Donnerstag, Dezember 07, 2017

Ach, doch schon?

Das war der Kommentar meiner Schwiegermutter, der mich heute wirklich zum herzhaft Lachen brachte, als sie mich in unserem Telefonat heute fragte, wie alt ich denn jetzt eigentlich genau werden würde. Es summiert eigentlich sehr gut, wie ich mich fühle: so wohl mit mir selber wie kaum zuvor. Ich finde es krass, dass es 41 Jahre gedauert hat, an diesem Punkt zu kommen, aber ich ..... ruhe nicht in mir selber, das werde ich nie, aber ich habe das Gefühl, dass ich da bin, wo ich hinwill, oder wenigstens auf einem Weg, auf dem ich sein möchte, umgeben von den Leuten, die ich dabei haben möchte.
Danke an alle, die das bewusst oder unbewusst möglich machen und gemacht haben, was auch immer ihr mir mitgegeben oder mich habt lernen lassen, sei es auf die harte oder nicht so harte Tour, es hat mich zu der Person gemacht, die ich jetzt bin, und an den Ort gebracht, wo ich sehr, sehr gücklich bin.
(Und jetzt müssen Sie mich entschuldigen, ich habe mit Frau Rabe schon Sekt getrunken, wir haben eine LANGE To-Do-Liste und in nicht mal 42 Stunden kommen die Gäste.)

Mittwoch, Dezember 06, 2017

Und weiter geht's

Der Abend gestern war dann unglaublich cool, es hat schon was, wenn man die Gelegenheit hat, in einem so internationalen Umfeld zu arbeiten. Und die Welt ist trotzdem klein. Mein schwedischer Kollege hat mich gefragt, ob ich aus Island komme, wegen meines Nachnamens. Ich musste ein bisschen lachen und sagte "I wish I would", und dass das skandinavischste an mir mein Vorname ist, weil meine Mutter mich nach der Tochter von Astrid Lindgren genannt hat. Dann hat er erzählt, dass er sie mit ihrer Tochter oft im Park um die Ecke hat spazieren gehen sehen, als er noch in Stockholm gewohnt hat und das liess mir richtig warm ums Herz werden. Ich kenne praktisch über nur eine Ecke Astrid Lindgren (vom Sehen).
 Ich habe rausgefunden, dass der polnische Kollege auch in München studiert hat (an der anderen Uni) und erst im gleichen Dorf wie der Hübsche gewohnt hat und dann praktisch ums Eck von unserer Schwabinger Wohnung. Wir sind vermutlich eine Zeitlang an der gleichen Haltestelle in unterschiedlichen Richtungen in die U6 gestiegen.
Dann haben wir viele war stories über Business Trips ausgetauscht (ich konnte, das habe ich Ihnen noch gar nicht erzählt, unter anderem mit dem "Padre Pio"-Sender im Hotel in der kleinen Stadt in Süditalien punkten, der nichts anderes sendet als Live-Footage vom Sarg von Padre Pio. Keine Ahnung, ob man drauf wartet, dass sich da was bewegt...) und ich habe so eine Art "Ich packe in meinen Koffer" für Indien (Tamiflu, Hepatitis, Tollwut, Cholera, Hefeschnaps) :-).


Der Workshop heute dann war unglaublich anstrengend, ich hatte meine zwei bis drei bekannten "Hääää?"-Momente beim Business-Acumen-Training, nämlich bei "Equity gehört auf die Seite mit Liabilities", bei "Inventory revaluation" und bei dem ganzen "Markup" dings. Nun ja.
Abends dann, als ich im Stockfinsteren über die Strasse zum Auto schlitterte, fand ich die Idee, alleine den Schwarzwald runterzugurken gar nicht mehr so romantisch wie auch schon, besonders, als es dann noch neblig wurde. Aber: der Autopilot und der adaptive Fernlichtassistent machen auch das viel einfacher als auch schon.


Jetzt: wieder daheim, Kinder gedrückt, Mann geknutscht, Katze gestreichelt, Koffer ausgepackt und morgen fahre ich zum Flughafen, Internetmenschen abholen.


Selbstbeweihräucherung, Tag 8: Schon wieder das Auto nicht in den Graben gefahren, beim Heimweg noch schnell am Supermarkt gehalten und das Tageskontingent an Bier und Fleisch über die Grenze gebracht, damit auf der Party niemand verhungert oder verdurstet. Projektupdate an meine Linie verteilt, die alle gemeint haben "Danke, wussten wir ja alles schon, weil Du ja immer speditiv kommunizierst."

