch auf der Suche nach einem funktionierenden Raum, dann das archaische Gefühl von Laptoplautsprechern und alle müssen leise sein und imemr nur einer reden, damit das schraddelige Mikro alles mitkriegt.

Heimradeln mit ganz leichtem Anflug an Regen, dann sofort Müllsuppe ansetzen, weil: heute gibt es den (vielleicht) letzen Kürbis der Saison (mit Karotten und Kartoffeln und Zwiebeln) als Suppe mit Kräuteröl. Der Hübsche hat sich nach einem emotional und auch sonst stressigen Arbeitstag noch mehr Laune besorgt, indem er all die Kontoauszüge und so für unsere heute endlich stattfindende Steuererklärung runterlädt.

Nach dem Essen machen wir uns da dran, erstmals nicht im Easytax-Tool, sondern direkt online. Es ging ... eigentlich ok, aber das Generve mit den Mitarbeiteraktien und was weiss ich, das ist jedesmal ein Riesengeschiss und mir ein rechtes Rätsel, wie man das richtig machen würde. NAJA. Abgeschickt ist abgeschickt.

In den nächsten Tagen machen wir das mit Q nochmal, dann ist das wieder durch für ein Jahr. (Nächstes Jahr dann: Mitarbeiteraktien und Optionen. Meine Güte. First World Problems)

Ich habe dann noch eine letzte Runde gedreht, weil Jonny lang draussen war (anscheinend hatte er wichtige Dinge auf dem Tennisplatz zu erledigen), der Hübsche hat L. und Co wegen Schienenersatzverkehr und Verspätung beim nächsten Bahnhof abgeholt.

Jetzt: Feierabend. Und es ist erst Dienstag.