250926
Uff, uff, uff. Es ist soweit, spoiler ich mal selber vorneweg: ich habe wirklich und wahrhaftig Urlaub.
Der Tag startete um 5:30h ohne Schwimmen, mit Dusche und Arbeiten zur Skincaremorgenroutine am Frühstückstisch. Um kurz nach acht machte ich mich ausnahmsweise mit dem Auto zum Friseur, weil ich wenig Zeit hatte UND noch Katzenfutter besorgen musste. Das wären insg 50k mit dem Rad gewesen, normalerweise ein Traum bei diesem Wetter, heute zeitlich aber nicht drin, mein Tag war pickepacke voll gepackt. Ich hatte auch gestern (wir waren nach der Arbeit noch Ph3-Resultate im firmeninternen Club feiern, aka ein alkoholfreies Bier und zwei Oliven, bis ich um halb acht heimgeradelt bin, aber andere haben lang gemacht) keine Zeit / Nerven mehr gehabt, 2-3 Stunden mit nassen Haaren und ruhiger Hand zu investieren, um die Haare zu blondieren und zu tonen, also bin ich einfach mit Ansatz zum Schneiden. Mit der Aussicht, dass es doof aussehen würde und ich dann halt heute abend oder am Wochenende färben würde. Jetzt.... sieht es aber gar nicht mal doof aus und ich überlege, ob ich es so lasse. (Style ist nicht mehr der Friseurinnenstyle, sondern verraufte Haare und müdes Gesicht nach einem langen Tag und noch längeren Wochen und Monaten.)
Frisch daheim: Stragegieteammeeting mit dem Team mit dem Readout. Wir geben mehr Geld aus!
Dann: schnelles Mittagessen (im Gemüsekorb waren keine Tomaten und ich war noch nicht einkaufen, es gibt also Nudeln mit gebratenen Zucchini, Zwiebel, Knoblauch, getrockneten Tomaten und separat gebratener Aubergine und Parmesan. Schmeckt super.
Dann: Das gleiche Training zum IT Projekt wie gestern nochmal halten, heute voll virtuell. Wir kommen mit der ZEit besser hin.
Im Anschluss: eine Stunde mit meinem Chef, in dem ich ihm für Notfälle meinen Projektstatus für ALLE Projekte feede (incl cheat sheet und grad noch Feedback. zB "Bei dir ist aber echt richtig viel los grad, hm?") Dann nochmal (von seiner Seite) ein Check, wie ich das gestern verdaut habe. Er denkt, er müsste mich aufbauen und trösten, damit ich mir das nicht zu Herzen nehme, ist dann etwas erstaunt über mein im Gegenteil "Das hat mir total viel geholfen, weil ich jetzt nach 11 Jahren geschnallt habe, dass der Fehler nicht bei mir liegt". Für ihn ist die Sache nicht erledigt und ach, er ist ein richtig guter.
Dann noch ein letztes weekly Krisenupate abschicken (das sollte überhaupt nicht die Norm sein, ich habe aktuell 3-4 solche wöchentlichen Leadershipkommunikationen. Was hatte ich am Anfang Schiss und wie wenig schlimm ist das jetzt. Ich muss jetzt schauen, dass das auch wieder aufhört der Reihe nach, allein die letzte war jetzt eher eine Erfolgsmeldung. Eine Teamkollegin übernimmt das für die nächsten beiden Wochen und dann mache ich noch eine letzte und dann ist das hoffentlich schon mal gut.
Und dann.... aktiviere ich den OOO responder und melde mich im Chat auf "away" und dann würde ich mich am liebsten auf den Boden legen und ein bisschen weinen, so erschöpft bin ich. Stattdessen gehe ich Wocheneinkauf machen (ein bisschen was brauchen wir noch bis Mo, checke mit Q., wie sehr sein Pfadikurs mit unserem Urlaub überlappt (ein Tag), organisiere Katzencoverage und dann kommt der Hübsche nach Hause und wir laufen eine Runde um die Felder, um auszulüften.
Flammkuchen, weil nur wir zwei zum Abendessen da sind, dann Feierabend
URLAUB!


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