Dienstag, Dezember 05, 2017

WMDEDGT 12/17

Es ist wieder einmal soweit: das letzte mal #WMDEDGT für 2017!
 
Mittlerweile wissen ja alle, wie es läuft, oder? Wir schreiben heute alle auf, was wir den ganzen Tag so machen und abends verlinken wir uns hier und zack: man kann bei den anderen schauen, was da so los war. (Und: WMDEDGT? heisst: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" und hat vor über vier Jahren seinen Anfang genommen in einer Tagbuchblog-Woche und seit April 2013 gibt es das jeden Monat am 5.)
 


Allgemeines:
  • Die Linkliste schaltet sich um 18:00h frei.
  • Und, finden Sie es kleinlich oder nicht, das Ganze hat seinen Anfang im Tagebuchbloggen gemacht und ich möchte, dass es auch so bleibt. Ich behalte mir deshalb vor, Links auf Posts, die halt heute geschrieben wurden, aber keine Tagebuchblogsposts sind, von der Liste zu löschen.
  • Ich fand ausserdem die geshuffelte Linkliste letztes Mal sehr nett (es hat sich auch keiner beschwert, auf jeden Fall nicht bei mir oder so, dass ich es mitbekommen hätte), also bleibt das jetzt so, diesmal probiere ich noch eine andere Sortierung, Sie dürfen gespannt sein :-)

So. Die Nacht war VIEL besser. Entweder war die Katze so todmüde wie wir oder aber die Vierteltablette in Thunfisch (ich tippe mal: eine Woche lang geht das, dann müssen wir uns was Neues einfallen lassen) hat ihr ein wenig Ruhe und Seelenfrieden geschenkt.
Wir haben alle gemeinsam gefrühstückt, die Kinder aus dem Haus geschickt (Little L. nimmt nach dem schneeballlastigen Tag gestern freiwillig Handschuhe mitgenommen), noch einen gemeinsamen Kaffee getrunken und dann ging es für den Hübschen zu Fuss ins Büro und für mich ausnahmsweise mit dem Auto zuerst mal zum Supercharger. Während das Auto fleissig nuckelte (ausnahmsweise ganz voll, nicht die 20 - 80%, die für die Batterie am besten sind), konnte ich via mobile Hotspot diverse Arbeitsemails abarbeiten (unter anderem mit einem Kollegen in Shanghai klären, dass, wenn die chinesischen Behörden von uns kostenlose Muster haben wollen, dann bitte danke unsere Exportdokumente, die alles enthalten, was sie haben wollen, nur halt in einem Format, das nicht das ihre ist, akzeptieren sollen. Hat dann irgendwann geklappt, der Rest auch und irgendwann war das Auto voll und ich konnte es in die Arbeitstiefgarage stellen. Mittlerweile bin ich nicht mehr ganz so schissrig, was das Einparken angeht, ich habe gelernt, den Kameras, Piepstönen und Abstandsmessern zu vertrauen und dann läuft das trotz Schiff-Ausmassen echt gut.


Lagebesprechung mit dem Freundeskreis Italien, wir nähern uns einem Ende der ersten Runde und ... ja. Mein Lieblingszitat aus "Kill Bill" passt halt doch immer wieder....


Dann ging es los Richtung Offsiteworkshop mit kurzem Stop am Drogeriemarkt, um Nagellack einzukaufen die Fotos für das Indienvisum auszudrucken und danach ab in den Wald. Von unten machte der Schwarzwald seinem Namen alle Ehre:




Ich war etwas nervös, war es doch der Erstkontakt mit Schnee für das Auto und hui, so richtig zentral liegt das da alles auch nicht, aber ich hatte ja erstens genugstens Zeit eingeplant, dass ich nicht hetzen musste, der Nebel war ganz schnell weg und dann cruiste ich auf einer Traumstrecke durch ein Winterwonderland im strahlenden Sonnenschein.




Anscheinend haben das schon viele Tesla-Fahrer vor mir gemacht, dank Flottenintelligenz wusste das Auto nämlich genau, wann es wirklich die erlaubten 100km/h fahren kann und wann eher nicht so. (Dass ich das mal schreiben würde. Die früher "Oh mein Gott, die Maschinen übernehmen die Macht, mach den Autopilot aus, und nein, im Leben will ich kein Automatikauto" als Mantra hatte. Ja, auch für Mantras muss man sich nicht kurzfassen, wenn man die niemandem ausser dem Internet sagt.)


In einem verschneiten, schnuckeligen Schwarzwaldhotel wartete ich also auf die restlichen Kollegen, dann gab es einen Team-Effectiveness-Assessment-Dings-Teil von unserem Workshop, wir bezogen die Zimmer, beantworteten die in der Zwischenzeit eingelaufenen Emails (ItalienIrlandIndien. Wie immer) und trafen uns zu einem Aperitif und sehr, sehr leckerem Essen im Hotelrestaurant. Wie immer nehme ich zwar alles an Sportzeug und Schwimmzeug mit, aber schaffe es dann abends doch nicht, weil ich vor dem Essen mit Aufarbeiten von Zeug beschäftigt bin und nach dem Essen zu betrunken müde bin, um nicht vom Laufband zu fallen haben Schwimmbad und Fitnessraum dann zu


Aber das Zimmer (es ist alles sehr holzig hier) hat eine Badewanne, ich habe ja, seit ich vermehrt beruflich unterwegs bin, immer Badesalztütchen dabei und so mache ich mir meine eigene Wellness-Oase im Zimmer. Morgen früh kann ich ja auch noch sporteln gehen.


Nachtrag: Selbstbeweihräucherung Tag 7: Ich habe das Auto nicht in den Graben gefahren und nach Mitternacht noch das Buffet und die EInkaufsliste für die Party in Wunderlist diktiert.






Montag, Dezember 04, 2017

Welch ein Tag

Heute nacht und morgen dachte ich ja noch, ich schreibe was launiges drüber, wie matschig mein Hirn nach nur 3.5h Schlaf ist wegen jammeriger Katze, atmendem Hübschen, Gedanken über einen vielleicht verschwundenen Zettel mit Architektentelefonnummer, den ich zwar vor dem vielleicht Verschwinden fotografiert habe, aber vielleicht unscharf (mittlerweile ist klar: das Foto ist scharf, der Zettel ist noch da), und anderer morgens um halb vier schwerwiegender Dinge. Tja.
Und dann um acht ruft mich der Hübsche bei der Arbeit an und sagt, dass er glaubt, dass es der Katze so schlecht geht, dass .... es vielleicht so schlimm ist, dass es nicht mehr weitergehen kann und er kümmert sich sofort um einen Tierarzttermin.
Ich kriege Angst, weil ich innerlich die ganze Zeit dachte "Wir dachten schon so oft, dass es superschlimm ist, und dann ging es wieder aufwärts", aber das natürlich nicht heisst, dass das ewig so ist und die Katze ist über 18 Jahre alt, das ist halt nicht zu leugnen. Und wenn sie alle 20 Minute herzzerreissend schreit, den ganzen Tag, dann ist irgendwas nicht in Ordnung.
Ich habe also die TC mit den Italienern mit etwas mehr Peitsche ("Nein, ich werde euch keine Rationale schicken, lest die Dokument, die ihr seit einem Jahr habt, da steht alles drin. Und findet den Rest vom Batch. Aber pronto! Bitte. Danke.") und fast keinem Zuckerbrot beendet, habe der Nanny für heute abgesagt, meine Sachen gepackt und bin zum Hübschen nach Hause gefahren. Dort haben wir gemeinsam am Küchentisch gearbeitet, immer einer mit der Katze auf dem Schoss (in Hoch auf unsere beiden Arbeitgeber, die uns sehr viel Freiraum in der Wahl unseres physischen Arbeitsplatzes lassen und die Infrastruktur dafür total unkompliziert zur Verfügung stellen. Also: stellt. Meiner. Der Hübsche hat dafür viele Freunde im HilfeChat seines IT-Supports. Aber das wäre eine andere Geschichte.
Die Jungs waren sehr verwirrt, dass wir zu Hause waren, fanden sie dann aber ganz gut. Es tat mir in der Seele weh, ihnen sagen zu müssen, dass es sein könnte, dass wir uns heute von der Katze verabschieden müssen. Aber andererseits wäre es ja noch schlimmer gewesen, das vom Tierarzt ohne Vorwarnung oder nach dem Nachmittagsunterricht als Tatsache zu hören. Wir haben alle zusammen geweint, die verwirrte Katze fand das Nasswerden nicht sooo toll, ich habe Q. versprochen, dass wir, sollte es dazu kommen, auf ihn warten würden und er dabei sein können würde. Dann ging er wieder in die Schule, Little L. machte neben dem Hübschen Englischhausaufgaben (das Kind hat eine Hammer-Aussprache, dank des irischen Lehrers), ich sass mit der Katze auf dem Schoss im Bett und erledigte die nächste TC, diesmal mit Brasilien und hmmm, naja, ich glaube, die mochten mir vorher auch schon nicht unbedingt.
Danach fuhren wir zu dritt sehr zittrig zum Tierarzt und es kam nicht so schlimm, wie befürchtet (wir dachten ja, die angeschlagenen Nieren hätten endgültig den Dienst aufgekündigt, sie verweigert ja das Nierenfutter völlig...und da machste ja dann nichts mehr), sie ist nämlich körperlich sehr fit für ihr Alter. Anscheinend schlägt ihr das Altern vor allem auf den Geist, will meinen, sie wird verwirrt und wie demente alte Menschen ist sie dann desorientiert, weiss nicht mehr waswowie und dementsprechend verzweifelt. Wir versuchen das jetzt mit Beruhigungsmitteln bzw. Antidepressiva in den Griff zu bekommen, um ihr zu ermöglichen, wieder Ruhe zu finden und nicht mehr so in Panik zu verfallen. Wir hoffen sehr, dass das klappt, zuallererst, dass wir die Vierteltablette jeden Tag in die Katze bekommen (bittebittedanke: keine Tipps, wie das klappen könnte, auch nicht der eine, der es bei ihrer total pienzigen Katze gerettet hat. Wir haben unsere Katze seit über 18 Jahren. Wir kennen ALLE Tricks, sie auch. Wir kennen die Katze und wissen, was sie frisst, was geht und was nicht. Wirklich.) und dann natürlich, dass die Wirkung und die Dosierung passen. Wenn nicht, kann man natürlich noch ein bisschen mit anderen Medikamenten probieren, aber ... wenn das nicht hilft, hilft die beste körperliche Verfassung nix. SO kann das nicht weitergehen und damit meine ich nicht primär die 3.5h Schlaf pro Nacht, sondern eben die verzweifelte Katze.
Insofern: Sie dürfen gerne Daumen drücken!



Selbstbeweihräucherung, Tag 6: Was ich heute gut gemacht habe: Priorisieren. Und zwar die Katze vor der Teilnahme am Townhall Meeting. Das war wichtig für meinen Seelenfrieden. Die wichtigen Dinge, die meinen Input erfordern, habe ich entweder morgens vor 10 vor Ort erledigt oder eben von zu Hause aus. Und die Aufnahme vom Townhall schaue ich mir jetzt an. Was ich auch erstaunlich gut hinbekommen habe, war das harmlose "Wenn Dax irgendwann mal nicht mehr bei uns ist" in etwas ... realeres für die Kinder umzuwandeln. Das war nicht schön, aber ich glaube, es tut uns allen gut, dass wir wissen, woran wir sind.


Und weil es so grossartig ist, muss ich es hier noch loswerden: Raten Sie mal, wer im Check 6 (so eine Art Pisatest für die 6. Klassen der Nordwestschweiz) im Leseblock 800 von 800 Punkten hat? Hammer, oder?

Sonntag, Dezember 03, 2017

Wo ist es hin, das Wochenende?

Der Tag heute ist nur verflogen und wir haben ... den ganzen Tag Dinge getan. Die Kinder waren ja aushäusig, also haben wir nach einem gemütlichen Frühstück direkt bei hellem Tageslicht eine Folge "Dark" angeschaut (ich mag die Serie bisher sehr, auch wenn mich das andauernd als "HIER WIRD ZEITGEREIST! ACHTUNG!" in Grossaufnahme ins Bild gezoomte Raider-Papier nervt. Dafür haben sie nämlich kein original 80er Raider-Papier genommen, das war nämlich matter golden, sondern stattdessen eins von den Jubiläums-Was-Weiss-ich-tralalala-Limited-Editions aus gefühlt jedem Jahr seit 2010 in der makellos funkelfunkelhellgoldblitzenden Verpackung. Sonst aber: super. Ich hab noch nicht ganz raus, wer wer ist, gerade in den verschiedenen Zeitlinien und ware für Namensschilder dankbar. Gern ohne Namen, aber mit Beschreibungen a la "1986-Mutter vom dem 2019-Jungen in der gelben Jacke, deren Mann sich 2019 umbringt und die ein Verhältnis mit dem 2019-Polizisten hat".*),  dabei 100g Lace-Wolle entwirrt (nienienie wieder fange ich mit dem Faden aus der Mitte des Knäuels an!), Skiferien bezahlt, Minipokerunde gemacht, den Sauger durchs Haus geschickt, Retourenpakete fertig gemacht, Tickets für den neuen Starwarsfilm besorgt (seit immer schon ist das Wochenende vor Weihnachten Familienkinowochenende), die Sauna angeheizt und genossen, in den Pausen das Weihnachtsfotobuch soweit wie möglich fertig gemacht (das traditionell letzte Bild ist das vom Nikolauspäckchen auspacken), Nikolauspäckchen und ein Freundesgeburtstagpaket gepackt, schnell eine Handvoll Plätzchen verspeist, Zeug für Tacos geschnippelt und dann war es auch schon so weit: die Kinder sind zurück!
Wir haben zwei müde, gar nicht soooo dreckige (es war zu kalt, um richtig schlammig im Wald zu sein) Kinder abgeholt (es ist so weit: ich bringe die Kinderklamotten durcheinander und habe Q. die Skihose von L. mitgegeben.... gsd kam er trotzdem noch rein. L. hatte natürlich auch eine dabei, nämlich die nicht mehr ganz taufrische , damit etwaiger Schlamm nicht stört. Nun ja), sie in die Badewanne gesteckt und mit je einer Tasse Glühwein in der Hand gelauscht, was sie alles so erlebt haben. Das ist echt so schön, wie gut aufgehoben sie in dieser Pfadigemeinschaft sind!
Jetzt also noch Maus nachschauen, Tacos essen, Schultaschen packen und morgen geht es wieder ganz normal weiter :-).


Selbstbeweihräucherung, Tag 5: die Sortierung und Ordnung von Dingen zahlt sich aus: das Ausräumen und Wiederwegsortieren von 4 Pfadirucksäcken dauert mittlerweile keine 10 Minuten mehr. Das ist toll! (okay, dann ist noch nix gewaschen und getrocknet und zusammengelegt. Aber. Eben.)


*Keine Panik, das ist nur ein Spoiler der ersten Hälfte der ersten Folge.

Samstag, Dezember 02, 2017

Es weihnachtet

Heute mittag haben wir erst die Kinder landverschickt warm eingepackt und mit den Pfadis ins Sawe (Samichlausweekend) geschickt. Wenn sie Glück haben, schneit es heute nacht da oben, wo sie sind, wenn sie den Samichlaus im Wald besuchen.

Der Hübsche und ich nutzen die 28 Stunden kinderfrei für lauter Erwachsenendinge. So haben wir erstmal ein lustiges Fotoshooting gemacht (nein, Sie Ferkel, nicht das, was Sie jetzt denken), nämlich für mein Indien-Visum mit dieser Vorlage und wie Sie sicher sehen, fehlt mir da was Wesentliches. Aber Gottseidank haben wir dank unzähliger Mottoparties ALLES, also auch Anklebeschnurrbärte.



Just kidding, ich habe jetzt ein Visums-Bild, ein neues Profilbild fürs Firmen-Google-+ und der Hübsche hat ein paar Hipster-Bilder.




Danach ist der Hübsche eine Runde Rennen gegangen (man munkelt ja, wenn man Joggen mag, ist es in der Kälte bei Sonnenschein besonders schön. Ich mag es ja nie, da ist das Wetter wurscht.), ich habe beim Lottoladen (der Lottomann hat verkauft, die neuen Besitzer und ich bewegen uns auf dem schmalen Grat zwischen "es ist Liebe" und "Hmmmm, ich mag das mit dem Klammern nicht so") meine tropen-, chemieanlagen-, indiendresscode-taugliche Garderobenbestellung abgeholt. Note to myself: es mag die schleichende Grössenanpassung bei den Mainstreamherstellern für Kleidung für etwas langweilige, mittelalte Frauen sein oder der Dauerstress: ich brauche NICHTS mehr in 38. 36 sitzt okay bis schlabberig. (Was für 35°C im Januar total okay ist). Es war schon lustig, schmale Leinenhosen und luftige Blusen bei frostigen Aussentemperaturen zu probieren :-). Ich hab jetzt alles, neben langweiligen praktischen Loafern auch noch Slingpumps, die ich, wenn schon nicht in den Betrieb oder in die Stadt (wegen ich will sie mir nicht versauen und ich muss damit Stunden laufen und zur Not rennen können) anziehen kann, doch wenigstens zum Abendessen mit meinen Kollegen oder jeden Tag im nächsten Sommer zu den drölfzig blauen Sommerkleidern, die ich habe).


Zu guter Letzt haben wir das Haus noch dekoriert und ich bin echt zufrieden. Sehr sogar. Habe ich erwähnt, dass ich Dezember mag?
Es ist soweit: ich bugle Tischläufer.

Neuzugang dieses Jahr: der Hirtenjunge rechts neben dem Stern,

Symbolbild "Understatement". Einer meiner zwei Adventskalender




Die Sonnengläser. Mit meinem geliebten Kunstschnee gefüllt (ich bin mir sicher, dass die Geschichte, wie er  (ich finde den Blogpost grad nicht) den Dekoschnee im Depot gegessen hat,  in meiner Rede zu Little L.s Hochzeit auftauchen wird)


Selbstbeweihräucherung, Tag 4: Neben meinem heutigen Ich, das sehr leckeres Abendessen gekocht hat (Lachs auf Asianudeln), muss ich heute mein Ich vom Ende letzten Jahres loben: ich habe echt tolle Weihnachtsdeko im Sale letztes Jahr eingekauft, nämlich in staubig-türkis-rosegold. Sogar Tischläufer! Und als Bonus habe ich alles so verräumt, dass mein heutiges Ich alles auf Anhieb gefunden hat. Auch das Kamel für die Krippe, das erst ein bisschen verschwunden schien,

Freitag, Dezember 01, 2017

Dezember

Dezember ist mein allerallerliebster Monat. Geburtstag, Weihnachten, Winter!

 
Bisher ist für den Dezember folgendes geplant:
  • das Haus weihnachtlich schmücken (ich freue mich auf die Krippe und den Neuzugang dieses Jahr und bin so gespannt, was ich letztes Jahr im Sale noch gekauft habe, ich erinnere mich nur noch dunkel :-))
  • ein kinderfreies Wochenende (naja, 28 Stunden), weil die beiden da mit den Pfadis im Sawe sind
  • 2 Tage Offsiteworkshop im Schwarzwald (in einem Wellnesshotel mitten im Schnee. Am meisten freue ich mich, obwohl es mein Lieblingsprodukt-Team ist, auf die erste Schneefahrt mit dem Tesla).
  • 2 Tage Urlaub
  • Geburtstag! Mit einer Feiergesellschaft, die sich nach den grossartigen Erfahrungen letztes Jahr aus alten Kollegen und Freunden, neuen Kollegen und Freunden, Familie, Nachbarn und Freunden und Freunden aus dem Internet (von unglaublich weit her!) zusammensetzen wird.
  • Team-Weihnachtsfeier bei mir (in einem Oldtimer-Museum)
  • verschiedenste Produktteam-Weihnachtsfeiern
  • Abteilungsweihnachtsfeier des Hübschen
  • hoffentlich kein weiterer Italientrip (stattdessen JEDEN TAG eine TC mit Italien. virtuelles Zuckerbrot und Peitsche)
  • Schulweihnachtskonzert von Little L. (sie gehen einen Vormittag im Altersheim singen und am Abend dann für die Eltern)
  • Weihnachtsturnaufführung von Little L.
  • Waldweihnacht der Pfadis
  • Plätzchen backen, Glühwein trinken, Lebkuchen essen
  • ein letztes Meisterschaftsspiel für Little Q.
  • Tropenmedizincheck beim Werksartz für mich
  • den neuen Star Wars-Film alle zusammen anschauen
  • Weihnachten feiern, dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Superburschi! Gottseidank haben wir den Haken von Babyhängematte und Schaukelschiff immer noch in der Wohnzimmerdecke, da können wir den Baum festbinden, damit er krabblersicher ist.
  • zwischen den Jahren das übliche Jahresabschlusspapier- und Aufräumgedöns, das zuerst wie ein Riesenberg wirkt, dann aber unglaublich befreiend ist.
 Selbstbeweihräucherung, Tag 3: In der TC mit den Italienern (ja, schon wieder), in der wir statt zu jubeln von einem neuen Problem erfuhren, konnte ich aus dem Effeff (Erfahrung, Prozesskenntnis, Phantasie und mein unglaubliches Brain) die Tragweite des Problems (ziemlich) abschätzen und die nächsten Aktionen definieren und sachlich überzeugen, dass "ach, das wird schon passen, wir trocknen einfach noch ein bisschen" keine Lösung ist. (Oida, ich mach drei Kreuze, wenn das endlich durch ist)